5 Gründe, einen Nissan 370Z Roadster zu kaufen

Augen zu und dann denkst du mal an ein sportliches Cabriolet. Sechs Zylinder, Heckantrieb, wollüstige Kurven und pure Sportwagen-Form. Was siehst du? Einen Nissan? Nein. Solltest du aber. 

Hier kommen 5 gute Gründe, einen Nissan 370Z Roadster zu kaufen

1.) JLo mit Haifisch-Nase Wenn Männer an der Ampel den Daumen nach oben zeigen und selbst emanzipierte Frauen neidfrei dem Auto nachschauen, dan…

Nissan Qashqai Black Edition – Edel-Crossover

Auf dem letzten Automobilsalon in Genf zeigten die Japaner bereits ein Konzept für den Nissan Qashqai, das ihren Premium-Anspruch in den Vordergrund rückte. Nun wird der Nissan Qashqai Black Edition präsentiert und will mit seinen schwarzen Akzenten für Noblesse sorgen. Europaweit ist der Crossover auf 3.360 Einheiten limitiert und ab 34.800 Euro erhältlich. Was hier inbegriffen ist, verraten die nachfolgenden Zeilen. Read more

Nissans „The Stig“ – Enthüllung

Bei Top Gear ist es seit Jahren streng geheim, bei Nissan lüftet man aber nun das Geheimnis um die Identität seines „zahmen“ Rennfahrers. Paul Eames – nein, der Mann hat nichts mit dem Eames-Chair zu tun – ist bereits seit 20 Jahren für die Japaner im Einsatz und spielt eine entscheidende Rolle bei der Fahrwerksabstimmung für die europäischen Nissan Modelle.

Man munkelte lange, wer es denn sein könnte. Von Michel Schumacher war lange die Rede, in letzter Zeit soll es Lewis Hamilton gewesen sein und wieder andere munkelten, dass es Tiff Needell oder Jason Plato von der Konkurrenzsendung „5th Gear“ sein sollten. Gelüftet wurde dieses Geheimnis des „weißen Rennfahrer“ von Top Gear jedoch nie so recht. Nissan aber beendet die Geheimniskrämerei um seinen eigenen kleinen „The Stig“. Paul Eames ist einer der europäischen Top-Testfahrer für Nissan und musste seinen Helm nun, zum Start der neuen Stafel von „Top Gear“ im BBC, lüften.

Sein Job: Fahren, fahren und nochmals fahren. Eames ist einer von vier Testfahrern außerhalb Japans, der die höchste Fahrer-Qualifikation von Nissan erteilt bekommen hat. Das beschert ihm natürlich die ein oder andere Runde auf den Teststrecken des Unternehmen, die auf der gesamten Weltkugel verstreut sind – und zwar seit mehr als 20 Jahren. Hier kann Eames instinktiv entscheiden, ob bei einem neuen Serienfahrzeug die Kombination aus Fahrdynamik und Komfort stimmt. Eine der größten Herausforderungen der letzten Periode für Nissans Stig: die Abstimmung des Nissan GT-R. Er sollte bis in hohe Tempi aufregend, aber auch gleichzeitig stabil und griffig sein.

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Schnelle Rundenzeiten? Das und viel mehr beherrscht Paul Eames

Andere Modelle, andere Abstimmungen: Ein Nissan Qashqai oder ein Micra bieten andere Herausforderungen. Diese sollen agil, stabil und sicher, aber gleichzeitig komfortabel und geschmeidig sein. Für dieses Wissen und für die Abstimmungen der jeweiligen Fahrzeuge bedarf es natürlich einer gewissen Expertise. So startete Eames in den 80er Jahren als Techniker und weiß um die Details und Komponenten der Fahrzeuge bestens bescheid. So besteht seine Aufgabe darin, den Fahrzeugen ihren jeweiligen Charakter zu geben und nicht die letzte Hundertstel aus einem der Nissan herauszukitzeln.

Manche sagen, er sei gar kein echter Stig. Und dass er dem echten Stig nur nacheifert. Wir aber wissen, dass Paul Eams für die Qualität des Fahrerlebnisses in einem Nissan zuständig ist und damit mehr auf dem Kasten hat, als auf dem Rundkurs Bestzeiten zu setzten.

Nissan Note Black Edition – attraktives Sondermodell

Sportlich-Schwarz will der neue Nissan Note Black Edition daher kommen. Zwar ist der Japaner dem Van-Segment zugehörig und mit maximal 98 PS nicht gerade das, was man eine Ausgeburt an Dynamik nennt, aber warum sollte ein Mini-Van nicht auch gut aussehen? So kommt das Sondermodell mit schwarzen Akzenten innen wie außen vorgefahren, die Eleganz und Sportlichkeit suggerieren sollen. Hinzu gesellt sich eine üppige Serienausstattung und will den Nissan damit attraktiver machen. Read more

Godzilla und die Entscheidung in den Ardennen

Eigentlich ist es gar nicht die Eau Rouge die den Fahrer des 570 PS starken Godzilla auf die Prüfung stellt. Es sind Stavelot und Blanchimont die dein Gemächt prüfen. Voll auf dem Stempel aus Stavelot raus? Eine sich erst öffnende Rechtskurve, die sich dann in Richtung Blanchimont noch einmal zuzieht. Wie sagte Ron als mir bei geschmeidigen dreistelligen Tachozahlen der Platz ausging und sich Godzilla aufmachte mit dem Hintern über den Kunstrasen auszureiten? „Du warst nicht committed„.  Und wenn Ron das sagt, dann hat er recht. Die Kurve, der Nissan GT-R 2017, seine 570 PS und Vollast – ich hatte mein „Commitment“ für diese brutal schnelle Rechts nichts erteilt. Gezuckt am Gasfuß. Üblicherweise werden solche „Angstzucker“ am Gasfuß mit einem Dreher bestraft, ein Abflug ist auf der Ardennen-Achterbahn nicht so ein großes Problem wie am Nürburgring – aber ernsthaft, erstens schadet auch ein Einschlag in Belgien der Lackoberfläche und zweitens leidet auch das Ego, selbst wenn man sich nicht weh tut. Doch Godzilla möge böse drein schauen in seinem neuen Modelljahr 2017. Grob geschnitzt der Kühler und weiter ausgeformt seine Aerodynamik, aber er zickt nicht herum. Er hilft Dir beim „Commitment“ für die nächste Runde.

Nissan GT-R 2017 010 Spa-Francorchamps

Entscheidung in den Ardennen – Nissan GT-R 2016 in Spa-Francorchamp

Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1780636

Erster Gang, raus auf die Strecke, direkt in die La Source Kurve am Ende von Start/Ziel. Von hier an geht es Berg ab, in Richtung der Weltbekannten Eau Rouge, ein Kurvenscheitelpunkt in einer Senke. Der Tacho des GT-R stürmt hier herunter noch einmal beschwingter und zügiger als er es bereits im Alltag macht. Die Dunlop Sportreifen wurden eben noch einmal im Luftdruck angepasst, rund 2.5 rundherum. 160, 230, die Zahlen schwirren über das Cockpit-Display. Das der GT-R bei Tachostellung 9 Uhr bereits linke Spur-Tempo anliegen hat, man gewöhnt sich daran.

Der Druck des überarbeiteten Triebwerks ist verwirrend und beängstigend. Turboloch? Wer sich aufmerksam auf die Lauer legt, kann es finden – alle anderen lehnen die Köpfe an die Kopfstütze und genießen die G-Kräfte die aus dieser Leistung resultieren. Schnalzend überwindet der 3.8 Liter V6 seine Turbokraft und verwandelt sich oberhalb von 4.000 Umdrehungen in einen Kämpfer.

Nissan GT-R 2017 024 Spa-Francorchamps

Druck und Drehfreude

Um dem 2017er Modelljahr mehr Leistung angedeihen zu lassen, hat Nissan zu einem Trick gegriffen. Ein verschieben des Zündzeitpunktes der beiden vorderen Zylinder in Richtung spät optimiert den Temperaturhaushalt und erlaubt eine größere Füllung. Die unterschiedlich langen Saugrohr- und Abgaskrümmerlängen unterstützen den Effekt der Zündzeitpunktverschiebung – im Ergebnis lässt dieser Feinschliff am Motormanagement einen geringfügig höheren Druck zu, mehr Ladedruck, mehr Zylinderfüllung ist gleich mehr Leistung. Und Leistung dank Ladedruck war noch nie eine dumme Idee.

An der Hardware für den Motor hat man nicht verändert und auch das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe bleibt unverändert. Und dennoch – der GT-R ist in seinem Modelljahr 2017 ein ganzes Stück gereift.

Nissan GT-R 2017 012 Spa-Francorchamps

GT mit R

Er ist leiser. Ja. Er ist leiser. Das Getriebe spielt nicht mehr die Attention-Whore und verabschiedet sich von ihrer Rolle als Drama-Queen. Aber weder wurde das Getriebe neu gelagert, noch wurden Dämmstoffe um das Getriebe gepackt. Der Nissan-Techniker vor Ort ruft noch am Abend der Testfahrt seinen Kollegen in Japan an und gibt mir den Hörer. Software-Adaptionen sind verantwortlich für die völlig neuen Umgangsformen des Getriebes. Wo sich zuvor die Schalträder per Faustschlag verabredet haben, rückt die Schaltgabel jetzt langsamer und mit weniger Druck die Ritzel durch die Mechanik. Das Getriebe wurde auf „brav sein“ programmiert, ohne deswegen zum Softie zu mutieren. Ein Godzilla im Blümchenkleid.

Weitere Dämmstoffe? Nein. Die Windschutzscheibe bekam eine neuen Kunststoff zwischen die Glas-Layer und die A-Säule wurde in ihrem Anker versteift. Ebenso der Rahmen um die Windschutzscheibe. Rund 6 Kilogramm sind so im Bereich der A-Säulen an Versteifung hinzugekommen. Ebenso wurde der Bereich der C-Säule versteift. Fortschritt unter dem Blech, mit dem Ziel die Karosserie-Schwingungen auch bei derbster Behandlung zu minimieren.

Zudem pflasterte man den Innenraum mit neuem Leder, hochwertiger Kunststoff uns weniger Knöpfe – das alles zahlt auf die Wertigkeit des GT-R ein. Das Multimedia- und Entertainment-System ist bekannt aus den Infiniti und Nissan-Modellen der Neuzeit, die Spielekonsolen-Grafiken mit Ladedruck und Wohlfühl-Chronografen für die Drücke und Temperaturen des Fahrzeuges sind aber noch immer vorhanden. Wer sich mit Tempomat, ja, auch sowas hat ein GT-R, über Tempo beschränkte Belgische Autobahnen langweilt, der hat einen Blick dafür – wer jedoch Godzilla zur Ladedruck-Party einlädt und in Spa-Franchorchamps auf Linienfindung geht, der hat keinen Blick für die neue Wertigkeit des 2017er Nissan GT-R. Mehr GT, mehr Gran Turismo, denn Racer? 

(Für die neue Ruhe im Innenraum des GT-R ist im übrigen ein Active Noise Cancelling System verantwortlich..)

Nissan GT-R 2017 021 Spa-Francorchamps

Die richtige Linie für Eau Rouge

Einmal Hardcore, immer Hardcore.  Auch mit Gegenschallsystem, auf zivil getrimmter Getriebesteuerung und strukturellen Verbesserungen am Chassis, bleibt der GT-R, was er immer schon war: Ein „derbes Viech“. Die gewaltige Leistung gepaart mit dem Allradantrieb und dem zum Zwecke der Gewichtsverteilung an der Hinterachse verbauten Doppelkupplungsgetriebe ist kein Sport-Idol heilig. Keine 3 Sekunden auf 100. Je nach Fahrergewicht und Fahrbahnzustand. Das man das Beschleunigungsspiel bis Tempo 315 spielen kann, dürfte auch am Stammtisch für Freunde sorgen.

Die Wahrheit liegt jedoch nicht am Stammtisch. Die Wahrheit findet man in Spa-Franchorchamps. Die rund 7 Kilometer lange Rennstrecke in den belgischen Ardennen fühlt dir und deinem Fahrzeug auf den Zahn. Schwächen werden gnadenlos gefunden. Die Eau Rouge ist der Maßstab für die Größe deines Gemächts und das Können deines Werkzeuges.

„Du musst zur Anfahrt von Eau Rouge die alte Boxenmauer mit deinem rechten Spiegel streicheln“ – die Ansage von Ron ist klar, der Abstand zwischen dem mindestens 99.900 € teuren Nippon-Sportler und dem Boxen-Bollwerk bleibt dennoch zu groß. Hart in die Senke reinbremsen, rechts einen virtuellen Scheitelpunkt treffen, im dritten Gang in Richtung Himmel blicken. Der nächste Scheitelpunkt ist links. Hart staucht dich die Kompression zusammen. Will den GT-R auf Block seiner Bilstein-Dämpfer pressen, nichts da. Ron bestimmt den Einlenkpunkt per gebrüllten Befehl. Du siehst den Himmel über den Ardennen. Und du triffst eine klare Entscheidung: Am Gas bleiben, das aufwendige Allradsystem des Nissan GT-R auf Zug halten, auf der Kuppe findest du den nächsten Scheitelpunkt, Raidillon ruft, hier geht alles voll. Sanft den GT-R der Schwerkraft unterwerfen lassen, raus treiben auf die Kemmel-Straight, jeden Gang ausdrehen – gute 240 stehen am Ende der längsten Gerade an – beim 200 Meter Schild vom Gas, sagte Ron – bei 100 Metern die kinetische Energie des 1.75 Tonnen Sportlers mit der Hilfe der 6-Kolben Bremszangen und 390er Scheiben in Wärme verwandeln. Die Les Combes ist eine enge rechts/links, eine enge Linie am Ausgang gibt dir die Möglichkeit die 637 Nm des schnauffenden Monsters unter dieser mit NACA-Luftöffnungen verzierten Haube wieder stramm an die Zügel zu nehmen und mit Druck aus Malmedy heraus zu stoßen. Die Anfahrt auf die Rivage ist knifflig, eine enge, fast 180°-Links – der süße Nektar des Power-Oversteerings lockt dich am Kurvenausgang. Du musst ihm widerstehen. Godzilla fällt fast die Bergab-Anfahrt zu Pouhon hinunter, der Schub ist einfach immer da. Immer. Aber die weite Doppel-Links erfordert eine sauber und klare Linie. Du spürst die neu adaptierte Lenkung, leichter für den Alltag, leichter für das neue GT-Feeling – aber noch immer deutlich genug im Feedback um die Grenzen der 255er auf der Vorderachse zu erfühlen.

Nissan GT-R 2017 014 Spa-Francorchamps

Volles Commitment für Blanchimont

Wenn du dich langsam an die Grenzen herantastest, wenn Du einen Profi wie Ron Simons neben dir hast, dann kannst du auch Godzilla durch die Ardennen reiten. Die Entscheidung, ob du mit knapp 200 in Richtung Blanchimont hältst, oder nicht, die triffst du ganz bewusst. Die drei Taster für die Kraftverteilung, das ESP und die Dämpfer stehen auf rot, auf RACE.

Nissan GT-R 2017 – Aus Godzilla wird ein GT-Sportler und alle so: YEAH!

Das Modelljahr 2017 hat durch viel Feinschliff an Reife und Reisequalität gewonnen. Klingt komisch für einen Racer, ist aber so. Und es ist gut so. Denn der gestiegene Reisekomfort des GT-R rückt in noch einmal näher an die Alltags-Qualitäten eines Porsche Turbo S heran – ohne deswegen auf der Rennstrecke den Schwächling zu mimen. Und wer ein Track-Tool sucht, weil er mehr auf der Rennstrecke als auf der Autobahn unterwegs ist, für den hat Nissan noch die NISMO-Variante des GT-R im Angebot.

 

Alle Fotos: Stefan Bischoff / addictedtolight.com

Second and last day with the GT-R. #nissangtr #omgtr

Ein von mein-auto-blog (@meinautoblog) gepostetes Foto am

Nissan GT-R Nismo 2017 feiert Premiere auf dem Nürburgring

Deutschland-Premiere auf dem legendären Nürburgring. Die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt und das 24-Stunden-Rennen (28. Bis 29. Mai 2016) bilden die perfekte Kulisse für die Premiere des neuen Nissan GT-R Nismo des Modelljahres 2017. Perfekt auch deshalb, weil es genau diese Nordschleife ist, an der sich die Japaner messen und die Talente des liebevoll als Godzilla bezeichneten Japan-Sportlers immer weiter ausfeilen.

Wie der serienmäßige GT-R erhält auch das Nismo Topmodell eine neu geschminkte Frontpartie mit einem neuen Stoßfänger.  „V-Motion“ nennt Nissan die markante Form des Kühlergrill mit seinem dunklen Chromfinish.

Im Gegensatz zur normalen Variante des Super-Sportlers besteht der Frontstoßfänger des GT-R Nismo aus Karbonfaser um ein ideales Maß an Steifigkeit zu erreichen. Die neu gestalteten Frontspoilerlippen optimieren den Luftstrom um das Fahrzeug, leiten die Luft um die Radhäuser herum und erzeugen ein hohes Maß an Abtrieb, was wiederum für eine gesteigerte Hochgeschwindigkeits-Stabilität sorgt. Insgesamt ist der Abtrieb, die der GT-R Nismo dank der Modifikationen erzeugt, so hoch wie bei keinem anderen Serienmodell in der Geschichte des japanischen Autoherstellers.

Premiere Nissan 004 Nissan GT-R 2017

Auch innen profitiert das neue Nismo Modell von den Verbesserungen, die Nissan bereits beim Facelift des GT-R umgesetzt hat, das auf der New York Auto Show im März 2016 vorgestellt wurde. Im Hinblick auf Ambiente und Anmutung erreicht das Fahrzeug ein neues Niveau; Armaturentafel, Lenkrad und Mittelarmlehne sind neu gestaltet und mit hochwertigem Alcantara-Leder bezogen. Verbessert und vereinfacht wurde auch das Layout der Mittelkonsole aus Karbonfaser: Durch die Integration von Audio- und Navigationssteuerung hat sich die Zahl der Knöpfe von 27 auf elf reduziert. Der auf acht Zoll gewachsene Touchscreen verfügt über größere Symbole, was die Bedienung genauso erleichtert wie die neue Menüsteuerung. Der Fahrer kann damit die Funktionen anwählen, ohne den Bildschirm berühren zu müssen – ein Feature, das sich vor allem bei höherem Tempo bezahlt macht. Exklusiv dem GT-R Nismo vorbehalten sind die mit Leder bezogenen Karbon-Schalensitze von Recaro mit roten Alcantara-Einsätzen.

Die deutlich verstärkte Karosseriestruktur des normalen GT-R verleiht auch dem neuen Nismo Topmodell nochmals verbesserte Fahreigenschaften – vor allem weil sie Modifikationen an Stoßdämpfern, Federn und Stabilisatoren ermöglichte, die zusammen mit dem erhöhten Abtrieb das Handling optimieren. Ablesen lässt sich das daran, dass sich sowohl die Slalomzeiten als auch die Kurveneigenschaften um jeweils fast zwei Prozent verbessert haben. Das aktive DampTronic Fahrwerk von Bilstein, das im Standard-GT-R serienmäßig zum Einsatz kommt, verfügt im GT-R Nismo über spezielle, von Nismo modifizierte Stoßdämpfer, die die Kraft des weiterhin 441 kW (600 PS) starken 3,8-Liter-Twin-Turbo-V6 noch effektiver auf die Straße bringen.

Der preisgekrönte Sechszylinder, intern mit dem Kürzel „VR38DETT“ versehen, ist das Ergebnis des bei vielen Motorsport-Events in aller Welt gesammelten Nismo Know-hows. Der mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe verbundene Motor verdankt seine Leistung nicht zuletzt den beiden Turboladern aus der GT3 mit größerem Durchmesser und höherer Durchflussrate. Komplett in Handarbeit gefertigt, trägt jeder Motor den Namen seines japanischen Takumi-Meisters auf einer kleinen Aluminiumplakette.

Premiere Nissan 003 Nissan GT-R 2017

Trotz seines nochmals kraftvolleren Wesens ist der neue GT-R Nismo gleichzeitig feiner ausbalanciert als zuvor und hat sich im Zuge der Überarbeitung zu einem Fahrzeug entwickelt, das auf einer kurvenreichen Gebirgsstraße genauso viel Spaß macht wie auf der Rennstrecke.

„Beim GT-R Nismo liegt die Betonung ganz klar auf dem ‚R‘ und der direkten Verbindung zum Rennsport“, erläutert Hiroshi Tamura, verantwortlicher Produktspezialist für den GT-R Nismo und den GT-R. „Auf Basis des neuen GT-Rhaben wir die neue Nismo Version zu einem ausgewogeneren Fahrzeug gemacht, mit nicht nur verbesserten Performance-Eigenschaften, sondern auch mit einer höheren Premium-Anmutung. Er ist das Ergebnis unseres kompromisslosen Strebens nach ultimativem Fahrspaß.“

Premiere Nissan 002 Nissan GT-R 2017

Der Nissan GT-R Nismo 2017 ist in fünf verschiedenen Außenlackierungen verfügbar. Das Fahrzeug wird in Tochigi (Japan) hergestellt, die Motoren werden per Handarbeit in Yokohama (Japan) gefertigt.

Motor-Spezifikationen (EU)

Bezeichnung

VR38DETT

Ventilsteuerung

DOHC

Zylinderzahl/Anordnung

V6

Hubraum (Liter)

3,8

Max. Leistung

441 kW (600 PS) bei 6.800 U/min

Max. Drehmoment

652 Nm bei 3.600-5.600 U/min

Abmessungen

Länge

4.690 mm

Breite (ohne Außenspiegel)

1.895 mm

Höhe

1.370 mm

Radstand

2.780 mm

Über Nismo

Nismo steht für „Nissan Motorsports“. Die Performance-Marke von Nissan ist ein Garant für „Innovationen, die begeistern“.Nismo macht Produkte mit innovativen Technologien und höchster Performance einem großen Kundenkreis zugänglich. Alle Nismo Fahrzeuge offerieren ein einzigartiges Fahrerlebnis mit vom Motorsport inspirierter Aerodynamik und sportivem Design, verbesserten Handling-Eigenschaften und einzigartiger Agilität. In der Welt des Motorsports kämpft Nissan unter anderem in der Japanischen Super GT Serie und der Langstreckenmeisterschaft um Siege. Die Marke liefert außerdem Motoren an Teams, die beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und in der Europäischen Le Mans Serie (ELMS) starten.

Zakspeed-Nissan voll motiviert für das 24h-Rennen 2016

160 Rennboliden, über 600 Fahrer – die 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens verheißt viel Spannung und Aktion! Am kommenden Wochenende debütiert das Team ZAKSPEED mit dem neuen Nissan GT-R NISMO GT3. Bei den vorhergegangenen Testläufen der VLN sowie im Qualifikationsrennen konnte man das Potenzial bereits sehen.

Die 24-Stunden auf der Nordschleife stellen Teams, Fahrer und die Rennfahrzeuge jedes Jahr aufs Neue Prüfstand. Der ZAKSPEED-Nissan zeigte zuletzt eine aufstrebende Performance, auch wenn kleine technische Probleme ein besseres Abschneiden in den VLN-Läufen verhinderten. Doch die starke Fahrerkombination von „Altmeister“ Tom Coronel, den beiden deutschen GT Academy Siegern Florian Strauß sowie Marc Gasser, und Henrik Still werden bei dem traditionsreichen Rennen ihr Bestes geben.

Ernst wird es für die Mannschaft von Peter Zakowski bereits am Donnerstag, 26. Mai 2016, mit dem Freien Training um 15:45 Uhr. Das erste Qualifying folgt am gleichen Abend, mit dem zweiten Teil am Freitag um 09:30 Uhr. Dann entscheidet sich die Teilnahme am Top-30 Qualifying.

„Wir haben leider bei zwei VLN Veranstaltungen um gerade mal einen Platz die automatische Qualifizierung für das Top-30 Zeittraining verpasst, was sehr schade ist, denn die Zeiten waren sehr knapp“, sagt Peter Zakowski, Teamchef Team ZAKSPEED. „Dennoch sind wir zuversichtlich und freuen uns ganz besonders auf das Rennen. 24 Stunden sind sehr lange, da kann alles passieren. Wir haben eine tolle Mannschaft mit hervorragende Unterstützung von Nissan Deutschland. Alles ist möglich.“

 

 

Foto: Stefan Baldauf, SB-Medien, Guido ten Brink

Götterdämmerung? Nissan beteiligt sich an der Mitsubishi Motors Corporation

In der modernen Automobil-Industrie sind Allianzen völlig alltäglich. Eine möglicherweise extrem spannende und zukunftsträchtige Allianz hat sich am heutigen Nachmittag (Ortszeit Tokyo) ergeben. Der Nissan-Konzern, der zugleich seit 17-Jahren in einer strategischen Allianz mit Renault verbunden ist, wird 34% der Aktienanteile von Mitsubishi Motors (MMC) erwerben.

E-Power-Allianz, Götterdämmerung für die Automobile Energiewende?

Renault-Nissan und auch Mitsubishi sind beiderseitig übereingekommen, nach der Aktienübernahme in der Höhe von 237 Milliarden YEN ( 1.6 Milliarden Euro), vor allem in den Bereichen Einkauf, Fahrzeugplattformen und R&D zusammenzuarbeiten. Damit entstehen massive Synergien für beide Seiten. Sowohl Nissan als auch Mitsubishi haben sich bereits vor langer Zeit für eine konsequente E-Mobilitätsstrategie ausgesprochen. Bei Nissan führt das Voll-Elektrofahrzeug LEAF auf vielen Einzelmärkten das Ranking der meistverkauften E-Autos an. Bei Mitsubishi hat man mit dem i-MiEV nicht nur das erste in Großserie hergestellte E-Auto in die Showrooms der Händler gebracht, man hat mit dem Mitsubishi Outlander PHEV auch das erste SUV mit nützlicher Plug-In Hybrid-Technik auf den Markt gebracht.

Mit dieser Kooperation finden zwei Elektromobilitäts-Experten zueinander. Die Zusammenarbeit mit Renault-Nissan kann für Mitsubishi Motors zudem neue Perspektiven in der Modellpalette bereit halten.

 

Nissan Navara King Cap – Der robuste Pick-Up

Die zwölfte Modellgeneration von Nissans Klassiker, dem Navara, ist ab Mai auch als King Cab bestellbar. Aber was heißt das eigentlich? Ganz einfach: Die Kabine des Pick-Ups schrumpfte und ist nun nicht mehr als Doppelkabine ausgelegt, sodass die Ladefläche für noch mehr Nutzwert wachsen konnte. Das japanische Nutztier startet bei schlanken 25.000 und kann auf eine längere Tradition zurückblicken. Read more

Nissan e-NV 200: Flüsterleiser Family-Transporter

[=" " ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 04. Dezember 2015  

Wer ein Elektroauto sucht, hatte bereits bislang eine ganz interessante Auswahl: Kleinwagen, Kompakte, Supersportler und Transporter teilen sich die moderne Antriebstechnik. Was aber noch fehlte, war ein Kleinbus mit bis zu siebe…

Renault Koleos – Neuauflage mit Nissan-Hilfe

Die Neuauflage des Renault Koleos feiert auf der Auto China in Peking (25. April bis 4. Mai) Premiere. Das Mittelklasse-SUV ist die französische Variante des Nissan X-Trail, trägt aber wie sein kleiner Bruder Kadjar, der auf dem Nissan Qashqai basiert, ein eigenständiges Blechkleid. Nach Europa dürfte das Modell Anfang 2017 kommen.

Mit technischen Details hält sich Renault bislang zurück. Der rund 4,65 Meter lange Koleos dürfte aber analog zum X-Trail in Europa mit 1,6-Liter-Motoren und Allradantrieb angeboten werden. Dass es wie beim Nissan-Modell eine dritte Sitzreihe geben wird, ist eher unwahrscheinlich, stattdessen soll sich der Renault mit knapp zwei Kubikmetern Fassungsvermögen als Lademeister positionieren.

Mit der ersten Generation des Koleos hat die Neuauflage nicht mehr viel gemein. Der hierzulande wenig erfolgreiche Vorgänger stammte von der koreanischen Renault-Tochter Samsung und wirkte in Europa immer wie ein Schnellschuss, um am SUV-Boom zu partizipieren. Zuletzt gab es den Fünfsitzer nur noch in Quasi-Vollausstattung und mit eingeschränktem Motorenangebot.

Nissan GT-R – Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Damit der Nissan GT-R aber nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden muss, halten ihn die Japaner stets auf dem neuesten Stand. Beinahe alljährlich wurden Optimierungen und Änderungen am Supersportwagen gezeigt, die für das Auge der allermeisten Betrachter nahezu unsichtbar waren. Nun feiert ein weiteres Facelift des Coupés seine Weltpremiere in New York und soll so dynamisch ausfallen wie nie zuvor, dabei aber mehr Komfort bieten denn je. Außerdem beteuern die Japaner, dass das Facelift zum Jahr 2017 das umfangreichste sei, das seit der Markteinführung im Jahr 2007 je stattgefunden habe. Read more

News: Nissan setzt den Bundestag unter Strom

Grüne Welle im Bundestag: Drei Tage lang können sich Mitglieder des Bundestages über alltagstaugliche Konzepte zur E-Mobilität informieren. Organisiert wird das Event vom Parlamentskreis für E-Mobilität mit rund 80 Mitgliedern, der sich besonders für dieses Thema interessiert und einsetzt. Sie informieren sich über alltagstaugliche Konzepte zur Elektromobilität und können den Nissan Leaf oder Nissan e-NV 200 erproben.

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News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.

News: Nissan-Konzeptfahrzeuge auf dem Genfer Autosalon – Modisch angezogen

Mit zwei Konzeptfahrzeugen zeigt Autohersteller Nissan auf dem Genfer Salon (3. – 13.März) wie künftige Individualisierungen der Fahrzeuge aussehen könnten. Auf Basis von Qashqai und X-Trail sind im japanischen und europäischen Designstudio zwei optisch spezielle Versionen des Kompakt- und des Mittelklasse-SUV entstanden.

So soll sich der Qashqai an den „Premium-Stadtmenschen“ richten, ist innen mit weißem Nappaleder eingerichtet, außen in mattschwarz gehalten. Einen Kontrast dazu bildet die Modefarbe Gold-Kupfer, die sowohl im In- als auch im Exterieur zu finden ist. Der X-Trail ist nach Angaben des Herstellers dagegen für „Premium-Abenteurer“ gedacht, mit mattweißer Lackierung mit Motorhaube und Dach aus mattschwarzer Karbonfaser. Auch hier findet sich ein goldener Kupferfarbton wieder, am Unterfahrschutz und den Felgen. Die Ledersitze sind mit Goldperlen-Lederpaspeln verziert.

News: Nissan steigert Absatzzahlen in Europa

Nissan kann deutschlandweit mehr als 5.200 Neuzulassungen im Januar verbuchen. Punkt. Aber in welchem Verhältnis steht diese Zahl? Ist das viel? Wenig? Es geht so? Nun, im Januar ist Nissan damit wieder die klare Nummer eins unter den japanischen Automobilmarken in Deutschland. Dennoch sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent. Doch das liegt vor allem daran, dass dieser ein sehr starker Monat war. Welche Modelle bilden das Fundament des Japaner und wie ist der Trend bei ihnen zu verbuchen?

Zum Anfang des Jahres 2016 gönnt sich Nissan zunächst noch eine kleine Verschnaufpause, wenn man das so sehen möchte. Der zum Vergleich herangezogene Januar des Jahres 2015 war ein ungewöhnlich starker Monat, sodass mit rückläufigen Zahlen im diesjährigen Januar zu rechnen war. Aber mit einer erneute Steigerung des Marktanteils ist im weiteren Jahresverlauf eindeutig zu rechnen, schließlich beginnen die Japaner gerade den Start einiger neuer Modelle, wie etwa dem Nissan Navara.

Das zeigt sich allein schon am durchschnittlichen Marktanteil. Im vergangenen Jahr lag er bei 2,1 Prozent und schafft es im Januar sich um 0,3 auf insgesamt 2,4 Prozent zu steigern. Hier ist aber der erwartete Aufschwung durch neue Modelle noch nicht mit inbegriffen. Doch Nissan verlangt keine Wunder, sondern will seinen Markenanteil in Deutschland sukzessive ausbauen. Das kann mit dem Anteil leichter Nutzfahrzeuge gezeigt werden: Im Vergleich zum Januar 2015 wurde der Markt anteil um 0,5 auf 2,5 Prozent gesteigert. Verkauft wurden also insgesamt 431 Nissan Nutzfahrzeuge. Einen Löwenanteil von fast einem Drittel macht aber der Crossover Nissan Qashqai aus. 1.800 Exemplare setzten die Japaner im diesjährigen Januar ab. Weitere Säulen sind der Nissan Micra mit 950 Neuzulassungen, sowie der Nissan Juke mit 850 neu angemeldeten Exemplaren.

Einen kleinen Aufschwung lässt auch die Prämie für Elektrofahrzeuge erwarten. Schließlich spielt Nissan eine Vorreiterrolle bei emissionsfreien Autos. So zählt der Nissan Leaf zu den meistverkauftes E-Auto der Welt. Zudem befindet sich noch der vollelektrische Transporter e-NV200 im Portfolio und könnte, zusammen mit dem elektrischen Kompaktmodell, eine kleine Absatzsteigerung durch die Prämie verbuchen.

Vorschau auf den Mercedes-Benz Pick-Up

Wird er den Namen GLT erhalten? Oder eine ganz eigene Baureihenbezeichnung bekommen? Eine X-Baureihe scheidet wohl aus, die hat BMW schon. Ein Z? Als „Dr. Z- Laster“? Vermutlich nicht. Am wahrscheinlichsten erscheint mir derzeit der Begriff GLT. 

Mercedes-Benz Pick-Up, die Erlkönige sind unterwegs

In Australien wurden jetzt die ersten Erlkönige fotografiert und noch ist der Ursprung des „Pick-Up Trucks“ ganz klar zu erkennen. Die Plattform stammt von Partner Nissan. Nachdem man mit Renault bereits an der unteren Ende der Skala zusammenarbeitet, mit Renault-Nissan fleißig Motoren tauscht, kommt nun also der Pick Up von den japanischen Partnern. Die Renault-Nissan Allianz und Mercedes-Benz, eine kreative und erfolgreiche Partnerschaft? Man wird später urteilen müssen.

Der Nissan Mercedes-Pick-Up Truck

Basierend auf dem „neuen NP 300“ siedelt sich auch der Stuttgarter-Pick Up Truck (Truck!, daher auch GLT!) in der Klasse der 1-Tonnen Nutzfahrzeuge an. Sprich: Eine Tonne Nutzlast soll machbar sein. Der als „Double Cab“ ausgeformte Pick-Up Truck soll das derzeit noch mangelnde Angebot der Stuttgarter an „leichten Nutzfahrzeugen“ aufbrezeln. Man erinnert sich? Der ebenso in diesem Segment beheimatete CITAN ist auch ein Kind der Partnerschaft mit Renault-Nissan. Es scheint als würde Mercedes-Benz den Abstand zu BMW ausbauen wollen, in dem man alle, aber wirklich alle, Fahrzeug-Segmente bedient. Leichte Nutzfahrzeuge für Klein-Unternehmer und Handwerker hat BMW nicht im Angebot.

Der neue Mercedes-Light Truck wird im Nissan-Werk in Barcelona gebaut werden. Türspiegel an Türspiegel neben dem Nissan Pendant. Und während man sich sicher wähnt, der „GLT“ wäre ideal für den Nord-Amerikanischen Markt, auf dem der Ford F-150 (Pick-UP!) alle Rekorde hält, will man in Stuttgart bislang den Markteintritt dort nicht bestätigen.

Es klingt alles ein wenig merkwürdig. So merkwürdig wie ein Nissan-Truck mit Mercedes-Logo eben sein kann. Wobei die Internet-Gerüchteküche von gänzlich eigenen Technikmodulen im Bereich Allradantrieb, Motoren und Sicherheit erzählt. In wie weit das realistisch ist, wird man abwarten müssen.

 

Was Frauen wollen!

Eine Nissan-Studie räumt mit Mythen und Vorurteilen auf
Nissan GT-R Bild 1
Wenn es die Lebenssituation erlaubt, darf es schon mal ein sportlicher Nissan GT-R sein.

Auch Frauen fahren auf Autos ab. Aber nicht unbedingt auf die, die ihnen von den Marketingstrategen der Hersteller als „Frauenautos“ angeboten werden. Die ignorieren sie mit dem deutlichen Hinweis auf das Thema Gleichberechtigung. Aller Emanzipation zum Trotz, mal Hand aufs Herz, hat nicht so eine knubbelige rollende Handtasche mit Glupschaugen, dicken Hinterbacken zum Tätscheln, ausreichend großem Schminkspiegel und reichlich Ablagemöglichkeiten für Smartphone, Lippenstift, Parkkarte und Schlüsselbund einen ganz besonderen Charme? Doch mit dem Klischee, dass potentieller weiblicher Kundschaft schon beim Anblick eines niedlichen pinken Kleinwagens das Herz aufgeht, und mit anderen Mythen rund um das Thema Frau und Auto räumt eine aktuelle Studie von Nissan jetzt auf.

Frauen setzen beim Autokauf mehr Wert auf Funktionalität als auf Prestige

Fahrerinnen in Europa, Japan, China und den USA wurden nach Vorlieben und Kritikpunkten bei Autos befragt. Fazit: Das typische Frauenauto gibt es nicht. Dafür setzen Frauen schon beim Kauf eines Autos andere Schwerpunkte als das andere Geschlecht. Prestige zählt weniger als Funktionalität. Passend zu _K3A1444ihrer jeweiligen Lebenssituation, in der sie maximal Familie, Arbeit, Freizeit und natürlich auch Spaß am Fahren unter einen Hut bringen müssen, wählen sie den passenden Fahrzeugtyp aus. Sind sie der Anziehungskraft eines mobilen Objektes erlegen – meist übrigens eine Entscheidung auf den ersten Blick – bildet bei der Anschaffung der eigene finanzielle Spielrahmen unverrückbar das Korsett der Entscheidung.

Nicht nagelfreundlicher Gebrauch, sondern umfassende Sicherheit und Kontrolle sind für Frauen entscheidend

Bei der Ausstattung legen Männer mehr Wert auf die jeweils angebotene Elektronik-Sonderausstattung, die Spurtfähigkeit an der Ampel _K3A1623und den Motorsound. Umfassende Sicherheit und Kontrolle ist nach den Befragungen für Frauen wichtiger als für Männer. Neben Assistenzsystemen auf dem Beifahrersitz schätzen sie insbesondere eine gute Sicht nach allen Seiten, automatisch verriegelnde Türen sowie Lichtfunktionen, die auch nach dem Abstellen des Fahrzeugs noch für den Weg ins Haus Helligkeit ins Dunkel bringen.
Im Unterschied zu den meisten europäischen Ländern, in denen Frauen das Auto stärker als Transportmittel sehen, kommt auch das Fahrvergnügen bei den Fahrerinnen in Deutschland nicht zu kurz. Wenn es in die Lebenssituation passt, darf es dann auch ruhig mal ein Nissan G-TR sein. Also gerade nicht der von Männern auf Frauen zugeschnittene vernünftige kleine Micra des japanischen Herstellers, sondern der Supersportwagen mit dem grummelnden Sechszylinder, der von Männern für Männer konzipiert wurde.

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Fotos: Ute Kernbach, Kristina Mehlem, Solveig Grewe

Test: Nissan X-Trail 1.6 dCI All-Mode 4×4

Nissan Qashqai und Nissan X-Trail teilen sich viele Gleichteile und dennoch ist der X-Trail ein ganz eigenständiges Fahrzeug geworden. Natürlich erkennt man an der „Nissan-Chromspangen-Nase“ die Zusammengehörigkeit, aber das ist ja unter Brüdern oft so!

Softer Offroader

Test: Nissan X-Trail 1.6 dCi All-Mode 4×4

So ein echter Geländewagen will der neue X-Trail ja eigentlich gar nicht mehr sein. Warum auch? Der typische SUV-Käufer sucht eigentlich nur einen Kombi für die Familie mit mehr Platz, will etwas höher sitzen und wenn das Auto nicht pseudo-sportlich wäre, dann würde das auch gefallen. Und so gewinnen die SUVs mehr und mehr an Bedeutung. Nissan hat das früh verstanden und nach dem Qashqai mit dem neuen X-Trail nun auch einen „größeren Bruder“ für den Kompakt-SUV im Programm. Dieser löst zugleich den Qashqai+2 ab, der damals als Qashqai mit längeren Radstand und dritter Sitzreihe die Wünsche nach sieben Sitzplätzen befriedigte. Wer heute den Nissan mit 7-Sitzplätzen sucht, der greift nach dem Evalia (oder e-NV200) oder eben nach dem neuen X-Trail.

Mit seiner Familienähnlichkeit wird aus dem ehemals rauhen und pragmatischen X-Trail nun ein schicker Crossover

Großzügig bemessene Platzverhältnisse nicht nur in Sitzreihe eins, ein ganz klar gewachsener Anspruch an die Verarbeitungsqualität und wertigere Materialien im Innenraum.  So präsentiert sich der neue X-Trail. Mit weichen Kunststoffen, einer freundlichen Atmosphäre sowie einem Entertainment-System auf der Höhe der Zeit zeigt er sich innen von seiner Schokoladen-Seite. Cockpit und Armaturen erinnern an den Qashqai, aber das ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Man fühlt sich an Bord des X-Trail wohl.

Die ordentlich großen Fensterflächen und das neue, weit nach hinten gezogene Glasdach (mit der Möglichkeit, den vorderen Teil zu öffnen), tun ihr übriges, damit man im X-Trail ein Gefühl von Raumfülle und Weite erhält.

Fahrbericht Test35 Nissan X-Trail dci

Automatik oder Allradantrieb

Unser Testfahrzeug hatte den 1.6 Liter Diesel mit 130 PS und 320 Nm unter der adrett geschwungenen Motorhaube. Den Allradantrieb nennt Nissan „All-Mode 4×4“ ,  bietet ihn aber nur zusammen mit einem manuellen Getriebe an. So muss man sich entscheiden: Entweder Automatik oder Allradantrieb. Das ist ein Kritikpunkt, den man bei Nissan abstellen sollte. Gerade der X-Trail sollte als „SUV“ nicht das „oder“ anbieten, sondern das „und“. Allrad UND Automatik. Aber lassen wir den Japanern noch ein wenig Zeit – mit Sicherheit wird man das selbst auch so sehen und das Angebot auffüllen.

Nach dem Start klingt der kleine Vierzylinder-Diesel ruhig und satt. Die gute Dämmung des X-Trail-Cockpits trägt zur Ruhe bei. Und dann  passiert das Unerwartete. Der X-Trail fährt mit einer gefühlten Souveränität los, die man von ihm nicht erwartet hat. Nicht von dem „kleinen Diesel“. Grummeliger Dieselsound verleitet zum niedertourigen Fahren und der X-Trail spielt mit. Das manuelle Sechsgang-Getriebe erfüllt alle Wünsche nach Präzision und auch die Schaltwege sind für einen SUV völlig in Ordnung.

Der Innenraum

Den Innenraum hat Nissan nicht nur durch ein neues Niveau an Kunststoffen aufgefrischt, auch das Multimedia-Paket wirkt bei der ersten Ausfahrt stimmig. Routenplanung vom Handy zum Navigations-System schicken? Kein Thema. Die Google-Suche im Auto nutzen? Machbar, wenn ein Handy per Bluetooth gekoppelt wurde und die Internetverbindung herstellt.

Durch das Versenken der 3. Sitzreihe lässt sich ein großer Laderaum erschaffen. Von 550 Litern im Normalmodus bis hin zu 1.980 Litern bei umgeklappter Rücksitzbank. Das ist ein gutes Stück mehr als im alten X-Trail. Die Rücksitzbank (Reihe 2) lässt sich zudem um 25 Zentimeter in der Position verschieben. Im Kofferraum wiederum kann man per zusätzlicher Böden eine nützliche Unterteilung schaffen und so verschiedene Gepäckstücke sortiert einräumen.

Wer die Sitzplätze 6+7 nutzen will, der klappt diese aus dem Kofferraumboden heraus, dabei reduziert sich der nutzbare Kofferraum auf nur noch 135 Liter.

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Alltags-Held

Natürlich kann man bei 130 PS und 320 Nm in einem gut zwei Tonnen schweren SUV nicht von einem dominanten Vortrieb sprechen. Doch für den Alltag reicht es eben doch mehr als aus. Und selbst der „kleine“ Turbodiesel punktet im Alltag durch Souveränität. Denn der 130 PS Motor geht wacker an sein Werk, schiebt den großen X-Trail tapfer bis auf Tacho 200 (real 189 km/h) und bleibt dabei so richtig sparsam.

Natürlich ist der X-Trail kein Sportler. Das verkündet er bei schnellen Überland-Etappen frühzeitig, aber seine aktive Fahrkomfortregelung versucht über unmerkliche Bremseingriffe die Wankneigungen des X-Trail auszubügeln. Eine echte Hilfe bei langen Touren ist die Verkehrszeichen-Erkennung von Nissan. Bereits im Test des kleinen Qashqai fiel das System positiv auf und jetzt auch im X-Trail kann man nur von einem echt „nützlichen“ Feature sprechen. Zudem funktioniert die Verkehrsschilder-Erkennung absolut fehlerfrei!

Fahrbericht Test49 Nissan X-Trail dci

Fazit: Nissan X-Trail

Aus dem Marlboro-Cowboy wurde ein fürsorglicher Daddy. Der X-Trail ist, so wie er im Test war, ein extrem gelungener „Familien-Kombi“ – getarnt als SUV. Das „plus“ an Bodenfreiheit und eine gute Rundumsicht dank der erhöhten Sitzposition lassen den X-Trail in der Tat zum „besseren Familienkombi“ werden.

Selbst erfahren? Klicken Sie hier!

Technische Daten: Nissan X-Trail 1.6 dCi Acenta

Hersteller:  Nissan
Typ:  X-Trail / SUV
Kasse:  Mid-Size SUV
Motor:  R4
Getriebe: Sechs-Gang-Schaltgetriebe
Antrieb: Allradantrieb
Hubraum:  1.598 ccm
Leistung:  96 kw / 130 PS @ 4.000 U/min
Drehmoment:  320 Nm @ 1.750 U/min.
Gewicht Fahrfertig:  2.090 kg
Von 0 von 100:  10.5 s
Höchstgeschw.:  188km/h
Verbrauch (NEFZ):  4.9 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ)  129 g/km
Emmissionsklasse  EU 6
Effizienzklasse  A
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Fotos im Artikel und Titelbild: Bjoern Habegger

Test: Nissan Pulsar – Kein Einheitsschema der Kompaktklasse

Nach mehreren Anläufen zwischen 1978 und 2006 startet der Autobauer aus Nippon mit dem Pulsar neu in die Kompaktklasse. Nissan möchte seinen Kunden ein Fahrzeug zur Verfügung stellen, das nicht nur deren Ansprüchen entspricht, sondern auch preislich attraktiv bleibt. Eine Kombination aus großem Platzangebot, schönem Design, im Trend liegenden Assistenzsystemen und kraftvollen, aber sparsamen Motoren war die Maßgabe. Seine Familienzugehörigkei…

Nissan Qashqai profitiert von neuer Kasko-Einstufung

Kein Neuwagen-Käufer kommt ohne eine Vollkasko-Versicherung aus. Wer das eigene Automobil finanziert oder least, der wird zudem per Vertrag zu einer Vollkasko-Versicherung gezwungen. Was auch sinnvoll ist. Eine Vollkasko-Versicherung hilft auch in den Fällen, in denen man selbst nicht genug aufgepasst hat. Der Nissan Qashqai mit dem 1.6 Liter dCI-Dieselmotor wurde nun in der Einstufung der Versicherungsklassen deutlich günstiger.

Gleich 4 Klassen ist der Qashqai in seiner VK-Einstufung nach unten gesunken. 

Neben den günstigeren Versicherungseinstufungen profitieren Qashqai Fahrer vom wirtschaftlichen Antrieb: Mit 1,6-Liter-Diesel, Schaltgetriebe und Frontantrieb benötigt das Crossover-Modell nur 4,4 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 116 g/km entspricht (4,6 l/100 km und 120 g/km CO2 bei 18- und 19-Zoll Felgen). Sparmeister ist der 81 kW/110 PS starke 1,5-Liter-Einstiegsdiesel, mit dem der Verbrauch auf 3,8 Liter je 100 Kilometer und die CO2-Emissionen auf 99 g/km sinken (4,0 l/100 km und 103 g/km CO2 bei 18- und 19-Zoll Felgen).

Der zu Preisen ab 19.990 Euro erhältliche Nissan Qashqai wird in vier Ausstattungslinien und vier Motorisierungen wahlweise mit Front- und Allradantrieb angeboten.

Nissan Pulsar „Sport Edition“

Ein wenig Sport hat schon immer gut getan. Dachte sich auch Nissan und verpasste dem Nissan Pulsar nun einen schicken Sportler-Dress. In den Ausstattungslinien N-Tec und Tekna lässt sich der mit allen Motorvarianten kombinieren.

Neben einer Carbon-Optik für das Dach sowie für die Außenspiegel und der schwarz eingefassten Nissan-Spange im Kühlergrill kommen 20 mm Spurverbreiterungen hinzu, ein Sportauspuff von Remus und LED-Tagfahrlichter im unteren Lufteinlass in der Stoßstange. Der Heckspoiler bekommt einen kleinen Aufsatz und wirkt nun dominanter.

Wer sich für das Komplett-Paket entscheidet, spart gegenüber dem Einzelkauf 1.400 €. Der Aufpreis für das ganze Paket beträgt 2.350 €

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Rückblende: Nissan live von der IAA 2015

Auf der IAA 2015 habe ich mich mit Daniel von saving-volt.de auf dem Nissan-Stand getroffen, um zusammen mit dem Moderator Sebastian Höffner live auf periscope über das Thema E-Mobilität im Gesamten und den neuen Leaf im Speziellen zu sprechen. Natürlich kam auch die aktuelle Studie von Nissan, der Gripz, nicht zu kurz.

Lustigerweise waren der Moderator und ich damals auf dem gleichen Event, ohne dass uns das bewusst war und konnten damals schon den sportlichsten Leaf aller Zeiten testen. Was sonst noch so unsere Themen waren, seht ihr im verlinkten Youtube-Video. 

Am Heck zieht sich die hintere Scheibe bis an den aufrecht stehenden, schildartigen Kofferraumdeckel, der gleichzeitig als Spoiler dient. Links und rechts flankieren ihn geschwungenen Leuchten, die entfernt an den BMW i8 erinnern.
Am Heck zieht sich die hintere Scheibe bis an den aufrecht stehenden, schildartigen Kofferraumdeckel, der gleichzeitig als Spoiler dient. Links und rechts flankieren ihn geschwungenen Leuchten, die entfernt an den BMW i8 erinnern.
Könnte so der nächste Juke aussehen?
Könnte so der nächste Juke aussehen?
Nissan wagt mit der extrovertierten Studie Gripz auf der IAA einen ersten Ausblick auf die Zukunft des B-Segments.
Nissan wagt mit der extrovertierten Studie Gripz auf der IAA einen ersten Ausblick auf die Zukunft des B-Segments.
Innen setzen die Japaner auf mattroten Kunststoff, der hier und da mit hellen Pölsterchen aufgehübscht wird – so auf dem Armaturenbrett, auf der Mittelarmlehne oder an den Seiten der Mittelkonsole.
Innen setzen die Japaner auf mattroten Kunststoff, der hier und da mit hellen Pölsterchen aufgehübscht wird – so auf dem Armaturenbrett, auf der Mittelarmlehne oder an den Seiten der Mittelkonsole.
In der ersten Reihe sowie im Fond gibt es mit glattem Leder bezogene Schalensitze, die entfernt an einen Fahrradsattel erinnern.
In der ersten Reihe sowie im Fond gibt es mit glattem Leder bezogene Schalensitze, die entfernt an einen Fahrradsattel erinnern.

 

 

Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6 DIG-T – ein starker Benziner für jede Situation

Mit dem Qashqai stellte Nissan 2006 nach dem X-Trail ein Kompakt-SUV vor, das innerhalb kürzester Zeit zum Verkaufsschlager des Autobauers aus Nippon wurde. Im englischen Sunderland liefen bis Anfang 2015 ca. 2,5 Millionen Fahrzeuge vom Band. Zur zweiten Generation des Qashqai, die im November 2013 in London vorgestellt wurde, bietet Nissan jetzt seinen neu entwickelten 1.6 Turbobenziner an, um meh…

News: Infiniti Q30 – Nach europäischem Geschmack

Nissans Edel-Tochter Infiniti hat auf der Internationalen Automobilausstellung mit dem Q30 ihr erstes Kompakt-Modell vorgestellt und will damit vor allem in Europa auf Kundenfang gehen. Der Fünftürer wird Ende des Jahres hierzulande auf den Markt kommen. Der Einstiegspreis für die Benzinerversion beginnt ab 24.200 Euro, mit Dieselantrieb startet das SUV ab 26.250 Euro.

Entstanden ist der Q30 im Rahmen der Kooperation von Renault-Nissan mit Daimler. Er nutzt die Technik der aktuellen Mercedes A-Klasse, deshalb wird es für den Japaner auch Front- beziehungsweise Allradantrieb, Vierzylindermotoren und Siebengang-Automatik geben. Optisch hat sich Infiniti klar am Q30 Concept orientiert, das bereits vor zwei Jahren auf der IAA gezeigt wurde. Produziert wird der neue Infiniti beim Mutterunternehmen Nissan im britischen Werk Sunderland.

Zum Start bieten die Japaner die vollausgestattete Edition Q30 City Black Edition für 31.670 Euro an. Ab Mitte September beginnt der Verkauf für das nur in Europa erhältliche Sondermodell.

Autor: Adele Moser/SP-X

Erste Fahrt: Nissan e-NV200 Evalia – Geballte Elektropower

Nissan spielt mit seinem Siebensitzer das Elektrothema mit Subventionen und Kooperationen

Erste Fahrt im neuen Siebensitzer e-NV200 Evalia

e-NV200 Evalia, Siebensitzer
e-NV200 Evalia, Siebensitzer

Mit der nächsten Ausbaustufe als Siebensitzer des Klein-Nutzfahrzeuges NV200 Evalia als rein elektrisch betriebenes Fahrzeug will Nissan seinen Vorsprung in der Elektromobilität weiter ausbauen. Hierzu bedarf es aber nicht nur der reinen Hardware, sondern der Unterstützung durch gezielte Subventionen und Kooperationen. Aus diesem Grund lud Nissan zur Präsentation in die grüne Hauptstadt Europas für 2017 ein. Nach Essen. Mit interessanten Gesprächspartnern wie einem E-Fahrzeug-Nutzer, dem Bundesverband des CarSharing e.V. sowie Strombetreibern wurde einmal mehr das Thema Elektromobilität in den Vordergrund gestellt.

Bereits in 43 Ländern auf 4 Kontinenten vertreibt Nissan mittlerweile seine rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge. Seinen Marktanteil von 13 % in Deutschland will Nissan unter anderem mit Subventionen nicht nur halten, sondern auch ausbauen. Besitzer von Elektrofahrzeugen gleich welchen Herstellers z.B. können völlig kostenfrei an einer E-Zapfsäule tanken, die jeder Händler zur Verfügung stellt. Des Weiteren stellt der Autobauer aus Nippon beim Kauf von drei Fahrzeugen eine Schnell-Ladestation kostenfrei in Absprache mit dem Käufer auf dessen Grundstück auf.

e-NV200 Evalia mit Schnellladestation
e-NV200 Evalia mit Schnellladestation

Dass RWE nicht nur ein Strom-Anbieter, sondern auch ein Komplett-Dienstleister ist, berichtet Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG. Dort sieht man die Elektro-Mobilität als Teil der Energiewende. Unter anderem zeigt RWE seine Kompetenz als Betreiber von 4250 Ladepunkten europaweit und das mit eigenem IT-Backend. Dies bedeutet, dass RWE den genutzten Strom auch punktgenau mit dem Kunden z. B. über das Smartphone abrechnet. In nächster Instanz ging man die Kooperation mit Nissan ein, um die anfangs erwähnten Schnell-Ladesäulen, die Nissan bei seinen Händlern zur Verfügung stellt, zu liefern.

Im Wandel der Zeit steht das Fahr- bzw. Kaufverhalten von jungen Verkehrsteilnehmern. CarSharing Firmen bedienen Kunden, die sich aus wirtschaftlichen bzw. ökologischen Gründen kein eigenes Fahrzeug leisten können oder wollen. Auch hier kommt das Thema E-Mobilität auf, denn für kleinere Strecken sind Elektrofahrzeuge sinnvoll. Willi Loose, Geschäftsführer vom Bundesverband CarSharing e.V. sieht hier großes Potential, die Bevölkerung generell für das Thema „elektrisch Fahren“ zu sensibilisieren. Die Zahlen sprechen für sich. Im ersten Halbjahr 2015 kamen auf bereits eine Million CarSharing Kunden nur 14.000 Fahrzeuge. Leider liegt der Anteil der Elektro-Fahrzeuge in den Flotten der CarSharing Betreiber nur bei 8,2 %.

Aber auch Kommunen sollten eine Leitfunktion übernehmen, macht Peter Lindlahr, Geschäftsführer von hySOLUTIONS aus Hamburg, klar. Hierzu gehören nicht nur der Ausbau der Infrastruktur der Schnell-Ladestationen. Ab 2020 wird die Stadt Hamburg ausschließlich Busse mit emissionsfreien Antrieben beschaffen. Bis 2030 sollen dann alle 900 Fahrzeuge durchgetauscht sein. Aber auch im Wohnungsbau leitet Hamburg hierzu eine Veränderung ein. Werden zur Zeit noch 0,8 Stellplätze einer neu gebauten Wohnung zugewiesen, sollen es für die Zukunft nur noch 0,4 Stellplätze sein. Ersetzt werden soll die Fläche mit Plätzen mit einer Schnell-Ladesäule.

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Podiumsdiskussion mit hoher e-Mobilität Kompetenz

Wie die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen gerade im Klein-Nutzfahrzeugbereich funktioniert, demonstriert uns die Großbäckerei Schüren aus Essen. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf den Dächern seiner Immobilien speist der Großunternehmer nicht nur die Produktionsbetriebe. Der gewonnene Strom wird für seine E-Fahrzeug-Flotte herangezogen. Die 18 Filialen rund um Essen werden täglich mehrmals mit frischen Backwaren beliefert. Durch die Umstellung seiner Flotte auf Elektrofahrzeuge reduziert er den CO2 Ausstoß um mehr als 25 %.

Nach dem Leaf, der bereits seit 2010 weltweit angeboten wird, vermarktet der japanische Autobauer nun seit 2014 bereits das Klein-Nutzfahrzeug NV200 mit dem Namen „e-NV200 Evalia“. Wie sein konventionell betriebener „Bruder“ gibt es den Lastesel als kompakten großräumigen Kastenwagen mit zwei Sitzen sowie als fünfsitzigen Kombi und auch als fünf- und siebensitzige PKW-Variante. Das Laderaumvolumen liegt mit bis zu 770 Kilogramm sogar noch höher als beim Verbrenner und das Ladevolumen variiert zwischen 4,2 m³ beim Kastenwagen und 2,27 m³ beim Kombi mit Rücksitzbank. Mit umgeklappter Beifahrersitzlehne passen bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände ins Cargo-Deck.

Strom Betankung an der Front
Strom-Betankung an der Front

Der bereits aus dem Nissan Leaf bekannte Elektromotor mit 80 kW (109 PS) und das stufenlose Automatikgetriebe schicken ganze 254 Newtonmeter auf die Vorderachse. Bei Fahrten im Essener Stadtgebiet besticht der e-NV200 Evalia eben mit diesem Drehmoment, das von der ersten Umdrehung ansteht. Straßenunebenheiten werden durch das sehr gut abgestimmte Fahrwerk geschluckt. Durch die gehobene Sitzposition haben wir eine gute Rundumsicht. Um die Reichweite brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, denn nach dem neuen europäischen Messzyklus NEFZ (Neuer Europäischer Fahr-Zyklus) stehen uns 170 Kilometer zur Verfügung. Nach unserer Testfahrt steht die Hälfte der Kapazität noch bereit.

Den e-NV200 Evalia wird Nissan ausschließlich in der Top-Ausstattung „Tekan“ anbieten. Ab August erhältlich, bekommt der Kunde ab 37.500 Euro einen vollwertigen Siebensitzer. Weitere Option wäre das Anmieten der Batterie. In diesem Fall reduziert sich der Kaufpreis des Fahrzeuges auf 31.600 Euro. Zum Serienumfang zählen unter anderem 15 Zoll Leichtmetallfelgen, eine Klimaautomatik, ein beheizbares Lederlenkrad inklusive Bedientasten für das Multimediasystem, beheizbarer Fahrer- und Beifahrersitz, elektrische Fensterheber vorn, Licht- und Regensensor sowie Nebelscheinwerfer. Zwei Schiebetüren erleichtern den Einstieg in den Fond, dunkel getönte Schiebetüren mit Schiebefenster sorgen für diskrete VIP-Atmosphäre.

Fazit:

Nissan bietet mit seinen Kooperationspartnern einen problemlosen Einstieg in die E-Mobilität. Der e-NV200 Evalia bietet hohen Nutzen mit maximalem Spaßfaktor.

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Hoher Nutzen mit maximalem Spaßfaktor

Nissan e-NV200 Evalia „Tekan“, Siebensitzer:

Verkaufsstart:  September 2015
Basispreis:  37.500 €
Motorleistung:  80 kW (109 PS)
Antrieb und Getriebe: stufenloses Automatikgetriebe
Beschleunigung:  k.A.
Verbrauch – kombiniert:  k.A.
Höchstgeschwindigkeit:  123 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.560, 1.755, 1.858, 2.725 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann

News: Pick-ups auf der IAA – Die geheimen Goldesel

In Deutschland sind sie immer noch Exoten, weltweit gesehen aber echte Bestseller: die mittelgroßen Pick-ups. Auch auf der global wichtigen Branchenschau IAA sind sie in diesem Jahr prominent vertreten. Und werden immer zahlreicher.

2016 kommt der neue Toyota Hilux
2016 kommt der neue Toyota Hilux

Auf dem Ford-Stand in Frankfurt präsentiert sich der Deutschland-Bestseller des Segments in neuem Outfit. Der zuletzt etwas zurückhaltend gestaltete Ranger trägt nun stolz einen großen Chrom-Kühlergrill, der an seine amerikanische Verwandtschaft erinnert. Mit diesen übergroßen und mächtig motorisierten „Full-Size“-Modellen haben er und Klassenkameraden wie der VW Amarok allerdings nichts zu tun. Solche mittelgroßen Pick-ups spielen in den USA keine Rolle, sind jedoch in Südamerika, Asien, Afrika und Australien wahre Erfolgsmodelle. 2014 gab es etwa allein in Brasilien rund eine halbe Million Neuzulassungen. In Thailand sind vier von zehn Neuwagen Pick-ups. Und der Toyota Hilux ist in über 40 Ländern der Welt das meistverkaufte Kraftfahrzeug. 2016 kommt die neueste Generation nach Europa.

Entsprechend wichtig sind die Modelle für die Hersteller, auch wenn die deutsche Messekundschaft wohl in der Regel an Neuheiten wie dem gelifteten Ranger, dem neuen Nissan Navara und dem ebenfalls komplett überarbeiteten Mitsubishi L200 vorbei eilen wird. Dabei haben auch die beiden letztgenannten ihre Nutzfahrzeug-Raubeinigkeit längst abgelegt. Dem L200 etwa spendiert Mitsubishi für den deutschen Markt eine serienmäßige Klimaanlage – bei reinen Nutzfahrzeugen sonst eher selten. Und Nissan bietet den Navara sogar künftig mit Einzelradaufhängung an der Hinterachse an. Die ist zwar nicht so robust wie die übliche Starrachse mit Blattfedern, aber deutlich angenehmer zu fahren.

Auch Mercedes will in das Geschäft mit den Pritschenwagen einsteigen
Auch Mercedes will in das Geschäft mit den Pritschenwagen einsteigen

Längst hat sich der Pick-up in Europa – wenn auch auf niedrigem Niveau – als Freizeitfahrzeug etabliert. Und dann darf es auch etwas mehr Ausstattung sein. Und auch die Karosserieversion Doppelkabine hat ihren Siegeszug neben bequemen Gewerbekunden nicht zuletzt den Privatnutzern zu verdanken. Vor der Jahrtausendwende war diese fünfsitzige Ausführung noch eher selten anzutreffen – in der Regel wurden Pick-ups damals mit zwei oder drei Sitzen in einer Einzelkabine ausgeliefert. Auch SUV-Boom dürfte dem Pick-up weiteren Schwung geben. Denn umso mehr weichgespülte Softroader an die Stelle von Geländewagen treten, desto attraktiver werden kernige Alternativen wie die Pritschenwagen.

Ford zeigt auf der IAA den gelifteten Ranger
Ford zeigt auf der IAA den gelifteten Ranger

Für die Hersteller sind Pick-ups Goldesel: Die Technik ist eher einfach und robust, was Entwicklungs- und Produktionskosten niedrig hält. Zudem sind die Modellzyklen deutlich länger als bei normalen Pkw, Generationswechsel gibt es oft erst nach zehn statt nach sechs bis acht Jahren. Dass der Pick-up wirtschaftlich immer interessanter wird, zeigen die Pläne von Mercedes. Die Stuttgarter wollen noch vor 2020 erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Modell auf den Markt bringen, das dann auf dem Navara von Kooperationspartner Nissan basieren soll. Auch Nissans Allianzpartner Renault plant einen entsprechenden Ableger, wie auf der IAA die Studie Alaskan Concept belegt. 2017 könnte das Serienmodell folgen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Mitfahrt: Das Safari-Ungeheuer im Dauner Urwald

Es gibt Momente im Leben, da trifft man auf etwas und ist einfach fasziniert. Und wenn dies dann auch noch eine fahrende Legende ist wie der Nissan 240RS, der im selben Jahr zusammengeschraubt wurde, in dem ich das Licht der Welt erblickte, dann stehen sich zwei Aug-in-Aug gegenüber. So passiert am vergangenen Wochenende beim Eifel Rallye Festival in Daun – einem Festival, das Generationen vereint.

Obwohl ich 1985 noch viel zu klein war, um das Aussterben der Gruppe B Rallyeweltmeisterschaft mitzuerleben, so kam ich doch sehr früh durch meine Liebe zum Motorsport an die Klassiker von damals. An die wahren Rennmaschinen, in denen einfach das Auto und der Pilot um Sieg oder Niederlage entschieden. Keine hochkomplizierten Techniken und politische Entscheidungen den Kampf ums Podest bestimmten.

Nissan fuhr die erste Safari Rallye der Gruppe-B-Zeit mit dem neuen Typ 240RS im Jahr 1983. Während die Werkswagen von Mike Kirkland (Chassis 006) und Shekhar Mehta früh durch Motorschäden ausfielen, führte der dritte von Timo Salonen die Rallye bis kurz vor dem Ziel an, ehe auch sein Motor kaputt ging. Im folgenden Jahr wurde Chassis 006 als Chase Car (schnelles Servicefahrzeug) eingesetzt, ehe er an Ashok Patel verkauft wurde. Der Kenianer war bei der Safari 1985 mit Platz neun bester Privatfahrer.

Genau dieser Nissan mit dem Chassis 006 wurde von dem jetzigen Besitzer, Achim Loth, im Jahre 2008 von Kenia nach Deutschland geholt und seither komplett über fünf Jahre restauriert. Keine leichte Aufgabe für den Schweizer, denn wie viele andere Rallyefahrzeuge von damals schien auch der 240RS wie vom Erdboden verschwunden zu sein und Ersatzteile waren kaum erhältlich. Doch zum Glück war der Wagen fast komplett, denn bei gerade mal 200 sportlichen Ablegern des Nissan Silvia bedeutete jedes fehlende Teil eine Neuanfertigung. Doch trotzdem mussten einige Blech- und Motorenteile und verschiedene Kleinsteile eigens für den 240RS angefertigt werden.

Seit 2014 ist der Nissan nun wieder einsatzbereit und nahm im letzten Jahr auch das erste Mal bei der Eifel Rallye Meisterschaft teil. Und so kam ich nun am letzten Freitag ins beschauliche und idyllische Daun, um mir das Ganze mal aus der Nähe anzusehen. Niemals hätte ich diesen Auflauf an Menschen erwartet, diesen bunten Mix an Autofans, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und keiner hatte mich vorgewarnt, welch fantastischen Autos dort einfach so mal eben auf dem „Marktplatz“ stehen. Auf meiner Runde entdecke ich den Audi Quattro, einen Opel Ascona 400 und den unverkennbaren Lancia Delta Integrale. Und dann stehe ich vor ihm: Mit einem treuen Blick schaut er mir entgegen und ich bin gefesselt. Welch schönes Rennauto! Und mit 32 Jahren noch sehr gut in Schuss!

Nach einer kurzen Einweisung in die Technik und die Besonderheiten des Fahrzeuges fahren wir im Konvoi an den Treffpunkt für die Mitfahrten. Ich bin als Zweite dran und warte geduldig am Straßenrand in einer „Haarnadelkurve“, was als nächstes passiert. Mit einem Schlag wird die Stille des Dauner Waldes gebrochen. Mit Donner und Grollen bahnt sich an, was man kurze Zeit später live sieht. Das Getriebe knarrt beim Gangwechsel, die Reifen quietschen, es raucht und qualmt, und der Nissan 240RS spurtet den Berg hinauf – Gänsehautfeeling inklusive. Wie wird dann erst die Mitfahrt?

Als ich im engen Schalensitz Platz nehme, mir wie früher die Kopfhörer aufsetze, die Gurte festzurre, wird mir schon ein bisschen flau im Magen. „Der Sitz ist das einzige nicht originale Teil, früher war hier ein Klappsitz, aber heutzutage geht Sicherheit vor“, erklärt mir Achim, bevor er auch schon den ersten Gang eingelegt hat. Der übrigens beim Rechtslenker unten links ist, um das Ganze noch zu verkomplizieren.

Während das Auto sonst über afrikanische Steppen jagte, musste sich das Safari-Ungeheuer mit einer asphaltierten Serpentinenstraße außerhalb von Daun begnügen – aber das war dennoch Spaß pur.

Auch wenn wir ab und zu abbremsen müssen, da wir auf Verkehr auflaufen, man, ist das ein Wahnsinnsgefühl ! Es ist kein Motorenlärm, nein, es ist Musik in den Ohren. Es scheint die Sonne, die Vögel zwitschern im Wald und mittendrin dieses Ungetüm, dass mit seinen 1000 kg keinerlei Probleme hat, den Anstieg in die Wälder hochzupeitschen. Komischerweise blieb ich mal ganz stumm während der Mitfahrt, was bei mir selten der Fall ist. Und als es vorbei war, hatte ich Herzklopfen und ein riesiges Strahlen im Gesicht. Was für ein Auto! Hier beherrscht noch das Talent des Fahrers das Auto, nicht umgekehrt. Hier muss der Fahrer das Auto im Griff haben, sonst liegt man in der nächsten Böschung auf dem  Dach. Hier erlebt man wahren Rennsport und fragt sich dennoch, die Typen von damals müssen doch einfach verrückt gewesen sein.

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Dass die „Typen“ von damals nicht nur verrückt, sondern auch unheimlich charismatisch und witzig waren, beweist mir kurze Zeit später Mike Kirkland, der mir in einem astreinen Oxford-Englisch Rede und Antwort zu seiner Karriere und dem Nissan steht.

„Es ist einfach fantastisch, mein Auto wieder zu sehen und vor allem die ganze Arbeit, die Achim und die Jungs da reingesteckt haben. Wenn du mich fragst, ist das haargenau das Auto, mit dem ich vor 32 Jahren bei der Rallye an den Start ging. Ich sehe einfach keinen Unterschied zu damals.“

Was macht für Sie die Faszination Rallye-Sport aus?
„Motorsport ist mein Leben, das ist das, was ich liebe! Ich nahm an 90 Safarirallyes teil und an vielen weiteren, wie etwa in Zypern, Hongkong, Beijing. Ich hatte das schönste Leben, das man sich vorstellen kann. Wenn ich den Sport in meinem Alter noch ausführen könnte, würde mich nichts davon abhalten, aber ich bin jetzt einfach nicht mehr schnell genug. Die letzte Rallye, an der ich teilnahm, war 2006 in Südamerika. Das waren 30 unheimlich spannende und tolle Tage und das beste am Motorsport ist: man trifft wirklich die besten Menschen auf der Welt.“

Wie finden Sie das Eifel Rallye Festival?

„Ich finde diese Veranstaltung einfach nur gigantisch. Ich sehe hier so viele Autos, gegen die ich früher angetreten bin. Es sind hier so viele, von denen ich die originalen Autos kenne und mit den Fahrern nach wie vor befreundet bin.“

Würden Sie gerne ein Rallye Auto aus der heutigen Zeit mal fahren?
„Nein, ich weiß, dass ich jetzt nicht mehr schnell bin. Ich bin jetzt 68 Jahre alt. Aber damals im Jahr 2006 saß ich das erste Mal seit 13 Jahren wieder in einem Rallye Auto und wir belegten den zweiten Rang. Und sogar ich war sehr überrascht darüber, wie stark wir noch waren.“

Schade, dass ich leider schon nach einem Nachmittag wieder fahren musste, aber das Team hatte eine tolle Rallye und wurde zudem mit dem Preis für das Auto mit dem besten Original-Zustand ausgezeichnet. Ich werde dieses unbeschreibliche Erlebnis so schnell nicht wieder vergessen. Danke Nissan. Danke Mike Kirkland.

 

Text und Interview: Jasmin Müller
Fotos: Bernd Schweickard, Stefan Deck