Nutzfahrzeug IAA 2014: Opel Vivaro

Weltpremiere des Vivaro Combi

Auf der IAA für Nutzfahrzeuge feiert der Opel Vivaro als Kombi-Version seine Weltpremiere. Die zweite Generation des Kastenwagens bietet deutlich mehr Platz und zusätzliches Ladevolumen. Darüber hinaus kommt der praktische Wagen auch mit Doppelkabine und Plattform-Fahrgestell. Kastenwagen, Combi und die Doppelkabinen-Variante sind in jeweils zwei Karosserielängen, 4998 oder 5398 mm, als auch in zwei Höhen, 1971 oder 2465 mm, erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger verfügt der neue Vivaro bis zu 100 Millimeter zusätzliche Laderaumlänge. Auch die Fahrerkabine ist in der Länge um 116 Millimeter gewachsen. Der Laderaum fasst bis zu 8,6 Kubikmeter und ist ab 23.590 Euro zu haben.

Autonews – Der Wochenrückblick KW 39

1. Toyota bringt Crossover-Studie nach Paris

Toyota zeigt mit seinem C-HR Concept auf dem Autosalon in Paris erste Hinweise auf ein neues Crossover-Modell in der Kompaktklasse. Die prägnantesten Stilelemente der Studie sind stark herausgearbeitete Flächen und Radhäuser, die besonders betont werden. Klare Schulterlinien und charakteristische Rückleuchten runden das auffällige Design, welches die zukünftige Designausrichtung des japanischen Autoherstellers aufzeigen soll, ab. Neue Stylingmerkmale werden auch an der Frontpartie des C-HR Concept deutlich, die sich eventuell auch an künftigen Toyota Modell wiederfinden könnten.

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2. Holländischer Vencer Sarthe

Als neuer Sportwagenhersteller will der niederländische Autohersteller Vencer zeigen, dass die Holländer nicht nur Käse und Tulpen können. Nach vier Jahren und verschiedenen Prototypen ist die Produktionsversion des Sarthe fertig. Ein leichtes Chrom-Molybdän Chassis und eine Kohlefaser-Karosserie bilden die Basis. Ein 6,3-Liter-V8-Kompressormotor mit 622 PS und einem Drehmoment von 838 Newtonmetern Drehmoment treibt den Sportler an. Die Höchstgeschwindigkeit des 1,4 Tonnen schweren Flitzers liegt bei 338 km/h und für den Sprint von null auf 100 km/h soll er angeblich nur 3,6 Sekunden benötigen. Der holländische Hersteller will ein Auto pro Monat bauen. Das Interieur mit Karbon und Leder kann nach individuellen Wünschen gestaltet werden. Preislich liegt er bei 279.880 Euro.

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3. Volkswagen zeigt T5-Nachfolger

Volkswagen zeigt mit seiner Studie auf der IAA für Nutzfahrzeuge die nächste Transportergeneration. Die extrem wendige und geländetaugliche Studie Tristar ist mit einem kurzen Radstand und permanentem Allradantrieb ausgestattet. Im Design lehnt sich die Studie an die bekannten Volkswagen-Linien an. Scharfe Linien, LED-Scheinwerfer und eine veränderte Architektur der Front lassen das Fahrzeug kraftvoll und breit aussehen. Die Ladung kann auf zwei getrennten Ebenen verteilt werden und im Innenraum befindet sich genug Stauraum sowie ein dreh- und verschiebbarer Fahrer- und Beifahrersitz, ein 20-Zoll-Tablettisch und modernste Videokonferenz- und Soundsystem von Dynaudio. Wann der neue Tristar T6 seine Weltpremiere feiern wird, ist noch unklar. Denkbar wäre aber zum nächsten Autosalon in Genf.

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4. Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

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5. Skoda zeigt neuen Fabia in Paris

Skoda zeigt den komplett neu entwickelten Fabia als Kurzheck oder Kombi, dessen Kofferraum mit einem Volumen von 330 Litern einen neuen Spitzenwert im Segment aufweist. Marktstart soll für den Kleinwagen bereits der November sein. Dem Fabia wurden expressivere und emotionalere Designformen verpasst, die Elemente aus dem Motorsport erkennen lassen. Fabia und Fabia Combi werden zudem 90 mm breiter sowie 31 mm flacher als die Vorgängermodelle. Dank neuer Motoren, die vier Benziner und drei Diesel beinhalten, gezielter Gewichtsreduzierung auf 980 Kilogramm sowie verbesserter Aerodynamik sinken Verbrauch und Emissionen des Fabia um bis zu 17 Prozent. Sparsamster Fabia wird der Fabia Green-Line mit einem 1,4 TDI und 75 PS. Er kommt auf einen Dieselverbrauch von 3,1 l/100 km, das entspricht einer CO2-Emission von 82 g/km.

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6. Neuer Honda Civic in Paris

Endlich sind erste Details zum Civic für den Modelljahrgang 2015 bekannt. Der japanische Autohersteller kündigt auch die Markteinführung des neuen Civic Sport an. Sowohl der Civic Fünftürer als auch der Civic Tourer erhalten eine sportlichere Frontpartie. Diese verfügten über neue Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie neue Stoßfänger hinten als auch vorn. Der City-Notbremsassistent (CTBA) kommt sowohl im Civic Fünftürer also auch im Civic Tourer des Modelljahrgangs 2015 ab Ausstattungsvariante Comfort serienmäßig zum Einsatz. Ab 2015 kommt auch die besonders sportliche Modellvariante Civic Sport dazu. Ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit 120 PS oder einem 1,8-Liter-Benzinmotor mit 142 PS kommen darin zum Einsatz. Exklusiv mit Wabengrill-Stoßfänger, schwarzen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einem in Wagenfarbe lackierten Heckspoiler sowie schwarzem Dachhimmel zeigt sich das neueste Familienmitglied von seiner sportlichsten Seite.

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7. Weltpremiere des Vivaro Combi

Auf der IAA für Nutzfahrzeuge feiert der Opel Vivaro als Kombi-Version seine Weltpremiere. Die zweite Generation des Kastenwagens bietet deutlich mehr Platz und zusätzliches Ladevolumen. Darüber hinaus kommt der praktische Wagen auch mit Doppelkabine und Plattform-Fahrgestell. Kastenwagen, Combi und die Doppelkabinen-Variante sind in jeweils zwei Karosserielängen, 4998 oder 5398 mm, als auch in zwei Höhen, 1971 oder 2465 mm, erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger verfügt der neue Vivaro bis zu 100 Millimeter zusätzliche Laderaumlänge. Auch die Fahrerkabine ist in der Länge um 116 Millimeter gewachsen. Der Laderaum fasst bis zu 8,6 Kubikmeter und ist ab 23.590 Euro zu haben.

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Bilder: Hersteller

Erste Fahrt: Der neue Opel Adam Rocks

Die Straßen rund um die Baltische Metropole Riga können richtig spannend sein. Fahrbahnabsenkungen so tief das darin ganze Kleinwagen verschwinden, Spur-Rillen die andernorts als Bürgersteige ernst genommen werden und versteckte Bodenwellen mit eingeschränktem Fun-Faktor. Deutlich mehr Fun soll der jüngste Adam machen. Der Adam Rocks. Opel hat seinen Kleinstwagen geschminkt und 15 Millimeter Bodenfreiheit zusätzlich spendiert – herausgekommen ist der „Crossover-Adam“ – so sagt es Opel.

Opel Adam Rocks

Jetzt erst recht ein Frauenauto!

Der neue Opel Adam Rocks mit 115 PS Turbomotor im Fahrbericht.

Mit der Präsentation des Opel Adam wollten die Rüsselsheimer ihr Stück vom Lifestyle-Kleinwagenkuchen abbekommen.  Im letzten Jahr vorgestellt, scheint der Adam auch extrem gut anzukommen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich der sympathische Kleinstwagen eine Fan-Gemeinde aufgebaut. Das konnte auch durch veraltete Motoren und ein Getriebe mit nur 5-Gängen nicht verhindern werden. Wer mich kennt, der kann einschätzen was ich von den Mode-Spielereien des Adam halte. Dutzende Farbkombinationen. Bunte Spiegelkappen. Bunte Felgen-Blenden. Am Ende hat der Kunde unter den 17 Karosserie und sechs Dachfarben, mit den dutzenden von Möglichkeiten für andersfarbige Spiegelkappen, und den Sinnfreien Felgen-Blenden in Komplimentärfarben, grotesken Dekorfolien sowie zahlreichen Innenraum-Farbkombinationen – mit hoher Treffsicherheit die unwürdigste Kombination ausgewählt. Geschmack ist eben doch oftmals Glückssache und je individueller, desto unwahrscheinlicher der spätere Wiederverkauf ohne Preisnachlass oder korrigierende Nacharbeiten.

Opel Adams Fahrbericht Drillinge

Jetzt blästs ordentlich

Als der Adam präsentiert wurde, gab es nur ältlich wirkende Saugmotoren und mit 5-Gängen mussten man beim Getriebe auch zufrieden sein. Mit dem Adam Rocks ändert sich nun auch der wichtigste Kritikpunkt am Opel Adam an sich. Zusammen mit dem „Urban Crossover im Mini-Format“ wird ein moderner Turbomotor, drei Zylinder unrund, ein Liter rund im Hubraum und mit 115 PS in seiner stärksten Ausbaustufe goldrichtig, eingeführt.  Wer es schwächer mag, der bekommt den Adam Rocks und sein Brüderchen ohne Rocks, auch mit einer 90 PS starken Variante des neuen Turbomotors, der natürlich die EU6 Norm erfüllt. Beim Drehmoment werden beide Motoren mit 170 Nm auskommen. Zusammen mit dem neuen Turbomotor gibt es auch ein neues Getriebe. Nun 6-Gänge wild und ausreichend lange übersetzt um damit bei Autobahn-Tempo die Drehzahl zu senken.

Der neue Turbo-Dreizylinder läuft dank Ausgleichswelle geschmeidig und verrät erst einmal kaum etwas über sich. So wünscht man es sich. Der Einsatz der Ausgleichswelle ist sinnvoll, jedoch anders als von Opel verkündet, nicht einzigartig in diesem Motorenumfeld. Andere Hersteller machen das auch.

Opel Adam Fahrbericht Autobahn 115 PS

Autobahn-Wüstling

Man mag es kaum glauben, aber auf den Autobahn rund um die Lettische Hauptstadt Riga fühlt sich der kleine Adam Rocks pudelwohl. Hier ist die Gefahr nicht ganz so groß von einem Schlagloch verschluckt zu werden und der 170 Nm starke Turbomotor lässt auch absurd kurze Beschleunigungsstreifen nach wenigen Sekunden in beachtlichem Tempo hinter sich. Der Turbo-Dreizylinder drückt den, mit 1.081 Kilogramm eher schweren, Adam Rocks unter wildem Turbo-Geschnatter in nicht mehr als 9.9 Sekunden von Null auf Tempo 100. Wer es auf der Autobahn mit den Exil-Russen in ihren aufgemöbelten Westschleudern aufnehmen will, der zieht im 5. Gang innerhalb von 10.9 Sekunden von Tempo 80 auf 120 km/h. Während altersschwache Limousinen mit vermutlich knapp siebenstelligen Kilometerständen und makaberen Rauchfahnen aus dem Auspuff, den kleinen Rocks mit seinem deutschen Nummernschild von der linken Spur schubsen wollen – lacht sich der Rocks-Fahrer ins Fäustchen. Für einen Kleinstwagen wirkt der Rocks nun richtig gut motorisiert.

Das Getriebe dürfte dagegen noch einmal zur Nachschulung. So richtig knackig war das Schalterlebnis der neuen 40 Kilogramm leichten Sechsstufen-Übersetzung nicht.

Reifen-Wahnsinn

Mit der sehr überschaubaren Vergrößerung der Bodenfreiheit, Opel spricht von 1.5 Zentimeter, geht eine neue Abstimmung der Feder und Dämpfer mit ein. Fakt ist: Der kurze Radstand erschwert ein sauberes ausdämpfen und mit den optional 18 Zoll großen Felgen geht viel Fahrkomfort wieder verloren. Klar. Es sieht rattenscharf aus. Der kleine Adam, 3.47 Meter kurz, diese fetten Räder – das wirkt einfach stylisch. Zudem ist vor allem hinten der Überhang betont kurz geraten. Das hat etwas. So rein optisch. Doch der Federungskomfort – die 1.5 Zentimeter mehr Bodenfreiheit hin oder her – leidet unter den großen Rädern.  Die Lenkung gibt – auch dank der Räder mit den flachen Reifenflanken, viel Feedback zur Lage. Das ist positiv und weckt den Slalom-Fan hinter dem Steuer. Auf der anderen Seite sorgen die großen ungefederten Massen aber auch für eine schnell stößig wirkende Lenkung. Es ist einfach ein ewiger Kampf. Die großen Räder sehen gut aus, lassen an der Lenkung das Gefühl von Agilität aufkommen, mindern auf der anderen Seite aber den Komfort. Und das nicht zu knapp.

Opel Adam erster Fahrbericht Test

Kosten?

Lifestyle kostet. Eine simple Behauptung und doch so wahr. So startet der neue Adam zwar bei 15.990 €, doch dann auch nur mit dem müden 1.2 Liter 70 PS Motor und dem 5-Gang Getriebe. Der gefahrene Adam Rocks mit 1.0 Turbo und neuem Sechsgang-Getriebe kostet bereits 18.790 € und ist damit so gar nicht mehr Kleinstwagen eingepreist. Der erste Mini-Crossover mit Lifestyle-Attitüde und hundertfachen optischen Varianten, dass will man sich in Rüsselsheim entlohnen lassen.

Eigentlich eine tolle Idee – das Opel Intellilink. Mit 7-Zoll Touchscreen wird es zur Schnittstelle für das eigene Handy. Allerdings konnte das BrinGo-Navigationssystem und das iPhone in der Zusammenarbeit mit dem Opel-Intellilink-System nicht überzeugen. Gleich mehrfach hing die Applikation und ob es nun am iPhone lag, oder am Intellilink, oder nur an der App – lässt sich leider nicht so einfach klären. Es bleibt nur das Ergebnis: Lost in Riga.

Aber eigentlich ist es eine gute Idee. Eventuell hilft hier bereits ein Update der App.

Wer also das Farbprogramm durchgeht, Intellilink, DAB und weitere Feinheiten ordert, Lenkradheizung und Parkassistent zum Beispiel, der treibt den Preis für den kleinen Opel mit Leichtigkeit über die 22.000 € Hürde.

Zum Komfort-Paket gehört auch eine Lenkradheizung und auch wenn Opel dies als Alleinstellungsmerkmal verkaufen will, der Hyundai i10 bietet ebenso ein Hände wärmendes Volant!

Allerdings richtig gut: Das recht große Falt-Dach ist immer mit an Board. Das schafft ordentlich Licht und gute Laune in das Auto. Also bei Sonnenschein.

Frauenauto?

Der Opel Adam ist ein Fall für Frauen. Das war bei der Präsentation bereits klar. Das muss auch gar nichts schlimmes sein. Wirklich nicht. Ein Frauenauto. Ja und? Ist doch gut. Damit wäre die Zielgruppe wenigstens klar umrissen und man kann das Marketing darauf ausrichten.

Der neue Adam Rocks soll, dank seines „maskulineren“ Auftretens nun auch Männer ansprechen. Er soll mehr Männer zum Kauf überzeugen. Okay. Vermutlich meint man damit nicht, dass Papa der Frau Tochter einen Adam Rocks kauft. Oder doch? Denn nur dann – nur wenn man unterteilt in Käufer und Fahrer, würde sich der Frauenanteil in der Käuferschicht wirklich senken lassen. Nein – diese absurden Plastikblenden machen den Rocks ganz sicher nicht maskuliner. Sie schützen im Stadtverkehr vor teuren Kratzern. Die 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit sind auch nicht für Feldwege gedacht, sondern für hohe Bordsteinkanten. Das ganze Gerede vom „urbanen Lifestyle“ zielt doch nur darauf ab, dass der Adam Rocks genau das richtige Auto für den derben Stadtverkehr ist. Und ob nun Frauenauto oder nicht – das ist völlig egal, wichtig ist doch nur, erfüllt der Rocks seine Aufgabe?

Opel Adam Rocks im Fahrbericht riga lettland

Bleibt das Fazit:

Der Adam Rocks ist vor allem wichtig, weil er die neue Motoren- und Getriebe-Generation in den Adam mitbringt. Die Kunststoffplanken und die 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit sind für mich persönlich so witzlos wie die dutzenden Farb-Kombinationen und Dekorfolien.

Wer allerdings einen pfiffigen Kleinwagen für die Stadt sucht, auf ein wenig Spaß beim Motor nicht verzichten will, sich todesmutig von Bordsteinkanten stürzen will – der sollte sich den Adam Rocks mit 115 PS Turbo mal genauer anschauen. Und bei der Konfiguration nimmt man eventuell noch jemanden mit, nicht das der eigene Adam Rocks ausschaut wie mein Beispiel hier:

Opel Adam Rocks Farbmix

Und natürlich bleibt der Adam Rocks ein Frauenauto – aber wie gesagt, 70% Frauenanteil, dass muss doch nichts schlechtes sein!

[toggle title=“Wie andere den Opel Adam Rocks erleben:“]

Fabian von Autophorie, Lisa von Hyyperlic, tbc..

[/toggle]

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum neuen Opel Adam Rocks [/notification]

Verkaufsstart:  seit Juni 2014 / Auslieferungen ab September 2014
Basispreis:  15.990 €
Motorleistung:  ab 70 PS bis 115 PS
Antrieb und Getriebe:  5- oder 6-Gang Getriebe manuell
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  3.747 / 1.966 / 1.493 / 2.3100
Normverbrauch:  115 PS: 5.1l / 100 km – 119 Gramm CO² / KM
Höchstgeschwindigkeit:  196 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  115 PS: 0-100 km/h: 9.9 Sekunden

 

 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 31

1. 600 Schulbusse für Rumänien

Mit dem Movano will Opel in Rumänien die Kinder sicher zur Schule bringen. Nach dem Gewinn einer öffentlichen Ausschreibung, spendierten die Rüsselsheimer 600 gelbe Schulbusse. Bereits 100 Exemplare wurden auf einer von der Regierung begleiteten Presseveranstaltung in Bukarest übergeben. Die auffälligen Busse bieten Platz für jeweils 16 Schulkinder plus Fahrer. Der Movano Trabus wurde von einer rumänischen Spezialfirma zum Schulbus umgebaut und verfügt nun über einen 2,3-Liter-Dieselmotor und eine Klimaanlage. Auf dass die Kids wohlbehalten an ihr Ziel gelangen.

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2. Kia Sorento Teil Drei

Auf der Paris Motorshow 2014 wird der neue Kia Sorento in seiner dritten Auflage präsentiert. Mit seiner hohen Gürtellinie und einem schmalen Fensterband nähert sich der Sorento so langsam seinem Bruder dem Sportage an. In der Linienführung wird er durch Chromeinfassungen veredelt. Die nun dritte Modellreihe wurde in den Kia-Designstudios in Korea, Deutschland und den USA entworfen und soll für weiteren Aufschwung der Marke sorgen. Ende August wird der Sorento in Korea erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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3. Meistverkauftes SUV der Welt: Honda CR-V

Der japanische Automobilkonzern kann sich auf die Schulter klopfen. Sie haben es geschafft das meist verkaufte SUV ihr eigen nennen zu dürfen. Der Honda CR-V war im ersten Quartal 2014 das beliebteste SUV der Welt. Enthüllt wurde dieses Ergebnis von dem globalen Fachinformationsdienst „Focus2move“. Nach ihren Berechnungen rollten in den ersten drei Monaten 165 017 CR-V über den Ladentisch. Das sind rund zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit nur 161.837 verkauften Exemplaren.

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4. Erste Bilder vom Land Rover Discovery Sport

Klammheimlich und noch ganz eingehüllt in seiner Tarnung wurde der neue Land Rover Discovery Sport nun entdeckt. Noch vor seiner offiziellen Premiere im September erlaubten die Engländer einen kleinen Einblick auf die neuen Kurven des Discovery Sport. Weiteres weiß man aber noch nicht außer, dass der Discovery eine 5+2-Sitzanlage erhalten wird. Da wird man sich also noch etwas bis September gedulden müssen bis dann endgültig alle Hüllen fallen gelassen werden.

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5. Surfin’ Fiat 500L

Für die Surf-Meisterschaften in Kalifornien hat sich Fiat den 500L geschnappt und diesen ein bisschen auf Surfer-Dude umgestyled. Das Konzeptfahrzeug präsentiert sich im Design der Kult-Sportschuhmarke Vans und ist im typischen Stil der Firma lackiert: die untere Hälfte in Weiß und im oberen Bereich findet sich Blau mit einer Struktur, die an das Canvas der Schuhe erinnert. Gekrönt wird der Style von einem blau-schwarzen Schachbrettmuster. Kotflügelverbreiterungen, Seitenschweller und die 18-Zoll-Leichtmetallräder des 500L kommen in Mattschwarz. Das Armaturenbrett ist mit knallig-bunten Grafiken im Vans-Stil verziert und die Sitzbezüge greifen wiederum das Thema Canvas. Auf dem Dach bietet der Diat 500L einen maßangefertigten Träger für mehrere Surfboards. Ab in die Wellen.

At the Vans US Open of Surfing in Huntington Beach, Calif., the

At the Vans US Open of Surfing in Huntington Beach, Calif., the

6. Sneak Peak auf den Toyota GT86 CS-R3

Der Toyota GT86 CS-R3 wird sich das erste Mal beim neunten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft vom 21. bis 24. August rund um Trier zeigen. Die Rallyeversion des Sportwagens startet allerdings nur als Vorausfahrzeug. Am Steuer sitzt die ehemalige Doppel-Rallyeweltmeisterin und Werksfahrerin Isolde Holderied und treibt den heckgetriebenen Prototypen die Rund 274 Kilometer über insgesamt 18 Etappen an. Neben einem sequentiellen Sechs-Gang-Getriebe, Sperrdifferential und geänderter Bremsanlage wurden auch der Kabelbaum sowie die Steuereinheit speziell angepasst. Der GT86 CS-R3 ist ab dem ersten Quartal 2015 als Bausatz verfügbar allerdings steht der Preis noch nicht fest.

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7. Neuer Smart ab 10.895 Euro

Klein, kleiner, Smart. Den neu designten Cityflitzer gibt es ab sofort für 10.895 Euro zu kaufen und damit bleibt er preislich bei seinem Vorgänger. Der Forfour startet ab 11.555 Euro mit jeweils 70 PS und Schaltgetriebe. Ab dem 22. November können die neuen Besitzer die kleinen Autos ihr eigen nennen. Die Topmotorisierung mit 90 PS folgt dann im Dezember diesen Jahres, das Doppelkupplungsgetriebe Twinamic im Frühjahr 2015. Beide Basis-Varianten verfügen über jede Menge Ausstattungs-Highlights und sind in drei Ausstattungslinien „passion“, „prime“ und „proxy“ verfügbar.

smart fortwo, BR C453, 2014 / smart forfour, BR W453, 2014

Autonews – Der Wochenrückblick KW 27

1. Sportlimousine Hyundai Genesis ab August

Das Flaggschiff des koreanischen Herstellers kommt im August nach Deutschland. Hyundai führt die Sportlimousine mit einem 3,8-Liter V6-Motor und stolzen 315 PS und 397 Newtonmeter Drehmoment bei uns ein. Ein Achtgang-Automatikgetriebe leitet die Räder an den Allradantrieb weiter. An Board werden nur hochwertige Materialen wie Nappaleder, Echtholz und gebürstetes Aluminium verarbeitet. Intelligente Assistenzsysteme wie ein Head-Up Display sowie Totwinkel-, Fernlicht- und Spurhalteassistenten helfen dem Fahrer dabei, sicher von A nach B zu kommen. Zusätzlich wartet der schicke Sportler mit einem Around-View-System auf und dem weltweit ersten CO2-Sensor auf, der die Frischluftzufuhr im Fahrzeuginneren kontrolliert und einer potenziellen Übermüdung des Fahrers vorbeugt. Das nennt man sportliche Sicherheit!

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2. Suzuki bringt kleinsten Flitzer im November

Der kleinste Cityflitzer kommt dieses Jahr im November von Suzuki. Der Celerio misst gerade mal 3,60 Meter in der Länge, 1,60 Meter in der Breite und nur 1,53 Meter in der Höhe. Trotz seiner recht kompakten Maße bietet der Suzuki Celerio aber einen erstaunlich großen Kofferraum. Mit 254 Liter Volumen zeigt er im A-Segment wahre Größe. Ein 1,0-Liter- Dreizylinder Motor kommt mit 68 PS und 90 Newtonmeter Drehmoment in der Stadt richtig auf Touren. In der Variante K10C belaufen sich die Emissionen dabei maximal auf 85 Gramm pro Kilometer. Die Umwelt dürfte es erfreuen, genauso wie den Geldbeutel.

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3. Neue Motoren bei Opel liefern neuen Schub

Opels neue Diesel- und Benzinmotoren liefern mehr Leistung und Drehmoment ohne dabei mit Hubraum zu protzen. Besonderes Augenmerk legten die Rüsselsheimer darauf, den Verbrauch und die Kohlendioxidemissionen zu senken. Downsizing in jeglicher Hinsicht. Der neue 1,6-Liter-Turbodieselmotor, liebevoll Flüsterdiesel genannt, kommt in mehreren Leistungsstufen: 100 kW / 136 PS, 81 kW / 110 PS und 70 kW / 95 PS. Sie werden die bisherigen 1,7-Liter und 2,0-Liter Selbstzünder ersetzen. Bei den Benzinern bringt der Generationswechsel neue Triebwerke mit den Leistungsstufen 125 kW / 170 PS und 147 kW / 200 PS. Auch sie konnten im Vergleich zu den Vorgängerversionen den Verbrauch und CO2-Ausstoß verringern.

Opel Meriva

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4. Enthüllung des neuen Mazda MX-5

Mazda liefert im September eine kleine Sensation. Nach 25 Jahren und drei Modelljahreswechseln bringt der japanische Autohersteller die vierte Generation des MX-5 raus. Das neue Modell soll sich designtechnisch von seinen eher klassisch gehaltenen Vorgängermodellen unterscheiden. Gleichzeitig bildet das Modell die Basis für einen neuen Spider von Alfa Romeo. Zeitgleich feiert Mazda damit ein 25-jähriges Jubiläum und den Rekord für das meistverkaufte zweisitzige Sportauto überhaupt. In den vergangenen 25 Jahren produzierten die Japaner nämlich knapp 945.000 Einheiten des sportlichen Roadsters. Eine wahre Erfolgsgeschichte.

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5. Ab in den Urlaub mit Skoda

Bald fangen die großen Sommerferien an und Skoda bietet genau dafür das perfekte Zubehör, das die Reise erleichtert. Eine 15 Liter fassende Kühlbox, die mit einer 12-Volt-Steckdose betrieben werden und mit dem mittleren Sicherheitsgurt befestigt werden kann, verstaut Getränke und Obst sicher auf der Rückbank. Ein Sonnenschutz für die hinteren Scheiben sorgt für mehr Komfort auf langen Fahrten. Passgenaue Wannen halten das Gepäck im Kofferraum an Ort und Stelle und schützen diesen vor Schmutz nach der Wanderung oder dem Strandbesuch. Zusätzliche Gepäcknetze sichern die Ladung zusätzlich. Da kann der Urlaub doch beginnen.

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6. Renault senkt Preis für Twingo

Renault senkt den Preis für den gemeinsam mit Smart entwickelten Twingo. In der Basisversion wird es den Kleinstwagen in Zukunft für Runde 400 Euro weniger zu kaufen geben. Der französische Automobilhersteller will den Fünftürer mit Heckmotor ab 9.590 Euro auf den Markt bringen. Den kleinen Cityflitzer soll es dazu in drei Ausstattungslinien geben mit zwei Drei-Zylinder-Motoren mit bis zu 90 PS beim Turboaggregat. Jede Menge Fahrspaß zum günstigeren Preis, was will man mehr? Die Markteinführung wird im September sein, das Fahrzeug kann aber schon jetzt bestellt werden.

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7. Mini: Kleine Änderungen erhalten die Freundschaft

Auf den ersten Blick sieht man beim neuen Mini Countryman keine wirklichen Veränderungen. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass der stylische Flitzer ein Gesichtsliftig erhalten hat. Ein neu gestalteter Grill, Unterfahrschutzelemente vorn, neue Außenfarben, auf Wunsch eine Kontrastlackierung des Dachs, neue Räder und die Option auf klavierschwarze Oberflächen. Auch im Inneren wurden nur Details überarbeitet wie die Graphik der Rundinstrumente und Chromapplikationen für die Lüftungs-Bedienregler. Sein Fangemeinde dürfte der Mini deswegen nicht verlieren. Ganz im Gegenteil, denn der Mini ist nach wie vor das geblieben was er war: ein stylischer, kompakter Fünftürer für alle und seinen speziellen Charakter einfach lieben.

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Fotonachweis: Hersteller

Video

#askKTN – Der Opel-Boss stellt sich Euren Fragen

Opel-Chef steht Rede und Antwort auf Twitter. #askKTN

Bereits im letzten Jahr gab es die Möglichkeit, Fragen an den Opel-Boss Karl-Thomas Neumann zu stellen. Während jedoch im letzten Jahr die Fragen von einem Magazin moderiert wurden, kann man dieses Mal die Fragen direkt an den Opel-Boss stellen.  Zeit bleibt hierfür bis zum 6. April 2014.

Dafür muss man dem Opel-Twitter Account folgen und sollte sich den entsprechenden Hash-Tag merken: #askKTN unter diesem Tag können die Fragen an den Twitter-Account von KTN gestellt werden.

Am 9. April will KTN dann so viele Fragen wie möglich beantworten. Der Twitter-Account des Opel-Chefs: https://twitter.com/KT_Neumann

Twitter-askktn

VLN Lauf 1: Opel ASTRA Cup

Astra OPC Cup startet fulminant in die zweite Saison

Der Opel Astra OPC Cup ist fulminant in seine zweite Saison gestartet. Beim ersten Lauf im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring knüpfte der Opel-Markenpokal mit spannenden Positionskämpfen im Sekundenabstand nahtlos an die Premierensaison an. Strahlende Sieger bei der 60. ADAC Westfalenfahrt waren nach vier Stunden Renndistanz Jari Nuoramo (Finnland), Juha Hannonen (Finnland) und Peter Bonk (Senden) im Cup-Astra mit der Startnummer 347. „Mit einem Sieg in die neue Saison zu starten ist großartig“, freute sich Sieger Nuoramo.

Das Sieger-Trio kam nach 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife mit 1:12,811 Minuten vor den Zweitplatzierten Tim Schrick (München) und Hanno Luostarinen (Finnland) ins Ziel. „Vielleicht sah es von außen einfach aus, aber ein Spaziergang war das nicht – wir mussten kräftig Gas geben um die Konkurrenz in Schach zu halten“, fasste Hannonen zusammen. Ein fast perfekter Einstand in den Astra Cup gelang Tim Schrick: Der 38-Jährige TV-Moderator, der bis zum Zeittraining am Samstagmorgen nur acht Runden auf dem über 300 PS-starken Astra zurückgelegt hatte, feierte mit seinem finnischen Teamkollegen Luostarinen den zweiten Platz wie einen Sieg. „Das Rennen hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe viel über den Astra gelernt. Stefan (Kissling) hatte nach meinem Stint ein breites Grinsen im Gesicht – das war ein gutes Zeichen“, so der Münchener. Dabei hatte das Rennen für die Startnummer 360 alles andere als optimal begonnen. Knapp 30 Minuten nach dem Rennstart rutsche der Astra nach einer Kollision ins Kiesbett und musste erst wieder befreit werden.

Unter einem guten Zeichen stand auch die Rückkehr von Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (Hückeswagen). Die Brüder teilen sich das Cockpit mit Thorsten Wolter (Berlin) und waren mit ihrem dritten Platz mehr als zufrieden. Am Ende fehlten ihnen 0,582 Sekunden auf Platz zwei. „Wir sind total überrascht aber gleichzeitig auch unglaublich happy mit dem Ergebnis“, sagte Heinz-Otto Fritzsche und Bruder Jürgen ergänzte: „So kann es weitergehen.“ Dabei musste das Trio zwischenzeitlich um den Podestplatz zittern. An der Auspuffanlage hatte sich eine Schraube gelöst, dadurch war ein unplanmäßiger Boxenstopp notwendig geworden.

Für einige Opel-Teams verlief der Auftakt dagegen nicht nach Plan. Bereits in der Anfangsphase des Rennens mussten Mario Merten (Kelberg) und sein Partner Jürgen Nett (Mayen), die im Zeittraining die Pole-Position erobert hatten, nach einem Unfall mit Alexander Mies (Heiligenhaus), Daniela Schmid (München) und Jens Moetefindt (Buchholz) in Runde fünf die Segel streichen. Der von Bliss Motorsport eingesetzte Astra mit der Startnummer 354 schied nach Unfall ebenso vorzeitig aus wie ‚Ben Harper’ (Berlin) und Elmar Jurek (Berlin). Das zweite von Lubner Event & Motorsport eingesetzte Fahrzeug sah nach einem Reifenschaden und daraus resultierenden weiteren Schäden nicht die Zielflagge.

Einen tollen Einstand in den Cup feierte auch das von Opel und dem dmsj geförderte Youngster Racing Team. Im Cup-Astra (#361) fuhren Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen), und Christoph Wohlfarth (Heppenheim) auf den siebten Rang. Dafür gab es Lob von Volker Strycek: „Das Ergebnis ist zweitranging – die Drei haben den Astra ohne Schrammen und Beulen ins Ziel gebracht und von dem Gelernten vieles umgesetzt“, lobte der ehemalige DTM-Fahrer.
„Wir sind mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Wie im letzten Jahr haben wir auch bei diesjährigen Auftakt tollen Motorsport gesehen – ein enges Rennen mit harten aber fairen Duellen im Abstand von wenigen Zentimetern, die dem Ruf eines starken Markenpokals gerecht werden“, fasste Jörg Schrott, Opel Motorsport Direktor, das Auftaktrennen zusammen. „Unser Astra ist im Vergleich zum Vorjahr schneller geworden, die technischen Modifikationen haben alle gegriffen. Der Titel-Kampf hat gerade begonnen – und das wird ein heißer Kampf werden.“

Opel Astra CUP – VLN erster Lauf 2014 – Galerie:

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Opel Winter Training 4×4

„Nicht driften – nein, die elektronischen Assistenzsysteme bleiben an“

Und ich denke mir nur: Mist, wieder erwischt, während die Stimme des Instruktors noch aus dem Funkgerät krächzt. Der Klang seiner Stimme wird ein wenig dumpfer. Und Schuld daran haben die Schneeflocken.

Während ich im warmen Auto sitze und am Lenkrad drehe, steht der Instruktor als Vorlage für einen Schneemann mitten im Schneetreiben. Das Thomatal zeigt sich von seiner winterlichen Seite. Und es zeigt sich an diesem Morgen – dieser Fleck in Österreich ist zurecht als „Kältepol“ der Region bekannt. Während am Vorabend die Wetterzeichen noch auf ein schmelzen des Schnees deuteten, kam über Nacht der Schnee zurück. Nicht ein wenig – nein, hier im Lungau schneit es gleich richtig. Bis zum Mittagessen sollten gut 20 Zentimeter Neuschnee hinzugekommen sein.

Den Probanden des Opel Winterfahrtrainings gefällts – nur die Instruktoren sind um ihren Job nicht zu beneiden. Wer bei diesen Schneefällen aus dem Auto aussteigen muss, wird binnen Minuten zu einem menschlichen Schneemann. Und natürlich macht der Schnee nicht vor der modernen Technik halt. Das Funkgerät setzt sich ebenfalls mit Schnee zu und lässt die mahnenden Worte: „Niiiicht driften“ immer dumpfer werden.

Opel Winterfahrtraining 4×4

opel insignia im schnee

Opel hat sich das Lungautal und die eigentlich immer ordentlichen Schneeverhältnisse in diesem Flecken, 90 Kilometer südöstlich von Salzburg,  als idealen Ort ausgesucht um zum „4×4 Winterfahrtraining“ zu laden.

Der Opel Mokka als 4×4, der Opel Insignia als OPC mit 325 PS und 4×4-Technik, sowie einige Opel Insignia Country-Tourer mit Allrad standen im Spalier zum Winterfahrtraining bereit.

Opel bietet mit diesem Winterfahrtraining eine „eiskalte“ Alternative zu den OPC-Kursen die man im Sommer im Programm hat. Buchen kann man diese Angebote direkt über die Opel-Webseite.

Das Winterfahrtraining bietet die Möglichkeit, unter Aufsicht und vor allem Abseits des normalen Straßenverkehrs zu erlernen, welche Fähigkeiten beim fahren auf Eis und Schnee wirklich gefordert sind. Die Piste im Thomatal – geschmückt mit Opel-Insignien – ist an diesem Morgen mit ordentlich Neuschnee zu einem Winter-Wonderland geworden. Über Nacht fiel soviel Neuschnee, dass am Trainingstag kaum noch eine Streckenführung zu sehen war. Da wurden aus den weiß-roten Hütchen, weiße Hütchen auf weißem Grund.

Opel Mokka im schnee

Die Instruktoren gaben dennoch ihr Bestes. In kleinen, überschaubaren Gruppen, ging es auf die Piste. Der Opel Mokka 4×4 durfte auf einer Handlingstrecke zeigen, was in ihm steckt – oder besser, was seine 4×4-Technik drauf hat. Ausweichen, bremsen und auch auf Eisplatten immer schön die Nase in Fahrtrichtung halten. Das klingt leichter als es ist. Vor allem die tückischen Eisplatten haben zu Pirouetten am Band geführt. Und als Freund des „ESP-Off“ drehte es mich natürlich just in dem Augenblick, in dem ich es am wenigsten gebrauchen konnte: Während der Challenge. (Diese Challenge ging auch auf Zeit – so wie man das gewohnt ist, nur ging es nicht um Bestzeiten, sondern um zwei Runden mit möglichst identischer Zeit. Wenn man sich dabei in der ersten Runde einmal zu quer um die Biegung wirft, dann hat man ein Problem mit der zweiten Runde. Das war mir danach auch klar ;))

Deutlich mehr Spaß hat der Insignia 4×4 auf Eis und Schnee gemacht. 

Und dann gab es sogar die Chance, ganz offiziell das ESP deaktivieren zu dürfen und den Insignia mit ein paar Schwüngen, elegant durch den Schnee driften zu lassen. Der aufwendige Allradantrieb des Insignia, mit der Möglichkeit die Kraft auf der Hinterachse situativ zwischen den beiden Rädern verteilen, sorgte für unterhaltsame Drifts und erstaunlich viel Traktion. Der Moment in dem man sich über soviel Schnee so richtig freut. Während die Schneefontänen über die Außenspiegel stoben, der 2.8 Liter V6 in Richtung Drehzahlgrenze jubelt und das Heck des Insignia mit Eleganz versucht, den Opel-Blitz im Kühlergrill zu überholen. So macht Auto fahren richtig Spaß. Das fanden auch andere, zum Beispiel Lisa von hyyperlic. Oder im letzten Jahr und bei besseren Bedingungen: Fabian, Moritz und Mario-Roman

Am Ende ging es natürlich nicht nur um den Spaß. Das Lernziel war ernst:

  • Das Fahrzeug auf Schnee und Eis beim bremsen zu stabilisieren und mit Lastwechseln richtig umzugehen
  • Bei winterlichen Verhältnissen, auf rutschigem Untergrund, sicher ausweichen

Mindestens so wichtig wie das Talent und die Übung am Steuer, der richtige Reifen für den Winter – ohne Winterreifen geht auch mit Allradantrieb nichts auf Schnee! 

Winterreifen

 

[notification type=“notification_info“ ]Disclaimer: Opel hatte mich zu diesem Schnee-Training eingeladen und alle Kosten hierfür übernommen.[/notification]

 

Genf 2014: Opel schickt den Astra auf Diät

Den 136 PS starken 1.6 CDTI Diesel können Opel Astra Käufer bereits ordern.  Der als „Flüsterdiesel“ bekannt gewordene Motor wird in Genf jedoch noch einen besonders sparsamen Bruder bekommen.

Auf dem 84. Genfer Automobil-Salon stellt Opel den 110 PS starken Spar-Astra vor. Der sparsamste Opel Astra aller Zeiten soll trotz der 300 Nm Kraft mit nur 3.7 Liter Diesel auf 100 Kilometer auskommen. Das entspricht einer CO²-Emission von nur noch 97 Gramm je Kilometer.

Stark und sauber: Der äußerst effiziente, komplett neue 1.6 CDTI von Opel erfüllt als erstes Aggregat im Astra-Portfolio schon heute die Euro-6-Abgasnorm und ist so der sauberste Diesel, den Opel jemals gebaut hat.
Stark und sauber: Der äußerst effiziente, komplett neue 1.6 CDTI von Opel erfüllt als erstes Aggregat im Astra-Portfolio schon heute die Euro-6-Abgasnorm und ist so der sauberste Diesel, den Opel jemals gebaut hat.

Die 136 PS starke Variante des „leisen Diesels“ wird im Opel Astra mit einem verbesserten Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten. Hier stand bei der Weiterentwicklung vor allem der Schaltkomfort im Vordergrund.

Den 100 kW/136 PS starken Astra-Fünftürer 1.6 CDTI mit Start/Stop und Sechsgang-Schaltgetriebe gibt es ab 22.200 Euro, die Limousine ab 22.700 Euro und das Sports Tourer-Pendant startet bei 23.300 Euro (UPE inkl. MwSt. in Deutschland).

Hommage: Opel Kadett GT/E Rallye

Heute morgen erreicht mich eine Filmchen von caroholics das ich euch nicht vorenthalten will. Der Hauptdarsteller ist ein Opel Kadett C GT/E aus der damaligen Gruppe 2.

Opel Kadett GT/E Rallye from caroholics on Vimeo.

Opel Kadett GT/E Rallye from caroholics on Vimeo.

Opel ändert Ende der 1970er-Jahre die eigene Strategie an Motorsport-Wettbewerben teilzunehmen. Die erfolglosen und anfälligen Gruppe-4-Autos werden 1977 durch Gruppe-2-Fahrzeuge ersetzt. Der Aufbau erfolgt allerdings nicht in Rüsselsheim, sondern beim Motorsportspezialisten Safety Devices in England. Ralf Antweiler und Markus Schmitt, aus dem rheinland-pfälzischen Spabrücken, besitzen den letzten noch existierenden Opel Kadett C GT/E Gruppe 2 des damaligen „Opel Euro Händlerteams“.

Kadett C GT/E Gruppe 2: 1900 ccm-Block, zwei Liter Hubraum, 216 PS, 5-Gang-Sportgetriebe.

Opel changes its strategy to compete in motorsport at the end of the 1970s. In 1977 unreliable Group 4 cars have been replaced by Group 2 vehicles. Ralf Antweiler and Markus Schmitt (Spabrücken/Germany) owns the last Opel Kadett C GT/E group 2 of the „Opel Euro Händlerteam“.

Kadett C GT/E Group 2: 1900 cc block, two-liter, 213 hp, 5-speed sports transmission.

Opel 6-Stunden Rennen

Dem Motorsport-Engagement von Opel hat das „6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ zu verdanken, das dieser VLN-Saisonhöhepunkt nun einen neuen Namen bekommt. Und so wird das Rennen am 24.8. den folgenden Namen tragen:

Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Neben dem Opel ASTRA OPC Cup will man mit der Übernahme als Titelsponsor für das wichtigste Rennen der VLN-Saison, ein weiteres Signal setzen und betonen, wie wichtig der Breitensport im Hause Opel genommen wird.

Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt Namensgeber für dieses außergewöhnliche Motorsportevent sind“

Jörg Schrott, Commercial Direktor OPC und Motorsport der Adam Opel AG.

Die VLN ist sehr glücklich, dass sich unser langjähriger Partner Opel in diesem Jahr so stark in der Langstreckenmeisterschaft engagiert. Ich bin davon überzeugt, dass wir am 24. August einen würdigen Saisonhöhepunkt erleben werden und laden alle Fans ein, im Fahrerlager vorbeizuschauen. 

Rolf Krimpmann, stellv. VLN-Vorsitzender

 

Rekord C Cabrio bei der ADAC Opel Classic Hessen-Thüringen

Wer auf klassische Automobile und vor allem auf „alte Opel“ abfährt – der ist heute Abend eigentlich schon zu spät dran. Denn seit heute läuft die ADAC Opel Classic Hessen-Thüringen, eine Christi-Himmelfahrt der besonderen Aktion. Nicht nur eine Männer und Vatertags-Tour, sondern eine Tour für klassische Automobile quer durch die schöne Landschaft zwischen dem Thüringer Wald dem Vogelsberg, dem Spessart und dem Naturpark Rhön.

Noch ist es allerdings nicht zu spät, denn am Freitag den 10.Mai steht ja noch die Etappe „Rhön/Grabfeld“ an und am Samstag die Etappe durch die Rhön und den Spessart.

Wer es nicht schaffen sollte, live vor Ort zu sein – der kann meinen Autoblogger-Freund Tom Schwede und seinen Sohn Max auf deren besonderen und vor allem verlängerten Vatertagstour begleiten. Live via Twitter über den #Tag #19ocht und natürlich auf dem Blog von Tom!

1300ccm fährt bei der ADAC Opel Classic Hessen-Thüringen mit!

Wer sich über die Veranstaltung an sich informieren will, der findet nicht nur bei Tom im Blog viele Infos, sondern sollte auch die Seite des Veranstalters anklicken: OPEL ADAC Classic

Ich persönlich werde, obwohl es fast durch meinen Vorgarten geht, leider nicht vor Ort an der Strecke sein können. Schade – aber Freitag und Samstag sind bereits fest verplant und die Vorbereitungen für das 24h-Rennen laufen auch auf Hochtouren.

Aber eventuell Ihr? Und eine Bitte – wenn jemand dort war und Fotos hat, schickt mir diese doch, dann werden diese auch hier im Blog veröffentlicht! 

 

Angetestet: Der Opel Cascada 1.6 SIDI Turbo im Kurz-Fahrbericht

In Monaco stellte Opel das auf den Astra J basierende Mittelklasse-Cabriolet Cascada vor. Die Rüsselsheimer trotzen den Negativ-Schlagzeilen und führen ihre Modelloffensive stoisch fort. Mit dem Cascada könnte Opel nach dem ADAM ein weiteres Kunststück gelingen. Denn es wird als Premium-Cabriolet der Mittelklasse vermarktet – zum Preis eines Cabrios des Kompaktsegments.

Dieser Kunstgriff erlaubt Opel die Bedienung einer bis dato unbesetzten Nische. Denn Konkurrenzmodelle in ähnlicher Preislage sind deutlich kleiner und Mittelklasse-Cabriolets, die zumeist von sogenannten Premium-Herstellern feilgeboten werden, sind deutlich teurer.

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Freilich hofft Opel, dass der Cascada kein Nischen-Dasein fristen wird. Er ist ein weiterer Hoffnungsträger, der gute Chancen hat, erfolgreich zu sein. Konzipiert ist der Opel Cascada als vollwertiger Viersitzer und Ganzjahres-Cabrio. Er möchte nicht zum Zweitwagen degradiert werden. So verwundert auch die schiere Größe des Wagens nicht. Mit 4,70 Meter streckt er sich auf das Niveau eines Audi A5 Cabrio oder eines E-Klasse Cabrio. So musste auch ein neuer Name her. Dass die Nomenklatur in ihrer Etymologie nicht ganz glücklich ausfällt, hatte ich bereits geschrieben. Aber immerhin gibt das semantische Feld der ‚Chance‘ berechtigten Anlass zur Hoffnung.

Nicht zuletzt definiert sich ein Cabriolet über das Design. Es suggeriert Lebensfreude und Genuss, also möchte es bitte auch nach Genuss aussehen. Mir persönlich ist die Front jedoch zu nah am Astra, vermittelt damit mehr den Geschmack von Brot-und-Butter, denn Genuss.

Opel-Cascada-1.6-SIDI-Turbo-Cockpit-Tacho-Innenraum-Interieur

Die mit Bedacht gesetzten Konturierungen der Motorhaube gefallen mir – allein die mittlere Falz, die sich bis zum Opel-Emblem durchzieht, ist schließlich zu viel des Guten. Und gerade diese Kante ist es, die sich von vorn bis hinten durchzieht und auch am Heck präsent ist.

Ohne Frage aber ist das Heck das optische Highlight des Exterieurs. Die breiten Rückleuchten, die lange Chromspange mit dem in der Mitte thronenden Opel-Logo, darüber der elegant geschwungene Bürzel – tatsächlich: Opel kann auch elegant.

Stilecht verfügt das Opel-Cabrio über ein Stoffverdeck. Es verschwindet auf Wunsch bei bis zu 50 km/h im Heck; und das innerhalb von 17 Sekunden. Ist das Dach verfrachtet, offenbart sich dem Betrachter eine homogen gezeichnete Seitenlinie – lang und gestreckt, mit nach hinten leicht ansteigender Gürtellinie. Das Besondere: ist der Cascada geschlossen, sieht er beinahe noch besser aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Soft-Top-Cabrios sieht der Opel nicht verbaut oder gedrungen aus. Geschlossen wird der Cascada zum anmutigen Stoffdach-Coupé. Das macht er ungemein geschickt.

Vorn sind die Platzverhältnisse luftig. Das Sitze sind körpergerecht und langstreckentauglich ausgeformt und bestechen optisch durch eine gefällige Steppung. Sie bieten zwar nicht den optimalen Seitenhalt, aber wozu auch? Das Auto ist auf Bequemlichkeit getrimmt; so auch das Gestühl. Im Fond finden Passagiere für Cabrio-Verhältnisse ein brauchbares Platzangebot vor, bei geöffnetem Verdeck haben auch Mitfahrer jenseits der 1,80 Meter genügend Raum.

Opel verspricht mit dem Cascada Premium-Qualität. Und zumindest für die zur Verfügung gestellten Test-Fahrzeuge in umfangreicher Ausstattung trifft dies auch zu. Das Stoffverdeck ist zusätzlich gedämmt und sorgt im geschlossenen Zustand für flüsterleises Cruisen. Der belederte Armaturenträger versprüht luxuriösen Charme. Die lila-farbenen Kontrastnähte sind ungewöhnlich, passen farblich allerdings sehr gut zum hellbraunen, wärmereflektierenden Nappa-Leder. Die Sitze sind beheizt und belüftet, die Vordersitze lassen sich für die Fond-Passagiere elektrisch vor- und zurückfahren. Ob ich das brauche, sei dahingestellt; aber Opel setzt damit eine Duftmarke, unterstreicht den Anspruch, den die Rüsselsheimer mit dem Cascada verfolgen.

Opel-Cascada-1.6-SIDI-Turbo-Vorderansicht-Seite-Seelapen-Berge-Xenon-Scheinwerfer

Nach Hilfe möchte rufen, wer erstmals die Mittelkonsole erblickt. Keine gefühlten, sondern tatsächliche 50 Tasten, Schalter, Dreh-Drück-Rädchen hat Opel dort platziert. Abgesehen vom Irrwitz dieser schieren Fülle ist auch die Schalteranordnung nicht immer logisch und sinnvoll. Warum etwa die Fahrmodi „Sport“, „Tour“ und „Eco“ so weit auseinander liegen, ist mir schleierhaft. Darüber hinaus sind die Abkürzungen oftmals nicht ohne weiteres zu deuten. Auch das Multifunktionslenkrad dürfte für meinen Geschmack mit weniger Tasten auskommen.

Das neue Triebwerk – 1.6 SIDI Turbo – das im Bug des Cascada sein Werk verrichtet, sorgt neben der Turboaufladung auch mit einer Direkteinspritzung für 125 kW/170 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 260 Nm (280 Nm mit Overboost), das nach Angaben von Opel bereits bei 1.650 Umdrehungen anliegen soll. In der Fahrpraxis bestätigte sich diese Angabe nicht. Zwar verlautbarte Opel, mit dem Cascada 1.6 SIDI Turbo einen Cruiser auf die Straßen schicken zu vollen, allerdings darf auch ein solcher etwas nachdrücklicher zu Werke gehen, als es der 1.6er Turbo letztlich macht.

Opel-Cascada-1.6-SIDI-Turbo-Cockpit-Tacho-Innenraum-Interieur

Neben der Anfahrschwäche schiebt der Cascada erst nach Erklimmen der 2.500er Marke spürbar nach vorn. Wer den Opel jedoch drehzahllastig bewegt, wird keine große Freude haben. Jenseits der 4.000 Touren wirkt der Cascada überanstrengt und zugeschnürt, wird heiser und vermittelt dem Fahrer, dass er das nicht möchte. Gleiten und Cruisen – das ist sein Metier. Straßenkreuzer möchte er spielen; und so verfügt der Cascada auch über den Wendekreis eines Straßenkreuzers, der es mir gelegentlich schwer machte, innerstädtisch scharfe Kurven zu passieren. Mehrfach war es notwendig, zurück zu setzen.

Aber für das, wofür er gemacht ist, vermittelt der Opel Cascada, die Idealbesetzung zu sein. Ausdrücklich als Cruiser und Gleiter beworben, ist es genau das, was mit dem Rüsselsheimer am meisten Freude bereitet. Leicht kurvige Straßenverläufe, außerhalb geschlossener Ortschaften fühlt sich der Cascada mit 100 km/h auf dem Tacho spürbar am wohlsten. Der Motor werkelt völlig im Verborgenen. Er ist weder zu hören noch zu spüren. Hier kommt zur Gänze und in voller Tragweite das idealisierte Bild des Cabrio-Erlebnisses zum Tragen: das Verdeck versenkt, die Scheiben ringsum heruntergefahren und mit alpinem Wind im Haar Doppel-S-Kurven geschwind folgen; entlang steiler Felswände auf der einen und atemberaubender Meer-Panoramen auf der anderen Straßenseite. Mit geschlossenem Verdeck wird es im Innenraum noch deutlich leiser. Egal, ob 140 auf der Autobahn oder gemütliche 100 auf der Landstraße – hier kommt niemand aus der Ruhe – weder Fahrzeug noch Fahrer.

Opel-Cascada-1.6-SIDI-Turbo-Heckansicht-LED-Rueckleuchte

Nur, wem der Schalk im Nacken sitzt, mehr als nötig im 6-Gang-Schaltgetriebe rührt und sich mit gen Begrenzer orgelnder Drehzahl der nächsten Kurve nähert – derjenige wird mit dem lustlosen Getöse des neuen Opel-Triebwerks beschallt. Aber wie gesagt, das ist des Cascadas Sache nicht.

Fahrdynamisch lassen sich mittels der Einstell-Möglichkeiten in der Mittelkonsole unterschiedliche Fahrmodi auswählen. Etwas nervig ist der Umstand, dass standardmäßig der Eco-Mode mit jedem neuen Motorstart aktiviert ist. Aufgrund der kurvigen Straßenverhältnisse war ich meist im Sport-Modus unterwegs. Da im Testwagen keine adaptiven Dämpfer verbaut waren, blieb der Cascada stets komfortables Reisemobil, das nichtsdestoweniger einen Hauch Sportlichkeit vermittelte. Eine Variation der Gaspedalkennlinie mag vorliegen, war jedoch subjektiv nicht spürbar. Doch eine merkliche Veränderung wurde in der Lenkung erfahrbar. War sie im Tour-Modus noch eher behäbig und weich, wurde sie mit Druck auf die Sport-Taste spürbar direkter und sprach fein auf Lenkbefehle an. Gerade auf den kurvig-bergigen Passstraßen nördlich von Nizza und Monaco zeigte die Lenkung, was sie kann. Trotz des enormen Wendekreises ließ sich der Cascada überraschend zackig durch die teils furchtbar engen Kurven zirkeln.

Opel-Cascada-1.6-SIDI-Turbo-Innenraum-Interieur-Fond

Sehr hilfreich bei dynamischer Fahrweise und den engen Kurven im Hinterland Nizzas war die feine HiPerStrut-Vorderachskonstruktion, die ursprünglich für den Opel Insignia OPC entwickelt wurde. Nicht ganz so sportlich abgestimmt, ließ die Vorderachse jedoch keinen Zweifel über ihre Daseinsberechtigung aufkommen. Der frontgetriebene Cascada ließ sich meist mühelos durch enge Kurven ziehen, blieb treu in der vom Lenkwinkel vorgegebenen Spur. Die Kontrollleuchte des ESP bekam ich nicht zu sehen, ganz gleich, wie sehr ich mich dem Grenzbereich auch nähern mochte. Wirklich sehr beachtlich für dieses große, schwere und Behäbigkeit vermittelnde Auto.

Zum Schluss bleibt also, Opel zu diesem gelungenen Mittelklasse-Cabriolet zu gratulieren. Das Design – insbesondere die Heckpartie und die offene wie geschlossene Silhouette – wirkt stimmig und empfinde ich als sehr gelungen. Als Landstraßen-Cruiser und Reiseauto ist der Cascada konzipiert; und genau dieses Gefühl vermittelt er auch. Dazu passt der neue 1.6 SIDI Turbo-Motor, der nicht durch seine Sportlichkeit oder sein Durchzugsvermögen glänzt, dafür umso mehr durch seine Laufruhe und Souveränität. Das erstklassig gedämmte Stoffverdeck sorgt für Ruhe, wenn der Fahrer sich von der Umgebung abkapseln möchte. Nicht so recht zum Cruiser-Charakter mag die im Sport-Modus sehr gut gelungene Lenkung sowie die HiPerStrut-Vorderachse passen. Missen möchte ich allerdings beides nicht. Sie machen den Cascada keineswegs zum Sportler, helfen aber den Dynamik-Fähigkeiten ungemein. Die Innenraumverarbeitung ist gut. In Topausstattung lässt der Opel tatsächlich etwas wie „Premium“ aufkommen. Die optionalen Ausstattungsmöglichkeiten sind vielfältig und vermutlich für zahlreiche Bedürfnisse angemessen.

Frei von Kritik ist aber auch der Opel Cascada nicht. Die verhunzte Mittelkonsolen-Konstruktion bedarf dringlich einer Entschlackungskur. Logisch angeordnete Schalter wären auch schön. Zudem ist der neue 1.6 SIDI Turbo für meinen Geschmack – trotz aller Cruiser-Beteuerungen – zu lethargisch und zugeknöpft. „Nachdruck“ wäre also ein weiterer Punkt auf meinem Wunschzettel. Auch fällt das Gewicht mit mindestens 1.733 kg für den 1.6 SIDI Turbo viel zu hoch aus. Inakzeptabel ist der Wendekreis.

Dem selbst verordneten Premium-Anspruch wird Opel mit dem Cascada weitgehend gerecht. Zu bedenken bleibt aber, das ‚Premium‘ nichts als ein beliebtes Marketing-Schlagwort ist, das über Qualität nichts auszusagen vermag. So hinterließ der Opel Cascada in puncto Qualität und Innenraumverarbeitung zwar einen wertigen Eindruck, aber dennoch fielen vereinzelt Details relativierend auf. So sticht etwa der Hartplastik-Rahmen der Mittelkonsole unangenehm heraus, haben die Klavierlack-Zierleisten teilweise leichtes Spiel.

Dennoch: Der Opel Cascada 1.6 SIDI Turbo ist ein gelungenes Mittelklasse-Cabriolet, das gekonnt eine bisher unbesetzte Nische bedient.

Weitere lesenswerte Artikel zum Opel Cascada 1.6 SIDI Turbo findet ihr hier:

| autoaid | automobil-blog |

Auch auf der Hersteller-Webseite gibt es nähere Informationen.

 

technische Daten Opel Cascada 1.6 SIDI Turbo
Motor-Bauart Reihen-4-Zylinder-Ottomotor | Direkteinspritzung & Turboaufladung
Hubraum 1.598 cm³
max. Leistung 125 kW / 170 PS bei 6.000 U/min
max. Drehmoment 260 Nm bei 1.650–3.200 U/min (280 Nm mit Overboost)
Antriebsart Frontantrieb
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung, 0–100 km/h 9,6 s
Höchstgeschwindigkeit 222 km/h
Länge / Breite / Höhe 4696 mm / 2020 mm / 1443 mm
Leergewicht 1.733 kg
max. Zuladung 407 kg
Kofferraum-Volumen 280 l offen / 380 l geschlossen
Verbrauch innerorts/außerorts 8,0 l/5,3 l Super
Verbrauch gesamt 6,3 l Super
CO2-Emissionen 148 g/km
Grundpreis Cascada 1.6 SIDI Turbo 28.245,- €
Testwagenpreis ca. 40.000,- €

 

Sensation: Opel (GM) steigt 2014 in die Formel 1 ein!

Es dürfte die Sensations-Meldung des Jahres sein – nach dem Opel ADAM Rallye Cup und dem Opel Astra GTC Cup im Rahmen der VLN, wird der GM-Konzern seine deutsche Marke Opel in die Formel 1 einsteigen lassen!

OPEL steigt 2014 in die FORMEL 1 ein!

Wie in den letzten Tagen aus sicherer Quelle durchsickerte, wird General Motors ab 2014 mit der Marke Opel in der Formel 1 antreten. Derzeit sind nicht alle möglichen Startplätze durch bestehende Teams besetzt und der Wechsel im 2014er Motoren-Reglement ermöglicht einen fairen Start bei der Entwicklung des gesamten Technikpakets.

Ab 2014 werden 1.6 Liter große V6 Turbo-Motoren mit einem Drehzahl-Limit von 15.000 Umdrehungen per Minute in der Formel 1 eingesetzt. General Motors scheint überzeugt davon, mit dem Engagement der „Marke Opel“ in der Formel 1, das gesamte Image der Marke gründlich aufpolieren zu können. Natürlich gibt es bislang keine Bestätigung für den Zusammenhang von Werksschließungen und den damit verbundenen Spar-Maßnahmen und dem F1-Einstieg. Aber jetzt macht dies alles natürlich auch einen Sinn. Ein Formel 1-Einstieg ist nicht billig, es wird mit jährlichen Kosten von mehr als 350 Millionen Euro gerechnet.

OPEL IRMSCHER F1 geistert derzeit als Name für das Formel 1-Team ebenso durch die Internetwelt, wie auch die Frage – ob es nicht wirtschaftlich sinnvoller gewesen wäre, die Marke Chevrolet zu verwenden.

Sicher scheint derzeit jedoch bereits, dass wir den Namen Schumacher schon bald wieder in der Formel 1 haben werden. Bedenkt man diesen Einstieg von GM mit der Marke Opel in die Formel 1, dann werden sowohl der Rückzug von Ralf Schumacher aus der DTM, als auch der Abschied von Norbert Haug von Mercedes leichter verständlich. Ein F1-Team wird nicht über Nacht aus dem Boden gestampft und auch wenn das F1-Projekt bei GM oberste Geheimstufe besitzt – es scheint bereits klar, dass Norbert Haug das Team leiten wird und Ralf Schumacher als Fahrer für das erste Cockpit gesetzt ist. Gerüchte über eine Schumacher-Doppelspitze aus Michael und Ralf Schumacher scheinen sich dagegen nicht zu bewahrheiten.

Wahrscheinlicher ist die Vergabe des zweiten Cockpits an einen US-Amerikaner, als Zugeständnis an die Konzern-Mutter General Motors.  Möglich erscheint jedoch auch noch immer der Einsatz von Timo Glock.

Als Team Principal wird derzeit Skip Barber gehandelt – was Sinn macht, da Skip durchaus auf viel Erfahrung in der Formel 1 zurück blicken kann.

Uneinigkeit scheint derzeit noch beim endgültigen Team-Namen und bei den Farben des Teams zu herrschen, während die klassischen Opel-Motorsportfarben als gesetzt gelten, scheint es Probleme mit dem Hauptsponsor, der Deutschen Bahn zu geben. Da deren Farben hierzu nicht passen würden.

Ich bin sehr gespannt, wie diese Entwicklung von den Deutschen Motorsportfans aufgenommen wird und freue mich auf die nächsten News zu diesem Thema!

Weitere Quellen: asphaltfrage.de
Mein Auto Blog, 1300ccm, Auto-Diva, The Car Addict, NewCarz, Rad Ab, fahrrückt, Autokarma, veight, formel1-blog, motoso, billigstautos, exclusive-live, Automobil-Blog
passion:driving

 

Edit: Veröffentlicht wurde diese Meldung am 1. April, so als Hinweis 🙂

Motorshow Essen Opel Astra GTC OPC

VLN: Ring frei für den Opel Astra OPC „Cup“

Opel hat am Nürburgring 20 ASTRA OPC an die zukünftigen Teams übergeben und damit die 2013er Saison eingeläutet. Die offizielle Rückkehr von Opel in den Motorsport nimmt damit konkrete Formen an. Im Rahmen der VLN wird man mit den Astra OPC Cup Fahrzeugen einen eigenen Markenpokal auf der berühmtesten Rennstrecke der Welt austragen.

Die Nordschleife und die Breitensport-Rennserie VLN (die gesamte VLN-Saison wird von mir im Blog begleitet!) bilden den idealen Rahmen für die professionellen Ansprüche der OPC-Teams und Fahrer.

Der Astra OPC „Cup“ mit Zweiliter-Turbomotor leistet rund 300 PS.  Zur technischen Spezifikation gehören unter anderem die Leichtbaukarosserie mit Carbonkomponenten und integrierter Sicherheitsstruktur, das mehrfach einstellbare Bilstein Performance Fahrwerk und das Hochleistungs-6-Kolben-Monoblock-Bremssystem von Performance Friction.

Ich bin gespannt auf die neue VLN-Saison 2013 und auch auf den Opel Astra OPC Cup!

 

Chevrolet Volt – E-Auto, oder nicht?

Die Tage wurde ich von einem Motorjournalisten für meinen Mut gelobt, den Chevrolet Volt (Opel Ampera) nicht als E-Auto bezeichnet zu haben, sondern als das, was er wirklich ist.

Wer verstehen will, weswegen der Volt kein echtes Elektromobil ist, der liegt entweder meinen Artikel auf „die-testfahrer.de“ oder den Fahrbericht hier im Blog. Alternativ kann man natürlich auch mal zu meinen Kollegen schauen, was die so über den Opel Ampera oder den Chevrolet Volt geschrieben haben.

Ich finde im übrigen, es gehört kein Mut dazu – nur Sachverstand.

Schneller Diesel mit sieben Plätzen. Zafira Bi-Turbo

Opel hat ab sofort den schnellsten siebensitzigen Diesel-Kompaktvan im Programm. Als Triebwerk für den Zafira Tourer dient der moderne 2.0 BiTurbo CDTI ecoFLEX mit Start/Stop und sequenzieller, zweistufiger Turboaufladung. Mit dem 143 kW/195 PS starken Diesel-Aggregat erreicht der Kompaktvan eine Höchstgeschwindigkeit von 218 km/h. Laut NEFZ-Norm reichen dem Van 5,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer – das neue BiTurbo-Modell hat also nicht nur etwas unter der Haube, sondern bleibt trotz der Leistung effizient.

In nur 8,9 Sekunden sprintet der Kompaktvan aus dem Stand auf Tempo 100, im fünften Gang benötigt er von 80 auf 120 km/h gerade einmal 8,5 Sekunden.

Der vielfach ausgezeichnete Zafira Tourer, der erst vor Kurzem bei der europäischen Leserwahl von Auto Bild und Bild am Sonntag das Goldene Lenkrad 2012 gewann bietet zahlreiche technische Highlights, wie z.Bsp.:  Das mechatronische FlexRide-Fahrwerkssystem, die Opel Frontkamera der zweiten Generation, das adaptive Sicherheitslichtsystem AFL+ und die Panorama-Windschutzscheibe, die für einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgt. Das Extra-Maß an Flexibilität garantiert das Flex7-Sitzsystem in einzigartiger Lounge-Ausführung. Damit haben die Passagiere in der zweiten Reihe so viel Platz wie nie zuvor.

Der neue Zweiliter-BiTurbo bereichert das Motorenportfolio des Zafira Tourer: Nun sind je vier Diesel und Benziner sowie ein LPG- und ein CNG-Antrieb im Angebot – für nahezu jeden Zweck und Anspruch das passende Aggregat. „Opel macht den erfolgreichen Zafira Tourer mit ausgeklügelter deutscher Ingenieurskunst noch attraktiver. Wir sind die einzige Marke, die einen Van mit einem derart raffinierten BiTurbo-Motor ausstattet“, sagt Opel-Strategievorstand Dr. Thomas Sedran. „Mit dem neuen Zafira Tourer BiTurbo bieten wir die optimale Mischung aus starker Leistung, genügsamem Verbrauch und Premium-Qualitäten in einem Kompaktvan mit sieben Sitzen“.

Der neue Zafira BiTurbo kann ab sofort in den Ausstattungslinien Sport und Innovation zu einem Einstiegspreis von 35.405 Euro (UPE inkl. MwSt.) bestellt werden. Zu den Händlern rollt der Zafira Bi-Turbo Diesel im Frühjahr.

Der Text ähnelt dem Original-Pressetext der ADAM Opel AG, wurde jedoch von unnützen Superlativen und Marketingfloskeln bereinigt.

 

Opel - Wir leben Autos

Bochum – ich kam von Dich!

Nun ist es also traurige Gewissheit und wie immer zeigt man bei Opel ein besonders glückliches Händchen wenn es darum geht, eine besonders schlechte Nachricht zu einem besonders schlechten Zeitpunkt zu verkünden.

Das „Aus“ für Bochum – nun offiziell!

Die offizielle Presse-Meldung von Opel lautet:

Der Vorstand der Adam Opel AG hat heute die Beschäftigten des Unternehmens darüber informiert, dass im Werk Bochum mit Auslauf des aktuellen Zafira – voraussichtlich im Jahr 2016 – keine Produktion von kompletten Fahrzeugen mehr geplant ist. Bereits im Juni hatte Opel angekündigt, dass kein Nachfolge-Modell für den Zafira Tourer in Bochum angesiedelt werden kann. Trotz intensiver Anstrengungen ist es nicht gelungen, diese Situation zu ändern. Die Hauptgründe dafür sind der dramatisch rückläufige europäische Automobilmarkt und die enormen Überkapazitäten in der gesamten europäischen Automobilindustrie.

Am Opel-Standort Bochum wird das Warenverteilzentrum auch nach 2016 erhalten bleiben – und eventuell ausgebaut. Zudem verhandelt die Geschäftsleitung mit der Arbeitnehmervertretung über die Ansiedlung einer wirtschaftlichen Komponentenfertigung. Darüber hinaus ist es Ziel der kürzlich auf Initiative von Opel gegründeten Arbeitsgruppe „Bochum Perspektive 2022“, in Bochum und im gesamten Ruhrgebiet bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Diese Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern der Adam Opel AG, politischen Repräsentanten der Stadt und der Region sowie führenden regionalen Kräften aus Arbeitnehmerschaft, Industrie, Hochschule und Finanzwirtschaft. Die Entwicklungs-Gesellschaft wird nicht nur personell, sondern auch finanziell von Opel unterstützt.

„Wir bauen auf die ‚Bochum Perspektive 2022‘. Und wir haben die klare Absicht, eine signifikante Zahl von Mitarbeitern bei der Adam Opel AG auf tariflichen Arbeitsplätzen in Bochum abzusichern – im Lagerbereich und in der möglichen Komponentenfertigung. Opel ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und wird alles tun, um den dennoch notwendigen Stellenabbau in Bochum fair zu gestalten. Das Ziel der Verhandlungen mit dem Betriebsrat ist es, bis 2016 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen“, sagt Steve Girsky, GM Vice Chairman, Vorsitzender des Opel-Aufsichtsrats und Präsident von GM Europe.

„Der Standort Deutschland ist unser wichtigster Markt und mit rund 20.000 Mitarbeitern das Rückgrat und die Heimat unserer Marke. Und das bleibt auch in Zukunft so“, betont Opel Vize-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sedran. Verantwortung trage Opel auch für seine Händler. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es rund 320 Opel-Händler mit fast 5.300 Mitarbeitern.

Die heutige Ankündigung ist Teil des Langfristplans „Drive! 2022“. Er hat das Ziel, Opel bis Mitte des Jahrzehnts wieder zur Profitabilität zu führen. Neben mehr Kosteneffizienz setzt der Plan auf eine neue Vertriebsstrategie, eine Stärkung des Markenimages sowie eine Export- und Modell-Offensive. Von 2012 bis 2016 wird Opel insgesamt 23 neue Modelle und 13 neue Motoren in den Handel bringen.

Es ist – und es tut mir wirklich leid, wenn ich das derart offen – und erneut schreiben muss – ein absolutes Armutszeugnis der Opel-Unternehmenskommunikation, wie diese Meldung aufgebaut ist und zu welchem Zeitpunkt man nun an die Öffentlichkeit geht damit.

14 Tage bis Weihnachten und in Bochum dürfte das Fest versaut sein.

Wie ich vor Monaten in meiner Fiction-Satire über eine Werksschließung bereits schrieb, geht es nicht nur um 3.000 Arbeitsplätze im Opel Werk in Bochum, es geht um eine gesamte Region. Es geht um 3.000 mal die Summe X die einer gesamten Region an monatlichem Nettogehalt fehlt. Davon betroffen sind am Ende alle in der Region.

Und um auf die markierten Punkte der Pressemeldung einzugehen:

– voraussichtlich im Jahr 2016

Es könnte demnach auch früher Schluss sein und wieder einmal verklausuliert die PR-Abteilung von Opel doppeldeutig und mißverständlich.

– Die Hauptgründe dafür sind der dramatisch rückläufige europäische Automobilmarkt

Auf welchem Markt sind eigentlich die anderen Hersteller tätig? VW expandiert. Ford lebt. Die Asiaten prosperieren. Schuld ist nicht der dramatisch rückläufige europäische Markt, schuld ist die Absatzpolitik im Hause Opel, gesteuert aus den USA. Ursache und Wirkung werden verwechselt!

– und eventuell ausgebaut

Oder eventuell auch ganz eingestellt. Wer kann das schon sagen, bei den sau dummen Geschäftsentscheidungen innerhalb des gesamten Konzerns.

– Das Ziel der Verhandlungen mit dem Betriebsrat ist es, bis 2016 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen“, sagt Steve Girsky, GM Vice Chairman, Vorsitzender des Opel-Aufsichtsrats und Präsident von GM Europe.

Ein ehrenwertes Ziel – Ankunft? Nicht vorhersagbar.

 

So leid es mir für die Familien der über 3.000 betroffenen Mitarbeiter des Opel-Werks tut – aber ich glaube es besteht für Euch ein wirklich gute Chance, eine neue Perspektive bei einem Arbeitgeber zu finden, der nicht ganz so bescheiden kommuniziert und agiert! Ernsthaft!

Kopf hoch, Bochum!

150 Jahre Opel

Opel im Bloglight

Es ist so etwas wie meine persönliche „Hybris“ – Opel ist das aktuelle Bloglight des Monats. Was soll ich hierzu nur schreiben?  Erst einmal:

Herzlichen Glückwunsch zum „November-Bloglight“ an Opel!

Aus gesicherter Quelle weiß ich, es gibt Menschen denen gefällt es gar nicht wenn die Einleitung im Bezug zu Opel mit „der gebeutelte Autobauer“ anfangen. Ich lasse es in diesem Falle also auch einfach mal weg 🙂

Opel hat aber auch und das darf ich an dieser Stelle sagen, vieles richtig gemacht. Zuletzt damit, dass man mich zur Opel ADAM Präsentation eingeladen hat. Es war kurzfristig, sehr kurzfristig – aber man hat mir die Möglichkeit gegeben, den neuen Lifestyle-Spross der Blitz-Marke kennen zu lernen. Das zeigt doch immerhin: Bei Opel hat man keine Angst vor „kritischen Autobloggern“ und wenn das alleine für das November-Bloglight stehen würde – dann wäre das bereits mehr als man anderen Herstellern nachsagen kann! Chapeau erst einmal hierfür!

Aber es gibt in der Tat noch 2 gute Gründe für das November-Bloglight:

Opel ist zurück im Motorsport!

2013 wird man sowohl mit einem Opel Astra Cup im Rahmen der VLN präsent sein, als auch mit einer Opel ADAM Rallye Nachwuchsserie auf den Schotterpisten der Republik präsent sein.  Fein – ein erster richtiger Schritt, der bei den vielen Opel-Fans da draußen ganz sicher mit der entsprechenden Begeisterung aufgenommen werden wird.

Opel kann Lifestyle!

Mich persönlich konnte der Opel „ÄDÄM“ noch nicht gänzlich überzeugen, nein – aber ich bin auch nicht der typische Lifestyle-Automobilkunde. Für mich sind Autos mehr als nur „Aushängeschilder“, mehr als Außenwirkung und Persönlichkeits-Megaphone. Für Opel ist dieser Schritt in eine von Premium-Anbietern umkämpftes Marktsegment jedoch eher ungewöhnlich – im Falles des neuen ADAM jedoch außergewöhnlich überzeugend.

Man muss also nicht immer nur vom „arg gebeutelten“ Automobilbauer aus Rüsselsheim sprechen, man kann auch echt positive Signale aufnehmen. Opel ist für mich keine Marke die mein Herz erfüllt oder gar meine Seele erwärmt, aber ich mag Opel für die Tatsache, dass man kämpft und respektiere die Leistungen der vergangenen Jahre. Und nicht zuletzt ist Opel für viele andere Autofahrer mehr als nur die „Lieblingsmarke“.

Auch das wird viele gute Gründe haben!  In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch nach Rüsselsheim!

Opel Adam Faktencheck

Opel ADAM – Blogger-Rundschau

Mit dem neuen Opel ADAM betreten die Rüsselsheimer das mondäne Neuland der so gerne als „Lifestyle-Minis“ bezeichneten Kompaktwagen, die vor allem auf „Außenwirkung“ setzen.

Opel hat den ADAM der gesamten Weltpresse in Lissabon vorgestellt, dabei waren auch einige Blogger – einen Überblick über deren Berichte gibt es nun an dieser Stelle:

Fahrberichte: Opel Adam › Freude am Erfahren

Fahrberichte: Opel Adam › Freude am Erfahrenhttp://www.freude-am-erfahren.de/fahrberichte-opel-adam/Opel hat das Rad nicht neu erfunden, wird aber nicht müde zu betonen, dass es für den Opel Adam keinen direkten Vorgänger gibt. Man schwimmt mit dem 3,7 Meter langen Kleinwagen…
Der neue Opel Adam im ersten Kurzfahrbericht – Ein echter Lichtblick - Fanaticar Magazin

Der neue Opel Adam im ersten Kurzfahrbericht – Ein echter Lichtblick – Fanaticar Magazinhttp://fanaticar.de/news/2012/der-neue-opel-adam-im-ersten-kurzfahrbericht-ein-echter-lichtblick/14190ADAM! Und um es gleich klar zu machen. Es wird englisch ausgesprochen, also „Ädäm“. Er ist es, der dem angeschlagenen Opel Konzern endlich wieder Hoffnung zu fächern soll. Ein…
Angetestet: Opel Adam > Auto-Blog, Auto-News, Fahrberichte, Opel > Rad-ab.com

Angetestet: Opel Adam > Auto-Blog, Auto-News, Fahrberichte, Opel > Rad-ab.comhttp://www.rad-ab.com/2012/11/09/angetestet-opel-adam/Über den neuen Opel Adam habe ich hier auf Rad-ab.com ja schon einige Worte verloren, war bei der Vorpremiere vom Opel Adam zugegen und jetzt hat sich die Möglichkeit ergeben,…
The Day I met Adam. Opel Adam ~ The Car Addict Autoblog

The Day I met Adam. Opel Adam ~ The Car Addict Autobloghttp://www.the-car-addict.com/2012/11/the-day-i-met-adam-opel-adam.htmlSitting on ADAMs hood and waiting for the sun to go down 🙂 Hey Guys The Opel Adam (or Vauxhall Adam..) is like a Little „End of Summer“ Affair. The One you Tell everything and…
Pump up the Opel Adam Jam – der neue Kleinwagen aus Eisenach! > Allgemein > Kennzeichen-Blog

Pump up the Opel Adam Jam – der neue Kleinwagen aus Eisenach! > Allgemein > Kennzeichen-Bloghttp://www.kennzeichen-blog.de/pump-up-the-opel-adam-jam-der-neue-kleinwagen-aus-eisenach/2012/11/10“Pump up the Jam” ist ein Lied der Gruppe Technotronic. Technisch gut ausgestattet ist der Opel Adam Jam der im Jahre 2013 zu den Opel Händlern rollt. Der Opel Adam…
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Opel kehrt zurück in den Motorsport

Es dürfte die Nachricht des Jahres für viele Opel-Fans sein – Opel kehrt als Hersteller zurück in den deutschen Motorsport.

2 Schwerpunkte hat man in Rüsselsheim für dieses Motorsport-Revival gewählt:

  • Opel ADAM „Cup“ für Rallye
  • Opel Astra OPC „Cup“ für die Rundstrecke

Motorsport ist für die Fans einer Marke schon immer, was das Bier auf dem Oktoberfest ist.  Motorsport gehört zur Markenkommunikation, wie 4 Räder an ein Auto.

Mit dem Ausstieg aus der DTM zum Ende der 2005er Saison wurde bei Opel das Motorsport-Engagement auf Eis gelegt. Dabei hatte die Marke mit dem Blitz im Emblem immer eine enorm große Fan-Schaar an die Rennstrecken gelockt.

Die letzten großen Opel-Motorsport Erfolge liegen jedoch lange zurück. 1996 gewann Manuel Reuter den letzten bedeutende Meisterschafts-Titel: ITC-Meister auf dem Opel Calibra.

Ob der Startschuss für das neue Engagement zugleich der Anfang für einen Rückkehr der Rüsselsheimer in die große Arena des dt. Motorsports bedeutet – kann man Stand heute nicht absehen. Klar ist erst einmal nur folgendes:

Ab 2013 wird im Rahmen der ADAC Rallye Masters-Rennserie ein „ADAC Opel Rallye Cup“ ausgefahren. Als Sportgerät dient der neue Opel ADAM der für diesen Zweck nach dem FIA R2 Reglement aufgebaut wird und als Kundenfahrzeug vor allem der Nachwuchsförderung dient.

Ebenso ab 2013 – aber auf Asphalt – wird es den Opel Astra OPC Cup geben.  Basierend auf dem Opel Astra OPC werden Cup-Fahrzeuge für einen eigenen Opel Astra OPC Cup aufgebaut. Die Rennen finden im Rahmen der VLN-Meisterschaft, auf dem Nürburgring und der legendären Nürburgring Nordschleife, statt.

In beiden Fällen spricht Opel explizit Privatfahrer an, die wiederum von einem attraktiven Einstandspreis, einem großen Preisgeldtopf und fairen Ersatzteilpreisen profitieren sollen!

Meine Meinung:

Tolle Nachrichten und ein verdammt gutes Zeichen! Schluss mit den Katastrophen-Meldungen aus Süd-Hessen und Vollgas! Leistung statt Leidensdebatte!

Opel ADAM im Interview

Opel ADAM – Interview mit einer Marketing-Expertin

Er hat sich wacker geschlagen im Stadtverkehr von Lissabon, dieser kleine Opel ADAM – aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob der ADAM nicht ein wenig „zuviel“ Marketing abbekommen hat und zu wenig Technik und Innovation.

Opel bemüht sich darum, dem ADAM ein besonders individuelles Gesicht in der Menge zu ermöglichen – eine besonders große Variation an Farben, Dekors und Details lässt die zukünftigen Kunden schon fast vor einer unübersichtlichen Vielzahl von Kombinationen ratlos zurück.

Gut dass mir ein Interviewpartner zu diesem Thema zur Verfügung stand:

Interview mit Katie Purcell Produkt & Marketing Manager ADAM

Katie Purcell - im Interview
Katie Purcell – im Interview

Q: Was hat im Lifestyle der Firma Opel gefehlt, bevor der Opel ADAM vorgestellt wurde und was macht den Unterschied zwischen dem Opel ADAM und dem Opel Corsa aus?

A:  Uns fehlte ein jung wirkendes Stadtmobil, zugleich wollten wir ein Fahrzeug das den besonderen Anspruch an Qualität und Ausstattung erfüllt und so noch nicht am Markt erhältlich ist. Und was den Adam von allen Mitbewerbern unterscheidet, ist die Möglichkeit zur Personalisierung und am Ende ist der Adam einfach aufregender.

Q: Wovon werden die zukünftigen Kunden des Opel ADAM vor allem fasziniert sein?

A: Der ADAM ist für Menschen die in der Stadt leben, Modebewusst sind, modern und poppig leben.  Der ADAM wird Menschen begeistern die mit ihrem Auto auch ihre Lebenshaltung zum Ausdruck bringen möchten. Mit dem ADAM bekommen diese Menschen die Möglichkeit, den eigenen Lebenswandel zum Ausdruck zu bringen und maximale Individualität zu verkörpern.  Aber zugleich bekommen die Kunden ein Fahrzeug, dass mit echten inneren Werten ausgerüstet ist.

Q:  Was denken Sie, wie alt wird der durchschnittliche Opel ADAM Fahrer sein?

A: Ich glaube nicht, dass wir den Kunden anhand seines Alters ausfindig machen können.  Es geht mehr um Ihre Einstellung, um ihre Werte und einen fortschrittlichen Lebenswandel. 

Q: Okay, was denken Sie – aus welchen Berufszweigen werden die Kunden des Opel ADAM kommen?

A: Auch hier – ich denke es ist schwer den zukünftigen Opel ADAM Fahrer anhand eines Berufs, eines Alters, des Geschlechts oder des Einkommens zu definieren. 

Q:  Das klingt für mich ein wenig so, als wären Sie sich nicht 100% sicher darüber, wer den Opel ADAM nun kaufen wird. 

A: Doch – wir sind uns sogar sehr sicher, wen wir ansprechen – aber es geht in dieser Zielgruppe vor allem um ein Wertebild, um eine Lebenseinstellung, um Menschen die bewusst Produkte wählen, die die eigene Einstellung wiederspiegeln.  Wir definieren die Zielgruppe ganz klar nicht nach Alter und Beruf.

Q: Wenn es im Unternehmen kein Controlling geben würde – was wäre als „Gadget“, als Extra, als Serienausstattung in den Wagen gekommen – welche Ausstattung hätten Sie sich gewünscht?  Gibt es irgendwas was sie derzeit vermissen? Abbiegelicht? City-Notbrems-Assistent?

A: Ich denke – im Segment der kleinen Lifestyle-Fahrzeuge ist der Opel ADAM mit allem ausgerüstet, worauf es dem Kunden ankommt.  Es geht um die wichtigen Details  – es geht darum was sich die Kunden in diesem Fahrzeug-Segment wünschen. Hier sind wir perfekt auf die Wünsche ausgerichtet.

Q: Welche 3 Song-Titel passen perfekt zum Opel ADAM? 🙂

A: Robin Williams – Freedom, Eagles – Hotel California, Paul Weller – Wishing on a Star

Vielen Dank für das  nette Gespräch 😉 – (aus dem englischen Übersetzt und ich hoffe der Sinn ist getroffen 🙂 )

 

Opel ADAM Beitragsfoto

Angefahren: Der neue Opel ADAM

Opel ADAM, wir l(i)eben Lifestyle

Ich mag kein Make-Up, vor allem wenn es mit der Maurer-Spachtel aufgetragen wurde und man die Kontur des Gesichtes darunter kaum noch erkennen kann. Ein wenig Wimperntusche, gerne – ein Lippenstift abseits von Dirnen-Rot – gerne, aber alles andere finde ich schlichtweg grotesk.

Ähnlich sehe ich das bei Automobilen. Sobald ein Automobil „Mehr Schein als Sein“ vermittelt, wende ich mich gelangweilt ab. Oberste Priorität hat der Nutzen und die technische Perfektion. In der automobilen Welt findet man die ehrliche ungeschminkte Wahrheit unter dem Blech und je größer der so getaufte „Lifestyle“ Faktor, desto stärker der Schminkfaktor. Schwierig für mich meine Abneigung hierfür zu verbergen.

Hin und wieder reizt es mich –  dann gebe ich mir die volle Ladung und lasse mich fallen von der Ernsthaftigkeit hinab in die Glitzerwelt und versorge mich dann auch gerne mit der Überdosis Marketing-Botschaften. Lost in Translation.

Opel Adam Twins

Make-Up Overkill oder Rettungsanker?

Er kommt spät, aber nun mit der Extra-Packung an Make-Up und Lifestyle Attitude. Bei Opel kann man nun auch den Wunsch nach „trendigem Lifestyle“ bedienen. Die Zielgruppe hat man in der „urbanen Atmosphäre“ gefunden. Jung, trendig, hipp und voller neuer Ideen – da will er sich wieder finden.

Die erste Ausfahrt mit dem kleinsten Opel habe ich rund um Lissabon unternommen. Und noch bevor ich im Fahrzeug sitze, spüre ich die schwere Last der späten Geburt und der vermeintlich allzu postmodernen Namensgebung, die auf den bis zu 18 Zoll großen Felgen des Opel ADAM ruht.

„ÄDÄM“ haben ihn die Rüsselsheimer getauft. Adams-Family kommt mir in den Sinn – und natürlich der Unternehmensgründer „Adam Opel“.

Egal wie viele Liebhaber der neue Kleinwagen von Opel durch das urbane Nachtleben kutschieren wird, es werden nie genug sein um als Rettungsanker zu dienen, aber eventuell als Impuls für eine neue Richtung. Wem das Make-Up der Lifestyle-Szene gefällt, der wird sich auch mit dem Konzept des „ÄDÄM“ anfreunden.

Ope ADAM Happy Face

Happy Face

Drollig schaut er drein von vorne – von hinten kommt einem hingegen sofort der Fiat 500 in den Sinn und würde die Seitenlinie nicht auch den Spannungsbogen der Opel-Formensprache wiedergeben, würde mich das „fliegende“ Dach und die effektvollen C-Säule an einen Mitbewerber aus Frankreich erinnern.

Eine große Spur und große Räder – wirklich ernst meint es der Opel ADAM mit dem sportlichen Anspruch des umgesetzten Fahrwerks-Layouts jedoch nicht. Wenn gleich die Vorderachse mit viel Elan den Kurven an der Portugiesischen Atlantikküste folgt, bleibt die Federung gefühlvoll eher dem Komfort als dem letzten Anspruch an die sportliche Kurvenjagd verpflichtet. Auf zur „Happy Tour durch die Stadt“.

Opel adam fliegendes dach

Wunsch und Wirklichkeit

Opel wünscht sich den Erfolg im Segment der besonders trendigen Sub-Kompakten und wagt den Wettbewerb mit Mini und Fiat 500, schielt aber auch in Richtung des Haptik-Primus Audi A1. Mir kommt der Gedanke in den Sinn: „Gewagt“. Aber eben auch mutig.

War Opel nicht gerade noch die Marke für Beamte, Arbeiter und Hutträger?

Nachdem auch das derzeit vorbei ist, traut sich der „ÄDÄM“ in eine Welt, die nie zuvor ein Opel betreten durfte. Ob der Markteintritt gelingt und wenn ja, ob ich von einer erfolgreichen Eroberung des vom Trendlife geprägten Segmentes der Stadtmobile berichten kann, bin ich mir noch unsicher nach diesem ersten Kontakt.

Selten habe ich eine Fahr-Präsentation eines „neuen Fahrzeuges“ derart unsicher in meiner Meinung verlassen, wie in diesem Fall.

opel adam in fahrt

Schein und Sein

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

  • Den Kaufwilligen mit einer schier riesigen Anzahl an Individualisierungs-Optionen ratlos durch das Prospekt blättern lassen.
  • Das Intelli-Link getaufte System für die Kombination aus Smartphone, günstigem Entertainmentsystem-Touchscreen und App-Lösung ist ein echtes Highlight im kleinen Eisenacher. (Der ÄDÄM wird in Eisenach gefertigt!)
  • Infinity-Sound. Die aufpreispflichtige Sound-Lösung hinterlässt einen bleibendes Eindruck rund um mein Trommelfell. Satt, kraftvoll, knackig und brilliant. Für einen so kleinen Wagen ein verdammt großer Soundgenuß

Worin sind die Mitbewerber aktuell besser?

  • Die Ladekante ist viel zu hoch und der Kofferraum schrumpft von Einkaufstütengröße auf Handtaschengröße, wählt man als Soundfetischist die notwendige Infinity Audio-Lösung.
  • Die Kombination aus dem 87PS Saugmotor und dem 5-Gang Getriebe ist im Stadtverkehr fahrbar – Überland eine mühsame Kombination jenseits jedweder Faszination.
  • Dem Adam fehlen ein City-Notbremsassistent und clevere Lichtlösungen wie Kurvenlicht.

opel adam auf tour

Fakten & Fazit

Viel Make-Up auf einer kleinen Gesamtfläche. Für mich persönlich ist der Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit noch zu groß – das kann sich jedoch ändern wenn Opel zusammen mit einem 6-Gang Getriebe auch die neue Motorengeneration nachschiebt. Mit (vermutlich) 120PS (aus einem vermutlich 1.4 Liter großen Turbo-Benziner mit Benzindirekteinspritzung) und 6 gut zu sortierenden Gängen könnte ich auch auf den Geschmack kommen.

Die Basis-Version des ADAM wird mit dem Basis-Motor und 70 PS 11.500 Euro kosten – das aktuelle Vollsortiment des Make-Up-Koffers ist mit dem 100 PS ADAM SLAM für 16.085 Euro erreicht.

Wem meine Meinung zum neuen ADAM zu kritisch war, der findet eventuell die gewünschte Abwechslung bei meinen Kollegen 🙂 -> Jens von rad-ab.com, Mario-Roman auf Fanaticar.de, Dietmar Stanka auf neuwagen.de oder Lisa von the-car-addict.com

Faktencheck ADAM!

Opel Adam Faktencheck

Opel ADAM – Faktencheck

In der Kategorie „Angefahren“ gibt es bereits den ersten Fahrbericht über den neuen „Urban Lifestyle Rüsselsheimer“ – hier nun vier wichtige Fotos zum neuen Opel ADAM mit Kommentar.
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Motoren

Im Bild der 1.4 Liter Vierzylinder Benziner-Motor. Keine Aufladung, keine Beinzdirekteinspritzung – statt dessen bereits Millionenfach im Opel Corsa und anderen Volumenmodellen verbaut und verkauft. Verfügbar zum Marktstart ist zusätzlich eine 100 PS Variante des Motors und ein 1.2 Liter Vierzylinder mit 70 PS. [/one_fourth]

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Opel ADAM 87 PS Motor 460

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Sitzplatz 1 + 2

Fahrer und Beifahrer haben Platz und dank einem sowohl in der Höhe, als auch in der Länge verstellbarem Lenkrad, dem bequemen Fahrersitz und einer immer vorhandenen Sitzhöhen-Verstellung findet – ich wage es zu schreiben – jede Fahrerstatur eine Wohlfühl-Einstellung! [/one_fourth]

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Opel Adam erste sitzreihe

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Lichtgestalt

Mit H7-Lampentechnik für das Abblendlicht, einer H1-Lampe für das Fernlicht und dem obligatorischen LED-Tagfahrlicht ist die Grundausstattung im Fach „Licht und Sicht“ bereits vollständig. Mir persönlich fehlen ein Abbiegelicht und ein dynamisches Kurvenlicht und den Blinker hätte man auch in LED-Technik ausführen dürfen! [/one_fourth]

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Opel Adam Lichttrechni

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Zielgruppen

Das Foto beweist es. Wo immer ich mit dem ADAM auftauchte, die junge, hippe und dem trendy Lifestyle verpflichtete Zielgruppe war bereits vor Ort – und es dauerte nur Sekunden bis das Interesse am ADAM geweckt war. Selten erlebt – ein derart großes Interesse an einem neuen Opel.[/one_fourth]

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opel adam jung und hipp

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Cadillac Presseschau

Cadillac ATS – Presseschau

Mich persönlich hat der neue Cadillac ATS mächtig beeindruckt! Nie zuvor hätte ich erwartet, dass ein kleiner Cadillac derart lebendig und aktiv über unsere abwechslungsreichen Straßen bewegt werden kann.

Das ich mit meiner Meinung über den ATS nicht alleine liege, das zeigt eine kurze Presseschau:

Kollege Jens Meiners in der „Welt.de“

Fahrbericht : Cadillac ATS – Ernsthafte Kampfansage an BMW 3er - Nachrichten Motor - DIE WELT

Fahrbericht : Cadillac ATS – Ernsthafte Kampfansage an BMW 3er – Nachrichten Motor – DIE WELThttp://www.welt.de/motor/article109875716/Cadillac-ATS-Ernsthafte-Kampfansage-an-BMW-3er.htmlBisher hatten die US-Autobauer keine Chance gegen BMW, Audi und Mercedes. Das kann sich mit dem neuen Caddy ändern. Preislich liegt er schon auf dem Kampf-Niveau. Und das Fahrwerk ist hervorragend.

Die AutoBild über den „frischen US-Boy“:

Cadillac ATS: Fahrbericht - autobild.de

Cadillac ATS: Fahrbericht – autobild.dehttp://www.autobild.de/artikel/cadillac-ats-fahrbericht-3684825.htmlEgal ob SUV, Kompakt, Allrad oder Kleinwagen: Lesen Sie den passenden Winterreifen-Test auf autobild.de und fahren Sie sicher durch Eis und Schnee.

Und auch der Focus (wobei der Test mal wieder von SP-X kommt):

 


Fahrbericht: Cadillac ATS: Amerikanische Alternative – News – FOCUS Online – Nachrichten
Fahrbericht: Cadillac ATS: Amerikanische Alternative - News - FOCUS Online - Nachrichten

http://www.focus.de/auto/news/fahrbericht-cadillac-ats-amerikanische-alternative_aid_844232.htmlUnd Cadillac kann doch klein. Beweisen will die amerikanische Nobel-Marke dies mit der Mittelklasselimousine ATS, die sich mit kräftigem Vierzylindermotor und sportlicher Fahrwerksabstimmung gegen die süddeutschen Premium-Marken durchsetzen soll. Typisch amerikanisch ist die komplette Ausstattung des ATS.

 

 

Der „Kollege“ Meiners hat dem Cadillac ATS auch bei meinem Blog-Kollegen Jens Stratmann einen Beitrag gewidmet – imho – sogar deutlich lesenswerter als der Beitrag in der Welt – doch entscheidet selbst:

Angetestet: Cadillac ATS 2013 > Angetestet, Fahrberichte > Rad-ab.com

Angetestet: Cadillac ATS 2013 > Angetestet, Fahrberichte > Rad-ab.comhttp://www.rad-ab.com/2012/10/21/angetestet-cadillac-ats-2013/Im GM-Konzern ist auch nichts mehr, wie es mal war – oder angeblich noch ist. Opel, so heißt es nämlich, sei zuständig für Fahrdynamik, als letzte Hochburg deutscher…
opel-astra-opc-test-kritik-meinung-kaufen-01

Opel Astra OPC – Gefahren

Wer will schon Opel fahren? Okay, die Frage stellt sich mir ja nicht direkt – weil mich die Opel-Presseabteilung ja ignoriert. Ich kann es mir also erlauben, einfach mal so zu tun, als wollte ich gar keinen Opel fahren. Aber  zum Glück hat mein Kollege Jens einen guten Draht nach Rüsselsheim. Und so konnte er – und er wollte auch, den neuen Astra OPC fahren. Und ich komme in den Genuss seinen Fahrbericht lesen können.

😉

Wer also wissen will, wie sich der neue Opel Astra OPC so fährt, der sollte einfach rüber klicken zu „rad-ab.com“ – viel Spaß! 😉

Opel Astra OPC – der Sieg der Unvernunft! > Allgemein, Opel, Probefahrt, Sportwagen > Rad-ab.com

Opel Astra OPC – der Sieg der Unvernunft! > Allgemein, Opel, Probefahrt, Sportwagen > Rad-ab.comhttp://www.rad-ab.com/2012/09/05/opel-astra-opc-der-sieg-der-unvernunft/Sic itur ad astra! Na? Kein Latein gehabt oder den Leerstoff schon wieder vergessen? Frei übersetzt bedeutet das soviel wie: “So wird man Unsterblich!”. Das einzelne…