News: 3 Fragen an Opel-Chef Karl-Thomas Neumann

Mit dem neuen Astra hat Opel das wohl wichtigste Modell für die Marke auf der IAA vorgestellt. Der Astra ist vernetzt, aber nicht elektrifiziert. Wir wollten von Opel-Chef Karl-Thomas Neumann wissen, warum.

Mit dem neuen Astra sind Sie beim Thema Vernetzung gut aufgestellt, wir vermissen allerdings einen Beitrag zum zweiten großen Thema, der E-Mobilität. Warum haben Sie gegen den Trend auf einen Plug-in-Hybrid verzichtet?

Wir wollen bei Opel Innovationen möglichst schnell und für unsere Kunden bezahlbar in den Markt bringen. Plug-in-Hybride sind derzeit noch eine sehr teure Lösung. Und davon abgesehen brauchen wir sie im Moment nicht. Wir werden die 95-Gramm- CO2-Flottengrenze weitestgehend mit konventionellen Antrieben schaffen. Im neuen Astra etwa setzen wir einen Dreizylinder-Benziner ein, der 96 Gramm emittiert und einen Diesel, der lediglich 90 Gramm ausstößt, das sind gerade einmal 3,4 Liter Verbrauch.

Das liegt allerdings auch daran, dass Sie bislang auf SUVs weitgehend verzichten.

Da haben Sie Recht. Allerdings wird sich das ändern. In unserer Produktoffensive mit 29 neuen Modellen von 2016 bis 2020 werden Sie auch neue Crossover und SUV finden. Zudem werden wir wieder ein elektrisches Fahrzeug anbieten, das sich unsere Kunden auch leisten können.

Beim Thema Vernetzung kommen derzeit fast wöchentlich Meldungen über gehackte Autos. Wie gehen Sie mit dem Thema um?

Wir sind uns der Reichweite des Problems bewusst und haben hier viel Kompetenz aufgebaut. Auch arbeiten wir eng mit IT-Unternehmen zusammen, die auf das Thema Netzsicherheit spezialisiert sind. Über unsere Online-Schnittstelle können wir im Astra und in allen künftigen Opel-Modellen mit OnStar-Anbindung sofort reagieren, wenn sich ein Problem stellt. Ganz ausschließen kann man das Thema nie – wie Sie generell in der IT sehen. Wir müssen nur so schnell wie möglich reagieren können und dafür sind wir gut aufgestellt.

Autor: Günter Weigel/SP-X

IAA 2015 – Livestream der Opel Pressekonferenz

Livestream: Opel Pressekonferenz auf der IAA 2015

Weltpremiere auf der IAA: Der neue Opel Astra
Adam Opel AG feiert auf einer der wichtigsten Automessen auf der Welt, der IAA in Frankfurt am Main, die Weltpremiere des neuen Opel Astra. Der neue Astra ist nicht nur leichter und effizienter als seine Vorgänger, mit der jüngsten Opel-Kompaktklasse steigt auch das Niveau des gesamten Segments, was Fahrerassistenz-Systeme und Komfort angeht. Weitere Innovationen und Fahrzeugvarianten von Opel werden ebenfalls auf der IAA präsentiert.

Opel
Die fünfte Generation Astra will der Konkurrenz vorausleuchten: Erstmals sind in der Kompaktklasse LED-Matrixlicht erhältlich, dessen Fernlicht entgegenkommende Autos automatisch ausblendet. Der Rüsselsheimer tritt zudem dynamischer auf als sein Vorgänger und will mit sparsameren Motoren punkten. Am 10. Oktober kommt er zu Preisen ab 17.260 Euro in den Handel, für das Geld gibt es den 74 kW/100 PS starken 1,4-Liter-Benziner.

Und zusätzlich wird der Opel Astra Tourer, die Kombi-Variante des Kompakten aus Rüsselsheim, seine Weltpremiere feiern!

Opel Corsa OPC: Das nehme ich persönlich!

Natürlich kann man einen Kleinwagen ordentlich pimpen. Das kann durchaus sinnvoll sein. Zum Beispiel mit fetten Rädern, einer lauten Auspuffanlage, Schalensitzen und dazu ein wenig Lack für den Bremssattel. Klingt nach Bastelbude und Samstag-Abend vor dem McDrive.

Oder man schaut sich an, was Opel aus dem braven Corsa gemacht hat. Mit der Hilfe von Koni-Dämpfern, Brembo-Bremsanlage, Remus-Auspuffanlage und Recaro-Sitzen. Das wichtigste bei der Auflistung ist aber ein Name, der da noch fehlte: Strycek. Volker Strycek.

Opel Corsa OPC – Persönliche Prüfung!

Das Socialmedia-Team von Opel hat sich für die Gilde der „scheinbar“ „Nicht-Profis“ im Journalismus, den Bloggern, eine ganz eigene Veranstaltung einfallen lassen. Während wir die Fahrberichte von der Vorstellung der Rüsselsheimer-Rennkugel bereits seit Wochen im Blog haben (Erster Test: Opel Corsa OPC) – durfte nun eine muntere und durchaus lustige Ansammlung von „Online-Multiplikatoren“ in Dudenhofen ein Treffen mit dem Rennzwerg erleben, das es durchaus in sich hatte.

Opel Corsa OPC 10 Dudenhofen

Erste Prüfung: Bremsen mit Brembo.

Damit man die Wirkung der Brembo-Bremsanlage vollends genießen und beurteilen kann, hatte sich das Team rund um den Ex-Rennfahrer Sascha Bert eine besondere „Prüfung“ einfallen lassen: Ziel bremsen. Dabei ging es aus Tempo 80 heraus darum, möglichst knapp vor einer Hütchen-Linie stehen zu bleiben. Beim ersten Versuch (Training 1) fehlten 2 Meter, beim letzten Versuch (Training 2) fehlten 25 Zentimeter. Beim Wertungslauf, nun nicht mehr aus Tempo 80, sondern aus Tempo 100 und mit „Aufpasser“ an Bord – habe ich die Prüfung dann vollständig versemmelt. Unfassbare zwei Meter über das Ziel hinaus – eine Tragödie persönlichen Versagens. Die „Kollegen“, die das ganze Elend beobachten konnten, waren dann auch „hilfreich“ und „verständnisvoll“.  Wie diese Fotos gut zeigen:

arschlöcher auf der rennstrecke teil 2

An dieser Stelle schiebt der Fahrer keine Schuld auf das Auto. Der kleine Corsa OPC hat in der Tat ein vorbildliches Gefühl auf der Bremse vorzuweisen. Ein klar definierter Druckpunkt und eine Bremsanlage, die sich erstaunlich erwachsen gibt. Nein, dass es hier gnadenlos über das Ziel hinaus ging, liegt- lag- am Fahrer. 🙁

Brembo, Koni und Volker:

Dass man bei Opel die Komponenten so prominent in den Vordergrund schiebt, ist für einen dt. Automobilhersteller eher ungewöhnlich, dürfte aber auch der Zielgruppe des Opel Corsa OPC geschuldet sein. Ein Fahrwerk von KONI, eine Bremsanlage von Brembo und eine Auspuffanlage von Remus. Das klingt eigentlich nach dem Zubehör-Katalog von D&W oder aber nach einer sehr sinnvollen und ordentlichen Auswahl. Die wichtigste Marke für das Ergebnis, das Gesamtprodukt des Opel Corsa OPC ist jedoch: Strycek – Volker Strycek.

Der Mann hat die DTM gewonnen (1984), er hat das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen (2003) und zudem ist er seit 1998 der Sportchef des Hauses Opel. Und er fährt heute noch Rennen auf der Nordschleife. Volker Strycek gilt unter Opel-Fans als Idol, als Macher und als Kopf hinter dem Opel Astra OPC Cup (Nordschleife). Der Mann ist eine fahrerische Legende und ein Experte, wenn es darum geht, ein Auto für die Herausforderung Nordschleife zu entwickeln. Und wenn der Mann sagt, wir brauchen im Opel Corsa OPC die Koni-Dämpfer, wir wollen die Drexler-Vorderachssperre, wir wollen den Remus-Sound und die Recaro-Sitze, dann bekommt er das. Und das Ergebnis?

Eine 207 PS starke Rennkugel auf schicken 18-Zoll Felgen, so steht der neue OPC-Corsa vor uns. Als es zur Slalom-Prüfung geht, ist mein Fehler in der ersten Disziplin nicht vergessen, aber die Konzentration gilt nun dem „Hütchen-Spiel“.

Opel Corsa OPC 16 Dudenhofen

Hütchen-Spieler im Performance-Mode

Was bislang in der Aufzählung der „Performance-Bausteine“ fehlte, war der Sportreifen, den Opel dem Corsa OPC ab Werk gönnt. Französischer Gummi in der Sportmischung. Die Koni-Dämpfer mit „FSD-Technik“ sollen eine adaptive Dämpferverstellung unnötig machen und dennoch sowohl Alltag als auch Sport-Einsatz können.  Ob sie das können? Keine Ahnung. Auf dem Testgelände in Dudenhofen musste der kleine Corsa OPC mit seiner prägnanten Stoßstange immer hart an den Hütchen schnüffeln. Ob der OPC Corsa auch Alltag kann? Vermutlich. Das Performance-Paket beinhaltet zudem eine mechanischen Sperre vom Experten Drexsler. Damit lässt sich der kleinste OPC-Kandidat trotz Vorderradantrieb hart um die Kurve heben. 207 PS sind das eine, die 245 Nm Drehmoment das andere. Im Overboost lässt sich der Motor kurzzeitig zu 280 Nm überreden. Knackig ist vermutlich die beste Beschreibung für das Thema „Hütchen-Spiel“ im OPC Corsa. Lenkung? Knackig! Dämpfung? Knackig. Vorderachse? Lässt sich nahe am Leistungs-Maximum bewegen und gibt dabei genug Feedback. Das Ergebnis? Bestzeit im Slalom. Nicht nur für den OPC-Corsa, auch für mein-auto-blog.

Opel Corsa OPC 09 Dudenhofen

Der Opel Corsa OPC macht Laune – bis Opel den VLN-Cup Astra auspackt!

Man darf es ruhig auch als Mann und Autoblogger zugeben: Der kleinste OPC-Kandidat macht durchaus Laune. Seine gut dosierbare Bremse, die knackige Lenkung und das überzeugende Fahrwerk sind auf dem Punkt. Mit den 207 PS zieht der 1.6 Liter Turbomotor im Rüsselsheimer Dress auch locker an den Mitbewerbern von VW, Ford und Renault vorbei. Das ganze Paket wirkt stimmig, was jedoch nicht verwundert, denn nicht Remus, Recaro, Brembo und Drexler sollten im Vordergrund stehen, sondern der „Daddy“ der OPC-Fahrzeuge von Opel: Volker Strycek.

Der Spaß hört aber ganz plötzlich auf, wenn der Cup Opel Astra die Bühne betritt. Ein Hütchen-Kurs von nicht einmal 1 km soll der Spielplatz werden. Laut rasselnd rockt sich der Original VLN-Cup Astra in den Vordergrund der versammelten Medienmeute.

Opel Corsa OPC 17 Dudenhofen

Kurzweil aus Rüsselsheim: OPEL ASTRA Cup

Nun vermögen Worte nur schwerlich zu beschreiben, was in einem vorgeht, wenn man den Original Cup-Astra fahren darf. 320 PS dürfen es sein aus dem 2-Liter Turbo-Vierzylinder im Bug. Die 400 Nm fallen dann, wie im Serienfahrzeug, rein über die Vorderachse her. Abgefahrene Renn-Regenreifen von Hankook vermitteln Traktion und Grip, auch das Rennfahrzeug vertraut auf eine Differentialsperre vom Experten Drexler. Anstelle von Koni dämpft im Renn-Astra ein System von Bilstein und die Vorderachse bekam das „HiperStrut-Layout“ zur Entkopplung von Antriebseinflüssen auf die Lenkung. Entsprechend gesittet geht der Renn-Astra zu Werke.

Die größte Herausforderung im Umgang mit dem 320 PS Boliden? Der Einstieg.

Opel Corsa OPC 19 Dudenhofen

1.280 vs. 128 kg

Der Renn-Astra kommt auf 1.280 kg, trotz massigem Einsatz von Carbon. Auf der anderen Seite kommen Überrollkäfig und eine aufwändige Seitencrashbox zum Einsatz. Die Recaro-Competition-Sitze fassen einen unsittlich nah an. Presspassung zwischen Hüfte und Gestühl sind angesagt. Der Fünfpunktgurt macht sich der Belästigung der Kronjuwelen schuldig – am Ende zählt aber nur eines: Gang rein und ab geht das Ding!

Anfahren im Cup-Astra ist nicht schwieriger als im OPC-Corsa und dafür, dass der Cup-Astra mit einer ganzen Schippe mehr Leistung antritt, ist die Traktion der geschrubbten Hankook-Reifen faszinierend gut!

Sicher, man sieht eigentlich nicht wirklich viel. Tief sitzend, baut sich der Kompaktwagen mit seiner Haube vor einem auf. Hütchen umzirkeln? Damit? Und dennoch – wenn man sich an den Lärm gewöhnt, dann lässt man den Zweiliter-Turbo bis zum Schaltblitz ausbrüllen – der Cup-Astra belohnt den Einsatz mit überraschender Friedfertigkeit. Sicher, der Berserker brüllt die Nachbarschaft wach und die Hütchen hüpfen ehrfürchtig aus dem Weg, aber der Cup-Astra belohnt mit ehrlicher Reaktion und sportlicher Härte! Beides ist unfassbar gut!

Opel Corsa OPC 17 Dudenhofen

OPC – Drei Buchstaben, ein Ziel

Das Rüsselsheimer-Sportabzeichen mit den drei Buchstaben bestimmte einen unterhaltsamen Tag. Da es ein „Non-Journalist-Day“ war, erfolgt die Berichterstattung dann auch auf mein-auto-blog mal wieder im „Blog-Style“. Emotionen statt nüchterner Fakten. Unterhaltung statt Objektivität. 

Es soll Journalisten geben, die dem Opel Corsa OPC in der jüngsten Version mangelnde Emotionen vorwerfen. Das ist Blödsinn. Dass man den Tag mit dem Corsa OPC als Challenge ausformte, brachte ungewohnten Unterhaltungswert. Und ermöglichte eine völlig neue, unverkrampfte Betrachtungsweise des Corsa OPC. Preis? Ausstattung? Sollen das doch bitte die Journalisten erledigen – ich träume derweilen von den 90 Sekunden im Opel Astra VLN-Cup … und specke ein paar Kilos ab, damit ich das Ding demnächst mal auf der Nordschleife bewegen kann …

Bilder vom Tag (alle vom Opel-Fotografen)

 

[=“ “ ]Linktipps: Die lieben Kollegen. Jens Stratmann  von rad-ab.com, drive-blog, kennzeichen-blog.de, R+V Drive-Check auf YT, Jens im VLN-Cup Astra, Fabian von autophorie.de usw. folgen ..

News: Markenausblick Opel – Zurück in die Zweistelligkeit

Ein Arzt würde die Situation von Opel vermutlich mit „auf dem Wege der Besserung“ beschreiben. Über sieben Prozent Marktanteil in Deutschland. Immerhin. Von der einstigen Zweistelligkeit ist man jedoch noch weit entfernt. Aber das erste Mal seit 2011 sind die Zahlen wieder besser als im Vorjahr, freut man sich in Rüsselsheim. Mag sein, dass die Trendumkehr aus „Umparken im Kopf“ herrührt, Opels Image-Kampagne, in der Prominente gängige Vorurteile aufs Korn nehmen. Schub aber sollen auch eine ambitionierte Modellerneuerung, technische Highlights und nicht zuletzt der ungebremste Optimismus des Opel-Chefs bringen. Karl-Thomas Neumann will noch in diesem Jahr das von der Mutter General Motors genutzte Telematik-System OnStar einführen und zügig flächendeckend ausbauen.

Opel-Besitzer werden damit eine Art Service-Paket abonnieren können, mit dem es unter anderem möglich ist, einen Concierge anzurufen und Karten fürs Theater oder einen Tisch in einem Restaurant zu buchen. Händler können zudem dem Kunden den Termin für die nächste Inspektion als Nachricht ins Auto schicken. „Wir sind die ersten, die schnelle Hotspots und den automatischen Notruf ins Auto bringen“, sagte Neumann. Verfügbar soll OnStar für alle Modelle sein. GM in Amerika und Asien hat bereits mehreren Millionen Autos damit laufen. Übertragen werden die Daten bei uns über LTE/4G.

Mit „Drive! 2022“ gab der Opel-Boss bereits vor zwei Jahren seinen ambitionierten Strategie-Plan bekannt. Der Zehnjahresplan sieht eine milliardenschwere Modelloffensive vor. Der Adam war der Anfang. Ihm folgte dieses Frühjahr der Corsa. Der kleine Bruder Karl (sein Debüt feierte das Modell im März in Genf) läuft gerade an. Rechnet man alle zusammen, dann wird Opel mehr Kleinwagen im Programm haben als jemals zuvor. Eine gute Ausgangsposition. Die Drei sollen über höhere Absatzvolumen vor allem den für 2020 avisierten CO2-Flottenverausstoß von 95 g/km begünstigen.

Auf der IAA in Frankfurt steht die fünfte Generation des Astra, zunächst als Fünftürer. Er wird bis zu 120 Kilogramm leichter, minimal kleiner und bietet innen dennoch mehr Platz. Im Cockpit beendet Opel den Krieg der Knöpfe. Kunden störten sich an den zu vielen Schaltern und der teils verwirrenden Bedienung. Versprochen werden zudem mehr Komfort, mehr Sicherheit und weniger Verbrauch (Einstieg mit drei Zylindern, Normverbrauch: 4,8 l/100 km). Allerdings fehlt im Gegensatz zur Konkurrenz ein Doppelkupplungsgetriebe. Dafür erhöhen die Entwickler bei der konventionellen Automatik die Gangzahl auf acht. Debütieren wird im Astra außerdem das LED-Matrix-Licht. Kein anderes Modell bietet dieses Feature in dieser Fahrzeugklasse. Opel nennt es „Intellilux“.

2016 folgen der Astra Sports Tourer (Kombi) und die Limousine. Der GTC erhält erneut eine weitgehend eigenständige Karosserie und kommt Ende 2017, im selben Jahr wie der Insignia. Zwar ist Opel momentan dran, seinem Flaggschiff im Zuge des MCE (Mid Cycle Enhancement) etwas Kosmetik und neu entwickelte Benzin- und Dieselmotoren zu spendieren. Der Nachfolger aber muss vor allem beim Package zulegen und im Gewicht abnehmen, will er Konkurrenten wie VW Passat und Ford Mondeo nicht länger hinterherfahren.

Aus der Astra-Architektur leitet sich auch das Antara-Nachfolgemodell ab. Dem Vernehmen nach soll es deutlich mehr in die Crossover-Richtung fahren als weiterhin den harten SUV-Typen zu spielen. Das CUV (Crossover Utility Vehicle) genannte Modell steht für 2016 auf dem Plan und wird im Zuge der Kooperation mit dem PSA-Konzern im französischen Werk Sochaux produziert. Der Antara kam noch aus Korea. Im Gegenzug dazu fertigt das eigene Werk in Saragossa den Nachfolger des B-MPVs beider Unternehmen. Bei Opel ist dies der Meriva. Auch hier verschieben die Rüsselsheimer das Segment in Richtung Lifestyle. Der neue Meriva wird aber so räumlich und vielseitig bleiben wie bisher, nur cooler aussehen. Ähnlich soll es dem nächsten Zafira ergehen, der für 2019 erwartet wird. Auch er wird in Zusammenarbeit mit den Franzosen entstehen, die auf gleicher Plattform ihre Vans entwickeln. „Die Allianz zwischen PSA und Opel folgt dem Anspruch der Ausgeglichenheit“, betont Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann.

Autor: Michael Specht/SP-X

Ausfahrt im Gruppe B Nissan 240 RS von 1983

Die brutale Gruppe B der Rallyeweltmeisterschaft starb aus, 1985, drei Jahre bevor ich einen Führerschein hatte. Live erleben konnte ich diese Adrenalinbeschleuniger nicht, wie viele andere 70 und 80er Jahre Geborenen. Dennoch haben sich diese Kultfahrzeuge wie der Audi Quattro, Opel Ascona 400, MG Metro 6R4, Peugeot T16 oder ein Lancia Delta Integrale in den Köpfen der Benzinfreaks festgesetzt. So war es wohl auch bei Achim Loth, dem Inhaber einer Karosseriebaufirma in der Schweiz. Der ambitionierte Hobby-Rallyefahrer und Fan der Schotterpisten besitzt schon einen originalen Werks-Rallye-Golf und suchte ursprünglich noch ein weiteres Gruppe A Auto.
Zur gleichen Zeit im Jahr 2008 entdeckte Rallye-Fotograf Reinhard Klein in Kenia drei originale Nissan 240 RS Gruppe B Rallyefahrzeuge die damals in Afrika geblieben waren. Das war durchaus üblich, da die Kosten für den Rücktransport sehr hoch waren und ein Autowerk dann eher direkt einen Neuwagen baute.

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Matching Numbers

Mitfahrt im Gruppe B -Rally-Fahrzeug

Der Wagen von Achim Loth hat Chassisnummer 006 und sogar noch den originalen Motor drin. „Matching Numbers“ nennen Fachleute diese Kombination aus originalem Chassis mit originaler Motornummer. Dieser Wagen ist nachweislich durch Nissan das eingesetzte Fahrzeug, auf dem damals Mike Kirkland und Anton Levitan bei der berühmten Safari Rallye 1983 teilgenommen haben. Leider fiel der Wagen früh durch einen Motorschaden aus.

Reinhard Klein ist nicht nur Rallye-Fotograf und Kenner der Szene, er ist auch Mitbegründer der „Slowly Sideways“, einer Art Freundeskreis für Besitzer von alten Rallyefahrzeugen. Und was macht man wenn man sich zu einem Treffen zusammenschließt? Man bringt seine Fahrzeuge mit. Das passierte vor einigen Jahren mit der Gründung des „Eifel-Rallye-Festivals“. Eine Veranstaltung bei der nicht auf Zeit gefahren wird, sondern der Spaß miteinander im Fokus steht und das Präsentieren der historischen Fahrzeuge. Am Anfang nur Insidern bekannt, pilgern heute tausende Zuschauer in das kleine Eifelstädtchen Daun. Hier bin ich heute auch und versuche mich zu entsinnen, wann ich zuletzt so viele Menschen bei einem modernen Autorennen gesehen habe.

Am Freitagvormittag findet eine Abnahme statt und die Fahrzeuge stehen auf dem Marktplatz aus. Auch wer sich nicht auskennt, es ist einfach zu finden. Immer nur den Menschen hinterher und auf den „Sound“ zu. Vorbei an Pretiosen der Rallyezeit bis ca. Mitte der 80er Jahre, erreiche ich den Stand von Achim Loth und seinem Team.

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Nummer 006 rennt!

Heute steht etwas ganz Besonderes an, etwas, was man nicht einfach morgen oder nächste Woche wiederholen kann. Die Mitfahrt im Werks-Nissan 240 RS mit der Chassis-Nr. 006!

Nach einer kurzen Einweisung in die Technik und die Besonderheiten des Fahrzeuges, klettere ich über den eingeschweißten Stahlkäfig in den engen Schalensitz. „Das ist das einzige nicht ganz originale Teil an dem Wagen“, sagt mir Achim, schnell waren wir, wie in der Szene üblich, per Du. Früher war hier nur eine Art Klappsitz montiert, ohne Kopfstütze, das man an die Ersatzteile hinten, wie das Reserverad, besser rankommt. Heute geht Sicherheit vor, aber der Rest ist im originalen Zustand wie er mir versichert.

Die Restauration erstreckte sich über fünf Jahre. Der Wagen war zum Glück fast komplett, denn Teile für einen Nissan 240 RS zu finden ist mehr als schwierig. Dagegen sind Ersatzteile für einen 50er Jahre Mercedes Benz 300 Sl Gullwing Massenware. Nur rund 200 sportliche Ableger des Nissan Silvia wurden als 240 RS gebaut. Noch weniger als Rechtslenker. Ein paar Teile mussten dennoch erneuert werden, was in diesem Fall jeweils eine Einzelanfertigung bedeutet. Egal ob Blechteil, Motorteil oder nur eine kleine Schraube, alles musste speziell für den Wagen angefertigt werden.
Dieser wurde zwar komplett zerlegt, die Elektrik neu angefertigt und alles überholt, auch die Karosserie wurde gerichtet das sie wieder „gerade“ ist, jedoch wurden „Macken“ gelassen. „Das sind originale Zeichen der Zeit, die gehören so“, ruft Achim mir zu, als ich auf eine recht krumme Stelle oben am Dach hinweise.

Dagegen sind Ersatzteile für einen 50er Jahre Mercedes Benz 300 Sl Gullwing Massenware.

Und das ist es auch was die Leute lieben die heute hier sind und uns ein wenig den Weg vom Servicepoint zur Straße versperren. Wenn der Wagen, mit dem Mike Kirkland mit Vollgas durch den roten Staub der afrikanischen Steppe gejagt ist, für eines nicht gebaut wurde, ist es Stadtverkehr mit Stop&Go. Achim reißt und zieht am dünnen Schaltstock, dabei immer schön Zwischengas gebend weil das Getriebe nur teilsynchronisiert ist. Mit einem lauten „Klack“ rastet der erste Gang ein und „der Eimer“ wie Achim den 240 RS liebevoll nennt, macht einen Bocksprung nach vorne, als gelte es, der Antilope hinterher zu jagen.

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100 Phon, auf die Ohren

Mit einer Menge an metallischen Schleif-, Klapper- und Rattergeräuschen bewegen wir uns raus in Richtung Teststrecke. Die Geräusche wandern außerhalb des Ortes plötzlich in den Hintergrund weil sich die Auspuffgeräusche in den Vordergrund drängen. Ich selbst hatte Ende der 80er an meinem Fahrzeug einen Gruppe A Auspuff mit 100 Phon montiert. Das soll so laut sein, als stünde man drei Meter neben einem Presslufthammer. Hier reden wir aber nicht von solch einer Kinderschokolade, hier reden wir von der Gruppe B! Also noch einen Schalltopf weniger, im Prinzip, einfach nur ein langes Rohr vom Motor bis nach hinten.

Wir reden hier auch nicht von Lärm, sondern von Sound, der ganz vorne im 2,4 Liter Vierzylinder entsteht. Rund 280 PS entstehen durch die Explosionen in den Brennräumen die wild fauchend hinten ausgespuckt werden.

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Slowly Sideways!

Mit dem putzigen Anstieg auf der Teststrecke hat der knapp 1.000 Kilogramm leichte Wagen einfaches Spiel. 270 Nm drücken bei 7.200 Umdrehungen auf die Hinterachse und lassen diese auch manchmal quer kommen. Das ist ja auch irgendwie der Sinn bei „Slowly Sideways“ und Achim peitscht den in traditionellen Nissan-Farben lackierten Wagen die 180 Grad Kurven hinauf, bis wir so schräg sind, dass ich aus dem Seitenfenster geradeaus schauen kann.

Es bleibt keine Zeit zum Denken. Über das Headset wird nicht nur die Stimme des Fahrers und Beifahrers übertragen, sondern auch die Innengeräusche des Fahrzeuges verstärkt wahrgenommen. Das helle Scheppergeräusch dringt so noch viel intensiver in meinen Kopf, von außen klopft das sonore Donnern des Auspuffs an, „Hallo, ist jemand Zuhause?“.

Heute scheint die Sonne, es sind 25 Grad und nach einigen Kilometern wird es plötzlich noch wärmer. Ich überlege kurz das Fenster zu öffnen, der 240 RS verfügt über handelsübliche Fensterkurbeln, aber dieses ist bereits unten. Ja klar, keine Dämmung, das heißt nicht nur mehr Geräusch, sondern auch mehr Hitze die der Motor gerne über das Blech in den Innenraum ableitet. Wunderbar.

In diesem Moment frage ich mich, was sind das für Typen, die in den 80ern in solch „einem Eimer“ volles Rohr bei teilweise über 40 Grad im Schatten quer durch Afrika fuhren. Dreck, Schlamm, Staub, wilde Tiere und Hitze klingen nicht gerade nach einer Kasperlefahrt.

Fragen wir doch einen der es wissen muss, den ehemaligen Werksfahrer der Chassisnummer 006 im ersten Einsatzjahr 1983 genau dort fuhr, Mike Kirkland. Wir treffen den heute 68-Jährigen lustigen Kenianer, der mal sagte: „Nissan hat mich nur deswegen unter Vertrag genommen, weil ich im Kopfstand ein Glas Bier trinken konnte“.
Er ist aber nicht nur ein fröhlicher Mensch, er kann auch richtig Gas geben. Alleine bei der Safari fuhr er in der Steppe Ostafrikas fünf Mal aufs Podium. Hier beim Eifel-Rallye-Festival steuert er den von Achim Loth aufgebauten Werkswagen bei der Parade.

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EifelRallyeFestival20

Interview mit Mike Kirkland

mab/AWR
Wie war der Moment, als Sie Ihren ehemaligen Werkswagen hier wieder sahen?

MK (Mike Kirkland)
Es war ein unglaubliches Gefühl. Und ich muss sagen, Achim und sein Team haben eine super Arbeit geleistet. Es ist alles so wie vor 32 Jahren. Ich hab es genau kontrolliert. (lacht)

mab/AWR
Was ist die Faszination Rallyefahren für Sie?

MK
Es ist für mich alles im Leben. Ich bin 19 Mal die Safari gefahren, aber auch die Zypern-Rallye, die Elfenbeinküste oder die HongKong-Peking Rallye. Es ist für mich das wundervollste Leben was man sich vorstellen kann.

mab/AWR
Fahren Sie noch aktiv bei historischen Rallies?

MK
Manchmal schon, wobei ich zuletzt 2006 ins Lenkrad gegriffen habe, bei der „Across South America Rallye“. 30 Tage quer durch den ganzen Kontinent bis nach Ecuador. Das war super.

mab/AWR
Was verbindet Sie heute noch mit dem Rallyesport?

MK
Es ist der Spaß! Im Motorsport triffst du die verrücktesten und lustigsten Leute der ganzen Welt. Es ist eine Familie. Ich habe heute noch Kontakte zu vielen Wegbegleitern von früher.

mab/AWR
Wie gefällt Ihnen das Eifel-Rallye-Festival?

MK
Es ist absolut fantastisch. Diese ganzen alten Autos und auch Fahrer zu sehen, ich fuhr gegen diesen und gegen diesen hier, harte Duelle. Aber wenn wir uns heute hier sehen, haben wir viel zu lachen. Und die Begeisterung der Zuschauer, einfach wunderbar.

mab/AWR
Wäre es ein Wunsch von ihnen mal ein aktuelles Rallyeauto zu fahren?

MK
Nein, ich bin nun 68 Jahre alt und für ein modernes Rallyeauto zu langsam.

mab/AWR
Sind Sie sicher?

MK
Mmh, ich denke schon.

mab/AWR:
Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte mab/AWR-Reporter Bernd Schweickard

Text: Bernd Schweickard /  © Foto: Bernd Schweickard

Fahrbericht: Business Class – der Flüster Diesel Opel Insignia

Ein herausforderndes Gesicht mit abgeschrägter Haifischnase und schmalen, aggressiv blickenden Scheinwerfern. Muskelbepackte, in klassischer Keilform ansteigende Seiten und ein scharf geschnittenes, kraftstrotzendes Kurzheck: Das vom Opel-Designzentrum in Rüsselsheim entworfene Outfit des Insignia wirkt maskulin und energiegeladen. Die seit 2008 auf dem deutschen Markt erhältliche kompakte Mittelklasselimousine will der deutsche Autobauer fest in der Business Class etablieren.

Opel rüstet seine neu…

Erste Fahrt: Opel Karl eröffnet das Start-up Trio

Opel stellt das letzte Fahrzeug seiner Einstiegsmodelle vor
Stadtflitzer - der Opel KARL
Stadtflitzer – der Opel KARL.

Mit dem Karl ist nun das Segment der A- und B-Fahrzeuge bei Opel komplett. Insgesamt 28 neue Modelle und 17 neue Motoren will der Autobauer aus Rüsselsheim bis 2022 auf den Markt bringen. Den Anfang machen die Kleinen. Die Einstiegs- oder Downsize-Modelle. Hierzu gehören bislang der Adam mit seinem sehr peppigen und individuellen Auftreten und der traditionelle Corsa. Wenngleich auch das Traditionsmodell mit neuen Motoren, neuem Chassis und neuen Technologien aufwartet. Der Dritte im Bunde, der Karl, wird zumindest preislich den Anfang bilden. Er steht jetzt ab einem Preis von € 9.500 beim Händler.

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Das typische Opel-Lächeln mit dem Kühlergrill.

Für unsere erste Testfahrt im beschaulichen Neckarbischofsheim bei Heilbronn nehmen wir uns den Karl vor. Vor dem Einsteigen fällt uns das typische Opel-Lächeln auf, das uns der Kleine entgegen bringt. Dennoch wirkt er sehr erwachsen. Im Innenraum, der bis zu fünf Passagiere aufnimmt, fällt uns gleich auf: dieses Fahrzeug wirkt sehr aufgeräumt, alles sehr übersichtlich. Wenn auch erst ab Herbst, wird mit dem neuen IntelliLink-Infotainment-System die Welt der Smartphones durch das Android Auto und Apple CarPlay Einzug im Karl halten. Schnell verbunden, spiegelt es die Oberfläche des Smartphones auf dem in der Mitte der Armaturentafel positionierten Display wieder. Alle Infos und Funktionen wie Navigation, sprachgesteuerte Textnachrichten, Kontakte oder Unterhaltungs-Apps für Musik oder News können hierüber genutzt werden. Die Steuerung vieler Funktionen erfolgt über Knöpfe am Lenkrad.

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Toller Verbrauch mit 4,3 Liter.

Unter der Haube erfahren wir das neue Einliter-Vollaluminium-Benzin-Aggregat mit 55 kW (75 PS), ein Dreizylinder. Die Motorenübersicht  ist schnell beschrieben, denn der Karl ist nur mit diesem Motor und einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe erhältlich. Wenn auch ein wenig knurrig, schiebt er den Kleinen zügig vorwärts. Seine sehr direkte Lenkung gibt uns jederzeit spontan Feedback und so können wir das Fahrzeug sehr souverän sowohl über urbane Straßen als auch im Stadtverkehr und über die Autobahn steuern. Die Federung allerdings gibt uns auch jedes Schlagloch wieder, was aber in diesem Segment nicht unüblich ist. Den von Opel angegebenen Verbrauchswert von 4,3 Liter pro 100 Kilometer und den damit verbundenen 99 Gramm CO2-Ausstoß verpassen wir nur knapp.

Herrlich bunt und individuell wird der zweite im Einsteigersegment von Opel, der Adam, immer wieder beschrieben. Zur zweiten Testfahrt an diesem Tag bekommen wir dann auch ein Bild davon. Das seit seiner Markteinführung im Januar bereits 150.000 mal in Europa verkaufte A-Segment-Auto steht als S-Version vor uns. Nicht nur zweifarbig am Exterieur,  sondern auch im Innenraum. Nette Carbon Applikationen verleihen dem chicen Stadtflitzer ein gewisses Rennfahrer-Feeling. Auch hier bildet das Display in der Mitte des Armaturenbretts eine zentrale Schnittstelle. Verbunden wie im Karl, wird das Smartphone schnell zur Informationsquelle. Allerdings bietet der Drei – Türer richtig Platz nur auf den sportlichen Vordersitzen.

Der 1.0 Liter ECOTEC Direct Injection Turbo mit 85 kW (115 PS) macht richtig Laune. Das mit kurzen Wegen zu schaltende Sechs-Gang-Schaltgetriebe erlaubt es uns, das Fahrzeug sehr sportlich über die Straßen rund um Neckarbischofsheim zu fahren. Opel verspricht einen kombinierten Verbrauch von 5,1 Litern, die man aber angesichts des Spaßfaktors, die das Fahrzeug rüberbringt, bestimmt nicht erreichen wird.

Im Gegensatz zum Karl wird der Adam mit 5 Motoren und 7 Leistungsstufen angeboten. Vom 1.2 Benziner mit 51 kW (70 PS) bis hin zum LPG-Fahrzeug (Autogas) mit 64 kW (87 PS) bleibt kein Wunsch offen.

Last but not least bildet der Corsa den Abschluss des Einsteiger-Trios von Opel. Der nach 32 Jahren in die fünfte Generation fahrende Kleinwagen im B-Segment wurde europaweit bereits 12,4 Millionen Mal verkauft. Mit der neuen Generation, die seit April diesen Jahres erhältlich ist, wurden bereits 230.000 Bestellungen platziert. Die Designer aus Rüsselsheim haben die Corsa-Silhouette mit fließenden, skulpturalen Formen und kleinen Details in die charakteristische Opel-Designlinie überführt. Mit seinen 4,02 Metern Länge bietet der Opel-Bestseller Platz für bis zu fünf Personen – egal, ob als familientauglicher Fünftürer oder als sportlich-geschnittener Dreitürer. Zum Abschluss der Regio-Tour fahren wir die sportliche Topvariante, den  OPC mit einem 1.6 Liter Turbo Motor und der Leistungsstufe 152 kW (207 PS). Das Fahrwerk, die Lenkung und das Sechs-Gang-Schaltgetriebe sind optimal aufeinander abgestimmt und so wird auch diese Testfahrt zu einem sportlichen Fahren über die Landstraßen des Umlandes. Die Motorenpalette umfassen 3 Benziner sowie jeweils einem LPG- und ein Dieselaggregat. Die Leistungsstufen reichen von 51 kW (70 PS) beim Benziner über den 1.4 Liter LPG (Autogas) mit 66 kW (90 PS) und dem Diesel 1.3 Liter mit 70 kW (95 PS) bis hin zum stärksten Sauger, dem OPC mit 152 kW (207 PS).

Opel mit seinem Starter Segment - Opel KARL - ADAM - CORSA
Opel mit seinem Starter-Segment – Opel KARL – ADAM – CORSA

Dieses Trio mit all seinen Varianten und Motorisierungen wird ab Herbst mit einem für diese Segmente nicht üblichen Dienst ausgerüstet. Dem Opel OnStar. Ein breites Angebot an Sicherheits- und Komfortdiensten. Dieser reicht vom automatischen Verbinden zu einer Leitstelle bei Unbeweglichkeit nach einem Unfall über einen 24 Stunden- / 365 Tage-Service im Jahr zur Abfrage von Pannendiensten und anderen Dienstleistungen bis hin zum 4G/LTE WLAN-Hotspot. Bis zu sieben mobile Endgeräte lassen sich an das System koppeln.

Fazit:

Opel legt hiermit ein Konzept vor, das voll im Trend seiner Kunden und deren Bedürfnisse liegt. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Opel legt hiermit ein Konzept vor, das voll im Trend seiner Kunden und deren Bedürfnisse liegt.
Opel legt hiermit ein Konzept vor, das voll im Trend seiner Kunden und deren Bedürfnisse liegt.

Opel Karl 1.0 l Exklusiv:

Verkaufsstart:  Juni 2015
Basispreis:  9.500 €
Motorleistung:  55 kW (75 PS)
Antrieb und Getriebe:  5-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung:  13.9  Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.5 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  170 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  3.675, 1.876, 1.476, 2.385 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild:Stefan Beckmann

Premiere: Der neue Opel Astra

Aus die Maus, die Krisen sind vorbei. Zumindest in Rüsselsheim. Bei Opel dampft man mit Vollgas voraus, es geht wieder vorwärts – Kopf hoch! Das Ergebnis der guten Stimmung in Rüsselsheim ist ein Opel Astra, der in seiner jüngsten Generation näher am Segments-König dran ist als je zuvor  – oder ist der neue ASTRA gar der bessere Wagen für das Volk?

Schlägt Rüsselsheim jetzt endlich Wolfsburg?

Der neue Astra, der beste Golf aller Zeiten?

Die fünfte Opel Astra Generation, der fünfte Anlauf, den Volkswagen Golf vom Sockel zu stoßen. Aber nicht, wenn es nach Opel selbst geht, da will man sich nur auf dem Podium der „3 besten Kompakten“ wiederfinden. Wir haben uns den neuen Astra genauer angeschaut und haben Talente und Fähigkeiten gefunden, die für eine Zeitenwende sprechen. Der neue Astra könnte der beste Golf aller Zeiten werden.

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Das Design – den kürzeren gezogen?

Design kann man schön schreiben und man kann es schlecht reden. Fakt ist, der neue Astra läutet auch einen Philosophie-Wechsel ein. Er ist kleiner als sein Vorgänger, in der Länge fehlen fünf Zentimeter, in der Höhe fehlen zwei Zentimeter und im ganzen wirkt er deutlich straffer. Fast würde man dem Designer das Wort „sehnig“ nachplappern.

Dass der neue Astra nicht mehr die Plattform für ein Cabrio (Cascada) und auch nicht für einen Van (Zafira) spielen muss, lässt sich auf der Waage ablesen – nicht nur beim „empfundenen Design“.

Von vorne wirken die optional erhältlichen Matrix-Led Scheinwerfer extrem edel und wertig, die Chromspange des Kühlergrills verbindet beide Leuchten und lässt die Front drahtig wirken. Beim Dach wollten die Designer in Rüsselsheim die neue Leuchtigkeit des Fahrzeuges darstellen. Eine flüchtig verlaufende Chromleiste lässt das Dach oben schweben und sorgt für eine neue Dynamik. An der C-Säule verleiht eine schwarze Blende den Eindruck eines fliegendes Dachs. Der neue Astra wirkt geduckt, er wirkt sportlich. Dynamisch. Ziel erreicht.

Dass dabei ein wenig Hyundai, ein wenig Kia, ein wenig BMW, ein wenig „irgendwas“ mitschwingt, geschenkt!

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Platz genommen

Der erste Eindruck zählt und der ist gut. Bei der Gestaltung des Innenraums ist den Opel-Mannen ein großer Sprung gelungen. Klar und aufgeräumt, gar richtig funktional wirkt das Cockpit. Vorbei das Knöpfchen-Massaker rund um Radio und Mittelkonsole und auch die Königsfuge wirkt nun wie aus einem Guss. Königsfuge? Nie gehört? Es beschreibt den Bereich zwischen Armaturenträger und Türverkleidung. Der Vorgänger konnte sich in diesem Bereich nicht entscheiden, was er sein wollte, Sägezahn-Tiger oder Riesen-Schlucht. Das ist nun Geschichte. Gut gemacht, Opel.

Das Cockpit bekam eine schicke Blende über die gesamte Breite verpasst, ein gern genutztes Instrument im Bereich Innenraum-Design, um die Breite zu betonen und den Raum luftiger wirken zu lassen. Im Falle des neuen Opel Astra kommt noch eine zierliche, leicht geschwungene Chromleiste hinzu. Das sieht nicht nur gut aus, es wirkt auch gut!

Das moderne Multimedia-Display verbindet sich dank Apple Car Play und Android Auto fast nahtlos mit dem eigenen Smartphone und die hohe Platzierung im Cockpit sorgt für wenig Ablenkung beim Blick darauf.

Schalter haben die Rüsselsheimer nur noch fein dosiert über das Cockpit verteilt und dabei clever sortiert. So lässt es sich auf den optionalen „AGR-Sitzen“ (Sitze entwickelt, um den Rücken ideal zu stützen) aushalten. Nichts verwirrt. Alles fühlt sich eine Klasse besser als bisher an! Selbst das noch immer verwendete Hartplastik wirkt weniger billig. Muss man auch erst einmal hinbekommen.

Die Ladeluke hinten ist breit, die Ladekante jedoch ein wenig zu hoch – gefühlt – und auch der Laderaumboden zu tief. Da dürften Wasserkästen im Auto liegen bleiben – vermutlich fehlte beim ersten Presse-Fahrzeug jedoch ein Einlegeboden, am Rande der Verkleidung sah es so aus, als wäre dort Platz für eine „Zwischenebene“ gewesen. (Bei den sommerlichen Temperaturen während der Präsentation haben wir das vergessen zu klären!)

Moderne Zeiten – Moderne Technik

Der Opel Astra wird der erste Opel sein, der in Serie mit dem neuen Assistenzsystem „Opel OnStar“ ausgeliefert wird. Er wird zudem der erste Kompakte sein, der mit einem hochmodernen Matrix-LED Licht erhältlich ist. Mit dieser Lichttechnik spielt Opel im Segment der Kompakten eine Führungsrolle. Zum ersten Mal gibt es überhaupt ein Matrix-LED-Licht für diese Fahrzeugklasse.

Und dazu gesellen sich moderne Motoren unter der Haube. Vom Flüsterdiesel bis zum Turbo-Benziner, mal mit drei, mal mit vier Zylindern. Insgesamt sieben Leistungsstufen stehen vom Start weg im Angebot.

Bei den alternativen Antrieben, Hybrid, Plug-In oder gar Elektro schweigt Opel im Augenblick noch, hier bleibt aber zu erwarten, dass erst einmal nichts passiert. Dazu sind die Rüsselsheimer zu sehr auf Kosten und Nutzen getrimmt.

Effizienz ist ein gutes Stichwort für den neuen Astra. Mit einem sehr guten cW-Wert von 0.27 lässt sich der neue Astra auch auf der Langstrecke sparsam durch den Wind schieben, die sparsamste Variante belässt es bei 90 Gramm CO² je Kilometer.

Fehlt uns:

Das adaptive Fahrwerk steht derzeit nicht in den Aufpreislisten, bleibt abzuwarten, ob diese Dämpfertechnik später nachgereicht wird. Auch ein Hybrid wäre eine zusätzliche Botschaft in Richtung Zukunft und dass man bei Opel einem Wandlerautomaten in dieser Klasse den Vorzug gibt, verwundert. Aber hier wird eine erste Testfahrt nach der IAA für Klarheit sorgen!  Dann fehlen die „Aha-Momente“ im Motorenbereich. Ja, aktuelle Triebwerke, aber wo bleiben die Emotionen? Denkt noch jemand an GSI und OPC?

Opel OnStar - Nur echt mit "german angst button" ...
Opel OnStar – Nur echt mit „german angst button“ …
Fazit:

Der neue Astra wirkt „solide“ und „deutsch“. Pragmatisch und sinnvoll, im Innenraum überzeugt er durch Sachlichkeit und Konzentration auf das Wesentliche. Das sind typische Golf-Werte. Erstmalig wirkt der neue Astra bei der Präsentation auf der „Höhe“ der Golfzeit – allerdings wird man in Rüsselsheim schnell nachlegen müssen, mit nur einem Überaschungs-Treffer wird man nicht die ganze Schlacht entscheiden!

 

Opel OnStar vorgestellt – So funktioniert der Opel Assistent

Luton, ein kleines Nest nördlich von London, ist vor allem bekannt durch den dortigen Flughafen, den „Budget-Airlines“ als „London-Ersatz“-Flughafen verwenden. Demnächst sitzen dort bis zu 60 Mitarbeiter und stellen den Europäischen Opel OnStar Dienst auf die Beine. OnStar ist ein GPS und Mobilfunk basiertes Assistenz-System. In den USA kennt man die Dienste von General Motors seit bald 20 Jahren – für Deutschland und die EU stellt das System in seiner jetzigen Form eine Neuheit dar.

Opel OnStar – Dein Freund und Helfer

Das Command-Center in Luton sieht ein wenig nach Sci-Fi aus, nach der Kommando-Brücke von Captain Kirk oder wahlweise nach einem Seuchenkontroll-Zentrum aus einem Stephen King Film. Auf einer großen Videowand sieht man eine Landkarte mit den aktiven Not- und Assistenzrufen. Man erkennt die eingehenden „Unfall-Meldungen“ des Systems, hat die aktuellen Anrufe im Blick und schaut zugleich auf einem TV-Monitor die aktuellen Nachrichten. Unwetter im Anflug? Wintereinbruch? Die Erfahrungen aus 20 Jahren OnStar in Nord-Amerika haben gezeigt, dass solche bevorstehenden Schlechtwetterlagen für erhöhte Unfallzahlen sorgen werden. Mehr Unfälle = Mehr OnStar-Meldungen. In der OnStar-Zentrale wird man sich auf solche Situationen präventiv einstellen. Das direkte Call-Center, in dem später bis zu 60 Mitarbeiter die OnStar-Calls aus ganz Europa annehmen werden, sieht dann wieder völlig normal aus – wie ein Call-Center eben.

Der Partner, wenn es gekracht hat

In Nordamerika verzeichnet OnStar alleine 380 Fahrzeug-Diebstähle, bei denen man bei der Wiederauffindung des Fahrzeuges hilft. Und alleine 140.000 „ausgesperrte“ Fahrer. Pro Monat!

Bei einem Unfall schnell und koordiniert für Hilfe zu sorgen, das war die Grund-Idee von OnStar. Dank GPS-Ortung und Übermittlung des Standortes können Rettungskräfte zeitnah und direkt zum Ort des Geschehen gebracht werden. Sinnvoll. Manchmal ist es aber auch lustig, wie dieses Video zeigt:

Doch es muss nicht einmal krachen, um den Nutzen von OnStar zu verstehen. Opel integriert 5 Dienstleistungen in den OnStar-Dienst:

  • Routen-Navigation – Remote
  • Fahrzeug-Service und Diagnose
  • Dienstahlschutz
  • Fernsteuerung
  • WLAN-Hotspot

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Per Knopfdruck zum Service

Neben der Notruf-Funktion ist die Remote-Navigation vermutlich die wichtigste. Unterwegs auf der Autobahn will man mal schnell die Navigationsadresse eingeben? Das ist oft mit Ablenkung verbunden. Opel OnStar bietet Abhilfe per Knopfdruck. Einmal auf den blauen „On“ Button gedrückt und das Call-Center wird gerufen. In Luton wird man den Anruf entgegen nehmen und sich gleich in der richtigen Sprache melden. Alle  OnStar-Mitarbeiter sind mehrsprachig und anhand der Bordcomputer-Einstellungen des anrufenden Fahrzeuges erkennt das Call-Center, welche Sprache der Anrufer bevorzugt.

Live-Test

Wir haben das System bei einer Testfahrt zwischen London und Luton getestet. Der Versand der Navigationsdaten auf das Navi im Fahrzeug gelang auf Anhieb problemlos. Später wollten wir die weiteren Funktionen des Call-Centers testen und fuhren auf einen Parkplatz. Dort haben wir den Stecker vom Luftmassenmesser des neuen 2.0 Liter Diesel im Insignia abgezogen, den Motor gestartet und wurden mit einer leuchtenden Motorkontrolllampe belohnt.

Erneut ein Anruf im OnStar-Callcenter und um eine Fahrzeug-Diagnose gebeten. Opel Onstar ist in der Lage, die Daten aus der OBDII-Schnittstelle auszulesen und zu analysieren. Der OnStar-Mitarbeiter konnte binnen Sekunden die richtige Fehlerursache auslesen. Beeindruckend. Anstatt einen Servicewagen kommen zu lassen, haben wir den Stecker wieder aufgesteckt und unsere Fahrt fortgesetzt.

In den USA nutzen mittlerweile 7 Millionen Kunden das OnStar-System. Und in den vergangenen 19 Jahren wurden über 900 Millionen OnStar-Kontakte aufgezeichnet. In jedem Monat verschickt das OnStar Rechenzentrum mittlerweile 4 Millionen Service-Email.

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Digitale Hotline

Mit Opel OnStar baut der Fahrzeughersteller eine ständige digitale Hotline zwischen dem Fahrzeug, dem Kunden und dem Hersteller auf. Das ist sinnvoll für den Fahrzeug-Service und im Falle von OnStar schafft es eine echte Dienstleistung. Darüberhinaus auch einen echten und sinnvollen Kontakt zwischen Hersteller und Kunden. Per monatlicher Diagnose lassen sich die notwendigen Service-Arbeiten avisieren und der Kunde erhält einen monatlichen Servicereport über sein Fahrzeug.

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OnStar auch ohne Auto – nur mit dem Smartphone

Bei der ersten Testfahrt noch nicht verfügbar – aber bald in den App-Stores. Die OnStar App. Damit lassen sich viele Funktionen des Services auch direkt vom Handy nutzen. Die Frage zum Beispiel, wo ich mein Auto geparkt habe. Oder habe ich etwa den Schlüssel im Fahrzeug eingesperrt? Kein Ding, via Handy-App lässt sich das Fahrzeug entsperren.

On Star hilft auch beim „geklauten Fahrzeug“ weiter. Wurde das Fahrzeug als gestohlen gemeldet, kann die OnStar-Zentrale nicht nur das Fahrzeug via GPS orten, sondern auch „still legen“ und dann die Polizei zum Geschehen schicken.

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OnStar – Online für 7

Im ersten Jahr ist ein Wi-Fi Hotspot mit 4G/LTE Geschwindigkeit inklusive. Hier lassen sich bis zu 7 Endgeräte koppeln. Opel wird die genauen Kostenstruktur für die Datentarife noch bekannt geben. Bislang sind diese Preis noch nicht festgelegt.

 

German Angst?

Völlig neu ist das Thema „Privacy“ im Opel OnStar-System. Basierend auf dem Wunsch nach Datenschutz, kann der EU-OnStar Kunde per Tastendruck die Übermittlung seiner GPS-Daten (Standortes) deaktivieren. Sinnvoll? Nein, denn es führt die vielen guten Ideen des OnStar-Systems ad absurdum.  Ohne „Location“ keine Routenführung und auch keine Hilfe im Pannenfall. Genau deswegen kann das OnStar-Callcenter die „Maskierung“ der Ortsdaten deaktivieren – allerdings erst, wenn das Auto einen Unfall an die Leitstelle gemeldet hat.

Opel OnStar02_A294197 So funktioniert OnStar Presentation

OnStar – Ein Service mit Nutzwert?

Eindeutig ja. Alleine für die ursprüngliche Idee, im Falle eines Falles genau zu wissen, wo man die Hilfe benötigt (GPS-Ortung) und die Möglichkeit, per Stimme mit dem Mitarbeiter an der OnStar-Hotline in Verbindung zu bleiben – ein klares Sicherheitsplus.

Dass Opel das OnStar-System nun (ab dem 3. August) in Deutschland ausrollt und es für alle Baureihen verfügbar sein wird, ist ein echtes „Plus“. Im Falle einer Panne schnell und einfach um Hilfe rufen? OnStar hilft. Wer OnStar nach dem ersten Jahr weiter nutzen will, wird mit 99 € zur Kasse gebeten – wobei sich diese Kosten relativieren, weil der Schutzbrief (ähnlich einer ADAC-Mitgliedschaft) bereits integriert ist.

 

OnStar – Die Zukunft?

Das System ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Für die Zukunft wird man über diese Schnittstelle auch Software-Updates einspielen können und wer weiß, ob Opel die Dienstleistungen des OnStar-Systems nicht schon bald um einen „Concierge-Service“ erweitert?  Wäre schließlich schön, wenn man nicht nur die nächste Adresse via OnStar in das Navi geschickt bekommt, sondern bei Restaurants auch gleich einen Hinweis über allgemeine Empfehlungen und lokale Besonderheiten.

OnStar startet bei uns am 3. August 2015.

 

 

News: Neuer Opel-Benziner – Werte wie in Wolfsburg

Opel setzt seine Motorenoffensive fort. Im neuen Astra debütiert im Herbst ein 1,4-Liter-Benziner mit Turboaufladung und Direkteinspritzung. Den Vierzylinder aus Aluminium gibt es in Leistungsstufen mit 92 kW/125 PS und 110 kW/150 PS sowie mit bis zu 245 Nm Drehmoment. Die sparsamste Ausführung soll mit 4,9 Litern auskommen.

In dem für Opel sehr wichtigen Kompaktmodell ersetzt der neue 1,4-Liter-Turbo den gleich großen Stahlblock-Motor ohne Direkteinspritzung. Die beiden Leistungsstufen zählen traditionell zu den besonders gern gewählten in der Kompaktklasse. Flankiert werden sie von einem ebenfalls neuen 1,0-Liter-Turbobenziner mit 77 kW/105 PS und den 1,6-Liter-Turbos mit wohl bis zu 200 PS. Preise für die beiden 1.4er-Astras nennt Opel noch nicht. Aktuell kostet das vergleichbare Modell mit 103 kW/140 PS rund 20.000 Euro.

Mit den 1,4-Liter-Turbobenzinern setzt Opel auf die gleiche Motorentechnik wie der Hauptkonkurrent VW. Auch den Golf gibt es mit direkt einspritzenden 1,4-Liter-Turbos – sogar mit den gleichen PS-Werten, wenn auch mit weniger Drehmoment. Beim Verbrauch liegt der Golf dafür leicht besser: zwischen 4,7 und 5,2 Liter. Deutschland Nummer drei unter den Kompakten, der Ford Focus, setzt in der gleichen Leistungsklasse hingegen auf Turbos mit 1,0 und 1,5 Litern Hubraum.

Die neuen Motoren sind aber nicht nur ein direkter Gruß nach Wolfsburg, sondern auch die Fortsetzung der Erneuerung von Opels Motorenprogramm. Seit 2013 haben die Rüsselsheimer unter anderem neue Diesel und direkteinspritzende Benziner mit 1,6 Litern Hubraum sowie neue Dreizylinder mit einem Liter Hubraum auf den Markt gebracht.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Der neue kleine Opel Karl auf großer Eroberungsfahrt !

Am letzten Wochenende (20. Juni) feierte der neue kleine Opel Karl seine Premiere bei den deutschen Opel – Händlern. Laut den Opel -Marketingstrategen soll er mit seinem großen Raumangebot und Variabilität Kundenherzen erobern. Wir schauen, ob das Konzept aufgeht und können den Karl bereits vorab fahren.

Und wo geht man für gewöhnlich auf große oder auf Kaperfahrt? Richtig, das macht man am besten in der Stadt mit der „Großen Freiheit“ und den Sehnsuchtswünschen, in Hamburg.

Passend zum knuffigen Designauftritt, dem typischen „Opel-Lächeln“ mit der zu beiden Seiten hochgezogenen Kühlergrillspange, steht der Karl in fröhlichen bunten Farben zur Testfahrt bereit. Käufer haben die Wahl zwischen zehn unterschiedlichen Karosseriefarben, von „Nacht Violett“ bis zum fruchtigen „Kiwi Grün“. Wir entscheiden uns für das seit Jahren, um nicht zu sagen, seit Generationen bekannte „magmarot“ und die beste Ausstattungsvariante namens „Exklusiv“. Daneben werden noch Edition und Selection als Einstiegsvariante angeboten.

Was uns direkt bei der ersten Sitzprobe auffällt, ist die für ein Auto der 10.000 Euro Klasse sehr gute Haptik der verbauten Materialien. Natürlich ist es alles Plastik, aber es gibt Plastik, was an die 80er Jahre Japan-Fahrzeuge erinnert und heute, zumindest schaut es optisch danach aus, immer noch verbaut wird und es gibt das im neuen Opel Karl. Speziell das Lenkrad sei hierbei explizit erwähnt. Ein richtiges, dickes, ergonomisch gut in der Hand liegendes Lenkrad. Das haben wir selbst in weitaus teureren Fahrzeugen, ok, das ist nicht schwer, der Karl startet bereist ab 9.500 Euro, schon bedeutend schlechter erlebt. Und letztendlich ist es doch das Lenkrad, was die Verbindung Mensch zu Fahrzeug herstellt.

Verbindung herstellen und Vernetzung ist auch im kleinsten Opel ein großes Thema. Noch in diesem Herbst werden für den Kleinstwagen das neue IntelliLink-Infotainment-System sowie der persönliche Online- und Service-Assistent Opel OnStar bestellbar sein. Damit soll der Opel Karl das bestvernetzte und nutzerfreundlichste Fahrzeug in dieser Klasse sein. Das OnStar System beinhaltet eine automatisierte Verbindung im Falle eines Unfalls zu einem ausgebildeten Notfallassistenten. Sicherlich ein Kaufargument, wenn der Karl von älteren Mitmenschen erworben wird, die einfach mobil bleiben möchten oder von Fahranfängern, die den Karl von ihren Eltern zum Abi finanziert bekommen.

Außerdem wird der Karl dank Opel OnStar zum leistungsstarken 4G/LTE WLAN-Hotspot. Bis zu sieben mobile Endgeräte lassen sich an das System koppeln.

In der von uns gefahrenen „Exklusiv“-Ausstattung ist das Radio R300 BT mit Freisprecheinrichtung bereits Serie. Ab Herbst 2015 ist dann via IntelliLink-Infotainment-System auch Android Auto und Apple Car Play möglich. So können während der Fahrt Smartphone Funktionen wie Navigation, sprachgesteuerte Textnachrichten, Kontakte oder Unterhaltungs-Apps für Musik oder News besonders sicher genutzt werden.

 

„Der brandneue Opel KARL hat eine klare Mission. Er stellt ab sofort den Einstieg in die automobile Welt von Opel dar“, sagt Jürgen Keller, Vertriebschef Opel Deutschland. „Er wird die Kunden durch seinen äußerst attraktiven Preis von 9.500 Euro und seine Funktionalität überzeugen“.

Die Funktionalität drückt sich im Innenraum durch eine umlegbare Rücksitzbank aus. Und selbst in dieser preisgünstigen Fahrzeugklasse ist sie zu 1/3 und 2/3 teilbar und erweitert den Laderaum des 3,68 Meter kurzen Karl auf bis zu 1.013 Liter. In der Stadt spielt er seine Kürze natürlich auch perfekt aus. So huschen wir in Hamburg auf unserem Weg zum Hafen zwischen den großen Fahrzeugen hin und her und auf der Suche nach einem kurzfristigen schönen Fotostopp fällt auch ein U-Turn dank eines kleinen Wendekreises sehr leicht. Perfekt für die Stadt.

Auf der Stadtautobahn geht dem kleinen Einliter-Vollaluminium-Motor mit 75 PS über 130 km/h dann aber die Puste aus. Bis dahin ist der Karl im Innenraum überraschend leise, kein Dreizylinderrasseln, was zum einen am guten Motor liegt, aber auch an einer überdurchschnittlichen Geräuschdämmung in dieser Fahrzeugklasse. Über die 130 km/h ist er aber so anstrengend wie jeder Kleinstwagen.

Auch sonst eher in teuren Premiumlimousinen verfügbar, sind teils optionale Ausstattungsdetails wie ein Berg-Anfahr-Assistent, Spurassistent, Abbiegelicht und sechs Airbags an Bord. Selbst ein beheizbares Lenkrad ist lieferbar, vor Jahren noch ein Novum in der Luxusklasse. Damit bleibt der Karl natürlich nicht unter der magischen 10.000 Euro Grenze, aber selbst die von uns gefahrene Exklusiv-Ausführung für 12.900 Euro ist noch ein günstiger Einstieg in die Opel Welt, mit ausreichender Ausstattung. So kann man den neuen kleinen Opel Karl getrost auf Kaperfahrt in feindliche Gewässer eines Ford Ka oder auch Hyundai i10 schicken.

Und wer auch den Duft der großen weiten Welt schnuppern möchte, der kauft sich den Opel Karl oder nimmt an unserem Gewinnspiel von 10 Karl Lagerfeld Düften teil.

[highlight] Hier geht es zum Gewinnspiel [/highlight]

 

 

Text: Bernd Schweickard, © Foto; Opel (), Bernd Schweickard

News: Onlineassistenten im Auto – Opel setzt auf die digitale Nanny

Opel geht in die Online-Offensive. Im Vorgriff auf den von der Europäischen Union ab 2018 geforderten automatischen Notruf e-Call holen die Hessen den bei der Konzernmutter General Motors in Amerika seit fast 20 Jahren etablierten Telematik-Dienst „OnStar“ im Herbst wieder nach Europa. Damit erfüllen sie allerdings nicht nur die EU-Vorgaben für den automobilen Notfall, sondern bieten ihren Kunden als erster Volumenhersteller einen virtuellen Privatsekretär, wie man ihn bislang nur von den Concierge-Services der Premium-Hersteller kannte.

Technisches Herzstück ist ein LTE-Router, der mit der Fahrzeugelektronik vernetzt ist. So kann er Unfälle erkennen und die Fahrzeugposition übermitteln, aber auch die Diagnose- und Remote-Funktionen übernehmen. Außerdem arbeitet er als WLAN-Hotspot für bis zu sieben Endgeräte und macht den Opel zum mobilen Internetcafe. Den Service selbst übernimmt dann ein Callcenter, das den Kunden individuell oder automatisiert die entsprechende Unterstützung gibt: „Dort sind wie 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar und betreuen die europäischen Kunden in ihrer Muttersprache“, sagt Sara Nicholson, die „OnStar“ in Europa mit aufbaut.

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Die Mitarbeiter melden sich nicht nur automatisch bei einem Unfall oder wenn der Kunde selbst einen Notruf absetzt. Sie unterstützen den Fahrer auch bei deutlich profaneren Dingen. So muss niemand mehr im Navigationssystem Sonderziele suchen oder lange Adressen eintippen. Stattdessen kann man einfach den blauen OnStar-Knopf drücken und diese Arbeit seinem Adviser überlassen. Der sucht die passenden Daten zusammen und schickt sie direkt als Route zurück in den Wagen.

Ein weiterer Bestandteil des Systems ist ein App, mit der man von überall auf den Wagen zugreifen, Ölstand oder Reifendruck überprüfen, die Türen verriegeln oder auch einfach nur den Standort bestimmen kann, damit man sein Auto auf dem Parkplatz wiederfindet. Die Werkstatt kann über eine Fernabfrage die wichtigsten Diagnose-Daten abrufen. Wird der Wagen als gestohlen gemeldet, hilft das System der Polizei bei der Suche. Bei einer Panne schickt das Servicecenter auf Knopfdruck einen Helfer. Und wer seine Schlüssel verliert oder im Wagen einschließt, muss sich nur über das Handy identifizieren, schon entriegelt „OnStar“ die Türen.

Starten soll das System in Europa noch in diesem Herbst und es braucht nicht viel Phantasie für die Vermutung, dass die drei OnStar-Knöpfe am Innenspiegel zum ersten Mal im neuen Opel Astra zu sehen sein werden. Binnen Jahresfrist wollen die Hessen dann nahezu die gesamte Modellpalette mit dem Modul anbieten und dabei keine Klassenunterschiede machen: Egal ob Karl oder Insignia, im „Internet der Dinge“ sind alle Opel gleich, lautet das Credo von Firmenchef Karl-Thomas Neumann.

Wozu Neumann noch kein Wort sagt, sind die Preise. Zwar wird das OnStar-Modul in einigen Modellen und Ausstattungslinien serienmäßig sein. Doch wie hoch der Aufpreis für alle anderen Varianten sein wird, ist noch genauso offen wie die Höhe der monatlichen oder jährlichen Service-Pauschalen: „Wir haben da ja noch ein bisschen Zeit“, entschuldigt sich Produktmanagerin Sara Nicholson. „Schließlich ist der Dienst in Europa im ersten Jahr für alle Kunden kostenlos.“ Aber General Motors bietet diesen Service nicht aus Nächstenliebe, wir wollen damit auch Geld verdienen, sagt James Kobus aus dem OnStar-Management aus Detroit – nicht umsonst verlangen die Amerikaner nach einer kurzen Probezeit von nur drei Monaten zwischen 20 und 35 Dollar im Monat – und noch einmal bis zu 150 Dollar pro Jahr für zusätzliches Datenvolumen in den mobilen Hotspots.

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Zwar baut Opel bei der Einführung von „OnStar“ auf die Erfahrungen aus den USA. Schließlich hat die Konzernmutter dort bereits sechs Millionen Kunden, nimmt in vier Call-Centern rund fünf Millionen Anrufe pro Monat entgegen, schickt vier Millionen Routen in die Autos und hilft bei 100.000 Notfällen. „Aber 1:1 übertragen lassen sich die Erkenntnisse aus Amerika nicht“, sagt Opel-Chef Neumann. Damit meint er nicht zuletzt die Sorge um die Privatsphäre und den Datenschutz, die in Europa ausgeprägter sei als jenseits des Atlantiks. Nicht dass GM in Amerika Schindluder mit den Daten treiben oder gar Bewegungsprotokolle der Nutzer aufzeichnen würde. Doch damit die Opel-Fahrer definitiv die Datenhoheit behalten, bekommt OnStar in Europa einen eigenen „Privacy“-Knopf, der die Übermittlung der Positionsdaten unterdrückt.

Auf den ersten Blick ist „OnStar“ nicht viel mehr als eine Cyber-Nanny für Autofahrer und die intelligente Umsetzung der eCall-Vorgabe. Doch Opel-Chef Neumann will den Service nicht allein auf solche Hilfestellungen reduziert wissen. Der studierte Elektroingenieur sieht in dem LTE-Modul auch die schnelle Datenverbindung ins Fahrzeug und die vielen Möglichkeiten, die sich damit eröffnen. Schon jetzt lassen sich mit OnStar Service- und Wartungshinweise aus der Bordelektronik auslesen und bald wird es ein vorausschauendes Gesundheitszeugnis für den Antrieb geben, der die Kunden schon in die Werkstatt schickt, bevor es zu einer Panne kommt. Kurzfristig umsetzbar könnten auch Online-Updates für die Bordelektronik sein, mittelfristig denkt Neumann an Car-to-Car- und Car-to-X-Kommunikation und langfristig sieht er „OnStar“ auch als Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren. So wird der Telematikdienst für ihn zur Brücke in eine neue Zeit: „Damit bringen wir das digitale Leben ins Auto und das Auto ins digitale Leben. “

Autor: Benjamin Bessinger/SP-X

Erste Fahrt: Motoren Offensive aus Rüsselsheim ganz leise

Die Flüster Diesel aus Rüsselsheim im Mokka und Insignia
Modernes 1.6 Dieselaggregat
Modernes 1.6 Dieselaggregat

Opel lädt wieder nach Irland ein. Im Jahr 1972 war es der 90 PS-Selbstzünder im GT, den die Rüsselsheimer auf der grünen Insel präsentierten. Heute sind es als Bestandteile der aktuellen Motorenoffensive die neuen Dieselaggregate im neuen Mokka und Insignia.

Auf der Insel angekommen, erfahren wir erst einmal, wie unser Gehirn arbeitet, wie es sich voll konzentrieren muss, um die linke Fahrbahnhälfte letztendlich dann doch als die „normale“ Seite zu akzeptieren. Wir machen uns gleich erst einmal ein Bild vom neuen 1.6 CTDI im Mokka, um den 2.0 CTDI im Insignia tags drauf dann in vollen Zügen erfahren zu können.

Nach seiner Markteinführung im Oktober 2012 legte der Mokka in Europa gleich richtig los. Bei einem Marktanteil von 17 % in 21 Ländern kann sich das kleine SUV sehen lassen. Der Dieselanteil liegt bei nicht unerheblichen ca. 40 %. Diese Situation will Opel noch verbessern und ersetzt den 1.7 Liter Diesel jetzt durch den neuen 1.6 CTDI.

Aus dem Verkehrsbild nicht mehr wegzudenken
Aus dem Verkehrsbild nicht mehr wegzudenken

Der neue Diesel

Ein neuer 1.6 CTDI Dieselmotor ? Eigentlich nicht. Wie uns das Opel Team aus Deutschland versicherte, kommt diese Motorenvariante jetzt nur erstmals im neuen Mokka. Seit 2013 arbeitet der Vollaluminium-Vierzylinder bereits in zwei Leistungsstufen im Zafira Tourer. Es folgten der Meriva mit drei Leistungsstufen und der Astra ebenfalls mit drei Leistungsstufen inklusive dem sportlichen Astra GTC. Schon in diesen Fahrzeugen sorgte das neue Aggregat für Aufsehen als temperamentvoller Flüsterdiesel. Nun soll es den fast 1,5 Tonnen schweren Mokka antreiben.

Der 1.6 CTDI leistet hier wie in den anderen Fahrzeugen auch 100 kW und 136 PS bei 3.500 – 4.000 Umdrehungen. Dank der Leichtbauweise soll der kombinierte Verbrauch nur 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer betragen bei 109 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer. Das Drehmoment von 320 Newtonmeter soll das Auto sehr kraftvoll nach vorne bringen.

Das bestätigt sich auf unserer Fahrt ab dem Flughafen Dublin sehr schnell. Auf der vorwiegend über die Autobahn verlaufenden Route bis zum ersten Treffpunkt zeigt der Mokka, dass er immer in der Lage ist,  souverän noch einmal zuzulegen. Das Sechs-Stufen-Automatikgetriebe bringt die Kombination aus Leistung und Antrieb sehr gut auf die Straße.

Pressekonferenz zu beiden Motoren
Pressekonferenz zu beiden Motoren

Leise? Ja!

Nach einem kurzen Stopp geht es dann vornehmlich auf typisch irischen Landstraßen weiter. Unebenheiten und Schlaglöcher nimmt der Mokka sehr gut auf und reicht sie gar nicht erst bis zu den Insassen weiter. Im Innenraum überzeugt die Geräuschdämmung und wir empfinden den Motor schon als sehr leise.

Auch für den landwirtschaftlichen Nutzen wichtig
Auch für den landwirtschaftlichen Nutzen wichtig

Opel wird den Mokka gerade in dieser Motorisierung künftig auch mehr im land- und forstwirtschaftlichen Raum einsetzen können, da im Vergleich zum vorangegangenen 1.7 CTDI die Zugkraft des Fahrzeuges um 300 kg auf 1.500 kg erhöht wurde.

Kein Regenbogenpreis mit € 18.990
Kein Regenbogenpreis mit € 18.990

Flüsternd durch Irland

Der Mokka ist mit dem manuellen Sechs-Gang-Schaltgetriebe ab einem Preis von € 24.685 erhältlich. Dies entspricht der mittleren Ausstattungslinie „Edition“, die eine reichhaltige Serienausstattung aufweist. Die nächsthöhere Ausstattungsvariante „Innovation“ bekommt man bereits für € 2.200. Fehlen nur noch das Sechs-Stufen-Automatikgetriebe mit € 1.300 und der 4×4 Allradantrieb, der mit glatten € 2.000 zu Buche schlägt.

Tag 2 in Irland mit sehr viel Sonnenschein und dem Insignia 2.0 CTDI Tourer. Der Topdiesel aus dem Hause Opel soll nicht nur wie der 1.6 CTDI sehr leise sein, sondern auch vorbildlich sauber. Das in Rüsselsheim konzipierte Bluejection-SCR-System kommt in diesem Fahrzeug zum Einsatz und lässt den Ausstoß von Stickoxiden Geschichte sein. Kleine Mengen von AdBlue® – einer Flüssigkeit aus Wasser und Harnstoff – werden dabei dem Abgas nach dem Durchströmen des Partikelfilters und vor dem SCR-Katalysator zugeführt. Der dadurch entstandene Ammoniak (NH3) wird vom SCR-Katalysator absorbiert.

Start mit dem Insignia in den nächsten Testtag
Start mit dem Insignia in den nächsten Testtag

Die Produktionszahlen des Insignia sprechen für sich, denn seit der europäischen Markteinführung im Herbst 2008 wurde das Fahrzeug bis Mitte Januar 2015 ganze 750.000 mal verkauft. Der europäische Marktanteil von 15 % in 16 Ländern bedeutet für Opel einen Meilenstein. Allerdings liegt im Gegensatz zum Mokka der Dieselanteil bei diesem Auto schon bei 83 %.

Wir wählen einen Isignia Tourer mit dem 2.0 CTDI und Sechs-Gang-Schaltgetriebe und bestreiten die zweite Testfahrt im Linksverkehr. Der Kopf spielt zwar noch ein wenig verrückt, weil er das Auto immer nach rechts ziehen will, aber das gibt sich nach den ersten fünf Kilometern.

Ein sehr maskuliner Ausdruck
Ein sehr maskuliner Ausdruck

Das 125 kW Aggregat mit seinen 170 PS, die bei 3.750 Umdrehungen anliegen, drücken uns in die Sitze. Mit 400 Newtonmetern lässt sich das Fahrzeug sehr souverän bewegen, bis wir plötzlich direkt im Hafen von Dublin stehen. Auch beim Insignia spüren wir kaum etwas von den unzureichenden Straßenverhältnissen auf der Strecke. Nachmittags zeigt sich er sich dann von seiner fotogenen Seite und wir können bei den Iren mit dem Auto einmal mehr einen Eye-Catcher setzen.

Nicht nur eine große Klappe - es passt sehr viel hinein
Nicht nur eine große Klappe – es passt sehr viel hinein

Die Preise starten beim Insignia 2.0 CTDI Tourer mit 125 kW bei € 32.215. Auch hier erwartet uns eine mehr als umfangreiche Ausstattungsvariante „Edition“ und ein Sechs-Stufen-Schaltgetriebe. Die nächsten beiden Ausstattungsstufen liegen eng beieinander. So ist die Variante „Sport“ für € 2.380 zu haben bzw. mit nur noch € 200 die Topvariante „Innovation“. Entscheidet man sich für den 4×4 Allradantrieb, gehen weitere € 3.180 über den Ladentisch. Die sehr gut abgestimmte Sechs-Stufen-Automatik schlägt mit € 1.620 zu Buche.

Sehr harmonische Züge
Sehr harmonische Züge

Fazit:

Beide Motorisierungen mit Abgasnorm 6 sind sowohl für den Mokka als auch für den Insignia nicht nur völlig ausreichend, sie lassen das Auto jeweils auch sehr harmonisch und ausbalanciert wirken. Ein rundherum Sorglos-Paket.

Opel Mokka 1.6 CTDI

Verkaufsstart:  -sofort
Basispreis:  18.990 €
Motorleistung:  100 kW (136 PS)
Antrieb und Getriebe:  6-Gang Schaltgetriebe
Beschleunigung:  9.4 Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.5 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  220 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.913, 1.856, 1.513, 2.737 mm

Opel Insignia Tourer 2.0 CTDI

Verkaufsstart:  -sofort
Basispreis:  25.070 €
Motorleistung:  125 kW (170 PS)
Antrieb und Getriebe:  6-Gang Schaltgetriebe
Beschleunigung:  9.4 Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.5 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  220 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.913, 1.856, 1.513, 2.737 mm

News: Opel forscht an Eye-Tracking-Technologie

Den Scheinwerferstrahl mit den eigenen Augen lenken? Was sich im Jahr des Lichts noch wie Zukunftsmusik anhört, ist so weit gar nicht entfernt. Schon heute arbeiten Opel-Ingenieure am Autolicht von übermorgen: Mit der so genannten „Eye-Tracking-Technologie“ stellt Opel die Zukunft des situationsgerechten Lichts vor und übernimmt erneut eine Vorreiterrolle in Sachen Lichttechnik. Damit arbeiten die Ingenieure an der dritten Generation wegweisender adaptiver Lichttechnik fürs Auto – nach dem bereits mehrfach ausgezeichneten und hochgelobten AFL+-Sicherheitslicht, das bis zu zehn automatische Modi bietet und in den meisten Opel-Modellen erhältlich ist, und dem LED-Matrix-Licht, das in Kürze Eingang in die Serienproduktion findet.

Im Gegensatz zu Hochleistungs-Eye-Tracking-Systemen mit fünf bis zehn Kameras kam zu Beginn der Forschung lediglich eine einfache Webcam zum Einsatz. Diese nimmt den Kopf des Fahrers ins Visier. Anhand der Scans markanter Punkte wie Nase und Augen lässt sich die Bewegungs- und damit die Blickrichtung erkennen. Diese Informationen transferiert das System in Datenbefehle für Aktuatoren, die wiederum die elektronisch gesteuerten Stellmotoren der Licht-Projektoren blitzschnell ausrichten. Dieser Forschungsansatz führte die Ingenieure und Wissenschaftler schon ganz nahe an die Augenblick-Steuerung von Autoscheinwerfern heran. Allerdings nahm in diesem Stadium zum einen die Berechnung der Daten noch zu viel Zeit in Anspruch und zum anderen war die Aufnahmefrequenz der Webcam zu niedrig für die Anforderungen im Straßenverkehr.

 

 

 

 

 

(ampnet/nic)

Livestream vom Automobil-Salon in Genf

In der kommenden Woche startet der Automobil-Salon in Genf. Zahlreiche Hersteller bieten für die, die nicht auf diese wichtige Automobile Frühjahrs-Messe kommen können, weltweite Livestreams an.

Eine Übersicht der Livestreams haben wir hier für Euch aufgelistet:

 

Bookmarken! 

autohub.de wird natürlich live vor Ort sein und mit den wichtigsten Neuheiten im Gepäck aus Genf zurück kommen. Wer sich für die Presse-Livestreams interessiert, der sollte diesen Artikel bookmarken! Die jeweiligen Artikel mit den integrierten Livestreams gehen dann immer 15 Minuten vor dem Start der Presse-Konferenzen los!

[=“notification_error“ ]Update: Ja richtig, die Artikel gehen erst 15 Minuten vor Start des jeweiligen Livestreams online. Aktuell landet man also nicht bei den Livestream-Artikel! 

News: Opels neue Diesel sind echte Leisetreter

So kann es gern weitergehen, wenn es nach Opel geht. Im vergangenen Jahr wuchs der Absatz der Rüsselsheimer mit 5,6 Prozent stärker als der Markt. 2014 lag der Marktanteil damit bei 7,6 Prozent. Und der Januar lief mit 9,3 Prozent Absatzwachstum noch einmal besser. Offenbar fruchteten die Bemühungen, mit neuen Produkten und neuen Werbeauftritten die Marke ein neues Gesicht zu geben. Vom vergangenen Jahr bis 2018 sollen insgesamt 27 neue Modelle und 17 Motoren die Aufwärtsbewegung anfeuern, zum Beispiel mit dem neuen Zwei-Liter-Diesel 2.0 TDCI im Opel Insignia und mit dem 1.6 TDCI im Kompakt-SUV Opel Mokka.

Der Insignia erweist sich als erfolgreiche Diesel-Plattform. 85 Prozent des großen Opels rollen mit Dieselmotoren über die Straßen. Da versteht es sich gewissermaßen von selbst, dass der Insignia nun auch das erste Modell mit dem 16-Ventiler 2.0 TDCI sein wird. Der bringt mit 125 kW / 170 PS vier Prozent mehr Leistung und mit 400 Newtonmetern (Nm) 14 Prozent mehr maximales Drehmoment an die Räder und das bei einem Normverbrauch (nach NEFZ) von 4,3 Litern auf 100 km, entsprechend 114 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. In neun Sekunden beschleunigt er den Insignia von 0 auf 100 km/h.

Aber es sind nicht die Werte auf dem Papier allein, die hier nach Lob verlangen. Dazu kommt das, was der Fahrer mit dem neuen Motor unterwegs erfährt. Der neue Motor spricht so spontan auf das Gaspedal an, wie es nur wenige andere können. Dahinter steht ein elektronisch gesteuerter Aktuator, der den Turbolader mit varibaler Geometrie (VTG) schon bei niedrigen Drehzahlen anschiebt. So steht das Drehmoment früher zur Verfügung.

Ein weiterer starker Zug ist das Motorengeräusch. Wer im Fahrzeug sitzt, hat Mühe, die Frage, ob Diesel oder Benziner, nach dem Klang zu beantworten, solange man den Motor nicht mit Vollgas reizt. Auch arbeitet der Selbstzünder deutlich schwingungsärmer, was sich natürlich auch positiv auf das Geräusch auswirkt. Bei der Vorstellung der neuen Motoren zeigten die Opel-Techniker Messwerte, die zeigten, dass das Schwingungs- und Geräuschniveau drei bis 5 db niedriger ausfällt. Stimmen die Werte bedeutet das nicht einmal halb so viel Geräusch wie beim Vorgänger. Und in der Tat: Bei unseren Ausflügen über Land übertönte das Fahrbahn- und Reifengeräusch den Motor nahezu vollständig.

Eine Zahl nannten die Techniker dann doch: Die Gesamtschwingungen des Motors seien um 83 Prozent zurückgegangen. Das klingt so beeindruckend, dass Opel die neuen Motoren mit dem Kosenamen „Flüsterdiesel“ belegte. Das begann mit den 1,6 TDCI, der schon im Meriva und im Astra, aber nun auch im Mokka seinen Dienst tun soll. Das Kompakt-SUV Mokka bekommt nun auch den modernen Diesel. Der leistet 100 kW / 136 PS und bringt es schon bei 2000 Umdrehungen pro Minute auf sein maximales Drehmoment von 320 Nm an die Räder. Mit diesem Motor wartet der Mokka mit ansprechenden Daten auf. Er beschleunigt in 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h/min und verbraucht im Schnitt 4,1 Liter auf 100 km.

Mit 136 PS leistet der Neue CDTI mit einem kleineren Hubraum – 1,6 Liter statt 1,7 Liter – sechs PS mehr als sein Vorgänger, bietet ein um 20 Nm höheres Drehmoment, braucht 0,4 Liter weniger auf 100 km und emittiert nun 109 g/km CO2 statt 120 g/km.

Der Mokka 1.6 CDTI in der zweithöchsten Ausstattungsstufe „Edition“ mit Frontantrieb und Sechs-Gang-Handschaltung kostet ab 24 685 Euro. Ein Opel Insignia Sportstourer als Viertürer mit Handschaltung in der Business-Edition kostet ab 30 985 Euro.

Die Dieselfreunde werden den neuen Zwei-Liter gern hinnehmen. Beim Mokka liegt der Dieselanteil zur Zeit aber bei nur einem Drittel. Der 1.6 TDCI sollte mit seiner Kraftentfaltung, dem besseren Drehmomentverlauf und seiner geringen Geräuschentwicklung das Zeug dazu haben, hier ein paar Prozentpunkte gegenüber dem Insignia zuzulegen.

 

 

(ampnet/Sm)

Kolumne: Drei Zylinder für Feuerwasser

Ein Quantum Trost? Zehn Jahre bevor James Bond mit einem Sechsliter-Zwölfender unter der Haube einen Aston Martin DBS die halboffenen Höhlentunnel rund um den Gardasee trieb, versuchte sich dort im Jahr 1999 ein kleiner Opel Corsa. Dessen Fahrzeugmasse inklusive dem Lebendgewicht des Autors dieser Zeilen und einem Beifahrer samt kleinem Gepäck verteilte der Opel gleichmäßig auf 45 Pferdestärken. Produziert wurde diese Leistung aus einem insgesamt Wiesn-Maß-großen Stahlhumpen, verteilt auf drei Zylinder im Format kleiner Weizenbier-Gläser. Ihr Bayern: Doch, in Rüsselsheim oder anderen feineren Kreisen wird Hefeweizen auch im 0,33-Liter großen Reagenzgläsern verabreicht (schnell trinken, bevor es verdunstet).

Corsa di Cambio
ampnet_photo_20120830_047940Mit dieser Viertelportion an Aston-Martin-Zylindern und einem Sechstel dessen Atmungsvolumens schnatterte das Rüsselheimer Autochen nächtens über die Straßen von Limone nach Simione. Immer an der Wand lang, neben den Hochufern des Gardasees, schraubte sich der Corsa mit der Drehmomentchen-Charakteristik eines Formel 1-Motors die Seestraßen empor. Dieser auf Benzin umgestellte Nähmaschinenantrieb brauchte Schaltfreunde (kein Schreibfehler); virtuose, die ihn stets und möglichst zwischen Nenn- und Maximaldrehzahl hielten. Corsa di Cambio eben. Mit etwas gutem Willen hingehört, klang das Maschinchen unter der relativ großzügigen Motorhaube wie ein Sechszylinder – im Schubbetrieb, dem einzigen Fahrzustand, in dem überhaupt angemessen der Begriff „Schub“ verwendet werden konnte. Ein echter Arme-Leute-Antrieb – eine trostlose Mobilität.

Diesel-Eselchen
Etwas verständiger zeigte sich zu ähnlicher Zeit, kurz vor der Jahrtausendwende, Volkswagen mit seinen ersten Dreitöpfchen unter der Haube. Allerdings mit kräftigeren Turbodieseln. Zunächst im damals revolutionären Lupo 3L; dort ging es um den Verbrauch, später mit konventionelleren 1,4-Litern in Lupo und Polo – leihweise auch im seligen Audi A2. Die Älteren werden sich erinnern: Ein Quantum Schiffsdiesel: Diese Selbstzünder lieferten Drehmoment in der Anstaltspackung, weswegen man -frau auch – diese Aggregate kaum in den Schnatterbereich hochtreiben musste. Die VW-Dreizylinder sind – auch fremdgezündet wie im VW UP! – Motorkultur! Bis heute. Die Ausgleichswelle eines Dreitopf-Antriebs kann weitere drei weitere Verbrennungseinheiten fast ersetzen.

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Downsizing: Drei Kölsch bitte
Akzeptanz erfuhren sich die Dreitopf-Antriebe vor 15 Jahren im Smart. In dessen Heck orgelten fleißige Motor-Miniplis, die aus anfänglich 600 Kubik flinke 55 PS zauberten. Turbo: Serie. So wurden aus drei addierten Kölsch-Gläsern plus Turbopumpe munter-bunte Stadtflöhe. Kenner wissen: mit einem Smart war man damals gefühlt immer der Schnellste in der Stadt … bis die Schaltpause kam, weil die Getriebesteuerung eine bis gelegentlich drei Schaltgedenksekunden brauchte. Außerdem konnte der Smart quasi nur vor dem Wind segeln. Gegen den Wind zu kreuzen, forderte beim ihm mit seiner endlos übersetzten Lenkung in etwa so viele Rudergänger wie eine Kriegs-Caravelle der Britischen Royal Navy im 18. Jahrhundert. Bei meist nur einem Rudergänger hieß das: Kurbeln!

Vertrauen Sie Ihrem Pizzaboten
Hinzu kam beim Smart, nein … abzuziehen war: die Federung. Da nicht vorhanden, sollte das Ding damals besser nur mit Beißhölzchen gefahren werden. Bevor ein Autotester bezüglich eines Smart der ersten Generation jemals den Begriff „Federung“ in die Tasten gehauen hätte, hätte er sich eher im Fahrbetrieb die Zunge abgebissen. Nur wegen der elenden Kurbelei und der Zeitlupenschaltung bekam der Dreizylinder weniger wörtliche Prominenz als er verdient hat. Also bleibt das Hörerlebnis. Zum Beispiel in Hamburgs bürgerlich feinen Walddörfern beginnt abends gegen 18:00 Uhr eine ganz spezielle Rush Hour. Pizzaboten arbeiten sich mit Dreitopf-getriebenen Smart, Peugeot 107 oder Brüderchen Citroen C1 unter Volllast und im kleinen Gang durch die äußeren nordöstlichen Stadtteile der Elbmetropole.

Fastfood in drei Töpfen
Am Geschnatter hochdrehender Dreizylinder im Vorbeiflug können Anlieger der Hauptstraßen akustisch Pizza-Statistik führen. Achtung: Für die noblen Stadtteile Volksdorf und Poppenbüttel bitte die Pizza-Quote um zehn Prozent reduzieren, weil auch der Sushi-Express (kleiner Aufdruck am Smart: „Pizza ist doof“) seinen kalten Fisch ebenfalls mit drei Töpfen anliefert. Unvergessen, wie der Autor dieser Zeilen … daaamals … mit einem der ersten (roten) Smart Roadster einen Burnout vor der „Joeys“-Filiale vollführte (Hamburgs marktführendem Pizzadienst). Vorbei an deren (ebenfalls roten) Pizza-Smarts. Da waren die Pizzafahrer aber neidisch. OK, auch mit einem Smart Roadster war wegen ESP-Kastration kein echter Burnout möglich. Außerdem hat sich der Sportwagen als betriebswirtschaftlicher Flop erwiesen („Schmaroadster“). Aber: Mit der 60-PS-Version bei For Two und Roadster führte Smart das Waste-Gate-Schnattern ein, wenn der Motor vorm Schalten abblies. Dreizylindärrrrrrr. Prrrrrrrrr.

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Drei Weizenbier-Gläser mit Feuerwasser
Inzwischen wird dem Dreizylinder voll eingeschenkt. Aus dem schwachbrüstigen Corsa-Motor von damals sind heute aufgeladene Drehorgeln geworden. Zwischenzeitlich brillierte Ford mit seinem Ein-Liter-EcoBoost-Dreier als Engine of the Year 2014. Noch bemerkenswerter ist der BMW i8. Dort addieren sich drei original Hefeweizen-große Zylinder auf 1,5-Liter und sprotzen 231 Benzin-PS (plus 130 PS zeitweise elektrisch). 150 PS Literleistung sind für einen Verbrenner im Serientrimm schon ein Pfund! Was die ersten Smart-Turbos bereits andeuteten, wird im i8 zur Sucht. BMW, gar nicht dreist, verkauft den i8-Antrieb als halbierten Reihensechser für 98-Oktan-Feuerwasser. Das ist, um einmal die Ränder der Physik zu streifen, nicht ganz falsch, da 3er und 6er-Antriebe ähnliche Massenkräfte entwickeln.

Sinfonien
Was den nur drei Töpfen unter der Haube an Geschmeidigkeit zum Reihen- oder zum Reichensechszylinder 🙂 fehlt, gleicht der Dreier unter den Verbrennern mit Charakter aus. Im bayerischen i8 orgelt ein Antrieb … nur noch übertroffen von der Silbermann-Orgel, die, vor 300 Jahren erfunden und inzwischen rekonstruiert (wie passend), wieder die Dresdner Frauenkirche in Schwingungen versetzt. Zwei Arten Akustik. Ein Ergebnis: Sinfonien. Prrrrrrrr.

Premiere: Der neue Opel Karl

Sitzprobe im kleinen Rüsselsheimer

Opel Karl startet bei 9.500 €

Es geht wieder richtig rund in Rüsselsheim. Seitdem sich die Schwestermarke Chevrolet vom Markt zurückgezogen hat und die Konzernmutter GM verstanden hat, was Opel braucht – nämlich einen eigenen Weg – gibt man bei den Hessen nun wieder Gas.

Opel Karl – Der Mini-Van aus Fernost

Die Wurzeln des neuen Opel Karl liegen in Fernost, in Taiwan. Und eigentlich hätte der kleine Karl auch als Koreaner auf die Welt kommen können. Aber nun grinst der Chrom-Blitz im freundlichen Kühlergrill und der Karl füllt das Kleinwagen-Segment von Opel mit drei Kernstärken auf: „Sparsam, sicher und stark“. Und dazu auf 3.68 Metern genug Platz für fünf Insassen.

Opel Karl 22 Premiere

Sitzprobe im Opel Karl

Bequem genug  für diese Fahrzeugklasse. Will man sagen. Ein optisch gelungener Innenraum und selbst im Kofferraum bleibt noch Platz für den Einkauf am Wochenende. Das Dreispeichen-Lenkrad mit der Fernbedienung für Freisprech-Einrichtung und Tempomat liegt gut in der Hand. Das große Display des optional erhältlichen Multimediasystems wurde weit oben integriert. Darunter rangiert die Bedienung der Klimaanlage. Das Interieur wirkt bei der ersten Sitzprobe ordentlich durchdacht. Die Kopffreiheit ist natürlich bestens, was bei einem solchen Hochdach-Kompakten aber nicht weiter verwundern dürfte. Selbst der Einstieg in Reihe zwei ist auch für Erwachsene gut möglich. Dafür könnten die hinteren Türen jedoch noch ein wenig weiter öffnen – andere Mitbewerber können das!

Sparsam – Der neue Karl

Sparsam soll er sein, der neue 1.0 Liter Ecotec-Dreizylinder. Gespart hat Opel beim 75 PS-Triebwerk allerdings auch an einer Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung. Egal – das Voll-Aluminium-Motörchen soll die 75 PS dennoch mit nur 4.3 Liter auf 100 Kilogramm produzieren. Damit landet der „kleine“ Karl bei kleinen 99 Gramm CO2 je Kilometer.

Sicher, preiswert – der neue Karl

Mit 9.500 € haben die Rüsselsheimer dem kleinen Karl einen attraktiven Preis angeheftet. Der Karl spricht natürlich weder die Kunden mit OPC-Gelüsten an, noch drängt es ihn zu höheren SUV-Weihen. Der Karl ist ein vernünftiges Auto geworden. Übersichtlich in der Größe. Dank dem hohen Dach dennoch mit genug Kopffreiheit und auch wenn Opel derzeit nur einen Motor anbietet: mit 75 PS kommt jeder zurecht. Und vermutlich braucht man im Alltag auch gar nicht mehr Leistung.

Opel Karl 37 Premiere

Schaut man sich die Preisliste des Opel Karl an, so fällt auf: Bereits in der Selection-Ausstattung besitzt der Karl alles , was man so für den Alltag als „Rutschkiste“ braucht. Darüber rangieren die Varianten „Edition“ und „Exclusiv“. Wer zum 12.900 € teuren Exclusiv greift, der bekommt schon fast die Optik des Fahrzeuges aus diesem Artikel. Schwarze B-Säulen, tief getönte Scheiben in Reihe 2 und schnittige 16″-Leichtmetallräder mit 195/45-16 Bereifung gibt es dann im Style-Paket.

Der Basispreis von 9.500 € wurde aber auch dadurch realisiert, dass dem Opel Karl in der „Selection“-Ausstattung die Klimaanlage fehlt. Die muss für 850 € zusammen mit dem Infotainment-Radio gekauft werden.

Wie sich der kleine Rüsselsheimer fährt, das prüfen wir noch in einem ausführlicheren Test! 

..mehr zum neuen Karl gibt es auch auf autophorie.de

 

 

 

 

 

 

Opel Astra verbraucht nur noch 3,6 Liter

Opel hat den Astra 1.6 CDTI weiter optimiert. Die Version mit 81 kW / 110 PS kommt jetzt im Normverbrauch auf 3,6 Liter je 100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß sinkt um drei auf 94 Gramm pro Kilometer. In der Version mit 100 kW / 136 PS sind es mit 3,7 Litern Diesel und 99 Gramm CO2 sogar fünf Gramm weniger als bisher.

Auf Fahrwerks- und Karosserieseite kommen neue reibungsarme Komponenten zum Einsatz, unter anderem optimierte Antriebswellen und besonders rollwiderstandsarme Reifen. Mit einem speziellen Aero-Paket inklusive aktiver Kühlerjalousie und niedrigerem Chassis konnte der Luftwiderstand des Astra gesenkt werden. Die aktiven Blenden öffnen und schließen automatisch in Abhängigkeit von der Motortemperatur und der Geschwindigkeit.

Die Fahrleistungen bleiben auf dem bisherigen Niveau. So beschleunigt die viertürige Limousine mit stärkerer Motorisierung in 10,1 Sekunden von null auf Tempo 100 und erreicht 205 km/h Spitze.

 

 

(ampnet/jri)

Detroit 2015: Zweiter „Connected Car Award“ für Opel

Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann konnte zum zweiten Mal in Folge einen „Connected Car Award“ für die digitale Vernetzung entgegennehmen. In der Kategorie „Pionier Award“ für besonders zukunftsweisende Innovationen siegte Opel mit On-Star, dem System aus vernetzter Sicherheit, Mobilitätsdiensten und Informationstechnologie. In der Begründung heißt es: „Internet ist bisher meist ein Premium-Thema, Opel demokratisiert die sonst teure Technik.“ Bereits im Vorjahr gewann Opel einen Award für das Infotainment-System Intelli-Link im Adam.

Opel wird On-Star zur Mitte des Jahres in allen Baureihen einführen. Dabei verfügt jedes Fahrzeug über eine 4G/LTE-Verbindung, mit dem das Auto zum WLAN-Hotspot wird. Der Zugang zu Apps und Diensten, die eine Highspeed-Verbindung erfordern, wird einfacher und ist für bis zu sieben mobile Geräte möglich. Darüber hinaus bietet On-Star automatische Notfallhilfe nach einem Unfall, ermöglicht die Fahrzeugferndiagnose im Pannenfall, öffnet versehentlich verschlossene Türen via App per Handy und kann ein gestohlenes Fahrzeug orten. Per Knopfdruck wird zudem die Verbindung zu einem Call-Center hergestellt, das den Fahrer persönlich unterstützt.

Der Preis wird von den Fachzeitschriften „Auto Bild“ und „Computer Bild“ gemeinsam verliehen und wurde auf der NAIAS in Detroit (- 25.1.2015) überreicht.

News: Opel Astra – Ohne Anzahlung. Ohne Zinsen.

Opel macht für alle Astra-Modelle ein neues Angebot. Hierfür gibt es nun das „Ohne Anzahlung. Ohne Zinsen.“-Angebot von Opel, egal ob Leasing oder Finanzierung. Die Laufzeit kann entweder auf 36 oder 48 Monate festgelegt werden, die jährliche Kilometer-Laufleistung ist individuell vereinbar. Dieses Angebot gilt sowohl für Privat- als auch für gewerbliche Kunden.

 

 

 

 

 

Quelle: (ampnet/nic)

 

Fahrbericht: Opel Astra GTC

Dass dieser Fußball-Trainer mit der Brille und dem toupierten Haaransatz einen Opel fährt, ist eher ein Fall für die Abteilung Werbe-Fernsehen. Bei diesen Schauspielern, die ich oftmals nicht mit dem Namen kenne und die dennoch für die Opel-Werbe-Serie: "Umparken im Kopf" engagiert wurden, ist es dann doch etwas anders.Die fahren eventuell doch auch mal Opel. Oder fuhren. Als es mi…

VLN 2014: Fritzsche/Fritzsche/Wolter sichern sich den Titel im Opel Astra OPC Cup 2014

Das Engagement von Opel im Rundstreckensport hat auch im zweiten Jahr nach der Rückkehr der Marke in den Motorsport einen positiven Verlauf genommen. Der rund 320 PS starke Opel Astra OPC in Cup-Spezifikation erwies sich einmal mehr als schnelles und zuverlässiges Rennauto auf der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt.

Besonders deutlich wurde dies beim großen Saisonhöhepunkt, dem ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring im Juni. Unter insgesamt 165 teilnehmenden Teams fuhren Tim Schrick, Hannu Luostarinen, Volker Strycek und Peter Wyss im Astra OPC von Kissling Motorsport auf den 37. Rang in der Gesamtwertung und gewannen souverän ihre Klasse. „Das war eine großartige Leistung des gesamten Teams“, lobte Nordschleifen-Routinier Strycek. „Unser Astra OPC ist gelaufen wie ein Uhrwerk. Wir haben lediglich einmal planmäßig die Bremsscheiben getauscht und waren ansonsten nur zum Tanken und Reifenwechsel an der Box. So und nicht anders fährt man ein Langstreckenrennen!“

Außerhalb der Cup-Wertung startend, fuhren Schrick und Luostarinen darüber hinaus zum Vizetitel in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Den Cup-Gesamtsieg sicherten sich nach einem spannenden Saisonverlauf die Routiniers Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche sowie Thorsten Wolter im Astra OPC Cup des Teams Lubner Event & Motorsport.

TV-Moderator und Rennfahrer Schrick lobte die Qualitäten des Astra OPC in den höchsten Tönen: „Man hält es kaum für möglich, was mit diesem im Grunde ja vom Serien-Astra OPC abstammenden Kundensport-Rennauto auf der Nordschleife möglich ist. Der Astra OPC Cup ist ein enorm gutmütig zu fahrendes Auto, was bei Langstreckenrennen ein wichtiger Faktor ist. Die Kurvengeschwindigkeiten sind dank der effizienten Aerodynamik enorm hoch. Und die mechanischen Qualitäten des Fahrzeugs, wie etwa die herausragende Traktion, zeigen sich insbesondere auf nasser Bahn. Sobald es zu regnen beginnt, geht es für uns auf den Zeitnahme-Monitoren jeweils schnell aufwärts.“

Opel Motorsport-Direktor Jörg Schrott zeigt sich mit dem Saisonverlauf hoch zufrieden: „Der Breiten- und Kundensport ist seit jeher ein wichtiger Teil von Opel Motorsport und die Nordschleife so etwas wie unsere Hausstrecke. Hier werden alle OPC-Serienfahrzeuge auf Herz und Nieren getestet, hier hat die Marke Opel großartige Erfolge gefeiert. Umso mehr freut es mich, dass wir unseren Kunden und Fans mit dem Astra OPC ein faszinierendes, schnelles und dabei kostengünstiges Rennauto bieten können. Auch diese zweite Saison hat gezeigt – Opel, der Motorsport und die Nordschleife, das gehört einfach zusammen!“

Pressemeldung

Fahrbericht: Opel Meriva LPG

Natürlich gibt es spannendere Autos als den Opel Meriva. Es gibt Autos mit viel mehr PS. Autos, die schneller sind. Autos, die größer sind. Aber wenn es darum geht, das richtige Familienauto für eine junge Familie zu finden oder ein Auto für "ältere" Menschen, eines in dem man aufrecht sitzen kann, bequem ein- und aussteigen kann und ein Auto, da…

Paris 2014: Vier Weltpremieren für Opel

Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

 

Der neue Opel Adam Rocks durfte indes bereits bei uns zeigen was er drauf hat, klicken Sie hier für den Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks! 

Blogrundschau: Opel Adam Rocks

Opel hat mit dem Adam Rocks einen „Micro-SUV“ vorgestellt. Dessen rustikaleres Äußere soll unter anderem die männlichen Käufer mobilisieren. Ob das klappt? Wir werden es erleben. Meinen Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks findet man hinter diesem Link. 

Fabian auf autophorie:

Die Protektoren machen ihn nicht wirklich männlicher. Vielleicht steigt der Männeranteil mit dem Adam Rocks, Brief und Siegel würde ich darauf aber nicht geben. Wenn überhaupt wartet der große Männeranteil mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf den Adam S: 150 PS in einem kleinen Stadtauto. Herrliche Vorstellung!

http://autophorie.de/2014/09/06/opel-adam-rocks-115-ps-turbo-dreizylinder-testbericht/

Lisa auf hypperlic:

Obwohl der ADAM ein „Lifestyler“ ist, und den Lebensstil von jungen Menschen widerspiegeln sollte sind nur 1 USB-Anschluss und 1 Kfz-Lader/Zigarettenanzünder zu wenig. Wenn 4 junge Menschen im ADAM unterwegs sind, und nur maximal 2-3 ihre Smartphones, je nach Adapter, laden können ist das einfach zu wenig. In die hintere Reihe hätte desshalb auch noch mindestens ein Zigarettenanzünder gehört!

http://hyyperlic.com/2013/11/probefahrt-opel-adam-1-4-87-ps-startstop/3676

Camillo auf imedia:

Mit dem Opel ADAM ROCKS beweisen die Rüsselsheimer erneut ein gutes Händchen. Das Auto ist für mich rundum gelungen und perfekt in einer jungen, hippen und individuellen Zielgruppe definiert.

http://imaedia.de/opel-adam-rocks-testfahrt/

 

Und mein persönliches Fazit?

Der Adam Rocks ist vor allem wichtig, weil er die neue Motoren- und Getriebe-Generation in den Adam mitbringt. Die Kunststoffplanken und die 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit sind für mich persönlich so witzlos wie die dutzenden Farb-Kombinationen und Dekorfolien.

Bislang scheint der Opel Adam für den Rüsselsheimer Automobil-Hersteller ein Erfolg zu sein. Mit der neuen Motoren- und Getriebe-Generation wird sich das nicht verschlechtern, im Gegenteil. Gerade der neue Basis-Turbomotor dürfte zu einem echten Verkaufsschlager avancieren.