Mercedes GLA Facelift – Kleine Fitnesskur

Während Mercedes von der A-Klasse bereits 2018 eine Neuauflage bringen wird, muss der Technik-Bruder GLA noch bis 2020 durchhalten. Um auch die kommenden drei Jahre attraktiv zu bleiben, wurde das Kompakt-SUV jetzt einer Frischzellenkur unterzogen. Optisch fallen die Neuerungen dezent aus. Geändert wurden Stoßfänger und Grill, es gibt neue Leichtmetallfelgen und LED-Scheinwerfer lösen die bisherigen Xenon-Leuchten ab. Innen ist Mercede…

Opel Insignia Exclusive – Einzigartig ab Werk

Für die Neuauflage des Insignia hat Opel ein spezielles Ausstattungsprogramm namens Exclusive ins Leben gerufen. Kunden erhalten dabei ab Sommer 2017 die Möglichkeit, dem Flaggschiff der Marke mehr Premium-Touch und mehr Individualität zu verleihen. Wer einen möglichst individuellen Insignia will, kann über das Exclusive-Programm unter anderem seine ganz persönliche Außenlackierung bestellen. Wer mag, kann sogar einen zur Farbe der Handtasch…

Mazda CX-5 – Alte Tugenden, neue Künste

Am 19. Mai bringt Mazda die zweite Generation des CX-5 zu Preisen ab 24.990 Euro in Deutschland auf den Markt. Obwohl die Neuauflage auf den ersten Blick wie der Vorgänger wirkt, wurde das SUV dennoch umfangreich modernisiert. Die Außenabmessungen haben sich dabei nur leicht verändert. Dank leicht modifizierter Proportionen wirkt der Neue gestreckter und stämmiger. Die Frontpartie mit den schmalere…

Mercedes E-Klasse T-Modell 220d – Schwaben können fast alles

Ohne das T fehlt im Mercedes E-Klasse-Programm was. Steht die Limousine für gediegene Eleganz und vermitteln Cabrio und Coupé Flair und Finesse, so richtet sich der T-Modell genannte Kombi an Fahrer, die beruflichen Erfolg, Familienkompetenz sowie Freizeitinteressen in schicker Form demonstrieren wollen. Seit Oktober vergangenen Jahres ist der prestigeträchtige Lastenträger in seiner Neuauflage auf dem deutschen Markt; wir baten ih…

Subaru XV – Ganz neu. Wirklich

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) den neuen Subaru XV links liegen lassen, denn erst auf dem zweiten Blick offenbart sich, dass hier eine Neuauflage steht. Die kommt im November mit einem Strauß an Innovationen auch zu uns. Optisch bleibt der neue XV dem Stil des 2012 gestarteten Vorgängers treu…

Kia Picanto – Basis bleibt vierstellig

Der Kia Picanto bleibt mit seinem Einstiegspreis auch in der Neuauflage knapp unter der 10.000-Euro-Grenze. Für 9.990 Euro fährt der Kleinstwagen ab Sommer mit einem 49 kW/67 PS starken 1,0-Liter-Motor vor, an Bord sind dann unter anderem Audioanlage und Lichtautomatik. Insgesamt stehen vier Ausstattungslinien zur Wahl, auf der Optionsliste finden sich zudem Posten wie Klimaautomatik, Tempomat und Kunstledersitze. Einzige Antriebsalternati…

Infiniti QX30 – Jetzt auch als Benziner

Das Kompakt-SUV Infiniti QX30 ist ab sofort auch mit Ottomotor zu haben. Der bereits aus den größeren Modellen der Nissan-Tochter bekannte 2,0-Liter-Turbobenziner leistet 155 kW/211 PS und ist serienmäßig an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sowie Allradtechnik gekoppelt. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,7 Litern an. Der Preis für die neue Variante beträgt 39.800 Euro und liegt damit um 700 Euro übe…

Fiat Tipo mit Doppelkupplung – Spät geschaltet

Jetzt wächst auch bei Fiat zusammen, was anderswo längst zusammengehört. In der umkämpften Golf-Klasse musste der Fiat Tipo bislang passen, wenn potenzielle Kunden nach einem modernen Doppelkupplungsgetriebe fragten, wie es zum Beispiel VW für die meisten Versionen des Wolfsburger Bestsellers anbietet. Das Warten hat ein Ende, ab sofort gibt es diese Art des Gangwechsels auch in der Tipo-Familie. Leider jedoc…

Lexus LS 500h – Doppelherz und Doppelgetriebe

Anfang 2017 stellte Lexus auf der Detroit Autoshow die Neuauflage seines Flaggschiffs LS vor – damals noch mit einem über 400 PS starken V6-Benziner. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) folgt nun die mit einigen Spritspartricks gesegnete Hybridvariante LS 500h. Erstmalig präsentiert wurde der neue Hybrid-Antriebsstrang im Luxuscoupé LC 500h, der einen 299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner mit eine…

Hyundai i30 Kombi – Fein gemacht

Mitte 2017 stellt Hyundai der im Januar 2017 gestarteten Neuauflage des kompakten i30 die neue Kombiversion zur Seite. Für rund 19.000 Euro bietet diese einen großzügig dimensionierten Kofferraum und eine bereits in der Basisversion umfangreiche Sicherheitsausstattung. Während der bisherige i30 Kombi eine dramatisch inszenierte Außenhaut mit vielen Sicken und Charakterlinien bot, setzt die Neuauflage auf ruhiges und elegantes Design. De…

Hyundai i30 Kombi – Lust auf Laster

Hyundai wird die Neuauflage der kompakten i30-Baureihe in naher Zukunft um eine Kombiversion ergänzen. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017) feiert die Nutzwert-Variante ihre Weltpremiere. Optisch orientiert sich das i30-Derivat am gefälligen Design der Limousine. Diese kommt wohlproportioniert, unaufgeregt und dank Details wie den serienmäßigen Projektions-Scheinwerfern auch modern daher. Beim Kombi sorgt eine zum Heck hin abfalle…

Opel Insignia Preise – Das Flaggschiff legt zu

Der Preis für die ab 20. Februar 2017 bestellbare Neuauflage des Opel Insignia startet bei 25.940 Euro. Damit wird die Basisversion der fünftürigen Karosserieversion, die künftig den Namenszusatz Grand Sport trägt, um gut 1.000 Euro teurer als ihr Vorgänger. Die Kombiversion Sports Tourer gibt es ab 26.940 Euro. Für den Preisaufschlag bietet der Insignia künftig auch ein Mehr an Auto…

Ford GT – Schneller als die Europäer

Mit der Neuauflage des GT hat Ford ein eindrucksvolles Statement auf die Räder gestellt. Was die Leistungseckdaten betraf, waren die Amerikaner bislang allerdings nur zu vagen Andeutungen bereit. Jetzt gibt es erstmals harte Fakten. Demnach mobilisiert der 3,5-Liter-Biturbo-V6 656 PS und 745 Newtonmeter Drehmoment. 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits bei 3.500 U/min an. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ford mit 34…

Mercedes E-Klasse Cabriolet – Hinten sitzen die Gewinner

Nach Limousine, Kombi und Coupé bringt Mercedes im in der zweiten Jahreshälfte 2017 noch die E-Klasse als Cabriolet auf den Markt. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um zwölf Zentimeter längere und um sieben Zentimeter breitere Oben-ohne-Benz soll mit mehr Platz und Komfort als bisher verwöhnen. Anders als noch das aktuelle E-Klasse Cabriolet will die Neuauflage als vollwertiger Viersitzer antreten. Dan…

Hyundai i30 – Neu aufgestellt

Ende Januar 2017 schickt Hyundai mit der Neuauflage des i30 eine spannende Alternative zum VW Golf in den Ring. Das koreanische Kompaktmodell bietet moderne Technik und eine gefällige Optik zum attraktiven Preis: 17.450 Euro kostet das fünftürige Einstiegsmodell. Damit ist der neue i30 gut 2.000 Euro günstiger als der Klassenprimus aus Wolfsburg. Für dieses Geld bekommt der Kunde neben eine…

Mini Countryman Plug-in-Hybrid – Landmann mit zwei Herzen

Mit der Neuauflage des Mini Countryman bringt die BMW-Tochter auch eine Plug-in-Hybrid-Version ihres SUV-Ablegers auf den Markt. Nun haben die Münchner erste Informationen zu ihrem voraussichtlich im kommenden Jahr erhältlichen SUV mit Doppelherz-Antrieb bekannt gegeben. Während der Verbrennungsmotor die Vorderräder antreibt, überträgt der Elektromotor seine Kraft an die Hinterräder. Beide Aggregate können auch allein für Vortrieb sorgen, bei Antriebsschlupf wir…

Renault Koleos – Komfortable Neuauflage

Anfang 2017 bringt Renault den neuen Koleos nach Europa. Das Mittelklasse-SUV feierte gerade auf der „Auto China“ (bis 4. Mai) in Peking Premiere. Mit der ersten Generation hat der 4,67 Meter lange Crossover nicht mehr viel gemein. Die auf Wunsch mit Allrad erhältliche Neuauflage ist die französische Variante des Nissan X-Trail, unterscheidet sich optisch aber deutlich von dem Japaner.

Der erste Renault Koleos hatte hierzulande wenig Erfolg. Das könnte sich mit der komfortbetonten Neuauflage ändern
Der erste Renault Koleos hatte hierzulande wenig Erfolg. Das könnte sich mit der komfortbetonten Neuauflage ändern

Der oberhalb des Kompakt-SUV Renault Kadjar positionierte Koleos hat in der Front- und Heckgestaltung große Ähnlichkeit mit der ebenfalls neuen Mittelklasse-Limousine Talisman. Als Stilelement ziehen sich Chromleisten von den Scheinwerfern über die Länge der Kotflügel. Typische SUV-Insignien wie Kunststoff-Beplankung rundum trägt der Franzosen ebenfalls.

Der Radstand von 2,71 soll auch in der zweiten Reihe viel Beinfreiheit bieten
Der Radstand von 2,71 soll auch in der zweiten Reihe viel Beinfreiheit bieten

Hinter der elektrisch öffnenden Heckklappe findet Gepäck auf 624 Litern Volumen Platz, der Radstand von 2,71 soll auch in der zweiten Reihe viel Beinfreiheit bieten. Auf Wunsch kann man den Koleos umfassend ausstatten, erhältlich sind zum Beispiel Voll-LED-Scheinwerfer, Sitzheizung für die Rückbank, Online-Multimedia-System R-Link 2 mit hochformatigem 22-Zentimeter-Touchscreen, Einpark-Assistent oder adaptiver Tempomat.

Der oberhalb des Kompakt-SUV Renault Kadjar positionierte Koleos hat in der Front- und Heckgestaltung große Ähnlichkeit mit der ebenfalls neuen Mittelklasse-Limousine Talisman
Der oberhalb des Kompakt-SUV Renault Kadjar positionierte Koleos hat in der Front- und Heckgestaltung große Ähnlichkeit mit der ebenfalls neuen Mittelklasse-Limousine Talisman

Angetrieben wird das Mittelklasse-SUV wahlweise von zwei Benzin- oder Dieselaggregaten. Sie decken das Leistungsspektrum von 96 kW/130 PS bis 127 kW/172 PS ab und sind mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder CVT-Getriebe kombiniert. Übertragen wird die Kraft auf die Vorderräder oder optional auf alle vier Räder.

Audi A3 – Mit schärferem Blick

Audi liftet den A3. Mit modifizierter Optik, neuen Technik-Extras und überarbeiteter Motorenpalette gehen Drei- und Fünftürer sowie Limousine und Cabrio Anfang Mai in den Handel. Die Preise starten bei 23.300 Euro.

Auch das Heck wurde leicht modifiziert
Auch das Heck wurde leicht modifiziert

Äußerlich ist die Modellpflege an einem schärfer gestalteten Kühlergrill, flacheren Scheinwerfern und einem geänderten Diffusor am Heck zu erkennen. Unter dem Blech zieht nun erstmals ein Turbo-Dreizylinder als Einstiegstriebwerk ein. Der bereits aus dem Schwestermodell VW Golf bekannte 1,0-Liter-Motor leistet 85 kW/115 PS und liefert zwischen 2.000 und 3.500 Umdrehungen ein Drehmoment von 200 Nm. Angaben zum Verbrauch macht der Hersteller nicht, der Wert dürfte jedoch zwischen 4,0 und 4,5 Litern liegen.

Audi hat den A3 geliftet
Audi hat den A3 geliftet

Ebenfalls neu im Programm ist der aus dem A4 bekannte neue Sparbenziner mit zwei Litern Hubraum und 140 kW/190 PS. Auch hier gibt es noch keine Verbrauchswerte, sie sollen bei Marktstart nachgereicht werden. Komplettiert wird das Ottomotorenprogramm von dem bekannten 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW/150 PS und Zylinderabschaltung. Auf Dieselseite stehen ebenfalls drei Motoren zur Wahl, die 81 kW/110 PS, 110 kW/150 PS und 135 kW/184 PS leisten. Das alternative Antriebsprogramm umfasst weiter den 150 kW/204 PS starken Plug-in-Hybriden und ein Erdgasmodell mit 81 kW/110 PS. Überarbeitet hat Audi den Antrieb der Top-Variante S3, deren Vierzylinder-Turbo nun 228 kW/310 PS leistet (plus 10 PS).

Innen gibt es nun ein virtuelles Cockpit
Innen gibt es nun ein virtuelles Cockpit

Neu im Technik-Programm finden sich Matrix-LED-Scheinwerfer mit variabler Lichtverteilung, das unter anderem aus dem A4 bekannte virtuelle Cockpit, bei dem die Analog-Instrumente durch einen großflächigen Bildschirm ersetzt werden sowie ein Stau-Assistent, der bis Tempo 65 das Lenken und die Geschwindigkeitsregulierung übernimmt. Dazu gibt es ein überarbeitetes Infotainment-System.

Der Basispreis steigt durch das Lifting leicht an. Der neue Dreizylinder ist rund 500 Euro teurer als der bislang angebotene 1,2-Liter-Turbobenziner mit vergleichbarer Leistung. Darüber hinaus wurden die Ausstattungslinien neu geordnet. Analog zum A4 gibt es neben der Grundausführung ein „sport“- und ein „design“-Modell, darüber rangieren die Varianten „S line“ und „design selection“.

VW Tiguan – Der Rettungswagen

Der VW Tiguan ist neben Polo, Golf und Passat längst die vierte Säule in der Modellpalette der Marke. In Zeiten der Dieselkrise muss er nun mindestens für die Standfestigkeit der Absatzzahlen sorgen. Gelingen soll das mit selbstbewussterem Design, mehr Platz und neuer Technik. Die Markteinführung erfolgt Ende April zu Preisen von zunächst mindestens 30.025 Euro.

Die neue Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist um sechs Zentimeter in der Länge gewachsen, der Radstand legt sogar um acht Zentimeter zu. Innen ist dadurch deutlich mehr Platz vorhanden als beim Vorgänger – vor allem im Fond, wo die Knie der Insassen nun drei Zentimeter mehr Platz haben. Auch der Kofferraum legt deutlich zu; dank der verschiebbaren Rückbank finden bei voller Bestuhlung bis zu 615 Liter Platz. Wer die Rücksitze umlegt, hat Platz für bis zu 1.655 Liter Gepäck. Trotzdem und trotz zusätzlicher Ausstattungsposten ist das Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell um 16 Kilogramm gesunken. An Technik dazugekommen sind beim Basismodell unter anderem ein siebter Airbag (für die Fahrer-Knie), Kamera- und Radarsensoren. Diese sind für den nun serienmäßigen Spurhaltehelfer und den Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung zuständig. Gegen Aufpreis sind weitere Assistenten zu haben, darunter auch ein Staupilot, der selbstständig lenkt und das Tempo reguliert. Verpackt ist das Ganze in ein deutlich selbstbewusster geschnittenes Blechkleid mit prägnantem Kühlergrill, kräftigen Schultern und dynamischen Karosseriefalzen. Auch der Innenraum passt sich dem neuen, präsenteren Stil an. Hingucker dort ist das optionale Virtuelle Cockpit, das auch im Passat die analogen Instrumente durch einen großflächigen TFT-Monitor ersetzt.

Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version ist der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS, der 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Diesen Motor gibt es auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe ab 33.925 Euro. Zudem ist das Kompakt-SUV mit einem 132 kW/180 PS starkem 2,0-Liter-Benziner und ebenfalls mit Doppelkupplungsgetriebe und Allrad erhältlich. Die Palette wird schnell ausgebaut, so dass dann insgesamt drei weitere Benziner (92 kW/125 PS, 110 kW/150 PS, 162 kW/220 PS) sowie drei weitere Diesel (85 kW/110 PS, 140 kW/190 PS, 176 kW/240 PS) zur Wahl stehen. Die stärkeren Varianten erhalten optional oder obligatorisch Allradantrieb. Dazu dürfte es auch vom Tiguan künftig eine GTE-Variante mit Plug-in-Hybridantrieb geben.

Unterm Strich ist die Neuauflage des Tiguan eine sicht- und spürbare Weiterentwicklung des erfolgreichen Vorgängers. Und selbst das im direkten Vergleich leicht angestaubte Modell hat sich im vergangenen Jahr noch fast eine Viertelmillion Mal verkauft. In Wolfsburg dürfte das in selbst verantworteten schweren Hoffnung machen.

VW Tiguan – Jetzt auch ein Hingucker

Größer, leichter und hübscher: Die Neuauflage des VW Tiguan soll die Erfolgsgeschichte des Vorgängers fortsetzen und endlich wieder für gute Nachrichten im krisengeschüttelten Konzern sorgen. Die Preisliste startet zunächst bei 30.025 Euro für das 110 kW/150 PS starke Dieselmodell, der Basisbenziner (92 kW/125 PS) ist künftig ab 25.925 Euro zu haben.

Die neue Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist um sechs Zentimeter in der Länge gewachsen, der Radstand legt sogar um acht Zentimeter zu. Innen soll dadurch deutlich mehr Platz vorhanden sein als beim Vorgänger. So wächst nicht nur das Raumangebot im Fond, auch der Kofferraum legt um 145 auf 615 Liter deutlich zu. Wer mehr Platz benötigt, kann die Rückbank um bis zu 18 Zentimeter nach vorne schieben und wer die Rücksitze zusätzlich umlegt, hat Platz für bis zu 1.655 Liter Gepäck. Trotzdem soll das Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell gesunken sein.

Komplett neu ist auch der Innenraum: Ein großer 8-Zoll-Bildschirm, erstmals Verkehrsdaten in Echtzeit dank Online-Anbindung und eine Fülle meist aufpreispflichtiger Assistenzsysteme zählen zu den wichtigsten Neuerungen. Zu letzteren gehört auch ein Stauassistent, der den Tiguan bis Tempo 60 autonom lenkt, beschleunigt und abbremst. Serie sind City-Notbremsfunktion, Fußgängererkennung und Spurhaltesystem. Neu ist das optionale Head-up-Display. Gegen Aufpreis gibt es erstmals für den Tiguan LED-Scheinwerfer.

Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version ist der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS, der 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Diesen Motor gibt es auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe ab 33.925 Euro. Zudem ist das Kompakt-SUV mit 132 kW/180 PS starkem 2,0-Liter-Benziner und ebenfalls mit Doppelkupplungsgetriebe und Allrad erhältlich. Die Palette wird schnell ausgebaut. Letztlich soll es vier Diesel (115 PS, 150 PS, 190 PS, 240 PS) und vier Benziner (125 PS, 150 PS, 180 PS, 220 PS) geben. Basismodell wird künftiger der kleine Benziner mit 92 kW/125 PS und Frontantrieb sein, der ab 25.925 Euro kosten soll. Aber auch ein Plug-in-Hybrid steht in den Startlöchern.

(Dirk Schwarz/SP-X)

News: Honda NSX – Noch ein bisschen später

Die Neuauflage des Honda NSX kommt später als angekündigt. US-Tochter Acura, in deren Werk der Supersportwagen gebaut wird, hat den Produktionsbeginn nun auf den Frühling 2016 verlegt. Ursprünglich sollte das Modell in den USA bereits vor Jahresende 2015 auf den Markt kommen.

Von dem späteren Marktstart dürfte auch das europäische Modell betroffen sein. Für Deutschland hat Honda bislang allerdings immer – wenig präzise – von einer Auslieferung im Jahr 2016 gesprochen. Mit ein wenig Glück könnte der Termin noch zu halten sein. Unbekannt bleibt weiterhin der Preis des rund 550 PS starken Supersportwagens. Zwischen 150.000 und 200.000 Euro scheinen realistisch.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Neuer Ford Focus RS: Der Knaller aus Köln

Ford sorgt für Überraschungseffekte: Unerwartet zeigte der Automobilhersteller Anfang des Jahres auf seiner Heimatmesse in Detroit die Neuauflage des Supersportwagens GT. Und nun schickt Ford Deutschland das Spitzenmodell des Focus – in der gleichen blauen Karosseriefarbe – auf die Straße. Nachdem in der Kompaktklasse der Kölner kurzzeitig mit dem ST und seinen 250 PS Schluss war, kommt die Neuauflage des Focus RS auf über 320 PS.

Wurde der Vorgänger noch von einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo mit 224 kW/305 PS angetrieben, arbeitet unter der Haube des jüngsten Ford Focus RS der aus dem neuen Mustang bekannte 2,3-Liter-Benziner mit vier Zylindern. Mehr als 235 kW/320 PS holt er aus dem Aggregat. Damit ist er selbst dem Muscle Car überlegen, der in der Basisausführung „nur“ auf 231 kW/314 PS kommt. Produziert wird die jüngste Variante des Focus RS im saarländischen Saarlouis. Von dort wird er nicht nur nach Europa, sondern diesmal in die ganze Welt ausgeliefert.

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Auf einen extremen Auftritt verzichtet der Ford Focus RS. Natürlich unterscheidet sich der potente Fünftürer beispielsweise durch Heckspoiler, einer modifizierte Frontpartie, verbreiteten Radläufen, einer Sportauspuffanlage und Lufteinlässe in den Seiten des unteren Stoßfängers von seinen zivileren Schwestermodellen, das extreme Erscheinungsbild des Vorgängers hat er aber abgelegt.

Ausführliche Informationen zum Neuzugang will Ford während der offiziellen Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März) mitteilen. Preislich wird sich der Knaller aus Köln vermutlich etwas unterhalb der Konkurrenz von Audi S3, Mercedes A45 AMG oder Golf R ansiedeln, die ab 40.000 Euro starten.

Autor: Adele Moser/SP-X

Audi TT Roadster: Macht den Kopf frei

Nach dem TT Coupé bringt Audi nun auch das Cabrio in der dritten Auflage auf den Markt. Der Grundpreis für die offene Stilikone mit dem 169 kW/230 PS starken Zweiliter-Benziner beträgt 37.900 Euro, das sind knapp 3.000 Euro mehr als das vergleichbare Coupé kostet. Für die besonders sportliche Variante TTS (228 kW/310 PS) werden mindestens 52.300 Euro fällig.

In der Neuauflage hat das Cabrio, wie die geschlossene Variante, einen längeren Radstand (plus 3,7 Zentimeter) und ein geschärftes Profil. Ähnlich dem Supersportwagen R8 sitzen die vier Ringe nun auf der Motorhaube und nicht mehr im Grill. Zusätzliche Verstrebungen verstärken Unterboden und Karosserie, dadurch ist der Zweisitzer mit 1.320 Kilogramm 90 Kilo schwerer als das Coupé. TT-typisch gibt es wieder stählerne Überrollbügel hinter den Sitzen. Das elektrische Stoffverdeck öffnet und schließt in zehn Sekunden, während der Fahrt bis etwa 50 km/h. Der Gepäckraum fällt mit 280 Litern etwas kleiner aus als im TT Coupé.

Das neue Interieur wirkt vor allem durch das einzige Display im Blickfeld des Fahrers puristisch und elegant. Tacho, Drehzahlmesser und Infotainmentsystem sind in dem digitalen, 12,3 Zoll-große Kombiinstrument hinter dem Lenkrad zusammengefasst. Eine verbesserte Sprachbedienung und das Touchpad auf der Oberseite des Dreh-Drückstellers soll die Bedienung vereinfachen.

Die Motoren übernimmt die offene Variante natürlich aus dem Coupé: Den Zweiliter-Benziner mit 169 kW/230 PS, außerdem den Zweiliter-Diesel mit 135 kW/184 PS und Frontantrieb, bei dem Audi einen Normverbrauch von 4,3 Litern auf 100 Kilometer angibt. Im TTS kommt der Zweiliter-Benziner in seiner stärkeren Ausbaustufe mit 228 kW/310 PS zum Einsatz. So ausgerüstet sprintet der Roadster in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter auf elektronisch begrenzte 250 km/h Topspeed.

Beim TTS ist der permanente Allradantrieb Quattro Serie, auf Wunsch ist er auch für den kleineren Benziner erhältlich. Die elektrohydraulische Lamellenkupplung verteilt die Kraft je nach Fahrsituation, bei sportlicher Fahrweise verstärkt auf die Hinterachse. Für die Kraftübertragung stehen eine manuelle Sechsgangbox und ein Doppelkupplungsgetriebe mit ebenfalls sechs Gängen zur Wahl. Ab Werk fährt der TT zudem mit Progressivlenkung vor, die ihre Unterstützung an die Geschwindigkeit anpasst. Die adaptive Dämpferregelung ist beim TTS Roadster serienmäßig.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X