Jeep Gladiator – Transportkompetenz im Matsch

Eigentlich leitet sich der Name Gladiator vom römischen Kurzschwert Gladius ab. Jeep dient er jedoch als Bezeichnung für sein mit Abstand längstes Modell.

Die Offroad-Marke Jeep schickt auf der Los Angeles Auto Show mit dem Gladiator eine neue Pick-up-Version auf Basis des Wrangler in die Arena. 2019 kommt der auf 5,54 Meter gestreckte Allradler mit großer, offener Ladefläche zunächst in den USA auf den Markt. Später soll die neue Baureihe auch in Europa antreten.

Mit 5,54 Meter Länge überragt der Gladiator seine viertürige Wrangler-Basis um 79 Zentimeter

Fahrzeugbasis für die Pick-up-Version ist der viertürige Wrangler, dessen Radstand allerdings um fast einen halben Meter verlängert wurde. Dank eines zudem gestreckten Hecks überragt der Gladiator den Standard-Wrangler um 79 Zentimeter. Hinter der Fahrgastkabine bietet er eine 1,5 Meter lange Ladefläche. Auch 725 Kilogramm Nutzlast und 3,47 Tonnen Anhängelast versprechen Transportkompetenz auf gehobenem Niveau.

Die Standardversion des Gladiator ist mit dem Rock-Trac-Allradsystem, Unterfahrschutz, Geländebereifung und 76 Zentimeter Wattiefe für Offroad-Einsätze gerüstet. Wer mit dem Lasten-Wrangler besonders anspruchsvolle Passagen meistern will, kann alternativ eine Rubicon-Variante bekommen, die zusätzlich ein Offroad-Kamera-System, Reduktionsgetriebe und Sperrdifferenziale bietet.

Den Gladiotor wird es auch als Rubicon geben, der sich durch besonders hohe Offroad-Kompetenz auszeichnet

Zunächst wird der Gladiator in den USA mit 3,6-Liter-V6-Benziner (210 kW/285 PS) an den Start gehen, der sich wahlweise mit Achtgang-Automatik oder Sechsgang-Handschaltung kombinieren lässt. 2020 soll ein Dreiliter-V6-Diesel mit Achtgang-Automatik folgen, der 191 kW/260 PS leistet.

Fiat Fullback – Für alle Fälle

Pickups bestimmen – anders als zum Beispiel in den ländlichen Gegenden der USA - zwar hierzulande nicht das Straßenbild, sie werden aber immer beliebter. Im vergangenen Jahr sind immerhin rund 20.000 Kaufverträge über diese robusten Arbeitstiere getätigt worden. Seit Herbst 2016 hat auch Fiat mit dem Fullback sein Nutzfahrzeugportfolio um ein solches Fahrzeug erweitert. Der auf dem Mitsubishi L200 basierend…

Dr. Jekyll and Mr. Hyde – Die neue Mercedes X-Klasse

Vor ein paar Stunden war es soweit: In Stockholm wurde die neue Mercedes X-Klasse gezeigt. Natürlich entspricht das, was wir aktuell noch zu sehen bekommen, nicht dem endgültigen Modell. Doch das Conceptcar ist schon sehr nah dran an der Serie, schließlich ist Ende 2017 die Marktreife geplant. Die Stuttgarter sprechen beim neuen Modell vom ersten Pickup der Firmengeschichte und wollen mit ihm eben dieses Segment umkrempeln. Das haben sie vor 20 Jahren schon einmal geschafft, als sie mit der M-Klasse die Riege der reinen Geländefahrzeuge zum Segment der SUV umfunktionierten. Werfen wir einen Blick auf die Details der neuen Mercedes X-Klasse.

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Live: Mercedes-Benz PickUp

Als erster Premiumhersteller steigt Mercedes-Benz in das vielversprechende Segment der mittelgroßen Pickups ein. Mit dem Konzept des Mercedes-Benz Pickup möchte Mercedes-Benz schon jetzt einen Ausblick auf das Design geben und die weltweite Produktstrategie näher erläutern. Das Konzept des Mercedes-Benz Pickup wird in der Kunsthalle Artipelag in Stockholm, Schweden am 25. Oktober um 18:30 Uhr von Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender Daimler AG, Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, sowie Gorden Wagener, Leiter Design Daimler AG, präsentiert.

Test: Nissan Navara 2016

Lust auf Last

Nissan Navara - Pragmatiker und Arbeitstier in Personal-Union

Test des Nissan Navara mit 163 PS-Dieseltriebwerk

Sie mögen nicht allzu handlich sein, geht es aber um den Pragmatismus auf Rädern, sind sie unschlagbar. Pick-Up Trucks. In den USA Verkaufsschlager, bei uns eher Nischenmodelle. Aber, es gibt eine Fan-Base und Fahrzeuge wie der Navara von Nissan bedienen dieses Segment sei…

Volkswagen Amarok – Der Premium-Pickup

Volkswagen hat nicht erst gestern begonnen, sich neu zu positionieren. Das Ziel ist die viel und gern beworbene Premium-Klasse. Den Anfang machte seinerzeit der glücklose VW Phaeton, während der Touareg seit Beginn der Produktion gut verkauft wird. So entwickelte es sich also, dass jede Baureihe nun dem Premium-Anspruch hinterherhechtet und mittlerweile sogar der Kleinstwagen – der Up – vornehm-stylish sein möchte. Wie ein iPod, hieß es so oft. Der Golf und der Passat sind längst im Premium-Bereich angelangt, sodass es nun Zeit für den Amarok wird. Das meinen zumindest die Wolfsburger.

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News: Neue Generation des Toyota Hilux – Für alle Wege

Toyota hat in Thailand die achte Generation des Pick-up-Modells Hilux vorgestellt. Die Neuauflage des Pritschenwagen-Bestsellers wird kantiger, modernen und wohnlicher. Der Verkauf in Südostasien startet sofort, nach Europa könnte der seit 1968 gebaute Allrader im nächsten Jahr kommen.

Die zuletzt rundliche Formgebung macht wieder Platz für eine kernigere Formensprache mit schmaleren Scheinwerfern und einem flacheren Kühlergrill. Drei Karosserieversionen mit Einzelkabine, Doppelkabine und der Zwischenform Extra Cab mit gegenläufigen Fondtüren stehen zur Wahl. Der Innenraum orientiert sich nun stärker am Pkw, die Materialien sind hochwertiger, das Ambiente wohnlicher.

Auch das Fahrwerk – weiterhin natürlich mit Starrachse hinten – soll mehr Komfort bieten. Drei an Märkte und Einsatzzwecken orientierte Ausführungen hat Toyota entwickelt, eine für vornehmlich asphaltierte Straßen, eine für den harten Arbeitseinsatz und eine Misch-Lösung. Ebenfalls neu sind die Motoren. Anstelle der bekannten Triebwerke mit 2,5 und 3,0 Litern gibt es nun 2,4- und 2,8-Liter-Diesel mit Leistungswerten zwischen 119 kW/162 PS und 130 kW/177 PS, kombiniert mit Schalt- und Automatikgetrieben und optionaler Allradtechnik.

In Deutschland, wo die aktuelle Generation des Hilux derzeit ab 22.134 Euro angeboten wird, trifft der Toyota auf Konkurrenten wie VW Amarok, Mitsubishi L200 und Ford Ranger. Ab 2017 will auch Mercedes mit einem Pick-up-Modell auf Basis des Nissan Navara in den Markt einsteigen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

VW AMAROK im Pick-Up-Check

Isuzu D-Max und Ford Ranger im Vergleich mit dem bulligen Niedersachsen

VW Amarok Pickup im VergleichIn den USA zählen sie zu den wichtigsten Fahrzeugen überhaupt, bei uns spielen Pick-Ups nur eine untergeordnete Rolle. Kann ein Pick-Up mit Allradantrieb dennoch für den Alltag sinnvoll sein? Und wenn ja - welcher Pick-Up überzeugt? Eines vorne weg, der Volkswagen Amarok und der Ford Ranger kamen al…

Fahrbericht Mitsubishi L200 – Jäger-Variante

Die Jagd liegt dem Mitsubishi L200 vermutlich bereits in den Genen. Dieses Machomäßige. Dieses „Männerding vom Jäger und Ernährer“.  Hier folgen Form und Funktion keinen Marketingwünschen, der Platz auf der Pritsche wird ebenso gebraucht wie die massive Bodenfreiheit und die dicken Offroad-Räder.

Mitsubishi L200 – Bereit für die Jagd

Das Jägerfahrzeug von Mitsubishi – Der „L200 Jagd“

Während der L200 üblicherweise ein idealer Partner für Handwerker und Abenteurer ist, eignet er sich auch als Jagdwagen für Profi-Jäger. Um das zu demonstrieren hat Mitsubishi-Motors Deutschland einen ganz speziellen L200 auf die Räder gestellt. 

Das Basis-Fahrzeug für den Umbau ist im Falle des Testwagen ein Mitsubishi L200 Intense mit Doppelkabine. Unter der Haube pocht das 2.5 Liter große Vierzylinder-Dieselherz mit 178 PS und 400 Nm Drehmoment.  Wer sich für den 5-Gang-Schalter entscheidet bekommt ein Getriebe mit relativ kurzem ersten Gang. Wem das nicht ausreicht, dem steht zusätzlich eine manuelle Getriebeuntersetzung zur Verfügung.

Mitsubishi L200 umgebaut zum jägerfahrzeug

Der L200 ist ein Offroad-Klassiker der sich mit einem elektronisch geregelten Allradantrieb in das Gewühle wirft. Auf Wunsch lässt sich der L200 auch mit reinem Heckantrieb fahren, die Notwendigkeit hierfür gibt sich jedoch nicht. Der Allradantrieb verspannt auch im 4H-Modus nicht. Wer im Gelände die Kraftverteilung manuell einstellen will, der schaltet in 4 HL und sorgt so für eine gleichsame Verteilung der Antriebskräfte. Zusätzlich bietet der L200 dann noch die Getriebeuntersetzung an, in 4HLL bleibt lässt es sich im Standgas über Stock und Stein kriechen.

Klassische Allradtechnik, robuster Aufbau und eine große Ladefläche. Der L200 schreit förmlich nach der harten Tour.  Genau richtig für die Jagd – auch abseits von befestigten Waldwegen.

Mitsubishi L200 Jägerfahrzeug

L200 Jägerfahrzeug

Von außen fällt erst einmal nur die matte grüne Folierung des Testwagens auf. Auf der Pritsche sitzt eine Hardtop von RoadRanger. Erst auf den zweiten Blick fällt die Winde an der Front des L200 auf. Während meiner Testfahrt im Wald sollte sich diese Winde als extrem nützlich erweisen.

Ein Blick unter das Hardtop

Der Laderaum des L200 wurde professionell ausgebaut. Im rechten Drittel findet sich der Platz für den Jagdhund. Darunter eine Waffenschublade mit Schloß. Diese Schublade lässt sich heraus ziehen und bietet innerhalb der gepolsterten Schublade genug Platz für die Waffe.

Die linke Seite wurde mit einer Seilwinde bestückt, die auch schwere Keiler in der Schweißwanne an Board zieht. Um die Ladekante nicht zu einem Problem werden zu lassen, wird neben der Hundebox eine Aluminium-Klappschiene eingehängt. An der Pritsche aufgesetzt, lässt sich die Wildwanne mit der Hilfe der Seilwinde an Board des L200 ziehen.

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So schafft man auch große Jagderfolge alleine an Board des L200.

Die Pritsche des L200 wurde mit einer Laderaumwanne ausgerüstet, so lässt sich der Bereich nach der Jagd mit dem Dampfstrahler reinigen.

Mitsubishi All Terrain Reifen

Der richtige Reifen

Wer viel auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, der braucht den richtigen Reifen. Mitsubishi hat sich beim Jagd-L200 für BF Goodrich AT in der Dimension 245 / 70 R 16 entschieden. Der Fahrkomfort auf Asphalt leidet natürlich unter diesen Reifen.  Dafür ist der Jagd-L200 aber auch ein viel zu spezielles Fahrzeug.

Und so ergeht es Nicht-Jägern:

Um den L200 von professionellen Jägern beurteilen zu lassen, war ich verabredet zu einer Jagd. Der Weg dorthin war gut notiert – doch meine Orientierung im Wald war wohl eher mau. Und so befand ich schon bald auf einem matschigen Waldpfad, der die volle Konzentration forderte. Mit der eingeschalteten Untersetzung kroch ich langsam einen Weg entlang und sucht eigentlich nur noch eine Chance zum umdrehen. Denn auf diesem Weg waren zuvor sicher keine Suzuki Jimney und Lada Niva unterwegs (beliebte Jägerfahrzeuge).  Während sich die BF Goodrich Reifen mit Matsch zusetzten und der Waldboden darunter eine feuchte Lehmschicht bereit hielt, wanderte das Heck des L200 immer wieder aus der Spur. Mein Mut nach einer Dreh-Möglichkeit hielt an, bis ein großer alter Baumstamm den Pfad versperrte.

Das war keine gute Idee, fuhr es mir durch den Kopf.

Also rückwärts den Waldweg wieder zurück. Die RoadRanger Heckklappe lässt sich per Funkfernbedienung öffnen und das Kabinenfenster des L200 per Tastendruck herunter fahren. Die Sicht durch den Laderaum nach hinten war nicht überragend, aber sie reichte aus.

Nur die Traktion der Reifen – die reichte nicht aus. Da das Heck des L200 ohne Jagd-Erfolg eher zu leicht, als zu schwer war, haderten die Reifen mit dem matschig-lehmigen Waldboden. Es fehlte einfach der richtige Druck. Zudem fiel der Waldweg leicht hangseitig ab. Keine Chance, rückwärts den Weg hinauf zu kommen.

Während ich ausstieg war ich froh, nicht zu früh die Hand vom massiven Türgriff des L200 genommen zu haben, denn der Waldboden war wirklich rutschig. Zwei Schritte ohne sich auf die Nase zu legen und man fühlte sich wie ein Zirkus-Artist. Die Reifen waren vollkommen zugesetzt mit dem lehmig, matschigen Waldboden.

Zeit für die Winde

Während man im Alltag keine Ideen hat, wofür man diese coole Winde an der Front nutzen könnte, war ich nun angewiesen auf diese Winde.  Die Fernbedienung aufgesetzt, Winde abrollen, zum nächsten Baum schlittern, den Haken um den Baumstamm schwingen, das Seil einhaken. Zurück zum L200.

Wer noch nie mit der Winde gearbeitet hat ( wie ich ) der steht nun vor einem spannenden Experiment. Die Idee war, die Nase des L200 langsam um 160-170° zu drehen. In Richtung Hang hinauf. Während die Winde zieht, sollte man die Räder so stellen, dass man sich nicht unnötig in den Matsch eingräbt. Also hinter das Steuer geklemmt, die erste fette Ladung Matsch auf die Gummi-Matten getragen und los gehts – Kupplung getreten, nach links eingelegt, Winde marsch.

Und tatsächlich – der L200 bewegt sich, wie von einem Waldgeist geschoben, in die richtige Richtung. Nach 30° aussteigen, die Winde wieder locker werden lassen, den nächsten Baum suchen. Und so wiederholt sich das Spiel. 4 Mal. Der Fußraum des L200 füllt sich derweil mit Matschbrocken, die Hände sind braun vom Dreck im Wald, das Lenkrad bekommt einen Überzug aus Lehm. Aber – der L200 steht wieder in die richtige Richtung.

Bis zum befestigten Waldweg waren es noch 800 Meter. 800 Meter die noch vier Mal den Einsatz der Winde gefordert haben, weil es Bergauf eben doch schwieriger ist auf dem Weg zu bleiben, trotz Allrad, als beim rollen Bergab. Nach knapp 90 Minuten Waldarbeit stand der L200 auf dem Weg. Ich war verschwitzt – aber glücklich. Und die Winde hat demonstriert wofür sie gebraucht werden kann.

Die Jagd-Gesellschaft hatte ich längst vergessen

Und mir war mittlerweile auch egal, was die Jäger zum Jagd-L200 zu sagen hatten. Ich hatte selbst erlebt was der L200 in dieser Version kann. Und was er nicht kann. Wieder einmal waren die Reifen das größte Problem. Ganz egal wie gut ein Allradantrieb ist – wenn das Reifenprofil sich zusetzt ist Ende im Gelände.

Dafür war ich froh, dass man bei Mitsubishi nicht nur einen Optik-Umbau mit ein wenig Klimbim im Laderaum auf die Räder gestellt hatte, sondern ein ernsthaftes Konzept mit Winde an der Front. Die dazu auch noch funktioniert. Es gibt Hersteller, denen hätte ich eine Winden-Attrappe zugetraut.

L200 Sonnenuntergang

Doch der L200 ist eben mehr so das „Macho-Ding“ – halbe Sachen kommen da nicht ans Auto.

Den Umbau zum „Jagdfahrzeug“ kann jeder Mitsubishi-Händler durchführen, so lassen sich auch bereits gekaufte L200 nachträglich zum „Jagd-Wagen“ umrüsten. Darauf ein Hallali! 

NAIAS 2014 – FORD präsentiert den neuen F-150

In den USA sind die Menschen verrückt nach dem Ford Pick-Up Truck. Er gehört zu den Fahrzeugen, die das Straßenbild prägen.  Und er ist der meistverkaufte Pick-Up in den USA. Für das Autojahr 2014 präsentiert FORD auf der NAIAS 2014 die neue Ford F-150 Generation.

„Der neue F-150 definiert die Zukunft des Pick-up-Segments“, betont Mark Fields, Chief Operating Officer von Ford. „Er liefert einen
weiteren eindrucksvollen Beleg, dass unsere Produktstrategie ,ONE Ford‘ Fahrzeuge hervorbringt, die Autokäufer durch hohe Qualität,
Effizienz und Sicherheit, starkes Design und einen großen Gegenwert überzeugen“.

FORD F-150 2015 – in Detroit präsentiert

Der neue Ford F-150 wurde bis zu 320 Kilogramm leichter, als sein direkter Vorgänger. Der Einsatz von Aluminium für die Karosserie des Pick-Up sorgt nicht nur für eine Gewichtserleichterung in ansehnlicher Größenordnung, es schützt die neue F-150 Generation auch erfolgreicher vor den Folgen von alterndem Blech.

Nichts verändert hat FORD an der grundsätzlichen Konstruktion des F-150, basierende auf einem Leiterrahmen. Der neue F-150 besteht somit aus einem hochfesten Stahl-Leiterrahmen und einer deutlich leichter gewordenen Aluminium-Karosserie. Diese Konstruktion sorgt für die, bereits legendäre, Robustheit des F-150. Viele Käufer setzen den Pick-Up durchaus im rauen Arbeitsalltag ein. Egal ob es zum seine überzeugenden Anhängelasten geht, oder um die Möglichkeiten für den Transport von unhandlichen Gütern auf der großen Ladefläche.

Der neue Ford F-150 hat eine Reihneuer Technologie-Funktionen an Bord, viele davon stehen erstmals überhaupt in diesem Segment zur Verfügung.

Eine Auswahl:

A round-View-Sicht. Die 360-Grad-Übersicht setzt aus den Bildern der außen angebrachten Kameras ein Bild zusammen, das das Fahrzeug aus der Vogelperspektive zeigt. Diese Ansicht erleichtert dem Fahrer das Parken, das Wenden auf engen Plätzen oder auch das Zurücksetzen in schmalen Gassen und in tiefen Spurrinnen.

Die integrierten Laderampen ermöglichen ein müheloses Auffahren von Quads, Motorrädern oder Aufsitz-Rasenmähern auf die Ladefläche. Das BoxLink-System optimiert die Ladungssicherung. Mit seinen Metallstangen und flexiblen Klammern ermöglicht es das sichere Befestigen von unterschiedlichen Transportgütern auf der Ladefläche – etwa Rampen, Trennwände, Kisten, Koffer und vieles mehr.

Frontscheinwerfer und Heckleuchten in LED-Technik gewährleisten eine sehr gute Sichtbarkeit des Fahrzeugs bei Nacht oder schlechter Sicht. Helle, robuste LED-Spots in den Seitenspiegeln leuchten die nähere
Umgebung des Pick-up wirkungsvoll aus.

– Das System Trailer Hitch Assist zeigt auf dem Monitor der Rückfahrkamera eine Linie an, die dem Fahrer hilft, das Fahrzeug für
das Ankoppeln eines Anhängers zu positionieren. Die Linie wird je nach Lenkeinschlag neu berechnet, so dass der Fahrer ohne Einweiser
und ohne ständiges Ein- und Aussteigen einen Hänger zielgenau anpeilen kann.

– Mithilfe des neuartigen Kabelsystems zwischen Hänger und Zugfahrzeug erkennt und meldet das Trailer Tow Module eventuelle
Probleme bei der Verbindung und der elektrischen Ausstattung des Anhängers. Das Modul erkennt beispielsweise durchgebrannte oder nicht angeschlossene Rückleuchten oder fehlerhafte Bremslichter des Anhängers. Bislang musste der Fahrer selbst um Fahrzeug und Trailer herumgehen, um diese Fehler festzustellen.

– Die Heckklappe kann nun mittels der Funkfernbedienung ver- und entriegelt werden – beim Entriegeln wird zusätzlich der
Sicherungshebel geöffnet. Gegenüber dem manuellen Ver- und Entriegeln spart dies Zeit, erhöht den Komfort und die Sicherheit. Wird die Heckklappe geöffnet, gleitet sie, von Dämpfern gehalten, in eine flache, mit der Ladefläche bündige Position.

– Ein leistungsstarker 400-Watt-Stromanschluss in der Fahrerkabine ermöglicht das Aufladen von mobilen Kommunikationsgeräten, schweren Akku-Werkzeugen und Batterie-Packs während der Fahrt.

Vier Benziner für alle Kundenanforderungen

Das Motorenspektrum vier Triebwerks-Charakteren an. Sein Debüt in der F-150-Familie feiert der 2,7 Liter große EcoBoost-Benziner, der serienmäßig mit automatischem Start-Stopp-System ausgerüstet ist. Dieser kompakte und relativ leichtgewichtige Turbo-Direkteinspritzer produziert Leistungswerte auf dem Niveau mittelgroßer V8-Motoren. Ebenfalls neu zum Programm gehört ein 3,5-Liter-V6 mit doppelter unabhängiger Nockenwellenverstellung (Ti-VCT). Zur Wahl stehen außerdem die bewährten „größeren Brüder“ der beiden Newcomer: der 3,5-Liter-EcoBoost-Turbobenziner und der 5,0-Liter-V8 mit Ti-VCT.

LUXUS FÜR DEN NISSAN NAVARA

Mehr Stil für den unermüdlichen Arbeiter: Mit einer neuen Top-Version zeigt sich der Nissan Navara von einer besonders sportlichen und fast schon luxuriösen Seite. Oberhalb der höchsten Ausstattung „LE“ wartet der beliebte Pick-up in der neuen Sonderedition „LE EVO“ mit einer Vielzahl hochwertiger Details und Ausstattungselemente auf, die Komfort und Styling in dieser Fahrzeugklasse auf ein neues Niveau heben.

Die neue Version des Navara verfügt über Alcantara-/Lederbezüge für Sitze, Schalthebel, Handbremshebel und Türverkleidung. Hinzu kommen eine Chromumrandung an den Nebelscheinwerfern sowie eine robuste Stahlleiste an der Front. Als serienmäßige Standards sind zudem ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera, beheizbare Sitze, Privacy-Glas und eine Dachreling an Bord. Das Ergebnis ist ein Pick-up, bei dem Komfort und Stil mit der gewohnten kompromisslosen Leistungsfähigkeit des Navara Hand in Hand gehen.

Der neue Navara LE EVO ist als Fünfsitzer mit Doppelkabine erhältlich. In Deutschland wird er in Verbindung mit dem 170 kW/231 PS starken 3,0-Liter-V6-Diesel angeboten, der ein beeindruckendes Drehmoment von 550 Nm zwischen 1.750 und 2.500 U/min liefert. Serienmäßig ist das kraftvolle Triebwerk an eine moderne Siebengang-Automatik gekoppelt.

Der Navara verfügt über eine robuste Leiterrahmenkonstruktion und eine unabhängige vordere Radaufhängung mit Doppelquerlenkern und Schraubenfedern. Hinten kommt eine Starrachse mit Blattfedern zum Einsatz, die den Navara für harte Arbeitseinsätze und das Transportieren hoher Nutzlasten prädestiniert. Zugleich sorgt das Fahrwerkslayout für ein hohes Maß an Komfort und ausgezeichnete Handling-Eigenschaften, die man eher von einem SUV erwarten würde. Das 4×4-System des Navara treibt unter normalen Fahrbedingungen ausschließlich die Hinterräder an; im wählbaren 4×4-Modus wird die Antriebskraft im Verhältnis 50:50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Eine Getriebeuntersetzung und eine Differenzialsperre an der Hinterachse bieten zusätzliche Traktion unter schwierigen Bedingungen.

Mit einer Gesamtlänge von 5.296 Millimetern und einem Radstand von 3.200 Millimetern  verfügt die Double Cab Version des Navara über eine Ladefläche von 2,36 Quadratmetern und eine nutzbare Ladelänge von 1.611 Millimetern. Eine maximale Nutzlast von 1.000 Kilogramm und 3.000 Kilogramm maximale Anhängelast vervollständigen die praktischen Qualitäten des Nissan Pick-ups. Ab der Ausstattungsversion SE – und damit auch im LE EVO  – ist ein System mit fünf Schienen und verschiebbaren Verzurrschlitten obligatorisch. Zwei Schienen führen über den Ladeflächenboden, je eine weitere ist in halber Höhe der Seitenwände und die fünfte an der Rückwand des Fahrerhauses montiert. Mit dem multifunktionalen Dachgepäckträger, der eine Traglast von 56 Kilogramm bietet, lassen sich Leitern oder Surfbretter ohne Gefahr für den Lack oder die Karosserie aufladen. Der von Nissan speziell für den Einsatz am Navara entwickelte Träger besitzt aerodynamisch ausgeformte Querstreben. Sie reduzieren Windgeräusche und senken so auch den Kraftstoffverbrauch.

Pressemeldung

20 Jahre Mitsubishi L200

Vor 20 Jahren etablierte der Mitsubishi L200 das Pick-up-Segment auf dem deutschen Automobilmarkt und avancierte zum Pionier und Klassiker seiner Zunft. Insgesamt wurden seit der Markteinführung in Deutschland bisher 59.762 L200 zugelassen (Stand Sept. 2013). Auch in der aktuellen Modellgeneration präsentiert er sich besser denn je: Das belegt unter anderem ein Vergleichstest des Fachmagazins AUTO BILD ALLRAD (Ausgabe Nr. 11/2013), bei dem der L200 2.5 DI-D+ renommierte Mitbewerber von Ford, Isuzu, Nissan und Volkswagen hinter sich ließ.

Anlässlich des 20-jährigen Marktjubiläums in Deutschland offeriert Mitsubishi nun den L200 „Edition 20“. Das exklusive, auf 150 Einheiten limitierte Jubiläumsmodell basiert auf dem Testsieger L200 2.5 DI-D+ mit Doppelkabine und Fünfganggetriebe in der Ausführung „Intense“. Der dynamisch gezeichnete Allrounder verfügt serienmäßig über ein Premium-Ausstattungspaket mit Lederinterieur, elektrisch einstellbarem Fahrersitz, beheizbaren Vordersitzen und bietet einen Preisvorteil von 2.000 Euro. Eine Metallic-/Perleffekt-Lackierung steht optional zur Wahl.

Der L200 „Edition 20“ ist ab sofort bei den deutschen Mitsubishi-Handelspartnern bestellbar.

Mitsubishi L200 Sondermodell 20 Jahre

L200-Serienprogramm:   äußerst vielseitig – technisch up-to-date

Im regulären Serien-Modellprogramm steht der L200 in drei Karosserieversionen zur Wahl: als zweisitzige Einzelkabine, als zwei-plus-zweisitziger Club Cab mit verlängerter Kabine und als fünfsitzige Doppelkabine mit vier Türen.

Das Antriebsangebot bilden ein 2.5 Liter DI-D Common-Rail-Dieseltriebwerk mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) sowie die 131 kW (178 PS) starke Ausführung 2.5 DI-D+ für die Topversion „Intense“. Alle „Inform“ und „Invite“-Ausführungen verfügen über den zuschaltbaren Allradantrieb „Easy Select 4WD“ mit voll sperrbarem Hinterachsdifferenzial, die Ausstattungslinie „Intense“ darüber hinaus – als einziges Fahrzeug im Pick-up-Segment – über einen permanenten Allradantrieb („Super Select 4WD“) in Kombination mit einer Geländeuntersetzung. Ein adaptives Fünfstufen-Automatikgetriebe mit INVECS-II-Technologie und manuellem Schaltmodus („Sports Mode“) steht als Option zur Verfügung.

Pressemeldung

Ford Ranger Wildtrak 3.2 Diesel – Technische Daten



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Ford Ranger Doppelkabine Wildtrak 3.2 TDCi
Markteinführung am: Modell seit 2012
Motortyp: Fünfzylinder Reihenmotor, Aluminium-Guss-Kopf und Metall-Druckgussblock, Commonrail,  DOC und DPF, Variable Turbinengeometrie, Variable Ölpumpe, DOHC 4-Ventil
Hubraum in ccm³: 3.198
max. Leistung bei min-1: 147 kW / 200 PS bei 3.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 450 Nm bei 2.750 U/min
Länge, Breite, Höhe, Radstand in mm: 5.351 x 1.850 x 1.521 – 3.220
Achsverschränkung:
Vorderer Böschungswinkel: 28°
Hinterer Böschungswinkel: 26°
Leergewicht: 2.181 kg
Watt-Tiefe in mm: 800
Wendekreis: 12.4 m
Bremsen: VA: –, HA: —
Allradantrieb / System: Heckantrieb, Allradantrieb, keine Sperren
Getriebe: 6-Gang Wandlerautomatikgetriebe
Differentialsperren: Traktionskontrolle
Tankvolumen 72 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 274 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse:
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts 13,1 l / 100km
Normverbrauch außerorts 8,9 l / 100km
Normverbrauch kombiniert 10,4  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 10,4 Sekunden
Basispreis: Wildtrak ab 39.686,50 €  
Garantie: 24 Monate
Anmerkungen:

Bilder-Galerie-Fotos

Ford Ranger Wildtrak 10 Fahrbericht

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie



Fahrbericht Ford Ranger Wildtrak – Das Fazit

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Ford Ranger Wildtrak:

Wenn schon, dann richtig

Zwei Dinge haben mich in meinem Testzeitraum mit dem Ford Ranger Wildtrak überrascht. Zum einen die gute Verarbeitung und zum anderen wie schnell ich mich an diese Art von Automobil gewöhnt habe. Nun sind die mehr als 5 Meter Gesamtlänge nichts womit man täglich in der Innenstadt einen Parkplatz suchen will, aber dank guter Rundumsicht, Park-Piepsern und Rückfahrkamera lässt sich auch diese Aufgabe leicht meistern. Zudem sorgt die hohe Sitzposition und die klare, kantige Form des Ranger für eine exclusive Rundumsicht.

Ein Auto das im Outback von Australien ebenso erfolgreich sein will, wie bei den Winzern in Südafrika und einem Pferdezüchter in der Heide, dass kann für den Alltag doch nur gut gerüstet sein. Wer sich die Wildtrak-Version des Ranger gönnt, der wird zudem mit gänzlich ungewohnt charmanten Talenten unter der Hülle des rustikalen Arbeitstieres verwöhnt.

Ford Ranger Wildtrak 07 Fahrbericht

Preise und Ausstattung

Die Basis-Variante mit 125 PS Diesel, Einzelkabine und in der Basis-Ausstattung steht mit 27.245,05 € in der Liste. Noch günstiger geht es ohne Allrad. Der XL mit Heckantrieb kostet 25.525,50 €

Der Wildtrak mit seiner umfangreichen Ausstattung, dem Allradantrieb und dem großen Fünfzylinder-Diesel kostet mindestens 39.686,50 € in der Version mit Extrakabine und manueller Sechsgang-Schaltung. Wer das volle Paket sucht, der bekommt den Doppel-Kabiner mit 6-Stufen-Automatik für 42.007 €.

Wie man es gewohnt ist von den Importeurs-Fahrzeugen – und der Wildtrak bleibt auch als „One Ford“ und einem Ford-Standort in Köln ein Importeurs-Modell – bringt der Blick in Aufpreisliste keine ganz großen Erleuchtungen mehr. Der wildtrak kommt in Serie bereits mit dem Ford-Navigationssystem, der Rückfahrkamera, den fetten 18-Zoll Rädern und einer speziellen Teilleder-Innenausstattung.

In Versuchung würde mich nur die Laderaumabdeckung „Mountain-Top“ (Aluminium-Rollo für die Ladefläche) für 1.904 € führen und eventuell die „Sheriff“ getauften Schutzbleche für Ölwanne und Tank. Damit ist man auf der sicheren Seite, wenn es im Urlaub beim nächsten Mal nicht an den Gardasee geht, sondern ins raue Outback.

Ford Ranger Wildtrak 11 Fahrbericht

Vorteile:

  • Perfekte Rundumsicht
  • Kraftvoller Motor
  • Gute Fahrwerksabstimmung

Nachteile:

  • Grummeliger Motor mit lautem Nageln nach dem Kaltstart
  • Die schiere Länge.

Ford Ranger Wildtrak 09 Fahrbericht

Das hätte ich mir vom Ford Ranger Wildtrak noch gewünscht:

  • Einen Allradantrieb mit sperrbaren Differentialen und Xenon- oder LED-Scheinwerfer anstelle der simplen Halogenleuchten in der Front.

Bewertung:

Komfort: 32 von 45 Punkte

  • Raumgefühl Mitfahrer: 8 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 5 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 4 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 8 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 4 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 3 von 10 Punkte

Fahrspaß: 18 von 40 Punkte

  • Landstraße: 3 von 10 Punkte
  • Autobahn:  7 von 10 Punkte
  • Stadt: 1 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 2 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 2 von 5 Punkte
  • V/max:  3 von 5 Punkte

Kosten: 18 von 30 Punkte 

  • Anschaffung: 8 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 4 von 5 Punkte
  • Versicherung: 2 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 1 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 3 von 5  Punkte

Antrieb: 22 von 40 Punkte

  • Motor: 7 von 10 Punkte
  • Getriebe: 5 von 10 Punkte
  • Bremsen: 7 von 10  Punkte
  • Sound innen: 2 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 1 von 5 Punkte

Umwelt: 14 von 30 Punkte

  • Test-Verbrauch: 7 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 3 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 4 von 10 Punkte

Qualität: 9 von 15 Punkte

  • Spaltmaße außen: 3 von 5 Punkte
  • Haptik: 3 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 3 von 5 Punkte
Beurteilungs-Matrix

Ford Ranger Wildtrak 03 Fahrbericht

  • Punktzahl gesamt: 113 / 200 Punkten
  • Fahrbericht: Ford Ranger Wildtrak Doka 3.2 TDCi 4×4 

Das Fazit:

Wenn schon, dann richtig!

Die Städte werden immer größer, die Abenteuerlust der Menschen aber auch. Je urbaner wir leben, desto mehr genießen wir die kleinen Ausflüge in die scheinbare Freiheit. Der Ford Ranger ist nicht nur für Menschen gedacht, die ihr Auto auch als Arbeitszeug nutzen. Der Ford Ranger ist vor allem als Wildtrak ein Angebot – ein Angebot zur Flucht aus dem Alltag.

Und wenn schon, dann richtig – dann mit dem großen 200 PS-Fünfzylinder-Diesel und einem Wildtrak in grellem Orange!

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges! Dieser Fahrzeug-Test wurde mit der Unterstützung des Herstellers durchgeführt. Anfallende Kosten für den Transport und die Verbringung des Fahrzeuges übernimmt der Hersteller. Der Artikel wurde dennoch ohne Beeinflussung durch den Hersteller erstellt. Die hier dargelegte Meinung entspricht meiner eigenen Meinung und wurde nicht vom Automobil-Hersteller kontrolliert. Wer denkt, ich wäre zu dämlich meine eigene Meinung zu diesem Auto zu formulieren, der möge bitte einen anderen Blog lesen. (: Danke.

by-nc-nd – Text: Bjoern Habegger – Fotos: Hersteller



FORD Ranger – Wildtrak – Fahrbericht

Wilde Landschaft, weite Wälder, hohe Berge und ein rauher Alltag. So stellen sich die Werbe-Treibenden den Alltag des Ford Ranger vor und dennoch wird die neueste und schon fast unwirklich groß gewordene Generation auch bei uns verkauft.

Während der Ranger bei uns zu den Exoten und vor allem zu den wirklich großen Autos auf der Straße gehört, bietet Ford den Ranger im Mutterland des Pick Up Trucks erst gar nicht an. In den USA spielt der Ford F-150 die Hauptrolle. Der Ranger ist ein „One Ford“ Modell und wird in Südafrika gebaut. Entwickelt wurde er von den Ford-Experten aus Down Under und neben Australien gehört Indien und das Produktionsland Südafrika zum Zielmarkt. Und wie es nun scheint, auch Berlin, Düsseldorf und Köln.

Pick-Up aus Down Under

Ranger titelbild im Fahrbericht

Im Fahrbericht:

Ford Ranger Wildtrak 3.2 4×4

Wenn schon, dann richtig.

Man mag Menschen die eine Vorliebe für große Autos haben, gerne einen Strick daraus drehen und mit lästerlichen Kommentaren bedenken, aber so ein massiver Pick-Up, der wirkt schon mächtig beeindruckend wenn man davor steht. Da kommt auch in mir ein wenig Faszination für dieses viele Blech auf. Und auch wenn der F-150 noch einmal ein gutes Stück größer ist – der Ranger kann seine Umwelt im ersten Schritt alleine durch seine schiere Größe in den Bann ziehen und in unseren Breitengraden gehört der Ranger mit der Doppelkabine ganz sicher zu den größten PickUps.

Ein Auto für Menschen die anpacken können. Und aufsteigen. 

Über 5.30 Meter lang, 2.16 Meter breit (inklusive der Außenspiegel) und mit 1.84 Metern auch beeindruckend hoch.  Ebenso hoch: Der Fahrersitz. Zum ersten Mal schaut man auf die Fahrer von klassenüblichen SUVs a la Mercedes ML oder Volkswagen Touraeg hinab! Der Ranger kann vor allem in der Wildtrak Variante nicht nur durch seine schlichte Präsenz beeindrucken, sondern auch durch unerwartet kraftvolle Farben und Zubehör. Für den ersten Test des Ranger Wildtrak stand mir ein 3.2 Liter großer Diesel mit Automatikgetriebe in der Farbe „Wildtrak-Orange“ zur Verfügung. Die große Ladefläche war mit einer stabil wirkenden Alulamellen-Jalousine verschlossen.

Der Ford Ranger Wildtrak 3.2 Diesel

Ford Ranger Wildtrak 06 Fahrbericht

Das richtige Werkzeug

Der Ranger ist weit mehr als ein „Freizeit-Mobil“, der Ranger ist ein Arbeitstier und als solches erwartet man eigentlich einen trostlosen Innenraum mit dem farblosen Charakter eines Baustellen-Containers. Doch weit gefehlt. Der Ford Ranger bietet, vor allem als Wildtrak, einen betont sympathischen Innenraum. Die Sitze bekommen orangene Streifen, der Armaturenträger glänzt mit einer metallisch wirkenden Einrahmung für die Instrumente und auch ein Multimedia-System mit Farbdisplay darf nicht fehlen.

Das Lenkrad glänzt nicht nur mit einer art Chromspange sondern auch mit Komfort-Features wie der Fernbedienung von Radio und Freisprecheinrichtung. So richtig nach Nutzfahrzeug wirkt hier im Innenraum nichts.

Alle Mann an Board

Den Wildtrak bekommt man in zwei Kabinen-Varianten. Die „Extra-Kabine“ bietet bereits ordentlich viel Platz für bis zu fünf Personen. Und mit der „Doppel-Kabine“ verkürzt sich die Ladefläche zu Gunsten der Beinfreiheit in der zweiten Reihe.  Die Sitze haben nicht den Auftrag bekommen mit pseudo-sportlichen Seitenhalt zu beeindrucken, sondern bieten einfach nur einen bequemen Sitzplatz. Weit oberhalb von allen anderen Verkehrsteilnehmern.

Mit dem 3.22 Meter langen Radstand bleibt jedoch auch bei der von mir gefahrenen Wildtrak-Version mit Doppelkabine und fürstlichen Platzverhältnisse im Innenraum, eine Ladefläche mit Gardemaß. 1.56 Meter tief, ebenso breit und bis zur Ladebordwand über 50 Zentimeter hoch. Da wird man schnell zum besten Freund des Nachbarn, wenn der im Herbst seinen Baumschnitt und Grünabfall zum Bauhof fahren will.

Ford Ranger Wildtrak 09 Fahrbericht

Motortechnik

Ford bietet für den burschikosen Pick-Up drei Motoren zur Auswahl an. Ein 125 PS starker 2.2 Liter Vierzylinder-Diesel macht den Anfang, dann folgt ein 150 PS starker Diesel, auch mit 2.2 Liter Hubraum und den ungekrönten König der Ranger Baureihe, den Wildtrak – den bekommt man nur mit dem stärksten Stück im Motoren-Programm – einem 3.2 Liter großen Fünfzylinderdiesel mit stolzen 200 PS und druckvollen 470 Nm Drehmoment.

Ja – er klingt nach LKW. Und ja – er fährt sich auch so ähnlich.  In Verbindung mit einem modernen 6-Gang Automatikgetriebe lässt man den Selbstzünder ruhig vor sich hin wirken und vertraut auf die glorreichen 470 Nm Drehmoment die sich zwischen 1.500 und 2.500 Umdrehungen über den Wandler-Automaten her machen.

Ford Ranger Wildtrak 08 Fahrbericht

Hit the road Jack

Die Wildtrak-Version rollt auf 18 Zoll großen Rädern. Grobes Reifenprofil in der Dimension 265/60-18 verführt zu ebenso groben Touren die eher nach der kürzesten Verbindung zwischen zwei Punkten verlangt, als nach der nächsten Autobahnauffahrt und das ist vermutlich die größte Überraschung im Test gewesen:

Der Ranger fühlt sich auf der Autobahn pudelwohl. 

Und hier hat nicht nur der perfekte Geradeauslauf gefallen, sondern die Kraft die zur Verfügung steht um auch lange Etappen geschmeidig und vor allem nicht zu langsam hinter sich zu bekommen.  Der Wildtrak fährt sich trotz Starrachse hinten und der rundum beachtlichen Radgröße sehr handlich, fast schon komfortabel.

Natürlich spürt man eine enorme Seitenneigung und auch das Lenkgefühl kann kaum mit „direkt“ beschrieben werden. Er packt fünf Mann an Board, lässt sich eine Euro-Palette per Gabelstapler auf die Ladefläche hieven und bringt das alles dann easy zur nächsten Baustelle. Oder den Anhänger eines Ballon-Fahrer-Teams zur weit abseits im Gemüse liegenden Landestelle. Der Wildtrak ist einer, der sich Aufgaben stellt die man mit Kraft und Talent für das grobe lösen muss.

Und da stören auch Flußdurchfahrten bis 80 Zentimeter Tiefe nicht.  Wenn kompakte SUV-Modelle von der großen Freiheit träumen, dann ist der Wildtrak das Fahrzeug mit dem man sich diese Träume erfüllt.

Ford Ranger Wildtrak 02 Fahrbericht

Leistungsdaten:

PS

200

bei 3.000 U/min

Drehmoment

470

ab 1.500 U/min

Nutzlast

1.009

kg

Ford Ranger Wildtrak 04 Fahrbericht

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode„:

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

10.9

Öko-Experte mit einem grünen Zeh

9.4

Außendienstler mit Vollgas-Lust

12.8

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer | Diesel

Ford Ranger Wildtrak 05 Fahrbericht

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Fahrbericht Isuzu D-MAX

In anderen Teilen dieser Welt gehören Pick-Ups durchaus zum täglichen Straßenbild. In den USA kann man sich ein Leben ohne sie praktisch nicht vorstellen. Das kommt vermutlich davon, dass auch heute noch ein moderner Pick-Up so ein wenig an die Planwagen der Wild West-Zeit und der Besiedlung des Nord-Amerikanischen Westens erinnern.  Wie bei den Planwagen sind vorne die Pferde untergebracht und hinten ist eine große Ladefläche für das eigene Hab & Gut. Soweit so praktisch. Bei uns fristen Pick-Ups jedoch ein Nischenleben – ähnlich wie der Hersteller ISUZU. Passend dass das einzige Fahrzeug der Marke ISUZU für den deutschen Markt, ausgerechnet ein Pick-Up ist.

Isuzu D Max Maske Front

Im Fahrbericht:

ISUZU D-MAX Doppelkabine

Der packt was weg

Selbst wenn er in einem unschuldigen weiß lackiert wird, der Isuzu D-Max in der Double-Cap-Version mit Hardtop für die Ladefläche, bleibt ein Hingucker. Vor allem wegen seiner Größe. Mit 5.29 Metern spielt er in der Liga des VW Amarok und will vor allem Handwerker und Menschen mit erweiterten Platzbedürfnissen ansprechen. Die zweite Generation des D-Max bekam eine weniger auffällige Front verpasst, die Scheinwerfer schmiegen sich nun mehr in die Front, anstatt auffällig hochkant zu stehen. Der Kühlergrill bekommt in der Premium-Version eine große Ladung Chrome verpasst und die Scheiben ab Reihe zwei werden dunkel getönt. Isuzu bietet vor allem für Käufer die ein echtes Nutzfahrzeug suchen, einige nützliche Optionen an. So ist der Isuzu D-Max unter anderem als „Cab & Chassis only“ verfügbar – sprich, der Kunde bekommt den Leiterrahmen und die Fahrerkabine, was er danach anstelle der Ladepritsche setzt, bleibt ihm überlassen.  So gibt es unter anderem die Möglichkeit, den Isuzu als „Kipper“ zu verwenden.

Bei mir zum „testen“ war die zivile Variante wie man sie auch als Hundebesitzer oder Hobby-Landwirt gut gebrauchen kann. Dank der „Premium-Ausstattung“ war mein moderner Planwagen mit Tempomat, Klimaanlage und vielen anderen Goodies ausgestattet.  Besonders praktisch: Das Hardtop von ISUZU kommt zusammen mit einer umfangreichen und gepolsterten Laderaum-Abdeckung. So verschwindet das nackte Blech der Ladefläche unter einem gepolsterten und gummierten Schutz.

Der ISUZU D-Max „Double Cab“ Premium 4WD

Isuzu D-Max Fahrbericht Artikel Test

Arbeitseinsatz

Einfache Einkaufsfahrten lassen den D-Max unterfordert über die Landstraße hoppeln. Das Fahrwerk mit Starrachse an der Hinterachse wirkt gut abgestimmt, sucht aber die Herausforderungen von schwerem Gelände oder wenigstens einer schweren Last auf der Ladefläche.

Modernisierter Innenraum

Die Premium-Ausstattung bringt dezenten Luxus in die Arbeiterkabine des D-Max. So werden die Sitze mit Leder bezogen und der Fahrersitz ist sogar elektrisch einstellbar. Das Cockpit versprüht nüchterne schwarze Plastiklaune, bleibt aber dank sichtlicher Bemühungen um echte Design-Ideen von der puren Tristesse anderer Arbeitsgeräte verschont. Die silber lackierten Kunststoffrahmen wirken ebenfalls bemüht – bilden aber einen gern genommenen Kontrast.

Isuzu D-Max Cockpitfoto Innenraum

Weniger Design, mehr Nutzwert. 

Der D-Max soll ja gar nicht zum flanieren taugen, er ist ein Arbeiterkind und als solches wurde er fein herausgeputzt, aber er kann seine Wurzeln eben nicht verbergen. Da ist es viel wichtiger, dass die Doppelkabinen Version mit reichlich Platz für 5 Personen punkten kann. Wem der mit Ausstellfenstern bedachte Laderaum nicht ausreicht, der kann die Sitzbank hochklappen und bekommt so, direkt hinter Fahrer und Beifahrer noch einmal reichlich Laderaum geschenkt.

Laderaum

Die Ladefläche des D-Max mit Doppelkabine ist 1.55 Meter lang und 1.53 Meter breit.  Dank des Hardtop mit abschließbarer Klappe eignet er sich nicht nur ideal als Partner für Selbstständige die viel transportieren müssen, dies aber gerne geschützt gegen Langfinger tun möchten, sondern auch für Menschen mit Hunden oder Hobbys die ein wenig mehr Platz brauchen.

Isuzu D-Max Laderaum

Rauer Arbeiter

Unter der großen Haube des D-Max arbeitet ein 2.5 Liter großer Twin-Turbo-Vierzylinder-Dieselmotor. Dessen Arbeitscredo lautet: Rau, aber kraftvoll. Unter fulminanten Nutzfahrzeugnageln geht er an seine Aufgabe heran und lässt neben 163 PS auch noch 400 Nm zur Arbeit antanzen.

Er schiebt bei Bedarf mächtig aus dem Drehzahlkeller, einzig die verbaute Fünfstufen-Automatik versaut ihm ein wenig die Show. Vermutlich aufgrund eines enorm großen Wandlers, bleiben die Reaktionen der Automatik auf den Krafteinsatz des Schweröl-Brenners ein wenig verspätet.

Die Kraft gelangt vom Automatikgetriebe entweder an die Hinterachse, oder per Wählschalter aktiviert, an alle vier Räder.  2H, 4H und 4L lauten die Wahlmöglichkeiten. Im Alltag lässt man den D-Max auf 2H und spart sich den Krafteinsatz der Vorderräder. Auf lockerem Gelände sind vier angetriebene Räder die richtige Wahl und geht es in schweres Gelände oder wartet viel Last auf eine Offroad-Tour dreht man den Wählschalter auf 4L. Zusätzliche Differentialsperren sind ab Werk  jedoch weder für Geld noch gute Worte zu erhalten.

Isuzu D-Max Twinturbo Diesel Fahrbericht Test

Kraft

400 Nm

Anhängelast

3.0 to.

Plakette

Grün

Isuzu D-Max Cockpit Lenkrad Fahrbericht

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Fazit zum Fahrbericht: Isuzu D-Max Double Cab 4×4

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Isuzu D-Max:
Für einen PickUp mit 4×4-Charakter fährt sich der D-Max sehr manierlich. Natürlich sind die großen Räder mit ihrem groben Profil, der hohe Schwerpunkt und das Fahrwerk mit ordentlich Federweg, keine idealen Zutaten um Fahrspaß zu vermitteln. Aber unter seinesgleichen überzeugt der D-Max mit solidem Geradeauslauf und akzeptabler Seitenneigung. Zudem gibt es Kleinwagen die weniger Gefühl für die Straße vermitteln.

Preise und Ausstattung

Einzelkabine, große Einzelkabine mit zweiter Sitzbank aber nur zwei Türen oder als Doppelkabiner mit vier Türen. Der D-Max ist ein klassischer Pick-Up und lässt sich entsprechend seiner geplanten Nutzung mit mehr Innenraum oder mehr Ladefläche kombinieren.

Während es den Einzelkabiner nicht mit der 5-Stufen Automatik und auch nur in der „Basic-Ausstattung“ gibt, lässt sich beim Doppelkabiner zwischen manuellem Getriebe und Automatik sowie zwischen drei Ausstattungs-Versionen wählen. Wer sich für einen Pick-Up aus der Verwandschaft der Nutzfahrzeuge entschieden hat, der sollte sich auch die Premium-Ausstattung gönnen. Für 35.550 € ist der D-Max dann so ausgestattet wie der Testwagen auf meinen Fotos. Für 35.550 ist zudem die etwas träge agierende, aber gut zum Pick-Up Charakter passende Automatik inklusive.  Zudem gibt es die abschließbare Heckklappe auch nur in Verbindung mit der Premium-Ausstattung.

Isuzu D-Max im Test Foto von vorne

Vorteile:

  • Praktisch
  • Robust
  • Pragmatisch

Nachteile:

  • Rauer Motor
  • Langsame Automatik
  • Nutzfahrzeug-Charme

Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  10.1 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  8.2 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  12.8 Liter auf 100 KM

Isuzu D-Max Sitzplätze

Das hätte ich mir vom Isuzu D-Max noch gewünscht:

  • Mehr Möglichkeiten zur Individualisierung durch eine ideenreicherer Ausstattungsliste.

Bewertung:

Komfort: 22 von 45 Punkte

  • Raumgefühl Mitfahrer: 8 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 3 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 2 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 8 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 2 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 2 von 10 Punkte

Fahrspaß: 6 von 40 Punkte

  • Landstraße: 2 von 10 Punkte
  • Autobahn:  3 von 10 Punkte
  • Stadt: 0 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 0 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 0 von 5 Punkte
  • V/max:  1 von 5 Punkte

Kosten: 21 von 30 Punkte 

  • Anschaffung: 9 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 5 von 5 Punkte
  • Versicherung: 0 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 2 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 5 Punkte

Antrieb: 13 von 40 Punkte

  • Motor: 4 von 10 Punkte
  • Getriebe: 2 von 10 Punkte
  • Bremsen: 5 von 10  Punkte
  • Sound innen: 1 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 1 von 5 Punkte

Umwelt: 19 von 30 Punkte

  • Test-Verbrauch: 8 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 5 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 6 von 10 Punkte

Qualität: 10 von 15 Punkte

  • Spaltmaße außen: 4 von 5 Punkte
  • Haptik: 2 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 4 von 5 Punkte

Isuzu D-Max Fahrbericht Fazit letztes foto

Punktzahl gesamt: 91 / 200 Punkten

Fahrbericht: ISUZU D-Max Double Cab Automatik 4×4

Das Fazit:

Tougher Planwagen-Nachfolger

Der D-Max ist ein echter Pragmatiker für Menschen die vor allem Nutzwert anstelle von Show & Shine suchen. Wer gerade die Besiedlung einer Prärie plant, der ist gut beraten, sich einen robusten Kerl wie den Isuzu D-Max zu suchen, der scheut vor keinem harten Einsatz zurück und überzeugt mit den Talenten eines modernen Planwagen.

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd



Technische Daten zum Fahrbericht Isuzu D-Max



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Isuzu D-Max Double Cab – 2.5D 4×4 Automatik
Markteinführung am: Juli 2012
Motortyp: Reihen-Vierzylinder, Turbodiesel, Twinturbo, Ladeluftkühler, Bohrung: 95.4mm Hub: 87.4 mm, Commonrail Einspritzung, 18,1 Verdichtet
Hubraum in ccm³: 2.499
max. Leistung bei min-1: 120 kW / 163 PS bei 3.600 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 400 Nm bei 1.400 bis 2.000 U/min
Höhe, Breite, Länge in mm: 1.795 x 1.860 x 5.295
Radstand in mm: 3.095
Vorderer Böschungswinkel: 30°
Hinterer Böschungswinkel: 22°
Leergewicht: 2.067 kg
Watt-Tiefe in mm: 600
Wendekreis: 6.1 m
Bremsen: VA: –, HA: —
Allradantrieb / System: Zuschaltbarer Allradantrieb, 2H, 4H, 4L, Mit Geländeuntersetzung
Getriebe: 5-Gang Automatik
Differentialsperren:
Tankvolumen  69 Liter
CO2-Emission, kombiniert:  220 g/km
Abgasnorm  EU 5
Effizienzklasse:  –
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  10.1 l / 100km
Normverbrauch außerorts  7.3 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  8.4  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit:  – km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:  – Sekunden
Basispreis: Basic m. Schaltgetriebe: 28.350,–€, Premium mit Automatik: 35.550,–€  
Garantie: 36 Monate, bis 100.000 KM
Anmerkungen:

Isuzu D-Max Artikel Motor Fazit

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Demnächst im Test: Isuzu D-Max

Der Isuzu D-Max ist ein waschechter Pick-Up, ein Geländegänger mit Blattfedern und ein Arbeitstier mit Nehmer-Qualitäten.  Und dennoch denken die meisten Autokäufer beim Thema Pick-Up erst einmal an andere Modelle.

Ob der Isuzu D-Max auch bei mir einen Eindruck hinterlassen konnte, das werde ich Euch nach dem Test sagen können. Demnächst dann bei mir im Blog:

ISUZU D-MAX  mit Doppelkabine

Isuzu D-Max

Den D-Max gibt es in drei Kabinen-Versionen, der „Single Cab“, dem „Space Cab“ und dem „Double Cab“, dazu gibt es drei Ausstattungsvarianten: Basic, Custom und Premium.  Wobei der Single Cab nur als Basic erhältlich ist und der Double Cab die einzige Karosserieform mit der Option für die „Premium-Ausstattung“ ist.

Zum Test wird der Doppel-Kabiner in der Premium-Variante kommen, zudem wird es die Ausführung mit Fünftstufen-Automatik sein.  Mit 35.550 € ist diese Kombination dann allerdings auch in der Preisliste ganz oben zu Hause.

Fakten:

Leistung:

163 PS

Kraft:

400 Nm

Anhängelast:

3.0 t gebremst

Der Toyota Hilux 2012 – Neues Design und mehr Kraft

Mit dem neuen Hilux, der im Dezember 2012 auf den deutschen Markt kommt, schreibt Toyota seine Erfolgsgeschichte im Pick-up-Segment fort. Das neue Modell fährt mit modernem Design und verbesserten Kernkompetenzen vor: Qualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit erreichen bei dem Erfolgs-Pick-up eine neue Dimension. Herzstück der Baureihe ist der 2,5-Liter-Turbodiesel, mit 106kW/144 PS Leistung und einem Drehmoment von 343 Nm das mit Hilfe von variablen Leitschaufeln im Turbolader bereits bei 2.000/min-1 anliegt. Trotz der höheren Motorleistung sinkt der Durchschnittsverbrauch um 1 Liter auf nur 7,3 Liter Diesel auf 100 km. Entsprechend gering fällt der CO2-Ausstoß aus: Nur 193 g/km emittiert der Hilux jetzt in der 2.5l- Variante. Für den Double Cab steht nach wie vor auch der 3,0-Liter-Diesel mit 126 kW/171 PS zur Wahl. Alle Motoren sind nun mit einem Diesel-Partikel-Filter ausgerüstet und erfüllen somit die Euro 5-Norm.

Beim Design fallen besonders die Modifikationen an der Frontpartie ins Auge. Markanteste Änderungen wurden an der Motorhaube, dem Kühlergrill, den Scheinwerfer und den Stoßfängern durchgeführt. Das Profil des Fahrzeugs erhält frische Akzente durch neue Kotflügel vorn und hinten, wahlweise 15- und 17-Zoll-Stahl- oder Aluminium-Felgen sowie neue, beheizbare Außenspiegel.

Umfangreich überarbeitet wurde auch das Interieur des Hilux. Das neue Design unterstreicht einmal mehr die zentralen Eigenschaften eines Fahrzeugs, das sich sowohl an gewerbliche Nutzer wie auch an Kunden, die einen hohen Freizeitwert suchen, richtet. Neue Materialien vermitteln einen hochwertigen Qualitätseindruck und verleihen dem Hilux einen Komfortanspruch, wie er sonst Pkws vorbehalten ist. Neu gestaltet wurde das Armaturenbrett, in das nun ein horizontales zentrales Kombi-Instrument eingelassen ist. Eingebettet ist hier die Toyota Touch-Multimedia-Einheit mit 6,1-Zoll-Touch-Screen-Farbmonitor. Ab der Ausstattungsvariante „Life“ ist eine Rückfahrkamera serienmäßig, die nicht nur beim Rangieren, sondern auch im Anhängerbetrieb wertvolle Dienste leistet. Neu ist auch das Schiebefenster in der Heckscheibe der Single Cab-Versionen. Die Qualitätsanmutung konnte durch den einheitlichen Einsatz dunkler Elemente in Kombination mit silbernen Ornamenten gesteigert werden.

Toyota Hilux 2012 Pickup

Die Kunden haben die Wahl zwischen drei Karosserievarianten, die Ansprüchen für den robusten Arbeitseinsatz genauso gerecht werden wie dem Freizeitausflug ins unbefestigte Gelände: Single Cab, ein reiner Zweisitzer mit besonders langer Ladefläche, Double Cab mit einer vollwertigen dreisitzigen Rücksitzbank und Extra Cab mit großer Ladefläche und zwei Behelfssitzen im Fond. Der Single Cab ist sowohl in den Versionen 4×2 oder 4×4 erhältlich, Double Cab und Extra Cab werden ausschließlich mit zuschaltbaren Allradantrieb geliefert. Je nach Ausstattungsvariante gibt es eine 100%ige Differentialsperre, ein „Limited Slip Differential“ sowie das Fahrstabilitätsprogramm VSC. In Deutschland ist der Hilux in den Ausstattungsvarianten „Hilux“ (alle Karosserieformen), „Life“ (Double Cab/Extra Cab) und „Executive“ (Extra Cab) erhältlich.

Die 2WD Varianten der neuen Generation sind ab sofort mit dem robusteren Fahrgestell der Allradmodelle ausgestattet. Dies verbessert nicht nur die Bodenfreiheit, sondern erhöht zudem die Zuglast der zweiradangetriebenen Modelle auf 2,5 Tonnen.
Der neue Hilux wird bei Toyota Motor Thailand und bei Toyota South Afrika Motors für 36 europäische Länder und mehr als 135 Länder weltweit gefertigt.
Im vergangenen Jahr trug jeder vierte in Europa verkaufte Pick-up den Namen Hilux. Mit 21.855 Einheiten war der kraftvolle Toyota damit im dritten Jahr in Folge das meistverkaufte Fahrzeug seiner Klasse.

Fahrbericht: Mitsubishi L200 – Power-Pickup, Packesel oder Bergziege?

Der Mitsubishi L200 ist auf den ersten Blick eine interessante Mischung aus einem Packesel und einer Bergziege. Was man sich im Tierreich als Kreuzungsergebnis nicht anschauen möchte, bringt der japanische Allrad-Spezialist Mitsubishi erfolgreich auf unsere Straßen. Fahrbericht Mitsubishi L200

Und weil das nicht nur der Tester und Schreiber dieses Berichtes so sieht, ist der Mitsubishi L200 zugleich auch noch die aktuelle Numme…

Der neue Ford Ranger. Mit herausragender Wattiefe.

Mit allen Wassern gewaschen, ganz ohne Waschanlage.

Der neue Ford Ranger. Mit herausragender Wattiefe

Mal ganz unter uns – für mich wäre das ja das richtige Auto. Ich wohne ja immerhin in den wilden Wäldern des Spessarts 🙂 – und manchmal regnet es bei uns und dann kann es schon mal passieren, dass man hier so richtig Land unter erlebt und die Flüsse über ihr eigenes Bachbett hinaus wachsen.
Wobei – schnickschnack – wer mit so einem Offroader unterwegs ist, der sollte jeden Tag die harte Tour fahren.

So ein Ranger von Ford wäre dann auch der richtige Wagen für einen extremen Roadtrip. Anstelle von 3.000km Asphalt würde ich dann aber eine Route nach Südafrika bevorzugen. Einmal bis nach Namibia fahren. Dafür sollte so ein Ford Ranger ja im Prinzip genau der richtige Wagen sein.

Aber wer ist eigentlich Konny Reimann?
Der nimmt den Ranger um quer über Bergwiesen zu fahren und dann den Anker in einem wundervollen Wildwasser-Fluss zu werfen. Ob er dort beim tauchen mehr Spaß haben wird, als zuvor im Ranger?

Keine Ahnung, aber schaut es Euch einfach mal an:

Werbung – Finanziert mir meine Arbeit – Klicken hilft uns beiden 😉

Volkswagen Amarok zwingt Berge in die Knie

Der Volkswagen Amarok – Dem Vogel hinterher!

Warum man einen Vogel verfolgen sollte?
Weil man es könnte.

Allerdings nur wenn man einen Pickup aus dem Hause Volkswagen Nutzfahrzeuge fährt 🙂

Der Amarok von Volkswagen Nutzfahrzeug

Ein grandioser Clip von einem silbernen Amarok Pickup der durch eine rauhe Landschaft pflügt und mit ordentlich Speed durch Senken und Flußbetten brettert. So macht Werbung Spass. Ein kraftvoller Clip mit viel Aussagekraft und ordentlichen Emotionen.

Ob der VW Amarok das wirklich kann, oder wie lange er das kann? Keine Ahnung – ganz egal, ein unterhaltsamer Video-Clip bleibt es! Volkswagen verspricht für den Amarok mit BlueMotion Technology einen Durchschnittsverbrauch von nur 6.8 Liter auf 100km Diesel. Das alles soll möglich sein, durch die kraftvollen Diesel-Motoren mit BlueMotion Technik.

Schaut Euch das Video an und sagt mir, Eure Meinung dazu!

 

Volkswagen Amarok zwingt Berge in die Knie

Mit dem VW Amarok über die Berge!

Der Volkswagen Amarok ist der erste Pickup aus Deutschland. Ein Fullsize Geländewagen mit großer Pritsche, basierend auf einem echten Offroader. Volkswagen hat nach dem Geländewagen Touareg einen praktische Pickup benötigt. Ähnlich den rustikalen Pick-Ups aus Japan und Amerika die für Handwerk, Gewerbe und Freizeit geeignet sind.

Seit 2010 gibt es nun diesen ein Modell aus dem Haus des Herstellers Volkswagen:
Den VOLKSWAGEN AMAROK!

Mit Komfort und einem eigenständigen wie markanten Design will Volkswagen die Käufer überzeugen. Kraftvolle und dennoch sparsame Motoren verspricht Volkswagen.


Mit so viel Power will der Amarok die Berge in die Knie zwingen. Ein echter PickUp – oder wie seht Ihr das?