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Premiere: Der neue Opel Karl

Sitzprobe im kleinen Rüsselsheimer

Opel Karl startet bei 9.500 €

Es geht wieder richtig rund in Rüsselsheim. Seitdem sich die Schwestermarke Chevrolet vom Markt zurückgezogen hat und die Konzernmutter GM verstanden hat, was Opel braucht – nämlich einen eigenen Weg – gibt man bei den Hessen nun wieder Gas.

Opel Karl – Der Mini-Van aus Fernost

Die Wurzeln des neuen Opel Karl liegen in Fernost, in Taiwan. Und eigentlich hätte der kleine Karl auch als Koreaner auf die Welt kommen können. Aber nun grinst der Chrom-Blitz im freundlichen Kühlergrill und der Karl füllt das Kleinwagen-Segment von Opel mit drei Kernstärken auf: „Sparsam, sicher und stark“. Und dazu auf 3.68 Metern genug Platz für fünf Insassen.

Opel Karl 22 Premiere

Sitzprobe im Opel Karl

Bequem genug  für diese Fahrzeugklasse. Will man sagen. Ein optisch gelungener Innenraum und selbst im Kofferraum bleibt noch Platz für den Einkauf am Wochenende. Das Dreispeichen-Lenkrad mit der Fernbedienung für Freisprech-Einrichtung und Tempomat liegt gut in der Hand. Das große Display des optional erhältlichen Multimediasystems wurde weit oben integriert. Darunter rangiert die Bedienung der Klimaanlage. Das Interieur wirkt bei der ersten Sitzprobe ordentlich durchdacht. Die Kopffreiheit ist natürlich bestens, was bei einem solchen Hochdach-Kompakten aber nicht weiter verwundern dürfte. Selbst der Einstieg in Reihe zwei ist auch für Erwachsene gut möglich. Dafür könnten die hinteren Türen jedoch noch ein wenig weiter öffnen – andere Mitbewerber können das!

Sparsam – Der neue Karl

Sparsam soll er sein, der neue 1.0 Liter Ecotec-Dreizylinder. Gespart hat Opel beim 75 PS-Triebwerk allerdings auch an einer Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung. Egal – das Voll-Aluminium-Motörchen soll die 75 PS dennoch mit nur 4.3 Liter auf 100 Kilogramm produzieren. Damit landet der „kleine“ Karl bei kleinen 99 Gramm CO2 je Kilometer.

Sicher, preiswert – der neue Karl

Mit 9.500 € haben die Rüsselsheimer dem kleinen Karl einen attraktiven Preis angeheftet. Der Karl spricht natürlich weder die Kunden mit OPC-Gelüsten an, noch drängt es ihn zu höheren SUV-Weihen. Der Karl ist ein vernünftiges Auto geworden. Übersichtlich in der Größe. Dank dem hohen Dach dennoch mit genug Kopffreiheit und auch wenn Opel derzeit nur einen Motor anbietet: mit 75 PS kommt jeder zurecht. Und vermutlich braucht man im Alltag auch gar nicht mehr Leistung.

Opel Karl 37 Premiere

Schaut man sich die Preisliste des Opel Karl an, so fällt auf: Bereits in der Selection-Ausstattung besitzt der Karl alles , was man so für den Alltag als „Rutschkiste“ braucht. Darüber rangieren die Varianten „Edition“ und „Exclusiv“. Wer zum 12.900 € teuren Exclusiv greift, der bekommt schon fast die Optik des Fahrzeuges aus diesem Artikel. Schwarze B-Säulen, tief getönte Scheiben in Reihe 2 und schnittige 16″-Leichtmetallräder mit 195/45-16 Bereifung gibt es dann im Style-Paket.

Der Basispreis von 9.500 € wurde aber auch dadurch realisiert, dass dem Opel Karl in der „Selection“-Ausstattung die Klimaanlage fehlt. Die muss für 850 € zusammen mit dem Infotainment-Radio gekauft werden.

Wie sich der kleine Rüsselsheimer fährt, das prüfen wir noch in einem ausführlicheren Test! 

..mehr zum neuen Karl gibt es auch auf autophorie.de

 

 

 

 

 

 

Subaru Levorg: Mit Allradantrieb in die Lücke

Subaru bringt den Levorg nach Europa. Der Sport-Kombi feiert auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) Premiere und könnte im Lauf des Jahres zum Händler kommen. Wie schon an der auffälligen Lufthutze auf der Motorhaube zu erkennen ist, gibt der Allrader den alltagstauglichen Sportler im Programm der Japaner. Sein nächster technischer Verwandter ist der in Deutschland nicht mehr angebotene Kompakt-Sportler WRX, der wiederum eine dynamisierte Variante des Golf-Gegners Impreza ist. Dagegen ist der nochmals schärfere WRX STi (300 PS) in Deutschland noch zu haben.

Technische Daten nennt der Hersteller noch nicht, in Japan ist der Levorg bereits auf dem Markt und wird von turbogeladenen Boxermotoren mit bis zu 218 kW/296 PS angetrieben. Hinsichtlich der Abmessungen sortiert sich der Kombi unterhalb des Mittelklassemodells Legacy Kombi ein, der nur mit schwächeren Benzinern und einem Diesel angeboten wird. Ob, wann und zu welchem Preis der Levorg nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Darüber hinaus präsentiert die japanische Allradmarke in Genf den überarbeitete Offroad-Kombi Outback sowie die Dieselversion des SUV-Modells Forester.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Ford Focus RS: Premiere in Genf

Die Neuauflage des Kompakt-Kraftpakets Ford Focus RS feiert auf dem Genfer Salon Premiere (5. bis 15. März). Das Spitzenmodell der Baureihe soll gegen Wettbewerber wie VW Golf R, Mercedes A 45 AMG und BMW M135i antreten.

Als Motor dürfte der aus dem Mustang bekannte 2,3-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern sorgen. Dort leistet er 231 kW/314 PS, im Focus RS könnten es rund 330 PS werden. Im Vorgänger kam noch ein Fünfzylinder-Turbo mit 224 kW/305 PS zum Einsatz, im noch einmal nachgeschärften RS500 waren es sogar 257 kW/350 PS.

Ungewiss ist noch, ob der neue RS weiterhin auf Frontantrieb setzt oder ob angesichts der Leistung ein Allradantrieb benötigt wird. Weitere Details will der Hersteller Anfang Februar bekannt geben.

 

 

Autor: Holger Holzer/SP-X

Mercedes-Benz GLE Coupé – Erste Sitzprobe

Mit dem neuen GLE Coupé will Mercedes-Benz verlorenen Boden gegen den Erfinder der SUV-Coupé-Klasse gut machen. Während man in München schon die Generation Nummer zwei präsentierte, haben die Stuttgarter bis zur NAIAS 2015 gewartet, um ihr eigenes SUV-Coupé in Fullsize-Größe zu präsentieren.

Das Mercedes-Benz GLE Coupé feiert in Detroit seine Weltpremiere und läutet zugleich eine neue Nomenklatur bei den Typbezeichnungen ein. Aus dem Mercedes ML wird der GLE und damit das SUV in der E-Klasse. Aus dem GLK kreiert Mercedes den GLC und damit den SUV in der C-Klasse. Und auch nach oben wird man diese neue Nomenklatur beibehalten: aus dem GL wird der GLS.

Neben den neuen Baureihen wird man sich an neue Motoren gewöhnen müssen. Das GLE Coupé 450 AMG bekommt nicht nur eine neue Modell- und Hubraumbezeichnung, es ist zugleich auch das erste „AMG-Sportmodell“ in der Mercedes-Fahrzeugpalette. Neben reinen AMG-Modellen wie dem ebenso frisch präsentierten GLE Coupé 63 S AMG, einem Mercedes-AMG, wird es in der Zukunft mehr als ein Dutzend Fahrzeuge bei Mercedes-Benz geben, die als „AMG-Sportmodelle“ der Marke Mercedes-Benz zugeordnet werden und so die oftmals große Lücke zwischen den Serienmodellen und den AMG-Fahrzeugen schließen. Im Falle des aktuellen GLE Coupé-Topmodells spricht man da von einem V6 Bi-Turbo mit 367 PS. Darunter rangiert das 333 PS starke GLE Coupé und der erst einmal einzige Diesel im Programm, das GLE Coupé 350d 4matic.

2015 wird Mercedes-Benz 30 Jahre 4matic feiern und das GLE Coupé bildet nur den Auftakt zu den SUV-Festspielen bei Mercedes-Benz in diesem Jahr. Aus dem ML wird Mercedes mit dem Facelift den GLE werden lassen und der GLK wird seinen Nachfolger erhalten. Ein gänzlich neuer GLC. Beim GL wird Mercedes erst einmal nur sachte Hand anlegen und eine Modellpflege durchführen.

Aber jetzt ist es Zeit für eine erste Sitzprobe:

Platz ist in der kleinsten Hütte? Das GLE Coupé ist 4.90 Meter lange, über zwei Meter breit und 1.73 Meter hoch. So ein großes Auto braucht einfach mächtige Räder und daher gehören 20 Zoll große Räder zur Grundausstattung. Das AMG-Modell fährt sogar mit 21 Zoll großen Rädern vor.

Ein so großes Auto muss im Innenraum mächtig Platz bieten, denkt man sich. Was sich in der ersten Reihe hinter dem Lenkrad noch bestätigt, sieht in Reihe zwei gleich anders aus. Der flache Dachbogen, die typische Coupé-Form, schneidet den hinteren Einstieg deutlich ein. Mit meinen 1.76 Metern bin ich nicht der größte – aber wie man an den Fotos sieht, die Kopffreiheit ist eher durchschnittlich. Das können andere Hersteller aber auch nicht besser und lässt einen immer mal wieder an der Sinnhaftigkeit dieser Fahrzeugklasse zweifeln. An dieser Stelle der kurze Hinweis auf den „Experten-Talk“ live aus Detroit!  (klick!!)

Weltpremiere 056 Mercedes-Benz GLE Coupe

Der Rest des neuen GLE Coupés ist schnell erzählt:

Das Design wirkt auf den ersten Blick vor allem, nun – bleiben wir bei der Umschreibung: gewöhnungsbedürftig. Dank des großen Glas-Panoramadachs  flutet jedoch viel Licht den Innenraum, das hilft die schmalen Dachbögen und kleinen Seitenfenster zu ignorieren. Mit bis zu 1.650 Litern Kofferraum-Volumen ist das GLE-Coupé ein ordentlicher Lasten-Esel. Wenn auch diese Fähigkeiten bei den zukünftigen Besitzern vermutlich eher seltener auf dem Programm stehen. Für den Fall der Fälle bietet Mercedes dennoch eine Anhängerkupplung, die nun zum ersten Mal voll elektrisch ein- und auch wieder ausfährt.

Die Hauptaufgabe des neuen GLE Coupé dürfte jedoch –  je nachdem, wie kraftvoll die Motorisierung ausfällt – den gediegenen Showdrive auf den Flaniermeilen dieser Welt hinzulegen. Vermutlich ist Pusemuckel in der Niedersächsischen Provinz dann auch nicht der Hauptabsatz-Markt für das markante SUV. Die GLE Coupés dieser Welt werden den Weg gehen, den auch der Mitbewerber ging. In das Land seiner Weltpremiere, die USA, nach Russland und Asien. Dort steht man auf die weniger diskrete Umsetzung von Kraft und Wohlstand. Denn genau das verkörpert das GLE Coupé sehr deutlich.

Für diesen aufregenden Weg haben die Mercedes-Mannen dem GLE Coupé nun die erste Kombination aus Neungang-Automatik und 4matic Allradantrieb verpasst. Während das GLE Coupé mit Dieselmotor und die 333 PS V6 Variante des GLE 400 auf einen 50:50 Allradantrieb vertrauen, verpasst man dem „Sportmodell“ GLE 450 AMG Coupé mit einen im Verhältnis 40:60 aufgesplittetem Allradantrieb ein hecklastiges und damit vermutlich eher dynamisches Grund-Setup. Auf Wunsch wird das Fahrwerk per Luftfederung gedämpft und zum ersten Mal auch an Bord: Eine vollständig variable Dämpferkennung mit der Bezeichnung ADS Plus. Der GLE 450 AMG (Mitglied der neuen AMG-Sportmodell-Familie) verfügt über diese Technik bereits in Serie.

Bei der ersten Sitzprobe ist davon natürlich nichts zu spüren. Hier sind heute erst einmal das Platzangebot, die Übersichtlichkeit und das neue Design der Mittelkonsole im Mittelpunkt. Bereits auf der Bühne des Premieren-Hotels geparkt, möchte man das neue große SUV-Coupé allerdings lieber nicht rückwärts hinunter fahren.

Die Fahrt mit Blick nach vorne dürfte dafür umso spannender werden. 

modellprogramm Mercedes gle coupe

Große Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLE Coupé:

 

 

 

 

Premiere: Das neue Mercedes-Benz GLE Coupé

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mit dem Mercedes-Benz GLE Coupé präsentiert Mercedes-Benz zum ersten Mal einen BMW X6-Gegner. Mussten die Stuttgarter bislang hilflos zuschauen, wie BMW mit der Idee des „nutzlosen SUV-Coupé“ die Schönen und Reichen der Welt umgarnt  und das erfolgreich, wird ab 2015 der „Stuttgarter Riese“ in den Wettbewerb geschickt.

Das dicke Ding. Sinnlos. Nutzlos. Begehrt.

Mercedes-Benz GLE – Weltpremiere

Während man dem BMW X6 eine optische Dynamik unterstellen kann, wirkt der „Stuttgarter Riese“ in fürstlicher Weise unbeholfen plump. Das zu früh und flach abfallende Dach scheint hilflos nach dem Sinn zu fragen. Eine Antwort muss man ihm schuldig bleiben. Die Rundumsicht dürfte ähnlich katastrophal sein wie bei anderen Schießscharten-Panzern. Der Sinn dieser Fahrzeug-Klasse kann nur mit  „Weil es möglich ist“ beschrieben werden. Der Nutzwert sinkt auf ein Minimum, der Aufwand, der betrieben werden muss, um ein solches Fahrzeug dynamisch bewegen zu können, ist enorm. Der Alltag für die Passagiere in Reihe eins vermutlich mehr als fürstlich – aber erneut und immer wieder muss man sich fragen: Warum und wofür? 

Das GLE Coupé ist, trotz des neuen Namens, keine völlige Neu-Entwicklung. Unter dem Blech kommt die überarbeitete Plattform des Mercedes ML zum Einsatz. Aufgefrischt um ein paar wichtige Details wie den 9-Gang-Automaten und das volle  Paket an Assistenz- und Fahrsicherheits-Systemen. Als Antrieb dienen bereits bekannte Motoren, wenn auch zum Teil mit neuen Zahlenwerten. Das GLE 450 Coupé wird den 3-Liter V6-Turbo unter der Haube haben, der es mit  367 PS und 520 Nm ordentlich anschiebt. Trotz des Leergewichts von gut 2.2 Tonnen.

Erstmalig wird im GLE Coupé die 9-Stufenautomatik mit dem Mercedes-Allradantrieb 4matic kombiniert. Während der 258 PS starke Diesel und der 333 PS starke Turbo-V6 im GLE 400 mit einer paritätischen Kraftverteilung auf die Straße kommen, wird der GLE 450 das Antriebsmoment zu Gunsten einer gesteigerten Dynamik mit 60% nach hinten verlagern.

Seine Weltpremiere wird das GLE Coupé auf der Autoshow in Detroit  Anfang Januar erleben. Einen ersten Live-Eindruck vom „dicken Ding“ werde ich direkt von der Messe verbloggen. Aus dem Auto heraus. Versprochen! Und eventuell finde ich ja die Antwort auf meine Fragen…

Mehr Fotos? Mehr abgeschriebene Infos aus der offiziellen Presse-Meldung? Findet ihr im Netz … 

 

 

Mercedes-Benz CLA Shooting Brake – Premiere

Ab Januar 2015 werde ich mein Geld zum örtlichen Mercedes-Benz Händler tragen dürfen, denn dann startet der Verkauf für den neuen Mercedes-Benz CLA Shooting Brake.  Der normale CLA hat mir bereits viel Spaß gemacht. Sicherlich ist der CLA keine vollwertige Limousine, aber ganz egal, dieses Interpretation eines viertürigen Coupés macht einfach Laune. In diesem Segment sucht der CLA seinesgleichen, was auch daran liegt, dass Mitbewerber wie die A3 Limousine zum Beispiel doch einiges mehr an Platz bieten. Mit dem CLA Shooting Brake setzt Mercedes-Benz jedoch wieder einen Trend, dem andere hinterlaufen werden.

Einen viertürigen Kombi, der doch mehr nach Lust-Coupé aussieht, denn nach Last-Transporter.

Zum Start bietet Mercedes-Benz zwei Diesel-Varianten und drei Versionen mit Benzinmotor an. Neben dem obligatorischen Frontantrieb wird Mercedes-Benz auch eine 4MATIC getaufte Allradversion anbieten. Die Leistung der Triebwerke fängt bei 122 PS im CLA 180 an und geht hoch bis 211 PS beim CLA 250, der wiederum in Serie als 4matic angeboten wird. Die beiden Dieselvarianten sind zum Start der CLA 200 d mit 136 PS und der CLA 220 d mit 177 PS.  Die beiden Dieselversionen erhalten eine A+ Einstufung in der Effizienzklasse und kommen mit 4 bis 4.4 Liter auf 100 Kilometern aus.

Mit 4.63 Metern ist der CLA Shooting-Brake bereits fast genauso lang wie eine C-Klasse Limousine. Dafür hält der Shooting Brake 495 bis 595 (Cargo-Stellung der Rücksitzbank-Lehne) Liter im Grundmaß und bis maximal 1.354 Litern parat.

Der größte Vorteil dürfte aber die Quasi-Viersitzer-Nutzung sein. Während der CLA seine Rücksitzbank doch lieber für Kinder vorhält, wird der CLA Shooting Brake dank 4 cm mehr Kopffreiheit endlich zu einem nützlichen Auto. Ein Schelm, wer darüber lacht. Ausgerechnet der trendigste und ganz sicher der geilste A-Klasse Ableger wird dann endlich auch ein praktisches Auto.

Spiel mir das Lied vom Wind

Mit einem cW-Wert von 0.22 hat der CLA als „BlueEFFICIENCY“ die Benchmark im Segment gesetzt, das Kombi-Coupé schafft es kaum schlechter. Mit 0.26 sticht der Lademeister des Kompakt-Segments noch immer viele andere Mitbewerber aus.

Die schärfte Variante für die bemannte Raumfahrt im Kompakt-Kombi-Segment:

Der CLA 45 AMG Shooting Brake

Die schärfste Waffe im CLA Shooting Brake-Kleid ist der Zwei-Liter Turbomotor mit 360 PS und 450 Nm Kraft. Die Power wird, wie bei den Brüdern A45 AMG und CLA 45 AMG, über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den 4matic Allradantrieb gewuchtet.

Nackte Zahlen? Gerne: 181 PS pro Liter Hubraum. 4.7 Sekunden von Null auf 100 km/h. 250 km/h abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit. Und weil das ganze Paket auch einen aufregenden Rahmen verdient, legt Mercedes-Benz zum Start eine „OrangeArt Edition“ auf.

 

Die OrangeArt Edition gibt es für die kleinen Motoren und für das CLA 45 AMG Shooting Brake Topmodell!

Mit aufregenden Designdetails setzt das limitierte Sondermodell OrangeArt Edition zur Markteinführung spannungsvolle Akzente. Orange Zierelemente in Verbindung mit ausgewählten Ausstattungen wie zum Beispiel AMG Line und Night-Paket unterstreichen die sportliche Linie. Für einen sportlich-markanten Auftritt sorgen die 45,7 cm (18″) AMG Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design schwarz lackiert mit orangem Felgenhorn sowie die orangen Zierelemente an Front- und Heckschürze. Die Bi-Xenon-Scheinwerfer tragen einen orangen Akzentring.

 

 

 

Preise hat Mercedes-Benz bislang nicht bekanntgegeben.

Video: Final Testdrive AMG GT

Am 9. September eröffnet Mercedes-Benz ganz offiziell die Jagd auf den Porsche 911. Mit der Präsentation des neuen AMG GT und AMG GT-S wird morgen der „kleine“ Sportler aus Affalterbach seine Premiere feiern und es soll die bislang heftigste Attacke im Stadt-Derby der Schwaben werden.

Die offizielle Weltpremiere wird der neue AMG GT dann auf dem Automobil-Salon in Paris feiern! 

Wer sich die Enthüllung des neuen AMG GT live anschauen will, der sollte sich diesen Artikel für morgen Abend bookmarken: AMG GT- LIVE

 

Weltpremiere: Land Rover Discovery Sport 2015

Go to Space! Land Rover will im Rahmen eines Wettbewerbes vier Menschen in den Weltraum schießen. Der Startplatz? Der Spaceport America in New Mexico. Für alle anderen gab es dort erst einmal die Weltpremiere des neuen Land Rover Discovery Sport.

Weltpremiere Land Rover Discovery Sport

Premium-Kompakt SUV von der Traditionsreichen Marke aus England. Mit dem neuen Discovery Sport wollen die Engländer den Markt der boomenden SUV aufmischen. Dazu packen sie den ersten Fußgänger-Airbag der Welt, die Möglichkeit auch zu siebt unterwegs zu sein, den erwarteten Land-Rover Offroad-Spaß und moderne Motoren unter die Hülle des modern gezeichneten Discovery Sport.

Äußerlich hat er noch einiges gemeinsam mit der Studie, interpretiert an vielen Stellen aber die Formensprache des Evoque. Vermutlich ist das kein Fehler, denn der kleine Land Rover verkauft sich blendend. Der Discovery Sport will jedoch vor allem eines sein: Möglichst vielseitig. Auf der einen Seite ein moderner SUV mit dem gewissen Premium-Touch, auf der anderen Seite ein typischer Geländegänger.

Den Discovery Sport wird es jedoch auch in einer reinen Variante mit Frontantrieb geben, der Allradantrieb und eine „Active Driveline“-Antriebslösung sind optional. Bei den Getrieben wird der Kunden zwischen einem manuellen Sechsgang-Getriebe und dem neuen Neungang-Automaten von ZF wählen können. Die Motoren sind Vierzylinder und haben zwischen 2.0 und 2.2 Liter Hubraum, je nachdem ob Diesel (2.2) oder Benziner (2.0). Start-Stopp und Direkteinspritzung sind Stand der Technik und werden auch im Discovery Sport in Serie verbaut. Der sparsamste Antrieb, der ED4 wird im Laufe des ersten Produktionsjahres nachgeschoben. Mit diesem Antrieb soll eine maximale Effizienz mit minimalen Emissionswerten realisiert werden. Land Rover spricht hier von nur 119 g CO² je Kilometer.

Dank einer neuen Mehrlenker-Achskonstruktion soll der Discovery Sport mit einem guten Raumgefühl auftrumpfen und genug Platz für bis zu 7 Insassen bieten. Im Innenraum legt Land Rover Wert darauf, dass vier 12 Volt-Anschlussbuchsen zur Verfügung stehen und sechs weitere USB-Ladebuchsen. Für wahr, eine fast inflationäre Ansammlung von Lademöglichkeiten. Das Multimedia-System soll auf einem neuen Infotainment-System basieren und dank eines 8-Zoll Touchscreen leicht zu bedienen sein.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Kompakter SUV mit Anspruch auf das Premium-Segment
  • Modernes Design, inspiriert vom Land Rover Evoque
  • Sinnvolle Raumnutzung und 5+2-Sitzkonfiguration
  • Als erstes Modell der SUV-Klasse mit Fußgänger-Airbag ausgerüstet
  • 119 g/km CO² Minimial-Version

Verkaufsbeginn des neuen Land Rover Discovery Sport ist am 28. Februar 2015 und der Basispreis liegt bei 31.900 €.

Ach so, wer den Trip ins Weltall gewinnen möchte, der sollte sich unter der folgenden Adresse informieren und teilnehmen: http://www.landrover.com/gotospace/index.html

 

Zur großen Land Rover Discovery Sport Galerie

Weltpremiere: Der neue Volvo XC90: Thors Hammer

Die ersten Bilder des neuen Volvo XC90 haben den Weg in das Internet gefunden und nachdem worldcarfans.com und autoblog.nl  mit der Premiere vorgeschossen sind, nun auch hier die große Galerie zu „Thors Hammer„, dem neuen, großen, SUV aus Schweden.

VOLVO XC90 – 2015

Nach 12 Jahren präsentieren die Schweden nun die „skandinavische Form“ des Luxus-SUV neu. Die jüngste Modellgeneration bringt verbindet den kühlen Chic eines sachlichen Designs mit der Wertigkeit eines Premium-Automobils.

Markant stellt der XC90 seine Nase  in den Wind.

Als erstes Modell des schwedischen Premium-Herstellers, trägt der neue XC90 das überarbeitete, neue Markenemblem: Der bekannte, nach oben rechts zeigende Pfeil schmiegt sich jetzt im gleichen Winkel in die diagonale Querstrebe des Kühlergrills. Das Logo bildet zusammen mit den T-förmigen Tagfahrleuchten, die in Anlehnung an das Werkzeug des nordischen Donnergotts als „Thors Hammer“ bezeichnet werden, das markante und selbstbewusste Gesicht aller künftigen Volvo Fahrzeuge.

Räder als Design-Element

Der markante Auftritt des XC90 wird auch durch die enormen Radgrößen unterstrichen. Mit bis zu 22 Zoll großen Felgen, steht der XC90 auf den größten Rädern die ein SUV-Hersteller bislang in Serie gebracht hat. Über diesen „dicken Walzen“ trohnt die kräftige Schulterlinie des  Schweden.

Der neue Volvo XC90_63

SUV ohne Kompromisse

Mit dem neuen XC90 will Volvo eine Kombination aus Luxus, Platz, Effizienz und Sicherheit anbieten, die so einzigartig sein soll. Der sachlich kühle Charme der
Schweden unterstreicht die distinguierte Note des Designs vollkommen.

Der neue Volvo XC90_65

Leistung und Effizienz

Unter der Haube arbeiten die Motoren der Drive-E Familie: Die Vierzylinder schöpfen aus
zwei Litern Hubraum höchste Leistung bei maximaler Effizienz. In der Topversion des
Volvo XC90 kommt ein neuer Twin-Engine-Antriebsstrang zum Einsatz, der einen 2,0-
Liter-Benziner mit Turbo- und Kompressor-Aufladung und einen Elektromotor kombiniert.
Die Systemleistung der Plug-in-Hybrid-Version beträgt rund 294 kW (400 PS) bei einem
CO2-Ausstoß von 60 Gramm pro Kilometer (NEFZ).

Technische Daten:

technische daten volvo xc90

Hochwertiges Interieur

Das Interieur des neuen Volvo XC90 ist so luxuriös wie bei keinem anderen Modell des schwedischen Premium-Herstellers zuvor. Den Mittelpunkt bildet ein Touchscreen in der Mittelkonsole, der wie ein Tablet funktioniert und das Herzstück des neuen Bordbediensystems bildet. Es kommt fast ohne Knöpfe aus und bietet Autofahrern völlig neue Kontrollmöglichkeiten und Zugang zu zahlreichen  nternetbasierten Produkten und Diensten. Zudem trägt es entscheidend zum modernen und großzügigen Innenraum bei. „Das neue Interieur ist aufgeräumt und puristisch, erfüllt aber gleichzeitig genau die Ansprüche, die Kunden eines Premium-SUV erwarten. Die natürliche Schlichtheit
befindet sich im Einklang mit unserem skandinavischen Designerbe und eröffnet uns die Möglichkeit, moderne, luxuriöse Cockpits zu schaffen“, erläutert Designchef Thomas Ingenlath.

Verschiedenste Materialien wie weiches Leder und Holz harmonieren mit handgefertigten Details wie beispielsweise dem Schalthebel aus Kristallglas von Orrefors, einem bekannten schwedischen Glashersteller, sowie den in Diamantschnitt ausgeführten Bedienknöpfen.

Der neue Volvo XC90_70

Eines der besten Audiosysteme der Welt

Für höchsten Klanggenuss sorgt eines der besten Audiosysteme der Automobilbranche, das Volvo gemeinsam mit Bowers & Wilkins, dem britischen Traditionsunternehmen für Unterhaltungselektronik, entwickelt hat. Es besteht unter anderem aus einem Klasse-DVerstärker mit 1.400 Watt und insgesamt 19 Bowers & Wilkins Lautsprechern. Als eines der ersten Autos fährt der Volvo XC90 mit einem völlig neu belüfteten Subwoofer vor, der in die Karosserie integriert ist und so aus dem Innenraum einen immensen Resonanzkörper macht. Dank der neuesten und fortschrittlichsten Klangverarbeitungs-
Software, die das Zusammenspiel zwischen den Lautsprechern, erwartet die Insassen ein Klangerlebnis wie in einem Konzertsaal.

Zubehör-Themen: elegant oder robust

Zahlreiche Zubehöroptionen ermöglichen es dem Kunden seinen Volvo XC90 nach seinen persönlichen Vorlieben zu gestalten. Es gibt zwei Designrichtungen für die Außengestaltung des SUV:

  • Das Urban-Luxury-Paket kombiniert ein farblich passendes Außenstyling-Kit mit Details in poliertem Edelstahl, wie zum Beispiel die Umrandung des Kühlergrills, Schutzfänger vorn und hinten sowie Schwellerleisten. Die glänzenden und exklusiven Leichtmetallfelgen in 21 Zoll vervollständigen den eleganten Look.
  • Das Rugged-Luxury-Kit unterstreicht die Robustheit des Volvo XC90 mit dunklen, matten Elementen, Edelstahl-Schutzfängern, illuminierten Trittbrettern integrierten Auspuffendrohren. Zu diesem Thema gehören auch einzigartige 22-Zoll-Leichtmetallfelgen.

 

Video: Der neue SMART

Große Städte, brauchen große Autos. Bei smart hat man das endlich verstanden und präsentiert nun vorab in einem Clip, den neuen smart. Eine großartige Idee.

Bislang war der smart ja eher ein überschaubares Automobil. Mit der neuen Generation soll sich das nun ändern. Für ein großartiges Stadtauto, muss man sich große Gedanken machen. Das Big Picture sozusagen. Damit man sich mit dem neuen smart bereits anfreunden kann, wurden die wichtigsten Vorteile des neuen smart in ein Video gesteckt.

 

Die Weltpremiere des neuen smart gibt es dann in der kommenden Woche in Berlin!

 

 

 

 

Edit: Und wer sich ein wenig verschaukelt vorkommt, der wartet besser auf den zweiten Teil des Videoclips..

Premiere: Der Ford Edge für Europa

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn von SUVs ist längst entschieden, wenn es nach den Kunden geht. Die lieben ihre SUVs und das in allen Größen. Bei Ford gab es in Europa lange Zeit nur einen SUV im Angebot. Der Ford Kuga zählt dabei zu den erfolgreichen Kompakt-SUVs im Segment. Ganz neu, der kleine SUV mit dem Namen EcoSport. Dieser wurde zu Beginn des Jahres vorgestellt und nun will man bei FORD das Angebot nach oben abrunden und bringt einen „großen SUV“.

Premiere des FORD EDGE

Think bigger!

Ford Edge premiereErst in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres (Q3/2015) wird dieser große SUV an die deutschen Kunden ausgeliefert. Eine lange Zeit die man nun, von der Präsentation, bis zu dem Tag an dem man mit dem Familien-SUV vom Hof des Händlers rollen kann, überbrücken muss. Das hat man den deutschen Ford-Kunden bereits mit dem neuen Mustang angetan und nun wiederholt man diese lange Anlaufphase.

One Ford – Drei SUVs

Der Ford Kuga ist am deutschen Markt eine feste Größe, der neue Ford Ecosport rundet das Angebot der Ford SUV-Modelle nach unten ab. Der neue Edge soll das Top-Modell der SUVs im Programm der Kölner werden.

Volle Kante

Der Ford Edge wurde mit 4.81 Metern üppig lang. Die Front besteht fast nur aus dem massiven Chrom-Kühlergrill im „super-size-me Format“.  Kleine Andeutungen von Blechfalten, ähnlich der Powerdoms früher Muscle-Cars, teilen die große Fläche der Motorhaube dezent in drei Bereiche auf. In der Seite wirken vor allem die 20-Zoll Räder des Edge imposant. Die Seitenlinie bekam eine nach hinten stärker ausgeformte Schulterlinie. Und die Blechnase vor dem Hinterrad soll an den dynamischen Körperbau eines Geparden erinnern. Nun denn.  Über optische Spielereien und die philosophischen Eskapaden der Designer, kann man endlos lange diskutieren.  Als gelungen empfinde ich die Heckpartie des neuen Edge, wenngleich mich die Details der Rückleuchten und der Übergang in die Seitenlinie an den neuen Jeep Cherokee erinnern.

Fakten über die man nicht diskutieren kann

Ford wird den Edge in drei Ausstattungslinien anbieten. Wobei in dieser Klasse vor allem das Titanium-Topmodell und der auf Dynamik getrimmte Sport die Marktanteile holen sollen.

Bei der Motorisierung bekommt der Kunde vorerst keine Wahl. Unter der Haube wird ein Diesel mit zwei Liter Hubraum und vier Zylindern seine Arbeit verrichten. Die TDCi-Motoren werden zu einer neuen (überarbeiteten) Generation gehören und entweder 180 PS oder 210 PS leisten. Wer den großen SUV automatisch schalten lassen möchte, der bekommt ein 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe und die 210 PS-Motorisierung in Kombination. Der 180 PS Diesel wird als 6-Gang Handschalter ausgeliefert.

Während die Motorisierungsmöglichkeiten noch sehr mager ausfallen, packt FORD beim Thema Sicherheit und Assistenz eine Extra-Portion oben drauf. So wird der neue Ford Edge der erste Ford sein, der eine adaptive Lenkung erhält. Das ist nichts umwerfend neues in der Automobil-Industrie, aber eben zum ersten Mal in einem Ford erhältlich. Die Vorteile sind mehr Handlichkeit in der Stadt und mehr Fahrspaß durch eine direkte Lenkung bei höheren Geschwindigkeiten.  Der Edge wird zudem der erste Ford in Deutschland sein, der Gurt-Airbags für die Passagiere in der zweiten Reihe anbietet. Gurt-Airbags werden wie normale 3-Punkt Gurte angelegt, enthalten aber, im quer über die Brust verlaufenden Gurtband, einen Airbag der sich im Bedarfsfall binnen 40 Millisekunden aufbläst und so die Aufprallenergie besser auf den Oberkörper verteilt.  Ein Notbrems-Assistent für die Stadt, ein Assistent zum ein- und ausparken und auch ein System dass aus den Parklücken heraus schaut und so heran nahende Fahrzeuge erkennen soll, wird an Board sein.

An der Front wird man mit LED-Scheinwerfern in die Nacht leuchten und das neue, frisch wirkende und vor allem von vielen Knöpfen befreite Cockpit spricht dank dem Ford Sync2 System auch mit den Insassen und wer nicht sprechen will, der bedient das Multimedia-System über das neue 8-Zoll große Touchscreen.

Ein praktischer Typ für die ganze Familie?

So eine statische Präsentation lässt kein endgültiges Urteil über ein Auto zu. Was ich in Köln begutachten konnte, war vor allem ein großer SUV mit ordentlich Platz im Innenraum, einem maskulinen Außendesign und einem frischen Cockpit-Design. Ob am Ende die Verarbeitung dem Anspruch an ein „Top-SUV“ gerecht wird, ob man mit nur einem Motor und der strikten Verknüpfung der beiden Leistungsstufen an je eine Getriebe-Möglichkeit zudem erfolgreich am Markt der „Premium-SUVs“ angreifen kann – will ich vorab bezweifeln.

Das der neue FORD Edge  für Familien mit dem Wunsch nach einem attraktiven und geräumigen SUV, eventuell sogar zu einem Kampfpreis, gerecht werden kann – dass will ich nicht vorab bezweifeln.

 

Über den Preis schweigt sich FORD derzeit noch aus, ich persönlich würde 33.900 als Basispreis vermuten. 

 

 

 

Beim 24h-Rennen: Deutschlandpremiere für den Lexus RC F

Die ideale Premierenkulisse für den neuen Lexus RC F bietet der Nürburgring. Beim legendären 24-Stunden-Rennen am 21. und 22. Juni präsentiert Lexus das leistungsstarke neue Sportcoupé, das Ende des Jahres auf den Markt kommt, erstmals dem deutschen Publikum im Rahmen einer Ausstellung im Ring-Boulevard.

Das F im Namen steht bei Lexus für den Fuji Speedway in Japan, auf dem der japanische Automobilhersteller seine High-Performance-Fahrzeuge testet. Kein Wunder also, dass auch im RC F Rennsport-Gene schlummern: Das neue 5,0-Liter V8-Triebwerk ist das stärkste, das jemals einen in Serie gefertigten Lexus angetrieben hat. Es entwickelt deutlich über 450 PS und mehr als 520 Nm Drehmoment. 

Als erstes Lexus Triebwerk läuft das Aggregat des RC F bei niedrigen Drehzahlen im verbrauchsoptimierten Atkinson-Zyklus und bei höheren Drehzahlen im Otto-Zyklus, um das maximale Leistungsniveau auszuschöpfen. Für ein charakteristisches Klangerlebnis wurden Ansaug- und Abgassystem optimiert: Bis etwa 3.000/min dominieren tiefere Frequenzen den kernigen Sound, bei Drehzahlen über 6.000/min bereichern zunehmend höherfrequente Anteile das Klangspektrum.

Der leistungsstarke V8 ist mit einer 8-Stufen-Direktschalt-Automatik gekoppelt, die weltweit erstmals in einem heckgetriebenen Coupé mit Frontmotor mit einem Torque Vectoring Differential (TVD) kombiniert ist. Es bringt die enorme Leistung nicht nur mit größtmöglicher Effizienz auf die Straße, sondern bürgt zudem für mehr Traktion und Kontrolle im Grenzbereich und damit für außergewöhnliche Fahrleistungen und maximale Fahrdynamik. 

Ende des Jahres wird der neue Lexus RC F in Deutschland erhältlich sein.

Pressemeldung

Auf der Zielgeraden eingeparkt: Der neue smart!

Da hoppelt nichts. Dabei hat der Projektleiter für diese erste Ausfahrt mit dem neuen smart eine Strecke gewählt, die man mit dem Vorgänger vermutlich lieber gemieden hätte. Ich darf den smart nicht selbst fahren, das übernimmt Projektleiter Riedel selbst – aber bereits hier, auf dem Beifahrersitz ist klar, der neue smart macht einen enormen Sprung. Und dieses Mal liegt es nicht daran, dass der smart bereits bei der Überfahrt von Gullydeckeln das hoppeln anfängt.

Der smart – einparken auf der Zielgeraden

Auch wenn der neue smart in die Breite gegangen ist, er ist noch immer der König der Parkplätze. Das steht nach nur zweimal einparken fest. Kein anderer Kleinstwagen bietet diese Rundumsicht und diesen Wendekreis. Einmal wenden? Ohne Handbremse und wilde Manöver reichen hierfür 6.90 Meter. Auf normalen Straßen wendet man somit ohne zu rangieren. Vorwärts, rückwärts, seitwärts? Während man die schöne Idee der ersten Generation, dieses längs in Quer-Parklücken parken, nie Verkehrstechnisch auf die Norm gebracht hat, fällt mit dem Breitenwachstum des neuen smart (intern 453 genannt) diese Option nun endgültig flach. Dafür haben sich die smart-Entwickler ein anderes Ziel vorgenommen: Den kleinsten Wendekreis seiner Klasse (aller Fahrzeugklassen)  zu realisieren. Ziel erreicht.

neue smart 201520  453

Parken für Spätbremser

Wer kennt diese Situation nicht? Man fährt an einer Reihe quer zur Fahrtrichtung parkenden Autos vorbei, auf der Suche nach einer freien Parklücke. Die passende Lücke wird zu spät erkannt und eigentlich müsste man nun 2 Meter zurücksetzen um neu ausholen zu können, um dann die Schnauze vorsichtig in die Parklücke zu rangieren. Doch hinter dem eigenen Auto steht bereits der nachfolgende Verkehr. Kein Platz. Lässt man den Parkplatz aus? Sucht sich den nächsten Parkplatz? Winkt man dem Hintermann und zeigt ihm an, was man vor hat?
Smart-Fahrer können sich das sparen. Einlenken, ganz einlenken und rein in die Lücke. Die kurzen Überhänge und der genial kleine Wendekreis lassen Park-Manöver zu Spaß-Events werden. Die Lenkung des smart wird es wie beim Vorgänger mit und ohne Servo-Unterstützung geben.

2 Meter 70 lang und etwa 1.60 Meter breit und mit mehr Radstand als bisher. Der neue smart wächst sehr überschaubar. Unter der Knubbel-Haube steckt jedoch noch immer kein Motor. Das ist die zweite gute Nachricht. Der smart bleibt ein smart. Auch wenn er sich die Plattform nun mit dem neuen Renault Twingo teilt. Der französische Partner profitiert von der Zusammenarbeit und übernimmt die Idee des smarten Stadtmobils. Der Motor hinten lässt die Überhänge schmelzen und der Heckantrieb lässt an der Vorderachse mehr Spielraum um dort die Lenkwinkel zu vergrößern. Nur so lässt sich der Wendekreis von 6.90 Meter überhaupt realisieren.

smart teilt sich die Entwicklung und das Ergebnis mit Renault. Und die Franzosen haben den Schleier über deren „smarten-Entwicklung“ bereits gelüftet. In Genf war es soweit, der neue Twingo wurde dem Publikum präsentiert. Während man bei Renault jedoch nur die xl-Version anbietet, haben sich die Entwickler aus dem Elsass auf zwei neue smart-Modelle gestürzt. Den klassischen smart mit zwei Sitzen, reduced to the max und den neuen smart 44 für wenigstens vier Insassen. Und während man beim Vorgänger auch bequem saß, aber aufgrund der schmalen Bauform leicht versetzt, sitzen im neuen smart die Passagiere nun auf gleicher Höhe, dank der gestiegenen Breite, bequem und mit genug Platz nebeneinander.

Ausgenickt

Er hoppelt nicht mehr und er nickt nicht mehr. Generationen von smart-Beifahrern haben sich die Nackenmuskulatur beim smart fahren gestärkt. Das automatisierte Schaltgetriebe war, neben dem schnell zu rabiaten Reaktionen neigenden Fahrwerk, immer der Hauptkritikpunkt. Auch das ist nun Geschichte. Der neue smart läutet eine gänzliche neue Ära ein. Schuld daran, zum Teil auch die Franzosen. Den neuen smart wird man per Hand schalten können. Hier beim einparken auf dem Werksgelände steht ein solcher von Hand geschalteter smart bereit. 5 Gänge müssen ausreichen. Obwohl das Fahrzeug noch nicht der endgültigen Serie entspricht, lässt er sich gefühlvoll und knackig schalten. Die Kupplung ist ideal für das Stadtauto eingestellt. Da rupft nix, da rüttelt nix. Der neue smart spielt beim Antrieb in einer neuen Liga. Jetzt nicken die Beifahrer nur noch, wenn es der Fahrer will. Ordert man den smart jedoch mit dem neuen Doppelkupplungsgetriebe, dann gehört auch dies der Vergangenheit an. Zusammen mit dem neuen Dreizylinder-Turbo wird der smart zu einem knuffigen Sprinter. Auch bei Tempo 80 drückt der neue Turbo-Benziner voran. Das Doppelkupplungsgetriebe kommt zudem mit sechs Gängen aus. Die Motoren werden von Renault kommen, so wie auch das manuelle Fünfgang-Getriebe. Beim Doppelkupplungsgetriebe vertraut man indes auf die Spezialisten von Getrag. Der Dreizylinder-Sauger wird mit rund 65 PS auskommen, den Turbo dürfte es mit 85 PS und 105 PS geben.

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Erwachsen geworden

Nicht nur das One-Box Design gehört der Vergangenheit an. Der neue smart bekam neben dem knuffigen Knubbelvorbau auch das Geräuschniveau einer neuen Klasse verpasst. Und die Sicherheitstechniken seiner großen Brüder aus dem Daimler-Konzern. Radarsensor an der Front? Vorhanden! Eine Kamera im Fuß des Innenspiegels? Vorhanden! Noch wollten sich die Verantwortlichen bei smart nicht über den gesamten Umfang auslassen, es dürfte aber klar sein, der neue smart wird mit den wichtigsten Assistenzsystemen lieferbar sein. Vermutlich jedoch nur gegen Aufpreis. Was man bei smart jedoch auch gegen Aufpreis erst einmal nicht liefern wird, ist moderne Lichttechnik an der Front. Umso erstaunlicher als der Vorgänger bereits mit H7-Scheinwerfern durch die Stadt fuhr. Der neue soll in der Stadt auch mit H4-Leuchtmittel zurecht kommen. Ich persönlich kann diese Entscheidung nicht verstehen. Erste Testfahrten mit dem neuen smart würde ich gerne in der Nacht unternehmen.

Das Cockpit erinnert im groben und ganzen an den Vorgänger, nur das LCD-Display unter dem Tachometer-Halbrund wurde mächtig aufgebohrt. Brilliant und sauber lassen sich hier die typischen Bordcomputer-Daten einblenden. Und auch beim restlichen Entertainment will man einen großen Schritt gemacht haben. Davon überzeugen konnte ich mich an diesem verregneten Morgen in Böblingen noch nicht – überzeugen konnte mich jedoch die neue Qualität des Fahrwerks im “neuen smart”.

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Einparken auf der Zielgeraden

Jetzt bleibt nur abzuwarten wie der Parklücken-Hero aussieht, sobald die Tarnfolie einer ordentlichen Lackfarbe weicht und der Innenraum ohne Sichtschutzmatten präsentiert wird. Das der neue smart nicht mehr hoppelt, hab ich bereits erleben dürfen

 

Update: Und das haben die Kollegen über den neuen smart 453 geschrieben: Mercedes-Benz Passion Blog und Jens Stratmann von rad-ab.com.

Premiere: Lexus NX

Er kommt spät, aber dafür optisch extrem aggressiv. Von der sonst so typisch japanischen Zurückhaltung keine Spur beim neuen kompakten SUV der Toyota-Edeltochter Lexus.

Vorstellung Lexus NX

Mit frischem, sportlichen Design in die SUV-Klasse:

Futuristisch und dynamisch bis aggressiv wirkt seine Front, er könnte so auch gut in einem Sci-Fi-Film die Hauptrolle übernehmen, aber der Lexus NX kommt nicht zum Schauspiel auf die Straße, er will die Käufer von seinen Fähigkeiten überzeugen. Neben dem üblichen Hybrid-Antrieb, hat Lexus auch einen ganz neuen Antriebsstrang mitgebracht. Seine scharf zugeschnittenen LED-Scheinwerfer blicken teuflisch drein, sein Diablo-Grill erinnert an die Brüder aus den Baureihen IS und GS. Das Ziel der Attacke ist klar: Vom Volkswagen Tiguan, dem Audi Q3 über BMW X3 bis hin zum Mercedes-Benz GLA, der neue Lexus NX will sich mit den Platzhirschen des Segments um Marktanteile balgen.

Lexus wäre nicht der japanische Premium-Hersteller der er ist, würde er nicht auch auf die Details achten. Der NX bekam versteckte Türschlösser mit integrierter Beleuchtung und strahlt auch im Innenraum eine sportliche Finesse aus, die sich mit der gewohnt guten Verarbeitung um die Anerkennung durch den Fahrer buhlt. Ein ordentliches Platz-Angebot wollten die Japaner den Käufern des neuen NX bieten und schufen dabei einen Innenraum der in seiner Klasse für aufsehen sorgen wird.

Jetzt auch mit Turboschub:

Eher ungewöhnlich, aber genau richtig in der Zeit. Der neue Antriebsstrang der Japaner, der im Lexus NX seine Premiere feiert: Neben den erwarteten Hybrid-System, dass man auch aus dem IS 300h kennt, bekommt der NX als NX 200t einen Vierzylinder-Turbomotor  mit 238 PS. Dieser neue Benziner wird über eine neue 6-Stufen-Automatik an den Antriebsstrang angebunden und sowohl als Crossover mit Frontantrieb erhältlich sein, als auch in einer typischen SUV-Version mit Allradantrieb. Dies gilt auch für den 197 PS starken Hybriden, der mit 120 g CO² je Kilometer zum besonders effizienten und Emissionsarmen SUV wird.

Beiden Varianten gemein soll die angeborene Fahrdynamik sein. Basierend auf einer besonders Verwindungssteifen Karosse und in Zusammenarbeit mit elektronisch geregelten Dämpfern, wird das adaptiv arbeitende Fahrwerk für minimierte Wankneigungen und maximierten Fahrspaß sorgen – soweit die Versprechen der Lexus-Techniker.

Kabellos glücklich:

Neue Technik-Features im Innenraum. Das Premium-Navigationssystem lässt sich über ein neues Touchpad bedienen und im Stadtverkehr wird die 360° Kamera für zusätzliche Übersicht sorgen. Und ganz neu in dieser Klasse: Die Smartphone-Ladeschale die über eine Induktions-Ladung verfügt. Ohne Kabel, einfach das Smartphone einlegen und laden lassen.  Vom Abbiegelicht, zum Pre-Crash-System bis hin zu den üblichen Verdächtigen im Feld der Assistenzsysteme, dem Spurwechselwarner und Totwinkel-Assistenten – der neue Lexus NX fährt mit einem vollständigen Angebot an Komfort- und Sicherheits-Systemen vor.

 

Der Hybrid-NX wird es ab Oktober 2014 geben, der NX200t wird ab Februar 2015 auf dem deutschen Markt angeboten. Die Preise sind bislang nicht bekannt, unter 30.000 € wird jedoch nichts passieren, so meine Vermutung.

Premiere: Mercedes S63 AMG Coupé

Die zwei wichtigsten Werte vorneweg: 585 PS und 900 Nm Drehmoment stecken unter der langen Haube des Mercedes-Zweitürers. Zweitürer, was für eine profane Beschreibung für die erste Krönung des Mercedes-Programms in diesem Jahr:

Mercedes-Benz S63 AMG Coupé

Wer soviel Leistung nicht auf eine angetriebene Achse los lassen will, der bekommt das große Coupé der Schwaben auch mit dem Mercedes-Allradantrieb 4matic. Im Falle des knapp 600 PS Sternenschiffes ist der Allradantrieb eine echte Hilfe. Während das Heckgetriebene S63 Coupé binnen 4.3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprintet, schafft es die 4matic Version sogar in nur 3.9 Sekunden. Beiden Varianten ist die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h.

Mercedes S-Klasse Coupe S63 07 Premiere S-Coupe

Gegenüber dem Vorgängermodell CL 63 AMG wurden die Motorleistung um 30 kW (41 PS) und das Drehmoment um 100 Newtonmeter gesteigert. Dennoch konnte der Kraftstoffverbrauch des S 63 AMG Coupé reduziert werden: Mit einem Wert von 10,1 Liter je 100 Kilometer nach NEFZ gesamt ist der Zweitürer das verbrauchsgünstigste Modell im Wettbewerbssegment. Die Absenkung um bis  zu 0,4 Liter je 100 Kilometer und die Erfüllung der Abgasnorm EU6 zeigen,  dass sich bei Mercedes-AMG Performance, Effizienz und Umweltverträglichkeit keineswegs ausschließen.

One man, one engine“: Motorenproduktion in Handarbeit
Der Biturbo-Achtzylinder des S 63 AMG Coupé wird in der AMG Motorenmanufaktur von Hand montiert – wie im übrigen alle AMG V8- und V12-Motoren.

Das S 63 AMG Coupé mit Heckantrieb verfügt über das AMG Sportfahrwerk auf Basis MAGIC BODY CONTROL. Eine Weltneuheit ist die Kurvenneigefunktion. Damit legt sich das S 63 AMG Coupé ähnlich einem Motorrad- oder Skifahrer in die Kurve. Die auf die Insassen wirkende Querbeschleunigung wird ähnlich der Fahrt in einer Steilkurve reduziert, die Passagiere sitzen satter im Sitz. Speziell auf Landstraßen bietet die neue Kurvenneigefunktion mehr Fahrspaß und Komfort. Ziel ist nicht das Erreichen höherer Kurvengeschwindigkeiten, sondern ein noch angenehmeres Fahrerlebnis.  Die Kurvenneigefunktion lässt sich mit Hilfe des ABC-Schalters als einer von drei Fahrmodi anwählen und ist in einem Geschwindigkeitsbereich von 30 bis 180 km/h aktiv.

Weltpremiere und Markteinführung in 2014
Das S 63 AMG Coupé feiert seine Weltpremiere auf der New York International Auto Show im April 2014. Der Verkauf der 4MATIC Variante beginnt im April, die Variante mit Hinterradantrieb folgt im Juli. Für beide Modelle startet die Markteinführung im September.

 

Genf 2014: Jeep Cherokee, bereits gefahren

In Genf feierte auch der neue Jeep Cherokee seine Premiere. Zum Design des neuen Offroaders hatte ich bereits ein paar Worte gefunden, als dieser im letzten Jahr in New York für den US-Markt vorgestellt wurde. In Genf nun die Europa-Premiere und die Chance den Cherokee noch einmal in echt zu sehen und – noch viel besser als nur anschauen:  Gleich einmal zu fahren.

Häuptling „gekniffenes Auge“ im kurzen Fahrbericht

Jeep Cherokee – der Muffin-SUV

Sie haben dem Beton Hügel den Namen „Muffin“ gegeben. Ein Muffin ist eigentlich ein süßes Hefegebäck und kommt aus dem Land der Dickmacher und süßen Verführungen, den USA. Das trifft sich gut, denn auf diesen Muffin treffe ich nun mit dem Ur-Amerikanischsten aller SUV, dem Jeep Cherokee.  Der Muffin steht auf einem Demo-Gelände eines Genfer-Fiat Händlers. Neben dem Muffin warten noch weitere fiese, beeindruckende und auch unangenehme Hindernisse auf den neuen Cherokee.

Jeep Cherokee Fahrbericht trailhawk 02 Genf automobilsalon 2014

Jeep Territory

Der Cherokee ist der kleine Bruder der „Jeep Grand Cherokee“ und basiert auf der „Compact-Plattform“ des FIAT Konzerns. Kaum zu glauben, aber auch die Alfa Romeo Giulietta steht auf dieser Plattform. Ist der Jeep Cherokee also ein SUV-Blender? Am Ende gar nur ein Halbblut-Indianer? Die Front des Jeep zeigt dank des typischen Kühlergrill noch eine Spur von Jeep-DNA, aber ohne Starrachsen und mit diesen kleinen Leuchten, die vor allem im Falle des Tagfahrlichtes aussehen wie zu gekniffene Augen, wirkt der neue Cherokee doch eher wie ein modischer Lifestyle-SUV. Und deren Fähigkeit für Offroad-Touren ist bekannterweise eher überschaubar.

Der Cherokee. Ein echter Jeep?

Starrachsen fährt heute kaum noch jemand durch die Gegend und der Nutzen von Gleichteilen ist auch nicht immer nur schlecht. Am Ende kommt es auf das Ergebnis an. Der Cherokee bekam unter anderem das neue 9-Gang Getriebe von ZF spendiert. Da wird eine gesonderte Getriebeuntersetzung überflüssig, die Gänge sind weit genug gespreizt um auch für Aufgaben wie „den Muffin“ gewappnet zu sein. Mit den zu gekniffenen Augen des Cherokee visiere ich den Muffin an. Leicht schräg anfahren, die Reifen auf der linken Seite klettern die Bettonfläche hinauf, schon wenige Meter später fährt der gesamte Cherokee in der Schräge. Die Übung am Muffin demonstriert, dass mit knapp 40° Schräglage die Welt zwar merkwürdig schief durch die Winschutzscheibe schaut, der Cherokee aber unbeeindruckt im Standgas um den Muffin herum kriecht.  Der Allradantrieb des Cherokee basiert auf einer „Hang-On-Lösung„, soll aber – und hier nehmen es die Jeep-Kunden ganz genau, der beste Allradantrieb in diesem Segment sein. Denn ein Jeep muss seine Talente abseits der Straße beweisen können.

Der Muffin war nur der Anfang, egal ob es im „Rock-Modus“ des Allradprogramms über einen Steinpfad geht, den man zu Fuß nicht laufen will, über schräg zusammengestellte Baumstämme oder eine Art Wanderdüne die schräg genommen werden muss. Zuerst blickt man steil in den Himmel, dann kippt die ganze Fuhre über den Kamm hinweg. Ein wenig mulmig wird einem in diesem Augenblick durchaus.

Der Cherokee – als Trailhawk mit Allradantrieb und 9-Stufen-Automatik, klettert unaufhaltsam drauf los.  Über fiese Betonpfade die den Cherokee munter von links nach rechts kippen lassen. Dazwischen sind immer wieder 1 bis 2 Räder vollständig in der Luft. Dem Trailhawk-Cherokee ist das egal. Der Allradantrieb leitet die Kraft, dank Bremseneingriff und gesperrter Hinterachse, an die Räder mit Kontakt zum Boden.

Die Kunden in unseren Breitengraden werden sich vermutlich für eines der beiden angebotenen Dieseltriebwerke entscheiden. Zur Auswahl steht hier der bekannte Multijet-Diesel mit 170 PS oder der Basis-Diesel mit 140 PS. Auch im Angebot, der von 3.6 auf 3.2 Liter Hubraum verkleinerte Pentastar V6-Benziner.  Bei der Allradtechnik greift Jeep tief in die Trickkiste und bietet 3 Systeme an. Active Drive I, II und Lock. Die Variante Jeep Active Drive I ist die klassische SUV-Lösung mit einem variablen Allradantrieb, der im Alltag die Hinterachse abkoppelt. Die Versionen Active II und Lock bieten eine Geländeuntersetzung an und im Falle des Jeep Active Drive Lock gibt es auch eine Hinterachsdifferentialsperre. Wer den Cherokee Trailhawk ordert bekommt also ordentliche Offroad-Technik geliefert.

Jeep Cherokee Fahrbericht 16 Genf automobilsalon 2014

„Ain’t no mountain high enough“

Wer die steilen Rampen hinauf fährt, muss auch wieder hinunter. Der Cherokee verfügt optional nicht nur über eine simple Bergabfahrthilfe. Einmal aktiviert lässt diese Hilfe den Cherokee exakt so schnell kriechen, wie der Fahrer per Ganghebel einstellt. 1 km/h, 2 km/h oder schneller. Einmal justiert krabbelt und klettert sich der Stadt-Indianer durch und über die Hindernisse.

Offroad war die Pflicht, Verarbeitung die Kür

Das der Jeep im Gelände der SUV sein musste, der am weitesten kommt, war klar. Hier gab es für die Entwickler des Offroaders – auch wenn man die Plattform des Konzerns nutzen musste – keine Ausreden. Das der Jeep im Innenraum aber nicht nur US-Käufer zufrieden stellt, dass kommt überraschend. Die Verarbeitung im Innenraum wirkt gut, die Materialien wirken sorgfältig ausgewählt und der Gesamteindruck ist auf europäischem Niveau.

Jeep Cherokee Fahrbericht 69 Genf automobilsalon 2014

Fazit:

Am Ende ist der Cherokee ein wenig wie ein Schoko-Muffin. Nicht das man diese Süßigkeit zum Leben bräuchte, aber ab und zu tut es ganz gut, wenn man zum Kaffee so ein Zuckerschock-Dessert bekommt. Und der Cherokee ist im automobilen Bereich ganz ähnlich. In unseren Breitengraden braucht man einen SUV mit echten Talenten ja eher selten, aber wenn es soweit ist – dann will man wissen, dass hinter der Optik auch die richtige Portion Talent steckt.

 

Galerie:

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Der neue Audi TT

Okay, man darf es zugeben. Die Proportionen des neuen TT sind gelungen. Dank des Konzernbaukasten MQB wandern die Achsen weiter nach außen. Innen könnte das ein wenig mehr Platz ergeben, vor allem aber ergibt es äußerlich eine gestreckte Linie. Klare Linien. Sachliche Linien und kaum ein Lidstrich zu viel.

Der Kühlergrill wurde gestrafft, duckt sich flach über den Boden und wandert immer mehr in die Breite. Fast wirkt der neue TT als wäre er das bessere Vorbild der ehemaligen Design-Ikone. Große Lufteinlässe interpretieren die Sprache der Rennstrecke, silberne Diffusor-Elemente wollen die Ernsthaftigkeit dieser Ambitionen mit Nachdruck unterstreichen.

Die Scheinwerfer leuchten dank LED hell in und mit neuer Tagfahrlicht-Grafik. Im Cockpit wurde massiv aufgeräumt und fast meint man, die wichtigste Veränderung wäre im Armaturenträger versteckt.

Doch reicht der neue Fassaden-Anstrich an der Bauhaus-Stil Ikone?

Mitnichten. Bei Audi brennt die Hütte. Der Audi A4 wird auf sich warten lassen (mittlerweile wird Genf 2015 kolportiert), der Q7 wartet auf die Erlösung und auch der A8 wurde im letzten Jahr nur maßvoll aufgefrischt. Das einstige Wunderkind der deutschen Automobil-Industrie schwächelt im Irrgarten der eigenen Normierungen. Führungskräfte-Stühlerücken ist da ebenso wenig hilfreich wie die unsicher wirkende Strategie zum Thema E-Mobilität. Ein Patriarch der am ersten Messe-Tag davon spricht, dass er Tesla nicht ernst nehmen kann, hilft da auch nicht weiter.

So glimmt das Licht des Audi-Messehighlights trotz LED-Technik auf Sparflamme. 

Gerne würde ich die wichtigsten Fakten zum neuen TT auflisten. Dinge die neu sind. Dinge die besonders sind. Dinge die man einfach erwähnen muss. Aber – die Pressemeldung zum TT umfasst 3.626 Wörter und formt diese zu so wertvollen Absätzen wie diesen:

Zitate aus der Pressemeldung zum neuen Audi TT:

Als der Audi TT 1998 in der ersten Generation auf den Markt kam, war er ein Design-Revolutionär – seine streng geometrische, formal geschlossene Formensprache machte ihn zu einer Ikone mit enormer Strahlkraft. Bei der dritten TT-Generation haben die Audi-Designer viele dieser Ideen erneut aufgegriffen und in einen neuen Kontext gestellt, der zugleich dynamisch und facettenreich ist.

Wer Ideen erneut aufgreift, der gibt Ideenlosigkeit zu. Von erschreckender Ehrlichkeit würde ich in diesem Kontext sprechen.

Von oben gesehen, ähnelt die Instrumententafel einer Flugzeugtragfläche eines Flugzeugs; die runden Luftdüsen – ein klassisches TT-Feature – erinnern mit ihrem Turbinen-Design an Triebwerke. Die Ausströmer beinhalten sämtliche Bedienfunktionen der serienmäßigen Klimaanlage beziehungsweise der optionalen Klimaautomatik (Serie beim TTS). Die Regler für Sitzheizung, Temperatur, Ausrichtung, Luftverteilung und Stärke des Luftstroms liegen in ihren Achsenzentren, bei der Klimaautomatik zeigen kleine Displays die gewählte Einstellung an.

Da komme ich nicht umhin, mich zu fragen was der Verfasser dieser Zeilen geraucht hat. Ich bin viel Bullshit-Bingo und PR-Prosa aus Pressemeldungen gewohnt, diese Textpassage ist aber definitiv ein Highlight.

Eine komprimierte Form der Neuigkeiten zu diesem Modell muss ich daher leider schuldig bleiben. Um aus über 3.600 Wörtern die Fakten zusammen zu suchen, fehlt mir schlicht die Zeit. (Hier: Der Link zur Original-Meldung.)

Und so bleiben nach der Premiere des Audi TT viele Fragen offen. 

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Apple kommt im Auto an!

Darauf habe ich lange gewartet! Dabei habe ich gar kein iPhone. Aber was heute von Apple präsentiert wurde zeigt in die vollkommen richtige Richtung. Die nahtlose Integration von Smartphone und dem Multimedia-System im Auto.

Nachdem Google vor ein paar Wochen in Las Vegas eine Kooperation mit Automobil-Herstellern präsentierte und Audi sogleich den Einzug von Googles Betriebssystem Android in die eigene Modellpalette ankündigte, zieht Apple nun nach.

Apple Car Play – Am Beispiel Mercedes-Benz

Aus „iOS in the Car“ wird Apple CarPlay. Eine sinnvolle und intuitiv zu nutzende Verbindung aus dem eigenen Smartphone und dem Multimediasystem im eigenen Auto. Aus der offiziellen Pressemitteilung von Apple gehen eine Menge von Herstellern hervor, die früher oder später eine Unterstützung von CarPlay anbieten wollen. Neben Ferrari und Volvo wird vor allem Mercedes-Benz die Integration von CarPlay in den eigenen Autos sofort anbieten.

Andere Hersteller wie BMW, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar Land Rover, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Citroen, Subaru, Suzuki und Toyota wollen in absehbarer Zeit mit der Integration von Apple CarPlay nachziehen.

Kein wischen am Display bei Mercedes

Mercedes wird CarPlay in Genf am Beispiel der neuen C-Klasse demonstrieren. Allerdings wird man sich vor allem bei Herstellern wie Mercedes-Benz, die bislang keine Touchscreens nutzen, dennoch ein wenig umgewöhnen müssen. Während in Fahrzeugen mit Touchscreen die Benutzung von CarPlay ebenso funktioniert, wie auf dem Handy – per wischen und drücken auf die jeweiligen Apps oder in den Anwendungen – wird man bei Mercedes-Benz den neuen Touch-Controller für die Bedienung nutzen müssen. Ob das bequem und intuitiv ist? Auf dem Automobil-Salon in Genf wird es die erste Möglichkeit zum testen geben!

Nahtlos Integration des Smartphones

Auch wenn die Touch-Gesten vorerst nicht bei allen Herstellern funktionieren, die nahtlose Integration von Smartphone und dem Multimediasystem im Auto wird dutzende von Vorteile bringen. So wird sich Apples Siri per Sprachsteuerung des Fahrzeuges bedienen lassen. Ebenso leicht werden sich Routen planen und dann auf dem Display des Fahrzeuges anzeigen lassen.  Der einfache Zugriff per SIRI auf die eigenen Kontakte, Hörbücher oder Internetradio wird die Nutzung des Smartphones im Auto bedeutend vereinfachen.

Klar dürfte sein, dass nicht alle Apps den Weg vom Smarthpone in das Display des Autos finden werden. Youtube während der Fahrt, oder die Möglichkeit Angry Birds zu spielen dürfte nicht im Sinne des Erfinders sein. Wichtiger ist die Verbindung von Kommunikation und eigener Musik.

Mit Apple CarPlay wird das Multimedia-System des Fahrzeugs nur noch zu einer Schnittstelle die am Ende die eigenen Inhalte, die eigenen Apps präsentiert.

Apple CarPlay

Apply CarPlay wird als Teil des Update in iOS 7 verfügbar sein. Und mit dem iPhone 5, 5s und 5c funktionieren. Da Apple CarPlay bei Mercedes in der neuen C-Klasse noch in diesem Modelljahr laufen soll, dürfte auch das iOS 7 Update nicht weit entfernt sein 😉

Es sieht aus – als müsste ich mir nun doch mal ein iPhone zulegen.

 

Video

Genf 2014: Mercedes-Benz Livestream

Mercedes-Benz Livestream vom Automobilsalon in Genf!

Mercedes-Benz hat in Genf einen großen Auftritt. Neben dem neuen S-Klasse Coupé, wird auch der neue kompakte „SUV“ auf Basis der A-Klasse gezeigt. Den Fahrbericht zum schärfsten GLA, dem AMG 45 mit 360 PS starken Vierzylinder-Turbo konnte ich bereits online stellen. Und wie nicht anders zu erwarten, der GLA 45 AMG rockt den Asphalt.

Live-Programm im Livestream:
  • Montag, den 3. März 2014 ab 18:30, der Livestream von der Mercedes-Benz Media Night. Mit ersten frischen Ausblicken auf die neuen Modelle. Ein einschalten lohnt sich.
  • Dienstag, den 4. März 2014 ab 10:30, der Livestream direkt aus Genf. Von der Mercedes-Benz Presse-Konferenz.
  • Um 14:15 dann der Mercedes-Benz „Experten-Talk“ zur neuen Mercedes-Benz S-Klasse
  • Um 14:45 gibt es einen „Experten-Talk“ zur Zukunft der Mobilität.

Ein volles Programm und gute Gründe um sich den Livestream nach Hause, oder ins Büro auf den Bildschirm zu holen!

Genf 2014: KIA präsentiert den Stinger GT4 und den Soul EV

Mit zwei Premieren für Europa wartet der koreanische Automobilhersteller KIA in Genf auf.

KIA GT4 Stinger und KIA Soul EV

Kia Soul EV

Der Soul ist ein kompakter Crossover aus der Modellpalette der Koreaner. EV steht für „Electric Vehicle“ und damit wird klar, KIA zeigt das erste eigene Elektroauto. Und der Soul EV soll keine Machbarkeitsstudie bleiben, sondern wird bereits im Herbst 2014 auf dem deutschen Markt erhältlich sein.

Die Power des Soul stammt von einem 110 PS starken Elektromotor mit 285 Nm. Die Kraft gelangt, wie beim Benziner-Soul auf die Vorderräder.  Die Energie für den E-Motor speichert der Soul in einer Lithiumionen-Polymer Batterie. Die Reichweite gibt KIA mit bis zu 200 Kilometern an.

 

KIA GT4 Stinger 15 Detroit NAIAS 2014

KIA GT 4 Stinger

Seine Weltpremiere erlebte er in Detroit, jetzt kommt das Concept eines rassigen Sport-Coupés auch nach Europa. Der GT4 Stinger wurde vom kalifornischen KIA-Designteam gezeichnet und soll die Möglichkeiten eines sportlichen 2+2 Sitzers aufzeigen. Ein 2 Liter großer Vierzylinder-Turbomotor sorgt für 315 PS Leistung, die Kraft wird via Sechsganggetriebe in Richtung Hinterachse geschickt.

Meinung: Eine Serienfertigung kann ich mir gut vorstellen, denn Kia / Hyundai brauchen einen Nachfolger für das Hyundai Genesis Coupé. Warum dann nicht auch eine Variante für KIA bauen? Wenn er nur halb so rassig wird, wie das GT4 Stinger Concept, dann ist der Erfolg gewiss.

 

 

Genf 2014: Škoda Octavia Scout

Mehr Freiheit, vor allem mehr Bodenfreiheit. Der neue Octavia Scout den Škoda auf dem Genfer Automobilsalon im März erstmalig der Öffentlichkeit zeigt, bekam nicht nur einen rustikalen Offroader-Look verpasst, sondern auch mehr Bodenfreiheit.  Mit einem Plus von 3.3 Zentimetern wird der Octavia Scout nicht zum Geländewagen, aber für Ausflüge in die wilde Welt hinter dem nächsten Nah-Erholungsgebiet dürfte es ausreichen.

Škoda Octavia Scout

Den Octavia Scout gibt es nur in der Combi-Version, so wie dieser zum Beispiel vor kurzem auch im Blog einem ausgiebigen Test unterzogen wurde. (Fahrbericht Škoda Octavia TDI 4×4 Combi)

Natürlich hat der Scout Allradantrieb an Board, nur so macht die Offroad-Optik wirklich Sinn. Die 4×4-Technik basiert hierbei auf der aktuellen Haldex 5-Generation des Mutterkonzerns. Für den neuen Scout haben die Techniker aus Tschechien die Zugkraft und die Steigfähigkeit des Allradlers verbessert.

Der Octavia Scout darf bis zu 2.0 Tonnen an den Haken nehmen und räubert dank größerer Böschungswinkel durch anspruchsvolleres Gelände als der normale 4×4 Combi. Den Scout bietet Škoda mit drei Motoren an. Zwei Diesel mit 150 PS oder 184 PS und einem 180 PS starken Turbo-Benziner.  Die „simply clever“ Details der anderen Škoda hat der Scout natürlich auch an Board.

Was er kostet und ab wann er beim Händler steht? Nach der Messe in Genf sind wir schlauer!

 

Neuer Audi S1 – Schall und Rauch

231 PS in einem Kleinwagen, dazu ein Allradantrieb der seine Kraft variabel verteilen kann – das klingt nach einer puren und ehrlichen Fahrspaß-Garantie.  Audi bringt genau diese Mischung nun auf die Straße. Der 84. internationale Automobil-Salon Genf wird die Bühne für den kleinen Powerhobel bieten.

AUDI S1 – Legendenbildung

Liest man sich die euphorischen Artikel zur Präsentation des kleinen Kraftkubus durch, dann scheint die Faktenlage klar zu sein. Audi präsentiert mit dem S1 einen sympathischen Sportler auf den alle nur gewartet haben.

Audi S1? Klingelt es bei diesem Namen?

Für die jüngeren unter uns: Der Audi S1 war in den 1980er ein Rallye-Fahrzeug der Gruppe B. Kategorisch für diese Fahrzeuge war die brutale Leistung, unvorstellbare Traktion und im Falle des Audi sorgte man mit einigen Erfolgen, vielen geilen Rallye-Momenten und begnadeten Rennfahrern für eine Legendenbildung der besonderen Art.  Die Audi PR-Abteilung nutzt diese Geschichte um mit dem Namen S1 nun die Brücke zu schlagen, vollmundig steht in der PR-Mitteilung:

Ein großer Name kehrt zurück … der permanente Allradantrieb quattro und das aufwendig überarbeitete Fahrwerk bringen die Kräfte souverän auf die Straße. Mit ihrer Dynamik setzen sich der Audi S1 und der S1 Sportback an die Spitze ihrer Klasse

Abwarten – lautet die Devise

Audi S1 05 Premiere in Genf

Wer sich dieses Video anschaut, der wird sich fragen – wie clever war die Idee, den kleinen und sicher sportlichsten A1 nun S1 zu nennen?

Mit dem Ur-Tier der wildesten Rallyezeit hat der neue S1 nichts gemeinsam. Sicher, beide haben Turbomotoren und beide haben Allradantrieb, aber die Ähnlichkeiten hören beim Namen bereits auf. Womit ich die an sich sportliche Orientierung, des Sport-A1 nicht in Frage stellen will. Nur musste es wirklich das „S1“ sein?

In meinen Ohren klingelt der fulminante Sound des Fünfzylinders wenn man von S1 spricht.  Kein Konzernmotor, selbst dann nicht, wenn er 1 PS mehr auf die Rolle stemmt, als im sportlichsten Golf GTI, dem GTI Performance.

Audi A1 – der Sportliche

Mit 231 PS aus seinem Zweiliter-Turbovierzylinder gehört der neue Audi S1 schon zu den besonders gut motorisierten seiner Klasse. Nein, andersherum. Er führt diese Klasse gleich einmal an. Selbst der Mini-Cooper Works muss mit weniger Leistung auskommen. Und ohne Allradantrieb.  Und auch beim Top-Speed zieht der kleine Audi mit Tempo 250 über die Bahn und lässt dabei alles andere hinter sich. Es scheint als wären die technischen Daten – die Zutaten für den kleinsten S-Sportler von Audi wirklich gut gewählt. Ein kraftvoller Motor – mit 370 Nm steht genug Kraft zur Verfügung um ordentlich anzuschieben – dazu ein variabler Allradantrieb.

In 5.8 Sekunden auf 100 km/h

Es geht ordentlich voran im neuen S1. Auch wenn ich Zweifel anmelde ob der Namenswahl. Damit von der Leistung nicht nur Schall und Rauch übrig bleiben, radiert sich der kleine Wilde über alle vier Räder in Richtung Horizont. Der S1 soll dies in 5.8 Sekunden schaffen, der S1 Sportback in 5.9 Sekunden.

Und auch wenn viel Leistung üblicherweise viel Kraftstoff erfordert – Audi gibt einen NEFZ-Normverbrauch von 7.0 (7.1) Litern auf 100 Kilometern an.

Audi S1 06 Premiere in Genf

Den Audi S1 wird es nicht mit dem DSG-Getriebe geben, sondern nur mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Das wird den ein oder anderen überraschen, die Herzen von sportlichen Autofahrern aber höher schlagen lassen. Bei Audi spricht man davon die Kraft souverän auf die Straße zu bringen. Damit dies auch bei Kurvenfahrten und unter vollem Einsatz der Leistung gelingt, haben die Audi-Techniker das Fahrwerk massiv angepasst. Neben neuen Schwenklagern an der Vorderachse und angepasster Feder-Dämpfer-Abstimmung (variabel) wurde die hintere Spur schmaler, ein Trick um dem Fahrzeug das untersteuern abzugewöhnen. Denn mit dem dicken Vierzylinder-Turbo mit zwei Liter Hubraum, dürfte der S1 ordentlich Kilos auf die Vorderachse wuchten.   Die Funktion einer mechanischen Differentialsperre übernimmt die elektronische Stabilitätskontrolle ESC, die eine „radselektive Momementsteuerung“ initiiert.  Echten Sportfahrern dürfte eine mechanische Differentialsperre lieber gewesen sein. Im Zusammenspiel mit der Lamellen-Kupplung für den Allradantrieb dürfte die Abstimmung aber nicht ganz ohne sein. Das einpacken des bekannten Hang-On Allradantriebes und die Nutzung des ESC als virtuelle Differentialsperre war da vermutlich deutlich einfacher und vor allem auch günstiger zu realisieren.

Das Optik angeschärft wurde dürfte niemand überraschen. Positiv ist, die ganz harte Packung – den großen Dachspoiler zum Beispiel, gibt es nur wenn man das optionale Quattro-Exterieurpaket wählt. LED-Rückleuchten und Xenon-Licht an der Front, fette Seitenschweller und 17 Zoll Leichtmetallfelgen bekommen alle S1 in Serie.

Den Audi S1 wird es im zweiten Quartal zu den Audi-Händlern verschlagen und er beginnt preislich bei 29.950 € für den Audi S1 und 30.800 € für den Audi S1 Sportback.

 

Stimmen zum Audi S1

Das Echo unter den Autobloggern ist groß und überall wird er gefeiert. So wird Tom nach der Ankündigung des S1 bereits „schwach“ und steht gerne für eine Testfahrt bereit.  Sebastian macht sich zurecht Gedanken über die elektronische Differentialsperre.  Kollege Rild wird die Hose zu eng.

Genf 2014: Suzuki Celerio

Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Vermutlich der Leitsatz für die Entwicklung und Gestaltung des neuen SUZUKI Celerio. In Genf – auf dem 84. Automobil-Salon wird er seine Europapremiere feiern.

Der als Weltmodell angekündigte Celerio feierte seine Weltpremiere auf der 12. Auto Expo in Neu Delhi. Auf dem Autosalon in Genf zeigt der japanische Kleinwagenspezialist die europäische Version des Kleinstwagens. Der Suzuki Celerio soll viel Platz auf kleinstem Raum bieten und will mit besten CO2-Werten glänzen.

Mehr Informationen gibt es erst in Genf.

Genf 2014: Der Cactus von Citroën

Update: So fährt sich der Cactus mit dem 82 PS Dreizylinder(klick)

Die trauen sich was die Franzosen. Mit dem Cactus bringt Citroën einen Lifestyle-Kompakten, der so ein wenig Crossover- und SUV-Style in die Klasse der Kompakten bringt. Doch weder SUV, noch klassischer Kompakter will der Cactus sein.

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Citroën – Der Cactus besticht Genf mit Sympathie

Der Cactus auf Basis des Citroën C4 will eine sympathische Alternative im Segment der Kompakten sein, ein Modell entstanden aus der Symbiose von Nutzwert und Ästhetik. Ein hoher Anspruch. Doch Citroën will diesen Anspruch durch die Verwirklichung dessen, was für die Menschen wirklich wichtig ist, erfüllen.

Das radikale Design, die Umsetzung von frischen Ideen, der Cactus soll ein Auto sein in dem sich die Menschen wohl fühlen.

Airbumps

Mit Luft gefüllte Kunststoffpolster dienen nicht nur einer ungewöhnlichen Optik, sie wollen auch das Fahrzeug vor kleinen Remplern schützen. Parkplatzkratzer und Dellen wie sie in der Stadt üblich sind, sollen von den „Airbumps“ vermieden werden. Eine interessante Idee, die Design und Nutzwerk in Einklang bringt.

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Leichtgewicht

Citroën spricht von fast 200 Kilogramm Gewichtseinsparung beim Cactus. Und das obwohl der Cactus auf dem C4 basiert und keine vollständige Neu-Entwicklung ist. Erreichen will man das unter anderem durch Verzicht. Der Verzicht auf einen Schalthebel dürfte nicht auf der Waage aufgefallen sein, aber fehlende Fensterheber in der zweiten Reihe. Oder eine simple Rücksitzbank bei der die Lehne nur vollständig umgeklappt werden kann.

Der Schalthebel wird im übrigen von Knöpfen ersetzt. Ungewöhnlich – aber eben typisch „französisch“. Da gehört „anders sein“ durchaus zum „normal sein“.

Auf den Cactus freue ich mich auf jeden Fall – in Genf wird er seine Premiere feiern und ich hoffe er bringt frischen Wind in die Klasse der Kompaktwagen.

Experten-Talk: Die neue Mercedes-Benz V-Klasse

Mit der neuen V-Klasse kehrt Mercedes-Benz vom Viana und Vito zurück in die Namensgebung der PKW-Klassen. Ein deutliches Zeichen wo man den Van in der Zukunft sieht. Weg vom Handwerker- und Lieferanten-Image, hin zum Familien-Van, zur Großraum-Reiselimousine.

Mercedes-Benz gab mir, wie bereits bei der C-Klasse, die Möglichkeit einen Experten-Talk führen zu können. Meine Gesprächspartner waren Dr. Benzinger, der Projektverantwortliche für die V-Klasse und Kai Sieber, der Leiter des Exterieur-Designs für die Mercedes-Benz Trucks und Vans.

Mit Vor Ort waren auch andere Blogger, darunter die immer „bestens“ informierten Kollegen vom Mercedes-Benz Passion Blog und auch die weibliche Sicht der Dinge wurde berücksichtigt, mit Lisa von hyyperlic.com.  (Von ihr stammt auch das Titelbild zum Artikel! – Danke Lisa.)

 

V-Klasse – Expert-Talk

Wie bereits zur neuen C-Klasse, gibt es auch von der Premiere der neuen V-Klasse von Mercedes-Benz einen Live-Talk mit Experten.

 Am 30.01. 2014 – ab 20:50 „live“

Der Expert Talk zur neuen V-Klasse:

Weltpremiere V-Klasse im Stream:

Detroit 2014 – BMW M4

Ob mit zwei oder vier Türen – bei BMW macht das in der super-sportlichen Mittelklasse nun einen Unterschied beim Namen aus. Der Viertürer bleibt beim klassischen M3 und das neue Coupé der Münchner wird M4 genannt.

Detroit 2014 – Premiere auf der NAIAS – das sportliche Duo der Bayern

BMW M4 – Galerie aus Detroit

Was die Fotos nicht sagen: Der neue BMW M4 (und auch der M3) haben ein 431 PS starkes Reihensechszylinderherz bekommen. Binnen 4.1 Sekunden katapultiert sich der BMW M4 aus dem Stand auf Tempo 100.

Beim Leergewicht haben die Bayern allerdings mit 1.497 kg, weniger eingespart – als ich das persönlich erwartet hätte.

 

Mercedes-Benz C-Klasse W205 – Weltpremiere Detroit

Beim traditionellen Neujahres-Empfang von Mercedes-Benz in Detroit, am Vorabend der North American International Auto Show, gab es auch die erste Weltpremiere des neuen Jahres.

Die neue Mercedes C-Klasse

Alle wichtigen Informationen zur neuen C-Klasse findet man im Spezial – Live vom Vorabend, nur neue Fotos:

Vergesst nicht: Eure Fragen – zur neuen C-Klasse – könnt ihr mir schicken! Der Experten-Talk läuft morgen um 21h Ortszeit in Deutschland im Web. Bis 18h deutscher Zeit klappt es noch, dass ich auch Eure Fragen mit in den Talk nehme! Alles Infos zum Experten-Talk — klick hier — !