Facelift für Ford Mondeo: Neue Optik, neue Antriebsoptionen

Ford hat den Mondeo überarbeitet. Neben optischen Neuerungen hat sich vor allem bei den Antrieben einiges getan.

Ford hat die Optik des Mondeo überarbeitet. Künftig sind sowohl Limousine als auch Kombi mit Hybridantrieb zu haben

Ford stellt auf dem Brüsseler Autosalon (18. bis 27. Januar) sein Mittelklassemodell Mondeo mit einigen Neuerungen vor. Die Facelift-Maßnahmen bescheren Limousine und Kombi einige Designänderungen außen und innen. Darüber hinaus sind neue Antriebsoptionen und Assistenzsysteme verfügbar.

An der Front fällt der umgestaltete obere Kühlergrill ins Auge, der abhängig vom Ausstattungsniveau in verschiedenen Varianten angeboten wird. Modifizierungen an Stoßfänger und Spoilerlippe verleihen dem Vorderwagen eine leicht sportlichere Optik. Nebelscheinwerfer und LED-Tagfahrlichter wurden ebenfalls überarbeitet. Neue Heckleuchten, Felgengestaltungen und Farben sorgen zusätzlich für etwas Frische.

Für den Innenraum verspricht Ford eine optimierte Verarbeitungsqualität und eine entsprechend edlere Anmutung. Zudem gibt es andere Stoffe für die Sitzbezüge und neue Türgriffblenden. In den höherwertigen Versionen kommen zudem geänderte Dekor-Elemente zum Einsatz. Dank der Schaltkulisse einer neuen Achtgang-Automatik präsentiert sich die Mittelkonsole aufgeräumter als bisher.

Für die viertürige Limousine ebenso wie für die Kombiversion Turnier gibt es künftig einen Hybridantrieb, bei dem ein Zweiliter-Atkinsonmotor im Zusammenspiel mit E-Motor und stufenlosem CVT-Getriebe 138 kW/187 PS mobilisiert. Dank Rekuperation und einer 1,4-kWh-Batterie kann Bremsenergie für den Vortrieb genutzt werden, was laut Hersteller einen Verbrauch von knapp über vier Liter auf 100 Kilometer ermöglichen soll.

Ford hat zudem die Dieselmotorenfamilie überarbeitet, die künftig EcoBlue statt Duratorq heißt. Es stehen drei Leistungsstufen mit 88 kW/120 PS, 110 kW/150 PS sowie 139 kW/190 PS zur Wahl. Alternativ zum Sechsgang-Handschaltgetriebe bietet Ford für die stärkeren Varianten optional eine Achtgang-Automatik an. Der 190-PS-Diesel kann zudem mit Allrad kombiniert werden. Alle Dieselmotoren sind fit für die Abgasnorm Euro 6d-temp.

Dank Automatikgetriebe bietet der Mondeo im Zusammenspiel mit dem optionalen Abstandstempomat künftig einen Stau-Assistenten mit Stop-&-Go-Funktion. Außerdem ist ein Speed-Limiter in Kombination mit dem Infotainmentsystem Sync 3 an Bord, der die Geschwindigkeit des Fahrzeugs automatisch an jeweilige Tempolimits anpassen kann. 
Bislang wurde nur der Preis von 39.850 Euro für die Hybridversion genannt. Noch im Januar will Ford die komplette Preisliste veröffentlichen, was zugleich den Bestellstart markiert.

Test: Ford Mondeo 2.0 TDCi 4×4 Automatik

Der Ford Mondeo sieht dem Dienstwagen von James Bond zum Verwechseln ähnlich. Zumindest von vorne. Allerdings hat er, gerade als Kombi, einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem britischen Edel-Sportwagen des 00-Agenten: Er ist richtig praktisch. Er bietet viel Platz und kostet nicht die Welt. Ideal für Familien-Papas und Menschen, die beruflich Kilometer schrubben, oder? Test des Power-Mondeo mit 180 Diesel-PS.

Familiengeschäft…

DETROIT 2016: Ford Mondeo Facelift

In Deutschland ist der Ford Mondeo erst Anfang 2015 auf den Markt gekommen, doch in den USA rollt der Mittelklässler schon länger unter dem Namen Fusion über die Straßen. So lange, dass auf der Automesse in Detroit nun schon die Facelift-Version präsentiert wurde.

Schon seit 2012 ist der Fusion, der bei uns Anfang 2015 als neuer Ford Mondeo auf den Markt kam, in den USA unterwegs. Auf der Detroit Auto Show hat Ford nun das überarbeitete Modell des ausschließlich als Limousine erhältlichen Mittelklasse-Modells vorgestellt. Dass auch die europäische Variante – inklusive des Kombis – von den Verbesserungen profitieren wird, ist wahrscheinlich. Wann das Facelift bei uns auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen. Die Produktion der Zwillinge läuft getrennt voneinander; während der Fusion künftig nur noch in Mexiko gefertigt wird, rollt der Mondeo in Spanien vom Band.

Wann das Facelift bei uns auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen.
Wann das Facelift bei uns auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen.

Optisch ist die neueste Auflage des Fusion an einem stärker betonten Kühlergrill und neuen Lufteinlässen in der Frontschürze zu erkennen, außerdem arbeiten die neu gestalteten Frontscheinwerfer nun mit LED-Technik, über die das europäische Modell in der Vignale-Ausstattung bereits verfügt. Auch bei den Heckleuchten haben die Designer Hand angelegt. Insgesamt sind die Modifikationen zwar dezent ausgefallen, doch wirkt die Limousine gegenüber dem aktuellen Modell selbstbewusster und sportlicher.

Diesen Anspruch unterstreicht auch das neue Topmodell, der Fusion V6 Sport, der mit größeren Atemöffnungen, hochglanz-schwarzen Dekorteilen, Heckspoiler und Doppelauspuffrohren aufwartet. Sein 2,7-Liter-Turbo-V6 stellt 243 kW/330 PS bereit und entwickelt 474 Newtonmeter Drehmoment. Auf die Straße gelangt die Kraft über alle vier Räder, die mit 19-Zoll-Gummis bereift sind. Als besonderes Extra wartet der V6 Sport mit Dämpfern mit „intelligenter Schlaglocherkennung“ auf, was allerdings nur heißt, dass die Technik die Dämpfer in Sekundenbruchteilen an den Straßenzustand anpasst. Ob es die Sport-Version auch über den großen Teich schafft, ist fraglich. Sie ist vor allem als Antwort auf die äußerst niedrigen Spritpreise in den USA gedacht, die derzeit die Verkäufe des Hybridmodells hemmen. An diesem wiederum hat Ford Verbesserungen bei der Software vorgenommen.

Auf jeden Fall profitieren wird der Mondeo von den Aufwertungen im Innenraum.
Auf jeden Fall profitieren wird der Mondeo von den Aufwertungen im Innenraum.

Auf jeden Fall profitieren wird der Mondeo aber von den Aufwertungen im Innenraum. Künftig wird das Automatikgetriebe nicht mehr über einen Wahlhebel bedient, sondern per Drehschalter auf dem Mitteltunnel, der dadurch aufgeräumter wirkt und mehr Platz für Cupholder bietet; ein vergleichbares System setzt auch Jaguar ein. Die Komfortausstattung wird ergänzt um das deutlich verbesserte Infotainmentsystem Sync3, einen automatischen Parkassistenten und einen adaptiven Tempomaten mit Stop-and-Go-Assistent, der den Fusion im Stau bis zum Stillstand abbremst und auch wieder anfährt. Diese Technik ist zwar nicht neu, es gab sie bei Ford aber bislang nicht. Die Sicherheitsvorkehrungen werden noch um einen Kollisionswarner erweitert, der Fußgänger erkennt und im Bedarfsfall den Wagen auch selbsttätig zum Stehen bringt.

News: Ford Galaxy – Mit jeder Menge Luxus

Mit viel Platz, mehr Komfort und jeder Menge Assistenten will die dritte Generation Ford Galaxy punkten. Sie ist bereits bestellbar und kommt im September auf den Markt. Mit einem Einstiegspreis von 32.810 Euro für den neuen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 118 kW/160 PS liegt der Familienvan rund 2.800 Euro über dem Vorgängermodell. Dafür sind nun immer sieben Sitze an Bord sowie unter anderem CD-Audiosystem mit USB-Anschluss und Lenkradbedienung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer und Lederlenkrad.

Optisch bleibt der Galaxy auch nach dem Wechsel auf die Mondeo-Plattform seinem Stil treu. Das klassische Van-Design ist modernisiert, augenfälligster Unterschied: der neue Kühlergrill.

Diverse Komfortmerkmale sollen das Reisen im Galaxy besonders bequem machen, so zum Beispiel die neu entwickelte Integrallenker-Hinterachse, die unebene Straßen ausbügelt. Die neuen, besonders schlanken Sitze sollen bequemer sein und gleichzeitig Platz sparen. Auf den vorderen Plätzen kann man Massage- und Klimatisierungsfunktion hinzubuchen. Die beiden hinteren Sitzreihen lassen sich per Knopfdruck elektrisch um- und hochklappen – ein mühsames Aus-dem-Kofferraumboden-Wuchten entfällt. Auch eine elektrische Heckklappe, die per Fußbewegung aktiviert wird, ist nun erhältlich.

An Assistenzsystemen bringt der Galaxy unter anderem ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung, adaptive LED-Scheinwerfer mit Dauerfernlicht und einen intelligenten Tempomaten mit. Dieser erkennt anhand von Frontkamera und Navigationsdaten das aktuelle Tempolimit und bremst im Fall einer Überschreitung automatisch herunter. Dazu kommen Park-Helfer, Querverkehrserkennung beim Rückwärtsfahren und eine 180-Grad-Kamera im Kühlergrill, die das Bild in den Innenraum überträgt und bei unübersichtlichen Kreuzungen einen Blick um die Ecke ermöglichen soll.

Das Antriebsprogramm besteht zunächst aus sechs Motoren. Einstiegsdiesel ist ein 88 kW/120 PS starker 2,0-Liter-Selbstzünder, den es auch mit 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS gibt. Darüber hinaus ist eine Biturbo-Variante mit 154 kW/210 PS verfügbar. Bei den Benzinern startet das Angebot mit dem neuen 118 kW/160 PS starken 1,5-Liter-Turbo, Top-Triebwerk ist ein 2,0-Liter-Turbo mit 176 kW/240 PS.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Erste Fahrt: Ford Mondeo Vignale: Der neue Luxusliner

Ford gibt mit dem neuen Vignale Konzept ein exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen

Alfredo Vignale - Name ist Programm
Alfredo Vignale – der Name ist Programm.

„Unter dem Namen „Vignale“ präsentiert Ford eine neue Top-Ausstattungslinie, die zugleich aber auch ein exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen bieten soll“. Mit diesen Worten eröffnet Bernhard Mattes (Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH) die Präsentation in Rom und verspricht, dass nach dem Mondeo und dem S-MAX noch weitere Modelle aus der Ford Familie dieser Linie folgen werden. Ford möchte mit dem neuen Konzept Kunden ansprechen, die eines nicht haben und das ist „Zeit“. Der Mondeo dient hierbei als erster Markenbotschafter und wird im September ab Preisen von € 40.700 zu den Händlern rollen.

Mit dem Künstler und Karosseriebauer „Alfredo Vignale“ verbindet der amerikanische Autobauer die Visionen des italienischen Carrossiers und Polsterers. Carrozzeria Vignale – wie seine Firma hieß – wurde 1969 von Ghia übernommen, das sich seit 1970 im Besitz der Ford Motor Company befindet. Seine Inspiration für besonders leichte Einzelanfertigungen und filigrane Verarbeitungen holte sich Alfredo Vignale von aerodynamisch optimierten Rennwagen sowie aus der Luftfahrtbranche. Das hieraus abgeleitete Know-how kombinierte er dann mit traditionellen Handwerkstechniken zu neuen Kreationen. Diese Arbeit bietet Ford nun seinen anspruchsvollen Kunden in der neuen Linie an.

Ford Mondeo Vignale - Diesel, Benziner und Hybrid
Ford Mondeo Vignale – Diesel, Benziner und Hybrid.

Der Mondeo Vignale kommt mit zwei Dieselmotoren, einem Benziner in zwei Leistungsstufen sowie einem Hybrid daher. Die beiden Diesel werden mit 155 kW (210 PS) und 132 kW (180 PS) zur Verfügung stehen. Das stärkere Aggregat hebt sich durch einen 2.0 Liter-High-Power-Diesel mit Bi-Turbo-Aufladung hervor. Die zum Einsatz kommenden 450 Newtonmeter bei 2.000 Umdrehungen bringen ordentlich Kraft auf die Straße. Der zweite Diesel – auch eine 2.0 Liter Maschine – ist mit einem intelligenten Allradantrieb und wahlweise mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie einem Powershift-Automatikgetriebe erhältlich.

Der Benziner – ein EcoBoost mit 2.0 Litern Hubraum – verfügt wahlweise über 140 kW (203 PS) oder 176 kW (240 PS). Beide Leistungsstufen sind mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe kombiniert. Benzin sparend fährt man mit dem Hybrid, der mit einer Systemleistung von 140 kW (187 PS) aufwarten kann.

Serienmäßig wird Ford gerade bei den Dieselaggregaten ein aktives Geräuschunterdrückung-System (Active Noise Cancellation) einsetzen. Mit drei strategisch über den Fahrgastraum verteilten Mikrofonen analysiert das System die Motorgeräusche im Innenraum. Mit entgegengesetzt schwingenden Klangwellen „neutralisiert“ die Audiotechnologie eben diese Geräusche. Weitere fortschrittliche Technologien für die gesamte Mondeo-Baureihe sind unter anderem ein „Pre-Collision-Assistent“ mit Fußgänger-Erkennung, das Kommunikations- und Entertainmentsystem (Ford SYNC 2), der Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion (Active Park Assist), dynamische LED-Scheinwerfer sowie das Active City Stop System. Dieses System bremst das Fahrzeug selbsttätig ab, wenn ein Auffahrunfall droht. Es arbeitet im Geschwindigkeitsbereich bis zu 40 km/h.

Der Mondeo Signale ist als 4-Türer und Turnier erhältlich
Der Mondeo Signale ist als 4-Türer und Turnier erhältlich.

Das Fahrzeug wird es als 4-türige Limousine sowie als Kombi-Version Turnier geben und soll die Kunden von Ford auch im Bereich exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen zufriedenstellen. So kann sich der Kunde auf einen Hol- und Bringdienst zu Wartungs- und Reparaturterminen verlassen. Darüber hinaus steht ihm ein Service-Leihwagen der gleichen Kategorie zur Verfügung. Weiter im Service-Angebot enthalten ist nicht nur eine erweiterte Fahrzeugreinigung nach einer Inspektion, sondern eine einmalig monatliche Fahrzeugreinigung beim verkaufenden und durchführenden Händler.

Im außergewöhnlichem Rahmen eines FordStores kann der Käufer die „Faszination Ford“ erleben. Eine exklusive eingerichtete Präsentationsfläche für die Vignale-Modellfamilie wird den Kunden für die Top-Ausstattung sensibilisieren.

Startet der EcoBoost (Benziner) bei € 40.700, so erhält man bereits für € 300 mehr die Diesel Einstiegsvariante mit 180 Pferdestärken und einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe. Für eine ökonomische Variante zeichnet sich der Hybrid verantwortlich,  der bereits ab € 41.500 zur Verfügung steht. Der stärkste Diesel (155 kW/210 PS) wird ab einem Preis von € 44.500 angeboten.

Ford Mondeo Vignale - Fahrzeugkonzept voll im Trend
Ford Mondeo Vignale – Fahrzeugkonzept voll im Trend.

Fazit:

Alles in allem will Ford seine Kunden, die nach mehr Ausstattung und Service streben, absolut zufriedenstellen und liegt mit dem Vignale-Konzept voll im Trend.

Ford Mondeo Vignale 2.0 l TDCi Bi-Turbo, Turnier

Verkaufsstart:  September 2015
Basispreis:  45.500 €
Motorleistung:  155 kW (210 PS)
Antrieb und Getriebe: PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplung
Beschleunigung:  8.1 Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  5.0 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  228 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.867, 1.852, 1.501, 2.850 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann

Ab heute beim Händler: Der neue Ford Mondeo

Ford feiert heute den offiziellen Marktstart des Ford Mondeo. 8000 Kundenbestellungen liegen bereits vor. Der Einstiegspreis liegt bei 25 400 Euro für das ab Mitte des Jahres erhältliche und 92 kW / 125 PS starke Fließheck mit dem 1,0-Liter-Drei-Zylinder-Motor. Außer dem Kombi mit automatischer Niveauregulierung gibt es zusätzlich auch eine viertürige Limousine. Sie wird allerdings ausschließlich als Hybrid angeboten, der eine Systemleistung von 138 kW / 187 PS hat.

Weitere Motoren zum Marktstart sind der neue 1,5-Liter-Ecoboost-Benziner und der optimierte 2,0-Liter-Diesel. Mitte des Jahres folgen der neue 2,0-Liter-Diesel mit sequenzieller Bi-Turbo-Aufladung und einer Leistung von 155 kW/ 210 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmetern und dessen 1,5-Liter-Pendant. dazu kommen dann noch die Allradversionen mit dem 2,0-Liter-Diesel in den Leistungsstufen 110 kW / 150 PS und 132 kW/ 180 PS. Ein automatisches Start-Stopp-System gehört jetzt generell zur Serienausstattung aller Mondeo-Versionen und schließt auch die Modelle mit Automatikgetriebe ein.
Zu den neuen Technologien im Mondeo gehören adaptive LED-Frontscheinwerfer, der Gurt-Airbag auf den äußeren Rücksitzen und der Pre-Collision-Assistent mit Fußgängererkennung seine Weltpremiere. Das Konnektivitätssystems Sync 2 bietet eine nochmals verbesserte Sprachsteuerung – für die Restaurantsuche genügt beispielsweise der Satz „Ich bin hungrig“ – und ein acht Zoll großes, hochauflösendes Touchscreen-Farbdisplay.

 

 

(ampnet/jri)

Kurz gefahren: Ford Mondeo Kombi

Ford Mondeo Kombi, alte Tugenden im modischen Kleid?

Ford Mondeo 1.5 EcoBoost im Fahrbericht

In den USA ist der Ford Fusion, der Bruder unseres Mondeo, bereits seit drei Jahren auf dem Markt. Für die Premiere in Europa hat sich Ford ein wenig Zeit gelassen, allerdings war das so nicht geplant. Das Ergebnis muss nach dieser Verzögerung ein besonders überzeugendes sein.

Ford Mondeo – An der Nase soll man ihn erkennen

Ford Mondeo Turnier 04 Fahrbericht EcoBoost

Die vierte Generation kann nun auch „hübsch“

Ein prägender Kühlergrill ist nicht nur für die Ingolstädter Designer ein „must have“.  Der „Chief Designer“ Chris Hamilton hat für den neuen Mondeo eine ebenso prägnante Nase gestaltet. Damit wirkt der Mondeo dynamisch, sportlich und auch so ein wenig englisch aristokratisch. Gut gemacht, will man dem Designer zurufen, wann immer man sich dem neuen Mondeo nähert.

1.5 Liter reichen aus

Der EcoBoost-Vierzylinder bringt neben den 160 PS auch gleich noch 240 Nm mit. Vom Start weg geht der 1.5 Liter Turbo-Vierzylinder ohne fühlbare Gedenksekunde an die Arbeit. Ford hat die neue Mondeo-Generation auf Diät gesetzt, doch der Turnier (die gefahrene Kombi-Version) ist deswegen noch lange kein Leichtgewicht. Mit den 1.5 Tonnen des neuen Mondeo Turnier fühlt sich der 1.5 Liter Turbomotor jedoch nicht überfordert an. Der neue 1.5 Liter Turbomotor (EcoBoost-Generation) bringt einen gelungenen Kompromiss aus Durchzug im Drehzahlkeller und Drehfreudigkeit mit.

Die ersten kurzen Testfahrten mit dem neuen Mondeo Turnier und dem ebenso neuen 1.5 Liter Turbomotor lassen keine Rückschlüsse auf den Kraftstoffverbrauch zu. Ford gibt den 160 PS Benziner jedoch mit einem NEFZ-Schnitt von 5.9 Litern auf 100 Kilometern an.

Ford Mondeo Turnier 19 Fahrbericht EcoBoost

So fährt sich der neue FORD MONDEO

Dass der neue Mondeo mit dem US-Ford Fusion verwandt sein soll, ist kaum zu glauben. Ford hat es geschafft und dem Mondeo ein astreines Fahrwerk unter das Blech geschraubt. Geschmeidig federt der große Kombi durch, schwingt nicht nach, rüttelt nicht am Lenkrad und bleibt dabei  immer die Ruhe selbst. Sauber, direkt und wie an einer imaginären Schnur gezogen, durcheilt der große Ford Kurven-Varianten in fast jeder Kombination. Das aufwändige Fahrwerk des Mondeo ( in der vierten Generation hat FORD die Schwertlenker-Hinterachse gegen eine aufwändige Integral-Lenker Hinterachse getauscht)  zahlt sich direkt in Fahrspaß und Handlichkeit aus. Während man bei den Dämpfern zusätzlich noch auf eine Version mit variabler Dämpfkraft umsteigen kann, bietet bereits der „normale“ Mondeo mit seiner  „State-of-the- Art“ – Hinterachse einen tollen Kompromiss aus Fahrdynamik und Fahrkomfort.

Psssst!

Still wie im Mädchen-Pensionat nach dem „Licht aus“.  NVH (Noise, Vibration, Harshness) nennen die Automobil-Experten das hör- und fühlbare Paket aus Geräuschen, Schwingungen und Vibrationen in einem Auto.  Natürlich hört man im Stand leise das Rumoren der Direkteinspritzer. Dieses harte Verbrennungsgeräusch lässt den Benziner im Stand näher an den Dieselmotor rücken. Einmal in Fahrt,  geht der Motorklang des EcoBoost-Benziners aber im kaum wahrnehmbaren Mix aus Lauf- und Windgeräuschen unter. Und das Geräuschniveau ist wirklich extrem niedrig. Der Mondeo hat in diesem Punkt einen weiteren großen Schritt gemacht!

Fazit zum neuen Ford Mondeo Turnier

Es waren zwei lange Jahr, die uns Ford hat warten lassen. Aber jetzt überzeugt der Mondeo mit einer üppigen Ausstattung, mit guter Verarbeitung, einem tollen Fahrwerk und modernen Motoren. Dass der Ford Mondeo als einziger seiner Klasse den Belt-Airbag für die Insassen in der zweiten Reihe anbietet, ist eine besondere Anmerkung wert.

Den neuen Ford Mondeo Turnier gibt es ab  28.150 € – den gefahrenen  Ford Mondeo 1.5 EcoBoost Turnier in der empfehlenswerten Titanium-Ausstattung gibt es ab 31.150 €.

Schnell sein, zahlt sich aus: Derzeit hat Ford „Aktionspreise“ – und da werden dann aus 31.150 €  kleine 27.490 €! 

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Wenn Ford dann in ein paar Wochen den neuen Mondeo endlich in ordentlichen Stückzahlen zu den Händlern bringt, dann bekommen die Kunden die Wahl zwischen Kombi und Fließheck-Limousine und zwischen Dieselmotor und Turbo-Benzinern. Den Hybrid-Antrieb, den bieten die Kölner jedoch nur mit einer Karosserie-Version an und die gibt es ansonsten auch mit keinem anderen Antrieb: Der klassischen Limousine. Vier Türen, kurzes Stummelheck und unter der Haube die Kraft von zwei Herzen.

FORD Mondeo Hybrid – Erste Ausfahrt

Wären da nicht die unterschiedlichen Karosserie-Varianten, die „normalen“ Mondeo und der Hybrid-Mondeo wären kaum zu unterscheiden. Wobei es Ford auch bei den Details zwischen Fließheck und Limousine gut gemeint hat. Man muss schon sehr genau hinschauen, um zu sehen, welches der Fahrzeuge einen großen Kofferraumdeckel hat und welches nur mit einer eher kleinen Blech-Luke geliefert wird.

Ford Mondeo Hybrid 12 Erste Testfahrt

Turbo-Kraft, halber Saft!

Wer sich nur die technischen Daten des Antriebs des Mondeo-Hybrid anschaut, der könnte auf die Idee kommen, der US-Autobauer hätte schlicht beim Hybrid-Vorreiter Toyota eingekauft. Aber das Hybrid-System im Mondeo ist eine FORD-Entwicklung. Wie bei den Japanern verbinden die Amerikaner einen Atkinson-Benziner mit einem E-Motor und einem Planetenradgetriebesatz. Daran angeflanscht, ein Generator. Das Getriebe wird oft einfach nur als stufenloses Getriebe bezeichnet und manche Kollegen haben dem Ford Mondeo Hybrid sogar zwei Elektromotoren angedichtet, de facto ist das e-CVT des Mondeo mit dem „Power-Split-Getriebe“ des Prius zu vergleichen. Und während der Mondeo in der Tat über drei „Energiequellen“ verfügt, dem Benziner und dem E-Motor, ist der Dritte nur für die effiziente Rekuperation der Antriebsleistung im Antriebsstrang und der Kraftverzweigung im e-CVT zuständig. Das ganze System in seiner Funktion zu erklären, sprengt den Rahmen hier, wer sich für das e-CVT / Power-Split Device / Leistungsverzweigung interessiert, der findet hinter diesem Link eine gute und ausführliche Erklärung! 

Es liest sich erst einmal furchtbar umständlich, für den Fahrer ist es jedoch eine Sache, die er sofort wieder vergisst, sobald er losgefahren ist. Vom Aufbau, der Verzweigung der Antriebskräfte und dem variablen Boosten des E-Motors spürt der Fahrer nichts. Der Mondeo Hybrid fährt rein elektrisch an und hält die Geschwindigkeit im Landstraßenbereich auch für kurze Zeit rein elektrisch. Für mehr als Anfahren und kurze Phasen, in denen der E-Motor den Mondeo Hybrid am Rollen hält, reichen die 1.4 kWh der Batterie leider nicht.

Während der Premiere des neuen Ford Mondeo stand mir die Hybrid-Version nur kurz zur Verfügung. Die ersten Kilometer im Doppelherz-Mondeo haben aber sofort das eigene Temperament gezügelt. Wie bei allen Hybrid-Fahrzeugen fährt man auch mit dem Hybrid Mondeo sofort ruhiger. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich will das exzellente Fahrwerk des neuen Mondeo einen ständig zu einer fröhlichen Kurvenhatz einladen. Doch Dynamik ist für den 187 PS starken Hybrid Mondeo nicht die große Leidenschaft. Er will sanft von einem gefühlvollen Fahrer bewegt werden. Jemandem, der Spaß daran hat, die Spar-Ambitionen des Hybriden zu unterstützen. 300 Nm bietet der Antriebsstrang des Hybrid Mondeo an und liegt damit auf dem Niveau des 203 PS starken EcoBoost-Vierzylinders.

 

Weil 1+1 manchmal weniger als zwei ist

Die clevere Kombination von Benzinmotor und Elektromotor, die effiziente Nutzung von kinetischer Energie, die man ansonsten durch das Abbremsen schlicht in Wärme wandelt und die Nutzung von maximaler Segelleistung lassen den Doppelherz-Mondeo sparsamer werden als seine EcoBoost-Brüder. Trotz ähnlicher Fahrleistungen. Zumal die Frage, ob man binnen 7.9 Sekunden auf Tempo 100 ist, wie der aktuell stärkste EcoBoost-Mondeo mit dem 240 PS starken Turbo-Benziner oder binnen 9.2 Sekunden wie der Hybrid-Mondeo, für viele Menschen immer mehr zur Nebensächlichkeit verkommt.

Dafür wird der Verbrauch immer wichtiger. Und da schafft es der Hybrid-Mondeo im EU-Zyklus auf unter 100 Gramm CO2 je Kilometer. Für eine ausgewachsene Limousine ein beeindruckender Wert! Kombiniert soll der Mondeo mit den zwei Herzen so mit nur 4.2 Litern Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Ford Mondeo Hybrid 01 Erste Testfahrt

Fazit zum Ford Mondeo Hybrid

So richtig verstehen kann man die Einschränkung des Hybrid-Antriebes auf die eher ungewohnte und in Deutschland kaum nachgefrage Limousinen-Variante nicht. Ein Mondeo Turnier mit Hybrid-Antrieb wäre eine echte Alternative zu den Benzin- und Dieselvarianten. Zumal Ford die Hybrid-Version zu einem fairen Einstiegspreis auf den Markt bringt: 34.950 €.

 

Erste Fahrt: Der neue Ford Mondeo

Die Produktion eines Autos ist dann doch ein wenig komplizierter, als Kuchen zu backen. Viele Zutaten, viele Stationen, viele Zulieferer, viele Prozesse sind zu durchlaufen, bis aus einem Stück Blech, viel Kunststoff-Granulat, einer Menge Kupfer und Elektronik und der Arbeit von Menschen und Maschinen ein Auto entsteht. Üblicherweise arbeiten Automobil-Hersteller bereits am Nachfolge-Modelle, während man gerade das neue Auto vorstellt. Wenn dann eine Krise die Planungsphasen durcheinander wirft, dann muss man einen Marktstart absagen und verschieben.

Ford hat genau dieses Problem gerade durchgemacht. Das Werk im belgischen Genk erlebte nicht den Produktionsstart für den neuen Mondeo, sondern sieht seiner Schließung entgegen. Das war anders geplant, aber eine Sachen namens „Wirtschaftskrise“ kam dazwischen. Also musste umgeplant werden. Von Belgien nach Spanien. In Valencia wird Ford nun den Mondeo vom Band laufen lassen. Aber dafür musste das Werk dort erst einmal erweitert und modernisiert werden. Den neuen Ford Mondeo kostete das zwei Jahre. Zwei Jahre Verspätung, die aus einem „Neuwagen“ einen „lang erprobten Neuwagen“werden lassen.

Aber jetzt hat das Warten ein Ende, der neue Mondeo konnte in seinem Geburtsland zu einer ersten Ausfahrt antreten.

Ford Mondeo: Nummer 4 lebt.

Spießgeselle oder Gute Laune-Laster?

Der neue Ford Mondeo im ersten Fahrbericht

Ford Fusion nennt FORD USA den baugleichen Bruder des Mondeo. Gemäß der „One Ford“ Strategie gibt es keine Sonderlösungen mehr. Was hier funktioniert, muss auch dort funktionieren und andersherum. Zum Glück lässt FORD aber auch bei der „One Ford“ Idee nicht alle Chancen verstreichen, wenigstens ein wenig auf die Anforderungen der Märkte einzugehen. Das ist bei einem Fahrzeug wie dem Mondeo besonders wichtig. Wie eine erste Fahrt im Mondeo Hybrid im letzten Jahr zeigte, erwartet der europäische Käufer von einer Limousine der Mondeo-Klasse ein wenig mehr Feinarbeit im Inneren. Der damals gefahrene „Fusion Hybrid“ war doch noch arg abenteuerlich in der Verarbeitung und von überschaubarer Materialqualität. Der neue Mondeo will das besser machen, muss das besser machen!

Und? Er macht es besser! 

Ford Mondeo erster Test

Mondeo – Die Generation Nummer vier lebt!

Verdammt, sieht der gut aus. Wenn James Bond seinen Job im Auftrag Ihrer Majestät an den Nagel hängen würde und in einer großen Firma in den Außendienst wechseln würde, der neue Mondeo wäre seine Dienstwagen-Wahl! Ganz klar. Die Aston Martin „look-a-like“ Front mit dem eleganten Kühlergrill, die dynamisch und schmal ausfallenden Scheinwerfer und dazu die Motorhaube mit den Powerdomes. Wer vermisst da noch das „New Edge“ Design aus der letzten Dekade? Der neue Mondeo setzt eine aggressiv-sportliche, aber dennoch unaufdringliche, mehr eine sympathische Duftmarke im Bereich der sonst so biederen Klasse von langweiligen Dienst- und Firmenwagen.

Mehr als 70 % aller Ford Mondeo landen bei uns in Deutschland nicht in Privatbesitz, sondern in den Flotten von Firmen- und Dienstwagen-Zulassungen. Und der neue Mondeo hat bereits optisch das Potential,  in der Zukunft aus dem Segment des preissensiblen Flottenkunden in das Feld der „User-Chooser“ vorzudringen. Bewusst für einen Ford Mondeo entscheiden? Gegen Audi A4 und Dreier BMW? Warum nicht? Der neue Aston Martin Ford Mondeo hat das Design und die Technik.

Am Hubraum gespart – nicht an der Dynamik!

Für 2015 stehen die Zeichen auf 1.0 Liter und EcoBoost im neuen Mondeo. Das wird spannend. Für die erste Ausfahrt standen indes erst einmal der neue 1.5 Liter EcoBoost Vierzylinder Turbobenziner und der 2.0 Liter TDCi-Turbodiesel zur Verfügung. Und zum Reinschnuppern für eine kleine Runde der neue Ford Mondeo mit Hybrid-Antrieb und 182 PS Systemleistung. Zu diesem 99 g/km CO2 Spar-Meister gibt es jedoch demnächst einen eigenen Artikel. Zurück zum 1.5 Liter Benziner.

Der EcoBoost-Vierzylinder bringt 240 Nm mit und gönnt sich vom Start weg eine kaum fühlbare Gedenksekunde. Mit mehr als 1.5 Tonnen ist der Turnier (Kombi-Version) kein Leichtgewicht, dennoch fühlt sich der 1.5 Liter Vierzylinder nicht überfordert an. Ein wenig energischer bringt sich der TDCI-Diesel ein, wie gewohnt sind die 2 Liter großen Turbodiesel mit mehr Drehmoment am Start. Was beiden Kraftstoff-Varianten gut tut, ist der gelungene Kompromiss aus Durchzug im Drehzahlkeller und der Bereitschaft, auch fein über das gesamte Drehzahlband hinaus zu touren.  Zum Start bietet FORD drei Benzinmotoren an. Alles EcoBoost-Turbos, einmal mit 1.5 Liter (der neue Motor!) und 160 PS und zweimal als 2.0 EcoBoost mit 204 und 240 PS. Bei den Dieselmotoren handelt es sich um 1.6 Liter große TDCIs mit 115 PS als Basistriebwerk, einem weiteren 1.6 Liter Diesel im „Spritspar-Modell“ ECOnetic, der sich auf 94 Gramm Emissionen beschränken soll und zwei weitere 2.0 TDCI-Leistungsstufen mit 150 PS und 180 PS. Auch von diesen beiden Leistungsstufen wird es jeweils eine Econetic-Version geben.

So fährt sich der neue FORD MONDEO

Spaniens Landstraßen bieten die ideale Teststrecke. Enge gewundene Strecken, welliger Asphalt, hängende Kurven, weite Kurven, schmale Gassen. Das Programm ist abwechslungsreich und vollständig. Und der neue Mondeo beweist wieder einmal, die Kompetenz zum Thema Fahrwerke, die haben sie in Köln. Dass der neue Mondeo mit dem US-Ford Fusion verwandt sein soll,  ist kaum zu glauben. Behände wie ein Hot Hatch lässt sich auch der lange Kombi durch schnelle Wechselkurven werfen. Er federt geschmeidig durch, schwingt nicht nach, schlägt nicht in die Dämpfer, rüttelt nicht am Lenkrad. Sauber, astrein, an einer imaginären Schnur gezogen, durcheilt der große Ford die Kurvenkombination auf der A-7000 hinauf auf den „Montes de Malaga“. Frostaufbrüche, Schlaglöcher und fiese Fahrbahn-Absenkungen pariert das aufwändige Fahrwerk des Mondeo. In der vierten Generation hat FORD die Schwertlenker-Hinterachse gegen eine aufwändige Integral-Lenker Hinterachse getauscht und in diesem Zuge eine passiv mitlenkende Hinterachse integriert. Während man bei den Dämpfern zusätzlich noch auf eine Version mit variabler Wirkung umsteigen kann, bietet aber bereits der Aufstieg zu einer „State-of-the-art“ Hinterachse einen nicht erwarteten Fahrspaß im neuen Mondeo.

Und der Mondeo ist leise. Still wie im Mädchen-Pensionat nach dem „Licht aus“. NVH (Noise, Vibration, Harshness) nennen die Automobil-Experten das hör- und fühlbare Paket aus Geräuschen, Schwingungen und Vibrationen in einem Auto.  Natürlich hört man im Stand leise das Rumoren der Direkteinspritzer, dieses harte Verbrennungsgeräusch lässt Dieselmotor und Benziner im Stand näher zusammenrücken. Einmal in Fahrt, geht der Motorklang beider Aggregate im angenehmen Mix aus Lauf- und Windgeräuschen unter. Wobei das Niveau extrem niedrig ist. Der Mondeo hat in diesem Punkt einen weiteren großen Schritt gemacht!

Ford Mondeo Testbericht

Technik, Haptik, Sicherheit

Man kann den neuen Mondeo als günstiges Flottenmobil ordern, greift zum kleinen EcoBoost Turbo mit 160 PS, Handschaltung und der Basis-Ausstattung Trend und fängt beim Kombi mit 28.150 € in der Preisliste an. Der Mondeo bleibt weiterhin gute 4.80 Meter lang, hat dank eines fast 2.90 Meter langen Radstandes in beiden Sitzreihen viel Platz und verstaut 488 bis 1.630 Liter im Kofferraum. Auch die aufwändige Hinterachse und die gelungene Fahrwerksabstimmung bleiben erhalten. Oder man rüstet den MONDEO zum modernen Familienkombi mit umfangreicher Sonderausstattung aus.

Dafür eignet sich dann die Titanium-Ausstattung, im übrigen bislang die meistverkaufte Ausstattungslinie. Vom Fahrspur-Assistenten zum Müdigkeitswarner, vom großen Ford SYNC2 Multimedia-System bis hin zu den aufpreisflichtigen LED-Frontscheinwerfern. Der neue Mondeo lässt sich dank attraktiver Pakete zu einem fairen Preis in die Liga der Premium-Kombis rüsten. Der gefahrene Mondeo Turnier (blaues Modell auf den Fotos) kostete laut Liste 40.245 € und bot neben den Ford-typischen Extras wie der beheizbaren Windschutzscheibe auch das ganze Paket an neuen Assistenzsystemen. Dazu den neuen Park-Piloten, der beide Parkvarianten beherrscht, das Sony-Soundsystem mit 12 Lautsprechern und 700 Watt Leistung. Der Fahrersitz mit der 10-Wege Einstellung gehört ebenso zum Komfort-Paket wie das interaktive Fahrwerk. Damit ist der 160 PS starke Kombi ein Preisbrecher. Weder Volkswagen Passat, Audi A4 noch BMW Dreier bieten diese Ausstattungsfülle zu diesem Gesamtpreis. Und auch bei der Fahrdynamik (Handling) dürfte der Mondeo seine schnittige Nase vorne halten.

Im Innenraum ist die Mittelkonsole rund um das Sync 2 und dem großen (20.3 cm) Touchscreen ein wenig „einfach“ geraten. Armaturenbrett und andere Kunststoff-Elemente waren dafür ordentlich. Auf jeden Fall nicht billig. Die Verarbeitung wirkte solide und selbst auf den Rüttelpisten war es still im Innenraum. „Da scheppert nix“.

Safety first

Der Mondeo bietet als erster Vertreter in seinem Segment einen Gurt-Airbag in der zweiten Reihe. Der Gurt-Airbag mindert die sekundären Verletzungen im Falle eines Unfalles, indem er die Belastungen für den Brustkorb der Mitfahrer minimiert. Im Falles eines Crashs bläst sich der Gurt zu dreifacher Breite auf und verteilt so die Rückhaltekräfte auf mehr Fläche. Ford bietet dieses System leider nicht in Serie an, ebenso wenig wie den City-Notbrems-Assistenten. Beide Systeme erhält man im empfehlenswerten Technologie-Paket, zusammen mit weiteren Assistenten, ab 750 € Aufpreis.

Bleibt das Fazit:

Ein größeres Stück vom Kuchen.  Dem Mondeo hängt ein Stück Spießer-Image an. Zu Unrecht. Das neue Modell kommt spät, aber es kommt ordentlich fein geschliffen. Die Motoren sind frisch, sparsam und machen dennoch Laune beim Fahren. Die Sicherheitsausstattung ist vollständig, die Multimedia-Einheit perfekt gelungen.

Ich sehe keinen Grund, weswegen der neue Mondeo sein Stückchen vom Kuchen am Markt der Dienstwagen, Firmenwagen und auch Familienkombis nicht massiv vergrößern sollte. Die Verspätung bringt ihn zusammen mit dem neuen Passat auf den Markt, was ihm ein wenig Aufmerksamkeit kostet, aber ein Mondeo war nie näher am Klassenprimus als heute!

Ist James Bond ein Spießer? Nein. Der Mondeo Turnier auch nicht mehr! 

Ford Mondeo Turnier 1.5 EcoBoost

Verkaufsstart:  -sofort / Marktstart offiziell: Februar 2014
Basispreis:  28.150 €
Motorleistung:  1.5 Liter Vierzylinder Benziner Turbo – 160 PS / 240 NM
Antrieb und Getriebe:  6-Gang Schaltgetriebe
Beschleunigung:  9.3 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch:  5.9 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  217 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.876, 1.852, 1.501, 2.850 mm

LED-Frontscheinwerfer

Ford bietet für den neuen Mondeo ein adaptives LED-System für die Hauptscheinwerfer an. Der Lichtkegel der Frontscheinwerfer wird hierbei in Helligkeit und Winkel an die jeweilige Fahrsituation angepasst. Um die ideale Ausleuchtung der Fahrbahn zu berechnen, beachtet das System die gefahrene Geschwindigkeit, Umgebungslicht, Lenkeinschlag, andere Fahrzeuge und ob die Scheibenwischer arbeiten. Jeder der beiden Scheinwerfer besteht aus über 500 Einzelteilen und beheimatete über 80 LED-Elemente. Im Gegensatz zu Halogenlicht erreicht ein LED-Scheinwerfer bis zu 80% Wirkungsgrad. Das hilft auch beim Sprit sparen!

Wie die anderen den neuen Ford Mondeo erlebten:

  1. Autophorie.de zum neuen Mondeo
  2. MOTOR-TALK 

Galerien:

  • Ford Mondeo Hybrid

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger / Ford-Werk, Titelbild: Bjoern Habegger

Feuer und Flamme für LED – Der neue Ford Mondeo

Wer in der Nacht Auto fahren will, der braucht Licht. Als vor 111 Jahren die Geschwindigkeiten der Automobile noch nicht so hoch war, da reichte ein Karbid-Scheinwerfer. Das Ford Model A hatte solch eine Lichttechnik – wobei Lichttechnik ein wenig hoch trabend klingt. Das was damals aus diesen „Leuchten“ kam, taugte kaum mehr, als einen Schatten in die dunkle Nacht zu malen.

Karbidlampe

Das verbrennende Acetylen-Gas einer Karbid-Lampe erzeugte viel Ruß. Unter Tage, beim Bergbau, wo diese Technik lange verwendet wurde, war das vermutlich nicht allzu wichtig. Am Automobil sorgte der Wartungsaufwand, der Ruß und auch die Empfindliche Handhabung schnell für eine Ablösung. Zudem wurden die Autos immer schneller. Das Ford Model A war noch mit gemütlichen 35 km/h – da war das flackernde Licht der Karbid-Lampe eine Hilfe. Doch bald schon musste etwas helleres her!

Licht durch Strom

Bereits 1915 beim Ford Modell T montierte Henry Ford eine Scheinwerfer-Beleuchtung die einen Glühwedel durch elektrische Spannung zum leuchten brachte. Mehr Licht, mehr Sicht – waren das Ergebnis.

In den folgenden Jahren entwickelten die Hersteller die Beleuchtung der Fahrzeuge weiter. Bessere Reflektoren, effizientere Leuchtmittel und wie 1929 das „junge“ Modell A dann auch zwei Glühbirnen in einem Scheinwerfer.

Erst während der 1940er Jahre gab es die Trennung der Scheinwerfer-Technik für die unterschiedlichen Einsatzzwecke. So schuf man ein Licht für den nahen Verkehr und eines, für die Weitsicht. Das Fern- und Abblendlicht war geboren.

1962 entwickelte der  US-Forscher Holonyak die erste LED. Doch erst einmal waren es nur rote LED. Und die kamen auch nicht an Fahrzeugen zum Einsatz, sondern in der Industriefertigung. Wer erinnert sich nicht an die kleinen roten LEDs am Fernseher? Da findet man die Ur-Enkel dieser ersten LED noch heute.

Für das Automobil waren die LED da noch ferne Zukunftsmusik. Erst einmal kam die Halogentechnik zum Einsatz. Die auch heute oft noch verwendete H4-Birne wurde 1966 auf den Markt gebracht. Philips erfand diese Zweifaden-Lampe, mit der Abblendlicht und Fernlicht in einem Scheinwerfer kombiniert werden konnten.

Die LEDs kommen

Seit 2008 sind LED als Lichtquellen an Rückleuchten zugelassen. An der Front der Fahrzeuge hatten sich Xenon-Scheinwerfer durchgesetzt und scheinen heute noch in vielen Top-Modellen. Helles, fast Tageslicht ähnliches Licht wird durch die Xenon-Scheinwerfer produziert.

Doch nun macht sich die LED-Technik daran, die Xenon-Scheinwerfer zu verdrängen. Noch effizienter, noch heller, noch intelligenter.

Die neue LED-Technik verspricht neue Scheinwerfer-Formen, die Designer der Automobil-Industrie fahren darauf ab und nutzen die neuen Freiheiten bei der Gestaltung. Eine LED ist deutlich kleiner als die bisherigen Leuchtmittel. Zudem braucht eine LED bei gleicher Lichtleistung deutlich weniger Strom, man mag es kaum glauben – aber auch das spart Treibstoff.

Mondeo mit LED-Technik

Der neue Ford Mondeo wird der erste FORD mit LED-Lichttechnik sein.  Vor ein paar Tagen hat Ford die Bestellfreigabe für das neue Modell gegeben und jetzt wurde bekannt, der neue Mondeo erhält als erster Ford in Europa die neue clevere Lichttechnik!

Das Abblend-, Fern-, Tagfahr- und Blinklicht der „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfer wird komplett von lichtemittierenden Dioden (LEDs) übernommen. Diese LED-Module sorgen für eine hochpräzise Lichtverteilung und erzeugen ein helles, natürliches Licht. 

Zudem ist das „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfersystem des neuen Mondeo adaptiv, das heißt: es passt sich dem Straßenverlauf an. Bei Lenkradeinschlag oder Betätigung des Blinkers folgen die Lichtkegel der Scheinwerfer automatisch Kurven beziehungsweise Kreuzungen und sorgen somit für eine bessere Sicht und für mehr Sicherheit bei Nachtfahrten. Außerdem bietet das Scheinwerfersystem eine automatische Anpassung der Lichtverteilung und der Leuchtweite: Die „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfer des neuen Ford Mondeo verändern ihre Lichtverteilung und die Leuchtweite automatisch in Abhängigkeit von
der Geschwindigkeit. Bei höherer Geschwindigkeit, wie zum Beispiel auf der Autobahn, leuchten die Scheinwerfer für eine optimale Fernsicht weit nach vorne, während sie bei geringerem Tempo, zum
Beispiel in einer Spielstraße, die Straßenränder mit ausleuchten und damit für ein eher breites Sichtfeld sorgen. Damit entfällt das Umschalten von Abblend- auf Fernlicht.

Der neue FORD Mondeo wird zum Ende des Jahres 2014 in Deutschland erhältlich sein. Und dann völlig frei von rußenden Karbid-Lampen sein 😉 

 

 

 

 

 

 

Der neue Ford Mondeo – Die Preise sind bekannt!

Preise Ford Mondeo (Stand: 7. August 2014)
Motor Leistung (PS) Getriebe Verbrauch (l/100 km) Preis (Euro)
Limousine (4-Türer) Limousine (5-Türer) Turnier
Benziner
1.5 EcoBoost 160 Sechsgang manuell 5,8 27.150 28.150
1.5 EcoBoost 160 Sechsgang Automatik 6,3 29.150 30.150
2.0 EcoBoost 203 Sechsgang Automatik 7,3 34.150 35.150
2.0 EcoBoost 240 Sechsgang Automatik 7,3 36.150 37.150
2.0 Hybrid Automatik (PowerShift) 4,2 34.950
Diesel
1.6 TDCi 115 Sechsgang manuell 4,2 28.200 32.200
1.6 TDCi ECOnetic 115 Sechsgang manuell 3,6 28.750 32.750
2.0 TDCi 150 Sechsgang manuell 4,4 29.950 33.950
2.0 TDCi 150 Sechsgang Automatik 4,8 31.950 35.950
2.0 TDCi ECOnetic 150 Sechsgang Automatik 4,1 30.500 33.950
2.0 TDCi 180 Sechsgang 4,4 31.450 35.450
2.0 TDCi 180 Sechsgang Automatik 4,8 33.450 37.450
2.0 TDCi ECOnetic 180 Sechsgang manuell 4,1 32.000 35.450

Der neue Ford Mondeo ist bereit für sein Europadebüt.

Mit der Schließung des Werks in Genk hat sich Ford den Zeitplan der Mondeo Einführung in Europa ordentlich zerschossen. Während der neue Mondeo in den USA bereits in sein drittes Jahr geht, wird der neue Mondeo bei uns erst zum Ende des Jahres auf die Straße kommen.

Der neue Mondeo wird die vierte Generation seiner Baureihe sein und soll der erste Premium-Ford seit seinem erscheinen  1993 werden. Eine eigene Variante wurde geschaffen – Ford Vignale – diese soll mit besonderen Ausstattungsdetails, edleren Materialien und einem besonderen Service für neue Kaufanreize sorgen.

Den neuen Mondeo wird es als Limousine und als Turnier (Kombi-Version) geben. Neben modernen Turbo-Motoren wird es auch eine Hybridversion geben.

Zum Markteintritt sind die beiden Ausstattungsvarianten Trend und Titanium erhältlich, Anfang 2015 folgen die Basis-Version Ambiente sowie die über „Titanium“ angesiedelte Premium-Ausstattungsvariante „Vignale“.

Umgeschaut: Darüber berichten die anderen

Ford Lightweight Concept

Diät im großen Stil – der nächste Ford Mondeo?

Motor-Talk.de berichtet über die Anstrengungen die bei FORD unternommen werden, um den nächsten Ford Mondeo kräftig abzuspecken. Der Motor-Talk Redakteur Björn Tolksdorf hat sich das Konzept von Ford näher angeschaut und stellt die Brücke zum Menschen dar. Denn während wir zum abnehmen, weniger essen müssen – müssen Autos weniger wiegen, damit sie weniger schlucken.

Link: Ford Lightweight Concept

 

BMW_M4_fahrt2

Böse Brüder – M3 und M4 im Fahrbericht

Motor-Journalist Dietmar Stanka ist den neuen BMW M3 und M4 gefahren und berichtet auf neuwagen.de von seinen Eindrücken. Er fand Gemeinsamkeiten zwischen der Katze von Familie Schmitz und dem Bajuwarischen-Sportler-Duett. Ob er am Ende von den beiden Münchnern überzeugt war? Das kann man unter dem folgenden Link nachlesen: Die bösen Brüder

 

BMW-X6-2012-Facelift

Hass-Objekt: BMW X6

Weniger Begeisterung können die Kollegen vom Schweizer Kult-Magazin „radical-mag.com“ aufbringen. Allerdings geht es dabei um einen ganz speziellen Vertreter der Bajuwarischen Motorkultur: Den neuen BMW X6. Mehr zum „unvernünftigen Trumm“ mit ebenso viel Kofferraumvolumen wie ein „Hyundai i30“ gibt es nach dem folgenden Link: Die Glanz-Leggins unter den Automobilen

 

abt-rs6-audi-veredler-700-ps-5039

ABTgefahren nach Budapest

Fabian von autophorie durfte im Audi RS6 zur DTM nach Budapest fahren. Nicht in irgendeinem. Im 700 PS starken ABT Audi RS6. Ein Erlebnis der besonderen Art.  Über die „frischen Gesichtszüge“ der Mitfahrer, die ausgefüllten Radhäuser und darüber, wie kurz 3.4 Sekunden sind, kann man in seinem Blogbeitrag ein wenig nachlesen. Da lang:  Go straight, or go home!

 

Bildnachweis:
Foto 1: Ford USA
Foto 2: Uwe Fischer / Dietmar Stanka
Foto 3: BMW Presse
Foto 4: ABT sportsline / Fabian Messner

 

AMI 2014 – Ford Mondeo Vignale

Er soll ein Ausblick sein, ein Vorgeschmack und erste Möglichkeiten zur Berührung mit einer neuen Ausrichtung der Marke Ford ermöglichen.

FORD Mondeo Vignale

Noch ist der Mondeo in Europa nicht erhältlich, doch bereits in dieser Phase wollen uns die Kölner mit einer neuen Variante zum umdenken anregen. Der Mondeo Vignale wird als Studie, als Konzept, als Sinnbild für eine neue Premium-Zukunft vorgestellt. Ford will den Kunden der Marke in der Zukunft ein Quentchen mehr Premium, mehr Lifestyle, mehr Komfort – gar Luxus anbieten.

Das Signal: Vignale.

Ab 2105 wird der Mondeo in Deutschland in seiner neuesten Variante erhältlich sein und nicht lange darauf soll bereits die neue Premium-Ausstattungslinie „Vignale“ erhältlich sein. Vignale-Käufer werden die Portion Extra-Service erhalten, die Premium-Fahrzeuge auszeichnet. Denn neben besonderen Materialien im Innenraum, wertigen Leder-Ausstattungen und einer umfangreichen Ausstattung, soll der Service für Vignale-Kunden aufgepeppt werden. Mehr Dienstleistung am Kunden. Mehr Angebote für Menschen, die deren Alltag fest verplant und durchstrukturiert ist.

Das Konzept „Vignale“ bezieht sich also nicht nur auf das Fahrzeug an sich, sondern viel mehr auf ein ganzes Öko-System um das Fahrzeug herum. Mehr Service und attraktive Angebote inklusive.

Auf der AMI in Leipzig (31.05.2014 bis 08.06.2014) steht neben den weiteren Ford-Neuheiten auch der Ford Mondeo Turnier in der Vignale-Version. Wer sich für den neuen Premium-Drive von FORD interessiert, kommt um einen Besuch an diesem Fahrzeug nicht vorbei! 

 

 

 

Exklusiv: So fährt sich der nächste Ford Mondeo

Von Weltautos spricht die Branche schon lange, den gewünschten Erfolg hatten sie selten. Das gilt auch für Ford: Bei dem 1980 als globales Modell geplanten Escort gab es in der Serie praktisch keine Gleichteile mehr. Und die erste Generation des Mondeo wurde in Amerika als Contour verkauft – wo sie sich als zu kompakt erwies. Doch jetzt holt der US-Konzern unter der Ägide des „Ford One“-Programms zum großen Wurf aus. Die kleineren Baureihen sind bereits weitgehend baugleich, nun folgt der Mondeo. In Amerika gibt es ihn bereits – und dort haben wir ihn in mehreren Varianten unter die Lupe genommen.

Exklusiv: So fährt sich der nächste Ford Mondeo

Zwar hört der Mittelklässler in den USA auf die Modellbezeichnung Fusion, aber im Grunde handelt es sich um das gleiche Auto. Und das sprengt beinahe sein Segment: Stolze 487 Zentimeter misst der neue Mondeo – neun Zentimeter mehr als die noch aktuelle Modellgeneration. Mit 148 Zentimetern Höhe und 185 Zentimetern Breite ist der Neue allerdings etwas schmaler und flacher als bisher geraten. In den USA gibt es nur einen Viertürer, in Europa liegt der Schwerpunkt auf dem Fließheck mit großer Heckklappe und dem Turnier. Die Formensprache wurde übrigens mit einem von Aston Martin inspirierten Kühlergrill aufgewertet, technisch bleibt die Karosserie konventionell: Sie zeichnet sich nicht durch besonderen Leichtbau aus.

Das Raumgefühl ist weiterhin großzügig, und der Kofferraum lässt sich per umklappbarer Rücksitzbank deutlich vergrößern. Bei den angebotenen Hybridvarianten wird allerdings ein erheblicher Teil des Gepäckabteils durch den voluminösen Batteriesatz belegt. Die Durchreiche schrumpft dabei auf das Maß eines Briefschlitzes, von Variabilität kann keine Rede mehr sein.

Ausgesprochen europäisch mutet das Cockpit an; Optik und Haptik entsprechen ungefähr dem Standard, den beispielsweise ein VW Passat vorlegt. Der Zentralbildschirm, über den sich das System „My Ford Touch“ bedienen lässt, bedarf allerdings einiger Gewöhnung. Ford hat in den USA schon kräftig nachgebessert, und die wichtigsten Funktionen lassen sich mittlerweile auch über feststehende Knöpfe bedienen. Im übrigen würde der nüchternen Armaturentafel etwas Dekor gut anstehen; die 2015 kommende Topversion namens Vignale dürfte den Mietwagen-Charme vertreiben. Die Vignale-Modelle treten an die Stelle der früheren Ghia-Modelle, die erst jüngst zugunsten der „Titanium“-Varianten verschwunden sind, weil man ihre Modellbezeichnung als altmodisch empfand. Ironischerweise wurde der Karosseriebauer Vignale im Jahre 1969 von niemand geringerem als Ghia geschluckt.

Unter den von uns gefahrenen Varianten war der 1,6-Liter-Turbo-Benziner mit 126 kW / 176 PS die größte Überraschung: Der an ein präzise und leicht schaltbares Sechs-Gang-Getriebe gekoppelte Vierzylinder tritt temperamentvoll an und bringt den Mondeo relativ flott auf Landstraßentempo. Kaum besser kann es der 2,0-Liter-Turbo-Benziner mit 177 kW / 240 PS: Seine erhebliche Mehrleistung wird teilweise durch die Sechs-Gang-Automatik geschluckt, und seine Vorzüge kann er erst im oberen Geschwindigkeitsbereich ausspielen. Beiden Modellen gemein ist die angenehme Akustik; die Vibrationen sind gut gedämmt, die Maschinen klingen sonor. Wahrscheinlich wird Ford außerdem einen 1,5-Liter-Turbo ins Programm aufnehmen.

Für Liebhaber des Ausgefallenen gibt es einen Plug-in-Hybrid namens Energi: Er wird von einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Saugmotor und einem 85 kW / 116 PS starken Elektromotor angetrieben, die maximale Systemleistung beträgt 141 kW / 192 PS. Im Hybridmodus wird dabei nahtlos zwischen den Antriebseinheiten hin- und hergeschaltet; das gedämpfte Aufheulen des Verbrennungsmotors wird durch die stufenlose CVT-Automatik unterstrichen. Wer es bedächtig angehen lässt, kommt allerdings auch rein elektrisch bis zu 30 Kilometer weit – oder erreicht nach endlosem Anlauf rund 130 km/h Spitze. Dabei kann sich der Fahrer in Ruhe jener Anzeige widmen, die besonders sparsames Fahren mit einer prächtig gedeihenden Digital-Pflanze belohnt. Bleifuß wird hingegen postwendend durch ausfallende Blätter quittiert, bis schließlich nur noch ein gerupfter Stengel übrigbleibt. Der tatsächliche Nutzen des Hybrid für die Umwelt sei übrigens dahingestellt, zumal es den Mondeo in Europa mit weiteren, sehr sparamen Aggregaten geben wird – darunter einen 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benziner und mehrere Dieselmotoren.

Das Fahrwerk des Mondeo bietet einen guten Kompromiss aus Straffheit und Langstreckenkomfort. Das präzise Einlenkverhalten und die angenehm gewichtete Servolenkung bereiten ein in diesem Segment ungewöhnliches Maß an Fahrfreude. Lediglich die Hybrid-Variante wirkt subjektiv etwas träger. Eingeschränkt wird der Fahrkomfort übrigens durch starke Windgeräusche, die ab rund 140 km/h in den Vordergrund treten und hoffentlich zur Markteinführung in Europa noch abgestellt werden.

Wenn der Mondeo im Herbst 2014 nach Europa kommt, wird er auf manchen Betrachter wie ein alter Bekannter wirken, schließlich wurde er bereits im Herbst 2012 auf dem Pariser Salon vorgestellt. Wohl auch deshalb haben die Verkaufszahlen des Vorgängers im vergangenen Jahr deutlich gelitten. Selten wurde ein Weltauto so sehnlich erwartet.

Ein Artikel von Jens Meiners, bereitgestellt durch das Auto-Medienportal.net

FORD gewinnt die Wahl!

In knapp 3 Wochen sind Bundestagswahlen, aber schon heute ist klar – wer die Wahl gewinnen wird. Es ist FORD. Denn bei FORD hat der Kunde nun die Wahl zwischen Benzin, Diesel, Elektro, Hybrid und Plugin-Hybrid!

FORD – Power of choice

Während FORD in den USA bereits seit längerem erfolgreich im Markt der Hybrid- und E-Modelle unterwegs ist, will man den deutschen und EU-Markt erst jetzt und in den kommenden Monaten mit neuen Modellen gewinnen.

Während wir bereits über ein Jahr auf den neuen Ford Mondeo warten, hier hatte die Schließung des Werkes in Genk für eine veränderte Planung gesorgt, stellt FORD auf der kommenden IAA nicht nur den Mondeo den deutschen Kunden vor, sondern präsentiert auch gleich die Hybrid-Variante der Mittelklasse-Limousine.

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FORD Mondeo Hybrid

Weniger als 5 Liter auf 100 Kilometer, so die optimistische und auf dem schwachsinnigen NEFZ basierende Ankündigung zum Thema Spritverbrauch.  Sehr überzeugend hingegen, das Design und auch das Raumangebot des Ford Mondeo Hybrid. Im Kofferraum wird die Hybrid-Limousine allerdings gegenüber den Benzin- und Dieselvarianten weniger Platz anbieten. Genaue Zahlen sind hierzu jedoch noch nicht bekannt. Bei einer ersten Ausfahrt rund um die Metropole Frankfurt am Main, zeigte sich der noch in der US-Ausführung mitgebrachte „Fusion“ (US-Modellbezeichnung des Mondeo) als sympathisches Stadtmobil. Der Mondeo wird erst einmal, neben den Benzin- und Dieselversionen, als klassischer Hybrid angeboten – einen Plugin würde ich jedoch für einen späteren Zeitpunkt vermuten.

190 PS Systemleistung bietet der Ford Mondeo Hybrid. Genaue Angaben zum zwei Liter großen Vierzylinder-Benzinmotor (Atkinson-Zykle) und dem E-Motor hat FORD bislang nicht gemacht. Klar ist: Das Hybrid-System des Mondeo Hybrid arbeitet über ein Planetenradgetriebe zusammen. Benzinmotor und E-Motor geben ihre Kraft über dieses Planetengetriebe an die Vorderachse ab. Eine Kombination die man von den Toyota-Hybridemodellen kennt und die mich dort ebenso wenig überzeugt hat, wie nun bei der ersten Fahrt mit dem zukünftigen Ford Mondeo Hybrid.

Sicher – der Hybridantrieb bietet Effizienz-Vorteile. Vor allem im Stadt-Verkehr mit viel Stop&Go wirkt auch das Planetenradgetriebe und die Zusammenarbeit von E-Motor und Atkinson-Benziner betont komfortabel. Aber sobald es hinaus geht aus der Stadt, wenn Leistung gefordert wird – dann stresst das gesamte System durch Disharmonie und magere Leistungsausbeute.

Interessant werden die weiteren „Wahl-Möglichkeiten“ des Ford Mondeo. So wird Ford unter anderem die Preis gekrönten Dreizylinder-EcoBoost-Motoren im Mondeo anbieten und zudem mit kraftvollen Dieselantrieben aufwarten. Eine absolute Neuheit in der Mittelklasse: Der Mondeo wird über „Gurt-Airbags“ auf der Rücksitzbank verfügen!

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Ford Focus Electric

Noch bevor Ford den neuen Mondeo auf den Markt bringt und dem Kunden die Wahl zwischen Hybrid, Benzin und Diesel lässt – gibt es bereits seit kurzem, den FORD Focus in einer rein elektrischen Variante.

Auch wenn der Ford Focus „nur“ 137 km/h schnell ist, er überzeugt durch dynamischen Antritt aus dem Stand und mit einer wohltuenden Ruhe im Auto. Null Emissionen und das bis zu 162 Kilometer weit.

Kraftvoll drücken die 145 PS des Elektromotors, der 1.700 Kilogramm schwere Focus lässt sich lautlos innerhalb von 11.3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Das höhere Gewicht des E-Focus lässt ihn, im Gegensatz zu seinen „klassischen“ Kollegen, satt und ruhig auf der Straße liegen. Der Focus Electric fährt sich angenehm harmonisch und bleibt dennoch ohne Hektik erfreulich agil.  Der Kraftspeicher des Focus Electric ist 23 kWh groß.

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Ford C-Max Energi

Das Beste aus beiden Welten, will der C-Max als „Plugin-Hybrid“ vereinen. Mit einer Systemleistung von 198 PS und einer Batteriespeicher-Kapazität von 7.6 kWh soll der C-Max rein elektrisch ebenso schnell sein (137 km/h) wie der Focus Electric, dank klassischem Benzinmotor und Kraftstofftank in üblicher Größe aber auch bis zu 800 KM weit kommen.

Rein elektrisch will der C-Max Energi (Plugin-Hybrid) bis zu 30 Kilometer weit unterwegs sein und so einen Normverbrauch von nur 2.2 Liter auf 100 Kilometer erreichen.  Der Hybridantrieb des C-Max entspricht in Aufbau und Funktion dem Ford Mondeo Hybrid. Benzinmotor (Atkinson zwei Liter 145 PS) und Elektromotor arbeiten über ein Planetengetriebe zusammen und für den Fahrer fühlt es sich an, als wäre er mit einem stufenlosen Getriebe unterwegs.

Mehr Details und einen ausführlichen Fahrbericht des Ford Focus Electric, sowie des neuen Mondeo werden folgen!

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Anders als bei der Bundestagswahl in drei Wochen, kann der Kunde bei Ford also eine Wahl treffen, die wirklich einen Unterschied ausmacht. Benzin, Diesel, Elektro, Hybrid, oder Plugin-Hybrid.