Weltpremiere: Der neue VW Polo !

Der VW Polo zeigt, wie Kleinwagen geht

Der kleinste VW, der Polo, startet in die 6. Generation und unterstreicht einmal mehr, worauf es ankommt. Mobilität für jedermann. Wie schon im Laufe des Jahres angekündigt, präsentiert der Autobauer aus Wolfsburg jeden Monat eine Weltpremiere. Nach mehr als 40 Jahren und weltweit 14 Millionen verkaufter Einheiten soll der Neue die Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Den schmalen Kühlergrill vom großen Bruder Golf übernommen, zeigt sich der Polo mit weit nach unten gezogener Motorhaube und eingepassten aggressiven Scheinwerfern, die am Ende in einer Sicke enden. Der aus dem Konzern allseits bekannte Modulare Querbaukasten (MQB) lässt den Polo gestreckt daherkommen. Ganze 81 mm länger als sein Vorgänger und mehr als 90 mm Radstand lassen sein Auftreten kurz vor dem Golf enden. Mit knapp 4.053 mm Gesamtlänge fällt er dennoch in das Segment der Kleinwagen. So groß wie seine Außenmaße sind die „inneren Werte“ auf 351 Liter Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung gewachsen. Gerüstet für die digitale Welt, haben die Wolfsburger Entwickler ein neues Schalttafel- und Cockpit-Layout konzipiert. Das Infotainment-System wird optional auf einem Acht-Zoll-Display abgebildet und zeigt dabei wahlweise Instrumente und Informationen an. Fahrerassistenzsysteme dürfen auch im Kleinsten nicht fehlen und so unterstützt der Polo seinen Fahrer bereits in der Basis mit dem Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit Fußgängererkennung und bremst im Zusammenspiel mit der City-Notbremsfunktion automatisch ab. Ab einem Einstiegspreis von 12.975 Euro rollt der neue Polo vom Band.

VW Polo startet in die digitale Welt

Der neue Polo in den Versionen RS-Line, Beat und GTI.

Berlin, Event Island, rund 30 Minuten vom Flughafen Tegel im schönen Spandau gelegen. Volkswagen präsentiert seinen neuen Kleinwagen rund fünfhundert geladenen Medienvertretern. Über die Modelle von 1975, 1981, 1994, und 2001 bis hin zum Polo von 2009 blicken die Ingenieure aus Wolfsburg auf eine erfolgreiche Vergangenheit beim Bau von Kleinwagen zurück. Nicht nur funktional, sondern mit sehr viel Sportlichkeit und Pepp fährt der Polo auf dem Laufsteg der Eventlocation des Inselgeländes und steht, vertreten durch Herrn Herbert Diese (VW-Markenchef), Rede und Antwort gegenüber Journalisten aller Herren Länder. Raumgefühl, Digitalisierung sowie Effizienz und Funktionalität sind in erster Linie die Themen, mit denen der Polo punkten soll. Hierzu gehört der Einsatz eines Gas-Antriebs (TGI) auf Basis eines 1.0 Aggregates.

Der Verkaufsstart wird für September diesen Jahres angekündigt. Die dynamischen Tests beginnen zeitnah bereits im Juli/August. Der Einstiegspreis bleibt bei 12.975 Euro auf dem gleichen Niveau des Vorgängers, allerdings ist durch die Digitalisierung und den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen mit höheren Preisen zu rechnen.

Frisch präsentiert – der neue VW Polo.

Die GTI – Fangemeinde wird noch dieses Jahr bedient

Mit drei Benzinern (1.0 MPI, 1.5 TSI und 2.0 TSI), einem 1.6 TDI Diesel Aggregat und dem bereits erwähnten Erdgasantrieb ist der Polo gut durchmotorisiert. Alle Motoren erfüllen die neuesten Abgasemissionen und sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System und einem Rekuperationsmodus ausgestattet. Dies soll die ohnehin schon effizienten Antriebe nochmals an der „Spritschraube“ drehen lassen. Bei den Dieselaggregaten will Volkswagen mit den eingesetzten SCR-Katalysatoren Nachhaltigkeit demonstrieren. Etwas später im Jahr soll die Fan-Gemeinde der GTI-Modelle beliefert werden. Hierzu dient der 2.0 TSI Motor, der mit einer Nennleistung von 147 kW (200 PS) und wahlweise mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden kann.

Der Polo GTI mit satten 200 Pferdestärken.

Fazit: Seine zuletzt an den Ford Fiesta verlorene Führungsposition im Kleinwagen Segment wird der neue Polo mit der vorgestellten Features und Motorisierungen in jedem Fall zurückgewinnen. Dies kann er ab September diesen Jahres unter Beweis stellen.

Stattliche Außenmaße, die fast an den Golf rankommen.

Text und Bild: Stefan Beckmann und Hersteller (Volkswagen AG)

Fahrbericht: Škoda Fabia Monte Carlo 1.2 TSI

Die jüngste Modell-Offensive von Skoda macht die tschechische VW Tochter endgültig zu einer ernsthaften Volumenmarke. Da Volkswagen in aller Regel die Marschrichtung in Sachen Qualitätsführerschaft im B- und C-Segment angibt, ist es umso erstaunlicher, dass man der Konzern-Tochter einen derartigen Erfolg erlaubt. Der neue Škoda Fabia ist das erste Modell, das dem VW Polo in nichts mehr nachsteht. Es war also an der Zeit, den Fabia ausführlich zu testen.

So simpel, so gut

Škoda Fabia 1.2 TSI MONTE CARLO

Der kleine Škoda Fabia basiert auf einer Kombination aus bewährten Komponenten und Baugruppen des MQB. Das Ergebnis ist – man darf es ruhig vorwegnehmen – einfach gut.

Die Stilrichtung der Tschechen scheint auf den ersten Blick klar: Zeitlos und modern. Das große Experimentieren überlässt die VW Tochter den Konkurrenten und besticht durch schlichte Einfachheit. Als maximales Wagnis gelten das neue etwas vergrößerte Logo sowie die stärker konturierte Nase rund um den Kühlergrill.

Fahrkomfort und Alltag

Im Punkt Fahr- sowie Störgeräusche stellt der neue Fabia gemeinsam mit dem Polo von Volkswagen das Maß aller Dinge dar. Punkt. Der Abrollkomfort ist unverschämt gut und in dieser Fahrzeugklasse ungewöhnlich. Hier empfiehlt sich der kleine Fabia schon fast für eine Klasse darüber. Dank der elektrischen Servolenkung lässt er sich handlich und gefühlvoll durch das Großstadt-Wirrwarr lenken. Auch wenn man den elektrischen Servolenkungen eigentlich immer eine gewisse Gefühllosigkeit nachsagt, straft der kleine Tscheche dieses Vorurteil Lügen. Er spielt hier sowohl die Karte der „effizienten“ Technologie als auch des easy handlings aus.

Gas geben

Sieben Motoren bietet Škoda für den Monte Carlo an, darunter einen Basis-Dreizylinder mit 1.0 Liter Hubraum und 75 PS, einen 1.2 Liter Vierzylinder mit Turboaufladung in zwei Leistungsstufen (90 und 110 PS) und zwei Dieselmotoren von 90 bis 105 PS.

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Škoda Fabia 1.2 TSI – Monte Carlo

Der lebendige kleine Turbo-Benziner passt gut zum ebenso kleinen Fabia. Das typische Turboloch kleiner Benziner ist auf ein absolutes Minimum reduziert und sobald man die etwas zu knackig agierende Kupplung überwunden hat, schieben die 175 Nm den 1.2 Liter kleinen TSI engagiert an. Der sparsame Benzinmotor hat genug Kraft, benimmt sich fast sportlich. Das wirkt anregend auf den Fahrer und drängt zum Hangeln durch das Drehzahlband. Zum Glück packt Škoda hier ein 6-Gang Getriebe zum kleinen Turbomotor hinzu.

So bleibt: Das gesamte Paket wirkt unter dem Gesichtspunkt: “Fahrerlebnis” wunderbar erwachsen. Da dröhnt nichts, da rappelt nichts, da scheppert nichts. Es federt und dämpft sich einfach souverän über die Straßen bei einem großartigen Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Dass man im Polo-Segment zu diesem Preis derart komfortabel reisen kann, dürfte als die wichtigste Feststellung des gesamten Tests gelten!

Ausstattung und Innenraum

Der Fabia in Verbindung mit der gehobenen Monte Carlo-Ausstattung und dem würzigen, aber sparsamen 1.2 Liter TSI kostet 19.680,00 € in der Basis. Doch auch beim Thema Aufpreislisten und Pakete hat die VW-Tochter von den „Besten“ der Branche gelernt. Der Testwagen hatte sich umfassend in den Tiefen der Aufpreisliste bedient und am Ende über 22.000 € auf das Preisschild gebracht.

Dafür wirkte der Fabia dann aber auch in dieser Disziplin nicht mehr nach ärmlichem Kleinwagen und das Wohlfühl-Ambiente der steifen Karosse und die komfortablen Fahrgeräusche passen perfekt zum Ausstattungsniveau. Weit weg von „billig und einfach“. Vom DAB+ Radio zur Climatronic, Regensensor, Lichtsensor, Parksensoren bis hin zu dem modernen Musiksystem Bolero mit Mirror-Link Schnittstelle.

Das Mirror-Link  System bietet die nahtlose Integration des Android-Smartphones in das Infotainment-System des Autos. Per USB-Kabel angedockt, landet das Handy in der Ablage. Die zum Autofahren sinnvollsten Apps werden dann per Touchscreen im Armaturenbrett bedient. Aktuell sind dies Apps zur Navigation, für Hörbücher oder zur Parkplatzsuche. Bei der Nutzung des Systems spürt man allerdings, dass diese Technik noch etwas in den Kinderschuhen steckt. Auch wenn es noch Eingewöhnungsschwierigkeiten gibt, nicht jedes Android-Handy funktioniert und noch nicht genug Apps für die Verwendung adaptiert sind, das Mirror-Link System wird sich auf Dauer durchsetzen.

Neben dem modernsten Infotainment-Paket am Markt bietet der neue Fabia zudem die erwarteten cleveren Detail-Lösungen: Dem bald schon legendären Eis-Kratzer in der Tankklappe, die kleinen Netze an den Seiten der Vordersitze oder den Mülleimer für die Türablage.

Fazit:

Moderne Motoren, abgespecktes Leergewicht, beeindruckendes Geräuschverhalten und dazu eine Armada an cleveren oder praktischen Ideen. Abgerundet wird das Paket an Gadgets durch die konsequente Einbindung des heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Smartphones.

Der Fabia ist am Markt die einzige wirkliche Alternative zum VW Polo. Günstiger, aber nicht schlechter. Sachlich und modern im Design, aber eben nicht langweilig. Kraftvoller Turbobenziner, aber sparsam. Und die „Hütte“ voller praktischer Ideen! 

Test: Der Škoda Fabia mit 90 PS TDI

Die jüngste Modell-Offensive von Skoda macht die tschechische VW Tochter endgültig zu einer ernsthaften Volumenmarke. Da Volkswagen in aller Regel die Marschrichtung in Sachen Qualitätsführerschaft im B- und C-Segment angibt, ist es umso erstaunlicher, dass man der Konzern-Tochter einen derartigen Erfolg erlaubt. Der neue Škoda Fabia ist das erste Modell, das dem VW Polo in nichts mehr nachsteht. Es war also an der Zeit, den Fabia ausführlich zu testen.

So klein kann großartig sein

Test- und Fahrbericht: Škoda Fabia 90 PS TDI – Style

Die Stilrichtung der Tschechen scheint auf den ersten Blick klar: Zeitlos und modern. Das große Experimentieren überlässt die VW Tochter den Konkurrenten und besticht durch schlichte Einfachheit. Als maximales Wagnis gelten das neue etwas vergrößerte Logo sowie die stärker konturierte Nase rund um den Kühlergrill.

Der kleine Škoda Fabia basiert auf einer Kombination aus bewährten Komponenten und Baugruppen des MQB. Das Ergebnis ist – man darf es ruhig vorwegnehmen – einfach gut.

fahrbericht skoda fabia 05tdi

Fahrkomfort und Alltag

Im Punkt Fahr- sowie Störgeräusche stellt der neue Fabia gemeinsam mit dem Polo von Volkswagen das Maß aller Dinge dar. Punkt. Der Abrollkomfort ist unverschämt gut und in dieser Fahrzeugklasse ungewöhnlich. Hier empfiehlt sich der kleine Fabia schon fast für eine Klasse darüber. Dank der elektrischen Servolenkung lässt er sich handlich und gefühlvoll durch das Großstadt-Wirrwarr lenken. Auch wenn man den elektrischen Servolenkungen eigentlich immer eine gewisse Gefühllosigkeit nachsagt, straft der kleine Tscheche dieses Vorurteil Lügen. Er spielt hier sowohl die Karte der „effizienten“ Technologie als auch des easy handlings aus.

Gas geben

Sieben Motoren bietet Škoda für den neuen Fabia an, darunter einen Basis-Dreizylinder mit 1.0 Liter Hubraum und 60 und 75 PS, einen 1.2 Liter Vierzylinder mit Turboaufladung in zwei Leistungsstufen (90 und 110 PS) und drei Dieselmotoren von 75 bis 105 PS.  Das Basisgewicht drückt der kleinste Motor auf weniger als 1.000 kg hinab. Für unsere Testfahrt war der 90 PS TDI verfügbar. Ein ausgeprägter Sparkünstler, auch das lässt sich vorab bereits sagen.

fahrbericht skoda fabia 76tdi

Škoda Fabia 1.4 TDI (90 PS) – Style

Der würzig potente Diesel passt gut zum kleinen Fabia. Das typische Turboloch kleiner Turbodiesel ist auf ein Minimum reduziert und sobald man die etwas zu knackig agierende Kupplung überwunden hat, schieben die 230 Nm des 1.4 Liter kleinen TDI engagiert an. Der sparsame Dieselmotor hat genug Kraft, wähnt sich aber jenseits sportlicher Attitüden. Das entspannt, wirkt beruhigend auf den Fahrer ein und drängt auf frühe Schaltpunkte. Leider packt Škoda hier nur ein 5-Gang Getriebe zum Diesel hinzu. Wer das doppelt gekuppelte DSG-Getriebe wählt, der bekommt hingegen gleich sieben Gänge. So sind beim manuellen 5-Gang die Sprünge zwischen den einzelnen Gangstufen ein wenig groß. Man kann damit leben, aber man merkt es eben.

Dennoch: Das gesamte Paket wirkt unter dem Gesichtspunkt: “Fahrerlebnis” wunderbar erwachsen. Da dröhnt nichts, da rappelt nichts, da scheppert nichts. Es federt und dämpft sich einfach souverän über die Straßen bei einem großartiges Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Dass man im Polo-Segment zu diesem Preis derart komfortabel reisen kann, dürfte als die wichtigste Feststellung des gesamten Tests gelten!

Effizienz:

[tabgroup]
[tab title=“Alltagsfahrer“]Völlig ohne Verzicht sind Verbrauchswerte um die 4.4 Liter realistisch.[/tab]
[tab title=“Öko-Experte“]Wer es bewusst sparsam angehen lässt, der fällt unter die 4 Liter Hürde und landet bei 3.7 Liter Diesel auf 100 km.[/tab]
[tab title=“Ohne Rücksicht“]Selbst gröbste Attacken auf der Autobahn pariert der kleine TDI mit Werten um die 6.8 Liter.[/tab]
[/tabgroup]

fahrbericht skoda fabia 71tdi

Ausstattung und Innenraum

Der Fabia in Verbindung mit der gehobenen Style-Ausstattung und dem würzigen, aber sparsamen 1.4 Liter TDI kostet 19.119,99 € in der Basis. Doch auch beim Thema Aufpreislisten und Pakete hat die VW-Tochter von den „Besten“ der Branche gelernt. Der Testwagen hatte sich umfassend in den Tiefen der Aufpreisliste bedient und am Ende 22.823,66 € auf das Preisschild gebracht.

Dafür wirkte der Fabia dann aber auch in dieser Disziplin nicht mehr nach ärmlichem Kleinwagen und das Wohlfühl-Ambiente der steifen Karosse und die komfortablen Fahrgeräusche passen perfekt zum Ausstattungsniveau. Weit weg von „billig und einfach“. Vom DAB+ Radio zur Climatronic, Regensensor, Lichtsensor, Parksensoren bis hin zu dem modernen Musiksystem Bolero mit Mirror-Link Schnittstelle.

Das Mirror-Link  System bietet die nahtlose Integration des Android-Smartphones in das Infotainment-System des Autos. Per USB-Kabel angedockt, landet das Handy in der Ablage. Die zum Autofahren sinnvollsten Apps werden dann per Touchscreen im Armaturenbrett bedient. Aktuell sind dies Apps zur Navigation, für Hörbücher oder zur Parkplatzsuche. Bei der Nutzung des Systems spürt man allerdings, dass diese Technik noch etwas in den Kinderschuhen steckt. Auch wenn es noch Eingewöhnungsschwierigkeiten gibt, nicht jedes Android-Handy funktioniert und noch nicht genug Apps für die Verwendung adaptiert sind, das Mirror-Link System wird sich auf Dauer durchsetzen.

Neben dem modernsten Infotainment-Paket am Markt bietet der neue Fabia zudem die erwarteten cleveren Detail-Lösungen: Den bald schon legendären Eis-Kratzer in der Tankklappe, die kleinen Netze an den Seiten der Vordersitze oder den Mülleimer für die Türablage.

Fazit:

Moderne Motoren, abgespecktes Leergewicht, beeindruckendes Geräuschverhalten und dazu eine Armada an cleveren oder praktischen Ideen. Abgerundet wird das Paket an Gadgets durch die konsequente Einbindung des heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Smartphones.

Der Fabia ist am Markt die einzige wirkliche Alternative zum VW Polo. Günstiger, aber nicht schlechter. Sachlich und modern im Design, aber nicht langweilig. Kraftvoller Diesel, aber sparsam.

Zur umfangreichen Galerie, bitte hier klicken: Škoda Fabia Style

Technische Daten: Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 90 PS
Kraft: 230 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 182 km/h 
Effizienzklasse: A+ 
Abgasnorm: EU 6
Normverbrauch komb.: 3.4 l/100km
CO²-Emission kom.: 88 g/km
Daten lt. Hersteller.
Anmerkung: Der Testwagen wurde mir kostenfrei von Škoda Auto Deutschland zur Verfügung gestellt.

Zur Škoda Webseite

Technische Daten VW Polo 1.2 TSI BMT

Polo 1.2 TSI BMT 81 kW
(110 PS)
Motor, Elektrik
Art des Motors 4-Zyl.- Ottomotor BMT
Hubraum effektiv cm³ 1.197
Ventile pro Zylinder 4
Einspritzung / Aufladung Direkteinspritzung / Turbocharger
Max. Leistung (DIN) kW (PS) bei 1/min 81 (110) 5.000
Max. Drehmoment Nm bei 1/min 175 / 1.500 – 4.000
Fahrleistungen (bei Leergewicht + 200 kg)
0 – 80/100 km/h s 6,3 / 9,3
Elastizität 80 – 120 km/h, 4./ 5. Gang 9,0 / 12,0
Höchstgeschwindigkeit km/h 196
Kraftstoffverbrauch nach 99/100/EG
Kraftstoffart Superbenzin 95 ROZ
Kombiniert l/100km 4,7
Emission (CO2) kombiniert g/km 109
Effizienzlabel B
Schadstoffklasse Euro 6
Kraftübertragung
Getriebe 7-Gang-DSG
Außenabmessungen
Anzahl der Türen 2
Länge/Breite/Höhe mm 3.972/1.682/1.453
Radstand mm 2.470
Spurweite vorn/hinten mm 1.463/1.456
Gepäckraum
Länge, Sitzbank aufgestellt/umgeklappt mm 699/1.371
Volumen nach VDA-Messung: Sitzbank aufgestellt/umgeklappt l 280 – 952
Gewichte
Leergewicht (EU, inkl. 75 kg Fahrer) kg 1.163
Zul. Gesamtgewicht kg 1.660
Zuladung kg 421 – 521
Zul. Achslast vorn/hinten kg 910 / 800
Zul. Anhängelasten bei 12 % / 8%  gebremst kg 1.100 /1.100
Zul. Anhängelast ungebremst kg 580
Füllmengen
Kraftstoffbehälter l ca. 45

Zeitreise: VW Polo Baujahr 1977

Du bekommst einen dürren, kleinen Schlüssel in die Hand gedrückt. Das Gewicht des Schlüsselanhängers mit der Inschrift: „Volkswagen Classic“ wiegt schwerer in der Hand, als der Original-Schlüssel für diesen besonderen Testwagen alleine. Es ist der Auftakt zu einer Testfahrt die anders ist.

Früher war alles besser

Volkswagen Polo – Zeitreise im 37 Jahre alten VW Polo

Klein, zierlich und fragil parkt der erste Polo zwischen seinen jungen Enkeln. Eigentlich sollte es bei diesem Termin ja um dessen Überarbeitung gehen – doch die Vergangenheit lockt. Erinnerungen wollen aufgefrischt werden. Mit einfachen und klaren Linien, ganz wie bei der ersten Ausführung des größeren Bruder (der Golf, das Auto) hat der italienische Designer Giorgio Giugiaro den ursprünglich als Audi 50 konstruierten Kleinwagen gezeichnet. Spindeldürre A-Säulen, schmale Stoßstangen aus Chrom und ein schlichter Kunststoff-Kühlergrill mit zwei runden H4-Scheinwerfern. Sein Design ist frei von Spielereien, nüchtern wie der Papst am Sonntag-Morgen.

Es waren wilde Zeiten damals und bei VW brauchte man einen Nachfolger für die aus dem Programm gefallene günstigsten VW Käfer-Variante. Und so wurde der kleinste Audi, quasi über Nacht zu einem Volkswagen. Es war im Prinzip auch der Beginn der Mehrmarken-Strategie, basierend auf der gleichen Technik. Im Gegensatz zum Audi 50 wurde der erste Polo noch einmal um unnötigen Luxus befreit. Die Türverkleidungen waren so preiswert, wie sie sich auch heute noch anfühlen.  Der abschließbare Tankdeckel, eine Sonderausstattung gegen Aufpreis. Das Frischluftgebläse zweistufig? Gegen Aufpreis. Einen rechten Außenspiegel? Am Anfang gar nicht lieferbar. Der VW Polo war schlicht, einfach und absolut nicht aufregend.

VW Polo erste Generation Cockpit Armaturenbrett

Zeitreise – Der Geruch von früher.

Echte Türgriffe, mit einer kleinen Chromspange und beim betätigen spürt man die Mechanik dahinter arbeiten. Der Ur-Polo vermittelt bereits bevor man los gefahren ist, diese vertraute Gefühl von Technik die man versteht. Wer auf den putzigen Velour-Sitzen Platz nehmen darf, fühlt sich wie im Gewächshaus. So viel Glas, so viel Licht von außen, so eine geniale Rundumsicht. War früher nicht einfach alles so viel besser? Parkpiepser? Dieses Auto brauchte das so wenig wie den rechten Außenspiegel.

Das spindeldürre Lenkrad liegt unwirklich in der Hand. Ein Dreh am Zündschlüssel weckt den 1-Liter Vierzylinder-Vergasermotor auf, er meldet sich murrig mit leicht nasaler Stimme zu Wort. Kupplung, Gaspedal, Lenkung ohne Servo. Auto zu fahren ist in diesem 37 Jahre Polo eine sehr direkte Arbeit. Doch das Abgas-Parfum des Kat-freien Motors sorgt für einen Geruch, der einem im Kopf sofort die Bilder von damals hervorholt. Die ersten Kilometer im ersten eigenen Auto. Es gibt Erfahrungen die werden zukünftige Generationen nicht mehr machen dürfen. Wann schiebt man den Choke wieder vollständig rein? Ist der süßliche Duft des zu fett laufenden Motors eine Charaktereigenschaft die man bei heutigen Autos vermisst?  So ähnlich. Es sind ganze Volksweisen die der Geruch des Polos zu erzählen weiß.

Fettes Gemisch, kein Kat und dann der Geruch im Innenraum. Selbsterklärend. Und voller Erinnerungen.

VW Polo Audi 50 Motor 1 liter hubraum

 

Mit den knapp 700 Kilogramm Leergewicht der ersten Polo-Generation hat selbst der nur 40 PS starke Vergaser-Motor leichtes Spiel. Der erste Versuch bei flotter Stadt-Geschwindigkeit den fünften Gang einzulegen, endet jedoch mit leichter Verwirrung. Ach ja, vier Gänge. Die reichten damals völlig aus. Richtig. Und auch den Vierten sollte man nicht zu früh einlegen, der Vergaser-Motor möchte gerne in seinem Drehzahlband nicht zu tief absacken. Sonst verschluckt er sich unwillig und erinnert den Fahrer an den Fortschritt, der später kam. Es sind einfach viele Kilometer, viele Tage und Jahre vergangen. Perfekte Technik? Wir nehmen sie heute als gegeben hin. Der erste Polo mag mürrischer gewesen sein, aus der Sicht heutiger Kleinwagen schon fast eine diffizile Diva, aber er war vor allem ein wirklich praktischer Partner. Eine große Heckklappe, eine umklappbare Rücksitzbank, das freie Raumgefühl dank der großen, steilen, Scheiben.  Zündkerzen wechseln? Kein Problem. Trotz einer Länge von nur 3.50 Metern bot der Polo nicht nur vier Personen Platz, sondern auch einen Motorraum im dem man als Hobbyschrauber noch selbst Hand anlegen konnte. Unfassbar für heutige Verhältnisse, wie leicht man die Glühbirnen aus den H4-Scheinwerfern ausbauen konnte.

Während ich den alten Polo einmal um den Tegernsee fahre, quäkt das Radio aus einem einzelnen Lautsprecher vor sich hin. Eigentlich müsste das Radio noch heute die Hitparade von 1977 spielen – dann wäre die Illusion perfekt. Einzig die drängelnden Mittelklasse-Limousinen im Rückspiegel stören die Zeitreise. Das man ab dem Ortsschild eine kleine Ewigkeit braucht, bist man eine für aktuelle Verhältnisse angebrachte Geschwindigkeit auf der Landstraße erreicht hat, verstehen die anderen Verkehrsteilnehmer nicht.  Nicht mehr. Zu schnell haben wir uns an den Fortschritt gewöhnt und zu schnell haben wir vergessen, wie schön die Zeit damals war. Und wie einfach.

Volkswagen Polo erste Generation fahrbericht

 

Da klingelt bereits wieder das Handy; wo wir denn stecken würden? Der neue Polo wartet, da kann man das Handy dann per Mirror-Link mit dem Multimedia-System koppeln.  Was Mirror-Link ist? ein Kapitel des Fortschritts eben, aber bis wir unsere Zwischenstation erreicht haben, schalte ich das Handy aus, lausche dem trötenden Sound des Vergaser-Motors, streichle das dünne Lenkrad und überlege mir – ob es stimmt:

War damals alles besser?

 

 

Polo – Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/VW_Polo_I
Produktionszeitraum: 1975–1981
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
0,9–1,3 Liter
(29–44 kW)
Länge: 3512 mm
Breite: 1560 mm
Höhe: 1344 mm
Radstand: 2335 mm
Leergewicht: 685–700 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: VW Polo II

 

Der erste Volkswagen-Polo – Die Galerie:

 

ABT Sportsline auf der Motorshow in Essen

ABT Sportsline ist lebender Motorsport, gepresst in Hüllen aus Blech, Carbon und Aluminium. 2013 präsentiert ABT auf der wichtigsten Tuning- und Motorsport-Messe Europas drei besondere Allgäuer Pracht-Exemplare.

Einen VW Golf VII mit 300 PS in der Dark Edition, einen VW Polo R WRC mit fast ebenso viel Leistung und einen brutalen RS5-Umbau, den ABT RS5-R. 

ABT Sportsline 07 Essen Motorshow 2013

ABT RS5-R

Schon bei einem Serien RS5 werden sich nur die wenigsten über einen Mangel an Leistung beschweren. Für den Allgäuer-Wahnsinn sorgt eine Leistungssteigerung auf 470 PS. Derart gedopt spurtet der Ingolstädter-Zweitürer binnen 4.3 Sekunden auf Tempo 100. Wer den Fuß lange genug auf dem rechten Pedal liegen lässt, der fliegt am Ende mit einer Top-Speed von 303 km/h über die Bahn.

Motorsport und ABT Sportsline – zwei Begriffe die eng beinander liegen. So zeigen sich die Gene des Motorsports auch im Innenraum des von ABT Sportsline gestärkten Coupés.

Schwarz-rotes Alcantara, ein Überrollkäfig und 4-Punkt-Sicherheitsgurte, der Innenraum des potenten Allgäuer-Coupés spricht eine deutliche Sprache – hier wird die Kraft des V8 unter der Haube kontrolliert.

ABT Sportsline 08 Essen Motorshow 2013 ABT Sportsline 03 Essen Motorshow 2013

Mehr Fotos zum ABT RS5-R findet ihr in der Galerie – klick 

ABT Golf GTI VII – Dark Edition

ABT Sportsline 09 Essen Motorshow 2013

Mit dem 300 PS starken ABT Golf GTI VII will der Allgäuer-Tuner ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Und die Dark Edition spielt das „dunkle Gegenstück“ zu dem von mir bereits gefahrenen weißen ABT Golf GTI VII, vom Trip nach Goodwood.

Dark Edition, oder auch die Darth Vader Version des erfolgreichen Wolfsburger Kompakt-Sportlers. Bei 300 PS brennt die kleine Hütte ordentliche Zeiten in den Asphalt. Binnen 5.8 Sekunden geht es auf Tempo 100 und erst knapp vor 260 ist Schluss mit dem Speed-Exzess.  In den Radhäusern stecken feiste 20 Zoll Felgen aus der ABT-Edition mit der Bezeichnung „CR“.

Mehr Fotos vom ABT Golf GTI VII gibt es in dieser Galerie – klick

ABT Polo R WRC

ABT Sportsline 01 Essen Motorshow 2013 - Polo R WRC (1)

Mit 290 PS hat der ABT Polo R WRC kaum weniger Leistung als der ABT Golf GTI VII – ist aber noch einmal deutlich kompakter. Während in der Rallye-Weltmeisterschaft auch kaum mehr als 300 PS zum Einsatz kommen, bringt die ABT-Version des POLO R WRC nun deren 290 mit zum täglichen Sport-Training. 18 Zoll große Aluminiumräder mit dem ABT-Design „DR“ runden das Tuning-Paket optisch ab.

290 PS!! -> Mehr Fotos zu diesem Polo-Kracher gibt es hier [klick]

Verbrauchstest: Volkswagen Polo BlueGT

Blau wie der Himmel, blau wie ein Veilchen, blau wie der Polo?

Die Farbe „Blau“ wirkt vor allem „kühl“ – steht sie doch auch für den Wasserhahn dem kaltes Wasser entspringt. Blau steht in der Farbenlehre aber auch für Harmonie, Zufriedenheit und soll emotional beruhigend wirken. Ob der VW Polo BlueGT nur die Nerven der Baumkuschler beruhigen soll, oder ob er wirklich „Zufriedenheit“ über den Benzinkonsum ausbreitet – der Praxis-Verbrauchstest wird es zeigen!

VW Polo BlueGT02 Verbrauchstest

VOLKWAGEN VW POLO BlueGT – Verbrauchstest

Als Volkswagen den VW Polo BlueGT im letzten Frühjahr vorstellte, war ich bereits bei der Präsentation und konnte ein paar Stunden lang im BlueGT fahren. 

Mit dem GTI Make-Up außen, dem genialen 1.4 TSI der unbemerkt zwischen 2- und 4-Zylinderwelt wandert und dem soliden Inneren – beeindruckt der Polo BlueGT durch Talente, die ich (zum Beispiel), diesem sehr kompakten Wolfsburger nicht zugetraut hätte. Das ist Kompliment genug!

Fazit aus meinem Fahrbericht vom 13. Juli 2012

In der Tat, der VW Polo BlueGT hat mich damals bereits beeindruckt. Es wirkt, als könnte man das nur in Wolfsburg; spürbare Wohlfühl-Atmosphäre in einen Kleinwagen pressen. Alles an diesem Polo wirkt so stabil und haptisch wohlig, dass man ihm automatisch das Prädikat „Klassen-Primus“ verleihen will.

Während der Polo GTI deutlich die sportliche Position besetzt und der BlueMotion heftig am Baumkuschler-Image der Niedersachsen arbeitet, will der BlueGT das ökologische Feigenblatt für Menschen sein, die Fahrspaß auf GTI-Niveau wollen, aber nur wenn der Benzinkonsum des eigenen Autos, nicht zum Thema beim nächsten Elternabend an der Waldorfschule wird.  Großer Fahrspaß. Kleiner Durst. 

Der Testwagen:

  • Hersteller: Volkswagen
  • Modell:  Polo BlueGT 1.4 TSI DSG
  • Testwagenpreis: 26.717 €
  • Kilometerstand:  3.100 km
  • Hubraum: 1.395 ccm³
  • Bauart: 4-Zyl., Reihe, Turbo, Benzin, Direkteinspritzung 
  • Drehmoment:  250 Nm – 1.500-3.500 U/min
  • Antrieb: 7-Gang Getriebe Doppelkupplung – Frontantrieb

VW Polo BlueGT05 Verbrauchstest

Der VW Polo mag im Segment der Kleinwagen zu Hause sein, von Verzicht jedoch keine Spur. Im Falle des Polo BlueGT haben die Niedersachsen unter der Haube das volle Technikpaket eingepackt und zudem auffällige Änderungen am Äußeren vorgenommen.

Er steht auf adretten 17-Zoll Leichtmetallfelgen und die Außenspiegel wurden Klavierlack schwarz gefärbt. Adrett bis sportlich ohne dabei dem GTI als Platzhirsch zu nahe zu kommen.  Der Heckdeckel bekam einen großen Spoiler verpasst und in diesem Fall glaubt man die Beteuerung, dies alles nur im Sinne der Aerodynamik getan zu haben. Der Polo BlueGT imitiert seinen Benzinsparer-Bruder „Polo BlueMotion“, will aber nicht auf den Spaß an der Leistung verzichten.

140 PS und 250 Nm Drehmoment sind eine Ansage. Gepaart wird das ganze mit dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe.  Das griffige Lederlenkrad mit dem kleinen „GT-Schriftzug“ liegt perfekt in der Hand. Der Perfektionswillen der Wolfsburger zeigt sich auch an der Mühe die man sich gibt, jeder Fahrerstatur eine perfekte Sitzposition zu ermöglichen.

Die Sitze lassen den Wunsch nach Landstraßen aufkommen, man fühlt sich gut aufgehoben. Das DSG reagiert meistens flott und verschliffen, nur zuviel Gas nach einem Stopp mag es nicht, dann hüpft der Polo schon mal mit wenig Gefühl von der Haltelinie fort.  Links, rechts, man spürt den Reaktionen des Polo an, dass hier wenig Gewicht auf eine gute Reifenwahl (Dunlop SP Sport in 215/40-17) trifft. Leichtfüssig trifft es perfekt.

Er steht im Thema Fahrspaß nicht weit hinter dem Polo GTI. 

Der Motor hat Köpfchen

Der 140 PS starke Vierzylinder Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung und Zylinderabschaltung wird auch im Audi A3 eingesetzt – bereits dort hatte ich das Gefühl, dass dieser Motor eine echte Alternative zu einem Dieselmotor darstellt. Wer viel Wert auf hohe Effizienz legt, aber nicht genug Langstrecken fährt um den Diesel rentabel werden zu lassen, oder sich mit dem Nageln des Rudolf-Diesel nicht anfreunden kann – der ist mit dem 140 PS Benziner gut beraten.

VW Polo BlueGT11 Verbrauchstest

Es dauert zwischen 13 und 36 Millisekunden, dann hat der Vierzylinder zwei seiner Zylinder abgeschaltet. Das funktioniert vor allem im so genannten Teillastbereich, also dann wenn der Motor nur vor sich hinbrummt und wenig Arbeit verrichten muss. Und auch auf der Autobahn im siebten Gang bei Tempo 120! Um die Zylinder abzuschalten arbeitet das Motorsteuergerät mit der Nockenwellenverstellung zusammen und zusätzliche Eingriffe im Bereich der Einspritzung und Zündung sorgen dafür, dass der Fahrer von dem ganzen Spuk nichts mitbekommt. Es funktioniert gnadenlos perfekt.

Aber Spart der BlueGT dadurch auch?

Zunächst die wichtigsten Leistungs-Werte:

V/max:

210 km/h

0-100 km/h:

7.9 Sek.

Leistung:

140 PS 

Verbrauchswerte nach NEFZ und in Liter je 100 Kilometer:

Städtisch

5.6

Außerstädtisch

3.9

Kombiniert

4.5

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer - Mind 95 Oktan Benzin

Das sind beachtliche Norm-Verbrauchswerte

Mit einem kombinierten Verbrauch von 4.5 Liter auf 100 Kilometer und einem CO²-Ausstoß von 105 g/km soll VW Polo BlueGT ein echter Knauser-Sportler sein.

Aber – wie nah sind die NEFZ-Werte am Kraftstoffverbrauch im Alltag?

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode„:

 

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

5.7

 

Öko-Experte mit dem grünen Zeh

4.2

 

Außendienstler mit Vollgas-Lust

8.2

 

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer.

Fazit:

Im Öko-Modus unterbietet der Polo BlueGT seinen NEFZ-Wert. Das ist ein perfektes Ergebnis, denn es zeigt: Der „Sparkniff“ am Motor funktioniert.

Und nachdem ich erfahren habe, wie fröhlich der Motor am Gas hängt und wie viel Fahrspaß er vermittelt – hat mich eines so richtig überrascht: Die Differenz zwischen „Alltag“ und „Außendienstler-Modus“ ist erfreulich gering. Denn der VW Polo BlueGT ist auf der Autobahn ein echter Hengst unter den Kleinwagen. Er marschiert kraftvoll los, zieht durch und lässt es erst bei Tacho 220 bewenden. Bei meiner Testrunde im „Außendienstler-Modus“ hatte ich Werte über 10 Liter auf 100 KM erwartet.

Der 1.4 TSI ACT zeigt sich im Polo jedoch überaus genügsam, selbst dann, wenn man ihm ordentlich Druck macht. Zudem scheint der Aerodynamische Feinschliff seine Wirkung zu erzielen.

 

In dieser Kategorie: „Verbrauchstest“ geht es um den realen Verbrauch von neuen Autos – abseits der weltfremden NEFZ-Norm.

Faszination Rallyesport

Motorsport ist die leidenschaftlichste Form im Umgang mit der zweitschönsten Sache der Welt, dem Auto. Und wer der Argumentation folgen will, dass man in der höchsten Motorsportklasse der Welt – der „Formel 1“, ja doch nur im Kreis fährt, der interessiert sich vermutlich für die „wilden Kerle“ der Rallye-Szene.

Faszination Rallye

Die Königsklasse im Rallyesport ist die WRC – die World Rallye Championship“ oder auf deutsch: „Die Rallye-Weltmeisterschaft“ und ähnlich wie in der Formel 1, der Königsdisziplin auf Rundstrecken, ist auch die WRC ein Betätigungsfeld für Werke und Hersteller die mit enormer Manpower, Cleverness und auch mit einem ordentlichen Budget gesegnet sein müssen.

In den letzten 9 Jahren hat ein Namen diese Szene beherrscht wie kein anderer: Sebastian Loeb. Der Franzose hat von 2004 bis 2012 neun Weltmeister-Titel in der WRC gewonnen und alle Rennen auf Citroën beschritten. Was Michael Schumacher in seinem Ferrari für die Formel 1 war, war Sebastian Loeb mit Citroën in der Rallye-Weltmeisterschaft.

Seit diesem Jahr und nach 27 Jahren Pause ist allerdings auch wieder ein deutscher Hersteller auf den oft unbefestigten Pfaden der WRC unterwegs: VOLKSWAGEN.

VW Polo WRC

[one_third last=“no“]

Leistung:

315 PS

[/one_third]
[one_third last=“no“]

Kraft:

425 Nm

[/one_third][one_third last=“yes“]

0-100 km/h:

3.9 s

[/one_third]

Zu den technischen Daten [link]

Optisch erinnert der VW Polo R WRC durchaus noch an seinen wilden Serienbruder, den Polo R WRC der auch in begrenzter Stückzahl verkauft wurde, aber unter seinem Kleid steckt die modernste Rallye-Technik die sich gewiefte Ingenieure derzeit ausdenken können.

Die Beschleunigung von 3.9 Sekunden auf Tempo 100 setzt der Allradangetriebene WRC-Polo übrigens auf nahezu jedem Untergrund um – nicht nur mit Slickreifen auf Asphalt.  Ein Federweg von bis zu 27.5 Zentimeter (auf Schotter-Rallyes) sorgt dafür, dass der wilde Hannoveraner auch nach 50 Meter weiten Sprüngen nicht aufsetzt.

 WRC Saison 2013

Es ist die erste Saison für den Volkswagen-Rallye Polo und nach 8 von 13 Weltmeisterschaftsläufen scheint das Ergebnis klar zu sein. Der Polo WRC wird 2013 – in seinem ersten Jahr – die Siegesserie der Franzosen und dem WRC-Meisterschafts-Dauerkandidaten Loeb beenden.

Die Saison begann mit einem zweiten Platz bei der Rallye Monte Carlo und bereits nach den ersten Sonderprüfungen war klar; Dieser Polo WRC ist schnell, verflucht schnell.  Bereits das zweite Rennen der Saison, der WM-Lauf in Schweden war mit einem Podiumsplatz ganz oben gekrönt. Sieg in Schweden.  Sieg in Mexiko beim dritten Lauf. Spätestens jetzt war klar: Volkswagen hatte nicht nur Glück beim Auftakt. Der Polo WRC ist der aktuelle Maßstab in der Rallye-WM und mit Sebastien Ogier am Steuer, flog der WRC-Polo auch bei der vierten Rallye der Saison – der Rallye-Portugal – auf Platz 1.

In Argentinien war ein zweiter Platz auf dem Podium fällig – doch bereits in Griechenland siegte erneut ein VW Polo. Dieses Mal war es aber nicht das Duo aus Ogier und Ingrassia, sondern der POLO R WRC mit der Startnummer 7 und Jari-Matti Latvala am Steuer und Miikka Anttila auf dem heißen Co-Pilotenstuhl.

Die Rallye Italien gewann erneut Sebastian Ogier und Latvala wurde Dritter. Und jetzt erst vor einigen Tagen, der 8.te Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft – die Rallye Finnland. Eine Rallye die für den Zuschauer nur allzu oft in der Luft statt findet. So lang und weit springen die Boliden der WRC sonst nirgendwo. In den Wäldern und um die Seen Finnlands herum, jagen die Profis mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h über Waldwege die kaum breiter sind als die Fahrzeuge. Blinde Sprungkuppen und Sprünge die gerne 50 Meter und Weiter gehen. Das gibt es nur in Finnland.

Der Sieger in Finnland? Richtig. Sebastian Ogier. Sein fünfter Sieg in dieser Saison und die Punkteverteilung in der WM scheint eindeutig:

Platz Fahrer Punkte
1. Sébastien Ogier                                                           .. 181
2. Jari-Matti Latvala 91
3. Thierry Neuville 91
4. Mikko Hirvonen 73
5. Dani Sordo 69
6. Sébastien Loeb 68
7. Mads Østberg 65
8. Evgeny Novikov 39
9. Martin Prokop 37
10. Nasser Al-Attiyah 30

Ebenso deutlich sieht es in der Hersteller-Wertung aus:

Platz Team Punkte
1. Volkswagen Motorsport                                                        .. 251
2. Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team 196
3. Qatar M-Sport World Rally Team 112
4. Qatar World Rally Team 107
5. Jipocar Czech National Team 39
6. Abu Dhabi Citroën Total World Rally Team 33
7. Volkswagen Motorsport 2 26
8. Lotos WRC Team 20

Wer selbst einmal bei einer Rallye dabei sein will, der sollte sich den 22. bis 25. August merken! Denn dann startet die Rallye Deutschland und auf 16 Wertungsprüfungen wird der schnellste Rallye-Pilot in Deutschland gesucht.

In den Weinbergen der Mosel und auf der „Panzerplatte“ werden die Wertungsprüfungen heraus gefahren – Karten und weitere Informationen für den eigenen Besuch bei der einzigen Station der Rallye-WM in Deutschland gibt es unter anderem beim Veranstalter, dem ADAC [klick].

Und wer die Emotionen einer Rallye-WM in einem wirklich guten Clip erleben will, schaut sich diesen Clip an:

Alle Fotos: Volkswagen Motorsport

POLO R WRC

Das World Rally Car.

Das seit 2011 geltende technische Reglement der FIA World Rally Championship schreibt 1,6-Liter-Turbomotoren mit Direkteinspritzung vor und folgt damit dem Trend zum Downsizing.

Allerdings nicht bei der Leistung: 315 PS sind mindestens da!

Motor
Bauweise Reihen-Vierzylinder-Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, quer vor der Vorderachse angeordnet
Hubraum 1.600 cm3
Leistung 232 kW (315 PS) bei 6.250 1/min
Drehmoment 425 Nm bei 5.000 1/min
Bohrung / Hub 83,0 mm / 73,8 mm
Luftmengenbegrenzer 33 mm (FIA-Reglement)
Motormanagement Bosch
Kraftübertragung
Getriebe Sequenzielles Sechsgang-Renngetriebe, quer angeordnet
Achsantrieb Permanenter Allradantrieb mit starrem Durchtrieb zwischen Vorder- und Hinterachse, Lamellensperrdifferenziale an Vorder- und Hinterachse
Kupplung Hydraulisch betätigte Zweischeiben-Sintermetall-Kupplung von ZF
Fahrwerk
Vorder-/Hinterachse McPherson-Federbeine, Dämpfer von ZF
Federweg ca. 180 mm bei Asphalt, ca. 275 mm bei Schotter
Lenkung Zahnstangenlenkung mit Servo-Unterstützung
Bremsanlage Rundum innenbelüftete Scheibenbremsen (Durchmesser 355 mm bei Asphalt vorn
Felgen Größe 8 x 18 Zoll für Asphalt, 7 x 15 Zoll für Schotter
Reifen Wettbewerbsreifen von Michelin
Chassis/Karosserie
Aufbau Nach FIA-Reglement verstärkte Serien-Stahlkarosserie
Maße und Gewicht
Länge / Breite / Höhe 3.976 / 1.820 / 1.356 mm
Spurweite 1.610 mm
Radstand 2.480 mm
Mindestgewicht 1.200 kg
Fahrleistungen
Beschleunigung 0 – 100 km/h in ca. 3,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit Bis ca. 200 km/h (je nach Getriebe-Übersetzung)
Volkswagen Polo R WRC

Motorsport: Volkswagen Polo WRC

Jetzt aber ran halten 🙂 Der Vorverkauf des Volkswagen Polo R WRC hat begonnen.

Vermutlich wird – wenn überhaupt – kaum ein Leser meines Blogs in den Genuss kommen und wirklich einen Polo R WRC bestellen, aber schön zu wissen, dass man es nun könnte. Die zweijährige Warte- und Vorbereitungszeit ist vorbei, ab 2013 wird Volkswagen in der Rallye-WM angreifen und pünktlich zu diesem Start gibt es auch eine Straßenversion des Sportlers:

Polo R WRC

2.500 Stück werden maximal verkauft und der Kaufpreis für den sportlichsten aller Polos beträgt 33.900 €.  Was man hierfür bekommt ist mehr als ein Polo GTI im Design des Rallye-Sportlers. Es ist ein 220 PS starker Kompakt-Sportler der seine Kraft von einem zwei Liter großen Vierzylinder Turbo-Benzinmotor bekommt.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 243 km/h ist der Polo R WRC ein echter Autobahnschreck geworden. Dank seiner 350 Nm gelingt auch der Sprint von 0 auf 100 in einer beeindruckenden Zeit von 6.4 Sekunden.  Vermutlich wäre mehr drin, aber der Polo R WRC wird mit Frontantrieb ausgeliefert und muss beim Sprint vermutlich des öfteren mit durchdrehenden Rädern rechnen.

Ein manuelles Sechsganggetriebe übernimmt die Kraftübertragung zwischen Motor und Vorderrädern.

Der weiße Grundlack des WRC Polo wird mit blau-grauen Dekor-Streifen geschmückt und an der front trägt er einen Stoßfänger in WRC-Look. 18 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Reifen in der Dimension 215/35-18 sorgen für den Bodenkontakt und lassen den WRC Polo stämmig auf der Straße stehen.

Ebenso inklusive ist natürlich ein Sportfahrwerk und für die richtige Ausleuchtung bei Nacht, die Bi-Xenon-Scheinwerfer. Im Innenraum wird der Fahrer vom WRC-Rallye Flair empfangen, das durch spezielle Alcantare-Bezüge, Sportsitze und einen schwarzen Himmel ausgestrahlt wird.

 

Volkswagen Polo BlueGT

Mit Homer Simpson über die Autobahn

Es ist noch gar nicht so lange her – ich meine, eine kurze und vor allem kurzweilige Woche oder so – da bin ich den neuen Polo BlueGT gefahren und habe mich beim Video auch gleich mehrfach versprochen und so aus dem BlueGT einen „Bluemotion“ gemacht.  Dabei ist der BlueGT Polo ja eine Mischung aus dem „Bluemotion“ und dem Polo GTI.

Heute hatte ich die Möglichkeit den Polo Bluemotion zu fahren – eine recht simple Strecke: Von Köln Hauptbahnhof nach Frankfurt an den Flughafen. Das dürften knapp 6km Stadtverkehr und ansonsten nur Autobahn gewesen sein. Da ich ja auch nicht zum Spaß (obwohl?) unterwegs war, durfte der Bluemotion zeigen, was in ihm steckt.

Am Ende konnte war ich überzeugt,  wenn man den Polo Bluemotion charakterisieren sollte, dann so:

Er hat die Manieren von Homer Simpson, aber nicht seinen Durst.

Das ein VW Polo so rumpeln kann, war mir zuvor nicht bewusst. Okay – 1.2 Liter Hubraum, 3 Zylinder und das Ganze von Schweröl befeuert. So richtig viel Laufruhe darf man da einfach nicht erwarten. Aber unter uns: Ich habe mich beim los fahren vom Mietwagen-Parkplatz am Kölner Hauptbahnhof irritiert umgeschaut. Ich war mir sicher – neben wir steht ein Fendt-Traktor aus dem letztem Jahrtausend. Da muss ein Traktor in der Nähe sein. Der Hinweis, dass ich mich täusche was den Traktor in der Nähe anging, den gab dann auch der Polo selbst. Rüttelnd. Schüttelnd. Vibration an Stellen, an denen ich  schon lange nichts mehr gespürt hatte.

Wow. 

Trotz knapp 30° Außentemperatur, hatte ich nicht das Gefühl, der Motor würde irgendwann leiser werden. Schlichtweg ein ungehobelter Kerl. Wie Homer Simpson eben.  Auf meiner Seite hatte ich jedoch das 5-Gang Schaltgetriebe. Denn das setzte den Motor an so eine lange Leine, dass der kaum auf Drehzahlen kam. Im Prinzip versuchte das Getriebe so, die schlechten Manieren des 3-Zylinder Diesels durch eine Übersetzung zu kaschieren, die den Motor ständig mit einer zu langen Übersetzung geiselte.

Der kurze Autobahn-Trip wurde konsequent in digitaler Manier abgerissen. Rechten Fuß, flach und fest auf das rechte Pedal und erst kurz vor dem Flughafen-Parkhaus wieder angehoben.

Dank der Möglichkeiten zum freien Fall, schafften Homer und ich teilweise atemberaubende Spitzengeschwindigkeiten. Teilweise musste ich jedoch den 4.ten Gang bis 4.000 bemühen, damit wir die Hügel auch hinauf kamen 😉

Ich komme zum Punkt: Ungehobelt wie Homer Simpson, aber absolut nicht mit dessen Durst auf der Strecke.. 6.6 Liter auf die Autobahn-Tour. Aller Ehren wert.  Da habe ich schlimmeres befürchtet.

😉 Ich glaub, ich steh da mehr auf den BlueGT und seinen 140PS 4-Zylinder Turbo-Benziner 🙂  

Polo BlueGT

Wer mag schon durstige Autos? Ernsthaft?

Natürlich dürfen, müssen und sollen Autos Spaß machen. Nur an der Tankstelle sollen sie nicht  unverschämt werden. Das ist bei sportlichen Modellen jedoch nicht immer zu vermeiden. Und so muss man sich beim Autokauf nur allzu oft entscheiden:

Sportlich, oder Öko?

Wer in der Klasse der übersichtlichen Kompaktmodelle einen kleinen Sportler mit echten, authentischen GTI-Genen sucht, der wird beim Polo GTI fündig.  Weniger Krawall? Mehr ökologische Cleverness? Dann ist eventuell der Polo BlueMotion die richtige Wahl.

Und ja, es stimmt – es gibt wirklich eine Lücke zwischen diesen 2 Modellen. Der eine soll sportlich sein, der andere sparsam. Volkswagen will uns nun die Brücke zwischen beiden Modellen bauen und kombiniert beide Welten. Ein wenig Sport aus dem GTI-Modell, mehr clevere Ökologie aus dem BlueMotion Modell.  Die Kombination aus beiden ergibt den:

Volkswagen Polo BlueGT

Den kleinen „Spar-Sportler“ fuhr ich rund um die Niederländische Metropole Amsterdam. Nach dem ich die Möglichkeit hatte, auch ein wenig „Bewegtbild“ – sprich ein Video zu drehen, werde ich meine Ausführungen hier im Blog ein wenig kürzer gestalten.

Hier der Clip:

Was sonst noch gesagt werden muss:

[one_third last=“no“]Was will er sein?

Er will der Zwitter sein, der Tänzer zwischen den Welten. Ein Öko-Sportler im biederen Gewand der Wolfsburger-Technoid-Kompakten.

[/one_third]

[one_third last=“no“]Was kann er?

Flott spurten und flink wedeln. Und dabei noch sehr erfolgreich eine Nummer größer wirken, als er wirklich ist.

[/one_third]

[one_third last=“yes“]Was kann er nicht?

Die Physik auf den Kopf stellen. Wer Vollgas gibt, der zahlt auch im BlueGT den Express-Zuschlag. Wundert jedoch nicht.

[/one_third]

Fakten:

[arrowlist]

  • 4 Zylinder Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung.
  • 140PS bei 5.600 Umdrehungen.
  • 250Nm zwischen 1.500 und 3.500 Umdrehungen.
  • Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden.
  • Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h
  • Zylinderabschaltung und optimierte Motorentechnik.
  • Im besten Fall: 4.5liter auf 100km Verbrauch.

[/arrowlist]

Kurzes Fazit zum Volkswagen Polo BlueGT:

Es ist wie mit dem Engelchen und dem Teufelchen. Das Engelchen sitzt auf der linken Schulter, das Teufelchen auf der rechten Seite und ständig flüstern beide die wildesten Phantasien und die vernünftigsten Ratschläge in das Ohr des Fahrers.

Mit dem GTI Make-Up außen, dem genialen 1.4 TSI der unbemerkt zwischen 2- und 4-Zylinderwelt wandert und dem soliden Inneren – beeindruckt der Polo BlueGT durch Talente, die ich (zum Beispiel), diesem sehr kompakten Wolfsburger nicht zugetraut hätte. Das ist Kompliment genug!

[toggle title=“Disclosure“]Volkswagen hat den Trip bezahlt, den Kameramann und das „cutten“ des Clips übernommen.[/toggle]

 

Polo Blue GT

Ich persönlich bin im Jahre 1975 geboren – ein guter Jahrgang – wie man auch am erfolgreiche Volkswagen Polo ablesen kann. Seit 38 Jahren fährt der kleine Wolfsburger nun mit dem gleichen Namen vor. Etwas was nur wenige andere Fahrzeuge so durch exerzieren. Oftmals werden neue Modell-Generationen mit neuem Namen auf den Markt gebracht, aber eben nicht beim kleinen Bruder des VW Golf  (der im übrigen noch ein Jahr länger mit der gleichen Typenbezeichnung in die Verkaufsräume rollt).

Polo BlueGT

Blau oder grün – bekommt ein Fahrzeugmodell einen dieser Namenszusätze dann dreht es sich um ein Modell mit gesteigerter Effizienz. So auch beim Polo. Grün ist ja noch nachvollziehbar, weswegen aber bei „Blau“ an Effizienz und Nachhaltigkeit gedacht werden soll, das hat sich mir noch nicht erschlossen.  Egal – Blue also. Und in diesem Fall sogar „BlueGT“ – also besonders flott und nachhaltig :).

Flotter Polo? 

Da werden Erinnerungen wach an den Polo G40, ein echter Wolf im Schafspelz und mit 115PS ordentlich motorisiert. Der neue BlueGT soll die Brücke schlagen zwischen sportlichem Kompaktmodell und einem effizienten und gerne auch sparsamen Langstrecken-Gleiter. Hierfür hat Volkswagen dem Polo den 1.4 Liter 4 Zylinder TSI-Motor mit 140PS und Zylinderabschaltung spendiert. Diesen Motor konnte ich bereits im neuen Audi A3 fahren und er hinterließ dort einen sehr souveränen Eindruck. Neben der doppelten Aufladung des kleinen Motors, spielt natürlich die Zylinderabschaltung die Hauptrolle und hier war ich schlichtweg begeistert davon, wie unmerklich dies geschieht.

Der BlueGT beeindruckt in den nackten Fakten mit 140PS und einem Verbrauch von 4.6 Liter auf 100km. Neben der Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h, beeindrucken auch die 7,9 Sekunden auf 100.  Das liest sich ziemlich beeindruckend und wenn der kleine Bruder des VW Golf nun auch noch so souverän zu fahren ist, wie es die Daten erwarten lassen, dann hat Volkswagen einen perfekten Job erledigt und die Lücke zwischen dem 105PS starken 1.2 TSI und dem 180 PS starken Polo GTI perfekt geschlossen.

Ob dem so ist – oder nicht, werde ich in einigen Tagen selbst erfahren 😉

Es bleibt also spannend…

 

Mehr Sport – weniger Verbrauch

Auf dem Automobil-Salon Genf stellt Volkswagen einen weiteren Vertreter der erfolgreichen Polo-Familie vor, dieses mal mit dem Ziel: Noch sportlicher zu sein, aber weniger zu verbrauchen:

VW Polo BlueGT

Der 140PS starke Polo verfügt als erster Volkswagen über eine selektive Zylinderabschaltung.  Volkswagen hat diese neue Technik ACT getauft. Was bislang nur Käufern von großen Acht- oder Zwölfzylindermotoren bekannt war, bringt VW mit diesem TSI-Motor nun auch in die Kleinwagenklasse.

Der pure Spaß am sparen bedeutet jedoch keinerlei Verzicht, ist der neue 140PS Motor doch die zweitstärkste Maschine im Polo-Programm. Trotz dieser respektablen Leistung verbraucht der Volkswagen Polo BlueGT nur 4,7l auf 100km im EuroNFZ Normverbrauch.

Die besondere Motorentechnik des BlueGT beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Möglichkeit im Bereich zwischen 1.250 und 4.000 U/min einzelne Zylinder abzuschalten, wenn die Leistung nicht benötigt wird, sondern umfasst auch eine variable Einlass- und Auslassnockenwelle.  Natürlich ist in diesem sportlich sparsamen Polo eine Start/Stopp-Automatik Serie.

Von außen erkennt man den BlueGT an einer Mischung aus Anbauteilen die im Look von Polo GT und GTI gehalten sind, zudem rollt der kleine Wolfsburger auf Alufelgen der Größe 17 Zoll.

Toyota bietet Hybrid für alle: Neuer Yaris Hybrid ab 16.950 Euro

Toyota Yaris Hybrid

Toyota hat bereits im Vorfeld zum Genfer Automobilsalon einen weiteren Vertreter seiner Hybrid-Familie vorgestellt.

Der Toyota Yaris Hybrid für 16.950 Euro

In der Klasse von Polo und Co stellt Toyota damit den ersten Voll-Hybriden vor.  Mit einem Verbrauch von 3,5 Liter auf 100 km und einer CO2 Emission von nur 79 Gramm je Kilometer stellt der neue Hybrid aus der Toyota Familie eine interessante Alternative dar.

Das neue Hybrid-Familienmitglied wird in 3 Ausstattungsvarianten angeboten. Die Basis-Variante „Yaris Hybrid“ besitzt bereits eine Zwei-Zonen Klimaautomatik, 7 Airbags, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und elektrisch verstellbare Außenspiegel.  Der „Yaris Hybrid“ wird bereits für 16.950€ angeboten.

Das mittlere Ausstattungs-Paket nennt sich „Yaris Hybrid Life“ und bietet zusätzlich zur Basisausführung ein Multimedia Audiosystem mit einem 6,1 Zoll Touchscreen. Darüber laufen die integrierte Rückfahrkamera, die Bluetooth-Freisprecheinrichtung und eine iPod-Steuerung sowie ein Aux-Eingang. Zusätzlich bekommt der Käufer der Life-Variante Leder-Sitze, Lederbezug für Lenkrad und Schalthebel und Rückleuchten in LED-Ausführung. Die „Life“ Ausstattung wird für 17.900€ angeboten.

In der höchsten Ausstattungslinie, dem Yaris Hybrid „Club“ erhält man anstelle der 15 Zoll Stahlfelgen bereits 16 Zoll große Aluminiumfelgen, elektrische Fensterheber auch für die hinteren Türen, einen auch auf der Beifahrerseite höhenverstellbaren Sitz, beheizte Außenspiegel und einen sportlichen Dachspoiler. Die Top-Version ist für 19.200€ im Angebot.

Weitere Ausstattungsdetails können in verschiedenen Paketen geordert werden, darunter so praktische Extras wie einen Innenspiegel mit Abblendautomatik, Keyless-Go Schlüssel, Tempomat, Sitzheizung oder das von Toyota angebotene Navigationssystem „Touch & Go“.

Egal in welcher Ausstattung, der Yaris Hybrid wird als Full-Hybrid immer von einem 1.5 Liter großen Benzinmotor und einem Elektromotor in Verbindung mit einem stufenlosen Automatikgetriebe bewegt. Die Systemleistung der beiden Motoren beträgt 100Ps.

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