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Opel Astra mit OPC-Paket – Schaf im Wolfspelz

OPC-Fans werden sich noch ein Weilchen gedulden müssen, bis vom neuen Astra eine Starkversion kommt. Vorläufig können sich Performance-Jünger jedoch mit dem OPC Line Sport-Paket trösten. Dieses verleiht für 1.150 Euro Aufpreis dem kompakten Fünftürer eine dynamischere Optik. Auffälligste Komponente des Pakets ist die Frontschürze, die für einen etwas satteren Stand sorgt. Verantwortlich dafür sind vor allem die in de…

Fiat Tipo Kombi – Für einen Tausender mehr

Zu Preisen ab 15.990 Euro ist die neue Kombivariante des kompakten Fiat Tipo ab sofort bestellbar. Der Aufschlag gegenüber dem bereits seit Juni erhältlichen Fünftürer beträgt damit 1.000 Euro. Als Gegenwert gibt es unter anderem einen 550 Liter großen Kofferraum mit variablem Ladeboden und eine Dachreling. Motorenangebot und Ausstattung entsprechen dem Fünftürer: Zur Wahl stehen zwei Benziner- und zwei Diesel-Pärchen…

Opel Astra Fünftürer mit Biturbo – Mehr Diesel-Power

Die Ende 2015 gestartete Neuauflage des Opel Astra hat ihre Feuertaufe bestanden. Nach den Brot-und-Butter-Modellen legen die Rüsselsheimer jetzt eine kräftigere Variante für den Fünftürer nach. Dank der doppelten Zwangsbeatmung mobilisiert der 1,6-Liter-Biturbo-Diesel immerhin 118 kW/160 PS und 350 Newtonmeter Drehmoment.

Erkennbar ist die neue Stark-Diesel-Version am BiTurbo-Schriftzug auf der Heckklappe
Erkennbar ist die neue Stark-Diesel-Version am BiTurbo-Schriftzug auf der Heckklappe

Für den im Frühjahr 2016 gestarteten Astra Kombi ist der Biturbo bereits zu haben. Nun können ihn Kunden ihn also auch für den klassischen Fünftürer ordern. Die Sprintzeit gibt der Hersteller mit 8,6 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 220 km/h liegen. Auch beim Zwischensprint ist der Astra stark: Im fünften Gang soll der Spurt von 80 auf 120 km/h 7,5 Sekunden dauern. Im Gegenzug bleibt der Spritkonsum zumindest laut Prüfstandmessung bescheiden: Zwischen 4,1 bis 4,2 Liter soll der Verbrauch im NEFZ-Zyklus liegen.

Bestellbar ist der fünftürige Opel Astra mit dem 1,6-Liter-Biturbo ab sofort. Preislich verlangt der kräftige Selbstzünder nach gehobener Investitionsbereitschaft, denn er wird erst ab der hochwertigen Ausstattung Dynamic angeboten. Entsprechend muss man mindestens 27.310 Euro hinblättern und erhält im Gegenzug eine umfangreiche Ausstattung. (Mario Hommen/SP-X)

Erste Fahrt: Der neue Opel Astra – der Kompakte aus der Oberklasse

Opel punktet beim neuen Astra mit Innovationen aus der Premiumklasse

Astra 2016: Erste Testfahrten

Junges frisches Design. Der neue Astra für jede Zielgruppe
Junges frisches Design. Der neue Astra für jede Zielgruppe

Insgesamt 29 neue Modelle und 17 neue Motoren wird der Autobauer aus Rüsselsheim bis 2022 auf den Markt bringen und so seinen Weg nach oben weiter unterstreichen. Den Anfang machten die Kleinen, die Einstiegsmodelle. Der nächste Schritt wird vom Astra bestritten. Das mittlerweile in die 5. Generation gehende Fahrzeug wartet mit Innovationen aus der Oberklasse auf und will so neue Standards in der Kompaktklasse setzen. Kombiniert mit einem 6-Stufen-Automatikgetriebe, einer5 Stufen Easytronic 3.0 und einem 5- und 6-Gang-Schaltgetriebe sowie einer Start&Stopp Technologie werden Spitzenverbrauchswerte erwartet. Mit vier Motorisierungen unter der Haube startet der Astra  5-Türer bei einem Grundpreis von 17.260 Euro.

Mit mehr als 24 Millionen Fahrzeugen der Kadett und Astra Modelle (6 Generationen Kadett / 4 Generationen Astra) ist der Astra bereits in der fünften Generation Zugpferd für den Rüsselsheimer Autobauer. Mit seinem abgerundetem sportlichen Design ist der neue Kompakte nicht nur leichter und effizienter als seine Vorgänger. Opel möchte mit der jüngsten Generation seines C-Segment-Fahrzeuges Standards setzen, die bislang nur in Oberklasse-Fahrzeugen zu finden sind. Hierzu gehören sowohl Fahrerassistenz-Systeme als auch Komfortsysteme und Services wie das Opel OnStar, das bereits zur Fahrzeugsicherheit und Vernetzung beiträgt. Hierbei bleibt Opel seiner Philosophie treu. „Über alle Kadett- und Astra-Generationen hinweg hat Opel immer wieder innovative Technologien aus höheren Fahrzeugklassen ins erschwingliche Kompaktsegment geholt“, so Opel Group-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann.

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Dynamischer Fünf-Türer

Wie schon beim Vorgänger steht der Astra erst in der 5-Türer Karosserievariante zur Verfügung. Beim Hatchback kommen drei Benziner mit mehreren Leistungsstufen und Getrieben sowie einem Diesel mit mehreren Leistungsstufen und zwei Getrieben zum Einsatz. Im Test zwischen Wien und Bratislava konnten wir alle Aggregate mit Schaltgetriebe erfahren. Hierzu gehörten der 1.0 ECOTEC® Direct Injection Turbo ecoFLEX Motor mit der Leistungsstufe 77 kW (105 PS) Start/Stop und einem 5-Gang-Getriebe, der 1.4 ECOTEC® Direct Injektion Turbo ecoFLEX Motor mit der Leistungsstufe 110 kW (150 PS) Start/Stop und einem 6-Gang-Schaltgetriebe, der 1.6 ECOTEC® Direct Injection Turbo Motor mit der Leistungsstufe 147 kW (200 PS) und einem 6-Gang-Schaltgetriebe als auch das Dieselaggregat 1.6 CDTI ecoFLEX mit der Leistungsstufe 100 kW (136 PS) Start/Stop und einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Alle Motorisierungen in Verbindung mit ihrem Antrieb überzeugten mit einer souveränen und ausgeglichenen Laufruhe. Fahrgeräusche waren im Innenraum kaum auszumachen. Gerade Straßenunebenheiten und Schlaglöcher wurden vom neu konstruierten Fahrwerk gut gemeistert. Die vorgegebenen 4,3 Liter beim 5-Türer beim 1.0 Liter Motor gemäß Hersteller sind nicht unvorstellbar. So kamen wir mit knapp 0,8 Liter mehr beruhigt ans Ziel.

1.0 ECOTEC® Direct Injection Turbo ecoFLEX Motor mit der Leistungsstufe 77 kW (105 PS) Start/Stop
1.0 ECOTEC® Direct Injection Turbo ecoFLEX Motor mit der Leistungsstufe 77 kW (105 PS) Start/Stop

Beim Platz nehmen scheint sich das ganze Cockpit optisch dem Fahrer zuzuwenden. Alle Instrumente sowie das in der Mitte des Armaturenbretts sitzende Navigationsgerät bieten nicht zu viel, aber auch nicht zuwenig Information. Die klar gestaltete Front mit langgezogenen horizontalen Linien und dem Instrumententräger als Blickfang und Schaltzentrale sorgt zudem für ein großzügiges Raumgefühl. Dann wirken auch die extrem gut zugeschnittenen Vordersitze nicht nur ergonomisch durchgestylt, sondern geben Halt zu jeder Fahrsituation. Optional im neuen Astra können sie darüber hinaus aktiv kühlen und wärmen und dies sowohl auf den Vordersitzen als auch auf den äußeren Fondplätzen. Darüber hinaus wird per Knopfdruck auch eine Massage angeboten. Reichlich Platz bietet der 5-Türer für bis zu fünf Personen. Das Platzangebot reicht beim Hatchback von 370 Liter bei voller Bestuhlung bis 1210 Liter bei umgeklappten Sitzen. Da geht auch beim Besuch im Baumarkt nichts schief.

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Zentral sitzendes Navigationsgerät – Bedienelemente werden minimiert

Mit dem zentralen Element der Frontkamera, die im neuen Astra in die nächste Generation geht, verbinden die Ingenieure aus Rüsselsheim mehrere Systeme. Eine hohe Bildverarbeitung sowie eine hohe Erkennungsrate lassen die Kamera mehr Informationen aus unterschiedlichen Quellen verarbeiten. In Verbindung mit dem Infotainment-System Navi 900 IntelliLink liefert das Fahrzeug unter anderem exaktere Strecken-Informationen oder nicht ausgeschilderte Geschwindigkeitsbeschränkungen wie zum Beispiel im Stadtverkehr. Im Umkehrschluss registriert das System beim Verlassen des Stadtgebietes die landesspezifischen Tempolimits und zeigt diese im Display an. Ihre weitere Funktion zeigt uns die Front-Kamera in Kombination mit dem im Astra neuen Spurassistenten mit aktiver Lenkkorrektur (das System arbeitet bei einer Geschwindigkeit von 60 bis 180 km/h) und dem Frontkollisionswarner mit situationsabhängig abgestuften Gefahrenbremsungs-Modi. Wir konnten am Lenkrad drei Empfindlichkeitsstufen einstellen, an denen sich der Frontkollisionswarner orientiert – nah, mittel und weit.

Weitere Highlights aus der Oberklasse, die Opel auch den Kunden der Kompaktklasse zur Verfügung stellen möchte, sind das OnStar Service und das neue Matrix-Licht. Mit dem IntelliLux LED® Matrix Licht fuhren wir ununterbrochen mit Fernlicht, ohne entgegenkommende Fahrzeuge zu blenden. Es werden 16 individuelle LED-Elemente angesteuert. Bei entgegenkommenden Fahrzeugen werden dann nur einzelne LEDs ab- und zugeschaltet. Es entsteht nicht nur ein längerer und breiterer Lichtkegel, sondern darüberhinaus sind ein blendfreies Fernlicht und optimale Beleuchtung garantiert. Mit diesem Feature will Opel einen weiteren Schritt für ein sicheres und entspanntes unfallfreies Fahren gehen.

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Der Opel Astra, von Anfang an mit dem OnStar Komfortsystem.

Beim OnStar Service will Opel fortführen, was bereits seit einigen Jahren auf den Märkten in den USA, Mexiko, Kanada und China erfolgreich eingesetzt wird. Bereits ab Marktstart diesen Jahres ist der Service im Astra erhältlich. Mit einem 4G- bzw. LTE-Netz wird das Fahrzeug zum WLAN-Hotspot, der in das Elektroniksystem integriert ist. Eine spezielle Außenantenne sorgt für maximale Reichweite. Es werden umfangreiche Services, Notfall-und Pannenhilfe angeboten. Mit einem Call-Center im englischen Luton verbunden, das erfreulicherweise nicht mit Sprachcomputern besetzt ist, wird dem Fahrer die angefragt Route zu einem bestimmten Restaurant oder die nächste Tankstelle auf das Navigationssystem geladen. Aber auch eine Fahrzeugdiagnose ist möglich.

Einstieg beim neuen Astra bildet die Ausstattungslinie „Selection“ mit einem Grundpreis von € 17.260 beim 5-Türer. Dem Kunden erwartet bereits hier eine üppige Grundausstattung, die so schnell keine Wünsche offen lässt. Über die Ausstattungslinien „Edition“ und „Dynamic“ kann die Topausstattung „Innovation“ alle Kundenwünsche erfüllen, sodass nur wenig Platz für Zusatzausstattung bleibt. Während der 5-Türer ab dem 10. Oktober beim Händler steht, ist der Sports Tourer erst im Frühjahr 2016 verfügbar.

Fazit:

Mit einem Einstiegspreis von € 17.260 setzt der neue Opel Astra ein klares Zeichen, dass Fahrzeuge der Kompaktklasse mit Innovationen der Oberklasse zu moderaten Preisen erhältlich sind.

 

Mit dem 1.6 Diesel zurück nach Wien
Mit dem 1.6 Diesel zurück nach Wien

 

Opel Astra 1.0 ECOTEC® Direct Injection Turbo ecoFLEX.

Verkaufsstart:  10. Oktober 2015
Basispreis:  Ab 17.260 €
Motorleistung:  77 kW (105 PS Benziner)
Antrieb und Getriebe:  5-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung:  11,2 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4,4 Liter / 100 km Benzin
Höchstgeschwindigkeit:  200 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.370, 1.871, 1.485, 2.662 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann

News: Neuer Opel Astra – Deutlich leichtfüßiger zur IAA

Die neue Generation Opel Astra rollt deutlich leichtfüßiger zur IAA (17. bis 27. September): Je nach Modell und Ausstattung hat der Kompakte bis zu 200 Kilogramm abgespeckt, in jedem Fall ist er 120 Kilo leichter als sein Vorgänger. Dabei haben die Ingenieure in diversen Disziplinen an Gewicht gespart.

Entscheidend ist die verschlankte Fahrzeugarchitektur, durch die allein das Gewicht der Rohkarosse und Struktur um mehr als 20 Prozent von 357 auf 280 Kilogramm sinkt. Weitere 50 Kilogramm sparen die Ingenieure unter anderem durch den Einsatz von hochfesten und ultrahochfesten Stählen. Zudem verzichten sie zu Gunsten von aerodynamisch optimierten Fahrwerks- und Antriebselemente auf die Unterbodenverkleidung.

Daneben wurde beispielsweise auch bei der Auspuffanlage gespart (-4,5 Kilo). Die Räder und Reifen fallen eine Nummer kleiner aus und bringen bis zu 11,5 Kilo weniger auf die Waage. Die aufgrund des geringeren Gewichts kleiner ausfallenden Bremsen sind zehn Kilo leichter, bei höherer Bremsleistung.

Auch motorentechnisch hält der Leichtbau Einzug: So ist beispielsweise der Aluminium-Motorblock des neuen 1,4-Liter-Turbobenziner zehn Kilo leichter als das gegossene Stahl-Pendant des Vorgängers. Den gleichen Wert sparen die modernen Getriebe ein.

Zu den Leichtbau-Bemühungen kommt hinzu, dass die neue Astra Generation äußerlich etwas geschrumpft ist: Mit 4,37 Metern ist das fünftürige Fließheck knapp fünf Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, die Höhe nimmt um 2,5 Zentimeter, die Breite um einen halben Zentimeter ab. Das Platzangebot ist hingegen laut Opel messbar gestiegen, unter anderem dank der kompakteren und – natürlich – leichteren Sitze.

Die Gewichtsersparnis soll sowohl der Agilität als auch dem Verbrauch zugutekommen. Opel gibt für den 77 kW/105 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder einen Verbrauch von 4,2 Litern auf 100 Kilometern an.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Vorstellung: Der neue Opel Astra

Die Astra Matrix

Als 1999 der Film „The Matrix“ in die Kinos kam, löste er einen Hype aus. Neue Technologien und Effekte, dazu ein cooler und lässiger Keanu Reeves, den zumindest die Frauen damals begehrten. Mit dem neuen Opel Astra, intern Astra K genannt, dem Modell-ABC folgend, das 1965 in der Kompaktklasse mit dem Kadett A begann, möchte man eben solche Begehrlichkeiten wecken, um wieder näher an den Konkurrenten VW Golf ranzukommen.
Wobei, über 24 Millionen verkaufte Opel Kadett und Astra sind eine mehr als starke Leistung im Kompaktwagensegment, mit der man sich nicht verstecken muss. Die Marke Opel stand seit jeher für die Mobilität vieler sozialer Schichten und hat neueste Technologien, auch die der Oberklasse, für viele Neuwagenkäufer „normaler Fahrzeugklassen“ erschwinglich gemacht.
Wenn im Herbst auf der Frankfurter IAA (17. bis 27. September 2015) der neue Opel Astra seine Weltpremiere feiert, werden viele auch erstmals im Schein des neuen Opel IntelliLux LED Matrix Lichtes stehen können. Diese Technik gilt als Novum in dieser Klasse und ist für 1.150 Euro bestellbar. Mehr Licht und somit mehr Sicherheit sind bestimmt wichtiger, als das Kreuzchen bei 19 Zoll Alufelgen zu setzen, die Opel beim neuen Astra auch nicht mehr anbietet.

Aber was ist das IntelliLux LED Matrix-Licht genau?
Bei der exklusiven Vorab-Präsentation des neuen Opel Astra im Werksgebäude K48 der Opelwerke in Rüsselsheim erklärt es uns Opel Lichtingenieur Frank Langkabel explizit.
„Das aus 16 Elementen – acht auf jeder Fahrzeugseite – bestehende neue Voll-LED-Matrix-System passt die Länge des Lichtstrahls und die Verteilung des Lichtkegels automatisch und kontinuierlich jeder Verkehrssituation an. Dafür arbeitet es im Zusammenspiel mit der Opel-Frontkamera „Opel-Eye“. Sobald das Fahrzeug die Stadt verlässt, schaltet sich standardmäßig und dauerhaft das Fernlicht ein, ein entscheidendes Plus für die Sicherheit, wie eine Untersuchung der Technischen Universität Darmstadt und der europäischen LightSightSafety-Initiative zeigt. Das Ergebnis: Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h nimmt der Fahrer Objekte am Fahrbahnrand 30 bis 40 Meter früher wahr als mit konventionellem Halogen- oder Xenon-Abblendlicht. Damit hat er rund 1,5 Sekunden mehr Zeit, um entsprechend – etwa auf über die Fahrbahn wechselndes Wild – zu reagieren“.
In einer abgedunkelten Nebenhalle können wir uns selbst davon überzeugen, wie blendfrei und dennoch heller als herkömmliche LED-Systeme das neue Matrix-Licht IntelliLux LED leuchtet. Dabei sogar noch effizienter und langlebiger als bisherige Lichtsysteme.

Premiere neuer opel astra bernd schweickard mein auto blog (5)

Connection please!
Eine weitere Premiere im Kompaktwagensegment wartet im Innenraum auf uns. Die nächste Generation des IntelliLink-Infotainment-Systems bietet mit „Android Auto“ und „Apple CarPlay“ beste „Mensch zu Auto-Vernetzung“ am Puls der Zeit. Gesteuert wird dies über ein  je nach Ausstattung sieben oder acht Zoll großes Touchscreen-Display, das mittig auf der Instrumentkonsole thront. Optisch ähnlich einem Tablet, erreichen Fahrer und Beifahrer beide gleich gut das intuitiv steuerbare Modul. Toll, dass die Opel-Ingenieure kleine Tücken des Alltags aufnehmen und umsetzen, wie bei der kleinen „Halte-Leiste“ unterhalb des Displays. Eigentlich nur eine Zierleiste, doch im Bereich unterhalb des Displays so ausgeformt, dass man die Hand mit dem kleinen Finger dort abstützen kann, während man mit dem Zeigefinger den Touchscreen bedient. Damit ist das Problem gelöst, dass man während der Fahrt bei unebener Strecke trotz gutem Fahrwerks oftmals leicht beim Bedienen verrutscht.

Mit den Sternen
Der neue persönliche Online- und Service-Assistent Opel OnStar wird mit dem neuen Opel Astra auch in Deutschland eingeführt. Opel OnStar bietet den Kunden ein breites Angebot an Sicherheits- und Komfortdiensten. Fahrer und Passagiere können Opel OnStar rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichen. Ob für den Pannenservice oder andere Dienstleistungen, ein Mitarbeiter ist immer persönlich zur Stelle. Zusätzlich wird der neue Astra dank Opel OnStar zum mobilen und leistungsstarken 4G/LTE WLAN-Hotspot. Bis zu sieben Endgeräte vom Smartphone bis zum Tablet lassen sich an das System koppeln.

Mit dem neuen Opel Astra kommt die völlige Vernetzung nun endgültig auch in die Kompaktklasse und sorgt für den nötigen Entertainment-Lifestyle.

Verbindung 1.0
Aber hat ein modernes Auto so gar nichts mehr mit früheren Autos zu tun? Wir gehen auf Spurensuche und entdecken unter der Motorhaube eine Verbindung vom neuen Astra K zum Ur-Vorfahren Kadett A. Neben zahlreichen neuen Motoren, die von 95 PS bis 200 PS lieferbar sind, ist der neue Astra auch mit dem vor kurzer Zeit vorgestellten 1.0 Ecotec Turbo-Motor zu haben, der den Astra laut Opel zum saubersten und sparsamsten benzingetriebenen Modell der umkämpften Kompaktklasse macht. Damit gibt es nach dem 1.0 Liter Motor im Kadett A nun wieder einen 1.0 Liter Motor in einem kompakten Opel. Allerdings bringt er mit 105 PS mehr als doppelt so viel Leistung an die Antriebsräder wie vor 50 Jahren.
Nach dem heutigen Ersteindruck könnte die „Opel-Astra-Matrix“ aus Preis, Technik und Qualität ab Herbst 2015 wieder aufgehen.

Premiere neuer opel astra bernd schweickard mein auto blog (14)

Infos zum Urahn Kadett A:

1962-1965: Opel Kadett A – Fürs Wirtschaftswunder
Großer Kofferraum und viel Platz für vier Personen: neuer, drehfreudiger Motor und geringe Unterhaltskosten sind das Erfolgsrezept des Kadett A. Fast 650.000 Autos baut Opel von 1962 bis 1965. Die Linienführung des zweitürigen Stufenheck-Modells ist sachlich-modern: Die Gürtellinie liegt tief, die großen Glasflächen sorgen für gute Übersichtlichkeit. Eine über die gesamte Seitenlinie laufende Zierleiste betont die gestreckte Form. Die vorderen Kotflügel laufen in die Scheinwerfer aus und die hinteren Enden sind als „Peilecken“ ausgebildet. Die Platzverhältnisse im Innenraum verblüffen bisherige Kleinwagen-Fahrer. Der Kofferraum ist ein richtiges Gepäckabteil und – der Tankverschluss liegt außen! „Opel Kadett kurz gesagt: O.K.“, loben die Werbetexter, die sich auch einen Seitenhieb auf den Hauptkonkurrenten aus Wolfsburg nicht verkneifen können. „Nie haben Sie Benzingeruch im Kofferraum“, heißt es mit einem Augenzwinkern. Mit seinem modernen wassergekühlten Frontmotor bietet der Kadett einen weiteren konstruktiven Vorteil gegenüber dem Käfer: 40 PS leistet der 993 cm3 große Vierzylinder und treibt ab März 1963 auch den neuen Kadett Caravan an.

 

 

 

 

 

Text: Bernd Schweickard  © Foto: Opel, Torsten Weigl, Bernd Schweickard

News: Opel Astra – Günstiger als der Golf

Mit einem Einstiegspreis von 17.260 Euro startet Ende des Jahres die fünfte Generation des Opel Astra. Für das Geld gibt es den 74 kW/100 PS starken 1,4-Liter-Benziner, wer einen Diesel will, zahlt 20.260 Euro für den 1,6-Liter-Motor mit 70 kW/95 PS. Auch die Preise für einige Ausstattungsoptionen teilt Opel bereits mit. So kostet etwa das erstmals in einem Kompaktmodell angebotene Matrix-LED-Licht ab 1.150 Euro, den Online-Service-Assistenten „On Star“ gibt es ab 650 Euro, die rückenschonenden Komfortsitze ab 390 Euro.

Wie schon in der aktuellen Generation positioniert sich der immer fünftürige Astra beim Einstiegspreis künftig zwischen seinen beiden stärksten Konkurrenten VW Golf und Ford Focus. Der Wolfsburger Bestseller kostet aktuell 17.650 Euro (63 kW/85 PS, Dreitürer), der Focus ist für 16.450 Euro zu haben (63 kW/85 PS, Fünftürer).

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Matrix-LEDs im neuen Opel Astra – Der Neue leuchtet heller

Mit dem neuen Opel Astra, der auf der IAA im September Premiere feiert, debütiert eine Licht-Technologie in der Kompaktklasse: Matrix-LED-Scheinwerfer leuchten heller, sparsamer und automatisch an die Verkehrssituation angepasst.

Das Lichtsystem besteht aus acht Leuchtelementen pro Scheinwerfer und lässt sich so exakt steuern. Für die Anpassung des Lichtstrahls auf die optimale Länge und die Verteilung des Lichtkegels arbeitet es mit der Frontkamera zusammen.

Sobald das Fahrzeug die Stadt verlässt, schaltet sich als Standard dauerhaft das Fernlicht ein – ein Sicherheitsplus für den Fahrer. Erkennt die Kamera entgegenkommende oder vorausfahrende Autos, werden einzelne LEDs gezielt deaktiviert und die betroffenen Fahrzeuge ausgeblendet. Der Rest der Straße und des Umfeldes bleiben erleuchtet. Zudem gibt es einen speziellen Autobahnlicht-Modus.

Dank der LED-Technik sind die Scheinwerfer effizienter und langlebiger als Halogen- oder Xenon-Lampen, zudem leuchten sie heller. Darüber hinaus ist keine mechanische Bewegung im Scheinwerfer mehr nötig, die einzelnen LED-Elemente schalten sich situativ zu oder ab, was ebenfalls zur Haltbarkeit beitragen soll. Für die Designer ergibt sich dank der kleinen LEDs künftig der Vorteil einer filigraneren Frontgestaltung.

Bisher gibt es die Technik nur in höherpreisigen Modellen der Premium-Hersteller, so zum Beispiel im Audi A8 oder in der Mercedes C-Klasse.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Opel Astra optimiert: Sparkur für die kleinen Diesel

Opel hat den kleinen Diesel des Astra sparsamer gemacht. In der 81 kW/110 PS starken Variante soll der 1,6-Liter-Vierzylinder nun 3,6 statt 3,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen. Das entspricht einer Senkung des CO2-Ausstoßes von 97 auf 94 Gramm. Den Verbrauch der Variante mit 100 kW/136 PS gibt der Hersteller mit 3,7 statt 3,9 Litern an (99 statt 104 Gramm). Erreicht wurde die Reduktion unter anderem durch verringerte Antriebsreibung, rollwiderstandsoptimierte Reifen und eine modifizierte Aerodynamik. Die Preise der Modelle ändern sich nicht: Die schwächere Variante kostet ab 20.640 Euro, die stärkere mindestens 22.240 Euro.

Mit den sparsamsten Modellen seiner Klasse kann der relativ schwere Astra allerdings trotzdem nicht mithalten. Den CO2-Bestwert für kompakte Diesel-Pkw hält aktuell der Peugeot 308 mit 82 Gramm. In der für Ende des Jahres erwarteten neuen, deutlich leichteren Astra-Generation will Opel in ähnliche Gefilde vorstoßen.

Autor: Holger Holzer/SP-X