Suzuki Baleno – Bis Ende März billiger

Mit 1.800 Euro Rabatt ist bis Ende März der Suzuki Baleno zu haben. Der Basispreis für den fünftürigen Kleinwagen beläuft sich dann auf 12.000 Euro. Die Ausstattung umfasst unter anderem Klimaanlage, LED-Tagfahrlicht und sechs Airbags, für den Antrieb sorgt ein 66 kW/90 PS starker 1,2-Liter-Vierzylinderbenziner. Der Preisnachlass gilt auch für die anderen Motor- und Ausstattungsversionen. In der Top-Variante wird der vier Meter lange Japaner von einem Dreizylinder-Turbobenziner mit 82 kW/111 PS angetrieben, ab Bord sind unter anderem Klimaautomatik, Xenonlicht und Tempomat. Der Preis startet bei 15.800 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

Fiat 500 – Preisvorteil im Advent

Mit einem Rabatt bis zu 2.500 Euro wird bis Ende des Jahres der Fiat 500 angeboten. Günstigstes Modell ist die Einstiegsvariante „Pop“ für 10.990 Euro, die unter anderem über Klimaanlage, Radio und Multifunktionslenkrad verfügt. Dazu gibt es eine zweijährige Anschlussgarantie zusätzlich zur üblichen Herstellergarantie gleicher Dauer. Das Angebot gilt bis Ende Dezember für sofort lieferbare Lagerfahrzeuge. (Holger Holzer/SP-X)

Opel gewährt Rabatt auf Astra, Corsa & Co. – Prämiensparen

Opel will anscheinend Lagerbestände abbauen und gewährt deshalb Käufern von sofort verfügbaren Neuwagen noch bis zum 23. Mai 2016 einen Rabatt von bis zu 3.500 Euro. Der Preisnachlass wird laut Opel sowohl auf Lager-, Vorführ- als auch Direktionswagen gewährt. Bei den Baureihen werden Astra, Adam, Corsa, Karl, Meriva, das Kompakt-SUV Mokka sowie der Familien-Van Zafira Tourer genannt.

Den Rabatt gewährt Opel unabhängig von der Finanzierungs-Variante. Ob per Bankkredit, geleast oder in bar bezahlt erhalten die Kunden also die bis zu 3.500 Euro, allerdings nur so lange der Vorrat reicht. Eine Auszahlung dieser Summe ist übrigens nicht möglich.

Die Rabatt-Aktion wird als Sieger-Prämie von Opel beworben. Der Hintergrund: In jüngster Zeit hat Opel einige renommierte Autopreise gewonnen, wie zum Beispiel das „Goldene Lenkrad“ für den neuen Astra. Diesen und andere „Siege“ nehmen die Rüsselsheimer zum Anlass für ihre Rabatt-Aktion. (Mario Hommen/SP-X)

Suzuki SX4 S-Cross – Bis zum Sommer mit Rabatt

Zum Aktionspreis von 16.990 Euro bietet Suzuki aktuell das Kompakt-SUV SX4 S-Cross an. Die Ausstattung umfasst unter anderem sieben Airbags, Klimaanlage und CD-Radio. Unter der Haube arbeitet ein 1,6-Liter-Benziner mit 88 kW/120 PS, der ausschließlich die Vorderräder antreibt. Der Sonderpreis gilt bis Ende Juni, offiziell steht die Einstiegsvariante des Fünfsitzers mit 19.490 Euro in der Preisliste.

News: Renault Zoe – 5.000 Euro Rabatt auf Elektroauto

Zum Basispreis von 16.500 Euro ist bis Ende Juni der Elektro-Kleinwagen Renault Zoe zu haben. Das entspricht einem Nachlass auf den Listenpreis in Höhe von 5.000 Euro. Zusätzlich fallen allerdings monatliche Kosten für die Batteriemiete in Höhe von mindestens 49 Euro an.

Mit der zeitlich befristeten Aktion für Privatkunden sinken die Anschaffungskosten für den Fünfsitzer auf das Niveau des beim Platzangebot vergleichbaren Renault Clio mit guter Ausstattung und einem Motor aus dem mittleren Leistungsbereich.

Der fünftürige und viersitzige Kleinwagen Zoe landete im vergangenen Jahr mit knapp 1.500 Neuzulassungen auf Rang drei der deutschen E-Auto-Bestsellerliste, hinter BMW i3 und Smart Fortwo ED. Für den Antrieb sorgt ein 65 kW/88 PS starker Elektromotor, die Reichweite gibt der Hersteller mit 210 Kilometern an.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Durchschnittlich 16 Prozent Rabatt bei Autokauf im Internet

ADAC testet zwölf Neuwagenvermittlungen und vergleicht die Preisnachlässe mit Händlerrabatten / Handel zwar etwas teurer, aber auch flexibler

Wer sein neues Auto über Neuwagenvermittlungen im Internet bestellt, zahlt durchschnittlich nur rund fünf Prozentpunkte weniger als beim Vertragshändler. Das hat ein aktueller ADAC Test von zwölf Internetportalen ergeben, bei dem Preisgestaltung, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit überprüft und die Rabatte mit denen der Händler verglichen wurden. Während die Online-Vermittlungen im Schnitt rund 16 Prozent Rabatt gewährten, belief sich der Preisnachlass der Händler auf etwas mehr als elf Prozent.

Testsieger mit dem Gesamturteil „sehr gut“ wurde der Neuwagenvermittler „autohaus24.de“. Punkten konnte das Portal in erster Linie mit einem ansprechenden und leicht zu bedienenden Internetauftritt, einem schnellen Service und dem Preisnachlass, der mit nur einer Ausnahme bei allen Fahrzeugen über dem Durchschnitt lag. Acht Portale schnitten „gut“ ab, eines mit „ausreichend“. Zwei Anbieter sind mit der Wertung „mangelhaft“ und „sehr mangelhaft“ durchgefallen. Testverlierer ist „airportcars24.de“: Hier waren die Rabatte für alle Fahrzeuge im Test weit unter dem Durchschnitt, die Webseite unübersichtlich und umständlich zu bedienen, der Service nicht kundenorientiert.

Auffallend: Einige Internetportale lockten mit hohen Rabatten, die bis zum Ende der Konfiguration kräftig schrumpften. Außerdem wurden bei den Neuwagenvermittlungen zusätzliche Kosten fällig, etwa für die Abholung des Fahrzeugs oder die Lieferung an einen vom Kunden gewünschten Ort. Beim Vertragshändler hingegen konnte man bis zum Abschluss des Kaufvertrags handeln. Mit dem höheren Online-Rabatt konfrontiert, waren viele Verkaufsberater im Test zu weiteren Zugeständnissen bereit – entweder in Form eines zusätzlichen Rabatts oder von kostenlosen Zugaben wie Fußmatten oder Verbandskasten.

2013_8_22 - Internetportale Neuwagenkauf Rabatte_184376

Entscheidend für den Kauf im Internet sollte allerdings nicht allein der günstigere Preis sein. Denn insgesamt waren im Test durchaus auch Mängel festzustellen. So enthielten zum Beispiel die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aller Portale juristisch unwirksame Klauseln oder sie waren unvollständig. Unabhängig davon gilt beim Internet-Kauf ein zweiwöchiges Widerrufsrecht.

Die Internetseiten der zwölf allgemein zugänglichen Neufahrzeugvermittlungen hat der ADAC Ende Mai 2013 untersucht. Die Test-Käufer interessierten sich jeweils für einen BMW 320d, Fiat MyPanda, Nissan Qashqai, Opel Corsa und VW Golf, deren Konfiguration vorab genau festgelegt war, und verglichen das Angebot mit dem von Vertragshändlern der fünf Marken in zehn deutschen Großstädten.

Der edle Golf aus Ingolstadt

Audi A3 – Fahrbericht – Kurzform

Schlagwort: MQB

MQB steht für „Modularer Querbaukasten“ und beschreibt die neue Plattform-Technik im Haus Volkswagen und den Konzern-Töchtern.  Der MQB wird mit dem neuen Audi A3 erstmalig als Konstruktionsgrundlage verwendet und wird in der Zukunft für über 30 Modelle aus dem Konzern-Baukasten der Wolfsburger und der hübschen Töchter das Fundament der Entwicklung bilden.  Mit der breiten Verwendung des MQB-Baukasten wird der Konzern Stückkosten und Einmal Aufwendungen im Bereich von 20% senken können.

blog-carneoo-audi.jpg
Aktuell sogar bis zu 22.75 % Rabatt auf den neuen AUDI A3 !!!

Damit bildet der MQB den strategischen Schlüssel für die vielfältige Anzahl an Modellen im Konzern und der Möglichkeit auch Nischen- und Nischen-Nischenmodelle mit geringer Stückzahl fertigen zu können, ohne hierfür einen Verlust zu kalkulieren. MQB steht für 20 % mehr Effizienz in der Fahrzeug-Fertigung des Konzerns.

Audi A3 Präsentation Mallorca

Schlagwort: Premium

Premium. Das Lieblings-Schlagwort von Marketing-Experten und Profi-Verkäufern, wenn es darum geht, etwas hochpreisiges an den Mann (oder die Frau) zu bekommen, dessen Vorteil oder Nutzen nicht sofort auf der Hand liegt.

Premium kostet halt ein wenig mehr, weil und so lautet die Erklärung: Das Produkt mit diesem Prädikat deutlich höhere Qualitätsansprüche erfüllt. Im Automobil-Bereich erfüllt das Prädikat: „Premium“ für mich, wenn eine Marke den Faktor des „sich wohlfühlens“  vollends erfüllt hat. Haptisches Feedback der Finger und der olfaktorische Einfluss von Leder und besonderen Werkstoffen wie Echt-Holz, Glas oder Keramik im Innenraum sind hier die am schnellsten benannten Punkte.

Premium bleibt jedoch ein weicher Begriff und sollte durch Beispiele und Alleinstellungsmerkmale von besonderer Güte unterstrichen werden.

Audi A3 Mallorca rückansicht

Bodywork: „Athlet mit gutem Geschmack.“

Dank der neuen MQB-Plattform des Mutter-Konzerns, bekommt die Kompaktwagenklasse aus Ingolstadt und später dann auch die aus Wolfsburg, ein sportiveres Grunddesign. Kürzere Überhänge und ein längerer Radstand sorgen für eine gestreckte Linienführung mit Spannungs geladenen Design-Spitzen. Die Tornado-Linie – im Prinzip eine zu tief hängende Schulterlinie – spannt als Sichtkante die flachen und weitläufigen Blechformen und lässt das Auge an einer Linie um das Fahrzeug herum wandern.

Oberhalb des Schwellers formt eine Spannungslinie die Taille und lässt den unteren Karosserie-Teil, zwischen den Radhäusern, mit Kraft und sportiver Eleganz als Ausdruck der Leistungsfähigkeit in Erscheinung treten.

Das sportive Design wird bestätigt durch das – erstmalig bei Audi – gesenkte Fahrzeuggewicht innerhalb eines Generationenwechsels – Minus 80 Kilogramm, das ist ein guter Anfang und der richtige Schritt.

Audi A3 - Innenraum Qualität

Powerhouse: „Leistung ist keine Sünde!“

Aktuell bringt Audi eine überschaubare Zahl von Motoren an den Start. Mit einem 122PS TFSI-Vierzylinder geht es los, das Leistungs-Ende der Benzin-Motoren bildet am Anfang der 180PS 1.8 Liter TFSI Motor. Für die Diesel-Fraktion endet die Auswahl derzeit beim 2.0 TDI mit 150PS. Audi hat jedoch bereits weitere Versionen angekündigt. So bildet die Basis im Herbst ein 1.2 TFSI Benzin-Motor und für die Diesel-Faktion wird es einen besonders sparsamen 1.6 Liter TDI mit 105PS geben.

Wirklich interessant für eine große Käuferschicht dürfte der 140PS starke 1.4 TFSI mit Zylinderabschaltung werden.  Dieser Motor ist in der Lage, trotz seiner süffisanten Leistungsausbeute von 140PS und dem breiten Drehzahlband – in definierten Drehzahlbereichen – 2 seiner 4 Zylinder ab zu schalten und so nicht nur innere Reibung zu sparen, sondern auch Kraftstoff.

Sportfreunde bleiben selbst beim 180PS starken TFSI derzeit noch auf der Strecke. Sowohl mit DSG als auch manuell geschaltet, ist der aktuelle 180PS TFSI Motor viel mehr ein solider Allround-Motor, als ein Sportmotor. Die sportlichen Versionen haben derzeit noch viel Platz sich zu entfalten. 230PS und mehr sollten für die Zukunft bereits in der Planung sein.

Audi hat dem neuen A3 eine umfangreiche Revitalisierung des Standard-Antriebskonzeptes mit Frontmotor und Frontantrieb zu kommen lassen. Dank der Möglichkeit von dynamischen Einstellungsmöglichkeiten an Lenkung, Gaspedal und Dämpfung – kann man sowohl mit Hut, als auch mit Ray Ban Sonnenbrille, den Fahrspaß am Auto finden, den man sucht.  Vorbei damit auch die Zeiten der stuckrigen, weil zu sportlich hart abgestimmten Vorderachse. Eine Prima Balance aus sportiver Lust und entspannendem Komfort.

Audi A3 - Innenraum - Tornado-Düsen

Lifestyle: „5-Sterne Premium, oder doch nur Business as usual?“

Er ist die Benchmark.  Mag er fahrdynamisch noch ein wenig hinten anstehen, was die Verarbeitung und die Materialwahl im Innenraum angeht, so ist der neue Audi A3 schlicht die Benchmark, die Hürde der Hürden, das obere Ende der Skala – der Audi A3 ist nicht „ein“ Premium-Kompakter.

Der neue Audi A3 ist DER Premium-Kompakte im Golf-Segment.

Ein Basis-Modell für den avisierten Preis von 21.600€ stand leider nicht zu Testfahrten zur Verfügung und bei keinem der Modelle war der Gesamtpreis benannt – aber, da Audi den Konfigurator bereits online gestellt hat, habe ich einfach mal ein wenig „konfiguriert“ und bin nun sicher: Auch bei Audi wird weiterhin der „richtige Spaß“ am Premium-Kompakten erst bei 30.000 € aufwärts los gehen.

Dann aber richtig. Die gezeigten Kombinationen aus roten S-Line Modellen mit schwarzer Leder-Ausstattung macht in der Tat ebenso viel Lust auf den Premium-Einstieg, wie die Gletscherweißen Modelle mit brauner Lederhaut für den Innenraum.

Wenn Auto fahren mehr als ein notwendiges Übel ist, dann sollte es doch auch richtig schön Spaß machen – oder? Wer mehr als „nur einen Kompaktwagen“ kaufen will – der kann sich einen Premium-Kompakten kaufen. Der Audi A3 gehört nicht nur dazu, was die Haptik angeht – ist er die Nummer 1.

Audi A3 auf Mallorca

Haptik? Sie baden gerade Ihre Hände darin.

Schalter, Module, Elemente – die Finger fühlen weiches Leder, kaltes Metall, sensibles Kunststoff. Nichts klappert – alles klickt oder rastet,  nur mit der subtilen Eleganz der Oberklassen-Wertigkeit im Innenraum alleine, kann der A3 die Insassen begeistern. Da muss man noch keinen Meter gefahren sein.

Der Audi hat eine einfache Antwort auf die Frage, was bei ihm „Premium“ ist: Er fordert auf, seinen Innenraum mit geschlossenen Augen zu erkunden.

Audi A3 auf Mallorca präsentationDie Rechnung bitte:

21.600€ soll der Einstieg mit dem noch nicht lieferbaren 1.2 TFSI Motor sein. Wer Premium-Kompaktmodelle sucht und vom Audi A3 gefunden wird – dürfte die niedrige 20.000er Klasse schneller verlassen haben, als der 1.8 Liter TFSI aus der in Serie lieferbaren Start/Stopp Automatik aufwacht.

Unterhalb der  30.000€ Grenze wird vermutlich kein Kaufvertrag unterschrieben, sucht der Käufer den Faktor „Premium“ in seinem neuen Kompaktmodell. Das ist bei anderen Herstellern in dieser Klasse nicht anders – 70€ für den beleuchteten Make-Up Spiegel in den Sonnenblenden zu verlangen zeugt allerdings von einiger Selbstüberschätzung in Ingolstadt. (Nur in der Ambiente Ausstattung bereits Serie!)

Der Käufer wird es schlucken und bis zur Auslieferung bereits vergessen haben.

 

Zwei Sätze zu:

..dem Design:

Verkürzte Nase, längerer Radstand und hierzu eine spannungsgeladene Seitenlinie die trotz allem nicht überladen wirkt. Der neue Audi A3 wird von vielen nicht sofort als neu erkannt – was man mit progressivem Design entschuldigen kann, könnte auch mangelnder Mut sein.

..dem Image:

Die Hüte und Hosenträger sind bei Audi schon lange verschwunden. Es bleibt alleine die Frage ob eine Marke mit dem Anspruch an die Klassen-Benchmark, die gesamte Breite vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine glaubhaft abdecken kann, wenn das wichtigste Modell am Ende nur ein Golf im eleganteren Blechkleid ist.

.. der Effizienz:

Weniger Gewicht ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu sparsameren Automobilen. Bei Audi wird die Karosserie-Diät unterstützt durch so clevere Motoren wie den neuen 1.4 TFSI mit 140PS und Zylinderabschaltung.

..dem 180PS TFSI-Motor:

Der Sprung zwischen dem 140PS 1.4 TFSI mit Zylinderabschaltung und dem 180PS TFSI war subjektiv nicht besonders groß – der 1.8 TFSI wirkte zugeschnürt und eingebremst in seinem Elan.

Fazit: „Alles Premium?“

Ein neues Modell über eine Strecke von weniger als 200km zu fahren, kann nur ein erster Eindruck sein. Im Falle des kleinen Audi mit dem großen Kühlergrill wird bereits nach wenigen Stunden klar: Hier fährt einer, der meint es ernst mit seinem Führungs-Anspruch an die Premium-Kompaktwagenklasse. Das überschaubare Angebot an Motorisierungen zum Start, wird die Begeisterung der Kunden für den neuen A3 nicht weiter belasten – zumal eine Ausbau des Motorenprogramms bereits angekündigt ist.

Im Innenraum sind die Ingolstädter, was den eigenen Anspruch darstellt die Premium-Benchmark zu sein, am Ziel angekommen. Fahrdynamisch bleibt Luft nach oben. Aktuell noch zu viel Luft.

 

Seite 2 – der HONDA CR-V im Fahrbericht

Seite 2 des Fahrberichts über den Honda CR-V: [Zum Anfang]
Während der CR-V durchaus als sportlich gestaltet zu bezeichnen ist, die Größe alleine sorgt für Probleme beim Parken – oder? Und ein so hohes Fahrzeug, dass schluckt doch bestimmt viel Sprit?

Der Testwagen war ein 2.2 Diesel mit 150 PS und einer 5-Gang Automatik. Dank der Rückfahrkamera und der  hohen Sitzposition ist der CR-V gut zu überblicken.   Die großen Seitenspiegel helfen beim Rundumblick und das vordere Ende der Motorhaube lässt sich gerade noch so abschätzen – dennoch, wer den CR-V häufig in enge Parklücken zirkelt, der vermisst vermutlich die Abstands-Parkpiepser in der vorderen Stoßstange. Diese bietet Honda gegen Aufpreis von gur 400 € an – ich empfehle diese Investition ganz klar.

Der Verbrauch

10 Liter Diesel auf 100 km, das sehe ich bei SUVs noch immer als „normal“ an. Vor allem dann, wenn ein Automatikgetriebe für den Antriebskomfort dient und man viel in Städten unterwegs ist, oder flott über die Autobahn huscht.  Der in „Passion Red Pearl“ lackierte Testwagen war nicht nur mit dem 150 PS großen Diesel, sondern auch mit einem Automatikgetriebe und Allradantrieb zum Test gekommen.  Und dennoch – Werte um die 9 Liter bekommt nur, wer gnadenlos hektisch zwischen Bremse und Gaspedal umherspringt. Im guten Schnitt lassen sich deutlich weniger als 8 Liter realisieren und wer auf einer langen Autobahn-Etappe den Tempomaten bemüht und beruhigt dahin cruist, der kratzt locker die 6 Liter Marke an! Sehr genial für einen SUV!

Der Antrieb: 5-Gang Automatik und 2.2 Liter Hubraum

[one_third last=“no“]i-DTEC Diesel:

Der bewährte 2.2 Liter Vierzylinder Turbodiesel spendet 150 PS bei 4.500 Umdrehungen und 350 Nm Kraft zwischen 2.000 und 2.750 Umdrehungen. Im CR-V arbeitet der Dieselmotor extrem gut gedämmt. 

[/one_third]

[two_third last=“yes“]

Honda CR-V i-DTEC Dieselmotor

[/two_third]

Honda CR-V FünfgangautomatikDie Fünfgang-Automatik ist im vergleich zu den Mitbewerbern nicht auf der Höhe der Zeit – hartes Urteil – aber andere Mütter haben für ihre Töchter mehr Gänge auf Lager. Sei es wie es sei – ich bin mir sicher, bei HONDA arbeitet man an einem Nachfolger. Mehr Gänge bedeutet für gewöhnlich auch, bessere Fahrleistungen und mehr Effizienz. Den Fahrkomfort des aktuellen Automaten kann ich nicht wirklich kritisieren. Die Wandler-Automatik schaltet verschliffen und verkneift sich jede Form von Hektik. Nur die Gangsprünge fallen im Vergleich zu anderen dann eben einfach zu groß aus. Gäbe es keine besseren Alternativen – der Fünfgang-Automat von Honda könnte vollkommen überzeugen.

Platz und Fahrkomfort – Tugenden des CR-V

Honda CR-V erste Reihe

Mit dem aktuellen Generationenwechsel hat nicht nur das äußere gewonnen, auch im Innenraum haben sich die Experten von Honda viel Mühe gegeben. Weit über das „Mühe“ geben an sich hinaus, ist das Ergebnis. Der Innenraum überzeugt mit guter Verarbeitung und ordentlicher Materialwahl. Premium würde ich es noch nicht nennen, eher wohnlichen Pragmatismus. Das Lenkrad mit seinem dicken Kranz und den integrierten Bedienelementen liegt gut in der Hand.

Doch es gibt auch Kritik: Die Türverkleidung auf der Fahrerseite lässt sich nur allzu leicht mit dem anliegenden linken Bein des Fahrers eindrücken. Man hat hierbei das Gefühl, als würde man die Türverkleidung verbiegen – das wirkt nicht besonders solide und versaut so die B-Note bei der Haptik-Wertung.

Das Navigations- und Multimedia-System im Honda CR-V kostet 2.200 € und bietet ein 6.5 “ großes und grafisch ansprechend aufgelöstes Display. Zudem beinhaltet es die Bluetooth-Freisprecheinrichtung für das Mobiltelefon und einen 50 GB großen internen Speicher.

Honda Cr-V Multimedia und Navigation

Fahrgefühl:

Der 2.2 Liter Dieselmotor hat mit seinen 350 Nm und trotz der komfortabel arbeitenden Fünfstufen-Automatik kein Problem mit dem SUV. Bei Bedarf drückt der Vierzylinder-Diesel leise grummelnd die Insassen in die Polster und schiebt die gesamte Fuhre ordentlich nach vorne. Tempo 200 auf der Autobahn stellt für den CR-V kein Problem dar.

Wie bereits zu Beginn erwähnt, hat Honda bei der Reifenwahl ganz bewusst sportlichen Straßenreifen den Vorzug gegeben. Das merkt man auch gut an den Lenkreaktionen des SUV. Der CR-V ist in seinen Reaktionen auf die Lenkbefehle schon fast als sportlich zu bezeichnen und auch zügige Autobahnausfahrten lassen kein Gefühl des Unwohlseins aufkommen. Der CR-V fährt sich wie ein sportlicher Familienkombi, nur die hohe Sitzposition erinnert an die SUV-Gene.

Vor allem die extrem effiziente Geräuschdämmung, sowohl des Motors als auch in Bezug auf Windgeräusche, lassen den CR-V zu einem begnadeten Reisemobil werden. Lange Strecken lassen sich problemlos und stressfrei zurück legen.

Honda CR-V von vorne

Meine persönliche Empfehlung:

So lange der neue 1.6 Turbodiesel der Earth-Dreams Generation nicht für den CR-V verfügbar ist, muss die Wahl ganz klar auf den 2.2 Diesel fallen. Die möglichen Alternativen sind wenig attraktiv und werden auch im Benziner-Segment erst mit der neuen Turbomotoren-Generation interessant werden.

So lange bleibt für den CR-V nur der 150 PS Dieselmotor als Antriebs-Aggregat. Die Frage ob Allrad oder reiner Frontantrieb ist mit der Wahl des Drehmomentstarken Diesels auch geklärt, denn HONDA bietet den 2.2 i-DTEC nur mit dem „Real Time AWD“ getauften Allradantrieb an.

Bleibt die Wahl zwischen den 4 Ausstattungslinien und die Frage ob man den CR-V mit der Fünfstufen-Automatik kaufen kann/darf/muss oder soll.

Geschmacksfrage. Zum einen würde ich heute ein gutes Automatikgetriebe immer einem Schaltgetriebe vorziehen, zum anderen überzeugt HONDA bei den Schaltgetriebe-Varianten mit 6-Gängen und einer knackigen Bedienung.

Der Aufpreis für die Automatik beträgt beim 2.2 i-DTEC Comfort faire 1.900 €. Wichtig zu wissen: Der Honda CR-V mit Automatik verfügt nicht über die Start/Stopp Funktion wie seine Brüder mit Handschaltung!

Da ich keinen Neuwagen mehr ohne Xenon-Scheinwerfer (alternativ LED!) empfehlen würde (nicht nur wegen dem mehr an Sicherheit durch das mehr an Licht, sondern auch wegen dem Wiederverkaufswert) – ist die Wahl der Ausstattungslinie beim CR-V klar:

Lifestyle oder Executive – denn nur diese beiden Varianten bieten Xenon-Licht an. Bei den günstigeren Varianten Elegance, Comfort und S ist Xenonlicht auch nicht gegen Aufpreis erhältlich!

Honda CR-V Xenonlicht ab Lifestyle

 …weiter lesen >>

Seite 1 | Seite 2 |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Fahrbericht von Fabian Mechtel  |  Fahrbericht des CR-V im radical-mag.com

___________________________________ 

...weiter lesen... >>>

[one_half last=“no“]


[/one_half][one_half last=“yes“]


[/one_half]