Smart-Studie Forease – Radikal-Roadster reloaded

Forease heißt eine neue Studie von Smart, die aufs Dach verzichtet und mit einem temporeichen Sonderstyling verzückt. Auch wenn diese Idee bei Smart nicht ganz neu ist, beeindruckt sie auch dieses Mal mit ihrem Will-haben-Faktor

Radikal offen und mit besonderer Lifestyle-Aura hat Smart seinen Fortwo in der Vergangenheit schon mehrfach in Szene gesetzt. Man denke nur an den ab 2002 in Kleinserie gebauten Crossblade oder die 2011 präsentierte Studie Forspeed. Ganz in dieser Tradition stellt der Mercedes-Ableger auf dem Pariser Autosalon (4. bis 14. Oktober) das Showcar Forease vor, das mit knackiger Speedster-Optik und einigen schicken Details Lust auf urbane Mobilität weckt.

Die Proportionen der Studie entsprechen weitgehend denen des Serien-Fortwos. Allerdings fällt die Frontscheibe des dachlosen Zweisitzers flacher aus. Auffällig ist die Lackierung in Metallicweiß, von der sich die grau lackierte Tridion-Zelle als auch neongrüne Akzente in Front, Heck und den großen Rädern abheben. Dank der Hutzen hinter den Kopfstützen, einer üppig dimensionierten Heckspoilerkante oder dem Diffusoreinsatz in der hinteren Schürze versprüht der Forease bereits im Stand einen Hauch Dynamik. Ausdrucksstarke LED-Leuchten vorne und hinten sowie die unauffälliger als beim Serienpendant ins Design integrierten Türöffner runden das schicke Styling ab.

Viel Weiß und neongrüne Akzente prägen auch den Innenraum, der als Besonderheiten ein oben abgeschnittenes Lenkrad sowie zwei kleine runde Farbdisplays anstelle der zentralen Lüftungsdüsen mittig im mit weißen Leder ausstaffierten Armaturenbrett bietet. Atmungsaktive Sitzbezüge, Wabenmuster in den Türinnenverkleidungen oder ein speziell designter Schaltknauf sind weitere Feinheiten des Wohlfühl-Interieurs. Viele Worte über den Antrieb verliert Smart übrigens nicht. Dieser sei, ganz im Sinne der künftigen Ausrichtung der Marke, schlicht elektrisch.

Mario Hommen/SP-X

Fahrbericht: Oben ohne mit dem neuen Fiat 124 Spider

Also als erstes muss ich mal eine Warnung aussprechen. Cabrio fahren ist nicht ungefährlich. Ohne den nötigen Sonnenschutz sieht man schnell aus wie ein gekochter Hummer und unschuldige Kollegen werden einfach mal origamiartig zusammengefaltet. Doch natürlich tut das dem Spaß keinen Abbruch. Die Tour mit dem neuen Fiat 124 Spider sollte in der Stadt der Liebe beginnen. Und auch wen…

Paris 2016: Die harte Realität

Mit einiger Verwunderung haben wir bereits vom Salon in Paris berichtet. Wo sie also schon bloß herkömmliche Modelle mit konventionellen Motoren und überschaubarer Technik feilbieten – was bekommt man als Kunde tatsächlich?

Und wir meinen jetzt abseits vollausgestatteter Presse-Testwagen, hochsubventionierter Firmenleasing-Kalkulationen, sondern: echte Autos, bezahlt mit echtem Geld.

Da wären: Nissan Micra, Suzuki Ignis, Opel Karl Rocks und Citroën C3. Alle fischen im Haifischbecken unter 15.000 Euro, alle wollen sie ein bisschen Lifestyle bieten, ein bisschen Show und eine gewisse Andersartigkeit zum Establishment.

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Bei genauerem Hinsehen fällt dir aber der Kitt aus der Brille.

Was dort mittlerweile für Materialien eingesetzt werden, macht sprachlos. Wir sind da jetzt wirklich keine großen Fetischisten, aber wenn eine ganze hintere Türtafel aus einem gepressten Stück Hartplastik besteht? Wir reden da jetzt gar nicht über Anfassqualität, Haptik, Geruch und Geräusch. Alleine so etwas anschauen zu müssen, ist eine Beleidigung – auch (und gerade!) für 15.000 Euro.

Ein bisschen Farbe, ein bisschen Stoff, ja vielleicht sogar etwas Design? Sicher, es kostet Geld. Aber ist es der Kunde nicht wert? Muss man wirklich den Gewinn derart optimieren, dass der Look zwar auf den ersten Blick „cool“ ist, er sich beim zweiten aber als totale Katastrophe entpuppt? Klar, wie oft fahren wir mit Passagieren, wer sitzt in seinem eigenen Auto schon oft hinten – das alles sind Argumente. Und der Hersteller nutzt sie, um schamlos den Preis hoch zu halten, ohne Gegenwert zu bieten.

Früher – und das meinen wir ernst – hat es das so noch nicht gegeben. Alleine, weil es nicht die Möglichkeit gab, solche großen Spritzguss-/Kunststoffformteile in einem Stück in Freiform herzustellen. Damals gab es vielleicht ein bisschen nacktes Blech zu sehen, doch immerhin war es dann: Abwechslung, bunt, fröhlich. Wer dagegen den hinteren Türgriff im Ignis zwei-, dreimal zumacht, der bekommt der Dreck aus dem offenporigen (!), weißen Kunststoff schon gar nicht mehr raus. Hauptsache aber, der Coffee-to-Go-Becher hat seine passgenaue Aussparung bekommen.

Und ja, mögen Karl und Ignis in einem wirklich preisumkämpften Segment antreten, gerade dem neuen Micra hätten wir mehr zugetraut. Von außen ist er ein sehr gelungener Wurf, auch die Fahrerposition sitzt wirklich gut. Feines Lenkrad, gute Ergonomie und vorne eben auch ansprechende Materialien. Nur hinten dann eben die gleiche Katastrophe wie bei einem Dongfeng. fabian-mechtel-paris-019-haptik-verarbeitung fabian-mechtel-paris-021-haptik-verarbeitung fabian-mechtel-paris-020-haptik-verarbeitung

Die wohltuende Ausnahme – und deshalb unser tatsächlich größtes Messehighlight – war der C3 von Citroën. Man muss ihn als geschmacksneutralen Cactus sehen, der all die genialen Ideen des großen Bruders in einen massenverträglichen Look gepackt hat. Hier stimmt wirklich alles: außen nett, tausendfach kombinierbar in den wildesten Farben. Innen mit feinen Bezugsstoffen (und große Auswahl bei selbigen), durchdachtem Armaturenbrett und aufmerksamen Details. Vor allem aber gutem Design und ansprechendem Material.

Kurz: der Citroën C3 ist einfach liebevoll gemacht.

Dieses Attribut geht den anderen Herstellern völlig ab. Der Rubel muss rollen, sonst zählt wenig. Dumm nur, wenn der Kunde irgendwann keine Lust mehr hat, einfach nur Geld für einen schönen Schein aus der Tasche gezogen zu bekommen, am Ende dann aber in der harten (Plastik-)Realität absteigen muss.

Ein bisschen Freude am Auto, ist das wirklich so schwer?

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Mercedes-Benz EQA, EQB, EQC, EQE, EQS, EQG. WTF?

Sie verstehen bei dieser Überschrift auch nur Bahnhof? Gut, ich will es Ihnen erklären. Möge ich indes unrecht behalten, aber die Nomenklatur der Stuttgarter bekommt eine neue Wendung. Trotz des überschaubaren Erfolgs der BMW-i Positionierung will man dem Dieselverdruss der Zukunft mit einer neuen Namensgebung entgegensteuern und anstatt einfach nur die elektrische Zukunft zu integrieren, wird diese erst einmal expressionistisch positioniert. Und waren Kevin und Chantalle auch mal Modennamen, wer heute damit gestraft wurde, der bedankt sich lebenslang bei seinen Eltern. So er es denn begreift. Der Pariser Automobil-Salon hat dem Diesel „tschüss, goodbye und au revoir“ gesagt. Die Zukunft wird elektrisch! Überall!

Q.E.D: EQA, EQB, EQC, EQE, EQS, EQG und WTF

Am E-Antrieb führt kein Weg vorbei, auch nicht in Stuttgart!

Sweetspot-Elektrifizierung

Will man TESLA und dem Wolfsburger Dieselfluch die notwendige und verdiente Aufmerksamkeit einräumen, dann kann am Elektromotor kein Weg vorbeiführen. Früher oder später steht am Ende des kostenaufwendigen Weges der Maximierung von Effizienz ein Kupferdraht gewickelter Drehstrommotor. Hubkolben sind mit einer absehbaren Zukunft verheiratet. Mögen auch schwere SUV, Nutzfahrzeuge und Langstrecke den Diesel noch ein paar Jahre am Leben halten, mögen die Kosten im Segment der Kleinstwagen den Benziner, mögen Kunstgriffe wie variable Kompression und multiple Aufladung die Effizienz der Verbrennungshelden noch ein wenig steigern. Am Ende der Reise zur maximalen Effizienz steht der E-Antrieb. Darin sind sich alle einig. Nur über das Zeitfenster lässt sich trefflich streiten.

Mercedes-Benz mag derzeit die jüngste Generation an Dieselmotoren besitzen, versteht aber den VW-Dieselgate-Skandal und die Bedrohung durch TESLA. Denn hier haben sich zwei Faktoren verbündet, die maximal widersprüchliche Segmente beeinflussen. Um der Gefahr Herr zu werden, muss der E-SUV zur Modellpalette der Stuttgarter stoßen.

Das E-SUV – Widersprüchlicher Elektro-Wahnsinn oder Zukunftsweg?

Kein Automobil-Hersteller überlebt, von Investitionen und Ausgaben getrieben, alleine. Es muss Geld in die Kasse gespült werden und da besetzt man die Nischen, die am verlockendsten sind. Und was lockt mehr Menschen in Showrooms als die aktuelle SUV-Palette. Das ist in Stuttgart nicht anders als im Rest der Republik. SUVs sind Umsatzbooster. Und umso verständlicher, genau hier das erste E-Auto der Premiummarke zu positionieren. Mit einer Sub-Brand,  die sich selbst kasteiend vom Markenkern entfernt, nur um fremde Ufer zu erobern, haben andere ihre teuren Erfahrungen machen müssen. i-schmerzlich will man Stuttgart nicht erleben. Drum nun die Weltpremiere des Mercedes „EQ“ SUV auf dem Automobilsalon in Paris.

Paris unter Spannung – E-Mobilität nicht mehr aufzuhalten!

Selbst E-Hater müssen neu konditioniert von der Messe in Paris gegangen sein. So ein Auftrieb für die Elektromobilität gab es schon lange nicht. Und Mercedes-Benz möchte sich mit dem eigenen Engagement gerne an der Spitze der Veränderung sehen. Ein E-SUV wird es in Serie geben. Noch in diesem Jahrzehnt. Aber das nur knapp. 2018? 2019? Herbst 2019? Wir sagen die Serienversion des E-SUV für die IAA 2019 voraus. Aber gut. Es wird kommen. 500 Kilometer Reichweite sind für den Daimler-Boss Zetsche das Minimum. Aber – auch ohne die ganzen Werte des Konzeptfahrzeuges zu wiederholen – es sind nur „Zahlen“. Zahlen, die einem zuvor schon klar waren. Weniger als 500 Kilometer? Das muss sich kein deutscher Hersteller mehr erlauben.

Viel spannender die Taktik der Stuttgarter. Ein SUV wird das erste in Serie angebotene E-Auto der Stuttgarter sein, bei dem die Reichweite nicht mehr für Angstschweiß unter klassischen Autokäufern sorgen soll. Man nennt es den Sweetspot. Das Segment, in dem nicht der Zwang die Kaufentscheidung fällt, sondern die Lust. Das Segment, in dem sich eine ideale Kombination aus Lösung und Aufwand finden lässt. Der Bereich, in dem der Preis nicht mehr die Hürde darstellt. Denn – soviel ist sicher – wenn Mercedes-Benz einen elektrischen GLC anbietet, dann wird dieser nicht den preislichen Einstieg darstellen, sondern eher im oberen Drittel angesiedelt sein. 65.000 €? Wir lassen diese Zahl mal hier so stehen. Kommentieren wollte das in Paris niemand.

Generation EG: Weltpremiere in Paris - Foto: SB-Medien Stefan Baldauf Guido ten Brink
Generation EG: Weltpremiere in Paris – Foto: SB-Medien Stefan Baldauf Guido ten Brink.

Aus dem GLC wird der Mercedes-Benz EQG

Es muss einen Zwang zur Namensgebung geben, der sich für eine klare Abgrenzung ausspricht und so hat Mercedes-Benz die Sub-Marke „EQ“ präsentiert. Die Elektromodelle der Stuttgarter werden „Elektrische Intelligenz“ verkörpern, so die Idee. Und man traut sich den Shift-Change nicht ohne Marketing-Kniffe zu. Ein neuer Name. Ein neues Jahrtausend. Eine neue Generation. Hoffentlich keine neue Chantalle.

Denn eines ist bereits heute klar: Der Mercedes-Benz EQG wird der Elektro-SUV. Der Mercedes-Benz EQA wird die elektrische A-Klasse und ein Mercedes-Benz EQS wird das Stuttgarter Gegenstück zum Tesla Model S. Nur wesentlich später. Und dann? Was passiert 2025? Was passiert, wenn die Baureihen elektrifiziert wurden? Wenn das kleine „d“ am Namensschild endgültig seinen Klebstoff verliert und in die Regale der Museen verschwindet? Dann wird man das EQ aufwendig zurück in den Markenkern der Stuttgarter „Benzen“ führen müssen.

Eine Wette auf die Zukunft

Ist EQ am Ende eine Wette? Mit der Chance, eine „Sub-Marke“ einfach wieder einzustampfen und zurück zum „Business as usual“ zu kehren? Ohne Experimente am Markenkern? Eigentlich kann das nicht sein. Denn auch wenn der Wandel spät kommt, er ist richtig. Nur ein wenig spät. Während man in Stuttgart derzeit nur eine Strategie und einen Namen vorweisen kann, stehen in Paris Elektroautos mit Reichweiten deutlich oberhalb der Angstschwelle. Und sie nennen sich Renault Zoe und Opel Ampera-e. Klingt ganz verständlich und überhaupt nicht nach Chantalle!

 

Paris 2016: Porsche 911 GT3 Cup

Schattenparker

Stell’ Dir vor, der neue GT3 ist da und keiner bekommt es mit. Was unglaublich klingt, ist in Paris dieser Tage passiert.

Denn wo die ganze Weltöffentlichkeit von ID, EQ, Amperä und der Rettung der Automobils im Allgemeinen spricht, musste man wohl auch bei Porsche kräftig ins Nachhaltigkeitshorn stoßen. Deshalb gehörte die große Bühne dem Panamera e-Hybrid. Ein bisschen elektrischer, ein bisschen stärker, ein bisschen sparsamer, ein bisschen infotainmender – was zu erwarten war.

Spannender indes: abseits im Schatten des Messestandes parkte der neue 911 GT3 Cup. Immerhin das meistverkaufte Motorsport-Fahrzeug aller Zeiten. 3031 Stück haben sie seit 1998 ausgeliefert, notierte die Pressemitteilung, in der der Rennwagen immerhin einen eigenen Absatz für sich beanspruchen durfte, während er in der Pressekonferenz des neuen Chefs Blume komplett unter den Tisch fiel.

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Warum seine Präsentation aber so wichtig ist?

Weil es ganz normal der neue Straßen-GT3 ist!

Und die frohe Kunde ist nicht, dass wir schon ein paar Tage früher das neue Design des Serienautos sehen dürfen, das die montierten Stoßfänger des 911 Cup unverändert übernehmen wird, nein: es ist der Antrieb.

4.0 Liter. Sauger. Handgeschaltet.

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Also all’ das, wo beim 911R aktuell je nach Spezifikation bis zu einer dreiviertel Million Euro gezahlt wird. Nur wird der GT3 eben für jeden zu kaufen sein und nicht bloß an handverlesenes Wunschpublikum.

Die technischen Daten lesen sich derweil feinst. 3996 Kubikzentimeter Hubraum, erspielt aus 102mm Bohrung und 81.5mm Hub. Bekannt von den mächtigen Brüdern, doch: mehr Drehmoment. 480Nm weist das Datenblatt für den 911 Cup aus, das sind immerhin 20Nm mehr als bei GT3 RS und 911R. Die Spitzenleistung ist derweil auf 485PS gesunken, irgendeinen Kompromiss muss es beim Nockenprofil trotz ein- wie auslassseitiger Verstellmöglichkeit schließlich geben.

Erklärbar ist das sicher auch mit dem Drehzahlniveau. 8500 Touren sind es, die der neue Motor nur mehr drehen darf, die Spitzenleistung wird gar schon bei 7500 Umdrehungen erreicht. Zur Erinnerung: der alte 4.0er durfte 8000 mal pro Minute und gipfelte bei 8250, ebenda auch der kleine 3.8er aus dem Standard-Straßen-GT3, der allerdings dank des kleineren Hubs die magische 9000er-Marke feiern durfte.

Ein möglicher Schlüssel abseits eines anderen Nockenprofils durfte eine massive Verbesserung der Reibleistung sein. Im Ventiltrieb finden sich erstmals seit sehr langer Zeit wieder starre Schlepphebel. Diese sind dazu noch DLC-beschichtet, was sich mit „diamantgleichem Kohlenstoff“ übersetzen lässt und nicht nur unfassbar glatt, sondern ebenso widerstandsfähig ist. Dazu kommt ein neues Verfahren der Laufbahnbeschichtung des Aluminiumblocks. Man vertraut erstmals bei den GT3-Motoren auf ein neues PTWA-Verfahren, das zur Gattung des thermischen Plasmaspritzens gehört: RSW, also „rotating single wire“, bei dem ein rotierender Draht unter der Hitzeeinwirkung eines Gasplasmas verflüssigt wird und unter Druck auf die Zylinderwand gespritzt wird.

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Wer hier jetzt nicht mehr genau folgen konnte, dem sei gesagt: es ist der stabilste und dabei reibungsärmste Wasserboxer, der je die Werkshallen in Zuffenhausen verlassen hat.

Neu außerdem ist die Kurbelwelle mit zentraler Öleinspeisung, eine Zentrifuge zur besseren Entschäumung und damit weniger Panschverlusten im Kurbelgehäuse, eine optimierte Ölabsaugung in den Köpfen und eine mechanische Druckregelung der Ölpumpe.

Ach ja, die wunderbar breite Vorderachse des GT3 RS bekommt übrigens tatsächlich nur der Cup-Renner. Die Straßenversion bleibt bei der bekannten 1551mm breiten Spurweite vorne. Doch das macht gar nichts, schließlich wiederholen wir die wichtigsten Fakten der wichtigsten Neuvorstellung in Paris gerne noch einmal:

4.0 Liter. Sauger. Handgeschaltet.

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Paris 2016 – Mechthilds Stimmungsbild

Unser Rundgang über den Mondial de l’Automobile 2016

Es ist wie immer viel los in Paris. Bloß: Nur in der Stadt, nicht auf der Messe. Viele Hersteller sind gleich gar nicht gekommen. Ford etwa, Volvo, auch Mazda. Aber auch Bentley, Rolls-Royce oder Lamborghini. Eine Ausstellung mache keinen Sinn mehr, produziere im Verhältnis zu viele Kosten und man erreiche den Kunden heutzutage auf anderen Kanälen besser.

Recht haben sie. Wenn Livestreams von Weltpremieren und Pressekonferenzen dich daheim am Computer in die erste Reihe setzen, man Bild- und Informationsmaterial sowieso schon Wochen vorab in die Öffentlichkeit getickert hat, dann bleibt wirklich keine Notwendigkeit mehr, vor Ort zu sein. Zumal das Internet daheim zuverlässiger und schneller arbeitet, die Steckdose stets frei ist und der Kaffee ohne lange Wartezeit jederzeit in die Tasse läuft.

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Es gibt dann aber doch einen Grund, weshalb sich einer von uns das Getümmel dann doch immer antut: die Stimmung.

Papier und Präsentationen, pardon: keynotes, sind bekanntlich geduldig. Die Animationen und Werbefilmchen meist unfassbar aufwändig produziert, die technischen Daten atemberaubend und die Studien hochglänzend. Doch was dahinter passiert, wie es bei den Besuchern ankommt, wie sich der Rest der Marke präsentiert und vor allem positioniert – das kann man eben nur vor Ort spüren, wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, spazieren geht, beobachtet und auf sich wirken lässt.

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So zeigt sich der Salon in Paris dieses Jahr von einer sehr zwiespältigen Seite.

Was haben die Großen doch für eine Revolution angekündigt. Das neue, große, große Ding der Mobilität – Ideen, Visionen, Wahnsinn. Ein digitaler Fortriss in die Moderne, weg vom alten stinkenden Mief.

Allen voran Mercedes, „se fjudschör“ ist die neue Gebetsmühle vom schwäbischen Schnauzbartträger Zetsche, mit der Generation EQ werden die Schwaben alles revolutionieren, vernetzen, cloudbasieren und überhaupt. Am Ende steht ein hochbeiniges Etwas am Stand, das von schräg hinten wie eine Mischung aus Renault Talisman und Porsche Macan aussieht und vorne gleich gar kein eigenes Gesicht bekam. Basieren soll es auf dem GLC, den Innenraum der neuen A-Klasse vorwegnehmen und natürlich mit Reichweite wie Leistung bei völliger Emissionsfreiheit glänzen.

Nur es ist eben bloß ein Konzept. Irgendwas für die Zukunft. Vielleicht 2018. Oder aber erst 2019? Ansonsten gibt es: nichts. Nur warme Worte, ein nettes Lächeln und eben die unglaublich souverän machende Gewissheit, dass sie im Moment mit ihren herkömmlichen Verbrennern soviel Kohle scheffeln wie nie.

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„se fjudschör“? Gerne. Aber erst irgendwann, wenn sie die Kuh fertig gemolken haben.

Es geht dann schon soweit, dass die Stern-Entourage beim obligatorischen Rundgang ganz offen und unverhohlen die Designsackgassen der Konkurrenz verhöhnt. Das haben wir in dieser Form noch nicht erlebt – auch wenn die Kritik in unseren Augen vielleicht berechtigt erscheinen mag – aber es zeigt doch, dass man vielleicht auf einem gefährlich hohen Ross sitzt. Zumal wirkliche Innovation auch in Stuttgart nur in einer Ideenwelt stattfand, nicht auf der Straße und damit für den Kunden erwerbbar.

Das gleiche Problem trifft Volkswagen. Bei all den anderen Problemen, mit denen man in Wolfsburg derzeit zu kämpfen hat. Mit größter Spannung wurde das neue, den Dieselskandal vergessend machende Elektroauto erwartet, stattdessen gab es: ID. Ein ähnlich generisch dreinschauendes Vehikel wie der Mercedes EQ. Technische Daten interessieren tatsächlich wenig, denn sie sind zum Markstart 2020 und bei der Autonomisierung in 2025 wahrscheinlich massiv überholt.

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Daneben steht ein e-Golf mit nun 300km Zyklus-Reichweite, also gerade einmal 200 realen Straßenkilometern und ein e-up!, dem man zwar das neue Gesicht verpasst hat, die Technik aber gleich auf dem Stand von 2012 beließ. Glückwunsch! So geht Fortschritt, so kommt man aus der Krise und so schafft man beim Kunden, der heute ratlos vor seinem TDI steht, neues Vertrauen.

Ein Trauerspiel, wirklich. Wir hatten viel erwartet von VW. Bei den anderen Konzernmarken war es noch schlimmer. In Ingolstadt findet moderne Antriebstechnik gleich gar nicht statt. Man zeigt stattdessen einen Q5, den nur Experten vom Vorgänger unterscheiden können und 400 PS-starke Kompaktwagen. Seat: nichts. Skoda: nichts.

Bei BMW lackieren sie den i8 nun immerhin in einer neuen Farbe, der i3 bekommt einen stärkeren Akku, aber daneben macht sich ebenfalls Ratlosigkeit breit. Was haben sie damals Geld in die Hand genommen für ihre i-Baureihen. Tolle Konzepte, auf die Straße gebracht mit feiner Technik und großem Potenzial. Nun fehlt irgendwie der Mut. In die Breite schaffen sie es nicht, die Plugin-Modelle wirken allenfalls halbherzig und so richtig schafft man es nicht, die Technologie-Führerschafft von i3 und i8 in all die 2er, 3er und 5er zu packen. Ebenfalls: schade!

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Daneben war bei Opel die Hölle los. Der Ampera-e, oder Amperä – ganz wie man mag – war einer der Stars in Paris. 500 Kilometer elektrische Reichweite nach Norm bei bezahlbaren Preisen und (wirklich!) sofortiger Verfügbarkeit. Natürlich merkt man beim Styling und der Bedienung, dass es sich hier um einen Ami handelt, aber es ist weniger schlimm als beim Vorgänger und so wird der neue mit dem sperrigen Namen seinen Weg machen. Bei denen, die elektrisch fahren wollen.

Heimlicher Sieger in Paris aber war der Renault Zoe. Heimlich still und leise haben sie seinen Akku bei gleichbleibender Größe auf 41 kWh Kapazität aufgestockt und sorgen so für 400 NEFZ-Kilometer. Am Tacho des augenscheinlich unter eigener Kraft vorgefahrenen Ausstellers zeigten sich dann 300 km Reichweite, was angesichts der Preisklasse immer noch eine kleine Sensation ist. Denn: er kostet kaum 25.000 Euro.

Es geht also mit der Elektromobilität. Wenn man denn will. Und es geht heute. Der Rundgang in Paris hat aber deutlich gezeigt, dass man mit herkömmlicher 08/15-Technik einfach noch viel mehr Geld verdienen kann. Und augenscheinlich will. Die Versuche, das mit hochtrabenden Visionen zu kaschieren, sind leider nicht gelungen.

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Detailfotos: Mercedes-AMG GT C Roadster

Das ist keine Sitzprobe, denn sowas bringt dem Leser überhaupt nichts. Sitzproben sind Zeitverschwendung. Wenn man wissen will, was ein Auto kann, dann fährt man es. Wenn man wissen will wie ein Auto aussieht, reichen Fotos. Ohne Autor, ohne Redakteur. Einfach nur das Produkt der Begierde. Und hier ist es. Der neue Mercedes-AMG GT C Roadster. Fotos von der offiziellen Weltpremiere aus Paris.

Mercedes-AMG GT C Roadster – Die Mega-Galerie

Welcome to the Hypercar-Club: AMG!

Es ist nur ein Foto. Nein, nicht einmal. Es ist nur eine Silhouette. Die Andeutung einer Form und dennoch eine Nachricht, die im Kreise derer mit dem dicken Geldbeutel und der Lust am perfekten Sportwagen für leichtes Herzkammer-Flimmern sorgt. Mercedes-AMG bestätigt den Bau eines Hypercars. Also, kein Sportwagen, sondern ein Vierrad in der Kategorie darüber. Noch gibt es nur diese eine Zeichnung. Zweidimensional. Le Mans Gene sind sichtbar. Aber Formel 1-Technik soll es sein.

Die Erfahrung aus Jahren der Formel 1-Dominanz soll eingepackt werden in eine erotische Hülle mit vier Gummiwalzen. Nichts soll der Performance im Wege stehen. Wir sind sehr gespannt, denn eigentlich gibt es bislang nichts zu erzählen, abgesehen von der Bestätigung. Das Hypercar aus Affalterbach. Es kommt.

AMG gegen den Rest der Welt! Hypercar-Porno aus der schwäbischen Provinz?

Aston Martin RB 001, Bugatti Chiron, McLaren P1 und Ferrari La Ferrari – aufgepasst, die Schwaben kommen!

Und alles, was wir jetzt über E-Motoren, Hybridantrieb, Allradlenkung, aktive Aerodynamik und Turbolader-Anzahl schwadronieren können, wäre reine Spekulation. 1.000 PS oder mehr? 1 Kilogramm pro PS, oder weniger? WIR HABEN SCHLICHT KEINE AHNUNG! Noch hat niemand eine Ahnung. Wir wissen nur eines: Wenn das Mercedes-AMG Hypercar kommt, dann wird ein Statement sein. Denn dafür steht die Entwicklung der Marke AMG in den letzten 5-6 Jahren. Ein Erfolg jagt den nächsten. Dominanz wird etabliert. Kaum eine Sportwagen-Marke hat sich in den letzten Jahren derart neu positioniert, wie die Marke Mercedes-AMG. Ein C63 ist heute mehr als ein Boulevard-Racer und der AMG GT S ist die Wiedergeburt des klassischen Sportwagen-Traums, nur viel besser. Und mit AMG GT R und den ebenso frisch vorgestellten Roadster-Modellen wird Affalterbach zum Alptraum der Zuffenhauser und das muss man erstmal schaffen.

Wer mag da am AMG-Hypercar zweifeln?

Auto Salon Paris/Paris Motor Show, France, Paris, 28.09.2016: 2016 Mondial de L'Automobile - Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien
Die Mercedes-AMG Sportwagen-Familie bekommt ein Oberhaupt. Eines oberhalb des Mercedes-AMG GT3.
Auto Salon Paris/Paris Motor Show, France, Paris, 28.09.2016: 2016 Mondial de L'Automobile - Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien
Die Mercedes-AMG GT-Familie besteht aus Roadstern, Coupés und reinrassigen Racern. Und darüber rangiert schon bald ein Hypercar!
Auto Salon Paris/Paris Motor Show, France, Paris, 28.09.2016: 2016 Mondial de L'Automobile - Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien
Alles was wir wissen: Eine 2D-Form 😉

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

 

 

Renault Zoe R400 – Rüsselsheim aufgepasst

Erst kürzlich haben die Bayern von BMW den i3 mit einer Reichweite von 300 km vorgestellt – ein Schritt in die richtige Richtung. Aber erst mit dem Opel Ampera-E kann man auf den Gedanken kommen, ein E-Fahrzeuge als vollwertiges Substitut für einen Verbrenner anzusehen. Warum? Er bietet 400 km Reichweite und ist damit weitaus flexibler in seinem Einsatzbereich, als die bisherigen Stromer. Mittlerweile haben die Rüsselsheimer sogar auf 500 km hoch-korrigiert – was man so hört. Dementsprechend wollen die Franzosen natürlich mitziehen und präsentieren in Paris nun den Renault Zoe R400 mit 400 km Reichweite. Opel darf sich also auf einen deutsch-französischen Schlagabtausch gefasst machen. Read more

BMW Concept X2 – Nischenbesetzung

Die Bayern zeigen mal wieder etwas Neues: Diesmal – oh Wunder – ein Kompakt-SUV. Klar, schließlich boomt das Segment, wie kein zweites. Und da diese Nische scheinbar noch nicht gut genug besetzt ist, zeigt BMW auf dem Pariser Autosalon das BMW Concept X2. Es will mit eigenständigem Design gefallen und soll sich von den anderen X-Modellen differenzieren. Das Mittel: Anleihen an die Coupé Historie von BMW, womit  im Ergebnis ein sportliches, urbanes und kompaktes Konzept entstand. Hier kommen die Details. Read more

Livestream: Mercedes-Benz vom Automobilsalon in Paris

Mercedes-Benz Media Night: Weltpremiere – Mercedes-AMG GT C Roadster

Höhepunkt der Mercedes-Benz Media Night vor der Eröffnung des Pariser Automobilsalons wird die Weltpremiere des neuen Mercedes-AMG GT C Roadstersein. Der offene Zweisitzer ist das neueste Mitglied der AMG GT Familie. Tobias Moers, Geschäftsführer von Mercedes-AMG, gibt einen Ausblick auf neue AMG Modelle.

Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz: Weltpremiere Mercedes-Benz Showcar

Schon das Design des Mercedes-Benz Standes auf dem Pariser Automobilsalon verspricht grundlegende Neuigkeiten. Digitale Displays mit interaktiven Komponenten bilden den Rahmen für die Weltpremiere eines Mercedes-Benz Showcar, das einen konkreten Ausblick auf eine völlig neue Fahrzeuggeneration mit batterieelektrischem Antrieb geben wird. Weiter im Mittelpunkt: die Weltpremieren der electric driveVersionen des neuen smart fortwo, des smart fortwo cabrio und erstmals auch dessmart forfour. Somit ist smart die einzige Marke, die ihre komplette Modellpalette sowohl mit Benzinmotoren als auch mit Elektromotoren anbietet.

Mercedes-Benz Media Night – 28. September, 19:35 Uhr MESZ (nur Englisch)
Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz – 29. September, 11:00 Uhr MESZ (nur Englisch)

 

Autosalon Paris 2016: Spannungsspitzen und Stars

Ein Thema für Paris: Die Zukunft ist elektrisch. Allen voran will sich die Deutsche Automobil-Industrie von der elektrischen Seite zeigen. E-Premium nur von TESLA? Nicht mehr in der nahen Zukunft!

Die wichtigsten Highlights vom Pariser Automobil-Salon

Mittlerweile wird deutlich, der VW-Dieselskandal dient als Beschleuniger der Elektrifizierung. Für Mercedes-Benz, BMW und den Volkswagen-Konzern ist der Exit aus dem Diesel-Sektor keine Frage mehr. Den Vorsprung den man zudem an TESLA abgab, will an sich zurückholen und so werden die genannten Marken den Automobil-Salon in Paris für ein Feuerwerk der Elektromobilität nutzen. Mercedes-Benz wird einen Tesla-Gegner präsentieren, VW wird in naher Zukunft kaum mehr eine Baureihe ohne Elektrifizierung anbieten und bei BMW wird man sich Gedanken darüber machen müssen, ob die Idee der i-Marke wirklich richtig war? Steht nicht eine integrierte Philosophie der Antriebsalternativen am Ende besser da? Paris wird einen Ausblick auf die Elektro-Zukunft bringen. Bei der Schlagkraft der Premium-Hersteller darf man auf die Reaktionen der Vorreiter gespannt sein. Waren es doch Marken wir Mitsubishi und Renault-Nissan die mit der E-Mobilität mutig voran gegangen sind, während andere noch die Diesel-Emissionen manipuliert haben.

Der Automobil-Salon in Paris wird spannend. 

Die Weltpremieren von Paris im Überblick
• Audi A5 Coupé, A5 Sportback, Audi Q5

• BMW i8 Spyder, i8 Coupe, BMW X2
• Honda Civic Fließheck, Civic Type R
• Hyundai i30
• Infiniti QX50
• Kia Rio
• Land Rover Discovery
Mercedes -Benz E-Klasse All-Terrain
Mercedes-AMG GT Roadster / GT C
Roadster
• Nissan Micra
• Opel Ampera-e
• Porsche Panamera, Panamera –
Plug-in – Hybrid
Skoda Kodiaq
Smart ForTwo EV
Smart ForFour EV

 

Audi
Audi bleibt in Sachen Design vorsichtig. Wie schon beim Ende 2015 erneuerten A4 unterscheidet sich auch dessen SUV-Ableger Q5 erst auf den zweiten Blick von seinem Vorgänger. Unter dem etwas schneidiger gepressten Blech gibt es allerdings einen neuen Spar-Diesel mit 48-Volt-Bordnetz, einen Garagenfahrt-Assistenten und Laser-Matrix-Licht. Auch ein Plug-in-Hybridantrieb ist geplant, allerdings erst für Ende 2017. Preise für den neuen Q5 sind noch nicht veröffentlicht.

Neben dem trendigen Mittelklasse-SUV hat Audi auch die A5-Coupés beim Modellwechsel eher vorsichtig angefasst. Zwei- und Viertürer (Sportback) bleiben ihrer bewährten Linie treu, sollen dank Leichtbau und neuer Motoren allerdings deutlich sparsamer werden.

Alfa Romeo
Mit dem Namenszusatz Veloce präsentiert Alfa Romeo zwei sportliche Antriebsversionen der neuen Giulia. Neben einem 210 PS starkem Diesel wird es künftig einen Zweiliter-Turbobenziner mit 280 PS geben. Beide Motorvarianten werden als eigenständige Untermodelle mit dem Namenszusatz Veloce angeboten und verfügen unter anderem über spezielle Stoßfänger, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Diffusorheck mit Doppelendrohrauspuff sowie Xenon-Schweinwerfer.

BMW
Messepremiere feiert der geliftete BMW 3er GT. Der Fließheck-Gran-Turismo erhält neue Materialien für die Cockpitgestaltung, ein überarbeitetes Infotainment-System und serienmäßig LED-Scheinwerfer sowie eine neue Rückleuchtengrafik. Neu im Motorenprogramm ist der um 6 PS auf 165 kW/224 PS erstarkte und rund 47.000 Euro teure 325d, der in Kombination mit der nunmehr serienmäßigen Achtgang-Automatik einen halben Liter weniger Kraftstoff als bisher konsumieren soll.

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Citroen
Mit dem neuen C3 bringt Citroen wieder Farbe in die Kompaktklasse. Das weltweit wichtigste Modell der Marke orientiert sich in der Neuauflage am kreativen C4 Cactus, trägt ähnliche Airbump-Seitenschoner und ein einprägsames Kühlergrillgesicht mit zusammengekniffenen Scheinwerferaugen. Auch im Innenraum versuchen sich die Franzosen von der eher biederen Konkurrenz abzuheben, bauen etwa eine Selfie-Kamera hinter den Innenspiegel. Nur beim Antrieb ist alles beim Alten geblieben: Statt Elektromotoren gibt es die bekannten Dreizylinderbenziner und den Vierzylinderdiesel. Preise stehen noch nicht fest.

Dass man bei Citroen wieder stärker auf das avantgardistische Erbe zurückgreifen möchte, zeigt auch die Studie CXperience. Die 4,85 Meter lange Fließhecklimousine mit reduziertem Innendesign deutet auf den Nachfolger der Flaggschiffe C5 und C6 hin.

Dacia
Die rumänische Renault-Tochter zeigt die überarbeitete Logan/Sandero-Familie. Gleich vier Modellvarianten werden damit aufgefrischt: Sandero, Sandero Stepway, Logan und Logan MCV. Auffälligste Änderung ist ein neuer Kühlergrill, bei dem ein wabenförmiges Gitter die bisherige Querspangen-Optik beerbt. Darüber hinaus wurden die Scheinwerfer neu gestaltet, die fortan ein integriertes LED-Tagfahrlicht am äußeren Rand bieten. Auch für die Rückleuchten verspricht Dacia eine auffälligere Grafik. Darüber hinaus wurden für alle vier Baureihen die Innenräume aufgefrischt. Neben neuen Materialien kündigen die Franzosen neue Komfortdetails an. Schließlich will die Billigmarke mit rumänischen Wurzeln auch neue Antriebsvarianten für Sandero und Logan einführen.

Ferrari
Die Italiener präsentieren eine offene Version des Supersportlers LaFerrari. Das limitierte Cabrio wird mit einem Hardtop aus Carbon und Softtop ausgestattet, hat einen V12-Motor mit 588 kW/800 PS sowie einen E-Motor mit 120 kW/163 und kommt entsprechend auf eine Gesamtleistung von 708 kW/963 PS. Wie viele Exemplare man bauen will, wie die genaue Spezifikation und der Name des Hybridsportlers sein werden, verrät Ferrari noch nicht, nur das er bereits ausverkauft ist.

Der familientaugliche GTC4 Lusso V12 kam bei Ferrari-Kunden derart gut an, dass die Italiener nun eine V8-Version in Aussicht stellen. Einen relativ konkreten Ausblick gibt die Studie GTC4 Lusso T, mit einem 610 PS starken 3,9-Liter-V8-Turbomotor. Der Spurt von null auf 100 km/h dürfte in wenig mehr als drei Sekunden zu absolvieren sein, die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits der 300 km/h.

Ford
Ford vollzieht einen Strategiewechsel in der Kleinstwagenklasse. Die Kölner ersetzen den dreitürigen Kleinstwagen Ka durch einen geräumigeren Fünftürer. Der Neue kommt unter dem Namen Ka+ für knapp 10.000 Euro in den Handel. Punkten will er vor allem mit seinem ordentlichen Platzangebot auf rund vier Metern Länge. Unter der Motorhaube gibt es dem preissensiblen Segment entsprechend Hausmannskost: zwei 1,2-Liter-Saugbenziner mit wahlweise 52 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS. Wer eine schönere Optik und mehr Fahrspaß will, wartet auf die neue Generation des Fiesta, die 2017 mit größeren Abmessungen und gewachsenem Anspruch auf den Markt kommt.

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Honda Civic
Er ist eine der dienstältesten Baureihen auf dem Markt: der Honda Civic. Anfang 2017 kommt in Europa bereits die zehnte Generation des kompakten Japaners auf den Markt. Die Neuauflage präsentiert sich trotz des weiterhin ungewöhnlich geschnittenen Hecks insgesamt weniger futuristisch als die extrovertierten Generationen neun und acht. Das liegt auch an den neuen Proportionen: Die Länge wuchs um gleich 13 Zentimeter auf nunmehr 4,50 Meter, womit Civic fast schon eine Klasse höher antritt als bisher. Das verspricht mehr Platz für die Insassen, auf die praktischen Kinosessel-Sitze hinten muss der Käufer aber künftig verzichten. Für den Antrieb gibt es zwei neue Turbobenziner mit 1,0 und 1,5 Litern Hubraum, die auf 95 kW/129 PS beziehungsweise 134 kW/182 PS kommen. Wirklich prunken will der Honda mit seinen zahlreichen serienmäßigen Assistenzsystemen, darunter ein Kollisionswarner, ein Spurhalte-Automat und ein Toter-Winkel-Radar. Zum Inklusivpaket gehören noch Rückfahrkamera fürs sichere Ausparken und eine Verkehrszeichenerkennung. Preise sind noch nicht bekannt.

Hyundai
Entwicklung in Korea, Feinschliff in Europa: Nachdem Hyundai bereits beim aktuellen i30 Ambiente und Qualitätseindruck auf hiesiges Niveau gehievt hat, soll der Neuauflage dies nun auch in Sachen Fahrdynamik gelingen. Das zumindest war die Aufgabe der Ingenieure im Entwicklungszentrum Rüsselsheim, wo der Kompakte fit für Europa gemacht wurde. Und schon das Design ist schnittiger: Der i30 ist ein wenig länger und breiter geworden, dafür in der Höhe eine Idee geschrumpft, was insgesamt für einen sportlicheren Auftritt sorgt. Verstärkt wird das durch eine leicht nach hinten versetzte A-Säule und die daraus resultierende längere Motorhaube. Die Schulterlinie steigt dynamisch nach hinten an. Neu im Antriebsportfolio ist ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS, mit dem die Koreaner sich auch in Sachen Motorisierung der europäischen Mode anpassen. Preise stehen noch nicht fest.

Jeep
Die amerikanische Geländewagenmarke stellt ihr Kompakt-SUV Renegade als Sondermodell Desert Hawk vor. Neben dieser robuster angehauchten Version zeigt der Offroad-Spezialist zudem erstmalig für den Renegade den 120-PS-Basisdiesel in Kombination mit Doppelkupplungsgetriebe.

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Kia Rio
In der hart umkämpften Kleinwagenklasse will sich der Kia Rio künftig selbstbewusster behaupten. Vor allem am Design wurde für die Neuauflage gefeilt: Die Front ist breiter und aggressiver, mit längerer, nicht mehr so steil ansteigender Motorhaube. Der Radstand ist gestreckt, die aufrechtere C-Säule und mehr Kanten am Heck lassen den Fünftürer markanter wirken. Unter der Motorhaube des 4,07 Meter langen Kleinwagens werkelt erstmals der neue Dreizylinder-Turbobenziner mit wahlweise 73 kW/100 PS oder 88 kW/120 PS. Dazu kommen zwei Vierzylinder-Saugbenziner und erneut ein Diesel. Die Produktion des neuen Modells soll Ende 2016 zunächst für Europa beginnen.

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Land Rover
Die britischen Offroad-Spezialisten fahren mit der Erneuerung ihrer Modellpalette fort. Gut zwei Jahre nach dem Discovery Sport kommt nun der größere, technisch nicht verwandte Discovery zu Premiere-Ehren. Auch in der fünften Auflage behält der große Allrader seine typischen Designmerkmale bei: So trägt er im Dach weiterhin die auffällige Stufe auf Höhe der Fondsitzbank, ebenso von den Vorgängern bekannt ist die schräg nach vorne gerichtete C-Säule. Bei der Frontgestaltung orientiert sich der Discovery mit seinen schmalen Scheinwerfern nun jedoch stärker am Lifestyle-SUV Evoque. Für den Antrieb kommen unter anderem die Vierzylinderdiesel der Marke in Frage, dazu wird es wohl weiter einen V6-Selbstzünder geben. An Technik-Highlights gibt es unter anderem Laserlicht oder die „transparenten Motorhaube“. Das kamerabasierte System soll dem Fahrer bei Geländepassagen das Terrain direkt vor dem Fahrzeug zeigen.

Lexus
Die edle Toyota-Tochter setzt in Europa voll auf das SUV. Nachdem den Limousinen der Marke hierzulande eher übersichtliche Verkaufserfolge zuteil wurden und auch der Hybridantrieb als Alleinstellungsmerkmal nicht zündete, sollen es nun die Crossover richten. Wie das dritte Modell unterhalb von NX und RX aussehen könnte, zeigt in Paris die Studie UX.

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Mercedes
Mehr Lifestyle, weniger Transporter: Das T-Modell der Mercedes E-Klasse eignet sich zwar weiterhin für schnöde Transportaufgaben – immerhin fasst der Kofferraum bis zu 1.820 Liter -, will aber darüber hinaus durch gediegene Eleganz gewürzt mit einer Prise Sportlichkeit überzeugen. Bis zu B-Säule gleicht der Kombi der Limousine; die dahinter modisch abfallende Dachlinie und die stärker geneigte Heckscheibe tragen deutlich zu schnittiger Dynamik bei. Das Heck mit den breiten Schultern und horizontalen Akzenten wie den schmalen Rückleuchten oder der verchromten Griffleiste ist jetzt um einiges präsenter als zuvor. Wer es besonders kernig mag, kann künftig die „All-Terrain“-Variante im Offroad-Stil à la Volvo XC70 und Co. wählen.

Zum Markstart stehen zwei Benziner und ein Diesel zur Wahl, die bereits aus dem Stufenheckmodell bekannt sind: Der E 200 (135 kW/184 PS) und E 350 (155 kW/211 PS) sowie der E 220 d (143 kW/194 PS). Im vierten Quartal folgen E 200 d (110 kW/150 PS), der Sechszylinder-Diesel E 350 d (190 kW/258 PS) und der Sechszylinder-Benziner E 400 4matic (245 kW/333 PS). Noch stärker ist die veredelte Version von Mercedes-AMG: Das E 43 4matic T-Modell mit 295 kW/401 PS starkem 3,0-Liter-V6-Biturbo ist ebenfalls ab viertem Quartal erhältlich. Auch die Innovationen der E-Klasse Limousine sind an Bord, serienmäßig beispielsweise der aktive Bremsassistent, der autonom bremst und auch Fußgänger erkennt. Darüber hinaus sind die teilautonome Funktion „Drive Pilot“ und das automatische Einparken von außen per Smartphone-App auf Wunsch an Bord.

Hingucker am Pariser Stand der Schwaben dürfte trotzdem die Roadster-Variante des Mercedes-AMG GT sein. Mit Stoffverdeck und mindestens 350 kW/476 PS aus acht Zylindern tritt der offene Zweisitzer ab dem kommenden Frühjahr gegen das Porsche 911 Cabrio an. Mit dem 410 kW/557 PS starken Top-Modell GT C Roadster rückt der AMG-Renner auch leistungsmäßig an das stärkste Modell der Konkurrenz aus Zuffenhausen heran. Außer mit der Mehrleistung wartet die Spitzenvariante unter anderem mit aktiver Hinterachslenkung, elektronisch gesteuertem Hinterachs-Sperrdifferenzial und adaptivem Sportfahrwerk auf. Zu den Preisen der Roadster-Familie sagt Mercedes-AMG noch nichts, er dürfte aber deutlich über dem des GT Coupés liegen, das mindestens 116.400 Euro kostet.

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Mitsubishi
Mit der Studie GT-PHEV Concept gibt Mitsubishi einen Ausblick auf die nächste Generation seiner Hybrid-SUV. Darüber hinaus soll die Studie die künftige Designlinie der Marke zeigen. Für den Antrieb des großen Crossovers sorgt eine Kombination aus einem Verbrennungsmotor und drei Elektromotoren, die im Zusammenspiel auch einen Allradantrieb erzeugen. Die japanische Marke will mit der Studie ihre Kompetenz bei elektrischen Antrieben zeigen. In die gleiche Kerbe schlägt die bereits von anderen Messen bekannte Studie eX, ein kompakte SUV mit reinem Elektroantrieb.

Nissan Micra
Der Nissan Micra will in der neuen Generation wieder Ford Fiesta, Opel Corsa und VW Polo angreifen. Der japanische Hersteller verabschiedet sich dafür bei der Neuauflage vom Konzept eines Weltautos für alle Märkte. Der neue Kleinwagen kommt deutlich dynamischer daher als der biedere Vorgänger und wird wohl auch preislich eine Stufe höher positioniert als die aktuelle Generation.

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Opel Ampera-e
Nach dem Scheitern des E-Mobils Ampera wagt Opel nun den Neustart im Elektroauto-Segment – und zwar mit Mega-Reichweite. Mehr als 400 Kilometer weit soll der neue Ampera-e pro Akkuladung kommen, mehr als jedes andere E-Auto im Volumensegment. Der Motor ist mit 150 kW/204 PS relativ stark ausgelegt, macht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 150 km/h möglich. Angesichts der vielversprechenden Werte ist der Preis des möglichen E-Auto-Revolutionärs besonders spannend – er wird noch auf der Messe genant. Das Schwestermodell Chevrolet Volt kostet in den USA umgerechnet 34.500 Euro.

Konventionell motorisiert aber ungewöhnlich gestaltet fährt der Opel Karl Rocks vor. Die im Offroad-Design gehaltene Variante des Budget-Kleinstwagens ist ab dem Ende des Jahres bestellbar. Preise sind noch nicht bekannt.

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Peugeot
Klassisches SUV statt unkonventioneller Crossover: Peugeot macht seinen 3008 bei der Neuauflage massentauglicher. Dazu erhält das kantig gestaltete Kompaktmodell modernste Cockpit-Technik. Die Van-Elemente des Vorgängers sind verschwunden, stattdessen orientiert sich die zweite Generation optisch nun stärker an Segments-Bestsellern wie Nissan Qashqai, VW Tiguan und Ford Kuga. Auch technisch wird aufgerüstet: Zum ersten Mal in der Markengeschichte gibt es einen aktiven Tempomat mit Bremsfunktion, dazu kommt ein aktives Spurhaltesystem, das selbsttätig Lenkkorrekturen vornimmt. In puncto Motoren bleibt es aber zunächst bei alten Bekannten: Das Portfolio umfasst aufgeladene Dreizylinder mit bis zu 96 kW/130 PS, ein 121 kW/165 PS starker Vierzylinder sowie Diesel mit einer Leistungsbandbreite von 74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS. Zum 3008 gruppiert sich künftig noch ein zweites Peugeot-SUV. Denn der bisher als Kompakt-Van auftretende 5008 gibt sich nun auch zumindest optisch als kerniger Geländegänger. Allradantrieb gibt es zwar auch bei ihm nicht, dafür aber robuste Beplankungen, sieben Sitzplätze und richtig viel Platz.

Porsche
Eine Generation reichte Porsche, um sich mit dem Panamera in der Limousinen-Oberklasse zu etablieren. Die Neuauflage soll nun mit schlankerem Design, geringerem Gewicht und jeder Menge Hightech den Erfolg festigen. Motorenseitig wartet das Fließheck zunächst mit drei neuen Turbo-Aggregaten auf: Den leistungsmäßigen Einstieg macht ein 4,0 Liter großer V8-Selbstzünder mit 310 kW/422 PS, knapp darüber rangiert der 324 kW/440 PS starke V6-Benziner. Für einen niedrigen CO2-Flottenausstoß soll das 340 kW/462 PS starke Plug-in-Hybridmodell mit seinem Normverbrauch von 2,5 Litern sorgen. Vorläufiges Topmodell ist der Panamera Turbo, dem ein neu entwickelter V8 mit 404 kW/550 PS Beine macht. Das Fahrwerk kann nun auf Wunsch richtig komfortabel, wird auf Knopfdruck aber extra steif und sportlich. Dazu gibt es eine aktive Wankstabilisierung und eine Hinterachslenkung, die den Viertürer in der City handlicher und außerorts agiler machen soll. Doch damit nicht genug: Auf Wunsch gibt es Keramikbremsen, eine Burmester-Soundanlage mit 21 Lautsprechern, ein Abstands-Tempomat, der in Zusammenarbeit mit dem Navigationssystem bis zu drei Kilometer nach vorne schaut und schon weiß, dass ein Tempolimit kommt, ehe man das Schild überhaupt sehen kann, eine Smartphone-Anbindung, die es sogar erlaubt, Navigationsziele drahtlos vom Handy ans Auto zu schicken, und so weiter und sofort. Entsprechend teuer ist der S-Klasse-Konkurrent: 116.954 Euro werden mindestens fällig.

Renault
Nachdem der Kompakt-Van Renault Scénic bereits im Frühjahr in Genf Premiere gefeiert hat, steht in Paris nun die Langversion Grand Scénic. Wie sein kleiner Bruder setzt das auf 4,63 Meter gewachsene Familienauto optisch stark auf moderne SUV-Elemente. Statt der bisherigen Einzelsitze bietet der große Kompakt-Van hinter den Vordersitzen nunmehr eine asymmetrisch geteilte Rückbank, deren beide Hälften sich unabhängig in der Länge verschieben lassen. Zusätzlich bietet der Grand zwei optionale Sitze, die sich im Kofferraumboden verstecken lassen. Wie beim kleinen Scénic umfasst das Motorenangebot zwei Turbobenziner mit 84 kW/115 PS und 96 kW/130 PS sowie drei Dieselaggregate mit 81 kW/110 PS, 96 kW/130 PS und 118 kW/160 PS.

Seat
Weil ihr neues Kompakt-SUV Ateca die Markteinführung bereits hinter sich hat, promotet Seat seinen Hoffnungsträger in Paris mit einem mattolivgrünen Showcar, dessen Komponenten künftig durchaus in die Optionslisten Einzug halten könnten. Untenrum ist der Allrader etwas robuster ausgelegt, wie etwa seine Frontschürze mit angedeutetem Unterfahrschutz unterstreicht. Der militärische Außenanstrich soll weniger empfindlich sein als Standardlack, während die grobstolligen Reifen selbst mit schlammigem Untergrund gut zurechtkommen dürften. Das Naturfarbthema der Außenhaut setzt sich im Innenraum übrigens fort. Neben Wildledersportsitzen gibt es dort zudem noch dicke Gummimatten. Antriebsseitig kommt bekannte Serientechnik zum Einsatz.

Skoda
Tiguan in groß: Skoda legt mit dem Kodiaq ein neues SUV-Flaggschiff auf. Mit 4,70 Metern ist der Fünf- bis Siebensitzer 20 Zentimeter länger als sein Wolfsburger Technik-Bruder und stößt so locker ins Mittelklasse-Segment vor. Mit einem Einstiegspreis von rund 24.000 Euro ist der Tscheche zudem günstiger. Markentypisch sind auch die originellen Ausstattungs-Extras wie ein Mikrophon, mit dem der Fahrer Infos an die Mitreisenden gibt. Oder der automatisch ausfahrende Türkantenschutz, der 90 Prozent aller Lackschäden beim Öffnen in Parklücken verhindern soll. Unter der Haube findet sich Vertrautes. Zwei Diesel und drei Benziner stehen zur Wahl, allesamt aus anderen Modellen der VW-Familie bekannt. Der günstigste Alaska-Bär wird vom 1,4-Liter-Benziner befeuert, der immerhin 92 kW/125 PS an die Vorderräder schickt.

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Smart
Rund zwei Jahre nach der Benziner-Version kommt nun auch der elektrisch angetriebene Smart auf den Markt. Erstmals nicht nur als zweisitziges Fortwo-Coupé und als Cabrio, sondern auch als Forfour mit vier Sitzen. Der Elektromotor der „Electric Drive“-Modelle leistet 60 kW/81 PS und wird von einem 17,6 kWh starken Akku gespeist. Die Reichweite steigt gegenüber dem Vorgänger nur unwesentlich auf 160 Kilometer, dafür soll das Laden nun deutlich schneller gehen. Die Preise starten bei 21.940 Euro und damit 1.740 Euro unter denen des Vorgängers.

Ssangyong
Der koreanische Autohersteller Ssangyong gibt einen seriennahen Ausblick auf sein für 2017 erwartetes SUV-Modell Rexton. Die Studie LIV-2 ist die Weiterentwicklung einer bereits 2013 gezeigten Studie und soll gleichzeitig die neue Designsprache der Marke vorstellen. Das größte SUV der Marke wird demnach auf gut fünf Meter wachsen und edler auftreten als zuletzt. Für den Antrieb – so viel ist schon bekannt – wird es neben einem 2,2-Liter-Diesel auch einen 2,0-Liter-Turbobenziner geben. Allradantrieb ist zumindest optional zu haben. Wer will, kann das große SUV auch mit dritter Sitzreihe ordern.

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Suzuki
Suzuki hat mit dem SX4 das Mini-SUV-Segment erfolgreich mitbegründet, mit dem Ignis könnte das nun eine Klasse tiefer erneut gelingen. Denn mit nur 3,70 Metern Länge ist der Crossover deutlich kürzer als die üblichen Mini-SUV. Für den Antrieb gibt es unter anderem einen 1,2-Liter-Benziner. Preise für den Anfang 2017 startenden Fünftürer sind noch nicht bekannt.

Zudem zeigt Suzuki den SX4 S-Cross, dem man zur Mitte seines Lebenszyklus eine komplette Gesichtsoperation verpasst hat – Facelift wäre da deutlich untertrieben. Fehlte es dem SX4 zuletzt optisch ein wenig an Präsenz, tritt die geliftete Version mit wuchtigem Kühlergrill und zwei Powerdomes auf der Motorhaube nun deutlich selbstbewusster auf. Neues Basistriebwerk ist ein 1,0 Liter großer Dreizylinder-Benziner mit Turboaufladung und 82 kW/111 PS, darüber rangiert ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS. Allradantrieb gibt es nur für den stärkeren Benziner und gegen Aufpreis. Serienmäßig ist die Technik bei der unverändert angebotenen 1,6-Liter-Dieselvariante (88 kW/120 PS) an Bord. Der Startpreis liegt bei 19.790 Euro.

Toyota
Toyota steigt in den boomenden Markt für kleine SUV ein – und wirft gleich auch noch seine stilistische Zurückhaltung über Bord. Mit dem für Anfang 2017 erwarteten Mini-Crossover C-HR greifen die Japaner direkt Nissan Juke und Co. an. Die technische Plattform stammt vom Prius, entsprechend gibt es auch einen Hybridantrieb. Alternativ ist ein kleiner Turbo-Benziner zu haben. Punkten will der Neuling auch mit umfangreicher Sicherheitsausstattung. Preise nennen die Japaner noch nicht.

Mit aufgefrischter Optik und mehr Ausstattung kommt bereits im Herbst der Toyota GT86 auf den Markt. Den Vortrieb übernimmt weiterhin der 2,0-Liter-Boxermotor mit 147 kW/200 PS. Dank neuer Fahrwerksabstimmung mit veränderter Federung und Dämpfung soll sich der GT86 agiler fahren. Der Preis steigt um rund 1.000 Euro auf 30.000 Euro.

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VW
Mit einer Studie geben die Wolfsburger einen Ausblick auf fünf neue Elektroautos. Das Concept Car soll trotz kompakter Abmessungen Platz wie in der Mittelklasse bieten, die Reichweite wird mit 400 bis 600 Kilometern angegeben. In Serie könnte der Kompaktwagen ab 2019 gehen. VW nimmt ihn enorm wichtig, sieht ihn in einer Reihe mit Käfer und Golf.

Ford, Volvo und Mazda sparen sich den Auftritt in Paris. Auch ein Zeichen der Zukunft. Noch halten sich Automobil-Messen als Publikumsmagnete und Kommunikationsanlässe, aber wie lange noch? Auch dazu wird es nach der Messe von Paris neue Stimmen geben.

 

 

 

 

 

 

(Mit Material von SP-X (Holzer))

Weltpremiere: smart electric drive

Wir durften bereits mitfahren, jetzt steht der smart mit dem Elektro-Herzen vor der offiziellen Weltpremiere. Bereits vor der Messe in Paris alle wichtigen Fakten zum neuen smart electric drive auf autohub.de!

Weltpremiere: smart electric drive

Stadtfloh mit Herzschrittmacher

Von Anfang an als perfektes Stadtauto erdacht, hat sich auch der smart den Zwängen der automobilen Evolution unterwerfen müssen. Mittlerweile teilt er sich die Plattformen mit einem französischen Zwilling und ein wenig in die Breite gegangen ist er auch. Das soll aber nicht hinderlich sein, denn ganz nebenbei hat er auch an Komfort und Alltagsnutzen zugelegt. Und jetzt gibt es auch wieder eine Variante mit Elektromotor.

Preise, Leistung, Ausstattung – alles zum neuen smart electric drive

Wenn der neue smart Anfang 2017 die europäischen Straßen erobert, wird man ihn in drei Karosserie-Varianten erhalten. Den „Klassiker“ fortwo, den kleinen Zweisitzer. Dazu die Cabriolet-Variante des fortwo und, und das ist neu, der smart wird erstmalig auch als Viertürer und Fünfsitzer in der elektrischen Antriebsvariante erhältlich sein.

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Sein E-Motor hat 60 kW und die von der Deutschen Accumotive stammenden Batteriezellen besitzen eine Kapazität von 17.6 kWh. Damit sind die wichtigsten Fakten für ein E-Mobil eigentlich genannt. Fast. Denn spannend ist der kommende Schnelllader, den smart 2017 als Option anbieten will. Mit den dann anliegenden 22 kW wird sich der elektrische Stadtfloh binnen 45 Minuten laden lassen. Sein 160 Nm starker E-Motor läuft damit dann binnen einer sehr überschaubaren Wartezeit zu Höchstform auf. Für die elektrische Reichweite sind derzeit 160 Kilometer nach NEFZ-Norm genannt. Bei der Höchstgeschwindigkeit sind 130 km/h angesagt.

Natürlich wird man den Elektro-smart auch per App am Smartphone überwachen können, vorheizen und kühlen und wer besonders effizient unterwegs sein möchte, kann dies per ECO-Modus tun. Eine Besonderheit dürfte auch die Rekuperation per Radarsensor sein. Den vorausfahrenden Verkehr im Blick, kann der smart so die Rekuperationsstärke selbst steuern. Das lässt den Raum für maximale Effizienz. Ausrollen oder rekuperieren, je nach Situation.

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Auf den Markt kommt der neue smart electric drive im übrigen zuerst in den USA – bei uns wird der elektrische smart (fortwo) ab 21.940 € erhältlich sein! 

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C, S oder R? Mit oder mit ohne Dach? Die AMG GT Familie

Paris, die Stadt der Liebe. Paris, die Stadt, in der in Kürze die Weltpremiere des Mercedes-AMG GT Roadsters gefeiert wird. Mercedes-AMG erweitert die potente Familie der Sportwagen dabei nicht nur um eine, zugegeben erwartete, Roadster-Variante, sondern auch um eine weitere Leistungsstufe. Zwischen S und R hat man noch ein C geschoben. Das macht die Sache nicht übersichtlicher, aber spannend!

Weltpremiere

Mercedes-AMG GT C Roadster (557 PS) und Mercedes-AMG GT Roadster (476 PS)

Die vier schnellen Brüder: Mercedes-AMG GT, GT S, GT C und GT R und zwei davon nun auch ohne Dach!

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Mercedes-AMGT GT Roadster (ohne C!).

Es ist eine Doppel-Premiere. Zum einen die erwartete Roadster-Variante des AMG GT. Ohne Dach wird aus dem Sportwagen ein Frischluft-Sportstudio mit dem Reiz der sexy Linienführung. Dass der Verlust eines festen Dachs den Basispreis anhebt, mag im Widerspruch zur Menge des verbauten Blechs stehen, gehört aber zum Spiel mit den Reizen. Als Mercedes-AMG GT Roadster ist der Affalterbacher Sportwagen nun endgültig zur Alternative für Käufer Zuffenhausener Sportwagenkultur erwachsen. Eine ganze AMG GT Familie ist da erwachsen. Ein weiteres Modell fehlt noch, aber dazu vermutlich in einigen Wochen ein wenig mehr.

Zwei Karosserievarianten, vier Motorisierungen. Von 476 PS bis 585 PS. Die AMG GT-Familie bietet die ultimativen Versuchungen. Während der vor kurzem präsentierte AMG GT R die derbste Ausprägung bietet, übernimmt der neue AMG GT C nun eher die Rolle des sportlichen Oberhauptes, ohne deswegen zu Exzessen zu neigen. Den GT R wird es nicht als Roadster geben, aber die AMG GT C Version ist (erst einmal) nur „oben offen“ erhältlich. So splittet sich das Modellprogramm in Kürzel auf, die auf den ersten Blick verwirren. Der fulminante 4.0 Liter V8 mit dem „Hot-V“ Bi-Turbo ist immer unter der Haube, im Roadster und im Coupe „ohne S und ohne C“ jedoch „nur“ 476 PS stark. Während es den 510 PS starken AMG GT S als Coupé gibt, ist die nächste Roadster-Stufe erst mit dem AMG GT C erreicht. Dann 557 PS stark. Diese Motorenvariante gibt es dann auch mit dem Stoffmützerl als Dach. Darüber rangiert „the green Beast“ mit 585 PS und nur als Coupé erhältlich.

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Mercedes-AMGT GT C Roadster.

Mercedes-AMG GT C – Steht das C für Competition?

Der Mercedes-AMG GT C erhält jedoch die aufgeblusterten Backen des GT R und auch dessen Hinterachslenkung, womit der GT C als GT R „light“ zu verstehen ist. Wofür das C steht? Mercedes-AMG wollte es in der Pressemeldung zum neuen Roadster nicht verraten. Fakt ist: Als Mercedes-AMG GT C Roadster steht der offene GT extrem massiv auf der Straße. Der Mercedes-AMG GT C Roadster orientiert sich bei der Fahrdynamik daher eher in Richtung Mercedes-AMG GT R. Dank seiner 577 PS und 680 Nm katapultiert er sich binnen 3.7 Sekunden auf Tempo 100 und wer es darauf anlegt, fliegt mit 316 km/h tief über die Asphaltdecke. Die „kleine“ Variante des Roadsters nimmt sich 0.3 Sekunden mehr Zeit für den Sprint und lässt es bei 302 km/h gut sein.

Egal, ob C oder nicht, beide Roadster erhalten die aktive Aerodynamik des AMG GT R. Senkrechte Lamellen in der Frontschürze, die sich öffnen und schließen lassen und so entweder mehr Kühlung oder eine bessere Aerodynamik ermöglichen.

Fahrdynamisch dürften die Unterschiede größer ausfallen, sobald es nicht mehr um die reine Längsdynamik geht. Der Mercedes-AMG GT C Roadster erbt die Hinterachslenkung des GT-R, steht auf einer breiteren Mischbereifung (265/35-19 vorne, 305/30-20 hinten), auch das aktive Hinterachs-Sperrdifferential ist im C in Serie an Bord. Die neue Leistungsstufe des Mercedes-AMG GT C Roadsters erhält auch ein angepasstes Doppelkupplungsgetriebe. Die Gesamtübersetzung ist kürzer, der siebte Gang ist kürzer, dafür ist der erste Gang länger.

Oben ohne in 11 Sekunden

Das dreilagige Stoff-Mützchen der Roadster-Varianten lässt sich bis Tempo 50 binnen 11 Sekunden öffnen. Damit sich die „Offenbarung“ des Mercedes-AMG GT nicht im Gewicht niederschlägt, bestehen Teile des Verdecks aus Aluminium und die Heckklappe wurde aus Carbon gefertigt.

Seine offizielle Premiere feiert der Mercedes-AMG GT Roadster auf dem Automobil-Salon in Paris, auf den Markt kommen wird er im Frühjahr 2017. Was die sündige Versuchung kostet? Nun, auch da orientiert sich der Affalterbacher stark in Richtung Zuffenhausen. Und suchen Sie da mal nach einem Porsche GT3 Cabriolet 😉

 

Technische Daten:

Modell GT Roadster GT C Roadster
Motor 4,0-Liter-V8, Biturbo 4,0-Liter-V8, Biturbo
Leistung 476 PS (350 kW) bei 6.000 U/min 557 PS (410 kW) bei 5.750-6.750 U/min
Drehmoment 630 Nm bei 1.700-5.000 U/min 680 Nm bei 1.900-5.750 U/min
Getriebe 7-Gang-Doppelkupplung, Hinterradantrieb 7-Gang-Doppelkupplung, Hinterradantrieb
0-100 km/h 4,0 s 3,7 s
Höchstgeschwindigkeit 302 km/h 316 km/h
Verbrauch 9,4 l/100 km 11,4 l/100 km
CO2-Ausstoß 219 g/km 259 g/km
Gewicht (EG) 1.670 kg 1.735 kg

 

Mitsubishi Ground Tourer Concept

Viel ist es nicht, das uns Mitsubishi an Informationen gönnt. Nur, dass die Japaner auf der Paris Motor Show ein weiteres SUV vorstellen wollen. Das klingt vernünftig, schließlich boomen die hochbeinigen Fahrzeuge derzeit enorm. Kaum ein Hersteller, der kein SUV im Portfolio hat. Doch Mitsubishi will nicht irgendein SUV zeigen, sondern ein SUV-Coupé! Ob solch ein Konzept Aussicht auf Erfolg hat?

Warum nicht? Schauen wir doch einmal zu Range Rover rüber. Den Evoque gibt es nicht nur als Coupé, sondern sogar als Cabriolet. Warum sollten die Japaner als nicht auch ihr Glück mit einem dreitürigen SUV probieren? Gezeigt wird die Studie auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst und soll vorfühlen, wie die Stimmen der Besucher dazu klingen. Doch vermutlich wird es eher ein fünftüriges Coupé, auch das gibt es.

Mitsubishi will mit dem Ground Tourer Concept die Weiterentwicklung seines Designs zeigen, das drei Kernelemente verbinden möchte. Zum einen wäre da die funktionale Eleganz eines klassischen Coupés, die die Japaner adaptieren möchten. Zum anderen gesellt sich die solide Kraft eines Geländewagens hinzu – die Kernkompetenz von Mitsubishi. Zu guter Letzt soll zudem das japanische Kunsthandwerk symbolisiert werden. Aber wie könnte das besser geschehen, als mit einem Hybrid-Antrieb?

So kommt es nicht von ungefähr, dass das Ground Tourer Concept mit einem richtungweisenden Plug-In-Hybrid nach Paris gefahren kommt. Ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor sollen ermüdungsfreies Cruisen auf und abseits der Piste ermöglichen, gleichzeitig aber den Komfort nicht vernachlässigen. Damit reiht sich das SUV-Coupé nahtlos in die Riege der SUV-Studien ein, die 2015 starteten. Zunächst mit dem „Concept XR PHEV II“ in Genf und anschließend mit dem „eXConcept“ in Tokyo. Jetzt fragt sich nur noch, wann der Mitsubishi Ground Tourer tatsächlich auf unsere Straßen rollt. Und ob überhaupt…

 

Fahrbericht: Citroën DS 3 SoParis

Eigentlich ist der Citroën DS3 gar kein Citroën. Eigentlich. Denn aus den Buchstaben D und S soll eine neue Marke erwachsen. Die dritte Marke im Verbund der beiden französischen Automobil-Hersteller Peugeot und Citroën. Und DS steht für die neue Avantgarde, ein neues französisches Premium. Ganz klar, der Glanz der frühen DS-Tage soll mit neuem Leben erfüllt werden. Die Idee is…

Im Plug-In Hybrid nach Paris – Tipps von den Siegern!

In Zusammenarbeit mit der AutoBild hat Mitsubishi eine besondere Challenge veranstaltet. Die Aufgabe war eigentlich einfach, und gerade deswegen so knifflig:

Mit einer Tankfüllung Benzin soweit fahren, wie möglich!

Was man sich so einfach vorstellt, wurde für die Teilnehmer der Challenge zu einer taktischen Herausforderung. Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid war der erste SUV der sowohl an der Steckdose mi…

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Und sie können es in Wolfsburg eben doch: Querdenken. Überraschen. Und unartig sein!

Mit der Studie VW XL SPORT präsentiert Volkswagen in Paris die automobile Variante des zivilen Ungehorsam. Während sich Konzernlenker Martin Winterkorn auf der einen Seite nicht der  CO²-Grenzwerte-Debatte der EU beugen will, wird in Paris nun die Carbon-Sparzigarre mit einem lustvollen Antrieb gepaart. Die Schmalhans-Reifen gegen griffiges Schuhwerk getauscht und die ganze Karosse ein wenig dem maskulinen Facelift unterzogen. Fertig ist die (pardon) geilste Studie des Pariser Automobilsalons 2014!

Volkswagen XL SPORT

Der Kauf der Motorradschmiede Ducati muss eben doch für mehr gut gewesen sein, als nur Gedankengänge zum Thema „Zweizylinder-Range-Extendermotoren“ zu spinnen. Nicht dass man es einem Ingenieurs-Genie wie Ferdinand Piëch nicht zugetraut hätte, die hemmungslose Umsetzung überrascht dann dennoch.

890 kg Leergewicht und 200 PS

Die Verschmelzung eines intelligenten Leichtbaufahrzeuges mit einem Motor aus einem Superbike lässt aberwitzige Beschleunigungsorgien wahr werden. Der 1.193 cm³ große V2 aus der Ducati 1199 Superleggera dreht locker in die fünfstelligen Drehzahlregionen. Dank Titanpleuel, ultrakurzen Hub, Desmo-Ventilsteuerung und dem Einsatz von Magnesium-Legierungen darf man beim Ducati-Triebwerk durchaus von Motoren-Porn_o_grafie reden.

11.000 Umdrehungen – pro Minute

Zwischen dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe und dem italienischen Kurzhuber-V2 wurde ein Reduktionsgetriebe montiert. Um den Faktor 1.86 senkt es damit die Eingangsdrehzahlen des 134 Nm starken V2. Binnen 5.7 Sekunden soll der Spurt von Null auf 100 km/h erledigt sein.

Werkstoff-Orgie

Titanpleuel, Motorenlegierungen aus Magnesium, Räder aus geschmiedeten Magnesium, Keramik-Carbon-Bremsen, CFK-Karbon Monocoque-Karosserie und Polycarbonat-Leichtbauscheiben. Alles am XL SPORT ist extrem. Die Karosse teilt sich die Grundlage mit dem Effizienz-Experten XL1, unter den Radhäusern wurde jedoch Platz geschaffen für beeindruckendes Räderwerk. 205/40-18 Bereifung auf der Vorderachse und 265/35-18 Bereifung auf der Hinterachse. Rundum mit den Premium-Sportreifen Pirelli P Zero besohlt!

 

Endstation: Keller?

Am Ende spricht Volkswagen beim XL SPORT leider nur von einer Studie, deren Sinn es ist, leicht verständlich die Synergien im Konzern zu präsentieren. Meine Hoffnung setzt auf den Patriarchen des Konzerns, wenn Ferdinand eine Kleinserie des XL SPORT will, dann gibt es eine Kleinserie.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass er keine Kleinserie will. 

Photos

Paris: Die Galerie der schönsten Messe-Girls

Eine Autoshow ohne hübsche Messe-Girls? Auch zum Ende des Jahres 2014 kaum vorzustellen und so standen sich auch in Paris wieder viele Damen die Füße platt. Und manchmal konnte man sich des Gefühls nicht erwehren, die Damen sollten vom Produkt ablenken.

Messe-Girls – Mondial de l’Automobile 2014

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

Paris 2014: Der DS als eigene Marke in Paris

Der Citroen Ableger DS gab in Paris mit den Concept Cars Divine DS und „DS 3 Inès de la Fressange Paris Concept“ einen Ausblick auf die Zukunft der Marke. Die DS Modelle heben sich durch ihr Design, Raffinesse, Liebe zum Detail, edle Materialen sowie Technologien hervor. Beim ersten Auftritt als eigenständige Marke auf dem Automobilsalon Paris stellte DS insgesamt 15 Fahrzeuge aus. Während der Divine DS die Zukunft der Marke zeigt, verkörpert das „DS 3 Inès de la Fressange Paris Concept“ das gesamte Personalisierungspotenzial des DS 3. Dabei bestechen beide Fahrzeuge durch eine mutige Formgebung und Gestaltung sowohl Außen als auch Innen und der vielfältigen Personalisierungsmöglichkeit inklusive der besonderen Technologien für DS Kunden. Diese beinhaltet die neuen Xenon-Full-LED-Signatur, die mit ihrem neuen Richtungsanzeigern und Lauflicht eine weitere Premiere in dem Segment bieten und den neuen Motorisierungen, die leistungsstärker und effizienter sind. Dazu zählt der Benzinmotor THP 165 Stop&Start und die Motoren PureTech 130
und BlueHDi 120.

One night in Paris – Oder so.

229.000 Suchergebnisse kann google zur Suche: „One night in Paris“ vorweisen und manche davon sind ein wenig schlüpfrig. Wenn ich in die „Stadt der Liebe“ fahre, dann jedoch nur um dort den Automobil-Salon zu begrüßen. Oder so.

Wobei sich mir der Sinn, in Paris einen Automobil-Salon zu veranstalten, eh nicht so richtig erschließt. Paris ist die Stadt der grimmigen Roller-Fahrer. Hupend und mit wahnwitzigen Tempo schlängeln sich diese Kradpiloten durch den katastrophalen Stadtverkehr der französischen Hauptstadt. Fahrfreude? Nur wenn das Auto selbstfahrend, gut klimatisiert und mit wirklich bequemen Sitzen ausgerüstet ist. So wie die Media-Shuttle von Mercedes-Benz. Allerdings übernimmt das Fahren in diesen ein „Local“und nicht der Autopilot. Und es sind Shuttle-Fahrer, die mit viel Engagement hinter dem Lenkrad dafür sorgen, dass die schwarzen V-Klassen auf dem kürzesten oder schnellsten Weg von A nach B kommen.  Zudem ist Paris die Stadt, in der man nach Gehör einparkt. Da werden Parkplätze von smart-Größe auf Limousinen-Größe aufgebohrt. Warum also nach Paris fahren, in eine Stadt, in der man das Auto augenscheinlich nicht wertschätzen kann? Und für eine Nacht lohnt sich das erst recht nicht.

paris – two nights

Am Vorabend des Automobil-Salons hat Mercedes-Benz zur Media-Night geladen. Auf dem Programm steht eine wohl dosierte Mischung aus Muskeln, Moral und Musik. Für die zweite Lebenshälfte der B-Klasse, im übrigen hat Dr. Zetsche in seiner Ansprache zum Facelift der B-Klasse korrekt auf die nacheilenden Mitbewerber hingewiesen, also für die zweite Lebenshälfte wurde die B-Klasse optisch und technisch aufgefrischt. Jetzt mit großen Multimedia-Display, der umfangreichsten Motoren-Palette in ihrem Segment und frischeren Design-Elementen. (Eine Vorstellung der neuen B-Klasse folgt in Kürze, ein Fahrbericht ebenso!)

Der Ort der Premiere war jedoch spektakulärer als die B-Klasse an sich. Im Piscine Molitor, dem Ort an dem aus Johnny Weismüller der erste Film-Tarzan wurde. Oder so. 

Aber der Abend in einem – für dieses Event trockengelegte – Schwimmbad hatte durchaus seinen Sinn. Denn mit dem  Piscine Molitor war nicht nur der muskulöse  Tarzan-Darsteller verbunden, auch für die Janes dieser Welt gab es einen Zusammenhang. Denn hier wurde der erste Bikini präsentiert. In einer Zeit in der man eigentlich noch mit viel Stoff behüllt ins Wasser ging (eine tolle Tradition, oder so), war der Bikini eine Sensation. Und selbst für die Gemeinsamkeiten von Bikini und S500 Plug-In-Hybrid fand Dr. Zetsche eine Verbindung: „Less is more“. Und beides ist doch auch moralisch, irgendwie so, korrekt.

Wunderbar. Wenn mich jemand fragt, warum ich diese Termine mag, dann aufgrund dieser Wortspiele und Gedankensprünge.

Aber – Kultur und Lifestyle, sie sind einfach nicht meine Steckenpferde. Dafür fand ich die Show die man sich für die Premiere des neuen C63 AMG (ja, Artikel folgt!) und des Mercedes-AMG GT (Artikel? Genau – folgt.) einfallen lies, extrem gut.  Während der neue S500 Plug-In Hybrid und die B-Klasse noch auf die speziell hierfür errichtete Bühne fahren durften, die S-Klasse hierbei völlig geräuschlos,  tauchten die neuen Sport-Experten der Affalterbacher aus dem Nebel auf. Unbekannt war der Mercedes-AMG GT da bereits nicht mehr. Mein Kollege Bernd Schweickard von der AWR hatte einen schönen Artikel über die neue sportliche Speerspitze der Stuttgarter geschrieben, von mir wird noch eine kurze Meinung folgen, eine Galerie und natürlich ein Fahrbericht!

Die Mercedes-Benz C63 Limousine und das T-Modell erlebten dann eine taufrische Weltpremiere in Paris. Auf dem Automobil-Salon im gleißenden Licht der Welt-Öffentlichkeit, am Vorabend aus einem Nebelbad auftauchend. Beeindruckend war beides. Richtig geil war jedoch die Variante aus dem Schwimmbecken heraus. Allerdings nicht ganz so flott, wie die beiden später über die Straße fegen werden. Mit dem 503 PS starken S-Modell des C63 (er behält seinen Namen, aber der Hubraum schrumpft auf 4.0 Liter!) soll der Stammtisch-Sprint von 0 auf 100 in 4.1 Sekunden Geschichte sein! Wer die „Basis-Version“ wählt, der bekommt den C63 ohne S und mit 469 PS!

Paris 201408 mercedes benz media night piscine molitor

Und dann gab es noch diese Band und damit kommen wir zur Musik.  Ein Online-Ableger einer großen deutschen Automobil-Zeitung machte aus ihnen zwar kurzerhand One Direction, aber vor Ort waren: One Republic.

Wie so oft hat Mercedes-Benz damit ein glückliches Händchen bewiesen. Fetzige, gute Musik, so eingängig das auch ich mitwippe und dazu eine eigene Klasse aus dem Konzern. In diesem Fall begleitet One Republic die Premiere der Modellgepflegten B-Klasse.

 

Ein extrem guter Vorabend für einen Automobil-Salon. Und auch die zweite Nacht in Paris sollte umwerfend werden. Aber darüber kann ich an dieser Stelle leider nicht schreiben. Das ist hier nun einmal ein Automobil-Blog und kein Lifestyle-Magazin.

Paris 2014 – Der Automobilsalon

Der Salon findet üblicherweise im Herbst statt und oftmals sind Premieren und Neu-Vorstellungen ein wenig dünn. Nicht so in diesem Jahr.  Ein ausführlicher Rundgang über die Messe in Paris folgt – richtig – in Kürze.

 

Experten-Talk: Der neue smart

Forkritik

Es gibt nur wenige Marken die derart Souverän mit der Kritik von Journalisten und Bloggern umgehen kann, wie die Marke smart. Okay, die Konzern-Mama Mercedes ist ebenso souverän, aber dann wird es echt eng. Als smart mir zu Beginn des Jahres den neuen smart vorstellte, in einer unscheinbaren Halle, tief im Süden der Republik, da waren wir ein kleiner Kreis. Anwesend auch, Fr. Dr. Winkler, die Dame die der Marke smart derzeit den Herzschlag verpasst. Wenn Fr. Dr. Winkler von „ihrer Marke“ spricht, dann bekommt der Zuhörer gut mit wie überzeugt sie ist, wie sehr sie für den smart brennt. So wenig Fr. Dr. Winkler aus ihrer Begeisterung einen Hehl macht, so wenig kann ich mich verstellen. Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, dann sage ich das.

Der zweite Aufschlag und erst danach konnte ich meine Kritik vollständig in Worte fassen, erfolgte nach der Premiere des smart in Berlin. Es gibt einfach ein paar Dinge, die mich als Ex-smart-Fahrer enttäuscht haben. In meinem Artikel zur smart-Premiere habe ich dies in Worte gefasst.

smart steckt da aber nicht beleidigt zurück. Man stellt sich der Kritik, man stellt sich dem Gespräch und das, auch live. Auf dem Automobil-Salon in Paris war es soweit, der smart Experten-Talk mit dem Leiter der smart-Gesamtentwicklung Markus Riedel und der Chef des Marketings Martin Hülder.

Hier nun die Aufzeichnung des smart-Experten-Talks.

 

 

 

Paris 2014: Drei neue „Earth Dreams Motoren“ bei HONDA

Der CR-V des Modelljahres 2015 wird ab Frühjahr nächsten Jahres mit einem neuen, noch kraftvolleren Dieselmotor erhältlich sein, der sich erstmalig mit einem effizienten Neungang-Automatikgetriebe kombinieren lässt. Auch äußerlich wartet der CR-V mit einigen Neuerungen auf. Besonders sportlich zeigt sich nach dem Facelift die Frontpartie des beliebten SUV: Neben Scheinwerfern, Kühlergrill und Nebelscheinwerfern wurden auch der Unterfahrschutz sowie der Stoßfänger neu gestaltet. Das Heck des CR-V 2015 kann sich ebenfalls sehen lassen: Neue LED-Rückleuchten, eine modifizierte Heckklappe und ein neuer Stoßfänger komplettieren das kraftvolle Design.

In der Variante mit Allradantrieb wird der CR-V mit einem neuen leistungsstärkeren 1,6-Liter-Turbodiesel aus der innovativen „Earth Dreams Technology“-Antriebsgeneration ausgestattet. Der zukunftsweisende Antrieb verbindet starke Leistung mit niedrigen CO2-Emissionen und bietet eines der besten Verhältnisse von  Leistung und Effizienz im Markt. Der neue Motor tritt die Nachfolge des aktuellen CR-V mit 2,2-Liter-Turbodiesel an.
Der durchzugsstarke 1.6 i-DTEC Dieselmotor leistet 160 PS und entwickelt ein beeindruckendes Drehmoment von 350 Nm. In Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe liegen die CO2-Emissionen dabei unter 130 g/km (11 Prozent niedriger als beim aktuellen Modell), womit der CR-V zu den saubersten Vertretern in seinem Segment zählt. Kombiniert mit dem neuen effizienten Neungang-Automatikgetriebe liegen die CO2-Emissionen unter 135 g/km (20 Prozent niedriger als beim aktuellen Modell).
Der Modelljahrgang 2015 des CR-V mit Frontantrieb wird weiterhin als 1.6 i-DTEC mit 120 PS in Kombination mit Schaltgetriebe angeboten. Die CO2-Emissionen wurden auf 117 g/km reduziert.

Neuer Antrieb für den HR-V
Auf dem Pariser Autosalon zu sehen ist auch der Prototyp des neuen Urban SUV von Honda. Der HR-V mit Frontantrieb wird ab Sommer 2015 in den Handel kommen und bietet zwei Antriebsvarianten: einen neuen 1.5 i-VTEC Benzinmotor und den besonders leichten 1.6 i-DTEC Diesel, die beide auf der „Earth Dreams Technology“ von Honda basieren. Sowohl Benziner als auch Diesel sind mit Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich. Beim 1.5 i-VTEC rundet zudem ein stufenloses CVT-Getriebe das Angebot ab.

Jazz ebenfalls mit neuem Motor
Neben dem HR-V Prototyp wird auch der Prototyp des neuen Jazz in Paris vorgestellt, der sich in völlig neuem Gewand präsentiert. Das sportliche und moderne Design des beliebten Kleinwagens gibt einen Vorgeschmack auf die zahlreichen Neuerungen, die in das neue Modell einfließen werden. Im neuen Honda Jazz, der im Sommer 2015 in den Handel rollt, kommt ebenfalls ein neuer i-VTEC Benzinmotor der „Earth Dreams Technology“-Antriebsgeneration zum Einsatz. Das effiziente 1,3-Liter-Aggregat wird wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit stufenlosem CVT-Getriebe erhältlich sein.

Paris 2014: Der Honda Civic erhält ein Facelift

Neuer Honda Civic in Paris

Endlich sind erste Details zum Civic für den Modelljahrgang 2015 bekannt. Der japanische Autohersteller kündigt auch die Markteinführung des neuen Civic Sport an. Sowohl der Civic Fünftürer als auch der Civic Tourer erhalten eine sportlichere Frontpartie. Diese verfügten über neue Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie neue Stoßfänger hinten als auch vorn. Der City-Notbremsassistent (CTBA) kommt sowohl im Civic Fünftürer also auch im Civic Tourer des Modelljahrgangs 2015 ab Ausstattungsvariante Comfort serienmäßig zum Einsatz. Ab 2015 kommt auch die besonders sportliche Modellvariante Civic Sport dazu. Ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit 120 PS oder einem 1,8-Liter-Benzinmotor mit 142 PS kommen darin zum Einsatz. Exklusiv mit Wabengrill-Stoßfänger, schwarzen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einem in Wagenfarbe lackierten Heckspoiler sowie schwarzem Dachhimmel zeigt sich das neueste Familienmitglied von seiner sportlichsten Seite.

Paris 2014: Der neue Škoda Fabia zeigt sich der Welt!

Škoda zeigt neuen Fabia in Paris

Skoda zeigt den komplett neu entwickelten Fabia als Kurzheck oder Kombi, dessen Kofferraum mit einem Volumen von 330 Litern einen neuen Spitzenwert im Segment aufweist. Marktstart soll für den Kleinwagen bereits der November sein. Dem Fabia wurden expressivere und emotionalere Designformen verpasst, die Elemente aus dem Motorsport erkennen lassen. Fabia und Fabia Combi werden zudem 90 mm breiter sowie 31 mm flacher als die Vorgängermodelle. Dank neuer Motoren, die vier Benziner und drei Diesel beinhalten, gezielter Gewichtsreduzierung auf 980 Kilogramm sowie verbesserter Aerodynamik sinken Verbrauch und Emissionen des Fabia um bis zu 17 Prozent. Sparsamster Fabia wird der Fabia Green-Line mit einem 1,4 TDI und 75 PS. Er kommt auf einen Dieselverbrauch von 3,1 l/100 km, das entspricht einer CO2-Emission von 82 g/km.

neuer skoda fabia 02 premiere paris neuer skoda fabia 01 premiere paris skoda-fabia cockpit

Paris 2014: Vier Weltpremieren für Opel

Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

 

Der neue Opel Adam Rocks durfte indes bereits bei uns zeigen was er drauf hat, klicken Sie hier für den Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks!