Mitsubishi Pajero: Oben angekommen.

Der Mitsubishi Pajero ist einer der letzten echten Geländewagen. Und zeigt unbeindruckt, wo es lang gehen kann. Wenn man sich traut. Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit… da gab es eine strikte Klassenaufteilung. Es gab Limousinen, Cabrios, Fließheckmodelle und Kombis. Da zogen auch noch Klein- und Kompaktwagen, Coupés und Sportler über ihre Bahnen über den Asphalt. We…

News: Maserati Levante – Der Italiener fürs Grobe

Luxus-Autobauer Maserati zeigt erste Bilder seines neuen SUV Levante, das im Frühjahr auf den Markt kommt und seine Premiere auf dem Genfer Autosalon (3.-13.März) feiert. Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist.

Luxus-Autobauer Maserati zeigt erste Bilder seines neuen SUV Levante, das im Frühjahr auf den Markt kommt
Luxus-Autobauer Maserati zeigt erste Bilder seines neuen SUV Levante, das im Frühjahr auf den Markt kommt

Die zweigeteilten Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. An den vorderen Kotflügeln hat der Levante die drei typischen Lufteinlässe. Der schräge Heckabschluss trägt einen Spoiler, die horizontalen Rücklichter betonen die Breite.

Der schräge Heckabschluss trägt einen Spoiler, die horizontalen Rücklichter betonen die Breite
Der schräge Heckabschluss trägt einen Spoiler, die horizontalen Rücklichter betonen die Breite

Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet. Neben bestmöglichem Handling auf der Straße ist der Levante auch auf den Einsatz abseits befestigter Wege optimiert. Für den, in Turin gebauten Levante werden noch nicht näher benannte Benzin- und Dieselmotoren erhältlich sein.

Die Mercedes SUV-Familie bekommt neue Namen

Ein Kind braucht einen Namen. Und dann bleibt es bei diesem Namen, ein Leben lang. Man tut sich also gut daran, diese Namensgebung gut zu überlegen. In der Automobil-Industrie war es früher einfach. Die Franzosen hatten zwei Buchstaben, die Italiener flotte Namen und bei den Deutschen waren es Zahlenspiele. Oft nach diesem Muster: „320“. Die drei stand für die Baureihe, die 20 für den Hubraum und damit für zwei Liter. Bei Mercedes brachte man vor einigen Jahren die „Klassen“ ins Spiel. Von der A bis zur S-Klasse, alles logisch durch buchstabiert. Erst die Baureihe, dann den Hubraum.

Allerdings hatten die Hersteller früher auch nur eine Handvoll Modelle. Da war es bei BMW einfach mit 1 bis 8 auszukommen. Das ist Mercedes nicht anders. Schon längst besiedeln die beiden Premium-Hersteller jede noch so kleine Nische und manchmal, ja manchmal, da erfinden sie Nischen ganz einfach. Der CLS war so eine Sache – da wurde eine Nische geschaffen, die zuvor niemand kannte. Das viertürige Coupé. Heute haben viele Hersteller ein viertüriges Coupé. Jedoch – mehr Modelle – mehr Bezeichnungen. Und manchmal überwerfen sich dann die unterschiedlichen Baureihen.

Erlkönig Mercedes-Benz 4D1_9466-3227335444-O MLC

Das dürfte der Grund sein, weswegen man sich bei Mercedes vor einiger Zeit mit der Frage beschäftigen musste, wie denn die zukünftigen „SUV-Modelle“ benannt werden sollen. Das Bild zeigt einen, bislang als MLC bekannten Erlkönig. Eine Art Coupé mit vier Türen, auf Basis der M-Klasse. Die M-Klasse trägt sich schon länger mit einem Doppelnamen. ML steht darauf, M-Klasse wird sie im Volksmunde genannt.

Jetzt sickert durch und die Kollegen des passion-Blogs haben es zuerst geschrieben, der MLC wird nicht als MLC an den Start gehen. Nun ist im Artikel noch die Rede von „Gerüchten“, üblicherweise sind die Gerüchte des mb-Passion-Blogs jedoch sehr nah an der Wahrheit. Und manchmal – ja manchmal, da wird die Information ja auch direkt von Mercedes-Benz gestreut.

Die zukünftigen Namen* der Mercedes-Benz SUV-Familie:

  • GLA
  • GLA Coupé
  • GLC
  • GLC Coupé
  • GLE
  • GLE Coupé
  • GLS
  • GLS Coupé

8 SUV-Modelle?

Der GLA ist bekannt und der Fahrbericht zum GLA findet sich hier – eigentlich ist der GLA gar kein echter SUV, aber das soll hier jetzt nicht das Thema sein. Schaut man sich die Liste an, dann führt der GLA nicht nur das Regiment der neuen Namen an, nein, er war sogar der Erste der mit der neuen Modellbezeichnung an den Start ging. Ein kleiner – früher – Hinweis. GL für Gelände und A für die korrespondierende Fahrzeugklasse.  Ob es ein GLA Coupé geben wird? Im Prinzip ein CLA auf Stelzen? Die Plattform-Technik gibt es her, die Nische wäre noch nicht da. Aber eventuell als „GLA Coupé“ der dann eine Klasse tiefer zu Hause ist? Denn auch hier bleibt noch Platz unterhalb des GLA. Ob Mercedes diese Klasse darunter überhaupt besetzten will, dürfte jedoch davon abhängig sein, ob BMW einen Mini Countryman-Abkömmling unter dem Label des Propellers anbietet.

Der GLC ist der logische Schritt der aus der Umbenennung der Modelle hergeleitet wird. Bislang als GLK bekannt, wäre die Neu-Auflage des GLK in der Zukunft ein GLC, denn die dazugehörige Fahrzeugklasse ist die C-Klasse.  Eine Coupé-Version hier, analog zu BMWs X4 halte ich für zwangsläufig notwendig.

Und nun – der GLE. Heute noch als M-Klasse oder ML bekannt, ist der GLE in der Zukunft der große SUV im Segment der Mercedes-Offroader. Und der neue – bislang als MLC bekannte Erlkönig, wird sich wohl als GLE Coupé auf der Messe in Detroit zeigen. Ob Mercedes dann Nägel mit Köpfen macht und den ML zum GLE tauft ist bislang unklar.

Und was wird aus dem GL?

Das bislang größte SUV-Schiff der Stuttgarter müsste, bleiben wir bei der Klassen-Analogie, zum GLS werden. Klingt ein wenig nach Paketdienst und nicht nach Luxus. Wäre aber konsequent. Ebenso konsequent wäre ein GLS Coupé. Denn daran arbeiten auch die Münchner.

Zählt man alle Modelle zusammen, landen wir bei 7 bis 8 Modellen. Und einer völlig neuen Namensgebung für die derzeit so angesagte Klasse der SUVs.

Was davon am Ende wahr wird? Wir werden es erleben. Aber ganz unter uns: Wenn die Jungs von MB-Passion auf dem Trip sind, dann sind sie nur selten auf einem Holzweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*die vermutlichen Namen, nichts davon ist bislang offiziell!

BTG-Rundenrekord im Range Rover Sport

Update: Nein, es war doch nicht BTG, es war die Industriepool-Runde, ab/bis T13. Das macht die Sache noch ein wenig spektakulärer. Und ja - ich hatte BEVOR ich den Artikel schrieb, extra nachgefragt. Sei es drumm:

 

Okay, es ist ein Rundenrekord für die SUV-Klasse. Aber es ist ein Rundenrekord. Mit 8 Minuten und 14 Sekunden wurde ein Testfahrzeug für den kommenden Range Rover Sport SVR auf der Nordschleife gestoppt.  Damit ist der SVR RAnge im übrigen schneller als der Jeep Grand Cherokee mit einer 8:49 und einem Cayenne Turbo S, der die Nordschleife bereits in einer 8:33 umrundete [Quelle].

Beim Goodwood Festival of Speed“ im Juni feierte der Range Rover Sport SVR seine Fahrpremiere vor großem Publikum. Anschließend kehrte das dynamische Modell in die Eifel zurück, um das intensive Testprogramm fortzusetzen. Das „dicke Ding“ ist dabei leistungsstark wie kein Land Rover zuvor: Der weiter entwickelte 5,0-Liter-Kompressor-V8 bringt 550 PS an die vier angetriebenen Räder – 40 PS mehr als beim bisherigen Supercharged-Topmodell.

Rundenrekord auf der Nordschleife

Für die Optimierung von Handlingeigenschaften und Fahrverhalten eignet sich der Nürburgring ideal. Mit ihrem welligen Profil ist die berühmte Nordschleife die ultimative Teststrecke gerade für Hochleistungsmodelle. Und dazu zählt nun auch der Range Rover Sport.

Mike Cross, Chief Engineer Vehicle Integrity bei Land Rover, erklärt: „Der Nürburgring ist für die Modellentwicklung und -erprobung einer der härtesten Prüfsteine. Auf den 20,8 Kilometern mit seinen mehr als 70 Kurven kann man Autos stärker, zuverlässiger und schneller machen. Wir wollten herausfinden, ob sich ein SUV in diesem anspruchsvollen Umfeld wie ein Sportwagen verhalten kann. Das Ergebnis dieses Projekts ist spektakulär: Der neue Range Rover Sport SVR hat eindrucksvoll demonstriert, dass er auf der Straße wie ein echtes Performance-Modell auftritt.“

Für die Entwicklung des neuen Range Rover Sport SVR zeichnet das Spezialistenteam von Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations verantwortlich. Sie hatten das Ziel, den am stärksten leistungsorientierten Range Rover Sport aller Zeiten zu schaffen – und dies ohne Abstriche beim hohen Fahrkomfort der Baureihe und ihren bemerkenswerten Geländeeigenschaften zu machen. So verfügt auch der Range Rover Sport SVR über eine Getriebeuntersetzung für harte Offroad-Einsätze und über die 850 Millimeter messende Wattiefe, die alle übrigen Varianten der erfolgreichen Modellreihe auszeichnet.

Der neue Range Rover Sport SVR wird im kommenden Jahr in den Ausstellungsräumen der Land Rover-Händler eintreffen.  Ob man dann aber gleich auf die Nordschleife abbiegen muss? Vermutlich eher nicht.

Technische Daten – Mercedes-Benz GL 350 BlueTec 4matic

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Mercedes-Benz GL350 BlueTEC 4matic
Markteinführung am: Modell seit April 2012 / Markteinführung 2006
Motortyp: Sechszylinder V-Motor 72° Bankwinkel, Aluminium-Kurbelgehäuse mit Graugussbuchsen. 24-Ventile. Ventiltrieb: Kette
Hubraum in ccm³: 2.987
max. Leistung bei min-1: 190 kW / 258 PS bei 3.600 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 620 Nm von 1.600 bis 2.400 U/min
Länge, Breite, Höhe, Radstand in mm: 5.120 x 1.934 x 1.850 – 3.075
Achsverschränkung:
Vorderer Böschungswinkel:
Hinterer Böschungswinkel: 26°
Leergewicht: 2.455 kg
Watt-Tiefe in mm: 800
Wendekreis: 12.4 m
Bremsen: VA: –, HA: —
Allradantrieb / System: Permanenter Allradantrieb 4matic
Getriebe: 7-Gang Wandlerautomatikgetriebe
Differentialsperren: elek. Traktionskontrolle
Tankvolumen 100 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 209 g/km
Abgasnorm EU 6
Effizienzklasse:
cW-Wert: 0,36
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts 8,9 l / 100km
Normverbrauch außerorts 7,5 l / 100km
Normverbrauch kombiniert 8,0  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 7,9 Sekunden
Basispreis: GL 350 BlueTEC ab 73.125,50 €  [inkl. MwSt.]
Garantie: 24 Monate
Stand 12/2013

Mercedes-Benz GL 350 01 Fahrbericht

Mercedes GL 350 BlueTEC 4matic – Bewertung

Diese drei Fragen müssen noch geklärt werden:

Was sagt der Nachbar?

Sie ziehen um? Oder ziehen Sie direkt in den GL ein? Bitte achten Sie beim parken darauf, nicht unsere Hof-Einfahrt zu zu stellen und – könnte ich auch mal fahren? 

Wie ist das Überhol-Prestige?

2.6 Tonnen Lebendgewicht machen bei Tempo 200 enorm Eindruck. Der GL logiert königlich auf der linken Spur der Autobahn.

Was hat mich besonders überrascht?

Auch in Stuttgart kann man die Gesetze der Physik nicht überlisten, doch die Handlichkeit, die man dem GL anerzogen hat, beeindruckt. Ist er erst einmal ein Fahrt, gehört der GL zur Klasse der „Left-Hand-Only-Cruiser“. 

Mercedes-Benz GL 350 07 Fahrbericht

Bewertung:

Komfort: 39 von 45 Punkte

  • Raumgefühl Mitfahrer: 10 von 10 Punkte.
  • Sitzposition Fahrer: 4 von 5 Punkte.
  • Klimatisierung: 5 von 5 Punkte.
  • Kofferraum u. Zuladung: 8 von 10 Punkte.
  • Fahrgeräusche innen: 5 von 5 Punkte.
  • Assistenzsysteme:  7 von 10 Punkte.

Fahrspaß: 25 von 40 Punkte

  • Landstraße: 6 von 10 Punkte.
  • Autobahn: 8 von 10 Punkte.
  • Stadt: 1 von 5 Punkte.
  • Überholprestige: 4 von 5 Punkte.
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkte.
  • V/max: 3 von 5 Punkte.

Kosten: 10 von 30 Punkte

  • Anschaffung: 2 von 10 Punkte.
  • Aufpreisliste: 3 von 5 Punkte.
  • Versicherung: 1 von 5 Punkte.
  • Garantiezeit: 1 von 5 Punkte.
  • Wertverlust: 3 von 5 Punkte.

Antrieb: 26 von 40 Punkte

  • Motor: 8 von 10 Punkte.
  • Getriebe: 6 von 10 Punkte.
  • Bremsen: 7 von 10 Punkte.
  • Sound innen: 2 von 5 Punkte.
  • Lenkgefühl: 3 von 5 Punkte.

Umwelt: 18 von 30 Punkte

  • Test-Verbrauch: 6 von 10 Punkte.
  • CO² nach Norm: 5 von 10 Punkte.
  • Außengeräusch: 7 von 10 Punkte.

Qualität: 14 von 15 Punkte

  • Spaltmaße außen: 5 von 5 Punkte
  • Haptik: 4 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 5 von 5 Punkte
Beurteilungs-Matrix

Mercedes-Benz GL 350 08 Fahrbericht

zu den technischen daten

 

Fazit zum Fahrbericht: Isuzu D-Max Double Cab 4×4

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Isuzu D-Max: [zum Anfang]
Für einen PickUp mit 4×4-Charakter fährt sich der D-Max sehr manierlich. Natürlich sind die großen Räder mit ihrem groben Profil, der hohe Schwerpunkt und das Fahrwerk mit ordentlich Federweg, keine idealen Zutaten um Fahrspaß zu vermitteln. Aber unter seinesgleichen überzeugt der D-Max mit solidem Geradeauslauf und akzeptabler Seitenneigung. Zudem gibt es Kleinwagen die weniger Gefühl für die Straße vermitteln.

Preise und Ausstattung

Einzelkabine, große Einzelkabine mit zweiter Sitzbank aber nur zwei Türen oder als Doppelkabiner mit vier Türen. Der D-Max ist ein klassischer Pick-Up und lässt sich entsprechend seiner geplanten Nutzung mit mehr Innenraum oder mehr Ladefläche kombinieren.

Während es den Einzelkabiner nicht mit der 5-Stufen Automatik und auch nur in der „Basic-Ausstattung“ gibt, lässt sich beim Doppelkabiner zwischen manuellem Getriebe und Automatik sowie zwischen drei Ausstattungs-Versionen wählen. Wer sich für einen Pick-Up aus der Verwandschaft der Nutzfahrzeuge entschieden hat, der sollte sich auch die Premium-Ausstattung gönnen. Für 35.550 € ist der D-Max dann so ausgestattet wie der Testwagen auf meinen Fotos. Für 35.550 ist zudem die etwas träge agierende, aber gut zum Pick-Up Charakter passende Automatik inklusive.  Zudem gibt es die abschließbare Heckklappe auch nur in Verbindung mit der Premium-Ausstattung.

Isuzu D-Max im Test Foto von vorne

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Vorteile:

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  • Praktisch
  • Robust
  • Pragmatisch

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Nachteile:

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  • Rauer Motor
  • Langsame Automatik
  • Nutzfahrzeug-Charme

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Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  10.1 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  8.2 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  12.8 Liter auf 100 KM

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Isuzu D-Max Sitzplätze

Das hätte ich mir vom Isuzu D-Max noch gewünscht:

  • Mehr Möglichkeiten zur Individualisierung durch eine ideenreicherer Ausstattungsliste.

Bewertung:

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Komfort: 22 von 45 Punkte

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  • Raumgefühl Mitfahrer: 8 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 3 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 2 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 8 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 2 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 2 von 10 Punkte

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Fahrspaß: 6 von 40 Punkte

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  • Landstraße: 2 von 10 Punkte
  • Autobahn:  3 von 10 Punkte
  • Stadt: 0 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 0 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 0 von 5 Punkte
  • V/max:  1 von 5 Punkte

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Kosten: 21 von 30 Punkte 

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  • Anschaffung: 9 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 5 von 5 Punkte
  • Versicherung: 0 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 2 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 5 Punkte

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Antrieb: 13 von 40 Punkte

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  • Motor: 4 von 10 Punkte
  • Getriebe: 2 von 10 Punkte
  • Bremsen: 5 von 10  Punkte
  • Sound innen: 1 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 1 von 5 Punkte

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Umwelt: 19 von 30 Punkte

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  • Test-Verbrauch: 8 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 5 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 6 von 10 Punkte

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Qualität: 10 von 15 Punkte

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  • Spaltmaße außen: 4 von 5 Punkte
  • Haptik: 2 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 4 von 5 Punkte

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Isuzu D-Max Fahrbericht Fazit letztes foto

Punktzahl gesamt: 91 / 200 Punkten

Fahrbericht: ISUZU D-Max Double Cab Automatik 4×4

Das Fazit:

Tougher Planwagen-Nachfolger

Der D-Max ist ein echter Pragmatiker für Menschen die vor allem Nutzwert anstelle von Show & Shine suchen. Wer gerade die Besiedlung einer Prärie plant, der ist gut beraten, sich einen robusten Kerl wie den Isuzu D-Max zu suchen, der scheut vor keinem harten Einsatz zurück und überzeugt mit den Talenten eines modernen Planwagen.

… zu den technischen Daten… >>>

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Link zur Webseite des Herstellers

___________________________________ 

Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd

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Technische Daten zum Fahrbericht Isuzu D-Max

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Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Isuzu D-Max Double Cab – 2.5D 4×4 Automatik
Markteinführung am: Juli 2012
Motortyp: Reihen-Vierzylinder, Turbodiesel, Twinturbo, Ladeluftkühler, Bohrung: 95.4mm Hub: 87.4 mm, Commonrail Einspritzung, 18,1 Verdichtet
Hubraum in ccm³: 2.499
max. Leistung bei min-1: 120 kW / 163 PS bei 3.600 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 400 Nm bei 1.400 bis 2.000 U/min
Höhe, Breite, Länge in mm: 1.795 x 1.860 x 5.295
Radstand in mm: 3.095
Vorderer Böschungswinkel: 30°
Hinterer Böschungswinkel: 22°
Leergewicht: 2.067 kg
Watt-Tiefe in mm: 600
Wendekreis: 6.1 m
Bremsen: VA: –, HA: —
Allradantrieb / System: Zuschaltbarer Allradantrieb, 2H, 4H, 4L, Mit Geländeuntersetzung
Getriebe: 5-Gang Automatik
Differentialsperren:
Tankvolumen  69 Liter
CO2-Emission, kombiniert:  220 g/km
Abgasnorm  EU 5
Effizienzklasse:  –
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  10.1 l / 100km
Normverbrauch außerorts  7.3 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  8.4  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit:  – km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:  – Sekunden
Basispreis: Basic m. Schaltgetriebe: 28.350,–€, Premium mit Automatik: 35.550,–€  [inkl. MwSt.]
Garantie: 36 Monate, bis 100.000 KM
Anmerkungen:

Isuzu D-Max Artikel Motor Fazit

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

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Mitsubishi Outlander – Jahreswagen-Kaufberatung

Everyday, every way!

Auch wenn Mitsubishi bereits  die dritte Generation des erfolgreichen Outlander in den Verkaufsräumen stehen hat, ich denke die zweite Generation ist für viele Käufer von Jahres- und Jungwagen noch immer eine Empfehlung.

Ich will daher die Chance nutzen und dem Vorgänger noch einmal auf den Zahn fühlen und noch einmal einen Fahrbericht widmen:

Erst 2010 hatte der Outlander das aktuelle Mitsubishi Familiengesicht mit dem „Jet-Fighter“ Kühlergrill erhalten und hierbei prägnant an Charakter gewonnen.  Zu meinem Fahrbericht ist damals der 2.2 Liter Dieselmotor angetreten, die einzige Motorisierung die auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe lieferbar war.

Es dürfte für viele Käufer von Jahreswagen besonders interessant sein zu erfahren, ob man auch mit dem Vorgänger eines aktuellen Modells glücklich wird. Vor allem wenn der Modellwechsel noch nicht so lange her ist, wie in diesem Fall.  Und in diesem Fall präsentiert der Vorgänger-Outlander eine interessante Alternative im Markt der Crossoverfahrzeuge.

Mitsubishi Outlander zweite Generation Fahrbericht

SUV oder Kombi?

Der Outlander wandelt auf der Grenze zwischen den beiden Varianten und kann trotzdem erfolgreich für sich behaupten ein Kompromiss mit deutliche positivem Charakter zu sein. In der gefahrenen Version mit den ausklappbaren Sitzplätzen Nummer 6 und 7 im ansonsten großzügigen Kofferraum, ist der in Serie mit einem praktischen Allradantrieb gelieferte Outlander ein echter Crossover im Wortsinne. Er verbindet die Fähigkeiten eines Familienkombis mit den Offroader-Talenten eines SUV. Dabei verwirrt er nicht mit abgedrehter Formensprache sondern übersetzt das klassische Kombidesign lediglich in einen Dialekt, der ganz klar die vorhanden Talente des Outlander für komfortable Touren auch abseits von befestigten Wegen ausdrückt.

[one_third last=“no“] 7-Sitzer: In den Ausstattungslinien Intense und Instyle wurde eine im Kofferaumboden versenkte dritte Sitzreihe in Serie geliefert. Das steigert die Nutzungsmöglichkeiten des Outlander, jedoch sollte man Sitzplatz 6 und 7 nur für Kinder oder ungeliebte Schwiegereltern einplanen.

Diesel-Allrad: Was vor ein paar Jahren noch selten war, die Verbindung von Dieselmotor, Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb –  funktioniert im großen Crossover von Mitsubishi in beeindruckender Perfektion.  [/one_third]

Mitsubishi Outlander – Ein Begleiter für jeden Tag – auf jedem Weg.

Der Japanische Hersteller Mitsubishi hatte sich viel Mühe gegeben, dem großen Crossover ein wohnliches Cockpit und einige pragmatische Detaillösungen mit auf den Weg zu geben. So sind die Türverkleidungen und Teile des Armaturenbrettes mit weichem Kunststoff unterfüttert und das harte Plastik rund um die perfekte HiFi Lösung von Rockford-Fosgate erhielt eine geprägte Oberfläche. Grundsätzlich bekommt der Innenraum jedoch weiterhin das Prädikat: Pragmatismus geht vor Eleganz.

Das Smart-Key System mit dem man das Fahrzeug öffnen und starten kann ohne den Autoschlüssel hierfür aus der Jackentasche zu nehmen, ist in den Intense und Instyle Modellen in Serie vorhanden. Ein Kritikpunkt bildet hierbei nur die etwas wackelige Lösung des nachträglich per „Plastik-Hut“ abgedeckten Zündanlassschalters.  Hier wäre eine Version mit Startknopf oder eines speziell angefertigten Drehschalters die haptisch angenehmere Lösung gewesen.

Fahrer und Beifahrer haben eine nahezu perfekte Sitzposition und ein Großteil der Autofahrer, nämlich der Teil ohne sportliche Ansprüche an ihr Alltagsfahrzeug, werden sich über den komfortablen Zustieg in den Innenraum freuen. Die Sitze sind nicht zu hoch angebracht, so wie das oftmals in klassischen Geländewagen zu finden ist, aber doch deutlich höher als in klassischen Kombimodellen.

Mitsubishi Outlander zweite Generation Kofferraum

In der von mir gefahrenen 2.2 Liter 156PS Dieselversion war das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad verbaut.  In der Tat, es gibt Doppelkupplungsgetriebe die mehr Wert auf Performance und eine vollständige Abwesenheit von Zugkraftunterbrechungen anbieten – auf der anderen Seite hat man bei Mitsubishi eine Lösung gefunden, die mit einer beruhigenden Schaltstrategie, den Wert auf Nutzung des früh anliegenden Drehmomentberges legt.

380Nm bei 2.000 U/min werden von dem aus dem PSA-Hause (Peugeot-Citroen) stammenden Turbo-Diesel über das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder weitergegeben. Mitsubishi vertraut auch im Outlander auf den intelligenten Allradantrieb aus eigener Entwicklung. Per Drehschalter kann der Fahrer hierbei zwischen 2WD, 4WD und 4WD Lock auswählen. Während meiner Testfahrten hat sich gezeigt, ein Eingriff in das Allradsystem ist im Grunde unnötig. Den Schalter auf 4WD belassen und in allen Situationen auf die Traktion der vier angetriebenen Räder vertrauen. Lediglich abseits von befestigten Straßen kann eine Sperrung des Allradantriebes sinnvoll sein und somit „4 WD Lock“ als Alternative genutzt werden.

Die oberste Maxime in der Fahrwerksabstimmung war maximale Fahrstabilität.  Hier kann ich nur sagen: Ziel erreicht!

Im Hinterkopf muss man hierbei jedoch behalten: Der Outlander ist kein Sportwagen, sondern legt ganz klar den Wert auf Multifunktionalität auf allen Strecken und so ist die Wankneigung des Crossover nicht vollständig eliminiert, was aber auf extremen Feldwegen sowie dem Wald- und Wieseneinsatz dem Komfort der Fahrgäste zu gute kommt. Mitsubishi Outlander-Fahrer dürfen auf eine hohe Fahrstabilität vertrauen und auf die Möglichkeit auch abseits von Asphaltbändern mit wenig Einschränkungen leben zu müssen. Mitsubishis großer Crossover aus der Vorgängergeneration ist somit vor allem ein Multifunktionsfahrzeug mit viel Nutzwert, angenehmen Komfort und einer umfangreicher Ausstattung.

Sitzheizungsschalter mitsubishi Outlander zweite Generation

Viel Platz,  beeindruckende praktische Möglichkeiten und das alles in einer Karosserie mit guter Rundumsicht. Was will man mehr?

Eine umfangreiche Ausstattung vielleicht?  Doch auch hier lässt sichein Mitsubishi Outlander in der gefahrenen Instyle Version nicht auf Kompromisse ein. Ledersitze mit Sitzheizung sind ebenso in der Serie  enthalten, wie ein Festplatten-Navigations-System vom Hi-Fi Spezialisten Rockford-Fosgate.  Wer mit dem Outlander seinen pubertierenden Nachwuchs von der Schuldisco abholt, wird anerkennende Blicke ernten nachdem er z.Bsp. über Bluetooth das Smartphone der Teens angebunden und mit heftigem Bass die aktuellen Charts zum durchföhnen der Frisuren abspielt.

An kalten Wintermorgen freut sich indes nicht nur die Gattin über die Sitzheizung oder während dem ausparken über die im Navimonitor dargestellte Bilder der Rückfahrkamera.  Auf einsamen Landstraßen überzeugt der Outlander durch seine Bi-Xenon Scheinwerfer und innerhalb der Stadt helfen die Abbiege-Lichter auch dunkle Seitengassen vollständig auszuleuchten.

Mitsubishi Outlander Schnauze zweite Generation Jet-Fighter Kühlergrill

Welchen Kritikpunkte habe ich amVorgänger-Outlander festgestellt?

Die Schalter für die Sitzheizung sind zwischen Sitzplatzfläche und Mittelkonsole versteckt und ein wenig mehr haptische Sensibilität bei den verwendeten Materialen, auch außerhalb der Sichtweite, wäre einfach schön.

Wer sich den Outlander mit Jet-Fighter Front als Jahres- oder jungen Gebrauchtwagen sichern will, oder einen der letzten Neuwagen mit attraktiven Preisnachlässen sucht, der sollte jetzt noch schnell zu seinem freundlichen Mitsubishi Händler eilen und sich einen der letzten Neuwagen sichern!

[toggle title=“Vorteile„]Ein Crossover ohne ausgeprägte Schwächen. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Die versteckten Schalter der Sitzheizung. [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 7,2l auf 100km
  • Testverbrauch min:  7,2l auf 100km
  • Testverbrauch max: 9,8l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 8,8l auf 100km
  • Alle Werte 156PS Diesel mit TC-SST Getriebe
  • Anmerkung: Der Testverbrauch wurde während der gesamten Testdistanz ermittelt.

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • 18  Zoll Leichtmetall Felgen
  • Dritte Sitzreihe
  • Smart-Key System
  • Alle Angaben für die Instyle Ausstattung.

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Start-Stopp Automatik

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Metallic-Perleffekt Lackierung (580,00€)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort

[arrowlist]

  • 6/ 10 Federung leer
  • 7 / 10 Federung beladen
  • 4 / 5 Fahrgeräusche innen

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten

[arrowlist]

  • 4 / 5 Kurvenhandling
  • 7 / 10 Stabilität Vmax
  • 9 / 10 Mechanischer Grip

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten

[arrowlist]

  • 8 / 10 Grundpreis
  • 9 / 10 Ausstattung
  • 2 / 5 Verbrauch

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb

[arrowlist]

  • 3 / 5 Laufkultur des Motors
  • 5 / 10 Beschleunigung
  • 6 / 10 Höchstgeschwindigkeit

[/arrowlist]

[/one_half]

Punktzahl gesamt: 70 / 100 Punkten

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Everyday, every Way

Mit dem Outlander in der 2.ten Generation hatet Mitsubishi einen ansprechenden Crossover im Programm der im täglichen Einsatz und auf allen Wegen überzeugen kann. Als Familienkombi ebenso wie als Transportgerät für anspruchsvolle Freizeitunternehmungen.

Für mich ist der Outlander – auch als Jahreswagen – eine Kaufempfehlung.

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

 Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: 4 Zylinder Dieselmotor
Hubraum in ccm³: 2.179 ccm³
max. Leistung bei min-1: 115 kW / 156 PS – 4.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 380 Nm – 2.000 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Frontmotor – Allradantrieb
Antriebsart, optional: Frontantrieb
Getriebeart, serienmäßig: 6-Gang Doppelkupplung
Getriebeart, optional: 6-Gang Manuell
Leergewicht: 1.820 kg
maximale Zuladung: 590 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 11.1 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 198 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,2l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 189 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 7,2l / 100km
Testverbrauch: max 9,8l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 6,2l / 100km
km-Stand Testbeginn:  2.866
km-Stand Testende:  –
Unterhaltskosten im Monat in Euro 288 €
Versicherung: 68 €
Verbrauch: 144 €
KFZ-Steuer: 28 €
Wartung 48€
Basispreis: 30.890,00 €
Testwagenpreis: 42.270,00 €

[/toggle]

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Bjoern Habegger | März 2012 | Fotos: Auto-Bloggerei.de

Mitsubishi Outlander – als Gebrauchter eine Empfehlung?

Everyday, every way!

Auch wenn Mitsubishi bereits die dritte Generation des erfolgreichen Outlander präsentiert hat. Und ich gerade erst mit der neuen Generation meine Erfahrungen sammeln durfte – das ist kein Grund, nicht noch einmal auf die „Vorgänger-Generation“ zu schauen.

Der Fahrbericht hierzu stammt aus dem vergangenen Jahr und ich denke, der Vorgänger des aktuellen Outlander war wirklich ein ausgezeichnetes Auto!

Erst 2010 hat der Outlander das aktuelle Mitsubishi Familiengesicht mit dem „Jet-Fighter“ Kühlergrill erhalten und hierbei prägnant an Wieder-Erkennungswert gewonnen.  Zu meinem Test ist der 2.2 Liter Dieselmotor angetreten, die einzige Motorisierung die auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe lieferbar war.

Ich denke,  es ist für viele Käufer von Jahreswagen besonders interessant zu erfahren ob man auch mit der Vorgänger-Version eines Modells glücklich wird. Und hier präsentierte sich der  Outlander als eine interessante Alternative im Markt der Crossoverfahrzeuge.

Mitsubishi Outlander Fahrbericht

SUV oder Kombi?

Der Outlander wandelt auf der Grenze zwischen den beiden Varianten und kann trotzdem erfolgreich für sich behaupten ein Kompromiss mit gutem Charakter zu sein. In der gefahrenen Version mit den ausklappbaren Sitzplätzen Nummer 6 und 7 im ansonsten großzügigen Kofferraum, ist der in Serie mit einem praktischen Allradantrieb gelieferte Outlander ein echter Crossover. Er verbindet die Fähigkeiten eines Familienkombis mit den Offroader-Talenten eines SUV. Dabei verwirrt er nicht mit abgedrehter Formensprache sondern übersetzt das klassische Kombidesign lediglich in einen Dialekt, der ganz klar die vorhanden Talente des Outlander für komfortable Touren auch abseits von befestigten Wegen ausdrückt.

[one_third last=“no“] 7-Sitzer: In den Ausstattungslinien Intense und Instyle wird eine im Kofferaumboden versenkte dritte Sitzreihe in Serie geliefert. Das steigert die Nutzungsmöglichkeiten des Outlander, jedoch sollte man Sitzplatz 6 und 7 nur für Kinder oder ungeliebte Schwiegereltern einplanen.

Diesel-Allrad: Was vor ein paar Jahren noch selten war, die Verbindung von Dieselmotor, Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb –  funktioniert im großen Crossover von Mitsubishi in beeindruckender Perfektion.  [/one_third]

Mitsubishi Outlander – Ein Begleiter für jeden Tag, auf jedem Weg.

Der japanische Hersteller Mitsubishi hat sich viel Mühe gegeben dem großen Crossover ein wohnliches Cockpit und pragmatische Detaillösungen mit auf den Weg zu geben. So sind die Türverkleidungen und Teile des Armaturenbrettes mit weichem Polster unterfüttert. Das harte Plastik rund um die perfekte HiFi Lösung von Rockford-Fosgate erhielt eine geprägte Oberfläche. Grundsätzlich erhält der Innenraum jedoch weiterhin das Prädikat:

Pragmatismus geht vor Eleganz.

Das Smart-Key System mit dem man das Fahrzeug öffnen und starten kann ohne den Autoschlüssel hierfür aus der Jackentasche zu nehmen, ist in den Intense und Instyle Modellen in Serie vorhanden. Ein Kritikpunkt bildet hierbei nur die etwas wackelige Lösung des nachträglich per „Plastik-Hut“ abgedeckten Zündanlassschalters.  Hier wäre eine Version mit Startknopf oder eines speziell angefertigten Drehschalters die haptisch angenehmere Lösung gewesen.

Fahrer und Beifahrer haben eine nahezu perfekte Sitzposition und ein Großteil der Autofahrer, nämlich der Teil ohne sportliche Ansprüche an ihr Alltagsfahrzeug, werden sich über den komfortablen Zustieg in den Innenraum freuen. Die Sitze sind nicht zu hoch angebracht, so wie das oftmals in klassischen Geländewagen passiert, aber doch deutlich höher als im Bereich der vor allem bei Familien beliebten Kombimodelle.

Mitsubishi Outlander Fahrbericht Kombimodell

In der von mir gefahrenen 2.2 Liter – 156 PS Dieselversion –  war das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad verbaut.  Es gibt Doppelkupplungsgetriebe die mehr Wert auf Performance und vollständige Abwesenheit von Zugkraftunterbrechungen anbieten – auf der anderen Seite hat man bei Mitsubishi eine Lösung gefunden, die mit einer beruhigenden Schaltstrategie, den Wert auf Nutzung des früh anliegenden Drehmomentberges legt.

380Nm bei 2.000 U/min werden von dem aus dem PSA-Hause stammenden Turbo-Diesel über das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe an alle 4 Räder weitergegeben. Mitsubishi vertraut auch im Outlander auf den intelligenten Allradantrieb aus eigener Entwicklung. Per Drehschalter kann der Fahrer hierbei zwischen 2WD, 4WD und 4WD Lock auswählen. Während meiner Testfahrt hat sich gezeigt, ein Eingriff in das Allradsystem ist im Grunde unnötig. Den Schalter auf 4WD belassen und in allen Situationen auf die Traktion der vier  angetriebenen Räder vertrauen. Lediglich abseits von befestigten Straßen kann eine Sperrung des Allradantriebes sinnvoll sein und somit „4 WD Lock“ als Alternative genutzt werden.

[one_half last=“no“]


[/one_half][one_half last=“yes“]


[/one_half]

Die oberste Maxime in der Fahrwerksabstimmung war maximale Fahrstabilität.  Hier kann ich nur die erfolgreiche Zielerreichung bestätigen.

Im Hinterkopf muss man hierbei jedoch behalten: Der Outlander ist kein Sportwagen, sondern legt ganz klar den Wert auf Multifunktionalität auf allen Strecken und so ist die Wankneigung des Crossover nicht vollständig eliminiert, was aber auf extremen Feldwegen sowie dem Wald- und Wieseneinsatz dem Komfort der Fahrgäste zu Gute kommt. Mitsubishi Outlander Fahrer dürfen auf eine hohe Fahrstabilität vertrauen und auf die Möglichkeit auch abseits von Asphaltbändern mit wenig Einschränkungen leben zu müssen. Mitsubishis großer Crossover ist somit vor allem ein Multifunktionsfahrzeug mit viel Nutzwert, angenehmen Komfort und einer umfangreicher Ausstattung.

Mitsubishi Outlander Kofferraum Fahrbericht Blog

Viel Platz,  beeindruckende praktische Möglichkeiten und das alles in einer Karosserie mit guter Rundumsicht. Was will man mehr?

Eine umfangreiche Ausstattung vielleicht?  Doch auch hier lässt sich der Mitsubishi Outlander in der gefahrenen Instyle Version nicht auf Kompromisse ein. Ledersitze mit Sitzheizung sind ebenso in der Ausstattungsversion enthalten, wie ein Festplatten-Navigations-System vom Hi-Fi Spezialisten Rockford-Fosgate.  Wer mit dem Outlander seinen pubertierenden Nachwuchs von der Schuldisco abholt, wird anerkennende Blicke ernten nachdem er z.Bsp. über Bluetooth das Smartphone der Teens angebunden und mit heftigem Bass die aktuellen Charts zum durchföhnen der Frisuren abspielt.

An kalten Wintermorgen freut sich indes nicht nur die Gattin über die Sitzheizung oder während dem ausparken über die im Navimonitor dargestellte Bilder der Rückfahrkamera.  Auf einsamen Landstraßen überzeugt der Outlander durch seine Bi-Xenon Scheinwerfer und innerhalb der Stadt helfen die Abbiege-Lichter auch dunkle Seitengassen vollständig auszuleuchten.

Welchen Kritikpunkte hab ich Outlander festgestellt?

Die Schalter für die Sitzheizung sind zwischen Sitzplatzfläche und Mittelkonsole versteckt und ein wenig mehr haptische Sensibilität bei den verwendeten Materialen, auch außerhalb der Sichtweite, wäre einfach schön.

Wer einen  Outlander mit Jet-Fighter Front sein Eigen nennen will, einen ausgereiften Jahreswagen oder einen multifunktionalen Kombi mit Allrad und mehr Bodenfreiheit sucht, der kann sich jetzt auf attraktive Angebote für den Vorgänger freuen. Alle anderen lesen den Fahrbericht zum neuen Outlander 😉

Mitsubishi Outlander Fahrbericht Altes Modell im Blog

[toggle title=“Vorteile„]Ein Crossover ohne ausgeprägte Schwächen. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Die versteckten Schalter der Sitzheizung. [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 7,2l auf 100km
  • Testverbrauch min:  7,2l auf 100km
  • Testverbrauch max: 9,8l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 8,8l auf 100km
  • Alle Werte 156PS Diesel mit TC-SST Getriebe
  • Anmerkung: Der Testverbrauch wurde während der gesamten Testdistanz ermittelt.

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • 18  Zoll Leichtmetall Felgen
  • Dritte Sitzreihe
  • Smart-Key System
  • Alle Angaben für die Instyle Ausstattung.

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Start-Stopp Automatik

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Metallic-Perleffekt Lackierung (580,00€)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort – 16 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Federung leer:  3 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  4 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 4 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 4 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 1 von 5 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten – 19 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Kurvenhandling: 3 von 6 Punkten
  • Stabilität Vmax:  6 von 6 Punkten
  • Mechanischer Grip: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 5 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten – 17 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Grundpreis: 4 von 6 Punkten
  • Ausstattungaufpreis:  4 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 4 von 6 Punkten
  • Wartung: 2 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 3 von 4 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb – 15 von 25 Punkten 

[arrowlist]

  • Laufkultur des Motors: 3 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 2 von 4 Punkten
  • Getriebe: 2 von 4 Punkten
  • Traktion: 6 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

Punktzahl gesamt: 67 / 100 Punkten

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Everyday, every Way

Mit dem Outlander in der 2.ten Generation hatte Mitsubishi einen ansprechenden Crossover im Programm, der im täglichen Einsatz überzeugen konnte. Als Familienkombi ebenso wie als Transportgerät für anspruchsvolle Freizeitunternehmungen. Wer damit leben kann, dass es bereits das neue Modell gibt, der sollte die Chance beim Schopf packen und den Mitsubishi Händler vor Ort nach einem attraktiven Angebot für den ausgereiften Crossover fragen.

Für mich ist der Outlander eine Kaufempfehlung.

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

 Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: 4 Zylinder Dieselmotor
Hubraum in ccm³: 2.179 ccm³
max. Leistung bei min-1: 115 kW / 156 PS – 4.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 380 Nm – 2.000 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Frontmotor – Allradantrieb
Antriebsart, optional: Frontantrieb
Getriebeart, serienmäßig: 6-Gang Doppelkupplung
Getriebeart, optional: 6-Gang Manuell
Leergewicht: 1.820 kg
maximale Zuladung: 590 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 11.1 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 198 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,2l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 189 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 7,2l / 100km
Testverbrauch: max 9,8l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 6,2l / 100km
km-Stand Testbeginn:  2.866
km-Stand Testende:  –
Unterhaltskosten im Monat in Euro 288 €
Versicherung: 68 €
Verbrauch: 144 €
KFZ-Steuer: 28 €
Wartung 48€
Basispreis: 30.890,00 €
Testwagenpreis: 42.270,00 €

[/toggle]

[arrowlist]

[/arrowlist]

Bjoern Habegger | März 2012 | Fotos: Auto-Bloggerei.de

Mitsubishi Pajero 3.3 DI-D Fahrbericht

Mitsubishi Pajero gefahren und darüber geschrieben!

Der große Mitsubishi ist ein echtes Gelände-Tier. Neben den Legenden mit dem Stern, ist es der Rallye-Weltmeister im Ruhestand und den 3 Diamanten im Kühlergrill, der eine enorm große Fan-Gemeinde hat.

Mitsubishi Pajero Fahrbericht

Im Mitsubishi Pajero 3.2 DI-D und dem kurzen Radstand konnte ein paar interessante Eindrücke gewinnen. Die Wahl fiel auf den Pajero 3-Türer mit dem kurzen Radstand…

Nissan Pathfinder 2.5 dCi im Fahrbericht

Begleiter ohne Grenzen?

Ich konnte den aktuellen Nissan Pathfinder in der Variante mit dem 2.5 Liter Dieselmotor und dem manuellen 6-Gang Getriebe eine Testfahrt widmen:

Der Pathfinder ist kein weichgespülter SUV. Kein Soft-Offroader. Kein verschmitzter Sandkastenwühler, der Nissan Pathfinder ist ein echter Offroader – viel Platz unter dem Fahrzeug, mit einem robustem Aufbau und einer Allrad-Technik die mehr kann, als auf verschneiten Supermarktplätzen rückwärts einzuparken.

Ich konnte leider weder verschneite Supermarktplätze noch den Reinhold Messner für eine Tour über den Himalaya finden und doch bin ich überzeugt: Der Nissan Pathfinder würde sowohl das nächste Schnee-Chaos erfolgreich meistern, als auch den Reinhold Messner bei der Suche nach dem Yeti unterstützen.

Nissan Pathfinder Fahrbericht

„Echt Offroad“

Mit dem Pathfinder kann man beruhigt die kürzeste Verbindung zwischen zwei Orten wählen. Auch wenn nicht einmal ein Feldweg zu erkennen ist. Dank einem elektronisch zuschaltbaren Allrad inklusive einer optionalen Untersetzung, ordentlicher Bodenfreiheit und einer Watttiefe von 40 Zentimeter fährt man mit dem Pathfinder auf Wegen zu seinem Ziel, die man zuvor nicht für möglich hielt. Der große Nissan ist ein echter Offroader. Ein Geländewagen der sich wirklich ins Gelände traut und dank kurzer Überhänge vorne und hinten, keine Böschung scheut. Doch fernab eines kargen Geländefahrzeuges mit strikter Nutzwertoptimierung bietet der Pathfinder, wenn notwendig, Platz und Komfort für bis zu 7 Personen.

IMG_20120412_144312

Der Innenraum des Pathfinder ist geneigt ein ordentliches Klima des Wohlfühlens für die Mitfahrer zu schaffen, auch wenn es draußen über karge Landschaften geht. Mit der optionalen Möglichkeit die 2.te und auch 3.te Reihe ordentlich und unabhängig zu klimatisieren, eignet sich der Pathfinder nicht nur für den Trip zum Dach der Welt, auch Hundebesitzer freuen sich wenn sie an heißen Sommertagen für kühle Luft auf dem Hunde-Sitzplatz sorgen können. Wobei der Pathfinder nichts für ganz kleine Hunde ist. Diese könnten sich zum einen im 595 Liter großen Kofferraum verlaufen, zum anderen kommen kleine Hunde nicht von alleine in den Kofferraum. Der massive Aufbau und die Bodenfreiheit von mehr als 22 cm stehen einem saloppen „Hüpfer“ dann doch eher hinderlich im Weg.

[one_third last=“no“] Offroader: Wer mit seinem Auto wirklich ins Gelände will, der braucht mehr als einen simplen Allradantrieb. Erhöhte Bodenfreiheit und große Böschungswinkel sind ebenso notwendig wie eine Getriebeuntersetzung und ein robuster Fahrzeugaufbau. Hier ist der Pathfinder mehr Geländewagen als nur SUV.

7-Sitzer: Der Nissan Pathfinder ist mit 4,81 Meter nicht länger als ein durchschnittlicher Familienkombi. Dank steiler Flächen und konsequenter Platzausnutzung jedoch auch für 7-Mitfahrer noch erträglich. Fahren 5 Personen in den Urlaub, wird sich niemand über Platzmangel beschweren müssen. [/one_third]

Nissan Pathfinder, ein Begleiter der kaum Grenzen kennt.

Nissan Pathfinder Fahrbericht Offroad Blog

Der Pathfinder kann sich im Inneren nicht ganz zwischen Gummistiefel und Lederschuhen entscheiden. Er versucht den Spagat zwischen pragmatischem Innenraumdesign und einem Materialmix der nur an versteckten Stellen nicht ganz den 50.000€ Kaufpreis des getesteten Pathfinders entspricht.

Platz ist in der kleinsten Hütte, sagt der Volksmund – doch keine Sorge, von der „kleinsten Hütte“ braucht man bei einem Pathfinder nicht zu sprechen. In der ersten Reihe thront der Fahrer auf seinem elektrisch verstellbaren Fahrersitz über den Problemen der Welt. Elektrisch natürlich nur, wenn die richtige Ausstattungsoption gewählt wurde. Ein LE sollte es schon sein wenn man die Wüste Gobi ebenso bequem durchqueren will, wie einen verschneiten Supermarktparkplatz.

Die Basis-Version ist der XE, darüber rangiert die SE-Version und on top folgt der LE. Damit wird der Nissan Pathfinder zur „vollen Hütte“ und trägt einen auf 18 Zoll Felgen mit 255er Reifen durch das Gelände. Zusätzlich kann die Klimaanlage für den Fond seperat geregelt werden, das Licht kommt aus Xenonscheinwerfern und die Sitzbezüge werden aus Leder vernäht. So nützliche Extras wie der Regensensor und der Tempomat wird mit der SE-Version bereits mitgeliefert.

Auf keinen Fall verzichten sollte man auf das aktuelle Navigations- und Entertainment-System des Pathfinders, das es jedoch erst ab der SE-Ausstattung als Option gibt.  Die in diesem System enthaltene Bluetooth-Freisprecheinrichtung und die Sprachsteuerung für Telefon und Navigation haben vollkommen überzeugen können. Etwas was heute noch nicht in jedem Testwagen zum Standard gehört und oftmals auch nicht wirklich überzeugen kann.

Laderaums_Nissan_Pathfinder 250

Der von mir gefahrene 2.5 Liter Turbo-Dieselmotor ist ein Kraftprotz der leider von Haus aus nur wenige Manieren mitbekam. Zu ruppig der Lauf, zu sehr klingt der Motor nach Landmaschinen-Technik. Dafür hat er einen ordentlichen Zug drauf. 190PS und 450Nm sprechen eine deutliche Sprache.

In der Mittelkonsole, vor dem Schalthebel befindet sich der Drehregler für die Steuerung des Allradantriebes. 2H, Auto, 4Hi und 4Lo stehen zur Auswahl. Im Prinzip kann man den Pathfinder auf trockener Straße als einfachen Hecktriebler fahren, es drohen keinerlei Zicken aus dem Antriebsstrang. Mit der Einstellung Auto wird der große Japaner zum Allradler der die Vorderachse bei Bedarf zuschaltet und hierbei maximal 50% der Kraft an die Vorderachse schickt. In 4Hi wird aus der variablen Steuerung eine gleichmäßige Verteilung der Antriebskraft – zu jeder Zeit. Auf festem Untergrund keine Alternative, da deutliche Verspannungen im Antriebsstrang auftreten. Dementsprechen empfiehlt man diese Einstellung für Offroad-Fahrten auf Schotter und Schlamm.  4Lo ist für den ernsthaften Gelände-Einsatz mit Untersetzung. In dieser Einstellung kraxelt er dann auch gerne über grobes Gelände.

Bei dem vorhandenen Talent auf unbefestigtem Geläuf, wundert die gebotene Darbietung auf der Langstrecke und auf dem geteerten Asphaltband. Ein Reisetempo von 160 lässt sich locker und ohne schwitzige Hände halten – die Höchstgeschwindigkeit habe ich mit 191 km/h gemessen. Hierbei fährt sich der große Offroader wie eine Limousine. Das wanken und die Seitenneigung des Pathfinders ist allenfalls auf zu schnell angegangenen Landstraßen ein Problem. Auf der Autobahn besticht der Federungskomfort und das niedrige Geräuschniveau – trotz der großen Räder. Auch am Geradeauslauf lässt sich keine Kritik anbringen. (Immer in der Relation zur „Geländewagen-Idee!)

Mit Kind und Kegel verreisen, oder dem Hobby frönen. Der Nissan Pathfinder überzeugt mit ein paar unerwartetenden Talenten – auf und abseits der Straße.

Viel Platz,  beeindruckende praktische Möglichkeiten und das alles in einer Karosserie mit guter Rundumsicht. Was will man mehr?

Etwas mehr Liebe zum Detail?  Noch immer sind die Fahrzeuge aus Japan weder in der sichtbaren Verarbeitung noch in der Haptik dort, wo Deutsche Premium-Hersteller zu finden sind und auch der ein oder andere Mitbewerber aus Korea sollte nicht übersehen werden.  Im Pathfinder war der obere 2.te Handschuhfach-Deckel nicht ganz passgenau eingesetzt und an  den Stellen des Cockpits an denen die Hand nicht jeden Tag entlangfährt, werden einfach zu günstige Materialien verbaut. Immerhin spielt der getestete Pathfinder in der gefahrenen Version bereits in der 50.000€ Liga und dort befinden sich dann auch die Ansprüche der Fahrer an Qualität und Haptik.

IMG_20120412_144357

Schlecht platziert, Heizungsregler und Lautstärkeregler

Welche Kritikpunkte habe ich am Nissan Pathfinder gefunden?

Die räumliche Nähe der symetrisch platzierten Drehregler für Temperatur und Lautstärke im Pathfinder Cockpit sorgen manchmal dafür, dass man anstelle das Radio leiser zu drehen, die Temperatur nach unten dreht.  Und die Schlüsselfreie Bedienung des Fahrzeuges, bei dem der Sender/Empfänger in der Tasche des Fahrers bleiben kann, ist in Verbindung mit der Zündschlüsselsicherung ein wenig umständlich gelöst. Hier bringt Keyless-Go nicht den Vorteil, den es haben könnte.

Ähnlich dem von mir ebenso getesteten Mitsubishi Outlander, wartet mit dem Pathfinder bei Nissan ein ausgereiftes Fahrzeug auf seine Ablösung. Wirklich notwendig scheint diese nicht zu sein. Der etwas unkultivierte Motor bildet die einzige vermeintliche Schwachstelle, passt jedoch im Umfeld eines echten Offroaders gut zum Gesamtbild. Grund für eine Ablösung gibt es daher nicht.

[toggle title=“Vorteile„]Ein Offroader mit Langstrecken-Onroad-Talenten. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Die wenig ausgereifte Keyless-Go Lösung. [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 8,5l auf 100km
  • Testverbrauch min:  7,8l auf 100km
  • Testverbrauch max: 12,5l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 8,6l auf 100km
  • Alle Werte 190PS Diesel mit 6-Gang Manuell
  • Anmerkung: Der Testverbrauch wurde während der gesamten Testdistanz ermittelt.

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • 18  Zoll Leichtmetall Felgen
  • Xenon-Scheinwerfer
  • Ledersitze
  • Alle Angaben für die LE-Version

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Kurvenlicht und Manuel sperrbare Differentiale

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Metallic-Perleffekt Lackierung (775,00€)
  • Festplatten-Navigationssystem mit 7″ Touchscreen, Bluetooth und Rückfahrkamera (Für SE: 3.290€ Für LE: 2.980€)
  • Bose Soundsystem (800€ – nur LE-Version)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort – 10 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Federung leer:  1 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  4 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 2 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 3 von 5 Punkten
  • Assistentsysteme: 0 von 5 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten – 13 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Kurvenhandling: 2 von 6 Punkten
  • Stabilität Vmax:  5 von 6 Punkten
  • Mechanischer Grip: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 1 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 2 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten – 15 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Grundpreis: 4 von 6 Punkten
  • Ausstattungaufpreis:  4 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 2 von 6 Punkten
  • Wartung: 1 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 4 von 4 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb – 12 von 25 Punkten 

[arrowlist]

  • Laufkultur des Motors: 1 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 1 von 4 Punkten
  • Getriebe: 2 von 4 Punkten
  • Traktion: 6 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

Punktzahl gesamt: 40 / 100 Punkten

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Grenzenlose Fahrt – oder?

Viel Platz. Guter Komfort. Tolle Langstreckentauglichkeit. Nissan hat vieles richtig gemacht, ich wäre überrascht wenn der kommende Nachfolger des Pathfinders noch besser ist 🙂

Der Nissan Pathfinder darf als Empfehlung für Autokäufer dienen, die mehr Platz als üblich suchen und nicht an jedem Feldweg Angst um das weiterkommen haben wollen. Wer Pathfinder fährt – der hat einen „Wegbereiter“ unter sich.

Und doch, manchmal sind es die „kleinen“ und „schwachen“ die den großen die Grenzen setzen – in meinem Fall war es ein Wildunfall nach wenigen Tagen, der eine weitere Testfahrt unmöglich machte.

 

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

Nissan Pathfinder 2.5 dci LE EXE
Erstzulassung:
Motortyp: Vierzylinder Reihenmotor, 4-Ventil, Commonrail 2000bar, VTG, Ladeluftkühler, Partikelfilter,
Hubraum in ccm³: 2488
max. Leistung bei min-1: 140 kW / 190 PS – 3.600
max. Drehmoment bei min-1: 450 Nm – 2.000
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: 4×4 | 2WD, 4WD, Lock, LLc
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 6 Gang Handschaltung
Getriebeart, optional: 5 Gang Automatik
Leergewicht: 2200 kg
maximale Zuladung: 580 – 740
Beschleunigung 0–100 km/h: 11,0 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 186 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 0 km/h
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 8,5l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 224 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: D
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 7,8l / 100km
Testverbrauch: max 12,5l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 8,6l / 100km
km-Stand Testbeginn: 4.235
km-Stand Testende: 5.288
Unterhaltskosten im Monat in Euro 345 €
Versicherung: 86 €
Verbrauch: 176 €
KFZ-Steuer: 35 €
Wartung 48 €
Basispreis: 39.930 €
Testwagenpreis: 52.425 €

[/toggle]

Bjoern Habegger | April 2012 | Fotos: Auto-Bloggerei.de/Hersteller

Fahrbericht: Mitsubishi L200 – Power-Pickup, Packesel oder Bergziege?

Der Mitsubishi L200 ist auf den ersten Blick eine interessante Mischung aus einem Packesel und einer Bergziege. Was man sich im Tierreich als Kreuzungsergebnis nicht anschauen möchte, bringt der japanische Allrad-Spezialist Mitsubishi erfolgreich auf unsere Straßen. Fahrbericht Mitsubishi L200

Und weil das nicht nur der Tester und Schreiber dieses Berichtes so sieht, ist der Mitsubishi L200 zugleich auch noch die aktuelle Numme…

60 Jahre Toyota Land Cruiser

Vor 60 Jahren wurde die Toyota Allradlegende Land Cruiser erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – damals noch als Toyota BJ, der vornehmlich für nicht zivile Zwecke entwickelt wurde. Im Laufe seiner beispiellosen Karriere avancierte der Land Cruiser zu einem äußerst leistungsfähigen und extrem zuverlässigen Allradfahrzeug. Er eroberte Arktis und Antarktis, durchquerte Wüsten und Regenwälder, schuftete in Bergwerken und half mit, an den entlegensten Orten der Welt Menschenleben zu retten. Und für viele, die die ganze Welt bereist haben, war und ist der Land Cruiser der beste Begleiter.

Toyota Landcruiser 60 Jahre

Ihn können weder Grenzen noch Hindernisse aufhalten: Der Land Cruiser ist so robust wie kaum ein anderes Allradfahrzeug. Er bietet zugleich eine einzigartige Kombination von herausragenden Offroad-Fähigkeiten und Fahrfreude auf befestigten Straßen. Diese Verbindung hat bis heute weltweit mehr als sechs Millionen Kunden in über 190 Ländern begeistert.

Die Erfolgsgeschichte des Land Cruiser begann mit der Vorstellung des Toyota BJ, der auf einem Nutzfahrzeug-Chassis basierte und als erstes Fahrzeug der Welt die sechste Bergstation des japanischen Bergs Fuji in 2.500 Metern Höhe erreichte. 1954 erhielt die letzte Version des BJ die Bezeichnung „Land Cruiser“ – eine Wortkombination, die fortan zum Synonym für die Verbindung von Zuverlässigkeit und Robustheit mit Qualität und Komfort wurde.

In den 1950er und 1960er Jahren lag der Schwerpunkt der Toyota Exportstrategie auf der Eroberung neuer Märkte im Mittleren Osten und in Südamerika. Dort legte der Land Cruiser den Grundstein für den Ruf des Unternehmens und prägte den weiteren Aufstieg von Toyota zum heute größten Automobilhersteller der Welt.

Ursprünglich als reines Nutzfahrzeug positioniert, folgten später zwei weitere Karosserievarianten, mit denen der Land Cruiser unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht werden sollte. So führte Toyota 1967 den FJ55 ein – einen Vorläufer des Land Cruiser V8, der der steigenden Nachfrage nach Platz für Passagiere und Transportgut nachkam. 1984 war das Geburtsjahr des J7. Einer „Light Duty-Version“, die mit Schraubenfedern für hohen Komfort sorgte und Wertigkeit mit hoher Manövrierbarkeit und kompromisslosen Geländeeigenschaften verband. Der direkte Vorgänger des aktuellen Land Cruiser J15.

Es ist die Kombination unterschiedlichster Eigenschaften, die der Land Cruiser mit jeder neuen Modellgeneration auf ein höheres Niveau getrieben hat und für die er von Kennern und Autofahrern weltweit bis heute geschätzt wird.

Toyota RAV4

Toyota RAV4 – Jetzt auch in groß!

Der neue RAV4 wird derzeit in der „Stadt der Engel“ vorgestellt. Einen ersten Eindruck über den um 20 Zentimeter gewachsenen Kompakt-SUV kann man sich derzeit beim Kollegen Ruch von „radical-mag.com“ abholen.  Für mich persönlich landet der neue RAV4 eindeutig in der Kategorie: „Muss ich noch fahren“.

 

 Edit: Mittlerweile bin ich den RAV4 gefahren. Der Fahrbericht folgt nach dem [klick] … hier lang!
nissan qashqai titelbild

Fahrbericht: Nissan Qashqai 150PS Diesel

Nomade aus Japan. Automobil-Hersteller geben ihren Autos bevorzugt Namen, die eine gewisse Assoziation hervorrufen. Bei Volkswagen bekam der erste Offroader den Namen "Touareg" - damit war dann gleich einmal klar gestellt: Hier kommt ein echter Offroader.  Denn das Volk der Tuareg lebt in einer für uns Mittel-Europäer unwirklichen Landschaft aus Wüsten und Geröllwegen und daher passt der Name (theoretisch) perfek…

Förster-Traum? Wir werden sehen!

Suzuki Grand Vitara 2.4

Seit gestern als Testwagen zu Besuch, der große Bruder vom legendären Suzuki Jimmy – der Grand Vitara mit 5-Türen und dem 2.4 Liter Vierzylinder Benzinmotor. Von außen ein fescher Offroader mit klaren Formen und einer überschaubaren Größe.

Positiv bis jetzt: Die steilen Fensterflächen sorgen bei starkem Sonnenschein dafür, dass sich der Innenraum nur wenig aufheizt und die Übersicht über den kleinen Allradler ist aufgrund der überschaubaren Dimensionen noch mit gut zu bezeichnen. Da habe ich schon schlimmeres ohne Park-Distance Control in die Parkbuchten zirkeln müssen.

Negativ bis jetzt: Schwach im Durchzug, stark im Durst – der Vierzylinder-Benziner unter der Haube. Den Innenraum mit „nüchtern“ zu umschreiben, wäre eine lobende Übertreibung.

Nun denn – auf ein paar unterhaltsame Tage mit dem 4×4.

Volkswagen Amarok zwingt Berge in die Knie

Mit dem VW Amarok über die Berge!

Der Volkswagen Amarok ist der erste Pickup aus Deutschland. Ein Fullsize Geländewagen mit großer Pritsche, basierend auf einem echten Offroader. Volkswagen hat nach dem Geländewagen Touareg einen praktische Pickup benötigt. Ähnlich den rustikalen Pick-Ups aus Japan und Amerika die für Handwerk, Gewerbe und Freizeit geeignet sind.

Seit 2010 gibt es nun diesen ein Modell aus dem Haus des Herstellers Volkswagen:
Den VOLKSWAGEN AMAROK!

Mit Komfort und einem eigenständigen wie markanten Design will Volkswagen die Käufer überzeugen. Kraftvolle und dennoch sparsame Motoren verspricht Volkswagen.


Mit so viel Power will der Amarok die Berge in die Knie zwingen. Ein echter PickUp – oder wie seht Ihr das?

Land Rover Defender

An SUVs musste ich mich ja erst einmal gewöhnen. An echte Geländewagen erst recht. Als Ex-Landstraßen-Kurvenräuber blieb mir der Sinn eines „aufgebockten“ Fahrzeuges schlicht verborgen. Wofür benötigt man grobstollige Reifen, 40cm und mehr Bodenfreiheit und warum tut man sich diese Kurven-Geschunkel an?

Alles legitime Fragen – wenn man zuvor noch nie einen Geländewagen gefahren ist.  Mittlerweile konnte ich mehrere Fahrzeuge fahren, deren erster Einsatzzweck eben nicht auf den Autobahnen zu finden ist. Den Nissan Pathfinder zum Beispiel. Oder den Mitsubishi Pajero. Und demnächst den Toyota Landcruiser. Alles echte Geländegänger die nur mühsam verbergen können, wofür sie wirklich geschaffen wurden. Und wenn man mal abseits der befestigten Wege war – an Orten die zuvor kein anderer befuhr – dann fühlt man sich so: „Hm, so urig?“

Einer meiner liebsten Schreiberlinge ist nun den 2012er Land Rover Defender gefahren.  Peter Ruch schreibt auf radical-mag.com und sein Fahrbericht über den Land Rover Defender ist unter anderem deswegen so besonders, weil er selbst einen Defender besitzt.

Will man also wissen, welche Entwicklung der aktuelle Defender durchgemacht hat – dann sollte man sich einen Bericht aus erfahrenen Fingern durchlesen.

Lesetipp: „Früher war alles“ 

 

Hinweis: Das Bild ist rotzfrech geklaut von radical-mag.com

Mazda CX-5 Skyactiv

Mazdas Eierlegende Wollmilchsau

Der japanische Automobil-Hersteller Mazda ist in unserem Straßenbild derzeit bei weitem nicht so präsent vertreten, wie man das eigentlich aufgrund der hohen Qualität der Fahrzeuge erwarten dürfte. Das will man jetzt ändern. Eine neue Design-Sprache und ein großer Schritt in der Motorentechnik soll das jetzt wieder ändern:

Mazda CX-5

Mit dem kompakten Crossover SUV CX-5 bietet Mazda einen ganz aktuellen Vertreter einer derzeit besonders nachgefragten Fahrzeug-Gattung.  Und weil man sich bei Mazda vorgenommen hat, neue Fahrzeuggenerationen grundsätzlich 100kg leichter zu machen als die Vorgänger-Generation, findet man im neuen Kompakt Crossover von Mazda eine ganze Reihe von Innovationen.

Soul of Motion

Es ist eine neue Formensprache bei Mazda zu finden, unter dem japanischen Begriff: „Kodo“ versteht man das Konzept, die Bewegung mit der Schönheit und Kraft der Natur zu verbinden.  Ob der neue CX-5 besonders schön ist, oder den „Geist der Bewegung“ auch optisch transportiert, überlassen wir im Urteil dem jeweiligen Betrachter. Deutlich wird: Der SUV von Mazda trägt eine prägnant geformte Fahrzeugfront mit einer deutlich ausgeprägten Kühlermaske. Die Kotlfügle-Ausformungen in der Seitenansicht erinnern an den Mitbewerber Volkswagen Tiguan, während die kräftigen Blechfalze oberhalb der in schwarzem Kunststoff  verkleideten Schweller an den BMW X1 erinnert.

Besondere Eigenständigkeit vermittelt die Rückansicht des CX-5, die kraftvoll und stämmig auf der Straße steht. Aufgrund der schmal gezeichneten A-Säulen die als dynamischer Beginn des Fahrzeugaufbau fungieren, versteht man nach einem ersten Rundgang um das Fahrzeug, die neue Gestaltungsphilosophie als attraktives und dynamisches Gesamtpaket.

Für einen kompakten SUV ist der cW-Wert von 0,33 durchaus eine Bemerkung wert.

Weniger Gewicht, verspricht mehr Fahrspaß bei geringerem Spritverbrauch. Daher will man bei Mazda in der Zukunft durch intelligente Gewichtsreduzierung die Fahrzeuge deutlicher in Effizienz und Fahrdynamik ausprägen und hat für dieses Vorhaben den Begriff der „Skyactiv“ Technologie geprägt. Der CX-5 ist ein erster Vertreter, der im Umfeld der kompakten SUV  mit  einem Gewicht von nur  1.390kg bis 1.480kg punkten kann.

Skyactiv

Das Stichwort für die neue Motorengeneration lautet bei Mazda: „Skyactiv-G“ für den Benziner und „Skyactiv-D“ für den Diesel-Motor.

Der Skyactiv-Benziner kommt in 2 Leistungsstufen. 160PS in der Allradantriebsversion und 165PS für den Fronttriebler. Mit einem Verdichtungsverhältnis von 14 zu 1 ist der Skyactiv einer der am höchst verdichtesten Benzinmotoren in der Großserie.  Neben der Direkteinspritzung verfügt der Motor über stufenlos variable Steuerzeiten für die Ein- und Auslassventile. Auch das Motorgewicht hat man bei Mazda reduziert, hier stehen 10 % weniger zu Buche. Die Reibung im Motor wurde sogar um 30% reduziert.  Alle diese Zutaten sorgen dafür, das der Skyaktiv-Motor 15% weniger verbraucht.

Der Diesel-Motor verfügt über 2.2 Liter Hubraum und wurde auf eine Verdichtung von nur noch 14 zu 1 reduziert. Üblicherweise waren Dieselmotoren aufgrund der „Selbstzündung“ immer höher verdichtet. Beim verbrennen des Diesel-Kraftstoffes ist eine niedrigere Verdichtung hilfreich bei der Reduzierung der NOX-Emissionen (Stickoxide).

  • Benziner: 160PS – 165PS bei 6.000 Umdrehungen und 208Nm – 210Nm bei 4.000 U/min
  • Diesel:  150PS bei 4.500 U/min und 380Nm bei 1.800 bis 2.600 Umdrehungen

Der Mazda CX-5 fängt bei 23.490€ für den 165PS Frontantriebs-Benziner in der Prime-Line Version und endet bei einem Kaufpreis von 34.490€ für den 2.2 Diesel mit Allradantriebs-System und der „Sports-Line“ Ausstattung.

 

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Neuer Land Cruiser V8 ab 21. April 2012 im Handel

Mit 8 ins Gelände.

Es gibt nur wenige Automobil-Hersteller die echte Legenden in Ihrer Fahrzeug-Historie bereithalten. Mit echten Offroad-Legende verhält es sich ebenso. Bei Toyota wird jedoch fündig, wer einen legendären Offroader sucht:

Toyota Landcruiser

Der Toyota Landcruiser ist als V8 ein echtes Leistungstier – damit dies noch politisch korrekt vonstatten geht, hat man bei Toyota den V8 Diesel Landcruiser optimiert. Der 4.5 Liter große V8 Turbodiesel bringt nun 272PS und 650Nm mit ins Gelände-Abenteuer.  Gleichzeitig hat man bei Toyota den V8 Euro 5 fit gemacht und natürlich mit einem Diesel-Partikelfilter ausgerüstet.

Das beeindruckende Drehmoment von 650Nm steht und das ist noch beeindruckender als die pure Kraft an sich, im weiten Bereich von 1.600 bis 2.800 Umdrehungen zur Verfügung.

Das Geländeabhängige Geschwindigkeits-Regelsystem „Crawl Control“  ist nun fünfstufig.  Es erlaubt im abschüssigen Gelände und bei steilen Anstiegen eine konstante Fahrt in Schritttempo und hilft auch, das Fahrzeug wieder frei zu fahren, sollte es einmal stecken geblieben sein. Der Wende-Assistent bremst in besonders engen Kurven automatisch das Hinterrad auf der Fahrzeugseite ab, in deren Richtung gelenkt wird, und reduziert somit den Wendekreis. Kräftezehrende Rangiermanöver gehören ab sofort der Vergangenheit an.

Bereits ab der Basisversion des Land Cruiser V8 ist nun das Multi-Terrain-Select-System, eine Weiterentwicklung der Antriebsschlupfregelung A-TRC, serienmäßig mit an Bord. Es optimiert die elektronische Schlupfregelung von Automatik-Fahrzeugen, indem es die Beschleunigungs-, Brems- und Traktionskontrollen den Bedingungen automatisch anpasst. Entsprechend des jeweiligen Untergrunds kann der Fahrer zwischen vier verschiedenen Betriebsarten wählen. Das System empfiehlt zudem die passende Getriebestellung für die jeweilige Aufgabe. Ab der Ausstattungsstufe Executive übertragen vier Kameras den unmittelbaren Umgebungsbereich des Fahrzeugs auf den Multi-Terrain-Monitor im Cockpit.

Der neue Land Cruiser V8 ist mit LED-Tagfahrleuchten und Bi-Xenon Scheinwerfern ausgerüstet.

Mit dem Toyota Touch Pro erhält der Land Cruiser V8 Executive das modernste Satelliten-Navigationssystem von Toyota. Es verfügt über einen 8,0 Zoll großen, hochauflösenden Touchscreen, auf dem jederzeit die wichtigsten Klimatisierungs-, Audio- und Navigationsinformationen angezeigt werden. Toyota Touch Pro bietet eine umfassende Palette modernster Features wie Sprachführung, automatischen Karten-Zoom beim Abbiegen, dreidimensionale Darstellung von Städten und Orientierungspunkten. In Verbindung mit einem kompatiblen Mobiltelefon bietet das System über die kabellose Bluetooth-Schnittstelle mit der Google Local Search Funktion Zugriff auf die wohl größte und aktuellste Datenbank der Welt.

Der neue Land Cruiser V8 Diesel ist ab dem 21.April beim freundlichen Toyota-Händler.

Die S-Klasse fürs Grobe

Mercedes stellt in der Klasse der Fullsize-SUV den Nachfolger der erfolgreichen GL-Baureihe vor, den „Neuen GL„.

Erste Klasse  ins Gelände

Den Komfort und den Luxus einer Mercedes-Benz S-Klasse auch im Gelände bieten, das war Ziel der Entwickler für den neuen Mercedes-Benz in der SUV-Fullsize Klasse. Auch der neue GL ist ein wirklich großes Automobil geworden und wenn es sein muss, lassen sich 7 Mitfahrer komfortabel durch das Gelände schaukeln.

Auch im neuen großen Luxus-SUV brennt Mercedes-Benz ein Feuerwerk der Extras und Sonderausstattungen ab.  Neben ABS, ASR  und EPS sowie der Pre-Safe-Einrichtungen kam alles hinzu, was nützlich schien: Vom Seitenwind-Assistenten, einen Lenk-Assistenten, eine Beladungserkennung, ein Unfallvermeidungs-Assistent,  Spurhalte- und Totwinkel-Assistent bis hin zum Park-Assistenten für automatisches Ein- und Ausparken ist alles möglich.  Die Scheinwerfer des neuen GL beherbergen nicht nur Bi-Xenon-Licht, sondern auch das innovative „Intelligent Light System“ das unter anderem ein Offroad-Licht (breite Ausleuchtung) einen Fernlicht Assistenten und einen Nachtsicht-Assistenten beinhaltet. Und mit den 4 Außenkameras lassen sich das gesamte Umfeld des Fahrzeuges (360°) im großen Monitor des Comand-Systems darstellen. Und das ist auch gut so, denn er ist wirklich groß der neue GL, mit einer Länge von 5 Meter 17, einer Breite von 2 Meter 14 und einem Radstand von 3 Metern ist die GL-Klasse auf der Straße eine imposante Erscheinung.

Damit der Auftritt auch im Gelände überzeugend ausfällt, haben die Entwickler des neuen GL viel Wert darauf gelegt die Offroad-Eigenschaften des ersten GL weiter zu verbessern.  Kurze Karosserieüberhänge vorne und hinten betonen im Zusammenspiel mit der Bodenfreiheit die Ernsthaftigkeit der Offroad-Absichten.  18 Zoll große Aluminiumfelgen sind Standard,  bis zu 21 Zoll große Räder gegen Aufpreis möglich.

Mehr Schulter-, Ellbogen- und Kniefreiheit auf allen Plätzen – auch auf der elektrisch betätigten 3.ten Sitzreihe.  Lässt man die 3.te und die 2.te Sitzreihe zu Gunsten des Laderaums klein werden, dann werden aus 680 Liter Volumen eine maximale Laderaumkapazität von 2.300 Liter.

Zum Start bietet Mercedes-Benz 2 Motoren zur Auswahl:

Modell
Zyl.
cm³
kW/PS bei 1/min
Nm ab 1/min
0-100 km/h (s)
Vmax km/h
l/100 km NEFZ ges.
CO2 g/km
GL 350
BlueTEC 4MATIC
6
2987
190/258 3800
620 1600-2400
7,9
220
7,4-8,0
192-209
GL 500 4MATIC BlueEFFICIENCY
8
4663
300/408 5000-5750
600 1600-4750
5,9
250
11,3-11,6
262-269

Damit der GL auf der Straße und im Gelände die Ansprüche an eine „Geländetaugliche“ S-Klasse erfüllen kann, fährt der GL in Serie bereits mit der Airmatic getauften Luftfederung und aktiven Stabilisatoren vor. Neben einer Beladungserkennung und dem Seitenwind-Assistenten kann man zusätzlich eine aktive Wankstabilisierung für Kurvenfahrten ordern.

Ein Offroader muss mit einem leistungsfähigen Allrad-System ausgerüstet sein und auch hier will man bei Mercedes-Benz das „Beste, oder Nichts“ und so bekam der GL das Mercedes 4-Matic-System mit Anfahr-Assistenten, Bergabfahr-Assistent und 6 spezielle Geländefahrpgrogramme die für alle Offroad-Zustände optimiert sind. Wie ernst es Mercedes-Benz mit der Geländetauglichkeit meint, erkennt man daran, dass auch ein zweistufiges Verteilergetriebe mit Untersetzung zum Umfang der Antriebstechnik gehört.  Die Luftfederung lässt im Gelände eine Bodenfreiheit von bis zu 28,5cm zu. Wasserdurchfahrten sind bis 60cm Wassertiefe möglich!

Mercedes hat also tatsächlich die S-Klasse für „grobe Aufgaben“ vorgestellt, den „Neuen GL„!

 

 

Abenteuer Allrad in Bad Kissingen im Juni

Im Juni ist es wieder soweit, die Abenteuer & Allrad 2012 findet in Bad Kissingen statt.

2011 war ich auch bereits vor Ort und habe einige wirklich geile Offroader gesehen. Nachdem ich mittlerweile recht häufig mit Offroadern in Berührung komme, ist mein Interesse an dieser Messe deutlich gewachsen.

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ISUZU D-Max Premiere

Von Profis, für Profis. So umschreibt der Japanische Hersteller ISUZU die neueste Generation seinen erfolgreichen Pick-Up-Trucks der auf der AMI in Leipzig seine Deutschland-Premiere feiern wird.

ISUZU D-MAX

Der Japanische Hersteller spricht von einer LKW-DNA die in dem neuesten D-Max steckt und spielt damit auf eine äußerst robuste Karosserie an die in Verbindung mit einem kraftvollen Antrieb dafür sorgen soll, dass der D-Max eben mehr Werkzeug als Spielzeug ist.

Das neu gestylte äußere lässt sich sowohl in einer Einzelkabine als auch in einer Doppelkabine mit der großen Pritsche verbinden. Angetrieben wird das Arbeitstier von einem 2.5 Liter Twin-Turbo Dieselmotor mit 163PS und 400Nm Drehmoment.

Um den robusten D-MAX nicht nur als Alternative für Handwerker werden zu lassen, hat man bei ISUZU viel Wert auf einen Innenraum mit hochwertigen Detaillösungen gelegt. So soll der D-Max auch als Freizeitfahrzeug für anspruchsvolle Kunden punkten.

 

 

Neues Testfahrzeug

Lange genug hat es gedauert, aber am Montag besucht mich ein neues Testfahrzeug und ich freue mich schon richtig darauf.

Vor 3 Wochen habe ich den Mitsubishi Outlander abgegeben und der neue Testwagen teilt ein ganz ähnliches Schicksal wie der noch aktuelle Outlander.

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Stark, vielseitig, sicher, komfortabel und gut aussehend – der neue Ford Ranger ist da

Ford schickt den Ranger auf die Jagd

Ford präsentiert den Nachfolger seines in Deutschland weniger bekannten Pick-Up Trucks. Deutsche Autokäufer scheinen weniger Spaß an Pick-Up Trucks zu haben als die Käufer in den USA. Denn dort sind Pick Up Trucks ganz klar die Top-Seller.  Das neben den Japanern auch Ford „Pick Up“ Trucks für den Deutschen Markt anbietet ist vermutlich ebenso recht unbekannt. Und doch hat Ford seinen neuen Pickup auch bei uns im Programm:

Ford Ranger

Das soll der neue Ranger nun ändern. Mit den neuen Motoren, manuellen Getrieben und Automatik-Getrieben, mit einer hohen Anhängelast und guter Geländefähigkeit soll der Ford Ranger bei den Deutschen Handwerkern, Abenteurern und Selbstständigen Schafzüchtern punkten.

Der neue Ford Ranger basiert hierbei auf einer Grundkonstruktion die in über 180 Ländern weltweit verwendet wird, ein „One-World-Pickup“.  In Deutschland wird der Pick-Up mit 2 Dieselmotoren angeboten. Einem 2,2 Liter Vierzylinder Turbodiesel mit 125PS und 150PS und einem 3,2 Liter großem Fünfzylinder mit 200PS. Der große Fünfzylinder-Diesel stellt 470Nm Kraft zur Verfügung.

Der kurze vordere Überhang zeigt schon beim Design, wohin die Reise mit dem Ranger führen darf. Kurze Überhänge sorgen für große Böschungswinkel und somit zu einer verbesserten Geländefähigkeit.  Und wenn es darum geht Bäche, Flüssen und Pfützen zu durchqueren dann hilft dem Ranger eine Wattiefe von 80cm.  Der Allradantrieb ist bis Tempo 120km/h zuschaltbar und für extremes Offroad-Gelände kann eine Gelände-Untersetzung zugeschaltet werden.  Dank der 23cm Bodenfreiheit lässt es sich mit dem Ranger auch auf weit abseits von Waldwegen noch weiter kommen.

Als Pickup muss der Ranger ordentlich zuladen können. Mit bis zu 1.265kg hat der neue Ranger auch hier einiges zu bieten. Zusätzlich sind Anhängelasten bis zu 3.350kg möglich.

Neben den praktischen Fähigkeiten für Handwerker und harten Geländeinsatz, bietet der Ranger auch moderne Technik wie ein Radio mit Bluetooth-Schnittstelle und einer Rückfahrkamera.  Mit 23 verschiedenen Stau- und Ablagefächern bekommt man alle Werkzeuge Reise-Utensilien perfekt verstaut.

 

Weil der Ford Ranger eine vollständige Neu-Entwicklung mit mehr als 1 Millionen Testkilometern und umfangreichen Sicherheits-Einrichtungen ist, konnte der Ranger den Euro-NCAP Test mit der Höchstwertung von 5 Sternen bestehen.

 

In der Variante mit Einzelkabine und XL-Ausstattung fängt der Ford Ranger bei 24.978,10€ an. Als Allradler für 26.882,10€

Mitsubishi L200 im Fahrbericht

Der Mitsubishi L200 ist auf den ersten Blick eine interessante Mischung aus einem Packesel und einer Bergziege. Was man sich im Tierreich als Kreuzungsergebnis nicht anschauen möchte, bringt der japanische Allrad-Spezialist Mitsubishi erfolgreich auf unsere Straßen.
Und weil das nicht nur der Tester und Schreiber dieses Berichtes so sieht, ist der Mitsubishi L200 zugleich auch noch die aktuelle Nummer 3 der Zulassungspitze im Hause Mitsubishi, auf dem deutschen Markt. Doch ganz egal ob in erster Linie Packesel oder Bergziege – um ordentlich vorwärts zu kommen bedarf es eines starken Antriebes. Und den hat Mitsubishi seit dem letzten Facelift nun auch im L200 zu bieten.

Mit den 178PS und 400Nm werden von einem 4 Zylinder Diesel in der Begleitung von deutliche vernehmbaren Nutzfahrzeug-Nageln, immer ausreichend Kraft zur Verfügung bereitgestellt.

Mitsubishi L200 im Fahrbericht - Großer Diesel, große Ladefläche

Der langhubig ausgelegte Power-Diesel ist trotz der Vierventil-Technik im Zylinderkopf, Direkteinspritzung, dem Turbolader mit Ladeluftkühlung kein Leistungswunder – bleibt jedoch zu vermuten, das dieser Motor weit unter seiner Belastungsgrenze arbeitet und somit vor allem mit Dauerhaltbarkeit überzeugen wird.
Der Motorsound des im stärksten Antriebs den Mitsubishi für den L200 anbietet, ist in diesem Fall – wie bereits geschrieben – vor allem ein vertraut klingendes Nutzfahrzeug-Nageln. Jedoch ist dieser Motorklang nicht etwa störend, sondern gerade weil er so ehrlich nach einem kraftvollen Diesel klingt, in Verbindung mit dem deutlich vernehmbaren Turbolader-Pfeifen, eine akustische Bestätigung für den Charakter des Offroad-Pickups.

Die von uns gefahrene Automatik-Version stellt zum Schutz des Antriebsstranges “nur” 350Nm, anstelle derer 400Nm in der von Hand geschalteten Version bereit. Dafür stehen diese 350Nm über ein breiter nutzbares Drehzahlband bereit. Egal ob 350 oder 400Nm, begleitet wird die Arbeit des Dieselmotors immer von einem deutlich vernehmbaren Turbolader-Pfeifen. Und so vereinen sich das Arbeitsgeräusch des Motors und die klassische 5-Gang Wandlerautomatik zu einer Kombination die den Charakter des L200 trefflich beschreiben. Klassisch. Tatkräftig. Zuverlässig.

In der gefahrenen Variante mit der „Doppelkabine“ ist die Ladepritsche mit etwa 1,50m x 1,50m noch groß genug um die zulässige Nutzlast von 850kg in Form einer  auf Euro-Paletten verpackten Ladung  per Gabelstapler aufzuladen. Um die Pritsche mit einem Gabelstapler schnell und einfach beladen zu können, kann die Heckklappe an ihren Befestigungspunkten ausgehängt werden und somit fast im 180° Winkel nach unten geöffnet werden. Alternativ bildet die flach gelegte Heckklappe eine Verlängerung der Ladefläche, um so auch zum Bsp. längere Gegenstände wie Rohre von A nach B zu transportieren.

1m50 mal 1m50 Ladefläche

Womit wir beim Stichwort für den Offroad-Pickup währen.
Das für die Transportaufgabe zwischen A und B nicht unbedingt ein eben geteertes Asphaltband die Verbindung übernehmen muss, dafür sorgt der permanente Allradantrieb in Zusammenarbeit mit der Bodenfreiheit von ca.: 20 cm.
Unter der Ladefläche des Pickups sorgt eine Starrachse für die nötige Verschränkung im Gelände und damit für Bodenkontakt der 17 Zoll großen Räder auch bei groben Feldwegen und bei völliger Abwesenheit von Wegen und Straßen.
Natürlich ist der lange Überhang hinten und die montierte Anhängerkupplung nicht wirklich förderlich um im härtesten Gelände ohne Bodenkontakt die Achsverschränkung vollständig zu nutzen. Doch wer mit seinem L200 ständig härteste Fernexpeditionen meistern muss, der wird vermutlich auf die Doppelkabine verzichten und stattdessen, 30cm mehr Laderaumlänge und einen größeren hinteren Böschungswinkel wählen. (Oder zu einem Unimog greifen?) Für 99% der Einsatzbereiche in unseren Breitengraden erfüllt der L200 alle Ansprüche die an ihn und seine Transport- und Geländefähigkeiten gestellt werden.

Wir waren nicht in der Lage die Grenzen des L200 wirklich zu überschreiten.
Kraft ist also vorhanden. Talent für unwegsame Geländeabschnitte ebenso.

 

Wie sieht es mit der Performance auf der Straße und dem Verbrauch aus?
Das beides nicht perfekt zu vereinen ist, dürfte ebenso klar sein wie der Himmel über der Wüste Gobi. Und doch versucht der L200 den Spagat zwischen Offroader, Nutzfahrzeug und Passagiertransporter.
Die an der Hinterachse verwendete Starrachse mit Blattfedern ist im Gelände und für hohe Zuladungen perfekt – für den Komfort auf ebenen Autobahnen im Reisetempo aber leider kontraproduktiv.
Und so holpert die Hinterachse vor allem im unbeladenen Zustand munter über Querfugen und versetzt auf zügig genommenen Landstraßenkurven auch gerne mal. Das gibt dem Fahrer und den Mitreisenden jedoch keinen Grund zur Sorge. (Allenfalls ein gutes Argument doch noch schnell 200kg Rindenmulch im Baumarkt zu holen und die Hinterachse damit zu beschweren.)
Diese Art der Mitteilungen des Fahrwerkes über den Straßenzustand sind eher ein Komfort-Manko als ein fahrdynamisches Problem. Mitsubishis L200 ist in seiner aktiven Fahrsicherheit trotz dieser Komfort-Einschränkungen ein zuverlässiger Partner. Hinterhältige Reaktionen auf Lenkbefehle liegen ihm fern.
So ist auch der subjektive Fahreindruck auf ebener und trockener Straße jederzeit von Sicherheit und Zuverlässigkeit geprägt.
Ein wenig Vorsicht ist im Regen und ohne Beladung geboten. Denn auch mit dem wirklich guten Allrad-Antrieb verliert die Hinterachse unter Last ( wir denken an die 350Nm) kombiniert mit Kurven gerne kurz die Seitenhaftung und fordert die serienmässige Antriebsschlupfregelung zur Arbeit auf. Mit ein wenig Beladung auf der großen Pritsche sieht das sofort wieder anders aus. Hier wurden während des Testzeitraums keinerlei Eingriff des ESP bemerkt.
An dieser Stelle angemerkt sei die umfangreiche Sicherheitsaustattung die nicht nur das ESP in Serie liefert  sondern auch 6 Airbags. Man darf sich also nicht nur subjektiv, durch die hohe Sitzposition sicher wie in Abrahams Schoß über dem restlichen Straßenverkehr wähnen, sondern auch objektiv. Im NCAP Crashtest liefert der Mitsubishi dann auch ein 4 Sterne Ergebnis für die Sicherheit der Insassen ab. In der PickUp Klasse gehört der L200 sogar zu den Top-Modellen, was z.Bsp. die Unfallsicherheit beim simulierten Seitenaufprall betrifft.

Moderne Turbodiesel Motoren sind für sich gesehen, Kostverächter.

Im Umfeld von 2 to. Leergewicht, Allradantrieb, Automatik und den Offroad-Transporter-Genen wird der sparsame Umgang mit dem Treibstoff allerdings zur Herausforderung. Im Testverbrauch lagen wir mit dem L200 noch knapp unter der magischen „10l auf 100km“ Grenze. Mitsubishi gibt im EU-Meßverfahren einen kombinierten Verbrauch von 9,4l für die Kombination aus großem Diesel und automatischem Getriebe an. Überland oder auf Autobahn-Touren mit Tempomat-Nutzung sind jedoch auch Verbräuche von unter 8l/100km möglich. Es geht jedoch auch deutlich darüber. Wer auf längeren Autobahn-Strecken gerne Anschluss an die Kolonne der Vertreter-Mittelklasse-Kombis hält und die Höchstgeschwindigkeit von 175km/h ausnutzt (Tacho Bergab mit Rückenwind und Heimweh auch über die Skala hinaus), der schafft es, den Verbrauch des L200 auch über 13l auf 100km steigen zu lassen.

Kraftvoller Dieselmotor
Kraftvoller Dieselmotor

Doch zurück zur Ausgangsfrage: Ist der Mitsubishi L200 nun eher ein Packesel oder eine Bergziege?
Weder noch. Der L200 ist wie ein guter Freund – verläßlich, belastbar und hilfreich in fast allen Situationen. Einer von der Sorte den man gerne um sich hat. Vor allem wenn es darum geht, große Aufgaben zu erfüllen.

Ganz egal ob als Kumpel für die Freizeit, zum ziehen von Boots-, Motorrad-,  Pferde-Anhängern oder als Kollege bei der Arbeit mit Lasten und groben Aufgaben. Auf den L200 und seine Fähigkeiten kann man sich verlassen.

Das hat seinen Preis, dieser ist jedoch im Vergleich zu den Mitbewerbern wie zum Bsp. dem Volkswagen AMAROK, noch als „echtes Angebot“ zu betrachten.

Der große Dieselmotor wird nur in Verbindung mit dem „SuperSelect 4WD“ getauftem permanenten Allradantrieb und der Top-Ausstattung „Intense“ ausgeliefert und dann beträgt die Rechnung des Mitsubishi-Händlers: 31.190€.

Das von uns gefahrene Modell hatte die 5 Gang Automatik zu 1.800€ mit an Board und war zusätzlich mit dem 2.000€ „Premium-Paket“ ausgestattet.  Das Premium-Paket sorgt für Leder-Sitze (Nachbildung), Sitzheizung in der ersten Reihe und einem elektrisch verstellbaren Fahrersitz. Ebenso nur in der Intense-Variante lieferbar: Das elektrisch versenkbare Heckfenster.

Am Ende stehen – dank der Metallic-Lackierung für 610€ und dem Diesel-Partikelfilter für 650€ gesamt: 36.250€ auf der Rechnung.

Das ist gegenüber dem Basismodell mit 128PS, Einzelkabine und Heckantrieb für 18.990€ natürlich eine Hausnummer und nur ganz knapp unter 100% Aufschlag. Auf der anderen Seite ist die von uns getestete Ausführung des Mitsubishi L200 aber eben auch ein geländetaugliches Nutzfahrzeug mit der Fähigkeit, den Spagat zwischen alltäglichem Arbeitsumfeld im rauhen Handwerkergewerbe  und der Urlaubsfahrt mit der Familie und Wohnanhänger quer über den Kontinent  zu meistern.

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[toggle title=“Quellen-Hinweis“]Der Fahrbericht wurde im Original am 01.08.2011 auf http://offroader-blog.de veröffentlicht! [/toggle]