Erste Fahrt: Nissan X-Trail 2018

Nissan X-Trail Fahrbericht

Japanischer Crossover gerüstet für die Zukunft

Seinem meistverkauften Modell spendierte der japanische Automobilhersteller einen Generationswechsel und schickt den X-Trail im dritten Anlauf weiter auf Erfolgskurs.  3,7 Millionen Modelle wurden bislang seit seiner Markteinführung 2000 verkauft. Der 2013 auf der IAA präsentierte Crossover ersetzte den bis dato laufenden Pathfinder in Europa. Mitte 2014 durfte sich die Kundschaft über mehr Rundungen freuen und quittierte dies mit bislang 115.000 verkauften Einheiten auf dem europäischen Markt.. Das turnusgemäße Facelift erhielt ab Sommer 2017 noch mehr Sicherheits- und Komfortfunktionen sowie einen weiteren Qualitätssprung im Innenraum und kleinere Modifikationen am Außenkleid. Um den Anschluß zum Thema „autonomes Fahren“ nicht zu verpassen, rüstet Nissan nun seinen Bestseller mit seiner Eigenentwicklung  ProPILOT aus. Damit sollen die ersten Schritte zur Mobilität der Zukunft gemacht werden. Für die leise Markteinführung 2018 bieten die Japaner das Basismodell mit einem 1,6 Liter Benziner und der Ausstattung „VISA“ ab € 25.440 an.

Neuerungen durch Kundenwunsch

Alle Neuerungen im X-Trail will Nissan gemäß einem Feedback seiner Kunden durchgeführt haben. Hierzu gehören unter anderem seine hohen Radhäuser und die geschwungene Linie der Motorhaube. Unterstützung beim dynamischen Auftritt findet er in der neu gestalteten Frontpartie. Dazu zeigt sich der X-Trail mit dem typischen V-förmigen Frontgrill der Marke. Im Bumerang-Motiv strahlen uns seine Frontscheinwerfer an, die bereits bei seinem größeren Bruder Qashqai als LED Scheinwerfer mit adaptiven Lichtsystem angeboten werden. Der gesamte Frontauftritt lässt den Japaner generell sehr selbstbewußt auf der Straße stehen. Mit einer klaren geraden Linie streckt er sich nach hinten und findet mit seinem Heck schon den eindeutigen Abschluss eines SUV, wenn auch im Crossover Segment beschrieben. Von seinen Fahreigenschaften sowie dem neuen Design konnten wir uns im letzten Oktober rund um die bayerische Landeshauptstadt München einen ersten Eindruck verschaffen.

Modernes Design mit flottem Diesel.

Durchzugsstarker Diesel

Die ersten Testkilometer gestalten sich sehr kurzweilig mit dem X-Trail, der  sowohl im Spurt als auch bei schneller Kurvenfahrt einen erstaunlich sicheren Eindruck für einen Crossover hinterlässt. Im Fokus steht für uns der mit der Modellpflege 2016 eingeführte 2.0 Diesel mit seinen 130 kW (177 PS).  Der „starke“ Diesel mit einem Drehmomentmaximum von 380 Newtonmetern bei 2.000 Umdrehungen macht nicht nur im Stadtverkehr eine gute Figur, sondern wirkt auf kürzeren Autobahnstrecken genauso souverän. Die für die neue Generation überarbeitete Fahrwerksabstimmung überzeugt mit strafferen Federn und einer Neuabstimmung von Stoßdämpfern und der Zahnstangenlenkung mit elektronischer Servolenkung, was den X-Trail äußerst agil wirken lässt.

2.0 Liter Diesel mit 177 PS und 380 Newtonmeter.

Allrad Crossover 

Serienmäßig kombiniert wird das 2.0 Diesel Aggregat im Allradmodus sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe, als auch mit dem Xtronic Automatikgetriebe. Sollte es dann doch „nur“ das Vorderrad getriebene Fahrzeug sein, steht ausschließlich die Xtronic-Automatik zur Verfügung. Außerdem serienmäßig im X-Trail ein Stopp-/Start-System, das zur Unterstützung der guten Verbrauchswerte beiträgt. Kombiniert liegen uns vom Hersteller für den 4×4-getriebenen mit Xtronic Automatikgetriebe ausgerüsteten X-Trail Angaben von schlanken 6,1 l (6,7 l innerorts, 5,8 l außerorts) vor. Der damit verbundene Kohlendioxid Emissionswert von 162 Gramm pro Kilometer spricht für sich. Der 2.0 Liter Diesel erfüllt zusätzlich natürlich die Euro 6 Norm.

Klettert auch gern mal im Gelände.

Ab 2018 gerüstet für die Zukunft

Zu den im Trend liegenden Assistenzsystemen wie Querverkehrs-Warner, Einpark-Assistent, Müdigkeitserkennung und Totewinkel-Assistent bieten die japanischen Ingenieure seit Beginn 2018 das System ProPILOT an. Im einspurigen Autobahnverkehr, Kolonnenverkehr oder Stau soll es die Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Abbremsen übernehmen. Es kombiniert die Funktionen des Spurhalte-Assistenten, der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage sowie des Traffic Jam Pilot. Ein Schalter am Lenkrad aktiviert und deaktiviert das System. Alle Statusinformationen hält das Display zwischen den Rundinstrumenten bereit.

X-Trail mit ProPILOT System fürs autonome Fahren.

Außer autonom auch luxuriös

Der X-Trail startet für alle seine Motorisierungen mit der Basis Ausstattung „Visia“, die den Anspruch an einen kompletten Crossover fürs erste erfüllt. Die Preisspanne zieht sich dabei von 24.440 Euro (1.6 Liter Benziner, Ausstattung „Visia“) bis zur Variante „Tekna“ mit dem 2,0-Liter-Diesel für 45.290 Euro. Darüber hinaus stehen zahlreiche optionale Extra-Pakete zu unterschiedlichen Preisen zur Auswahl, die Platz zur Individualisierung lassen. Erhältlich sind dabei 18 und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Panoramo-Glasschiebedach, Smart-Key-System inkl. Start-Stopp-Knopf sowie ein Premium BOSE Soundsystem mit 8 Lautsprechern, um nur ein paar Features zu nennen. Im Bereich Sicherheitssysteme legt Nissan Features wie Totwinkel-Assistent, Spurhalte-Assistent aktiv mit korrigierendem Bremseingriff, Fußgängererkennung für AEB (Autonomous Emergency Braking), Notbremsassistent, sowie Regensensor, Fernlich-Assisent und Verkehrsteichenerkennung ins Angebot. Eine Rückfahrkamera mit 360 Grad Rundumsicht ist im Paket des Nissan Connect Navigationssystem enthalten.

Mit allen Sicherheit- und Komfort Features.

Fazit: Der 2.0 Liter Diesel X-Trail mit vollem Ausstattungspaket leistet sich keine Schwächen auf den ersten Testkilometern. Beim Startpreis der Motorisierung inklusive Vollausstattung von etwas mehr als 45.000 Euro bleibt kein Wunsch unerfüllt und eine attraktive Alternative für seine Mitbewerber ist er überdies.

Schon fast SUV, der X-Trail.

Der X-Trail mit seinem 2.0 Liter Sahne Diesel hält als Crossover Anschluß zum SUV Segment. Unterstützung findet er dabei auch bei seinen elektronischen Helferlein.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Test: Nissan X-Trail

Seit 2014 fährt der Nissan X-Trail in der 3. Generation für den japanischen Autohersteller und dies als meistverkauftes Fahrzeug der Marke überhaupt. Zur Modellpflege 2017 bietet Nissan einen neuen Powerdiesel mit 2 Liter Hubraum zur Ergänzung des 1.6 Liter Diesel. Als zusätzliches Kaufargument soll darüber hinaus die Ausstattungslinie „N-Connecta“ dienen, um den SUV weiter auf Dauerbrennerkurs zu halten. Der X-Trail pass…

Erste Fahrten: Nissan Qashqai und X-Trail

Nissan Qashqai und X-Trail im Fahrbericht

Yin und Yang SUV auf japanisch

Seine beiden SUV und Crossover will Nissan auf Erfolgskurs halten und frischt sie nochmals mit mehr Ausstattung auf. Dabei ist der Qashqai nach gut 10 Jahren noch in seiner 2. Generation und der X-Trail nach bereits 16 Jahren in der 3. Generation. Mit ihren Einsatzgebieten decken sie eine große Bandbreite der Kundenwünsche ab und sind so nicht unbegründet für den japanischen Autobauer die Bestseller im Portfolio. Mit seinen gerade für den Stadtverkehr perfekten Maßen als Crossover fand der Qashqai bislang seine Kundschaft bei den Fahrern, die den urbanen Verkehr nutzen. Der X-Trail bediente bislang die Fahrer, die sich auch mal in unwegsame Gebiete getraut haben. Diese Aufteilung möchten die Verantwortlichen von Nissan klar beibehalten. Mit ihren Vorbereitungen zum autonomen Fahren und komfortabler Ausstattung greifen sie jedoch nach den jüngeren Kunden, die sowohl das Angebot von Extrem-Aktivitäten nutzen als auch im Begriff sind, eine Familie zu gründen. Für den Marktstart beider Modelle bietet sich der 19. September 2017 als Tag der offenen Tür in den Autohäusern an. Der Crossover Qashqai startet bei 20.490 Euro und der SUV X-Trail bei 25.440 Euro.

Nissan Qashqai – Verkaufsschlager der letzten 10 Jahre.

Nicht nur als eines der erfolgreichstes Fahrzeuge der Japaner der letzten 10 Jahre, sondern auch als erfolgreichstes Fahrzeug in seinem Segment feiert Nissan seinen Crossover. Dabei erzielte er knapp zehn Jahre nach seiner Einführung auf dem europäischen Markt im März diesen Jahres mit 33.000 verkauften Einheiten immer noch das beste Monatsergebnis des japanischen Automobilherstellers europaweit. Damit das so bleibt, wird er noch mal richtig aufgefrischt und erhält in vier Bereichen eine Aufbesserung. Nissan konzentriert sich beim Qashqai auf die Thematik Außendesign, höhere Qualität im Innenraum, verbesserte Fahrleistungen und die von den Verantwortlichen angekündigte Intelligent Mobility Technologie, die für mehr Komfort und Sicherheit sorgen soll. Das für Nissan meistverkaufte Fahrzeug, der X-Trail, sprengt gemäß den Vertriebsleuten der Europazentrale  alle Rekorde weltweit. Hinterlegt mit Zahlen, wird schnell klar, dass der geländefähige SUV das Verkaufs-Flaggschiff von Nissan seit seiner Einführung im Jahr 2000 ist. Der im Innenraumlayout als Fünf- und Siebensitzer produzierte X-Trail ging mehr als 3,7 Million mal in Kundenhände. Die aktuelle dritte Generation wurde 2014 auf den Markt geschickt und steht allein in Europa mit 115.000 Einheiten in den Auftragsbüchern der Japaner. Dass Nissan auch hier nicht locker lassen will, ist folgerichtig und präsentiert den X-Trail genau wie den Qashqai in vier Punkten verbessert. Um uns von beiden Fahrzeugen einen Überblick zu verschaffen, lud der japanische Autobauer ins wunderschöne Wien ein. An zwei Tagen durften wir uns von den angekündigten Verbesserungen überzeugen.

Nissan Qashqai – Vielseitig einsetzbar.

Allround tauglicher Crossover

Starten durften wir nach einem kurzen Briefing am Flughafen mit dem Qashqai. Im Außendesign immer wieder um Details verbessert, konzentrierten sich die Ingenieure und Designer tatsächlich um den Innenraum des Crossover. Auffällig sind der elektrisch verstellbare Fahrersitz, der mit einer Vier-Wege-Lendenwirbelstütze aufwartet. Das Einsteigen wird besonders für große Menschen erleichtert durch das bereits aus dem Micra bekannte Lenkrad, das mit seiner unten abgeflachten Form Unterstützungsarbeit leistet. Weiter besserte der japanische Autobauer insgesamt mit der Verarbeitung seiner modifizierten Materialien nach, die den Qashqai rein optisch und haptisch ab der Ausstattungslinie N-Connecta sehr erwachsen wirken lassen. Aufgrund permanenter Kundenbefragung wurden seine beiden angebotenen Infotainment-Systeme nochmals optimiert, was die Bedienung des Touchscreens und den Empfang betrifft. Seine Zielgruppen will Nissan mit dem Qashqai weiterhin unter den Singles, Paaren und Familien wissen. Bei einem großzügigen Platzangebot für bis zu fünf Personen bietet der Crossover immerhin noch 430 Liter Kofferraumvolumen. Flexibel zeigt er sich, wenn die Rücksitze im Verhältnis 60:40 umgeklappt werden können. Dann offeriert uns der Qashqai ganze 1.585 Liter, wobei sich der Kofferraumbereich mit optionalen flexiblen Trennwänden und Böden unterschiedlich darstellen kann. Unsere Fahrt führt uns über kleinere Stadtautobahn- und Landstraßenstrecken direkt zurück in die Innenstadt von Wien. Hier macht der Crossover einen klar souveränen und agilen Eindruck. Sein kleiner Wendekreis macht das Manövrieren in der Enge einer Stadt sehr einfach.

Effizienz bei 99 Gramm

Das Thema Antrieb präsentiert uns Nissan ab 99 g/km CO2 als neues effizientes Programm beim Motorenprogramm des Qashqai. Wie bisher sorgen zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren im Portfolio des Crossover für den Vortrieb. Die Leistungsstufen der Aggregate liegen zwischen 81 kW (110 PS) und 120 kW (163 PS). Mit kampfbereiten 3,8 Liter Durchschnittsverbrauch bei 99 g/km CO2 Emission steht der 1,5 Liter Einstiegsdiesel in Verbindung mit Frontantrieb und einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe zur Verfügung. Sein großer Bruder, der 1,6 Liter Diesel, kommt mit 96 kW und 130 PS daher. Optional ist er auch mit einem Xtronic Automatikgetriebe erhältlich. Beide Benziner sind turboaufgeladene Aggregate. Der 1,2 Liter DIG T Turbo bringt 85 kW (115 PS) auf die Kurbelwelle und ist wahlweise mit einem Xtronic Getriebe verfügbar, während der 1,6 Liter Benziner mit 120 kW (163 PS) und einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe aufwartet.

Teilautonomes Fahren inbegriffen

Im Laufe der Veranstaltung wird von den Verantwortlichen von Nissan immer wieder vom teilautonomen Fahren mit dem von Nissan entwickelten ProPILOT Fahrsystem gesprochen, das im Frühjahr 2018 Einzug in die Fahrzeugflotte halten soll. Im Zuge dieser Nissan Intelligent Mobility Strategie lotet Nissan die Frage aus, wie die Autos der Zukunft gefahren und angetrieben werden und welche Rolle sie innerhalb der Gesellschaft spielen. Die Japaner wollen gerade im Qashqai nicht nur einen ersten großen Schritt in diese Richtung machen, sondern mit dem Crossover diese Technologie möglichst einem großen Kundenkreis zugänglich machen. Das ProPILOT System umfasst die Funktionen des Spurhalte-Assistenten, der intelligenten Geschwindigkeitsregelanlage und des Staupiloten. Summa summarum soll die Kombination im einspurigen Autobahnverkehr, im Kolonnenverkehr und in Staus die Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Bremsen übernehmen. Eine intuitive Bedienung vorausgesetzt, wird das System per Schalter am Lenkrad aktiviert und deaktiviert. Zu den weiteren Assistenzsystemen zählen der Querverkehrs-Warner, eine Verkehrszeichenerkennung, eine Müdigkeitserkennung, ein Einpark-Assistent, der Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht sowie ein Spurhalte-Assistent.

Nicht zu aufdringliches Interieur.

Zusätzliche Ausstattungslinie „N-CONNECTA“

Der Einstiegspreis beim Qashqai beginnt in der Basisausstattung „VISIA“ bei 20.490 Euro. Das nächste Ausstattungsprogramm „ACENTA“ erhält der Kunde schon mit Aufpreis von 3.000 Euro. Beide Ausstattungslisten sind bereits üppig besetzt, doch Nissan legt mit der Variante „N-CONNECTA“ noch eine Schippe drauf. Hier liegt der Aufpreis bei 4.000 Euro im Vergleich zum ACENTA. Die Top Variante – das Rund-um-Sorglos-Paket – lässt dann zwar kaum noch ein Wunsch offen, aber dafür muss der Kunde noch weitere 3.000 Euro auf den Ladentisch legen.

SUV Bestseller X-Trail

Zweiter Tag der Präsentation, zu der Nissan nach Wien eingeladen hat. Heute steht der Test des neuen X-Trail auf dem Plan. Der im englischen Sunderland produzierte geländefähige SUV rollt ab Juni 2017 dort vom Band und findet seinen Weg in die deutschen Autohäuser ab August diesen Jahres. Mit dem X-Trail schreibt der japanische Autobauer zum zweiten Mal eine Erfolgsgeschichte und das seit 2001. Mit dem Neuen startet Nissan nun in die 3. Generation und erwartet immerhin noch 10.000 verkaufte Einheiten für das laufende Jahr 2017. Mit leichten Modifikationen im Außendesign, die den X-Trail dennoch von der der 2. Generation klar unterscheidet, sowie den im Trend liegenden Sicherheits- und Komfortfeatures will der SUV aus Japan weiter punkten. Einen weiteren Kaufanreiz setzt Nissan mit der Einführung einer neuen Ausstattungsvariante. „N-CONNECTA“ ist wie schon beim Qashqai eine Linie, die dem Kunden eine Vielzahl von weiteren Features bietet, die sonst nur einzeln bestellbar waren. Wie schon einige Mitbewerber im Segment setzt auch Nissan zukünftig auf pilotiertes Fahren. Unter dem Projekt „Nissan Intelligent Mobility“ stellt der X-Trail ab 2018 hierzu das Fahrsystem ProPILOT zur Verfügung. Das System soll im einspurigen Autobahnverkehr, im Kolonnenverkehr und in Staus die Steuerung der Lenkung, Beschleunigung und Bremsen übernehmen.

Nissans zweites Standbein: Der X-trail.

Abgeflachtes Lenkrad im Trend

Das Interieur des X-Trail präsentiert sich uns, wie schon am Vortag beim Qashqai, mit einem unten abgeflachten Lenkrad, das den Ein- und Ausstieg erleichtert. Darüber bietet es durch ein geändertes Layout mehr Sicht auf die dahinter liegenden Infoelemente. Die zu den Testfahrten zur Verfügung stehende Topversion „TEKNA“ macht mit ihrer Lederausstattung und der damit verbundenen Verarbeitung einen guten Eindruck.Das Motorenkapitel ist beim X-Trail sehr übersichtlich gestaltet. Ein Benziner und zwei Diesel Aggregate treiben den SUV an. Ihre Leistungsstufen erstrecken sich von 120 kW (163 PS) beim 1,6 Liter Benziner über den 1,6 Liter Diesel mit 96 kW (130 PS) bis hin zum 2,0 Liter Diesel mit 130 kW (177 PS). Während der Turbobenziner nur mit einem manuellen Sechs-Gang-Schaltgetriebe erhältlich ist, lassen sich sowohl der kleine als auch der große Diesel mit einem Sechs-Gang-Schaltgtriebe oder mit einem Xtronic Getriebe kombinieren. Darüber hinaus sind die Diesel Motorisierungen mit Front- und Allrad-Antrieb zu bestellen.

Geländetaugliches SUV, der Nissan X-Trail.

Moderate Aufpreispolitik

Der X-Trail startet in den Verkauf, wie schon der Qashqai, mit der Basisausstattung „VISIA“ bei einem Listenpreis von 25.440 Euro. Zweite Ausstattungsvariante bildet der „ACENTA“ zu einem Aufpreis von 3.200 Euro. Der bereits angesprochenen Kaufanreiz findet sich in der Linie „N-CONNECTA“, die zu einem weiteren Aufpreis von 3.700 Euro verfügbar ist. Auch beim X-Trail bildet der „TEKNA“ Ausstattung das High End des Fahrzeuges. Hier bleibt dann aber auch kein Wunsch mehr offen zu einem Aufpreis von 4.640 Euro.

X-Trail mit zusätzlicher Ausstattungslinie „N-CONNECTA“.

Fazit: Sowohl Qashqai als auch X-Trail bilden beim japanischen Autobauer die Sektion „Brot und Butter Auto“. Hier sprechen die verkauften Einheiten eine eindeutige Sprache. Beide Fahrzeuge bestechen durch ein sehr kluges Preis- / Leistungsverhältnis, das sich sehr gut in der Balance hält.

Brot-und-Butter Auto – Der Nissan X-Trail.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann

Nissan X-Trail – Japanisch-französische Freundschaft

Nissan hört auf seine Kunden, denn deutlich über 50 Prozent der Kunden wollten den X-Trail als Automatik mit Allrad und Diesel. Und genau das bieten die Japaner jetzt mit dem neuen 130 kW/177 PS starken Triebwerk. Mindestens 36.490 Euro werden für diese Option fällig, während der Spritverbrauch mit rund sechs Litern noch immer moderat ausfallen soll. Freilich verweigert der Hersteller den neuen Zweiliter auch den Schaltfans nicht – dann hat man rund 2.000 Euro gespart. Der jetzt im X-Trail werkelnde Vierzylinder ist übrigens ein Renault-Gewächs. Und zwar handelt es sich um jenes Aggregat, das in den letzten Jahren bereits diverse Modelle des französischen Konzerns angetrieben hat, aber jetzt haben die Entwickler den Selbstzünder überarbeitet – 20 Prozent der Teile sind neu. Es dürfte vor allem darum gegangen sein, das Kraftpaket fit für die Euro 6-Abgashürde zu machen.

Wer mit dem X-Trail ins Gelände will, fährt am besten den Zweiliter-Diesel in Kombination mit dem Automatikgetriebe
Wer mit dem X-Trail ins Gelände will, fährt am besten den Zweiliter-Diesel in Kombination mit dem Automatikgetriebe

Zeit für eine erste Proberunde. Nach Betätigung des Startknopfes wird schnell klar: Der Vierzylinder ist ein rustikaler Geselle und denkt gar nicht erst daran, sein Dieseldasein akustisch zu vertuschen. Fast schon ein erfrischender Gegenpol zum glattgeschliffenen Design moderner SUV, wie es auch der X-Trail einer ist. Aber bleiben wir zunächst beim Motor. Der 380 Nm-Brocken hat mit dem 1,7-Tonner leichtes Spiel, zumindest nach Überwindung seiner Anfahrschwäche.

Die 4WD-Variante des Nissan X-Trail bietet die Möglichkeit einer variablen als auch starren Verteilung der Antriebskraft zwischen den Achsen
Die 4WD-Variante des Nissan X-Trail bietet die Möglichkeit einer variablen als auch starren Verteilung der Antriebskraft zwischen den Achsen

So kann es passieren, den Schalter ungewollt abzuwürgen. An Steigungen rollt er zudem gerne auch mal zurück. Hier könnten die Techniker noch etwas Arbeit in die Berganfahr-Kontrolle stecken. Der Aufpreis für die Automatik ist also gut angelegt. Das stufenlose Getriebe macht einen wirklich angenehmen Eindruck – der Anfahrkomfort überzeugt, die Übersetzungsübergänge sind naturgemäß butterweich, und der gefürchtete Gummiband-Effekt bleibt aus, da die Ingenieure Stufen simulieren. Jetzt kann man den Zweiliter richtig genießen, der zwar beim Durchbeschleunigen eine halbe Sekunde später Landstraßentempo erreichen soll als die Ausgabe mit mechanischem Getriebe, aber das ist in der Praxis unerheblich. Zumal der X-Trail ohnehin kein ausgewiesener Sprinter ist.

Der Arbeitsplatz des Nissan X-Trail ist aufgeräumt
Der Arbeitsplatz des Nissan X-Trail ist aufgeräumt

Schön dagegen, dass der erstarkte Kraxler bereits auf leichten Gaspedaldruck aus dem Drehzahlkeller heraus füllig an Tempo zunimmt und somit zu den Elastizitäts-Profis gehört. Darüber hinaus gehört er auch noch zu den Nutzwertprofis, bietet Raum in Hülle und Fülle. Bei umgeklappten Sitzen passen fast 2.000 Liter in den Kofferraum – welche Autos halten schon derartig viel Ladevolumen bereit? Und auch an die menschliche Fracht wurde gedacht beispielsweise mit einer verschiebbaren Rücksitzbank. So muss man in der zweiten Reihe nun wirklich keine Not leiden und kann die Beine (auch längere Ausführungen davon) genüsslich ausstrecken. Nur die Passagiere in der mindestens 500 Euro dritten Sitzreihe würden wohl nicht unbedingt freiwillig auf Langstrecke gehen, aber das ist ja ganz normal. Bei der Allradkompetenz ist der X-Trail logischerweise nur ein Semiprofi und verzichtet aus gegebenem Anlass auf eine Reduktion – in der Praxis fährt eben fast niemand in unwegsames Gefilde. Per Drehschalter kann man die Kraftverteilung fixieren, und dass der Nissan auch in puncto Achsverschränkung recht ordentlich abschneidet, zeigen die Experten bei der Vorstellung auf einer präparierten Geröllpiste.

Der neue Zweiliter-Diesel füf den Nissan X-Trail stammt von Renault
Der neue Zweiliter-Diesel füf den Nissan X-Trail stammt von Renault

Bleibt der Blick in den Innenraum. Hier gibt es sachliche Hausmannskost statt Sterne-Menü. Die Architektur ist aber sauber verarbeitet, und manch einer wird sich freuen, dass er die Sitzheizung einfach per Tastendruck über einen altmodischen Kippschalter aktiviert statt fünf Minuten im Menü des Touchscreens herumzuirren. Dennoch bietet der Nissan auch einen Touchscreen. Mit einem sehr überzeugenden Navigationssystem noch dazu, das Zieleingaben schnell verarbeitet und präzise führt. Für die Infotainment-Befriedigung müssen der Bildschirm in der Mittelkonsole sowie ein kleines TFT-Feld zwischen den klassischen Rundskalen im Kombiinstrument reichen, da ist der X-Trail konservativ gestrickt. Progressive Einstellung dagegen bei der Sicherheit – autonomes Bremssystem, Spurhalte-Warner und Verkehrszeichenerkennung zählen sogar bei der Basis zu den Selbstverständlichkeiten. Dafür ist ein integriertes Navi hier überhaupt nicht lieferbar und selbst in der etwas höherwertigen Linie „Acenta“ mit 1.380 Euro recht teuer. Immerhin sind dann Bluetooth-Freisprechanlage und Rückfahrkamera inklusive. Im Gesamtpaket ist der X-Trail aber ein fair eingepreistes Fahrzeug und bietet vor allem viel Nutzwert und ansehnlichen Komfort für sein Geld. Der kräftige Zweiliter-Diesel ist definitiv eine Bereicherung für das Modell. (Patrick Broich/SP-X)

Nissan X-Trail – Platz mit Assistenten

Der Nissan X-Trail gehörte zu den SUV-Exemplaren, die schon rein optisch maskuline Präsenz verströmen und mehr Geländewagen als modischer SUV sein wollen. Sein Design war kantig-markant, von Softie-Gebaren keine Spur. Doch das gehört der Vergangenheit an. Mit der dritten Generation kam 2014 der Imagewechsel. Wir wollten wissen, wie sich das weichgespülte SUV fährt und baten es mit dem 1,6-Liter-Benziner mit 123 kW/163 PS zum Alltagstest.

Die Neuauflage gibt sich ganz modern: Stichwort Crossover-Design, der kleine und äußerst erfolgreiche Bruder Qashqai lässt grüßen. Von diesem hat der X-Trail nicht nur die Vorgaben fürs Design übernommen, sondern auch die Aufgabe, ein praktisches Familienauto zu sein. Da der Qashqai nicht länger als Siebensitzer angeboten wird, muss das 26 Zentimeter längere Modell herhalten, wenn mehr als vier bis fünf Personen transportiert werden sollen. Die Sitze sechs und sieben kosten je nach Ausstattung zwischen 800 und 500 Euro Aufpreis. Bei einer Gesamtfahrzeuglänge von 4,64 Metern kann man trotz des Radstands von 2,71 Metern natürlich auf den Einzelstühlen ganz hinten keine Raumwunder erwarten. Aber es reicht durchaus für akzeptable Komfortbedingungen für kurze Strecken, sofern die Passagiere in der zweiten Reihe ein Einsehen haben und die Verstellmöglichkeit der längs verschiebbaren Sitzbank nach vorne nutzen. Kinder – diese können die hintere Sitzreihe vermutlich auch deutlich geschmeidiger und eleganter als Erwachsene entern – sollten sich dort auf jeden Fall wohlfühlen.

Die Sitze sechs und sieben kosten je nach Ausstattung zwischen 800 und 500 Euro Aufpreis. Bei einer Gesamtfahrzeuglänge von 4,64 Metern kann man trotz des Radstands von 2,71 Metern natürlich auf den Einzelstühlen ganz hinten keine Raumwunder erwarten
Die Sitze sechs und sieben kosten je nach Ausstattung zwischen 800 und 500 Euro Aufpreis. Bei einer Gesamtfahrzeuglänge von 4,64 Metern kann man trotz des Radstands von 2,71 Metern natürlich auf den Einzelstühlen ganz hinten keine Raumwunder erwarten

Das Platzangebot ist eine große Stärke des X-Trails. Trotz der neuen Formgebung konnte dieses Plus auch in die dritte Generation transformiert werden. Fahrer und Beifahrer thronen fast über dem Verkehrsgeschehen, wären die Sitzauflagen etwas länger, würden auch lang gewachsene Passagiere Langstrecken gut verkraften. Der Kofferraum bietet reichlich Volumen. In der siebensitzigen Konfiguration sind es zwischen 135 und 1.877 Litern, beim Fünfsitzer 550 bis 1.982 Liter. So mutiert das Fahrzeug zum Ladechampion.

Bei der Wahl der Motoren macht es Nissan den Kunden leicht: Es gibt nur zwei, ein Diesel und ein Benziner mit jeweils 1,6-Liter-Hubraum. Als Alternative zum Selbstzünder mit 96 kW7130 PS, bietet Nissan den von uns gefahrenen Turbo mit 120 kW/163 PS an. Dieser wird ausschließlich mit Frontantrieb und Handschalter ausgeliefert, nur der Diesel ist optional mit Automatik sowie Allrad kombinierbar. Im Vergleich zu dem durchzugstärkeren Selbstzünder (320 Nm) mobilisiert der Benzindirekteinspritzer mit 240 Nm nicht gerade viel Drehmoment und verlangt vom Fahrer ein wenig Umdenken. Einfach schaltfaul dahin cruisen oder einfach nur aufs Gaspedal treten und auf bärige Kraft vertrauen, funktioniert mit dem Benziner nicht. Schalten ist hier angesagt. Wer sich dessen befleißigt, kann mit dem X-Trail flott und entspannt unterwegs sein. Auf der Autobahn fühlt man sich zwischen Richtgeschwindigkeit und Tempo 180 sehr wohl. Bei höherem Tempo wird es dann doch etwas laut. Im Durchschnitt flossen 8,3 Liter durch die Benzinleitungen, knapp zwei Liter mehr als der Normwert vorgibt. Wenigfahrer dürften mit dem Verbrauch gut leben können, zumal der Mehrpreis zum sparsameren Diesel mit 2.450 Euro nicht gerade günstig ausfällt.

Da der Qashqai nicht länger als Siebensitzer angeboten wird, muss der 26 Zentimeter längere X-Trail herhalten, wenn mehr als vier bis fünf Personen transportiert werden sollen
Da der Qashqai nicht länger als Siebensitzer angeboten wird, muss der 26 Zentimeter längere X-Trail herhalten, wenn mehr als vier bis fünf Personen transportiert werden sollen

Anders als bei den Motoren wird beim Assistenten-Angebot nicht gekleckert, sondern geklotzt. So gehören autonomer Notbrems- und Spurhalteassistent wie Verkehrszeichenerkennung ab Werk zum Serienumfang. Ab dem zweiten Komfortniveau kommt noch ein Fernlichtassistent hinzu. Der Spurhalte-Helfer agiert zwar ein wenig nervös und piepst schon, wenn sich die Reifen der Fahrbahnmarkierung nur nähern, lässt sich aber im Alltag ausschalten, um ihn für Engstellen wie in einer Autobahnbaustelle als sinnvoller Helfer wieder per Knopfdruck zu aktivieren. Für 900 Euro Aufpreis bietet Nissan zudem noch weitere praktische Unterstützung wie Bewegungs- und Müdigkeitserkennung und einen Einpark- und Totwinkel-Assistent an. In der von uns gefahrenen höchsten Ausstattungsstufe (ab 35.660 Euro) sind diese Bestandteil der Serienausstattung, dazu kommen noch unter anderem ein Navigationssystem mit 7 Zoll-Farbtouchscreen, Rückfahrkamera, Leder, Panoramaglasdach und ein Digitalradio. Letzteres zeigte sich allerdings nicht von seiner besten Seite und verbrachte viel Zeit damit, den eingestellten Sender zu suchen und zu verlieren, das aber im flotten Wechsel.

Insgesamt kann der X-Trail aber überzeugen. Wer keinen Wert auf Premiumanspruch legt, dafür aber ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis schätzt, ist hier sicherlich gut bedient. (Elfriede Munsch/SP-X)

News: Nissan X-Trail – Vom harten Kerl zum netten Partner

Jahrelang waren Matsch, Schlamm und Querfeldein die Domänen des Nissan X-Trail. Seit der neuen Generation wird der Crossover im Offroad-Look aber immer häufiger auf der Kö, dem Kudamm oder der Leopoldstraße gesichtet. Und parkt auch selbstbewusst vor der Kita oder der Staatsoper. Der große Bruder des Qashqai ist ein Beleg dafür, dass die großen Zeit der klobigen Geländewagen vorbei ist. Seine pummelige Rundlichkeit kommt besser an, als die eckige Robustheit früherer Modelle. Hinzu kommt, dass es für das kleinere Schwestermodell Qashqai keine Langversion mit dem Zusatz „+2“ mehr gibt. Für dessen Ex-Kunden bietet der X-Trail auf Wunsch zwei versenkbare Zusatzsitze im Fond und kann so bis zu sieben Insassen mit auf Tour nehmen.

Der X-Trail wird von einem Blechkleid umrahmt, dessen Frontpartie im aktuellen Nissan-Look gefällig aussieht, ohne dabei allzu penetrant weichgespült zu wirken. Den Wechsel vom harten Kerl zum modernen Partner hat der Japaner gut überstanden. Charakter ja, aber eben alles eine gute Portion sanfter. Dank des üppigen Radstandes von gut 2,70 Metern und der möglichen Verschiebung der Sitze in der zweiten Reihe herrscht verblüffende Bein- und Kniefreiheit. Durch die ausgeklügelte Variabilität ist der X-Trail auch als Lastesel nutzbar. Zwischen 550 und 1.982 Liter Stauraum sind mehr als ordentlich.

Das Bergland rund um Innsbruck, nasser Neuschnee hat sich auf den schmalen, kurvenreichen Landstraßen festgesetzt. Natürlich vertraut der X-Trail auf den modernen Allradantrieb
Das Bergland rund um Innsbruck, nasser Neuschnee hat sich auf den schmalen, kurvenreichen Landstraßen festgesetzt. Natürlich vertraut der X-Trail auf den modernen Allradantrieb

Beim Motorenangebot befreit Nissan künftige Kunden von der sonst üblichen, manchmal sogar ausufernden Qual der PS-Wahl. Derzeit gibt es nur zwei Triebwerke: Der 1,6-Liter-Benziner (120 kW/163 PS) ist dem Fronttriebler vorgehalten, verbraucht nach geltender Norm knapp über 6 Liter und macht eine Spitze von 200 km/h möglich. Wichtiger ist der vertraute Diesel mit gleichem Hubraum. Der muss sich mit 96 kW/130 PS begnügen und steht mit einer Durchzugskraft von 320 Newtonmetern im Datenblatt. Von der Papierform her stellt sich vor der ersten Testfahrt schon die Frage, ob das alles für ein standesgemäßes Fortkommen mit dem je nach Version bis zu 1,6 Tonnen schweren X-Trail ausreicht.

Das Bergland rund um Innsbruck, nasser Neuschnee hat sich auf den schmalen, kurvenreichen Landstraßen festgesetzt. Natürlich vertraut der X-Trail auf den modernen Allradantrieb, der dank elektronischer Unterstützung die Antriebskraft stets an die Achse schickt, die es gerade besonders nötig hat. Schnell wird deutlich, dass das „S“ im Gattungskürzel „SUV“ (Sport-Utility-Vehicle) nicht der größte Buchstabe im X-Trail-Alphabet ist. „Sport“ geht anders. Das Sechsgang-Getriebe will immens fleißig geschaltet werden, um den Japaner bei Laune zu halten. Bis die Nadel des Drehzahlmessers die „2.000“ erreicht hat und das Turboloch überwunden ist, passiert nicht allzu viel. Erst dann lässt sich der X-Trail zum gelassenen Mitschwimmen im Alltagsverkehr bewegen.

Dennoch bewältigt er zuverlässig auch Überholmanöver, wenn die Lücke zum Entgegenkommenden nicht allzu knapp bemessen ist. Nissan nennt eine Spitze von bis zu 186 km/h und einen Spurt auf Tempo 100 in gut 11 Sekunden. Aber Nutzer dieser Art von Autos legen ohnehin mehr Wert auf Komfort, die hohe Sitzposition für gute Übersicht, auf Raumangebot und praktischen Nutzen. Der Allradantrieb dagegen steht nicht unbedingt im Vordergrund. Aber immerhin gut die Hälfte der X-Trail-Käufer haben sich bisher für ihn entschieden. Mittels Drehrad kann zwischen Frontantrieb, automatischem Vierradantrieb oder der festen Verteilung der Motorkraft im Verhältnis 50:50 auf die beiden Achsen gewählt werden. Das unterscheidet ihn vom kleineren Qashqai. Er rollt nur in Ausnahmefällen auf allen Vieren.

Da der X-Trail auch im Innenraum einen mehr als passablen Eindruck macht und gut verarbeitet ist, stößt er auf einige Gegenliebe in der scheinbar ständig wachsenden SUV-Gemeinde
Da der X-Trail auch im Innenraum einen mehr als passablen Eindruck macht und gut verarbeitet ist, stößt er auf einige Gegenliebe in der scheinbar ständig wachsenden SUV-Gemeinde

Der so angetriebene X-Trail ist ab 32.000 Euro zu haben. Klimaanlage, Alu-Räder, Einparkhilfe vorn und hinten, LED-Tagfahrlicht oder Tempomat sind bei allen Versionen serienmäßig. Gegen Aufpreis gibt es diverse Assistenzsysteme, darunter auch eine Notbremsfunktion bei drohendem Aufprall. In der Liste der Extras stehen u.a. LED-Scheinwerfer, eine elektrisch öffnende Heckklappe, eine Kamera mit 360-Grad-Rundumsicht oder eine Internet-Anbindung. Wer das nötige Guthaben auf dem Konto hat, kann also gut bis zu 40.000 Euro ausgeben.

Da der X-Trail auch im Innenraum einen mehr als passablen Eindruck macht und gut verarbeitet ist, stößt er auf einige Gegenliebe in der scheinbar ständig wachsenden SUV-Gemeinde; obwohl er später kam als manch wohlsituierte Rivalen, die seit Jahren das Geschäft unter sich ausmachen. Aber: Nissan gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Mitspielern in dieser Klasse und wird sicher auch seine reichhaltige Kundenkartei einsetzen, in der zum Beispiel eben jene Besitzer des verblichenen Qashqai+2 als Zielgruppe verzeichnet sind. Und die müssten doch eigentlich recht leicht vom X-Trail zu überzeugen sein.

Autor: Peter Maahn/SP-X

News: Nissan X-Trail – Der praktischere Qashqai

SUV sind häufig entweder gutaussehend oder praktisch. Der Nissan X-Trail ist beides. Wer den technisch eng verwandten Qashqai für zu eng hält, findet in ihm den vielfältigeren Begleiter für Alltag und Freizeit. Gespannfahrer könnten trotzdem enttäuscht werden.

Den ersten möglichen Vorbehalt räumt der X-Trail schon beim Einsteigen aus: Obwohl die Karosserie gegenüber dem kantigen Vorgänger mit ihren verschwenderischen Schwüngen und Bögen fast schon aufgequollen wirkt, ist der Innenraum gewohnt großzügig. Nicht alle Mittelklasse-SUV lösen den Zielkonflikt zwischen dynamischem Äußeren und geräumigem Inneren so überzeugend. Auf dem kommandostandartigen Fahrersitz ist das Raumgefühl großzügig und der Fernblick weit. Über dem Verkehr thronend fühlt man sich geborgen, wie es in einem SUV sein muss. Auch in Reihe zwei geht es dank der längs verschiebbaren Sitzbank auf Wunsch luftig zu, selbst auf den beiden Notsitzen in Reihe drei lässt es sich für Erwachsene kurzzeitig aushalten. In der Regel wird man aber wohl die Sessel umgeklappt im Wagenboden lassen und stattdessen den großzügigen Gepäckraum nutzen.

Das Abteil hinter der großen Klappe ist der große Vorzug des X-Trail. Während es dort beim fast 30 Zentimeter kürzeren Qashqai für Kinderwagen oder Großeinkauf schon etwas eng wird, hat sein größerer Ableger so viel Platz, dass man verschwenderisch damit umgehen kann. Exaktes Packen ist so zwar nicht notwendig, aber möglich. Auch dank der praktischen, mit auswischbarem Kunststoff ausgeschlagenen Unterbodenfächer. Die stammen genetisch noch von der Vorgängergeneration, einem kastenförmigen Arbeits-SUV ohne Schnickschnack aber mit praktischen Details.

Das Heck ist ein wenige kantiger als beim kleinen Bruder
Das Heck ist ein wenige kantiger als beim kleinen Bruder

Wie der kernigere Vorgänger ist auch der neue X-Trail jenseits befestigter Asphalt-Straßen ein kompetenter Begleiter, solange man den optionalen Allradantrieb ordert und es nicht ernsthaft in schweres Gelände geht. Wie in dieser Klasse üblich werden beim X-Trail nicht permanent alle vier Räder angetrieben. Die Hinterachse schaltet sich lediglich dazu, wenn vorne der Grip fehlt. Darüber hinaus lässt sich der Allradantrieb auf Knopfdruck auch dauerhaft erzwingen – etwa beim Anfahren mit Hänger auf nasser Wiese. Apropos Hänger: Bis zu 2.000 Kilogramm darf der X-Trail an den Haken nehmen. Und er wäre auch ein nahezu perfektes Zugfahrzeug, wenn Nissan nicht einfach die in dieser Hinsicht interessanteste Antriebsvariante aus dem Programm gestrichen hätte. Denn in Deutschland lassen sich Allradantrieb und Automatik nicht kombinieren. So kann man als Gespann-Fahrer nur wählen, ob man lieber für gute Traktion einen möglicherweise erhöhten Kupplungsverschleiß in Kauf nimmt oder ob man komfortabel mit Automatik fährt und dafür rutschiges Geläuf meidet.

In vielen Fällen dürfte der X-Trail aber eher als geräumiges Familienauto denn als Arbeitstier herhalten. Der gegenüber dem Qashqai verlängerte Radstand und das komfortable, wenn auch gelegentlich etwas stuckerige Fahrwerk machen ihn zum bequemen Autobahngleiter, der auch für Schlaglochpassagen in der Stadt oder auf der Landstraße gerüstet ist. Dynamische Ambitionen hingegen sind dem Nissan trotz seiner präzisen Lenkung und der geringen Wankneigung eher fremd. So passt auch der 96 kW/130 PS starke Diesel gut ins Paket. Von der Papierform etwas schwachbrüstig, stellt er sich in der Praxis doch mit etwas Anlauf als ausreichend durchzugsstark heraus. Einmal in Fahrt, treibt er den großen und schweren X-Trail zügig durch den Verkehr. Dabei gibt er sich laufruhig und genügsam: Rund sechs Liter reichen dem Allrader bei zügiger, aber nicht hektischer Fahrweise für 100 Kilometer.

Das Cockpit ist luftig und aufgeräumt
Das Cockpit ist luftig und aufgeräumt

Ab 27.200 Euro gibt es den X-Trail mit Dieselmotor. Das sind 300 Euro weniger als für den identisch motorisierten Qashqai aufgerufen werden. Allerdings ist der größere der beiden Nissan-Brüder schlechter ausgestattet. Posten wie Klimaanlage, Tempomat und CD-Radio sind aber trotzdem an Bord. Auch das Programm an Assistenten ist überraschend großzügig: Zum Standard zählen neben einer Notbrems-Automatik immerhin Spurhaltehelfer und Verkehrszeichenerkennung. Damit lässt es sich bereits gut leben. Wer Allradtechnik will, muss jedoch direkt 5.000 Euro drauflegen, weil diese mit der nächsthöheren Ausstattungsstufe kombiniert ist. Gleiches gilt, wenn Automatik gewünscht wird. Was noch für die Basisvariante spricht: Eine dritte Sitzreihe gibt dort bereits für 800 Euro, in den höheren Linien werden 1.450 Euro fällig, weil die Zusatzplätze mit dem Panoramaglasdach zwangsgekoppelt sind.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Nissan X-Trail – Der praktischere Qashqai

SUV sind häufig entweder gutaussehend oder praktisch. Der Nissan X-Trail ist beides. Wer den technisch eng verwandten Qashqai für zu eng hält, findet in ihm den vielfältigeren Begleiter für Alltag und Freizeit. Gespannfahrer könnten trotzdem enttäuscht werden.

Den ersten möglichen Vorbehalt räumt der X-Trail schon beim Einsteigen aus: Obwohl die Karosserie gegenüber dem kantigen Vorgänger mit ihren verschwenderischen Schwüngen und Bögen fast schon aufgequollen wirkt, ist der Innenraum gewohnt großzügig. Nicht alle Mittelklasse-SUV lösen den Zielkonflikt zwischen dynamischem Äußeren und geräumigem Inneren so überzeugend. Auf dem kommandostandartigen Fahrersitz ist das Raumgefühl großzügig und der Fernblick weit. Über dem Verkehr thronend fühlt man sich geborgen, wie es in einem SUV sein muss. Auch in Reihe zwei geht es dank der längs verschiebbaren Sitzbank auf Wunsch luftig zu, selbst auf den beiden Notsitzen in Reihe drei lässt es sich für Erwachsene kurzzeitig aushalten. In der Regel wird man aber wohl die Sessel umgeklappt im Wagenboden lassen und stattdessen den großzügigen Gepäckraum nutzen.

Das Heck ist ein wenige kantiger als beim kleinen Bruder
Das Heck ist ein wenige kantiger als beim kleinen Bruder

Das Abteil hinter der großen Klappe ist der große Vorzug des X-Trail. Während es dort beim fast 30 Zentimeter kürzeren Qashqai für Kinderwagen oder Großeinkauf schon etwas eng wird, hat sein größerer Ableger so viel Platz, dass man verschwenderisch damit umgehen kann. Exaktes Packen ist so zwar nicht notwendig, aber möglich. Auch dank der praktischen, mit auswischbarem Kunststoff ausgeschlagenen Unterbodenfächer. Die stammen genetisch noch von der Vorgängergeneration, einem kastenförmigen Arbeits-SUV ohne Schnickschnack aber mit praktischen Details.

Wie der kernigere Vorgänger ist auch der neue X-Trail jenseits befestigter Asphalt-Straßen ein kompetenter Begleiter, solange man den optionalen Allradantrieb ordert und es nicht ernsthaft in schweres Gelände geht. Wie in dieser Klasse üblich werden beim X-Trail nicht permanent alle vier Räder angetrieben. Die Hinterachse schaltet sich lediglich dazu, wenn vorne der Grip fehlt. Darüber hinaus lässt sich der Allradantrieb auf Knopfdruck auch dauerhaft erzwingen – etwa beim Anfahren mit Hänger auf nasser Wiese. Apropos Hänger: Bis zu 2.000 Kilogramm darf der X-Trail an den Haken nehmen. Und er wäre auch ein nahezu perfektes Zugfahrzeug, wenn Nissan nicht einfach die in dieser Hinsicht interessanteste Antriebsvariante aus dem Programm gestrichen hätte. Denn in Deutschland lassen sich – anders als etwa in der Schweiz – Allradantrieb und Automatik nicht kombinieren. So kann man als Gespann-Fahrer nur wählen, ob man lieber für gute Traktion einen möglicherweise erhöhten Kupplungsverschleiß in Kauf nimmt oder ob man komfortabel mit Automatik fährt und dafür rutschiges Geläuf meidet.

Das Cockpit ist luftig und aufgeräumt
Das Cockpit ist luftig und aufgeräumt

In vielen Fällen dürfte der X-Trail aber eher als geräumiges Familienauto denn als Arbeitstier herhalten. Der gegenüber dem Qashqai verlängerte Radstand und das komfortable, wenn auch gelegentlich etwas stuckerige Fahrwerk machen ihn zum bequemen Autobahngleiter, der auch für Schlaglochpassagen in der Stadt oder auf der Landstraße gerüstet ist. Dynamische Ambitionen hingegen sind dem Nissan trotz seiner präzisen Lenkung und der geringen Wankneigung eher fremd. So passt auch der 96 kW/130 PS starke Diesel gut ins Paket. Von der Papierform etwas schwachbrüstig, stellt er sich in der Praxis doch mit etwas Anlauf als ausreichend durchzugsstark heraus. Einmal in Fahrt, treibt er den großen und schweren X-Trail zügig durch den Verkehr. Dabei gibt er sich laufruhig und genügsam: Rund sechs Liter reichen dem Allrader bei zügiger, aber nicht hektischer Fahrweise für 100 Kilometer.

Der Gepäckraum ist groß
Der Gepäckraum ist groß

Ab 27.200 Euro gibt es den X-Trail mit Dieselmotor. Das sind 300 Euro weniger als für den identisch motorisierten Qashqai aufgerufen werden. Allerdings ist der größere der beiden Nissan-Brüder schlechter ausgestattet. Posten wie Klimaanlage, Tempomat und CD-Radio sind aber trotzdem an Bord. Auch das Programm an Assistenten ist überraschend großzügig: Zum Standard zählen neben einer Notbrems-Automatik immerhin Spurhaltehelfer und Verkehrszeichenerkennung. Damit lässt es sich bereits gut leben. Wer Allradtechnik will, muss jedoch direkt 5.000 Euro drauflegen, weil diese mit der nächsthöheren Ausstattungsstufe kombiniert ist. Gleiches gilt, wenn Automatik gewünscht wird. Was noch für die Basisvariante spricht: Eine dritte Sitzreihe gibt dort bereits für 800 Euro, in den höheren Linien werden 1.450 Euro fällig, weil die Zusatzplätze mit dem Panoramaglasdach zwangsgekoppelt sind.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Nissan X-Trail – Jetzt auch mit Benziner

Nissan bietet für den X-Trail einen neuen Motor an. Bislang gab es mit dem 1,6 Liter großen und 96 kW/130 PS starken Diesel nur ein Einheitstriebwerk. Jetzt ist ein Vierzylinder-Turbobenziner mit 120 kW/163 PS hinzugekommen. Bestellbar ist der Nissan X-Trail mit dem Ottomotor ab 24.750 Euro, ausgeliefert wird ab September.

Der neue Turbobenziner wird auch im kleineren Qashqai eingesetzt. In Verbindung mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt er den X-Trail in 9,7 Sekunden auf Tempo 100. Im Schnitt soll das SUV laut Hersteller mit 6,2 Litern je 100 Kilometer auskommen. Erhältlich ist das Aggregat mit allen Ausstattungslinien.

Autor: Adele Moser/SP-X

Autonews – Der Wochenrückblick KW 29

1. Dodge Challenger SRT zeigt Muskeln

Bei Dodge wird geklotzt statt gekleckert. Die Chrysler-Tochter rüstet sein Musclecar Challenger auf und setzt zum ersten Mal bei dem neuen 6,2-Lier-Hemi-Achtzylinder eine Kompressoraufladung ein. Das Ergebnis kann sich sowohl sehen als auch hören lassen. Saftige 707 PS und ein maximales Drehmoment von 880 Newtonmetern spuckt der Dodge Challenger SRT Hellcat nun aus. Eine wahre Höllenkatze wird da auf die Straßen losgelassen. Sie schafft die 400 Meter aus dem Stand in nur 11,2 Sekunden und ist bei der Fahrt durch das Ziel sogar 201 km/h schnell. Mit den richtigen Krallen wie etwa den Pirelli P257/40 ZR 20 P Zero-Reifen sind es sogar nur 10,8 Sekunden. Grrrrr!

2015 Dodge Challenger SRT Hellcat

2015 Dodge Challenger SRT Hellcat

2. Sondermodell zum TDI-Jubiläum von Audi

25 Jahre hat die TDI-Technologie nun auf dem Buckel. Das wird natürlich gebührend gefeiert. Das Editionsmodell Audi A7 Sportback 3.0 TDI Competition liefert satte 326 PS auf die Räder und beschleunigt in nur 5,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Modifikationen an der Aufladung und an den Nockenwellen steigern die Leistung des 3,0-Liter-Turbodiesels gegenüber dem Serienmodell. Bei Vollgas kommen kurzzeitig über eine Boostfunktion weitere PS dazu. Geschaltet wird mittels der Acht-Stufen-Tiptronic. Das Sondermodell verfügt über das S-Line-Sportpaket mit einer Tieferlegung der Karosserie um 20 Millimeter, 20-Zoll-Räder im Fünf‑Speichen‑W‑Design mit schwarz lackierten Flanken, rote Bremssättel, schwarzes Interieur, Sportsitze in Valcona Leder und edlen Metall-/Holz-Dekoreinlagen. Der Audi A7 Sportback 3.0 TDI Competition ist ab einem Grundpreis von 72 000 Euro im August bestellbar.

Audi A7 Sportback 3.0 TDI competition

3. Hyundai ix35 Fuel Cell: Er fährt und fährt und fährt.

Der ix35 Fuel Cell hat einen neuen Rekord für Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb aufgestellt. Mit den norwegischen Umweltschützern Marius Bornstein und Arnt G. Hartvig am Steuer legte der weltweit erste in Serie produzierte Fahrzeug mit der umweltfreundlichen Antriebstechnik mit nur einer Tankfüllung satte 700 Kilometer zurück. Von Oslo über Göteborg und Kopenhagen ging es am Ende nach Malmö. Die zehnstündige Fahrt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 76 km/h übertraf die Reichweiten-Werksangabe von 594 Kilometern deutlich. Am Ende der Reise zeigte der Bordcomputer sogar noch zehn Kilometer Restreichweite an. Stark im Zeichen der Umwelt.

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4. BMW 2er Active Tourer füllt die Lücke

BMW hat es mal wieder geschafft einen Nischenplatz auszufüllen. In dem kompakten Van von 4,34 Meter Länge geht es deutlich geräumig zu. Der BMW 2er Active Tourer bietet deutlich mehr Innen- und Gepäckraum sowie erheblich mehr Variabilität als der sechs Zentimeter längere BMW X1. Voraussetzung: Frontantrieb mit quer eingebautem Frontmotor. Nicht üblich bei den sonst für die Heckantriebsmotoren bekannten Münchner. Die üblichen typischen Merkmale von BMW sind aber geblieben. Mit dem Modell bringen sie auch ihren neuen Motorbaukasten mit jeweils 500-ccm-Zylindern ins Spiel und zwar als Drei- und Vierzylinder-Benziner und Vier-Zylinder-Diesel. Ab 27 200 Euro steht der BMW 2er Active Tourer vom 27. September bei den Händlern in Deutschland.

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5. Klein aber Oho: Der Peugeot 108.

Mit seinen Abmessungen macht der 3,47 Meter lange und 1,62 Meter breite Cityflitzer die Stadt zu seinem Spielplatz. Ein Wendekreis von nur 9,60 Metern ermöglicht das Umkehren in engen Verhältnissen. Perfekt für den oft wuseligen Stadtverkehr. Der Kofferraum bietet mit 196 Litern ausreichend Platz für den Shopping-Trip und durch die geteilt umklappbare Rückbank lässt sich das Laderaumvolumen sogar auf bis zu 780 Liter erhöhen. Für den Antrieb des 108 stehen zwei Aggregate zur Wahl. Der 1.0 e-VTi 68 STOP & START mit Fünf-Gang-Schaltgetriebe und 69 PS und der 1.2 Pure-Tech 82 mit Fünf-Gang-Schaltgetriebe und 82 PS. Die Preise für den 1,0 68 VTi 5-Gang Schaltgetriebe beginnen bei 8890 Euro.

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6. VW Scirocco wird sportlicher

Volkswagen hat seinem Scirocco eine Frischekur gegönnt und besonders die sportliche Note überarbeitet. Mit neuen Aggregaten, die alle die Euro-6-Norm erfüllen, dynamischer und kraftvoller auf die Straßen losgelassen. Ein Sportfahrwerk, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Blinkleuchten in den Außenspiegelkappen, vordere Lufteinlässe in Wabenstruktur, ein Dachkantenspoiler, Kennzeichenbeleuchtung in LED-Technik, Doppelendrohre und grüne Wärmeschutzverglasung unterstreichen seine Sportlichkeit. Die Steigerung von sportlich heißt beim Scirocco „R“ und enthält traditionell eigenständige Designelemente. Für den Antrieb stehen vier Benzin- und zwei Dieselmotoren zur Auswahl, die alle zwischen 125 PS und 250 PS rangieren. Die Preise für den Sportler aus Wolfsburg starten bei 23 900 Euro für den 1.4 TSI mit Blue-Motion-Technologie.

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7. Jeep Renegade wird erschwinglich

Das Einstiegsmodell Renegade Sport, das von einem 81 kW / 110 PS starken 1,6-Liter-Bnzinmotor mit Fünf-Gang-Getriebe und Vorderradantrieb bewegt wird, kommt im Oktober zum Basispreis von 19.900 Euro auf den Markt. Als Topmodell der ersten kleinen SUV-Baureihe von Jeep ist besonders geländetauglich und bietet jede Menge Fahrspaß zum kleinen Preis an. Ab der Grundversion gibt es eine Klimaanlage, das Uconnect-Multimedia-System VP2 mit Touchscreen, Bluetooth, AUX-, SD- und USB Eingang und eine Berganfahrhilfe. Dazu kommen sechs Airbags und eine Stabilitätskontrolle mit Überschlagsvermeidung. Je nach Wunsch kann man die Ausstattungsversion mit dem Auffahrwarnsystem Forward Collision Warning Plus, der adaptive Cruise Control mit Abstandssensor, dem Totwinkel-Assistent mit hinterer Querbewegungserkennung und einer Einparkautomatik inkl. Spurhalteassistent aufwerten.

2015 Jeep Renegade Latitude and Trailhawk Models

8. Neuer japanischer SUV Nissan X-Trail

Auch die Japaner kommen mit einem neuen SUV auf den Markt. Nissan bringt noch diesen Monat den neuen X-Trail in den Handel, der erstmals auch mit einer dritten Sitzreihe lieferbar ist. In der Basisversion rollt der kompakte mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer elektronischen Parkbremse, Einparkhilfe vorne und hinten, Klimaanlage sowie mit dem modularen Verstausystem Flexi-Board im Kofferraum vom Band. Neben einem Fahrassistenz-Paket ist auch die Chassis-Control-Technologie mit aktiver Fahrkomfortregelung an Bord. Die Preise für das komplett neu entwickelte SUV in den drei bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna beginnen bei 26 790 Euro.

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Fotonachweis: Hersteller