Badputzen mit Habby – Der Ratgeber zum Thema Shell V-Power

Badputzen mit Habby – Der Ratgeber zum Thema Shell V-Power

Wie? Was? Badputzen und Benzin? Ganz recht! Am Beispiel der Badreinigung – einer Situation, die jeder von uns kennt – erkläre ich Euch, was hochwertiges Benzin, wie etwa Shell V-Power, bewirkt. Anders als beim Badputzen, das sicherlich bei den wenigsten zur Lieblingsbeschäftigung zählt, geht die Reinigung mit Shell V-Power ganz von allein. Nur eben nicht im Bad, sondern im Motor.

Duschkopf als Parallele zur Einspritzdüse

Beim Duschkopf ist eigentlich alles klar: Es fließt Wasser hindurch. Wir waschen uns mit Wasser, also muss das doch sauber sein? Grundsätzlich stimmt das, aber dennoch müssen wir das Bad putzen und dabei immer wieder den Duschkopf entkalken. Also ist das Wasser doch nicht ganz so sauber, wie wir es uns denken. Schwebstoffe und Kalk setzen die kleinen Düsen zu. Beim Auto ist das nicht viel anders: Auch die Benzineinspritzdüsen verdrecken mit der Zeit und setzen sich zu. Aber Benzin ist doch Benzin, oder?

Ein weiteres Beispiel: Bei der Verbrennung von Kraftstoff bleiben immer Verbrennungsrückstände übrig und setzen sich im Motor ab. Im Bad verbrennen wir zwar nichts (so sollte es zumindest sein), aber auch hier bleiben Rückstände in der Duschwanne zurück. Mit gewöhnlichem Wasser ändert man an diesem Umstand wenig bis nichts. Da muss schon etwas anderes her. Ein Reiniger, etwas Essig zum Entkalken und dann vielleicht noch ein Pflegemittel. Zu guter Letzt hilft der Schwamm in dieser Kombination.

Die Parallele zu Shell V-Power

Und beim Kraftstoff? Betanken wir unser Auto mit irgendeinem Kraftstoff, entstehen genauso Rückstände, Verkokungen und andere Überbleibsel. Mit Shell V-Power ist das anders, da es über verschiedene Additive verfügt, die genau diese Rückstände abbauen und ihre Entstehung unterbinden. Es steigert die Leistung, führ zu mehr Effizienz und Sparsamkeit sowie zu mehr Sauberkeit. 

Wie soll das denn gehen?

Das klingt vielleicht nach schwarzer Magie, ist aber logisch. Durch den Zusatz der kleinen Helfer in Shell V-Power, werden Dreck und Ablagerungen mitgenommen und der Motor gepflegt. Dank des entstehenden Schutzfilms können sich die beweglichen Teile im Aggregat, wie etwa die Kolben, frei und leichtgängig im Zylinder bewegen. Das ist von besonderer Wichtigkeit, da Motoren heutzutage immer mehr Leistung bei einer kompakteren Bauweise generieren. Höhere Betriebstemperaturen, mehr Drehzahl und höhere Drücke – eine natürliche Belastung, die allergisch auf Verschmutzungen reagieren kann. So zeigen Motoren, die mit herkömmlichem Benzin betrieben werden, Ablagerungen und Effizienzverluste. 

Verantwortlich für den positiven Effekt von Shell V-Power ist die Dynaflex-Technologie: Die komplexe Mischung aus verschiedenen Additiven wirkt als Reibungsminderer und bildet den besagten Schutzfilm auf der Zylinderwand. Reinigungsmoleküle helfen darüber hinaus Ablagerungen zu verhindern bzw. abzubauen. Auch Shell V-Power Diesel hat diese Wirkung und verhindert Ablagerungen. Weitere Vorteile beim besonders empfehlenswerten Diesel-Kraftstoff: Der Schutz gegen Korrosion sowie ein schnelleres Zünden. 

Klopf, klopf!

Zu guter Letzt bietet Shell den Vorteil einer besonders hohen Oktanzahl. Was die Oktanzahl aussagt und wie sie sich auf den Motor auswirkt? Je höher die Oktanzahl, desto effizienter ist der Verbrennungsvorgang, besagt die Faustregel. Unter der Lupe betrachtet, heißt das, dass eine niedrige Oktanzahl zu spontanen Entzündungen führen kann, dem so genannten „Klopfen“. Entsprechend passt der Motor die Zündzeitpunkte an und reduziert zum Selbstschutz die Leistung. Hohe Oktanzahlen halten einer höheren Verdichtung stand, sodass der Motor einen höheren Wirkungsgrad zeigt. 

Und damit es Euch noch leichter fällt, auf den besonders guten Kraftstoff zu wechseln, gibt es den Shell V-Power SmartDeal. Den kennt Ihr noch nicht? Dann schaut schnell rein und profitiert vom Rabatt!

Tipps für die Autopflege im Herbst

Normalerweise gilt die Regel von O bis O, also von Oktober bis Ostern. Wer sich in diesem Jahr an diese Faustregel gehalten hat, der ist im Oktober bei Temperaturen um die 30°C mit Winterreifen gefahren. Das sollte man nicht tun, denn die Gummimischung ist nicht für diese Temperaturen gedacht. Sollte der Wetterbericht über kühlere Temperaturen berichten, die so um die 7-10°C betragen, dann sollte man von Sommer- auf Winterreifen umwechseln.
In diesem Beitrag geben wir Tipps und Tricks wie man das Auto im Herbst richtig pflegt und auf die kommende Wintersaison vorbereitet, wenn ihr unsere Check-Liste abarbeitet, dann dürfte im Winter nicht mehr ganz so viel schief gehen.
Winterreifen sind Pflicht
Ab wann genau man Winterreifen verwenden soll, hängt von den situativen Wetterverhältnissen ab. Wenn man mit Frost, Reif, Schnee oder kälteren Temperaturen rechnen kann, dann sollte man auf Winterreifen wechseln. Beim Radwechsel unbedingt auf die ggf. vorhandene Laufrichtung der Räder, auf den Luftdruck und auf das richtige Anzugdrehmoment achten. Passen die Radbolzen von der Sommerbereifung zu den Winterfelgen? Bei Zweifel oder Fragen lieber den Fachmann fragen, denn ein Rad möchte sicherlich keiner verlieren.
Der Blick unter die Motorhaube
Oft sind es böhmische Dörfer, der Blick unter die Motorhaube, doch wir helfen gerne. Wichtig im Winter sind die Batterie, der Frostschutz für den Kühler, der richtige Ölstand und die Reinigungsflüssigkeit für die Scheibenreinigungsanlage. Auch diese sollte über Frostschutz verfügen. Wer selbst nicht den Frostschutz von der Kühlflüssigkeit (Motor) bestimmen kann, der sollte dieses in einer Werkstatt machen lassen. Dort kann man auch gleichzeitig die Batterie überprüfen lassen. Waschmaschinen gehen immer am Wochenende kaputt, Batterien immer im Winter. Murphys Law! Achtet auf den richtigen Öl-Stand, denn der Motor ist im Winter frostigen Anforderungen ausgesetzt, da muss das Öl Höchstleistung bringen bei der Schmierung, Abdichtung und Kühlung der Bauteile. Gerade beim Kaltstart muss das Öl schnell an alle Stellen im Aggregat gelangen, aus dem Grund muss der Ölstand stimmen und der letzte Ölwechsel sollte auch nicht zu lange her sein. Finger weg von der Bremsflüssigkeit. Fehlt Bremsflüssigkeit gibt es nur eins: Ab zur Werkstatt! Der Bremskreislauf ist ein geschlossenes System, fehlt Bremsflüssigkeit weißt das entweder auf einen großen Verschleiss von Scheiben und Belägen oder aber auf einen anderen (schlimmeren) defekt hin. Es macht übrigens Sinn auch im Winter durchaus mal fester zu bremsen um die Bremssättel gangbar zu machen bzw. ein festsetzen zu vermeiden.
Funktioniert auch alles?
Scheinwerfer, Blinker, Fernlicht, Bremslicht, Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, Kennzeichenbeleuchtung? Wischer, Scheibenreinigungsanlage, Heckwischer, Heizung? Alles sollte man schon vor dem Wintereinbruch testen und defekte Leuchtmittel instandsetzen / austauschen.
Auto aufräumen und sauber machen
Es klingt komisch, aber es ist für den Winter gut das Fahrzeug noch einmal richtig sauber zu machen. Einmal von außen, aber vor allem auch von innen. Dazu gerne auch die Fensterscheiben richtig reinigen. Das reduziert auch das Beschlagen im Winter. Wir empfehlen auch mit einer geeignetem Bürste Hundehaare zu entfernen, die könnten im Winter sonst anfangen zu müffeln und wer will schon ein schlecht riechenden Innenraum? KUNGS hat dafür eine Silikon Bürste im Sortiment. Mit dieser kann man Sand, Schmutz oder Tierhaare entfernen und die Bürste anschließend mit Wasser reinigen.
Den Eiskratzer kann man auch schon mal im Kofferraum platzieren, wo es vernünftige Eiskratzer gibt, hatten wir ja schon in unserem ersten Beitrag ausführlich beantwortet.
Nach der Reinigung sollte man mit Silikon oder Vaseline die Türgummis bearbeiten und so gegen ein festfrieren oder ein reißen schützen. Das macht man an allen Türen, aber auch am Kofferraum.
Bei Fahrzeugen mit Schiebetüren sollte man unbedingt vor dem Winter die Laufschienen reinigen und die Laufrollen mit Öl gangbar machen, bei Fahrzeugen mit Fenster die zum Öffnen einen Spalt nach unten gehen sollte man die Fenster immer sauber halten von innen und außen, das verhindert das einfrieren.
Kurzform – unsere Tipps um das Auto im Herbst winterfest zu machen:
Geeignete Reifen mit ausreichend viel Profil und Luft, alle Flüssigkeiten gecheckt, Auto gewaschen und Innenraum gesäubert, Eiskratzer im Kofferraum platziert und die Lichteinrichtung sowie die Scheibenwischer geprüft? Dann kann der Winter doch kommen, oder?
Wir haben noch einen Tipp: 
Macht einen Fahrsicherheitskurs! Wir machen die auch! Jährlich und gerne! Die machen a) Spaß und b) bringt man sich und sein Fahrzeug mal in Grenzsituationen und lernt wie man das Fahrzeug beherrscht wenn es entweder über die Vorderachse schiebt oder über die Hinterachse ausbricht. Man lernt wie man richtig bremst und lenkt, denn gerade das kann einem im Winter schon mal sprichwörtlich „den Hintern retten“.

Verdeckpflege bei Cabrios – Vorsicht bei Stoffdächern

Angesichts der fast schon sommerlichen Witterung wird es Zeit, das Cabriolet aus dem Winterschlaf zu holen. Für den Start in die neue Saison sollte man den Offen-Flitzer allerdings noch einer gründlichen Wäsche unterziehen. Dabei ist ein gewisses Feingefühl gefragt. Idealerweise meidet man Waschstraßen. Textildächern setzen nämlich die harten Bürsten zu. Einige Waschstraßen bieten zwar spezielle Cabrio-Programme mit einem sanften Waschmodu…

Getriebeschaden – Wie werde ich wieder mobil?

Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und als solches gehören Defekte zur Natur der Sache. Standschäden, Materialschäden, eingeplanter Ausfall. Am Auto geht immer wieder etwas kaputt. Da sind es die Bremsen, dort ein Radlager – immer davon abhängig, wie sehr ein Kfz wahlweise strapaziert wird oder nicht. Es gibt auch den Fall, dass ein Fahrzeug in der Garage „kaputt steht“; von dieser Problematik weniger betroffen ist der Getriebeschaden, der zu den teuersten, da aufwändigsten Autoreparaturen überhaupt zählt.

 

Das kaputte Getriebe erkennen

Wer aufmerksam allen Geräuschen seines Fahrzeuges während der Fahrt lauscht, erkennt bereits frühzeitig den Schaden am Getriebe. Ein Mahlen, wie bei einer Mühle, oder ein hässliches Knacken lassen auf den Defekt schließen – die Fahrbereitschaft des Autos ist aber bereits zu diesem Zeitpunkt angezählt. Treten jedoch spontaner Ölverlust oder direkte Probleme beim Schalten auf, ist es schon zu spät; nun wird das Kfz über kurz oder lang liegen bleiben. Das ist der Fall, wenn man zum Beispiel von einem Gang in den nächsten schaltet, der Ganghebel auch einwandfrei an die gewünschte Position zu bewegen ist, das Fahrzeug aber trotz scheinbar eingelegtem Gang im Leerlauf bleibt. Die Funktionsweise eines Getriebes, auch im Zusammenspiel mit der Kupplung, ist in diesem Video ausführlich und verständlich erklärt. Es kommt ganz darauf an, welches einzelne Bauteil des komplexen Getriebes kaputtgegangen ist; danach richtet sich der Reparaturpreis. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass in vielen Fällen eine Instandsetzung nicht funktioniert, sondern ein komplett neues Getriebe beziehungsweise Austauschgetriebe eingebaut werden muss.

Soforthilfe bei Getriebeschaden?

Ist das Getriebe vom Fahrzeug kaputt und dieses aufgrund dessen liegengeblieben, hilft nur der Anruf bei einem Abschleppunternehmen, um das Fahrzeug in die nächste Werkstatt (oder nach Hause) schleppen zu lassen. Es gibt nichts, was man vor Ort unternehmen könnte, um das Auto wieder in Gang zu bekommen; auch nicht, um wenige Kilometer zur nächsten Reparaturwerkstätte zu gelangen. Ist das Auto noch relativ neu, könnte es sich um einen werksseitigen Fehler handeln, der von der Vertragswerkstatt in Ordnung zu bringen ist. Möglicherweise kommt auch eine zumindest in Teilen auf Kulanz ausgeführte Instandsetzung des Fahrzeuges in Frage. Bei Gebrauchtwagen stellt sich die Frage, in wie weit die vom Gebrauchtwagenhändler ausgesprochene Garantie greift; bei privaten Gebrauchtwagenkäufen bleibt nur der Griff in das eigene Portemonnaie.

Das Do it Yourself Wissen der meisten Autobesitzer ist bereits bei kleinen Dingen an modernen Fahrzeugen erschöpft; immerhin braucht es sogar für den Ölwechsel heute die entsprechende Datenrücksetzung und die kann eben nur die Fachwerkstatt gewährleisten. So wird es auch die Grenzen der meisten Fahrer überschreiten, das Getriebe selbständig auszuwechseln. Selbstversuche in der Getriebereparatur aus falsch verstandenem Ehrgeiz (oder Sparsamkeit) können hier den ohnehin ansehnlichen Schaden noch vergrößern.

Zwei Möglichkeiten beim Getriebe-Austausch

Wie auch bei diversen Pumpen und anderen Ersatzteilen für das Auto kann das Getriebe neu und vom Originalhersteller, aber auch als Austauschteil besorgt werden. Nur in den seltensten Fällen wird man von seiner Vertragswerkstatt von selbst auf das Austauschgetriebe als Möglichkeit hingewiesen werden – hier gilt das Interesse dem Verkauf eines Originalbauteils vom Hersteller. Wer im Thema Autoreparatur nicht wirklich zu Hause ist, weiß es oft gar nicht, dass man günstige Austauschgetriebe für viele Marken bei Firmen wie der GFK Teilehandel GmbH besorgen kann. Wissen muss der Fahrzeugbesitzer auch, dass beim Kauf eines Austauschgetriebes nur der Beschaffungspreis für das Bauteil günstiger ist – die Arbeitsstunden für den Einbau sind genauso hoch beziehungsweise unterscheiden sich je nach Werkstatt höchstens um Kleinstbeträge.

Lohnt der Getriebetausch noch?

Die Stimmung ist ohnehin am Boden, wenn ein so immenser Schaden, wie ein kaputtes Getriebe, am eigenen Auto diagnostiziert werden musste. Doch genau in dieser Situation muss sich der Autobesitzer die Frage stellen, ob sich die teure Instandsetzung für das vielleicht schon in die Jahre gekommene Auto überhaupt noch lohnt. Erreicht die notwendige Reparaturrechnung den Betrag, den das Auto noch wert ist (oder bleibt sogar darunter), sollte das Fahrzeug lieber verkauft werden – natürlich als defekt und mit der genauen Angabe des Schadens.

Im Umkehrschluss muss auch beim Gebrauchtwagenkauf auf den Zustand des Getriebes geachtet werden. Eine Probefahrt mit einem aufmerksamen Verfolgen der Fahrgeräusche, dem reibungslosen Schalten und so weiter ist Grundvoraussetzung – und eine Möglichkeit, auf „Nummer Sicher“ zu gehen, der Werkstattcheck vor dem Abschließen des Kaufvertrages. Ärgerlich wäre es, den Getriebeschaden aus Unwissenheit nicht zu bemerken und wenige Wochen nach dem Kauf des Gebrauchtwagens vor einer horrenden Reparaturrechnung zu stehen.

 

Ergo:

Der Getriebeschaden ist einer der teuersten mechanischen Defekte am Auto. Die Instandsetzung ist kostspielig, egal, ob mit einem neuen oder einem Austauschgetriebe. Der Ausfall des Fahrzeugs für die Dauer der Reparatur, die Gefahren beim Selbsteinbau, die Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung: All dies ist von Fall zu Fall verschieden und muss in jedem einzelnen Fall, notfalls mit kompetenter Hilfe, im Hinblick auf einen Fahrzeugwechsel geprüft werden. Manchmal haben Besitzer neuerer Fahrzeuge Glück und können auf Garantie- beziehungsweise Kulanzreparaturen hoffen, doch bei älteren Fahrzeugen trifft der Getriebeschaden das finanzielle Budget in voller Härte.

KFZ-Versicherung: Werkstattbindung, wann macht sie Sinn?

KFZ-Versicherung: Für wen ist eine Werkstattbindung sinnvoll – für wen nicht?

Bevor mit dem funkelnagelneuen Wagen die ersten Runden durch die Landschaft gedreht werden können, gilt es noch einiges zu beachten und zu erledigen: Allen voran muss der Wagen gut gegen mögliche Schäden versichert werden. Wenn es wirklich einmal zu einem Schaden am Fahrzeug kommt, hängen die nächsten Schritte maßgeblich von den vertraglichen Bestimmungen ab. Wurde eine KFZ-Versicherung mit Werkstattbindung vereinbart, gibt die Versicherung die Werkstatt vor. Das kann für manche Versicherte Vorteile haben – andere machen besser einen großen Bogen um solche Policen. Warum? Das klärt dieser Blogpost!

Was es mit der Werkstattbindung auf sich hat

Viele Versicherer bieten bei ihren Kaskoversicherungen Policen mit Werkstattbindung an: Wer sich für eine solche entscheidet, hat im Schadensfall nicht die freie Wahl, in welche Werkstatt er den Wagen bringt. Stattdessen gibt die Versicherung eine zuständige Partnerwerkstatt vor. Die meisten Versicherungen haben ein ganzes Partnernetzwerk: Laut Focus hat das für die Versicherungen den Vorteil, dass sie ihren Partnern einen geringeren Stundensatz für die Reparatur des Autos bezahlen können, was bei einer vom Versicherten frei gewählten Werkstatt nicht möglich wäre.

Vor- und Nachteile

Der große Vorteil einer Werkstattbindung liegt damit auf der Hand: Dadurch, dass die Versicherung bei der Reparatur spart, kann sie die Police meist auch günstiger anbieten als einen entsprechenden Vertrag mit freier Werkstattwahl. Der große Nachteil ist, dass die zuständige Partnerwerkstatt im schlimmsten Fall sehr weit entfernt sein kann – insbesondere, wenn man eine längere Fahrt hinter sich gebracht hat. Wer also gerade auf dem Weg in den Urlaub an die Ostsee ist und es bei kaputter Kühlung mit Ach und Krach noch von der A20 runter in die Einfahrt eines einsamen Feldwegs schafft, könnte das Pech haben, dass der Wagen nicht in die nächstgelegene Werkstatt gebracht wird. Stattdessen könnte das Auto zu einem Partner in Berlin, Stralsund oder Rostock geschleppt werden. In den meisten Fällen ist das Partnernetzwerk in Ballungsräumen dichter, ein solches Horrorszenario muss also auch bei einem Vertrag mit Werkstattbindung nicht unbedingt eintreten.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich trotzdem für eine andere Police. Beispielsweise besteht bei der KFZ Versicherung von CosmosDirekt die Werkstattbindung nur bei dem „Basis-Light-Schutz“ – die anderen Tarifoptionen erlauben Ihnen die freie Werkstattwahl. Auch andere Versicherungen bieten meist ein bis zwei weitere Optionen ohne Werkstattbindung. Besonders bei Neu- und Leasingfahrzeugen rät der ADAC von Werkstattbindungen ab. Falls der Hersteller nämliche eine Vertragswerkstatt verlangt, kann die Werkstattbindung sogar eine Vertragsverletzung zur Folge haben.

Wer hingegen einen älteren Gebrauchtwagen versichern möchte und ohnehin nur im Umkreis der heimischen Großstadt unterwegs ist, kann durch eine Werkstattbindung durchaus Geld sparen. Das kommt gerade Fahranfängern, Azubis oder Studierenden zu Gute, die nur kürzere Strecken zurücklegen wollen oder bei denen das Geld noch nicht allzu locker sitzt.

Ob günstigere Verträge mit Werkstattbindung Vorteile bringen, hängt als maßgeblich davon ab, wie und wo der Wagen eingesetzt wird. Auch, ob es sich um ein gebrauchtes, neues oder geleastes Fahrzeug handelt, spielt eine Rolle. Die Kaskoversicherung sollte also mit Bedacht ausgewählt werden und zu den jeweiligen Bedingungen passen.

Augen auf beim Neuwagenkauf

Tipps zum Neuwagenkauf. Lassen Sie sich nicht von windigen Autoverkäufern bequatschen, sondern scannen Sie die besten Angebote vorab online

Die Deutschen geben gern Geld aus, das hat der Verbraucherindex 2015 erst vor kurzem bestätigt. Das größte Ausgabenpotenzial haben dabei die Autokauf-Planer. Jeder zweite von ihnen plant Ausgaben von mehr als 12.500 Euro für die zweiachsige Neuanschaffung. Beim Autokauf hat man die Wahl zwischen Neu- und Gebrauchtwagen. Die Entscheidung hängt stark vom Budget ab. Bei vielen steht ein Neuwagen auf der Wunschliste, für den man in der Regel einen fünfstelligen Betrag veranschlagen muss. Es gibt eine Reihe Tipps, die zu beachten sind, wenn man beim Kauf eines Neuwagens nicht unnötig draufzahlen will.

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Auto auswählen

Wer beim Neuwagenkauf schon vor dem Gang ins Autohaus eine Vorstellung hat, was der Neue an Ausstattung mitbringen soll, lässt sich im Verkaufsgespräch weniger bequatschen. Kunden, die nur eine ungefähre Vorstellung von ihrem zukünftigen Gefährt haben, sind der Traum eines jeden Autoverkäufers, weil man ihnen mitunter jede Menge kostspielige und zum Teil unnötige Extras andrehen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Optionsliste genau zu prüfen. Kann das ausgesuchte Modell meinen Ausstattungsanforderungen gerecht werden und auf welche Extras kann ruhig verzichtet werden? Ist die Bestellung einmal aufgegeben, kann sie nicht mehr geändert werden. Inzwischen können Neuwagen nicht mehr bloß beim stationären Autohändler gekauft werden, auch über das Internet sind die werksneuen Fahrzeuge zu bekommen. Autohaus24 bietet Neuwagen zu günstigen Rabatten an. Hier bekommt der Kunde online einen detaillierten Überblick über verschiedenste Hersteller, Modelle und Ausstattungsoptionen. Das Onlineautohaus funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Verkaufsplattform mobile.de, angeboten werden jedoch ausschließlich Neuwagen vom Fachhändler.

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Finanzierung und Vertragliches sichern

Selbstverständlich sollte es sein, egal, ob beim Autokauf über das Internet oder beim örtlichen Autohändler, den Kaufvertrag gründlich zu lesen. Auf mündliche Absprachen kann sich beim Autokauf nicht berufen werden, deshalb sollte alles Wichtige schriftlich festgehalten werden. In Sachen Finanzierung ist eine Forderung nach Vorauskasse ein Zeichen für Unseriösität. Egal, wie der Händler es nennt, auf Anzahlung, Bearbeitungsgebühr oder Unkostenbeitrag sollte sich kein Kunde einlassen. Der Neuwagen wird erst dann bezahlt, wenn das bestellte Auto bei der Auslieferung dem Kundenwunsch exakt entspricht. Selbst wenn seriöse Autohändler auf eine Vorauszahlung drängen, sollten Kunden davon die Finger lassen, denn wenn das Unternehmen vor der Auslieferung des Neuwagens eine Pleite anmeldet, sind Geld und Auto weg. Üblicherweise wird das Auto bei Übergabe von Schlüssel und Papieren bezahlt. Die Finanzierung kann über Ratenzahlung, einen Kredit oder auch bar erfolgen. Wichtig ist, dass vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages die Finanzierung geklärt ist. Benötigt man einen Bankkredit, muss das OK vorher eingeholt werden. Denn wird der Kreditantrag nicht bewilligt, muss der Käufer die Stornierungskosten beim Autohändler tragen. Für gewöhnlich liegen die bei 15 Prozent des Kaufpreises.

 

 

Alle Fotos: Autohaus24.de

IAA 2015: Mobilität verbindet | Alle Infos zur IAA in Frankfurt!

Wo parken? Was kosten die Eintrittskarten und was gibt es zu sehen? mein-auto-blog beantwortet die wichtigsten Fragen zur IAA 2015

Ab dem 19. September startet die IAA in Frankfurt mit den Publikumstagen. Es ist die 66. IAA und in diesem Jahr steht die Messe unter dem Slogan: „Mobilität verbindet“

mein-auto-blog verrät euch alle Premieren der IAA in diesem Jahr, sagt wie ihr zur Messe kommt und worauf ihr unbedingt zu achten habt! Der ultimative IAA-Ratgeber! 

Für alle die bei unserem Gewinnspiel kein Glück gehabt haben und keine der 5x 2 Eintrittskarten gewinnen konnten, die wichtigste Frage vorab: Was kostet der Eintritt zur IAA?    >>>Die Eintrittskarten kosten zwischen 7.50 € und 16 €. Alle Preise sind auf der Webseite des Veranstalters im Detail aufgeführt .

Die wichtigsten Informationen zur IAA im Überblick:

  • Die Publikumstage der IAA starten am 19. September.
  • Die Öffnungszeiten sind von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
  • Die Adresse der Messe lautet: Ludwig-Erhard-Anlage 1 in 60327 Frankfurt. Wer mit dem Auto zur Messe fährt, orientiert sich an der Ausschilderung „Messe/West“. Erreichbar über die Autobahn A5. Stichwort: Parken am Rebstock-Gelände.  Allerdings empfiehlt der Veranstalter, der dynamischen Routenführung der Verkehrshelfer vor Ort zu folgen und nicht einfach nach Navi. Die Publikums-Tage sind extrem gut besucht, eine frühe Anreise wird empfohlen. Die Messe ist circa 15 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt! Wer mit dem Zug ankommt, kann den Weg durchaus zu Fuß gehen!

Was & Wo?

Rund 1.000 Aussteller aus der ganzen Welt sind in Frankfurt vertreten. Alle Automobil-Hersteller sind vor Ort (Ausnahme: Volvo) – auf dem riesigen Messe-Gelände kann man sich schnell verlaufen, daher hier der Messeplan in der Übersicht:

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Reifengrößen – so findet man sich zurecht

Wer vor einem Reifenkauf steht, hat nicht nur das Problem den richtigen Reifen mit dem richtigen Verbrauch und dem richtigen Fahrverhalten bei Nässe zu finden, sondern es kommen auch noch zahlreiche Kennzahlen am Reifen hinzu. Natürlich kann man bei Premium-Reifen wie den Goodyear Ultra Grip 8 auf besondere Reserven bauen – aber man sollte wissen, was die „Zahlen“ auf den Reifen bedeuten!

Wer einen neuen Reifensatz benötigt, brauchst die richtige Größe des Reifens. Bei vielen Fahrzeugen kommen mehrere Reifensorten und Größen infrage. Um hier den Überblick zu behalten, sollten Autofahrer sich die Kennzahlen am Reifen genau ansehen.

Die richtigen Reifen finden – es gibt zwei Möglichkeiten

Wer einen neuen Reifensatz benötigt hat bei der Auswahl zwei Möglichkeiten. Sie haben die Möglichkeit sich an dem alten Reifensatz zu orientieren, also einfach denselben Reifensatz noch einmal zu kaufen oder Sie haben die Möglichkeit einen Reifensatz eines anderen Herstellers zu nutzen. Im letzten Fall sollten Sie daran denken sich an dem CoC zu halten.

Wer nun einen Reifen sucht, hat die Variante sich nach den Angaben in einem Reifenkatalog zu richten und dazu die Zulassung zur Hilfe zu nehmen. Jedoch sollte man hier dran denken, dass in den neuen Zulassungen, welche vor rund 10 Jahren im Jahr 2005 eingeführt wurden, nur eine empfohlene Reifengröße vorhanden ist und keine gebundene.

Das heißt Fahrzeughalter müssen sich nicht zwingend an diese Angaben halten, sondern sie können auch andere Reifengrößen für das Fahrzeug verwenden. Jedoch sollte hier eine Absprache mit dem Autohaus oder einer Fachwerkstatt geführt werden, denn nicht jeder Reifen passt auf jedes Fahrzeug.

Wer sich also für eine andere Reifengröße als die vorgegebene entscheidet, muss vorher den Reifenkatalog des Herstellers zu Rate ziehen, um so festzustellen welche Reifengrößen für das Fahrzeug noch  geeignet sind.

Die einzelnen Kennzahlen im Überblick und was sie bedeuten

Wer sich seine Zulassungsbescheinigung etwas genauer ansieht, wird unter den Punkten 15.1 und 15.2 die Reifenkennzahlen vorfinden. Um zu erklären was diese Zahlen bedeuten, führen wir an dieser Stelle ein Beispiel an.

Finden Sie in Ihrer Zulassung beispielsweise die Kennzeichnung 155/75 R13 81T vor, dann können Sie daraus folgende Merkmale ableiten. Die Kennzahl 155 steht für die Reifenbreite des unbelasteten Reifens. Die Zahl 75, ist eine Prozentzahl, die ein Verhältnis zwischen Breite und Höhe des Reifens angibt.

Das R in der Formel steht für die Bauweise des Reifens, in diesem Fall heißt das R radial. Reifen können auch in einer diagonalen Bauweise erscheinen, in dem Fall würde in der Kennzeichnung ein D stehen. In unserem Beispiel hat der Reifen zusätzlich eine Felgengröße von 13 Zoll. Die 81 in der Gleichung gibt den Tragfähigkeitsindex an. Dieser gibt wiederum die Tragkraft, die je Reifen aufgebracht werden kann. Der Buchstabe dahinter informiert wiederum über die Geschwindigkeit, die maximal für diesen Reifen zulässig ist. In diesem Fall 190 km/h. Die einzelnen Klassen haben wir Ihnen in der Tabelle aufgelistet, wobei diese erst bei 130 km/h startet, da Reifen unter dieser Klasse wenig sinnvoll sind:

M 130 km/h
N 140 km/h
P 150 km/h
Q 160 km/h
R 170 km/h
S 180 km/h
T 190 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
W 270 km/h
Y 300 km/h
ZR >240 km/h

Zusätzliche Zeichen für Winterreifen

Benötigt man neue Winterreifen, muss man auf zusätzliche Kennzeichnungen achten. Der Winterreifen benötigt ein Schneeflockensymbol auf dem Reifen. Zusätzlich gibt es zu dem Schneeflockensymbol noch ein M+S Symbol, dieses steht für Matsch und Schnee. Hier ist zu beachten, dass dieses Zeichen keine geschützte Marke ist, wodurch das M+S Zeichen nicht für wintertaugliche Reifen stehen muss.

Um eine andere Reifengröße zu finden, sollten Sie mit den oben genannten Zeichen in den Herstellerkatalog schauen.  Bei Fragen können Sie sich sicherlich auch an Ihr vertrautes Autohaus wenden.

Ratgeber: Richtig Gespann fahren

Sicher unterwegs, auch mit Hänger

Vor allem auf der Fahrt in den Urlaub, wenn der Platz im Auto dann knapp wird, kommt gerne und häufig ein Auto-Anhänger ins Spiel. Dabei ist es ganz gleich, ob wir über einen Wohnwagen, einen Gepäckanhänger oder gar einen Bootstrailer sprechen. Die Fahrt mit dem Gespann muss geübt sein. Der ADAC rät deshalb, sich auf jeden Fall noch vor dem Urlaub die genauen Maße bewusst zu machen und bei der Routenplanung zu prüfen ob die Strecke wirklich anhängergeeignet ist. Damit man später sicher durch Unterführungen und / oder über Brücken kommt.

Gespann-Regelung in Deutschland:

In Deutschland dürfen Gespanne auch auf Autobahnen maximal 80 km/h schnell fahren, für bestimmte Fahrzeuge gibt es aber eine Ausnahmegenehmigung bis 100 km/h. In Frankreich jedoch dürfen Gespanne maximal 130 km/h schnell sein, allerdings nur, wenn die technischen Gegebenheiten dies ermöglichen. Ein Überholverbot gilt dagegen auf manchen Hauptreiserouten in den Süden. Wer dieses Verbot missachtet, riskiert ein hohes Bußgeld und unter Umständen sogar einen Führerscheinentzug. Gerade im Ausland sollte man sich der teilweise drakonischen Strafen bewusst sein.

Außerdem muss ein Wohn- und Gepäckanhänger haftpflichtversichert und versteuert sein. Nicht davon betroffen sind Sportanhänger, die über die Haftpflichtversicherung des Zugfahrzeuges laufen. Allerdings gilt diese Versicherung nur so lange, wie der Anhänger am entsprechenden Zugfahrzeug angekoppelt ist.

Der ADAC rät deshalb zu einer zusätzlichen Anhängerhaftpflichtversicherung.

Da die meisten Fahrer nicht täglich einen Hänger steuern, ist es ratsam, sich vor Urlaubsantritt auf einem unbefahrenen Gelände ein wenig an das Gespann zu gewöhnen. Dabei sollte vor allem das Fahren von Kurven und das rückwärts Fahren geübt werden. Zu beachten gilt es auch, dass sich neben dem Bremsweg auch die Beschleunigungsvorgänge deutlich verlängern. Bei Fahrspurwechseln auf der Autobahn sollten abrupte Lenkbewegungen vermieden werden. Zudem ist vor allem auf Brücken mit Seitenwind zu rechnen, der das Gespann ins Schlingern bringen kann. Hier hilft es, schnell aber kurz auf die Bremse zu treten und das Lenkrad ruhig zu halten.

Mit Lichtassistenten immer den Durchblick haben

Trotz „länger“ werdender Tage sind viele Autofahrer immer noch bei Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs. Viele von ihnen fühlen sich dabei unsicher, schließlich ist die Sicht eingeschränkt und teilweise blendet auch der Gegenverkehr. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seine Partner empfehlen daher Lichtassistenten. Diese können helfen, sich bei Dämmerung und Dunkelheit besser zurechtzufinden. Sie leuchten die Fahrwege perfekt aus, ohne andere zu blenden.

Autofahrer erleben täglich stressige Situationen im Straßenverkehr. So empfindet rund die Hälfte der Deutschen plötzliche Bremsmanöver als sehr stressig, gefolgt vom Durchfahren enger Autobahnbaustellen (42 Prozent) und von langsamem Stop-and-go-Verkehr (41 Prozent). Auch die Wintermonate mit viel Dunkelheit oder die Jahreszeitenübergänge strengen aufgrund schlechterer Sicht- und anspruchsvollerer Witterungsverhältnisse an.

Lichtassistenten können helfen, diesen Stress zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Durch sie wird zwischen Abblend- und Fernlicht umgeschaltet, wann immer es die Verkehrssituation erlaubt und erfordert. Neue elektronische Helfer können auch vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge gezielt ausblenden, aber dennoch deren unmittelbare Umgebung mit Fernlicht beleuchten. Das bereits etablierte Kurvenlicht leuchtet die Kurve in Abhängigkeit vom Radius aus. Und das Abbiegelicht erhellt gezielt Fußgänger und Radfahrer, die beim Abbiegen oft übersehen oder zu spät gesehen werden.

Einen Überblick über weitere Fahrerassistenzsysteme bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Über die Verfügbarkeit der verschiedenen FAS in über 300 Fahrzeugmodellen informiert die dort integrierte Datenbank der Kampagne „bester beifahrer“. Die Kampagne »bester beifahrer« des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner setzt sich unter dem Motto: »Schlaue Autos kommen besser an« für mehr Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen ein. Seit 2006 liefert sie Informationen rund um das Thema und wurde 2009 von der EU-Kommission für vorbildliche Verkehrssicherheitsarbeit mit dem eSafety Award ausgezeichnet. Interessierte Autokäufer finden auf der Webseite www.bester-beifahrer.de neben umfangreichen Informationsmaterialien die erste bundesweite Abfragedatenbank zur typengenauen Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen. Sämtliche Informationen sind seit Kurzem für Autofahrer auch als App verfügbar: http://app.bester-beifahrer.de/

Kaufberatung FIAT 500 L Trekking

Kombi Kaufberatung FIAT 500 L Trekking

Wer lieber in der Eifel wandern geht, als zu Fuß durch die Wüste Gobi zu marschieren, der steht vermutlich auch auf den ganz besonderen, neuen, FIAT 500 L Trekking.

Wobei man beim Anblick des 500 L schon kurz an den unsäglichen Multipla denken könnte. Dabei ist der 500 L doch einfach nur ein echter Familien-Typ. Denn der Fiat 500 L bietet viel Platz, ein paar praktische Details und vermittelt dazu auch noch so ein wenig von diesem coolen Retro-Charme a la Fiat 500 und Mini-Cooper.  Seine Erfinder haben dem 500 L Trekking einiges an Make-Up gegönnt, aber für mehr als für Feldwege ist er nicht bestimmt. Dann doch eher als „Taxi Mama“.

Wer sich für den Crossover Fiat 500 L Trekking  interessiert, der sollte diese Kaufberatung durchlesen.

Das Cab-Forward Design des Fiat 500 L bietet für die Insassen schon fast ein "Bus-Gefühl".
Das Cab-Forward Design des Fiat 500 L bietet für die Insassen schon fast ein „Bus-Gefühl“.

Abmessungen
Länge, Breite, Höhe  4.270 x 1.800 x 1.679 mm
Radstand:  2.612 mm
Sitzplätze:  5
Kofferraumvolumen:  412/455 bis 1.480 Liter

 

Motor

 Die Motorenauswahl

Der 500 L Trekking wird mit vier, aus anderen Fiat-Modellen bestens bekannten, Motoren angeboten. Zwei Benziner und zwei Diesel stehen zur Auswahl. Der Basis-Benziner verfügt über knapp 1.4 Liter Hubraum, Vierzylinder und muss ohne Turbo-Aufladung auskommen. Besonders interessant hingegen, der bekannte TwinAir-Zweizylinder-Turbo. Dessen Soundkulisse muss man allerdings mögen.  Bei den Diesel kann man zwischen dem kleinen 1.3 Liter Vierzylinder und dem 1.6 Liter Vierzylinder Multijet II wählen. Während die zwei Benziner Euro 6 eingestuft sind, kommen die Diesel noch mit Euro 5+ aus.

Benziner 1.4 16V
Hubraum:  1.368 ccm
Leistung:  95 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment:  127 Nm bei 4.500 U/min
In Verbindung mit:  6-Gang Getriebe manuell
Benziner 0.9 Turbo TwinAir
Hubraum:  875 ccm
Leistung:  105 PS bei 5.500 U/min
Drehmoment:  145 Nm bei 2.000 U/min
In Verbindung mit: 6-Gang Getriebe manuell

Während der Basis-Benziner mit 95 PS ein klassischer Vierzylinder-Saugmotor ist, spielt der 0.9 Liter TwinAir eine ganz besondere Rolle. Das Aggregat war mehrfach „Engine of the Year“ und verfügt neben dem normalen Leistungsmodus über einen so genannten „EcoMode“. Hierbei werden anstelle der 105 PS noch 98 zur Verfügung gestellt und das Drehmoment fällt auf 120 Nm zurück. Dafür soll aber auch der Verbrauch sinken.

Diesel 1.3 16 V Multijet II
Hubraum:  1.248 ccm
Leistung:  85 PS bei 3.500 U/min
Drehmoment:  200 Nm bei 1.500 U/min
In Verbindung mit:  5-Gang Getriebe manuell
Diesel 1.6 16V Multijet II
Hubraum:  2.598 ccm
Leistung:  105 PS bei 3.700 U/min
Drehmoment:  320 Nm bei 1.750 U/min
In Verbindung mit: 6-Gang Getriebe manuell

Mit Ausnahme des kleinen Dieselmotor kommen alle Triebwerke mit einem manuellen 6-Gang Getriebe. Den kleinen Diesel bekommt man zusätzlich auch noch mit einem automatisierten 5-Gang Getriebe.
Mit Ausnahme des kleinen Dieselmotor kommen alle Triebwerke mit einem manuellen 6-Gang Getriebe. Den kleinen Diesel bekommt man zusätzlich auch noch mit einem automatisierten 5-Gang Getriebe.

 Verbrauchswerte Verbrauch

Die Verbrauchswerte nach NEFZ-Norm sind nützlich für den sterilen Vergleich von Auto A mit Auto B. Über die echten Verbrauchswerte sagt dies jedoch gar nichts aus. Um ein wenig Licht in das dunkle Kapitel „Real-Verbrauch“ zu bekommen, fahre ich meine eigenen Verbrauchstests.  Für meine eigenen Verbrauchs-Testfahrten habe ich auf den 1.6 er Multijet Diesel mit 105 PS zurück gegriffen.  Bedenkt man, wie hoch der Fiat 500 L baut, dann sind die Verbrauchswerte beachtlich. Beachtlich gut! 

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

6.2

Öko-Experte mit einem grünen Zeh

5.4

Außendienstler mit Vollgas-Lust

7.3

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer

Getriebe

 Getriebe und Antrieb

Er sieht so aus, als könnte er. Aber er kann es nicht. Der Fiat 500 L Trekking hat von seinen Erbauern das grobe Make-Up für souveräne Feldherren mitbekommen. Aber sobald es hart auf hart kommt, reichen auch die 10% mehr an Bodenfreiheit nicht aus und ein Allradantrieb fehlt vollständig. Immerhin sieht die Kriegsbemalung gut aus und wirkt glaubwürdig.  Traction+ nennt FIAT die Möglichkeit des Fahrers, per Tastendruck, auf die Regelung der Traktionskontrolle Einfluss zu nehmen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass nur zwei Räder angetrieben werden, soll aber auf rutschigem Untergrund wie ein Sperrdifferential wirken.

Beide Benziner werden in Serie mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgeliefert und verfügen über eine Start & Stopp Automatik. Bei den Diesel bekam nur der größere der zwei das Sechsstufen-Getriebe. Der kleinere muss mit fünf Gängen auskommen.  Alternativ kann man den kleinen Dieselmotor mit einem automatisierten Schaltgetriebe koppeln. Hier muss man bedenken, ein automatisiertes Schaltgetriebe erreicht nie den Komfort eines modernen Automatik- oder Doppelkupplungs-Getriebes.

Meine Wahl lautet daher: Wer soviel zuladen kann, wie der Fiat 500 L Trekking, der sollte mit einem kraftvollen Motor ausgestattet sein: 1.6 Diesel Multijet II. 

FIAT 08 500 L Trekking Kaufberatung
Wer viel über Land unterwegs ist und dabei gerne auch die Lade-Kapazitäten des 500 L nutzt, der sollte nicht an der Motorpower sparen! Der kleine Benziner 1.4 ist nur für Wenigfahrer interessant. Der kleine Diesel für Vielfahrer die nur selten die Hütte voll bekommen und der TwinAir ist ein Fall für Individualisten.

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Chancen und Risiken beim Gebrauchtkauf von ehemaligen Mietfahrzeugen

Der Erwerb eines Neuwagens kommt für Kaufinteressenten häufig nicht in Frage. Neuwagen sind
in der Anschaffung oft kostspielig, so dass für viele nur ein Gebrauchtwagen erschwinglich ist. Wer
sich beim Autokauf für den richtigen Gebrauchtwagen entscheidet, kann eine ordentliche Ersparnis
gegenüber einem Neuwagen erzielen, ohne große Abstriche in Kauf nehmen zu müssen.

Wenn man sich für einen ehemaligen Mietwagen entscheidet, kann man besonders viel Geld sparen.
Der niedrigere Preise liegt am Nachfrageverhalten der Autokäufer: Ehemalige Mietfahrzeuge gelten
als umstritten und kommen nicht für jeden Kaufinteressenten in Frage.
In Bezug darauf herrscht bei Autokäufern eine zweigeteilte Meinung. Die einen suchen nach
entsprechenden Fahrzeugen, andere würden diese nie kaufen.

Ob es sinnvoll ist, ein solches Auto zu kaufen oder besser die Finger davon zu lassen, kann man im
Allgemeinen nicht sagen. Letztlich kommt es auf den Einzelfall bzw. das entsprechende Fahrzeug
an. Es bietet sich durchaus die Chance, ein Schnäppchen zu machen. Andererseits birgt solch ein
Kauf auch Risiken.

Nun stellt sich unter anderem die Frage, welche Fahrzeuge bei den verschiedenen
Autovermietungen im Umlauf sind und, ob diese Modelle überhaupt das Interesse wecken. Hierzu
sollte einfach bei den größten Autovermietungen Im Internet nachgesehen werden. Eine weitere
sinnvolle Alternative ist, sich bei einem Mietwagen Preisvergleich umzusehen und sämtliche
Fahrzeuge der Anbieter zu vergleichen. Dies kann beispielhaft auf cardelmar.de umgesetzt werden

Vorteile ehemaliger Mietfahrzeuge

Die Erstzulassung von Mietfahrzeugen liegt meist nicht lange zurück. Häufig haben die Fahrzeuge
noch Garantie und einen niedrigen Kilometerstand. Der größte Vorteil ist jedoch der Preis: Wegen
der kritischen Einstellung vieler Kaufinteressenten, liegen die Preise gegenüber vergleichbaren
Gebrauchtfahrzeugen deutlich niedriger. Oft können problemlos mehrere tausend Euro eingespart
werden. Die Laufleistung nimmt hierauf keinen großen Einfluss. Sobald ein Gebrauchter als
ehemaliger Mietwagen klassifiziert wird, sinkt sein Preis rapide.

Nachteile und Risiken

Die Zurückhaltung vieler Kaufinteressenten ist der Ansicht geschuldet, dass Mietkunden mit ihren
Fahrzeugen nicht besonders sorgsam umgehen. Es kommt vor, dass Autos ausgefahren bzw. die
Motoren auf hohe Drehzahlen gebracht werden. Ein solcher Umgang kann zu enormem Verschleiß
am Fahrzeug führen und zur Folge haben, dass nach kurzer Zeit zahlreiche und womöglich
kostspielige Wartungsarbeiten oder Reparaturen zu erfolgen haben.

Des Weiteren sind ehemalige Mietfahrzeuge meistens spärlich ausgestattet. Auch mussten manche
Käufer schon feststellen, dass ihr Auto von früheren Mietkunden als Ersatzteilspender missbraucht
wurde: Es kommt leider vor, dass Autos geliehen werden, um illegal Ersatzteile auszutauschen.

Risikobegrenzung ist der Schlüssel zum Erfolg

In Anbetracht der Vorteile sollten Kaufinteressenten nicht gleich ablehnen. Wichtig ist, dass sich
das Fahrzeug in einem guten Zustand befindet. Eine gezielte Auswahl ist entscheidend. Man sollte
nicht voreilig kaufen und das Auto vor Abschluss eines Kaufvertrags ausführlich begutachten.

Ein Indiz ist zum Beispiel der Kilometerstand. Je mehr Kilometer sich auf dem Tacho befinden,
desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahrzeug von Personen gefahren wurde, die nicht

sorgsam damit umgegangen sind. Im Allgemeinen ist es ratsam, einen Experten aufzusuchen, sofern
man sich nicht selbst mit Kfz-Technik auskennt.

Bei Prüfstellen der Dekra oder des TÜV kann man das Fahrzeug einem Gebrauchtwagencheck
unterziehen. Sofern die Termine für Fahrzeugcheck und Probefahrt richtig gelegt werden, stellt das
kein Problem dar. Solch ein Check kostet zwar Geld, er ist aber in jedem Fall eine gute Investition.
Im Ernstfall kann man vom Kauf absehen und hohe Folgekosten vermeiden.