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Vorgestellt: Ford Ecosport

Wenn aus dem Fiesta ein SUV wird

Dann wandert das Ersatzrad an die Heckklappe, fast wie bei einem echten Geländewagen. Die Bodenfreiheit bekommt ernsthafte 20 Zentimeter zugestanden und die Böschungswinkel lassen die Treppe vor dem örtlichen Einkaufszentrum zu einem minder wichtigen Kriterium bei der Wahl des besten Parkplatz werden. Doch von diesen, irgendwie so SUV-typischen Eigenheiten abgesehen, will der jüngste Kölner-Spross gar nicht als SUV verstanden werden. Und weil die Winter in Köln eher mild sind, kommt der Ecosport dann auch ohne Allrad-Option.

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Ein Weltauto ist entsprungen

Seit 2003 verkauft FORD sein Ecosport Modell in Brasilien und das auch durchaus erfolgreich. Gut 700.000 verkaufte Fahrzeuge seit der Markteinführung sprechen eine deutliche Sprache. Oder anders, Ford hatte den Mini-SUV im Programm, bevor er in unserem ‚Teil der Welt  hipp wurde. Denn auch dies kann man nicht mehr leugnen, ganz egal wie sinnvoll die Klasse der kompakten SUV sein mag, sie erfreut sich steilster Zuwachsraten.

Alle wollen hoch über dem Verkehr sitzen, den Weitblick genießen und das subjektive Gefühl der Sicherheit für sich beanspruchen. Die Wachstums-Chancen für dieses Segment sind brilliant – vermutlich bis wir uns alle  im täglichen Stau, in absurd geschminkten Kleinwagen, mit Zwanzig- und mehr Zentimeter-Bodenfreiheit begegnen.

Never the less. Wo ein Markt ist, da muss ein Angebot her.

Der Ecosport kommt im Juni 2014 zu den deutschen Ford-Händlern. Als Weltauto hat er dann bereits eine ordentliche Reise hinter sich. Ford fertigt den neuen Ecosport in Brasilien, Indien und China. Neben diesen “emerging Markets” darf der kleine SUV-Spross der Kölner nun auch die Hausfrauen in Köln-Nippes, die hippen und trendigen Flatrate-Kunden und Null-Prozent-Finanzier sowie die Senioren mit dem Wunsch nach einer höher gelegten Sitzfläche beglücken.

Oder nicht. So die ernüchternde Erkenntnis nach einer ersten Testfahrt. Ja, der Ecosport wurde für ein wichtiges, kräftig wachsendes Segment entwickelt. Renault Captur, Peugeot 2008, Nissan Juke und Opel Mokka haben es vorgemacht. Aber man merkt dem Ecosport an, dass er unter dem Diktat des Preisdruck entwickelt wurde. Zugunsten von ein wenig mehr Bodenfreiheit verzichtete man auf eine angemesse Qualität im Innenraum.

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Und so fährt er sich

Früh untersteuernd umrundet man kurvige Landstraßen. Zwanzig Zentimeter Bodenfreiheit und die fürstlichen Böschungswinkel nehmen jedem Bremshügel den Schrecken. Wäre der gefahrene 90 PS Diesel nicht so schwach im Antritt, der Ecosport wäre ein Rowdy für die „Tempo 30 Zone“. Dafür stimmt der Verbrauch des einzigen angeboten Dieselmotors versöhnlich. Die versprochenen 4.6 Liter nach Norm sind während der Testfahrt nicht möglich gewesen – aber das ist nicht verwerflich. Mit 5.8 Liter konnte man bei der Streckenwahl mit viel Stadtverkehr und einer tollkühnen Berg-Etappe durchaus zufrieden sein.

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Das fällt auf

Viel grau, viel Plastik. Man merkt den Preisdruck an jeder der vier Türverkleidungen und quer vor der Nase des Fahrers.  Ebenso ein absolutes „No Go“: H4-Scheinwerfer an der Front. Der Ford Ecosport ist ein Lifestyle-SUV mit erstaunlich guter Serien-Ausstattung. Vom Keyless-Go, über Klimaanlage bis hin zu einem Lederlenkrad und einem mit Tierhaut überzogenem Handbremshebelgriff. Aber an der Front, da soll ein Leuchtmittel aus den Sechzigern für die hellen Momente in der Nacht sorgen. Nein. Sorry. Das geht eventuell gerade noch so bei einer rumänischen Low-Budget Marke, aber ein hippes Trendmobil für 20.000 € sollte beim umschalten von Abblendlicht auf Fernlicht nicht mit kurzen Momenten der Dunkelheit kämpfen müssen.  Zumal das clevere Licht im Regal des Ford-Konzerns liegt.  (Am Rande erwähnt: Wer hippe Modetrends ignoriert, der bekommt einen Ford Focus mit 1.6 TDCi (105PS) in der 99g SYNC-Edition mit Bi-Xenon Scheinwerfern für 20.715 €. – Darüber sollte man nachdenken!) 

Das die Heckklappe eine Tür ist und nach links zur Seite öffnet, dürfte dem Reserverad geschuldet sein. Dessen Gewicht würde jeden Dämpfer in die Knie zwingen. So richtig praktisch ist diese Hecktür-Variante nicht. Weder im Bewegungsablauf beim öffnen, noch bei Bundesdeutschen Parkräumen in Ballungszentren. Und da soll der Ecosport ja für große Augen sorgen.

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Das war toll

Puh. Ich bin immer bemüht ein Fahrzeug mit den Augen der Zielgruppe zu sehen. Ich frage mich bei jedem Testwagen,  was würde der überzeugte Fan des Modells wohl gut finden und was ist sinnvoll? Der Ecosport wird eine Fahrzeugklasse bedienen, die man als Volumen-Hersteller nicht auslassen darf. Er wird dies mit einer soliden Grundkonstruktion tun und er bekommt natürlich auch den famosen Dreizylinder-Ecoboost-Motor mit 125 PS. Gäbe es den Zwang zu einer Positivliste, ich würde vermutlich die Sitze erwähnen. Der Beifahrer muss auf eine Sitzhöhenverstellung verzichten, davon abgesehen ist der Sitzkomfort jedoch gut und auch das Raumgefühl vor allem eines: Positiv.

Ford Sync Applink

Eine ernsthaft positive Erwähnung muss das Thema Ford Sync Applink finden. Der Weg den die Ford-Mannen hier gehen ist durchaus Erfolg versprechend. Mit der kommenden Generation wird man die ersten Apps per Sprache bedienen können. Während man durch die Stadt cruist, drückt man nur noch die Taste für die Sprachbedienung und sagt was man möchte. Zum Beispiel die Spotify-App starten und auf eigene Playlist zurückgreifen. Oder Internet-Radio über die Car-Hifi Anlage streamen. Diese Funktionen sind auch nicht von der Wahl des Smartphones abhängig, so lange man ein iPhone oder ein Gerät mit Googles Android nutzt.

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Hier muss nachgebessert werden

Haptik, Haptik, Haptik und dabei auch an die Menschen denken, die in einem Auto mehr sehen, als nur einen Erfüllungsgehilfen für Modetrends.  Das exponiert angebrachte Ersatzrad mag den wilden Slang von Offroad-Helden sprechen, wirkt im Falle eines nur mit Frontantrieb (zumindest erst einmal) angebotenen Lifestyle-SUV jedoch nur als lustige Maskerade. Eine echte Hilfe im Alltag stellt der 20 Zentimeter lange Überhang nicht dar.

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Nun die Fakten:

Ab Juni 2014 steht der Ecosport bei den Händlern. Drei Motoren und zwei Getriebeversionen werden angeboten. Wobei sich das Ford Powershift Automatikgetriebe (Doppelkupplung!) nur mit dem 112 PS 1.5 Liter Benziner kombinieren lässt. Der Ecoboost 1.0 Turbo-Benziner und der 1.5 Liter TDCi mit 90 PS werden nur mit dem manuellen 5-Gang Schaltgetriebe angeboten.

Preise: Derzeit bietet FORD noch einen Aktionspreis von 17.990 € an. Dank einer ordentlichen Ausstattung ein echtes Angebot. Doch auch später werden die Ecosport-Modelle nur mit umfassender Ausstattung erhältlich sein. Alle Ecosport werden als „Titanium“ angeboten, der Linie die Ford im allgemeinen den Top-Versionen vorhält. Der Ecoboost-Benziner mit 125 PS kostet 20.200 €. ( Da denke ich sofort wieder an den Focus. Der mag ein biederer Kompaktwagen sein, aber hey, innere Werte waren selten sexy!)

Ford Kuga – Fahrbericht Fazit

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Ford Kuga TDCI Powershift:
Beim Thema Allradantrieb bietet der Kuga in der 4×4-Variante ein modernes System auf. Dank Torque-Vectoring muss man den Asphalt nicht verlassen um den echten Nutzen von vier angetriebenen Rädern zu erfahren. Der Ford Kuga mit seinem optionalen 4×4 Antrieb verteilt binnen Millisekunden die Antriebskraft genau dorthin, wo diese am sinnvollsten wirken kann.

Und in Kurven sorgt das TVC getaufte System dafür, dass dem Rad mit mehr Grip auch mehr Kraft zukommt, das sorgt für ein leichtfüssiges Handling und lässt den SUV behände um Kurven gleiten.  Das System im Kuga sorgt bis Tempo 30 vor allem dafür, dass die Traktion stimmt, darüber hinaus will es die Fahr-Agilität steigern. Das klappt extrem gut. Der Kuga lässt sich handlich über Landstraßen bewegen und vermittelt immer wieder dein Eindruck, kleiner und leichter zu sein, als er indes ist.

Ford Kuga 16 One ford 2013 suv

Platz da

Kompakte SUVs müssen trotz der übersichtlichen Abmessungen mit genug Platz im Innenraum überzeugen.  Und da ihre Grundform dem eines Kombis nicht unähnlich ist, werden SUVs gerne für allerlei Transportaufgaben hergenommen.

Der Kuga bietet bis zu 1.653 Liter Ladevolumen und präsentiert sich als praktischer Kamerad für den nächsten Umzug, die große Einkaufstour oder den Transport von Freizeit-Geräten. Der Kofferraumboden lässt sich in der Höhe justieren, so dass man entweder die Laderaumhöhe maximiert, oder den Ladeboden auf der gleichen Höhe wie die Ladekante fixiert. Zudem sind die Sitzlehnen der Rücksitzbank in der Neigung einstellbar, was für mehr Platz im Ladeabteil, oder mehr Komfort für die Passagiere sorgt. Umklappen lassen sich die Lehnen im Verhältnis 60 zu 40 %.

Ford Kuga 23 One ford 2013 suv

Multimedia – Konnectivität

Das extrem umfangreiche Ford „sync“ System lasse ich die Ford-Experten selbst erklären, alleine dieses System benötigt einen eigenen Artikel. (folgt)

Vorteile:

  • Viele Assistentzsysteme verfügbar
  • Handlich zu fahren
  • Sparsamer Motor

Nachteile:

  • Viele Knöpfe in der Mittelkonsole
  • Kleines Multimedia-Display

Ford Kuga 11 One ford 2013 suv

Das hätte ich mir vom Ford Kuga noch gewünscht:

  • Ein größeres Display für das Ford Sync-System in der Mittelkonsole.

Bewertung:

Komfort: 32 von 45 Punkte

  • Raumgefühl Mitfahrer: 8 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 4 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 5 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 5 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 4 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 6 von 10 Punkte

Fahrspaß: 23 von 40 Punkte

  • Landstraße: 5 von 10 Punkte
  • Autobahn:  6 von 10 Punkte
  • Stadt: 4 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 2 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkte
  • V/max:  3 von 5 Punkte

Kosten: 12 von 30 Punkte 

  • Anschaffung: 2 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 3 von 5 Punkte
  • Versicherung: 2 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 1 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 4 von 5  Punkte

Antrieb: 25 von 40 Punkte

  • Motor: 6 von 10 Punkte
  • Getriebe: 7 von 10 Punkte
  • Bremsen: 6 von 10  Punkte
  • Sound innen: 3 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 3 von 5 Punkte

Umwelt: 24 von 30 Punkte

  • Test-Verbrauch: 10 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 7 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 7 von 10 Punkte

Qualität: 10 von 15 Punkte

  • Spaltmaße außen: 3 von 5 Punkte
  • Haptik: 3 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 4 von 5 Punkte

Beurteilungsmatrix erklärung punkte

Ford Kuga 18 One ford 2013 suv

  • Punktzahl gesamt: 126 / 200 Punkten
  • Fahrbericht: Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 Titanium

Das Fazit:

One World – one SUV

Ein Zitat von Henry Ford lautet:

Nicht mit Erfindungen macht man ein Vermögen, sondern mit Verbesserungen.

Der Ford Kuga war nicht der erste komapkte SUV am Markt, aber er ist einer der Besten. Sein überzeugendes Raumangebot, das leichtfüßige Handling und die umfangreiche Armada an Assistenzsystemen lassen den Ford Kuga zu einem der erfolgreichsten SUV am Markt werden und dies, weltweit. Womit dann auch die „One Ford“ Strategie, zumindest im Falle des Kuga, aufgegangen ist.

 

zu den technischen daten klick

Fahrbericht  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Bilder-Galerie-Fotos

Link zur Webseite des Herstellers | Fahrbericht das EcoBoost Kuga von autophorie und autoaid

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller Ford für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd



Ford Kuga Fahrbericht

Im Fahrbericht:

Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 Powershift

Der Ford Kuga gehört zu der „One Ford-Strategie“ und ist mit einer Gesamtlänge von guten 4.50 Metern gerade noch als „Kompakt-SUV“ einzuordnen. Eine boomende Fahrzeugklasse nicht nur bei uns. Es ist Zeit den Kuga zu testen. Und natürlich will ich wissen, ob auch ein Ford aus dem Modelljahr 2013 noch die Handschrift des genialen Henry Ford trägt.

Der Ford Kuga TDCi 4×4 Powershift

Ford Kuga 28 One ford 2013 suv

Klassenprimus

Der Ford Kuga will nicht viel weniger als der Klassenprimus sein. Dafür haben ihm die Experten von Ford einige Talente mit auf den Weg gegeben. Zum Test ist der 140 PS starke Diesel mit dem „Powershift“ getauften Doppelgetriebe gekommen.

Auf dem rechten Weg

Dem Kuga wird es ähnlich ergehen wie der Vielzahl aller SUVs, so richtig Offroad wird man ihn nicht herannehmen, statt dessen sorgen die Bodenfreiheit und der Allradantrieb für Komfort und Überblick auf der einen Seite und Traktion im Winter auf der anderen Seite. Der Kuga erinnert von vorne an den Ford-Bruder Focus. In der Seitenlinie dominiert die ansteigende Schulter und die spitze nach oben zulaufende C-Säule die Formensprache. Der vordere Überhang dürfte wilderen Eskapaden im Wald und Wiesen-Einsatz nicht zuträglich sein und weil ich die Fahrzeuge dort testen will, wo diese später auch genutzt werden, habe ich den cleveren Allrad des Kuga auch nur für Straße genutzt.

Ford Kuga 15 One ford 2013 suv

Innenraum

Es sitzt sich bequem auf dem Gestühl in der ersten Reihe, die Verstellmöglichkeiten  der Sitze und des Lenkrads lassen auch Menschen mit nicht normierten Körpermaßen ordentlich Platz finden. Das Cockpit wirkt mit seinen vielen kleinen Knöpfen in der Mittelkonsole erst einmal verwirrend. Auch die zahlreichen Anzeige-Möglichkeiten im Cockpit sind auf den ersten Blick etwas viel. Doch man gewöhnt sich schnell an das Bedienkonzept des Kuga. Und dank moderner Technik wie dem FORD Sync-System lassen sich viele Funktion auch ganz ohne Knöpfchen nutzen. Weshalb man dennoch so großzügig mit kleinen Chromtastern umgegangen ist – ich habe es nicht verstanden.

Das optionale Panorama-Dach gewährt einen freien Blick in Richtung Himmel und sorgt für einen hellen Innenraum. Ich sehe was, was Du nicht siehst. 

Die Sitze in der zweiten Reihe fühlen sich für meinen Geschmack ein wenig zu straff gepolstert an, keinen Grund zu meckern gibt es dafür an den Platzverhältnissen. Der Kuga erfüllt im Innenraum, was er von außen versprochen hat: Praktisches Reisemobil!

Ford Kuga 14 One ford 2013 suv

140 PS Diesel

Ford bietet den Kuga mit vier unterschiedlichen Motoren an. Der 150 PS starke EcoBoost Benzinmotor bildet den Einstieg und ein 182 PS starker EcoBoost (beide mit 1.6 Liter Hubraum!) die obere PS-Grenze. Bei den  Dieselmotoren ist der 140 PS TDCi der Einstieg. Alternativ gibt es den 2.o l TDCI auch mit 163 PS.

Im Testwagen war der 140 PS TDCi verbaut, seine 320 Nm Kraft schickte er an ein 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe. PowerShift nennen die Ford-Leute ihr von Getrag gefertigte Doppelkupplungsbox. Im Gegensatz zu anderen Doppelkupplungsgetrieben ist nicht Sportlichkeit als oberstes Ziel erklärt worden, sondern Komfort und Effizienz und es macht Spaß mit zu erleben, wie perfekt Motor und Getriebe zusammen arbeiten. Im Alltag zieht der 320 Nm starke Vierzylinder-Diesel den kompakten SUV Kuga souverän durch den Verkehr. Das ein Gang gewechselt wurde, das merkt man nur am zucken des Drehzahlmessers. Dank der früh anliegenden Kraft braucht man selten mehr als 2.000 Umdrehungen. Das wiederum kommt dem Verbrauch des Kuga zu Gute.

Leistungsdaten:

PS

140

bei 3.750 U/min

Drehmoment

320

ab 1.700 U/min

Hubraum

1.997

ccm³

Ford Kuga 09 One ford 2013 suv

Gefahren

Ford packt den Kuga voll mit allerlei Assistenzsystemen und üblicherweise bin ich eher der Typ, der alles wieder deaktiviert, weil die Systeme doch nicht immer so arbeiten, wie man das gerne hätte. Dann piepst es, es blinkt und am Ende fragt man sich wo der Fortschritt geblieben ist.

Doch der Kuga in der PowerShift-Version mit 140 PS schreit förmlich nach der langen Etappe. Und wer einmal 1.000 Kilometer am Stück durch langweilige Landschaften gefahren ist, der lernt plötzlich die aktive Hilfe – zumal wenn diese so gut funktioniert wie im Kuga – zu schätzen.

Die Verkehrsschild-Erkennung zum Beispiel. Nie zuvor habe ich ein System getestet, das so zuverlässig alle Schilder erkannt hat. Perfekt. Oder der Spurhalte-Assistent. Perfekt in seiner Abstimmung. Einzig das Abstandsrader für den Tempomaten habe ich bereits vor dem Kuga als richtig und wichtig erachtet. Und auch dieses System arbeitet im kompakten SUV Kuga ohne Kritik! Der Gefahrenabwehr zuträglich auch der Assistent für den „toten Winkel“.

Kritisierend könnte man alleine die Tatsache, dass die Systeme im Fahrer-Assistenz-Paket zusammen gefasst sind und selbst in der Titanium-Ausstattung kostenpflichtig sind.

Ford Kuga 22 One ford 2013 suv

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode„:

 

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

6.3

Öko-Experte mit „dem“ grünen Zeh

5.1

Außendienstler mit Vollgas-Lust

9.8

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer | Diesel

Ford Kuga 19 One ford 2013 suv

Vorteile , Nachteile und das Fazit; auf der nächsten Seite geht es weiter.

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