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Toyota Hilux – Von Grund auf neu

Der Toyota Hiux ist so etwas, wie der japanische Volkswagen Amarok. Nun steht die achte Generation bereit für ihren Stapellauf und ist von Grund auf neu konstruiert. Erhältlich ist der Pick-Up in verschiedenen Versionen, die sowohl auf Heck-, wie auch auf Allradantrieb vertrauen. Zudem sind unterschiedliche Karosserie-Varianten erhältlich: So kann man den Toyota Hilux, je nach Bedarf, entweder als Single Cab, Extra Cab oder Double Cab bekommen. Allen voran steht aber die Robustheit, die sich die Japaner für ihr neues Modell auf die Fahne geschrieben haben. Aber ist Toyota nicht ohnehin schon robust und solide? Read more

Der Porsche 356 SC von Janis Joplin hat ein neues Zuhause

„All my friends drive Porsches“  und das tat auch die Königin des Rock and Rolls der 1960er Jahre, Janis Joplin. Sie besaß einen knall bunten Porsche 356 SC – ein auffälliges Cabriolet – der nun versteigert wurde. Satte 1,76 Millionen US-Dollar brachte der kultige Flitzer ein, was etwas mehr ist, als der damalige Neupreis für den Zuffenhausener.

Die Sechzigerjahre: Woodstock, Marihuana und Janis Joplin, die über den Highway brettert. Wer hat nicht dieses Bild im Hinterkopf, wenn er an diese Dekade denkt. Dazu die, im amerikanischen Fall, kalifornische Sonne und eine „bloß keinen Stress“-Einstellung. Mit dieser Attitüde bretterte auch die wilde Joplin mit ihrem farbenfrohen Porsche 356 SC am Pazifik entlang, eine sanfte Brise im dunkelblonden Haar.

Damals bezahlte die Rock-Königin allerdings ein Quäntchen weniger für das Porsche Cabrio, als bei der aktuellsten Versteigerung erzielt wurde. Bescheidene 3.500 Dollar kostete ihr Cabrio seinerzeit. Zusätzlich bezahlte sie 500 Dollar extra an den Roadie Dave Richards, der den Porsche 356 SC in allen Regenbogenfarben gestaltete. Das Gesamtkunstwerk soll die Geschichte des Universums auf dem Blech des Cabriolets über den Highway tragen. Insgesamt wundert es auch wenig, dass Joplins Porsche kein Showcar war, das nur die Garage gesehen hat, sondern gerne von ihr genutzt wurde. So verpasste sie keine Chance für einen wilden Trip und wurde gerne in ihrem Porsche 356 SC von ihren Fans bejubelt. Die Bekanntheit ihres Zuffenhauseners sorgte auch dafür, dass er ihr sogar gestohlen wurde. Umso glücklicher war die Rock-Röhre, als sie wiedervereint wurden und bis zu Joplins Tod im Jahr 1970 ein glückliches Paar waren.

Insgesamt wurde der bunte Porsche 356 drei Mal umlackiert und hatte während seines Autolebens zig Nachbesitzer. Lange 20 Jahre stand er sogar nur im Museum herum, doch dafür ist der Porsche mit der bewegten Geschichte zu schade. Er soll wieder die Straßen der Welt sehen und das Universum auf seinem Blechkleid durch die Welt tragen. Hoffentlich versauert er beim neuen Besitzer nicht als Wertanlage, sondern darf den kalifornischen Asphalt bezwingen.

Sondermodell zum 50. Geburtstag des Werks – Der Lotus Evora 400

Das Lotus-Werk in Hethel wird 50 und das feiern die Briten mit dem limitierten Lotus Evora 400, der in exklusive Kult-Farben gehüllt wird. Er soll den Beginn von mehreren Modellen und Events markieren, die zu diesem Geburtstag geplant sind. Mit seinen Fahrleistungen und vielen Detail-Verbesserungen will das Sondermodell frisch für die Zukunft sein. Read more

Jetzt schlägt´s Sieben – Der Mini Seven

Das erste Design-Modell der aktuellen Mini Generation zeigt sich in Gestalt des Mini Seven. Der kultige Kleinwagen ist als Drei- und Fünftürer erhältlich, wobei letzterer satte 72 mm länger ist und damit das klassische Konzept hinter sich lässt. Als Seven soll der Mini aber den Premium-Charakter widerspiegeln, der ihm ohnehin schon durch seine BMW-Wurzeln in die Wiege gelegt wurde. Hinzu gesellen sich ein individueller Stil, exklusive Design-Elemente innen wie außen und eine ordentliche Ausstattung. Read more

Ford Fiesta – Der Kleinwagen wird 40

Happy Birthday, Fiesta! Heute am 11. Mai 2016 darfst Du einen runden Geburtstag feiern – Deinen 40. Zu diesem Jubiläum wollen wir einen Blick auf die Erfolgsgeschichte des Kleinwagen werfen, der fast rund um die Welt verkauft wird. Insgesamt konnte Ford 16,7 Millionen Exemplare des Fiesta bauen – mit Erfolg. So konnte der kleine Flitzer viele Preise abräumen, wie etwa die Wahl zum „Car of the Year“ oder verschiedene Male das „Goldene Lenkrad“ ergattern. Read more

Chiptuning mit Smartphone Steuerung von RaceChip jetzt auch für Turbobenziner von BMW und Mercedes

RaceChip Ultimate mit Smartphone Connect Feature für immer mehr Motoren

Die innovative Steuerung der Leistungssteigerung von RaceChip per Smartphone App ist seit dieser Woche auch für eine Vielzahl an Turbobenzinern der deutschen Premiumhersteller BMW und Mercedes verfügbar. Der im Motorraum verbaute RaceChip Ultimate kann über das Connect Feature vom Smartphone des Fahrers aus über die RaceChip App gesteuert werden. Der Fahrer kann, je nach Fahrsituation, aus drei Leistungsstufen wählen: Efficiency, Sport und Race. Diese Leistungsstufen sind von der RaceChip Entwicklungsabteilung individuell auf jeden Motor abgestimmt und werden ausführlichen Tests unterzogen. Damit unterstreichen die Chiptuning-Experten aus dem Raum Stuttgart einmal mehr ihren Anspruch an Innovation, Qualität und Sicherheit.
Smartphone Connect Feature

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Mit dem innovativen Bedienkonzept der elektronischen Leistungssteigerung per Smartphone hat RaceChip einen Meilenstein gesetzt. Das Connect Feature für den RaceChip Ultimate ermöglicht dem Fahrer über die RaceChip App auf dem Smartphone eine von drei speziell abgestimmten Leistungsstufen zu wählen. Efficiency für den sparsamen Stadtverkehr, Sport für den kräftigen Durchzug bei flotter Kurvenfahrt und Race für maximale Performance. Auch kann der Chip über die App deaktiviert werden, so dass die Serienleistung des Fahrzeugs anliegt. Zudem kann über das individuelle Einstellen des Warm-Up Timers das Tuning nach der Aufwärmphase des Motors aktiviert werden. So ist sichergestellt, dass die Leistungssteigerung erst dann greift, wenn der Motor auf Betriebstemperatur läuft. Weitere Features sind die automatische Aktualisierung der RaceChip Optimierungssoftware für den jeweiligen Motor, das Aufspielen neuer Leistungsmodi per Live-Update, ein individuelles Fahrzeugprofil und weitere integrierte Servicefunktionen. Und nicht zuletzt lässt sich über den Demo-Modus auf dem Smartphone auch zeigen, was unter der Motorhaube steckt. Die RaceChip App ist für alle gängigen Android und iOS Geräte verfügbar.

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RaceChip Ultimate jetzt auch für viele Turbobenziner erhältlich

Die Steuerung der Leistungssteigerung des RaceChip Ultimate per Smartphone und RaceChip App ist jetzt auch für die gängigen Turbobenziner von BMW und Mercedes verfügbar. Dazu zählen bei BMW wie folgt: 16i, 20i, 28i, 30i, 35i und 40i aller Modellreihen. Außerdem der Mini Cooper S und der John Cooper Works. Bei Mercedes können begeisterte Fahrer mit den Motoren 160, 180, 200, 250 und 500, unabhängig vom Modell, in welchem diese Motoren verbaut sind, jetzt zwischen drei Leistungsstufen wählen. Die Leistungswerte sprechen für sich, der 135i von BMW mit serienmäßigen 306 PS und 400 Nm wurde auf 370 PS und 521 Nm gesteigert. Und bei Mercedes Benz kommt beispielsweise die A-Klasse 180, ab Werk mit 122 PS und 200 Nm ausgestattet, auf 170 PS und 280 Nm. Der Fahrspaß ist garantiert. Der RaceChip Ultimate ist ab 479 Euro erhältlich, das Connect Feature kostet jeweils 50 Euro Aufpreis, unabhängig vom jeweiligen Motor. Die Produkte von RaceChip sind online auf www.racechip.de bestellbar.

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Toyota Aygo – das schwarz-gelbe Insekt

Der Toyota Aygo bereichert bereits in der zweiten Generation unsere Straßen und wird nun als Sondermodell aufgelegt. Dabei wirkt der Japaner eigenständiger als seine Plattformbrüder, der Citroen C1 oder der Peugeot 106 – gerade in der aktuellen, zweiten Generation. Das Sondermodell unterstreicht dies besonders mit seiner Lackierung in Lemonfresh-Gelb und seinem auffälligen Äußeren. Speziell mit dem X an der Front und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten will der japanische Kleinwagen ein echter Eye-Catcher sein. Read more

News: Bentley Flying Spur V8S – Die sportliche Seite des Luxus

Es ist nicht so, als hätte ein Bentley Flying Spur zu wenig Leistung. Allein die „kleinste“ Motorvariante liefert 507 PS an alle vier Räder. Etwas mehr leistet der neue Bentley Flying Spur V8 S und reiht sich damit zwischen der Einstiegsversion – wenn man das so sagen darf – und der Topmotorisierung, dem W12, ein. Dabei hat der V8 S den Charakter des Sportlers inne, wenn man bei einer Luxus-Limousine dieses Formats überhaupt davon sprechen kann. Aber dieser Flying Spur will von den drei Varianten am meisten das Fahrerauto sein, das von seinem Eigner auch gern mal selbst pilotiert wird, wenn er keine Lust hat hinten rechts zu sitzen. Read more

News: Volvo – Fahren ohne Schlüssel

Das Auto aufschließen – ein tägliches Manöver. Knöpfchen gedrückt und schon öffnet sich das Fahrzeug. Moderner sind da schon die aktuellen schlüssellosen Start- bzw. Zugangssyteme: Man braucht den Schlüssel nur in der Hosentasche mit sich führen und das Fahrzeug erkennt den Fahrer. Das Knöpfchengedrücke entfällt, da man mit einem einfachen Zug am Türgriff Zugang bekommt und dann mit dem Start-Button das Triebwerk anschmeißt. Aber die Schweden finden das auch etwas umständlich: Da man das Smartphone ohnehin immer bei sich trägt, kann es doch auch gleich als Schlüssel genutzt werden und als Keyless-System fungieren. Chance oder Risiko?

Ab 2017 soll es soweit sein: Volvo, will als weltweit erster Hersteller wirklich schlüssellose Fahrzeuge vorstellen, bei denen man nur das Smartphone bei sich haben muss, um die Türen zu öffnen oder zu schließen und den Motor zu starten. Vorgestellt wird das Konzept in Barcelona auf dem Mobile World Congress, zwischen dem 22. und 25. Februar. Hier soll gezeigt werden, dass es für den Zugang und das Fahren nur noch eine App braucht. Über die Bluetooth-Funktion des Smartphones wird der Kontakt zum Volvo hergestellt, um das entsprechende Mobiltelefon zu erkennen. Praktischerweise sind mehrere Schlüssel hinterlegbar, so dass sich verschiedene Volvo-Fahrzeuge auf der ganzen Welt nutzen lassen.

Das kann ganz praktisch sein, wenn man etwa einen Mietwagen buchen und nutzen möchte. Bei der Ankunft an der Mietstation ist der digitale Schlüssel bereits im System hinterlegt. Die App weist dem Mieter zusätzlich den Weg zum Auto via GPS. Damit sind Wartezeiten am Mietwagen-Schalter passé, der Personalaufwand vor Ort wird zudem reduziert. Nützlich ist das System darüber hinaus, wenn man das Auto mit Freunden, der Familie oder mit Kollegen teilen möchte, da man den Zugangang über das Smartphone einfach übertragen kann.

„Statt den ganzen Tag auf einem Parkplatz herumzustehen, können Autos zum Beispiel öfter und einfacher von anderen Personen genutzt werden, wenn der Besitzer dies wünscht“,

sagt Henrik Green, Vice President Product Strategy & Vehicle Line Management bei Volvo.

Erste Tests starten im Frühjahr diesen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Carsharing-Unternehmen „Sunfleet“ mit Sitz nahe des Flughafens Göteborg. Ab 2017 sollen dann erste Flottenfahrzeuge mit dem System ausgestattet werden. Im Endeffekt ist diese neue Technik nur eine logische Weiterentwicklung. Carsharing-Plattformen haben bis dato schon Apps genutzt, nur mussten die Fahrzeuge dann aus der Ferne entriegelt werden. So wird aber das schöne neue Internetzeitalter endlich sinnvoll genutzt.

Genau das ist jedoch die Frage: Ist das System wirklich so sinnvoll. Smartphones sind attakierbar und den Angriffen von Hackern ausgesetzt. Wie schnell kann sich ein mehr oder weniger findiger Autodieb also Zugang zum Auto verschaffen. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Wie schnell ist ein Handy gestohlen? So hat der Dieb nicht nur Zugang zu den persönlichen Emails, Fotos und Kontakten, sondern nun auch noch ein Auto frei Haus mit dabei. Den Weg zum Fahrzeug zeigt die App ja ohnehin. Da bleibt nur zu hoffen, dass das System durchdacht ist. Für all diejenigen, die sich damit noch nicht anfreunden können, bietet Volvo aber trotzdem einen konventionellen Schlüssel an, der ja vom Gefühl her irgendwie zum Auto dazugehört. Und wer mal wieder mit einem alten Auto fährt, das vielleicht sogar ohne eine Zentralverriegelung auskommt, der wird das pure, ungefiltere Fahrvergnügen und das Erlebnis am Fahren wieder zu schätzen wissen.

News: Peugeot 2008 – Facelift für den Crossover

Der Peugeot 2008 schwimmt auf der Woge der Zeit: Kurze Abmessungen, ein gefälliges Design, ein höherer Einstieg, eine robste Geländeoptik – ein typischer Crossover. Der Kleinwagen, basierend auf dem Peugeot 208, mimt mit seinen Anbauteilen ein SUV, verkneift sich aber den Allradantrieb, da die meisten Interessenten eh darauf verzichten würden. Jetzt haben die Franzosen den prakischen Kleinwagen für seine zweite Lebenshälfte fit gemacht und ihm ein Facelift beschert. Read more

News: Skoda Vision S – Erste Details

Bislang zeigten uns die Tschechen nur ein paar digitale Entwürfe, denen man ungefähr entnehmen konnte, in welche Richtung es mit dem Skoda Vision S gehen soll. Jetzt aber gibt es detailliertere Aufnahmen vom SUV oberhalb des Yeti. Zudem liefert die Volkswagentochter einige technische Details  zur Studie, die in Genf gezeigt wird. Die wollen wir natürlich keinem Vorenthalten. Read more

News: Alfa will in die Formel 1

Der Fiat Chrysler Boss Sergio Marchionne möchte, dass Alfa Romeo sein eigenes Formel 1 Team bekommt. Das ist natürlich eine stramme Ansage, wenn man bedenkt, dass die Marke stark marode ist und nur noch ein Schattendasein fristet. Zwar steht es um die italienische Traditionsmarke nicht so schlimm, wie um Lancia, aber Massen an Alfas werden nicht gerade abgesetzt. Vielleicht ändert sich das ja mit der neuen Giulietta?

Das soll an dieser Stelle aber gar nicht der Diskussionspunkt sein. Der Fiat Chrysler CEO denkt, dass ein eigenständiges Formel 1 Team das Beste für Alfa Romeos Image wäre, so zumindest äußerte sich der Italiener den Kollegen von Motorsport.com gegenüber. Um den traditionellen Namen und das dazu passende „Cuore Sportivo“ wieder aufzubügeln, müsse man in Betracht ziehen, in die Formel 1 zurückzukehren. Dabei schiele Marchionne auch zu Ferrari herüber, mit denen er eine Zusammenarbeit anstreben würde.

Einst hatte er den Plan Red Bull mit Motoren und Antrieben auszustatten, was jedoch anders ablief. Die Österreicher haben ein Renault Energy Aggregat in ihrem Renner. Aber dem italienischen CEO des Großkonzerns reichen Alfa-Antriebe alleine in der F1 nicht aus, Marchionne will ein eigenes Rennteam mit dem Namen Alfa Romeo. Dennoch spielt Geld natürlich eine große und entscheidende Rolle. Alfa könne sein Chassis nicht selbst anfertigen und und gleichzeitig noch Motoren konzipieren. Trotzdem wolle man unbedingt in den größten Rennsport-Zirkus überhaupt zurück. Das wird wahrscheinlich nur klappen, wenn man auf Ferrari-Aggregate zurückgreift.

Ganz gleich, wie die Details ausgestaltet werden, wichtig ist, dass neue Hersteller in die F1 kommen – vor allem mehr konkurrenzfähige Hersteller, damit das Spektakel weiter belebt wird. Denn letztendlich ist die Spannung etwas verloren gegangen, weshalb sich die Veranstalter immer neue Challenges ausdenken müssen. Außerdem gibt es doch nur drei wirklich interessante Teams, wenn man ehrlich ist. Der Kampf um das Träppchen wird nur noch von Renault bzw. Red Bull, Mercedes-Benz oder Ferrari gekämpft.

Andere Rennsportserien gefallen dem CEO Marchionne nicht so, er wolle Alfa Romeo am liebsten in der Formel 1 haben. Das wäre toll, schließlich sind die Italiener seit den späten 80er Jahren nicht mehr in der Königsklasse vertreten gewesen. Ob wir also demnächst wieder ein weiteres italienisches Team in der obersten Rennliga sehen, steht noch etwas in den Sternen. Interessant wäre es. Dennoch wäre es vielleicht angebrachter, das Geld lieber in konkurrenzfähige Straßenfahrzeuge zu investieren, als in einem teuren Sport zu verpulvern.

 

News: BMW i3 Mister Porter – „Wenn´s schee mocht?!“

BMW zeigt auf dem Autosalon in Genf in diesem Jahr nicht nur den Hybrid-Sportwagen i8 in einem exklusiven Trimm, sondern auch die kleinere i-Variante als Limited Edition. Der BMW i3 Mr Porter stellt eine Kooperation des Internet-Luxusportals mit dem bayerischen Autobauer dar, die auf die Tugenden eines Gentleman abzielt. Wie sich das ausgestaltet, sieht man entweder bei uns oder in Genf. Read more

News: Der Skoda Superb gewinnt die Leserwahl zum „Auto der Vernunft 2016“

Das Verbrauchermagazin „Guter Rat“ und die Publikumszeitschrift „SUPERillu“ haben den Skoda Superb zum „Auto der Vernunft 2016“ gewählt. Die Kategorie, in der der Tscheche verschiedene Kriterien erfüllen musste, war die der Limousinen. So wurde neben der Sparsamkeit und der Sicherheit vor allem auf die Umweltverträglichkeit und ein gutes Preis-/Wertverhältnis geachtet. In fast allen Kategorien konnte sich die große Limousine von ihren 25 getesteten Konkurrenten absetzen. Read more

News: Nissan steigert Absatzzahlen in Europa

Nissan kann deutschlandweit mehr als 5.200 Neuzulassungen im Januar verbuchen. Punkt. Aber in welchem Verhältnis steht diese Zahl? Ist das viel? Wenig? Es geht so? Nun, im Januar ist Nissan damit wieder die klare Nummer eins unter den japanischen Automobilmarken in Deutschland. Dennoch sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent. Doch das liegt vor allem daran, dass dieser ein sehr starker Monat war. Welche Modelle bilden das Fundament des Japaner und wie ist der Trend bei ihnen zu verbuchen?

Zum Anfang des Jahres 2016 gönnt sich Nissan zunächst noch eine kleine Verschnaufpause, wenn man das so sehen möchte. Der zum Vergleich herangezogene Januar des Jahres 2015 war ein ungewöhnlich starker Monat, sodass mit rückläufigen Zahlen im diesjährigen Januar zu rechnen war. Aber mit einer erneute Steigerung des Marktanteils ist im weiteren Jahresverlauf eindeutig zu rechnen, schließlich beginnen die Japaner gerade den Start einiger neuer Modelle, wie etwa dem Nissan Navara.

Das zeigt sich allein schon am durchschnittlichen Marktanteil. Im vergangenen Jahr lag er bei 2,1 Prozent und schafft es im Januar sich um 0,3 auf insgesamt 2,4 Prozent zu steigern. Hier ist aber der erwartete Aufschwung durch neue Modelle noch nicht mit inbegriffen. Doch Nissan verlangt keine Wunder, sondern will seinen Markenanteil in Deutschland sukzessive ausbauen. Das kann mit dem Anteil leichter Nutzfahrzeuge gezeigt werden: Im Vergleich zum Januar 2015 wurde der Markt anteil um 0,5 auf 2,5 Prozent gesteigert. Verkauft wurden also insgesamt 431 Nissan Nutzfahrzeuge. Einen Löwenanteil von fast einem Drittel macht aber der Crossover Nissan Qashqai aus. 1.800 Exemplare setzten die Japaner im diesjährigen Januar ab. Weitere Säulen sind der Nissan Micra mit 950 Neuzulassungen, sowie der Nissan Juke mit 850 neu angemeldeten Exemplaren.

Einen kleinen Aufschwung lässt auch die Prämie für Elektrofahrzeuge erwarten. Schließlich spielt Nissan eine Vorreiterrolle bei emissionsfreien Autos. So zählt der Nissan Leaf zu den meistverkauftes E-Auto der Welt. Zudem befindet sich noch der vollelektrische Transporter e-NV200 im Portfolio und könnte, zusammen mit dem elektrischen Kompaktmodell, eine kleine Absatzsteigerung durch die Prämie verbuchen.

News: Renault Motorsport baut auf zwei Säulen

Jüngst wurde das neue Motorsportprogramm von Renault im konzerneigenen Entwicklungszentrum Technocentre in Guyancourt bei Paris vorgestellt. Der Hersteller zeigt das neue Fundament der sportlichen Bemühungen, das auf zwei Säulen basiert. Zum einen wird die Abteilug in Renault Sport Racing inklusive des neu gegründeten Renault Sport Formel 1 Teams und zum anderen in Renault Sport Cars aufgeteilt. Ziele und Ausrichtungen gaben die Franzosen zudem bekannt. Read more

News: Das Mitsubishi SUV-Programm für den Genfer Automobilsalon

Der 86. Genfer Automobilsalon steht vor der Tür und öffnet vom 03. bis zum 13. März seine Tore für das Publikum. Auf dieser für Europa wichtigen Automobilmesse darf natürlich auch Mitsubishi nicht fehlen. Die Japaner zeigen ihr aktualisiertes SUV-Programm und bringen auch die Studie „eX-Cocept“ mit, die 2015 in Tokio gezeigt wurde.

Bekannt ist in Deutschland vorwiegend das Mitsubishi SUV-Programm. Angesehen sind die Japaner für ihre Allrad-Kompetenz, denn wer kennt ihn nicht, den Star der Marke: den Mitsubishi Pajero? Am selben Bekanntheitsgrad arbeitet der Mitsubishi Outlander Plug-In-Hybrid zwar noch, aber er ist dafür einer der ganz großen im Bereich der Elektromobilität. Eine weitere Kreation und vor allem Kombination aus diesen beiden Kompetenzen stellte die Studie „eX-Concept“ auf der Tokio Motorshow 2015 erstmals vor. Auch sie wird in Genf zu sehen sein und den Ausblick auf künftige SUV aus dem Hause Mitsubishi geben. Das kompakte SUV-Modell geizt nicht mit seiner markant-scharfen Linienführung und will mit seiner dynamischen „Shooting Brake“-Karosserie überzeugen. Installiert ist ein hocheffizienter elektrischer Antriebsstrang der neuester Generation, der eine Reichweite von 400 Kilometern ermöglichen soll.

Zu ihm gesellen sich – als „urbane Abenteurer“ – zwei neue Konzeptstudien. Zum einen bildet der Mitsubishi L200 Pick-up die Basis, zum anderen der Mitsubishi ASX des Modelljahres 2017. Beide sollen die traditionellen Merkmale der Japaner kombinieren. Dazu zählen sowohl spezifisch-markante Designelemente wie der Trapezgrill als auch die auffällige Farbkombination. Die Karosserie wird in „Mid-Grey“ gehalten, während die Akzente in einem knalligen Orange aufleuchten. Die Leichtmetallräder geben sich wieder zurückhaltend in schwarz. Der aktualisierte ASX wird auf dem Genfer Automobilsalon erstmals in Europa gezeigt und präsentiert eine weitere Interpretation von „Dynamic Shield“. Dieser kryptische Name beschreibt die neue visuelle Identität von Mitsubishi.

Neben den SUV wird in Genf zudem der überarbeitete Cityflitzer Space Star vorgestellt, der das Kleinstwagen-Segment bedient. Er ist damit einer der Hauptkonkurrenten der neuen Verbindung von Toyota und Daihatsu, die dasselbe Feld bestellen wollen. In Deutschland erfreut sich der Mitsubishi Space Star vor allem aufgrund seines niedrigen Einstiegspreises von nur 6.999 Euro an Beliebtheit.

News: Volkswagen Amarok und Crafter als mobiler Arbeitsplatz für Handwerker

Volkswagen Nutzfahrzeuge ist auch in diesem Jahr wieder auf der Leitmesse der Dach- und Holzbaubranche in Stuttgart vertreten. Zwischen dem 02. und 05. Februar können sich Messebesucher auf dem 220m² großen Stand in Halle 9 drei vielseitige Umbaumöglichkeiten auf Basis des Volkswagen Amarok oder Crafter anschauen.

Die beiden Nutzfahrzeuge sind dabei für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht. Unterstützt wird Volkswagen von den Partner-Aufbauherstellern Sortimo und Bott. So lassen sich, je nach Modell, verschiedene Holzbau-Materialien und -Werkzeuge in den Volkswagen aus Hannover unterbringen. Dank variabler Module soll das Handwerkszeug mühelos, flexibel und sicher transportiert werden können.

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Der Volkswagen Amarok Atacama zeigt in Stuttgart einen Heckausbau von Sortimo mit drei Schwerlastauszügen, den sogenannten „Jumbo Units“. Sie bieten ein Ladvolumen von je 100 kg auf dem Heck des Pic-Ups. So hat man viel Stauraum für großes Ladegut und kann jederzeit gut darauf zugreifen. Zum einen bieten die Jumbo Units große Griffmulden und robuste Teleskopschienen, zum anderen sind sie variabel und entsprechend den Bedürfnissen zu montieren, was dem modularen Baukasten zu verdanken ist. Zudem bietet der Amarok einen wasserdichten Ladungssicherungsboden, an dem man allerlei schwere Arbeitsgeräte befestigen kann.

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Der Volkswagen Crafter 35 4Motion wird in zwei Varianten gezeigt. Zum einen mit einem integrierten Arbeitsplatz, womit der Transporter als ideales Werkstatt- und Servicefahrzeug durchgeht. Der Partner Bott bietet hier ein umfangreiches, modulares Regalsystem sowie einen kompletten Arbeitsplatz an. Ergänzt wird das Fahrzeug von einem Unterflurgenerator, der eine autarke Energieversorgung ermöglicht. So können Maschinen und elektrische Geräte auch unterwegs problemlos eingesetzt werden. Zum anderen wird ein Volkswagen Crafter 35 mit Hochdach gezeigt. Dieser ist speziell für Tischler und Schreiner gedacht und bietet mit seiner Fahrzeugeinrichtung von Sortimo ein multifunktionales Transport, Ordnungs- und Arbeitssystem. Dazu zählen robuste Schubladengehäuse und Wannen aus pulverbeschichtetem Stahlblech. Die Einzelteile sind frei kombinierbar, damit man sich von seinem Ladegut nicht einschränken lassen muss. Zudem ist eine serienmäßige Ladungssicherung integriert, die das gefährliche Verrutschen der Arbeitsmaterialien verhindern soll. Safety first also – im Arbeits-, wie auch im Privatleben.

Opel Mokka X: Frisch aufgebrüht.

Knapp drei Jahre nach dem Marktstart brüht Opel seine kleine SUV-Baureihe frisch auf.

Vor allem an der Front wirkte der Mokka durch den hohen Grill bisher recht schmal. Mit dem neuen Design geht er jetzt in die Breite und gewinnt deutlich an Format und Präsenz. Opel folgt nicht einfach der vom Astra eingeschlagenen Linie sondern setzt weitere Akzente. Dadurch wirkt der Kühlergrill mit der Chromleiste im den Blitz stimmiger als beim Kompaktbruder. Die flacheren Scheinwerfer glubschen jetzt weniger in den Fahrtwind, optional brennen sie eine LED-Schneise auf den Asphalt. Zudem wurden, bedingt durch die neue Maske, die Motorhaube und die Kotflügel neu gestaltet; für ein Facelift ist ein derartiger Eingriff ins Blech meist untypisch.

So bleiben die Flanken auch unangetastet. Am Heck zeigen die Heckleuchten ein neues, moderneres Innenleben. Der neue Stoßfänger baut flacher und sorgt auch hier wieder für mehr optische Breite.

Wir sind im Jahr 2016 angekommen, was ist also die wichtigste Neuerung: Richtig, das Infotainment. Grob gepixelte, rote Displays, die mit einer Knöpfchenarmee um Vorherrschaft im Mokka-Cockpit streiten, sind passé. Im komplett renovierten Innenraum macht der SUV nun auf Astra, und das ist gut so. Opels IntelliLink-System mit dem großen Touchscreen bietet nun auch im Mokka das OnStar-System und eine Smartphone-Integration mit Apple Car Play wie auch mit Android Auto.

Das neue Armaturenbrett erinnert an den Astra.
Das neue Armaturenbrett erinnert an den Astra.

Wenn man es sich also auf dem optionalen Ergonomiesitz bequem gemacht und das Telefon gekoppelt hat, darf man gerne – optional schlüssellos – den Motor starten. Hier kommt eine weitere Neuheit ins Spiel, und zwar der 1,4 Liter große Turbobenziner mit 150 PS. Gekoppelt an eine Sechsstufen-Automatik und den Allradantrieb erfüllt der Mokka somit nicht nur wachsende Ansprüche, sondern dürfte auch die Kassen bei Opel lauter klingeln lassen. Mit dem erwachseneren Design und dieser reizvollen Antriebsalternative gelingt den Rüsselsheimern hier eine geschickte Höherpositionierung ihrer Erfolgsbaureihe.

Da sieht man gerne darüber hinweg, dass sie den Mokka nun als Mokka X anbieten. Opel will in Zukunft alle SUV- und Crossover-Baureihen mit dem X im Namen ausstatten. Das erinnert ein bisschen an das Fiat-Spiel mit dem Grande Punto, der dann zum Punto Evo wurde und am Ende doch wieder schlicht als Punto in Rente fährt. Aber egal, während wir bei den Italienern weiter skeptisch auf die Firmen- und Modellentwicklung blicken, ist der umfangreich aufgefrischte Mokka ein deutliches Zeichen: Opel ist wieder da.

Am Heck reichen geringe Retuschen.
Am Heck reichen geringe Retuschen.

News: Toyota und Daihatsu kooperieren zukünftig im Kleinwagen-Bau

Die Daihatsu Motor Co., bei uns für ihre Kleinwagen à la Move oder Cuore bekannt, geht nun vollständig in den Besitz der Toyota Motor Corporation über. Das ließ der Weltkonzern Toyota heute verlauten. Die Übernahme erfolge über einen Aktientausch, der bis August dieses Jahres abgeschlossen sein soll. Damit verfolgen die beiden japanischen Hersteller das Ziel, eine gemeinsame Strategie für das Kleinwagen-Sortiment zu fahren.

Beide Hersteller versprechen sich davon, dass sie durch die Übernahme nachhaltig wachsen können. Dennoch bleibt es beim Konkurrenzkampf zwischen beiden Japanern – allerdings in einem freundschaftlichen Wettbewerb. Die Kleinwagenmodelle von Toyota, der Aygo und Yaris, müssen sich also nicht vor den neuen Geschwistern fürchten. Wir sind allerdings gespannt, ob sich die Derivate der beiden Marken demnächst so ähneln werden, wie der Toyota Aygo und die Zwillinge Peugeot 108 und Citroen C1. Oder wie damals der Mazda 121 und er Ford Fiesta – die sich wirklich ähnelten, wie ein Ei dem anderen, aber das ist längst Vergangenheit.

Wie dem auch sei, in Zukunft wolle man aufwendige Aufgaben wie die Entwicklung neuer Technologien und die Besetzung neuer Geschäftsbereiche gemeinsam angehen. Die Verknüpfung von Toyota und Daihatsu setzte dabei auf gegenseitiges Vertrauen. Jeder der Partner solle seine jeweiligen Stärken einbringen können und sich so auf seine Kernkompetenzen konzentrieren können. Das sei schließlich die Voraussetzung dafür, um global wettbewerbsfähig zu sein. Bei Toyota wären das etwa die Bereiche der Umwelt, Sicherheit, des Nutzererlebnisses und des Komforts. Daihatsu wolle die Entwicklung kosten- und kraftstoffeffizienter Technologien vorantreiben. Außerdem liegt die Zuständigkeit zur Verbesserung der Kosteneffizienz in der Produktion beim übernommenen Unternehmen. Da stellt sich uns die Frage, ob dann noch Platz für so schrullige, aber enorm liebenswürde Autos, wie den Daihatsu Copen geben wird. Gut verkauft hat er sich nie so recht – gut für das Image war er aber allemal.

Bei aller Kooperation wolle man aber dennoch eine Differenzierung der beiden Marken in Zukunft beibehalten. So wird Daihatsu im Kleinwagensegment beider Marken die Führung über die Produktentwicklung übernehmen. Zudem könne die in Europa wenig vertretene Marke ihre Kompetenz in die Produktplanung und Technikentwicklung bei den so genannten „Mini-Vehicles“ einbringen. Die Technologie-Entwicklung wollen beide Marken schon ab der frühen Konzept-Phase anstreben.

News: Honda Jazz ist sicherster Kleinstwagen

Der neue Honda Jazz ist verunfallt – und das mit voller Absicht. Die Ingenieure des Euro NCAP Crashtests lassen Fahrzeuge so richtig zerschmettern, damit man ich Erfahrung bringen kann, welche Risiken die Insassen bei üblichen Unfällen auf sich nehmen müssen. Im Honda Jazz sind diese besonders gering. Nicht nur, dass er im vergangenen Jahr bereits die Höchstwertung von fünf Sternen bekam, nun wurde der Kleinstwagen auch zum sichersten Modell in der Kleinstwagenklasse gekürt.

Die unabhängige europäische Organisation zur Beurteilung von Fahrzeugsicherheit bescheinigt dem Honda Jazz das klassenbeste Fahrzeug in der Kategorie „Kleinstwagen“ zu sein. Im letzten Jahr um fasste diese Gruppe insgesamt neun Fahrzeuge, von denen der kleine Japaner nun an der Sicherheits-Spitze steht. Honda legt seinen Fokus neben den klassischen Ausrichtungen wie dem Insassenschutz, der Kinder- und Fußgängersicherheit auch stark auf die Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen. So fährt der Jazz serienmäßig mit einem City-Notbremsassistent mit der Abkürzung CTBA vor – sogar in der kleinsten Ausstattungsvariante. Die Laser-Radar-Technologie überwacht die Fahrbahn nach vorne und kann automatisch eine Bremsung einleiten, sollte ein Crash drohen. In der mittleren und oberen Ausstattungsvariante halten sogar weitere aufwendige Assistenten, die man sonst nur von gehobenen Fahrzeugen kennt, in den Kleinstwagen Einzug.
2015 Honda Jazz

Wir sind derselben Meinung wie Hondas, dass fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme die aktive Sicherheit steigern und einfach in jede Fahrzeugklasse gehören. Dazu zählen im kleinen Japaner ein Kollisionswarnsystem namens „Forward Collision Warning“, die Verkehrszeichenerkennung „Traffic Sign Recognition“, die intelligente Geschwindigkeitsregelung „Intelligent Speed Limiter“, sowie der Spurhalteassistent „Lane Departure Warning“ oder der Fernlichtassistent mit dem etwas sperrigen Namen „High-Beam Support System“.
Das spiegelt Hondas Ziel, qualitativ hochwertige Produkte zu bieten und die die strengsten Sicherheitsstandards in Europa erfüllen gut wider. Aber nicht nur der Jazz bietet hohen Schutz, sondern auch seine größeren Brüder. Der Honda Civic, der CR-V sowie der HR-V machen es dem kleinen Jazz nach: Sie alle bieten fünf Sterne im Euro NCAP Crashtest.

NAIAS 2016: Weltpremiere für das Infiniti Q60 Coupé

Zuletzt hatte Infiniti mit Mercedes-Unterstützung an einer eigenen Kompaktwagen-Familie gewerkelt. Die Edelmarke von Nissan kann es aber auch allein, wie sie auf der Messe in Detroit zeigt.

Ein neues Mittelklasse-Coupé hat Infiniti jetzt auf der Auto Show in Detroit (11. bis 24. Januar) vorgestellt. Der zweitürige Q60 basiert auf der Limousine Q50 und erhält auch deren Einstiegsbenziner, einen Vierzylinder-Turbo mit 155 kW/211 PS, der seine Kraft an die Hinterräder leitet. Darüber rangiert ein neu entwickelter Dreiliter-V6, der es dank Turboaufladung auf 298 kW/405 PS bringt und serienmäßig an einen Allradantrieb gekoppelt ist. Angaben zu Fahrleistungen sowie zu Preisen gibt es noch nicht. Die Markteinführung in Deutschland dürfte Ende 2016 erfolgen. Zu den Wettbewerbern zählen Audi A5, BMW 4er und das Mercedes C-Klasse Coupé.

Der Q60 ist Nachfolger des Infiniti G 37 Coupé, den die Nissan-Tochter zwischen 2007 und 2013 im Programm hatte. Damals sorgte der 3,7-Liter-V6-Sauger aus dem Sportwagen Nissan 370Z für Vortrieb. Mit dem neuen, voraussichtlich auch sparsameren Modell will Infiniti sein Wachstum fortsetzen. Helfen soll dabei auch eine Kooperation mit Mercedes, aus dem zuletzt die A-Klasse-Ableger Infiniti Q30 und Infiniti QX30 hervorgegangen sind. 2015 verkaufte die Marke weltweit 215.000 Autos, 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

Willkommen im fahrenden Büro

Das Smartphone ist längst im Auto eingezogen. Nun soll man auch den guten alten Desktop-Rechner am Steuer nicht mehr missen müssen. Zumindest nicht sein gängigstes Software-Paket.

Excel, Word, Outlook und Co. ziehen ins Auto ein. Softwarehersteller Microsoft hat eine entsprechende Kooperation mit dem Elektronikspezialisten Harman geschlossen. Künftig sollen die Pkw-Infotainment-Geräte des Unternehmens über das Bürosoftwarepaket „Office 365“ verfügen und auch Skype-Telefonate möglich machen.

Das IT-Unternehmen will so nach eigenen Angaben für eine erhöhte Produktivität während der Fahrt sorgen, ohne die Fahrsicherheit zu gefährden. Die Programme und Funktionen sind daher teilweise nur bei geparktem Auto oder in autonomen Fahrzeugen nutzbar. Harman zählt zu den größten Lieferanten von Audioanlage für Autos. Zu den Marken des Konzerns zählen unter anderem Bang & Olufsen, Becker, Harman/Kardon, JBL und Mark Levinson.

Innovationen: Das finden wir demnächst im Auto

Sie sind die versteckten Champions der Automobilindustrie: Zulieferer entwickeln neue Technologien, beraten die Hersteller und fertigen ganze Bauteile in Eigenregie. Neuheiten, die sie in diesem Jahr vorgestellt haben, erleben wir in immer kürzeren Abständen auf der Straße.

CES News Innovationen Bosch_Fussgaengerschutz_Ausweichassistent_1 Zulieferer

Auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug lernt das Auto zum Beispiel, immer sicherer zu fahren. So will Zulieferer Bosch bis 2018 ein System zum Einsatz bringen, das Fußgänger nicht nur erkennt und eine Bremsung einleitet – das können Assistenten schon heute – sondern auch eine Ausweichroute berechnet und den Fahrer beim anschließenden Manöver unterstützt. Bereits kurzfristig in Serie geht der Totwinkel-Assistent für Motorradfahrer, der den Spurwechsel sicherer machen soll. Wie beim Auto erfassen Sensoren den Raum, der allein mit den Spiegeln nicht oder nur schlecht einsehbar ist und warnen den Fahrer bei Gefahr.

CES News Innovationen ZF_TRW_Center_Airbag Zulieferer

CES News Innovationen TRW_Ruecksitz-Airbag_Vordersitz_vorne Zulieferer

Wenn Warnungen zu spät kommen, werden die Insassen in Zukunft von neuartigen Airbags geschützt: Zulieferer ZF TRW beispielsweise hat ein Luftkissen entwickelt, das sich zwischen Fahrer und Beifahrer entfaltet, damit sie sich insbesondere bei einem Seitenaufprall nicht zu nahe kommen. Außerdem sollen bis in gut zwei Jahren Airbags serienreif sein, die die Insassen auf der Rückbank bei einem Frontaufprall auffangen. Weniger konkret sind die Aussichten für ein anderes System: den Außen-Airbag, den ZF auf der IAA gezeigt hat und der sich aus dem Türschweller bei einem drohenden Aufprall auf der Außenseite der Tür aufbläst, um das Auto zu schützen.

CES News Innovationen ZF_Wendekreis_Smart_Urban_Vehicle Zulieferer

Bei hohem Verkehrsaufkommen und engen Städten wird die Wendigkeit eines Autos in urbanen Regionen immer wichtiger. ZF hat in diesem Jahr ein Versuchsauto mit einem Wendekreis von 6,50 Metern (Smart: 6,95 m) vorgestellt – dank einer Vorderachse mit 75 Grad Einschlagwinkel, mitlenkender Hinterachse und radnahen Motoren. Den Parkvorgang kann man künftig auch von außerhalb des Autos mit Smartwatch oder Mobiltelefon erledigen. Sogar Auto plus Anhänger lassen sich über das Smartphone in eine Parklücke dirigieren – während man zugunsten einer besseren Übersicht daneben steht. Die technischen Voraussetzungen im Auto sind längst da.

CES News Innovationen continental_aussenspiegel Zulieferer

Rechtliche Voraussetzungen müssen noch für eine potenzielle Neuerung geschaffen werden: Ab 2018 könnten laut Continental Kameras die Innen- und Außenspiegel von Autos ersetzen. Die Kombination aus Kamera und Bildschirm im Cockpit soll aber nicht nur optische und aerodynamische Vorteile haben, sondern mehr Komfort und Sicherheit bieten. So erlauben sie ein größeres Sichtfeld ohne tote Winkel, sind weniger empfindlich gegen Wettereinflüsse sowie Beschädigungen und können zudem mit neuen Assistenzfunktionen kombiniert werden.

CES News Innovationen faurecia_granitoberflaeche_quelleSP-X Zulieferer

Auch im Innenraum stehen in den kommenden Jahren einige Neuerungen an. Wenn selbst im Kleinwagen schon Lederausstattung zu haben ist, müssen sich die Hersteller für die Aufwertung der Interieurs Neues überlegen. Auf der diesjährigen IAA zeigte zum Beispiel Faurecia die Verarbeitung von Schieferoberflächen am Armaturenbrett. Die millimeterdünne Steinschicht soll nicht schwerer sein als Holz und besonders elegant wirken. Strick-Details machen das Interieur hingegen wohnlich und sind besonders flexibel einsetzbar.

CES News Innovationen BMW7er_Gestensteuerung_Lautstaerke_regeln-QuelleBMW Zulieferer

Flexibel geworden sind die Autohersteller schon seit längerem in Sachen Bedienung: Die dem Autokäufer dank Smartphone und Tablet so geläufige Touchbedienung nimmt in künftigen Autos weiter zu, nach der Vision von Zulieferer Yanfeng beispielsweise können fast alle Knöpfe durch berührungsempfindliche Flächen ersetzt werden – einschließlich des Automatik-Wählhebel. Gestensteuerung und eine Spracherkennung, mit der man normal sprechen kann, anstatt Befehle zu lernen, werden als zusätzliche, möglichst ablenkungsfreie Bedienmöglichkeiten schnell hinzukommen, glaubt Zulieferer Delphi. Einen Anfang machte 2015 der BMW 7er, der sich per Handbewegung steuern lässt.

Natürlich hat sich auch in Sachen Elektrifizierung einiges getan. Die 48-Volt-Technik, an der quasi die komplette Zulieferer-Elite arbeitet, hat 2016 im Audi Q7 ihren ersten Serienauftritt. Vom – im Vergleich zum Hybrid mit Hochspannung relativ günstigen – 48-Volt-Hybrid versprechen sich die Hersteller Kraftstoffersparnis, von rund 15 Prozent geht Zulieferer Delphi aus. Wettbewerber Bosch hat in diesem Jahr bereits die zweite Generation des 48-Volt-Hybriden vorgestellt, der nun auch kurze Strecken rein elektrisch fahren kann. Zudem haben die Stuttgarter angekündigt, dass Elektroautobatterien schon in fünf Jahren mehr als doppelt so viel Reichweite bieten, bei deutlich geringeren Kosten.

So fuhr man vor 30 Jahren

Sie sind weder in den Köpfen noch auf der Straße präsent: Diverse Autos der 80er Jahre, selbst die ganz Besonderen, sind in der Versenkung verschwunden. Wie schade! Eine kleine Erinnerung.

Schulterpolster und Neon-Leggins, MTV und Glücksrad, Nena und Whitney Houston – es gibt ganz unterschiedliche Erinnerungen an die 80er-Jahre. So sind auch von den Autos dieses Jahrzehnts wenn überhaupt nur ganz bestimmte in den Köpfen geblieben: An VW Golf GTI, Audi Quattro, Ferrari Testarossa oder DMC DeLorean erinnert sich der Auto-Fan durchaus hin und wieder mal. Doch es gibt auch Fahrzeuge, die aus der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend verschwunden aber eigentlich trotzdem erinnerungswürdig sind. Fünf Beispiele.

Mit seiner futuristischen Optik passt der Ford Sierra vielleicht nicht in die Denke konservativer Oldtimer-Liebhaber, frühe Exemplare sind aber bereits amtlich verbriefte Klassiker mit H-Kennzeichen. Die ab 1982 gebaute Mittelklasse hatte damals eine revolutionäre Optik, insbesondere im Vergleich zum kantig-konservativen Vorgänger Taunus. Dank Fließheck, bündig verklebter Scheiben, integrierter Scheinwerfer und versteckter Kühlluftöffnungen erreichte der Sierra einen seinerzeit beachtlichen cW-Wert von 0,32. Er war gewissermaßen seiner Zeit voraus, hatte sogar eine „Econo“-Leuchte, die dem Fahrer spritsparendes Fahren anzeigte – ganz wie bei heutigen Neuwagen.

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Der keilförmige Volvo 480 traf 1986 Zeitgeist und Geschmack der Markenfans, für die er heute noch legitimer Nachfolger des P1800 ES „Schneewittchensarg“ ist, letzterer auch wegen seiner großen, rahmenlosen Glas-Heckklappe. Für den schwedischen Hersteller war der 480 ein technischer Meilenstein, ging er doch als erster Volvo mit Vorderradantrieb und quer eingebautem Vierzylindermotor in Serie. Weitere Highlights des Shooting-Brake aus Schweden sind die Klappscheinwerfer, das futuristische Cockpitlayout und die Motorhaube aus leichtem Fiberglas.

autos vor 30 jahren bmw_850i rueckblick

Ein Sportcoupé mit V12-Motor sollte BMW in die automobile Elite bringen: Seine Weltpremiere feierte der 220 kW/300 PS starke BMW 850i auf der Frankfurter IAA 1989. Zum Preis von mindestens 135.000 Mark (heute knapp 68.000 Euro) stand er wenig später beim Händler, damals das teuerste Modell im BMW-Programm. Mit Avantgarde und technischer Perfektion begeisterte der hochpreisige 8er das finanziell potente Publikum. Da spielte es auch keine Rolle, dass der 4,78 Meter lange Zweitürer beladen satte 2,2 Tonnen auf die Waage brachte und laut Norm im Stadtzyklus über 20 Liter konsumierte.

Hondas CRX erfüllte die Idee der kleinen Sport- und Spaßwagen 1983 wieder mit neuem Leben. Keilförmig gezeichnet auf Basis des bürgerlichen Civic und 825 Kilogramm leicht war das 74 kW/100 PS starke Sportcoupé ein Gegenentwurf zur konventionellen GTI-Fraktion der Kompaktklasse. Mit seinem hochdrehenden 1,5-Liter-Zwölfventilmotor brachte der CRX Sportwagen-Technik in die Klasse der Kleinen. Ein Konzept, das aufging.

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Ein Konkurrent aus Rüsselsheim für die großen Mercedes-Coupés? Das gab es in den 80ern tatsächlich: Der Opel Monza verkörperte ab den späten Siebzigern sportlichen Luxus und dank vier Plätzen eine gewisse Alltagstauglichkeit. Das Sportcoupé basierte auf dem damaligen Top-Modell, der Limousine Senator. Angetrieben wurde der Monza von Sechszylinder-Motoren. In der Top-Ausstattungslinie GSE gab es 1983 erstmals digitale Anzeigeinstrumente.

NAIAS 2016: Ford F150 als Hybrid

Öko-Truck statt Hubraum-Schleuder?

Mit dem Ami-Pick-up F150 verbindet man landläufig großvolumige V8-Motoren. Hersteller Ford will ausgerechnet dem beliebten Arbeitstier nun einen alternativen Antrieb einpflanzen.

US-Hersteller Ford will in den kommenden Jahren einen Hybrid-Pick-up auf den Markt bringen. CEO Mark Fields bestätigte dem amerikanischen Hörfunksenderfamilie NPR, dass Ford an einem elektrifizierten Modell der F-Series arbeitet:  „Es gibt Pläne, am Ende der Dekade einen Hybrid-Truck zu haben.“

Der mindestens 5,31 Meter lange Pick-up F150 ist das meistverkaufte Modell in Amerika. Seit Jahrzehnten baut Ford großvolumige V6- und V8-Motoren unter die lange Haube der Trucks. In der 13. Generation ist aber beispielsweise auch ein Downsizing-Motor, ein Turbo-V6-Benziner mit 2,7 Litern Hubraum hinzugekommen.

Test: VW Sharan

Flügeltüren, Scherentüren, Selbstmordtüren – alles Käse. Die Schiebetür ist das ultimative Pkw-Portal. Zumindest bei einem Familienauto.

Eigentlich reicht ein Wort, um den VW Sharan Eltern schmackhaft zu machen: Schiebetüren. Nach zwei Wochen mit dem Mittelklasse-Van aus Norddeutschland fragt man sich dann auch unweigerlich, warum nicht alle Autos mit den sanft zur Seite gleitenden Portalen zu haben sind. Oder zumindest alle Vans. Doch der Sharan ist nahezu allein auf weiter Flur.

Natürlich gibt es Autos mit Schiebetüren: den VW Bulli zum Beispiel oder die Mercedes V-Klasse – beide für die vierköpfige Normfamilie aber vielleicht doch etwas zu groß und vor allem zu teuer. Oder – am anderen Ende der Preisskale – die zahlreichen Hochdachkombis im Stil von Renault Kangoo oder VW Caddy. Doch das sind aufgemöbelte Nutzfahrzeuge – und die Schiebetüren Überbleibsel vom Einwegpaletten-Verladen und Sortimo-Boxen-Sortieren.

Die Rückbank lässt sich nicht ganz flach umlegen
Die Rückbank lässt sich nicht ganz flach umlegen (3 Einzelsitze in Reihe zwei)

Der Sharan hingegen ist Pkw durch und durch. In der weichen Kunststoffwelt des Cockpits fühlt man sich nicht wie am Arbeitsplatz, sondern wie im heimischen Wohnzimmer. Oder besser: Hotelzimmer, denn der akkurate und nüchterne Stil der sorgsam gefügten VW-Interieurs hat immer auch etwas leicht Unpersönliches. Für Leben, für Ecken und Kanten sorgen im Falle eines Familien-Vans dann im Zweifel eh die Insassen auf den hinteren Plätzen. Der „Ich auch“-Effekt der elektrischen Türbetätigung per Knöpfchen und Fernbedienung (780 Euro) mag nach einigen Wochen zwar abflachen, das Einsteigen in den Innenraum wird aber auch dann der Bedeutung des sprichwörtlichen „Enterns“ nahe bleiben. Die Öffnung in der Flanke ist so riesig wie der Fußraum vor der verschiebbaren Fondbank, der dadurch direkt als Kurzzeit-Spielzimmer vereinnahmt wird. Der Erziehungsberechtigte kann dabei entspannt zusehen, entfällt doch die sonst übliche Türsicherungspflicht. Keine Hand muss die Blechkante gegen Kontakt mit Hauswand oder Nachbarsauto abschirmen, keine kleinen Kinderfinger drohen zwischen Blatt und Rahmen gequetscht zu werden.

Die Bedienung wirft keine Fragen auf
Die Bedienung wirft keine Fragen auf

Im Cockpit gibt es keinen Grund, von der entspannten Geisteshaltung zu lassen. Das Ambiente schafft Vertrauen – die Bedienung erschließt sich jedem, der einmal in einem VW gesessen hat, die Verarbeitung wirkt so solide, als plane der Sharan, noch die Urenkel-Generation zu erfreuen. Nach Motorstart und dem Lösen der Bremse fühlt man sich eher in einer geräumigen Limousine als in einer Familienkutsche – allerdings sitzt man höher und sieht besser. Der Van auf (alter) Passat-Plattform lässt sich von schlechten Straßen nicht irritieren, was gemeinsam mit der leichtgängigen Lenkung, dem flotten Doppelkupplungsgetriebe und dem komfortablen Fahrwerk für ein ausgesprochen souveränes Fahrgefühl sorgt. Für seine Größe ist der VW durchaus wendig, auch dank der großen Fensterflächen fällt das Rangieren vergleichsweise leicht.

Wer sportliche Ambitionen hat, ist bei einem Familien-Van falsch und beim Sharan schon gar nicht richtig. Ford S-Max und BMW 2er Gran Tourer hätten hier mehr zu bieten. Auch der große Dieselmotor macht den Wolfsburger nicht unbedingt zum Kraftpaket, treffen die 135 kW/184 PS doch immerhin auf knapp 1.900 Kilogramm Gewicht und den Windwiderstand eine kleineren Schrankwand. Trotzdem reichen 215 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Spurtzeit von 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 für ein Fahrzeug dieser Klasse mehr als aus. Vor allem, wenn man auf das Preisschild schaut. Der stärkste der 2,0 Liter großen Vierzylinderdiesel schlägt mit mindestens 39.250 Euro zu Buche, mit Automatik sind es 41.475 Euro.

Weniger Leistung kostet auch weniger. Den Einstieg in die Baureihe markiert ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 110 kW/150 PS, der für 32.000 Euro zu haben ist. An Bord der „Trendline“-Version sind dann unter anderem die beiden Schiebetüren, Klimaanlage, CD-Radio und 16-Zoll-Leichtmetallräder. Die meisten modernen Fahrerassistenzsysteme, für den Familieneinsatz nicht ganz uninteressant, gibt es aber als Option überhaupt erst ab der Stufe „Comfortline“ (ab 34.225 Euro) – und dann für recht saftige Preise. Auch andere interessante Familienextras wie eine dritte Sitzreihe (1.660 Euro) oder ein Klimaanlagen-Bedienteil für Reihe zwei (785 Euro für die Dreizonen-Klimaautomatik plus 920 Euro) gibt es nicht zum Nulltarif. Wer die Vorzüge des limousinenhaften Vans voll auskosten will, ist somit schnell 40.000 Euro und mehr los.

Was den Sharan am Ende aber neben ein paar tausend Euro von Modellen wie Ford S-Max/Galaxy, Renault Espace oder Fiat Freemont vor allem trennt, sind die Schiebetüren. Wer auf die nicht verzichten will, kommt an dem großen VW kaum vorbei. Einzige wirkliche Alternative: der baugleiche Seat Alhambra. Viel billiger ist der aber auch nicht. Dafür lassen sich beide nach ein paar Jahren problemlos verkaufen. Als Gebrauchtwagen werden einem große Vans aktuell fast aus den Händen gerissen. Vor allem die mit Schiebetüren.

Tl:Dr? – > Kurzcharakteristik – VW Sharan:
Warum: weil Schiebetüren im Alltag mit kleinen Kindern eine echte Erleichterung sind
Warum nicht: weil Schiebetüren ohne kleine Kinder ihre Vorteile verlieren
Was sonst: Seat Alhambra, Ford S-Max/Galaxy, Fiat Freemont, Renault Espace

Service: Am besten zwischen 18 und 20 Uhr tanken

Bei den niedrigen Spritpreisen lohnt sich das Vergleichen gar nicht? Und ob, sagt das Bundeskartellamt.

Wer an der günstigsten Tankstelle der Stadt zur günstigsten Zeit tankt, kann im Schnitt zwischen 15 und 20 Cent pro Liter sparen. Das Bundeskartellamt hat auch im zweiten Jahr der neu errichteten Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erhebliche Preisunterschiede festgestellt. Dabei lohnt es sich besonders die Uhrzeiten im Blick zu haben, zu denen die Preise regelmäßig runter gehen.

Die im Schnitt günstigste Zeit zum Tanken ist nach wie vor zwischen 18 und 20 Uhr. Zwar werden die Preise laut Kartellamt vereinzelt schon in diesem Zeitraum angehoben. Die meisten Preiserhöhungen finden jedoch zwischen 20 Uhr und Mitternacht statt. Im Durchschnitt erhöht eine Tankstelle am Abend die Preise einmal, im Laufe des Folgetages senkt sie dann die Preise mehrfach.

Allerdings fallen seit Anfang des Sommers an vielen Tankstellen die Preise nicht mehr sukzessive über den ganzen Tag verteilt, sondern werden mittags um im Schnitt rund drei Cent angehoben. Danach sinken die Preise bis zum Abend wieder. Wer an ein und derselben Tankstelle der Stadt die günstigste Zeit abwartet, kann im Schnitt immerhin noch etwa 10 Cent pro Liter günstiger tanken.

Eine positive Auswirkung der Markttransparenzstelle haben die Kartellrechtler 2015 beobachtet: Anders als in früheren Jahren ist an Ostern und Pfingsten das Kraftstoffpreisniveau nicht besonders gestiegen. Außerdem haben einzelne Mineralölunternehmen begonnen, Kunden Preisofferten unter Bezug auf die von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe zur Verfügung gestellten Daten zu unterbreiten.

Für den Bericht wurden die deutschlandweiten Kraftstoffpreise für den Zeitraum vom 1. Dezember 2014 bis 31. Mai 2015 ausgewertet. Teilweise wurden auch spätere Zeiträume und Zeitpunkte untersucht. Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe ist am 1. Dezember 2013 in den Regelbetrieb übergegangen. Sie erfasst die Preisdaten von ca. 14.650 Tankstellen in Deutschland in Echtzeit und leitet sie an Verbraucher-Informationsdienste weiter, über die man sie im Internet oder per App aufrufen kann.