News: Chevrolet Corvette und Nissan GT-R im Profil – Alternativ statt etabliert

Der Porsche 911 liegt in der Gunst der deutschen Sportwagenkäufer fast immer vorn. Daran konnten weder Mercedes AMG GT noch Audi R8 und schon gar kein Ferrari je rütteln. Allen gemein ist allerdings, dass sie für Außenstehende auch als rollender Kontoauszug daherkommen. Wer bei ähnlichem Fahrspaß nicht zeigen will, was er hat, wird vielleicht mit einer unser Alternativen glücklich.

Da wäre einerseits die Corvette, knapp 60 Jahre Tradition Made in USA, und andererseits der Nissan GT-R. Beide sind keine wirklichen Schnäppchen, liegen aber mit 79.500 Euro beziehungsweise 96.500 Euro unterhalb der Kurse, die für die genannten deutschen und italienischen Boliden aufgerufen werden.

Mit 404 kW/550 PS und obligatorischem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe heizt der Nissan GT-R seinen Insassen richtig ein und nimmt es mit Kalibern wie dem 911 Turbo oder Ferrari California T auf
Mit 404 kW/550 PS und obligatorischem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe heizt der Nissan GT-R seinen Insassen richtig ein und nimmt es mit Kalibern wie dem 911 Turbo oder Ferrari California T auf

Mit 404 kW/550 PS und obligatorischem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe heizt der Nissan seinen Insassen richtig ein und nimmt es mit Kalibern wie dem 911 Turbo oder Ferrari California T auf. Die Corvette leistet sich einige Pferdchen weniger – sie pumpt 343 kW/466 PS in den Antriebsstrang und überträgt die Power über ein manuelles Siebengang-Getriebe (Achtgang-Wandlerautomat auf Wunsch).

Hightech gegen Simplizität: Mit dem GT-R schickt sich ein wahres Technik-Paket an, die Renntracks dieser Welt unsicher zu machen. Seine Kraft bezieht das handgefertigte Coupé aus einem mit zwei Turboladern bestückten 3,8-Liter-V6. Dieser verfügt über vier obenliegende Nockenwellen und allerhand Werkstoffe, die das Aggregat edel machen. Als da wären Kolben aus Alu, Zündkerzen mit Iridium- sowie Zylinderbohrungen mit Plasmabeschichtung.

Beim Sportcoupé aus Detroit ist ein wohldosierter Gasfuß angesagt
Beim Sportcoupé aus Detroit ist ein wohldosierter Gasfuß angesagt

Die Corvette geht andere Wege, um die Herzen ihrer Fans und Käufer höher schlagen zu lassen. Ihre neueste Small-Block-Ausbaustufe ist ein fast bizarr anmutendes Misch-Gewächs aus Tradition und Moderne. Der Achtzylinder pfeift auf Turboaufladung oder Downsizing und trägt diese Gesinnung mit 6,2 Litern Hubraum geradezu obszön zur Schau. Eine einzige zentral angeordnete Nockenwelle verrät, dass es sich um einen Zweiventiler handelt. Einer jedoch, der andererseits mit Features wie Direkteinspritzung und Zylinderabschaltung aufwartet.

Und die scheinen wirklich effektiv zu sein, denn der weitestgehend aus Aluminium gefertigte 1,5-Tonner begnügt sich bei Richtgeschwindigkeit tatsächlich mit weniger als neun Litern Super je 100 km (beim Nissan eher 11,5). Unter leichtem Rucken zeigt zumindest im Eco-Modus ein kleiner grüner Schriftzug in den segmentweise aus TFT-Fläche bestehenden Instrumenten, wann nur vier Töpfe werkeln. Klanglich macht das keinen Unterschied. Wer von der Corvette lautstarkes Bollern erwartet, wird eines Besseren belehrt, denn sie macht sich vielmehr durch eine verhältnismäßig helle Stimme bemerkbar. Der GT-R bleibt im Tonfall äußerst dezent und muss die Akustik-Liebhaber vertrösten. Es sind eher Mahl- und Klackergeräusche aus dem Antriebsstrang, die dem Fahrer einen gewissen Respekt im Umgang mit der Höllenmaschine abverlangen, als ob sie ihn dazu ermahnten, das Öl in der Magnesiumwanne erst einmal ausgiebig warmzufahren. Die Temperatur kann man jedenfalls stets beobachten in einer der vielen kleinen Rundanzeigen im TFT-Display, das in puncto Design an ein Computer-Rennspiel erinnert.

Wenn das Schmiermittel schön viskos ist und man sich endlich traut, die Drehzahlmesser-Nadel gen Begrenzer fliegen zu lassen, schnaubt der Performance-Kracher doch noch mit der Corvette um die Wette. Hier krallen sich übrigens alle vier Räder in den Asphalt, so dass der gut und gerne 300 kg schwerere GT-R (1,8 Tonnen) selbst bei feuchter Straße kaum um Traktion zu ringen hat. Außerdem wacht eine mechanische Differenzialsperre über die Optimierung des Grips.

Beim Sportcoupé aus Detroit ist ein wohldosierter Gasfuß angesagt, andererseits muss man zumindest bei der Version mit manueller Schaltung ganz schön aktiv werden, um überhaupt Schlupf an der Hinterachse zu provozieren. Der Achtzylinder braucht mächtig Drehzahl, damit er für Druck im Kreuz sorgen kann – er wird eben nicht zwangsbeatmet und ist ellenlang übersetzt. Kein Problem jedoch, er sträubt sich mitnichten dagegen, schwungvoll hochgejubelt zu werden, nur muss man sich bei der Siebengang-Box ein bisschen die Schaltwege suchen. Mit ein wenig Übung flutscht der Hebel aber flink durch die Gassen. Dynamiker können sich Stufe Sieben gleich sparen, Höchsttempo geht auch im Sechsten. Nummer Sieben ist ein reiner Schongang, mit dem sich bei deutlich unter 2.000 Umdrehungen (Richtgeschwindigkeit) über die Autobahn hauchen lässt.

Wer auf diesen Sitzen Platz nimmt, sollte Respekt im Umgang mit der Höllenmaschine haben
Wer auf diesen Sitzen Platz nimmt, sollte Respekt im Umgang mit der Höllenmaschine haben

Ach ja, wer den 300 km/h schnellen Athleten jegliche Alltagstauglichkeit abspricht, könnte an dieser Stelle überzeugt werden. Der GT-R schluckt immerhin 315 Liter Gepäck, für zwei Personen durchaus ausreichend, während die Corvette lediglich 287 Liter aufnimmt, aber dafür das bessere Kofferraum-Layout aufweist: So ist das Abteil zwar flach gestaltet, aber recht großflächig, was die Aufnahme sogar zweier Hartschalenkoffer ermöglicht. Aber für die Urlaubstour sind beide ohnehin nicht gedacht, denn die wirklich harten Fahrwerke disqualifizieren die Sportler von ihrer Funktion als Reisemobil. Gute Nachrichten also für Fans des reinrassigen Sportwagens. Diese beiden Coupés sind welche, und das zu einem wirklich wohlfeilen Kurs.

Autor: Patrick Broich/SP-X

Video

RoadTrip: Weil’s gut ist! #thepluses3

Sebastian und Can tuen es wieder, Sie sind auf einem Roadtrip. Und auch dieses Mal haben sie eine wundervolle Route ausgesucht. Und sie strecken den Trip auf „Urlaubslänge“. Insbesondere Can ist zu beneiden! Er hat kurzer Hand seine Frau und seinen Sohn mit in den Godzilla (Nissan GT-R) gepackt und verlebt nun seinen Urlaub bei der zweit schönsten Sache der Welt: Einem Road-Trip im Nissan GT-R. Kollege und Freund Sebastian macht derweil die „allerschönste“ Sache der Welt, er startet seinen Roadtrip in einem Stern. (Scherz!)

#thepluses3 – Road-Trip extended Version!

Sebastian startet mit einem c450 zum Roadtrip und somit stehen die Zeichen eigentlich völlig verkehrt. Familie Struck im Japanischen Supersportler, „mooo poweerrr“ aber weniger Platz, dafür mehr Mitfahrer. Und Sebastian, der bereits 2013 zum „Personal“ des ersten Blogger-Roadtrips mit Porsche gehörte, gönnt sich den Komfort des „sanften AMGs“ und den Platz des T-Modells.

Ganz egal – am Ende haben beide Blogger das volle Programm und das große Besteck geplant. Die Route ist extra-wundervoll, die Autos eine Ansage und zusammen mit Kollegen aus der Bewegtbild-Profi-Ecke wollen die beiden „Pluses“ nun auch noch jeden Tag ein Video online stellen!

Chapeau, da ziehe ich mal kurz meinen Hut, denn ich kennen den Aufwand!

Der erste Clip ist nun auch online und man sieht bereits, so ein Roadtrip ist einfach der perfekte Familien-Urlaub!

Wer sich „live“ dran hängen will, der sollte sich den Hashtag: „#thepluses3“ notieren und das Web danach absuchen!

#thepluses3 LIVE auf thepluses.de verfolgen!
Unsere geplante Route über die Pyrenäen | Can (Driver’s Groove) | YouTube | Instagram

Besonders lesenswert auch der Artikel von Can, wie er den GT-R Road-Trip-Familien-tauglich gemacht hat – und bei Sebastian könnte ihr nachlesen warum der C450 AMG gar nicht so doof ist … eigentlich wollte er ja mit einem noch schärferen Teil antreten .. aber da fragt ihn selbst 😉 …

 

 

 

Titelbild: (Vermutlich Sebastian)

 

N24h – So lief das Rennen für die Nissan Nismo GT-R

Michael Krumm, Lucas Ordonez, Alex Buncombe und der japanische Super GT-Pilot Kazuki Hoshino haben beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring das beste Nissan Resultat seit elf Jahren erzielt. Nach problemloser Fahrt lief das Quartett im von RJN Motorsport eingesetzten GT-R Nismo GT3 auf Platz neun im Gesamtklassement ein. Damit war Nissan zugleich bester japanischer Hersteller im über 150 Wagen starken Starterfeld. Der vom privaten Team Schulze Motorsport eingesetzte und unter anderem vom Berliner Florian Strauss pilotierte GT-R Nismo GT3 lag nur zwei Plätze hinter dem Werks-Auto, als ihn rund eine Stunde vor Rennende noch ein Getriebeproblem aus dem Rennen warf.

Michael Krumm und seine drei Kollegen nahmen die 43. Auflage des Eifel-Klassikers aus der 31. Startposition aus in Angriff. Zunächst mit Einfach-Stints arbeiteten sich der gebürtige Reutlinger sowie danach Buncombe, Ordonez und Hoshino nach und nach weiter nach vorn. „Wir hatten ein absolut störungsfreies Rennen“, berichtet Krumm. „Vor allem sind wir glücklich, nach Jahren mit viel Pech und technischen Problemen das Rennen diesmal beendet zu haben. Eine Top Ten-Platzierung war das ausgegebene Ziel, und das haben wir durch eine sehr disziplinierte Leistung auch geschafft.“ Bis auf eine Zeitstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge – die dreieinhalb Minuten kostete – gab es laut Krumm keine Verzögerungen.

Teamchef Bob Neville: „In der Nacht gingen wir zu Doppel-Stints über, ließen es aber bei zeitweiligem Regen weiterhin vorsichtig angehen. Das zahlte sich am Ende aus. Der Nissan GT-R Nismo GT3 lief wie ein Uhrwerk, die Mechaniker blieben bis auf Reifenwechsel, den Austausch von von Bremsbelägen und -scheiben sowie das Tanken und Reinigen der Scheiben beschäftigungslos.“

Auch die Crew des privaten GT-R Nismo GT3 von Schulze Motorsport musste bis auf den Austausch eines Flachriemens der Lichtmaschine nur Routinearbeiten verrichten. Durch die zehnminütige Reparatur fiel die Truppe aus Sachsen-Anhalt zeitweise bis in die 40er-Ränge zurück, kämpften sich aber schnell wieder in Richtung der Top Ten zurück. „Dann ließen sich wegen eines mechanischen Defekts zunächst die unteren Gänge des Getriebes nicht mehr wechseln“, berichtet Teamchef Wolfram Schulze. „Als dann auch noch Geräusche aus der Box drangen und sich gar nichts mehr schalten ließ, mussten wir das Rennen schweren Herzens neun Runden vor Schluss beenden.“

Tolle Bildergalerie von Stefan Bischoff – Er hat einen Boxenstopp des Nismo ordentlich in Szene gesetzt – Hier geht es zur Galerie.

 

Nissan auch abseits der 24-Stunden-Hatz unterwegs:

Nissan Parade mit 20 Sportwagen-Ikonen und 20 Leaf um die Nordschleife

Auch im Vor- und Umfeld des 24-Stunden-Rennens setzten Nissan und Nismo viele Highlights. Der von Michael Krumm und Lucas Luhr 2011 zur Weltmeisterschaft gefahrene GT1 GT-R führte als Führungsfahrzeug eine Parade von 20 ikonischen Nissan Sportwagen sowie 20 elektrischen Nissan Leaf einmal um die Nordschleife. Am Steuer des WM-Autos saß ein englischer Nissan-Enthusiast, der den seinerzeit von JR Motorsport eingesetzten GT-R frisch erworben hat.

Ein von viel Prominenz, darunter Nismo Präsident Shoichi Miyatani und Kazunori Yamauchi, Erfinder der Gran Turismo Konsolespiele, besuchter Teamabend gab den 400 internationalen Gästen des Nismo Race Camps exklusive Einblicke in die Welt des Nissan Motorsports. Neben einem Meet & Greet mit Teams und Fahrern erhielten sie ein „Sneak preview“ auf den neuen Nissan GT-R LM Nismo, der am 31. Mai beim Testtag für die 24 Stunden von Le Mans das nächste Mal in Aktion treten wird.

218 PS starker Juke Nismo RS stand für Testfahrten bereit

Vom Rennsportfieber erfasste Nissan-Fans konnten darüber hinaus während des gesamten Wochenendes ein kurzes Fahrertraining im 218 PS starken Juke Nismo RS absolvieren. Auf dem Parcours des Fahrsicherheitszentrums erfuhren sie am eigenen Leib, was einen von Nismo veredelten Nissan so besonders macht. Mit den straßenzugelassenen Nismo-Versionen des Juke, des 370Z und des GT-R stellt Nissan seit nunmehr zwei Jahren auch in Deutschland einen erfolgreichen Technik-Transfer zwischen Motorsport und Serie her.

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Nissan Aufwärtstrend spiegelt sich auch im Neuwagenabsatz wider

Die am Nürburgring spürbare Stimmung rund um die Marke schlägt sich für Nissan auch in den Absatzzahlen nieder. Mit einem Absatzplus von 28,0 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat hat das Unternehmen auf dem deutschen Pkw-Markt das beste April-Ergebnis seit elf Jahren eingefahren. Von Januar bis April legte Nissan kumulativ um 10,2 Prozent zu und eroberte mit 2,3 Prozent den höchsten Marktanteil unter allen japanischen Anbietern. Erfolgslokomotive bleibt der Qashqai, der auch in seiner zweiten Modellgeneration nahtlos an die Erfolge des Vorgängers anknüpft.

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News: Nächster Nissan GT-R – Mit der Kraft von (mindestens) zwei Motoren

Der Supersportwagen Nissan GT-R setzt in der nächsten Generation auf elektrische Unterstützung. Zusätzlich zum V6-Benziner soll dann mindestens ein Elektromotor die vier Räder des Coupés antreiben, wie die Zeitschrift „Auto Bild“ berichtet. Insgesamt sollen dann mehr als 700 PS zur Verfügung stehen. Das Design des 2+2-Sitzers soll zudem kantiger und flacher werden. Erwartet wird die zweite Auflage des Porsche-Konkurrenten für 2018.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Nissan GT-R: Godzilla wird sanfter

Zum neuen Modelljahr will der Nissan GT-R mehr Fahrkomfort bieten. Der japanische Supersportwagen erhält zu diesem Zweck neu eingestellte Stoßdämpfer und eine veränderte Motorsteuerung, verbesserte Reifen, überarbeitete Bremsen und eine stärker von den Motorvibrationen entkoppelte Lenkung. Darüber hinaus wurden Antriebswelle und Getriebe neu abgestimmt, neue Lager im Schwungradgehäuse und dickere Teppiche im Innenraum sollen das Geräuschniveau senken. Unverändert bleiben der 404 kW/550 PS starke V6-Turbobenziner sowie der Allradantrieb. Der Preis für das Coupé steigt zum neuen Modelljahr um 500 Euro auf 96.900 Euro.

Neu im Programm ist zudem eine rennstreckenoptimierte Track-Edition mit besonders steifer Karosserie, optimierter Aerodynamik und angepasstem Fahrwerk. Sie kostet 111.000 Euro und bleibt damit preislich unterhalb des Top-Modells GT-R Nismo, das unverändert 149.000 Euro kostet.

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Nick Heidfeld geht für Nissan in die Grüne Hölle

Ich hatte es gestern in einem der Artikel über das VLN-Rennen vom Samstag bereits angekündigt, heute lässt Nissan die Katze aus dem Sack!

Zur 42. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring tritt Nissan am Wochenende des 21./22. Juni mit drei über 550 PS starken Nissan GT-R NISMO GT3 an. Das hochkarätige internationale Fahreraufgebot für den Eifel-Klassiker führt Nick Heidfeld an. Der Mönchengladbacher zählt seit 2012 zur Jury der deutschen Wertung der GT Academy und spannt im Auto des Teams RJN unter anderem mit GT Academy Gewinner und Newcomer Florian Strauss zusammen. Der vom Konsolenspieler zum „echten“ Rennfahrer gereifte Berliner gewann vor acht Monaten das Finale der deutschen GT Academy in Silverstone auch dank des Votums des 183-fachen Formel-1-Piloten. Nun freut sich der 28-jährige Strauss, weitere Tipps von seinem Academy-Trainer zu erhalten.

Quelle: Nissan-Presse

 

Als ich vor zwei Wochen zum ersten Mal davon hörte, war ich doch massiv überrascht, aber auch hoch erfreut. Denn anders als der PR-Stunt von Audi, wird Nick Heidfeld als „Promi“ und „Zugpferd“ für den Einsatz, auch eine ordentliche Portion Talent und Erfahrung mit in das Cockpit bringen.

 

3 Nissan GT-R bei den 24h-Stunden? Geile Sache!

Technische Daten Nissan GT-R

NISSAN GT-R (R35)  Technische Daten

GT-R Modelljahr 2013
   MODELL
Karosserie zweitüriges Coupé
Ausstattungsvarianten Premium Edition und Black Edition
Sitzplätze Personen 4 (2 bei der Option Track Pack)
   MOTOR
Motorbezeichnung VR38DETT
Zylinderzahl/Anordnung V6, Bi-Turbo
Ventile pro Zylinder 4
Nockenwellensteuerung DOHC, variable Ventilsteuerung
Hubraum cm³ 3.799
Bohrung x Hub mm 95,5 x 88,4
Leistung 1) kW (PS)/min-1  404 (550) bei 6.400
max. Drehmoment  1) Nm/min-1                                                          632 zwischen 3.200 und 5.800
Verdichtungsverhältnis 9,0:1
Kraftstoffart  Super plus (ROZ 100) nach DIN EN 228
Zündung Nissan Direktzündungs-System
Gemischaufbereitung elektronisch geregelte Multi-point-Einspritzung
Abgaseinstufung Euro 5
Abgasreinigungssystem geregelter Dreiwege-Katalysator und Sekundär-Lufteinblasung
   ANTRIEB
Antriebssystem ATTESA E-TS Allradsystem, variable Kraftverteilung von 0:100 bis 50:50
Getriebe GR6 Doppelkupplungsgetriebe
Getriebeübersetzung       I. 4,0565
II. 2,3016
III. 1,5950
IV. 1,2486
V. 1,0012
VI. 0,7964
R. 3,3833
Achsübersetzung (vorn/hinten) 2,9375 / 3,7000
Sperrdifferenzial mechanische 1,5-Wege-Sperre
   FAHRWERK
Vorderradaufhängung Doppelquerlenker aus geschmiedetem Aluminium; Federbein und Stabilisator
Hinterradaufhängung Multilink mit oberen Streben aus geschmiedetem Aluminium
Stoßdämpfer vorn adaptive Bilstein DampTronic
Stoßdämpfer hinten adaptive Bilstein DampTronic
Lenkung geschwindigkeitsabhängig geregelte Zahnstangenlenkung, servounterstützt
Lenkradumdrehungen – von Anschlag zu Anschlag 2,4
Bremsen innenbelüfte Scheiben mit Kolben aus geschmiedetem Aluminium (6 vorn, 4 hinten)
Durchmesser vorn mm 390
Durchmesser hinten mm 380
Reifen- und Felgengröße 255/40 ZRF20 (vorn), 285/35 ZRF20 (hinten) / 9,5 x 20 (vorn), 10,5 x 20 (hinten)
   GEWICHTE & ABMESSUNGEN
Leergewicht min. 2) kg 1.740
Gewichtsverteilung (vorn/hinten) % 53-54 / 47-46
zul. Gesamtgewicht kg 2.200
zul. Achslast vorn kg 1.080
zul. Achslast hinten kg 1.165
Gesamtlänge mm 4.670
Gesamtbreite mm 1.895
Gesamthöhe mm 1.370
Radstand mm 2.780
Spurweite vorn mm 1.590
Spurweite hinten mm 1.600
Wendekreis mm 11,4
Luftwiderstandsbeiwert Cw 0,26
Bodenfreiheit mm 105
Böschungswinkel vorn Grad 9,8
Böschungswinkel hinten Grad 16,5
Kofferraummaße  – Länge (min./max.) mm 695 / 840
                          – Breite (min./max.) mm 795 / 1.470
                          – Höhe (min./max.) mm 430 / 520
Kofferrauminhalt (nach VDA-Norm) l 315
Tankinhalt l 74
   LEISTUNG
Kraftstoffverbrauch 3)
      innerorts l/100 km 17,0
      außerorts l/100 km 8,8
     gesamt l/100 km 11,8
      CO2 Emission g/km 275
Höchstgeschwindigkeit km/h 315
Beschleunigung von 0 – 100 km/h s 2,7

Nissan Nismo – Die Geschichte

Der erste Skyline GT-R gewann in nur 34 Monaten 50 Rennen

1969 führte Nissan erstmals das heute legendäre Kürzel GT-R ein. Zunächst für eine Skyline Limousine, 1971 dann auch für ein besonders rassiges Coupé namens KPGC-10. Der Erfolg des Duos im japanischen Motorsport sucht bis heute seinesgleichen: Die Limousine siegte in 33 Rennen, das Coupé baute diese Erfolgsserie bis 1972 auf 50 Siege aus – und das alles in einer Zeitspanne von lediglich zwei Jahren und zehn Monaten.

Im September 1984 entschloss sich Nissan, die Aktivitäten des Werksteams und der privaten Rennställe unter einem Dach zu bündeln. Die neue Motorsportabteilung erhielt den Namen „Nissan Motorsports International Co. Ltd”, kurz Nismo. Eine eigenständig operierende, gleichwohl hundertprozentige Nissan-Tochter.

Der Auftrag von Nismo war klar definiert. Ziel war und ist die perfekte Verkörperung der Marke Nissan, die sich Innovation, Technologie und Fahrspaß für jedermann auf die Fahnen geschrieben hat. Zugleich steht Nismo für die stolze Motorsport-Historie Nissans und den Hochleistungs-Anspruch des Unternehmens.

1986 nahm Nissan unter Federführung von Nismo erstmals am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Es war der Beginn einer langjährigen Beziehung, die in den folgenden Jahren zum Einsatz zahlreicher von Nismo präparierter GT und Prototypen auf dem berühmten Kurs im Departement Sarthe führte.

R32 – der GT-R, der als Godzilla nicht nur den Australiern das Fürchten lehrte

1988 debütierte der erste reinrassige Nissan-Rennwagen. Ein offener Einsitzer auf Basis der Roadsterstudie Saurus, konzipiert für einen Markenpokal und später auch von Rennfahrerschulen gern genutzt. Das folgende Jahr sah dann die Enthüllung eines Tourenwagens, der Nissan nicht nur in Japan, sondern auch in der weltweiten Gemeinde der Motorsportfans in den Mittelpunkt setzte: der ikonische Nissan Skyline GT-R „R32“.

Mit Allradantrieb und Allradlenkung, trug der R32 von Beginn an eine totale Dominanz zur Schau. R32 GT-R-Modelle nach Gruppe A-Reglement gewannen auf nationaler Ebene 29 Rennen infolge und hatten zwischen 1990 und 1993 ein Dauer-Abonnement auf die japanische GT-Meisterschaft.

Beim berühmten Bathurst 1000 in Australien trat der R32 gegen die mächtigen Holden- und Ford-V8 an – und besiegte sie zweimal. Auch die australische Tourenwagen-Meisterschaft stand zwischen 1990 und 1993 ganz im Zeichen des GT-R R32. Ob dieser Überlegenheit ersann ein australischer Journalist den ehrfürchtigen Spitzname Godzilla, in Anspielung an das grausame Trickfilm-Monster aus Japan. Auch in Europa hinterließ Godzilla seine riesigen Fußabdrücke. 1991 eilte der Nissan bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps zum Gesamtsieg; im gleichen Jahr strich er bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring den Klassensieg in der Gruppe N ein. Für Fans gab es eine straßenzugelassene Nismo gekennzeichnete Version zu kaufen.

Die erste Runde auf dem Nürburgring in unter acht Minuten

Der Nachfolger Skyline GT-R R33 umrundete 1995 als erstes Produktionsauto die berühmte Nürburgring-Nordschleife in unter acht Minuten.

Es folgte mit dem R34 der erstmals von Nismo komplett in Eigenregie gebaute Rennwagen. Die V-Spec-Version (für Victory Specification) des bei Nismo zur Kraftkur weilenden Skyline GT-R R34 erhielt die Zusatzbezeichnung ‘Z-tune’, was als Hinweis auf die überragenden Fahrleistungen des straßenzugelassenen Sportwagens zu verstehen war. Mit über 370 kW (500 PS) aus dem 2,8-Liter-Bi-Turbo-Sechszylinder war dies der ultimative Skyline für den ernsthaften Sportfahrer. Nur 20 dieser legalen Geschosse wurden gebaut, in der Regel auf Basis von gebrauchten R34 mit sehr geringerer Kilometerleistung.

In den 1990er Jahren verstärkte Nissan über Nismo sein Engagement im Motorsport weiter – und entsprechend nahm auch die Zahl der Erfolge zu. Durch den Gesamtsieg des Skyline GT-R (R32) beim 24 Stunden Rennen von Spa sowie dem zehnten Platz eines Skyline GT-R LM (R33) in Le Mans 1995 und dem dritten Platz des Nissan R390 GT1 in Le Mans 1998 stieg der Bekanntheitsgrad von Nismo in Europa weiter an.

Michael Krumm holt 2003 den japanischen GT-Titel

In Japan beteiligte sich Nissan mit dem Skyline GT-R (R34) zwischen 1999 und 2003 an der Super GT-Meisterschaft – und errang in den ersten und letzten Jahren sowohl den Titel bei den Fahrern und den Teams. Einer der beiden siegreichen Piloten war der Deutsche Michael Krumm. 2004 kam es zur Wachablösung durch den Fairlady Z, in Europa eher geläufig als Nissan 350Z. Schon gleich im ersten Rennen war der neue Z siegreich und sicherte Nissan am Jahresende Fahrer- und Teamwertung; 2005 reichte es dann noch einmal zum Gewinn des letzteren Pokals.

Abseits befestigter Rennstrecken zahlte sich Nismos Expertise im Bau von Rennwagen auch in der erbarmungslosen Welt der Rallye Raids aus. Ein Höhepunkt war zweifellos die Rallye Dakar 2004, bei der der Schotte Colin McRae auf einem Nissan Pick-up zwei Etappensiege erringen konnte.

Getreu dem Motto, nach dem der Motorsport auch das werksseitige Tuninggeschäft befruchten sollte, füllte Nismo derweil die Lücke zwischen Renn- und Straßensportwagen. Nach dem Vorbild von Firmen wie AMG entstand ein Sortiment hochwertiger Tuningteile mit Werksgarantie für all jene, die ihr Fahrzeug mit Technik aus den Nissan Rennwagen verbessern wollten. In der Folge tauchten verstärkt leistungsgesteigerte und optisch veredelte Nismo-Modelle auf Japans Straßen auf.

Der aktuelle Renn-GT-R firmiert unter dem Kürzel R35

Die Präsentation des neuen Nissan GT-R (R35) lenkte ab 2008 den Blick dann wieder verstärkt auf den Motorsport. In der Super GT-Serie schaffte Nissan mit dem Nachfolger des 350Z auf Anhieb im ersten Jahr die Meisterschaft – und wiederholte dieses Kunststück 2011 und 2012 aufs Neue.

Im Sommer 2011 errang Nissan bei den 24 Stunden von Le Mans die beiden ersten Plätze in der LMP2-Klasse. Im zweitplatzierten Auto saß als einer von drei Piloten Lucas Ordoñez, erster Sieger der GT Academy für die schnellsten Piloten auf der Sony Spielekonsole. Damit stellte Nissan die Richtigkeit des Förderprogramms unter Beweis, das aus virtuellen Top-Piloten authentische Siegrennfahrer schmiedet.

Quelle: Nissan Deutschland

Juke-R Nissan Kubus mattschwarz

Nissan Juke-R – Testfahrt

485PS und 285er Semi-Slicks im Regen, keine Kombination die wirklich beruhigend für die Nerven wirkt. Doch was sein muss, muss sein und Nissan hatte eingeladen um einen von 2 Juke-R Prototypen auf Deutschen Straßen fahren zu dürfen. Die Zahl derer, die dieses Vergnügen haben werden, kann man an 2 Händen abzählen.

Testfahrt Juke-R, mit 485PS auf Semi-Slicks im Regen.

Die Geschichte des Juke-R begann in einer „Bierlaune *1“ von englischen Nissan-Motorsport Mitarbeitern.  Und wie so oft, wenn man sich mal frei mit einem Thema beschäftigen kann und ein wenig „rum spinnt“, dann kommen doch oftmals am Ende richtig geile Projekte heraus. (Ich möchte an der Stelle nicht an das Nissan-Racing Team aus weiblichen Nissan-Mitarbeiterinnen erinnern, denn einen Rosafarbenen 370Z will ich dann doch nicht beim 24-Stunden Rennen sehen. [;)]*2  )

Im Falle des Juke-R war die Idee ebenso geil, wie umsetzbar. Überlegt haben sich die Jungs in England, was wohl heraus kommen würde – wenn man die Technik des Nissan-Sportwagen GT-R in die extravagante Hülle des Nissan Juke packen würde. Der Juke – ein Auto dessen 190PS Serienversion im Test einen geteilten Eindruck hinterließ. Auf der einen Seite ist der Juke ein Exot. Ein kleiner Crossover, der mit den besten Genen aus 2 Welten protzen will. Das Design des Juke lässt auch nur 2 Extreme zu: Man mag es wirklich, oder man sieht im Juke nur die Ähnlichkeit zu Ost-Afrikanischen Busch-Kröten.

Juke-R 480 PS

Die Legende zum Juke-R besagt, dass die Nissan-Techniker die Metamorphose der beiden Fahrzeuge unter anderem auch deshalb an die Spezialisten von „Ray Mallock Limited“ ausgelagert haben, weil nicht alle Führungskräfte von Nissan von dieser Idee begeistert waren. Wer Motorsport-Begeisterte Engländer kennt, der kann jedoch verstehen, was nach der Idee zum GT-R/Juke Mix passierte. In den Köpfen spukte vermutlich bereits ein grimmig dreinblickenden Kampf-Frosch mit riesigen 20 Zoll Rädern und vor Selbstbewusstsein strotzenden Stoßfängern herum.

Heraus kam – nachdem man den High-Tech Transaxle-Antriebsstrang des GT-R um einige Zentimeter gekürzt hatte – der vermutlich schnellste und sportlichste Kompakt-SUV der nächsten Jahrzehnte.

Und dieses Gen-Experiment in Mattschwarz wollte nun an einem verregneten Mittwoch-Vormittag auf öffentlichen Straßen ausgeführt werden. Herzlichen Glückwunsch.

Zwischen der Präsentation des Juke-R im vergangenen Herbst und der ersten Ausfahrt auf öffentlichen Straßen in der Eifel-Region, konnte man im Internet mitverfolgen wie der Juke-R auf abgesperrten Rennstrecken die etablierte Sportwagen-Konkurrenz düpierte. Mit den Bildern des im wilden Drift um die Schikane im Hafen von Dubai fliegenden XS-Super-Crossover im Kopf, wurde der Autor dieser Zeilen im Rennwagen-Schalensitz mit der Hilfe eines 5-Punkt-Gurtes fixiert. Der Einstieg über die Streben des nach FIA-Norm angefertigten Sicherheitskäfiges gelang indes weniger komplex als zunächst befürchtet.

Juke-R-Event1_611

Die Sitzposition im Einzelstück Nummer 2 von 1 entsprach dann doch wieder eher dem Frosch-Bein-Ideal, ganz nach den frühen Assoziationen des Äußeren der Juke-Serienversion.

Der V6 Bi-Turbo mit 3.8 Liter Hubraum grummelt im Juke-R noch näher am Fahrer als im Spenderfahrzeug. Dank des kompletten Antriebsstranges aus dem GT-R verfügt auch der Juke-R über ein Doppelkupplungsgetriebe mit dem selbst Stadt-Fahrten im Semislick bereiften Kampfkubus möglich wären. Rückwärts einparken indes stand glücklicherweise nicht auf dem Plan.  Langsam rollend, erstaunlich nah an einer Serienreifen Fahrwerksabstimmung verlässt man den zum Parc Fermé umgebauten Industrieparkplatz.

Juke-R bestellen?

Sie wollen auch einen Juke-R kaufen? Dann beeilen Sie sich am besten und schicken schnell eine eMail an:

Juke-R@Nissan.co.uk – Der Kaufpreis beträgt 450.000€

Gas geben. Die 485PS versammeln sich kurz zum gemeinsamen Start und lassen ein Augenzwinkern später die nasse Straße und die damit theoretisch ungeeigneten Reibwerte vergessen – gut das man das nicht in der Kurve getan hat. Im Idealfall und trockener Straße, wäre der Juke-R in der Lage, den Sprung vom Stand auf Landstraßen-Tempo in 3.7 Sekunden zu bewältigen. Auf nasser Straße reicht der Gedanke an den verkürzten Radstand und die auf trockene Straßen optimierten Reifen um weitere Kraftproben mit dem Bi-Turbo-Biest unter der buckligen Juke-Haube auf kurze Sprints zu minimieren.

Der Juke-R wirkt während einer kleinen Autobahn-Etappe ausgesprochen erwachsen und sieht man von den beschlagenen Scheiben ab – gibt es keinen Grund das Biest nicht doch in Serie anzubieten.  Die beschlagenen Scheiben sind unter anderem ein Ergebnis des Umbaus. Der V6 Bi-Turbo Motor nimmt derart viel Platz in Beschlag, dass man keinen Platz mehr für die Klimaanlage und die Serien-Lüftung hatte und so sitzt das Gebläse nun dort wo ehemals ein Reserverad Platz hatte und die langen Wege bis zur Windschutzscheibe waren vermutlich ebenso geeignet für das nasse Eifel-Wetter, wie die fetten Semi-Slicks.

Und weil man bei Nissan vom Erfolg und dem Interesse des Über-Crossover überrannt wurde, wird es nun eine kleine Serie von Juke-R geben. Anstelle des 485PS Motors erhalten die Käufer des Juke-R jedoch die Technik des aktuellen GT-R. Basierte das Konzeptfahrzeug noch auf dem 2010er GT-R, erhält der Käufer eines Juke-R nun die 550PS-Version als Spender-Fahrzeug.

Der Kaufpreis dürfte die Käuferschicht ein wenig enger definieren als beim Serien-Juke: 450.000€  – 4 Fahrzeuge sind bereits verbindlich bestellt und werden vermutlich im Spätsommer 2012 an die Käufer ausgeliefert.

Weitere Informationen unter:

https://www.facebook.com/NissanJukeOfficial

 

  • *1 Vermutung des Autors!
  • *2 Über die Quelle schweigt der Autor!
Nissan GT-R

Spass im Regen, dank Nissan GT-R

Es regnet viel in England. Für uns Kontinental-Europäer scheint es auf der Insel eigentlich immer nur zu regnen. Man kann sich über diese erhöhte Luftfeuchtigkeit aufregen, oder das Beste daraus machen. Englands zweitbester Auto-Tester: Chris Harris hat in seinem aktuellen Test genau das getan.

Chris Harris vergleich nun den den BMW M5 und den Nissan GT-R und weil es die ganze Zeit nass ist, gibt es nur eines was man mit den Autos wirklich sinnvoll tun kann 😉

Driften.

In 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h

Nissans bößer Junge

Er ist Godzillas legitimer Nachfolger, der Nissan Juke-R.

Eine Mischung aus der Karosserie des ungewöhnlichen Nissan Juke mit dem Antriebsstrang des Sportwagengs GT-R. Heraus gekommen sind 2 Einzelstücke die es in sich haben.  Binnen 22 Wochen haben die Mannen rund um Ray Mallock und den englischen Entwicklungsingenieure von Nissan Europe eine Automobile Frankenstein Variante auf die Beine gestellt.  Rein optisch besteht der JUKE-R aus 4 großen Rädern und ein paar Rundungen unter denen die Räder Platz gefunden haben. Auf dem voluminösen Unterbau sitzt eine kleine Fahrgastzelle, die in der R-Variante nur noch 2 Mitfahrern und einem stabilen Überrollkäfig Platz bietet.

Unter der Haube des sportlichen „Urban-SUV-Racer“ steckt der V6 Bi-Turbo mit 3.8 Liter Hubraum wie er auch im bisherigen Nissan GT-R seinen Dienst verrichtet. In der Hülle des kleinen Juke sind am Ende 485PS und 588Nm angetreten um dem Asphalt mit Hilfe des intelligenten und variablen Allradantriebs einzuheizen.

3,7 Sekunden auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 257 km/h  wurden jetzt von den Verantwortlichen als Leistungseckdaten des Power-Würfels vermeldet.

Verkäuflich ist diese ganze besondere Juke-Version leider nicht.