Back on Track! Alfa kehrt in die Formel 1 zurück

„Ich habe meine Mutter ermordet“ – soll Enzo Ferrari damals gesagt haben, als er mit seinem eigenen Rennstall zum ersten Mal einen Werkswagen von Alfa Romeo schlug. Das ist lange her. Enzo Ferrari fuhr in den 1920er Jahren auf Alfa Romeo Rennwagen die Targa Florio. Bereits in den 1950ern fuhr Alfa Romeo Formel 1 Rennen, dazu gehörten auch die ersten zwei Meisterschaftstitel. 1951 gewann der legendäre Fangio auf einem Alfa Romeo 159 die Formel 1 Meisterschaft.

2018 sieht die Welt gänzlich anders aus. Ferrari gehört zu den Top-Teams der Formel 1 und Alfa Romeo ist die Schwestermarke im FIAT-Konzern. Während Sergio Marchionne immer mal Reibungspunkte mit den F1-Organisationen fand, hat er dennoch die Rückkehr einer zweiten italienischen Marke in den wichtigsten Motorsport-Zirkus der Welt vorbereitet. Alfa Romeo wird als Namensgeber für das neue „Alfa Romeo Sauber Formel 1 Team“ fungieren und das bereits seit 2011 mit Ferrari-Motoren an den Start gehende Team von Gründer Peter Sauber in den kommenden drei Jahren mit der jeweils aktuellsten Generation an Ferrari-Motoren ausrüsten.

Die Ziele für das neue Formel 1 Team werden noch klein geredet, doch klar ist: Ein Sergio Marchionne stellt keine eigene Konkurrenz zu Ferrari auf, wenn man sich davon nur Kosten erwarten würde. Das Sauber-Team wird 2018 mit Charles Leclerc und Marcus Ericsson an den Start gehen, auch das eine Sauber-Tradition. Denn das Team aus dem Schweizer Hinwil gilt schon immer als Brutkasten für junge Talente.

Mit Alfa Romeo kehrt einer der ganz großen Namen aus der F1-Geschichte zurück auf die Rennstrecken dieser Welt.

Skoda Karoq – Das Trio ist komplett

Kaum war die Ankündigung des neuen Skoda Karoq erschienen, flimmerten auch schon die ersten Bilder des getarnten SUV über den Bildschirm. Klar dürfte sein, dass er den Skoda Yeti beerbt, der mit seinem Namen nicht mehr in die SUV-Nomenklatur der Tschechen passt. Eingeleitet wurde diese mit dem Skoda Kodiaq, der seinen Namen ebenfalls aus der Mundart der Ureinwohner Alaskas bezieht. Angesiedelt ist der neue Skoda Karoq auf Augenhöhe mit dem Seat Ateca und dem Volkswagen Tiguan. Ausblick auf dem Kompakt-SUV der Tschechen. Read more

Audi RS 3 Sportback – Hochleistung mit fünf Türen

Audi bringt nun auch den fünftürigen RS 3 Sportback auf das Leistungsniveau der Limousine. Der überarbeitete Kompaktsportler auf A3-Basis feiert auf dem Genfer Salon Premiere (9. bis 19. März). Die Markteinführung erfolgt im August zu Preisen ab 54.600 Euro, Bestellstart ist bereits im April.

Wie schon beim Ende 2016 erstmals aufgelegten Viertürer kommt nun auch in der zweiten Karosserievariante des RS 3 der 2,5-Liter-Fünfzylindermotor in der neuesten Ausbaustufe zum Einsatz, die 294 kW/400 PS statt wie bisher 270 kW/367 PS leistet. Der Turbomotor liefert ein Drehmoment von 480 Nm, das über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe permanent an alle vier Räder geleitet wird. Der Spurt auf Tempo 100 gelingt so in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt, wird auf Wunsch aber auf 280 km/h angehoben. Als Verbrauch gibt der Hersteller 8,3 Liter an.

Preislich bleibt der Fünftürer 1.300 Euro unterhalb der 55.900 Euro teuren Limousine

Auch das Fahrwerk wurde in Richtung Sportlichkeit getrimmt. Ein strafferes Setup inklusive einer um 2,5 Zentimeter tiefer gelegter Karosserie sowie eine verbreiterte Spur sollen für Dynamik und Stabilität sorgen. Serienmäßig an Bord sind zudem die Progressivlenkung mit ihrer variablen Übersetzung und 19-Zoll-Räder mit entsprechend großen Bremsscheiben. Auf Wunsch ist auch eine Keramikbremse zu haben.

Äußerlich unterscheidet sich der RS 3 vom normalen A3 unter anderem durch eine modifizierte Front mit serienmäßigen LED-Scheinwerfern, Dachkantenspoiler und Diffusor sowie große ovale Endrohre. Der in dunklen Tönen gehaltene Innenraum empfängt Fahrer und Beifahrer mit beleuchteten Einstiegsleisten mit RS 3-Schriftzügen. Sportsitze in schwarzem Nappaleder mit RS-Logos in den Lehnen sind serienmäßig, ebenso wie der elektrisch ausfahrende 7-Zoll-Monitor. Das mittig positionierte Fahrerinformationssystem integriert Ladedruckanzeige, Ölthermometer und Laptimer.

Am Heck findet sich ein Diffusor

Preislich bleibt der Fünftürer 1.300 Euro unterhalb der 55.900 Euro teuren Limousine. Vom Vorgängermodell mit 270 kW/367 PS trennt ihn ein Preisaufschlag von rund 1.000 Euro. Zu den wichtigsten Konkurrenten zählen Mercedes-AMG A 45 (51.051 Euro) und BMW M2 (57.500 Euro) (Holger Holzer/SP-X)

Subaru XV – Crossover-Premiere in Genf

Die zweite Generation des Subaru XV feiert ihre Premiere auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März). Erste Bilder des neuen Kompakt-SUV deuten eine kraftvollere Optik an als beim aktuellen Modell. Vorbild dürfte die 2016 in Genf gezeigte Studie XV Concept sein, die sich bereits vom äußerlich eher unauffälligen aktuellen Modell absetzte. Auf den Markt kommen dürfte der Allrader mit Boxermotor in der zweiten Jahreshälfte 2017.

Der XV ist so etwas wie das Lifestyle-Modell in der ansonsten eher sachlichen Modellpalette der japanischen Allradspezialisten. In Deutschland konnte sich der zwischen der Limousine Impreza und dem großen Kompakt-SUV Forester angesiedelte XV aber nie recht durchsetzen: 2016 gab es nur knapp 1.800 Neuzulassungen. (Holger Holzer/SP-X)

Faraday Future – Elektro-SUV feiert Premiere

Der Elektroauto-Newcomer Faraday Future stellt sein erstes Serienfahrzeug vor. Das noch namenlose SUV feiert auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas Premiere (5. bis 8. Januar 2017), Angaben zum Datum der Markteinführung gibt es noch nicht. Auch mit weiteren Informationen zum Fahrzeug hält sich das kalifornische Unternehmen noch zurück. Zunächst gibt es lediglich ein Teaser-Foto der Front, das die ungewöhnliche, komplett um den Bug laufenden LED-Leuchte zeigt. Vergleichbares war bereits an der Sportwagen-Studie Zero1 zu sehen, die Anfang 2016 auf der CES vorgestellt wurde.

Das neue SUV soll vor allem gegen das Model X von Tesla antreten. Ähnlich wie der Konkurrent dürfte der Faraday eine extra große Batterie mit entsprechender Reichweite erhalten, bis zu rund 500 Kilometer könnten möglich sein. Auch beim Preis dürfte sich der Newcomer im Bereich von mindestens knapp 90.000 Euro bewegen. Das Segment der Elektro-SUV liegt aktuell im Trend: neben Audi, Mercedes und Jaguar plant offenbar auch der chinesische Hersteller NextEV einen batteriebetriebenen Luxus-Crossover. (Holger Holzer/SP-X)

Lexus LS – Mehr Dynamik für die Oberklasse

Lexus legt seinen S-Klasse-Konkurrenten neu auf. Premiere feiert die Oberklasselimousine LS im Januar auf der Auto Show in Detroit (8. bis 22. Januar 2017), auf den deutschen Markt dürfte sie im Laufe des Jahres kommen. Ein erstes Foto zeigt ein in diesem Segment ungewöhnlich dynamisches Front-Design, der Hersteller spricht zudem von einer coupéartigen Silhouette. Vorbild könnte die 2015 in Tokio vorgestellte Studie LF-FC sein.

Als Plattform nutzt der wieder über fünf Meter lange Viertürer die Technik des jüngst vorgestellten Oberklassecoupés LC. Auch dessen Motoren, ein 351 kW/477 PS starker V8 und ein Benzinhybrid mit 264 kW/359 PS dürften übernommen werden. Üblicherweise greift die Toyota-Tochter für ihr Flaggschiff auch bei Infotainment- und Sicherheitstechnik in die Vollen, Details sind jedoch noch nicht bekannt.

Der Lexus LS führt in Deutschland ein Nischendasein im Schatten der Platzhirsche Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse. Gerade einmal 15 Fahrzeuge sind im laufenden Jahr bislang zugelassen worden. Selbst ein Exot wie der Rolls-Royce Ghost findet hierzulande mehr Käufer. In den USA und Japan jedoch erobert der große Lexus seit seinem Debüt vor 27 Jahren regelmäßig die Spitze der Bestsellerlisten in der Oberklasse. Zuletzt geriet er jedoch auch dort unter Druck der häufig jüngeren Konkurrenten, unter denen sich seit einiger Zeit auch die Elektrolimousine Tesla Model S einreiht. (Holger Holzer/SP-X)

Alfa Romeo Stelvio – Premiere für ein SUV

Für den echten Alfinisti ist dieses Auto wohl ein Schock. Ein hochbeiniges SUV darf das Logo einer Marke tragen, die seit Jahren auf ihre sportlichen Gene setzt. Alfa-Chef Reid Bigland, der im Fiat-Konzern auch für Maserati zuständig ist, hat schnell tröstende Worte bereit: „Unser Stelvio setzt in der kleinen Familie sportlicher SUV neue Maßstäbe. Er ist stärker und spurtschneller als ein Porsche Macan“. Das gilt zumindest für den Super-Stelvio, der jetzt bei der Premiere auf der Autoshow in Los Angeles auf die Bühne rollte. Wie bei Alfa üblich trägt das Spitzenmodell den Beinamen Quadrifoglio (vierblättriges Kleeblatt) und protzt mit einer Leistung von 375 kW/510 PS, die er aus seinem 2,9-Liter-Sechszylinder mit Doppelturbo holt. Ferrari, eine weitere Fiat-Marke, hat bei der Entwicklung hilfreich Hand angelegt. Der Motor ist schon aus der Limousine Giulia bekannt, glänzt mit einer Durchzugskraft von 600 Newtonmetern, ist sicher auch im schwereren Stelvio für Tempo 300 und einen Spurt auf 100 km/h in knapp vier Sekunden gut.

Unter Normalbedingungen wird der 4,68 Meter lange Stelvio vornehmlich von der Hinterachse her angetrieben
Unter Normalbedingungen wird der 4,68 Meter lange Stelvio vornehmlich von der Hinterachse her angetrieben

Ein Sportwagen für den Nürburgring ebenso wie für verschlammte Pisten. Denn der Neuling hat den bereits aus dem Giulia bekannten Allradantrieb geerbt. Unter Normalbedingungen wird der 4,68 Meter lange Stelvio vornehmlich von der Hinterachse her angetrieben. Geht die Haftung verloren, kann bis zu 50 Prozent der Kraft gen Bug transferiert werde. Zu dem ausgeklügelten System gehören auch noch ein elektronisches Sperrdifferential am Heck, kombiniert mit einem aktiven „Torque Vectoring“ (Lenkeffekte in Kurven durch gezielte Umverteilung der Antriebskraft auf einzelne Räder). All das verspricht auf dem Papier ein Höchstmaß an agiler Wendigkeit bei der Kurvenhatz. „Wir werden auf dem Nürburgring zeigen, dass der Stelvio neue Bestmarken setzen wird“, verspricht Markenchef Bigland, räumt aber ein, dass sein Sport-SUV die legendäre Rennstrecke bisher nur im Simulator gerockt hat.

Der Motor ist schon aus der Limousine Giulia bekannt, glänzt mit einer Durchzugskraft von 600 Newtonmetern
Der Motor ist schon aus der Limousine Giulia bekannt, glänzt mit einer Durchzugskraft von 600 Newtonmetern

Soweit so gut, zumindest für jene eingefleischten oder neu eroberten Alfa-Fans mit dickem Geldbeutel, die unbedingt einen Allradler mit mehr als 500 PS besitzen wollen. Viel wichtiger als ein solcher Kraftprotz, der wohl gut 80.000 Euro kosten wird, sind die Normalversionen. Sie sollen im Hause Alfa endlich wieder für nennenswerte Verkaufszahlen sorgen. Wobei sich Reid Bigland noch nicht in die Karten gucken lässt. Er bestätigt zumindest, dass auch der 206 kW/280 PS starker Zweiliter-Turbo für den Stelvio zur Wahl steht. Klar doch, der Top-Manager spricht in den USA, wo Dieselmotoren derzeit nicht hoch im Kurs stehen.

Das Cockpit ist dezidiert sportlich gestaltet
Das Cockpit ist dezidiert sportlich gestaltet

Für Europa wird wohl der 2,2-Liter-Diesel mit 154 kW/210 PS die erste Wahl sein. Welche weiteren Triebwerke aus dem prallen Giulia-Angebot auch für den Neuling bestellt werden können, bleibt noch ein Geheimnis. Fest steht aber, dass Allradantrieb in den schwächeren Versionen, wenn überhaupt nur gegen Aufpreis zu haben sein wird. Da sich Alfa bei seiner Preisgestaltung am BMW X3 minus zehn Prozent orientiert, dürfte das Eintrittsgeld für den Stelvio bei etwa 40.000 Euro beginnen. Schließlich zählt sich Alfa laut Reid Bigland zur sogenannten Premium-Klasse, wo alles ein wenig teurer sein darf.

Wie bei Alfa üblich trägt das Spitzenmodell den Beinamen Quadrifoglio
Wie bei Alfa üblich trägt das Spitzenmodell den Beinamen Quadrifoglio

Was immer auch unter dem Blech lauert, zunächst muss die sorgsam gezeichnete Außenhaut für Aufmerksamkeit sorgen. Chef-Designer Klaus Busse, der über Mercedes, Chrysler und Jeep bei Alfa landete, beschwört die „Verantwortung, die wegen der ruhmreichen Geschichte auf seinem Team lastete“. Heraus kam ein recht kompakt wirkendes SUV, das viele Details mit dem technisch so eng verwandten Giulia teilt. Nicht nur die Gestaltung des Innenraums gleicht der Limousine, auch Front- und Heckpartie wurden weitgehend übernommen. Die angeschrägte Heckscheibe steht für sportive Dynamik und lässt durchaus Vergleiche zum Porsche Macan zu. Das Gesicht wird durch den zu neuer Größe gewachsenen typischen Alfa-Grill dominiert, der seit dem Giulia wieder vor stolz getragen werden kann. Da der Stelvio vier Zentimeter länger ist, sitzt man auch im Fond recht komfortabel. Auf den ersten Blick jedoch erscheint der Gepäckraum eher überschaubar. Das gleiche gilt für das Angebot an Assistenzsystemen, die in den Preislisten der angepeilten Rivalen reichhaltig zu finden sind, beim Stelvio dagegen recht bescheiden ausfallen. Hier gibt es ebenso Nachholbedarf wie beim Thema Gestaltung des Navigationsbildschirms oder beim Thema Vernetzung mit der virtuellen Außenwelt.

Auf der Autoshow in Los Angeles feiert der Alfa Stelvio seine Weltpremiere
Auf der Autoshow in Los Angeles feiert der Alfa Stelvio seine Weltpremiere

Dennoch muss sicher nicht der Beruf eines Propheten erlernt werden, um dem Stelvio in der künftigen Alfa-Verkaufshitparade den Platz eins vorherzusagen. Der Trend zu immer mehr SUV auf unseren Straßen spielt dem Späteinsteiger aus Italien in die Karten. Die Schwestermarke hat´s vorgemacht. Das erste SUV mit Namen Levante wurde auf Anhieb das meistverkaufte Maserati-Modell. (Peter Maahn/SP-X)

Mazda CX-5 – Premiere in Los Angeles

Die zweite Generation des Mazda CX-5 feiert auf der Auto Show in Los Angeles Premiere. Das Kompakt-SUV kommt im Frühsommer 2017 mit nachgeschärftem Design auf den deutschen Markt, Kunden haben die Wahl zwischen zwei Benzinern und einem Diesel, der mit Front- oder Allradantrieb kombinierbar ist.

An neuer Technik bietet der CX-5 unter anderem ein farbiges Head-up-Display und einen Tempomat mit Staufolge-Funktion. Darüber hinaus hat der Hersteller nach eigenen Angaben besonderen Wert auf den Geräuschkomfort im Innenraum gelegt. Preise für den Wettbewerber von VW Tiguan, Ford Kuge und Nissan Qashqai sind noch nicht bekannt. Die aktuelle Generation gibt es ab 24.600 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

Der „neue“ Golf – die wichtigsten Fakten in diesem Artikel

Der neue VW Golf – Die wichtigsten Fakten

Golf. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Dazwischen gibt es nur wenig. Mit dem neuen Facelift des VW Golf 7 versucht Volkswagen die erste Gruppe ein wenig mehr auszuweiten. Auch wenn der Golf schon den Status „Beliebtestes Auto Deutschlands“ inne hat, müssen die Wolfsburger natürlich trotzdem hier und da ein bisschen aufmotzen, um weiterhin an der Spitze der Konkurrenz zu bleiben. Doch was hat sich am neuen Golf 7 Facelift, der im Frühjahr Marktstart feiert, eigentlich geändert?

Auf den ersten Blick: nicht viel. Auf den zweiten: so einiges. Volkswagen geht mit der Neuerung eher behutsam um, um die Fans wohl möglich nicht zu sehr abzuschrecken. Optisch bleibt sich der Golf 7 Facelift treu. Hier gibt es außer neuen Farben und Rädern für den Drei- und Fünftürer noch ein bisschen etwas Neues an der Karosserie. Zum einen wartet sowohl die Front- als auch die Heckpartie mit neuen Stoßfängern auf. Besonders vorn lässt sich das Update an den neu gestalteten Kühlöffnungen erkennen.

Hinten zeigen die serienmäßigen Voll-LED-Rückleuchten das neue Outfit und für die ganz harten Golf-Fans gibt es sogar noch animierte Blinker in der Topversion. Neu entwickelte LED-Scheinwerfer lösen im Golf und im Golf Variant alle Xenon-Scheinwerfer ab, allerdings nur als Extra in der Sonderausstattungslinie. Diese waren bislang ausschließlich dem Golf GTE und dem e-Golf vorbehalten. Nun kommen endlich auch alle anderen Golf-Fahrer in den Genuss, wenn sie sich dafür entscheiden. Denn in der Basis-Ausstattung ist der Golf nach wie vor mit Halogenlampen unterwegs. Hier allerdings inklusive LED-Tagfahrlicht.

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So wenig auffällig die äußerlichen Veränderungen im Golf 7 Facelift auch sind, zeigt der Liebling aller Deutschen unter der Haube und im Interieur jede Menge Neuheiten. In Zukunft kann der Kunde zwischen verschiedenen Display-Größen wählen. Zur Auswahl: 5, 6 , 8 oder 9,2 Zoll-Screens in der Mittelkonsole. Hier wird das Infotainmentsystem „Discovery Pro“ mit Gestensteuerung bedient. Premiere in der Kompaktklasse. Zudem wurden die Online-Services erweitert. Für alle Modelle mit Navigationssystem gibt es nun „Guide & Inform“ sowie „Security & Service“, die vor Staus warnen und in Notsituationen unterstützen.

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Noch mehr Digitialisierung bringt das 12,3 Zoll große „Active Info Display“, das auf Wunsch das analoge Tacho ersetzt und individuell konfigurierbar ist. Dazu kommen ein DVD-Laufwerk, zwei USB-Schnittstellen und SD-Kartenleser, AUX-Anschluss, eine SSD-Festplatte mit zehn Gigabyte Speicher sowie die komplette Range der Medienwiedergabe-Möglichkeiten. Frische Akzente im Inneren sowie neue Dekorblenden und Sitzbezüge modernisieren den Kompakten weiter. Unter der Haube geht das Facelift dann erst richtig los. Zwei neue Triebwerke stehen zur Auswahl, die die Wolfsburger überarbeitet haben.

Als erstes geht ein neuentwickelter 1,5-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern, 150 PS und 250 Newtonmetern maximalem Drehmoment an den Start. Dank Direkteinspritzer und variabler Zylinderabschaltung kommt er damit auf einen Kraftstoffverbrauch von 4,9 Liter auf 100 Kilometern (NEFZ). Etwas später im Jahr kommt dann auch das gleiche Triebwerk als Blue-Motion-Version mit 130 PS, das den Verbrauch um weitere 0,3 Liter reduziert. Übertragen wird die Kraft mittels neuentwickeltem 7-Gang-DSG, das im Golf 7 nach und nach alle bisherigen 6-Gang-DSG ablösen wird. Ein Motor-Update bekommt auch das Facelift des Golf GTI, der jetzt mit 230 PS bzw. 245 PS in der Performance-Version aufwartet.

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Zur Präsentation des VW Golf 7 Facelift werden neben dem klassischen Drei- und Fünftürer auch gleich der GTI, GTE und den Variant gezeigt. Zu den Preisen gibt es bislang noch keine Infos. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sie trotz aller Neuerungen stabil bleiben.

 

10 Fragen zum neuen Mercedes-Benz Pick-Up

Weltpremiere für ein Konzept. Großer Bahnhof in den Schärengärten in Schweden. Was wohl irgendwie einen Sinn ergibt, denn Steine und Bäume können die Schweden – und Steine und Bäume wirken gerade genug rustikal und „down to earth“, um einen Pick-Up zu präsentieren. Nicht irgendeinen – den Mercedes unter den Pick-Ups. Vorhang auf, für einen ganz zarten unter den Harten: Den Premium-Pick-Up aus Stuttgart!

Mercedes-Benz X-Class Concept

Ganz egal, ob GLT, GLX oder X-Class, was Mercedes in der Nähe von Stockholm präsentiert hat, gehört zu den Dingen, die eigentlich niemand mehr braucht. Aber vermutlich die Hälfte der Anwesenden direkt mitgenommen hätte, weil es eben dieses „will ich haben“ Gefühl auslöst. Egal, wie sinnfrei es sein mag. Eine Premium-Pick-Up Klasse? Mal ehrlich. Ein Hirngespinst von Marketing-Schulabrechern, oder? Oder nicht. Einfach nur eine logische Konsequenz. SUVs hat jeder. Will jeder. Und der Pick-Up? Der verliert gerade sein hemdsärmeliges Image und wandelt sich zum Lifestyle-Kumpel. Wie der Kombi, vor bald 40 Jahren. Das stellt einen natürlich vor ein paar Fragen. Zehn davon beantworte ich in diesem Artikel! 

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1.) Braucht es dieses Ungetüm wirklich?

Nein. Oder doch? Fakt ist: Es gibt Märkte, auf denen diese Pick-Up Fahrzeuge unfassbar gut verkauft werden. Süd-Amerika, Australien, Russland und auch die USA. Aber bislang gibt es keinen echten Trend zu Premium Pick-Ups. Das will Mercedes-Benz ändern und mit der X-Class ein Angebot etablieren, mit dem man neue Bedürfnisse weckt. Die Premiere der beiden Varianten in Stockholm hat darauf einen Vorgeschmack geliefert. Sowohl der „goldene“ als auch der Perlmutt-Weiße haben die Blicke auf sich gezogen. Und ja, beim Design sprechen wir noch vom Concept-Status, aber die Richtung ist klar. Maskulin oder elegant. Offroad oder urban. Hot oder cool – und nein, über die „sinnliche Klarheit“ sagen wir an dieser Stelle kein Wort. Das tun andere bereits genug. Natürlich ist ein Pick-Up keine Antwort auf die Fragen der modernen Mobilität in den hochkonzentrierten urbanen Lebensumfeldern – aber, die Frage stellt eben nicht jeder. Es gibt Märkte, da braucht es mehr als einen elektrischen smart. Und Mercedes-Benz sieht sich in der Rolle, alle Antworten liefern zu können. Auch wenn die Frage noch nicht gestellt wurde.

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2.) Welche Motoren werden kommen?

Mercedes wird den bekannten V6 Diesel in den Pick-Up packen. Das garantiert zuverlässige Technik, genug Druck und einen annehmbaren Verbrauch. Dass man damit den Lebenszyklus der V6-Triebwerke noch ein wenig verlängert, im Controlling dürfte das gut angekommen sein. Denn klar ist auch: Mercedes-Benz steht gerade an der Schwelle zu einer neuen Motorengeneration.

Neben dem 250+ PS starken Diesel wird es auch den 2.3 Liter Nissan Dieselmotor geben. So als Einstieg in die Premium Pick-Up Klasse. Preislich attraktiver, aber widersprüchlich zur Idee des Premium Pick-Up, oder?

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3.) Kann der Laster auch Last, oder was?

Ja. Bis zu 1.2 Tonnen Zuladung sollen sich auf der Pritsche breit machen können. Das sind Zielwerte und weil man bei Mercedes-Benz auf eine Einzelradaufhängung an der Hinterachse vertraut, könnte der V6-Diesel auch eher bei 1.05 Tonnen landen. Das wird man abwarten müssen. Bei der Premiere wurde Mercedes-Benz jedoch nicht müde zu betonen, wie ernst man den Einstieg nehme. Und auch wenn man ein neues Segment schaffen will – muss auch ein Premium Pick-Up die Leistungswerte der Mid-Size Pick-Up Klasse erfüllen. Auch ohne rustikale Starrachse. Warten wir mal ab – vermutlich landen auf der Ladefläche der „X-Class“ am Ende doch nur Rotwild-Mountainbikes, Surfboards und hin- und wieder ein Billy-Regal.

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4.) Wie ernsthaft nimmt man die Allradtechnik?

Ernst. Zumindest die V6-Dieselvariante wird mit einem Allrad-Antriebsstrang von Mercedes-Benz kommen. Zwei Differentialsperren und ein Untersetzungsgetriebe inklusive. Und mit einem permanenten 4matic-Allradantrieb. Aber – ja – es wird auch eine „Einstiegsvariante“ mit Allradantrieb-System vom Kooperationspartner geben, bei der primär die Hinterachse angetrieben wird.

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5.) Hat der Daimler einen Konkurrenten?

Laut Daimler erfindet man das Segment gerade neu. Was natürlich nur die halbe Wahrheit ist. Ein Volkswagen Amarok mit V6-Diesel wird in der gleichen Preisklasse liegen und dürfte die gleiche Zielgruppe adressieren. Ansonsten ist die neue X-Class eben durchaus eine Kombination, die man sonst eher nicht kennt.

Auch das Interieur des Concepts zeigt die Richtung gut an. Eine Mischung aus V- und C-Klasse. Ein Hauch E-Klasse und eine Anmutung, die deutlich oberhalb der gängigen Pick-Up Erfahrungen liegt.

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6.) Wie steht es um die Sicherheit des Pick-Up?

Da lässt es sich Mercedes-Benz natürlich nicht nehmen, alles an Bord zu stopfen, was man gerade so in den Schubladen hat. Bei den Sicherheits- und Assistenzsystemen wird man sich an der neuen E-Klasse orientieren. Abstandshalter, blind-spot-warner und wie die Dinger sich nennen. Bei der Frage der Crashsicherheit wird man kurz mal den Atem anhalten, denn die Basis für den GLT / GLX / „die X-Klasse“, der Nissan Navara hat nur 4-Sterne im EuroNCAP Crashtest. Und 4-Sterne für einen Daimler? Da hatte man sich beim CITAN bereits blamiert – ich bin gespannt, wie man hier vorgeht!

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7.) Machen die das jetzt nur wegen den Amis?

Pick-Up = Amerika. Nein. Lustigerweise kommt einem beim Thema Pick-Up sofort der US-Markt in den Sinn. Und ja, in den USA sind Pick-Ups so etwas wie der VW Käfer bei uns nach dem Krieg. Aber: In den USA kauft man „Full-Size Trucks“. Die haben dann gerne mal 3.5 Tonnen Zuladung und sind eine andere Klasse. Deutlich rustikaler. Deutlich günstiger. In dieses Segment will Mercedes-Benz (aktuell) nicht. Also: Nein – der GLT / GLX / „die X-Klasse“ wird nicht wegen den Amis oder für die Amis gebaut. Die Zielmärkte sind Australien, Russland und Süd-Amerika. Fertigen wird man den Pick-Up im übrigen in den Nissan Werken in Barcelona und in Argentinien.

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8.) Wird es eine AMG-Variante geben?

Schaut man sich den Perlmutt-Weiß lackierten an, dann kann man das AMG-Badge schon förmlich riechen. Eine Variante mit 4.0 Liter V8-Bi-Turbo und 500 PS? Ja, warum denn nicht.

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9.) Wie teuer wird dieser Pick-Up?

Natürlich hat Mercedes-Benz noch keine Preise genannt. Es ist noch ein Concept. Aber. Orientieren wir uns am Volkswagen Amarok, dann würden ich mit einem Einstiegspreis von 42.205,50 € für den „kleinen“ Nissan-Diesel rechnen – und knapp 60.000 € für den V6-Diesel mit Mercedes-Antriebsstrang.

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10.) Und was ist jetzt Nissan daran? Und warum?

Buh! Nur ein „re-badged“ Nissan. Das ist ja gar kein Mercedes. Das war auch meine Befürchtung – und ja, unter den Konzeptfahrzeugen in Stockholm war die pure Nissan-Welt zu finden. Aber ich glaube, Mercedes-Benz ist sich bewusst, was es bedeutet, das Wort Premium in das Produkt einfließen zu lassen. Und bei den Technik-Themen hat man sich scheinbar deutlich mehr ins Zeug gelegt, als beim CITAN-Projekt. Eigene Achsen, eigene Motoren, eigene Getriebe, eigene Elektronik, eigene Sicherheits- und Assistentenzsysteme. Und eine deutlich veränderte Blechhaut. So sind zum Beispiel die Türen in der Oberfläche verändert. Nicht die Form, die bleibt dem Spender-Chassis treu, aber die Blechhaut, die man sieht. Im Prinzip spart man sich die Entwicklung eigener Leiterrahmen. Man nimmt die moderne Plattform von Nissan und adaptiert dann die Elemente, die das Fahrgefühl und die Wahrnehmung beeinflussen.

Das spart Kosten und lässt den Einstieg in ein neues Segment mit einem überschaubaren Kostenrisiko zu. Aber ist es ein Risiko?

Vor der Premiere hätte ich diese Frage anders beantwortet – jetzt suche ich nach Gründen, weswegen ich einen Pick-Up brauche … 

Schaeffler High Performance 48 Volt – Der Niederspannungs-Hybrid kann mehr als sparen

Der 48-Volt-Hybrid kann nicht nur sparsam fahren, sondern auch Spaß machen. Das zumindest will der Autozulieferer Schaeffler nun mit einem Technik-Prototypen auf Basis des Audi TT beweisen. Die Studie „High Performance 48 Volt“ feiert auf dem Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik Premiere.

Herzstück des Sportwagens ist ein 48-Volt-Bordsystem mit einem passenden Generator sowie ein darüber versorgter, 20 kW/27 PS starker Elektromotor. Dieser sitzt nicht wie bei früheren 48-Volt-Studien Schaefflers neben dem Verbrennungsmotor an der Vorderachse, sondern hinten, wo er mit bis zu 2.000 Nm Drehmoment für Schub beim Anfahren sorgt und den Verbrenner beim Beschleunigen unterstützt. Bis zu einer Geschwindigkeit von 35 km/h kann der E-Motor den Antrieb des Audi außerdem alleine übernehmen. Dank aktiver Momentverteilung zwischen den Rädern soll das System auch für ein besonders agiles Kurvenverhalten sorgen.

Der nun präsentierte Prototyp ist der aktuellste aus einer ganzen Reihe von 48-Volt-Studien von Schaeffler. Zuletzt hatte das Unternehmen gemeinsam mit Continental und Ford eine besonders sparsame Variante dieser Technik für Kompaktautos vorgestellt, die mit Hilfe der elektrischen Unterstützung bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen sollen als ein konventionell motorisiertes Fahrzeug.

48-Volt-Hybridsysteme gelten als relativ kostengünstige Lösung zur Senkung des Spritverbrauchs. Im Vergleich mit normalen Hybrid- und Elektroautos sind die Akkus klein und die Betriebsspannungen niedrig, wodurch auch aufwendige Sicherungsmechanismen für Unfälle und Reparaturen entfallen. Neben den Kostenvorteilen bei Herstellung und Betrieb könnte die 48-Volt-Technik auch das Kapazitätsproblem des bestehenden 12-Volt-Bordnetzes lösen, das immer mehr elektrische Verbraucher im Auto versorgen muss und langsam an seine Grenzen stößt.

Premiere feiert die Hybridtechnik auf 48-Volt-Basis Ende des Jahres im Kompakt-Van Renault Scénic. Dort werden Elektromotor und Diesel vor allem zum Spritsparen kombiniert. Weitere 48-Volt-Hybride dürften bald folgen. (Holger Holzer/SP-X)

C, S oder R? Mit oder mit ohne Dach? Die AMG GT Familie

Paris, die Stadt der Liebe. Paris, die Stadt, in der in Kürze die Weltpremiere des Mercedes-AMG GT Roadsters gefeiert wird. Mercedes-AMG erweitert die potente Familie der Sportwagen dabei nicht nur um eine, zugegeben erwartete, Roadster-Variante, sondern auch um eine weitere Leistungsstufe. Zwischen S und R hat man noch ein C geschoben. Das macht die Sache nicht übersichtlicher, aber spannend!

Weltpremiere

Mercedes-AMG GT C Roadster (557 PS) und Mercedes-AMG GT Roadster (476 PS)

Die vier schnellen Brüder: Mercedes-AMG GT, GT S, GT C und GT R und zwei davon nun auch ohne Dach!

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Mercedes-AMGT GT Roadster (ohne C!).

Es ist eine Doppel-Premiere. Zum einen die erwartete Roadster-Variante des AMG GT. Ohne Dach wird aus dem Sportwagen ein Frischluft-Sportstudio mit dem Reiz der sexy Linienführung. Dass der Verlust eines festen Dachs den Basispreis anhebt, mag im Widerspruch zur Menge des verbauten Blechs stehen, gehört aber zum Spiel mit den Reizen. Als Mercedes-AMG GT Roadster ist der Affalterbacher Sportwagen nun endgültig zur Alternative für Käufer Zuffenhausener Sportwagenkultur erwachsen. Eine ganze AMG GT Familie ist da erwachsen. Ein weiteres Modell fehlt noch, aber dazu vermutlich in einigen Wochen ein wenig mehr.

Zwei Karosserievarianten, vier Motorisierungen. Von 476 PS bis 585 PS. Die AMG GT-Familie bietet die ultimativen Versuchungen. Während der vor kurzem präsentierte AMG GT R die derbste Ausprägung bietet, übernimmt der neue AMG GT C nun eher die Rolle des sportlichen Oberhauptes, ohne deswegen zu Exzessen zu neigen. Den GT R wird es nicht als Roadster geben, aber die AMG GT C Version ist (erst einmal) nur „oben offen“ erhältlich. So splittet sich das Modellprogramm in Kürzel auf, die auf den ersten Blick verwirren. Der fulminante 4.0 Liter V8 mit dem „Hot-V“ Bi-Turbo ist immer unter der Haube, im Roadster und im Coupe „ohne S und ohne C“ jedoch „nur“ 476 PS stark. Während es den 510 PS starken AMG GT S als Coupé gibt, ist die nächste Roadster-Stufe erst mit dem AMG GT C erreicht. Dann 557 PS stark. Diese Motorenvariante gibt es dann auch mit dem Stoffmützerl als Dach. Darüber rangiert „the green Beast“ mit 585 PS und nur als Coupé erhältlich.

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Mercedes-AMGT GT C Roadster.

Mercedes-AMG GT C – Steht das C für Competition?

Der Mercedes-AMG GT C erhält jedoch die aufgeblusterten Backen des GT R und auch dessen Hinterachslenkung, womit der GT C als GT R „light“ zu verstehen ist. Wofür das C steht? Mercedes-AMG wollte es in der Pressemeldung zum neuen Roadster nicht verraten. Fakt ist: Als Mercedes-AMG GT C Roadster steht der offene GT extrem massiv auf der Straße. Der Mercedes-AMG GT C Roadster orientiert sich bei der Fahrdynamik daher eher in Richtung Mercedes-AMG GT R. Dank seiner 577 PS und 680 Nm katapultiert er sich binnen 3.7 Sekunden auf Tempo 100 und wer es darauf anlegt, fliegt mit 316 km/h tief über die Asphaltdecke. Die „kleine“ Variante des Roadsters nimmt sich 0.3 Sekunden mehr Zeit für den Sprint und lässt es bei 302 km/h gut sein.

Egal, ob C oder nicht, beide Roadster erhalten die aktive Aerodynamik des AMG GT R. Senkrechte Lamellen in der Frontschürze, die sich öffnen und schließen lassen und so entweder mehr Kühlung oder eine bessere Aerodynamik ermöglichen.

Fahrdynamisch dürften die Unterschiede größer ausfallen, sobald es nicht mehr um die reine Längsdynamik geht. Der Mercedes-AMG GT C Roadster erbt die Hinterachslenkung des GT-R, steht auf einer breiteren Mischbereifung (265/35-19 vorne, 305/30-20 hinten), auch das aktive Hinterachs-Sperrdifferential ist im C in Serie an Bord. Die neue Leistungsstufe des Mercedes-AMG GT C Roadsters erhält auch ein angepasstes Doppelkupplungsgetriebe. Die Gesamtübersetzung ist kürzer, der siebte Gang ist kürzer, dafür ist der erste Gang länger.

Oben ohne in 11 Sekunden

Das dreilagige Stoff-Mützchen der Roadster-Varianten lässt sich bis Tempo 50 binnen 11 Sekunden öffnen. Damit sich die „Offenbarung“ des Mercedes-AMG GT nicht im Gewicht niederschlägt, bestehen Teile des Verdecks aus Aluminium und die Heckklappe wurde aus Carbon gefertigt.

Seine offizielle Premiere feiert der Mercedes-AMG GT Roadster auf dem Automobil-Salon in Paris, auf den Markt kommen wird er im Frühjahr 2017. Was die sündige Versuchung kostet? Nun, auch da orientiert sich der Affalterbacher stark in Richtung Zuffenhausen. Und suchen Sie da mal nach einem Porsche GT3 Cabriolet 😉

 

Technische Daten:

Modell GT Roadster GT C Roadster
Motor 4,0-Liter-V8, Biturbo 4,0-Liter-V8, Biturbo
Leistung 476 PS (350 kW) bei 6.000 U/min 557 PS (410 kW) bei 5.750-6.750 U/min
Drehmoment 630 Nm bei 1.700-5.000 U/min 680 Nm bei 1.900-5.750 U/min
Getriebe 7-Gang-Doppelkupplung, Hinterradantrieb 7-Gang-Doppelkupplung, Hinterradantrieb
0-100 km/h 4,0 s 3,7 s
Höchstgeschwindigkeit 302 km/h 316 km/h
Verbrauch 9,4 l/100 km 11,4 l/100 km
CO2-Ausstoß 219 g/km 259 g/km
Gewicht (EG) 1.670 kg 1.735 kg

 

GLC Coupé mit mehr Muckis! Der Dreiundvierziger!

Sein 3.0 Liter V6-Turbo wird nicht von Hand zusammengeschraubt und dennoch darf er das AMG-Logo tragen. 367 PS und eine ganz klar für die „OnRoad-Performance“ ausgelegte Agilität erlauben den Spagat, den Tanz auf der Linie, zwischen den Welten. SUV-Habitus, Sportwagen-Gene und als Ergebnis ein „Schnellweg-Räumwagen“.

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Mehr Sport wagen

520 Nm sind ein echtes Argument. Dank des auf 1.1 Bar erhöhten Ladedrucks sind genug Leistungsreserven vorhanden, damit aus einem SUV ein „Sportgerät“ wird. Mercedes-Benz fährt die Transformation der Marke mit Vollgas durch alle Segmente. Die Ausweitung der AMG-Gene auf die „kleineren“ Hausnummern erschließt neue Käuferschichten. Und einen SUV mit AMG-Power, den wollten schon früher viele haben. Nur logisch diesen Schritt jetzt auch mit dem GLC Coupé zu gehen!

Der Mercedes-AMG GLC 43 4MATIC kommt mit der modernen 9-stufen Automatik und einer betont fahraktiven Ausrichtung des Allradantriebes. Die von AMG weiter entwickelte Air Body Control (Luftfahrwerk) lässt virtuell die Pfunde purzeln und soll dem Sportlichen SUV-Coupé zu neuen fahrdynamischen Grenzerfahrungen verhelfen.  Mehr Sturz an den Achsen und eine steifere Auslegung der Aufhängungselemente führt zu mehr Kurvenspaß und einem handlichen Fahrgefühl. Für die stufenlose Variabilität zeichnet sich auch die Möglichkeit zur Einstellung des Fahrdynamik-Setups per Taster aus. Von Comfort bis Sport plus sind 4 Stufen möglich. Wank- und Nickbewegungen will man per Luftfederung vollständig im Griff haben.

Der serienmäßige Allradantrieb AMG Performance 4MATIC verbindet bestmögliche Traktion, AMG-typische Fahrdynamik und ein Höchstmaß an Fahrspaß. Das System zeichnet sich durch die heckbetonte Momentenverteilung von 31 Prozent an der Vorderachse zu 69 Prozent an der Hinterachse aus. Diese Auslegung sorgt für mehr Fahrdynamik und höhere Querbeschleunigung auf der Straße sowie verbesserte Traktion, denn sie nutzt die beim Beschleunigen auftretende dynamische Achslastverschiebung Richtung Hinterachse, um dort mehr Antriebsmomentabzusetzen. Eine Lamellenkupplung mit 50 Nm Sperrwirkung garantiert speziell auf Schnee und Eis, dass sich das Kraftschlusspotenzial aller vier Räder voll entfaltet. Auf unterschiedlich griffige Fahrbahnbeläge reagiert der Allradantrieb mit gezielten Bremseingriffen an einem Rad, um auch dann optimale Traktion zu gewährleisten. Bis Temp0 100 vergehen rund 4.9 Sekunden – ein eindrucksvoller Wert für ein 1.8 Tonnen Sport-SUV. Bei 250 km/h ist im übrigen Schluss mit lustig, dann wird elektronisch abgeregelt.

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An den Bremsen wurde nicht gespart! Eine groß dimensionierte Bremsanlage mit innenbelüfteten Verbundbremsscheiben soll für zuverlässige und standfeste Verzögerung sorgen. In den Radhäusern drehen sich in Serie 19-Zoll Räder mit einer Mischbereifung. 235 Millimeter an der Front und 255er Reifen an der Hinterachse. Auf Wusch und gegen Aufpreis sind bis zu 21-Zoll große Räder möglich.

Die Bodenfreiheit des sportlichen AMG-SUV lässt sich im übrigen weiterhin auf Knopfdruck variieren und völlig Lustlosigkeit für Offroad-Abenteuer soll das GLC nicht verbreiten. Aber: Sport wagen – on the road ein wenig mehr, als „off the road“.

Das neue Mercedes-AMG GLC 43 4MATIC Coupé feiert seine Weltpremiere am 28. September 2016 im Rahmen des Pariser Automobil-Salons. Die Verkaufsfreigabe erfolgt am 06. Oktober 2016, die Markteinführung beginnt im Dezember 2016.

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Weltpremiere: FORD KA+

FORD präsentiert den neuen KA+ und verspricht: „Viel Wert in einer kleinen Verpackung“

Aus dem jugendlichen kleinen, putzigen, ja ernsthaft an den Beschützer-Instinkt appellierenden Ford KA, wird ein FORD KA+. Das Plus steht für ein Extra an Raum, für eine gehobene Wertigkeit, trotz Kleinstwagen-Segment. Und weil der „Plus“ eben kein Klein-Kleinstwagen mehr ist und eher praktisch als nur schön, hat man ihn „KA+“ getauft.

FORD PREMIERE 018 KA+ Plus

Platz für fünf

Der KA+ basiert auf dem in Indien gefertigten Ford Figo und ähnelt ein wenig den älteren Fiesta-Modellen. Der größte Vorteil des KA+ ist schon jetzt sein Raumangebot. Als Kleinwagen konzipiert bietet der 3.9 Meter kleine Fünftürer genug Raum für fünf Mitfahrer. Dazu gesellen sich 270 Liter Kofferraumvolumen und 21 Ablagemöglichkeiten im Innenraum. Stolz ist man bei Ford über die Knie- und Kopffreiheit des Stadtwagens.

FORD PREMIERE 016 KA+ Plus

Wenig Durst

Unter der Haube des KA+ pocht ein 1.2 Liter Vierzylinder mit 70 oder 85 PS. Das reicht aus um den gut 1 Tonne schweren Kleinwagen durch die Stadt zu bewegen und bei Bedarf für 159 bis 169 km/h Topspeed. Ein passend übersetztes Fünfgang-Getriebe portioniert die Kraft auf die Vorderräder, mit 4.8 bis 5.0 Litern soll sich der Stadtzwerg zufrieden geben. Bei den CO2-Emissionen liegt der KA+ damit bei rund 114 Gramm je Kilometer. Eine spezielle ECO-Version mit Reifen die weniger Rollwiderstand aufweisen, kleinen Optimierung im Bereich der Aerodynamik und eine geänderte Achsübersetzung senken beim ECO-KA+ die Emissionen auf 110 Gramm je Kilometer.

FORD PREMIERE 021 KA+ Plus

Typisch Ford

Agil soll er sein. Handlich dürfte für einen 1-Tonner der „unter 4-Meter Klasse“ klar sein, aber FORD spricht bei der Premiere des KA+ ganz bewusst von einem „agilen“ Fahrzeug, ein Auto das trotz Kleinwagen-Segment-Platzierung Spaß beim Autofahren vermitteln wird.

Zum täglichen Fahrspaß gehören auch Details wie Berganfahr-Hilfe, dem Easy-Fuel-System von Ford, bei dem der Tankverschluss eingespart wird und natürlich Komfort-Feature wie eine Klimaanlage, ABS, ESP und elektrischen Fensterhebern vorne.

Der 85 PS starke FORD KA+ kommt sogar mit einem DAB-Radio, mit einem Lederlenkrad, beheizbaren Vordersitzen, getönten Scheiben und 15-Zoll Leichtmetallfelgen.

FORD PREMIERE 017 KA+ Plus

Fairer Kurs

Ford wird die Bestellbücher für den KA+ ab diesen Monat öffnen, der Startpreis für den KA+ hat FORD bei 9.990 € notiert. Der Abschied vom stylisch gelungenen Ford KA mit drei Türen argumentiert man bei FORD also über die Punkte: „Pragmatismus und Preis“.

FORD PREMIERE 023 KA+ Plus

Nissan NV300 – Nutztier mit neuem Namen

Vor der Premiere auf der IAA Nutzfahrzeuge (22.-29. September) in Hannover gewährt Nissan einen ersten Blick auf den neuen Transporter NV300: Als Nachfolger des Primastar schließt er die Lücke zwischen NV200 und NV400. Im Herbst kommt das in Kooperation mit Renault und Opel gebaute Nutzfahrzeug in den Handel.

Mit etwas emotionalerer Gestaltung zeigt sich der NV300 in der Frontansicht: Sie wird dominiert vom Kühlergrill mit dem markentypischen „V“, der auch den Bestseller Qashqai ziert. Weitere Details nennt Nissan noch nicht. Das Leistungsspektrum der Dieselmotoren der Schwestermodelle Opel Vivaro und Renault Trafic reicht von 66 kW/90 PS bis 103 kW/140 PS. Neben diversen Nutzfahrzeug-Derivaten wird es künftig auch eine höherwertige Pkw-Version des Japaners geben. Die neue Fünf-Jahres-Garantie, die Nissan auf seine Nutzfahrzeuge gibt, gilt auch für den NV300.
(Hanne Schweitzer/SP-X)

Porsche 718 Cayman – Erstmals günstiger als der Boxster

Wie bei seinem Stallgefährten 718 Boxster, der vor einigen Wochen auf der New York Motor Show Premiere feierte, ist die größte Neuerung beim Porsche 718 Cayman zunächst unsichtbar.

Auch der Porsche Cayman hat nun die aufgeladenen Vierzylinder-Motoren erhalten
Auch der Porsche Cayman hat nun die aufgeladenen Vierzylinder-Motoren erhalten

Denn auch die geschlossene Variante des kleinen Schwaben, der jetzt auf der Auto China in Peking debütierte, erhielt zum Facelift die aufgeladenen Vierzylinder in zwei Ausbaustufen mit 2,0 Liter (220 kW/300 PS) und 2,5 Liter Hubraum als S-Version (257 kW/350 PS). Das sind 18 kW/25 PS mehr Leistung als bei den Vorgänger-Modellen. Der Kraftstoffverbrauch beträgt je nach Version zwischen 5,7 und 8,1 Liter auf 100 Kilometer.

Der Caymann S kostet ab 64.118 Euro
Der Caymann S kostet ab 64.118 Euro

Beide Benzinmotoren sind Derivate des 3,0-Liter-Sechszylinders aus dem Carrera und wurden zusammen mit ihm entwickelt. Den freigewordenen Zylinderraum nutzten die Ingenieure für den Turbolader. Das Basismodell, das noch in diesem Jahr ausgeliefert wird, kostet in Deutschland ab 51.623 Euro – erstmals eine geringere Investition als für den 718 Boxster, der ab 53.650 Euro startet.

Das Basismodell, das noch in diesem Jahr ausgeliefert wird, kostet in Deutschland ab 51.623 Euro
Das Basismodell, das noch in diesem Jahr ausgeliefert wird, kostet in Deutschland ab 51.623 Euro

(Alexandra Felts/SP-X)

News: Seat bringt Kompakt-SUV Ateca

Seat wird sein geplantes Kompakt-SUV Ateca nennen. Die spanische VW-Tochter erhofft sich dadurch die Steigerung der europäischen Verkäufe um 25 Prozent. Es handelt sich um den Namen einer Gemeinde in der Provinz Saragossa im Herzen der iberischen Halbinsel. Zum Start des Vorverkaufs im Sommer sind für den Antrieb Turbomotoren als TSI-Benziner und TDI-Diesel von 85 kW / 115 PS bis 140 kW / 190 PS vorgesehen. Sie werden mit Front- oder Vierradantrieb sowie Schaltgetriebe oder Doppelkupplungsgetriebe erhältlich sein. Der Seat Ateca ist rund 4,36 Meter lang und verfügt über ein Kofferraumvolumen von 510 Litern (bei Allrad 485 Liter).

 

 

 

 

(ampnet/nic)

Detroit 2016: Mercedes: Aus SLK wird SLC

Neuer Name, neues Gesicht, aber sonst bleibt fast alles beim Alten. Mercedes zeigt auf der Detroit Motor Show den zweisitzigen Roadster SLC, seit genau 20 Jahren besser bekannt als SLK. Neu sind unter anderem ein 1,6-Liter-Einstiegsmotor mit 115 kW/156 PS und eine AMG-Version nach Downsizing-Art.

Seit zwei Jahrzehnten punktet der kleine Mercedes Roadster SLK vor allem bei der weiblichen Kundschaft: Er ist handlich, wendig und lässt sich bei schlechtem Wetter per Knopfdruck in ein solides Coupé verwandeln. Die in Mehrheit feminine Gefolgschaft muss sich jetzt an eine neue Bezeichnung gewöhnen und ihren knuffigen Begleiter künftig SLC nennen. Immerhin: Das „SL“ bleibt bestehen und somit auch das Bewusstsein, mit einer kleineren und vor allem auch günstigeren Ausgabe des berühmten teuren Sportwagens unterwegs zu sein.

Die Umbenennung haben die Designer genutzt, auch das Erscheinungsbild der Ikone zu aktualisieren. Deren Chef Gorden Wagener nennt als wichtigste Änderung den Kühlergrill in Diamantoptik, die auch den großen SL schmückt. Ergänzt wird der neue Eindruck durch eine stärker als bisher zugespitzte Motorhaube. Die Scheinwerfer, jetzt auch mit LED-Technik zu haben, wurden schmaler und damit ein Hauch moderner. Die Frontschürze erhielt größere Lufteinlässe, die den SLC optisch etwas wuchtiger auf die Straße drücken. Ähnliches gilt für das Heck mit seinen in den geriffelten Diffusor eingelassenen Endrohren. Auch die Rückleuchten erstrahlen mit LED, wurden auch etwas schmaler als bislang.

Obwohl das faltbare Stahldach längst aus der Mode gekommen ist, behält Mercedes diese aufwendige Konstruktion bei. Hier wäre eine Änderung bei der jetzt vorgenommenen Auffrischung wohl zu teuer gekommen. Außerdem haben sich die treuen Kunden wohl längst an das bei geöffnetem Dach winzige Kofferräumchen gewöhnt. Das sogenannte „Variodach“ lässt sich jetzt bei 40 km/h öffnen und schließen. Allerdings muss der dafür zuständige Knopf im Stand betätigt werden. Erst, wenn sich das Dach dann mit Hilfe mehrerer Elektromotoren in Bewegung setzt, kann losgefahren werden.

Änderungen gibt es auch im Innenraum. Kombiinstrument und Lenkrad wurden neu gestylt, der Monitor fürs Navigationssystem wurde größer und der Wählhebel für die Neungang-Automatik an den des SL angepasst. Bestellt werden können jetzt viele technische Raffinessen aus dem Genspender C-Klasse. Ob Einpark- oder Spurhalteassistent, Rückfahrkamera und aktives LED-Licht – die Liste der Extras wurde deutlich erweitert. Und natürlich hat der SLC jetzt auch einen Internetzugang.

Unter der Motorhaube waren die Mercedes-Updater ebenfalls aktiv. Das neue Einstiegsmodell SLC 180 begnügt sich mit einem 1,6-Liter-Turbobenziner, der aber dennoch 115 kW/156 PS an die Hinterräder schickt und mit einer Spitze von über 225 km/h die sportlich ambitionierten SLC-Fahrer nicht enttäuschen sollte. Weiterhin im Programm bleiben die beiden Zweiliter-Benziner (135 kW/184 PS bzw. 180 kW/245 PS) und der Diesel (150 kW/204 PS). Die bisherige AMG-Version mit ihrem 5,4-Liter-Achtyzlinder und 310 kW/422 PS ist dagegen Geschichte. Sie wird durch den Dreiliter-Sechszylinder mit Doppelturbo (270 kW/367 PS) ersetzt und hört jetzt auf das Kürzel AMG SLC 43.

Der Verkaufsstart des rollenden Womanizers ist in gut zwei Monaten. Über die Preise schweigt sich Mercedes derzeit noch beharrlich aus. Sie beginnen derzeit bei rund 40.000 Euro für den 184-PS-Benziner. Die neue Basisversion mit 156 PS sollte zwei- bis dreitausend Euro darunter liegen.

 

Text: Peter Maahn/SP-X

Der neue Porsche 911 Turbo

Der neue Porsche 911 Turbo und Turbo S

Die Palastrevolution ist in vollem Gange. Von unten greift der Cayman GT4 an, von links die turbogeladenen Carreras und irgendwo aus der Ferne zucken die Hybrid- und Elektro-Blitze. Was also tun, Turbo?

Eh klar, Flucht nach vorne. Sollen sie ihn doch erst einmal kriegen, die Gernegroßen! Exakt zwanzig PS legen die beiden Spitzen der Elfer-Baureihe drauf, 540 PS demnach für den Turbo und arge 580 PS beim Turbo S. Möglich machen das eine neue Gestaltung der Einlasskanäle, neue Einspritzdüsen und ein höherer Kraftstoffdruck. Am Turbo S haben sie außerdem den Turbolader gleich ganz neu konstruiert und ihn dabei auch noch ein Stück größer gemacht. Schließlich muss man Reserven haben, wenn man auf der Flucht ist.

911 Turbo S
911 Turbo S

2.9 Sekunden auf 100

Dass sie bei Porsche vielleicht ein bisserl übers Ziel hinaus geschossen sind, zeigt der Blick in die technischen Daten. Mit  2.9 Sekunden notiert der Turbo S für den Paradesprint. Nicht nur genug, um die hauseigene Konkurrenz zu panieren, nein, es werden gleich noch Lamborghini Aventador LP700 und Ferrari F12berlinetta vollstreckt. In der Spitze holen die italienischen Supersportler den Turbo dann zwar wieder, 330km/h sind aber dennoch ein Wort. Und ein dutzend Kilo pro Stunde mehr, als es der Vorgänger schaffte. Im kleinen Turbo sind es bloß 320 in der Spitze, man sollte also vielleicht einem S im Windschatten folgen, dann sollte es sich auch auf der Autobahn ohne große Peinlichkeiten ausgehen.

911 Turbo S
911 Turbo S

Dynamic Boost juhu!

Wer ins Winkelwerk abbiegt, braucht ebenfalls keine Angst vor der Niederlage zu haben, denn der Neue verschenkt keinen Meter mehr im tiefen Turboloch, sondern marschiert dank der neuen Dynamic Boost-Funktion verzögerungsfrei aus den Ecken. Wie das? Sie sperren einfach die Drossel nicht mehr zu. Beim kurzen Gaslupfen versiegt einfach nur die Kraftstoffquelle, während die Kolben weiter fröhlich ansaugen und die Luft zu den Ladern schaufeln dürfen. Im Sport- und ganz besonders im Sport Plus-Modus wird das System richtig arg, sagen sie in Stuttgart.

Premiere Porsche 911 Turbo 991 2016 (5)

Lockere Zügel

Überhaupt, unglaublich, was es auch sonst an Wahlmöglichkeiten hat. Die Schleuder-, Stabilitäts- und Spaßkontrolle PSM kann nun analog zum neuen Carrera nicht nur digital an und ausgeschaltet werden, nein, nun gibt es auch für den Turbo den Sport-Modus, in dem der  Zügel gelockert, der Drift eingeleitet und der Einschlag dennoch verhindert wird. Weiteres wäre der Sport Response-Knopf am Lenkrad, der in Zusammenarbeit mit dem serienmäßigen Sport Chrono-Paket alle Systeme auf extra scharf schaltet. Kickdown zum Drücken quasi, für diejenigen, die beim genussvollen Cruisen mit offenem Fenster und wallendem Haar im Komfort-Modus plötzlich vom herannahenden Ferrari überrascht werden.

911 Turbo S und 911 Turbo S Cabriolet
911 Turbo S und 911 Turbo S Cabriolet

9 auf 100

Und du wirst überrascht werden, weil der neue Turbo eine wahre Sänfte ist. Er bietet mit einem stark überarbeiteten PASM-Fahrwerk noch mehr Komfort als auch schon bisher, die aktive Wankunterdrückung PDCC soll ebenfalls sensibler arbeiten. Noch dazu musst du nicht mal mehr zum Tanken aussteigen, weil sie den Verbrauch um mehr als einen halben Liter gesenkt haben wollen. Kaum mehr als derer neun reichen für 100 Kilometer. Das ist aber auch gut so, schließlich notiert den Turbo S im Grundpreis bereits weit jenseits der 200.000 Euro. Die genauen Preise gibt Porsche sicher dieser Tage bekannt, wer mag, darf ab sofort bestellen und bekommt dann im Jänner geliefert.

911 Turbo S Cabriolet
911 Turbo S Cabriolet

Premiere: Der neue Turbo!

Erkennen kann man den neuen Turbo im übrigen auch. Der Felgenstern ist ein Stück verdreht im Vergleich zum Vorgänger, es gibt Rückleuchten mit eigener Aura (steht zumindest im Presseumdruck) und die Front wurde an den Look der Carreras angepasst. Natürlich nicht ohne Turbo-typisch dicker aufzutragen – so gibt es gleich zwei Tagfahrlichtstreifen pro Seite.

Premiere – offiziell – auf der NAIAS 2015 in Detroit

Preise für den Porsche 911 Turbo |  Facelift
Modell Preise
911 Turbo Coupé ab 174.669 Euro
911 Turbo Cabriolet ab 187.759 Euro
911 Turbo S ab 202.872 Euro
911 Turbo S Cabriolet ab 215.962 Euro

Abnahmefahrt in der neuen E-Klasse

Sie ist nicht nur der Prototyp einer Reiselimousine, sie verkörpert den Mercedes-Markenkern schlechthin: Die Rede ist von der E-Klasse, die in knapp zwei Monaten auf der Automesse in Detroit Weltpremiere feiert. Wir [nicht mein-auto-blog] hatten die Gelegenheit, bei einer der letzten Abnahmefahrten als Beifahrer teilzunehmen. Auf der Strecke von Los Angeles über die San Bernardino Mountains und weiter durch die Wüste nach Las Vegas wurden die Autos dabei auf vielfache Weise gefordert.

Der Anspruch, weiterhin die komfortabelste Limousine im Segment zu bauen, dürfte erfüllt werden: Auch die problematischen US-amerikanischen Freeways mit ihren oft ausgeprägten Querfugen und Schlaglöchern werden von der neuen E-Klasse souverän pariert. Der Geräuschkomfort ist dabei hervorragend: Nichts klappert und knarzt, und die Motoren halten sich weitgehend im Hintergrund.

Im Gegensatz zu früheren Modellgenerationen ist die E-Klasse jedoch auch auf kurvigen, anspruchsvollen Landstraßen nicht aus der Ruhe zu bringen. Trotz der betont komfortablen Auslegung lenkt die Limousine agil ein, und die Wankbewegungen bleiben auf ein niedriges Maß beschränkt. Die Radgrößen reichen von 16 bis 20 Zoll.

E-Klasse Abnahmefahrt 011 Premiere Erlkönig neue e-klasse

Neue Motoren

Für die Längsdynamik sorgt eine große Palette Otto- und Dieselmotoren, wobei vor allem der neue Vierzylinder-Diesel Beachtung verdient: Das intern OM654 genannte 2,0-Liter-Aggregat ist Vorbote einer neuen Motorengeneration, die in Zukunft auch Sechs-Zylinder-Reihenmotoren umfassen wird. [Die Reihen-Sechszylinder folgen jedoch erst später, nicht vor 2018-2019 und damit erst mit einer kommenden Modellpflege]

In den ersten zwei bis drei Jahren orientiert sich das Motorenprogramm noch weitgehend am Vorgängermodell: Es reicht von den bekannten Motoren mit vier und sechs Zylindern bis hin zum AMG E 63, der jetzt den 4,0-Liter-V8 aus dem AMG GT erhält. Dazwischen rangiert der E 450 AMG mit Sechszylinder-Biturbo; eine klassische V8-Variante gibt es nicht mehr. [Wir wissen nicht, was der „klassische V8“ ist. Klar ist: Der „Hot-V“ Turbo wird auch als 500er kommen und nicht nur als AMG]

Dafür bringen die Stuttgarter mit gewisser Verzögerung einen Plug-in-Hybrid auf den Markt, der auf dem Vier-Zylinder-Ottomotor basiert und deutlich über 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann [Die 50km+ werden erst 2018 erreicht!]. Später sollen dann Varianten mit integriertem Starter-Generator auf den Markt kommen, die über eine 48-Volt-Elektrik verfügen und elektrisch spürbar boosten können. [Die E-Klasse ist ab Start für das 48Volt-Bordnetz vorbereitet!]

Der Autor des Textes: Jens Meiners, bei den Abnahmefahrten der neuen E-Klasse. Sein Gesicht sagt aus: "Alles wird gut" ;)
Der Autor des Textes: Jens Meiners, bei den Abnahmefahrten der neuen E-Klasse. Sein Gesicht sagt aus: „Alles wird gut“ 😉

Neues gibt es beim Getriebe: Die Einstiegsvarianten kommen serienmäßig mit einem erstmals von ZF zugelieferten Sechs-Gang-Handschaltgetriebe, überall sonst ist der hauseigene, NAG3 genannte Neun-Stufen-Automat Serie. Die Kraftübertragung erfolgt wie gehabt auf die Hinterräder, einen permanenten Allradantrieb wird es bei vielen Varianten gegen Aufpreis geben. Bemerkenswert: Auch ohne Hybridisierung dürften die Verbräuche erheblich sinken – teilweise um fast 20 Prozent. Verantwortlich dafür sind Feinarbeit an den Motoren, die neuen Getriebe, ein um rund 70 Kilogramm abgesenktes Gewicht – und eine hervorragende Aerodynamik: Der cw-Wert der Einstiegsvariante dürfte bei im Segment rekordverdächtigen 0,23 liegen.

Die E-Klasse kommt mit einer komplett neuen Bordelektronik, die das Auto nicht nur 48-Volt-fähig macht, sondern auch neue Welten bei den Assistenzsystemen eröffnet, die teils in aufpreispflichtigen Paketen gebündelt sind. So hält die Drive-Pilot-Funktion die Limousine in der Spur und auf Abstand – und zwar bei bis zu 210 km/h. Bei plötzlichem Ausweichen greift der Lenk-Assistent verstärkend und stabilisierend ein. Per Car-to-X-Kommunikation wird der Fahrer vor weit vorausliegenden Gefahren gewarnt. Der Drive Pilot verlangt, dass der Fahrer periodisch Rückmeldung gibt; dafür muss nur ein Sensor auf dem Lenkrad berührt werden [Dieser Sensor sitzt in einem Neuartigen Bedienfeld für die Daumen, im Lenkradbereich und ersetzt die bisherige reine Schalter-Lösung]. An Schock-Videos wie jenem eines holländischen Tesla mit so genanntem „Autopilot“, dessen Passagiere sich bei Autobahntempo auf die Rückbank verkrümelt haben, hat Daimler nach eigenem Bekunden jedenfalls „kein Interesse.

Sollte es trotzdem jemand versuchen, so steigt das Assistenzsystem nicht einfach komplett aus, sondern es bringt den Wagen langsam und kontrolliert zum Stillstand. [Wie lange das System die „freie Fahrt“ per Autopilot erlaubt ist noch nicht beschlossen!] Übrigens kann die neue E-Klasse auch per Befehl vom Blinkerhebel die Spur wechseln – keine eminent wichtige Innovation, aber eine Funktion, um die Tesla einiges Aufhebens gemacht hat und die man der Kundschaft deshalb nicht vorenthalten möchte. Kein Wunder, dass Daimler von der „intelligentesten Limousine der Welt“ spricht. [Im Gegensatz zum Tesla, basiert das „Spurwechsel-System“ von Mercedes-Benz jedoch auf einem größeren Paket an Sensoren und einer deutlich erweiterten Umfeld-Erkennung!]

Neben dem Fahr- und Antriebskomfort und den Assistenzsystemen begeistert die E-Klasse mit einer Opulenz, die an die S-Klasse heranreicht und sie teilweise sogar übertrifft. Die Sitze verfügen optional über nochmals mehr Massage-Optionen [erstmalig wird man den Hintern gewalkt bekommen, was die Hüfte und die Blut-Zirkulation im Lendenbereich anregt!], und die Instrumentierung kommt in der gehobenen Variante mit einem extrem breiten, frei konfigurierbaren Bildschirm. Die Einstiegs-Instrumentierung wirkt mit dreidimensional verbauten Tuben, die von einer verchromten Spange zusammengehalten werden, etwas weniger geschmackssicher.

E-Klasse Abnahmefahrt 002 Premiere Erlkönig neue e-klasse
Bei den Scheinwerfern wird man erstmalig das neue Multi-Led-Licht einsetzen
E-Klasse Abnahmefahrt 003 Premiere Erlkönig neue e-klasse
Die Linienführung wird nicht überraschen. Zwischen C- und S-Klasse wird die E-Klasse das Limousinenbild der Stuttgarter vervollständigen.
E-Klasse Abnahmefahrt 001 Premiere Erlkönig neue e-klasse
LED-Rückleuchten? Natürlich!

Die Stereoanlage gehört übrigens zum Feinsten, was derzeit zu bekommen ist. Neben einem Einstiegsgerät gibt es zwei Ausbaustufen, die beide gemeinsam mit den Spezialisten der Hifi-Manufaktur Burmester entwickelt wurden.

Und das Exterieur? Im Vergleich zur kastenförmigen Vorgänger vollzieht die E-Klasse einen großen Designsprung, wenngleich die neue Linie von den Limousinen der C- und S-Klasse bereits vorgegeben wurde. Doch in der E-Klasse findet sie ihre bislang harmonischste Ausprägung – und zwar gleich zweifach: Mit dem vom klassischen SL inspirierten „Sportkühler“ wirkt die Baureihe sportlich und dynamisch; uns gefällt jedoch weiterhin der „Luxuskühler“ mit auf der Motorhaube montiertem Stern. Hier ist das Fugenbild an Kühler und Motorhaube perfekt gelöst – und der klassische Stern passt am besten zu diesem Auto, das auch in Zukunft die Quintessenz der Marke verkörpern wird. Die Produktion läuft Anfang Januar an, in den Verkauf gelangt die Limousine im April.

Auf der NAIAS im Januar in Detroit fallen die Hüllen der neuen E-Klasse!
Auf der NAIAS im Januar in Detroit fallen die Hüllen der neuen E-Klasse!

[notification type=“notification_info“ ]Dieser Artikel stammt vom Auto-Medienportal und wurde dort vom Autor Jens Meiners geschrieben.(ampnet/jm) mein-auto-blog konnte nicht an dieser Fahrt teilnehmen. Aufgrund der Aktualität haben wir den Artikel jedoch übernommen. Anmerkungen von m-a-b sind in eckigen Klammern eingefügt. Alle Fotos: Mercedes-Benz / Daimler AG [/notification]

Präsentation: Mercedes-AMG C63 Coupé

„Das neue C63 Coupé AMG verkörpert die versteckte und sinnliche Erotik eines XXL-Phallus aus dem Beate Uhse Domina-Sonderkatalog und lässt Beobachter nicht über die Absicht seines Vorhabens im Unklaren. Dass hier die Gewalt des unfassbar guten Hot-Inside-Turbo-V8 aus dem AMG GTS mit der scheinbaren Unverfänglichkeit eines Großserien-Coupés gekreuzt wurde, wirkt nur für unbedarfte Automobilisten erstmal unverfänglich.“ Alle anderen erkennen den Berserker im sexy dress!

Premiere für das Mercedes-AMG C63 Coupé

BMW M4? Welcher BMW M4? Die Front des C63 Coupés versteht keinen Spaß und kennt keine Freunde – hier wird nicht gespielt, hier wird Dominanz etabliert! 

1,2,3 Eckstein, alle sollten versteckt sein.  BMW M4, Audi RS 5 und Lexus RC-F sind die Spielfreunde des neuen C63 AMG Coupé und doch, wenn es nach dem Kinderreim „1,2,3 Eckstein – alles muss versteckt sein“geht, dann brüllt das neue Coupé diesen Zählreim in Rammstein-Manier.

AMG-Powerdomes auf der Motorhaube, die sinnliche Klarheit der anderen C-Modelle mit wirschen Pinselstrichen in eine pornographische Dominanz verwandelt und ganz nebenbei die feiste Kühlluft-Anforderung des bis zu 510 PS starken Turbo-V8 mit einem Kühlluft-Schlund nach Manier des Hauses beantwortet. Der Frontsplitter wird dem Boden nahe gebracht, die 19-Zoll großen Räder stehen perfekt im Radhaus. So hat man früher Tuning betrieben, heute veredeln die Hersteller ihre Groß-Serien-Erfolgsmodelle mit feisten Gesichtszügen. Verchromte Doppel-Endrohre, doppelt am Heck. Damit auch von hinten keine Missverständnisse aufkommen! 255er Bereifung auf der Vorderachse, 285 an der Hinterachse – da ist der Reifenhändler in der Zukunft bei allen Haftungsfragen der Dealer des Vertrauens. Damit das fette Gummi unter das Blech passt, mussten die Kotflügel knapp 7 cm in die Breite wachsen.  Dass man die Achsen nicht Serie gelassen hat, ist klar. Die gesamte Abstimmung bis hin zu Teilen der Geometrie stammt nun aus der Affalterbacher-Hexenküche für Querdynamik-Rezepte.

Unter vier auf hundert

Mit 510 PS im S-Modell ist Dynamik keine Frage von Zeit. Keine Frage von Möglichkeiten, einfach eine Frage der Lust und dem „wie viel darf es denn sein“?

Das offizielle Debüt wird sich das C63 AMG-Coupé auf der IAA in Frankfurt geben, einen ersten Fahrbericht lesen Sie dann auf mein-auto-blog!

 

 

Premiere: Mercedes-Benz C-Klasse Coupé

Coupé ganz ohne Sechs!

Mercedes-Benz präsentiert die Coupé-Variante der C-Klasse und „vergisst“ die Sechszylinder-Motoren. 

Weltpremiere feiert das „kleine S-Coupé“ auf der IAA, die Hüllen fallen jedoch bereits jetzt!

Ein faszinierendes Coupé soll die neue C-Klasse Variante sein. Moderner Luxus und ein „stilvoller Fahrspaß“ wollen unter der Hülle des C-Klasse Coupés kombiniert sein. Gar von einem sinnlichen Design spricht die Mercedes-Benz PR – aber kein Wort von der „sinnlichen Klarheit“ bei dieser Präsentation. Dabei hätte gerade dieses Coupé damit kokettieren können, anders als die wulstige SUV-Coupé-Version des GLE.

Foto-Galerie zum jüngsten Mercedes-Benz Coupé

Die wichtigsten Fakten zum Mercedes-Benz C-Klasse Coupé:

Weltpremiere feiert das C-Klasse Coupé auf der IAA im September, im Markt wird es ab Dezember erhältlich sein. Die Preise hat Mercedes-Benz noch nicht bekannt gegeben, meine Schätzung für die Einstiegsmotorisierung C180 Coupé liegt bei knapp 35.000 €.

Das Coupé liegt von Anfang an 15 mm tiefer als die Limousine und der gestreckte Bereich zwischen vorderer Türkante und Radhaus (Komfortmaß) lassen es sportlich und dynamisch wirken. Das Heck erinnert an den großen Bruder, das S-Klasse Coupé, und vermittelt den Eindruck optischer Aufgeräumtheit.

Die neue Generation wuchs insgesamt um 95 mm in der Länge, dabei kamen 80 mm dem Radstand zu Gute. In der Breite wuchs das Coupé um 40 mm. Mercedes-Benz verspricht, dass das Wachstum vor allem den Insassen zu Gute kommt. Damit dürfte das neue C-Klasse Coupé in einer Riege mit dem aktuellen E-Klasse Coupé liegen.

Wie die Limousine, so gibt es auch den Zweitürer optional mit dem „unfassbar guten“ Luftfahrwerk, eine absolute Ausnahme in diesem Segment!

Das Basistriebwerk ist ein 1.6 Liter Vierzylinder mit Turboaufladung und 156 PS. Darüber rangieren die beiden 2.0 Liter Vierzylinder mit 184 und 211 PS (C180, C200, C250). Als Top-Motor fungiert erst einmal der C300, auch mit einem Zwei-Liter Vierzylinder und 245 PS. Bei den Dieselmotoren kommt der 2.1 Liter mit 170 oder 204 PS (220d, 250d) zum Einsatz.

Und wo bleiben die Power-Aggregate?

Der C400 und der C450 Sport dürften nur eine Frage der Zeit sein – beide Triebwerke versprechen gerade in der C-Klasse enorm viel Fahrspaß. Und auch eine C63 AMG-Variante würde ich bis spätestens Genf (Automobil-Salon) erwarten!

Damit die Basis-Triebwerke maximal effizient arbeiten können, ist viel Feinschliff an der Aerodynamik notwendig. Mercedes-Benz verspricht für die Coupé-Variante einen erstklassigen cW-Wert von 0.26. Sparsame Verbräuche auch über Land dürften damit machbar sein. Wer sich gleich noch das Schalten sparen will, der greift bei den Benzinern optional zur 7-Gang Automatik. Wobei ab dem C250 der Handschalter aus dem Programm fällt. Bei den Dieseltriebwerken kombiniert Mercedes-Benz optional die neue 9-Gang Automatik mit den Triebwerken. Wobei der C250d ab Werk mit der 9-Gang Automatik ausgeliefert wird.

Bei den Sicherheits- und Assistenzsystem packt Mercedes-Benz alles in das C-Klasse Coupé, was im Konzernbaukasten derzeit so vorhanden ist.

Mehr zum neuen C-Klasse Coupé in Kürze! 

 

News: Infiniti Q30 – Europa ins Blech geschneidert

Ausdrucksstark und sportlich: So geht Infinitis neuer Q30 zunächst in Europa auf Kundenfang. Premiere feiert das Kompaktmodell auf der IAA in Frankfurt (19. bis 27. September). Ein erstes Bild zeigt ein erwachsenes, leicht verspieltes Design, das aber einen sportlichen Eindruck vermittelt.

Auf den Markt kommt das erste Kompaktfahrzeug der Nissan-Edelmarke Ende des Jahres zunächst in Europa, später im Rest der Welt. Der Fünftürer ist im Rahmen der Kooperation von Renault-Nissan mit Daimler entstanden und nutzt Technik der aktuellen Mercedes-Benz A-Klasse. Entsprechend wartet der Q30 mit Front- beziehungsweise Allradantrieb, Vierzylindermotoren und Siebengang-Automatik auf. Gebaut wird das neue Einstiegsmodell der Marke bei Nissan im englischen Sunderland.

Neben dem Q30 wird Infiniti auch eine SUV-Variante unter dem Namen QX30 anbieten. Preise sind noch nicht bekannt. Üblicherweise bleiben die Japaner in Deutschland in dieser Hinsicht leicht unter Mercedes-Niveau und bieten zudem eine umfangreichere Ausstattung. Die Mercedes A-Klasse startet aktuell bei knapp 25.000 Euro.

Der Q30 ist das erste Infiniti-Modell aus der Kooperation mit Daimler. Aus der Zusammenarbeit mit Renault gibt es schon den Kangoo (Mercedes Citan) und Twingo (Smart Forfour). Zudem nutzt die A-Klasse Motoren der Franzosen. Bereits angekündigt ist darüber hinaus die Produktion eines Mercedes-Pick-ups auf Basis des Nissan Navara.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Premiere Mercedes-Benz GLC

Das hohe C

Premiere des Stuttgarter Mittelklassen-SUV in der zweiten Generation

Weniger Verbrauch, Extra-Version für Offroad-Fans und mit Plug-In Hybrid-Technik vom Start an. Die Stuttgarter Premium-Marke Mercedes-Benz schöpft bei der zweiten Generation des Mittelklassen-SUV aus dem Vollen. Wie bei den Premieren der neuen S-Klasse und C-Klasse im vergangenen Jahr, so wird auch die Premiere der zweiten GLKC-Generation von neuen Assistenzsystemen, mehr Sicherheit, mehr Komfort und mehr Premium-Gefühl im Innenraum begleitet. Verloren hat der neue GLC jedoch seinen bisherigen Namen und seine Ecken und Kanten. Runder und damit dynamischer soll er nun wirken. Design ist wie immer eine Sache, die können andere beurteilen. Klar ist: Das Design des SUV wurde der Formensprache von C- und S-Klasse angepasst. Wir aber konzentrieren uns auf die Technik.

Zweite Modell-Generation

Entgegen unserer ersten Meldung (Link) steckt unter der Hülle des GLC deutlich mehr von der neuen C-Klasse als vom GLK-genannten Vorgänger. So wuchs der GLC sowohl beim Radstand als auch bei der Gesamtlänge. Das Ergebnis ist klar: Mehr Platz für die Insassen.

Wie bei der C-Klasse bietet Mercedes-Benz zwei Fahrwerks-Techniken. Zum einen die klassische Stahlfederung in Verbindung mit verstellbaren Dämpfern (Agility Control) wie auch in einer optionalen Version die „Air Body Control“ genannte Luftfederung. Die Offroad-Variante (Offroad-Technik-Paket) bietet in der Variante mit Luftfederung ein mögliches Plus der Bodenfreiheit von bis zu 5 Zentimetern. Gesamt steht dann eine Bodenfreiheit von 22.7 Zentimetern zur Verfügung. Hinzu kommen 5 Offroad-Fahrprogramme für das Fahrdynamik-System, spezielle Unterbodenschutzausrüstung und ein eigenes „Offroad-Licht“.

Der GLC wird nach Kundenwunsch in 4 Exterieur-Varianten angeboten: Das Basismodell, das Exclusive-Line Modell, die AMG Line und die Offroad-Line. Kombinieren kann der Kunden hierzu unterschiedliche Design- und Ausstattungspakete. Das Night-Paket kann mit AMG-Line oder Exclusive-Line kombiniert werden. Ein Offroad-Technik-Paket passt zur Offroad-Line, dank veränderter Stoßfänger werden hier die Böschungswinkel vergrößert.

9-Gänge für 4-Räder

Der GLC wird von Anfang an mit der neuen 9-Gang Automatik in Verbindung mit dem Mercedes-eigenen Allradantrieb 4matic angeboten (Ausnahme: Die Plug-In Hybrid-Version!). Über ein Planeten-Radsatz wird die Kraft im Verhältnis von 45 zu 55 % zwischen der Vorder- und der Hinterachse verteilt. Der Abtrieb für die Vorderachse erfolgt hierbei nicht mehr integriert wie zuvor beim 7-Gang Getriebe, sondern per angeflanschtem Verteilergetriebe. Die 9-Gang Automatik behält ihr Magnesium-Gehäuse und trägt so auch zur Diät des GLK-Nachfolgers bei. Minus 80 Kilogramm gibt Mercedes-Benz für den GLC im Vergleich zum Vorgänger an. Um diese Diät umzusetzen, muss – bei gesteigertem Komfort und verbesserter Ausstattung – vor allem die Karosserie abspecken. Mercedes-Benz setzt beim GLC auf Aluminium und formt daraus die vorderen Kotflügel, die Motorhaube und die Dachhaut. Zudem sind große Teile des Vorderbaus aus dem leichten Metall sowie die Dämpferbeinkonsolen rundherum.  Auch das aufwendige Fahrwerk besteht großteilig aus diesem Werkstoff.

Premiere 25 Mercedes-Benz GLC

Der Duft des GLC

Der neue GLC dürfte der erste SUV sein, der mit einer „Beduftungs-Anlage“ ausgerüstet werden kann. Ab Werk. Bekannt aus der S-Klasse wirkt das System mit eigenen Mercedes-Benz Düften.

Premiere 27 Mercedes-Benz GLC

Mehr Effizienz dank Plug-In?

Der Antriebsstrang des GLC 350 e ist aus der C-Klasse bekannt. Wie dort bereits erfahren, lässt sich auch der GLC rein elektrisch bewegen. Allerdings ist die rein elektrische Reichweite des Plug-In Hybriden von Mercedes aus im GLC auf nur 34 km beschränkt.

Die Antriebsvarianten des GLC im Überblick

Zum Start wird Mercedes-Benz zwei Diesel, einen Benziner und einen Plug-In Hybrid anbieten. Die Diesel fangen als GLC 220 d mit 170 PS an, der GLC 250 d leistet 204 PS und der Benziner als GLC 250 211 PS. Der Plug-In Hybrid vereint den Benzinmotor des 250 mit einem 85 kW starken Elektromotor.

„Das hohe C“

Mit der zweiten Generation hebt Mercedes-Benz das Niveau des GLK kräftig an. Wie bereits bei der C-Klasse, wird man auch beim Modellwechsel zum GLC (der Namenswechsel zeigt die große Nähe zur C-Klasse) in jedem Bereich nachlegen. Mehr Komfort, mehr Ausstattung, weniger Gewicht, mehr Effizienz. Mit dem GLC wird die C-Klasse Offroad-tauglich, „nur SUV“ ist jetzt nicht mehr …

 

Und zu guter Letzt:

Den Spieltrieb der zukünftigen Besitzer will Mercedes-Benz nicht unbeachtet lassen, so erscheint der „virtuelle“ GLC im Comand-Display immer in der Farbe, die auch tatsächlich auf dem jeweiligen Fahrzeug Verwendung findet.

Sobald die ersten GLC für eine Testfahrt zur Verfügung stehen, werden wir die Eindrücke hier im Blog festhalten.

 

 

Weltpremiere des neuen T6 in Amsterdam

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Volkswagen Nutzfahrzeuge aus Hannover ist die Geburtsstätte des erfolgreichen „VW Bulli“. Wie kein anderer „Bus“ steht dieser Mehrzweck-Transporter für die praktischen Seiten der individuellen Mobilität. Ganz egal ob als Mehrsitzer im täglichen Einsatz für die Familie, oder ob als Lademeister im Einsatz für Handwerker und Gewerbetätige. Der Volkswagen „Bus“, „Multivan“ und „Transporter“ ist jeweils mit den gleichen Wurzeln gesegnet.

In Amsterdam erlebte am 15. April nun die jüngste Variante des Multivan seine Weltpremiere. Auf den intern T5 genannten Vorgänger folgt nun das Modell T6.

multivan t6 generation amsterdam premiere

Volkswagen Multivan – Die 6. Generation

Volkswagens sechste Multivan-Generation begeistert mit stilechtem „VW Bus-Design“ und kombiniert den Fahrkomfort der PKW-Klasse mit der pragmatischen Vielfältigkeit eines echten Transportkings. Der neue Bully bietet etwas für jeden Geschmack. Das Interieur glänzt mit typischer VW-Verarbeitung auf hohem Niveau und natürlich bekam der T6 auch eine ganze Armada an neuen Techniken mit auf den Weg. Das der Multivan von Volkswagen dabei mit einem riesen Platzangebot glänzt muss vermutlich nicht betont werden.

Die Auswahl der Individualisierungsmöglichkeiten ist bei diesem Fahrzeug nahezu unbegrenzt – für jeden Wunsch und jede Vorstellung ermöglicht Volkswagen Nutzfahrzeuge aus Hannover die passende Lösung.

Wer den neuen T6 noch näher kennen lernen und sich von all dem was er bietet überzeugen lassen möchte, der sollte sich von dem Video zum T6 in seinen Bann ziehen lassen. Und um die Vorfreude bis zur ersten Probefahrt zu verkürzen, registriert man sich am besten für den Newsletter und verpasst so keine Neuigkeiten aus der aufregenden Welt des neuen Volkswagen Multivan T6. 

Mehr Informationen, mehr Interaktion? Dann wäre der Besuch auf der Facebook-Seite von Volkswagen Nutzfahrzeuge ein guter Tipp!

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News: Jaguar XF – Premiere in New York

Die zweite Generation des Jaguar XF feiert auf der Auto Show in New York (3. bis 12. April) Weltpremiere. Erste Bilder zeigen die Limousine der oberen Mittelklasse im gewohnt sportlichen Stil der Marke. Im Innenraum herrscht edle Nüchternheit mit viel Holz, Leder und Aluminium.

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Das Leichtbaumaterial spielt auch bei der Karosserie eine wichtige Rolle, der Viertürer steht auf der gleichen technischen Plattform wie das gerade vorgestellte Mittelklassemodell XE. Die Markteinführung des Konkurrenten von Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse erfolgt im Herbst.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Fisker Thunderbolt – Zurück zu den Wurzeln

Designer Henrik Fisker hat einst die moderne Design-DNA von Aston Martin entwickelt. Nun rüstete er einen Sportwagen der Marke optisch noch einmal auf. Als Fisker Thunderbolt feierte die Studie auf dem automobilen Schönheitswettbewerb in Amelia Island in Florida Premiere.

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Das Coupé auf Basis des Aston Martin Vanquish V12 ist keine Kooperation mit dem britischen Hersteller, bei dem Fisker Anfang des Jahrtausends in Diensten stand und mit DB9 und Vantage die Keimzellen für das aktuelle Design der Briten schuf, sondern ein Gemeinschaftsprojekt mit dem US-Tuner Galpin. Während die technische Basis mit dem 424 kW/576 PS starken Zwölfzylindermotor unangetastet bleibt, wurde die Karosserie komplett neu aus Kohlefaserlaminat aufgebaut. Fisker lässt dem Coupé zwar seinen grundlegenden Stil, verfeinert es aber an zahlreichen Details. So gibt es einen neuen Kühlergrill, neue Kotflügel und Scheinwerfer sowie eine neue Motorhaube. Die Heckscheibe zieht sich nun in die Karosserieflanken und das Dach ist komplett aus Glas gefertigt. Dazu kommt ein neuer Innenraum mit gebogenem Touchscreen, feinem italienischen Leder und einer integrierten Champagnerbar.

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Offiziell ist der Thunderbolt nur als Fingerübung gedacht. Sollten sich aber solvente Interessenten finden, würden Galpin und Fisker einzelne Exemplare bauen. Zu den Preisen gibt es keine Angaben. Bereits das Grundfahrzeug kostet gut 250.000 Euro.

Der gebürtige Däne Fisker startete seine Designer-Karriere in den 90er-Jahren bei BMW, wo er unter anderem den Luxussportwagen Z8 mitentwickelte. In den 2000ern wechselte er zu Ford und leitete das Design der damaligen Tochter Aston Martin. Später machte er sich mit der Firma Fisker Coachbuild selbstständig.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Mercedes-Benz GLE Coupé kann bestellt werden

Mit dem Europadebüt auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) hat Mercedes-Benz die Auftragsbücher für das GLE Coupé geöffnet, welches Mitte Januar auf der Motorshow in Detroit seine Weltpremiere hatte. Die Abkürzung GL steht künftig für die SUV der Marke und das E für E-Klasse-Segment. Die Preise beginnen bei 66 700 Euro für den GLE 350 d 4Matic mit 190 kW / 258 PS und reichen bis hin zum fast exakt doppelt so teuren Mercedes-AMG GLE 63 S 4Matic mit einer Leistung von 430 kW/ 585 PS. An Sicherheits- und Konnektivitätssystemen steht nahezu alles zur Verfügung, was Mercedes-Benz zu bieten hat.

 

 

 

(ampnet/jri)

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