Autonews – Der Wochenrückblick KW 35

1. Strom-Sportler spricht Holländisch

Schon lange haben die Holländer was den Fahrzeugbau anging, auf sich warten lassen. Nun hat das Start-up Carice ein Elektro-Mobil auf die Strasse geworfen: das Carice MKI. Mit einem Gewicht von nur 350 Kilogramm, ist der kompakte und sportliche Roadster ein wahres Fliegengewicht. Der Hersteller verspricht durch die Gewichtsreduzierung leichteres Handling und einen geringeren Energieverbrauch. Doch nicht genug. Der kleine Elektro-Stromer wird speziell nach Kundenwünschen gebaut, was jeden Carice MKI zu einem Einzelstück macht. Der Verkauft startet erstmal nur in den Niederlanden und zwar ab einem Preis von 22.000 Euro. Die können also doch mehr als nur Wohnwagen.

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2. T-Time für Business-Pakete

Mercedes-Benz packt neue Pakete für Businesskunden aus, die eine C-Klasse T-Modell bald ihr Eigen nennen. Für das Ende September geplante sind bereits zwei Business-Pakete bestellbar und beinhalten standardmäßig das Audio-System 20 CD mit Bluetooth. Ebenfalls fester Bestandteil der Packages ist der aktive Park-Assistent inklusive Parktronic. Dieser hilft beim Suchen einer passenden Parklücke und warnt beim Rangieren vor Hindernissen. Zudem ist er mit aktiver Lenk- und Bremsfunktion zum Längs- und Quereinparken ausgestattet und parkt auf Wunsch das Fahrzeug halbautomatisch ein. Sitzheizung und Scheibenwischer mit Regensensor sorgen für weiteren Komfort. Zur Geschäftskundenausstattung gehört ebenfalls ein größerer Tank mit 66 Litern Volumen.

C-Class-T-Modell Pressdrive Deidesheim/Germany July 2014

3. Sondershow Automobildesign auf der Essen 2014

Auf der diesjährigen Motor-Show in Essen wird in einer Sondershow das Automobildesign gefeiert. Es werden dabei die jüngsten Entwürfe verschiedenster Autohersteller gezeigt unter anderem von Giugiaro, Hyundai, IED, Peugeot, Rinspeed, Sbarro und Zenvo, die um die 20 Studien zeigen werden. Rinspeed zegt seine vollelektrische Stuide Xchange, die das autonome Fahren ermöglicht. Das Fahrzeug nutzt ein Bedien- und Anzeigekonzept mit Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen, sodass es sich während der autonomen Fahrt bequem arbeiten oder entspannen lässt. Der schweizerische Designer Franco Sbarro rollt mit seiner Luxuslimousine Bugatti Sbarro Royale an. Wie sein Vorbild aus den 1930er Jahren, ist auch dieses Modell mit enormen Ausmaßen versehen: 6,80 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Ein 7,1-Liter-16-Zylinder-Motor mit 400 PS treibt den Luxusliner an. Weiterhin werden auch ganz zukunftsträchtige Fahrzeuge anwesend sein. Einfach überraschen lassen.

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4. Neuer Nissan Pathfinder auf Abwegen in Moskau

Nissan präsentiert auf der Moskau Motor-Show seinen neuen Pathfinder und wählt damit den Ort des Debüts sehr bewusst. Der Nissan Pathfinder ist das in vierter Generation gebaute Fahrzeug der Baureihe und das erste in Russland produzierte Hybridfahrzeug. Zusätzlich zu einem 3,5-Liter-Benzinmotor wird der Pathfinder auch erstmalig mit einem Hybridantrieb bestehend aus Elektromotor und einem 2,5-Liter-Benziner angeboten. Neben dem Offroader wird auch zeitgleich der Nissan Sentra vorgestellt, eine 1,6-Liter-Benzinlimousine mit hoher Bodenfreiheit. Der Sentra wurde in enger Zusammenarbeit mit Lada entwickelt.

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5. Neuer GT-Flitzer von Renault

Sportlich geht es im Hause Renault zu. Mit dem Sport R.S. 01 präsentiert der französische Autohersteller auf dem Moskauer Automobilsalon einen neuen GT-Rennwagen mit über 500 PS Muskelkraft unter der Haube. Dem Boliden wurde ein Kohlefaserchassis verpasst, welches sein Gewicht auf weniger als 1100 Kilogramm drückt. Der Motor stammt aus dem Hause Nismo (Nissan Motorsport) und ist mit einem sequenziellen Sieben-Gang-Getriebe ausgestattet. Der 3,8-Liter-V6 mit Biturbo dem 1,16 Meter flachen Auto eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h und liefert mehr als 600 Newtonmeter Drehmoment auf die Nadel. Starker Flitzer.

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6. Noch mehr Sportlichkeit bei Opel

Weitere Sportlichkeit liefert auch Opel-Tuner Irmscher. Dieser bringt das auf 100 Stück limitierte Sondermodell Astra GTC Turbo i 1400 auf die Strasse. Die Leistung des Rüsselsheimers wird dabei von 140 PS auf 170 PS angehoben. 20-Zoll-Alufelgen und eine Tieferlegung um drei Zentimeter mit progressiver Federrate optimieren sein Fahrwerk nochmals zusätzlich. Weitere Sonderelemente sind ein Dachspoiler, ein Diffusoreinsatz und Seitenschweller, ein Kühlergrill mit Carbonleiste und eine integrierte Frontspoilerlippe. Der Astra GTC Turbo i 1400 kann für ca. 4000 Euro bei jedem Irmscher-Opel-Händler oder direkt beim Tuner bezogen werden.

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7. GT-R Spritze für den Nissan 370Z Nismo

Auch bei Nissan geht es sportlich zu. Zum Modelljahrgang 2015 wird es für den Nissan 370Z Nismo eine kräftige GT-R Spritze geben. Der 370Z wird von einer Reihe ursprünglich für den GT-R entwickelter Teile profitieren, die neben einer sportlicheren Optik und einem brandneuen Aerodynamik Paket auch ein neu abgestimmtes Sportfahrwerk, sicherere Recaro-Sitze und einen noch besser isolierten Innenraum beinhalten. Ein neuer Heckstoßfänger und ein verkleinerter Heckspoiler sind ebenfalls teil des neu entwickelten Aerodynamik-Pakets. Verkaufsstart des neuen Modelljahrgangs in Europa ist im September.

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8. Besonders: der Peugeot 2008 Castagna

Der erfolgreiche Franzose wurde vom Mailänder Carrossier Castagna zu einem besonders schmucken Einzelstück präpariert. In Rot, Blau und Weiß gestaltet, ist das Unikat ein wahrer Eyecatcher. Die Farben setzen sich auch im mit weichem Alcantara-Leder ausgestatteten Interieur fort. Das Armaturenbrett ist mit handgenähten weißen Kreuznähten verziert und das Panoramaglasdach ist mit einem Sternenhimmel-Effekt geschmückt. Im Kofferraum wurde edles Holz verlegt und durch eine speziell gewebte Matte geschützt, die auch als Picknickdecke verwendet werden kann. Passgenaue Ledertaschen mit Markenlogo kann man ebenfalls erweben. Bunt ist das Leben und Granatenstark, oder?

Peugeot 2008 Castagna

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Fotos: Hersteller

Nissan Pathfinder 2.5 dCi im Fahrbericht

Begleiter ohne Grenzen?

Ich konnte den aktuellen Nissan Pathfinder in der Variante mit dem 2.5 Liter Dieselmotor und dem manuellen 6-Gang Getriebe eine Testfahrt widmen:

Der Pathfinder ist kein weichgespülter SUV. Kein Soft-Offroader. Kein verschmitzter Sandkastenwühler, der Nissan Pathfinder ist ein echter Offroader – viel Platz unter dem Fahrzeug, mit einem robustem Aufbau und einer Allrad-Technik die mehr kann, als auf verschneiten Supermarktplätzen rückwärts einzuparken.

Ich konnte leider weder verschneite Supermarktplätze noch den Reinhold Messner für eine Tour über den Himalaya finden und doch bin ich überzeugt: Der Nissan Pathfinder würde sowohl das nächste Schnee-Chaos erfolgreich meistern, als auch den Reinhold Messner bei der Suche nach dem Yeti unterstützen.

Nissan Pathfinder Fahrbericht

„Echt Offroad“

Mit dem Pathfinder kann man beruhigt die kürzeste Verbindung zwischen zwei Orten wählen. Auch wenn nicht einmal ein Feldweg zu erkennen ist. Dank einem elektronisch zuschaltbaren Allrad inklusive einer optionalen Untersetzung, ordentlicher Bodenfreiheit und einer Watttiefe von 40 Zentimeter fährt man mit dem Pathfinder auf Wegen zu seinem Ziel, die man zuvor nicht für möglich hielt. Der große Nissan ist ein echter Offroader. Ein Geländewagen der sich wirklich ins Gelände traut und dank kurzer Überhänge vorne und hinten, keine Böschung scheut. Doch fernab eines kargen Geländefahrzeuges mit strikter Nutzwertoptimierung bietet der Pathfinder, wenn notwendig, Platz und Komfort für bis zu 7 Personen.

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Der Innenraum des Pathfinder ist geneigt ein ordentliches Klima des Wohlfühlens für die Mitfahrer zu schaffen, auch wenn es draußen über karge Landschaften geht. Mit der optionalen Möglichkeit die 2.te und auch 3.te Reihe ordentlich und unabhängig zu klimatisieren, eignet sich der Pathfinder nicht nur für den Trip zum Dach der Welt, auch Hundebesitzer freuen sich wenn sie an heißen Sommertagen für kühle Luft auf dem Hunde-Sitzplatz sorgen können. Wobei der Pathfinder nichts für ganz kleine Hunde ist. Diese könnten sich zum einen im 595 Liter großen Kofferraum verlaufen, zum anderen kommen kleine Hunde nicht von alleine in den Kofferraum. Der massive Aufbau und die Bodenfreiheit von mehr als 22 cm stehen einem saloppen „Hüpfer“ dann doch eher hinderlich im Weg.

[one_third last=“no“] Offroader: Wer mit seinem Auto wirklich ins Gelände will, der braucht mehr als einen simplen Allradantrieb. Erhöhte Bodenfreiheit und große Böschungswinkel sind ebenso notwendig wie eine Getriebeuntersetzung und ein robuster Fahrzeugaufbau. Hier ist der Pathfinder mehr Geländewagen als nur SUV.

7-Sitzer: Der Nissan Pathfinder ist mit 4,81 Meter nicht länger als ein durchschnittlicher Familienkombi. Dank steiler Flächen und konsequenter Platzausnutzung jedoch auch für 7-Mitfahrer noch erträglich. Fahren 5 Personen in den Urlaub, wird sich niemand über Platzmangel beschweren müssen. [/one_third]

Nissan Pathfinder, ein Begleiter der kaum Grenzen kennt.

Nissan Pathfinder Fahrbericht Offroad Blog

Der Pathfinder kann sich im Inneren nicht ganz zwischen Gummistiefel und Lederschuhen entscheiden. Er versucht den Spagat zwischen pragmatischem Innenraumdesign und einem Materialmix der nur an versteckten Stellen nicht ganz den 50.000€ Kaufpreis des getesteten Pathfinders entspricht.

Platz ist in der kleinsten Hütte, sagt der Volksmund – doch keine Sorge, von der „kleinsten Hütte“ braucht man bei einem Pathfinder nicht zu sprechen. In der ersten Reihe thront der Fahrer auf seinem elektrisch verstellbaren Fahrersitz über den Problemen der Welt. Elektrisch natürlich nur, wenn die richtige Ausstattungsoption gewählt wurde. Ein LE sollte es schon sein wenn man die Wüste Gobi ebenso bequem durchqueren will, wie einen verschneiten Supermarktparkplatz.

Die Basis-Version ist der XE, darüber rangiert die SE-Version und on top folgt der LE. Damit wird der Nissan Pathfinder zur „vollen Hütte“ und trägt einen auf 18 Zoll Felgen mit 255er Reifen durch das Gelände. Zusätzlich kann die Klimaanlage für den Fond seperat geregelt werden, das Licht kommt aus Xenonscheinwerfern und die Sitzbezüge werden aus Leder vernäht. So nützliche Extras wie der Regensensor und der Tempomat wird mit der SE-Version bereits mitgeliefert.

Auf keinen Fall verzichten sollte man auf das aktuelle Navigations- und Entertainment-System des Pathfinders, das es jedoch erst ab der SE-Ausstattung als Option gibt.  Die in diesem System enthaltene Bluetooth-Freisprecheinrichtung und die Sprachsteuerung für Telefon und Navigation haben vollkommen überzeugen können. Etwas was heute noch nicht in jedem Testwagen zum Standard gehört und oftmals auch nicht wirklich überzeugen kann.

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Der von mir gefahrene 2.5 Liter Turbo-Dieselmotor ist ein Kraftprotz der leider von Haus aus nur wenige Manieren mitbekam. Zu ruppig der Lauf, zu sehr klingt der Motor nach Landmaschinen-Technik. Dafür hat er einen ordentlichen Zug drauf. 190PS und 450Nm sprechen eine deutliche Sprache.

In der Mittelkonsole, vor dem Schalthebel befindet sich der Drehregler für die Steuerung des Allradantriebes. 2H, Auto, 4Hi und 4Lo stehen zur Auswahl. Im Prinzip kann man den Pathfinder auf trockener Straße als einfachen Hecktriebler fahren, es drohen keinerlei Zicken aus dem Antriebsstrang. Mit der Einstellung Auto wird der große Japaner zum Allradler der die Vorderachse bei Bedarf zuschaltet und hierbei maximal 50% der Kraft an die Vorderachse schickt. In 4Hi wird aus der variablen Steuerung eine gleichmäßige Verteilung der Antriebskraft – zu jeder Zeit. Auf festem Untergrund keine Alternative, da deutliche Verspannungen im Antriebsstrang auftreten. Dementsprechen empfiehlt man diese Einstellung für Offroad-Fahrten auf Schotter und Schlamm.  4Lo ist für den ernsthaften Gelände-Einsatz mit Untersetzung. In dieser Einstellung kraxelt er dann auch gerne über grobes Gelände.

Bei dem vorhandenen Talent auf unbefestigtem Geläuf, wundert die gebotene Darbietung auf der Langstrecke und auf dem geteerten Asphaltband. Ein Reisetempo von 160 lässt sich locker und ohne schwitzige Hände halten – die Höchstgeschwindigkeit habe ich mit 191 km/h gemessen. Hierbei fährt sich der große Offroader wie eine Limousine. Das wanken und die Seitenneigung des Pathfinders ist allenfalls auf zu schnell angegangenen Landstraßen ein Problem. Auf der Autobahn besticht der Federungskomfort und das niedrige Geräuschniveau – trotz der großen Räder. Auch am Geradeauslauf lässt sich keine Kritik anbringen. (Immer in der Relation zur „Geländewagen-Idee!)

Mit Kind und Kegel verreisen, oder dem Hobby frönen. Der Nissan Pathfinder überzeugt mit ein paar unerwartetenden Talenten – auf und abseits der Straße.

Viel Platz,  beeindruckende praktische Möglichkeiten und das alles in einer Karosserie mit guter Rundumsicht. Was will man mehr?

Etwas mehr Liebe zum Detail?  Noch immer sind die Fahrzeuge aus Japan weder in der sichtbaren Verarbeitung noch in der Haptik dort, wo Deutsche Premium-Hersteller zu finden sind und auch der ein oder andere Mitbewerber aus Korea sollte nicht übersehen werden.  Im Pathfinder war der obere 2.te Handschuhfach-Deckel nicht ganz passgenau eingesetzt und an  den Stellen des Cockpits an denen die Hand nicht jeden Tag entlangfährt, werden einfach zu günstige Materialien verbaut. Immerhin spielt der getestete Pathfinder in der gefahrenen Version bereits in der 50.000€ Liga und dort befinden sich dann auch die Ansprüche der Fahrer an Qualität und Haptik.

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Schlecht platziert, Heizungsregler und Lautstärkeregler

Welche Kritikpunkte habe ich am Nissan Pathfinder gefunden?

Die räumliche Nähe der symetrisch platzierten Drehregler für Temperatur und Lautstärke im Pathfinder Cockpit sorgen manchmal dafür, dass man anstelle das Radio leiser zu drehen, die Temperatur nach unten dreht.  Und die Schlüsselfreie Bedienung des Fahrzeuges, bei dem der Sender/Empfänger in der Tasche des Fahrers bleiben kann, ist in Verbindung mit der Zündschlüsselsicherung ein wenig umständlich gelöst. Hier bringt Keyless-Go nicht den Vorteil, den es haben könnte.

Ähnlich dem von mir ebenso getesteten Mitsubishi Outlander, wartet mit dem Pathfinder bei Nissan ein ausgereiftes Fahrzeug auf seine Ablösung. Wirklich notwendig scheint diese nicht zu sein. Der etwas unkultivierte Motor bildet die einzige vermeintliche Schwachstelle, passt jedoch im Umfeld eines echten Offroaders gut zum Gesamtbild. Grund für eine Ablösung gibt es daher nicht.

[toggle title=“Vorteile„]Ein Offroader mit Langstrecken-Onroad-Talenten. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Die wenig ausgereifte Keyless-Go Lösung. [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 8,5l auf 100km
  • Testverbrauch min:  7,8l auf 100km
  • Testverbrauch max: 12,5l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 8,6l auf 100km
  • Alle Werte 190PS Diesel mit 6-Gang Manuell
  • Anmerkung: Der Testverbrauch wurde während der gesamten Testdistanz ermittelt.

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • 18  Zoll Leichtmetall Felgen
  • Xenon-Scheinwerfer
  • Ledersitze
  • Alle Angaben für die LE-Version

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Kurvenlicht und Manuel sperrbare Differentiale

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Metallic-Perleffekt Lackierung (775,00€)
  • Festplatten-Navigationssystem mit 7″ Touchscreen, Bluetooth und Rückfahrkamera (Für SE: 3.290€ Für LE: 2.980€)
  • Bose Soundsystem (800€ – nur LE-Version)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort – 10 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Federung leer:  1 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  4 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 2 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 3 von 5 Punkten
  • Assistentsysteme: 0 von 5 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten – 13 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Kurvenhandling: 2 von 6 Punkten
  • Stabilität Vmax:  5 von 6 Punkten
  • Mechanischer Grip: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 1 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 2 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten – 15 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Grundpreis: 4 von 6 Punkten
  • Ausstattungaufpreis:  4 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 2 von 6 Punkten
  • Wartung: 1 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 4 von 4 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb – 12 von 25 Punkten 

[arrowlist]

  • Laufkultur des Motors: 1 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 1 von 4 Punkten
  • Getriebe: 2 von 4 Punkten
  • Traktion: 6 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

Punktzahl gesamt: 40 / 100 Punkten

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Grenzenlose Fahrt – oder?

Viel Platz. Guter Komfort. Tolle Langstreckentauglichkeit. Nissan hat vieles richtig gemacht, ich wäre überrascht wenn der kommende Nachfolger des Pathfinders noch besser ist 🙂

Der Nissan Pathfinder darf als Empfehlung für Autokäufer dienen, die mehr Platz als üblich suchen und nicht an jedem Feldweg Angst um das weiterkommen haben wollen. Wer Pathfinder fährt – der hat einen „Wegbereiter“ unter sich.

Und doch, manchmal sind es die „kleinen“ und „schwachen“ die den großen die Grenzen setzen – in meinem Fall war es ein Wildunfall nach wenigen Tagen, der eine weitere Testfahrt unmöglich machte.

 

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

Nissan Pathfinder 2.5 dci LE EXE
Erstzulassung:
Motortyp: Vierzylinder Reihenmotor, 4-Ventil, Commonrail 2000bar, VTG, Ladeluftkühler, Partikelfilter,
Hubraum in ccm³: 2488
max. Leistung bei min-1: 140 kW / 190 PS – 3.600
max. Drehmoment bei min-1: 450 Nm – 2.000
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: 4×4 | 2WD, 4WD, Lock, LLc
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 6 Gang Handschaltung
Getriebeart, optional: 5 Gang Automatik
Leergewicht: 2200 kg
maximale Zuladung: 580 – 740
Beschleunigung 0–100 km/h: 11,0 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 186 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 0 km/h
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 8,5l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 224 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: D
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 7,8l / 100km
Testverbrauch: max 12,5l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 8,6l / 100km
km-Stand Testbeginn: 4.235
km-Stand Testende: 5.288
Unterhaltskosten im Monat in Euro 345 €
Versicherung: 86 €
Verbrauch: 176 €
KFZ-Steuer: 35 €
Wartung 48 €
Basispreis: 39.930 €
Testwagenpreis: 52.425 €

[/toggle]

Bjoern Habegger | April 2012 | Fotos: Auto-Bloggerei.de/Hersteller

Bambi und der Nissan Pathfinder, keine Liebe.

Nissan Pathfinder bei rad-ab.com

Auch der Marco von rad-ab.com durfte sich ein Bild vom Nissan Pathfinder machen. Meine persönliche Testfahrt mit dem Pathfinder endete ja zu früh mit einem Wildschaden.  Die Zeit mit dem 7-Sitzer von Nissan und der „kleinen“ 190PS Dieselmotorisierung war für mich jedoch trotz der Bambi-Attacke eine kurzweilige unter unterhaltsame.

Bambi und der Nissan Pathfinder, keine Liebe.
Bambi und der Nissan Pathfinder, keine Liebe.

Mein Fazit fiel dann auch entsprechend aus:

Ideal für die große Familie oder den aktiven Freizeitsportler. Wo der Pathfinder einen nicht hinbringen kann, da muss man auch nicht hin.

 

Nach der Reparatur des Wildschadens ging der Wagen dann zum Marco – seinen Fahrbericht findet man auf  rad-ab.com — klicklick hin..

 

Pathfinder vs. Bambi

Nein, schön war das nicht. 

Ist mir doch am Samstag früh, ich wollte gerade auf meine Runde zur Ermittlung des Minimal-Spritverbrauch fahren, ein Reh vor den Testwagen gehüpft.

Für Bambi war der Kontakt mit dem Nissan Pathfinder ein endgültiger – für den Pathfinder etwas was mit deutlichen Spuren geendet hat.  Bleibt als Fazit: Wer mit seinem Hintern versucht 2.2 Tonnen aus Tempo 80 abzubremsen, der bezahlt dies mit seinem Leben. Wenn die Stoßstange des Pathfinders auch nachgegeben hat, so war die ganze Aktion doch eine herbe Niederlage für Bambi. Schade um Bambi.

Schade auch um den Pathfinder, denn bis auf ein paar Fotos von einem heftig verdreckten Offroader am Carfreitag, habe ich noch keine Bilder gemacht gehabt. Jetzt mit der stark demolierten Schnauze macht es leider auch keinen Sinn mehr.

 

 

Nissan Pathfinder Defekt

Nissan Pathfinder, Test-Tagebuch

Ich mag diese Armaturen-Gestaltung. Das ein- und ausdimmen der Beleuchtung und das synchrone „schnippen“ der beiden Zeiger. Schön umgesetzt.

Zugleich gibt es jedoch auch den ersten Defekt zu vermelden:

Nissan Pathfinder Defekt

Nach der obligatorischen Sichtprüfung zum Abschluß des Geländetauglichkeits-Test wurde festgellt: Es fehlt ein Gumminippel am linken Scharnier der Heckklappe. Ich überlege noch, wie hoch der Punktabzug in der Zuverlässigkeits-Wertung ausfällt.  😉

Neues Testfahrzeug

Lange genug hat es gedauert, aber am Montag besucht mich ein neues Testfahrzeug und ich freue mich schon richtig darauf.

Vor 3 Wochen habe ich den Mitsubishi Outlander abgegeben und der neue Testwagen teilt ein ganz ähnliches Schicksal wie der noch aktuelle Outlander.

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