Fahrbericht: Skoda Karoq – Wer zuletzt lacht…

"Heute kommst Du zuerst, morgen bin ich dann dran". Man mag über Konzernstrategien denken, was man möchte, klar ist aber, dass der neue Skoda Karoq der Nachrücker im Feld der Kompakt-SUV im Volkswagen-Geflecht darstellt. So entwickelte Skoda nämlich den Seat Ateca, der dem Karoq nicht nur stark ähnelt, sondern auch lange vor ihm die Straßen dieser Welt erkunden durfte un…

Fahrbericht Volkswagen T-Roc: Crossover mit Identitätskrise

Was bin ich: Dieses ach so lustige Ratespiel, das Mitte der 1950er Jahre im TV startete und erste Ende der 1980er sein Ende fand. Passender könnte es im Falle des Volkswagen T-Roc kaum sein. Diesel-Thematik, Einsparmaßnahmen, Elektrifizierungswelle und der persistente Drang ein Premium-Hersteller sein zu wollen. Kein einfaches Pflaster für den Volkswagen T-Roc. Der SUV oder Crossover – das wei…

Fahrbericht: McLaren 720S – Der missverstandene Gentleman

Es ist eines dieser Angebote, das man nicht ablehnen kann: McLaren 720S. Doch als die Details hinzukommen, wandert die rechte Augenbraue gen Haaransatz und ein kleines Kribbeln im Bauch macht sich breit. Oha, einen 720 PS-Boliden im November zu fahren. In Großbritannien. Mieses Wetter, Linksverkehr, brutale Power – kann das gut gehen? Und wie! Fahrbericht des britischen Kraftmeiers, der sein…

Sie werden so schnell groß: 25 Jahre Renault Twingo

„Junge, wo ist bloß die Zeit geblieben? Eben warst Du noch ein Kind und nun bist Du schon 25!“ So oder so ähnlich wird es dem ein oder anderen ergehen, wenn er zu hören bekommt, dass der Renault Twingo nun sein 25. Jubiläum feiert. 1992 war es, als der kleine Franzose sein Debut auf dem Automobilsalon in Genf feierte und das Konzept eines Vans mit den Abmessungen eines Kleinstwagens verband. Heute blicken wir auf drei Generationen zurück, die sich bei einem Detail einig geblieben sind: Den Kulleraugen. Read more

Weltpremiere: X2: Oans, zwoa, g´SUVa?

Automobilhersteller sehen immer wieder Lücken in ihrem Portfolio – das ist bei den Bayern nicht anders. Wer sich die Nomenklatur der Modelle genau angesehen hat, hat dies aber kommen sehen, schließlich klafft zwischen BMW X1 und BMW X3 eine Lücke. Diese möchte nun der BMW X2 schließen, ohne aber darauf zu verzichten, etwas ganz Besonderes zu sein: Ein SAC, also ein Sports Activity Coupé. Ausblick auf den neuen Münchner.

Design – Warum der BMW X2 ein Coupé ist

Haken wir zunächst die wichtigsten Zahlen ab: Der neue BMW X2 ist 4,36 m lang, 1,82 m breit und 1,53 m hoch. Auf dieser Basis, die vollkommen ins Schwarze des Kompaktklasse-Formats trifft, versammeln sich rund 1.460 kg Leergewicht – je nach Motor. Überschüssige Pfunde hat der Bayer damit nicht, sondern liegt, wie schon mit seinen Abmessungen, auf Augenhöhe mit der Kompaktklasse-Konkurrenz. Aber ein SUV? Nein, das schmeckt den Münchnern nicht, sodass der BMW X2 zum SAC, also einem Sports Activity Coupé wurde.

Der BMW X2 ist kein SUV sondern ein SAC – ein Sports Activity Coupé

Als Alleinstellungsmerkmal soll entsprechend die athletische Sportlichkeit eines Coupés dienen. Dem BMW X2 sieht man man seine Dynamik auf den ersten Blick an: Er wirkt durchtrainiert, zeigt die Robustheit eines SUVs und kombiniert sie mit einer gewissen Eleganz und Sportlichkeit. Aber ein Coupé? Hat ein solches nicht für gewöhnlich zwei Türen? Oder einen nach hinten abfallenden Dachverlauf?

Wie dem auch sei, der BMW X2 nutzt typische Elemente der BMW X-Modelle, wie etwa die quadratisch anmutenden Radhäuser oder die markanten Endrohre. Bei den Vierzylindern sind diese zweifach vorhanden – eines links und eines rechts. Hinzu kommen betonte Seitenschweller, eine elegante Dachlinie und eine flache Fenstergrafik, die das Greenhouse verkleinert und die Rundumsicht einschränken dürfte. Aber das ist man von modernen Autos gewohnt. Dennoch wirkt der BMW X2 eigenständig und sticht aus der Masse hervor – besonders in den Ausstattungslinien M Sport X und M Sport, die den Charakter noch individueller machen.

Jung, dynamisch und modern: Die Zielgruppe des BMW X2

Eigenständigkeit suggeriert auch die BMW Doppelniere, deren bislang bekannte Trapezform umgekehrt und nun nach unten hin breiter wird. Dadurch steht das Fahrzeug kräftiger und aggressiver da, als seine Brüder der X-Reihen. Und eine weitere Premiere steht im X2 an: Die Designer spendiertem dem SAC ein BMW-Logo an der C-Säule, das von historischen BMW wie dem 2000 CS oder 3.0 CSL stammt. Ob die anvisierte Kundschaft, die vorwiegend „jung oder jung geblieben“ sein soll, dieses Element als historisch anerkennt, ist hingegen fraglich.

Antriebe – Zünftiges zum Start

Dass der BMW X2 sich von der üblichen Kompakt-SUV-Zunft entfernen will erkennt man nicht nur an seiner Kategorisierung als „SAC“ sondern auch daran, dass unter seiner dynamischen Hülle zunächst nur kräftige Aggregate stecken. Zum Marktstart stehen drei Motoren zur Verfügung – allesamt mit TwinTurbo-Aufladung. Bei den Benzinern startet die Palette mit dem BMW X2 xDrive20i und 141 kW/192 PS. Damit soll der Verbrauch zwischen 5,5 und 5,9 Litern im Mix liegen. Wer das Potential des 2.0 Turbomotors mit seinen 280 Nm oft ausnutzt, wird diesen Verbrauch eher nicht realisieren können, wohl aber die zügigen Fahrleistungen. Mit seiner 7-Gang-Steptronic soll der BMW X2 xDrive20i in 7,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und maximal 227 km/h schnell sein.

Das BMW-Logo auf der C-Säule soll an historische Klassiker erinnern

Auch die Diesel sind eher zünftig-stark ausgerüstet. Der BMW X2 xDrive20d und der BMW X2 xDrive25d verfügen beide ebenfalls über 2.0 Liter Hubraum – genau wie der Benziner. Bei der Leistung stellt die selbstzündende Einstiegsversion 140 kW/190 PS bereit, während der stärkere Diesel 170 kW/231 PS leistet. Beim Drehmoment liegen 400 bzw. 450 Nm an und schieben den SAC druckvoll nach vorn. Der xDrive20d soll in 7,7 Sekunden auf 100 km/h sprinten und für maximal 221 km/h gut sein, während der xDrive25d den Standardspurt in 6,7 Sekunden absolviert und 237 km/h schnell ist. Beide Aggregate sind mit einer 8-Gang Steptronic kombiniert und verfügen über Allradantrieb. Trotz ihrer guten Fahrleistungen sollen die Aggregate aber beim Konsum knausern: Die schwächere Variante wird mit 4,6 bis 4,8, der stärkere Diesel mit 5,1 bis 5,3 Liter im kombinierten Verbrauch auf 100 km angegeben. Im kommenden Jahr wird die Palette darüber hinaus nach unten erweitert. Dann wird man den BMW X2 als sDrive18i, xDrive 20i, sDrive18d und xDrive18d ordern können.

Ausstattung und Innenraum – Wer die Wahl hat…

… hat die Qual, das ist soweit bekannt. Im Fall des BMW X2 bedeutet dies, dass der SAC – je nach gewählter Ausstattungslinie – besonders dynamisch daherkommt. Wählen kann man zwischen der Basis, dem M Sport und M Sport X. Letztere sind jeweils mit einem M Sportfahrwerk mit einer strafferen Feder- und Dämpferkennung sowie einer leichten Tieferlegung ausgerüstet. Optional stehen zudem dynamische Dämpfer in der Preisliste.

Das Cockpit kommt einem bekannt vor, bietet aber lifestyligen Pfiff

Innen zeigt sich ein Cockpit in BMW-Manier mit aufgesetztem Bildschirm. Das wirkt aber immer noch modern. Überzeigen möchten die Bayer darüber hinaus mit hoher Qualität, wie etwa mit hochwertigen Polsterungen. Die beiden oberen Ausstattungslinien sind mit einer Stoff-Alcantara Polsterungen oder mit perforiertem Leder „Dakota“ in Magmarot erhältlich – das dürfte ein echter Hingucker sein. Zusätzlich sorgen Kontrastnähte auf dem Armaturenbrett und in der Mittelkonsole für hochwertige Akzente.

Modern zeigt sich zudem der Instrumententräger mit seinen großen Displays sowie das Angebot an Online-Diensten. Darunter fallen BMW Connected und BMW ConnectedDrive Services. Seitens der Fahrsicherheit steht zudem ein vollfarbiges Head-Up Display bereit, damit man den Blick nicht mehr von der Straße nehmen muss. Außerdem bietet der BMW X2 einen Stauassistenten, der Teil des optionalen Driving Assist Plus ist. Dieses fasst eine Reihe von kamerabasierten Fahrerassistenzsystemen zusammen, wie etwa den automatisierten Einparkassistenten.

Wer, wie, was?

Für einen Ausflug in die Berge ist der neue BMW X2 auch mit Allradantrieb erhältlich

BMW tut gut daran, ein weiteres SU… pardon, ein SAC, auf den Markt zu bringen. Nun ja, das Coupé sucht man vergebens, erwischt. Dennoch scheint die Nachfrage nach Fahrzeugen, in denen man hoch sitzt und die einen Geländewagen imitieren nach wie vor ungebremst zu sein. Der Nachfrage nach Premium-Produkten ist es ohnehin, weshalb die Verfügbarkeit von starken Motorisierungen und exklusiven Ausstattungsmerkmalen bestens auf die Zielgruppe zugeschnitten zu sein scheint. „Jung oder jung geblieben“, urbane und aktiv soll man laut den Münchnern sein. Na, wiedererkannt?

 

Renault Kadjar – SUV à la francaise

SUV und Crossover sind zurzeit total angesagt: Kein Hersteller, der es schafft, ohne diese Fahrzeuge am Markt zu überleben. Selbst reine Sportwagen- und Luxus-Marken haben sie im Programm oder planen sie. Konkrete Beispiele? Gern! Bentley warf zuletzt mit dem Bentayga ein Luxus-SUV auf den Markt, Rolls Royce plant eines und selbst Lamborghini und Ferrari wollen ein solches in Planung haben…

VW Arteon –  mehr als nur ein Passat Coupé

Weltpremiere in Genf: Der VW Arteon. Die Wolfsburger bringen einen fünftürigen Gran Turismo mit in die Schweiz, der oberhalb des Passat angesiedelt wird. Der Fünfsitzer soll Designelemente eines Sportwagens mit der Eleganz und dem Raum eines Fastbacks – also einem Fließheck – vereinen. Mit seinen serienmäßigen LED-Scheinwerfern und weiteren neuen Elementen ergibt sich eine völlig neue Frontpartie. Damit es im Inneren luftig zugeht, bietet der Wolfsburger einen langen Radstand sowie eine große Heckklappe, hinter der sich mindestens 563 Liter Kofferraumvolumen verbergen. Wir schauen uns den neuen VW Arteon genauer an. Read more

Skoda Octavia Facelift – Der Konkurrent

Er war zwar bislang schon der Musterschüler bei Skoda, doch nach einer gewissen Zeit muss einfach ein Facelift her. Bitteschön, da ist es: Der Skoda Octavia schaut nicht mehr aus zwei konzentriert dreinblickenden Augen mit langem Liedstrich, sondern hat nun ein Vier-Augen-Gesicht bekommen. Das mag einem gefallen oder eben nicht – an den Qualitäten des tschechischen Kompakten hat das nichts geändert…

Fahrbericht: Ford Grand Tourneo Connect

Ford hat aus einem Kompaktwagen einen kompakten Van gemacht. Oder aus einem Transporter eine Familien-Kutsche. Oder aus ein paar Quadratmetern-Grundfläche einfach das Maximum an Innenraum gezaubert. Wie man es dreht und wendet, der neue Ford Tourneo Connect ist vor allem eines, ein praktischer Familien-Van. Erst recht als "Grand Tourneo Connect".

Familien-Mehrwert-Transport-Van-Kutsche

Im Fahrbericht:

Ford Grand Tourneo Connect 1.6 TDCi (9…

Vorstellung: Ford Tourneo Connect

Nach der Transporter-Version hat Ford nun auch einen neuen, selbst entwickelten Familien-Van, oder wie man im hippen englisch sagt, einen MPV im Angebot. Wie auch der Transit Connect so basiert der Tourneo ebenso auf der Plattform des Ford Focus. Ford nutzt damit konsequent die Möglichkeiten, einen „Van“ zu konstruieren der mehr Personenwagen-Gene, denn Nutzfahrzeug-DNA besitzt. Und das merkt man.

Familien-Van mit der Extra-Portion Freiraum

Familien-Transporter sollten vor allem eines sein: Praktisch. Man verspricht sich von dieser Fahrzeug-Gattung aber auch ausreichend Freiraum, einen Schuss Robustheit und eine Prise Flexibilität. Wenn dann, sozusagen als Sahne-Häubchen, die ganze Kiste auch noch gut aussieht, dann darf man von einem Volltreffer sprechen. Ist der neue Tourneo Connect so ein Volltreffer?

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Raumgefühl

Mit guten 4.4 Metern ist der normale Tourneo Connect in der gleichen Klasse unterwegs wie der nüchterne Caddy aus Wolfsburg. Und ebenso wie der Niedersachse ist auch der Tourneo in einer „langen“ Version erhältlich. Dieser Grand Tourneo kommt auf gute 4.8 Meter und verblüfft mit extrem viel Platz im Innenraum.

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Beide Tourneo kommen in Serie mit zwei Schiebetüren für die zweite Reihe. Beim Grand Tourneo sind die Schiebetüren so breit, dass man den Innenraum mit Euro-Paletten per Gabelstapler beladen könnte. Vermutlich ein eher selten vorkommendes Szenario – anders als beim praktischen Gewerbe-Bruder Transit. Doch wo Euro-Paletten reinpassen, da hüpfen Kinder mit Leichtigkeit durch und genau hier hat der Tourneo seine Stärken. Der Innenraum ist in der kurzen Variante mit 5 Sitzen erhältlich und in der langen Grand-Version gegen Aufpreis mit einer dritten Sitzreihe. Wer sich auf 5 Sitze beschränkt bekommt vor allem beim 4.8 Meter langen Grand Tourneo einen echten Familien-Laster. Diese riesigen Schiebetüren ermöglichen die kinderleichte Beladung des Tourneo auch in den engen Parklücken von Parkhäusern. Und wer jemals mit zwei sperrigen Kindersitzen hantiert hat, der wird jede andere Tür-Variante verfluchen.

Zwei Kindersitze, Kinderbuggy und Kinderwagen und dazu einen Hund. Der Tourneo Connect schluckt dies alles und bietet dennoch den Komfort eines PKW. Hier kommt dem Kölner die Konstruktion auf Basis des erfolgreichen Ford Focus zugute.

In der Trend-Ausstattung ist der Fahrersitz manuell höhenverstellbar und die zweite Sitzreihe bekommt elektrische Fensterheber spendiert.

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Kaufpreis ab:

18.800 €

Motorleistung:

75 bis 150 PS

Die Ausstattung

Drei Ausstattungslinien, zwei Radstände und fünf verschiedene Motoren. Der Tourneo Connect will es seiner zukünftigen Familie in vielen Belangen recht machen. So wurde bereits in der Basis-Ausstattung „Ambiente“ nicht an den praktischen Details gespart. Ein Berganfahrassistent ist ebenso in der Basis-Version enthalten, wie elektrische Fensterheber vorne, eine in Höhe- und Reichweite verstellbare Lenksäule und das Torque-Vectoring-Control-System für ein gutes Handling.

Nach der Version Ambiente folgt die Ausstattung Trend. Hier kommen das Ford-Audiosystem „MyConnection“ mit USB-Anschluss und Bluetooth-Schnittstelle dazu. Die Außenspiegel sind dann elektrisch einstellbar und in der vorderen Stoßstange wurden Nebelscheinwerfer verbaut.

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Volle Hütte dann bei der besten Ausstattungslinie: Titanium

Ordert man die Titanium-Varianten, dann ist auch das große Panorama-Dach enthalten, ein Tempomat, die Außenspiegel sind dann elektrisch klappbar und die Klimaanlage sorgt links und rechts für individuelle Wohlfühltemperaturen.

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Die Motoren

Den preisgekrönten Dreizylinder-Turbo Ecoboost mit 100 PS kann man indes nur im „kurzen“ Tourneo ordern. Die vier anderen Motoren sind derweil für beide Varianten erhältlich. Der 1.6 Liter TDCi-Dieselmotor ist in drei Leistungsstufen erhältlich: Mit 75, 95 und 115 PS.

Bei einer ersten Testfahrt hat sich der 115 PS Dieselmotor als besonders stimmig gezeigt. Er schiebt kraftvoll aus dem Drehzahlkeller und bleibt dank des gut abgestuften Sechsgang-Getriebes auch bei Autobahn-Tempo akustisch dezent im Hintergrund. Die beiden anderen Dieselmotoren bietet Ford leider nur mit einem Fünfstufen-Getriebe an.

Wer lieber schalten lassen will, der muss zum 150 PS Benziner-Ecoboost mit 1.6 Liter Hubraum greifen.

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Was kostet der Tourneo?

Den Preiseinstieg markiert der Tourneo Connect mit dem kurzen Radstand, 100 PS EcoBoost-Benziner, in der Ambiente-Version. Der freundliche Ford-Händler möchte hierfür 18.880 €. Beim Grand Tourneo ist der 75 PS Benziner in der Ambiente-Ausstattung für 21.180 € die Startnummer.  So richtig überzeugen konnte mich jedoch der Grand Tourneo mit 115 PS Diesel in der Trend-Ausstattung. Hier werden 25.120 € fällig. Die Spitze markiert der lange Tourneo mit 115 PS Diesel in der Titanium-Version für 28.800 €.

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Was mir fehlt:

Es gibt nur zwei Dinge die mir zum idealen Familienauto fehlen. Xenonlicht und ein Doppelkupplungsgetriebe wie es als Ford-Powershift bereits bei Ford verfügbar ist.

Im ersten Quartal 2014.
Van bis 7-Sitze.
VW Caddy, Renault Kangoo

 

 

Fazit:

Der Ford Tourneo steht ganz am Anfang seiner Karriere. Auch wenn ihm Xenonlicht und Doppelkupplungsgetriebe noch fehlen, bin ich vom kommenden Verkaufserfolg des praktischen MPV überzeugt.  Den Tourneo auf der Basis des Focus zu entwickeln und keine Kompromisse in einer Kooperation mit anderen Herstellern (z.Bsp.: Citan-Fail) eingehen zu müssen, war die richtige Entscheidung.

Daumen hoch! 

Download: Ford Tourneo Connect Preisliste

 

 

Citroën Berlingo Multispace – Die Preise

Im ersten Teil des Artikels ging es um die Details des Berlingo Multispace und um einen Wegweiser für die richtige Kaufentscheidung, wenn der Kauf eines neuen Franzosen mit hohem Dach und viel Platz ansteht.

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Hier nun die Preise des Berlingo Multispace im Überblick:

Preise Citroen Berlingo Multispace 2013 Benziner

Mit dem Startpreis von 16.990 € ist der günstigste Berlingo eine Wahl für Menschen, die vor allem einen extrem großen Anspruch an die Geräumigkeit ihres Autos stellen. Die vielen Ablagen sind in der Attraction-Version bereits vorhanden, aber Details wie die separat zu öffnende Heckscheibe, oder Schiebetüren auf beiden Seiten, gibt es erst ab der Tendance bzw. Exclusive und XTR-Ausstattung.

Preise Citroen Berlingo Multispace 2013 Diesel

Bereits die größere Auswahl an Leistungs- und Getriebevarianten zeigt, der Berlingo ist mit einem Diesel-Triebwerk besonders sinnvoll ausgerüstet. Der sparsame eHDI mit 92 PS wird als „airdream“ angeboten und steht für besonders sparsame und effiziente Antriebslösung. Sowohl mit dem manuellen 5-Gang Getriebe, als auch mit dem automatisierten 6-Gang Getriebe, ist der Berlingo airdream ein Fahrzeug der Effizienzklasse „A“.  Und einer CO²-Emission von 120 g/km beim EGS6 und 123 g/km beim 5-Gang.

Meine persönliche Präferenz ist jedoch ganz klar der 114 PS und 240 Nm starke HDI 115. Besonders gut gefällt mir am größeren Diesel, die frühe Verfügbarkeit des gesamten Drehmoments. Bereits bei 1.500 Umdrehungen liegen die 240 Nm an.

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Kaufberatung Citroën Berlingo – Ausstattung

In diesem Teil der Citroën Berlingo Kaufberatung geht es um die Serien- und Sonderausstattungen des geräumigen Franzosen. Zuvor gab es eine kurze Übersicht über den Berlingo und einen Blick auf die Preise.

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Serien- und Sonderausstattungen des Citroën Berlingo Multispace

Citroën bietet aktuell vier Ausstattungslinien an:

  • Attraction als Basis, bzw. für die Grundausstattung
  • Tendance als gehobene Variante
  • XTR als Ausstattungsvariante die auch dem Äußeren ein wenig mehr Rustikalität verpasst
  • Exclusive nennt sich die Beste Ausstattungslinie

Attraction

In der Basis-Ausführung kommt der Berlingo auf Stahlfelgen mit Radkappen zum Kunden und verfügt zudem nicht über Schiebetüren auf beiden Seiten. Zudem ist die Heckklappe nur einteilig zu öffnen. Die Basis für die Sicherheitsausstattung wurde jedoch bereits gut gebildet – sowohl vier Airbags als auch ABS/ASR und ESP sind mit an Board.

Tendance

Als Tendance gewinnt der Berlingo deutlich an Attraktivität. Nun gehört eine Klimaanlage zum Lieferumfang, Armlehnen für die erste Reihe, ein höhenverstellbarer Fahrersitz und Schiebetüren auf beiden Seiten. Zudem sind Kopf-Airbags für beide Sitzreihen inklusive.  Und ab Tendance spielt die Musik aus MP3-Songs über vier Lautsprecher ab.

XTR

Den Trend zum leichten SUV-Macho macht der Berlingo auch als XTR nur im Ansatz mit. Die Karosserie erhält mit dem XTR-Paket ein paar markige Stoßfänger und im Cockpit einen Schalter mit der Aufschrift: „Grip-Control“. Diese Steuerung beeinflusst die Schlupfregelung der angetriebenen Antriebsachse. Damit lassen sich leichte Geländefahrten besser meistern.  Zudem finden die attraktiven Komfort-Feature wie Klapp-Tische an den Vordersitzen, getönte Seitenscheiben mit zusätzlichem Sonnenrollo, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, Regensensor und automatische Fahrlichtschaltung ihren Weg in den Berlingo.

Exclusive

Auch als Exclusive bleibt der Berlingo ein bodenständiger Alltagsbegleiter. Die Exclusivität beschränkt sich auf eine fast vollständige Ausstattung mit vielen praktischen Detail-Lösungen. Dazu gehört auch ein entfernbarer 30 Liter grußer Container zwischen den Vordersitzen. Eine Einparkhilfe am rückwärtigen Ende des Franzosen und eine Klimaanlage mit vollautomatischer Regelung.

Platz in jeder Ecke - Modutop-Paket Berlingo
Das Modutop-Paket mit zusätzlichen Ablagen. Serie in der Exclusive- und XTR-Ausstattung.

 

Sonderausstattungen

Wem die fünf Plätze des Berlingo nicht reichen, der kann für 890 € zum „7-Sitzer Family-Paket“ greifen.

Citroen Berlingo Kaufempfehlung Siebensitzer

7-Sitzer Family-Paket:
Einzelsitze (3) in der zweiten Reihe mit folgender Ausstattung:
• Lehnenverstellung
• Klappbare Lehne
• Wickelbare Sitze
• Herausnehmbare Sitze
• Tabletts an den Rückenlehnen der Vordersitze
• 12 Volt Steckdose in der Seitenverkleidung hinten
– Einzelsitze (2) in der dritten Reihe mit folgender Ausstattung:
• Klappbare Lehne
• Wickelbare Sitze
• Herausnehmbare Sitze
– Kindersicherung (elektrisch) der Schiebetüren hinten
– Mittelkonsole mit Ablagefach (13 Liter Volumen)
– Sonnerollos an den Seitenfenstern der zweiten Sitzreihe
– Zusätzlicher Innenspiegel

Diese Ausstattung ist jedoch nur für die Tendance-Version lieferbar.

Wer den Aufpreis von 2.700 zwischen der Tendance und Exclusive-Variante scheut, der kann sich einige sinnvolle Extras als Paket in seinen neuen Familien-Van bestellen.  Steht man jedoch sowohl auf  die LED-Tagfahrlichter, als auch auf den Tempomaten und die Klimaanlage, dann lohnt sich der Aufpreis für das Exclusive – oder XTR-Modell.

Bleibt die Frage, ob man seinen täglichen Weg auch ohne Navigation findet?

Mit dem eMyWay“ getauften Navigationsystem, bestehende aus einem 7-Zoll großen Display, einer Europakarte, dynamischer Routenführung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung kommt man im Alltag gut zurecht. Ein wenig nervig ist die Eingabe über die Wippschalter der Radio-Bedienung. Das Display ist leider kein Touchscreen.  Dafür war die Routenführung fix und auch Neu-Berechnungen bei verpassten Abfahrten hat das System schnell hinbekommen. Für 1.190 € bekommt man hier – zu einem fairen Kurs – nicht nur die Navigationslösung die optisch besser integriert ist, als Nachrüstlösungen, sondern eben auch auch die Freisprecheinrichtung für das Telefon.

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Citroen Berlingo – Kaufempfehlung

Nachdem ich in meiner Kaufberatung über den geräumigen Hochdach-Kombi von Citroën nun die Vorstellung,  die Preise, die Ausstattung und die technischen Daten behandelt habe – wird es Zeit eine Kaufempfehlung zu formulieren:

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Kaufempfehlung Citroën Berlingo

Was die Ausstattung angeht, so ist ganz klar die XTR für Menschen die den robusten äußeren Look mögen oder die Exclusive-Variante mit mehr Chic als die Serie,  zu empfehlen. Bei beiden Ausstattungslinien sind die Sitze in der zweiten Reihe als Einzelsitze ausgeformt und erlauben dadurch eine enorme Variabilität im Alltag. Zudem bieten beide Modelle die Schiebetüren auf beiden Seiten, jeweils mit der Möglichkeit einer elektronischen Kindersicherung.

Beide Varianten bieten zudem so sinnvolle Extras wie die automatische Fahrlichtschaltung und den Regensensor für die Scheibenwischer.  Die große Mittelkonsole mit riesen Ablagefach und die Möglichkeit nur die Heckscheibe anstelle der gesamten Heckklappe öffnen zu können, komplettiert die Entscheidung für diese beiden Ausstattungsvarianten.

Berlingo Citroen Kaufberatung Empfehlung

Beim Motor gibt es in meinen Augen nur zwei kluge Lösungen:

Den e-HDI90 Airdream oder gleich den HDi 115 Diesel. Der kleinste Benzinmotor ist nicht mit der XTR oder Exclusive-Ausstattung kombinierbar und der Preisunterschied zum größeren VTI 120 ermöglicht auch gleich den Kauf eines kraftvollen und sparsamen Dieselmotors.

Kaufpreis: 24.600 € für den e-HDI90 Airdream EGS6 Exclusive und 24.750 € für den e-HDI 115 Exclusive.

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