Sieger der Herzen – Das Team „Girls Only“ rockt den Ring auf seine Weise

Der extremen Langstreckenherausforderung des 24h-Rennens am Nürburgring stellte sich in diesem Jahr zusammen mit 154 anderen Teams ein komplett weiblich Besetztes mit einem Golf GIT TCR.

230 000 Motorsportfans erlebten am Wochenende die 47. Auflage des 24-Stundenrennens am Nürburgring. Der Audi Phoenix-R8 LMS mit den Fahrern Piere Kaffer, Frank Stippler, Frederic Vervisch und Dries Vanthoor gewann, Porsche und Mercedes verschenkten in einem spannenden Finish den Sieg auf der mit 25,378 Kilometern längsten Rennstrecke der Welt. Der diesjährige Rundentanz über den Vulkan war von zahlreichen Unfällen, zahlreichen Defekten, Vergehen und Strafen in allen Klassen geprägt. Sieger der Herzen wurde jedenfalls ein Team mit dem bezeichnenden Namen „Girls Only“, das ausschließlich aus Frauen besteht und mit einem Golf GTI TCR angetreten war, um der männlichen Konkurrenz den Kampf anzusagen. 

Premiere auf dem Nürburgring: Bei der Startaufstellung liegen dem Team „Girls Only“ zwei Grid-Boys zu Füßen.

Hauptsponsoren des Teams „Girls Only“ sind VW und der chinesische Reifenhersteller GiTi

Nun sind Frauen im Motorsport zwar selten, aber bei weitem keine Ausnahme. Man denke nur an Namen wie de Filippis als erste weibliche Formel-1-Fahrerin oder Michele Mouton, die 1985 am Pikes Peak abräumte. Noch in diesem Jahr soll mit der W-Series sogar eine rein weiblich Rennserie starten. Doch bei den GirlsOnly sind nicht nur die Piloten weiblich, sondern die ganze Crew von den Reifenbetreibern über die Ingenieure und Mechatroniker bis hin zur Teamchefin. Hauptsponsoren der Idee, mit denen die jungen Frauen sich Respekt verschaffen wollen, sind der chinesische Reifenhersteller GiTi und Volkswagen.

Geballte Frauen-Power: Die drei Fahrerinnen Jasmin Preissig aus der Schweiz und Ronja Assmann und Carrie Schreiber aus Deutschland. (von links)
Das Maskottchen des Teams „Only Girls“ wurde vor eine harte Bewährungsprobe gestellt.
Die Mädels starten mit ihrem Golf GTI TCR in der Wertungsklasse SP T 3.
Schon in der ersten Stunde kommt die böse Nachricht: Ein Fremdkörper ist in den Kühler geschlagen. Die Folge: Motorschaden.

Die böse Wahrheit kommt ans Licht: Motorschaden in der grünen Hölle

Noch bei der Aufstellung zum Start waren die Fahrerinnen Ronja Assmann (D), Jasmin Preisig (CH) und Carrie Schreiner (D) zusammen mit ihrem 16 köpfigigen Team überzeugt davon, dass sie mit ihrem schwarz gelben renn-g-Golf und der Startnummer 89 die grüne Hölle schon rocken würden. Doch es sollte anders kommen. In der dritten Runde zerschlägt ein Fremdkörper den Wasserkühler und ruiniert den Motor. Fassungslos stehen alle im Fahrerlager 23 um das Auto herum. Doch dann werden die Fäuste gereckt. Wir schaffen das, wir lassen uns nicht unterkriegen. Während draußen der Rennbetrieb weitergeht, tauschen die Mädels mal eben den Motor aus. Eine Entscheidung, die am Ring nicht alltäglich ist. Meistens gibt man das Rennen einfach auf.

Ein Wettrennen mit der Zeit: Die Mechanikerinnen wechseln binnen 14 Stunden den Motor, tauschen das Turbo-Aggregat aus und wechseln die Steuereinheit.

Ein vierzehnstündiger Arbeits-Marathon für die Mechanikerinnen des „Girls-Only“ – Teams

Doch in den Augen der Mädchen leuchtet es. Sorgsam wird das Werkzeug auf dem Boden ausgebreitet. Stunden vergehen, bis der etwas 150 Kilogramm schwere Vierzylinder-Motor am Haken hängt. Ruhig und bedächtig wuchten die Mädchen den Neuen aus seiner Holzkiste, stützen sich, wenn die Kräfte dann doch nach weiteren vier Stunden langsam der Müdigkeit weichen. Doch aufgeben will keine. „Nein, geübt hat unser Team das nicht. Aber das notwendige Knowhow haben unsere Mechanikerinnen, keine Sorgen, die packen das“ betont Teamchefin Ellen Lehmann und blickt aufmunternd in die Runde.

Fehler dürfen jetzt auf keinen Fall passieren : Konzentriert lösen die Spezialistinnen des Teams das DSG vom Motor.

Ein um das andere Reifensets wird von den anderen Teams durch das Fahrerlager 23 hinaus zum Wechseln  gekarrt. Jeder hat ein aufmunterndes Worte auf den Lippen, manch bewundernder Blick streift die Girls, die gerade  in gewagter Pose unter dem Fahrzeug liegen. es wird heiß am Ring, wie selten in dem vergangenen Jahren. Die Mädchen schwitzen, übergießen sich gegenseitig aus Wasserflaschen. Bis in den frühen Sonntagmorgen arbeiten sie Hand in Hand, geschlafen wird abwechselnd, aber unruhig und wenig. Dann ist es geschafft, das Turboaggregat und die Steuereinheit sind ausgewechselt. Weitestgehend ohne männliche Unterstützung.

Vor dem Fahrerlager mit der Nummer 23 verfolgen Zuschauer die langwierige Prozedur.
Die Erleichterung steht Carrie Schreiner ins Gesicht geschrieben, ein tolle Leistung der Teamkolleginnen.

 

Sie sind wieder da, waren niemals wirklich weg. Auf insgesamt 98 Runden kam das „Girls-Only“-Team trotz der schicksalhaften Unterbrechung. Die beste Rundenzeit lag bei 9:22,981 Minuten.

Kurz nach Sonnenaufgang rollt der Golf GTI TCR wieder auf die Strecke.  Den letzten Stint fährt Carrie Schreiner und beendet umjubelt das Rennen. Für die Mädchen war das Ziel ihr Ziel und damit hat das Team „Girls Only“ in bemerkenswerter Weise bei diesem 24h Rennen Geschichte geschrieben.

Text und Fotos: Solveig Grewe

 

 

 

 

Jaguar Land Rover – Mit Schirm, Charme und viel PS

Wenn die Queen ruft, dann leistet man augenblicklich folge. In diesem Fall rief „her Majesty herself“ nicht persönlich, sondern Jaguar Land Rover aber das Ergebnis ist das selbe: man folgt und zwar pronto. Leider ging es nicht in die schillernde Metropole an der Themse, sondern „nur“ nach Mendig in Rheinland-Pfalz, aber die royale Begrüßung war nicht minder beeindruckend. In eine…

N24h: Schnitzer-BMW mit der Nummer 43 im ersten Qualifying an der Spitze

  • Augusto Farfus fährt in der Nacht die Bestzeit

  • Platz zwei für Bentley Team Abt

  • Noch zwölf Plätze im Top-30-Qualifying frei

Das BMW Team Schnitzer hat sich beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagabend im ersten Qualifying die vorläufige Trainingsbestzeit gesichert. DTM-Pilot Augusto Farfus, der 2010 als erster Brasilianer das 24h-Rennen gewonnen hatte, unterbot im BMW M6 GT3 mit der Nummer 43 wenige Minuten vor Ende des Qualifyings in 8:22,307 Minuten die vorherige Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa (Portugal) nochmals um eine Zehntelsekunde. Das Quartett des Rekordsiegerteams Schnitzer, zu dem auch noch Timo Scheider (Braubach) und Alex Lynn (Großbritannien) gehören, war eine knappe Sekunde schneller als der Abt-Bentley mit der Nummer 38 von Christer Jöns (Ingelheim), Christian Mamerow (Waltrop), Jordan Lee Pepper (Südafrika) und Christopher Brück (Köln), die 8:23,255 Minuten benötigten.

„Heute zählt das noch nicht wirklich viel. Wir sind jetzt mit der Nummer 43 Erster, das 42er-Auto ist auch vorne mit dabei. Für heute ist das okay, aber wir müssen morgen sicherstellen, dass wir das Top-30-Qualifying erreichen, um dann um die Pole Position kämpfen zu können“, sagte Farfus.

Die beiden erstplatzierten Autos nahmen damit beide Kurs auf einen Platz im Top-30-Qualifying. Bislang sind nach den Ergebnissen aus den ersten beiden VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen 18 der begehrten 30 Tickets für das Einzelzeitfahren um die Pole Position und die besten Startplätze vergeben. Dazu gehört auch der am Abend drittplatzierte zweite Schnitzer-BMW mit der Nummer 42, in dem Doppelstarter Farfus gemeinsam mit DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth), Tom Blomqvist (Großbritannien) und Martin Tomczyk (Kolbermoor) fährt. Die 30 schnellsten Fahrzeuge erhalten neben dem Startrecht im Top-30-Qualifying auch für das Rennen eine blaue Lampe hinter der Frontscheibe, durch die sie für langsamere Fahrzeuge im Rückspiegel besser zu erkennen sind.

Am Freitagmorgen steht von 9:30 bis 11:30 Uhr das zweite Qualifying an, danach wird nach den Zeiten aus beiden Qualifikations-Sitzungen die Reihenfolge ermittelt, nach der die noch offenen Plätze im Top-30-Qualifying vergeben werden. Die Start-Reihenfolge im Einzelzeitfahren wird traditionell am Freitag von 15:00 bis 15:40 Uhr im ring°boulevard öffentlich ausgelost. Die Jagd nach der Pole Position beginnt dann um 19:50 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

Shell Helix Heartbeat Challenge 2016

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Kennt Ihr das? Ihr sitzt mit weit aufgerissenen Augen auf dem Beifahrersitz, seid bleich geworden und denkt nur: „Ich will hier raus!“. Und spätestens wenn der gute Kumpel, der gerade fährt, sagt: „Puh, das war aber knapp!“, wisst Ihr zwei Dinge. Erstens, ob Ihr bei extremen Fahrmanövern cool bleibt und zweitens, dass man solche Fahrten lieber einem Profi überlässt. Einem Mann, wie etwa Augusto Farfus, seines Zeichens BMW Werksfahrer. In der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016 konnten drei Kandidaten eine exklusive Mitfahrt im BMW M4 DTM auf dem legendären Nürburgring gewinnen – der gefährlichsten Rennstrecke der Welt. Ob sie dabei cool geblieben sind?

Ob Matthias Malmedie genauso cool bleiben würde, wie die drei Gewinner?

Viele Video-Beiträge beweisen es: Die Nordschleife ist nicht nur einen der legendärsten Rennstrecken dieser Welt, sondern auch eine der gefährlichsten. Wer es hier auf dem Beifahrersitz eines Rennwagens schafft, es nicht mit der Angst zu bekommen, dürfte zu den besonders abgebrühten Kandidaten gehören. Etwa so, wie die drei Gewinner der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016.

Are you cool?

Sie wurden in einem BMW M4 DTM von Augusto Farfus pilotiert und konnten die „Grüne Hölle“ hautnah erleben. Der Rennsport-Bolide holt aus seinem 4.0 Liter V8 satte 480 PS, die auf einen tiefen Schwerpunkt und wenig Gewicht treffen. Allein bei diesen technischen Daten cool zu bleiben, ist eine schwierige Hürde. Wer dabei am coolsten bleibt? Das sieht man im Video.

Klar ist aber, dass eine Menge Spaß und adrenalinreiche Action mit von der Partie waren. Möchte man jeden Tag auf den Rennstrecken dieser Welt dabei sein, sollte man sich aber auch im Klaren darüber sein, dass man über eine extreme Fitness verfügen muss – so wie Augusto Farfus. Um sich fit zu halten, geht der Profi-Rennfahrer jeden Tag laufen. Doch nicht nur der Fahrer muss leistungsstark sein, sondern auch das Auto und deshalb bekommt der BMW M4 DTM die besten Zutaten spendiert, die einen Rennwagen überhaupt erst zu einem DTM-Boliden machen. Und dazu zählt auch das Motorenöl – besonders wichtig, damit alles wie geschmiert läuft.

Shell Helix Ultra gibt (Erd-)Gas

Was wenige wissen: Ein Rennwagen muss mit so wenig Schmierstoffen, wie nur irgend möglich auskommen, um Gewicht zu sparen. Was sogar noch weniger wissen: Shell Helix Ultra wird aus Erdgas hergestellt. Durch einen innovativen Prozess wird dieses Gas jedoch in kristallklares Grundöl umgewandelt, das zu 99,5 Prozent rein ist. Der Vorteil: Eine verbesserte Reinigungs- und Schutzwirkung, aus der ein unübertroffener Schutz vor Schlammbildung resultiert. Kein anderes Motorenöl bietet bessere Reinigungseigenschaften. Nur so wird vermieden, dass Schmutzpartikel verklumpen, Schlamm bilden und in der Folge die Motorleistung negativ beeinträchtigen.

Da würde Malmedie am liebsten selbst am Steuer sitzen. Kein wunder bei einem V8 mit 480 PS

Weiterer Vorteil des Shell Helix Ultra: Man muss weniger Nachfüllen. Dank einer speziellen Formel fallen bis zu 50 Prozent geringere Verdampfungsverluste an, vergleicht man das High-End-Produkt mit minderwertigeren Ölen. Zudem ist das Ultra Helix auch bei extremen Temperaturen einsatzbereit – selbst bei minus 40 Grad Celsius. Die Viskosität, also die Fließgeschwindigkeit ist jederzeit optimal, was eine kürzere Aufwärmzeit des Motors zur Folge hat. Und nur dann kann ein Aggregat, wie etwa der 4.0 Liter Achtzylinder im BMW M4 DTM seine volle Leistung bringen. Und dass Shell Helix Ultra bestens funktioniert, sieht man schon daran, dass es bereits im zweiten Jahr der Partnerschaft zwischen Shell und BMW keine Probleme bereitet.

Ein Blick ins Cockpit

So cool, wie Shell und BMW die Herausforderungen des Rennsports meistern, mussten die Beifahrer erstmal sein. Unterstützt wurden sie dabei vom Auto-Experten und TV-Moderator Matthias Malmedie. Der Petrolhead war ganz in seiner Materie, schließlich ging es um einen PS-starken Boliden und eine legendäre Rennstrecke. Ob Ihr genauso cool bei der Fahrt über die Nordschleife bleiben würdet, wie die drei Gewinner der Heartbeat Challenge 2016, könnt ihr überprüfen, indem Ihr euch virtuell mit ins Auto setzt. Ein echter Höllenritt!

Und als Special-Addon – ein Interview mit Augusto Farfus;

Augusto, wie war´s nach über 20 Jahren mit deinem DTM-Renntaxi auf die Nordschleife zurückzukehren?
Antwort: „Unglaublich! Der Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben. Das Team hat einen super Job gemacht und meine Beifahrer waren große Klasse.
Die Strecke ist etwas ganz besonders und bereitet mir sehr viel Fahrspaß. Das DTM-Renntaxi wurde speziell an die Bedingungen der Nordschleife angepasst und so würde ich es die perfekte Rückkehr auf die Nordschleife nennen. Ich hoffe, es dauert nicht wieder so lange bis zum nächsten Mal.

Um mal einen deiner Beifahrer zu zitieren: Du bist einfach „crazy“! Was war deiner Meinung nach noch ausschlaggebend dafür, dass der Shell BMW M4 DTM zu Höchstleistungen auflief?
Antwort: „Es ist nicht nur der Fahrer, der hier „crazy“ sein muss. Nur wer ein starkes Team im Hintergrund hat, dass das Auto und seine Bedürfnisse versteht, kann auch auf der Strecke die beste Performance hinlegen.
Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team und verstehen uns Blind und das ist unbezahlbar. Wenn dazu noch Verlass auf den Motor ist, kann nichts mehr schiefgehen.

Worauf kommt es beim Fahren auf dem Nürburgring/der Grünen Hölle an?
Antwort: „Kontrolle und Konzentration sind hier die Zauberworte. Wer das Auto versteht und kontrollieren kann, kann auf der Strecke alles geben und so die beste Zeit einfahren.
Durch die vielen Kurven ist der Streckenverlauf am Nürburgring sehr anspruchsvoll, nur einmal falsch abgebremst oder zu spät eingelenkt und du landest im Kiesbett.“

Was ist bei der Verwendung von Motorenöl zu beachten – dein ganz persönlicher Tipp?
Antwort: „Motorenöl wird oft unterschätzt. Man kann es nicht sehen, also ist es für viele Autofahrer unwichtig. Aber das ist eine falsche Annahme! Das richtige Motorenöl trägt zur Erhaltung des Motors, aber auch zur Steigerung Performance bei. Aufgrund seiner reinen Basis ist Shell Helix Ultra mit der Shell Pure Plus Technology daher meine klare Empfehlung, denn egal wofür und unter welchen Bedingungen, Shell Helix Ultra hat mich noch nie hängen lassen.“

VLN 2016: Ein letzter Ritt durch die „Grüne Hölle“ in dieser Saison

Ein letztes Mal für diese Saison geben die Protagonisten der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der schönsten und längsten Rennstrecke der Welt ihr Stelldichein. Auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife wird am Samstag das Finale, der 41. DMV Münsterlandpokal, ausgetragen. Im zehnten Lauf des Jahres geht es nicht nur um prestigeträchtige Siege in Rennen und Klassen, sondern auch um den Schinken. Denn den gibt es vom Veranstalter traditionell für die Sieger oben drauf.

Noch einmal heißt es für die Teams und Piloten, sich über vier Stunden den tückischen Anforderungen von Adenauer Forst, Schwedenkreuz, Karussell, Brünnchen und Pflanzgarten zu stellen und auf der Döttinger Höhe ihren Boliden die Sporen zu geben. Eine Gelegenheit, die sich die arrivierten VLN-Mannschaften natürlich nicht entgehen lassen wollen. Nahezu alle Sieger der vorangegangenen Läufe sind am Start. Dazu kommen die designierten Titelträger in den einzelnen Wertungen, liebgewonnene Exoten und seltenere Gäste sowie eine Handvoll Neulinge mit klanghaften Namen, die ihr Können erstmals in der „Grünen Hölle“ auf die Probe stellen wollen.

Schaulaufen der Titelträger
In der kommenden Saison wird die Startnummer eins ihren BMW M235i Racing Cup zieren, beim Finale aber wird es ein letztes Mal die 691 sein. Eine Startnummer, die Michael Schrey und Alexander Mies viel Glück gebracht hat, denn ihnen ist der VLN-Titel 2016 nicht mehr zu nehmen. Beide wollen den kleinen Schönheitsfleck aus dem vorangegangenen Rennen – erstmals erreichten sie nicht das Ziel – vergessen machen und ihre nahezu makellose Cup5-Bilanz mit einem guten Resultat abrunden. Gleiches gilt für die bereits feststehenden Titelträger in der 2016 erstmals ausgetragenen Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing, Marc Hennerici und Moritz Oberheim (raceunion Teichmann Racing), und die neuen Meister des Opel Astra OPC Cup, David Griessner, Marcel Hartl und Glib Kutepov (Lubner Motorsport).

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Dritter Gesamtsieg im Visier
Auf spektakuläres Racing dürfen sich die Zuschauer im Kampf um den letzten Gesamtsieg des Jahres freuen. Die beiden Audi R8 LMS-Crews Christopher Mies und Connor De Phillippi (Land-Motorsport) sowie Anders Fjordbach und Frank Stippler (Phoenix Racing) wissen, wie es geht. Stippler und Fjordbach gewannen die beiden ersten Läufe der Saison, Mies und De Phillippi die Rennen vier und fünf.

Im Wettstreit um den dritten Gesamtsieg des Jahres mischt sich auch der Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing, der die Saisonrennen sechs und acht gewann und beim Finale wieder von Uwe Alzen und Lance David Arnold pilotiert wird.

Mögliche Wiederholungstäter
Mit den drei Doppelsiegern gleichziehen könnte mit einem weiteren Sieg die Startnummer 911 von Manthey-Racing. Patrick Pilet und Jörg Bergmeister steuerten den Porsche 911 GT3 R beim 6h-Rennen zum Sieg, diesmal jedoch werden Nick Tandy und Michael Christensen im GT3 Gas geben. Gespannt dürfen die Fans dem Auftritt der beiden Farnbacher-Brüder, Mario und Dominik, entgegenblicken, sie sorgten beim vorangegangenen Lauf im Lexus RC-F GT Prototype für den ersten Sieg eines asiatischen Herstellers in der VLN. Im letzten Rennen gehen die Farnbachers jedoch wieder mit dem Vorgängermodell, dem RC-F GT3, an.

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Mehr als nur Farbtupfer
Dass der SCG003C der Scuderia Cameron Glickenhaus, die Eigenkonstruktion aus den USA, mehr als nur ein Farbtupfer ist, stellte das Team mit dem vierten Platz beim achten Lauf des Jahres unter Beweis. Nun wollen Thomas Mutsch und Felipe Fernández Laser für den ersten Podiumsplatz des Jahres sorgen.

Diesen verpasste das Bentley Team Abt beim Saisonauftakt, Christer Jöns, Chris Brück und Steven Kane fuhren im Bentley Continental GT3 auf Rang sechs. Beim Finale teilt sich Jöns mit Maxime Soulet und Andy Soucek das Cockpit. Beide absolvierten im Vorjahr in einem Honda Civic Type-R ihre Pflichtrunden für den Erhalt der DMSB Permit A und kommen nun auf der Nordschleife zu ihrem GT3-Debüt.

Debütanten aus der DTM
Ein Schritt, der den DTM-Piloten Lucas Auer, Daniel Juncadella, António Félix da Costa, Felix Rosenqvist und Bruno Spengler noch bevorsteht. Juncadella, Félix da Costa und Spengler haben in dieser Saison bereits an einem VLN-Lauf teilgenommen und wollen beim Finale ihr Soll zum Erhalt der Permit A – 18 Runden in mindestens zwei Rennen – erfüllen.

Rosenqvist und Auer geben am Samstag ihre Premiere auf der Nordschleife. „Ich habe lange von einem Einsatz auf der Nordschleife geträumt – jetzt ist es endlich so weit“, sagt Auer. „Ich habe in der vergangenen Woche mit meinem Privatauto eine Probefahrt gemacht und bin von der Nordschleife mehr als beeindruckt. Es gibt Passagen, da habe ich großen Respekt – und da gehört bei mir schon einiges dazu. Jetzt muss ich die Strecke erst mal besser kennenlernen und abspeichern.“

Während die DTM-Kollegen in kleineren Autos „Nordschleifen-Fahrstunden“ nehmen, geht Tom Blomqvist im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Der Brite hat bereits zu Beginn der Saison seinen „Nordschleifen-Führerschein“ gemacht, feierte bei seinem zweiten GT3-Rennen im dritten Lauf einen dritten Platz und möchte diesen Erfolg mit Christian Krognes und Victor Bouveng gerne wiederholen.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

おめでとうございます – Lexus holt ersten VLN-Sieg nach Asien

Das Farnbacher-Team ist immer für eine Überraschung gut: Fünf Jahre, nachdem die Mannschaft rund um Teamchef Horst Farnbacher den ersten Ferrari-Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring holte, sorgte das Team aus Lichtenau beim 9. Lauf 2016 für die nächste Premiere: Dominik und Mario Farnbacher errangen im Lexus RC-F GT Prototyp den ersten Sieg für einen asiatischen Automobilhersteller. Nach 28 Runden betrug ihr Vorsprung auf Alexander Sims und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 von ROWE-Racing 33,551 Sekunden. Auf Platz drei beendeten Christopher Mies und Connor De Phillippi im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport das Rennen; im Ziel hatte das in diesem Jahr bereits zweimal siegreiche Duo 41,947 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

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„Das ist ein fantastischer Erfolg, der Lohn von fast zwei Jahren harter Arbeit“, freute sich Horst Farnbacher nach dem Rennen, wohlwissend, dass seinem Team gerade etwas Großartiges gelungen war. Die Nürburgring Nordschleife gilt nicht nur in Deutschland und Europa als Königin aller Rennstrecken, auch im Reich der Mitte genießen Fahrer, die in der „Grünen Hölle“ siegreich sind, hohes Ansehen. Dementsprechend wurde der Sieg an der Boxenmauer von allen Beteiligten frenetisch gefeiert. „Ich kann kaum fassen, was uns heute gelungen ist“, gestand Mario Farnbacher. Der Erfolg kommt allerdings nicht von ungefähr. Seit der Saison 2015 ist Farnbacher-Racing mit dem Lexus regelmäßig in der Langstreckenmeisterschaft am Start und hat die Entwicklung des RC-F auf dem Weg zum GT3-Boliden konsequent vorangetrieben. „Die Zusammenarbeit zwischen Lexus in Japan, Toyota in Köln und unserem Team war perfekt“, erklärte Dominik Farnbacher. „An dem heute erstmals eingesetzten Prototyp ist fast alles neu, und er lässt sich viel komfortabler fahren. Mit dem Vorgänger mussten wir immer viel Risiko gehen, um schnell zu sein. Das ist bei dem neuen Modell deutlich entspannter.“ Das Geheimnis des Erfolgs war einerseits die perfekte Taktik des Teams (mit dem Wechsel von Regen- auf Trockenreifen lag man in Runde zwei goldrichtig.), andererseits die konstante Leistung der Fahrer, die sich über das 4 Stunden-Rennen keine Fehler erlaubten, während die Mitstreiter bei schwierigen Wetterbedingungen strauchelten.

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Zu den Favoriten mit kleineren Problemen zählten die zweifachen Sieger der Saison Mies und De Phillippi. Der US-Amerikaner erlebte in der Startphase des Rennens einen „big moment“, als er eingangs Brünnchen die Streckenbegrenzung streifte. „Ich fahre gerne, wenn es regnet“, erklärte De Philippi, „aber diese Mischverhältnisse mit halb nasser, halb trockener Piste waren extrem schwierig.“ Sein Teamgefährte nahm das Ergebnis gelassen. „Wir können mit Platz drei zufrieden sein“, bekannte Mies. „Wir sind zwei Rennen nicht in der VLN am Start gewesen. Die Spitzengruppe ist so eng beieinander, dass uns die acht Stunden Renndistanz am Ende einfach fehlen.“ Ebenfalls zufrieden zeigten sich Sims und Dusseldorp über Platz zwei. „Gerade in der Schlussphase wurde es noch einmal extrem spannend, als wieder leichter Regen einsetzte“, gestand Dusseldorp. „Da muss man einfach hellwach sein, immerhin haben wir zu diesem Zeitpunkt voll gepushed, um Platz zwei gegen den Land-Audi abzusichern.“

Dass er ein echter Regenspezialist ist, stellte Norbert Siedler im Zeittraining unter Beweis. Im Porsche 911 GT3 R holte der Österreicher die Pole-Position für das Frikadelli Racing Team. Im Rennen belegten er und Patrick Huisman am Ende Rang sieben. Neben Farnbacher, Land und Frikadelli sammelten auch Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing sowie Jesse Krohn, Victor Bouveng und Christian Krognes im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop Führungskilometer. Während für den Haribo-AMG das Rennen nach einem Kühlerschaden infolge einer Kollision in der Startphase vorzeitig beendet war, belegte der Walkenhorst-BMW am Ende Rang fünf hinter dem Audi R8 LMS von Phoenix Racing.

Es gab noch mehr geglückte Premieren: Bruno Spengler und der KTM X-Bow GT4.
Nach seiner Nordschleifen-Rennpremiere war DTM-Pilot Bruno Spengler überwältigt; der Kanadier in Diensten von BMW absolvierte im BMW M235i Racing Cup-Fahrzeug zwölf Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Sprintkurs und Nordschleife. „Eine vollkommen neue Erfahrung“, bilanzierte er. „Ich habe noch nie so häufig in den Rückspiegel geschaut wie heute. Aber das Rennen lief absolut problemlos, so dass ich sehr zufrieden bin.“

Ebenfalls erfolgreich verliefen die ersten Rennkilometer in der „Grünen Hölle“ für die beiden KTM X-Bow GT4. Über weite Strecken lieferten sich Christopher Haase und Arne Hoffmeister einen direkten Schlagabtausch mit Ferdinand und Johannes Stuck. Am Ende standen die Positionen 16 und 17 zu Buche – der Doppelsieg in der GT4-Klasse war obligatorisch.

Nachdem erste Entscheidungen in der VLN bereits beim achten Lauf gefallen waren, wurde beim DMV 250-Meilen eine weitere Meisterschaft entschieden. David Griesner, Juha Hanonen und Roger Vögeli sicherten sich den Klassensieg im Opel Astra OPC Cup und machten so den dritten Titel für Lubner-Motorsport fix. „Ein tolles Rennen“, freute sich Griesner. „Jetzt können wir den letzten Lauf in zwei Wochen vollkommen entspannt angehen und genießen. Das Team und wir Fahrer haben über das komplette Jahr starke Leistungen abgeliefert und können jetzt verdient feiern.“

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 22. Oktober statt. Der 41. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

VLN 9: KTM X-Bow GT4 mit Einstand nach Maß

Sechs von zuvor acht Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endeten in der Klasse SP10 mit einem Aston Martin Vantage V8-Sieg. Im neunten Rennen des Jahres 2016 traten jedoch zwei außergewöhnliche Neulinge auf den Plan. Und die feierten ein Debüt, dass sich sehen lassen konnte. Die beiden KTM X-Bow GT4 mit Christopher Haase und Arne Hoffmeister sowie Johannes und Ferdinand Stuck fuhren den Mitbewerbern förmlich auf und davon und feierten nach vier Stunden auch im Gesamtklassement mit dem 16. und 17. Platz ein beachtliches Ergebnis.

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„War echt geil, wie wir da gemeinsam um die Strecke geflogen sind. Ich hoffe, das sah auch von außen so gut aus, wie es sich im Auto angefühlt hat! Der X-Bow ist ein superschnelles Auto und macht brutal viel Spaß“, sagt ein glücklicher Hoffmeister, der mit seinem Isert Motorsport-Teamkollegen Haase den Grundstein für den späteren Klassensieg bereits im Zeittraining legte. Vor den Stuck-Brüdern im Schwesterauto, eingesetzt vom True Racing Team, stellten sie den Nordschleifen-Neuling auf die Pole-Position. „Gerade im Regen war es gut, vorne mehr oder weniger frei fahren zu können“, sagte Haase, der auf nasser Fahrbahn den ersten Stint den Anfang machte und in Ferdinand Stuck einen gleichwertigen Gegner fand.

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Eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassensieg stellte letztlich der frühe Boxenstopp der Stuck-Brüder dar. Auf abtrocknender Strecke wollte man so früh wie möglich bessere Zeiten fahren, im Team von „Isert Motorsport“ entschied man hingegen, dass Startfahrer Christopher Haase etwas länger draußen bleiben sollte.

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Als nach rund zwei Stunden in beiden Autos die Fahrer getauscht wurden, lieferten sich die beiden X-Bows eine packenden Zweikampf. 20 Minuten vor dem Ende schienen die Stuck-Brüder den Klassensieg für sich verbuchen zu können. Aufgrund des früheren ersten Reifenwechsels und dem damit verbundenen früheren Auftanken musste man jedoch zu einem kurzen „Splash & Dash“ an die Box – und verlor den möglichen Premieren-Sieg in letzter Minute. „Das war ein geiler Start im Regen! Ich bin gut weggekommen und hab‘ dann auf abtrocknender Strecke einen guten Speed gefunden. Mit den Slicks am Auto hatte ich einen schönen Fight mit dem Schwesterauto“, berichtet Ferdinand Stuck und sein Bruder ergänzt: „Als ich eingestiegen bin, hat mir Ferdi gesagt, ich kann volle Attacke fahren. Das habe ich gemacht, lief nach drei Runden auf das Schwesterauto auf, fand aber zunächst keinen Weg vorbei. Als ich es endlich geschafft hatte, musste ich an die Box.“

BMW M235i Cup: Neunter Lauf – Eichenberg feiert zweiten Sieg in Folge

Beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ereignete sich im BMW M235i Racing Cup ein regelrechtes Favoritensterben. 19 Fahrzeuge gingen am 8. Oktober auf die Nordschleife, vier von ihnen erreichten das Ziel nicht. Unter ihnen die Top-Zwei der Cup-Wertung. Einen Umstand den Heiko Eichenberg im BMW des Teams Securtal Sorg Rennsport gnadenlos nutzte. Der Einzelkämpfer siegte nach seinem Erfolg beim achten VLN-Lauf erneut und hat damit nur noch vier Punkte Rückstand auf den zweiten Platz der Cup-Wertung.

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In der Anfangsphase hatte Eichenberg jedoch zunächst das Nachsehen. An der Spitze zogen die designierten VLN-Champions Alexander Mies und Michael Schrey im Bonk Motorsport-BMW und die Gesamtzweiten, Thomas Jäger und Rudi Adams im Eifelblitz von Scheid–Honert Motorsport, davon. Als nach eineinhalb Stunden wieder leichter Regen an der Nordschleife einsetzte, holperte Eichenberg im Streckenabschnitt Brünnchen sogar über die Wiese und musste auch die Gesamtwertungsvierten im Pixum Team Adrenalin-BMW, Uwe Ebertz, Norbert Fischer und Christian Konnerth, fürs erste ziehen lassen.

Wenig später war für Schrey/Mies die Fahrt in Führung liegend mit einer defekten Antriebswelle zu Ende. „Wir sind bisher in der ganzen Saison von jeglichen technischen Problemen verschont geblieben. Nun hat es auch uns leider einmal erwischt, aber so hart ist der Motorsport manchmal“, sagte Schrey. Eichenberg kam unterdessen mit den schwierigen Bedingungen in der Eifel immer besser zurecht, zog zunächst Ebertz/Fischer/Konnerth für Platz zwei vorbei und übte Druck auf die neuen Spitzenreiter im Eifelblitz aus, verringerte den Abstand auf unter drei Sekunden. Knapp eine Stunde vor dem Rennende verunfallte Jäger Ausgangs der Mercedes-Arena und machte damit den Weg für den Einzelkämpfer im Cup5 frei. Der blieb fehlerfrei und setzt sich von seinen Verfolgern ab. Mit deutlichem Vorsprung auf Ebertz/Fischer/Konnerth (1:23.559 Minuten) und dem FK Performance-Trio Stefan Vancampenhoudt, Yannik Mettler und Thorsten Wolter (3:38.640 Minuten) überquerte Eichenberg als Sieger die Ziellinie.

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Vor dem Finale liegen Schrey/Mies in der Cup5-Wertung mit 198 Punkten uneinholbar vorne. Auf Platz zwei folgen Jäger/Adems mit 126 Zählern, Eichenberg hat nach dem erneuten Erfolg 122 Punkte gesammelt.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

VLN 9: Ein Tag für die Geschichtsbücher

Der neunte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 endete mit einer Überraschung. Ganz oben auf dem Podest feierten Dominik und Mario Farnbacher und sorgten damit für eine doppelte VLN-Premiere. So wurde den Brüdern erstmals der Kranz des Gesamtsiegers über die Schultern gehängt, sie verewigten sich als 214. und 215. Rennsieger in den Geschichtsbüchern der Langstreckenserie. Einen langersehnten Erfolg, den sie im Lexus RC-F GT Prototyp herausfuhren und damit im gleichen Atemzug für ein weiteres historisches VLN-Kapitel sorgten. So war es nicht nur der erste VLN-Gesamtsieg eines Lexus, sondern der erste eines asiatischen Herstellers überhaupt.

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Nicht über den Gesamtsieg, jedoch über ihren 20. Klassensieg durften sich derweil Thomas Gerling und Hajo Müller (Foto, Mitte) freuen. Müller steuerte gemeinsam mit Dominik Thiemann und Jens Riemer den BMW E36 in der Klasse V5 als erster Teilnehmer über die Ziellinie – ein Kunststück das dem Trio bereits zum fünften Mal in dieser Saison gelang. Gerling behauptete sich gemeinsam mit Harald Hennes und Thomas Kappeler in der Cup2-Klasse. Das Trio feierte im Porsche 991 GT3 Cup ebenfalls den fünften Klassensieg in diesem Jahr.

Für drei Piloten endete der neunte VLN-Lauf mit dem zehnten Klassensieg ihrer Karrieren: Stephan Epp gewann im Renault Clio Cup Avia Racing gemeinsam mit Gerrit Holthaus die Klasse SP3, Joachim Nett ließ mit Bruder Jürgen im Bonk Motorsport-Peugeot 306 S16 die Konkurrenten in der V3 hinter sich, und Thomas von Löwis of Menar steuerte mit den Kollegen Axel Duffner und Daniel Schellhaas den Care for Climate Porsche Cayman GT4 in der SPAT zum Sieg.

In der SP10 sorgte Anfang Oktober zudem ein weiterer Hersteller für Aufsehen. KTM gab bei der VLN mit dem X-Bow GT4 sein Debüt – Christopher Haase und Arne Hoffmeister sorgten mit dem Klassensieg für ein äußerst gelungenes.

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Von der Serie auf die Piste: Seat Leon Cup Racer

Heute wollen wir einmal einen Blick auf den Seat Leon Cup Racer und die Renn-Serie als solche werfen. Bjoern und Jens Stratmann von Rad-Ab.com waren erst kürzlich am Nürburgring und haben sich das Spektakel beim sechsten Lauf höchst persönlich angesehen. Eigentlich wollten sie zu einem kleinen Duell antreten, doch einer von beiden kam nicht mit einem optimalen Sportgerät. So richtete sich der Fokus dann vollends auf den Seat Leon Cup Racer und sein Serien-Pendent den Seat Leon Cupra 290. Read more

Was für ein Krimi! Der VLN Lauf Nummer 8 am Nürburgring 2016

Filmreifes Finish: Haribo-Racing feiert zweiten Saisonsieg

Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war gleich in mehrfacher Hinsicht filmreif. Handlungsstrang Nummer eins: In einem packenden Finish setzten sich Kevin Estre und Earl Bamber im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,371 Sekunden gegen Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 des Haribo Racing Teams durch. Die Freude über den Sieg währte aber nur kurz, denn gegen das Manthey-Duo wurde nach dem Rennen eine 35-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge verhängt. So blieb ihnen nur Platz zwei vor Peter Dumbreck und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Handlungsstrang Nummer zwei war der Kampf um die Meisterschaft. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren nach sieben Klassensiegen in Folge beim 48. ADAC Barbarossapreis im BMW M235i Racing Cup nur auf Rang drei. Die erbeuteten Punkte reichen den beiden Piloten von Bonk-Motorsport jedoch, um ihre überlegene Spitzenposition in der Tabelle zu verteidigen. Unter normalen Umständen ist Mies und Schrey der Titel nicht mehr zu nehmen, die Chancen der Konkurrenten sind rein theoretischer Natur.

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Christian Krognes hatte im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop im Zeittraining mit einer Rundenzeit von 7:53,375 Minuten die Pole-Position errungen. Teampartner Jesse Krohn übernahm nach dem Start die Führung und verteidigte sie gegen den Haribo-Mercedes-AMG GT3, den Manthey-Porsche 911 GT3 R und den Lexus RC F GT von Dominik und Mario Farnbacher. Der Dritte im Walkenhorst-Fahrerteam, der Schwede Victor Bouveng, kam wegen eines Unfalls in Runde zwölf nicht mehr zum Einsatz. Der Farnbacher-Lexus, der für einen Umlauf die Führung übernahm, schied nach 14 Runden vorzeitig aus, als das Fahrzeug beim Boxenstopp Feuer fing. Dabei wurde ein Mechaniker verletzt, der mit Verbrennungen an den Händen im Krankenhaus stationär behandelt wird.

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Führungskilometer sammelten ebenfalls der Frikadelli-Porsche (Klaus Abbelen, Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz wurden am Ende Sechste) und der Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon, mit dem Manuel Metzger allerdings in Runde 18 in der Hohenrain-Schikane wegen Flüssigkeit auf der Strecke (nach einem vorangegangenen Unfall) in die Streckenbegrenzung flog.

„Die letzten Runden in der Box zu verfolgen, war für mich die Höchststrafe“, gestand Uwe Alzen. „Das war ein unglaubliches Finish.“ Teamkollege Lance David Arnold ergänzte: „Wir hatten heute keine Zeit zum Verschnaufen, mussten jede Runde am Limit fahren.“ Nach seinem Sieg beim sechsten Lauf feierte das Haribo Racing Team nicht nur den zweiten Saisonsieg, sondern auch den dritten Podestrang in Folge. „Das ist vor allem für unser Team ein großartiger Erfolg“, bilanzierte Alzen. „Wir haben lange dafür gearbeitet und in den letzten zwei Jahren auch den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen müssen. Umso schöner, dass es aktuell für uns so gut läuft.“

Auch wenn es am Ende nicht den Sieg zu feiern gab, zeigte sich Kevin Estre erleichtert. „Ich bin nach meinem Crash beim 24h-Rennen zum ersten Mal wieder auf der Nordschleife gefahren“, sagte der Franzose. „Von daher fühlt es sich sehr gut an, das Rennen erfolgreich beendet zu haben.“ Mit der Performance des 911 GT3 R war auch der Drittplatzierte Peter Dumbreck zufrieden: „Unser Team hat den Porsche sehr gut weiterentwickelt, und wir haben einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“

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Ein neuer Rundenrekord gelang Nico Verdonck im Ford GT von H&R Spezialfedern. Im zweiten Umlauf umrundete der Belgier die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife in 7:58,558 Minuten. Damit unterbot er die bisherige Bestzeit von Jens Klingmann, der 2014 mit einer Zeit von 7:59,045 Minuten als erster Fahrer die 8-Minuten-Marke geknackt hatte.

Mies und Schrey: uneinholbar in Führung, aber eben noch keine Meister
Das Saisonrennen Nummer acht war für Alexander Mies und Michael Schrey eine Zitterpartie. Nach sieben souveränen Klassensiegen im BMW M235i Racing Cup riss die Glückssträhne. Im Training kam Mies von der Strecke ab und beschädigte sein Auto. „Sieben Rennen lang hat unser BMW keinen Kratzer abbekommen und jetzt das“, ärgerte sich Mies. Die Bonk-Mannschaft leistete Großes und brachte den M235i rechtzeitig an den Start. Von Position drei aus gestartet, fiel das Duo in der Anfangsphase ans Ende des Feldes zurück: Mies musste auf der Strecke anhalten, um seinen Sitz neu zu justieren. Danach starteten er und sein Kollege eine fulminante Aufholjagd, die sie bis auf Rang drei in der mit 20 Fahrzeugen erneut stark besetzten Cup-Klasse nach vorne brachte. Damit liegen Schrey und Mies nach acht Rennen in der Meisterschaft praktisch uneinholbar in Führung. Zwar wäre es den Verfolgern rein rechnerisch möglich, den beiden den Titel noch streitig zu machen; bei den bisherigen Durchschnittszahlen in den in Frage kommenden Klassen ist dies jedoch nur theoretischer Natur, so dass für Bonk-Motorsport am Ende der Saison der vierte VLN-Titel zu Buche stehen wird.

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Der Sieg in der BMW-Cup-Klasse ging an Heiko Eichenberg, der als Solist im M235i des Teams Securtal Sorg Rennsport seinen zweiten VLN-Klassensieg feierte. Die Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing entschieden Marc Hennerici und Moritz Oberheim erneut für sich. Ihr sechster Klassensieg bedeutet gleichzeitig den vorzeitige Titelgewinn der in diesem Jahr neu eingeführten Cayman-Trophy. Derweil haben Manuel Amweg und Thomas Lampert vom Toyota Swiss Racing Team mit ihrem vierten Klassensieg 2016 die Tabellenführung im TMG GT86 Cup ausgebaut.

Der neunte Saisonlauf findet bereits in zwei Wochen am 8. Oktober statt. Das DMV 250-Meilen-Rennen – Ausrichter ist der MSC Adenau – führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

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Spanier auf der Pole Position: Seat Leon Cupra 290 im Test

Es ist der schärfste GTI im VW-Konzern, nur den Namen GTI, den trägt er nicht. CUPRA steht für CUP RACER, eine gute Gelegenheit, sich den Seat Leon Cupra während des sechsten Laufes zum SEAT Leon Eurocup näher anzuschauen.  Der Nürburgring und seine Grand Prix-Strecke fordert die Cup-Piloten, die Eifel und ihre Straßen drumherum, den Testwagen. Test des 290 PS starken SEA…

SEAT Leon Eurocup auf dem Nürburgring

Einsteigen, anschnallen und die Motoren starten. Am Nürburgring wird es am Wochenende wieder laut und schnell. Die Racer des Seat Leon Eurocup sind zurück. Zum dritten Mal ist der Nürburgring der Austragungsort für den Seat Leon Eurocup.

14 Rennfahrer in ihren 330 PS starken Seat Leon Eurocup-Rennern gehen am Wochenende am Nürburgring an den Start.

Es gibt derzeit drei Fahrer, die bei nur zwei Rennen vor Saisonende alle eine Chance auf den Gesamtsieg haben – die nächsten Rennen werden also nochmal richtig spannend. Der traditionsreiche Nürburgring wird eine Herausforderung für alle. Hier kann der kleinste Fehler über Sieg oder Niederlage entscheiden. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die beiden nächsten Rennen ausgehen werden. Und ich bin mir sicher, dass noch mit einigen Überraschungen zu rechnen ist“, so Jaime Puig, Direktor von SEAT Sport.

Der Nürburgring ist eine Rennstrecke von 5,1 Kilometern Länge mit deutlichen Höhenunterschieden und ist als schnellster Kurs im Rennkalender bekannt. Der Kurs verfügt über sieben Links- und zehn Rechtskurven und hält einige Eigenheiten bereit, die den meisten Fahrern gut bekannt sind. Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing) hat gute Erinnerungen an die deutsche Strecke, konnte der Norweger doch hier vor zwei Jahren seinen ersten Sieg feiern.

 

VLN: Dramatischer Sieg für Porsche beim 6-Stunden Rennen

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison. Dabei errangen der Franzose und der Deutsche einen neuen Distanzrekord für das 6h-Rennen: Sie legten in 43 Runden 1.047,394 Kilometer zurück.

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Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewunken, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Vierte. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock vom Team Phoenix-Racing auf Rang vier. So lautet die Bilanz: vier GT3-Sportwagen von vier deutschen Automobilherstellern auf den ersten vier Positionen.

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Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

„Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, erklärte Bergmeister im Ziel. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen. Hinzu kommt, dass das Team mit einer perfekten Strategie und sehr guten Boxenstopps die Grundlage für diesen Sieg gelegt hat.“

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Die dramatische Schlussphase wird auch Arnold lange in Erinnerung bleiben. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, kriege ich sicherlich graue Haare“, meinte er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance. Heute war das Glück auf unserer Seite, wir hatten unsererseits auch schon oft genug Pech.“

Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

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Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

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Ein Rekord für die Ewigkeit: Opel Manta geht ins Motorsport-Geschichtsbuch ein
Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten fuhren beim Saisonhighlight ein geschichtsträchtiges Rennen. Beim 111. VLN-Einsatz des betagten Opel Manta durchbrachen sie nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife – ein Rekord, der wohl nie einem anderen Rennauto gelingen wird. Nach 35 Runden überquerten sie zudem als Sieger der Klasse H2 die Ziellinie. Für Doppelstarter Strycek immer noch nicht genug: Zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, konstatierte er bei der Siegerehrung.

Die Tabellenführer siegen weiter: Mies/Schrey auch über sechs Stunden nicht zu bremsen
In Sachen Meisterschaft ist beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen eine Vorentscheidung gefallen. Was zu Beginn der Saison kaum jemand für möglich gehalten hat, ein Durchmarsch im stets sehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup, wird langsam aber sicher Realität. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren für Bonk-Motorsport den siebten Klassensieg im siebten Rennen ein. Indes mussten die direkten Verfolger in der Fahrerwertung weiter Federn lassen. Mies/Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel zu sichern.

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Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. September statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs zeigt der Sender SPORT1 am 10. September um 12:30 Uhr.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Abenteuer 24h-Rennen am Nürburgring 2016

Es soll Menschen geben, die waren noch nie am Nürburgring. Und es gibt Menschen die waren schon einmal am Nürburgring, aber noch nie beim 24-Stunden. Ich verstehe beide Sorten von Menschen nicht. Das Motorsport-Mekka Nürburgring ist eine gänzlich eigene Kulturstätte. Für mich seit über 20 Jahren ein Pilgerpunkt. Nicht nur jährlich zum 24-Stundenrennen. Für mich ist der Nürburgring und vor allem seine Nordschleife ein Magnet der mich immer wieder anzieht. Ganz egal wie schlecht das Wetter auch sein mag. Sonnenbrand unter dem Regenmantel und am Tag drauf mit Sonnenstich und Erkältung im Bett. Der Nürburgring verwöhnt nicht immer mit „prima Klima“. Vor allem aber ist das Klima am Ring nicht mehr das Beste. Der Wahnsinn der Expansion, die Träume vom großen Geld, der Bankrott, der Verkauf. Wäre da nicht ganz nebenbei noch ein Autorennen, man müsste den Ring einfach ignorieren. So traurig ist vieles was dort passiert ist. Doch. Es ist eben die Nordschleife. Und mit dem 24h-Rennen ist dort zudem das größte Motorsport-Event das wir in Deutschland haben erwachsen.

N24h – Es gibt viel zu entdecken!

Jens Stratmann von rad-ab.com ist so einer. Er war schonmal am Ring. Aber das 24h-Rennen kennt er nicht. Dieses Jahr war es dann soweit – er konnte sich nicht mehr drücken. Jens und ich haben uns dann auch vor und hinter der Kamera abgewechselt um unsere Eindrücke in „bewegte Bilder“ zu packen.

Teil 1: Nissan Race Camp 24-Stunden Rennen

Jens nimmt Euch mit in das Nissan Racecamp. Er zeigt Euch sogar seine Schlafkabine. Mit dem Nissan Racecamp gehört der Japanische Hersteller mittlerweile zu den „festen Größen“ am Ring. Das Camp setzt sich aus Schlafmöglichkeiten und einem Event-Zelt zusammen. Hatte man die letzten Jahre noch auf Zelte gesetzt, hat das oftmals garstige Eifelwetter dafür gesorgt, dass man bei NISSAN jetzt die Container aufstellt.

Teil 2: Der schnelle Benny und sein TCR-Golf


Benjamin Leuchter ist der Rekordhalter für die schnellste Runde eines Serienfahrzeuges mit Frontantrieb auf der Nürburgring-Nordschleife. Benny hat uns vor kurzem am Bilster Berg den Golf GTI Clubsport erklärt, hier beim 24h-Rennen fährt er sein übliches Einsatzgerät. Einen Golf GTI nach TCR-Reglement. Benjamin nimmt Euch mit in das Servicezelt seines Teams „racing.one“ und erklärt sein Einsatzfahrzeug.

Teil 3: Der Walkenhorst BMW M6 GT3, powered by Dunlop


Das Design des WalkenhorstBMW M6 GT3 hat JP, also Jean-Pierre Kramer zu verantworten. Und als Entertainer, PS-Profi und Vollblut-Tuningfan ist JP bei seinen Fans bekannt. Was passiert, wenn man JP am Nürburgring zu einem Termin mit dem dem M6 von Walkenhorst bittet, seht ihr unter anderem in diesem Video. Dabei haben wir JP nicht einmal gesprochen, sondern waren nur für den Walkenhorst BMW M6 GT3 vor Ort. Aber die kreischenden Fans im Hintergrund, die wollten JP. Jens hat sich bei seinem „Hintergrundgespräch“ nicht einmal von den weiblichen Hostessen ablenken lassen. Ein ganzer Kerl, dieser Jens!

Teil 4: Rennabbruch und das Gespräch mit Bernd Schneider.


Nach nur 50 Minuten musste das Rennen aufgrund der üblen Wetterkapriolen abgebrochen werden. Zeit für mich, dem Jens das Mikro wegzunehmen und mich mit Bernd Schneider, Mister DTM, über das Rennen zu unterhalten. Zuvor war ich in der Box unterwegs und habe mit Thomas Jäger, dem Koordinator für den Kundensport bei Mercedes-AMG über die aktuelle Situation gesprochen.

Teil 5+6: Jens präsentiert Euch den Nissan NISMO GT-R (ich auch)


Für Nissan war das 24h-Rennen auch der richtige Anlass um den jüngsten NISMO vorzustellen. Godzilla 2017 – die NISMO-Variante des neuen Nissan GT-R. Jens fand ein paar Worte 😉 .. und ich auch:

Teil 7: Jens und sein erstes Mal 24h-Rennen

In diesem Teil blickt Jens auf „sein erstes Mal“ zurück. Sein erstes 24h-Rennen am Nürburgring. Ich denke, es hat ihm ganz gut gefallen. Und ich glaube auch, für 2017 sollten wir darüber nachdenken, was wir noch alles zeigen können. Oder?

 

Das 24h-Rennen 2016 – eine Angelegenheit die einen nicht unberührt lässt.

Dem Jens sein erstes Mal beim 24h-Rennen 2016

Für einen ersten Eindruck gibt es immer nur ein paar Sekunden und ein „erstes Mal“ dauert oft auch nicht viel länger. Für Jens war das erste 24h-Rennen dann doch eine etwas größere Nummer. Zusammen mit Jens (rad-ab.com / voice-over-cars.de) habe ich vom 24h-Rennen 2016 berichtet. Fotos geschossen, Fotos für Euch sortiert, News eingebunden und versucht möglichst viele Seiten des 24h-Rennens abzudecken.
Der Besuch bei Benny Leuchter und seinem TCR-Golf, der Blick hinter die Kulissen von Dunlop oder zum Beispiel das Interview mit Bernd Schneider. Das 24h-Rennen ist ein absolutes Motorsport-Highlight und vermutlich das wichtigste Autorennen des Jahres in Deutschland. Für Jens war das „erste 24-Stundenrennen“ vermutlich nur ein „anfixen“. Wenn Euch gefallen hat, was wir während des Rennens an Videos gedreht haben, dann lasst einen Kommentar da. Hier im Blog, oder unter einem der Youtube-Videos.
Schreibt uns auch, was Euch gefallen hat – oder was Euch nicht gefallen hat. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

VLN 2016

Jens hat es im Video gesagt: Wer nicht ein ganzes Jahr warten will, der sollte sich eines der kommenden VLN-Rennen hier am Nürburgring anschauen. Die dauert zwar meist nur 4-Stunden, liefern aber bereits einen ersten Eindruck vom nahbaren Motorsport, hier am Nürburgring.

Die 100 schärfsten Grid-Girls am Nürburgring

Was wäre der Motorsport ohne die Schönheiten mit den Startnummern? Richtig ärmer! Hier am Nürburgring ist an diesem Wochenende der „Grid-Girl-Himmel“ und wir haben für Euch die größte Grid-Girl-Galerie aller Zeiten angelegt! 

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Nissan GT-R Nismo 2017 feiert Premiere auf dem Nürburgring

Deutschland-Premiere auf dem legendären Nürburgring. Die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt und das 24-Stunden-Rennen (28. Bis 29. Mai 2016) bilden die perfekte Kulisse für die Premiere des neuen Nissan GT-R Nismo des Modelljahres 2017. Perfekt auch deshalb, weil es genau diese Nordschleife ist, an der sich die Japaner messen und die Talente des liebevoll als Godzilla bezeichneten Japan-Sportlers immer weiter ausfeilen.

Wie der serienmäßige GT-R erhält auch das Nismo Topmodell eine neu geschminkte Frontpartie mit einem neuen Stoßfänger.  „V-Motion“ nennt Nissan die markante Form des Kühlergrill mit seinem dunklen Chromfinish.

Im Gegensatz zur normalen Variante des Super-Sportlers besteht der Frontstoßfänger des GT-R Nismo aus Karbonfaser um ein ideales Maß an Steifigkeit zu erreichen. Die neu gestalteten Frontspoilerlippen optimieren den Luftstrom um das Fahrzeug, leiten die Luft um die Radhäuser herum und erzeugen ein hohes Maß an Abtrieb, was wiederum für eine gesteigerte Hochgeschwindigkeits-Stabilität sorgt. Insgesamt ist der Abtrieb, die der GT-R Nismo dank der Modifikationen erzeugt, so hoch wie bei keinem anderen Serienmodell in der Geschichte des japanischen Autoherstellers.

Premiere Nissan 004 Nissan GT-R 2017

Auch innen profitiert das neue Nismo Modell von den Verbesserungen, die Nissan bereits beim Facelift des GT-R umgesetzt hat, das auf der New York Auto Show im März 2016 vorgestellt wurde. Im Hinblick auf Ambiente und Anmutung erreicht das Fahrzeug ein neues Niveau; Armaturentafel, Lenkrad und Mittelarmlehne sind neu gestaltet und mit hochwertigem Alcantara-Leder bezogen. Verbessert und vereinfacht wurde auch das Layout der Mittelkonsole aus Karbonfaser: Durch die Integration von Audio- und Navigationssteuerung hat sich die Zahl der Knöpfe von 27 auf elf reduziert. Der auf acht Zoll gewachsene Touchscreen verfügt über größere Symbole, was die Bedienung genauso erleichtert wie die neue Menüsteuerung. Der Fahrer kann damit die Funktionen anwählen, ohne den Bildschirm berühren zu müssen – ein Feature, das sich vor allem bei höherem Tempo bezahlt macht. Exklusiv dem GT-R Nismo vorbehalten sind die mit Leder bezogenen Karbon-Schalensitze von Recaro mit roten Alcantara-Einsätzen.

Die deutlich verstärkte Karosseriestruktur des normalen GT-R verleiht auch dem neuen Nismo Topmodell nochmals verbesserte Fahreigenschaften – vor allem weil sie Modifikationen an Stoßdämpfern, Federn und Stabilisatoren ermöglichte, die zusammen mit dem erhöhten Abtrieb das Handling optimieren. Ablesen lässt sich das daran, dass sich sowohl die Slalomzeiten als auch die Kurveneigenschaften um jeweils fast zwei Prozent verbessert haben. Das aktive DampTronic Fahrwerk von Bilstein, das im Standard-GT-R serienmäßig zum Einsatz kommt, verfügt im GT-R Nismo über spezielle, von Nismo modifizierte Stoßdämpfer, die die Kraft des weiterhin 441 kW (600 PS) starken 3,8-Liter-Twin-Turbo-V6 noch effektiver auf die Straße bringen.

Der preisgekrönte Sechszylinder, intern mit dem Kürzel „VR38DETT“ versehen, ist das Ergebnis des bei vielen Motorsport-Events in aller Welt gesammelten Nismo Know-hows. Der mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe verbundene Motor verdankt seine Leistung nicht zuletzt den beiden Turboladern aus der GT3 mit größerem Durchmesser und höherer Durchflussrate. Komplett in Handarbeit gefertigt, trägt jeder Motor den Namen seines japanischen Takumi-Meisters auf einer kleinen Aluminiumplakette.

Premiere Nissan 003 Nissan GT-R 2017

Trotz seines nochmals kraftvolleren Wesens ist der neue GT-R Nismo gleichzeitig feiner ausbalanciert als zuvor und hat sich im Zuge der Überarbeitung zu einem Fahrzeug entwickelt, das auf einer kurvenreichen Gebirgsstraße genauso viel Spaß macht wie auf der Rennstrecke.

„Beim GT-R Nismo liegt die Betonung ganz klar auf dem ‚R‘ und der direkten Verbindung zum Rennsport“, erläutert Hiroshi Tamura, verantwortlicher Produktspezialist für den GT-R Nismo und den GT-R. „Auf Basis des neuen GT-Rhaben wir die neue Nismo Version zu einem ausgewogeneren Fahrzeug gemacht, mit nicht nur verbesserten Performance-Eigenschaften, sondern auch mit einer höheren Premium-Anmutung. Er ist das Ergebnis unseres kompromisslosen Strebens nach ultimativem Fahrspaß.“

Premiere Nissan 002 Nissan GT-R 2017

Der Nissan GT-R Nismo 2017 ist in fünf verschiedenen Außenlackierungen verfügbar. Das Fahrzeug wird in Tochigi (Japan) hergestellt, die Motoren werden per Handarbeit in Yokohama (Japan) gefertigt.

Motor-Spezifikationen (EU)

Bezeichnung

VR38DETT

Ventilsteuerung

DOHC

Zylinderzahl/Anordnung

V6

Hubraum (Liter)

3,8

Max. Leistung

441 kW (600 PS) bei 6.800 U/min

Max. Drehmoment

652 Nm bei 3.600-5.600 U/min

Abmessungen

Länge

4.690 mm

Breite (ohne Außenspiegel)

1.895 mm

Höhe

1.370 mm

Radstand

2.780 mm

Über Nismo

Nismo steht für „Nissan Motorsports“. Die Performance-Marke von Nissan ist ein Garant für „Innovationen, die begeistern“.Nismo macht Produkte mit innovativen Technologien und höchster Performance einem großen Kundenkreis zugänglich. Alle Nismo Fahrzeuge offerieren ein einzigartiges Fahrerlebnis mit vom Motorsport inspirierter Aerodynamik und sportivem Design, verbesserten Handling-Eigenschaften und einzigartiger Agilität. In der Welt des Motorsports kämpft Nissan unter anderem in der Japanischen Super GT Serie und der Langstreckenmeisterschaft um Siege. Die Marke liefert außerdem Motoren an Teams, die beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und in der Europäischen Le Mans Serie (ELMS) starten.

N24h: Stimmen aus dem ersten Qualifying

Es waren die Sieger des 24-Stunden Rennens 2015, die sich im ersten Qualifying an die Spitze setzen konnten. Laurens Vanthoor, Christopher Mies und Nico Müller werden in diesem Jahr ergänzt durch den Routinier Pierre Kaffer und mit einer 8:21,951 hat man sich im ersten Qualifying die vorläufige Pole-Position für das 44. ADAC Zurich 24h-Rennen gesichert. Unterstützung fanden sie hierbei jedoch auch vom Wettergott. War die Piste zum Start des abendlichen Trainings noch trocken, kam später mit der Dunkelheit auch noch Regen hinzu.

LIVE-Timing vom 24h-Rennen am Nürburgring

Stimmen und Fotos aus dem ersten Qualifying

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

„Es ist schwierig im Nassen. Die Bedingungen ändern sich von Runde zu Runde, mal hat man mehr, mal weniger Aquaplaning. Aber der Audi liegt gut und wir gehen kein Risiko ein. Der vierte Platz, den wir im Trockenen herausgefahren haben, ist eine gute Position.“ >> #6 – Rene Rast – Audi R8 LMS

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„Die Bedingungen sind so schwierig, wie man es von der Nordschleife kennt. Stellenweise ist es sehr nass, und teilweise gibt es leichten Nebel direkt über dem Asphalt, weil es recht warm ist und der Regen verdampft.“ >> #18 – Jörg Müller – BMW M6 GT3

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„Es ist ziemlich rutschig und speziell bis zum Bereich Flugplatz muss man aufpassen. Durch die einsetzende Dämmerung sind die nassen Stellen nur schwer zu erkennen“ >> #22 – Klaus Graf – BMW M6 GT3

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„Wir versuchen noch herauszufinden, wie wir schneller werden können. Bei diesen Lichtverhältnissen sind die langsamen Piloten noch langsamer unterwegs. Das hat meine schnellen Runden immer wieder zunichte gemacht.“ >> #44 – Peter Dumbreck – Falken Porsche GT3R

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„Der Mercedes fährt sich gut. Zu Beginn musste man aufpassen, da die GP-Strecke noch nass war. Ich habe aber nichts riskiert. Wir wollen uns noch für für das Top-30-Qualifying qualifizieren. Auch mit dem Stup sind wir so gut wie fertig und nehmen nur noch den Feinschliff vor.“ >> #88 – Maximilian Götz – Mercedes-AMG GT3

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133 (Im Bild das Schwesterfahrzeug) – Schrick / Schumann / Naumann / Hammel (Hyundai i30 1,6T) 23:04 Uhr Klassenpole mit einer Rundenzeit von10.05,368 Minuten.

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Der Zeitplan

Die „Grüne Hölle“, so wird die Nordschleife gerne von Motorsport-Fans und denen genannt, die auch mal privat über den Nürburgring heizen. Nicht zu Unrecht, schließlich gilt die Rennstrecke als die anspruchsvollste der Welt und hat schon so manches Opfer gefordert. Umso spannender wird es jedes Jahr, wenn wieder das 24-h-Rennen am Nürburgring ansteht, da sich besonders nachts die Ausfälle häufen. So gilt jeder, der das Rennen übersteht – mehr oder minder unbeschadet – als Gewinner. Eine Materialschlacht ist das Rennen aber in jedem Fall. Wir werfen einmal einen Blick auf den Zeitplan des 44. Langstreckenrennens in der Eifel.

Los geht es bereits am Donnerstag, dem 26. Mai. Frühmorgens um 08:00 Uhr startet die Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife und wird gefolgt vom freien Training des Audi TT Sport Cups, das zwei Stunden später startet. Insgesamt ist dieser Tag komplett von Trainings- und Qualifying-Fahrten geprägt. So starten am Donnerstag noch die WTCC/ETCC zum Test, während um 13:15 Uhr das Qualifying zum ADAC 24h-Classic Rennen beginnt. Auch der Freitag ist geprägt von Trainings- und Qualifizierungsfahrten. Allerdings startet auch der Audi TT Sport Cup zu seinem ersten Rennen, das um 11:55 startet und nur eine halbe Stunde dauert. Außerdem beginnt am Freitag noch das 180 minütige Classic-Rennen.

Richtig interessant wird es am Samstag, den 28. Mai. Kurz nach acht geht es mit dem Warm-Up zum ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring los, das um kurz vor zwei Uhr nachmittags seine Startaufstellung einnimmt. Dazwischen finden noch das zweite Rennen des Audi Sport TT Cups und zwei Rennen des WTCC / ETCC statt, bevor um 15:10 Uhr die Startrunde zum legendären 24h-Rennen beginnt. Um 15:30 Uhr wird sich die Luft dann besonders aufheizen: Der Startschuss zum Hauptevent fällt. Erst am Sonntag zur selben Zeit wird voraussichtlich feststehen, wer der Sieger ist. Favoriten gibt es natürlich jetzt schon, aber man darf die Rechnung nie ohne das berühmte Eifel-Wetter machen.

 

Das Wohnzimmer am Ring: N24h ganz britisch.

Die Sache mit dem 24h Rennen am Nürburgring ist die: auch wenn man eigentlich durchaus immer wieder von Herstellern an den Ring eingeladen wird, um gemütlich in Hotels oder Bungalows zu nächtigen, geht die wirkliche Party draußen ab. Entlang der Nordschleife, wo die Fans kreuz und quer zwischen Leitplanke und Wald ihre Zelte, Camper und verrückte Eigenkonstruktionen platziert haben. Wie lässt sich diese Atmosphäre also bestmöglich inhalieren, gleichzeitig aber der Luxus eines feinen Hotels genießen?

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Szenenwechsel: wir stehen an einer Kreuzung in München entlang der Heinrich-Wieland-Straße, unweit des Innsbrucker Ring. Es ist Freitag, der Tag vor dem 24h Rennen. Der Kofferraum ist bis zum Anschlag gefüllt, der Tank ist voll und das Ziel Nürburgring im Navi programmiert, während sich die Massagefunktion in den Sitzen schon jetzt bemüht, den Rücken möglichst gut für die bevorstehenden 600 Kilometer vorzukneten.

Die Ampel geht auf Grün, der rechte Fuß auf’s Gas, der linke bleibt noch ein wenig auf der Bremse. 571 PS sind genug, um die Abfahrt zum Motorsporthappening des Jahres mit ein wenig Qualm gebührend einzuleiten. Es passt alles. Wäre da nicht diese zarte Kühlerfigur auf der gefühlt endlosen Haube: mal Emily, mal Eleanor genannt. Sie weist uns den Weg zum Ring, in unserem, diesem allerfeinsten Luxuswohnzimmer. Zugegeben: auch uns erscheint es ein wenig surreal, dass wir uns nun tatsächlich in einem Rolls-Royce Ghost II auf dem Weg zum Nürburgring machen.

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Doch wenn man es mal genauer betrachtet, gibt es an und für sich auch kaum besseres für ein paar Nächte am Ring. Campingwagen kann eh jeder, Zelte sind nass und kalt, normale Autos unbequem. Doch hier, in diesem britischen Luxuswohnzimmer, werden große Geschütze aufgefahren: feinstes Leder, ein Soundsystem der Extraklasse und ein Teppich, der so manche Luxusvilla alt aussehen lässt. Der Begriff „Fußmatte“ wäre hier eher eine herbe Beleidigung, versteht man darunter zumeist eher keine flauschigen Lammfellteppiche. Eigentlich wäre es eine feine Sache, könnte man alle Sitze komplett auf eine flache Ebene bringen und würde diese gesamte Fläche mit Lammfellteppichen beziehen – ein besseres Bett wäre kaum vorstellbar. So müssen es eben die feinen Ledersessel für die Nacht tun.

Wie man nun aber mit dem 366 Kilo teuren Rolls stilsicher zum Campingplatz kommt? Ganz klar: über die Zufahrtswege, welche eben meist auch etwas Bodenfreiheit erfordern. Kein Problem, ein echter Rollator zeigt sich flexibel, pumpt das Fahrwerk auf Wunsch auch ein paar Zentimeter in die Höhe und federt sich damit so komfortabel durch’s Gelände, dass selbst die Dose Früh Kölsch auf dem hinteren Tisch an Ort und Stelle bleibt.

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Überhaupt, sieht es mit Annehmlichkeiten ganz gut aus, insbesondere im Fond. Zwei separat einstellbare Sessel, getrennt durch eine Armlehne, die der Steuerungsbrücke der Enterprise gleicht und das gesamte Infotainment im Griff hat. Praktisch, denn das größte Problem – befindet man sich beim 24h Rennen live an der Strecke – ist doch eben auch, dass man vom Rennen, ein paar vorbeifliegende Rennwagen einmal ausgenommen, meist gar nicht so viel mitbekommt. Im Ghost legst Du dich einfach entspannt danieder, verfolgst über die hinteren Bildschirme entspannt per DVB-T die Fernsehübertragung des Rennens, während du von außen die volle Ladung Rennatmosphäre und Sound auf die Ohren bekommst und genüßlich von deinem Kölsch schlürfst.

Gut, wer es lieber dezent mag und bevorzugt, eher inkognito zu reisen, der ist hier selbstredend völlig falsch aufgehoben. Mit einem Rolls-Royce auf den Campingplätzen im Schwalbenschwanz wäre dir die Aufmerksamkeit auch dann noch sicher, wenn nebenan auf der Strecke das ganz große Drama losbrechen würde.

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Doch allem Wohlfühlambiente zum Trotz, ein bisserl was gibt’s natürlich trotzdem zu meckern: einerseits ist ein leerlaufender V12 nun sicher nicht die günstigste Form einer Standheizung. Andererseits liegt es sich zum schlafen halt auch nicht so ganz bequem. Sessel sind eben keine Liegestühle und eine Rückbank, welche Insassen eher separieren soll, ist dann auch nicht die komfortabelste Liegefläche. Doch sei’s drum: besser kann ein Kölsch bei den 24 Stunden eigentlich kaum schmecken, als in den Lounge-Sesseln eines Rolls-Royce irgendwo im Hatzenbach. Leckerer, als aus dem V12-Warmhaltefach, ist eine Currywurst kaum zu genießen und sowieso: viel besser als in diesem britischen Wohnzimmer, ist’s bei den 24 Stunden kaum auszuhalten. Sicher, man könnte ins Lindner oder Dorint, beiden fehlt es aber an Luxus. Und sie stehen eben nicht im Schwalbenschwanz. Inmitten brennender Fässer, trinkender Fans, dröhnender Partymucke und schreiender Motoren.

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Insofern: viel Spaß all denen, die sich nun über’s Wochenende wieder in ihren kalten, nassen Zelten die Nächte um die Ohren schlagen dürfen – wir denken derweil mit Genuss an die Stunden im britischen Wohnzimmer.

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N24h: Diese 8 Fakten muss man wissen 2016

Seit 1970 wird das 24h-Rennen auf der Nordschleife ausgetragen – und immer wieder haben die Organisatoren gemeinsam mit ihren Partnern Neuerungen eingeführt. Sie haben das Event zum größten Rennen am Nürburgring und zu einem der internationalen Motorsport-Highlights werden lassen. Auch in diesem Jahr gibt es eine Reihe von Neuerungen, die das Event noch interessanter machen

1.) Racing ohne Limits

Die im vergangenen Jahr gültigen Tempolimits auf der Nordschleife wurden nach umfangreichen Baumaßnahmen und organisatorischen Änderungen aufgehoben.

2.) Mediengruppe RTL als Fernsehpartner

RTL NITRO sendet von Samstag auf Sonntag fast 26 Stunden live – das ist weltrekordverdächtig. Hinzu kommen weitere Sendungen vom Training, zusätzlich berichtet der Hauptsender RTL im Rahmen seiner Formel-1-Berichterstattung aus Monaco.

3.) Audi Sport TT Cup

Die Rennserie für Nachwuchspiloten ist zum ersten Mal im Rahmenprogramm dabei. Trainings und Rennen werden auf dem Grand-Prix-Kurs abgehalten.

4.) Sektorenzeiten

Es galt lange als technisch nicht realisierbar – bis es die Experten der „_wige“ umsetzten: Ab diesem Jahr weist die Zeitnahme erstmals Sektorenzeiten aus. Gemessen werden die Zwischenzeiten in fünf Teilabschnitten der Strecke.

5.) Action wird beleuchtet

Die Boxengasse wird ab diesem Jahr in den Nachtstunden beleuchtet, auch auf der Grand-Prix-Strecke bringt zwischen Hohenrain-Schikane und Michael-Schumacher-S eine aufwändige Zusatzbeleuchtung Licht ins Dunkel für Fahrer und TV-Kameras.

6.) Adenauer Racing Day auf der Hauptstraße

Der Prolog zum Rennen beim Adenauer Racing Day am Mittwoch (25. Mai) wurde für 2016 wieder auf die Hauptstraße im Ortskern der Rennstadt verlegt.

7.) Fanangebote

Das umfangreiche Angebot wächst weiter. Im Eifeldorf Nürburgring lockt die „Family Fun Area“Familien mit Kindern. Die Sportholzfäller der Stihl Timbersports-Series sind in der Fan-Arena (historisches Fahrerlager) zu sehen.

8.) Mannschaftszeitfahren in der WTCC

Nach dem WTCC-Qualifying am Freitag geht am um Punkte für die Herstellerwertung: Je drei Fahrzeuge von Citroën, Honda und Lada gehen im „MAC3“ („Manufacturers against the Clock“) auf die Strecke. Die Uhr hält erst an, wenn das dritte Fahrzeug die Ziellinie passiert.

FALKEN startet mit neuem Porsche 911 GT3 R beim 24h-Rennen

Die Reifenmarke FALKEN ist auch in diesem Jahr Partner des ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring und wird sich als einer der Hauptsponsoren sowohl auf als auch neben der Rennstrecke engagieren. Auch dieses Jahr werden wieder bis zu 200.000 Fans in die Eifel pilgern, um der größten Sportveranstaltung Deutschlands beizuwohnen. Zu sehen bekommen Sie den neuen Falken-Porsche 911 GT3 R und ein erprobtes Fahrerlineup am Steuer: Peter Dumbreck (Großbritannien), Wolf Henzler (Nürtingen), Alexandre Imperatori (Schweiz) und Martin Ragginger (Österreich) kämpfen erneut um einen Podiumsplatz.

Im vergangenen Jahr war es so weit: Beim 16. Anlauf gelang es dem FALKEN Motorsports-Team, das berühmte 24h-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife als Dritter auf dem Podest zu beenden. „Ich persönlich freue mich sehr, dass wir die Partnerschaft mit Porsche fortsetzen und hoffe, dass wir an die zahlreichen Erfolge anknüpfen, die wir mit dem Vorgängermodel am Nürburgring erzielt haben“, sagt Stephan Cimbal, Head of Marketing bei Falken Tyre Europe GmbH.

Nach fünf erfolgreichen Jahren mit dem Modell 997 wechselte FALKEN zu Beginn der Saison auf den Nachfolger auf Basis des Typs 991. Der rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R ist gegenüber dem Vorgängermodell konsequent weiterentwickelt und in den Bereichen Motor, Fahrwerk, Aerodynamik und Gewicht deutlich verbessert worden. Auch die Reifen wurden speziell für den Boliden entwickelt und mussten sich auf der Teststrecke in Portimao zahlreichen Tests unterziehen. Mit den dort gewonnenen Testergebnissen wurde von den Ingenieuren in Japan eine neue Generation High-End-Motorsportreifen speziell für den Porsche entwickelt, die jetzt am Nürburgring zum Einsatz kommen.

Auch neben der Rennstrecke ist FALKEN stark vertreten. Ein eigener Stand im ring°boulevard und die spektakuläre Drift Show im Historischen Fahrerlager werden die Fans auch in diesem Jahr begeistern. Ebenfalls wieder mit dabei sind die zwanzig FALKEN-Grid-Girls, die unter anderem die Starttafeln neben den Top-Favoriten des Rennens präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem Drohnenhersteller DJI wird FALKEN ganz neue Aufnahmen generieren, die u.a. über die FALKEN-eigenen Social Media Kanäle verbreitet werden. Der FALKEN-Porsche ist eines der elf Fahrzeuge im Starterfeld, das mit einem Übertragungssystem für den Vodafone-Livestream ausgestattet ist. Eine umfangreiche Begleitung des Geschehens auf den FALKEN-eigenen Kanälen bei Facebook, Snapshat, Instagram, Youtube und der FALKEN-Webseite falkentyre.com ist ebenfalls Bestandteil der Aktivitäten

N24h – Die Motorsport-Party des Jahres 2016

Es ist soweit, die Motoren wurden gestartet und am Nürburgring brennt die Luft. Wobei – wenn man so in den Himmel schaut, dann wird es eventuell doch eher ein verregnetes Renn-Wochenende. Ganz egal, was das Wetter macht, hier geht es jetzt um den schärfsten Motorsport, den wir in Deutschland haben. N24H – Das Rennen des Jahres – endlich geht es los!

Nach der gestrigen Einstimmung beim Adenauer Racing Day startet heute die Action auf der Strecke. 160 Fahrzeuge stehen für die Jagd zwei Mal um die Uhr bereit. Zum ersten Mal gehen sie heute um 15:45 Uhr auf die Strecke, bevor heute Abend um 20 Uhr das erste Qualifying bestritten wird. Alles Wichtige zum ADAC Zurich 24h-Rennen inklusive Livetiming, Liveticker und Video-Stream gibt es während des ganzen Wochenendes unter ww.24h-rennen.de.

Start frei um 15:45 – die Vorbereitungen für die längste Nacht gehen damit in ihre Endphase. Die Stimmung im Fahrerlager brodelt vor Anspannung.

Um 15:45 starten die Piloten ins erste Freie Training. Wenn später die Dunkelheit über die Eifel hereinbricht, steht von 20:00 – 23:30 Uhr das erste Qualifying auf dem Programm. Den Sieg werden wohl wieder die GT3-Fahrzeuge unter sich ausmachen. Audi will natürlich mit dem R8 LMS den Erfolg vom vergangenen Jahr wiederholen. „Ich will wieder einen Podestplatz“, so Vorjahressieger Nico Müller. „Am liebsten in der Mitte.“ Der Ingolstädter Hersteller brachte 2015 Jahr die Weiterentwicklung seines GT3-Boliden an die Nordschleife. In diesem Jahr ziehen einige Hersteller nach.

Der Österreicher Martin Ragginger startet im neuen Porsche 991 GT3 R: „Das Team ist hochmotiviert und das neue Auto ist ein riesiger Fortschritt. Mir persönlich ist die BoP egal – ich setze mich rein und gebe Gas.“ Das jüngste Fahrzeug ist der BMW M6 GT3. Der DTM-Campion von 2014, Marco Wittmann, will trotzdem voll angreifen. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber auch das Auto weiter voranbringen.“ Mercedes-Pilot Thomas Jäger hingegen hält sich noch etwas zurück: „Ein Podestplatz wäre schön.“ Auch für den Mercedes AMG GT3 ist es das erste 24h-Rennen auf der Nordschleife.

Wir liefern die ersten Impressionen vom 24h-Rennen am Nürburgring und ständig frische Live-Infos. Folgt uns auch auf Facebook, Twitter und instagram! #N24h

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Vorbereitungen bei den Top-Teams. Wenn am Samstag die Startflagge fällt, muss alles passen.

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Der guckt nur böse.

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com