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Hey Mercedes!

Wissen Sie auf Anhieb, wo ihr Köpfchen für die Sitzheizung im Auto ist? Oder welche Befehle ihr Navigationssystem, in welcher Reihenfolge erwartet, um eine Adresse per Sprache einzugeben?

Genau das ist das Problem. Eigentlich ist Sprachsteuerung nützlich. Es ist die natürlichste Form der Verständigung unter Menschen. Wäre es nicht toll, wenn das eigene Auto so viel Sprache verstehen würde un…

Porsche Panamera – Nun auch in lang – und in günstig

Porsche ergänzt seine Panamera-Familie um eine Langversion und führt gleichzeitig einen neuen Basismotor ein. Der 3,0-Liter-V6 leistet 243 kW/330 PS und ist damit um 20 PS stärker als das 3,6 Liter große Triebwerk im Vorgängermodell, gleichzeitig sinkt der Normverbrauch um rund einen auf 7,6 Liter je 100 Kilometer. Der neue V6 ist als erster Motor im neuen Panamera auch ausschließlic…

Neue Mercedes-Motoren – Nach altem Rei(he)nheitsgebot

Sie sind zurück, die guten, alten Reihen-Sechszylinder. Die neue Motorenfamilie von Mercedes kommt wieder in der altbewährten Bauform, die viele Kunden vor allem wegen ihrer Laufruhe schätzen. Das allein aber hat die Stuttgarter nicht zum Umdenken bewogen: Zum einen ist der Reihenmotor schlichtweg günstiger, da nur ein Zylinderkopf und Ventiltrieb benötigt wird. Zum anderen ist die Abkehr vom V-Motor auc…

Mercedes Pick-up X-Klasse – Aller Laster Anfang

Wer heute auf US-Highways unterwegs ist, dem wird schnell und unmissverständlich vor Augen geführt: Pick-ups sind die Lieblinge der Nation. Seit Jahrzehnten gehören sie zum festen Straßenbild. Ähnlich, nur eine Nummer kleiner, sieht es in Südamerika, Südafrika, Asien und Australien aus. Pickups zählen zu den nützlichsten Fahrzeugen überhaupt. Transportiert wird so gut wie alles. Wo in alten Lassie-Filmen noch Heuballe…

Skoda Kodiaq – Bäriger Name für das neue SUV

Das neue Mittelklasse-SUV von Skoda wird Kodiaq heißen, wenn es Anfang 2017 auf den Markt kommt. Namensgeber ist der in Alaska lebende Kodiakbär, die spezielle Schreibweise orientiert sich an der Sprache der Ureinwohner. Wie der große Bruder des Yeti aussehen wird, deutete die tschechische VW-Tochter bereits mit der Studie Vision S auf dem Genfer Salon an. Das Serienmodell dürfte auf der Herbstmesse in Paris sein Debüt geben.

Der Kodiaq basiert auf der gleichen Multimodell-Plattform wie der Tiguan, fällt mit 4,70 Metern Länge aber spürbar größer aus und bietet optional eine dritte Sitzreihe. Für das neue Flaggschiff darf sich Skoda zudem umfangreich aus dem VW-Technikregal bedienen und auch die modernsten Infotainment- und Assistenzsysteme nutzen. Auch beim Antrieb kommt Konzerntechnik zum Einsatz, zunächst in Form konventioneller Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit Leistungswerten im Bereich 110 kW/150 PS bis knapp über 200 PS. Später könnte ein Plug-in-Hybrid folgen. Allradantrieb gibt es als Option.

Preislich dürfte sich der Kodiaq im Bereich von 25.000 Euro aufwärts einordnen. Zu seinen Konkurrenten zählen Nissan X-Trail, Mitsubishi Outlander und Hyundai Grand Santa Fe.

News: Fünf Cabrio-Neuheiten für den Frühling – Von skurril bis preiswert

2016 ist ein guter Cabrio-Jahrgang. Schon im ersten Quartal kommen zahlreiche interessante Neuheiten auf den Markt, die passend zum Beginn der Open-Air-Saison ausgeliefert werden. Wir haben fünf Cabriolets ausgewählt.

1. Range Rover Evoque Cabrio (April): Land Rover treibt den SUV-Trend auf die Spitze und nimmt seinem Lifestyle-Crossover Evoque das Dach ab. Ähnliches kannte man bislang wenn überhaupt von kernigen Geländewagen – der schicke Brite ist aber eher ein Boulevard-Kreuzer. So gesehen ist der Umbau zum Sonnendeck wieder konsequent. Aber auch kostspielig – mindestens 51.200 Euro müssen für das Open-Air-Vergnügen investiert werden. Für den Antrieb stehen ein 180 PS starker Diesel und ein Benziner mit 240 PS zur Wahl.

2. Mercedes S-Klasse Cabrio (April): Als “komfortabelstes Cabrio der Welt“ bewirbt Mercedes die offene S-Klasse. Was dafür spricht: neben der luxuriösen Basis die aufwendigen Schutzmaßnahmen gegen Zugluft vorne wie im Fond sowie eine extrem ausgeklügelte Klimaanlagen-Steuerung, mit der selbst im tiefsten Winter das Verdeck weggeklappt werden kann. Passt ganz gut, denn mit mindestens 139.050 Euro (für 335 kW/455 PS) ist der Viersitzer zu teuer für ein Saison-Nummernschild.

Die offene Mercdes S-Klasse soll das komfortabelste Cabrio der Welt sein
Die offene Mercdes S-Klasse soll das komfortabelste Cabrio der Welt sein

3. Smart Fortwo (März): Gleicher Konzern, komplettes Kontrastprogramm – der Smart Fortwo siedelt sich im Vergleich mit der S-Klasse am entgegengesetzten Preis-Pol an. Mit zunächst 15.655 Euro ist der offene Zweisitzer (52 kW/71 PS) zwar zumindest bis zu Einführung weiterer Antriebsvarianten nur noch das zweitgünstigste Cabrio in Deutschland (hinter dem Fiat 500), dafür aber einer der wenigen Kleinstwagen, die es mit dem Open-Air-Gedanken wirklich ernst meinen. Denn dank abnehmbarer Dachholme und wegklappbaren Dachs ist der Blick in den Himmel tatsächlich komplett unverbaut.

Der Smart Fortwo zählt zu den günstigsten Cabrios
Der Smart Fortwo zählt zu den günstigsten Cabrios

4. Mini Cabrio (März): Ebenfalls was für schlaue Rechner ist das Mini Cabrio. Der offene Kleinwagen gibt sich zwar dezidiert emotional statt besonders rational, ist aber jenseits seines traditionell hohen Basispreises (ab 23.950 Euro) auch eine ordentliche Wertanlage, stellt er doch in schöner Regelmäßigkeit den Restwertkönig in den Rankings von Pkw-Bewertern. Noch wichtiger: Vom Kunden verlangt er kaum Zugeständnisse gegenüber dem geschlossenen Modell. Hier wie dort stimmt die knuffige Form, dort wie hier kann man den Fond als Sitzgelegenheit vergessen. Dafür landet das Gepäck auf der Rückbank, so dass der beim Cabrio weiterhin kleine Kofferraum nicht stört. Die Antriebspalette umfasst Diesel und Benziner mit Leistungswerten zwischen 85 kW/116 PS und 170 kW/231 PS.

Auch den neuen Mini gibt es wieder als Cabrio
Auch den neuen Mini gibt es wieder als Cabrio

5. Porsche 718 Boxster (April): Zwei Zylinder weniger, drei Ziffern mehr: Eine etwas ungleiche Rechnung macht Porsche beim Lifting des Boxster auf. Der Einstiegs-Sportwagen der Marke fährt nun mit Vierzylinder-Turbos (220 kW/300 PS bis 257 kW/350 PS) statt der gewohnten Sechszylinder, erhält aber – damit das Gefühl von Verlust gar nicht erst aufkommt – einen zusätzlichen Namensbestandteil. „718“ steht fortan vor dem Kunstwort „Boxster“ und reiht den lange als „Hausfrauenporsche“ geschmähten Roadster nun endlich auch numerologisch in die Traditionsreihe der „ernsthaften“ Porsche-Sportwagen ein. Der abwertende Spitzname war immer schon falsch – und auch das neue Modell dürfte trotz zweier Zylinder weniger sowohl für rasante Damen als auch für flotte Herren das Maß der Dinge in seiner Klasse bleiben.

Porsche bringt im Frühling den 718
Porsche bringt im Frühling den 718

News: Neuer VW Tiguan – Alles wird gut

Selbst in seinem letzten vollen Verkaufsjahr 2015 war der Tiguan mit fast 59.000 Zulassungen allein in Deutschland immer noch der Bestseller im Segment der sogenannten Kompakt-SUV. Eigentlich schwer verständlich, denn weder macht das jetzt auslaufende, immerhin schon seit Ende 2007 offerierte Modell optisch allzu viel her, noch ist es besonders preiswert – eher im Gegenteil. Hinzu kommt ein noch auf dem alten Golf Plus beruhendes, fast schon altertümlich anmutendes Cockpit und ein nur durchschnittliches Raumangebot. Seinem Erfolg bis in die letzten Verkaufstage hinein tut das offensichtlich keinen Abbruch.

Trotzdem, nach über acht Jahren Bauzeit wird es dringend Zeit für einen Wechsel. Nicht zuletzt auch, weil sich Wettbewerber wie Hyundai mit dem neuen Tucson oder Kia mit dem brandneuen Schwestermodell Sportage zu echten Wettbewerbern mausern und BMW mit dem X1 bzw. Audi mit dem Q3 Druck von oben machen.
Bestellbar ist der Tiguan seit Mitte Januar, zum Händler kommt er Ende April. Schon auf der IAA im letzten September konnte man einen ersten Blick auf das SUV werfen. Und war schon damals positiv überrascht: Die neue Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist in Länge (+6 cm, 4,43 m), Breite (+3 cm, 1,81 m) und Radstand (+ 8 cm, 2,60 m) gewachsen; gleichzeitig aber um 3 Zentimeter (1,70 m) flacher geworden. Der steilere Kühlergrill mit breiteren Chromleisten und großem Markenlogo lassen das Kompakt-SUV selbstbewusster wirken.

Dank vergrößerter Türausschnitte fällt auch der Einstieg in den Fond viel leichter als bisher. (Hier: Der Tiguan in der R-Line)
Dank vergrößerter Türausschnitte fällt auch der Einstieg in den Fond viel leichter als bisher. (Hier: Der Tiguan in der R-Line)

Der Tiguan steht auch wegen verkürzter Überhänge aber nicht nur satter und sportlicher auf der Straße, die veränderten Maße kommen auch dem Innenraum zugute. Vor allem der vergrößerte Radstand bringt mehr Platz auf den Rücksitzen und einen um 145 auf 615 Liter deutlich größeren Kofferraum. Wer mehr Platz benötigt, kann die Rückbank um bis zu 18 Zentimeter nach vorne schieben und wer die Rücksitze zusätzlich umlegt, hat Platz für bis zu 1.655 Liter Gepäck. Und dank vergrößerter Türausschnitte fällt auch der Einstieg in den Fond viel leichter als bisher.

Diese Zugewinne sind natürlich vor allem dem viel zitierten Modularen Querbaukasten (MBQ) zu verdanken, der den Ingenieuren mehr Freiheiten gibt. Dass der neue Tiguan ein Kind der MBQ-Familie ist, sieht man auch im Innenraum, der einem aus Golf, Sportsvan und vor allem aus dem Touran schon bekannt ist. Ein großer 8-Zoll-Bildschirm, erstmals Verkehrsdaten in Echtzeit dank Online-Anbindung und eine Fülle meist aufpreispflichtiger Assistenzsysteme zählen zu den wichtigsten Neuerungen. Zu letzteren zählt auch ein Stauassistent, der den Tiguan bis Tempo 60 autonom lenkt, beschleunigt und abbremst. Zur Serienausstattung gehören dagegen die City-Notbremsfunktion, Fußgängererkennung und Spurhaltesystem.

Neu ist auch das optionale Head-up-Display, das aber aus Kostengründen nicht wie bei Premiummarken direkt in die Windschutzscheibe spiegelt, sondern sich deutlich weniger elegant einer kleinen, davor platzierten Plexiglasscheibe bedienen muss. Gegen Aufpreis gibt es erstmals für den Tiguan übrigens auch LED-Scheinwerfer. Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version (ab 30.025 Euro) ist der 2,0-Liter-Diesel (110 kW/150 PS), der 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbraucht. Diesen Motor gibt es auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe ab 33.925 Euro. Zudem ist das Kompakt-SUV mit 132 kW/180 PS starkem 2,0-Liter-Benziner und ebenfalls mit Doppelkupplungsgetriebe und Allrad erhältlich (34.450 Euro).

Vor allem der vergrößerte Radstand bringt mehr Platz auf den Rücksitzen und einen um 145 auf 615 Liter deutlich größeren Kofferraum.
Vor allem der vergrößerte Radstand bringt mehr Platz auf den Rücksitzen und einen um 145 auf 615 Liter deutlich größeren Kofferraum.

Das Motorenangebot wird schnell ausgebaut, letztlich soll es vier Diesel (115 PS, 150 PS, 190 PS, 240 PS) und vier Benziner (125 PS, 150 PS, 180 PS, 220 PS) geben. Basismodell wird künftiger der kleine Benziner mit 92 kW/125 PS mit reinem Frontantrieb sein, der ab 25.925 Euro kosten soll, 350 Euro mehr als bisher. Außer für dieses Aggregat und den kleinen Diesel mit 85 kW/115 PS sind alle Motoren mit einem Allradantrieb (Haldex-5) kombinierbar. Hier kann der Fahrer zwischen vier Modi wählen: Onroad, Offroad, Snow und einer individuellen Offroad-Einstellung.

Da der Tiguan trotz gewachsener Maße rund 50 Kilogramm leichter geworden ist, dürften selbst die Basismotoren mit dem SUV kaum Probleme haben. Das Topaggregat, der aus dem Passat bekannte Biturbo mit 177 kW/240 PS wird die Spitze der Antriebspalette bilden und so wie der große Benziner für sportwagenähnliche Fahrleistungen sorgen.

Da der Tiguan trotz gewachsener Maße rund 50 Kilogramm leichter geworden ist, dürften selbst die Basismotoren mit dem SUV kaum Probleme haben.
Da der Tiguan trotz gewachsener Maße rund 50 Kilogramm leichter geworden ist, dürften selbst die Basismotoren mit dem SUV kaum Probleme haben.

Aber auch ein Plug-in-Hybrid steht in den Startlöchern. Der Tiguan GTE dürfte 2017 oder 2018 auf den Markt kommen und schafft theoretisch eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern. Die Systemleistung aus E-Motor und Verbrenner soll bei rund 218 PS liegen.

Es bleibt aber nicht nur bei weiteren Antriebsvarianten. VW baut um den Tiguan vielmehr eine ganze Fahrzeug-Familie. Schon das Normalmodell gibt es als klassische Onroad-Variante, als auf einen Geländeeinsatz zugeschnittene Offroad-Version sowie als sportliche R-Line. Darüber hinaus wird es auch eine Art Coupé mit flacherer Dachlinie und etwas feinerer Innenausstattung eben, das gegen Range Rover Evoque und BMW X1 antritt.

Im nächsten Jahr folgt dann die etwa 4,75 Meter messende Langversion des Tiguan, die mit bis zu sieben Sitzen bestellbar sein wird und den zusätzlichen Raum durch einen auf 2,79 Meter verlängerten Radstand schafft. Mit dieser Variante nimmt VW vor allem die nach Platz und Prestige verlangenden Märkte in Nordamerika und Asien ins Visier. Und schließlich soll es vielleicht auch noch eine kompaktere Version des Tiguan nehmen, der sich im Volumenbereich dieser Klasse mit Fahrzeugen wie dem Renault Captur anlegen würde.

Mehr Platz, mehr Motoren und Antriebssysteme, mehr Optik, mehr Assistenzsysteme und mehr Karosserievarianten: Man kann VW nicht vorwerfen, sich auf den Lorbeeren der jetzt zur Ablösung anstehenden und sehr erfolgreichen ersten Tiguan-Generation auszuruhen. Mit dem neuen Modell setzen die Wolfsburger vielmehr voll auf Angriff. In diesen Zeiten, in denen der Konzern an vielen Fronten in die Defensive geraten ist, sicher keine schlechte Strategie.

Autor: Peter Eck/SP-X

IAA 2015: Der neue Renault Mégane

Auch die Hersteller-Allianz aus Renault und Nissan besitzt einen modularen Baukasten für die neuesten Automobil-Generationen. Auf Basis des CMF-Baukasten,auf dem auch der neue Espace und Autos wie der neue Nissan Qashqai und Nissan X-Trail basieren, präsentiert Renault nun den neuen Renault Mégane.

IAA 2015: Der neue Renault Mégane

Flacher, aber länger, breiter und mit mehr Innenraum für Mitfahrer und Gepäck. Das Prinzip für den neuen Mégane ist simpel, aber wirkungsvoll. Die neue Plattform ermöglicht ein moderates Wachstum und trotz weniger Bauhöhe bekommen die Insassen mehr Raum im Innenraum.

Technik-Feuerwerk

Ab 2017 will Renault einen Diesel-Hybriden im Megane anbieten, bereits zuvor gibt es das größte Display in dieser Klasse, direkt in der Mittelkonsole. Erinnert ein wenig an den US-Tesla. Aus den größeren Modellen kommend, spendiert Renault dem Megane eine Hinterachslenkung, die sowohl mehr Sicherheit als auch mehr Handlichkeit versprechen soll. LED-Scheinwerfer sind Standard und ein Head-Up Display gehört auch zum machbaren Umfang für den neuen Franzosen-Golf.

Fünf Diesel, vier Benziner – alle mit Turbolader!

Die 110 PS-Dieselversion ist die bescheidene Variante. Mit nur 3.3 Litern im NEFZ auf 100 km soll sie dem Renault Megane zur neuen Bescheidenheit verhelfen. Darüber und darunter rangieren Motoren von 90 bis 205 PS. Das Top-Modell ist der GT, erst einmal, er verfügt dann auch über den 205 PS starken Turbo-Benziner.

Wir sagen: Eine Top-Neuheit von der IAA 2015!

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

News: Peugeot 308 GTI – Hört mal, was da kommt

Ein bisschen müssen sich die Fans und Kunden noch gedulden, bis sie den neuen Peugeot 308 GTI live erleben können. Dafür dürfen sie umso mehr gespannt sein, wenn sie sich die Leistungsdaten des kommenden Kompakten vor Augen führen: Satte 199 kW/270 PS werden auf die Vorderräder gelassen. Damit ist der künftige Top-308 stark wie nie und verfügt über exakt so viele Pferdchen wie der heißgemachte RCZ namens R. Peugeot verspricht einen Standard-Sprint von etwa sechs Sekunden auf 100 km/h, und damit der Franzose seine Kraft möglichst sicher auf die Straße bringt, bekommt er ein mechanisches Torsen-Differenzial mit ausgeprägter Sperrwirkung.

Peugeot verspricht einen Standard-Sprint von etwa sechs Sekunden auf 100 km/h.
Peugeot verspricht einen Standard-Sprint von etwa sechs Sekunden auf 100 km/h.

Es handelt sich bis auf geringe Modifikationen im Bereich des Motormanagements sowie des Laders um die gleiche 1,6-Liter-Turbomaschine wie im schnellen Sportcoupé. Mit dem Unterschied, dass der jüngere Power-Franzose deutlich unauffälliger antritt. Die beiden potent aussehenden Auspuff-Endrohre verraten das Topmodell, doch losgelöst betrachtet wirkt der von der Abteilung Peugeot Sport angefasste Kompakte unscheinbar: dezent elegant mit drahtigem Einschlag. Auch beim Tonfall bleibt der GTI zurückhaltend, wie sich bei einer ersten Begegnung mit ihm zeigte. Wir erlebten den scharfen 308 mit Testingenieur Vincent Horn an Bord.

Viele Knöpfe gibt es im Peugeot 308 GTI nicht, doch die prägnante Sporttaste war ja bereits aus den schwächeren Brüdern bekannt.
Viele Knöpfe gibt es im Peugeot 308 GTI nicht, doch die prägnante Sporttaste war ja bereits aus den schwächeren Brüdern bekannt.

Für einen kurzen Moment zu seinem Assistenten avanciert, hatten wir – wenn das Steuer schon tabu war – wenigstens die Gelegenheit, während der Fahrt ein wenig mit den Knöpfchen zu spielen. Viele davon gibt es bekanntermaßen nicht, doch die prägnante Sporttaste war ja bereits aus den schwächeren Brüdern bekannt. Wenn sie gedrückt wird, brüllt der Löwe vor allem innen energischer. Die Außengeräusche dagegen hat man gezielt schwächer halten wollen, auch mit Blick auf die Nachbarschaft. Doch so ganz ohne erhobene Stimme rollt der GTI nicht an – er klingt keinesfalls etwa so profan wie die Basisausgabe, sondern macht außenstehenden Kennern schon deutlich, dass unter dem Blechkleid eine Zusatzportion Feuer lauert.

Damit der Franzose seine Kraft möglichst sicher auf die Straße bringt, bekommt er ein mechanisches Torsen-Differenzial mit ausgeprägter Sperrwirkung.
Damit der Franzose seine Kraft möglichst sicher auf die Straße bringt, bekommt er ein mechanisches Torsen-Differenzial mit ausgeprägter Sperrwirkung.

Sobald der Fahrer das Gaspedal durchtritt, gibt es kein Halten mehr, dann wird die zwangsverordnete Knöpfchen-Therapie unweigerlich eingestellt, denn man findet sich erstens fest an die Lehne gepresst wieder und zweitens sucht man den Haltegriff, wenn sich der 1,2-Tonner rasant durch die Kurven frisst. Mit Vertikalschlägen geizt der Franzose jedoch, zwar haben die Techniker ihn selbstredend straff abgestimmt, straffer auch als den ebenfalls nicht gerade schwächlichen GT, aber man könnte sich durchaus vorstellen, auch eine längere Reise mit ihm zu bestreiten. Auch die recht kommoden Sportsessel dürften weiten Strecken zuträglich sein, doch das werden spätere Testfahrten noch zeigen müssen. Direkt vor Ort dagegen konnte ermittelt werden, dass die Passagiere im Falle windungsreicher Landstraßen in der Sitzmittelbahn verbleiben – selbst mit einem ambitionierten Fahrer wie unserem Entwicklungsingenieur an Bord. Und damit die Kunden nicht aus der finanziellen Bahn geworfen werden, verspricht der französische Hersteller, ein attraktives Preispaket zu schnüren. Genaues erfährt man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, aber mit etwas mehr als 30.000 Euro ist wohl zu rechnen.

Autor: Patrick Broich/SP-X

News: Skoda Superb Combi – Ab September mit großer Klappe

Mit einem Basispreis von 25.590 Euro kommt im September der Skoda Superb Combi auf den Markt. Die zweite Karosserievariante des Mittelklassemodells wird in der günstigsten Ausführung von einem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 92 kW/125 PS angetrieben. Zur Ausstattung zählen unter anderem Klimaanlage, sieben Airbags und ein radarbasierter Notbremsassistent für den Stadtverkehr.

Das weitere Antriebsprogramm des Kombis besteht aus einen weiteren 1,4-Liter-Turbobenziner mit Zylinderabschaltung (110 kW/150 PS) sowie dem auch im Golf GTI eingesetzten 2,0-Liter-Turbobenziner (162 kW/220 PS). Das Dieselangebot umfasst einen 1,6-Liter-Motor (88 kW/120 PS) sowie zwei 2,0-Liter-Triebwerke (110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS). Letzterer kann auch mit Allradantrieb geordert werden.

Wie schon die bereits erhältliche die Limousine will der Combi sich mit einem Gesamtpaket von üppigen Platzverhältnissen, geschärftem Design sowie modernen Triebwerken und Assistenzsystemen von der Mittelklasse-Konkurrenz abheben. Neben dem um 8 Zentimeter verlängerten Radstand sind auch die Außenabmessungen gegenüber dem Vorgängermodell gewachsen. Was mehr Platz im Innenraum sowie mehr Kofferraumvolumen bedeutet. Die Neuauflage fasst 660 Liter, mit umgeklappten Rücksitzen 1.950 Liter. Das ist jeweils mehr als beim VW Passat (ab 27.150 Euro), einem der wichtigsten Konkurrenten des größten Skoda. Dazu kommen der Ford Mondeo Turnier (ab 26.400 Euro) und der Opel Insignia Sports Tourer (ab 25.610 Euro).

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Skoda Superb Combi – Große Klasse

Nur wenige Monate nach dem Debüt der dritten Generation des Skoda Superb ist ab September die Kombiversion erhältlich. Wie auch die Limousine will der Combi sich mit einem Gesamtpaket von üppigen Platzverhältnissen, geschärftem Design sowie modernen Triebwerken und Assistenzsystemen von der Mittelklasse-Konkurrenz abheben.

Neben dem um 8 Zentimeter verlängerten Radstand sind auch die Außenabmessungen gegenüber dem Vorgängermodell gewachsen. Was mehr Platz im Innenraum sowie mehr Kofferraumvolumen bedeutet. Die Neuauflage fasst nun 27 Liter mehr. So passen mindestens 660 Liter und mit umgeklappten Rücksitzen maximal 1.950 Liter in den Combi.

Wie die Superb Limousine halten auch in der Langversion die dynamische Fahrwerksregelung (DCC) und neue Infotainment-Systeme Einzug. Optional ist Internetzugang erhältlich.

Die neuen EU-6-Motoren sollen laut Hersteller leistungsstärker und gleichzeitig um bis zu 30 Prozent sparsamer sein. Weitere Informationen verrät der Hersteller noch nicht, die Motorenpalette dürfte jedoch der des Fünftürers gleichen. Dieser hat in der günstigsten Version einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit 92 kW/125 PS an Bord und kostet mindestens 24.590 Euro. Der Combi dürfte rund 1.000 Euro teurer werden.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Neues Lamborghini-SUV – Der will hoch hinaus

Wenn 2018 das neue Luxus-SUV von Lamborghini auf den Markt kommt, soll die neue Baureihe Schwung in die Traditionsmarke bringen. Mit dem Luxus-SUV will sich der Sportwagenhersteller neue Zielgruppen erschließen. Neben bestehenden Kunden, die bisher SUV anderer Marken gefahren sind, haben die Italiener auch Familien und andere neue Kundenkreise im Auge. Hauptmärkte für das SUV sind die USA, China, der Mittlere Osten, Großbritannien, Deutschland und Russland. Lamborghini rechnet mit einem jährlichen Absatz von rund 3.000 Einheiten. Damit würde die neue Baureihe die aktuellen Verkaufszahlen in etwa verdoppeln (Weltweiter Absatz 2014: 2.530 Einheiten).

Die Gesamtinvestitionen für die dritte Baureihe beziffert das Unternehmen auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Unter anderem wird das Werk am Stammsitz in Sant’Agata Bolognese in Italien mit einer neuen Montagelinie, neuen Lagerhäusern und mehr Forschungskapazitäten ausgebaut: Die bebaute Fläche vergrößert sich von aktuell 80.000 Quadratmeter auf rund 150.000 Quadratmeter. Das neue SUV schafft rund 500 neue Arbeitsplätze bei Lamborghini.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Chevrolet Camaro – Kürzer, aber knackiger

Chevrolet legt seine Ikone Camaro neu auf: Die sechste Generation wird etwas kürzer und deutlich leichter, soll dafür aber kräftiger und auch sparsamer sein. Innen halten hochwertigere Materialien und aktuelle Technologien Einzug.

Basierend auf der Alpha-Plattform von General Motors wird der Camaro 28 Prozent verwindungssteifer. Unter anderem durch den Einsatz von Aluminium verliert das Muscle-Car mehr als 90 Kilo an Gewicht. Das Design lässt die sechste Generation muskulöser wirken, auch wenn sie mit knapp sechs Zentimetern weniger in der Länge (4,78 Meter) und zwei in der Breite (1,90 Meter) etwas kleiner geworden ist.

Der Innenraum ist neu gestaltet und nun speziell auf den Fahrer zugeschnitten. Er blickt sowohl auf analoge Instrumente als auch auf ein Display, in dem beispielweise Navi-Infos gezeigt werden
Der Innenraum ist neu gestaltet und nun speziell auf den Fahrer zugeschnitten. Er blickt sowohl auf analoge Instrumente als auch auf ein Display, in dem beispielweise Navi-Infos gezeigt werden

Basismotor ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 201 kW/279 PS, der mit einer 0 bis 100-Beschleunigung von unter sechs Sekunden und einem Verbrauch von 7,8 Litern/100 km ein Mittelding zwischen Spaß und Sparsamkeit bieten soll und den Titel des effizientesten Camaro überhaupt trägt.

Der stärkste Camaro SS wird von dem 6,2-Liter-V8 angetrieben, der sein Debüt in der Corvette Stingray feierte. Er leistet 323 kW/440 PS und 610 Newtonmeter Drehmoment. Dazwischen liegt ein neuer 3,6-Liter-V6 mit 246 kW/330 PS. Die Aggregate können mit Sechsgang-Handschaltung oder Achtstufen-Automatik kombiniert werden. Zum ersten Mal im Camaro SS das Magnetic-Ride-Control-System angeboten, das die Straßenkonditionen bis zu 1.000-mal pro Sekunde analysiert und die Dämpfer darauf einstellt.

Der stärkste Camaro SS wird von dem 6,2-Liter-V8 angetrieben, der sein Debüt in der Corvette Stingray feierte
Der stärkste Camaro SS wird von dem 6,2-Liter-V8 angetrieben, der sein Debüt in der Corvette Stingray feierte

Der Innenraum ist neu gestaltet und nun speziell auf den Fahrer zugeschnitten. Er blickt sowohl auf analoge Instrumente als auch auf ein Display, in dem beispielweise Navi-Infos gezeigt werden. Ein weiterer Bildschirm ist in der Mittelkonsole untergebracht und beinhaltet das neuste My-Link-System von Chevrolet.

Die aktuellen Werte gelten für das US-Modell. In den Staaten wird der Verkauf noch in diesem Jahr starten wird. Nach Europa kommt die amerikanische Ikone in der ersten Jahreshälfte 2016. Spezifikationen und Preise sind noch nicht bekannt. Aktuell kostet der Camaro hierzulande rund 40.000 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Lotus Evora 400 – Der schnellste seiner Art

Den schnellsten und stärksten Lotus in der Markengeschichte kann man nun bestellen: ab 96.000 Euro steht der Lotus Evora 400 in der Preisliste, ausgeliefert wird ab August.

Wie der Name vermuten lässt, hat das Geschoss rund 400 Pferdestärken, genauer: 298 kW/406 PS. Der per Kompressor aufgeladene 3,5-Liter-V6 beschleunigt den Sportwagen in 4,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, Maximal-Geschwindigkeit ist 300 km/h. Für den Preis ist das legendäre Handling der Modelle der britischen Puristenmarke inklusive, ebenso größere Bremsen, Klimaanlage und Infotainment-Navigations-System.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Fiat 500X – Neuer Allrad-Benziner

Ein neuer Turbobenziner rundet das Antriebsprogramm des Fiat 500X im Mai nach oben ab. Der 1,4-Liter-Vierzylinder des Mini-SUV leistet 125 kW/170 PS und ist serienmäßig mit Allradtechnik sowie einer Neustufenautomatik gekoppelt, den Kraftstoffverbrauch gibt der Hersteller mit 6,9 Litern an. Der neue Top-Motor ist in den beiden hochwertigen Ausstattungslinien „Cross“ und „Cross Plus“ zu haben, die unter anderem ein Offroad-Designpaket umfassen. Der Preis startet bei 27.950 Euro.

Darüber hinaus bieten die Italiener die bekannte 103 kW/140 PS starke Variante des Turbobenziners ab Mai mit einem Doppelkupplungsgetriebe als Alternative zur Sechsgang-Handschaltung an. Die Preise für die Automatikvariante des 500X beginnen bei 23.150 Euro, was einem Aufpreis von 1.700 Euro gegenüber dem Standardmodell entspricht.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Neuer Jaguar XF – Ganz leicht und ganz ohne Ford

Es ist ein ganz besonderer Tag für Jaguar, dieser erste im April. In New York rollt der neue XF auf die Bühne, fast überall auf der Welt das meistverkaufte Modell mit der Raubkatze als Logo. Nicht nur ein neues Auto, sondern gleichzeitig ein Schlussstrich. Denn der jetzt abgelöste XF war der letzte Jaguar, der noch einige Komponenten mit einem Modell des früheren Eigentümers Ford teilte. Im der neuen Business-Class auf britische Art steckt nun gar kein Mondeo mehr drin.

„Ein völlig neues Auto“, sagt Kreativ-Direktor Adam Hatton, der für das äußere Erscheinungsbild des neuen XF verantwortlich ist. „Wir haben auf einem weißen Blatt begonnen“. Natürlich muss er einräumen, dass die optische Verwandtschaft zum bisherigen Modell sehr eng ist. „Das ist aber ganz bewusst so“, sagt der Engländer. „Schließlich war der XF seinerzeit der Vorreiter des neuen Jaguar-Designs, der Stammvater der heutigen Familie“. In der Tat war im Jahr 2008 der Jaguar XF zunächst ein Schock für die verbliebenen Fans der britischen Traditionsmarke. Eine coupéartige Limousine mit Schlafzimmerblick stammt klassisch-kantigem Urgestein. Doch Jaguar setzt längst auf neue Kunden, die mehr im Jetzt als in der Erinnerung an ruhmreiche Nachkriegsjahre lebten.

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„Dabei ist Tradition immer ein wichtiger Faktor für uns auch beim neuen XF“, erläutert Hatton. „Schließlich war Jaguar stets ein Hersteller von Sportwagen. Und das betont sportliche soll uns heute auch bei den Limousinen von unseren deutschen Rivalen unterscheiden“. Der Ober-Kreative aus Coventry meint damit natürlich das süddeutsche Dreigestirn Mercedes E-Klasse, BMW 5er und Audi A 6 – allesamt klassische Stufenheck-Limousinen, wie sie in der sehr konservativen Dienstwagen-Riege nun mal Standard sind. Als Eckpfeiler für den neuen XF nennt Adam Hatton die optische Präsenz auf der Straße, die sich aus der Kombination aus Eleganz und Dynamik ergibt.

Der zwar ein paar Millimeter kürzere, aber immer noch 4,95 Meter lange XF ist jetzt vor allem für die hinteren Passagiere eine Offenbarung. Dank mehr als fünf Zentimeter zusätzlichen Radstandes (jetzt 2,96 Meter) gibt es deutlich mehr Platz für Bein und Kopf. „Damit haben wir in dieser Klasse die Führung übernommen“, freut sich Hatton. Der Gepäckraum ist mit seinen 540 Litern auf ähnlichem Niveau wie zum Beispiel der der E-Klasse.

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Auch im Innenraum hat sich vieles verändert: Die edlen Materialien wurden erneut verfeinert, hinzu kommt moderne Elektronik wie der 10,2-Zoll große Touchscreen-Monitor, der sich ähnlich wie ein iPad bedienen lässt. Auch Jaguar-Kunden können sich jetzt mittels Laser-Head-Up Informationen in die Windschutzscheibe spiegeln lassen, mit Voll-LED-Scheinwerfern in die Nacht leuchten oder auf Assistenzsysteme vertrauen, die mit einer Stereo-Kamera kooperieren.

Der Durst der Katze ist dank einer radikalen Abmagerungskur gesunken. „Je nach Modell um bis zu 190 Kilogramm“, rechnet Adam Hatton vor und betont, dass der Unterbau der Karosserie jetzt zu 75 Prozent aus leichtem Aluminium besteht. Die Folge: Das Einstiegsmodell mit seinem Zweiliter-Diesel (102 kW/163 PS) kommt nach geltender Norm mit 3,9 Litern auf 100 Kilometer aus und startet bei 41.350 Euro. Im Preis inbegriffen ist immer das Rundum-Sorglos-Paket „Jaguar Care“. Es sichert Kunden eine Dreijahres-Garantie bei unbegrenzter Kilometerleistung. Darin enthalten sind alle turnusmäßigen Inspektionen und eine Mobilitätsgarantie. Insgesamt sind drei Diesel und zwei Benziner im Angebot. Die Leistungsspanne reicht von jenen 120 kW bis hin zu 280 kW/380 PS für das Sportmodell mit V6-Kompressor-Triebwerk, das mit 70.390 Euro auch den derzeit üppigsten Grundpreis abverlangt. Nach Deutschland kommt der neue XF im Oktober.

Autor: Peter Maahn/SP-X

News: Mercedes plant Pick-up – Der Premium-Pritschenwagen

Mercedes steigt in das Pick-up-Geschäft ein. Das mittelgroße Modell soll gegen Wettbewerber wie VW Amarok, Ford Ranger und Mitsubishi L200 antreten. Damit fällt er eine Klasse kleiner aus als etwa die US-Bestseller Ford F-150 und Chevrolet Silverado. Die Stuttgarter haben allerdings auch nicht den nordamerikanischen Markt im Visier, sondern zielen vor allem auf Lateinamerika, Südafrika und Australien, wo robuste Pritschenwagen gefragt sind. Auch eine Einführung in Europa ist vorgesehen. In den Handel könnte der Pickup wohl frühesten 2017 kommen.

Technische Details nennt der Hersteller noch nicht. Eine geeignete Plattform hat der Konzern nicht wirklich im Programm: die M-Klasse wäre wohl nicht robust genug, die G-Klasse zu teuer. Denkbar wäre daher auch eine Kooperation mit Renault-Nissan. Die französisch-japanische Allianz hat mit dem Nissan Navara bereits einen bewährten Pick-up im Programm, zudem arbeitet sie bereits unter anderem beim Kleinwagen-Duo Smart Fortwo/Renault Twingo und beim Lieferwagen Mercedes Citan/Renault Kangoo mit Daimler zusammen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Citroen C3 Picasso – Neuer Dreizylinder für den Mini-Van

Citroen modernisiert die Motorenpalette seines Mini-Vans C3 Picasso. Bei den Benzinern ersetzt ein Dreizylinder-Turbo mit 1,2 Litern Hubraum und 81 kW/110 PS den bisher angebotenen 1,6-Liter-Vierzylinder mit 88 kW/120 PS. Der Verbrauch des kleinen Vans sinkt so von 6,3 auf 5,0 Liter. Der Preis für die neue Motorversion beträgt 19.060 Euro.

Bei den Dieseln kommt eine 73 kW/99 PS starke Euro-6-Version des 1,6-Liter-Vierzylinders zum Einsatz. Die bisherige Variante mit 68 kW/92 PS fällt im Gegenzug aus dem Programm. Als Verbrauch gibt der Hersteller 3,9 Liter an, der schwächere Vorgänger benötigte 4,0 Liter. Hier starten die Preise bei 21.610 Euro.

Darüber hinaus ist für den kleinen Van nun eine Zweifarblackierung mit schwarzem Dach zu haben. Bestellbar ist sie ausschließlich für die Top-Version „Exclusive“. Der Preis beläuft sich auf 990 Euro inklusive schwarzer 17-Zoll-Felgen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Mercedes GLE Coupé – Schräge Nummer

Mindestens 66.700 Euro kostet das neue GLE Coupé, das Mercedes ab diesem Sommer zu den Händlern schickt. Dafür erhält man den GLE 350 d (190 kW/258 PS) mit Sportsitzen, 20-Zoll Rädern, einer Heckklappe mit elektrischer Betätigung zum Öffnen und Schließen, Allradantrieb, Rückfahrkamera sowie einem Seitenwind-Assistenten. Für einen verhältnismäßig kleinen Aufpreis steht der deutlich stärkere GLE 400 (245 kW/333 PS, 67.235 Euro) in der Liste.

Zur Wahl stehen außerdem drei AMG-Varianten des großen SUV. Günstigste Ausführung ist mit 75.800 Euro der GLE 450 (270 kW/367 PS), er darf allerdings nur den Zusatz AMG tragen, gilt aber nicht als AMG-Modell im engeren Sinne. Denn diese sportliche Speerspitze bilden der GLE 63 und der GLE 63 S. Hier kommt der 5,5-Liter-Achtzylinder mit 410 kW/557 PS oder 430 kW/585 PS zum Einsatz. Gezügelt wird diese Kraft durch eine spezielle Hochleistungsbremsanlage. Immer an Bord sind außerdem ein Sportfahrwerk, eine Sport-Abgasanlage und AMG-Sitze.

Das GLE Coupé tritt gegen den erfolgreichen X6 an, den BMW just in der zweiten Generation aufgelegt hat. Dieser kostet in der Basis mit einem stärkeren Motor (225 kW/306 PS) mit 66.150 Euro etwas weniger. Das kürzlich nachgelieferte M-Modell mit 5,5-Liter-V8 hat mit 423 kW/575 PS genau zehn Pferdestärken weniger als der GLE 63 S.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Yamaha plant Kleinstwagen – Vier statt zwei Räder

Der Motorradhersteller Yamaha will in das Pkw-Geschäft einsteigen. Laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ soll ein zweisitziger Kleinstwagen ab 2019 zunächst in Europa starten. Später könnten weitere Märkte hinzukommen. Die Studie eines derartigen Fahrzeugs hatte das Unternehmen bereits 2013 unter dem Namen „Motiv“ auf der Automesse in Tokio vorgestellt. Geplant sind dem Bericht zufolge eine Elektroversion sowie eine Variante mit einem kleinen Ein-Liter-Ottomotor.

Der Yamaha-Konzern ist einer der bedeutendsten Hersteller von Musikinstrumenten und der weltweit zweitgrößte Motorradproduzent, baut aber auch Pkw-Motoren für die Toyota-Tochter Lexus. Auch Ford und Mazda bezogen schon Triebwerke von den Japanern. Der Einstieg eines Motorradherstellers in die Pkw-Produktion hat bereits prominente Beispiele. Auch BMW und Honda starteten mit motorisierten Zweirädern. Und selbst komplett branchenfremde Konzerne wie Apple oder Google denken offenbar über einen Einstieg in das Pkw-Geschäft nach.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Überarbeiteter Peugeot 208: Nach oben geliftet

Ab Juni bringt Peugeot den 208 in einer überarbeiteten Version zu den Händlern. Drei Jahren nach seiner Markteinführung erhält der Kleinwagen neben einer optischen Auffrischung und mehr Extras auch neue Motoren und ein Sechsgang-Automatikgetriebe. Preislich bleibt es in etwa beim bisherigen Einstiegspreis von 12.300 Euro für den 50 kW/68 PS starken Benziner.

In der Front wirkt der als Drei- und Fünftürer erhältliche 208 nun leicht verbreitert, das Heck zieren serienmäßige LED-Rücklichter im „3D-Krallendesign“. In den höheren Ausstattungsstufen sind weitere optische Veränderungen enthalten, so kommen neu designte Scheinwerfer zum Einsatz, der Kühlergrill hat jetzt einen 3D-Effekt. Neue Leichtmetallfelgen, die Metalliclackierung „Orange Power“ und weitere Individualisierungspakete sind zudem erhältlich. Optional können nun Assistenzsysteme wie City-Notbremse, Rückfahrkamera oder Park-Assistent hinzugebucht werden.

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Die bisherigen Diesel-Aggregate werden durch Euro-6-fähige mit 1,6-Litern Hubraum ersetzt, die alle weniger als 95 Gramm CO2/km ausstoßen. Voraussichtlich drei Leistungsstufen stehen zur Wahl: Die 75- und 100-PS-Varianten verbrauchen nach Herstellerangaben in den extrem verbrauchsreduzierten Versionen 3,0 Liter/100 km (79 Gramm CO2/km), der 88 kW/120 PS starke Diesel stößt 94 Gramm CO2/km aus. Bei den Benzinern kommt ein neuer Dreizylinder-Motor mit Turbolader hinzu der 81 kW/110 PS leistet. Zudem ist statt eines automatisierten Schaltgetriebes nun ein Sechsgang-Automatikgetriebe erhältlich.

Weil Peugeot sich als Marke höher positionieren will, stellen die Franzosen künftig nach oben mehr Auswahl bereit: Zwischen den oberen Ausstattungsstufen und der sportlichen GTi-Version rangiert die neue GT-Line, die basierend auf „Allure“ optische (u.a. Alufelgen, verchromtes Endrohr) und funktionale (u.a. Sportsitze, Sportlenkrad) Anleihen an die GTi-Version enthält. Sie ist für Drei- und Fünftürer mit den größeren Motoren erhältlich.

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Darüber hinaus bleibt das Sondermodell 208 GTi 30th, das die Franzosen zum 30. Geburtstag des ideellen Vorgängers Peugeot 205 GTi aufgelegt hatten, nun dauerhaft im Programm. Unter dem Namen GTi by Peugeot Sport ist der tiefer gelegte Kleinwagen-Sportler unter anderem mit Schalensitzen, roten Fußmatten, Brembo-Bremsen und Sport-Fahrwerk ausgerüstet.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Ford Mondeo: Jetzt auch mit drei Zylindern

Der neue Ford Mondeo ist ab März auch mit dem Basistriebwerk, einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner bestellbar. Ausgerüstet mit dem 92 kW/125 PS starken Triebwerk kostet die Mittelklasse-Limousine mindestens 25.400 Euro, also Kombi 1.000 Euro mehr. Für das seit Ende des Jahres erhältliche Modell sind auch zwei neue Diesel sowie Versionen mit Allrad-Antrieb lieferbar.

Der Dreizylinder, der auch im Focus und Fiesta eingesetzt wird, soll in der Norm 5,1 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen (5,2 Liter im Kombi). Der neue 1,5-Liter-Diesel mit 88 kW/120 PS (ab 28.450 Euro) ersetzt das bisherige Aggregat mit 1,6 Litern Hubraum. In der besonderen sparsamen Variante liegt der Verbrauch laut Hersteller bei 3,6 Litern. Der neue Bi-Turbo-Diesel mit 2,0 Litern Hubraum und 155 kW/210 PS rundet das Angebot nach oben ab und kostet in der Ausstattung „Titanium“ mindestens 37.950 Euro.

In ihrer vierten Generation tritt die Mondeo-Baureihe erstmals seit rund 20 Jahren wieder mit Allradantrieb an. Kombiniert wird die Traktionshilfe mit dem 2,0-Liter-Selbstzünder in der Ausführung mit 110 kW/150 PS (ab 31.950 Euro) oder 132 kW/180 PS (ab 38.450 Euro). 14 Motor-Getriebe-Kombinationen sind insgesamt für den neuen Mondeo lieferbar, die umfangreichste Antriebspalette in der 21-jährigen Geschichte der Baureihe.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Neuer Honda HR-V: Besonders variabel

Honda steigt im Sommer mit dem HR-V in das boomende Segment der Mini-SUV ein. Erwachsen gezeichnet und mit hoher Variabilität soll der knapp 4,30 Meter lange Japaner in dem Segment bei der etablierten Konkurrenz wie Opel Mokka und Nissan Juke Boden gut machen.

Der HR-V basiert auf der gleichen Plattform wie der Honda Jazz, von dem auch die praktische Rückbank mit den variablen Rücksitzen übernommen wurde: Die Sitzflächen kann man wie bei Kinositzen hochklappen, so dass bei Bedarf Stauraum vom Fußraum des Fonds bis zum Dach entsteht. Die hinteren Sitze kann man auch so umklappen, dass eine ebene Ladefläche entsteht, maximal haben so 1.026 Liter Platz. Ist die Rückbank besetzt, bleibt Raum für 453 Liter Gepäck.

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Beim Design orientiert sich das Mini-SUV an der Statur des größeren CR-V. Innen setzen Chromelemente Akzente, ein breiter Mitteltunnel trennt Fahrer und Beifahrer. Zusammen mit dem Sieben-Zoll-Touchscreen wird ab der Ausstattungsvariante Sport serienmäßig ein Infotainment-System auf Android-Basis ausgeliefert, in das ein Smartphone integriert werden kann. Internet-Browser, Facebook- und Twitter-Nachrichten oder Musik-Streaming-Dienste lassen sich so nutzen. Immer an Bord ist ein City-Notbremsassistent. Ab der Ausstattungslinie Comfort sind unter anderem Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung serienmäßig.

Angetrieben wird der HR-V wahlweise von einem für Europa neuen 1,5-Liter-Benziner mit 96 kW/130 PS oder einem 1,6-Liter-Diesel mit 88 kW/120 PS, der auch im kompakten Civic zum Einsatz kommt. Beide Motoren sind mit Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert, für den Benziner ist auch ein stufenloses Getriebe erhältlich. Hybrid- und Allradantrieb – beides für das japanische Pendant zu haben – wird es hierzulande voraussichtlich nicht geben.

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Zu den Preisen gibt es noch keine Informationen, sie dürften aber knapp unter 20.000 Euro beginnen. Das neue Mini-SUV gibt es in Japan bereits seit 2013 unter dem Namen Vezel zu kaufen. Zwischen 1999 und 2005 wurde hierzulande schon einmal ein Honda HR-V angeboten, damals noch als rund vier Meter langer SUV-Kombi.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Skoda Superb: Platz in Fülle und schöner Hülle

Bislang galt der Skoda Superb als die preisgünstige Alternative zur Konzernschwester VW Passat. Auf der Habenseite standen bei den seit 2001 erhältlichen zwei Modellgenerationen des Mittelklassefahrzeugs das üppige Platzangebot, die gute Verarbeitung sowie die solide Technik. Dass die Motoren sowie die Infotainmentsysteme nicht immer die allerneusten aus den VW-Regalen waren und dass das Design mehr der Nützlichkeit als einer eleganten Formensprache verpflichtet war, nahmen die meisten Kunden angesichts des guten Preis-Leistungsverhältnisses in Kauf.

Die dritte Generation, die in Deutschland ab Mitte Juni antritt, will nun mehr Eigenständigkeit sowie Selbstbewusstsein ausstrahlen und soll so auf Eroberungskurs gehen. 30 Prozent mehr Käufer wollen die Tschechen von ihrem Flaggschiff überzeugen, von dem sie bis heute über 700.000 Fahrzeuge verkauft haben.

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Fürs optische Selbstbewusstsein haben sich die Designer ins Zeug gelegt. Wie bereits die 2014-Genfstudie Vision C es angedeutet hat, ist nun Schluss mit verschobenen Proportionen, die eher an einen aufgepumpten Octavia erinnerten als an eine schicke Hülle denken ließen. Die breite Front samt großem Kühlergrill, auffällige Scheinwerfer sowie markante Falzen auf der Motorhaube vermitteln nun durchaus einen selbstbewussten Auftritt. Der Superb wirkt erwachsen, besonders die Seitenlinienführung mit ihrer nach hinten leicht abfallenden Dachhöhe setzt auf klassisches Limousinendesign. Die typische C-Form der Heckleuchten wurde beibehalten. Die serienmäßigen LED-Leuchten sind nun aber breiter und schmaler ausgeführt. Klassisch ist nun auch die einteilige große Heckklappe. Insgesamt sind Design-Ähnlichkeiten mit anderen Vertretern dieser Fahrzeuggattung – allen voran dem aus Wolfsburg –nicht zu übersehen.

Apropos Heckklappe: Diese schwingt weit auf – auf Wunsch auch elektrisch – und gibt den Blick in einen großen Schlund frei. Das Kofferraumvolumen beträgt 625 Liter. Legt man die Rücksitzlehnen um, steigt der Wert auf 1.760 Liter. Nicht schlecht für eine Limousine. Hat man den umklappbaren Beifahrersitz an Bord (Option) lassen sich sogar Gegenstände bis 3,10 Meter Länge verstauen. Da bleibt die Frage, ob man noch den Kombi braucht, der im Herbst debütiert. Tatsächlich rechnen die deutschen Skoda-Verantwortlichen damit, dass der Anteil der Kombi-Variante sinken wird. Bislang entschieden sich hier zu Lande mehr als 90 Prozent der Käufer für die Lastenversion.

Wie gehabt gibt es auch bei der neuen Superb-Generation enge verwandtschaftliche Technikbeziehungen zum VW Passat. Neu ist allerdings, dass der Superb nicht als Resteverwerter genutzt wird, sondern die aktuelle Technik wie zum Beispiel die Motoren aus dem modularen Querbaukasten des Konzerns nutzen kann.

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Das Motorenangebot besteht ausschließlich aus direkteinspritzenden Turbomotoren. Es umfasst fünf Benziner (von 92 kW/125 PS bis 206 kW/280 PS) und drei Diesel (88 kW/122 PS bis 140 kW/190 PS). Bis auf den Basisbenziner steht für jedes Aggregat ein DSG zur Wahl. Sowohl bei den Benzinern als auch bei den Selbstzündern können die 110 kW/150 PS starken Aggregate sowie die jeweils stärkste Motorisierung mit Allradtechnik kombiniert werden. Sparmeister ist der ab Ende 2015 erhältliche Superb GreenLine. In Verbindung mit dem 88 kW/120 PS-Diesel benötigt diese verbrauchsoptimierte Variante nur 3,7 Liter (CO2-Ausstoß: 95 g/km).

Bei der Plattform greifen die Skoda-Ingenieure ebenfalls auf das Angebot des modularen Querbaukastens zurück. So nutzen Passat und Superb die gleiche Basis, allerdings wurde sie für ihren Einsatz beim tschechischen Flaggschiff modifiziert. Der Radstand beträgt hier stolze 2,84 Meter: Das sind 8 Zentimeter mehr als noch beim Vorgängermodell und immerhin 5 Zentimeter mehr als beim Passat.

Der längere Radstand lässt es erahnen: An Raumgefühl sowie Beinfreiheit wurde nicht gespart. Trotz der leicht abfallenden Dachlinie sitzen auch im Fond langgewachsene Passagieren ohne Probleme. Dank einem Plus von 4 Zentimeter in der Breite ist auch für die langen Lümmel von der Bank reichlich Bewegungsspielraum für die Extremitäten gegeben. Hier hängt der 4,86 lange Superb (plus 3 Zentimeter) nicht nur die konzerneigenen Wettbewerber locker ab, auch die externen wie Ford Mondeo oder Opel Insignia haben ein Nachsehen. Selbst Fondnutzer im 5er BMW oder Mercedes E-Klasse werden neidisch sein. Und wer richtiges Chauffeurs-Gefühl erleben möchte: Der Beifahrersitz lässt sich von hinten elektrisch für noch mehr Platz verschieben.

Bei der statischen Präsentation konnte man nicht nur das luftige Raumgefühl testen, sondern sich auch an edlen Materialien freuen: Leder, Chrom, Klavierlack, die individuell veränderbare Ambiente-Beleuchtung oder eine Dreizonen-Klimaanlage sorgen für Wohlfühlatmosphäre. Natürlich sind diese Zutaten nicht für die wieder knapp 25.000 Euro teure Basisversion erhältlich, sondern den höheren und teuren Ausstattungsvarianten vorbehalten. Das gilt auch für die nun erstmals für den Superb angebotenen Assistenzsysteme – darunter einen Park- und Spurhalteassistenten sowie Adaptive Cruise Control (ACC) und Verkehrszeichenerkennung. Auch das adaptive Fahrwerk, die neuen, modernen Navigationssysteme oder die sogenannte Smartgate-Option zur Koppelung aller gängigen Smartphones kosten extra.

Serienmäßig aber immer an Bord sind einige der „Simply-Clever“-Zutaten. Dazu zählen der bekannte Eiskratzer im Tankdeckel und eine Taschenlampe im Kofferraum. Und es gehören zwei in den vorderen Türen untergebrachte Regenschirme zum praktischen Zubehör.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

Mitsubishi L200: Kerniger und sparsamer

Die fünfte Generation des Mitsubishi L200 feiert auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) ihre Europapremiere. Neben kantigerem Design gibt es die bewährte Offroad-Technik und einen neuen Motor. Auf den Markt kommt der Pick-up im Sommer als viersitzige Club-Cab-Version und mit fünfsitziger Doppelkabine.

Optisch präsentiert sich die Neuauflage wieder etwas kantiger als der ungewöhnlich rundliche Vorgänger. Das passt auch besser zu der robusten Technik mit Leiterrahmen, Starrachse und permanentem Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Unter der Haube arbeitet ein neuentwickelter 2,4-Liter-Diesel mit wahlweise 113 kW/154 PS oder 133 kW/181 PS Leistung, der in der effizientesten Variante mit etwas mehr als sechs Litern Kraftstoff auskommen soll. Das Vorgängermodell benötigte noch mindestens 8,9 Liter. Für die Kraftübertragung stehen ein manuelles Sechsganggetriebe und eine Fünfgang-Automatik zur Wahl.

Aufgerüstet haben die Japaner in Sachen Assistenzsysteme und Elektronik. So gibt es nun etwa einen Spurhalte-Helfer, Berganfahrhilfe und ein Anhänger-ESP. Dazu kommen Bi-Xenon-Scheinwerfer und Rückfahrkamera.

Preise nennt der Hersteller noch nicht. Aktuell kostet die Club-Cab-Variante laut Liste mindestens 27.290 Euro, Mitsubishi gewährt aber 4.000 Euro Rabatt. Zu den Wettbewerbern des L200 zählen in Deutschland der VW Amarok und der Ford Ranger.

Autor: Holger Holzer/SP-X

SEAT Leon ST Cupra: Die wilde Seite des Kombis

Dass Kompaktklasse-Kombis alles andere als langweilig sein müssen, zeigt das neueste Familienmitglied von Seat. Nach dem Drei- und Fünftürer bringen die Spanier im März den Leon Cupra als ST genannten Lademeister. Bestellbar ist der schnelle Familienflitzer für mindestens 32.560 Euro ab Mitte Februar.

Wie bei der Leon-Schräghecklimousine haben der ambitionierte Familienvater und alle anderen Interessenten die Wahl zwischen zwei ST-Sportvarianten mit 195 kW/265 PS und 206 kW/280 PS. Hier drückt der Zweiliter-Turbobenziner 350 Newtonmeter über die Kurbelwelle auf die Vorderräder. Mit dem optionalen DSG-Getriebe beschleunigt der Leon ST Cupra 280 in 6,0 Sekunden auf Tempo 100, beim Handschaltgetriebe sind es 6,1 Sekunden. An der 250-km/h-Marke wird elektronisch abgeriegelt. Die DSG-Version steht mit 35.560 Euro in der Preisliste, mit Handschaltung kostet er ab 33.860 Euro.

Der Seat Leon ST Cupra mit 195 kW/265 PS ist minimal langsamer: Hier liegt die Beschleunigungszeit bei 6,2 Sekunden mit Schaltgetriebe und 6,1 Sekunden mit DSG. Mit Schaltgetriebe ist der Leon ST Cupra für 32.560 Euro erhältlich, mit DSG für 34.260 Euro. Der durchschnittliche Verbrauch soll laut Hersteller bei beiden Leistungsvarianten bei 6,6 Litern mit DSG und 6,7 mit Handschaltgetriebe liegen.

Zusätzlich zu der Ausstattung eines Leon FR sind beim kompakten Kombi immer Voll-LED-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten, Sportsitze in Alcantara, ein spezielles Lenkrad sowie ein Multimediasystem mit einem 6,5-Zoll großen Touchscreen an Bord. Außerdem gibt es Ambiente-Licht im Innenraum, Hochleistungsbremsanlagen mit rot lackierten Bremssätteln sowie 18 Zoll große Räder (Cupra 280: 19 Zoll). Der Gepäckraum des schnellen Familientransporters fasst maximal 1.470 Liter.

Der schärfste Konkurrent des Seat Leon ST Cupra ist die Kombivariante des Ford Focus ST (184 kW/250 PS), die mindestens 30.600 Euro kostet. Ein weiterer Wettbewerber ist auch der VW Golf R Variant (221 kW/300 PS), der im kommenden Mai zu den Händlern kommt.

Autor: Adele Moser/SP-X

Opel Corsa OPC: Kleine Kampfmaschine

Auch in der neuen Generation fährt der Opel Corsa wieder in einer besonders kräftigen OPC-Version vor. Für den Antrieb sorgt der aus dem Vorgänger bekannte 1,6-Liter-Turbomotor, diesmal aber mit 152 kW/207 PS. Das Leistungsplus von 15 PS wird dabei in deutlich bessere Fahrleistungen umgesetzt.

Tempo 100 erreicht der per manuellem Sechsganggetriebe geschaltete Kleinwagen in 6,9 statt 7,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt von 225 auf 230 km/h. Der Normverbrauch allerdings hat auch zugelegt. Statt 7,3 Liter benötigt die Neuauflage 7,5 Liter.

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Damit der Corsa OPC nicht nur kräftig beschleunigt, sondern auch schnell durch die Kurve fährt, bekommt er adaptive Stoßdämpfer des Spezialisten Koni verpasst. Zudem wird die Karosserie um einen Zentimeter abgesenkt und die Lenkung angepasst. Bei Traktionskontrolle und ESP stehen spezielle Sporteinstellungen zur Verfügung, die Fahrhilfen lassen sich außerdem ganz abschalten. Darüber hinaus können besonders sportlich orientierte Fahrer ein Performance-Paket mit mechanischer Differenzialsperre, speziellen Hochleistungsreifen und optionaler Brembo-Bremse ordern. Die optionale Aufrüstung dürfte auch die zuletzt in kleiner Auflage angebotene „Nürburgring-Edition“ des alten Corsa OPC obsolet machen. Die bot ähnliche Technik und einen auf 155 kW/210 PS aufgerüsteten Motor.

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Zu erkennen gibt sich der neue stärkste Corsa auf den ersten Blick durch eine breite Hutze auf der Motorhaube und extra große Lufteinlässe unterhalb des Kühlergrills. Ergänzt wird der Auftritt durch breite Schweller, einen Dachkantenspoiler und einen Diffusor, der von zwei Endrohren flankiert wird. Innen finden sich Recaro-Sportsitze, Sportpedale und eine unten abgeflachtes Lederlenkrad.

Wenn der kleine OPC im Frühjahr auf den Markt kommt, trifft er auf ein illustres Feld an Wettbewerbern. Dazu zählen unter anderem VW Polo GTI, Ford Fiesta ST, Peugeot 208 GTI, Renault Clio RS und der künftige Mini Cooper JCW. Sie decken eine Preisspanne von rund 20.000 bis 30.000 Euro ab. Der Opel dürfte sich im Mittelfeld einsortieren.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Mercedes-Benz GLE Coupé – Erste Sitzprobe

Mit dem neuen GLE Coupé will Mercedes-Benz verlorenen Boden gegen den Erfinder der SUV-Coupé-Klasse gut machen. Während man in München schon die Generation Nummer zwei präsentierte, haben die Stuttgarter bis zur NAIAS 2015 gewartet, um ihr eigenes SUV-Coupé in Fullsize-Größe zu präsentieren.

Das Mercedes-Benz GLE Coupé feiert in Detroit seine Weltpremiere und läutet zugleich eine neue Nomenklatur bei den Typbezeichnungen ein. Aus dem Mercedes ML wird der GLE und damit das SUV in der E-Klasse. Aus dem GLK kreiert Mercedes den GLC und damit den SUV in der C-Klasse. Und auch nach oben wird man diese neue Nomenklatur beibehalten: aus dem GL wird der GLS.

Neben den neuen Baureihen wird man sich an neue Motoren gewöhnen müssen. Das GLE Coupé 450 AMG bekommt nicht nur eine neue Modell- und Hubraumbezeichnung, es ist zugleich auch das erste „AMG-Sportmodell“ in der Mercedes-Fahrzeugpalette. Neben reinen AMG-Modellen wie dem ebenso frisch präsentierten GLE Coupé 63 S AMG, einem Mercedes-AMG, wird es in der Zukunft mehr als ein Dutzend Fahrzeuge bei Mercedes-Benz geben, die als „AMG-Sportmodelle“ der Marke Mercedes-Benz zugeordnet werden und so die oftmals große Lücke zwischen den Serienmodellen und den AMG-Fahrzeugen schließen. Im Falle des aktuellen GLE Coupé-Topmodells spricht man da von einem V6 Bi-Turbo mit 367 PS. Darunter rangiert das 333 PS starke GLE Coupé und der erst einmal einzige Diesel im Programm, das GLE Coupé 350d 4matic.

2015 wird Mercedes-Benz 30 Jahre 4matic feiern und das GLE Coupé bildet nur den Auftakt zu den SUV-Festspielen bei Mercedes-Benz in diesem Jahr. Aus dem ML wird Mercedes mit dem Facelift den GLE werden lassen und der GLK wird seinen Nachfolger erhalten. Ein gänzlich neuer GLC. Beim GL wird Mercedes erst einmal nur sachte Hand anlegen und eine Modellpflege durchführen.

Aber jetzt ist es Zeit für eine erste Sitzprobe:

Platz ist in der kleinsten Hütte? Das GLE Coupé ist 4.90 Meter lange, über zwei Meter breit und 1.73 Meter hoch. So ein großes Auto braucht einfach mächtige Räder und daher gehören 20 Zoll große Räder zur Grundausstattung. Das AMG-Modell fährt sogar mit 21 Zoll großen Rädern vor.

Ein so großes Auto muss im Innenraum mächtig Platz bieten, denkt man sich. Was sich in der ersten Reihe hinter dem Lenkrad noch bestätigt, sieht in Reihe zwei gleich anders aus. Der flache Dachbogen, die typische Coupé-Form, schneidet den hinteren Einstieg deutlich ein. Mit meinen 1.76 Metern bin ich nicht der größte – aber wie man an den Fotos sieht, die Kopffreiheit ist eher durchschnittlich. Das können andere Hersteller aber auch nicht besser und lässt einen immer mal wieder an der Sinnhaftigkeit dieser Fahrzeugklasse zweifeln. An dieser Stelle der kurze Hinweis auf den „Experten-Talk“ live aus Detroit!  (klick!!)

Weltpremiere 056 Mercedes-Benz GLE Coupe

Der Rest des neuen GLE Coupés ist schnell erzählt:

Das Design wirkt auf den ersten Blick vor allem, nun – bleiben wir bei der Umschreibung: gewöhnungsbedürftig. Dank des großen Glas-Panoramadachs  flutet jedoch viel Licht den Innenraum, das hilft die schmalen Dachbögen und kleinen Seitenfenster zu ignorieren. Mit bis zu 1.650 Litern Kofferraum-Volumen ist das GLE-Coupé ein ordentlicher Lasten-Esel. Wenn auch diese Fähigkeiten bei den zukünftigen Besitzern vermutlich eher seltener auf dem Programm stehen. Für den Fall der Fälle bietet Mercedes dennoch eine Anhängerkupplung, die nun zum ersten Mal voll elektrisch ein- und auch wieder ausfährt.

Die Hauptaufgabe des neuen GLE Coupé dürfte jedoch –  je nachdem, wie kraftvoll die Motorisierung ausfällt – den gediegenen Showdrive auf den Flaniermeilen dieser Welt hinzulegen. Vermutlich ist Pusemuckel in der Niedersächsischen Provinz dann auch nicht der Hauptabsatz-Markt für das markante SUV. Die GLE Coupés dieser Welt werden den Weg gehen, den auch der Mitbewerber ging. In das Land seiner Weltpremiere, die USA, nach Russland und Asien. Dort steht man auf die weniger diskrete Umsetzung von Kraft und Wohlstand. Denn genau das verkörpert das GLE Coupé sehr deutlich.

Für diesen aufregenden Weg haben die Mercedes-Mannen dem GLE Coupé nun die erste Kombination aus Neungang-Automatik und 4matic Allradantrieb verpasst. Während das GLE Coupé mit Dieselmotor und die 333 PS V6 Variante des GLE 400 auf einen 50:50 Allradantrieb vertrauen, verpasst man dem „Sportmodell“ GLE 450 AMG Coupé mit einen im Verhältnis 40:60 aufgesplittetem Allradantrieb ein hecklastiges und damit vermutlich eher dynamisches Grund-Setup. Auf Wunsch wird das Fahrwerk per Luftfederung gedämpft und zum ersten Mal auch an Bord: Eine vollständig variable Dämpferkennung mit der Bezeichnung ADS Plus. Der GLE 450 AMG (Mitglied der neuen AMG-Sportmodell-Familie) verfügt über diese Technik bereits in Serie.

Bei der ersten Sitzprobe ist davon natürlich nichts zu spüren. Hier sind heute erst einmal das Platzangebot, die Übersichtlichkeit und das neue Design der Mittelkonsole im Mittelpunkt. Bereits auf der Bühne des Premieren-Hotels geparkt, möchte man das neue große SUV-Coupé allerdings lieber nicht rückwärts hinunter fahren.

Die Fahrt mit Blick nach vorne dürfte dafür umso spannender werden. 

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Große Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLE Coupé: