Gewinnt Karten für die WEC am Nürburgring

FIA WEC – 6 Hours of Nürburgring: Ein Fest für Zuschauer
  • Besondere Angebote für Familien bei der „FIA WEC – 6 Hours of Nürburgring“
  • Günstige Preise und tolle Pakete locken zum Langstrecken-Wochenende auf dem Nürburgring
  • Besucher profitieren im Vorverkauf: Reservierter Top-Tribünen-Platz

Einer spannungsgeladenen Revanche fiebert der Nürburgring beim vierten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) vom 22. bis 24. Juli entgegen: Denn nach dem Drama bei den 24 Stunden von Le Mans, als Toyota in der allerletzten Runde den scheinbar sicheren Sieg doch noch an Porsche verlor, haben vor allem die Japaner, aber auch Audi noch eine Rechnung offen. Nach dem dritten WEC-Lauf am 18./19. Juni in Le Mans bieten die „6 Hours of Nürburgring“ die erste Gelegenheit, sich zu rehabilitieren.

– Gewinnspiel –

Die Königsklasse der Sportwagen gastiert vom 14. bis 16. Juli auf dem Nürburgring: Die „FIA WEC – 6 Hours of Nürburgring“ sind der vierte Saisonlauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und versprechen spannende Action mit den modernsten Rennwagen der Welt. Doch nicht nur der prestigeträchtige Fight der Porsche und Toyota-Teams um die Langstreckenkrone zieht die Besucher an – viele weitere Leistungen machen das Wochenende gerade auch für Familien attraktiv, denn sie finden von Pit-Walk und Autogrammstunde bis zur Kinderwelt jede Menge Angebote. Der Ticket-
Vorverkauf läuft bereits auf vollen Touren und ist diesmal besonders attraktiv, denn wer rechtzeitig bestellt, für den ist mit der Tageskarte (Sonntag: 30 Euro / 15 Euro ermäßigt) und der Wochenendkarte (Freitag bis Sonntag: 35 Euro / 17,50 Euro) ein reservierter Sitzplatz am Sonntag auf der beliebten Bilstein-Tribüne (T4) verbunden: Damit haben die Besucher eine garantierte Top- Aussicht auf die Start-Action, das spannende Geschehen rund um Start-Ziel und den dort aufgestellten Großbild-Monitor. Der Vorverkauf läuft über die Tickethotline 0800 2083200 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) und den Online-Shop des Nürburgrings (www.nuerburgring-shop.de).

Weitere Informationen zur FIA WEC auf dem Nürburgring gibt es unter www.nuerburgring.de.

WEC 4. Lauf 2016, Porsche Super Sports Cup – Foto: Nürburgring / Gruppe C

Porsche und Toyota im spektakulären Fight um die Langstrecken-Krone

Der Fight der fast 1.000 PS starken Hightech-Hybrid-Boliden in der FIA WEC lockte bereits im
vergangenen Jahr 58.000 Zuschauer an den Nürburgring. Sie konnten ein packendes Rennen genießen, das auch in den weiteren Klassen Hochspannung bot. Und auch in diesem Jahr bahnt sich
eine spektakuläre Fortsetzung an. Die amtierenden Weltmeister von Porsche haben die Besatzung
ihrer Prototypen ergänzt. Im Fahrzeug der Vorjahressieger ersetzt der Neuseeländer Earl Bamber den ausgeschiedenen Mark Webber. Timo Bernhard und Brendon Hartley haben nach ihren Siegen bei
der deutschen WEC-Runde 2015 und 2016 die Möglichkeit, den Hattrick zu holen, eine schöne
Zusatzmotivation. Doch vorerst steht für Porsche das Projekt Le-Mans-Sieg auf dem Programm. Als
die schärfsten Verfolger der Führenden im Toyota und mit der frühen Entscheidung für die passende Aerodynamik haben sie die beste Chance, vielleicht schon als WM-Führende in die Eifel zu kommen.

Spannende Vorzeichen für die GT-Kagetorie

Stark besetzt ist in Le Mans auch die Klasse der GTE-Pro-Fahrzeuge, in der es aus deutscher Sicht mit den Werksteams von Ford und Porsche zwei hoch interessante Starter gibt. Schließlich werden die beiden Porsche 911 RSR vom Manthey-Team eingesetzt, das in unmittelbarer Nähe des Nürburgrings zu Hause ist. Richard Lietz (AUT) / Frédéric Makowiecki (FRA) / Patrick Pilet (FRA) sowie Michael Christensen (DEN) / Kevin Estré (FRA) / Dirk Werner (GER) werden in Le Mans antreten, um gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Heimspiel zu legen. Auch die Ford GT in der WEC verbindet viel mit Deutschland. Zum Nürburgring kommen traditionell viele Mitarbeiter der Kölner Fordwerke, und mit dem Deutschen Stefan Mücke feiert auch einer der Werkspiloten am Nürburgring sein Heimspiel.
Die Aussichten für die Ford-Truppe ist jedenfalls bestens: Mückes Teamkollegen Andy Priaulx (GBR),Harry Tincknell (GBR) und Luis Felipe Derani (BRA) haben vor Le Mans die GT-Meisterschaftsführung übernommen.

Hier mitspielen und die Chance auf 2x 2 Eintrittskarten für das Wochenende sichern!

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Teilnahmebedingungen

Der Veranstalter des Gewinnspiels ist „Habbymedia GmbH, Mühlberg 34, 97833 Frammersbach.  Die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgt ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen. Mit der Registrierung zum Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich anerkannt.

Teilnahme
Die Teilnahme am Gewinnspiel erfordert die Angabe der E-Mail-Adresse und jederzeit widerrufliche Zustimmung zum Bezug des mein-auto-blog Newsletters sowie die Annahme der Teilnahmebedingungen (Pflichtfelder sind mit einem Stern gekennzeichnet) bis zum01.07.2017. Als Teilnehmer des Gewinnspiels gilt diejenige Person, der die E-Mail-Adresse, die bei der Anmeldung zum Gewinnspiel angegeben worden ist, gehört. Die Teilnahme am Gewinnspiel beinhaltet das Einverständnis, dass im Gewinnfall der Name und Wohnort in verkürzter Form auf dieser Website veröffentlicht werden.

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die bei der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind.

Ausschluss von Teilnehmern
Bei Mehrfachteilnahme oder falschen Angaben bei der Anmeldung kann ein Ausschluss vom Gewinnspiel erfolgen.

Spielende
Das Spiel endet am 01.07.2017.

Haftungsausschluss
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Verlosung
Der Gewinner wird unter den Teilnehmern durch Losentscheid ermittelt und anschließend per E-Mail benachrichtigt. Sollte sich der Gewinner innerhalb von 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, so verfällt der Anspruch auf den Gewinn und es wird nach demselben Vorgehen ein Ersatzgewinner ausgelost. Für die Richtigkeit der angegebenen E-Mail-Adresse ist der Teilnehmer verantwortlich.

Sonstiges
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. mein-auto-blog /Habbymedia GmbH behält sich das Recht vor, das Gewinnspiel ganz oder zeitweise auszusetzen, wenn Schwierigkeiten auftreten, welche die Integrität des Gewinnspiels gefährden.

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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N24h: Schnitzer-BMW mit der Nummer 43 im ersten Qualifying an der Spitze

  • Augusto Farfus fährt in der Nacht die Bestzeit

  • Platz zwei für Bentley Team Abt

  • Noch zwölf Plätze im Top-30-Qualifying frei

Das BMW Team Schnitzer hat sich beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagabend im ersten Qualifying die vorläufige Trainingsbestzeit gesichert. DTM-Pilot Augusto Farfus, der 2010 als erster Brasilianer das 24h-Rennen gewonnen hatte, unterbot im BMW M6 GT3 mit der Nummer 43 wenige Minuten vor Ende des Qualifyings in 8:22,307 Minuten die vorherige Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa (Portugal) nochmals um eine Zehntelsekunde. Das Quartett des Rekordsiegerteams Schnitzer, zu dem auch noch Timo Scheider (Braubach) und Alex Lynn (Großbritannien) gehören, war eine knappe Sekunde schneller als der Abt-Bentley mit der Nummer 38 von Christer Jöns (Ingelheim), Christian Mamerow (Waltrop), Jordan Lee Pepper (Südafrika) und Christopher Brück (Köln), die 8:23,255 Minuten benötigten.

„Heute zählt das noch nicht wirklich viel. Wir sind jetzt mit der Nummer 43 Erster, das 42er-Auto ist auch vorne mit dabei. Für heute ist das okay, aber wir müssen morgen sicherstellen, dass wir das Top-30-Qualifying erreichen, um dann um die Pole Position kämpfen zu können“, sagte Farfus.

Die beiden erstplatzierten Autos nahmen damit beide Kurs auf einen Platz im Top-30-Qualifying. Bislang sind nach den Ergebnissen aus den ersten beiden VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen 18 der begehrten 30 Tickets für das Einzelzeitfahren um die Pole Position und die besten Startplätze vergeben. Dazu gehört auch der am Abend drittplatzierte zweite Schnitzer-BMW mit der Nummer 42, in dem Doppelstarter Farfus gemeinsam mit DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth), Tom Blomqvist (Großbritannien) und Martin Tomczyk (Kolbermoor) fährt. Die 30 schnellsten Fahrzeuge erhalten neben dem Startrecht im Top-30-Qualifying auch für das Rennen eine blaue Lampe hinter der Frontscheibe, durch die sie für langsamere Fahrzeuge im Rückspiegel besser zu erkennen sind.

Am Freitagmorgen steht von 9:30 bis 11:30 Uhr das zweite Qualifying an, danach wird nach den Zeiten aus beiden Qualifikations-Sitzungen die Reihenfolge ermittelt, nach der die noch offenen Plätze im Top-30-Qualifying vergeben werden. Die Start-Reihenfolge im Einzelzeitfahren wird traditionell am Freitag von 15:00 bis 15:40 Uhr im ring°boulevard öffentlich ausgelost. Die Jagd nach der Pole Position beginnt dann um 19:50 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Spannung bis zum Schluss beim zweiten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Eine Runde vor dem Ende des vierstündigen Rennens trennten die drei führenden Autos – ein Porsche, ein Audi und ein Mercedes-AMG – gerade einmal 4,517 Sekunden. Am Ende holte sich Manthey-Racing den zweiten Sieg der Saison. Im Porsche 911 GT3 R wurden Richard Lietz und Fred Makowiecki nach 28 Runden mit einem Vorsprung von 4,535 Sekunden vor dem zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abgewunken. Platz drei ging an das Audi Sport Team WRT.

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land. In Führung liegend bog der Audi R8 LMS von Connor De Phillippi und Christopher Mies nach 27 gefahrenen Runden auf die Nordschleife ein. Einen möglichen Sieg vor Augen wurde der Land-Audi auf den letzten Metern jedoch wegen Spritmangels langsamer. „Um am Ende mit dem Porsche um den Sieg kämpfen zu können, mussten wir bei unserem letzten Boxenstopp in Runde 24 möglichst kurz nachtanken“, erklärte Teamchef Wolfgang Land. „Am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht. Das ist ärgerlich.“

Der Weg war frei für Makowiecki und Lietz, die den zweiten Sieg in Folge im Manthey-Porsche 911 GT3 R einfuhren. „Zugegeben, wir hatten heute Glück. Aus eigener Kraft wäre der Sieg nicht drin gewesen“, gestand Makowiecki, der mit seinem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft verteidigte. „Unser Rennen war erneut stark. Wir hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht.“ Lietz ergänzte: „Der Plan bei meinem ersten Einsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr war es, mich für die bevorstehenden Rennen einzuschwingen. Dabei direkt auf dem Podium zu landen, ist fantastisch.“

Seinen allerersten Renneinsatz 2017 absolvierte DTM-Pilot Nico Müller. Und der Schweizer, der sich das Cockpit im WRT-Audi R8 LMS mit Marcel Fässler und Robin Frijns teilte, war mit Platz drei ebenfalls sehr zufrieden: „So kann das in diesem Jahr von mir aus gerne weitergehen. Ich hatte im Rennen jede Menge Spaß – endlich wieder Nordschleife.“

Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Hinter den Pechvögeln De Philippi und Mies belegten Dennis Busch, Nicolay Møller Madsen, Mike Rockenfeller und Frank Stippler im Phoenix-Audi Rang sechs.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2017, 42. DMV 4-Stunden-Rennen (2017-04-08): Richard Lietz, Fred Makowiecki (Porsche 911 GT3 R). Foto: Jan Brucke/VLN

Zweiter Pro-Am-Sieg für Otto Klohs

Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Den Privatier aus Ludwigshafen unterstützten beim zweiten Lauf Lars Kern und Mathieu Jaminet. Jaminet fuhr bei seinem ersten Einsatz im GT3-Boliden auf der Nordschleife auf die Pole-Position, der 22-jährige Franzose ließ mit einer Bestzeit von 8:00,619 Minuten die versammelte GT3-Konkurrenz hinter sich. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung, Dritte wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport.

Enger Zweikampf um den Sieg in der Cup 4

Den knappsten Zieleinlauf beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen gab es in der Klasse Cup 4 (TMG GT86 Cup): Das Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,984 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Frédéric Yerly vom Toyota Swiss Racing Team durch.

Wiederholungstäter in der Cup 5- und TCR-Klasse

Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Das Duo des Team Scheid – Honert Motorsport ließ 17 Konkurrenten in der Klasse Cup 5 hinter sich und belegt aktuell in der Fahrerwertung hinter Makowiecki Rang zwei.

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Im Volkswagen Golf GTI von mathilda racing gewannen sie die in diesem Jahr neu eingeführte TCR-Klasse. Platz zwei ging an Bradley Philpot, Jürgen und Joachim Nett, die nach einem Ausfall im Auftaktrennen mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup einen Podestrang einfuhren.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. Juni statt. Der 59. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Shell Helix Heartbeat Challenge 2016

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Kennt Ihr das? Ihr sitzt mit weit aufgerissenen Augen auf dem Beifahrersitz, seid bleich geworden und denkt nur: „Ich will hier raus!“. Und spätestens wenn der gute Kumpel, der gerade fährt, sagt: „Puh, das war aber knapp!“, wisst Ihr zwei Dinge. Erstens, ob Ihr bei extremen Fahrmanövern cool bleibt und zweitens, dass man solche Fahrten lieber einem Profi überlässt. Einem Mann, wie etwa Augusto Farfus, seines Zeichens BMW Werksfahrer. In der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016 konnten drei Kandidaten eine exklusive Mitfahrt im BMW M4 DTM auf dem legendären Nürburgring gewinnen – der gefährlichsten Rennstrecke der Welt. Ob sie dabei cool geblieben sind?

Ob Matthias Malmedie genauso cool bleiben würde, wie die drei Gewinner?

Viele Video-Beiträge beweisen es: Die Nordschleife ist nicht nur einen der legendärsten Rennstrecken dieser Welt, sondern auch eine der gefährlichsten. Wer es hier auf dem Beifahrersitz eines Rennwagens schafft, es nicht mit der Angst zu bekommen, dürfte zu den besonders abgebrühten Kandidaten gehören. Etwa so, wie die drei Gewinner der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016.

Are you cool?

Sie wurden in einem BMW M4 DTM von Augusto Farfus pilotiert und konnten die „Grüne Hölle“ hautnah erleben. Der Rennsport-Bolide holt aus seinem 4.0 Liter V8 satte 480 PS, die auf einen tiefen Schwerpunkt und wenig Gewicht treffen. Allein bei diesen technischen Daten cool zu bleiben, ist eine schwierige Hürde. Wer dabei am coolsten bleibt? Das sieht man im Video.

Klar ist aber, dass eine Menge Spaß und adrenalinreiche Action mit von der Partie waren. Möchte man jeden Tag auf den Rennstrecken dieser Welt dabei sein, sollte man sich aber auch im Klaren darüber sein, dass man über eine extreme Fitness verfügen muss – so wie Augusto Farfus. Um sich fit zu halten, geht der Profi-Rennfahrer jeden Tag laufen. Doch nicht nur der Fahrer muss leistungsstark sein, sondern auch das Auto und deshalb bekommt der BMW M4 DTM die besten Zutaten spendiert, die einen Rennwagen überhaupt erst zu einem DTM-Boliden machen. Und dazu zählt auch das Motorenöl – besonders wichtig, damit alles wie geschmiert läuft.

Shell Helix Ultra gibt (Erd-)Gas

Was wenige wissen: Ein Rennwagen muss mit so wenig Schmierstoffen, wie nur irgend möglich auskommen, um Gewicht zu sparen. Was sogar noch weniger wissen: Shell Helix Ultra wird aus Erdgas hergestellt. Durch einen innovativen Prozess wird dieses Gas jedoch in kristallklares Grundöl umgewandelt, das zu 99,5 Prozent rein ist. Der Vorteil: Eine verbesserte Reinigungs- und Schutzwirkung, aus der ein unübertroffener Schutz vor Schlammbildung resultiert. Kein anderes Motorenöl bietet bessere Reinigungseigenschaften. Nur so wird vermieden, dass Schmutzpartikel verklumpen, Schlamm bilden und in der Folge die Motorleistung negativ beeinträchtigen.

Da würde Malmedie am liebsten selbst am Steuer sitzen. Kein wunder bei einem V8 mit 480 PS

Weiterer Vorteil des Shell Helix Ultra: Man muss weniger Nachfüllen. Dank einer speziellen Formel fallen bis zu 50 Prozent geringere Verdampfungsverluste an, vergleicht man das High-End-Produkt mit minderwertigeren Ölen. Zudem ist das Ultra Helix auch bei extremen Temperaturen einsatzbereit – selbst bei minus 40 Grad Celsius. Die Viskosität, also die Fließgeschwindigkeit ist jederzeit optimal, was eine kürzere Aufwärmzeit des Motors zur Folge hat. Und nur dann kann ein Aggregat, wie etwa der 4.0 Liter Achtzylinder im BMW M4 DTM seine volle Leistung bringen. Und dass Shell Helix Ultra bestens funktioniert, sieht man schon daran, dass es bereits im zweiten Jahr der Partnerschaft zwischen Shell und BMW keine Probleme bereitet.

Ein Blick ins Cockpit

So cool, wie Shell und BMW die Herausforderungen des Rennsports meistern, mussten die Beifahrer erstmal sein. Unterstützt wurden sie dabei vom Auto-Experten und TV-Moderator Matthias Malmedie. Der Petrolhead war ganz in seiner Materie, schließlich ging es um einen PS-starken Boliden und eine legendäre Rennstrecke. Ob Ihr genauso cool bei der Fahrt über die Nordschleife bleiben würdet, wie die drei Gewinner der Heartbeat Challenge 2016, könnt ihr überprüfen, indem Ihr euch virtuell mit ins Auto setzt. Ein echter Höllenritt!

Und als Special-Addon – ein Interview mit Augusto Farfus;

Augusto, wie war´s nach über 20 Jahren mit deinem DTM-Renntaxi auf die Nordschleife zurückzukehren?
Antwort: „Unglaublich! Der Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben. Das Team hat einen super Job gemacht und meine Beifahrer waren große Klasse.
Die Strecke ist etwas ganz besonders und bereitet mir sehr viel Fahrspaß. Das DTM-Renntaxi wurde speziell an die Bedingungen der Nordschleife angepasst und so würde ich es die perfekte Rückkehr auf die Nordschleife nennen. Ich hoffe, es dauert nicht wieder so lange bis zum nächsten Mal.

Um mal einen deiner Beifahrer zu zitieren: Du bist einfach „crazy“! Was war deiner Meinung nach noch ausschlaggebend dafür, dass der Shell BMW M4 DTM zu Höchstleistungen auflief?
Antwort: „Es ist nicht nur der Fahrer, der hier „crazy“ sein muss. Nur wer ein starkes Team im Hintergrund hat, dass das Auto und seine Bedürfnisse versteht, kann auch auf der Strecke die beste Performance hinlegen.
Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team und verstehen uns Blind und das ist unbezahlbar. Wenn dazu noch Verlass auf den Motor ist, kann nichts mehr schiefgehen.

Worauf kommt es beim Fahren auf dem Nürburgring/der Grünen Hölle an?
Antwort: „Kontrolle und Konzentration sind hier die Zauberworte. Wer das Auto versteht und kontrollieren kann, kann auf der Strecke alles geben und so die beste Zeit einfahren.
Durch die vielen Kurven ist der Streckenverlauf am Nürburgring sehr anspruchsvoll, nur einmal falsch abgebremst oder zu spät eingelenkt und du landest im Kiesbett.“

Was ist bei der Verwendung von Motorenöl zu beachten – dein ganz persönlicher Tipp?
Antwort: „Motorenöl wird oft unterschätzt. Man kann es nicht sehen, also ist es für viele Autofahrer unwichtig. Aber das ist eine falsche Annahme! Das richtige Motorenöl trägt zur Erhaltung des Motors, aber auch zur Steigerung Performance bei. Aufgrund seiner reinen Basis ist Shell Helix Ultra mit der Shell Pure Plus Technology daher meine klare Empfehlung, denn egal wofür und unter welchen Bedingungen, Shell Helix Ultra hat mich noch nie hängen lassen.“

VLN 2016: Ein letzter Ritt durch die „Grüne Hölle“ in dieser Saison

Ein letztes Mal für diese Saison geben die Protagonisten der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der schönsten und längsten Rennstrecke der Welt ihr Stelldichein. Auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife wird am Samstag das Finale, der 41. DMV Münsterlandpokal, ausgetragen. Im zehnten Lauf des Jahres geht es nicht nur um prestigeträchtige Siege in Rennen und Klassen, sondern auch um den Schinken. Denn den gibt es vom Veranstalter traditionell für die Sieger oben drauf.

Noch einmal heißt es für die Teams und Piloten, sich über vier Stunden den tückischen Anforderungen von Adenauer Forst, Schwedenkreuz, Karussell, Brünnchen und Pflanzgarten zu stellen und auf der Döttinger Höhe ihren Boliden die Sporen zu geben. Eine Gelegenheit, die sich die arrivierten VLN-Mannschaften natürlich nicht entgehen lassen wollen. Nahezu alle Sieger der vorangegangenen Läufe sind am Start. Dazu kommen die designierten Titelträger in den einzelnen Wertungen, liebgewonnene Exoten und seltenere Gäste sowie eine Handvoll Neulinge mit klanghaften Namen, die ihr Können erstmals in der „Grünen Hölle“ auf die Probe stellen wollen.

Schaulaufen der Titelträger
In der kommenden Saison wird die Startnummer eins ihren BMW M235i Racing Cup zieren, beim Finale aber wird es ein letztes Mal die 691 sein. Eine Startnummer, die Michael Schrey und Alexander Mies viel Glück gebracht hat, denn ihnen ist der VLN-Titel 2016 nicht mehr zu nehmen. Beide wollen den kleinen Schönheitsfleck aus dem vorangegangenen Rennen – erstmals erreichten sie nicht das Ziel – vergessen machen und ihre nahezu makellose Cup5-Bilanz mit einem guten Resultat abrunden. Gleiches gilt für die bereits feststehenden Titelträger in der 2016 erstmals ausgetragenen Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing, Marc Hennerici und Moritz Oberheim (raceunion Teichmann Racing), und die neuen Meister des Opel Astra OPC Cup, David Griessner, Marcel Hartl und Glib Kutepov (Lubner Motorsport).

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Dritter Gesamtsieg im Visier
Auf spektakuläres Racing dürfen sich die Zuschauer im Kampf um den letzten Gesamtsieg des Jahres freuen. Die beiden Audi R8 LMS-Crews Christopher Mies und Connor De Phillippi (Land-Motorsport) sowie Anders Fjordbach und Frank Stippler (Phoenix Racing) wissen, wie es geht. Stippler und Fjordbach gewannen die beiden ersten Läufe der Saison, Mies und De Phillippi die Rennen vier und fünf.

Im Wettstreit um den dritten Gesamtsieg des Jahres mischt sich auch der Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing, der die Saisonrennen sechs und acht gewann und beim Finale wieder von Uwe Alzen und Lance David Arnold pilotiert wird.

Mögliche Wiederholungstäter
Mit den drei Doppelsiegern gleichziehen könnte mit einem weiteren Sieg die Startnummer 911 von Manthey-Racing. Patrick Pilet und Jörg Bergmeister steuerten den Porsche 911 GT3 R beim 6h-Rennen zum Sieg, diesmal jedoch werden Nick Tandy und Michael Christensen im GT3 Gas geben. Gespannt dürfen die Fans dem Auftritt der beiden Farnbacher-Brüder, Mario und Dominik, entgegenblicken, sie sorgten beim vorangegangenen Lauf im Lexus RC-F GT Prototype für den ersten Sieg eines asiatischen Herstellers in der VLN. Im letzten Rennen gehen die Farnbachers jedoch wieder mit dem Vorgängermodell, dem RC-F GT3, an.

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Mehr als nur Farbtupfer
Dass der SCG003C der Scuderia Cameron Glickenhaus, die Eigenkonstruktion aus den USA, mehr als nur ein Farbtupfer ist, stellte das Team mit dem vierten Platz beim achten Lauf des Jahres unter Beweis. Nun wollen Thomas Mutsch und Felipe Fernández Laser für den ersten Podiumsplatz des Jahres sorgen.

Diesen verpasste das Bentley Team Abt beim Saisonauftakt, Christer Jöns, Chris Brück und Steven Kane fuhren im Bentley Continental GT3 auf Rang sechs. Beim Finale teilt sich Jöns mit Maxime Soulet und Andy Soucek das Cockpit. Beide absolvierten im Vorjahr in einem Honda Civic Type-R ihre Pflichtrunden für den Erhalt der DMSB Permit A und kommen nun auf der Nordschleife zu ihrem GT3-Debüt.

Debütanten aus der DTM
Ein Schritt, der den DTM-Piloten Lucas Auer, Daniel Juncadella, António Félix da Costa, Felix Rosenqvist und Bruno Spengler noch bevorsteht. Juncadella, Félix da Costa und Spengler haben in dieser Saison bereits an einem VLN-Lauf teilgenommen und wollen beim Finale ihr Soll zum Erhalt der Permit A – 18 Runden in mindestens zwei Rennen – erfüllen.

Rosenqvist und Auer geben am Samstag ihre Premiere auf der Nordschleife. „Ich habe lange von einem Einsatz auf der Nordschleife geträumt – jetzt ist es endlich so weit“, sagt Auer. „Ich habe in der vergangenen Woche mit meinem Privatauto eine Probefahrt gemacht und bin von der Nordschleife mehr als beeindruckt. Es gibt Passagen, da habe ich großen Respekt – und da gehört bei mir schon einiges dazu. Jetzt muss ich die Strecke erst mal besser kennenlernen und abspeichern.“

Während die DTM-Kollegen in kleineren Autos „Nordschleifen-Fahrstunden“ nehmen, geht Tom Blomqvist im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Der Brite hat bereits zu Beginn der Saison seinen „Nordschleifen-Führerschein“ gemacht, feierte bei seinem zweiten GT3-Rennen im dritten Lauf einen dritten Platz und möchte diesen Erfolg mit Christian Krognes und Victor Bouveng gerne wiederholen.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

おめでとうございます – Lexus holt ersten VLN-Sieg nach Asien

Das Farnbacher-Team ist immer für eine Überraschung gut: Fünf Jahre, nachdem die Mannschaft rund um Teamchef Horst Farnbacher den ersten Ferrari-Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring holte, sorgte das Team aus Lichtenau beim 9. Lauf 2016 für die nächste Premiere: Dominik und Mario Farnbacher errangen im Lexus RC-F GT Prototyp den ersten Sieg für einen asiatischen Automobilhersteller. Nach 28 Runden betrug ihr Vorsprung auf Alexander Sims und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 von ROWE-Racing 33,551 Sekunden. Auf Platz drei beendeten Christopher Mies und Connor De Phillippi im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport das Rennen; im Ziel hatte das in diesem Jahr bereits zweimal siegreiche Duo 41,947 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

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„Das ist ein fantastischer Erfolg, der Lohn von fast zwei Jahren harter Arbeit“, freute sich Horst Farnbacher nach dem Rennen, wohlwissend, dass seinem Team gerade etwas Großartiges gelungen war. Die Nürburgring Nordschleife gilt nicht nur in Deutschland und Europa als Königin aller Rennstrecken, auch im Reich der Mitte genießen Fahrer, die in der „Grünen Hölle“ siegreich sind, hohes Ansehen. Dementsprechend wurde der Sieg an der Boxenmauer von allen Beteiligten frenetisch gefeiert. „Ich kann kaum fassen, was uns heute gelungen ist“, gestand Mario Farnbacher. Der Erfolg kommt allerdings nicht von ungefähr. Seit der Saison 2015 ist Farnbacher-Racing mit dem Lexus regelmäßig in der Langstreckenmeisterschaft am Start und hat die Entwicklung des RC-F auf dem Weg zum GT3-Boliden konsequent vorangetrieben. „Die Zusammenarbeit zwischen Lexus in Japan, Toyota in Köln und unserem Team war perfekt“, erklärte Dominik Farnbacher. „An dem heute erstmals eingesetzten Prototyp ist fast alles neu, und er lässt sich viel komfortabler fahren. Mit dem Vorgänger mussten wir immer viel Risiko gehen, um schnell zu sein. Das ist bei dem neuen Modell deutlich entspannter.“ Das Geheimnis des Erfolgs war einerseits die perfekte Taktik des Teams (mit dem Wechsel von Regen- auf Trockenreifen lag man in Runde zwei goldrichtig.), andererseits die konstante Leistung der Fahrer, die sich über das 4 Stunden-Rennen keine Fehler erlaubten, während die Mitstreiter bei schwierigen Wetterbedingungen strauchelten.

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Zu den Favoriten mit kleineren Problemen zählten die zweifachen Sieger der Saison Mies und De Phillippi. Der US-Amerikaner erlebte in der Startphase des Rennens einen „big moment“, als er eingangs Brünnchen die Streckenbegrenzung streifte. „Ich fahre gerne, wenn es regnet“, erklärte De Philippi, „aber diese Mischverhältnisse mit halb nasser, halb trockener Piste waren extrem schwierig.“ Sein Teamgefährte nahm das Ergebnis gelassen. „Wir können mit Platz drei zufrieden sein“, bekannte Mies. „Wir sind zwei Rennen nicht in der VLN am Start gewesen. Die Spitzengruppe ist so eng beieinander, dass uns die acht Stunden Renndistanz am Ende einfach fehlen.“ Ebenfalls zufrieden zeigten sich Sims und Dusseldorp über Platz zwei. „Gerade in der Schlussphase wurde es noch einmal extrem spannend, als wieder leichter Regen einsetzte“, gestand Dusseldorp. „Da muss man einfach hellwach sein, immerhin haben wir zu diesem Zeitpunkt voll gepushed, um Platz zwei gegen den Land-Audi abzusichern.“

Dass er ein echter Regenspezialist ist, stellte Norbert Siedler im Zeittraining unter Beweis. Im Porsche 911 GT3 R holte der Österreicher die Pole-Position für das Frikadelli Racing Team. Im Rennen belegten er und Patrick Huisman am Ende Rang sieben. Neben Farnbacher, Land und Frikadelli sammelten auch Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing sowie Jesse Krohn, Victor Bouveng und Christian Krognes im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop Führungskilometer. Während für den Haribo-AMG das Rennen nach einem Kühlerschaden infolge einer Kollision in der Startphase vorzeitig beendet war, belegte der Walkenhorst-BMW am Ende Rang fünf hinter dem Audi R8 LMS von Phoenix Racing.

Es gab noch mehr geglückte Premieren: Bruno Spengler und der KTM X-Bow GT4.
Nach seiner Nordschleifen-Rennpremiere war DTM-Pilot Bruno Spengler überwältigt; der Kanadier in Diensten von BMW absolvierte im BMW M235i Racing Cup-Fahrzeug zwölf Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Sprintkurs und Nordschleife. „Eine vollkommen neue Erfahrung“, bilanzierte er. „Ich habe noch nie so häufig in den Rückspiegel geschaut wie heute. Aber das Rennen lief absolut problemlos, so dass ich sehr zufrieden bin.“

Ebenfalls erfolgreich verliefen die ersten Rennkilometer in der „Grünen Hölle“ für die beiden KTM X-Bow GT4. Über weite Strecken lieferten sich Christopher Haase und Arne Hoffmeister einen direkten Schlagabtausch mit Ferdinand und Johannes Stuck. Am Ende standen die Positionen 16 und 17 zu Buche – der Doppelsieg in der GT4-Klasse war obligatorisch.

Nachdem erste Entscheidungen in der VLN bereits beim achten Lauf gefallen waren, wurde beim DMV 250-Meilen eine weitere Meisterschaft entschieden. David Griesner, Juha Hanonen und Roger Vögeli sicherten sich den Klassensieg im Opel Astra OPC Cup und machten so den dritten Titel für Lubner-Motorsport fix. „Ein tolles Rennen“, freute sich Griesner. „Jetzt können wir den letzten Lauf in zwei Wochen vollkommen entspannt angehen und genießen. Das Team und wir Fahrer haben über das komplette Jahr starke Leistungen abgeliefert und können jetzt verdient feiern.“

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 22. Oktober statt. Der 41. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

VLN 9: KTM X-Bow GT4 mit Einstand nach Maß

Sechs von zuvor acht Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endeten in der Klasse SP10 mit einem Aston Martin Vantage V8-Sieg. Im neunten Rennen des Jahres 2016 traten jedoch zwei außergewöhnliche Neulinge auf den Plan. Und die feierten ein Debüt, dass sich sehen lassen konnte. Die beiden KTM X-Bow GT4 mit Christopher Haase und Arne Hoffmeister sowie Johannes und Ferdinand Stuck fuhren den Mitbewerbern förmlich auf und davon und feierten nach vier Stunden auch im Gesamtklassement mit dem 16. und 17. Platz ein beachtliches Ergebnis.

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„War echt geil, wie wir da gemeinsam um die Strecke geflogen sind. Ich hoffe, das sah auch von außen so gut aus, wie es sich im Auto angefühlt hat! Der X-Bow ist ein superschnelles Auto und macht brutal viel Spaß“, sagt ein glücklicher Hoffmeister, der mit seinem Isert Motorsport-Teamkollegen Haase den Grundstein für den späteren Klassensieg bereits im Zeittraining legte. Vor den Stuck-Brüdern im Schwesterauto, eingesetzt vom True Racing Team, stellten sie den Nordschleifen-Neuling auf die Pole-Position. „Gerade im Regen war es gut, vorne mehr oder weniger frei fahren zu können“, sagte Haase, der auf nasser Fahrbahn den ersten Stint den Anfang machte und in Ferdinand Stuck einen gleichwertigen Gegner fand.

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Eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassensieg stellte letztlich der frühe Boxenstopp der Stuck-Brüder dar. Auf abtrocknender Strecke wollte man so früh wie möglich bessere Zeiten fahren, im Team von „Isert Motorsport“ entschied man hingegen, dass Startfahrer Christopher Haase etwas länger draußen bleiben sollte.

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Als nach rund zwei Stunden in beiden Autos die Fahrer getauscht wurden, lieferten sich die beiden X-Bows eine packenden Zweikampf. 20 Minuten vor dem Ende schienen die Stuck-Brüder den Klassensieg für sich verbuchen zu können. Aufgrund des früheren ersten Reifenwechsels und dem damit verbundenen früheren Auftanken musste man jedoch zu einem kurzen „Splash & Dash“ an die Box – und verlor den möglichen Premieren-Sieg in letzter Minute. „Das war ein geiler Start im Regen! Ich bin gut weggekommen und hab‘ dann auf abtrocknender Strecke einen guten Speed gefunden. Mit den Slicks am Auto hatte ich einen schönen Fight mit dem Schwesterauto“, berichtet Ferdinand Stuck und sein Bruder ergänzt: „Als ich eingestiegen bin, hat mir Ferdi gesagt, ich kann volle Attacke fahren. Das habe ich gemacht, lief nach drei Runden auf das Schwesterauto auf, fand aber zunächst keinen Weg vorbei. Als ich es endlich geschafft hatte, musste ich an die Box.“

BMW M235i Cup: Neunter Lauf – Eichenberg feiert zweiten Sieg in Folge

Beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ereignete sich im BMW M235i Racing Cup ein regelrechtes Favoritensterben. 19 Fahrzeuge gingen am 8. Oktober auf die Nordschleife, vier von ihnen erreichten das Ziel nicht. Unter ihnen die Top-Zwei der Cup-Wertung. Einen Umstand den Heiko Eichenberg im BMW des Teams Securtal Sorg Rennsport gnadenlos nutzte. Der Einzelkämpfer siegte nach seinem Erfolg beim achten VLN-Lauf erneut und hat damit nur noch vier Punkte Rückstand auf den zweiten Platz der Cup-Wertung.

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In der Anfangsphase hatte Eichenberg jedoch zunächst das Nachsehen. An der Spitze zogen die designierten VLN-Champions Alexander Mies und Michael Schrey im Bonk Motorsport-BMW und die Gesamtzweiten, Thomas Jäger und Rudi Adams im Eifelblitz von Scheid–Honert Motorsport, davon. Als nach eineinhalb Stunden wieder leichter Regen an der Nordschleife einsetzte, holperte Eichenberg im Streckenabschnitt Brünnchen sogar über die Wiese und musste auch die Gesamtwertungsvierten im Pixum Team Adrenalin-BMW, Uwe Ebertz, Norbert Fischer und Christian Konnerth, fürs erste ziehen lassen.

Wenig später war für Schrey/Mies die Fahrt in Führung liegend mit einer defekten Antriebswelle zu Ende. „Wir sind bisher in der ganzen Saison von jeglichen technischen Problemen verschont geblieben. Nun hat es auch uns leider einmal erwischt, aber so hart ist der Motorsport manchmal“, sagte Schrey. Eichenberg kam unterdessen mit den schwierigen Bedingungen in der Eifel immer besser zurecht, zog zunächst Ebertz/Fischer/Konnerth für Platz zwei vorbei und übte Druck auf die neuen Spitzenreiter im Eifelblitz aus, verringerte den Abstand auf unter drei Sekunden. Knapp eine Stunde vor dem Rennende verunfallte Jäger Ausgangs der Mercedes-Arena und machte damit den Weg für den Einzelkämpfer im Cup5 frei. Der blieb fehlerfrei und setzt sich von seinen Verfolgern ab. Mit deutlichem Vorsprung auf Ebertz/Fischer/Konnerth (1:23.559 Minuten) und dem FK Performance-Trio Stefan Vancampenhoudt, Yannik Mettler und Thorsten Wolter (3:38.640 Minuten) überquerte Eichenberg als Sieger die Ziellinie.

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Vor dem Finale liegen Schrey/Mies in der Cup5-Wertung mit 198 Punkten uneinholbar vorne. Auf Platz zwei folgen Jäger/Adems mit 126 Zählern, Eichenberg hat nach dem erneuten Erfolg 122 Punkte gesammelt.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

VLN 9: Ein Tag für die Geschichtsbücher

Der neunte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 endete mit einer Überraschung. Ganz oben auf dem Podest feierten Dominik und Mario Farnbacher und sorgten damit für eine doppelte VLN-Premiere. So wurde den Brüdern erstmals der Kranz des Gesamtsiegers über die Schultern gehängt, sie verewigten sich als 214. und 215. Rennsieger in den Geschichtsbüchern der Langstreckenserie. Einen langersehnten Erfolg, den sie im Lexus RC-F GT Prototyp herausfuhren und damit im gleichen Atemzug für ein weiteres historisches VLN-Kapitel sorgten. So war es nicht nur der erste VLN-Gesamtsieg eines Lexus, sondern der erste eines asiatischen Herstellers überhaupt.

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Nicht über den Gesamtsieg, jedoch über ihren 20. Klassensieg durften sich derweil Thomas Gerling und Hajo Müller (Foto, Mitte) freuen. Müller steuerte gemeinsam mit Dominik Thiemann und Jens Riemer den BMW E36 in der Klasse V5 als erster Teilnehmer über die Ziellinie – ein Kunststück das dem Trio bereits zum fünften Mal in dieser Saison gelang. Gerling behauptete sich gemeinsam mit Harald Hennes und Thomas Kappeler in der Cup2-Klasse. Das Trio feierte im Porsche 991 GT3 Cup ebenfalls den fünften Klassensieg in diesem Jahr.

Für drei Piloten endete der neunte VLN-Lauf mit dem zehnten Klassensieg ihrer Karrieren: Stephan Epp gewann im Renault Clio Cup Avia Racing gemeinsam mit Gerrit Holthaus die Klasse SP3, Joachim Nett ließ mit Bruder Jürgen im Bonk Motorsport-Peugeot 306 S16 die Konkurrenten in der V3 hinter sich, und Thomas von Löwis of Menar steuerte mit den Kollegen Axel Duffner und Daniel Schellhaas den Care for Climate Porsche Cayman GT4 in der SPAT zum Sieg.

In der SP10 sorgte Anfang Oktober zudem ein weiterer Hersteller für Aufsehen. KTM gab bei der VLN mit dem X-Bow GT4 sein Debüt – Christopher Haase und Arne Hoffmeister sorgten mit dem Klassensieg für ein äußerst gelungenes.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Von der Serie auf die Piste: Seat Leon Cup Racer

Heute wollen wir einmal einen Blick auf den Seat Leon Cup Racer und die Renn-Serie als solche werfen. Bjoern und Jens Stratmann von Rad-Ab.com waren erst kürzlich am Nürburgring und haben sich das Spektakel beim sechsten Lauf höchst persönlich angesehen. Eigentlich wollten sie zu einem kleinen Duell antreten, doch einer von beiden kam nicht mit einem optimalen Sportgerät. So richtete sich der Fokus dann vollends auf den Seat Leon Cup Racer und sein Serien-Pendent den Seat Leon Cupra 290. Read more

Vorschau Lauf 9: die neue Herbstkollektion

Die Teilnehmerliste des neunten Laufs zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 wartet mit einer Vielzahl an Neuigkeiten auf. Der neue Porsche 911 GT3 Cup und der KTM X-Bow GT4 geben ihr Debüt auf der Nordschleife, dort feiert auch BMW-DTM-Pilot Bruno Spengler seine Premiere, Marco Seefried und Felipe Fernández Laser starten für Manthey-Racing im Porsche, das Schnitzer-Team feiert genauso ein Comeback in der VLN wie die Brüder Ferdinand und Johannes Stuck, und Falken Motorsports setzt neben dem Porsche 911 GT3 R erstmals auch einen BMW M6 GT3 ein.

Vergangene Woche wurde er auf dem Autosalon in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt, nur wenige Tage später debütiert der neue Porsche 911 GT3 Cup auf der Nordschleife: Beim vorletzten Lauf der VLN erlebt der neue Cup-Rennwagen in der Klasse SP-X seine Feuertaufe im Renneinsatz. Lars Kern und Marco Seefried sollen in Diensten von Manthey-Racing mit dem in vielen Details verbesserten Cup-Elfer erste Daten sammeln.

Gleiches gilt für den KTM X-Bow in der geschlossenen GT4-Version. Der mit seinem kuppelartigen Glasdach futuristisch anmutende Sportwagen wird beim DMV 250-Meilen-Rennen von den Teams True Racing und Isert Racing eingesetzt. Die Fahrer sind Ferdinand und Johannes Stuck, die nach drei Jahren Abstinenz ihr Comeback auf der Nordschleife feiern, sowie Christopher Haase und Arne Hoffmeister.

Seine Nordschleifen-Premiere im Renneinsatz absolviert Bruno Spengler. Der BMW-DTM-Werksfahrer aus Kanada, Champion von 2012, geht mit seinem Landsmann Kuno Wittmer für das BMW Team RMG an den Start. Auch für die Mannschaft rund um den erfolgreichen Teamchef Stefan Reinhold ist es die VLN-Premiere mit BMW. „An diesem Wochenende ist für mich so ziemlich alles neu“, sagt Spengler. „Ich war noch nie in einem Rennauto auf der Nordschleife unterwegs. Zudem bin ich ganz selten in einem vergleichsweise langsamen Rennwagen wie dem BMW M235i Racing Cup unterwegs, in dem ich immer in den Rückspiegel schauen muss, um niemanden aufzuhalten. Daran muss ich mich auch erst gewöhnen. Das Wochenende wird eine große Herausforderung für mich, auf die ich mich aber unheimlich freue.“

Marco Seefried hat in den vergangenen Jahren fast alle GT3-Fahrzeuge auf der Nürburgring Nordschleife bewegt: Audi, Bentley, Ferrari, Mercedes-AMG und Porsche. Sein Start mit Manthey-Racing ist der erste Porsche-Einsatz des Langstrecken-Spezialisten in der laufenden VLN-Saison. Einer seiner Teamgefährten für den neunten Lauf schlägt nun die gleiche Richtung ein: Felipe Fernández Laser. Er startet zusammen mit „G. Tonic“ im SP7-Porsche 911 von Manthey-Racing – nach Einsätzen im SCG 003 der Scuderia Cameron Glickenhaus und im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop immerhin das dritte Fabrikat in einem Jahr.

Der BMW M6 GT3 ist beim DMV 250-Meilen-Rennen zahlenmäßig überdurchschnittlich gut vertreten. Neben den Teams Walkenhorst Motorsport und ROWE Racing stoßen zwei neue Teams hinzu, die den GT3 aus München an den Start bringen: das BMW Team Schnitzer und Falken Motorsports. Während Schnitzer mit BMW-Junior Nico Menzel und dem erfahrenen Jens Klingmann nach fünf Jahren Nordschleifen-Abstinenz in die VLN-Familie zurückkehrt, betritt die Falken-Mannschaft Neuland. Der M6 GT3 wird von dem Team erstmals eingesetzt und dabei von Alexandre Imperatori und Philipp Eng pilotiert. Parallel geht auch der Porsche 911 GT3 R in den Farben des japanischen Reifenherstellers ins Rennen; hier wechseln sich Wolf Henzler und Frederik Makowiecki am Volant ab.

Christopher Mies und Connor De Phillippi reisen mit Land-Motorsport als frisch gebackene Champions im ADAC GT Masters zum Nürburgring und visieren ihren dritten VLN-Sieg in dieser Saison an.

Ein Modellwechsel steht bei dem langjährigen VLN-Teilnehmer Heinz Schmersal ins Haus. Nach Jahren im eigenen Audi TTRS 2.0 in der Klasse SP3T setzt der Wuppertaler im neunten Lauf erstmals einen Porsche Cayman GT4 Clubsport MR in der GT4-Klasse ein. Mit diesem Auto hatte das Team bereits beim 24h-Rennen in Barcelona erste Erfahrungen gesammelt. Das Cockpit des seriennahen Mittelmotor-Renners teilt sich Schmersal mit Markus Oestreich und Thomas Schmid.

Auch wenn die Meisterschaft praktisch entschieden ist – Alexander Mies und Michael Schrey reichte beim achten Lauf ein dritter Rang in der BMW-Cup-Klasse, um in der Tabelle uneinholbar zu sein – und auch im BMW M235i Racing Cup und im Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing bereits die Meister feststehen, bieten die verbleibenden beiden Saisonrennen in der VLN noch jede Menge Spannung. So ist die VLN-Produktionswagen- und die VLN-Speed-Trophäe ebenso offen wie die beiden Markenpokale von Opel und TMG.

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Was für ein Krimi! Der VLN Lauf Nummer 8 am Nürburgring 2016

Filmreifes Finish: Haribo-Racing feiert zweiten Saisonsieg

Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war gleich in mehrfacher Hinsicht filmreif. Handlungsstrang Nummer eins: In einem packenden Finish setzten sich Kevin Estre und Earl Bamber im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,371 Sekunden gegen Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 des Haribo Racing Teams durch. Die Freude über den Sieg währte aber nur kurz, denn gegen das Manthey-Duo wurde nach dem Rennen eine 35-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge verhängt. So blieb ihnen nur Platz zwei vor Peter Dumbreck und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Handlungsstrang Nummer zwei war der Kampf um die Meisterschaft. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren nach sieben Klassensiegen in Folge beim 48. ADAC Barbarossapreis im BMW M235i Racing Cup nur auf Rang drei. Die erbeuteten Punkte reichen den beiden Piloten von Bonk-Motorsport jedoch, um ihre überlegene Spitzenposition in der Tabelle zu verteidigen. Unter normalen Umständen ist Mies und Schrey der Titel nicht mehr zu nehmen, die Chancen der Konkurrenten sind rein theoretischer Natur.

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Christian Krognes hatte im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop im Zeittraining mit einer Rundenzeit von 7:53,375 Minuten die Pole-Position errungen. Teampartner Jesse Krohn übernahm nach dem Start die Führung und verteidigte sie gegen den Haribo-Mercedes-AMG GT3, den Manthey-Porsche 911 GT3 R und den Lexus RC F GT von Dominik und Mario Farnbacher. Der Dritte im Walkenhorst-Fahrerteam, der Schwede Victor Bouveng, kam wegen eines Unfalls in Runde zwölf nicht mehr zum Einsatz. Der Farnbacher-Lexus, der für einen Umlauf die Führung übernahm, schied nach 14 Runden vorzeitig aus, als das Fahrzeug beim Boxenstopp Feuer fing. Dabei wurde ein Mechaniker verletzt, der mit Verbrennungen an den Händen im Krankenhaus stationär behandelt wird.

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Führungskilometer sammelten ebenfalls der Frikadelli-Porsche (Klaus Abbelen, Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz wurden am Ende Sechste) und der Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon, mit dem Manuel Metzger allerdings in Runde 18 in der Hohenrain-Schikane wegen Flüssigkeit auf der Strecke (nach einem vorangegangenen Unfall) in die Streckenbegrenzung flog.

„Die letzten Runden in der Box zu verfolgen, war für mich die Höchststrafe“, gestand Uwe Alzen. „Das war ein unglaubliches Finish.“ Teamkollege Lance David Arnold ergänzte: „Wir hatten heute keine Zeit zum Verschnaufen, mussten jede Runde am Limit fahren.“ Nach seinem Sieg beim sechsten Lauf feierte das Haribo Racing Team nicht nur den zweiten Saisonsieg, sondern auch den dritten Podestrang in Folge. „Das ist vor allem für unser Team ein großartiger Erfolg“, bilanzierte Alzen. „Wir haben lange dafür gearbeitet und in den letzten zwei Jahren auch den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen müssen. Umso schöner, dass es aktuell für uns so gut läuft.“

Auch wenn es am Ende nicht den Sieg zu feiern gab, zeigte sich Kevin Estre erleichtert. „Ich bin nach meinem Crash beim 24h-Rennen zum ersten Mal wieder auf der Nordschleife gefahren“, sagte der Franzose. „Von daher fühlt es sich sehr gut an, das Rennen erfolgreich beendet zu haben.“ Mit der Performance des 911 GT3 R war auch der Drittplatzierte Peter Dumbreck zufrieden: „Unser Team hat den Porsche sehr gut weiterentwickelt, und wir haben einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“

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Ein neuer Rundenrekord gelang Nico Verdonck im Ford GT von H&R Spezialfedern. Im zweiten Umlauf umrundete der Belgier die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife in 7:58,558 Minuten. Damit unterbot er die bisherige Bestzeit von Jens Klingmann, der 2014 mit einer Zeit von 7:59,045 Minuten als erster Fahrer die 8-Minuten-Marke geknackt hatte.

Mies und Schrey: uneinholbar in Führung, aber eben noch keine Meister
Das Saisonrennen Nummer acht war für Alexander Mies und Michael Schrey eine Zitterpartie. Nach sieben souveränen Klassensiegen im BMW M235i Racing Cup riss die Glückssträhne. Im Training kam Mies von der Strecke ab und beschädigte sein Auto. „Sieben Rennen lang hat unser BMW keinen Kratzer abbekommen und jetzt das“, ärgerte sich Mies. Die Bonk-Mannschaft leistete Großes und brachte den M235i rechtzeitig an den Start. Von Position drei aus gestartet, fiel das Duo in der Anfangsphase ans Ende des Feldes zurück: Mies musste auf der Strecke anhalten, um seinen Sitz neu zu justieren. Danach starteten er und sein Kollege eine fulminante Aufholjagd, die sie bis auf Rang drei in der mit 20 Fahrzeugen erneut stark besetzten Cup-Klasse nach vorne brachte. Damit liegen Schrey und Mies nach acht Rennen in der Meisterschaft praktisch uneinholbar in Führung. Zwar wäre es den Verfolgern rein rechnerisch möglich, den beiden den Titel noch streitig zu machen; bei den bisherigen Durchschnittszahlen in den in Frage kommenden Klassen ist dies jedoch nur theoretischer Natur, so dass für Bonk-Motorsport am Ende der Saison der vierte VLN-Titel zu Buche stehen wird.

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Der Sieg in der BMW-Cup-Klasse ging an Heiko Eichenberg, der als Solist im M235i des Teams Securtal Sorg Rennsport seinen zweiten VLN-Klassensieg feierte. Die Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing entschieden Marc Hennerici und Moritz Oberheim erneut für sich. Ihr sechster Klassensieg bedeutet gleichzeitig den vorzeitige Titelgewinn der in diesem Jahr neu eingeführten Cayman-Trophy. Derweil haben Manuel Amweg und Thomas Lampert vom Toyota Swiss Racing Team mit ihrem vierten Klassensieg 2016 die Tabellenführung im TMG GT86 Cup ausgebaut.

Der neunte Saisonlauf findet bereits in zwei Wochen am 8. Oktober statt. Das DMV 250-Meilen-Rennen – Ausrichter ist der MSC Adenau – führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Spanier auf der Pole Position: Seat Leon Cupra 290 im Test

Es ist der schärfste GTI im VW-Konzern, nur den Namen GTI, den trägt er nicht. CUPRA steht für CUP RACER, eine gute Gelegenheit, sich den Seat Leon Cupra während des sechsten Laufes zum SEAT Leon Eurocup näher anzuschauen.  Der Nürburgring und seine Grand Prix-Strecke fordert die Cup-Piloten, die Eifel und ihre Straßen drumherum, den Testwagen. Test des 290 PS starken SEAT LEON CUPRA.

Test: Seat Leon Cupra 290

Pole Position in der GTI-Klasse

Wer 35.000 € im Budget hat, der bekommt eine Mittelklasse-Limousine mit 150 PS Diesel, ein wenig Ausstattung und oftmals noch weniger Emotionen. Oder man denkt noch einmal nach, erinnert sich an die Traumwagen der Jugend und schaut, was gibt eigentlich die „Hot Hatch“ Klasse so her? Man erinnert sich ja gerne an früher. Da war alles besser. Schärfer und natürlich viel emotionaler. Zum gleichen Preis bekommt man auch die Speerspitze aus dem sportlichen Programm der Spanier. Der Leon Cupra mit 290 PS lockt.

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Eine um 5 Kilogramm erleichterte Auspuffanlage mit einem Mittelschalldämpfer, weniger Gegendruck, ein wenig Bits-und-Bytes Geschubse im Motorsteuergerät und aus dem 280 PS Cupra wird ein 290 PS Cupra. Das passt zum 20-jährigen Jubiläum des Spaniers. Zum „noch“ moderaten Grundpreis von aktuell 35.420 € gehören zudem adaptive Stoßdämpfer und LED-Hauptscheinwerfer. Und fünf Türen. Damit hat der Spanier sogar ein praktisches Argument auf seiner Seite. Wer noch mehr Alibis benötigt, um den Kauf eines 290 PS-Kompakten zu rechtfertigen, der kann natürlich alternativ auch zum Kombi mit dem ST im Namen greifen.

Mit der Cupra-Optik fällt man auf, ohne zu nötigen. Wer es expressiver mag, der kann zudem aus einem Vorrat an „Kriegsschminke“ wählen. Muss man aber nicht. Um die zwei markanten Auspuff-Endrohre und den leichten Diffusor kommt der Käufer zwar nicht herum, aber schon eine schlichte Lackierung nimmt dem athletischen Leon die optische Schärfe. Wobei das die falsche Entscheidung wäre. Nehmen Sie ihn in rot! Bitte.

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Dass es die Spanier mit dem sportlichen Anspruch des Cupra 290 durchaus ernst meinen, zeigt der Blick in die Preisliste. Unter dem Punkt CUPRA Top Performance-Paket findet man eine Option, die extreme Maßnahmen bereithält. Der Wegfall der Climatronic, von Ablagefächern und Lautsprechern sorgt für eine Gewichtsreduzierung. Der Kunde zahlt hierfür 4.620 € Aufpreis. Für 3.060 € und ein Muss für echte Petrolheads steht das CUPRA Performance-Paket in der Preisliste. 19-Zoll Leichtmetallräder mit Michelin Pilot Sport Cup 2 Bereifung und eine 4-Kolben Bremsanlage von Brembo packen dann die Ernsthaftigkeit des Sport-Vorhabens in deutlich verschärfte Argumente.

Eine mechanische Vorderachssperre bekräftigt die Ansprüche. Und sie ist notwendig. 290 PS und 350 Nm fallen mit Nachdruck über die Reifen auf der Vorderachse her. Selbst im dritten Gang zerrt der Benziner bei Volllast ordentlich am belederten Lenkrad. Auf der Landstraße verwandelt sich der Charakter dann in „hingebungsvoll“. Enge Kehren zerren freilich noch immer am Volant, aber wer den lockeren Flow über die Eifelstraßen findet, wer die weiche Linie wählt und sich dabei nicht zu sehr in Versuchung führen lässt von der hartnäckig agierenden Brembo-Bremse, der swingt den Cupra behände über das Asphaltband. Die kraftvoll zubeißende Brembo-Anlage führt zu späten und harten Bremspunkten, einfach weil es geht. Das per Knopfdruck verstellbare Fahrwerk erlaubt jedoch ehrgeizige Kurven-Tempi, der weiche und runde Fahrstil ist mit leicht gesteigerten Kurven-Tempi möglich. Das optionale Doppelkupplungsgetriebe pfeffert im CUPRA-Modus die Gänge mit herzhafter Freude in die Schaltgassen. Nur um im Bedarfsfall und Comfort- oder Eco-Modus den verschliffenen Partner zu geben. Eine sehr gelungene Spreizung des Charakters, und das auf Knopfdruck.

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Wer sich nicht gerade auf der Jagd nach der Pole-Position in Richtung Drehzahlbegrenzer begibt, der findet im Leon Cupra dennoch ein feines Alltagsauto. Der Spagat zwischen GTI-Oberhaupt und Familienkutsche gelingt sehr gut. Wobei die sportlichen Gene des Spaniers nie zu verleugnen sind. Mit der 19-Zoll Bereifung ist der Abrollkomfort eingeschränkt.

Während sich die Piloten im Seat Leon Eurocup auf der Rennstrecke einen spannenden Fight liefern, überzeugt der Cupra 290 außerhalb der Rennstrecke, über die Eifelgassen getrieben, mit sportlichem Ehrgeiz. Hier hat die VW-Tochter Seat ganz klar den schärferen GTI auf die Räder gestellt.

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SEAT Leon Eurocup auf dem Nürburgring

Einsteigen, anschnallen und die Motoren starten. Am Nürburgring wird es am Wochenende wieder laut und schnell. Die Racer des Seat Leon Eurocup sind zurück. Zum dritten Mal ist der Nürburgring der Austragungsort für den Seat Leon Eurocup.

14 Rennfahrer in ihren 330 PS starken Seat Leon Eurocup-Rennern gehen am Wochenende am Nürburgring an den Start.

Es gibt derzeit drei Fahrer, die bei nur zwei Rennen vor Saisonende alle eine Chance auf den Gesamtsieg haben – die nächsten Rennen werden also nochmal richtig spannend. Der traditionsreiche Nürburgring wird eine Herausforderung für alle. Hier kann der kleinste Fehler über Sieg oder Niederlage entscheiden. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die beiden nächsten Rennen ausgehen werden. Und ich bin mir sicher, dass noch mit einigen Überraschungen zu rechnen ist“, so Jaime Puig, Direktor von SEAT Sport.

Der Nürburgring ist eine Rennstrecke von 5,1 Kilometern Länge mit deutlichen Höhenunterschieden und ist als schnellster Kurs im Rennkalender bekannt. Der Kurs verfügt über sieben Links- und zehn Rechtskurven und hält einige Eigenheiten bereit, die den meisten Fahrern gut bekannt sind. Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing) hat gute Erinnerungen an die deutsche Strecke, konnte der Norweger doch hier vor zwei Jahren seinen ersten Sieg feiern.

 

VLN: Dramatischer Sieg für Porsche beim 6-Stunden Rennen

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison. Dabei errangen der Franzose und der Deutsche einen neuen Distanzrekord für das 6h-Rennen: Sie legten in 43 Runden 1.047,394 Kilometer zurück.

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Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewunken, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Vierte. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock vom Team Phoenix-Racing auf Rang vier. So lautet die Bilanz: vier GT3-Sportwagen von vier deutschen Automobilherstellern auf den ersten vier Positionen.

Rennbericht Fotos VLN 047 ROWE 6-Stunden VLN 7

Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

„Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, erklärte Bergmeister im Ziel. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen. Hinzu kommt, dass das Team mit einer perfekten Strategie und sehr guten Boxenstopps die Grundlage für diesen Sieg gelegt hat.“

Rennbericht Fotos VLN 278 ROWE 6-Stunden VLN 7

Die dramatische Schlussphase wird auch Arnold lange in Erinnerung bleiben. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, kriege ich sicherlich graue Haare“, meinte er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance. Heute war das Glück auf unserer Seite, wir hatten unsererseits auch schon oft genug Pech.“

Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

Rennbericht Fotos VLN 008 ROWE 6-Stunden VLN 7

Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

Rennbericht Fotos VLN 094 ROWE 6-Stunden VLN 7

Ein Rekord für die Ewigkeit: Opel Manta geht ins Motorsport-Geschichtsbuch ein
Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten fuhren beim Saisonhighlight ein geschichtsträchtiges Rennen. Beim 111. VLN-Einsatz des betagten Opel Manta durchbrachen sie nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife – ein Rekord, der wohl nie einem anderen Rennauto gelingen wird. Nach 35 Runden überquerten sie zudem als Sieger der Klasse H2 die Ziellinie. Für Doppelstarter Strycek immer noch nicht genug: Zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, konstatierte er bei der Siegerehrung.

Die Tabellenführer siegen weiter: Mies/Schrey auch über sechs Stunden nicht zu bremsen
In Sachen Meisterschaft ist beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen eine Vorentscheidung gefallen. Was zu Beginn der Saison kaum jemand für möglich gehalten hat, ein Durchmarsch im stets sehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup, wird langsam aber sicher Realität. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren für Bonk-Motorsport den siebten Klassensieg im siebten Rennen ein. Indes mussten die direkten Verfolger in der Fahrerwertung weiter Federn lassen. Mies/Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel zu sichern.

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Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. September statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs zeigt der Sender SPORT1 am 10. September um 12:30 Uhr.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Die VLN feiert das Ende der Sommerpause

Mit dem 39. RCM DMV Grenzlandrennen findet die rund einmonatige Sommerpause in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ihr Ende; das sechste von zehn Rennen der Saison 2016 steht an. Wie in den vergangenen drei Läufen werden im BMW M235i Racing Cup wieder die meisten Autos um den Klassensieg kämpfen. Alexander Mies und Michael Schrey wollen ihre Serie mit dem sechsten Erfolg im sechsten Rennen ausbauen. Sie sind die Gejagten in der VLN-Wertung und können sich, trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison, auf dem Weg zum Titel eigentlich nur noch selber schlagen. Seit dem dritten Lauf führen die beiden die Meisterschaft an und haben sich inzwischen einen beachtlichen Vorsprung erarbeitet.

Jede Menge Respekt verdienten sich in den ersten beiden Rennen des Jahres Frank Stippler und Anders Fjordbach. Im Audi R8 LMS von Phoenix Racing sicherten sich der routinierte Deutsche und der junge Däne in beiden Läufen den Gesamtsieg. Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte kehren Stippler und Fjordbach auf die Nordschleife zurück und haben nichts anderes als den dritten Sieg bei ihrem dritten VLN-Start im Sinn.

In einigen Klassen zeichnet sich eine ungewöhnliche Dominanz ab. Der Kampf um die Gesamtsiege zum Beispiel wird nach fünf Läufen von einem Auto, dem Audi R8 LMS, und zwei Fahrerpaarungen beherrscht: Stippler und Fjordbach sowie Christopher Mies und Connor De Phillippi. Beide Fahrerteams gewannen bislang jeweils zwei Rennen. Während Stippler/Fjordbach ihre Siegesquote im sechsten VLN-Rennen bei 100 Prozent halten wollen, sind Mies und De Phillipi nicht am Start.

Dafür machen sich die Fahrer der konkurrierenden Marken Hoffnungen auf den ersten Sieg des Jahres. Dicht dran war im vergangenen Rennen schon der Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey-Racing mit Jörg Bergmeis-ter und Michael Ammermüller, die sich nur hauchdünn im Kampf um Platz eins geschlagen geben mussten. Beide sind diesmal nicht mit am Start. Dafür setzt Manthey-Racing die beiden bewährten Porsche 911 GT3 R für Otto Klohs und Jens Richter sowie für Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg ein. In einem weiteren Porsche 911 GT3 R setzen die Lokalmatadore Klaus Abbelen und Sabine Schmitz mit Norbert Siedler und Patrick Huismann vom Frikadelli Racing Team alles daran, ihr erstes Top-Resultat der Saison zu erzielen.

Aufs Podium, aber noch zu keinem Sieg hat es der Mercedes-AMG GT3 in diesem Jahr in der VLN geschafft. Die Teams von Black Falcon mit Abdulaziz Al Faisal, Adam Christodoulou und Yelmer Buurmann, Haribo Racing mit Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth sowie Car Collection Motorsport mit Peter Schmidt, Klaus Koch und Johannes Siegler starten am Samstag erneut einen Angriff auf die Spitze.

Die hat 2016 BMW zumindest schon einmal in der VLN erobert, und beim dritten Lauf fuhren gleich drei M6 GT3 auf die ersten drei Plätze. Beim sechsten Lauf wird Walkenhorst Motorsport die Fahne der Münchener hochhalten und bringt drei Autos an den Start: zwei M6 GT3 für Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller sowie für Matias Henkola, Michele Di Martino und Jordan Tresson und einen Z4 GT3 mit Teamchef Henry Walkenhorst, Peter Posavac und Daniela Schmid.

Mindestens einen Rang höher als im vergangenen Rennen wollen die Brüder Dominik und Mario Farnbacher klettern; sie belegten in ihrem Lexus RC-F GT3 (Klasse SPX) zuletzt den vierten Rang und sind am Samstag neben Lorenz Frey und Stéphane Ortelli eines von zwei Lexus-Duos.

Spannung steht den VLN-Fans in der Eifel auch in den zahlreichen Klassen bevor. Neben den Meisterschaftsführenden in der Cup5-Klasse Schrey/Mies sind erneut alle Klassen-Favoriten mit am Start: So werden sich in der SP7 Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi (drei Siege/Black Falcon) erneut ein Duell mit Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück im Frikadelli-Porsche 991 GT3 Cup (zwei Siege) liefern. Auch in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing ist die Gesamtwertung hart umkämpft. Marc Hennerici und Moritz Oberheim (race-union Teichmann Racing) werden alles geben, um ihre Führung gegen Hamza Owega und Moritz Kranz sowie „Max“ und „Jens“ (beide Team GetSpeed) zu verteidigen. Kai Riemer und Arnd Meier (Arkenau Motorsport) sind ebenfalls in der Cup3-Klasse noch aussichtsreich im Rennen.

Drei weitere Teams wollen in ihren Klassen ihre Chancen auf den Gewinn des VLN-Titels wahren. In der V6 visieren die Meisterschaftszweiten Ivan Jacoma und Claudius Karch im Porsche Cayman (Mathol Racing) ihren sechsten Klassensieg im sechsten Rennen an. In der V5 hoffen Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer im BMW E36 auf den fünften Saisonsieg. Und Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana – die dreifachen Sieger der V4 – wollen sich im BMW E90 325i (Pixum Team Adrenalin Motorsport) gegen ihre Dauerrivalen Rolf Derscheid, Michael Flehmer und Zoran Radulovic (zwei Siege/Hofor Racing) behaupten.

Gewinnt Karten für die WEC am Nürburgring

Nach dem Drama von Le Mans: Porsche, Toyota und Audi zur Revanche am Nürburgring
  • • FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) vom 22. bis 24. Juli in der Eifel
  • • Offene Rechnung vor dem vierten Saisonlauf der WEC
  • • Vorjahressieger und Le-Mans-Gewinner Porsche in der Favoritenrolle

Einer spannungsgeladenen Revanche fiebert der Nürburgring beim vierten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) vom 22. bis 24. Juli entgegen: Denn nach dem Drama bei den 24 Stunden von Le Mans, als Toyota in der allerletzten Runde den scheinbar sicheren Sieg doch noch an Porsche verlor, haben vor allem die Japaner, aber auch Audi noch eine Rechnung offen. Nach dem dritten WEC-Lauf am 18./19. Juni in Le Mans bieten die „6 Hours of Nürburgring“ die erste Gelegenheit, sich zu rehabilitieren.

– Gewinnspiel –

Die spektakulärsten Rennwagen der Welt mit moderner Hybrid-Technik von Audi, Porsche und Toyota bilden die Spitze eines imposanten Starterfeldes mit 33 Rennwagen, darunter auch GT-Sportwagen von Aston-Martin, Ferrari, Ford und Porsche.

Nicht nur der Kampf um den prestigeträchtigen Sieg sorgt für Spannung, auch die atemberaubenden Überholmanöver aufgrund der vier Fahrzeug-Kategorien bürgen für Action pur bis zur Zielflagge. 62.000 Zuschauer erlebten im vergangenen Jahr eine grandiose Premiere der FIA WEC auf dem traditionsreichen Nürburgring. Die Eintrittskarten für das Sportwagen-Highlight sind unverändert günstig: Für nur 35 Euro gibt es die Wochenendkarte mit freier Platzwahl auf allen geöffneten Tribünen und freiem Zutritt zum Fahrerlager im Vorverkauf über die Info- und Tickethotline des Nürburgrings unter 0800 2083200 – oder ihr spielt einfach bei unserem Gewinnspiel mit und habt die Chance auf 2x 2 Eintrittskarten für den WEC-Lauf am Nürburgring!

FIA WEC Nuerburgring 001 Gewinnspiel

Prost, Piquet, Senna und Lauda – das sind Namen wie ein Donnerhall, die im Motorsport Geschichte geschrieben haben.

Wenn am 22. bis 24. Juli die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf dem Nürburgring startet, stehen diese großen Namen in der Teilnehmerliste. Es sind die Nachfahren der bekannten Motorsport-Ikonen. Sie haben ihren eigenen Weg ins Rennwagen-Cockpit gefunden und dokumentieren auf höchstem Level, eben bei einer Weltmeisterschaft, dass Talent scheinbar doch vererbt werden kann.

Nicolas Prost (FRA), Nelson Piquet junior (BRA), Bruno Senna (BRA) und Matthias Lauda (AUT) verfügen über Gene früherer Weltmeister. Die erfolgreichsten „Weltmeistersöhne“ sind sicherlich die Teamkollegen Nicolas Prost und Nelson Piquet junior. Der Sohn des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost (1985/86, 1989, 1993) hat mit dem Spross des dreifachen Formel-1-Champions Nelson Piquet (1981, 1983, 1987) zusammengespannt. Während sich die Väter einst auf der Strecke duellierten, machen die Söhne im Schweizer Team Rebellion Racing höchst erfolgreich gemeinsame Sache, übrigens mit dem deutschen Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidefeld als drittem Piloten im LMP1-Prototypen Rebellion R-One-AER. Beim Blick auf die Starterliste der LMP2-Kategorie bekommen Grand-Prix-Anhänger bei der Startnummer 43 verträumte Augen: Hier ist der Brasilianer Bruno Senna als Pilot eines Ligier JS P2-Nissan des portugiesischen Teams RGR Sport by Morand eingetragen. Der 32-Jährige aus Sao Paulo ist der Neffe des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Ayrton Senna und hat nach drei Jahren im Grand-Prix-Sport schon lange die Sportwagen für sich entdeckt. Vierter „Weltmeisterspross“ in der WEC ist Matthias Lauda, Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Niki (1975, 1977 und 1984). In der LMGTE-AM-Klasse startet er gemeinsam mit Ex-Formel-1-Pilot Pedro Lamy (POR) und Paul Dalla Lana (CAN) im Aston Martin Vantage V8. Ob Lauda, Senna, Prost oder Piquet junior – die vier Nachfahren haben ihr fahrerisches Potenzial längst unter Beweis gestellt, und jeder der vier ist auch auf dem Nürburgring für eine vordere Platzierung gut, wenn nicht sogar für den Sprung auf ́s Podium.

FIA WEC Nuerburgring 004 Gewinnspiel

Hier mitspielen und die Chance auf 2x 2 Eintrittskarten für das Wochenende sichern! –beendet–

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Teilnahmebedingungen

Der Veranstalter des Gewinnspiels ist „mein-auto-blog – Bjoern Habegger, Mühlberg 34, 97833 Frammersbach.  Die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgt ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen. Mit der Registrierung zum Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich anerkannt.

Teilnahme
Die Teilnahme am Gewinnspiel erfordert die Angabe der E-Mail-Adresse und jederzeit widerrufliche Zustimmung zum Bezug des mein-auto-blog Newsletters sowie die Annahme der Teilnahmebedingungen (Pflichtfelder sind mit einem Stern gekennzeichnet) bis zum 15.07.2016. Als Teilnehmer des Gewinnspiels gilt diejenige Person, der die E-Mail-Adresse, die bei der Anmeldung zum Gewinnspiel angegeben worden ist, gehört. Die Teilnahme am Gewinnspiel beinhaltet das Einverständnis, dass im Gewinnfall der Name und Wohnort in verkürzter Form auf dieser Website veröffentlicht werden.

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die bei der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind.

Ausschluss von Teilnehmern
Bei Mehrfachteilnahme oder falschen Angaben bei der Anmeldung kann ein Ausschluss vom Gewinnspiel erfolgen.

Spielende
Das Spiel endet am 15.07.2016.

Haftungsausschluss
mein-auto-blog / Bjoern Habegger haftet nicht für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme am Gewinnspiel oder mangels Erreichbarkeit des Gewinnspiel-Angebots ergeben, es sei denn, die Schäden sind auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln zurückzuführen, welches von der Firma mein-auto-blog / Bjoern Habegger zu vertreten ist.

Verlosung
Der Gewinner wird unter den Teilnehmern durch Losentscheid ermittelt und anschließend per E-Mail benachrichtigt. Sollte sich der Gewinner innerhalb von 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, so verfällt der Anspruch auf den Gewinn und es wird nach demselben Vorgehen ein Ersatzgewinner ausgelost. Für die Richtigkeit der angegebenen E-Mail-Adresse ist der Teilnehmer verantwortlich.

Sonstiges
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. mein-auto-blog / Bjoern Habegger behält sich das Recht vor, das Gewinnspiel ganz oder zeitweise auszusetzen, wenn Schwierigkeiten auftreten, welche die Integrität des Gewinnspiels gefährden.

Ausschluss des Rechtsweges
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Abenteuer 24h-Rennen am Nürburgring 2016

Es soll Menschen geben, die waren noch nie am Nürburgring. Und es gibt Menschen die waren schon einmal am Nürburgring, aber noch nie beim 24-Stunden. Ich verstehe beide Sorten von Menschen nicht. Das Motorsport-Mekka Nürburgring ist eine gänzlich eigene Kulturstätte. Für mich seit über 20 Jahren ein Pilgerpunkt. Nicht nur jährlich zum 24-Stundenrennen. Für mich ist der Nürburgring und vor allem seine Nordschleife ein Magnet der mich immer wieder anzieht. Ganz egal wie schlecht das Wetter auch sein mag. Sonnenbrand unter dem Regenmantel und am Tag drauf mit Sonnenstich und Erkältung im Bett. Der Nürburgring verwöhnt nicht immer mit „prima Klima“. Vor allem aber ist das Klima am Ring nicht mehr das Beste. Der Wahnsinn der Expansion, die Träume vom großen Geld, der Bankrott, der Verkauf. Wäre da nicht ganz nebenbei noch ein Autorennen, man müsste den Ring einfach ignorieren. So traurig ist vieles was dort passiert ist. Doch. Es ist eben die Nordschleife. Und mit dem 24h-Rennen ist dort zudem das größte Motorsport-Event das wir in Deutschland haben erwachsen.

N24h – Es gibt viel zu entdecken!

Jens Stratmann von rad-ab.com ist so einer. Er war schonmal am Ring. Aber das 24h-Rennen kennt er nicht. Dieses Jahr war es dann soweit – er konnte sich nicht mehr drücken. Jens und ich haben uns dann auch vor und hinter der Kamera abgewechselt um unsere Eindrücke in „bewegte Bilder“ zu packen.

Teil 1: Nissan Race Camp 24-Stunden Rennen

Jens nimmt Euch mit in das Nissan Racecamp. Er zeigt Euch sogar seine Schlafkabine. Mit dem Nissan Racecamp gehört der Japanische Hersteller mittlerweile zu den „festen Größen“ am Ring. Das Camp setzt sich aus Schlafmöglichkeiten und einem Event-Zelt zusammen. Hatte man die letzten Jahre noch auf Zelte gesetzt, hat das oftmals garstige Eifelwetter dafür gesorgt, dass man bei NISSAN jetzt die Container aufstellt.

Teil 2: Der schnelle Benny und sein TCR-Golf


Benjamin Leuchter ist der Rekordhalter für die schnellste Runde eines Serienfahrzeuges mit Frontantrieb auf der Nürburgring-Nordschleife. Benny hat uns vor kurzem am Bilster Berg den Golf GTI Clubsport erklärt, hier beim 24h-Rennen fährt er sein übliches Einsatzgerät. Einen Golf GTI nach TCR-Reglement. Benjamin nimmt Euch mit in das Servicezelt seines Teams „racing.one“ und erklärt sein Einsatzfahrzeug.

Teil 3: Der Walkenhorst BMW M6 GT3, powered by Dunlop


Das Design des WalkenhorstBMW M6 GT3 hat JP, also Jean-Pierre Kramer zu verantworten. Und als Entertainer, PS-Profi und Vollblut-Tuningfan ist JP bei seinen Fans bekannt. Was passiert, wenn man JP am Nürburgring zu einem Termin mit dem dem M6 von Walkenhorst bittet, seht ihr unter anderem in diesem Video. Dabei haben wir JP nicht einmal gesprochen, sondern waren nur für den Walkenhorst BMW M6 GT3 vor Ort. Aber die kreischenden Fans im Hintergrund, die wollten JP. Jens hat sich bei seinem „Hintergrundgespräch“ nicht einmal von den weiblichen Hostessen ablenken lassen. Ein ganzer Kerl, dieser Jens!

Teil 4: Rennabbruch und das Gespräch mit Bernd Schneider.


Nach nur 50 Minuten musste das Rennen aufgrund der üblen Wetterkapriolen abgebrochen werden. Zeit für mich, dem Jens das Mikro wegzunehmen und mich mit Bernd Schneider, Mister DTM, über das Rennen zu unterhalten. Zuvor war ich in der Box unterwegs und habe mit Thomas Jäger, dem Koordinator für den Kundensport bei Mercedes-AMG über die aktuelle Situation gesprochen.

Teil 5+6: Jens präsentiert Euch den Nissan NISMO GT-R (ich auch)


Für Nissan war das 24h-Rennen auch der richtige Anlass um den jüngsten NISMO vorzustellen. Godzilla 2017 – die NISMO-Variante des neuen Nissan GT-R. Jens fand ein paar Worte 😉 .. und ich auch:

Teil 7: Jens und sein erstes Mal 24h-Rennen

In diesem Teil blickt Jens auf „sein erstes Mal“ zurück. Sein erstes 24h-Rennen am Nürburgring. Ich denke, es hat ihm ganz gut gefallen. Und ich glaube auch, für 2017 sollten wir darüber nachdenken, was wir noch alles zeigen können. Oder?

 

Das 24h-Rennen 2016 – eine Angelegenheit die einen nicht unberührt lässt.

Dem Jens sein erstes Mal beim 24h-Rennen 2016

Für einen ersten Eindruck gibt es immer nur ein paar Sekunden und ein „erstes Mal“ dauert oft auch nicht viel länger. Für Jens war das erste 24h-Rennen dann doch eine etwas größere Nummer. Zusammen mit Jens (rad-ab.com / voice-over-cars.de) habe ich vom 24h-Rennen 2016 berichtet. Fotos geschossen, Fotos für Euch sortiert, News eingebunden und versucht möglichst viele Seiten des 24h-Rennens abzudecken.
Der Besuch bei Benny Leuchter und seinem TCR-Golf, der Blick hinter die Kulissen von Dunlop oder zum Beispiel das Interview mit Bernd Schneider. Das 24h-Rennen ist ein absolutes Motorsport-Highlight und vermutlich das wichtigste Autorennen des Jahres in Deutschland. Für Jens war das „erste 24-Stundenrennen“ vermutlich nur ein „anfixen“. Wenn Euch gefallen hat, was wir während des Rennens an Videos gedreht haben, dann lasst einen Kommentar da. Hier im Blog, oder unter einem der Youtube-Videos.
Schreibt uns auch, was Euch gefallen hat – oder was Euch nicht gefallen hat. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

VLN 2016

Jens hat es im Video gesagt: Wer nicht ein ganzes Jahr warten will, der sollte sich eines der kommenden VLN-Rennen hier am Nürburgring anschauen. Die dauert zwar meist nur 4-Stunden, liefern aber bereits einen ersten Eindruck vom nahbaren Motorsport, hier am Nürburgring.

Die 100 schärfsten Grid-Girls am Nürburgring

Was wäre der Motorsport ohne die Schönheiten mit den Startnummern? Richtig ärmer! Hier am Nürburgring ist an diesem Wochenende der „Grid-Girl-Himmel“ und wir haben für Euch die größte Grid-Girl-Galerie aller Zeiten angelegt! 

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Nissan GT-R Nismo 2017 feiert Premiere auf dem Nürburgring

Deutschland-Premiere auf dem legendären Nürburgring. Die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt und das 24-Stunden-Rennen (28. Bis 29. Mai 2016) bilden die perfekte Kulisse für die Premiere des neuen Nissan GT-R Nismo des Modelljahres 2017. Perfekt auch deshalb, weil es genau diese Nordschleife ist, an der sich die Japaner messen und die Talente des liebevoll als Godzilla bezeichneten Japan-Sportlers immer weiter ausfeilen.

Wie der serienmäßige GT-R erhält auch das Nismo Topmodell eine neu geschminkte Frontpartie mit einem neuen Stoßfänger.  „V-Motion“ nennt Nissan die markante Form des Kühlergrill mit seinem dunklen Chromfinish.

Im Gegensatz zur normalen Variante des Super-Sportlers besteht der Frontstoßfänger des GT-R Nismo aus Karbonfaser um ein ideales Maß an Steifigkeit zu erreichen. Die neu gestalteten Frontspoilerlippen optimieren den Luftstrom um das Fahrzeug, leiten die Luft um die Radhäuser herum und erzeugen ein hohes Maß an Abtrieb, was wiederum für eine gesteigerte Hochgeschwindigkeits-Stabilität sorgt. Insgesamt ist der Abtrieb, die der GT-R Nismo dank der Modifikationen erzeugt, so hoch wie bei keinem anderen Serienmodell in der Geschichte des japanischen Autoherstellers.

Premiere Nissan 004 Nissan GT-R 2017

Auch innen profitiert das neue Nismo Modell von den Verbesserungen, die Nissan bereits beim Facelift des GT-R umgesetzt hat, das auf der New York Auto Show im März 2016 vorgestellt wurde. Im Hinblick auf Ambiente und Anmutung erreicht das Fahrzeug ein neues Niveau; Armaturentafel, Lenkrad und Mittelarmlehne sind neu gestaltet und mit hochwertigem Alcantara-Leder bezogen. Verbessert und vereinfacht wurde auch das Layout der Mittelkonsole aus Karbonfaser: Durch die Integration von Audio- und Navigationssteuerung hat sich die Zahl der Knöpfe von 27 auf elf reduziert. Der auf acht Zoll gewachsene Touchscreen verfügt über größere Symbole, was die Bedienung genauso erleichtert wie die neue Menüsteuerung. Der Fahrer kann damit die Funktionen anwählen, ohne den Bildschirm berühren zu müssen – ein Feature, das sich vor allem bei höherem Tempo bezahlt macht. Exklusiv dem GT-R Nismo vorbehalten sind die mit Leder bezogenen Karbon-Schalensitze von Recaro mit roten Alcantara-Einsätzen.

Die deutlich verstärkte Karosseriestruktur des normalen GT-R verleiht auch dem neuen Nismo Topmodell nochmals verbesserte Fahreigenschaften – vor allem weil sie Modifikationen an Stoßdämpfern, Federn und Stabilisatoren ermöglichte, die zusammen mit dem erhöhten Abtrieb das Handling optimieren. Ablesen lässt sich das daran, dass sich sowohl die Slalomzeiten als auch die Kurveneigenschaften um jeweils fast zwei Prozent verbessert haben. Das aktive DampTronic Fahrwerk von Bilstein, das im Standard-GT-R serienmäßig zum Einsatz kommt, verfügt im GT-R Nismo über spezielle, von Nismo modifizierte Stoßdämpfer, die die Kraft des weiterhin 441 kW (600 PS) starken 3,8-Liter-Twin-Turbo-V6 noch effektiver auf die Straße bringen.

Der preisgekrönte Sechszylinder, intern mit dem Kürzel „VR38DETT“ versehen, ist das Ergebnis des bei vielen Motorsport-Events in aller Welt gesammelten Nismo Know-hows. Der mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe verbundene Motor verdankt seine Leistung nicht zuletzt den beiden Turboladern aus der GT3 mit größerem Durchmesser und höherer Durchflussrate. Komplett in Handarbeit gefertigt, trägt jeder Motor den Namen seines japanischen Takumi-Meisters auf einer kleinen Aluminiumplakette.

Premiere Nissan 003 Nissan GT-R 2017

Trotz seines nochmals kraftvolleren Wesens ist der neue GT-R Nismo gleichzeitig feiner ausbalanciert als zuvor und hat sich im Zuge der Überarbeitung zu einem Fahrzeug entwickelt, das auf einer kurvenreichen Gebirgsstraße genauso viel Spaß macht wie auf der Rennstrecke.

„Beim GT-R Nismo liegt die Betonung ganz klar auf dem ‚R‘ und der direkten Verbindung zum Rennsport“, erläutert Hiroshi Tamura, verantwortlicher Produktspezialist für den GT-R Nismo und den GT-R. „Auf Basis des neuen GT-Rhaben wir die neue Nismo Version zu einem ausgewogeneren Fahrzeug gemacht, mit nicht nur verbesserten Performance-Eigenschaften, sondern auch mit einer höheren Premium-Anmutung. Er ist das Ergebnis unseres kompromisslosen Strebens nach ultimativem Fahrspaß.“

Premiere Nissan 002 Nissan GT-R 2017

Der Nissan GT-R Nismo 2017 ist in fünf verschiedenen Außenlackierungen verfügbar. Das Fahrzeug wird in Tochigi (Japan) hergestellt, die Motoren werden per Handarbeit in Yokohama (Japan) gefertigt.

Motor-Spezifikationen (EU)

Bezeichnung

VR38DETT

Ventilsteuerung

DOHC

Zylinderzahl/Anordnung

V6

Hubraum (Liter)

3,8

Max. Leistung

441 kW (600 PS) bei 6.800 U/min

Max. Drehmoment

652 Nm bei 3.600-5.600 U/min

Abmessungen

Länge

4.690 mm

Breite (ohne Außenspiegel)

1.895 mm

Höhe

1.370 mm

Radstand

2.780 mm

Über Nismo

Nismo steht für „Nissan Motorsports“. Die Performance-Marke von Nissan ist ein Garant für „Innovationen, die begeistern“.Nismo macht Produkte mit innovativen Technologien und höchster Performance einem großen Kundenkreis zugänglich. Alle Nismo Fahrzeuge offerieren ein einzigartiges Fahrerlebnis mit vom Motorsport inspirierter Aerodynamik und sportivem Design, verbesserten Handling-Eigenschaften und einzigartiger Agilität. In der Welt des Motorsports kämpft Nissan unter anderem in der Japanischen Super GT Serie und der Langstreckenmeisterschaft um Siege. Die Marke liefert außerdem Motoren an Teams, die beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und in der Europäischen Le Mans Serie (ELMS) starten.

N24h: Stimmen aus dem ersten Qualifying

Es waren die Sieger des 24-Stunden Rennens 2015, die sich im ersten Qualifying an die Spitze setzen konnten. Laurens Vanthoor, Christopher Mies und Nico Müller werden in diesem Jahr ergänzt durch den Routinier Pierre Kaffer und mit einer 8:21,951 hat man sich im ersten Qualifying die vorläufige Pole-Position für das 44. ADAC Zurich 24h-Rennen gesichert. Unterstützung fanden sie hierbei jedoch auch vom Wettergott. War die Piste zum Start des abendlichen Trainings noch trocken, kam später mit der Dunkelheit auch noch Regen hinzu.

[notification type=“notification_info“ ]LIVE-Timing vom 24h-Rennen am Nürburgring[/notification]

Stimmen und Fotos aus dem ersten Qualifying

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

„Es ist schwierig im Nassen. Die Bedingungen ändern sich von Runde zu Runde, mal hat man mehr, mal weniger Aquaplaning. Aber der Audi liegt gut und wir gehen kein Risiko ein. Der vierte Platz, den wir im Trockenen herausgefahren haben, ist eine gute Position.“ >> #6 – Rene Rast – Audi R8 LMS

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„Die Bedingungen sind so schwierig, wie man es von der Nordschleife kennt. Stellenweise ist es sehr nass, und teilweise gibt es leichten Nebel direkt über dem Asphalt, weil es recht warm ist und der Regen verdampft.“ >> #18 – Jörg Müller – BMW M6 GT3

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„Es ist ziemlich rutschig und speziell bis zum Bereich Flugplatz muss man aufpassen. Durch die einsetzende Dämmerung sind die nassen Stellen nur schwer zu erkennen“ >> #22 – Klaus Graf – BMW M6 GT3

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„Wir versuchen noch herauszufinden, wie wir schneller werden können. Bei diesen Lichtverhältnissen sind die langsamen Piloten noch langsamer unterwegs. Das hat meine schnellen Runden immer wieder zunichte gemacht.“ >> #44 – Peter Dumbreck – Falken Porsche GT3R

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„Der Mercedes fährt sich gut. Zu Beginn musste man aufpassen, da die GP-Strecke noch nass war. Ich habe aber nichts riskiert. Wir wollen uns noch für für das Top-30-Qualifying qualifizieren. Auch mit dem Stup sind wir so gut wie fertig und nehmen nur noch den Feinschliff vor.“ >> #88 – Maximilian Götz – Mercedes-AMG GT3

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133 (Im Bild das Schwesterfahrzeug) – Schrick / Schumann / Naumann / Hammel (Hyundai i30 1,6T) 23:04 Uhr Klassenpole mit einer Rundenzeit von10.05,368 Minuten.