VW Beetle – Kein Coupé mehr in Deutschland

VW hat die Coupé-Variante des kompakten Retromodells Beetle in Deutschland aus dem Programm genommen. Die Neuauflage des legendären Käfer sei bereits nicht mehr bestellbar, bestätigt Volkswagen einen entsprechenden Bericht der „Automobilwoche“. Weiterhin erhältlich ist hingegen das Cabrio, das Ende Mai leicht renoviert in ein neues Modelljahr geht.

Hintergrund der Entscheidung ist die hierzulande geringe Nachfrage nach dem Coupé. Dessen Anteil an den 14.700 im vergangenen Jahr zugelassenen Beetle-Neuwagen lag bei weniger als einem Drittel. Weltweit gesehen ist das Verhältnis zwischen den beiden Karosserievarianten umgekehrt. Die Produktion des Coupés im mexikanischen Puebla läuft daher für andere Märkte unverändert weiter. (Holger Holzer/SP-X)

Mercedes GLA Facelift – Kleine Fitnesskur

Während Mercedes von der A-Klasse bereits 2018 eine Neuauflage bringen wird, muss der Technik-Bruder GLA noch bis 2020 durchhalten. Um auch die kommenden drei Jahre attraktiv zu bleiben, wurde das Kompakt-SUV jetzt einer Frischzellenkur unterzogen.

Optisch fallen die Neuerungen dezent aus. Geändert wurden Stoßfänger und Grill, es gibt neue Leichtmetallfelgen und LED-Scheinwerfer lösen die bisherigen Xenon-Leuchten ab. Innen ist Mercedes ins Detail gegangen und hat die Qualität verbessert. Dazu zählen verchromte Bedienteile, neue Dekor-Elemente und Stoffe. Zudem wurde der Bedienkomfort erhöht. Neu ist ein Hands-Free-Access zum Kofferraum: Ein Fußschwenk unterm Stoßfänger genügt und die Heckklappe öffnet oder schließt.

Ebenfalls neu ist eine 360-Grad-Kamera, bei der sehr detaillierte Bilder der Umgebung gezeigt werden. Auf Knopfdruck gibt es auch eine Ansicht komplett von oben. Insgesamt vier Kameras erzeugen diese virtuelle Draufsicht.

Elf Antriebe mit einem Leistungsspektrum von 90 bis zu 381 PS werden angeboten. Bei den Dieseln reicht die Palette wie gehabt vom 180 d mit 80 kW/109 PS (ab 31.952 Euro) bis zum 220 d 4MATIC (130 kW/170 PS, ab 40.686 Euro). Bei den Benzinern ist der GLA 220 4Matic neu hinzugekommen. Das 135 kW/184 PS starke Zweiliter-Turboaggregat ist mit Allrad und einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zwangsverheiratet und soll laut Normwert 6,5 Liter verbrauchen. Kostenpunkt: rund 37.000 Euro. Günstigste Variante ist weiterhin der rund 29.000 Euro teure GLA 180 – das sind über 1.000 Euro mehr als bisher. (Michael Specht/SP-X)

Opel Insignia Exclusive – Einzigartig ab Werk

Für die Neuauflage des Insignia hat Opel ein spezielles Ausstattungsprogramm namens Exclusive ins Leben gerufen. Kunden erhalten dabei ab Sommer 2017 die Möglichkeit, dem Flaggschiff der Marke mehr Premium-Touch und mehr Individualität zu verleihen.

Mit dem Exclusive-Programm offeriert Opel dem Kunden die Möglichkeit, eine Außenlackierung in jedem gewünschten Farbton zu bestellen

Wer einen möglichst individuellen Insignia will, kann über das Exclusive-Programm unter anderem seine ganz persönliche Außenlackierung bestellen. Wer mag, kann sogar einen zur Farbe der Handtasche passenden Außenlack bestellen. Dabei hat der Kunde zudem noch die Wahl zwischen drei verschiedenen Lackierungsarten. Neben Metallic- und Pearl-Lackierung wird auch eine in drei Lagen aufgetragene Außenfarbe angeboten.

Zudem bietet das Exclusive-Programm des Insignia ein paar Optionen zur Umgestaltung der Außenoptik

Zusätzlich können die Kunden aus einem speziellen Angebot von Felgendesigns und Radgrößen, sowie Leder-Optionen und Dekor-Elementen wählen. Für den Innenraum gibt es zum Beispiel besondere Holzeinleger in warmen Farbtönen und organischer Maserung, sowie spezielle Schalthebel-Designs oder beleuchtete Alueinstiegsleisten. Das Außendesign lässt sich zudem durch Spiegelkappen aus Sichtkarbon oder Aluminium aufwerten. Schließlich gibt es noch ein High-Gloss-Black-Pack, bei dem die Exterieur-Chromakzente durch Designelemente in Hochglanzschwarz ersetzt werden. (Mario Hommen/SP-X)

Unter anderem beinhaltet des Exclusive-Programm ein paar spezielle Felgendesigns

Mazda CX-5 – Alte Tugenden, neue Künste

Am 19. Mai bringt Mazda die zweite Generation des CX-5 zu Preisen ab 24.990 Euro in Deutschland auf den Markt. Obwohl die Neuauflage auf den ersten Blick wie der Vorgänger wirkt, wurde das SUV dennoch umfangreich modernisiert.

Die Außenabmessungen haben sich dabei nur leicht verändert. Dank leicht modifizierter Proportionen wirkt der Neue gestreckter und stämmiger. Die Frontpartie mit den schmaleren LED-Scheinwerfern und dem flacheren Grill unterstreicht den dynamischeren Auftritt. Zudem haben die Designer die Kanten und Linien stärker herausgearbeitet, was für ein kontrastreiches Licht- und Schattenspiel an der schwungvollen Karosse sorgt.

Auch der Innenraum präsentiert sich mit mehr Schick. Chromumrandungen, Klavierlack auf der Mittelkonsole, eine auch fühlbar höhere Materialanmutung und auf Wunsch feines, weiches Leder – das hat Premium-Niveau. Außerdem gibt es neue Ausstattungsoptionen wie ein Head-up-Display, oder einen Stauassistenten, der über den Radar-Tempomat nicht nur bis zum Stillstand abbremst, sondern danach auch wieder von alleine anfährt.

Die Insassen können sich vorn wie hinten über bequemes Gestühl und ordentliche Platzverhältnisse freuen. Das Gepäckabteil wuchs von 500 auf 506 Liter, maximal sind 1.620 Liter möglich. Erstmals bietet Mazda für den CX-5 eine automatisch öffnende und schließende Heckklappe.

Die Motoren stammen vom Vorgänger. Neben dem 2,2-Liter-Diesel in den Leistungsstufen 110 kW/150 PS und 129 kW/175 PS gibt es noch den 2,0-Liter-Einstiegsbenziner mit 121 kW/165 PS, der in der Allradvariante allerdings fünf Pferdchen weniger einspannt. Die 4×4-Option kann gegen einen Obolus von rund 2.000 Euro auch bei den Dieseln (ohne Leitungseinbußen) gezogen werden.

Dank Änderungen an Fahrwerk und Karosserie bietet der CX-5 mehr Fahrspaß. Für zusätzlich etwas Dynamik sorgt zudem die Lenkhilfe G-Vectoring-Control, die in Kurven je nach Lenkradeinschlag mit einer minimalen Anpassung das Motordrehmoment unterschiedlich auf die Räder verteilt, um das Fahrzeug zu stabilisieren. Zugleich ist da Fahrwerk komfortabler geworden und vermag selbst ruppige Fahrbahnbeläge weitgehend glatt zu bügeln. Deutlich verbessert wurde zudem die Geräuschdämmung. (Michael Lennartz)

Mercedes E-Klasse T-Modell 220d – Schwaben können fast alles

Ohne das T fehlt im Mercedes E-Klasse-Programm was. Steht die Limousine für gediegene Eleganz und vermitteln Cabrio und Coupé Flair und Finesse, so richtet sich der T-Modell genannte Kombi an Fahrer, die beruflichen Erfolg, Familienkompetenz sowie Freizeitinteressen in schicker Form demonstrieren wollen. Seit Oktober vergangenen Jahres ist der prestigeträchtige Lastenträger in seiner Neuauflage auf dem deutschen Markt; wir baten ihn jetzt als 220 d zum Alltagstest.

Die E-Klasse ist bestens vernetzt

Ganz schön groß sieht der Kombi aus, wenn er in der nicht eben kurzen Garagenzufahrt parkt – kein Wunder bei einer Länge von 4,93 Metern. Dabei macht er nicht auf dicke Hose, sondern kommt in der richtigen Mischung aus elegantem und sportivem Design daher. Dezent genug, um die Nachbarn nicht neidisch zu machen, doch auffällig genug, um den Kollegen zu zeigen, dass man höher als der Durchschnitt in der Firmenhierarchie positioniert ist. Zum Glück wertet Mercedes bei allem schicken Karosseriedesign das Platzangebot immer noch als eine Kombitugend. Falls es für die Insassen Unkommoditäten zu melden gibt, liegt es eher an den eigenen nicht ganz kompatiblen Body-Mass-Werten als an den tatsächlichen Sitz- und Raumverhältnissen. Das Gepäckteil kann sich ebenfalls sehen und ordentlich nutzen lassen. Zwischen 640 und 1.840 Liter passen dort hinein.

Ganz schön groß sieht der Kombi aus – kein Wunder bei einer Länge von 4,93 Metern

Bleiben wir bei Tugenden: Die E-Klasse ist ziemlich gut vorbereitet auf kommende autonome Fahraufgaben. Auf der Autobahn ist es überhaupt kein Problem, das Auto alleine machen zu lassen. Selbst Überholen geht mittels zartem Hinweis an den Blinker automatisch. Allerdings will es der Gesetzgeber und deshalb eben auch die E-Klasse, dass man regelmäßig kurz das Lenkrad anfasst. Sehr gut funktioniert übrigens das selbstständige Anpassen an Tempolimits. Man kann den Tempomaten also beispielsweise auf 160 km/h einstellen, die E-Klasse wird brav alle Limits auf der Strecke einhalten, sofern der Fahrer die korrekte Fahrweise des Autos nicht per Gaspedal überstimmt.

Nicht so gut gefallen hat uns die Touchpad-Bedienung, nicht weil sie nicht funktionierte, sondern weil man immer wieder aus Versehen etwas bedient

Die E-Klasse ist bestens vernetzt. Letzteres zeigt sich zum Beispiel bei der selbst im Genfer Stadtstau auf Verkehrssituationen reagierenden Navi oder an Kleinigkeiten, wie dem Anzeigen der Dieselpreise an Tankstellen in der Umgebung im Display. Nicht so gut gefallen hat uns die Touchpad-Bedienung, nicht weil sie nicht funktionierte, sondern weil man immer wieder aus Versehen etwas bedient. Aber das kann man abschalten oder lässt es beim Bestellen gleich weg. Wieso man bei den Lenkradtasten vom gewohnten und tadellos funktionierenden Wipptastensystem ebenfalls auf Minitouchpads gewechselt ist, verstehen wir nicht. Sie bieten keine haptische Rückmeldung und zumindest wir haben sie oft falsch bedient. Merke: Nicht alles was neu ist, ist auch ein Fortschritt.

Zu den Stärken unseres Testfahrzeugs zählte trotz seines durchaus lauten Auftritts der 2,0-Liter-Diesel, der hier mit 143 kW/194 PS zum Einsatz kam

Wo wir gerade mäkelig sind. Frei nach dem ehemaligen Werbespruch aus Baden-Württemberg „Wir können alles außer Hochdeutsch“ kämpfte die Dame im Navigationssystem mit ihrer Aussprache. Nicht dass sie ihre Richtungsempfehlungen mit badischem oder schwäbischen Einschlag kundtun würde, aber sie hatte zum Beispiel Probleme mit der Stadt Basel. Die schweizerische Grenzstadt wurde zu „Bassel“ umbenannt. Auch die Wiedergabe von französischen Straßennamen gehörte nicht zu ihren Stärken genauso wenig wie das deutsche Wort Mülldeponie.

Zu den Stärken unseres Testfahrzeugs zählte trotz seines durchaus lauten Auftritts der neue, ausweislich des ADAC-Eco-Tests tatsächlich saubere 2,0-Liter-Diesel, der hier mit 143 kW/194 PS zum Einsatz kam. Der Vierzylinder punktet mit 400 Nm im breiten Drehzahlbereich von 1.600 bis 4.000 Umdrehungen. Kraft steht also fast immer ausreichend bereit. Das hat Folgen. Man kann mehr als entspannt cruisen. Von 0 auf 100 km/h geht es in 7,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 235 km/h erreicht. Die Neungang-Automatik tut ihr Übriges und schon fühlt man sich im Zusammenspiel der oben beschriebenen Assistenten fast wie auf Wolke 7. Ist man dann noch auf geschwindigkeitslimitierten Autobahnen unterwegs, ist der Normverbrauch von 4,6 Litern nah wie selten zuvor. 5,1 Liter zeigte der Bordcomputer über eine Strecke von 1.400 Kilometer an. Nicht schlecht für ein fast 1,8 Tonnen schweres Fahrzeug.

Innen geht es edel zu

Der 194 PS-Diesel ist nicht nur für Vielfahrer eine Empfehlung, stellt er doch beim Dieselangebot einen guten Kompromiss zwischen dem Basisangebot (200 d) mit 110 kW/150 PS und dem 190 kW/258 PS starken Sechszylinder (350 d) dar. Und preislich lässt der 220 d (ab 50.486 Euro) bei entsprechendem Budget noch Raum für das eine oder andere Extra. Das Studieren der umfangreichen Preisliste macht es leicht, Annehmlichkeiten wie den adaptiven LED-Fernlichtlichtassistenten, Massagefunktion für die Vordersitze, Fahrerassistenzsysteme, Headup-Display oder Navigationssystem zu finden. Diese summieren sich schnell zu erklecklichen Beträgen. Es macht keinerlei Schwierigkeiten, 10.000 oder 20.000 Euro mehr auszugeben. Gut also, wenn der Dienstwagenstatus das hergibt. (Elfriede Munsch/SP-X)

Subaru XV – Ganz neu. Wirklich

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) den neuen Subaru XV links liegen lassen, denn erst auf dem zweiten Blick offenbart sich, dass hier eine Neuauflage steht. Die kommt im November mit einem Strauß an Innovationen auch zu uns.

Wie bisher handelt es sich beim Subura XV um einen hochbeinigen Kompakten mit Robustheit suggerierender Plastikbeplankung

Optisch bleibt der neue XV dem Stil des 2012 gestarteten Vorgängers treu. Vor allem in der Seitenansicht bietet die zweite Generation die gleichen Proportionen, die gleiche Fenstergrafik und die gleiche Kunststoffbeplankung. Allerdings wurden derNeuauflage ein paar schwungvolle Charakterlinien in die Flanken gestanzt. Auch an Front und Heck wirkt das Crossover-Modell frischer. Die Frontschürze ist jetzt dreidimensionaler, die Scheinwerfer haben integrierte Tagfahrleuchten und die fette Chromspange im Kühlergrill wurde durch eine filigranere Variante ersetzt.

Neu sind die Scheinwerfer des Subaru XV, die ein schickes LED-Tagfahrlicht integrieren

Die Neuerungen im Innenraum sind augenscheinlicher. So gibt es ein neues Lenkrad, neu angeordnete Belüftungsdüsen, ein plastischer geformtes Armaturenbrett und eine aufgeräumte Mittelkonsole, die dank einer elektronischen Feststellbremse auf einen Bremshebel verzichtet. Auch das Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen ist neu. Es erlaubt künftig auch die Einbindung von Smartphones. Zudem wird der XV das Assistenzpaket Eyesight verfügen, welches unter anderem Abstandstempomat, Kollisionsverhinderer und Spurhalteassistent umfasst.

Der Innenraum des Subaru XV wurde deutlich überarbeitet. Dank einer elektronischen Feststellbremse konnte auf einen Bremshebel in der Mittelkonsole verzichtet werden

Der kommende XV setzt auf Subarus neuer Global-Plattform auf, die nach Aussage der Japaner besseres Handling und höheren Fahrkomfort garantiert. Für ein agileres Fahrverhalten sollen außerdem eine direktere Lenkung sowie das serienmäßige Allradsystem mit dynamischer Momentenverteilung zwischen den Achsen sorgen.

Wie bisher bietet der Subaru XV einen familientauglichen, variablen Innenraum

Wie bisher setzt Subaru auch beim neuen XV auf einen Boxermotor, der umfangreich modernisiert wurde und künftig mehr Leistung mit weniger Verbrauch in Einklang bringen soll. Auch das stufenlose CVT-Getriebe Lineartronic wurde überarbeitet. Eine neue Übersetzung soll sich positiv auf Beschleunigung und Wirtschaftlichkeit auswirken.

Über Motorleistung, Fahrwerte, Verbrauch und Preise macht Subaru noch keine Angaben. Derzeit kostet das Einstiegsmodell rund 20.000 Euro.
(Mario Hommen/SP-X)

Kia Picanto – Basis bleibt vierstellig

Der Kia Picanto bleibt mit seinem Einstiegspreis auch in der Neuauflage knapp unter der 10.000-Euro-Grenze. Für 9.990 Euro fährt der Kleinstwagen ab Sommer mit einem 49 kW/67 PS starken 1,0-Liter-Motor vor, an Bord sind dann unter anderem Audioanlage und Lichtautomatik.

Insgesamt stehen vier Ausstattungslinien zur Wahl, auf der Optionsliste finden sich zudem Posten wie Klimaautomatik, Tempomat und Kunstledersitze. Einzige Antriebsalternativ ist zunächst ein 1,2-Liter-Benziner mit 62 kW/84 PS, für den optional eine Automatik zu haben ist. Ende des Jahres ergänzt ein 74 kW/100 PS starker Turbobenziner das Angebot.

Mit seinem Preis von knapp 10.000 Euro liegt der Picanto auf dem Niveau des Wettbewerbs. Zu den Konkurrenten des Koreaners zählen unter anderem Ford Ka+, Renault Twingo und Skoda Citigo. (Holger Holzer/SP-X)

Infiniti QX30 – Jetzt auch als Benziner

Das Kompakt-SUV Infiniti QX30 ist ab sofort auch mit Ottomotor zu haben. Der bereits aus den größeren Modellen der Nissan-Tochter bekannte 2,0-Liter-Turbobenziner leistet 155 kW/211 PS und ist serienmäßig an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sowie Allradtechnik gekoppelt. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,7 Litern an. Der Preis für die neue Variante beträgt 39.800 Euro und liegt damit um 700 Euro über dem des bisher alternativlos angebotenen Dieselmodells mit 125 kW/170 PS. Technisch basiert der Infiniti QX30 auf dem Mercedes GLA. Dieser kostet in der Ausführung mit dem 2,0-Liter-Turbobenziner, Automatik und Allradantrieb 38.960 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

Fiat Tipo mit Doppelkupplung – Spät geschaltet

Jetzt wächst auch bei Fiat zusammen, was anderswo längst zusammengehört. In der umkämpften Golf-Klasse musste der Fiat Tipo bislang passen, wenn potenzielle Kunden nach einem modernen Doppelkupplungsgetriebe fragten, wie es zum Beispiel VW für die meisten Versionen des Wolfsburger Bestsellers anbietet. Das Warten hat ein Ende, ab sofort gibt es diese Art des Gangwechsels auch in der Tipo-Familie. Leider jedoch nur im Zusammenspiel mit dem Dieselmotor.

Beim Fünftürer und dem Kombi muss ein typischer Tipo-Kunde genau 1.800 Euro drauflegen, wenn er die Schaltarbeit der Doppelkupplung überlassen will. Die Sechsgang-Automatik liefert die gleichen Verbrauchswerte wie die geleichstarke von Hand geschaltete Version. Der 88kW/120 PS starke Tipo gehört auf dem Papier mit im Schnitt 3,7 Litern Diesel auf 100 Kilometer zu den Musterknaben seiner Zunft. Zumindest nach der bekanntlich fragwürdigen Norm. Wobei er mit seiner Durchzugkraft von 320 Newtonmetern bei Bedarf auch richtig flott unterwegs ist. Wenn’s denn sein muss, rennt der 4,64 Meter lange Fünftürer sogar 200 km/h.

Mit mindestens 21.250 Euro ist der fünftürige Tipo alles andere als ein Schnäppchen, zumal der neue Eigner dann auf Stahlfelgen unterwegs ist. Die nächst bessere Ausstattung (u.a. Alu-Räder, Klimaautomatik) ist 1.000 Euro teurer. Genauso hoch ist der Aufpreis für den geräumigen Kombi, der meistverkauften Tipo-Variante. Für die Benzinmotoren und die viertürige Limousine ist das neue Getriebe nicht lieferbar. (Peter Maahn/SP-X)

Lexus LS 500h – Doppelherz und Doppelgetriebe

Anfang 2017 stellte Lexus auf der Detroit Autoshow die Neuauflage seines Flaggschiffs LS vor – damals noch mit einem über 400 PS starken V6-Benziner. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) folgt nun die mit einigen Spritspartricks gesegnete Hybridvariante LS 500h.

Erstmalig präsentiert wurde der neue Hybrid-Antriebsstrang im Luxuscoupé LC 500h, der einen 299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner mit einem 179 PS starken E-Motor kombiniert. Im Zusammenspiel sollen Saugbenziner und E-Antrieb eine Systemleistung von 264 KW/359 PS in den Vortrieb werfen. Angaben zu Fahrleistungen des LS machen die Japaner noch nicht, doch dürfte die Sprintzeit etwas schlechter als beim Coupé ausfallen, das mit 4,7 Sekunden angeben wird. Eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h versteht sich in dieser Klasse von selbst.

Unter der Haube des LS 500h steckt ein technisch hochkomplexer Antrieb

Eine Besonderheit ist das Getriebe des LS 500h, bei dem einem zehn Gänge simulierenden, stufenlosen CVT-Getriebe eine Viergangautomatik nachgeschaltet wurde. Diese Technik soll für ein besseres Antrittsverhalten und niedrige Motordrehzahlen bei Reisegeschwindigkeit sorgen. Außerdem soll der Gummibandeffekt weniger ausgeprägt sein und der Antrieb ein lineares Beschleunigungsgefühl erzeugen. Als weitere Besonderheit kann der Verbrennungsmotor bei Reisegeschwindigkeiten bis zu 140 km/h komplett ausgeschaltet werden. Verbrauchswerte hat Lexus allerdings noch nicht verraten. (Mario Hommen/SP-X)

Hyundai i30 Kombi – Fein gemacht

Mitte 2017 stellt Hyundai der im Januar 2017 gestarteten Neuauflage des kompakten i30 die neue Kombiversion zur Seite. Für rund 19.000 Euro bietet diese einen großzügig dimensionierten Kofferraum und eine bereits in der Basisversion umfangreiche Sicherheitsausstattung.

Im Vergleich zum Vorgänger wirkt der neue i30 Kombi ruhiger und eleganter

Während der bisherige i30 Kombi eine dramatisch inszenierte Außenhaut mit vielen Sicken und Charakterlinien bot, setzt die Neuauflage auf ruhiges und elegantes Design. Der auf 4,59 Meter Länge gestreckte Koreaner gefällt mit einer sachlichen Linienführung, dezentem Chromschmuck und einer nach hinten leicht abfallenden Dachlinie.

In der Länge ist der Hyundai i30 Kombi um vier Zentimeter auf 4,59 Meter gewachsen

Die Formgebung beeinträchtigt den Nutzwert indes kaum, denn hinter der Heckklappe eröffnet sich ein 602 Liter großer Standardkofferraum. Klassisch sind die Lehnen der Rücksitzbank im Verhältnis 60 zu 40 umlegbar, wodurch das Gepäckabteil auf bis zu 1.650 Liter wächst. Das ist übrigens mehr als beim VW Golf Variant, der einen 605 bis 1.620 Liter fassenden Gepäckraum bietet. Zusätzlich befinden sich im i30 unterm Kofferraumboden noch ein paar weitere Staufächer für Kleinkram. Eine 12-Volt-Steckdose sowie ein Schienensystem zur besseren Arretierung von Ladegut runden den Alltagsnutzen ab.

Trotz des aufsteigenden Kofferraumbodens soll das Heck des i30 Kombi 1.650 Liter Gepäck aufnehmen können

Bei der Antriebspalette bietet der Kombi das gleiche Portfolio wie die Limousine. Die drei Benziner leisten 74 kW/100 PS bis 103 kW/140 PS, die drei Diesel decken ein Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS bis 100 kW/136 PS ab. Zum Teil sind die Motoren mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar. Auch die Ausstattungsniveaus Pure, Select, Trend, Style und Premium entsprechen denen der Limousine. Bereits die Basisversion bietet eine gehobene Sicherheitsausstattung, die unter anderem Kollisionsverhinderer (bis 75 km/h), Spurhalte- und Fernlichtassistent sowie einen Müdigkeitswarner umfasst. (Mario Hommen/SP-X)

Hyundai i30 Kombi – Lust auf Laster

Hyundai wird die Neuauflage der kompakten i30-Baureihe in naher Zukunft um eine Kombiversion ergänzen. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017) feiert die Nutzwert-Variante ihre Weltpremiere. Optisch orientiert sich das i30-Derivat am gefälligen Design der Limousine. Diese kommt wohlproportioniert, unaufgeregt und dank Details wie den serienmäßigen Projektions-Scheinwerfern auch modern daher. Beim Kombi sorgt eine zum Heck hin abfallen Dachlinie für eine fast coupéhafte Silhouette.

Bei Motorisierungen und Ausstattungen dürften sich Limousine und Kombi weitgehend gleichen. Einen Preis und einen konkreten Marktstarttermin hat Hyundai für den i30 Kombi noch nicht genannt. Doch dürfte die Markteinführung bereits kurz nach der Genf-Premiere folgen. Beim Preis hat Hyundai bislang im Vergleich zur Limousine einen Aufpreis von etwas über 1.000 Euro verlangt. Die Neuauflage des i30 kostet in der fünftürigen Basisversion rund 17.400 Euro. (Mario Hommen/SP-X)

Opel Insignia Preise – Das Flaggschiff legt zu

Der Preis für die ab 20. Februar 2017 bestellbare Neuauflage des Opel Insignia startet bei 25.940 Euro. Damit wird die Basisversion der fünftürigen Karosserieversion, die künftig den Namenszusatz Grand Sport trägt, um gut 1.000 Euro teurer als ihr Vorgänger. Die Kombiversion Sports Tourer gibt es ab 26.940 Euro.

Für den Preisaufschlag bietet der Insignia künftig auch ein Mehr an Auto. Unter anderem sind beide Insignia-Varianten deutlich gewachsen und bieten entsprechend mehr Platz im Innenraum. Auch bei der Ausstattung hat Opel aufgerüstet. Unter anderem verfügt das Flaggschiff der Blitzmarke stets serienmäßig einen Kollisionswarner und eine City-Notbremsfunktion, einen aktiven Spurhalteassistenten sowie das Infotainment-System R4.0 Intellilink mit 7-Zoll-Touchscreen.

Basismotor ist ein neuer 1,5-Liter-Turbobenziner, der in seiner schwächsten Version 104 kW/140 PS leistet. Seinen NEFZ-Verbrauchswert beziffert Opel für den Grand Sports mit 5,7 Litern. Den künftig maßgeblichen WLTP-Verbrauchswert wollen die Rüsselsheimer erst in den kommenden Monaten veröffentlichen. Alternativ wird Opel den 1.5 Turbo in einer Leistungsstufe mit 122 kW/165 PS anbieten. Vorläufige Topversion ist ein 2.0 Turbo mit 191 kW/260 PS in Verbindung mit Achtgang-Automatik und Allradantrieb.

Bei den Dieselmotoren gibt es ein 1,6-Liter-Aggregat in den Leistungsstufen 81 kW/110 PS sowie 100 kW/136 PS. Außerdem ist für den neuen Insgnia ein Zweiliter-Selbstzünder mit 125 KW/170 PS bestellbar. (Mario Hommen/SP-X)

Ford GT – Schneller als die Europäer

Mit der Neuauflage des GT hat Ford ein eindrucksvolles Statement auf die Räder gestellt. Was die Leistungseckdaten betraf, waren die Amerikaner bislang allerdings nur zu vagen Andeutungen bereit. Jetzt gibt es erstmals harte Fakten. Demnach mobilisiert der 3,5-Liter-Biturbo-V6 656 PS und 745 Newtonmeter Drehmoment. 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits bei 3.500 U/min an. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ford mit 348 km/h an.

Nach Fords Einschätzung wird der GT damit Hochkarätern wie dem McLaren 675LT und dem Ferrari 458 Speciale davoneilen. Bei Testfahrten auf dem Calabogie Motorsports Park in Kanada fuhr die rund 1.380 Kilogramm leichte Ami-Flunder demnach bessere Rundenzeiten heraus als die europäischen Mitbewerber. (Mario Hommen/SP-X)

Mercedes E-Klasse Cabriolet – Hinten sitzen die Gewinner

Nach Limousine, Kombi und Coupé bringt Mercedes im in der zweiten Jahreshälfte 2017 noch die E-Klasse als Cabriolet auf den Markt. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um zwölf Zentimeter längere und um sieben Zentimeter breitere Oben-ohne-Benz soll mit mehr Platz und Komfort als bisher verwöhnen.

Anders als noch das aktuelle E-Klasse Cabriolet will die Neuauflage als vollwertiger Viersitzer antreten. Dank des um elf Zentimeter verlängerten Radstands steht den Fahrgästen künftig deutlich mehr Platz als bisher zur Verfügung. Vom Längenzuwachs profitieren vor allem die Fondgäste. Allein der Abstand zwischen Vorder- und Rücksitzen ist im Vergleich zum Vorgänger um fünf Zentimeter gewachsen. Zudem bietet das Cabriolet im Fond Leselampen und sogar Sitzheizungen. Der Kofferraum ist von 390 auf 360 Liter geschrumpft, im Gegenzug gibt es dafür serienmäßig eine umklappbare Rückbanklehne, die eine deutliche Erweiterung des Gepäckabteils erlaubt.

Das dreilagige Softtop öffnet und schließt per Knopfdruck in gut 20 Sekunden, auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Damit die Insassen die Offen-Freuden auch bei kälteren Außentemperaturen entspannt genießen können, sind Extras wie das ausfahrbare Windschott hinter den Rücksitzen, ein Aircap-Spoiler über der Frontschiebe oder die Nackenheizung Airscarf bestellbar.

Vorne bietet das Cabriolet viel E-Klasse-Chic, wie etwa das optionale Riesendisplay-Cockpit (12,3 Zoll) oder eine farbenreiche LED-Ambientebeleuchtung. Wahrscheinlich wird Mercedes auch für das Cabriolet gegen Aufpreis außerdem den Remote-Park-Pilot und den Drive-Pilot anbieten. Während der Park-Pilot ein ferngesteuertes Einparken des Fahrzeugs erlaubt, entlastet der Drive-Pilot mit teilautomatisierten Fahrkünsten den Fahrer.

Vermutlich wird das E-Klasse Cabriolet mit dem gleichen Motorenangebot wie das E-Klasse Coupé starten. Die dann fünf zum Marktstart verfügbaren Aggregate werden allesamt über eine Neungang-Automatik verfügen. Vier Antriebe sind zudem mit Allrad kombinierbar. Die 135 KW/184 PS starke Basisversion E 200 dürfte in gut 8 Sekunden den 100-km/h-Sprint abhaken, bis zu 240 km/h schnell werden und rund sechs Litern verbrauchen. Vorläufige Topversion ist der E 400 4Matic, dessen 245 kW/333 PS starker Dreiliter-V6-Benziner eine Sprintzeit von nur etwas über fünf Sekunden und elektronisch begrenzte 250 km/h erlaubt. Alternativ hat der Kunde noch die Wahl zwischen dem Zweiliter-Vierzylinder E 300 mit 180 kW/245 PS sowie dem Zweiliter-Vierzylinder-Dieselmotor E 220 d mit 143 kW/194 PS und dem V6-Diesel E 350 d mit 190 kW/258 PS.

Preise nennen die Stuttgarter noch keine. Derzeit kostet die Basisversion des offenen E 200 gut 48.500 Euro. Die Neuauflage dürfte vermutlich etwas teurer werden. (Mario Hommen/SP-X)

Hyundai i30 – Neu aufgestellt

Ende Januar 2017 schickt Hyundai mit der Neuauflage des i30 eine spannende Alternative zum VW Golf in den Ring. Das koreanische Kompaktmodell bietet moderne Technik und eine gefällige Optik zum attraktiven Preis: 17.450 Euro kostet das fünftürige Einstiegsmodell. Damit ist der neue i30 gut 2.000 Euro günstiger als der Klassenprimus aus Wolfsburg.

Für dieses Geld bekommt der Kunde neben einem 74 kW/100 PS starken 1,4-Liter-Benziner auch eine ordentliche Ausstattung. Bemerkenswert umfangreich ist das Sicherheitspaket der i30-Basisversion, denn diese bietet neben den üblichen sechs Airbags und ESP noch Helferlein wie City-Notbremsfunktion, Müdigkeitswarner oder Fernlicht- und Spurhalteassistent. Ebenfalls an Bord sind beheizbare Außenspiegel, Klimaanlage, Colorverglasung, Multifunktionslenkrad, Lichtsensor, Alarmanlage, Projektionsscheinwerfer und ein RDS-Radio mit 5-Zoll-Display.

Neben dieser Basis namens Pure gibt es noch die Pakete Select, Trend, Style und Premium, die viele weitere Annehmlichkeiten bieten. Wer mehr investiert, kann den i30 noch mit Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Lichtsensor, Parkpiepsern, beheizbarem Lenkrad, Smart-Key, Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung und Fahrer-Knieairbag aufrüsten. Optional stehen dem Kunden zudem ein großes Glasschiebedach und ein Navi-Infotainment-System mit 8-Zoll-Touchscreen zur Wahl.

Neben dem Einstiegsbenziner 1.4 wird Hyundai noch zwei Turbobenziner mit 1,0 beziehungsweise 1,4 Liter Hubraum anbieten. Die direkteinspritzenden Vierzylinder sind 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS stark. Während die schwächeren beiden Ottomotoren ausschließlich mit manuellem Sechsgang-Getriebe kombiniert werden, ist der 140 PS starke 1.4 T-GDI alternativ auch mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe DCT zu haben. Die Verbrauchswerte der Benziner rangieren zwischen 4,9 und 5,5 Liter.

Das Selbstschaltgetriebe ist optional auch mit den stärkeren beiden von insgesamt drei Dieselaggregaten kombinierbar, die 70 kW/95 PS, 81 kW/110 PS beziehungsweise 100 kW/136 PS leisten. Einzig der 1.6 CRDI mit 95 PS wird allein in Kombination mit Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten. Diese Version ist mit einem Verbrauch von 3,6 Liter am genügsamsten, die stärkeren Selbstzünder verbrauchen in Kombination mit dem DCT bis zu 4,4 Liter.
(Mario Hommen/SP-X)

Mini Countryman Plug-in-Hybrid – Landmann mit zwei Herzen

Mit der Neuauflage des Mini Countryman bringt die BMW-Tochter auch eine Plug-in-Hybrid-Version ihres SUV-Ablegers auf den Markt. Nun haben die Münchner erste Informationen zu ihrem voraussichtlich im kommenden Jahr erhältlichen SUV mit Doppelherz-Antrieb bekannt gegeben.

Während der Verbrennungsmotor die Vorderräder antreibt, überträgt der Elektromotor seine Kraft an die Hinterräder. Beide Aggregate können auch allein für Vortrieb sorgen, bei Antriebsschlupf wird der zweite Motor hinzugeschaltet, so sollen Traktion und Fahrstabilität über das Antriebssystem optimiert werden. Ohnehin betonen die Verantwortlichen, dass es beim Plug-in-Hybrid im Mini nicht nur um Effizienz, sondern auch um Fahrspaß geht.

Die tief im Heck positionierten Komponenten für den Elektroantrieb senken den Schwerpunkt und verteilen das Gewicht gleichmäßig zwischen Vorder- und Hinterachse. Die Hochvoltbatterie ist unter den Fondsitzen eingebaut. Zu Kapazität des Stromspeichers und der Reichweite des Teilzeit-Elektroautos sagt Mini noch nichts. Wohl aber zur Höchstgeschwindigkeit, die im rein elektrischen Modus möglich ist: 125 km/h.

Zu erkennen gibt sich der – derzeit noch getarnte – Countryman Plug-in-Hybrid auf den ersten Blick nur durch seine Steckerklappe vor der Fahrertür. Innen übernimmt eine Leistungsanzeige den Platz des Drehzahlmessers im Kombiinstrument. (Hanne Schweitzer/SP-X)

Renault Koleos – Komfortable Neuauflage

Anfang 2017 bringt Renault den neuen Koleos nach Europa. Das Mittelklasse-SUV feierte gerade auf der „Auto China“ (bis 4. Mai) in Peking Premiere. Mit der ersten Generation hat der 4,67 Meter lange Crossover nicht mehr viel gemein. Die auf Wunsch mit Allrad erhältliche Neuauflage ist die französische Variante des Nissan X-Trail, unterscheidet sich optisch aber deutlich von dem Japaner.

Der erste Renault Koleos hatte hierzulande wenig Erfolg. Das könnte sich mit der komfortbetonten Neuauflage ändern
Der erste Renault Koleos hatte hierzulande wenig Erfolg. Das könnte sich mit der komfortbetonten Neuauflage ändern

Der oberhalb des Kompakt-SUV Renault Kadjar positionierte Koleos hat in der Front- und Heckgestaltung große Ähnlichkeit mit der ebenfalls neuen Mittelklasse-Limousine Talisman. Als Stilelement ziehen sich Chromleisten von den Scheinwerfern über die Länge der Kotflügel. Typische SUV-Insignien wie Kunststoff-Beplankung rundum trägt der Franzosen ebenfalls.

Der Radstand von 2,71 soll auch in der zweiten Reihe viel Beinfreiheit bieten
Der Radstand von 2,71 soll auch in der zweiten Reihe viel Beinfreiheit bieten

Hinter der elektrisch öffnenden Heckklappe findet Gepäck auf 624 Litern Volumen Platz, der Radstand von 2,71 soll auch in der zweiten Reihe viel Beinfreiheit bieten. Auf Wunsch kann man den Koleos umfassend ausstatten, erhältlich sind zum Beispiel Voll-LED-Scheinwerfer, Sitzheizung für die Rückbank, Online-Multimedia-System R-Link 2 mit hochformatigem 22-Zentimeter-Touchscreen, Einpark-Assistent oder adaptiver Tempomat.

Der oberhalb des Kompakt-SUV Renault Kadjar positionierte Koleos hat in der Front- und Heckgestaltung große Ähnlichkeit mit der ebenfalls neuen Mittelklasse-Limousine Talisman
Der oberhalb des Kompakt-SUV Renault Kadjar positionierte Koleos hat in der Front- und Heckgestaltung große Ähnlichkeit mit der ebenfalls neuen Mittelklasse-Limousine Talisman

Angetrieben wird das Mittelklasse-SUV wahlweise von zwei Benzin- oder Dieselaggregaten. Sie decken das Leistungsspektrum von 96 kW/130 PS bis 127 kW/172 PS ab und sind mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder CVT-Getriebe kombiniert. Übertragen wird die Kraft auf die Vorderräder oder optional auf alle vier Räder.

Audi A3 – Mit schärferem Blick

Audi liftet den A3. Mit modifizierter Optik, neuen Technik-Extras und überarbeiteter Motorenpalette gehen Drei- und Fünftürer sowie Limousine und Cabrio Anfang Mai in den Handel. Die Preise starten bei 23.300 Euro.

Auch das Heck wurde leicht modifiziert
Auch das Heck wurde leicht modifiziert

Äußerlich ist die Modellpflege an einem schärfer gestalteten Kühlergrill, flacheren Scheinwerfern und einem geänderten Diffusor am Heck zu erkennen. Unter dem Blech zieht nun erstmals ein Turbo-Dreizylinder als Einstiegstriebwerk ein. Der bereits aus dem Schwestermodell VW Golf bekannte 1,0-Liter-Motor leistet 85 kW/115 PS und liefert zwischen 2.000 und 3.500 Umdrehungen ein Drehmoment von 200 Nm. Angaben zum Verbrauch macht der Hersteller nicht, der Wert dürfte jedoch zwischen 4,0 und 4,5 Litern liegen.

Audi hat den A3 geliftet
Audi hat den A3 geliftet

Ebenfalls neu im Programm ist der aus dem A4 bekannte neue Sparbenziner mit zwei Litern Hubraum und 140 kW/190 PS. Auch hier gibt es noch keine Verbrauchswerte, sie sollen bei Marktstart nachgereicht werden. Komplettiert wird das Ottomotorenprogramm von dem bekannten 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW/150 PS und Zylinderabschaltung. Auf Dieselseite stehen ebenfalls drei Motoren zur Wahl, die 81 kW/110 PS, 110 kW/150 PS und 135 kW/184 PS leisten. Das alternative Antriebsprogramm umfasst weiter den 150 kW/204 PS starken Plug-in-Hybriden und ein Erdgasmodell mit 81 kW/110 PS. Überarbeitet hat Audi den Antrieb der Top-Variante S3, deren Vierzylinder-Turbo nun 228 kW/310 PS leistet (plus 10 PS).

Innen gibt es nun ein virtuelles Cockpit
Innen gibt es nun ein virtuelles Cockpit

Neu im Technik-Programm finden sich Matrix-LED-Scheinwerfer mit variabler Lichtverteilung, das unter anderem aus dem A4 bekannte virtuelle Cockpit, bei dem die Analog-Instrumente durch einen großflächigen Bildschirm ersetzt werden sowie ein Stau-Assistent, der bis Tempo 65 das Lenken und die Geschwindigkeitsregulierung übernimmt. Dazu gibt es ein überarbeitetes Infotainment-System.

Der Basispreis steigt durch das Lifting leicht an. Der neue Dreizylinder ist rund 500 Euro teurer als der bislang angebotene 1,2-Liter-Turbobenziner mit vergleichbarer Leistung. Darüber hinaus wurden die Ausstattungslinien neu geordnet. Analog zum A4 gibt es neben der Grundausführung ein „sport“- und ein „design“-Modell, darüber rangieren die Varianten „S line“ und „design selection“.

VW Tiguan – Der Rettungswagen

Der VW Tiguan ist neben Polo, Golf und Passat längst die vierte Säule in der Modellpalette der Marke. In Zeiten der Dieselkrise muss er nun mindestens für die Standfestigkeit der Absatzzahlen sorgen. Gelingen soll das mit selbstbewussterem Design, mehr Platz und neuer Technik. Die Markteinführung erfolgt Ende April zu Preisen von zunächst mindestens 30.025 Euro.

Die neue Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist um sechs Zentimeter in der Länge gewachsen, der Radstand legt sogar um acht Zentimeter zu. Innen ist dadurch deutlich mehr Platz vorhanden als beim Vorgänger – vor allem im Fond, wo die Knie der Insassen nun drei Zentimeter mehr Platz haben. Auch der Kofferraum legt deutlich zu; dank der verschiebbaren Rückbank finden bei voller Bestuhlung bis zu 615 Liter Platz. Wer die Rücksitze umlegt, hat Platz für bis zu 1.655 Liter Gepäck. Trotzdem und trotz zusätzlicher Ausstattungsposten ist das Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell um 16 Kilogramm gesunken. An Technik dazugekommen sind beim Basismodell unter anderem ein siebter Airbag (für die Fahrer-Knie), Kamera- und Radarsensoren. Diese sind für den nun serienmäßigen Spurhaltehelfer und den Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung zuständig. Gegen Aufpreis sind weitere Assistenten zu haben, darunter auch ein Staupilot, der selbstständig lenkt und das Tempo reguliert. Verpackt ist das Ganze in ein deutlich selbstbewusster geschnittenes Blechkleid mit prägnantem Kühlergrill, kräftigen Schultern und dynamischen Karosseriefalzen. Auch der Innenraum passt sich dem neuen, präsenteren Stil an. Hingucker dort ist das optionale Virtuelle Cockpit, das auch im Passat die analogen Instrumente durch einen großflächigen TFT-Monitor ersetzt.

Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version ist der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS, der 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Diesen Motor gibt es auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe ab 33.925 Euro. Zudem ist das Kompakt-SUV mit einem 132 kW/180 PS starkem 2,0-Liter-Benziner und ebenfalls mit Doppelkupplungsgetriebe und Allrad erhältlich. Die Palette wird schnell ausgebaut, so dass dann insgesamt drei weitere Benziner (92 kW/125 PS, 110 kW/150 PS, 162 kW/220 PS) sowie drei weitere Diesel (85 kW/110 PS, 140 kW/190 PS, 176 kW/240 PS) zur Wahl stehen. Die stärkeren Varianten erhalten optional oder obligatorisch Allradantrieb. Dazu dürfte es auch vom Tiguan künftig eine GTE-Variante mit Plug-in-Hybridantrieb geben.

Unterm Strich ist die Neuauflage des Tiguan eine sicht- und spürbare Weiterentwicklung des erfolgreichen Vorgängers. Und selbst das im direkten Vergleich leicht angestaubte Modell hat sich im vergangenen Jahr noch fast eine Viertelmillion Mal verkauft. In Wolfsburg dürfte das in selbst verantworteten schweren Hoffnung machen.

VW Tiguan – Jetzt auch ein Hingucker

Größer, leichter und hübscher: Die Neuauflage des VW Tiguan soll die Erfolgsgeschichte des Vorgängers fortsetzen und endlich wieder für gute Nachrichten im krisengeschüttelten Konzern sorgen. Die Preisliste startet zunächst bei 30.025 Euro für das 110 kW/150 PS starke Dieselmodell, der Basisbenziner (92 kW/125 PS) ist künftig ab 25.925 Euro zu haben.

Die neue Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist um sechs Zentimeter in der Länge gewachsen, der Radstand legt sogar um acht Zentimeter zu. Innen soll dadurch deutlich mehr Platz vorhanden sein als beim Vorgänger. So wächst nicht nur das Raumangebot im Fond, auch der Kofferraum legt um 145 auf 615 Liter deutlich zu. Wer mehr Platz benötigt, kann die Rückbank um bis zu 18 Zentimeter nach vorne schieben und wer die Rücksitze zusätzlich umlegt, hat Platz für bis zu 1.655 Liter Gepäck. Trotzdem soll das Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell gesunken sein.

Komplett neu ist auch der Innenraum: Ein großer 8-Zoll-Bildschirm, erstmals Verkehrsdaten in Echtzeit dank Online-Anbindung und eine Fülle meist aufpreispflichtiger Assistenzsysteme zählen zu den wichtigsten Neuerungen. Zu letzteren gehört auch ein Stauassistent, der den Tiguan bis Tempo 60 autonom lenkt, beschleunigt und abbremst. Serie sind City-Notbremsfunktion, Fußgängererkennung und Spurhaltesystem. Neu ist das optionale Head-up-Display. Gegen Aufpreis gibt es erstmals für den Tiguan LED-Scheinwerfer.

Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version ist der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS, der 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Diesen Motor gibt es auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe ab 33.925 Euro. Zudem ist das Kompakt-SUV mit 132 kW/180 PS starkem 2,0-Liter-Benziner und ebenfalls mit Doppelkupplungsgetriebe und Allrad erhältlich. Die Palette wird schnell ausgebaut. Letztlich soll es vier Diesel (115 PS, 150 PS, 190 PS, 240 PS) und vier Benziner (125 PS, 150 PS, 180 PS, 220 PS) geben. Basismodell wird künftiger der kleine Benziner mit 92 kW/125 PS und Frontantrieb sein, der ab 25.925 Euro kosten soll. Aber auch ein Plug-in-Hybrid steht in den Startlöchern.

(Dirk Schwarz/SP-X)

News: Honda NSX – Noch ein bisschen später

Die Neuauflage des Honda NSX kommt später als angekündigt. US-Tochter Acura, in deren Werk der Supersportwagen gebaut wird, hat den Produktionsbeginn nun auf den Frühling 2016 verlegt. Ursprünglich sollte das Modell in den USA bereits vor Jahresende 2015 auf den Markt kommen.

Von dem späteren Marktstart dürfte auch das europäische Modell betroffen sein. Für Deutschland hat Honda bislang allerdings immer – wenig präzise – von einer Auslieferung im Jahr 2016 gesprochen. Mit ein wenig Glück könnte der Termin noch zu halten sein. Unbekannt bleibt weiterhin der Preis des rund 550 PS starken Supersportwagens. Zwischen 150.000 und 200.000 Euro scheinen realistisch.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Neuer Ford Focus RS: Der Knaller aus Köln

Ford sorgt für Überraschungseffekte: Unerwartet zeigte der Automobilhersteller Anfang des Jahres auf seiner Heimatmesse in Detroit die Neuauflage des Supersportwagens GT. Und nun schickt Ford Deutschland das Spitzenmodell des Focus – in der gleichen blauen Karosseriefarbe – auf die Straße. Nachdem in der Kompaktklasse der Kölner kurzzeitig mit dem ST und seinen 250 PS Schluss war, kommt die Neuauflage des Focus RS auf über 320 PS.

Wurde der Vorgänger noch von einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo mit 224 kW/305 PS angetrieben, arbeitet unter der Haube des jüngsten Ford Focus RS der aus dem neuen Mustang bekannte 2,3-Liter-Benziner mit vier Zylindern. Mehr als 235 kW/320 PS holt er aus dem Aggregat. Damit ist er selbst dem Muscle Car überlegen, der in der Basisausführung „nur“ auf 231 kW/314 PS kommt. Produziert wird die jüngste Variante des Focus RS im saarländischen Saarlouis. Von dort wird er nicht nur nach Europa, sondern diesmal in die ganze Welt ausgeliefert.

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Auf einen extremen Auftritt verzichtet der Ford Focus RS. Natürlich unterscheidet sich der potente Fünftürer beispielsweise durch Heckspoiler, einer modifizierte Frontpartie, verbreiteten Radläufen, einer Sportauspuffanlage und Lufteinlässe in den Seiten des unteren Stoßfängers von seinen zivileren Schwestermodellen, das extreme Erscheinungsbild des Vorgängers hat er aber abgelegt.

Ausführliche Informationen zum Neuzugang will Ford während der offiziellen Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März) mitteilen. Preislich wird sich der Knaller aus Köln vermutlich etwas unterhalb der Konkurrenz von Audi S3, Mercedes A45 AMG oder Golf R ansiedeln, die ab 40.000 Euro starten.

Autor: Adele Moser/SP-X

Audi TT Roadster: Macht den Kopf frei

Nach dem TT Coupé bringt Audi nun auch das Cabrio in der dritten Auflage auf den Markt. Der Grundpreis für die offene Stilikone mit dem 169 kW/230 PS starken Zweiliter-Benziner beträgt 37.900 Euro, das sind knapp 3.000 Euro mehr als das vergleichbare Coupé kostet. Für die besonders sportliche Variante TTS (228 kW/310 PS) werden mindestens 52.300 Euro fällig.

In der Neuauflage hat das Cabrio, wie die geschlossene Variante, einen längeren Radstand (plus 3,7 Zentimeter) und ein geschärftes Profil. Ähnlich dem Supersportwagen R8 sitzen die vier Ringe nun auf der Motorhaube und nicht mehr im Grill. Zusätzliche Verstrebungen verstärken Unterboden und Karosserie, dadurch ist der Zweisitzer mit 1.320 Kilogramm 90 Kilo schwerer als das Coupé. TT-typisch gibt es wieder stählerne Überrollbügel hinter den Sitzen. Das elektrische Stoffverdeck öffnet und schließt in zehn Sekunden, während der Fahrt bis etwa 50 km/h. Der Gepäckraum fällt mit 280 Litern etwas kleiner aus als im TT Coupé.

Das neue Interieur wirkt vor allem durch das einzige Display im Blickfeld des Fahrers puristisch und elegant. Tacho, Drehzahlmesser und Infotainmentsystem sind in dem digitalen, 12,3 Zoll-große Kombiinstrument hinter dem Lenkrad zusammengefasst. Eine verbesserte Sprachbedienung und das Touchpad auf der Oberseite des Dreh-Drückstellers soll die Bedienung vereinfachen.

Die Motoren übernimmt die offene Variante natürlich aus dem Coupé: Den Zweiliter-Benziner mit 169 kW/230 PS, außerdem den Zweiliter-Diesel mit 135 kW/184 PS und Frontantrieb, bei dem Audi einen Normverbrauch von 4,3 Litern auf 100 Kilometer angibt. Im TTS kommt der Zweiliter-Benziner in seiner stärkeren Ausbaustufe mit 228 kW/310 PS zum Einsatz. So ausgerüstet sprintet der Roadster in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter auf elektronisch begrenzte 250 km/h Topspeed.

Beim TTS ist der permanente Allradantrieb Quattro Serie, auf Wunsch ist er auch für den kleineren Benziner erhältlich. Die elektrohydraulische Lamellenkupplung verteilt die Kraft je nach Fahrsituation, bei sportlicher Fahrweise verstärkt auf die Hinterachse. Für die Kraftübertragung stehen eine manuelle Sechsgangbox und ein Doppelkupplungsgetriebe mit ebenfalls sechs Gängen zur Wahl. Ab Werk fährt der TT zudem mit Progressivlenkung vor, die ihre Unterstützung an die Geschwindigkeit anpasst. Die adaptive Dämpferregelung ist beim TTS Roadster serienmäßig.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X