Test: Mitsubishi Plug-IN Hybrid Outlander

Mit dem Mitsubishi Outlander ist das ehemalige Offroadmodell nicht nur in der 3. Generation seit 2012 angelangt, er setzt seit 2014 ein weiteres Technik Highlight oben drauf. Als erstes SUV weltweit ist er ein Auto auf Elektrofahrzeug-Basis mit unterstützendem Benzinmotor und permanentem Allradantrieb. Damit setzten die Ingenieure aus Japan ein Ausrufezeichen in der Hybrid Technologie. 2016 nun offeriert Mitsubishi ein…

Mitsubishi Outlander – Kleine Verbesserungen am großen SUV

Es sind lediglich kleine Veränderungen, mit denen der Mitsubishi Outlander jetzt Kurs auf 2017 nimmt. Im Innenraum wurde der große SUV mit einer Mittelkonsole aufgewertet, die eine vollflächige Dekorleiste in Klavierlack-Optik und eine silberfarbenen Zierrahmen trägt. Auf der technischen Seite hat das stufenlose CVT-Automatikgetriebe eine neue Abstimmung erhalten, der Diesel mit Automatik ist nun mit einer elektronischen Parkbremse und Auto-Hold-Funktio…

News: Das Mitsubishi SUV-Programm für den Genfer Automobilsalon

Der 86. Genfer Automobilsalon steht vor der Tür und öffnet vom 03. bis zum 13. März seine Tore für das Publikum. Auf dieser für Europa wichtigen Automobilmesse darf natürlich auch Mitsubishi nicht fehlen. Die Japaner zeigen ihr aktualisiertes SUV-Programm und bringen auch die Studie „eX-Cocept“ mit, die 2015 in Tokio gezeigt wurde.

Bekannt ist in Deutschland vorwiegend das Mitsubishi SUV-Programm. Angesehen sind die Japaner für ihre Allrad-Kompetenz, denn wer kennt ihn nicht, den Star der Marke: den Mitsubishi Pajero? Am selben Bekanntheitsgrad arbeitet der Mitsubishi Outlander Plug-In-Hybrid zwar noch, aber er ist dafür einer der ganz großen im Bereich der Elektromobilität. Eine weitere Kreation und vor allem Kombination aus diesen beiden Kompetenzen stellte die Studie „eX-Concept“ auf der Tokio Motorshow 2015 erstmals vor. Auch sie wird in Genf zu sehen sein und den Ausblick auf künftige SUV aus dem Hause Mitsubishi geben. Das kompakte SUV-Modell geizt nicht mit seiner markant-scharfen Linienführung und will mit seiner dynamischen „Shooting Brake“-Karosserie überzeugen. Installiert ist ein hocheffizienter elektrischer Antriebsstrang der neuester Generation, der eine Reichweite von 400 Kilometern ermöglichen soll.

Zu ihm gesellen sich – als „urbane Abenteurer“ – zwei neue Konzeptstudien. Zum einen bildet der Mitsubishi L200 Pick-up die Basis, zum anderen der Mitsubishi ASX des Modelljahres 2017. Beide sollen die traditionellen Merkmale der Japaner kombinieren. Dazu zählen sowohl spezifisch-markante Designelemente wie der Trapezgrill als auch die auffällige Farbkombination. Die Karosserie wird in „Mid-Grey“ gehalten, während die Akzente in einem knalligen Orange aufleuchten. Die Leichtmetallräder geben sich wieder zurückhaltend in schwarz. Der aktualisierte ASX wird auf dem Genfer Automobilsalon erstmals in Europa gezeigt und präsentiert eine weitere Interpretation von „Dynamic Shield“. Dieser kryptische Name beschreibt die neue visuelle Identität von Mitsubishi.

Neben den SUV wird in Genf zudem der überarbeitete Cityflitzer Space Star vorgestellt, der das Kleinstwagen-Segment bedient. Er ist damit einer der Hauptkonkurrenten der neuen Verbindung von Toyota und Daihatsu, die dasselbe Feld bestellen wollen. In Deutschland erfreut sich der Mitsubishi Space Star vor allem aufgrund seines niedrigen Einstiegspreises von nur 6.999 Euro an Beliebtheit.

News: Mitsubishi Outlander – Still verfeinert

Der Mitsubishi Plug-in-Hybrid Outlander zählt hierzulande zu den erfolgreichsten Teilzeit-Stromern. Damit das Mittelklasse-SUV mit Stecker weiter auf der Erfolgswelle mitschwimmen kann, haben die Japaner dem in Deutschland erst seit einem Jahr erhältlichen Modell schon jetzt ein kleines Facelift spendiert. Auch die konventionell angetriebenen Outlander erhielten knapp drei Jahre nach Markteinführung die leicht veränderte Front sowie den modernisierten Innenraum. Das Basismodell startet ab 23.990 Euro, der Plug-in-Hybrid ab 39.990 Euro.

Für die Plug-in-Hybrid-Modelle erweitert der Hersteller die Garantie nicht nur auf fünf Jahre (bis 100.000 Kilometer) sondern garantiert nun für die Batterie seines Stromers acht anstatt der bislang fünf Jahre. Sie ist bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern gültig. Neu ist eine 360-Grad-Kamera, die das Rangieren sowie Parken in engen Lücken erleichtern soll.

Optisch unterscheidet sich das Hybrid-SUV je nach Ausstattung unter anderen durch in Wagenfarbe abgesetzte Seitenschweller mit Chromeinsätzen, LED-Hauptscheinwerfer sowie LED-Heckleuchten von den konventionell angetriebenen Varianten. Unter dem Blech setzt der Outlander PHV weiterhin auf die Kombination von elektrischem Allradsystem und Hybridantrieb. An der Vorderachse kommen ein 2,0 Liter großer Benziner mit 89 kW/121 PS sowie ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor zum Einsatz. Ein Heck-Elektromotor mit 60 kW/82 PS ergänzt den Antriebsstrang. Die 12 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie ist zwischen den Achsen angeordnet. Ihre Kapazität erlaubt theoretisch bis zu 52 Kilometer rein elektrische Fahrt.

Eine geänderte Frontschürze haben die wahlweise mit einem 2,0 Liter großen Benziner oder einem 2,2 Liter großen Dieselaggregat bestellbaren Fünf- oder Siebensitzer erhalten. Beide Triebwerke leisten 110 kW/150 PS.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Mitsubishi Outlander – Im Detail verfeinert

Knapp drei Jahre nach seinem Deutschland-Debüt erhält der Mitsubishi Outlander eine technische Auffrischung. Das Mittelklasse-SUV ist zudem das erste Fahrzeug, das die Vorgaben des neuen Designkonzepts „Dynamic Shield“ umsetzt.

Sowohl die konventionell angetriebenen Varianten als auch der erst seit rund einem Jahr in Deutschland erhältliche Plug-in-Hybrid warten mit dynamischerer Frontgestaltung auf. Je nach Modell und Ausstattung kommen nun LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten sowie 18-Zoll-Leichtmetallräder zum Einsatz. Der Teilzeit-Stromer fällt nun durch in Wagenfarbe abgesetzte Seitenschweller mit Chromeinsätzen auf und wirkt schicker. Der wahlweise mit einem Diesel oder Benziner bestellbare Fünf- oder Siebensitzer vermittelt dank einer neuen Frontschürze sowie schwarzen Kotflügelverbreiterungen einen etwas robusteren Eindruck. Die Gesamtproportion liegt hier nun etwas tiefer und lässt das Fahrzeug gleichzeitig breiter erscheinen.

Auch das Interieur wurde aufgefrischt. Stärker konturierte Vordersitze, eine neu gestaltete Mittelkonsole sowie ein Navigationssystem mit optimierter Menüstruktur und verbessertem Touchscreen sorgen jetzt für mehr Komfort. Beim Plug-in-Hybrid gibt es außerdem noch eine Fahrmodus-Anzeige sowie Wähltasten für das Laden der Batterie und zum Aktivieren des Energiespar-Fahrprogramms.

Außerdem wurden die Motoren optimiert und deren Effizienz verbessert. Sowohl der 2,0-Liter Benziner als auch das 2,2-Liter-Dieselaggregat erfüllen nun die Abgasnorm Euro 6. Beide Triebwerke leisten 110 kW/150 PS. Je nach Modellvariante steht der Outlander mit Front- oder Allradantrieb zur Wahl. Der Ottomotor ist in der frontgetriebenen Variante mit einem manuellen Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Die Allradversion arbeitet mit einem neuen stufenlosen CVT-Getriebe. Der Selbstzünder kann mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Sechsgang-Automatik geordert werden.

Der Plug-in-Hybrid Outlander setzt weiter auf die Kombination von elektrischem Allradsystem und Hybridantrieb. An der Vorderachse agieren ein 2,0-l-Benziner mit 89 kW/121 PS sowie ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor. Ein Heck-Elektromotor mit 60 kW/82 PS ergänzt den Antriebsstrang. Die 12 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie ist unterflurig zwischen den Achsenangeordnet. Ihre Kapazität erlaubt bis zu 52 Kilometer rein elektrische Fahrt. Durch die Überarbeitung der elektrischen Antriebskomponenten und eine neu abgestimmte Motorsteuerung wurde die Effizienz verbessert. So liegt der Verbrauch im kombinierten Zyklusbei 1,8 Litern sowie 13,4 kWh, der CO2-Ausstoß beträgt nur noch 42 g/km. Das sind zwei Gramm weniger als zuvor.

Mitsubishi hat zudem das Assistenten-Angebot für den Plug-in-Hybriden erweitert. So warnt „UMS“ (Unintended Acceleration Mitigation System) beim Anfahren bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h vor Hindernissen bis zu vier Meter vor oder hinter dem Fahrzeug. Eine neue 360-Grad-Kamera erleichtert zusätzlich das Rangieren sowie Parkmanöver in beengter Umgebung.

Die überarbeiteten Modelle stehen ab Ende September bei den Händlern. Die Basisversion kostet ab 23.990 Euro, der Plug-in-Hybrid startet bei 39.990 Euro. Wie gehabt gibt Mitsubishi die auf fünf Jahre erweiterte Herstellergarantie (bis 100.000 Kilometer).

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: Mitsubishi Outlander Klassik Kollektion – Gut ausgestatteter Japaner

Mit zwei Sondermodellen lockt Mitsubishi Käufer für den Outlander: Als „Klassik Kollektion“ ist das Mittelklasse-SUV jetzt ab 19.990 Euro mit dem 110 kW/150 PS starken Vierzylinderbenziner mit Frontantrieb und manuellem Fünfgangschaltgetriebe erhältlich. Der Aktionspreis entspricht dem des bisherigen Basismodells, den Preisvorteil beziffert der Hersteller auf 6.000 Euro.

Beim Sondermodell Outlander Klassik Kollektion sind unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrisch anklapp- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, ein 6,1 Zoll großer Touchscreen mit Radio-CD/MP3-Kombination und Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Sitzheizung vorne an Bord. Ab Werk dabei sind auch Gepäckraumabdeckung, Kofferraumbox, Regensensor und Rückfahrkamera.

Insgesamt 7.500 Euro Preisvorteil hat Mitsubishi für das Sondermodell „Klassik Kollektion+“ ausgerechnet. So kostet der Outlander mit 2,2 Liter großen Diesel (110 kW/150 PS), Automatikgetriebe und Allradantrieb 29.990 Euro. Zu erkennen ist der Outlander Klassik Kollektion+ unter anderem an seiner Dachreling, den zweifarbigen 18- Zoll großen Leichtmetallrädern, silberfarbenen Unterfahrschutz vorne und hinten, LED-Rückleuchten und getöntem Privacy-Glas. Serienmäßig an Bord sind auch eine Rückfahrkamera sowie das schlüssellose Key-System.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Mitsubishi Outlander Klassik Kollektion – Gut ausgestatteter Japaner

Mit zwei Sondermodellen lockt Mitsubishi Käufer für den Outlander: Als „Klassik Kollektion“ ist das Mittelklasse-SUV jetzt ab 19.990 Euro mit dem 110 kW/150 PS starken Vierzylinderbenziner mit Frontantrieb und manuellem Fünfgangschaltgetriebe erhältlich. Der Aktionspreis entspricht dem des bisherigen Basismodells, den Preisvorteil beziffert der Hersteller auf 6.000 Euro.

Beim Sondermodell Outlander Klassik Kollektion sind unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrisch anklapp- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, ein 6,1 Zoll großer Touchscreen mit Radio-CD/MP3-Kombination und Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Sitzheizung vorne an Bord. Ab Werk dabei sind auch Gepäckraumabdeckung, Kofferraumbox, Regensensor und Rückfahrkamera.

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Insgesamt 7.500 Euro Preisvorteil hat Mitsubishi für das Sondermodell „Klassik Kollektion+“ ausgerechnet. So kostet der Outlander mit 2,2 Liter großen Diesel (110 kW/150 PS), Automatikgetriebe und Allradantrieb 29.990 Euro. Zu erkennen ist der Outlander Klassik Kollektion+ unter anderem an seiner Dachreling, den zweifarbigen 18- Zoll großen Leichtmetallrädern, silberfarbenen Unterfahrschutz vorne und hinten, LED-Rückleuchten und getöntem Privacy-Glas. Serienmäßig an Bord sind auch eine Rückfahrkamera sowie das schlüssellose Key-System.

Autor: Adele Moser/SP-X

Photos

Bildergalerie: Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D

Fahrbericht: Mitsubishi Outlander

Mitsubishi Outlander - SUV. Mal nicht Mainstream

Bei der dritten Generation des Outlanders erkennt man sehr stark die Unternehmenssprache aus Nippon. Wir testen den Outlander 2.2 Diesel (150 PS), ClearTec in der Top Variante und konzentrieren uns dabei ausschließlich auf seine Alltagstauglichkeit.

Seit 1996 ein mitbewerbendes japanisches Unternehmen das Segment des SUVs begründet hatte, ist sehr viel auf diesem Mark…

Mitsubishi Outlander – Jahreswagen-Kaufberatung

Everyday, every way!

Auch wenn Mitsubishi bereits  die dritte Generation des erfolgreichen Outlander in den Verkaufsräumen stehen hat, ich denke die zweite Generation ist für viele Käufer von Jahres- und Jungwagen noch immer eine Empfehlung.

Ich will daher die Chance nutzen und dem Vorgänger noch einmal auf den Zahn fühlen und noch einmal einen Fahrbericht widmen:

Erst 2010 hatte der Outlander das aktuelle Mitsubishi Familiengesicht mit dem „Jet-Fighter“ Kühlergrill erhalten und hierbei prägnant an Charakter gewonnen.  Zu meinem Fahrbericht ist damals der 2.2 Liter Dieselmotor angetreten, die einzige Motorisierung die auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe lieferbar war.

Es dürfte für viele Käufer von Jahreswagen besonders interessant sein zu erfahren, ob man auch mit dem Vorgänger eines aktuellen Modells glücklich wird. Vor allem wenn der Modellwechsel noch nicht so lange her ist, wie in diesem Fall.  Und in diesem Fall präsentiert der Vorgänger-Outlander eine interessante Alternative im Markt der Crossoverfahrzeuge.

Mitsubishi Outlander zweite Generation Fahrbericht

SUV oder Kombi?

Der Outlander wandelt auf der Grenze zwischen den beiden Varianten und kann trotzdem erfolgreich für sich behaupten ein Kompromiss mit deutliche positivem Charakter zu sein. In der gefahrenen Version mit den ausklappbaren Sitzplätzen Nummer 6 und 7 im ansonsten großzügigen Kofferraum, ist der in Serie mit einem praktischen Allradantrieb gelieferte Outlander ein echter Crossover im Wortsinne. Er verbindet die Fähigkeiten eines Familienkombis mit den Offroader-Talenten eines SUV. Dabei verwirrt er nicht mit abgedrehter Formensprache sondern übersetzt das klassische Kombidesign lediglich in einen Dialekt, der ganz klar die vorhanden Talente des Outlander für komfortable Touren auch abseits von befestigten Wegen ausdrückt.

7-Sitzer: In den Ausstattungslinien Intense und Instyle wurde eine im Kofferaumboden versenkte dritte Sitzreihe in Serie geliefert. Das steigert die Nutzungsmöglichkeiten des Outlander, jedoch sollte man Sitzplatz 6 und 7 nur für Kinder oder ungeliebte Schwiegereltern einplanen.

Diesel-Allrad: Was vor ein paar Jahren noch selten war, die Verbindung von Dieselmotor, Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb –  funktioniert im großen Crossover von Mitsubishi in beeindruckender Perfektion.  

Mitsubishi Outlander – Ein Begleiter für jeden Tag – auf jedem Weg.

Der Japanische Hersteller Mitsubishi hatte sich viel Mühe gegeben, dem großen Crossover ein wohnliches Cockpit und einige pragmatische Detaillösungen mit auf den Weg zu geben. So sind die Türverkleidungen und Teile des Armaturenbrettes mit weichem Kunststoff unterfüttert und das harte Plastik rund um die perfekte HiFi Lösung von Rockford-Fosgate erhielt eine geprägte Oberfläche. Grundsätzlich bekommt der Innenraum jedoch weiterhin das Prädikat: Pragmatismus geht vor Eleganz.

Das Smart-Key System mit dem man das Fahrzeug öffnen und starten kann ohne den Autoschlüssel hierfür aus der Jackentasche zu nehmen, ist in den Intense und Instyle Modellen in Serie vorhanden. Ein Kritikpunkt bildet hierbei nur die etwas wackelige Lösung des nachträglich per „Plastik-Hut“ abgedeckten Zündanlassschalters.  Hier wäre eine Version mit Startknopf oder eines speziell angefertigten Drehschalters die haptisch angenehmere Lösung gewesen.

Fahrer und Beifahrer haben eine nahezu perfekte Sitzposition und ein Großteil der Autofahrer, nämlich der Teil ohne sportliche Ansprüche an ihr Alltagsfahrzeug, werden sich über den komfortablen Zustieg in den Innenraum freuen. Die Sitze sind nicht zu hoch angebracht, so wie das oftmals in klassischen Geländewagen zu finden ist, aber doch deutlich höher als in klassischen Kombimodellen.

Mitsubishi Outlander zweite Generation Kofferraum

In der von mir gefahrenen 2.2 Liter 156PS Dieselversion war das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad verbaut.  In der Tat, es gibt Doppelkupplungsgetriebe die mehr Wert auf Performance und eine vollständige Abwesenheit von Zugkraftunterbrechungen anbieten – auf der anderen Seite hat man bei Mitsubishi eine Lösung gefunden, die mit einer beruhigenden Schaltstrategie, den Wert auf Nutzung des früh anliegenden Drehmomentberges legt.

380Nm bei 2.000 U/min werden von dem aus dem PSA-Hause (Peugeot-Citroen) stammenden Turbo-Diesel über das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder weitergegeben. Mitsubishi vertraut auch im Outlander auf den intelligenten Allradantrieb aus eigener Entwicklung. Per Drehschalter kann der Fahrer hierbei zwischen 2WD, 4WD und 4WD Lock auswählen. Während meiner Testfahrten hat sich gezeigt, ein Eingriff in das Allradsystem ist im Grunde unnötig. Den Schalter auf 4WD belassen und in allen Situationen auf die Traktion der vier angetriebenen Räder vertrauen. Lediglich abseits von befestigten Straßen kann eine Sperrung des Allradantriebes sinnvoll sein und somit „4 WD Lock“ als Alternative genutzt werden.

Die oberste Maxime in der Fahrwerksabstimmung war maximale Fahrstabilität.  Hier kann ich nur sagen: Ziel erreicht!

Im Hinterkopf muss man hierbei jedoch behalten: Der Outlander ist kein Sportwagen, sondern legt ganz klar den Wert auf Multifunktionalität auf allen Strecken und so ist die Wankneigung des Crossover nicht vollständig eliminiert, was aber auf extremen Feldwegen sowie dem Wald- und Wieseneinsatz dem Komfort der Fahrgäste zu gute kommt. Mitsubishi Outlander-Fahrer dürfen auf eine hohe Fahrstabilität vertrauen und auf die Möglichkeit auch abseits von Asphaltbändern mit wenig Einschränkungen leben zu müssen. Mitsubishis großer Crossover aus der Vorgängergeneration ist somit vor allem ein Multifunktionsfahrzeug mit viel Nutzwert, angenehmen Komfort und einer umfangreicher Ausstattung.

Sitzheizungsschalter mitsubishi Outlander zweite Generation

Viel Platz,  beeindruckende praktische Möglichkeiten und das alles in einer Karosserie mit guter Rundumsicht. Was will man mehr?

Eine umfangreiche Ausstattung vielleicht?  Doch auch hier lässt sichein Mitsubishi Outlander in der gefahrenen Instyle Version nicht auf Kompromisse ein. Ledersitze mit Sitzheizung sind ebenso in der Serie  enthalten, wie ein Festplatten-Navigations-System vom Hi-Fi Spezialisten Rockford-Fosgate.  Wer mit dem Outlander seinen pubertierenden Nachwuchs von der Schuldisco abholt, wird anerkennende Blicke ernten nachdem er z.Bsp. über Bluetooth das Smartphone der Teens angebunden und mit heftigem Bass die aktuellen Charts zum durchföhnen der Frisuren abspielt.

An kalten Wintermorgen freut sich indes nicht nur die Gattin über die Sitzheizung oder während dem ausparken über die im Navimonitor dargestellte Bilder der Rückfahrkamera.  Auf einsamen Landstraßen überzeugt der Outlander durch seine Bi-Xenon Scheinwerfer und innerhalb der Stadt helfen die Abbiege-Lichter auch dunkle Seitengassen vollständig auszuleuchten.

Mitsubishi Outlander Schnauze zweite Generation Jet-Fighter Kühlergrill

Welchen Kritikpunkte habe ich amVorgänger-Outlander festgestellt?

Die Schalter für die Sitzheizung sind zwischen Sitzplatzfläche und Mittelkonsole versteckt und ein wenig mehr haptische Sensibilität bei den verwendeten Materialen, auch außerhalb der Sichtweite, wäre einfach schön.

Wer sich den Outlander mit Jet-Fighter Front als Jahres- oder jungen Gebrauchtwagen sichern will, oder einen der letzten Neuwagen mit attraktiven Preisnachlässen sucht, der sollte jetzt noch schnell zu seinem freundlichen Mitsubishi Händler eilen und sich einen der letzten Neuwagen sichern!

Ein Crossover ohne ausgeprägte Schwächen.

Die versteckten Schalter der Sitzheizung.

  • Verbrauch Norm Gesamt: 7,2l auf 100km
  • Testverbrauch min:  7,2l auf 100km
  • Testverbrauch max: 9,8l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 8,8l auf 100km
  • Alle Werte 156PS Diesel mit TC-SST Getriebe
  • Anmerkung: Der Testverbrauch wurde während der gesamten Testdistanz ermittelt.

Serie:

  • 18  Zoll Leichtmetall Felgen
  • Dritte Sitzreihe
  • Smart-Key System
  • Alle Angaben für die Instyle Ausstattung.

Vermisst:

  • Start-Stopp Automatik

Gegen Aufpreis:

  • Metallic-Perleffekt Lackierung (580,00€)

Komfort

  • 6/ 10 Federung leer
  • 7 / 10 Federung beladen
  • 4 / 5 Fahrgeräusche innen

Fahrverhalten

  • 4 / 5 Kurvenhandling
  • 7 / 10 Stabilität Vmax
  • 9 / 10 Mechanischer Grip

Kosten

  • 8 / 10 Grundpreis
  • 9 / 10 Ausstattung
  • 2 / 5 Verbrauch

Antrieb

  • 3 / 5 Laufkultur des Motors
  • 5 / 10 Beschleunigung
  • 6 / 10 Höchstgeschwindigkeit

Punktzahl gesamt: 70 / 100 Punkten

Fazit:

Everyday, every Way

Mit dem Outlander in der 2.ten Generation hatet Mitsubishi einen ansprechenden Crossover im Programm der im täglichen Einsatz und auf allen Wegen überzeugen kann. Als Familienkombi ebenso wie als Transportgerät für anspruchsvolle Freizeitunternehmungen.

Für mich ist der Outlander – auch als Jahreswagen – eine Kaufempfehlung.

 Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: 4 Zylinder Dieselmotor
Hubraum in ccm³: 2.179 ccm³
max. Leistung bei min-1: 115 kW / 156 PS – 4.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 380 Nm – 2.000 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Frontmotor – Allradantrieb
Antriebsart, optional: Frontantrieb
Getriebeart, serienmäßig: 6-Gang Doppelkupplung
Getriebeart, optional: 6-Gang Manuell
Leergewicht: 1.820 kg
maximale Zuladung: 590 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 11.1 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 198 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,2l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 189 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 7,2l / 100km
Testverbrauch: max 9,8l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 6,2l / 100km
km-Stand Testbeginn:  2.866
km-Stand Testende:  –
Unterhaltskosten im Monat in Euro 288 €
Versicherung: 68 €
Verbrauch: 144 €
KFZ-Steuer: 28 €
Wartung 48€
Basispreis: 30.890,00 €
Testwagenpreis: 42.270,00 €

Bjoern Habegger | März 2012 | Fotos: Auto-Bloggerei.de