Nissan Leaf – Der E-Auto Bestseller in Europa

Elektroautos kommen weit weniger schnell voran, als man das vor ein paar Jahren gehofft hat. Noch immer tun sich die Autokäufer schwer damit, ein E-Auto zu kaufen. Vor allem wenn man die Vorteile nicht so richtig greifen kann. Oder verstehen. In anderen Ländern Europas werden Elektroautos deswegen gefördert. Von dieser Förderung sind wir in Deutschland jedoch weit entfernt. Wobei auch nicht alle Automobil-Hersteller direkt darauf abspielen, den Kauf von E-Autos durch einmalige finanzielle Anreize zu fördern. Frau Dr. Annette Winkler erklärte mir im Interview zum Beispiel:

Es könnten beispielsweise auch reservierte, kostenlose Parkplätze angeboten werden. Aber es müssen Vorteile sein, die das elektrische Fahren für jeden sichtbar noch attraktiver machen und den Fahrern helfen, bequemer und zeitsparender unterwegs zu sein.

Fr. Dr. Annette Winkler im Interview

Neben den finanziellen Möglichkeiten, den Kauf von Elektroautos direkt oder indirekt zu fördern – gibt es also durchaus auch andere Ideen, wie man den Absatz von „lokal emissionsfreien“ Autos stärken könnte.

Doch ganz egal wie viele Elektroautos verkauft werden, es gibt immer einen Marktführer.

Nissan Leaf – Europas erfolgreichstes Elektroauto 2013

11.120 Nissan Leaf wurden 2013 in Europa verkauft. Das entspricht einem Plus von 204 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem in Norwegen, Finnland, Belgien und auch in England wurde der Leaf ordentlich verkauft. Die Europa-Version des Nissan Leaf wird im übrigen auch in England gebaut.

Der Nissan Leaf wurde im Dezember 2010 der Weltöffentlichkeit vorgestellt, seit dem wurden weltweit über 100.000 Leaf verkauft. Eine stolze Summe.

Nur bei uns in Deutschland tun sich E-Autos noch ein wenig schwer.  So wurde der Leaf 2013 855 mal in Deutschland zugelassen.

 

Nissan 370Z gegen Peugeot RCZ R

3.7 Liter V6 Coupé mit Heckantrieb gegen einen Peugeot RCZ-R mit 1.6 Liter Turbomotor mit Frontantrieb. Beide sind Charakterdarsteller im Segment der sportlichen Coupés – aber wer von den beiden macht auf der Rennstrecke mehr Spaß? Und wichtiger noch – welches Coupés ist schneller?

Ich konnte beide Fahrzeuge im letzten Jahr fahren, sowohl den Nissan 370Z Nismo, als auch den nagelneuen Peugeot RCZ-R. Und beide Fahrzeuge haben bei ihrer Ausfahrt ordentlich Eindruck hinterlassen. Und das hat einen Grund: Charakter.

Leistung und Charakter – Zutaten für echten Fahrspaß

Nismo 370Z Fahrbericht

Mit einem 3.7 Liter V6 Saugmotor gehört der mit Heckantrieb ausgerüstete 370Z zu einer aussterbenden Rasse. Und genau dieser Saugmotor-Bulle und der Heckantrieb formen die Faszination des 370. Der NISMO 370Z bringt den Fun, die Freude, die Lebensgeister des 370Z in komprimierte Form zum Test. Mit leichten optischen Retuschen, einer sportlicheren Fahrwerksabstimmung und ein wenig mehr Leistung verkörpert der Nismo 370Z die Quintessenz des klassischen Tunings.

Der neue Peugeot RCZ-R ist genau das Gegenteil des 370Z. Nicht nur optisch. Während der Nismo 370Z mit einer langen Motorhaube und kurzem Heck auf seiner massiven Hinterachse steht und förmlich die Begriffe „Drift“ und „Dragstrip“ heraus brüllt, hüllt sich der Franzose in eine ganz eigene Eleganz. Basierend auf der Plattform des Peugeot 308 haben die Franzosen mächtig Hand angelegt um ein Coupé mit Charakter zu formen. Heraus kam der RCZ. Doch auch bei Peugeot ist man sich bewusst, so richtig sportlich war das Coupé noch nicht. Es gibt den Typus Autofahrer der mehr erwartet. Und Peugeot hat eine Tradition im Segment der sportlichen Automobile.

Und so legte man bei Peugeot Sport Hand an den RCZ und heraus kam der RCZ-R. Ein Coupé mit dem kräftigsten 1.6 Liter Vierzylinder-Turbomotor.  Und weil man beim Frontantrieb blieb, musste man sich etwas überlegen, damit die Kraft nicht in bläulichen Reifenqualm aufgeht. Eine mechanische Quersperre hilft dabei, die ganze Motorleistung von 270 PS auf die Straße zu bekommen.

Vergleicht man Nissan 370Z und Peugeot RCZ-R – dann vergleicht man auch zwei Konzepte. Die britische Auto-Express hat dies getan, auf der Rennstrecke. Heraus kam ein Video mit Unterhaltungswert.

 

Bevor ihr auf Play klickt, fragt Euch selbst – welches Auto wird wohl schneller sein? Und warum?

Genf 2014: Nissan GT-R NISMO Premiere in Europa

Auf dem Automobil-Salon in Genf wird er seine Europapremiere feiern. Der stärkste Vertreter der aktuellen Nissan GT-R Baureihe. Der GT-R Nismo bringt stolze 600 PS Leistung auf die Straße. Wie bei den anderen GT-R Modellen natürlich per Allradandtrieb.

NISMO GT-R – Mit 600 PS zur Legendenbildung

Die Nordschleife umrundet der jüngste GT-R in Rekordzeit und deklassiert dabei auch deutlich teurere Supersportwagen. Der GT-R ist bereits zu Produktionszeiten eine Legende und mit der NISMO-Version wird diese erfolgreiche Geschichte weitergeschrieben.

Der GT-R Nismo setzt mit seinen Überarbeitungen im Bereich Motor, Antrieb, Karosserie und Fahrwerk neue Maßstäbe. Er verschiebt Grenzen und bringt nicht nur die Augen von Hardcore-Gamern zum tränen. Der GT-R ist ein Supersportwagen der Extraklasse. Und der 600 PS starke NISMO wird weiter für Eindruck bei der Fan-Gemeinde sorgen. In Genf feiert er seine Europa-Premiere.

Le Mans 2014 – Nissan bringt den Zeod RC

400 PS Dreizylinder stürmt nach Le Mans

Nissan bringt das Deltawing-Konzept wieder nach Le Mans

Es sind beeindruckende Zahlen: 1,5 Liter Hubraum, 3 Zylinder – aber 400 PS. Der Zeod RC will in Le Mans 2014 mit einem interessanten Mix aus Elektropower und Downsizing-Turbomotor die etablierte Konkurrenz verblüffen.

Nissan Zeod RC 02 Le Mans Dreizylinder

380 Nm produziert der nur 40 Kilogramm leichte Turbo-Dreizylinder. Neben diesem Kraftzwerg wird der Zeod RC bei jedem Stint eine ganze Runde rein elektrisch fahren. Für mehr als eine Runde wird die Batterieladung nicht ausreichen. Aber alleine die Vorstellung, dass es einen Rennwagen gibt, der die 13.5 Kilometer an der Sarthe im Renntempo elektrisch zurück legt, ist beeindruckend.

Der Nissan ZEOD RC startet in Le Mans aus der „Garage 56” – die von den Veranstaltern für Fahrzeuge mit neuen Konzepten vorbehalten ist. Der Zeod RC läuft damit auch „außerhalb“ der Wertung.

Die Erkenntnisse aus den Erfahrungen des ZEOD RC in Le Mans wird Nissan in die Entwicklung eines neuen LMP1-Prototypen einfließen lassen, der 2015 in der FIA World Endurance Meisterschaft (WEC) an den Start gehen soll.

„Mit dem Verbrennungsmotor für den ZEOD RC hat unser Motorenteam einen wirklich bemerkenswerten Job gemacht”. „Uns war bewusst, dass vor allem die elektrische Seite des Nissan ZEOD RC in Le Mans für viel Aufsehen sorgen wird. Doch unser kombinierter ‚Zero Emission on demand‘-Antriebsstrang ist das wirkliche technologische Glanzstück des Autos.” Zitat von Darren Cox, Leiter der weltweiten Nissan Motorsportaktivitäten

Nach ausführlichen Prüfstands-Tests unternahm der Nissan ZEOD RC in der letzten Woche erste Testfahrten. Sowohl der E-Motor als auch der Verbrenner waren dabei im Auto installiert und leiteten die Kraft über dasselbe Fünfganggetriebe an die Rennreifen weiter.

In den nächsten vier Monaten wird Nissan den ZEOD RC durch ein ausführliches Testprogramm schicken – um gerüstet zu sein für das Wochenende des 14. und 15. Juni 2014.

 

Produktionsstart für den neuen Nissan Qashqai

Die ersten Exemplare des von Grund auf neu entwickelten Nissan Qashqai sind jetzt im britischen Sunderland von den Produktionsbändern gelaufen. Der in Großbritannien entworfene, entwickelte und hergestellte Qashqai ist das meistverkaufte Crossover-Modell in Europa und der Bestseller im europäischen Nissan Portfolio. Nach der Enthüllung der neuen Modellgeneration im vergangenen November läuft ab sofort alle 61 Sekunden ein neuer Qashqai von Linie 1 des britischen Nissan Werkes.

Bei der Feier zum Fertigungsbeginn sagte Nissan Chief Performance Officer Trevor Mann:

„Der Nissan Qashqai hat bei seinem Start 2006 das Crossover-Segment begründet, der Marke Nissan in Europa neuen Schwung gegeben und unserem Werk in Sunderland dabei geholfen, neue Maßstäbe in Sachen Produktivität und Qualität zu setzen. Der neue Qashqai wird mit seinem mutigen Design und innovativen Technologien einmal mehr die Marke Nissan auf ein höheres Niveau heben. Er ist der Maßstab für die zweite Generation von Crossover-Modellen und das Flaggschiff von Nissan in Europa.“

Eine Hauptrolle in dieser Erfolgsgeschichte spielen die Nissan Mitarbeiter in Sunderland, deren Zahl erstmals in der 28-jährigen Geschichte des Werkes auf über 7.000 gestiegen ist. Damit sind nun mehr als 40.000 Menschen für die Automobilindustrie in Großbritannien tätig – in Design, Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb. Von Sunderland aus entfaltet der Qashqai eine eindrucksvolle wirtschaftliche Bedeutung: Nissan hat 534 Millionen Britische Pfund in die Entwicklung und Produktion investiert, unterstützt dabei mehr als 220 Zulieferer in 22 Ländern und exportiert das Modell in mehr als 130 Märkte weltweit.

Der neue Qashqai wird in Sunderland auf Band 1 gebaut, das seit 2010 im 24-Stunden-Betrieb läuft, um die hohe Nachfrage zu erfüllen. Auch das Elektroauto Leaf wird auf dieser Linie gefertigt. Der Qashqai ist zudem das erste Nissan Serienmodell in Europa, das auf der neuen CMF-Plattform (Common Module Family) der Renault-Nissan Allianz basiert.

Das ist eine Pressemeldung von Nissan Deutschland. – Kein redaktioneller Inhalt.

Vorstellung: Nissan Qashqai

Eigentlich ist ein Adjektiv und wo immer es verwendet wird, verwischt es die Grenzen zwischen den Tatsachen und dem, was man sagt. Eigentlich steht für unnötige Relativierungen.

Eigentlich wäre ich in Madrid gewesen und hätte den neuen Qashqai fahren können. War ich aber nicht, denn ein fieser Männerschnupfen legte mich flach und lies den Terminkalender in dieser Woche ordentlich durcheinander wirbeln.

Hier sollte also eigentlich eine Vorstellung des neuen Nissan Qashqai folgen – de facto ist es aber nur ein Kommentar zu den bislang bekannten Fakten. So wie ich diese eben aus den Nissan-Pressemeldungen entnehmen konnte.

Nissan Qashqai 2014 – Das Remake eines Verkaufsschlagers?

Wenn von einem Auto binnen 8 Jahre mehr als 1.5 Millionen Stück verkauft werden (Europa), dann dürfte dies ein klares Indiz für den Erfolg des Fahrzeugs sein. Ganz ohne die einschränkende Relativierung des Wortes eigentlich.  Dabei war der Qashqai 2006 durchaus ein mutiger Schritt von Nissan.

Nissan Qashqai 07 Neuvorstellung

Crossover aus England

Der Qashqai bekam nicht nur einen schwer auszusprechenden Namen, an dem sich auch heute noch die Geister entzweien, er ist auch kein richtiger SUV. Aber auch kein Kombi. Er ist ein Crossover. Ein Fahrzeug mit dem man maximale Breiten an Käuferschichten abdecken will. Doch Everybodys Darling ist schnell auch Everybodys Depp. Trotz Knoten in der Zunge bei der Aussprache – der Qashqai und sein Bruder mit den zusätzlichen Sitzplätzen, der Qashqai +2, haben die Kunden überzeugt. Und eigentlich ist der Nissan ja auch gar kein Japaner! Da war es wieder. Eigentlich. Denn er wird in Sunderland in England produziert. Wurde in London designed und in Barcelona konstruiert – der Qashqai ist also deutlich europäischer als man es beim Namen Nissan erst einmal denken möchte.

Zweite Generation

Die zweite Generation darf üblicherweise aus den Fehlern der ersten lernen und dann alles besser machen. Fehler gab es in der ersten Generation des Nissan Qashqai jedoch kaum, mein Fahrbericht zum ersten Qashqai lieferte ein klares und vor allem positives Bild. Der Qashqai wusste schon in seiner ersten Generation zu überzeugen.

Nissan Qashqai 09 Neuvorstellung

Was also kann die zweite Generation besser?

Neben dem üblichen Wachstum, ein paar Zentimeter in der Länge (47 mm) und ein paar Zentimeter in der Breite, verlor der Qashqai jedoch in der Höhe und wirkt nun geduckter, satter und kräftiger. Den großen Gelände-Helden wollte er nie heraushängen lassen, drum ist auch der Allradantrieb nur eine Option.

Der neue Qashqai ist kein Facelift, sondern eine vollständige Neu-Entwicklung. Die Basis bildet eine Plattform die bei Renault-Nissan CMF (Common Module Family) genannt wird. CMF setzt sich aus 5 Modulen zusammen. Dem Motor- und Cockpit-Modul, dem dem Front- und dem Heck-Segment und der elektronische Ausrüstung. Renault-Nissan will mit der Hilfe des CMF deutlich Kosten bei der Konstruktion einsparen. Neben dem Qashqai werden der neue X-Trail und auch Fahrzeuge wie der kommenden Renault Laguna, Scenic und der neue Espace auf dieser Plattform aufbauen. 

Zu den wichtigsten Eigenschaften des Qashqai gehört die „erhöhte“ Sitzposition und das Plus an Raumangebot für Menschen, die eigentlich irgendetwas Kompaktes fahren wollen, aber auf der anderen Seite mit der Variabilität eines Kombis liebäugeln.  „Eigentlich“ ist der Qashqai eine Mischung aus einem VW Golf, einem Kombi und einem SUV. Aber eben nur eigentlich.

Der neue Qashqai bietet ein wenig mehr Kofferraumvolumen (nun 430 Liter, zuvor 410) und viel mehr Ambiente. So verspricht es die Pressemappe. Die Bilder zeigen bislang ein  modern gezeichnetes Cockpit, Armaturen mit klarer Beschriftung und eine logische Gestaltung der Bedienbereiche. Auch sieht das Leder mit den feinen Doppelnähten auf den Bildern extrem gut aus. Wie es sich anfühlt, wird sich später in einem Test zeigen müssen. Im Prinzip war die Wahl der Materialien – das viele harte und dunkle Plastik – wirklich der Hautpkritikpunkt beim „alten Qashqai„. Wenn man Nissans-Versprechen folgt und hier ein großer Schritt gegangen wurde, dann ist der neue Qashqai ein verlockendes Angebot. Denn preislich hat man sich zurück gehalten.

Minus 2

Während man den Vorgänger in zwei Größen bekam, als Qashqai und Qashqai +2, wird sich der neue Qashqai mit einem Radstand begnügen müssen. Hier will der Hersteller die Abgrenzung zwischen Qashqai und dem größeren Nissan X-Trail ein wenig deutlicher werden lassen. Der Qashqai ist also ein Crossover für Fünf.

Ab 3.8

Eine beeindruckende Zahl hält das Datenblatt des Qashqai 1.5 dCi bereit. Einen Normverbrauch von nur 3.8 Liter auf 100 Kilometern. Für einen Fünfsitzigen Crossover ein extrem beeindruckender Wert. Doch auch der 1.2 Liter Benziner Turbomotor kann im NEFZ-Verbrauch mit einem Fabelwert aufwarten. Der 115 PS starke Einstiegsbenziner wird mit 5.6 Litern auf 100 Kilometern angegeben. Und jetzt bin ich nicht nur „eigentlich“ traurig, nicht vor Ort gewesen zu sein. Denn diesen Verbrauchswerten muss man auf den Grund gehen. Sollte der neue Qashqai wirklich so effizient sein?

Die Motoren ganz allgemein

Turboaufladung ist allen vier aktuellen Motoren gemein, ebenso die Zylinderzahl: Vier in Reihe. Zwei Benziner und zwei Diesel stellen die zukünftigen Kunden vor die Wahl.  Den Einstieg bildet der 1.5 Liter Dieselmotor mit 110 PS – darauf folgt der 1.2 Liter Vierzylinder DIG-T mit 115 PS. Mit 130 PS ist der 1.6 Liter dCi-Diesel die nächste Leistungsstufe und das vorläufige Ende bildet der 1.6 DIG-T mit 163 PS. Doch – ich bin mir sicher – es wird ein Qashqai NISMO folgen und dann sind bestimmt auch 200 bis 220 PS im Fahrzeugschein und unter der Motorhaube zu finden.

Eigentlich günstig

Bemerkt? Wieder ein „eigentlich“. Denn beim Preis muss man doch vorsichtig sein, oder? Sind knapp 20.000 € günstig? Eigentlich schon, wenn der Gegenwert ein Fünfsitziger Crossover mit aktueller Sicherheitstechnik, sparsamen Motor und attraktiven Design ist. Der Qashqai startet als 1.2 DIG-T in der VISIA-Ausstattung zu 19.940 €. Wer viel fährt, der wählt den Diesel und startet im Falle des 1.5 dCi bei 21.890 €. Und wer „die Hütte voll machen“ will, weil er auf 19 Zoll Leichtmetallfelgen, Bi-LED-Scheinwerfer und 360° Umfeld-Kamera steht, der greift zum Qashqai Tekna mit dem 1.6 Liter 130 PS Diesel und bekommt den Allradantrieb inklusive. Zugleich stellt diese Wahl mit einem Listenpresis von 33.450 € derzeit die Top-Option dar.

Den für einen SUV typischen Allradantrieb gibt es aktuell nur in Verbindung mit dem 1.6 Liter Diesel, der Qashqai wird also auch in der zweiten Generation nicht zum Offroader per Dekret. Und auch ein Automatikgetriebe gibt es aktuell nur – aber nicht in Verbindung mit dem Allrad – mit dem 1.6 Liter Dieselmotor. Nissan nennt das Automaticgetriebe Xtronic (stufenlose CVT) und verspricht einen Fahrkomfort, den keine CVT zuvor geliefert hat.  Eigentlich hätte ich genau dieses Modell fahren müssen in Madrid. Wie gesagt, eigentlich. Der Männerschnupfen hat mich flach gelegt und so warte ich auf die nächste Chance, den neuen Qashqai testen zu können.

Bis dahin empfehle ich die Erfahrungen meiner „Kollegen“ zu lesen:

 Björn Tolksdorf hat in seinem Fahrbericht auf Motor-Talk von einem Aha-Erlebnis bei der Testfahrt geschrieben: 

Bei unserer Testfahrt sorgt der Qashqai nach wenigen Metern für das erste Aha-Erlebnis: Dank der serienmäßigen „Chassis Control“ fährt er so sicher, wank- und schwankarm, wie es in dieser Preisklasse nur wenige Hochbeiner können. Quelle: MT

 

B leibt mir nun zu enden mit:  „Eigentlich“ wäre ich den Qashqai wirklich gerne gefahren, aber manchmal wird der Terminkalender eben durch Unvorhergesehenes auf den Kopf gestellt. Und „Eigentlich“ passt – so wie es aussieht wirklich nicht zum neuen Qashqai. So relativ scheint das Ergebnis nämlich nicht geworden zu sein. Bis zur eigenen Testfahrt bleibt nur der Hinweis:

Der Marktstart des neuen Qashqai ist jetzt im Februar! 

Detroit 2014 – Nissan Sports Sedan

Es war einmal. Und es könnte wieder sein. Der japanische Automobil-Hersteller Nissan hatte in Deutschland mal ein richtig gutes Produktangebot. Dazu gehörten auch eine repräsentative Limousine und Fahrzeuge im klassischen Golf-Segment. Und an beidem arbeitet man bei Nissan wieder. Wie so eine Limousine aussehen könnte, das hat Nissan in Detroit mit dem „Sports Sedan Concept“ gezeigt.

Nissan Sports Sedan Concept

Weniger wuchtig als der eingestellte Nissan Maxima, dafür von sportlicher Eleganz. Das Konzept einer scharf gezeichneten Sport-Limousine wurde in Detroit enthüllt. Auf knapp 4.90 Metern präsentierte sich eine Studie die zwar fast 2 Meter breit war – aber nur gut 1.40 hoch. Vom klassischen Stufenheck ist bei einem sportlichen Viertürer in dieser Dimension fast nicht mehr zu sehen. Eher ein Fastback. Schmale A-Säulen, kräftige Sicken auf der Motorhaube, eine Seitenlinie mir dominanten Linien. Der Sports Sedan wirkt, wie er sich nennt. Extrem sportlich. Der Kühlergrill wird von der großen V-förmigen Chromspange gebildet und die Scheinwerfer zeichnen ein spitzes Z. In den schmalen Leuchten, vier LED-Linsen. Das Konzeptmodell stand knackig tief auf den 21-Zoll-Leichtmetallrädern.

Beim Antrieb sprach man von einem 3.6 Liter V6 Motor, der die Vorderräder antreiben soll. Als Getriebe wurde ein stufenloses CVT-Getriebe genannt.  Was das Design angeht, so sind die Nissan-Jungs auf dem richtigen Weg. Beim Thema Getriebe und welche Achse die Leistung auf den Boden bringen wird, dürfen die Japaner aber gerne noch einmal in sich gehen. Wie wäre es mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe und Heckantrieb? Meine Begeisterung für den neuen Maxima (?) hättet ihr!

Von der Playstation auf das Siegertreppchen

Neue Nismo-Athleten siegen bei den 24 Stunden von Dubai

• Lucas Ordonez und vier GT Academy-Sieger gewinnen ihre Klasse
• Nach Platz drei und zwei in den Vorjahren gelingt Nissan der erste Sieg
• Zweiter Nissan 370Z Nismo auf Rang drei der SP2-Wertung

Traumstart in eine Karriere als Rennfahrer für die vier Nissan PlayStation GT-Academy-Sieger 2013! Unter Anleitung ihres Tutors und ersten Siegers der Nachwuchsschmiede für Konsolespieler, Lucas Ordonez, holten sie beim 24-Stunden-Rennen von Dubai den Sieg in der SP2-Klasse. Mit nur drei Monaten Erfahrung in einem Renn-GT-Wagen gewannen Miguel Faisca (Europa-Sieger), der Berliner Florian Strauss (Gewinner der deutschen Wertung), US-Champion Nick McMillen und der russische Akademie-Absolvent Stansislav Aksenov als erste Nissan Athleten das Rock-around-the-clock-Rennen im Wüstenstaat. Karun Chandhok, James Moffat, Tor Graves und Ashley Oldfield machten im zweiten 370Z Nismo des Teams Nissan GT Academy RJN mit Platz drei das Teamergebnis perfekt.

Pressemeldung – Kein redaktioneller Inhalt

Preise für Nissan GT-R und GT-R NISMO

Auf der Tokyo-Motorshow hatte Nissan die Tücher vom Modelljahr 2014 des Nissan Gt-R gezogen und im gleichen Schritt die NISMO-Version des GT-R präsentiert. Der 600 PS starke ÜBer-GT-R brachte zu seiner Premiere auch besonders gute Neuigkeiten mit. War er doch einige Wochen zuvor, auf der berühmten Nürburgring Nordschleife, in neuem Rekord-Tempo unterwegs gewesen. Nicht so schnell wie die Sub-Seven-Boliden a la Porsche 918 und McLaren P1 – aber dafür auch deutlich günstiger in der Anschaffung.

Godzilla hat ein Preisschild bekommen

Nissan Nismo 2014 01 600 PS Nurburgrng

Während Nissan derzeit heftig daran arbeitet, auf dem Europäischen Markt zur erfolgreichsten Asiatischen Marke zu werden, bekam der GT-R des Modelljahres 2014 ein erneut selbstbewussteres Preisschild verpasst. Doch auch mit 96.400 € bleibt der GT-R ein Sonderangebot in der Liga der Extrem-Sportler. 520 PS kosten bei den Premium-Sportlern aus Stuttgart zum Beispiel als Porsche 911 Turbo bereits knapp 150.000 € und als 560 PS starker Turbo S sind sogar 192.256 € fällig.

Der Heckflügel des 600 PS NISMO GT-R aus Sichtcarbon.Doch Nissan hat dem GT-R nicht nur das Preisschild zurecht gerückt, sondern auch einen „noch sportlicheren“ Sparings-Partner zur Seite gestellt. Der 600 PS starke NISMO GT-R kommt auf 149.900 €. Damit lässt sich dann – genügend Talent hinter dem Lenkrad vorausgesetzt, die Nordschleife in 7:08,679 Minuten umrunden. Auch wenn 149.900 € weit entfernt vom Schnäppchenpreis der ersten Nissan GT-R Generation sind, die ersten Modelle standen damals für 81.800 € im Showroom, in dieser Preisliga ist der GT-R der schnellste Ringbolide!

NISMO steht für Nissan Motorsport und im Jahr 2013 begann die NISMO-Geschichte in Deutschland mit dem Juke Nismo und dem 370Z Nismo.

 

 

Nissan greift in der Golf-Klasse an! Erlkönigfotos vom neuen Nissan-Golf.

Nissan geht es derzeit gut. So gut das man im kommenden Jahr einen Angriff in der hart umkämpften Golf-Klasse wagt. Die Erlkönigfotos zeigen den stark getarnten neuen Nissan in der Klasse der Kompaktwagen.

Nissan greift die Golf-Klasse an

Nissan 15 Golf-Gegner C-Segment Hatchback 2014 Nissan 01 Golf-Gegner C-Segment Hatchback 2014 Nissan 07 Golf-Gegner C-Segment Hatchback 2014 Nissan 12 Golf-Gegner C-Segment Hatchback 2014

Neben den kompakten SUV, bei denen Nissan im kommenden Jahr mit dem neuen Qashqai punkten wird, zählt die Klasse der Kompaktwagen zu den am härtesten umkämpften im Automobilmarkt.  Der letzte Versuch von Nissan, der Almera, war nur mäßig erfolgreich.  Wenn man sich allerdings an die letzten Studien der Japaner erinnert – dann könnte der neue kompakte Nissan immerhin brandheiß aussehen:

Nissan Concept Invitation

Der neue kompakte Nissan entsteht in Zusammenarbeit mit Renault und wird auch als Premium-Kompakter unter dem Marken-Namen „Infiniti“ auf den Markt kommen. Nissan/Renault haben zudem eine Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz vereinbart. Teil des Deals sind moderne Dieselmotoren der Schwaben, die dann nicht nur im Infiniti-Golf-Gegner eingesetzt werden könnten.

Es bleibt spannend!

 

Foto-Credit: SB-Medien

Nismo GT-R 2014 – Fabelzeit am Nürburgring

Ein Nissan der auf der Nordschleife den Porsches dieser Welt das fürchten lehrt. Will man einen sportlichen Stuttgarter kaufen, der dem neuen NISMO GT-R das Wasser reichen kann, dann muss man derzeit ganz tief in die Tasche greifen. Erst der über 760.000 € teure und 887 PS Super-Sportwagen 918 Spyder ist derzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings schneller als der Japaner.

Nissan GT-R 2014 Nismo

Nissan hat uns den GT-R gegeben und die „heilige Mutter des Ladedrucks und der barbarischen Beschleunigung“ die NISMO-Variante. Oder so ähnlich.  Mit der NISMO-Version des Juke hat in Deutschland alles angefangen. Vor ein paar Monaten kam dann der Nissan 370Z Nismo, bereits ein echter Sportler. Jetzt stellt Nissan in Tokyo, auf der Motor-Show den neuen GT-R NISMO vor.

Nissan GT-R 11 NISMO 2015

591 PS für ein Eifel-Halleluja

So richtig ernst nehmen, kann man einen Sportwagen erst, wenn dieser auf der legendären Nordschleife des Nürburgring bewiesen hat, was in ihm steckt. Mit der 591 PS starken NISMO Version des GT-R hat Nissan dies im September getan.

Ein Team aus Entwicklern, Ingenieuren und professionellen Rennfahrern war angetreten, den Rundenrekord für Straßenzugelassene Sportwagen zu knacken.

Eine gute Rundenzeit „am Ring“,  ist Teil der Glaubwürdigkeit für ein Top-Performance Auto „, sagt Andy Palmer, Nissan Executive Vice President of Product Planning und Brand Strategy

7 Minuten, 8 Sekunden und die Kleinigkeit von 679 nach dem Komma

Mit 7:08,679 ist der Nissan GTR-Nismo ein Wucht am Ring. Angetrieben wurde auch der Testwagen vom bekannten 3.8 Liter V6 Bi-Turbo. Neben den knapp 600 PS ist es die Kraft von 652 Newtonmetern die den als „Godzilla“ bekannt gewordenen Supersportler von Nissan nach vorne peitscht.

Das bereits der „normale“ GT-R eine absurd dramatische Erfahrung darstellt, dass konnte ich in meinem eigenen Fahrtest herausfinden.

Mit dieser famosen Zeit lässt der wuchtige Japan-Sportler die versammelte deutsche Sportwagen-Elite im Rückspiegel verschwinden. Der Kaufpreis des Nismo GT-R? Noch unbekannt, ich würde auf knapp unter 110.000 € tippen.

Dieses Video zeigt Impressionen von den Testfahrten am Nürburgring:

Als der GT-R Nismo den Rundenrekord aufstellte, war der GT-Pilot Michael Krumm am Steuer.

 

 

Nissan Note der Stadt-Experte

Bereits seit September 2013 produziert Nissan fleißig neue Modelle des Nissan Note im englischen Werk in Sunderland. Und die Voraus-Produktion ist wichtig, denn Nissan plant große Schritte mit dem völlig neu entwickelten Nissan Note. Am Ende will man in Europa sogar am Mitbewerber Toyota vorbei ziehen. Da braucht es praktische Autos mit Öko-Touch. Oder eben einen Stadt-Mini-Van mit besonderen Talenten, wie bereits der Fahrbericht der 1.5 Liter Dieselvariante gezeigt hat.

Nissan Note 06 80 PS Basis-Benziner

Nissan Note

Offenbach.  Den Nissan Note mit dem Basis-Motor konnte ich nun im Rhein-Main Gebiet erstmalig fahren. 80 PS sind keine Offenbarung, aber auch kein Grund frustriert aus dem neuen Note aus zu steigen.

Dreizylinder zum Dienst

Nissan bietet den kleinen Dreizylinder in zwei Varianten an. Einmal als DIG-S und einmal ohne den durch Aufladung Kraftspendend Kompressor. Bei meiner Stadtrundfahrt durch Offenbach konnte ich nun die Talente des 80 PS starken Basis-Motors austesten.

Den 1.2 Liter großen Drei-Zylinder, ohne Kompressor, bietet Nissan nur in Verbindung mit einem 5-Gang Schaltgetriebe an. Für den 98 PS starken DIG-S steht auch eine stufenloses Automatikgetriebe zur Verfügung.  Für den knapp 170 km/h schnellen Note stehen die Ausstattungs-Varianten Visia und Acenta zur Verfügung.

Nissan Note 02 80 PS Basis-Benziner

Das Basis-Fahrzeug:

Modellbezeichnung: Nissan Note
Fahrzeugklasse: Kompakter Mini-Van
Auslieferung: seit Oktober ’13
Leistung: Dreizylinder 80 PS

Basispreis:

13.9 k € 

NISSAN NOTE MULTIMEDIA NAVI SYSTEM

Der Innenraum

Egal welche Motorisierung gewählt wurde, der Nissan Note kann dank seiner kurzen Überhänge und dem langen Radstand mit viel Platz im Innenraum überzeugen, auch wenn er äußerlich eher bescheiden auftritt. Es gibt ein paar Details die den ganz großen Spaß im Innenraum vermeiden. So sind die Sitzlehnen im Note nur per Hebelchen zu verstellen und entsprechend ungenau in der Einstellung. Da war das Drehrädchen früher besser. Und auch die Platzierung dieses Hebels ist weniger gut geglückt. Je nachdem wie lange die Beine des Fahrers sind, befindet sich dieser Hebel empfindlich nah an der B-Säule. Das einstellen des Fahrersitzes wird dadurch nicht leichter.

Viel mehr Kritik lässt sich jedoch nicht anbringen. Das Raumgefühl ist großartig, relativ steil stehende Scheiben sorgen für ein gutes Raumgefühl und einen ebenso guten Rundum-Blick.

Auch die Materialien wirken ansprechend in ihrer Verarbeitung, weswegen die Mittelkonsole in Klavierlack glänzen muss? Das sieht bei neuen Fahrzeugen edel aus, lässt im Alltag aber doch nur die Fingerabdrücke und den aktuellen Stand an Staub im Fahrzeug zur Geltung kommen.

Wer sich nicht völlig kasteit und anstelle der Basis-Version für 13.990 € zur mittleren Ausstattungslinie „Acenta“ greift, der kann für 500 € das „Family-Paket“ hinzu ordern. Damit wird der Note zu dem praktischen Stadt-Mobil, das man sich gewünscht hat. Neben dem verstellbaren Laderaumboden, der Armlehne für den Fahrer und drei Kopfstützen in der zweiten Reihe, kommt das Family-Modell auch mit getönten Scheiben für die hinteren Türen.

Nissan Note Rückfahrkamera

Basis-Triebwerk

Wer sich für den 80 PS starken Basis-Motor interessiert, den werden die Beschleunigungswerte von 0 auf 100 und der erreichbare Top-Speed vermutlich nur am Rande interessieren. Das typische Dreiyzlinder-Motorengeräusch ist beim 110 Nm starken 1.2 Liter Motor im Note durchaus prägnant vorhanden. Vor allem im Stadtbetrieb kann man das fehlen eines vierten Zylinders vor seinen Mitfahrern nicht verheimlichen.

 

Nissan Note 04 80 PS Basis-Benziner

Stadt-Mobil

Wenn der rappelige Dreizylinder-Sound nicht stört, gibt der kleine Note einen patenten Stadtwagen ab. Zusätzlich kann man sich den kompakten Japanischen Mini-Van mit echten Oberklasse-Extras verfeinern. Da wäre zum Beispiel das „Nissan Around View“ System, welches ich in diesem Artikel erklärt habe.  Oder das neue Nissan Connect Multimedia-System, mit dem man sich Routen vom PC direkt in das Auto schicken kann. Außerdem kennt dieses System die Benzinpreise in der Umgebung hilft so, beim tanken noch zusätzlich zu sparen!  Oder das innovative Safety-Shield. Hier arbeiten verschiedene Assistenzsysteme zusammen und schützen den Fahrer und seine Insassen vor unliebsamen Überraschungen.

Nissan hat mit dem neuen Note ein extrem praktisches und sicheres Fahrzeug im Angebot. Wer mit dem knurrigen Dreizylinder ohne Kompressor-Aufladung leben kann, der bekommt bereits mit dem 80 PS starken Basismotor ein echt cleveres Stadt-Mobil!

Mehr erfahren: Nissan Note, der Neue. Bereits gefahren.

Online-Konfigurator auf der Nissan-Webseite

 

 

LUXUS FÜR DEN NISSAN NAVARA

Mehr Stil für den unermüdlichen Arbeiter: Mit einer neuen Top-Version zeigt sich der Nissan Navara von einer besonders sportlichen und fast schon luxuriösen Seite. Oberhalb der höchsten Ausstattung „LE“ wartet der beliebte Pick-up in der neuen Sonderedition „LE EVO“ mit einer Vielzahl hochwertiger Details und Ausstattungselemente auf, die Komfort und Styling in dieser Fahrzeugklasse auf ein neues Niveau heben.

Die neue Version des Navara verfügt über Alcantara-/Lederbezüge für Sitze, Schalthebel, Handbremshebel und Türverkleidung. Hinzu kommen eine Chromumrandung an den Nebelscheinwerfern sowie eine robuste Stahlleiste an der Front. Als serienmäßige Standards sind zudem ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera, beheizbare Sitze, Privacy-Glas und eine Dachreling an Bord. Das Ergebnis ist ein Pick-up, bei dem Komfort und Stil mit der gewohnten kompromisslosen Leistungsfähigkeit des Navara Hand in Hand gehen.

Der neue Navara LE EVO ist als Fünfsitzer mit Doppelkabine erhältlich. In Deutschland wird er in Verbindung mit dem 170 kW/231 PS starken 3,0-Liter-V6-Diesel angeboten, der ein beeindruckendes Drehmoment von 550 Nm zwischen 1.750 und 2.500 U/min liefert. Serienmäßig ist das kraftvolle Triebwerk an eine moderne Siebengang-Automatik gekoppelt.

Der Navara verfügt über eine robuste Leiterrahmenkonstruktion und eine unabhängige vordere Radaufhängung mit Doppelquerlenkern und Schraubenfedern. Hinten kommt eine Starrachse mit Blattfedern zum Einsatz, die den Navara für harte Arbeitseinsätze und das Transportieren hoher Nutzlasten prädestiniert. Zugleich sorgt das Fahrwerkslayout für ein hohes Maß an Komfort und ausgezeichnete Handling-Eigenschaften, die man eher von einem SUV erwarten würde. Das 4×4-System des Navara treibt unter normalen Fahrbedingungen ausschließlich die Hinterräder an; im wählbaren 4×4-Modus wird die Antriebskraft im Verhältnis 50:50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Eine Getriebeuntersetzung und eine Differenzialsperre an der Hinterachse bieten zusätzliche Traktion unter schwierigen Bedingungen.

Mit einer Gesamtlänge von 5.296 Millimetern und einem Radstand von 3.200 Millimetern  verfügt die Double Cab Version des Navara über eine Ladefläche von 2,36 Quadratmetern und eine nutzbare Ladelänge von 1.611 Millimetern. Eine maximale Nutzlast von 1.000 Kilogramm und 3.000 Kilogramm maximale Anhängelast vervollständigen die praktischen Qualitäten des Nissan Pick-ups. Ab der Ausstattungsversion SE – und damit auch im LE EVO  – ist ein System mit fünf Schienen und verschiebbaren Verzurrschlitten obligatorisch. Zwei Schienen führen über den Ladeflächenboden, je eine weitere ist in halber Höhe der Seitenwände und die fünfte an der Rückwand des Fahrerhauses montiert. Mit dem multifunktionalen Dachgepäckträger, der eine Traglast von 56 Kilogramm bietet, lassen sich Leitern oder Surfbretter ohne Gefahr für den Lack oder die Karosserie aufladen. Der von Nissan speziell für den Einsatz am Navara entwickelte Träger besitzt aerodynamisch ausgeformte Querstreben. Sie reduzieren Windgeräusche und senken so auch den Kraftstoffverbrauch.

Pressemeldung

Die zweite Qashqai-Generation vorgestellt

Nissan hat in London den „Neuen Qashqai“ vorgestellt. Es ist die zweite Generation eines erfolgreichen Kompakt-SUV. Die erste Generation des „Nomaden“ habe ich, nach einer längeren Testfahrt,  in diesem Artikel ausführlich vorgestellt.

Nach sieben erfolgreichen Jahren kommt nun also im Februar 2014 die zweite Generation des Qashqai auf den Markt.

Qashqai 2014

Da man auch als Autoblogger in Vollzeit längst nicht mehr alle Termine realisieren kann, muss ich für diese Vorstellung auf das Pressematerial von Nissan zurück greifen.

Nissan 06 Qashqai 2014

 4,9 Zentimeter länger, zwei Zentimeter breiter und dafür 1,5 Zentimeter flacher

Der neue Qashqai wirkt dadurch sportlicher, gestreckter und dynamischer. In der Seitenansicht fahlen die kraftvollen Radhäuser auf und vor allem die Nissan-Squash-Linie für die Fensterführung im Bereich der C-Säule. Ein Designmerkmal das man zuletzt beim neuen Nissan Note in Blech geformt sah. Der Qashqai nun also mit einer kräftigen C-Säule und neuen attraktiven Proportionen.

Nissan 07 Qashqai 2014

Von vorne fällt der V-förmige Nissan-Grill auf. Seine Linien setzen sich in der Motorhaube fort und betonen so eine kraftvolle Spannung. Der Stoßfänger bekam eine abgewandelte „Squash-Linie“ oberhalb der Nebelscheinwerfer spendiert. Das LED-Tagfahrlicht unterstützt die moderne und sportliche Formensprache an der Front.

Wer die Top-Ausstattung wählt, der wird auch für Abblendlicht und Fernlicht auf LED-Technik vertrauen können.

Nissan 22 Qashqai 2014

LED-Blinkerleiste im Außenspiegel. Darunter erkennt man die Ausbuchtung für eine der vier Kameras für den Nissan Around-View-Monitor (AVM)

Im Feld der aktiven Sicherheit will Nissan mit dem Qashqai ebenso vorne mitfahren. So wird es einen Müdigkeitswarner geben, einen Notbrems-Assistenten, einen Verkehrszeichen-Assistenten, einen Spurhalte-Assisteten, eine Überwachung des toten Winkels und auch einen automatischen Einpark-Assistenten.

Nissan 31 Qashqai 2014

Den neuen Qashqai soll es (erstmal?) nur als Fünfsitzer geben. Dafür wurde das Ambiente im Innenraum deutlich wertiger. Nissan will bei der Qualität der verwendeten Materialien mindestens eine ganze Klasse weiter oben angekommen sein. Das Cockpit wirkt indes aufgeräumt. Hier wird eine erste Sitzprobe notwendig um die Erwartungen an die gehobenen Ansprüche nach prüfen zu können.

Nissan 33 Qashqai 2014

Nissan nennt das eigene CVT-Getriebe (stufenlos) Xtronic. Sobald der Fahrer mehr Kraft fordert und den eigenen Fahrstil forciert, soll sich dieses CVT-Getriebe wie eine klassische Automatik mit Gangabstufungen fahren lassen. Wer ruhig dahin gleitet, der spürt anstelle von Schaltvorgängen die betont komfortable Wirkung des CVT.

Nissan 20 Qashqai 2014

Ab Februar 2014 in Deutschland erhältlich, bestellt werden kann er indes bereits heute.

Der Startpreis soll sich am aktuellen Modell orientieren, was knappen 20.000 € für die Basis-Ausführung entsprechen würde.  Zum Beginn stehen vier Motoren mit 110 PS bis 150 PS zur Auswahl. Ein 1.2 Liter Benziner mit Turboaufladung und 115 PS und ein 1.6 Liter Benziner-Turbo mit 150 PS stehen für den Benzinerbereich zur Auswahl.  Der Basis hat 1.5 Liter Hubraum und 110 PS. Die stärkere Diesel-Alternative bietet 130 PS aus 1.6 Liter Hubraum.  Damit bietet Nissan nun nur noch Turbomotoren im neuen Qashqai an.

 

 

 

Nissan 370Z Nismo – Purer Fahrspaß

Der japanische Automobil-Hersteller Nissan hat nicht nur einen Supersportwagen wie den GT-R im Programm, sondern auch einen kommenden Klassiker. Der 370 Z gehört zu den typischen Sport-Coupés. Motor vorne, Antrieb hinten und dazwischen genug Platz für zwei, die den unverfälschten Spaß eines Hubraumstarken-Saugmotors erleben wollen.

Nismo 370Z – Der Puls einer Sportwagen-Legende

Die auf 344 PS erstarkten Nismo-Version des Z konnte ich bereits bei der Vorstellung in Deutschland erleben.  Mein Fahrbericht zu diesem Nismo 370Z schloss damals mit:

Brutal viel “Bumms” zum Kampfpreis

Und das ist einfach ein Fakt, der nicht schön geschrieben wurde. 344 PS, 371 Nm, der kraftvolle V6-Saugmotor, ein ehrliches Sechsganggetriebe mit dem besonderen „Kniff“ (SyncroREV) und das alles wird über fette Walzen auf der Hinterachse in Kraft gewandelt. Oder in Rauch:

Der Nissan 370Z Nismo gehört zu den letzten ehrlichen Sportwagen. Im schon klassischen Coupé-Layout steckt ein Saugmotor der mit rauchiger Stimme durch die Drehzahlbereiche stürmt. Hier spürt man den Grip der mit 285er Reifen ordentlich breit besohlten Hinterachse. Das Wild-Lederlenkrad schmeichelt der Hand und sorgt zugleich für einen festen Griff, wenn man dem Nismo Z die Sporen gibt.

Nismo Z im Fahrbericht

Fahrspaß²

Während der Basis 370Z schon viel Fahrspaß garantiert, setzt die Nismo-Version mit seinem sportlichen Designpaket noch eines oben drauf. Eine neue Front mit integriertem Spoiler sorgt für eine bessere Umströmung der Karosserie. Ein größerer Heckspoiler und ein neuer Diffusor sorgen für Anpressdruck und in Verbindung mit dem Aero-Package an der Front, verbessert dies die Stabilität des Nismo 370Z bei hohen Geschwindigkeiten.

Die 19 Zoll Felgen des US-Spezialisten RAYS wurden mit speziellen Sportreifen besohlt. An der Vorderachse arbeiten nun geschmiedete Querlenker und die Dämpfer wurden straffer abgestimmt. In Verbindung mit den ebenso straffer ausgeführten Federn bekam der Nismo-Z so ein noch agileres Handling. Ein Narrensicherer Geradeauslauf, in Verbindung mit einer narrisch machender Kurvengier – das war das Ziel der Nissan Motorsport Ingenieure.

Nachdem das Design des Nismo 370 Z angeschärft wurde und unter dem Blech die Stellschrauben in Richtung Motorsport verstellt wurden, durfte der Innenraum nicht vernachlässigt werden.

Nismo Wildleder Lenkrad

Das Leder Alcantara-Lenkrad trägt stolz eine rote „12 Uhr Markierung“ zur Schau, so lässt sich auch im Drift noch feststellen, wie das Lenkrad stehen müsste um wieder nach vorne davon zu sprinten. Rote Kontrastnähte auf den Sitzen und Nismo-Logos im Innenraum runden das Paket ab.

Der Nismo 370 Z ist ein Sportler, im Auftrag des Fahrspaß! 

nismo 612

Als besonderes Schmankerl gibt es noch ein „behind the scendes“ Video zum oben gezeigten Spot:

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Nissan GT-R – Fahrbericht

Zuerst denkst Du Dir, da muss doch etwas kaputt sein. Die ersten Meter im japanischen Supersportwagen sind gewöhnungsbedürftig. Es klackert, es rappelt, es rauscht und plötzlich sitzt Du als Fahrer mitten drin, im Leben des Supersportwagens. Der Nissan GT-R nimmt dich vollständig in Besitz, du wirst zu einem Teil des Ganzen. Dein Herzschlag passt sich dem Druck des V6 Bi-Turbo an, deine Pupillen weiten sich als Du zum ersten Mal die Macht von Gottes Faust in der Magengrube spürst.

Nissan GT-R | Gottes Gesandter im Auftrag des Ladedrucks.

Nissan GT-R Godzilla on Tour

Der erste Eindruck:

Es geht mir vermutlich wie vielen in meiner Generation. Ich kenne den Nissan GT-R seit Jahren. Godzilla haben sie seinen Vorgänger oft genannt. Millionen von Kilometern sind Generationen von Playstation-Zockern mit dem GT-R über die virtuellen Rennstrecken gerast. Der Nissan GT-R ist im Quartett so etwas wie der Joker unter den Sportwagen.

Wenn man das erste Mal vor einem echten GT-R steht, dann beeindruckt die schiere Größe des markant gezeichneten Sportcoupes. Der GT-R ist einer der wenigen japanischen Sportwagen die so echt japanisch sind wie Nihonshu der Reiswein aus Japan oder gebrauchte Damenunterwäsche aus dem Automaten.

Da steckt weder Porsche noch Corvette im Design, der GT-R spricht seine ganz eigene markante Formensprache. Der Dachbogen und die schwarzen A-Säulen sehen aus, wie eine Baseballkappe auf einem mit viel Mühe überspannten technischen Kunstwerk.

Anders als die oft weibliche Eleganz italienischer Sportwagen, dominiert am GT-R die Kraft maskuliner Gesichtszüge. Unter der Haube muss ein Testosteron gedoptes Herz schlagen – der Jäger ist zum Sprung bereit, mit jeder Faser spricht der GT-R von seiner Aufgabe, die Welt zu erobern und seinen Fahrer nachhaltig zu beeindrucken.

Nissan Gt-R Kurve in Fahrt Blog Fahrbericht

So fährt er sich:

Die nackten Zahlen sind nicht in der Lage zu beschreiben, was passiert, wenn man den GT-R ausfährt. Nie zuvor habe ich ein Serien-Fahrzeug erlebt, das so unspektakulär und doch beeindruckend von 200 auf 300 km/h beschleunigt. Es ist die Faust Gottes die in Japan von Menschenhand in den 3.8 Liter V6-Motor gepackt wurde.  Wenn der Motor Ladedruck aufbaut, klingt es wie ein Tsunami der heranrauscht und ähnlich einer Monsterwelle, sieht man kurz vor dem eintreffen noch klar – doch dann, der Druck sorgt in den unteren Gängen für spontane Erdkrustenverschiebungen. Dunlop liefert spezielle Sportreifen für den GT-R und man spürt die perfekte Harmonie zwischen dem schwarzen, runden Haftgold und dem Fahrwerk des aktuellen Modelljahrgangs.

Wenn er bei Tempo 120 auf der Landstraße untersteuert, dann hast Du etwas falsch gemacht und musst sofort mehr Gas geben. Ein Gedanke der an automobilen Selbstmord erinnert – aber die Fahrdynamik des GT-R stellt bisherige Gewohnheiten auf den Kopf. So lange das Lenkrad dorthin zeigt, wo Du hin willst und dein Fuß hart am Gas bleibt, zieht sich der GT-R auch dorthin. Eine einzigartige Kombination aus Transaxle-Getriebe und Allradantrieb sorgt dafür, dass Du Grip hast. Immer. Egal ob die Straße nass ist. So lange Du nur hart am Gas bleibst, wird alles gut.

Bei Porsche war man damals nicht besonders „amused“ als der GT-R den Rundenrekord für Straßenfahrzeuge auf dem Nürburgring mal eben nach Japan holte. Seitdem ist es ein steter Fight zwischen dem deutschen Premium-Sportwagen-Hersteller und dem Underdog aus Japan entstanden.

Wer einmal gespürt hat wie der GT-R im R-Modus die sechs Gangstufen seines Doppelkupplungsgetriebes malträtiert, wie sich der GT-R binnen 2.8 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert, der wird verzweifelt nach dem Fahrzeugschein suchen. Dieses Tier, diese Lust an der Dynamik verpackt in die Hülle eines Automobils, kann keine Zulassung von deutschen Behörden bekommen haben.

Nissan Gt-R Sprint Test Blog

Doch neben einer Zulassung bekam der GT-R sogar die übliche Maßeinheit für teure Sportwagen mit in sein Lastenheft geschrieben: In den Kofferraum müssen zwei Golfbags passen und sie tun es. Wer den GT-R jedoch missbraucht um damit seine Golfbags zu transportieren, der hat den Sinn des schnellsten Nissan aller Zeiten nicht verstanden!

Crashbox und Domstrebe unter der Motorhaube sind aus Carbon, Monoblock-Bremsen von Brembo, ein elektronisch verstellbares Fahrwerk von Bilstein, ein unfassbar aufwendiger Allradantrieb mit einer zweiten Kardanwelle die vom hinten montierten Transaxle-Trockensumpf Doppelkupplungsgetriebe zurück nach vorne läuft und effektiver arbeitet als in jedem anderen Sportwagen. Plasma beschichtete Laufbuchsen für die Zylinder und eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h. Ein Nissan GT-R sollte keine Golfbags transportieren müssen.

Nicht so lange es nicht die Golfbags vom Herrgott der Beschleunigung himself sind.

Nissan GT-R Fahrbericht im blog

Das bleibt unvergessen:

Die Schreie meiner Frau als ich ihr die Launch-Control des GT-R demonstrierte und wir uns unter 3 Sekunden auf Tempo 100 schossen. Oder eventuell mein entsetzter Blick, als ich auf meiner Hausstrecke im Spessart mal eben geschmeidige 25 km/h schneller unterwegs war, als jemals zuvor.

Die Geräuschkulisse des GT-R die im Innenraum derart nach Rennstrecke klingt, dass Nissan sich gezwungen sieht, den Presse-Testwagen eine Erklärung für „unbedarfte Journalisten“ hinzuzugeben.

Der GT-R ist dafür geschaffen, mit japanischer Präzision, Rekorde zu brechen!  Und wer sich hinter das Lenkrad traut, der wird denken, die Hand Gottes schiebt ihn voran – diese perverse Kraft, die kann nicht von dieser Erde sein.

GT-R Badge Logo Blog Artikel

Technische Daten:

Hersteller: Nissan
Modellname: GT-R
Karosserievariante: Coupé 2-Türig
Motor: V6 Bi-Turbo
Getriebe: Sechsgang-Doppelkupplung
Antrieb: Allrad
Hubraum: 3.799 ccm
Leistung: 550 PS bei 6.400 U/min
Drehmoment: 632 Nm zw. 3.200 u. 5.800 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 2.7 Sekunden
Höchstgeschw.: 315 km/h
Verbrauch nach Norm: 11.8 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 275 g/km
Testverbrauch: 18.8 Liter / 100 km
Räder: VA: 255/40-20 HA: 285/35-20
Leergewicht: 1.740 kg
Länge, Breite, Höhe: 4670 / 1895 / 1370
Lustfaktor / max 10 Punkte:  11 von 10
Preis: ab 94.900 EUR

Vollständige Technische Daten  |  Hersteller-Prospekt und Preisliste – Download  |  Galerie

Nissan GT3-Kundensport, ein Blick hinter die Kulissen

Are you Ready-to-Race?

Motorsport war noch nie eine Angelegenheit für Nasenbohrer und günstig, nein, günstig war der Spaß auf der Rundstrecke auch noch nie.  Aber es gibt Unterschiede. Die Frage ob man einen Porsche GT3, einen Audi R8 GT3 LMS ultra oder einen Nissan GT-R Nismo GT3 einsetzt, lässt sich durchaus mit Argumenten in Euro beantworten.

Nissan Nismo Racing

„Wissen Sie was ein GT3-Renner je Kilometer kostet?“

Bei meinem Blick hinter die Kulissen von JRM-Motorsport während des ADAC GT-Masters Lauf am Hockenheimring, stellte mir Steve Smith von JRM diese Frage. Und ich muss zugeben, ich hatte wirklich keine Ahnung. Meine Schätzungen lagen deutlich höher, als die Summe die mir Steve später nannte. 45 € je gefahrenen Kilometer darf man veranschlagen.  Wer nun den Taschenrechner zückt und nachrechnen will, was die ADAC GT-Masters Saison kostet, sollte die Anschaffung des GT3-Renners nicht vergessen und das Team. JRM bringt gut 40 Leute mit an die Rennstrecke um dann zwei Fahrzeuge einzusetzen. Und Profi-Rennfahrer kosten auch Geld. Peter Dumbreck ist einer der erfolgreichen Rennfahrer die für JRM in das Lenkrad greifen. Dazu kommen die Nenngebühren für die Veranstaltung und viele andere, kleine Posten. Und so kommt dann doch schnell ein 6-stelliger Betrag zusammen. Aber – es macht eben einen Unterschied, ob man einen Porsche GT3 kauft, oder sich für das  Kundensport-Programm von NISMO entscheidet.

Der Artikel soll jedoch nicht in einem trockenen Zahlen-Exkurs enden – daher zurück zur emotionalen Seite des Motorsports.

ADAC GT-Masters

Der ADAC hat geschafft, was die ITR in den Sand gesetzt hat. Eine spannende, mitreißende und durch faszinierende Fahrzeuge geprägte Rennserie zu etablieren. Die ADAC GT-Masters sind der Rahmen für astreinen und ehrlichen Motorsport. Abseits von Hersteller-Marketing-Parolen und fadenscheiniger Renn-Geplänkel.

Beim Final-Lauf am Hockenheimring traten 24 Rennfahrzeuge an, darunter Exoten wie der Camaro GT mit Oliver Gavin und Albert von Thurn und Taxis am Steuer. Dazu ein dichtes Feld von Mercedes SLS GT3 und Audi R8 LMS ultra. Dazu die übliche Porsche GT3 R Meute und ein paar dumpf grollenden Corvette Z06.R GT3.

Einen Ford GT3 sieht man ansonsten nur noch bei der VLN am Nürburgring, in Hockenheim konnte die Lambda Performance Mannschaft sogar beide Läufe gewinnen.

Das es aber nicht immer nur Porsche, Mercedes und Audi sein müssen, die um die Plätze kämpfen, zeigte das Team von JRM-Motorsport bei einem Gaststart in der ADAC-GT Serie. Als erfolgreiches GT-Rennteam das die ganze Saison der Blancpain Endurance Series mitfuhr, bekam man für den Gaststart im Badischen Motodrom jedoch nicht nur den Wechsel zu den Einheitsreifen der ADAC-GT Series zu spüren, sondern auch gleich noch ein Zusatzgewicht in das Auto gepackt.

Nissan JRM ADAC Team Box

Im Gespräch mit den Fahrern Matt Bell, Peter Dumbreck, Jody Fannin und Steven Kane wurde klar, der Wechsel der Reifen (Yokohama anstelle der sonst verwendeten Pirelli) erforderte umfangreiche Anpassungsarbeiten an der Abstimmung des Nissan GT-R GT3. Während des knackig kurzen Rennwochenendes der GT-Masters ist das natürlich nicht vollständig zu erledigen, selbst dann nicht wenn das Team von JRM auf Profis am Steuer, wie Peter Dumbreck und den mit allen Wassern gewaschenen Team-Manager Nigel Stepney zurück greifen kann.

Dennoch demonstrierte das englische Team, das im übrigen die Entwicklungsarbeit für Nissan am GT-R übernimmt, was gut 550PS und 637 Nm Kraft mit dem 1.300 kg leichten GT-R auf der Rennstrecke anstellen.

 

Wer also genug vom „Nase bohren“ hat und mit einem GT3-Team durchstarten will, der sollte sich doch mal vertrauensvoll an Steve Smith von JRM wenden – die Fans werden es jedem Team danken, dass in Zukunft für noch mehr Abwechslung bei der Wahl der Rennfahrzeuge sorgt. Und mit dem GT3 Nismo GT-R steht doch eigentlich einer „Falken Godzilla“ Rückkehr beim Nürburgring 24h-Rennen nichts mehr im Weg, oder?

Ich würde mich riesig freuen über einen FALKEN Nissan GT-R auf der Langstrecke!

 

 

 

 

 

 

Veni, Vidi, Vici: GT Academy in Silverstone

Autorennen kannte ich bis dato nur aus dem Fernsehen. Die Formel Eins ist spannend, aber wirklich Fan war ich bisher noch nicht. Das könnte sich nun ändern. Am vergangenen Wochenende durfte ich bei der GT Academy in Silverstone ein wenig Renn-Atmosphäre erleben. Ein wahrlich geschichtsträchtiger Ort, denn die erste Formel Eins überhaupt wurde in den 1950er Jahren hier ausgetragen. Zusammen mit dem typischen englischen Wetter ging es mit Nissan zu einer der vier Circuits von Silverstone, dessen Gebäude als Basis für das diesjährige Nissan Racecamp der GT Academy genutzt wird.

GT_Academy_GTA_Gran_Turismo

Playstationspieler wissen, worum es geht. Das innovative GT Academy Rennfahrerprogramm begeistert bereits seit knapp fünf Jahren die Rennsimulations-Fans weltweit. Zum diesjährigen Start im Juli lockten Nissan und PlayStation® mehr als 600.000 Teilnehmer aus 18 Ländern an die Konsolen, um sich beim Spielen vom Game Gran Turismo® einen Platz in einem echten Nissan Rennwagen zu sichern. Allein 100.000 Teilnehmer kamen aus Deutschland. Die 16 schnellsten Gamer erhielten eine Einladung zum nationalen Finale der GT Academy Deutschland, wo sie auf weitere 8 Wildcard-Gewinner der Live-Events treffen, gegen die sie erneut ihre Künste an der Konsole unter Beweis stellen mussten. Am Ende bleiben 12 Teilnehmer übrig und durften zum Finale ins Race Camp nach Silverstone. Dabei winkt mit etwas Glück eine glorreiche Karriere als Rennfahrer.

Als Pressevertreterin konnte ich mir die ganze Daddelei ersparen und durfte so in die geheiligten Hallen von Silverstone. Zum Glück, denn ich bin zwar nicht schlecht an der Konsole, aber mit den Jungs hätte ich bestimmt nicht mithalten können. Nach einer kleinen Einweisung ging es direkt mit dem Nissan GT-R auf die Piste. 550 PS unterm Hintern sind schon Respekt einflößend. Wenn die Strecke dazu noch schön vor Pfützen glitzert, geht einem schon ein wenig die Muffe. Zum Glück hatten wir immer einen gut ausgebildeten Instruktor neben dran sitzen, der uns genau erklärte, was wir zu tun hatten. Meine spärlichen Rennstrecken-Erfahrungen haben so definitiv noch einiges dazugelernt. So konnte ich sogar einen kleinen Etappen-Sieg für mich verbuchen, als ich meinen lieben Kollegen Jens Gleitsmann auf die hinteren Plätze verwies. Das Rennfieber hatte mich gepackt.

Simone_Amores_GT_Academy_GTR_Silverstone

Die Teilnehmer der GT Academy schockten solche Straßenverhältnisse natürlich recht wenig. Immer in Begleitung eines RTL-Kamerateams und ihrer Juroren Nick Heidfeld, Sıla Şahin und Jean Pierre Kraemer, zeigten die Jungs auf der Piste, was sie drauf hatten. Neben dem GT-R ging es auch mit dem 370Z (350 PS) und dem Juke Nismo (200 PS) auf die Strecke. Beim 370Z gab’s den obligatorischen Rechtslenker. Diesen kannte ich zum Glück schon aus meinem Abenteuer in Namibia. Dennoch war es eine Umstellung, die mich an einer der legendären Kurven schon recht ins Schleudern brachte. Typisch Engländer, müssen immer alles anders machen. Glücklicherweise hatte ich bereits einigermaßen Gefühl für Strecke als auch Fahrzeug entwickelt und konnte das gute Stück wieder in geregelte Bahnen lenken. Später zeigte mir noch der GT Academy Gewinner aus Russland 2012, Mark Shulzhitskiy, wie man es richtig macht, und fuhr die Strecke mit mir auf dem Beifahrersitz nochmals ab. Drift-Einlagen inklusive. Bei meinen Drift-Versuchen im 350Z konnte ich allerdings keinesfalls mithalten.

Juke Nismo_GT_Academy_Silverstone

Die zwei Nissan 350Z, die für diese Übungen hingestellt worden waren, waren schon ziemlich abgerotzt. Die Jungs kannten aber auch wirklich keine Gnade und die Karren knirschten und knarzten aus allen Rohren. Kein Wunder, bei den Drift-Einlagen, die so mancher zur Schau stellte. Bisher war ich immer nur Beifahrer bei solchen Aktionen. Dieses Mal durfte ich selbst ran und das nicht zu knapp. Leider schaffte ich es nicht, den Wagen am Laufen zu halten und bei jedem Spin würgte ich ihn einfach ab. Das Spiel zwischen Gas und rechtzeitig Kupplung schalten ward meinen Füßen in dem Moment einfach nicht gegeben. Zumal der Begriff ‚Clutch’, den mir der Instruktor immer mal wieder hinwarf, mir bis dato immer nur als kleines Abendtäschchen geläufig war, das ich zu meinem Abendoutfit trage. Dafür ging der Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen. Spaßfaktor hoch drei. Im Anschluss zeigte mir einer der Instruktoren noch, wie man es richtig macht und brauste mit mir als Beifahrerin im Donut-Modus um die Pylonen. Der arme 350Z.

Der Wagen war aber nicht das Einzige, was ziemlich durch den Wind war. Die einzelnen Teilnehmer durften bei dem herrlich nieseligen Wetter draußen weitere Aufgaben bestreiten. Dabei wurden sie auf kürzester Zeit gut herangenommen, während sie auf einem Hovercraft, Fahrrad, zu Fuß oder im Buggy ihre Rennen absolvierten. Wer nicht gut genug war oder Fehler machte, bekam Strafpunkte. Von der Spielkonsole im eigenen Wohnzimmer zum Bootcamp nach England. Da soll mal einer sagen, dass Gamer nicht fit sein können. Wer zukünftiger Rennfahrer werden will, muss da die Zähne zusammenbeißen und durch. Immerhin wurde den diesjährigen Teilnehmern die Schlammstrecke erspart. Nichtsdestotrotz waren die Aufgaben nicht ohne und so mancher war abends froh, als er ins warme, trockene Bettchen hüpfen konnte. Die Freude währte allerdings nicht lang, denn am nächsten morgen wurden sie von Drill-Seargents mit lautem Gebrüll wieder wach geschrien. Mann, bin ich froh zur Presse zu gehören. ☺

JP_Kraemer_Sila_Sahin_Nick_Heidfeld_Silverstone_GT_Academy

Unsere Aufgaben waren dahin gehend recht entspannt. Im ‚Nismo Lab’ wurde unsere Konzentrationsfähigkeit anhand unserer Gehirnströme und Reaktionszeit über eine Art Senso-Spiel erfasst. Darin war ich ziemlich gut. Zudem wurden unsere Fitnessdaten gemessen und am Fahrsimulator konnten wir die Silverstone Strecke vom Vortag noch mal abfahren. Hat es einen hier aufs Gras gehauen, war der Schaden schließlich unerheblich, weil nicht vorhanden. Zum Glück ist uns das auf der Piste mit den ‚echten’ Fahrzeugen nicht passiert. Die Prüfungen der Teilnehmer nahmen im Laufe des Nachmittags größere Ausmaße an. Auf einem alten Militärstützpunkt in Upper Heyford, der im Zweiten Weltkrieg von den Amerikanern als Basis eingenommen wurde, durften die 8 verbliebenen Jungs, die alle vorherigen Prüfungen bestanden hatten, noch mal richtig Gas geben.

Nissan_GT_Academy_350Z_Silverstone

Es ging mit einem 370Z durch drei alte, mit Wasserballons, Lasern, Feuerwerk, Styropor-Wänden und Paintball-Attacken,präparierte, Hangars. Dabei sollten sie die Ballons beim Donut-Drift zum Platzen bringen, sich nicht von Lasern und Feuerwerk ablenken lassen und durch die Styropor-Wand durchfahren, ohne vorher zu wissen, was sie wirklich erwartete. Natürlich alles auf Zeit. Leider konnten wir die bunte Action nicht mehr miterleben, da wir uns schon wieder Richtung Heimat begeben mussten. Das hole ich jedoch im November nach, wenn das Racecamp auf RTL übertragen wird. Dann erfahre ich auch, wer der glückliche Gewinner ist und in die Fußstapfen von Peter Pyzera, dem deutschen Gewinner von 2012 tritt. Dieser hat es mittlerweile zum festen Teammitglied geschafft und gute Chancen, im letzten Rennen am Nürburgring den Sieg zu holen.

Wer es nicht erwarten kann, findet auf Flickr die ersten Eindrücke der GT Academy 2013. Dank der GT Academy hat die Motorsportwelt einige großartige neue Rennfahrer dazu gewonnen und in mir einen neuen Fan.

Bilder: Simone Amores / Nissan

Weitere Impressionen:

Nissan Note Connect – Die Multimedia-Verbindung

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Ohne Navigationssystem? Das mag ja noch gehen, aber ohne die Verbindung zum eigenen Handy? Das geht gar nicht mehr. Hörbücher, MP3s und die Freisprech-Einrichtung zum telefonieren – ich brauche das einfach in jedem Auto. Was früher nur ein Luxus für die Oberklasse war, ist heute ein Standard in vielen Autos. Nissan bringt das eigene „Nissan Connect“ getaufte System auch in Fahrzeugklassen, die man generell nicht als die „Luxusklasse“ bezeichnet. Darunter auch der praktische Familien-Van Nissan Note.

NISSAN Connect – die Multimedia Verbindung

Mit den Nissan Connect System bringt der Automobil-Hersteller aus Japan viele nützliche Funktionen in den praktischen Familien-Van Note. 

  • GPS Navigation
  • Points of Interest
  • iPod-Verbindung
  • USB-Anschluss
  • Bluetooth-Verbindung
  • Freisprecheinrichtung
  • Google™ sent-to-car

Findet den Weg

Ein übersichtlicher Start-Bildschirm zeigt die Möglichkeiten für die Navigation. Hier braucht niemand eine dicke Bedienungsanleitung lesen. Das Navigationssystem im Nissan Connect ist selbst erklärend. Ziel, Nach Hause, Routen, Frühere Ziele, Optionen und Canceln. Es sind 6 einfache Kacheln für die Menuführung.  Über den 5.8 Zoll Touchscreen gibt man seine Zieladresse ein und kann dabei auch auf ein Adressbuch zurück greifen, ein Ziel über die Landkarte auswählen oder aus „Points of Interest“ wählen. Darunter sind Adressen wie Apotheken, Parkplätze, Sehenswürdigkeiten oder ähnliche Plätze zu verstehen.

Google™ sent-to-car

Nissan setzt allerdings nicht nur bei den „Sehenswürdigkeiten“ (Points of Interest) auf die Google™-Datenbank, sondern bindet einen weiteren, wirklich interessanten Service mit ein: Google™ „send2car“. Die Möglichkeit entspricht genau meiner Idee von Verknüpfung des Internets mit dem Auto. Mit Google send2car plant man am Schreibtisch per Google-Maps die eigene Route und schickt diese dann an sein Auto. Perfekt. Das ganze geht natürlich auch vom Handy oder vom Smartphone.

Handy-Verbindung

Das Nissan-Connect System ist nicht nur ein Navigationssystem mit Internet-Verbindung, es ist natürlich auch ein Partner für das eigene Smartphone. Egal ob man darüber die Freisprecheinrichtung nutzen will, oder ob man seine eigene Musik streamen will. Nissan Connect überzeugt in beiden Disziplinen. Ganz unter uns: Wer ohne Freisprecheinrichtung im Auto telefoniert, kassiert im übrigen einen Punkt in Flensburg! Es ist also wirklich sinnvoll, nicht nur für die Musik – und die Navigation – mit Nissan Connect schützt Du auch Deinen Führerschein vor unnötigen Punkten in Flensburg!

 

Zu großen Teilen lässt sich das Nissan Connect System über die Tasten im Lenkrad bedienen, was auch wieder der Sicherheit zu Gute kommt. Wer die Hände am Lenkrad lässt, bleibt Reaktionsfähig! Mit dem Nissan Connect System profitiert man also nicht nur wenn man per USB, iPod oder Smartphone Unterhaltung sucht, den richtigen Weg wissen will – oder darüber telefoniert – man entscheidet sich auch für ein sichere Variante in der Bedienung.

Daumen hoch für Nissan Connect. – Noch mehr Infos? Klick mich!

Nissan präsentiert Smartwatch fürs Auto

Pressemeldung

Nissan http://nissan-europe.com hat heute, Montag, mit der „Nismo Watch“ ein Smartwatch-Modell präsentiert, das speziell auf die Nutzung im Sportwagen ausgelegt ist. Es wird Fahrern nicht nur Informationen zur Fahrzeugperformance anzeigen, sondern dank Biosensoren auch Daten wie die Herzrate des Fahrers anzeigen. Die Öffentlichkeit kann ab morgen im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung http://www.iaa.de erstmals einen Blick auf diese Smartwatch werfen.

Die tragbare Technologie soll helfen, Nissans Motorsport-Marke Nismo zugänglicher zu machen, so Gareth Dunsmore, Marketing Communications General Manager bei Nissan Europe. „Auf der Rennstrecke nutzt Nissan die neuesten bometrischen Trainingstechnologien, um die Leistung unserer Nissan-Nismo-Athleten zu verbessern.“ Die Smartwatch ist dazu gedacht, solche Technologien auch privaten Nismo-Sportwagenbesitzern zugänglich zu machen. Dazu, wann sie wirklich auf den Markt kommt, hat der Konzern allerdings noch keine Angaben gemacht.

Fahrzeug- und Fahrerdaten

Gerät zeigt Fahrzeug-Performance und erfasst BiodatenDie Nismo Watch kann sich dank Bluetooth Low Energy via Smartphone mit passenden Nismo-Modellen verbinden. Das Gerät erlaubt dem Fahrer dann, die Fahrzeugeffizienz anhand von Durschnittsgeschwindigkeit und Spritverbrauch zu verfolgen oder auf der Strecke auf Telematik- und Performance-Daten zuzugreifen. Gleichzeitig verfügt die Smartwatch über einen Pulsmesser, um Biodaten des Fahrers zu erfassen. Als Draufgabe dient die Nismo Watch auch noch als Werkzeug, mit dem der Nutzer seinen Einfluss auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram verfolgen kann.

Nissans Smartwatch verspricht eine Akkulaufzeit von über sieben Tagen und wird wie bei vielen Smartphones üblich über Micro-USB geladen. Sie wird in drei Varianten – schwarz, weiß und dem für Nismo typischen schwarz-rot – verfügbar sein. Wann und zu welchem Preis ist allerdings noch offen. Klar ist dafür, dass Nissan tragbare Technologien speziell für seinen Motrsport- und Sportwagenbereich weiterentwickeln will. Kerntechnologien für die Zukunft sind dem Konzern zufolge EKG- und EEG-Messung, um Erschöpfungs- und Konzentrationszustand des Fahrers zu ermitteln sowie die Messung der Hauttemperatur, was vor Dehydration warnen kann.

Smartwatches in Masse

Während Nissan in Frankfurt mit seiner Smartwatch für das Auto noch eine Vorreiterrolle einnehmen dürfte, sind die Hightech-Accessoires für das Handgelenk auf der IFA http://ifa-berlin.de dieses Jahr ein absolutes Trendthema. Es hat nicht nur Samsung wie erwartet endlich sein Modell „Galaxy Gear“ enthüllt, das als Ergänzung zu Smartphone oder Tablet beispielsweise E-Mails anzeigen kann und eine Spracheingabe von SMS erlaubt. Auch Sony ist mit seiner „SmartWatch 2“ vertreten, die unter anderem damit lockt, wasserdicht genug für die Dusche zu sein.

Zudem hat Qualcomm mit der „Toq“ eine Smartwatch im Messegepäck, die insbesondere mit ihrem Display aufhorchen lässt – es setzt auf die reflektive Schmetterlingsflügel-Technologie mirasol, die seit Jahren vielversprechend wirkt, aber bislang kommerziell nicht abheben sollte. Doch auch kleinere Unternehmen versuchen auf der IFA mit Smartwatch-Modellen auf sich aufmerksam zu machen. Dazu zählen der taiwanesische Hersteller Sonostar, dessen Modell ein gebogenes E-Papier-Display hat, oder der Schweizer Hersteller MyKronoz mit seiner „ZeWatch“.

Nissan Around View erklärt

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Mehr sehen – sicher parken!

Mit jeder neuen Fahrzeug-Generation wachsen die Abmessungen und auf der Suche der bestmöglichen Aerodynamischen Effizienz werden unsere Automobile immer unübersichtlicher. Bereits seit vielen Jahren haben sich Sensoren, zur Abstandsmessung beim parken eines Fahrzeuges, auch in den kleineren Fahrzeugklassen etabliert. Mit Hilfe von Ultraschall-Sensoren und einer akustischen und/oder optischen Darstellung helfen uns Einparkhilfen dabei, die nicht analog zur Fahrzeuggröße mitgewachsenen Parklücken, ohne schrammen am Eigenen oder Fremden Fahrzeug zu befahren.

In der Oberklasse bereits häufig anzutreffen sind Erweiterungen der Einparkhilfe um eine Kamera-Funktion die einen freien Blick nach hinten gewährleisten.

Besonders hilfreich sind Systeme die im Navigations-Display eine, aus mehreren Kameras erzeugte, Rund-Umsicht des Fahrzeuges liefern. So kann man sich mit eigenen Augen von der Sicherheit beim einparken überzeugen und auch knifflige Stellen in engen Parkhäusern im Blick behalten.

nissan note 01 around view monitor

Nissan hat dieses absolute Luxus-Feature nun einer noch breiteren Käuferschicht zugänglich gemacht. Mit dem Around-View-Monitor System im neuen Nissan Note, ist zum ersten Mal die volle Rundum-Sicht mit der Hilfe von 4 externen Kameras in der Klasse der kompakten Familien-Autos für unter 20.000 € angekommen.

Ich hatte die Gelegenheit, mich bei ersten Testfahrten mit dem neuen Note, von der Funktion der 360° Rundumsicht zu überzeugen. Und was auf den ersten Blick absurd und unmöglich erscheint, wird mit diesem System plötzlich zur Sensation. Selbst wenn die Fahrzeug-Scheiben völlig abgedunkelt sind, könnte man sich mit dem “Birdview” Bild des AVM getauften Systemes in engsten Parklücken zurecht finden.

avm monitor

Nun soll das System natürlich nicht die Umsicht des Fahrers ersetzen, sondern nur unterstützend wirken und das tut es überraschend überzeugend. An engen Parklücken muss man den Hals nicht mehr über das Armaturenbrett hinaus recken und sich in abenteuerlichen Verrenkungen üben, wenn man einen eventuell vorhandenen Parkpoller beachten will, der aber bereits aus dem Sichtfeld verschwunden ist. Die an Front, Heck und in den beiden Außenspiegel untergebrachten digitalen Augen blicken in Bereiche, die bis dato weder eine Parkdistanzkontrolle überprüfen konnte, noch der Fahrer ohne aus zu steigen.

Das im Nissan Note einer breiten Käuferschicht angebotene “Um-das-Auto-Schau-System” – hilft in seiner Funktion nicht nur beim rückwärts fahren, sondern bewahrt alle Seiten des kompakten Familienvans vor unschönen und teuren Parkremplern. Im Nissan Note wird das Around-View-Monitor System Teil des „Technology Paketes“ sein.

NISSAN NOTE MULTIMEDIA NAVI SYSTEM

Weitere Informationen findet man auf der Homepage von Nissan, zum neuen Note..klick..

NISSAN Around View Monitor  – mehr Infos auf der Homepage von Nissan!

Nissan Note – 360° Sicherheit mit dem Safety Shield

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Zusammen mit dem neuen Nissan Note hat der japanische Automobil-Hersteller auch ein besonderes Sicherheitsfeature in die Klasse der kompakten und Mini-Vans gebracht:

Nissan Safety Shield

Bei meiner Testfahrt mit dem neuen Nissan Note konnte ich das „Safety Shield“ selbst testen und war überrascht wie gut dieses System funktioniert.

 

Was kann das Nissan Safety Shield?

Unter dem Begriff des Nissan Safety Shield fasst der Autobauer drei Assistenzsysteme zusammen. Und hier fällt auf, diese Assistenzsysteme waren zuvor nur in deutlich hochpreisigeren Fahrzeugklassen erhältlich. Nissan will also mit dem Safety Shield die Sicherheits-Features aus der Oberklasse in das Segment der Mini-Vans und kompakten Familien-Autos bringen.

Im Falle des Safety Shield sind es drei Assistenzssysteme:

  • Tote-Winkel Assistent
  • Spurhalte Assistent
  • Moving Object Detection

Nissan 03 Safety shield

Der Assistent für den Toten Winkel kennen wir aus der Oberklasse. Dort wurde das System zuerst eingeführt und es hilft dem Fahrer beim Spurwechsel. Vor allem auf der Autobahn überwacht der Assistent das kein Fahrzeug im toten Winkel des eigenen Spiegels fährt. Natürlich entbindet auch ein „Blind-Spot-Warning Assist“ nicht vor dem Schulterblick, aber er ist eine gute Ergänzung und hilft nicht Gefahr zu laufen, die Fahrspur zu wechseln, obwohl ein Fahrzeug direkt schräg hinter einem fährt.

Nissan 08 Safety shield

Der Spurhalte-Assistent ist auch aus der Oberklasse bekannt. Im Note wurde ein passives System umgesetzt, dass nicht aktiv gegenlenkt, sondern die Aufmerksamkeit des Fahrers aktiviert. So soll dieses System davor schützen, bei Ablenkung, die eigene Fahrspur zu verlassen. Mit einem Piepston und einer Meldung im Display sichert sich der Assistent die Aufmerksamkeit des Fahrers und dieser kann reagieren.

Nissan 05 Safety shield

Die „Moving Object Detection“ finde ich extrem nützlich. Dieses System warnt vor Bewegungen im Umfeld des Nissan Note. Das beste Beispiel für die Warnfunktion ist der Supermarkt-Parkplatz. Während man ausparkt schaut man immer wieder nach vorne, nach hinten und zur Seite um beim ausparken kein anderes Fahrzeug zu beschädigen. Da kann es schnell passieren, dass jemand mit einem Einkaufswagen vorbei läuft und sich denkt, man würde ihn schon sehen. Man selbst schaut aber gerade nach vorne um beim ausparken nicht hängen zu bleiben. Das Nissan Safety Shield erkennt die Bewegung im direkten Umfeld und warnt den Fahrer, so bleibt Zeit noch rechtzeitig zu bremsen.

 

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Wie funktioniert das Nissan Safety Shield?

Integraler Bestandteil des ganzen Systems sind eine Weitwinkel Kamera am Heck des Nissan Note und das 5.8 Zoll große Display des Nissan Navigationssystems. Die Weitwinkel Kamera am Heck sorgt für die notwendigen Informationen und der Rechner des Safety Shield erkennt die Gefahrensituationen und zeigt diese, im Falle der „Moving Object Detection“ direkt im Display an.

Das Problem mit Heck-Kameras war bisher immer: Bei Regenwetter verdrecken diese schnell. Nissan hat sich dazu etwas besonderes einfallen lassen:

Es ist das erste System mit einer integrierten Wasch- und Trocknerdüse. Per Wasserstrahler wird die Kamera gereinigt und mit Druckluft wird sie trocken gepustet. So bleibt die Kamera trotz ihrer exponierten Lage immer im Einsatz – ganz schön clever.

Der neue Nissan Note tut vieles, damit seine Insassen sich immer sicher fühlen. Das Safety Shield ist ein Teil des aufwendigen Paketes zum Schutz der Insassen.

Mehr darüber lesen, auf der Homepage von Nissan

Der neue Nissan Note, schützt auch dich..

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Nein – vor ungewollter Schwangerschaft kann der kompakte Mini-Van von Nissan, der neue Note, nicht schützen – aber eventuell vor einer anderen tragischen Fehl-Entscheidung?

Nissan Safety Shield, Around View Monitor und Nissan Connect

Drei starke Gehilfen wenn es darum geht, eine junge Frau vor einer Katastrophe zu bewahren,  aber seht doch selbst:

Nissan Safety Shield

Vermutlich wird der Alltag im Nissan Note durch andere Abenteuer besteht, als in diesem kurzen Video und vermutlich wird man nie eine Braut vor wilden Motorradfahrern schützen müssen. Aber dann schützt das Nissan Safety Shield ja noch immer vor den alltäglichen Gefahren im Alltag auf unseren Straßen. Das Safety-Shield warnt vor dem unabsichtlichen verlassen der eigenen Spur, hat den toten Winkel im Blick und arbeitet auch auf Parkplätzen als „Rund-Um-Sicherung“. Gerade hier passiert es oft, dass man beim verlassen einer Parklücke jemanden übersieht.

Mit dem Safety Shield von Nissan sinkt diese Gefahr – denn neben der rückwärtigen Kamera überwachen auch die Parkplatz-Sensoren in den Stoßstangen die Umgebung und wenn sich etwas im direkten Umfeld bewegt, warnt das System den Fahrer.

Around View Monitor

Ein Teil des Nissan Safety Shields ist auch der „Around View Monitor“ von Nissan. Kameras rund um das Fahrzeug liefern ein vollständiges Umfeld des Autos aus der Vogelperspektive. So könnte man das Auto rangieren ohne aus den Fenstern zu schauen. Oder man kontrolliert einfach nur, wie nah man bereits am Bordstein geparkt hat

Nissan Connect

Schnell und einfach per Bluetooth das eigene Handy mit dem Multimedia-System des neuen Note verbunden. Und schon hört man die eigene Musik. Aber das Nissan Connect System kann noch mehr. Es ist ein integriertes Navi und die Oberfläche des Touchscreen überzeugt mit einer klaren Benutzerführung.

Aber wofür braucht man diese drei Nissan-Ideen? Und was würde passieren – wenn Du der Fahrer im Video gewesen wärst? Wenn Du den Mut hast, dann lasse Dich auf das Abenteuer Nissan Note ein und klicke:

Rette die Braut!

 

Fahrbericht Fazit – Infiniti FX30d S Black & White Edition

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht über den Crossover SUV von Infiniti:
Fahrspaß bietet er, eine umfassende Ausstattung ebenso. Nur mit dem Platz ist das so eine Sache. Während sich Fahrer und Beifahrer nicht beschweren können, ist der Platz in Reihe zwei schon deutlich übersichtlicher. Mit nur 410 Liter Kofferraumvolumen bietet der große FX kaum mehr Platz als ein VW Golf an.  Während viele SUV für den Alltag den praktischen Lastenesel spielen, will der FX vor allem durch Agilität punkten.

Alternativen

Neben dem 3 Liter großen V6-Diesel gibt es den FX noch mit einem 3.7 Liter großen und 320 PS starken V6-Benziner (bekannt z.Bsp. aus dem Nissan 370Z) und einem durstigen sowie 390 PS starken fünf Liter großen V8 Benziner.  GT, GT Premium, S und S Premium sind die Ausstattungslinien. Während es den für den deutschen Markt betont ungewöhnlichen V8 nur als „volle Hütte“ S Premium gibt, stehen die beiden V6-Motoren auch in der „Basis-Version“ GT in der Preisliste.

Infiniti FX einsteigen

Vorteile:

  • Sehr agil
  • Sehr gut ausgestattet
  • Individuell

Nachteile:

  • Dünnes Händlernetz
  • Kleiner Kofferraum
  • Teils versteckt platzierte Schalter

Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  10.1 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  8.6 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  12.7 Liter auf 100 KM

Infiniti FX Kofferraum

Bewertung:

Komfort:  28 von 45 Punkten

  • Raumgefühl Mitfahrer:  7 von 10 Punkten
  • Sitzposition Fahrer:  4 von 5 Punkten
  • Klimatisierung: 3 von 5 Punkten
  • Kofferraum u. Zuladung: 5 von 10 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 5 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 4 von 10 Punkten

Fahrspaß: 26 von 40 Punkten

  • Landstraße: 7 von 10 Punkten
  • Autobahn:  7 von 10 Punkten
  • Stadt: 3 von 5 Punkten
  • Überholprestige: 3 von 5 Punkten
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkten
  • V/max: 3 von 5 Punkten

Kosten: 16 von 30 Punkten

  • Anschaffung: 6 von 10 Punkten
  • Aufpreisliste:  5 von 5 Punkten
  • Versicherung: 1 von 5 Punkten
  • Garantiezeit: 2 von 5 Punkten
  • Wertverlust: 2 von 5 Punkten

Antrieb: 27 von 40 Punkten 

  • Motor: 6 von 10 Punkten
  • Getriebe: 7 von 10 Punkten
  • Bremsen: 8 von 10  Punkten
  • Sound innen: 2 von 5 Punkten
  • Lenkgefühl: 4 von 5 Punkten

Umwelt: 18 von 30 Punkten

  • Test-Verbrauch: 7 von 10 Punkten
  • CO² nach Norm:  4  von 10 Punkten
  • Außengeräusch: 7 von 10 Punkten

Qualität: 12 von 15 Punkten 

  • Spaltmaße außen: 4 von 5 Punkten
  • Haptik: 4 von 5 Punkten
  • Störgeräusche: 4 von 5 Punkten
Die neue Bewertungs-Matrix ist umfangreicher und fairer. Mehr Informationen hierzu: 

Infiniti FX Gegenlichtfoto

Punktzahl gesamt: 127 von 200 Punkten

Das Fazit zum Infiniti FX30d S:

Sporty Eye-Catcher 

Man muss kein Promi sein um für Aufsehen zu sorgen, einen Infiniti FX zu fahren reicht bereits. Die Edelmarke aus dem Nissan-Konzern hat es in Deutschland nicht ganz leicht, aber wie bereits beim Hybrid M35h gezeigt, sind die Fahrzeuge für Freunde eines individuellen Lebensstils auf jeden Fall einen Blick wert und der FX gehört ganz klar zu den handlichsten und agilsten  SUVs auf dem Markt!

… zu den technischen Daten… >>>

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Link zur Webseite des Herstellers

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger



Fahrbericht Infiniti FX 30d „Black & White Edition“

Man sollte schon einen gefestigten Charakter haben, wenn man einen FX fährt. Allzu schnell könnte sich sonst das Gefühl einstellen, man wäre in die Promi-Liga aufgestiegen. Aber es ist eben nicht die eigene Visage die von der Umwelt mit viel Beachtung belohnt wird, sondern das auffällig gezeichnete Blechkleid des Nischenmodells; Infiniti FX. Neben dem in kleiner Serie produzierten, 415 PS starken V8-Dienstwagen von F1-Star Sebastian Vettel, gibt es den FX auch mit einem drei Liter großen V6-Diesel und genau der durfte bei mir zeigen was er kann.

Crossover für Individualisten

FX Kühlergrill

Im Fahrbericht:

Infiniti FX30d S Black & White

Eye-Catcher oder Blender?

Die Form ist ungewöhnlich und sticht wohlwollend aus dem Einerlei der europäischen SUV-Mode heraus. Wobei der Begriff „Japan-Barock“ nicht falsch ist. Man muss es mögen, oder nicht – ein sich „daran gewöhnen“ erscheint eher schwer.  Der FX verwischt die Grenzen zwischen den Fahrzeug-Gattungen und darf sich zu Recht als „Crossover“, als ein Wandler zwischen den Welten, bezeichnen.

Die Dachform und der Bogen der Fensterlinie interpretieren deutlich ein Coupé, wohingegen die von kurzen Überhängen und sachte gerundeten Flächen geprägte Karosse, hoch aufbauend auf den dominanten 21 Zoll-Felgen sitzend,  als SUV verstanden werden will.

Zurückhaltung ist nicht sein Metier. Der Kühlergrill trägt alleine mehr Chrom zur Schau als ein Rapper Goldketten um den Hals.  Im Kontrast zum „Obsidian“ schwarzen Lack des „Black & White Sondermodells“ wirkt die Glanz-Attacke an der Front besonders beeindruckend.  Am Heck setzen die zwei großen und ebenso verchromten Auspuffrohre eine Duftmarke und die Chromspangen um das hintere Nummernschild herum, nehmen die Formensprache des Kühlergrills wieder auf. Alles in allem ist der FX für einen SUV sportlich, flach und stämmig geraten.

Der Infiniti FX30d in der Black & White Edition:

Fahrbericht Infiniti FX Albumfoto

Unterwegs im FX

Handlich, er ist ungewöhnlich handlich. Der FX gehört zu der Sorte SUV mit denen die Fahrt auf Landstraßen zum Spaß-Ausflug wird. Er giert förmlich nach Kurven und seine Siebengang-Automatik hält den V6 nah an seinem Drehmoment-Maximum.  Natürlich wird aus einem 2.2 Tonnen SUV kurz unterhalb der Fünfmeter-Marke auch mit der beeindruckenden Hilfe von Allradlenkung und 265er Reifen rundherum kein agiler Sportwagen, aber er bemüht sich wirklich. Auf unseren Straßen ist einzig seine Breite von knapp zwei Metern (ohne Spiegel!) eine echte Dynamikbremse. Vor allem wenn man den Spurwarner an hat. Dann piepst im Prinzip ständig irgendwas.  Also den Spurwarner mit Hilfe des tief unterhalb des linken Fahrerknie versteckten Tasters deaktiviert und dem wohligen Kurvenwedeln gewidmet.

Am kleinen Dreispeichen-Lenkrad kommt Freude auf, der FX tänzelt so locker durch die Kurven, dass man erst spät und weit jenseits des üblichen Landstraßen-Tempo an das Gewicht des FX erinnert wird. Bei der Nissan-Tochter Infiniti hat man, um dem Crossover ein agiles Fahrverhalten an zu trainieren, tief in die Trickkiste gegriffen. Dämpfer die per Elektronik ihre Dämpfkraft regulieren, der voll automatische Allradantrieb und eine Allradlenkung die bis 60 km/h in die Gegenrichtung einschlägt und ab 60 km/h zusammen mit den Vorderrädern in die gewünschte Richtung zeigen. Natürlich nur minimal, aber die Wirkung ist phänomenal. Der FX fährt sich extrem handlich und agil – seine SUV-typische Adipositas ist kein Thema.

Infiniti FX Schaltwippe

Qualität, Ausstattung, Haptik

Sieht man von den schlecht platzierten Schaltern (el. Heckklappe, el, Spiegel, ESP, u.w.) in Höhe des linken Fahrerknies ab, passt die Ergonmie im Innenraum. In der S-Premium Version werden Fahrer und Beifahrer von komfortablen Sitzen in der richtigen Position gehalten und der Fahrer kann sich die Wangen der Sitzfläche und die Breite der Rückenlehne elektrisch einstellen. Eine Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer ist ebenso in der Voll-Ausstattung enthalten, wie auch Sensoren für die Arbeit von Licht und Scheibenwischer.

Die Aufpreisliste für das S-Premium Modell ist erfreulich übersichtlich: Genau eine Option für 950 € gibt es: Metallic-Lack. Beim gefahrenen Sondermodell aus der „Black & White“ Version entfällt allerdings auch dieser Posten  und so bleibt es beim „all inclusive“ Preis von 66.750 €.

„Ja aber, einen Porsche Cayenne Diesel bekommt man bereits für 62.928 €“

Das stimmt. Aber Infiniti bietet derzeit deutlich mehr Service  als jeder andere Hersteller in Deutschland. Was aufgrund des aktuell noch mageren Händlernetzes aber auch sinnvoll und notwendig erscheint. Und zudem ist der Infiniti bereits vollständig ausgestattet. Ohne die Fähigkeiten des Cayenne in Frage stellen zu wollen, ein ähnliches Ausstattungs-Niveau erreicht man jedoch erst ab 85.000 €.

„Aber, was ist mit der Verarbeitung? Mit der Qualität? Der Haptik? Das ist doch ein Japaner mit Wurzeln irgendwo zwischen Nissan, Renault und den USA“  

Stimmt. Der Motor wurde ursprünglich vom Konzernpartner Renault entwickelt und die Wurzeln des Infiniti liegen in den USA. Dennoch überzeugt der FX im Innenraum mit einer gelungenen Verarbeitung und einer guten Materialwahl. Keine Frage, einen Cayenne Diesel kann man deutlich exclusiver ausstatten, aber dann kommt auch schnell der Gegenwert eines kleinen Einfamilienhaus zusammen.

My Fahrersitz ist my castle

Infiniti FX30d Cockpit

Der Motor

Mit seinen drei Liter Hubraum, verteilt auf sechs Zylinder ist der Commonrail-Dieselmotor im FX ein ganz potenter Kerl. 238 PS stark und mit der Kraft von 550 Nm gesegnet, trübt einzig eine Anfahrschwäche das Gesamtbild. Ob es der aus der Allianz mit Renault stammende V6 ist, oder eher eine Sache der Abstimmung mit dem Siebengang-Automatikgetriebe kann ich final nicht beurteilen. Gerade in der Stadt und beim rangieren fällt der leicht verzögerte Antritt des Motors auf. Einmal in Fahrt bestimmt das üppige Drehmoment die Fahrleistungen. Besonders sämig und voll fühlt sich das Kraftangebot des FX bis Tempo 180 an. Darüber hinaus braucht es ein wenig, bis die Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h erreicht ist.

Die Schaltvorgänge von Nissans eigenem Siebengang-Getriebe sind im Alltag verschliffen und kaum merklich, das Getriebe ist nur im siebten Gang ein wenig zu lange übersetzt, davon profitieren kann allerdings der Verbrauch, sobald man es gemütlich angehen lässt.

Die Automatik stellt sich, wie das heute üblich ist, auf die Fahrweise des Fahrers ein. Wer will, greift per Magnesium-Schaltwippen in die Gangwahl ein. Besonders auf kurvigen Straßen und bergigen Routen lässt sich so die Drehmomentfülle sauber nutzen.

Leistungsdaten:

PS

238

bei 3.750 U/min

Drehmoment

550

bei 1.750 U/min

Höchstgeschwindigkeit

212

km/h

Infiniti FX Dieselmotor Bild

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

… weiter lesen … >>

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Fahrbericht Infiniti FX von passion:driving | fx50 auf bycan

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Nissan

Nissan (jap. 日産自動車株式会社, Nissan Jidōsha Kabushiki kaisha, dt. Nissan Automobil AG) ist ein japanischer Automobilhersteller, in dem Datsun und Prince aufgegangen sind.

Nissan ist im Nikkei 225 gelistet und ist am Börsenwert gemessen der drittgrößte Fahrzeughersteller weltweit.

Im Jahr 1999 bildete Renault mit Nissan die Allianz Renault-Nissan und hält seitdem 43,5 Prozent der Nissan-Anteile. Im Jahr 2010 ging die Daimler AG eine strategische Partnerschaft mit Renault-Nissan ein und beteiligt sich mit 3,1 Prozent an Nissan. Die restlichen Anteile befinden sich im Streubesitz.

Quelle: Wikipedia

NISSAN Fahrberichte

Alle Nissan-Fahrberichte in meinem Blog im Überblick. Bereits seit gut 2 Jahren gehört Nissan zu den Automobil-Herstellern die eine Zusammenarbeit mit Automobil-Bloggern pflegen. Mein erster Testwagen war ein Nissan 370Z und direkt darauf ein Nissan Juke mit 1.6 Liter Turbomotor. Alle Artikel zum Hersteller Nissan sind hier gelistet – einen Überblick über die Fahrberichte gibt die folgende Aufstellung:

Nissan 15 370Z Fahrbericht

Nissan 370Z

Das sportliche zweisitzige Coupé mit dem kraftvollen 328 PS V6 war bereits mehrfach im Blog ein Thema. Hier im jüngsten Fahrbericht , in diesem Artikel ging es um die Nismo-Version  und dieser Artikel ist ursprünglich von der „Testfahrer-Seite“ und wurde 2012 von mir erneut veröffentlicht .

 

Nissan Note neu von hinten

 

Nissan Note

Der neue Nissan Note basiert auf der aktuellen Nissan-Renault B-Plattform und kam in diesem Jahr völlig neu auf den Markt. Meinen Fahrbericht von der Presse-Vorstellung findet man hinter diesem Link . Gefahren habe ich sowohl den 1.2 Benziner als auch den 1.5 dCi Diesel.

 

Nissan Juke nismo Fahrbericht Titelbild

Nissan Juke

Der ungewöhnlich gezeichnete kompakte SUV war bereits mehrfach Thema in meinem Blog. Zuletzt bin ich die NISMO-Variante des Juke gefahren . Da beim Juke-Nismo viele Blogger vor Ort waren, gab es von mir auch eine entsprechende Blogger-Rundschau , wer sich also nach vielen Meinungen zum NISMO-Juke umschauen will, der sollte diesen Beitrag auf jeden Fall anklicken. In diesem Artikel gibt es einen Rückblick auf den ersten Juke-Fahrbericht von mir.   „Flink und durstig“ – das war die Überschrift über meinem ersten Nissan Juke Fahrbericht .

Eine besonders eindrucksvolle Vorstellung lieferte der Nissan Juke-R mit seinen 480 PS ab. In Deutschland konnten nur wenige Journalisten mit dem Zwitter aus Nissan GT-R und Juke zu einer Testfahrt aufbrechen. Als es für mich so weit war, regnete es leider Bindfäden – so dass in erster Linie die Traktion des schwarzen Kubus in Erinnerung blieb.

 

Leaf nismo RC Testfahrt

Leaf Nismo RC

Mit der Elektrifizierung des Automobils wird sich vieles ändern. Schon bald wird es eine Formel-Serie der FIA für Elektrofahrzeuge geben. Einen Eindruck von einem Elektro-Rennwagen konnte ich mir bei einer Fahrt mit dem Leaf Nismo RC auf der Rennstrecke verschaffen .

 

Micra

Der kleine Micra gehört zu den Frauenverstehern im Nissan-Programm. Meinen Fahrbericht über den Micra DIG-S kann man hier nachlesen . Auch beim Kulleraugen Micra habe ich gerne auf die Erfahrungen eines anderen Bloggers verlinkt .

 

Nissan Pathfinder Fahrbericht Offroad Blog

Pathfinder

Vom kleinen Micra zum großen Pathfinder. Mit dem kantig gezeichneten Pathfinder hat Nissan einen echten 4×4-Helden im Programm. Mein eigener Fahrbericht wurde ein wenig eingeschränkt, weil bereits nach wenigen Tagen ein Reh vor das Fahrzeug lief. Das Ergebnis war klar. Der Pathfinder musste jedoch zurück zu Nissan und bekam dort eine neue Stoßstange.

 

Nissan Qashqai Weinberge

Qashqai

Nissan kann auch einen erfolgreichen Vertreter in der Klasse der kompakten SUV vorzeigen. Der Qashqai kam mit seinem 150 PS Diesel und Allradantrieb zum Test. Der Fahrbericht ist hier zu finden .

 

Nissan GT-R GT3 08 24h-2013

Motorsport

Nissan ist im Motorsport sehr aktiv. Und so gibt es in meinem Blog auch einige Artikel über die Motorsport-Aktivitäten der Japaner. Hier zum Beispiel zum „24h-Rennen 2012„.  Aber natürlich auch vom Rennen in 2013.

Viele weitere Artikel zum japanischen Automobil-Hersteller NISSAN findet man hinter diesem Link .