News: Irmscher Opel Karl – Streifensport

Opel-Veredler Irmscher bietet ein auf 100 Exemplare limitiertes Sondermodell des Karl an. Als „Race Edition“ erhält der Kleinstwagen eine Streifenbeklebung an der Front, die sich über das Fahrzeugdach zieht sowie Beklebungen an den seitlichen Fahrzeuglinien. Außerdem steht er auf weiß gehaltenen 16-Zoll-Rädern.

Der Innenraum des Sondermodells unterscheidet sich durch das gestickte Race-Edition-Logo von den zivilen Varianten. Der Aufpreis für die sportive Optik beträgt unabhängig von der Ausstattungsvariante 990 Euro. Das Basismodell des Opel Karl kostet aktuell 9.500 Euro. Außerdem stehen für 10.650 Euro die Edition- sowie für 13.155 Euro die Innovation-Ausstattung zur Wahl. Angetrieben wird der Karl immer von einem 1,0 Liter großen Benziner mit 55 kW/75 PS.

News: Opel Karl – Sparmodell mit Start-Stopp-Technik

Der Opel Karl ist ab sofort auf Wunsch mit einem Start-Stopp-System zu haben. Dadurch, sowie durch Leichtlaufreifen und eine optimierte Aerodynamik, sinkt der Normverbrauch des 55 kW/75 PS starken Dreizylinderbenziners von 4,5 auf 4,1 Liter Super je 100 Kilometer. Das entspricht einer Reduktion des CO2-Ausstoßes von 104 auf 94 Gramm. Der Aufpreis für die Spritspar-Technik beträgt 450 Euro. Das günstigste Spritsparmodell des Kleinstwagens (Ausstattungslinie „Selection“) kostet somit 9.950 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Opel Karl – Ziemlich erwachsen

Karl, das zurzeit noch jüngste Mitglied im Opel-Portfolio, ist gleichzeitig auch das kleinste. Der seit Mitte Juni erhältliche Winzling misst von Stoßstange zu Stoßstange nur 3,68 Meter, es will aber trotzdem ein ganzer Kerl – pardon – Karl sein. Das haben wir mal überprüft.

Kurz und knapp, ohne viel Gedöns und Tam-Tam: Der Karl hat sich Schlichtheit auf seine Karosserieflanken geschrieben und will sich als günstige Alternative zum schicken Adam sowie dem größeren Corsa positionieren. Dekor-Aufkleber, zweifarbige Lackierung, bunte Schalen für die Außenspiegeln oder schicke, individualisierbare Felgen-Designs sucht man hier vergebens. Immerhin kann der Karl-Kunde aus acht verschiedenen Metallic-Lacken (Aufpreis: 460 Euro) wählen, wenn ihm das aufpreisfreie Weiß oder das Unirot (160 Euro) zu langweilig sind, und er mit etwas Farbe das typische Opel-Marken-Gesicht, die flott gezeichnete Seitenlinie sowie das durchaus ansehnliche Heck betonen möchte.

Auch im Interieur herrscht Schlichtheit vor. Ein paar Chromblitzer hier und ein wenig Klavierlack da; das muss genügen, um den schwarz gehaltenen Innenraum mit hohem Hartplastikanteil aufzuhellen. Die Instrumentenanzeigen sowie Lenkrad samt Bedienhebel kennt man aus anderen Opel-Modellen. Warum aber das Armaturenbrett so glänzend schwarz lackiert wurde, dass es sich bei Sonnenschein extrem in der Windschutzscheibe spiegelt, und zudem immer etwas speckig wirkt, bleibt wohl ein Geheimnis der Kreativen. Vielleicht gab es auch nur keine Abnahmefahrt bei gutem Wetter.

Ein paar Chromblitzer hier und ein wenig Klavierlack da; das muss genügen, um den schwarz gehaltenen Innenraum mit hohem Hartplastikanteil aufzuhellen.
Ein paar Chromblitzer hier und ein wenig Klavierlack da; das muss genügen, um den schwarz gehaltenen Innenraum mit hohem Hartplastikanteil aufzuhellen.

Angetreten ist das Testfahrzeug im höchsten Komfortniveau „Exklusiv“. Damit erhöht sich der Preis von 9.500 Euro für die klassenüblich mager ausgestattete Basisversion auf mindestens 12.900 Euro. Neben elektrisch verstellbaren Fensterhebern, Außenspiegeln, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, höhenverstellbarer Fahrersitz, Lederlenkrad, im Verhältnis 40:60 geteilte Rückbank, Geschwindigkeitsregelanlage sowie Nebelscheinwerfer gehören auch unter anderem eine Klimaautomatik, Radio samt Freisprechanlage und ein Spurhalteassistent zum Lieferumfang. Damit ist der Karl im Wettbewerbsumfeld preislich attraktiv ausgestellt und hinterlässt einen erwachsenen Eindruck. Zumal er immer mit fünf Türen vorfährt.

Apropos Erwachsene: Das Platzangebot geht durchaus auch für diese Zielgruppe in Ordnung. Die Vordersitze geben guten Halt und hinterließen auf längeren Touren einen ordentlichen Eindruck. Schade, dass das Lenkrad nur in der Höhe und nicht auch in der Tiefe verstellbar ist. Hinten sitzt es sich mit ein wenig Rücksichtnahme der Vorderleute recht bequem. Allerdings sollten im Fond maximal zwei Passagiere unterkommen wollen, drei passen nur, wenn sie im XXXXS-Format antreten.

Beim Gepäckteil (195 bis 1.013 Liter) gilt es Abstriche zu machen. Hier merkt man, dass mit spitzer Feder gerechnet wurde. Kofferraumabdeckung und -verkleidung sind sehr einfach gehalten. Eben mal die Rücksitzlehen umklappen geht auch nicht. Will man sie umlegen, muss man zuvor die Sitzkissen hochziehen und hochkant stellen. Punkten kann der Karl dagegen mit einem geschlossenen Handschuhfach. Außerdem lässt sich das vordere Beifahrerfenster elektrisch auch von der Fahrerseite aus bedienen. Das geht nicht bei jedem Auto in dieser Klasse.

Ganz einfach ist Wahl des Antriebs: Es gibt zurzeit nur einen Motor. Dabei handelt es sich um eine Modifikation des bekannten 1,0-Liter-Dreizylinders aus dem Opel-Angebot. Im Karl leistet er 55 kW/75 PS und kommt mit den typischen Drei-Töpfe-Surren und leider ohne Turbounterstützung daher. 96 Nm maximales Drehmoment liegen erst bei 4.500 Umdrehungen an. Das bedeutet, will man halbwegs flott unterwegs sein, man muss die fünf Vorwärtsgänge des Getriebes eifrig nutzen, andernfalls geht dem Triebwerk an Steigungen schnell die Luft aus.

Der Karl hat sich Schlichtheit auf seine Karosserieflanken geschrieben und will sich als günstige Alternative zum schicken Adam sowie dem größeren Corsa positionieren.
Der Karl hat sich Schlichtheit auf seine Karosserieflanken geschrieben und will sich als günstige Alternative zum schicken Adam sowie dem größeren Corsa positionieren.

Beschleunigungswettbewerbe gewinnt der kleine Fünftürer nicht. Der Standardspurt gelingt in geduldigen 15,5 Sekunden – auf flachen Strecken. Zum sportiven Kumpel taugt der Karl also nicht. Mit einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h kommt man auf der Autobahn aber zurecht. Sein Überholprestige ist allerdings verbesserungsfähig. Taucht man im Rückspiegel eines voranfahrenden Fahrzeugs auf, wird man – sofern man überhaupt registriert wird – nicht wirklich als überholfähig wahrgenommen. Und an der nächsten Steigung ist eh Schluss mit solch ambitionierten Absichten. Durchschnittlich konsumierte unser Karl übrigens 5,8 Liter, damit überboten wir den Normverbrauch um 1,3 Liter.

Auch der Karl verschließt sich nicht ganz weiteren Individualisierungsoptionen. Unser Testauto verfügte über ein elektrisches Glas-Schiebedach (850 Euro) sowie Parksensoren (250 Euro). Rund 14.000 Euro für einen Kleinstwagen sind aber heute nicht mehr ungewöhnlich. Auch in dieser Hinsicht ist der Karl ohne Abstriche ein ganzer Kerl.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

Erste Fahrt: Opel Karl eröffnet das Start-up Trio

Opel stellt das letzte Fahrzeug seiner Einstiegsmodelle vor
Stadtflitzer - der Opel KARL
Stadtflitzer – der Opel KARL.

Mit dem Karl ist nun das Segment der A- und B-Fahrzeuge bei Opel komplett. Insgesamt 28 neue Modelle und 17 neue Motoren will der Autobauer aus Rüsselsheim bis 2022 auf den Markt bringen. Den Anfang machen die Kleinen. Die Einstiegs- oder Downsize-Modelle. Hierzu gehören bislang der Adam mit seinem sehr peppigen und individuellen Auftreten und der traditionelle Corsa. Wenngleich auch das Traditionsmodell mit neuen Motoren, neuem Chassis und neuen Technologien aufwartet. Der Dritte im Bunde, der Karl, wird zumindest preislich den Anfang bilden. Er steht jetzt ab einem Preis von € 9.500 beim Händler.

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Das typische Opel-Lächeln mit dem Kühlergrill.

Für unsere erste Testfahrt im beschaulichen Neckarbischofsheim bei Heilbronn nehmen wir uns den Karl vor. Vor dem Einsteigen fällt uns das typische Opel-Lächeln auf, das uns der Kleine entgegen bringt. Dennoch wirkt er sehr erwachsen. Im Innenraum, der bis zu fünf Passagiere aufnimmt, fällt uns gleich auf: dieses Fahrzeug wirkt sehr aufgeräumt, alles sehr übersichtlich. Wenn auch erst ab Herbst, wird mit dem neuen IntelliLink-Infotainment-System die Welt der Smartphones durch das Android Auto und Apple CarPlay Einzug im Karl halten. Schnell verbunden, spiegelt es die Oberfläche des Smartphones auf dem in der Mitte der Armaturentafel positionierten Display wieder. Alle Infos und Funktionen wie Navigation, sprachgesteuerte Textnachrichten, Kontakte oder Unterhaltungs-Apps für Musik oder News können hierüber genutzt werden. Die Steuerung vieler Funktionen erfolgt über Knöpfe am Lenkrad.

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Toller Verbrauch mit 4,3 Liter.

Unter der Haube erfahren wir das neue Einliter-Vollaluminium-Benzin-Aggregat mit 55 kW (75 PS), ein Dreizylinder. Die Motorenübersicht  ist schnell beschrieben, denn der Karl ist nur mit diesem Motor und einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe erhältlich. Wenn auch ein wenig knurrig, schiebt er den Kleinen zügig vorwärts. Seine sehr direkte Lenkung gibt uns jederzeit spontan Feedback und so können wir das Fahrzeug sehr souverän sowohl über urbane Straßen als auch im Stadtverkehr und über die Autobahn steuern. Die Federung allerdings gibt uns auch jedes Schlagloch wieder, was aber in diesem Segment nicht unüblich ist. Den von Opel angegebenen Verbrauchswert von 4,3 Liter pro 100 Kilometer und den damit verbundenen 99 Gramm CO2-Ausstoß verpassen wir nur knapp.

Herrlich bunt und individuell wird der zweite im Einsteigersegment von Opel, der Adam, immer wieder beschrieben. Zur zweiten Testfahrt an diesem Tag bekommen wir dann auch ein Bild davon. Das seit seiner Markteinführung im Januar bereits 150.000 mal in Europa verkaufte A-Segment-Auto steht als S-Version vor uns. Nicht nur zweifarbig am Exterieur,  sondern auch im Innenraum. Nette Carbon Applikationen verleihen dem chicen Stadtflitzer ein gewisses Rennfahrer-Feeling. Auch hier bildet das Display in der Mitte des Armaturenbretts eine zentrale Schnittstelle. Verbunden wie im Karl, wird das Smartphone schnell zur Informationsquelle. Allerdings bietet der Drei – Türer richtig Platz nur auf den sportlichen Vordersitzen.

Der 1.0 Liter ECOTEC Direct Injection Turbo mit 85 kW (115 PS) macht richtig Laune. Das mit kurzen Wegen zu schaltende Sechs-Gang-Schaltgetriebe erlaubt es uns, das Fahrzeug sehr sportlich über die Straßen rund um Neckarbischofsheim zu fahren. Opel verspricht einen kombinierten Verbrauch von 5,1 Litern, die man aber angesichts des Spaßfaktors, die das Fahrzeug rüberbringt, bestimmt nicht erreichen wird.

Im Gegensatz zum Karl wird der Adam mit 5 Motoren und 7 Leistungsstufen angeboten. Vom 1.2 Benziner mit 51 kW (70 PS) bis hin zum LPG-Fahrzeug (Autogas) mit 64 kW (87 PS) bleibt kein Wunsch offen.

Last but not least bildet der Corsa den Abschluss des Einsteiger-Trios von Opel. Der nach 32 Jahren in die fünfte Generation fahrende Kleinwagen im B-Segment wurde europaweit bereits 12,4 Millionen Mal verkauft. Mit der neuen Generation, die seit April diesen Jahres erhältlich ist, wurden bereits 230.000 Bestellungen platziert. Die Designer aus Rüsselsheim haben die Corsa-Silhouette mit fließenden, skulpturalen Formen und kleinen Details in die charakteristische Opel-Designlinie überführt. Mit seinen 4,02 Metern Länge bietet der Opel-Bestseller Platz für bis zu fünf Personen – egal, ob als familientauglicher Fünftürer oder als sportlich-geschnittener Dreitürer. Zum Abschluss der Regio-Tour fahren wir die sportliche Topvariante, den  OPC mit einem 1.6 Liter Turbo Motor und der Leistungsstufe 152 kW (207 PS). Das Fahrwerk, die Lenkung und das Sechs-Gang-Schaltgetriebe sind optimal aufeinander abgestimmt und so wird auch diese Testfahrt zu einem sportlichen Fahren über die Landstraßen des Umlandes. Die Motorenpalette umfassen 3 Benziner sowie jeweils einem LPG- und ein Dieselaggregat. Die Leistungsstufen reichen von 51 kW (70 PS) beim Benziner über den 1.4 Liter LPG (Autogas) mit 66 kW (90 PS) und dem Diesel 1.3 Liter mit 70 kW (95 PS) bis hin zum stärksten Sauger, dem OPC mit 152 kW (207 PS).

Opel mit seinem Starter Segment - Opel KARL - ADAM - CORSA
Opel mit seinem Starter-Segment – Opel KARL – ADAM – CORSA

Dieses Trio mit all seinen Varianten und Motorisierungen wird ab Herbst mit einem für diese Segmente nicht üblichen Dienst ausgerüstet. Dem Opel OnStar. Ein breites Angebot an Sicherheits- und Komfortdiensten. Dieser reicht vom automatischen Verbinden zu einer Leitstelle bei Unbeweglichkeit nach einem Unfall über einen 24 Stunden- / 365 Tage-Service im Jahr zur Abfrage von Pannendiensten und anderen Dienstleistungen bis hin zum 4G/LTE WLAN-Hotspot. Bis zu sieben mobile Endgeräte lassen sich an das System koppeln.

Fazit:

Opel legt hiermit ein Konzept vor, das voll im Trend seiner Kunden und deren Bedürfnisse liegt. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Opel legt hiermit ein Konzept vor, das voll im Trend seiner Kunden und deren Bedürfnisse liegt.
Opel legt hiermit ein Konzept vor, das voll im Trend seiner Kunden und deren Bedürfnisse liegt.

Opel Karl 1.0 l Exklusiv:

Verkaufsstart:  Juni 2015
Basispreis:  9.500 €
Motorleistung:  55 kW (75 PS)
Antrieb und Getriebe:  5-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung:  13.9  Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.5 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  170 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  3.675, 1.876, 1.476, 2.385 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild:Stefan Beckmann

Fahrbericht Opel Karl 1.0 Ecotec

Ooooh Karl

Erste Fahrt im neuen Opel Karl

Karl Lagerfeld ist nicht gerade der Mann, den ich mir bei einem Tête à Tête wünschen würde. Es sei denn, es geht um die neueste Sommerkollektion, die er mir selbstverständlich gratis zur Verfügung stellen würde. Beim Opel Karl sieht das allerdings ganz anders aus. Hier kann man sich eigentlich ein tägliches Stelldichein gönnen. Denn der kleine Flitzer hat alles, was Frau (und auch gern Mann) braucht. Zumindest, wenn es Stadtmenschen sind. Angefangen hat alles anno dazumal, als Adam Opel seinen Sohn auf den Namen Georg Adolph Karl taufen ließ. Und wenn die Rüsselsheimer schon den alten Herren mit einem Auto ehren, wieso nicht auch gleich den Sprössling?

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Der kleine Karl ist ein ganz Großer und das trotz seiner Länge von gerade mal 3,68 Meter. Seiner Positionierung als geräumiger, vollwertiger Kleinstwagen mit Charakter und überzeugend günstiger Preisgestaltung für den Einstieg in die Opel-Welt wird er beim ersten Antesten definitiv gerecht. Wenn es auch hier und da ein wenig hakt. Beim Ladevolumen zum Beispiel. Da bietet der Karl nur 1.013 Liter. Überschaubar und doch ausreichend für den kleinen Einkauf am Wochenende. Dafür passen fünf Personen bequem rein, ohne sich die Knie zu quetschen. Bei Sitzriesen wird es natürlich wieder etwas schwieriger, aber diese würden dann wohl eher nicht zum kleinen Karlchen greifen.

Eine Ode an die Einfachheit

Alles ist an seinem Platz. Nichts wirkt überflüssig oder aufgesetzt. Der Opel Karl bietet in seinem Interieur eine überschaubare Anzahl an Funktionalität, die absolut ausreicht. Kein Knopf-Wirrwarr wie in manch anderem Opel. Simpel und Clean heißt die Devise. Dank Intelli-Link, das das Display des eigenen Handys widerspiegelt, wird auch die Navigation bedeutend einfacher. Auch wenn es hier immer noch einer guten Mobilfunk-Leitung bedarf. Für den Auslandseinsatz wohl eher unpraktisch, aber mit dem kleinen Karlchen möchte man auch eher in der heimischen Stadt herumfahren. Hier wiederum ist er ganz weit vorn, besonders, wenn man sich plötzlich in einer vollen Einkaufspassage wiederfindet. Zum Glück sind die Holländer entspannt und bestaunen den kleinen Flitzer eingehend, ehe sie ihn durchwinken. Das Navigationsgerät hat es zumindest gut gemeint. Die Aussicht konnte sich sehen lassen. Dank geschwindigkeitsabhängiger Servolenkung mit City-Modus war diese Herausforderung schnell gemeistert. Nur der Wendekreis lässt ein wenig zu wünschen übrig.

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Sollte aber doch mal ein Passant vor die kleine Stupsnase des Karl geraten, hilft der Opel Onstar Service, der 24/7 an jedem Tag im Jahr Bereitschaftsdienst hat, gern aus. Zum Glück war das bei der Testfahrt der etwas anderen Art nicht notwendig. Der gern bestaunte Opel Karl 1.0 Ecotec zeigt sich ganz im Opel Design. Eine kurze, knackige Gestaltung mit klarer Linienführung, einem freundlichen Gesicht und Klarglas-Scheinwerfern im Adleraugen-Look verleihen ihm das typische Aussehen. Eine dynamische Seitenführung mittels horizontal verlaufender Linien und eine stimmige Heckgestaltung mit optisch verbundenen Rückleuchten runden das Äußere ab. Sein komplett neu konstruierter Vollaluminium-Dreizylinder mit 75 PS bieten für die Stadt einen tüchtigen Motor, der zwar ein wenig braucht, bevor er auf Touren kommt, aber sich dann im Stadtverkehr von seiner zügigen Seite zeigt.

Oooh Karl, oooh Mio

Schon ab einem Basispreis von 9.500 Euro ist der Opel Karl zu bekommen. Allerdings kriegt man hier wirklich nur einen Motor samt Auto drum herum. Ganz einfach und simpel. Wer ein wenig „mehr“ möchte, kann sich aus 10 verschiedenen Lackierungen, drei Ausstattungsvarianten und vielen kleinen Extras sein eigenes Karlchen zusammen stellen. Hier schnellt der Preis aber gern ganz flott nach oben und plötzlich wird man schnittige 15.000 Euro los. Doch in dem Segment immer noch ein annehmbarer Preis, bekommt man hier schon fast alles, sogar ein Panorama-Glasschiebedach.

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Wer noch ein bisschen warten kann, darf sich ab Herbst 2015 zusätzlich über das neue Intelli-Link-Infotainment-System, das mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel ist und Apps vom Smartphone auf den Bildschirm spiegelt, freuen. Zusätzlich ist dann auch der Telematikdienst OnStar erhältlich, unter anderem mit LTE-Internetzugang über eingebaute SIM-Karte, WLAN-Hotspot, Notruf und persönlichem Assistenten.

Fazit:

Der kleine Karl ist ganz groß, wenn man es einfach und simpel mag. Der bequeme Cityflitzer bietet alles, was man von einem Stadtauto erwarten kann. Mehr darf man aber auch nicht erwarten. Er ist praktisch, funktional und sympathisch. Mehr braucht man auch nicht. Bleibt nur abzuwarten, ob es irgendwann auch einen Opel Adolph oder einen Opel Georg geben wird. Die Opel Erben bieten dafür ja genug Inspiration.

 

Weitere Impressionen:

 

Fahrbericht: Simone Amores
Fotos: Simone Amores / Robert Basic

News: Opel Karl – Nettes Kerlchen, das Karlchen

Bei der jüngsten Modell-Neuerscheinung aus dem Hause Opel nehmen die Marketing-Verantwortlichen die Vokabel „Lifestyle“ ausnahmsweise einmal nicht in den Mund. Der auf den alten deutschen Namen Karl hörende Stadtzwerg mag ja vieles sein – stylisch mutet er nicht an, auch wenn ihm einige speziellen Sicken in den Flanken eine individuelle Note verleihen. Stattdessen könnte er die Herzen mit seinem sympathisch lächelnden Gesicht erobern, womöglich werden viele weibliche Kunden zuschlagen. Und natürlich ist der Kleine generell etwas für Neuwagen-Interessenten mit begrenztem Budget. Schon ab 9.500 Euro wird der 55 kW/75 PS starke Winzling angeboten, der von seinem Genom her betrachtet ein richtiges Weltauto ist. Die Plattform stammt nämlich aus den tiefen der General-Motors-Regale und so ist der Karl verwandt mit dem Chevrolet Spark. Kein Wunder, dass Opelvgerne ehemalige Chevy-Käufer als potenzielle Kunden anführt. Doch auch ehemalige Agila-Fahrer werden in Versuchung geführt, wenngleich der Karl locker 11 Zentimeter höher baut und damit ein gänzlich anderes Konzept darstellt. Gebaut wird er übrigens in Südkorea.

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Allerdings haben die Gestalter und Innenarchitekten ganze Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass da ein echter Opel auf den Rädern steht. Stimmt, selbst Kenner würden den Kleinstwagen nicht als Fremdprodukt abstempeln. Das Cockpit repräsentiert die aktuelle Generation und erinnert an den Corsa E. Eine Sitzprobe bescheinigt dem Floh ein angemessenes Platzangebot – sogar hinten gibt es verhältnismäßig viel Bein- und Kopffreiheit. Bei den Materialien stehen die Zeichen selbstredend auf günstig anmutendem Kunststoff, aber das geht in diesem Segment in Ordnung. Im Gegensatz dazu erstaunt es geradezu, welche Optionen in der Preisliste zu finden sind. Da tauchen Posten wie Digitalradio, Lenkradheizung und Tempomat auf. Und da gibt es Assistenten wie eine Berg-Anfahrhilfe oder Spurhalte-Warner. Und auch wenn all das den Wettbewerb noch nicht schockt – mit einem Gimmick könnte Opel doch noch schaffen, seine Mitstreiter ein bisschen zu ärgern: So startet mit „Onstar“ demnächst ein Dienst, bei dem der Fahrer auf Knopfdruck mit einem Callcenter-Mitarbeiter verbunden wird, der nicht nur Dinge wie Reifendruck oder Ölstand per Ferndiagnose auslesen kann, sondern auf Wunsch auch das nächstgelegene Spezialitäten-Restaurant heraussucht und die Adresse gleich auf das Navi schickt. Dann muss man nur noch auf den Startbutton drücken, und der Elektroniklotse nimmt die Arbeit auf. Und ja, auch dieser Service ist für den Karl erhältlich inklusive der Möglichkeit, einen WIFI-Spot für sämtliche Mitfahrer bereitzustellen.

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Richtig Hightech also im Karl. Freunde tollen Motorenbaus wird er freilich kaum finden. Unter der Haube zwar ein modernes Triebwerk – dabei handelt es sich um den Vollalu-Einliter mit drei Zylindern, der auch den Corsa in Schwung bringt. Aus Kostengründen haben die Ingenieure ihn hier jedoch als Saugrohr-Einspritzer ohne Aufladung ausgeführt. Mit dem 250 Euro teuren Eco-Paket, das neben aerodynamischen Optimierungen auch rollwiderstandsoptimierte Reifen beinhaltet, kommt der Cityflitzer selbst ohne komplexe Maschinentechnik auf 99 g CO2/km – das entspricht 4,3 Litern Benzin je 100 Kilometer. Da kann man nicht meckern. Meckern kann man sowieso nicht, denn für unter 10.000 Euro ist der Karl ein feines Angebot. Wer ihm allerdings sämtliche verfügbaren Features spendiert, muss gut und gerne 4.000 Euro mehr investieren. Viel Auto ist eben doch nicht mit wenig Geld zu haben.

Autor: Patrick Broich/SP-X

Opel Karl: Platz ist in der kleinsten Hütte

Kleine Autos sind im Augenblick groß im Kommen. Neben den SUV werden deshalb in den nächsten Jahren vor allem die Minis ordentlich zulegen, sagt Martin Golka: „Wir rechnen mit europaweit bald vier Millionen Zulassungen in diesem Segment“, liest der Leiter für das europäische Kleinwagenmarketing bei Opel aus dem Kaffeesatz der Marktforschung und will seinem Arbeitgeber von diesem Kuchen ein großes Stück abschneiden. Dafür haben sich die Hessen entsprechend gerüstet und unterhalb des neuen Corsa gründlich an der Basis gearbeitet. Wo der Corsa zwar nicht beim Format, aber zumindest bei der Ausstattung den Aufstieg probt und so alle Wünsche erfüllen kann, fahren die Hessen bei den ganz kleinen Autos mit einer Doppelstrategie: Für die modebewussten gibt es seit einem Jahr für mindestens 11.750 Euro den Adam, der in europäischen Großstädten längst so hip ist wie ein Fiat 500. Und für alle, für die ein Kleinwagen vor allem preiswert und praktisch sein muss, reichen sie jetzt für 9.500 Euro aufwärts den Karl nach.

Der ist nicht nur 2.250 Euro billiger als der Adam, sondern bietet obendrein mehr Auto: Obwohl zwei Zentimeter kürzer, hat er immer fünf statt wie sein fescher Vetter stets nur drei Türen, die Rückbank taugt nicht nur als Garderobe und Taschenablage und der Kofferraum ist zehn Prozent größer. „Beim Adam haben wir für das Design und den Auftritt schon ein paar Kompromisse bei Praktikabilität und Variabilität gemacht“, räumt Designer Carsten Aengenheyster ein. „Beim Karl war es genau anders herum.“ Der ist von innen nach außen entwickelt worden und bietet für einen Kleinwagen deshalb überraschend viel Platz. Trotzdem wirkt sein Design allerdings nicht wie eine lästige Pflichtübung und lange nicht so langweilig wie beim Agila, den er ersetzen muss.

So unterschiedlich Karl und Adam konzipiert sind, so verschieden ist auch die Konstruktion. Denn der Adam ist technisch ein kleiner Bruder des Corsa, nutzt viele gemeinsame Komponenten und wird auch zusammen mit dem Corsa in Eisenach gebaut. Der Karl dagegen wurde zwar, so beharren die Hessen, maßgeblich in Rüsselsheim gezeichnet und entwickelt, ist aber ein Modell aus der GM-Familie, wird auch als Nachfolger des Chevrolet Spark angeboten und läuft in Korea vom Band.

Trotzdem sieht er nicht nur aus wie ein echter Opel, sondern fühlt sich auch so an. Denn zu Designmerkmalen wie den Scheinwerfern oder dem Blitz in den Blechfalzen auf der Flanke gibt es Interieur mit vielen vertrauten Elementen: Das Lenkrad kennt man von Corsa & Co und in der Mittelkonsole steckt der große Touchscreen mit dem Intelilink-System aus dem Adam. Darunter gibt es zwei große Drehregler für die Klimaanlage, in die jetzt sogar anders als beim Adam Digitaldisplays eingelassen wurden.

Überhaupt haben sich die Designer beim Cockpit nicht lumpen lassen: Um die Instrumente gibt es einen schmucken Chromring, den Interieur-Designer Steffan Arndt genau wie den Zierbesatz auf manchen Schaltern zu den „Juwelen“ im Auto zählt, die Sitze haben eine aufwändige Textur, die Klimaanlage bläst durch vier individuell einstellbare Lüfter und für eine Hartplastik-Landschaft macht das Cockpit richtig was her: „Selbst wenn man sich keine Softtouch-Oberflächen leisten möchte, kann man doch ein paar Linien hinein legen und so gegen die Langeweile kämpfen“, unkt er gegen die Konkurrenz, deren Innenleben für ihn so langweilig ist wie die norddeutsche Tiefebene, in der es gestaltet wurde.

Auch die Ausstattung lässt sich kräftig erweitern. Zwar kommt man dann auch nahe an 15.000 Euro, doch kann man den Karl auf Wunsch sogar mit Spurassistent, Sitz- und Lenkradheizung bestücken. Und ein großes Sonnendach gibt es auch.

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Nur unter der Haube herrscht bislang noch Monokultur. Denn zum Start bietet Opel lediglich einen 1,0-Liter mit 55 kW/75 PS an. Der Dreizylinder schüttelt maximal 96 Nm aus dem Ärmel, schafft damit im besten Fall 170 km/h und ist in der günstigsten Konfiguration mit 4,3 Litern zufrieden Doch Marketing-Mann Golka deutet schon an, dass es dabei nicht bleiben muss. „Nach oben und nach unten haben wir noch Alternativen“.

Was noch auffällt beim Erstkontakt mit dem neuen Einstiegsmodell, das sind die soliden Platzverhältnisse für Mensch und Material: Wer vorn die Sitze ganz nach hinten rutschen lässt, der wähnt sich in einem deutlichen größeren Auto – kein Wunder bei 2,39 Metern Radstand. Und selbst wenn man Rücksicht auf die Hinterbänkler nimmt, kann man vorne sehr bequem sitzen. Und vor allem findet man überall eine Ablage für den leidigen Kleinkram. Das Handy landet wie automatisch im offenen Teil des Handschuhfachs, die Dokumente in der Klappe darunter und in den Türen verschwinden links und rechts ruckzuck ganze Liter-Flaschen.

Je weiter man im Karl nach hinten krabbelt, desto deutlicher wird allerdings der eiserne Sparzwang der Hessen. Zwar können zumindest zwei Erwachsene, na ja, zwei große Kinder, auch im Fond halbwegs ordentlich sitzen, obwohl der Karl viel niedriger ist als der Agila, geht auch die Kopffreiheit in Ordnung. Und der Kofferraum ist mit seinen 195 Litern nicht nur etwas größer als beim Adam und lässt sich mit zwei Handgriffen auf 940 Liter erweitern, er hat auch die niedrigere Ladekante.

Doch während von im Cockpit noch ein wenig Chrom glitzert und ein paar Displays funkeln, sehen der Fond eher trist und das Gepäckabteil sogar trostlos aus. Fadenscheinige Verkleidungen, dünne Kunststoffteile und zum Beispiel für die Hutablage keine spezielle Halterung zeugen von den knappen Budgets. „Irgendwie mussten wir ja auch den niedrigen Einstiegspreis kommen“, rechtfertigt Arndt die Materialauswahl. „Wir haben den Schmuck dort verteilt, wo man am häufigsten hinschaut und dort gespart, wo der Blick nur selten hinfällt“, sagt der Interieur-Designer und erinnert sich an seine Zeit als Häuslebauer: „Die Dekorfliesen im Bad kleben ja auch immer rund um den Spiegel und nicht hinter der Waschmaschine.“

Autor: Benjamin Bessinger/SP-X

Autonews – Der Wochenrückblick KW 37

1. Neue Ära für die Briten: Der Jaguar XE

Nach dem doch recht heftigen Desingwechsel bei Jaguar, folgt nun ein weiterer Richtungswechsel mit einem etwas kleineren Jaguar. Doch der Erfolg gibt den Briten Recht, wie die Neuvorstellung des Jaguar XE zeigt. Seine sportliche Silhouette ist flach, breit, mit langer Motorhaube, mit kurzen Heck. Nahe am Hatchback jedoch immer noch Sportlimousine. Die typische Jaguar Front mit großen Lufteinlässen und dem charakteristischen Kühlergrill hat man ihm aber gelassen. Überraschend: der neue Ingenium-Vierzylinder, eine Eigenentwicklung vom englischen Autohersteller. Die sparsamste Variante, der zwei 2,0-Diesel Motoren kommt angeblich mit 3,8 Litern auf 100 Kilometer aus. Natürlich dank überarbeiteter Aerodynamik und einem Start-Stopp-System, das die Energie zurückführt. Preislich liegt die kleine Mieze bei 36.500 Euro. Da fängt man doch an zu schnurren.

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2. Neue Ikone: Audi TTS

Der erste Audi TT aus 1998 war schon ein Star unter den Coupés. Mit der dritten Generation kommt eine Neuinterpretation, die beim neuen Audi TT und Audi TTS Quatro S-Tronic nicht nur Wert auf Äußerlichkeiten legt. An der Front dominieren Horizontalen und der Singleframe-Grill ist breit und flach eingesetzt. Im Profil erkennt man noch immer das Urgestein. Das Coupé mit 2.0 TFSI wiegt nur 1230 Kilogramm und ist damit bis zu 50 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Zum Verkaufsstart stehen für den neuen TT ein TDI und ein TFSI zur Wahl, die zwischen 184 PS und 310 PS leisten und trotzdem weniger Kraftstoff verbrauchen, als ihre Vorgänger. Ab 35.900 Euro geht es beim Audi TT Coupé 2,0 TDI ultra los. Für den Audi TTS Coupé 2,0 TTS Quatro S-tronic werden lockere 51.250 Euronen fällig.

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3. AMG zeigt erstmalig den GT

Der jüngste Stern am Mercedes-Himmel ist der GT. Ein neu entwickelter 4,0-Liter V8-Motor schafft allein in der Basis-Variante schon stolze 462 PS. Als S-Version kommen noch ein paar drauf und er bringt es auf 510 PS und 650 Newtonmetern. Nach EU-Norm sollen die Motoren mit weniger als 9,5 Litern Benzin je 100 Kilometer auskommen. Geschmeidiges Design und präzise Verarbeitung mit wertvollen Materialien sind hier an der Tagesordnung. Viel Edelstahl, Karbon und Holzoberflächen zieren das Interieur und verleihen dem GT eine Portion Sinnlichkeit kombiniert mit Emotion. Genauee Preise werden noch nicht verraten, aber man kann in der Basis-Variante wohl mit einem Preis um 130.000 Euro rechnen. Für die S-Variante dürfte ein ordentlicher Aufschlag dazu kommen.

Mercedes-AMG GT (C 190) 2014

4. Am Puls der Zeit: der Nissan Pulsar

Als Almera-Nachfolger präsentiert Nissan den Pulsar. Mit deutlich größerer Karosserie, kommt der Pulsar aktuell mit einem Benzin- und Dieselmotor sowie einer Sechsgang-Schaltung und drei Ausstattungsvarianten auf den Markt. Äußerlich erinnert die Schrägheck-Limousine an seinen Bruder den Qashqai. Mit seinem Radstand von 2,70 Meter bietet er in seiner Gesamtheit gute Raumverhältnisse und kann damit mit so manch Mittelklassewagen mithalten. Für den Vortrieb sorgen ein 1,2-Liter-Direkteinspritzer mit 115 PS und ein 1,5-Liter Selbstzünder mit 110 PS. Der Einstiegspreis des Pulsar beginnt bei 15 990 Euro für den 1,2-Liter Visia mit 115 PS, der Diesel mit 110 PS kostet 17 940 Euro. Die Preise sind allerdings nur bis zum 31. Dezember für die Launch Edition gültig. Danach liegt der Einstiegspreis für den Benziner bei 17 940 Euro bzw. 19 890 Euro.

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5. Opel kommt mit neuen 2,0 CDTI

Opel feiert mit seinem neuen Dieselaggregat 2,0 CDTI auf dem Pariser Autosalon sein Debut. Der 170 PS starke 2.0 CDTI ersetzt den 163 PS im Insignia und den 165 PS starken Diesel im Zafira Tourer. Mit knapp 4% mehr Power, legt das neue Kraftpaket im Drehmoment sogar 14% zu. Der 2,0 CDTI ist ab 2015 erhältlich und leitet damit eine neue Generation großer Dieselmotoren ein. Die Minimierung der Motorengeräusche und Vibrationen stand bei der Entwicklung, zuzüglich der Effizienz-Steigerung, ganz weit oben. Und dank des BlueInjection-SCR-Systems sind die Abgase des neuen 2,0-Liter-Diesels so sauber wie bei einem Benzinmotor und erreicht damit die strenge Euro-6-Abgasnorm problemlos.

Opel Zafira Tourer

6. Urban-SUV von Honda

Honda lässt tief blicken. Noch vor der Premiere auf dem Autosalon in Paris zeigt der japanische Autohersteller sein erstes Urban-SUV für Europa. Der HR-V ist der erste kleine SUV für den europäischen Markt, der ein wenig an einen Coupé mit klaren und schwungvollen Linien erinnert. Im Innenraum präsentiert sich der kleine Große geräumig und dank der Honda Magic Seats, die sich wie im Kino nach oben klappen lassen, wird hinter den Vordersitzen zusätzlicher Stauraum frei für beispielsweise großes und sperriges Gepäck. Legt man zusätzlich die Sitze um, entsteht sogar ein ebener Ladeboden. Weitere Features und Details werden wohl erst nach der Weltpremiere bekannt. Man darf also gespannt sein.

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7. Gestatten? Mein Name ist Karl

Opel bringt im Sommer 2015 einen neuen Kleinwagen auf den Markt. Name: Karl. Das steht angeblich für die Markenwerte: deutsch, emotional und nahbar. Dazu ist der Name noch kurz und einprägsam. Nach Adam, verhilft der neue Karl Opel zum stärksten Mini- und Kleinwagenportfolio der bisherigen Geschichte des Rüsselsheimer Konzerns. Der kompakte Karl verfügt über fünf Türen und ebenfalls fünf Sitzplätze. Er soll das neue Einstiegsmodell der Marke werden. Als Hommage an einen der Söhne des Firmengründers wird der neue Karl kommendes Jahr für Furore sorgen.

Opel Karl: The new five-door entry-level model expands Opel’s small car range

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