Gewinne 2 Karten zum 24h-Rennen 2018

GEWINNSPIEL

Es ist der Motorsport-Highlight des Jahres.

24-Stunden-Rennen 2018 am Nürburgring

Das Programm in Stichworten

  • Mittwoch (9. Mai 2018)
    • Adenauer Racing Day (Hauptstraße, Adenau)
  • Donnerstag (10. Mai 2018)
    • Offizielle Autogrammstunde an der ADAC Bühne im ring°boulevard
    • Motorsport-Highlights: Nachtqualifying ADAC Zurich 24h-Rennens (Gesamtstrecke), Leistungsprüfung RCN (Nordschleife)
  • Freitag (11. Mai 2018)
    • Auslosung Startreihenfolge für das Top-30-Qualifying (ADAC Bühne im ring°boulevard)
    • Falken-Driftshow und Red Bull-FMX-Show (Müllenbachschleife)
    • Stihl-Timbersports-Show und -Wettkampf in der Fan-Arena (Historisches Fahrerlager)
    • Pitwalk (Boxengasse)
    • Motorsport-Highlights: 2. Qualifying und Top-30-Qualifying ADAC Zurich 24h-Rennen (Gesamtstrecke), Qualifying FIA WTCR*, Rennen ADAC 24h-Classic, 1. Rennen Audi Sport R8 LMS Cup (GP-Kurs)
  • Samstag (12. Mai 2018)
    • Red Bull-Driftrun (Nordschleife), Red Bull-FMX-Show (vor Mercedes-Tribüne)
    • Fahrzeug-Corsos (Nordschleife)
    • Motorsport-Highlights: 1. und 2. Lauf FIA WTCR, 2. Rennen Audi R8 Sport LMS Cup, Start ADAC Zurich 24h-Rennen
  • Donnerstag bis Sonntag (10. – 13. Mai 2018)
    • Fan-Arena (historisches Fahrerlager): Stihl-Timbersports-Show, Falken-Driftaction sowie Motorrad-Stunt- und Trial-Shows von Red Bull.
    • ring°boulevard (hinter der Haupttribüne): Info-, Merchandising- und Action-Angebote der 24h-Partner und vieler weiterer Anbieter. ADAC Bühne.
    • Highlights im Grand-Prix-Fahrerlager: Mercedes-AMG-Fanbase (Eventfläche an der Jaguar-Kurve); Ravenol-Riesenrad; Audi-Campus mit Paddock des Audi Sport R8 LMS Cup und Hospitality.

Über 100 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in der Top-Klasse GT3 sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

BEENDET!! // Gewinnt jetzt zwei Tickets für das 24h-Rennen 2018!

Wir sagen danke, den über 21.000 Mitspielern. Die Gewinner wurden benachrichtigt. Die Karten sind auf dem Postweg. 

 

Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

 
Gewinnspiel-Regeln auf AUTOHUB.de:
Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf autohub.de und endet am 29.04.2018 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 30.04.2018 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der autohub.de Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Gewinne 2 Karten zum 24h-Qualirennen Rennen am Nürburgring

GEWINNSPIEL

Das Vorspiel zur längsten Nacht des Jahres 2018 mit dem:

24-Stunden-Qualifikationsrennen 2018

Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 14. April bis 15. April 2018

Über 100 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in der Top-Klasse GT3 sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt zwei Tickets für das Qualifikationsrennen!

Wir verlosen zusammen mit dem Veranstalter, 3 x 2 Wochenendtickets.

Die Karten sind Samstag und Sonntag gültig und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager und der Startaufstellung.

Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

 
Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 01.04.2018 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 02.04.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Land in Sicht – Das dramatische Finale der N24-Stunden 2017

  • Erfolgreicher Konter mit Reifen-Poker nach bitterem Rückschlag
  • Audi Sport Team WRT rutscht der Sieg wieder aus der Hand
  • Rowe Racing schnappt sich im Finale noch Rang zwei

Erst tief betrübt, dann im Land der Träume: Dank eines geistesgegenwärtigen Pokers beim letzten Boxenstopp zwei Runden vor Schluss erkämpften sich Markus Winkelhock, Kelvin van der Linde, Christopher Mies und Connor de Phillippi doch noch den Sieg beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der eigentlich schon verloren schien. 90 Minuten vor Schluss hatte ein defekter Sensor am Audi R8 LMS mit der #29 das Team von Wolfgang Land noch nach vielen Stunden an der Spitze die Führung gekostet und den Traum vom Sieg scheinbar hatte platzen lassen. Als zwei Runden vor Schluss aber plötzlich Regen einsetzte, zog das Team beim eigentlich schon verpatzten Boxenstopp in letzter Sekunde noch Regenreifen auf und holte die schon enteilten Konkurrenten doch wieder ein. Dem zu dieser Zeit führenden WRT-Audi #9 rutschte der greifbar nahe Sieg auf profillosen Slicks noch durch die Finger. Schlussfahrer René Rast musste sogar noch Rang zwei an Nick Catsburg im BMW M6 GT3 #98 von Rowe Racing abgeben, nachdem beide für die letzte Runde auch auf Regenreifen gewechselt hatten.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, für mich war das Rennen eigentlich schon verloren“, sagte ein fast sprachloser Markus Winkelhock nach seinem insgesamt dritten Nürburgring-Triumph nach 2012 und 2014, den 205.000 Zuschauer am gesamten Wochenende miterlebten. Für Christopher Mies war es der zweite Erfolg am Ring nach 2015, Kelvin van der Linde, Connor de Philippi und Teamchef Wolfgang Land kletterten zum ersten Mal ganz oben auf das Podest.

Hitchcock-Krimi in den letzten Minuten

„Jetzt habe ich endlich verstanden, warum der Nürburgring ‚Grüne Hölle‘ heißt“, meinte de Phillippi. „Ich habe nur noch über Funk das Kommando bekommen: Push, push, push“, verriet Schlussfahrer van der Linde. „Das war ein echter Hitchcock-Krimi. Ich bin erleichtert und riesig stolz auf meine Truppe, die nie aufgegeben und immer gesagt hat: Das Rennen ist erst bei der schwarz-weiß-karierten Flagge zu Ende. Jetzt wird nur noch gefeiert“, sagte Wolfgang Land.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der sich die #9 neben Rast mit Nico Müller und Robin Frijns geteilt hatte, ging auch am Tag nach seinem 41. Geburtstag in der Eifel wieder leer aus. Trotz aller Enttäuschung gönnte der Schweizer den Erfolg den Markenkollegen, „die den Sieg verdient haben“. Riesenjubel herrschte dagegen bei Rowe Racing. „Das war absolutes Chaos. Man hat nur noch nach Gefühl entschieden. Der zweite Platz ist für alle ein Gewinn. Die Show war gigantisch. Das war Motorsport der Extraklasse“, sagte Teamchef Hans-Peter Naundorf nach der bislang besten Platzierung seiner Mannschaft am Ring, die Catsburg mit Markus Palttala, Alexander Sims und Richard Westbrook erkämpfte.

„Das war im sprichwörtlichen Sinne ein heißes Rennwochenende! Unglaublich tolles Wetter, harte Positionskämpfe bis zur letzten Minute und Fans, die eine Riesenparty gefeiert haben: Das 24h-Rennen war ein echtes Motorsportfest”, sagte Rennleiter Wolfgang Hornung, der nach 23 ¾ Stunden mit Eifel-untypischem Sonnenschein noch ein spektakuläres Finale im Regen erlebte. Denn ein Wolkenbruch in den letzten Minuten stellte den Rennverlauf noch einmal auf den Kopf. Während Rast und Catsburg in der vorletzten Runde mit profillosen Slicks fast hilflos im Schneckentempo über die Nordschleife rutschten, kämpfte sich van der Linde im Land-Audi mit seinen Regenreifen doch wieder an die Spitze zurück.

Bester Mercedes-AMG war der Vorjahressieger von Black Falcon mit der #1 auf dem fünften Platz direkt vor dem Frikadelli-Porsche #31 auf Rang sechs. Der Wochenspiegel-Ferrari #22 erkämpfte sich Position sieben, bester Bentley war die #37 von Abt auf dem 16. Platz.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Die besten Fotos vom 24h-Rennen 2017 am Nürburgring

Es ist wieder einmal so weit. Das größte Fest des Motorsports steht an. 24-Stunden durch die „Grüne Hölle“. Und in diesem Jahr scheint das Wetter die gute Laune der Zuschauer und Teilnehmer zu teilen. Sonnenschein über allen Wipfeln. 

Zeit sich die schönsten Fotos (bis Freitag-Nachmittag) zu sichten und mit Euch zu teilen:

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

N24h: 40. Teilnahme: Erster Pokal für Rekordstarter Volker Strycek

Schon bei der Fahrerbesprechung vor dem 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagmittag übergab Rennleiter Walter Hornung den ersten Pokal: Ausgezeichnet wurde Volker Strycek, der am Wochenende zum 40. Mal beim „Eifel-Marathon“ am Start sein wird. Als Hornung dem Rekordteilnehmer ihm die Trophäe überreichte, gab es langen Applaus von allen Fahrerkollegen.

„40 Starts ist schon eine bewegende Zahl, aber ehrlich gesagt bin ich noch genauso nervös wie beim ersten Mal“, sagte Strycek, der selbst ein bisschen überrascht war, dass Hornung sogar zwei Jahre (1999 und 2004) in der Historie gefunden hatte, in denen der frühere DTM-Champion und spätere Opel-Motorsportchef sogar in drei verschiedenen Autos am Start war. Diesmal steht der 13. Doppelstart an, zum zweiten Mal nach 2016 als Familieneinsatz mit seiner Tochter Lena und seinem Sohn Robin in einem Opel Astra J OPC und natürlich auch wieder im Kult-Auto des Rennens, dem Opel Manta, der zum 17. Mal am Start steht.

Beide Einsätze sind für den 59-Jährigen Strycek, der 1976 in einem Renault R5 TS zum ersten Mal am 24h-Rennen teilgenommen hatte, hoch emotional. „Das Gefühl, mit den eigenen Kindern hier zu fahren, das kann man gar nicht beschreiben“, sagt Strycek: „Und wenn man mit dem Manta auf die Strecke geht, ist das einfach irre, was da an der Strecke abgeht. Da habe ich schon in der Einführungsrunde Gänsehaut. Ich bin sehr froh, dass ich als Gast auf diesem Auto immer wieder dabei sein darf.“

Seine schönste Erinnerung an die 40 Rennen ist der Gesamtsieg 2003. „Das war das größte Erlebnis, das stelle ich sogar noch über meinen DTM-Titel“, sagt Strycek: „Aber eigentlich ist jedes Rennen hier etwas Besonderes. Wenn man alleine daran denkt, was wir hier alles schon erlebt haben: ein überflutetes Karussell, einen abgerutschten Hang am Flugplatz, Schnee und Hagel oder extreme Hitze wie bei unserem Sieg 2003. Es ist jedes Mal eine neue Challenge und ein tolles Gefühl, das Ziel zu erreichen.“

 

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

3x 2 Karten zum 24h-Rennen am Nürburgring zu gewinnen!

Der Start zum legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist am Samstag den 25. Mai um 15:30h. 

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. bis 28. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT3-Teams und -Hersteller an. Dazwischen, der „Underdog“ aus Italien, die Scuderia Cameron Glickenhaus.

Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. 

Die längste Nacht des Jahres:

ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. – 28. Mai 2017

Die 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird wieder ein riesen Fest des Motorsports.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist das „Rockfestival“ unter den Motorsportveranstaltungen: Vom 25. bis 28. Mai dreht sich auf der mehr als 25 km langen Strecke alles um den Saisonhöhepunkt der Langstreckenpiloten.

Bullige GT3-Renner von Audi, BWM, Mercedes-AMG und Porsche gelten als die Favoriten. Denn all diese Hersteller schicken ihre Werkspiloten und -teams an den Start. Doch die Konkurrenz ist knallhart, denn rund 160 teilnehmende Rennwagen machen das Event zum größten Rennen der Welt. Ob Bentley oder Toyota, die spektakulären Glickenhaus-Prototypen oder auch dutzende Breitensport-Rennwagen: Sie alle wollen die längste, aufregendste und schwierigste Rennstrecke der Welt meistern – zwei Mal rund um die Uhr und von der ersten bis zur letzten Sekunde im Fight mit den Konkurrenten.

Gut 200.000 Zuschauer dürften auch in diesem Jahr in die Eifel pilgern, die sich dieses Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen wollen. Kein Wunder, schließlich gastiert an diesem Wochenende auch die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC am Ring und trägt zwei Läufe auf der legendären Nordschleife aus. Ein Rahmenprogramm mit unzähligen Attraktionen sorgt ebenfalls dafür, dass die „Grüne Hölle“ am Himmelfahrtswochenende zum „Himmel für Motorsportfans“ wird.

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das gesamte ADAC Zurich 24h-Renn-Wochenende!

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. bis 28. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT3-Teams und -Hersteller an. Dazwischen, der „Underdog“ aus Italien, die Scuderia Cameron Glickenhaus.

Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. 

Wir verlosen 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte 24h-Rennen. (Wert pro Ticket 66€) gelten von Donnerstag bis Sonntag (28.05.2017) und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen und dem Fahrerlager.

Und so geht es: Füllt einfach unser Gewinnspiel-Formular aus. Wir melden uns per eMail bei Euch! 

——– Gewinnspiel beendet – Die Gewinner wurden per eMail informiert – Danke für die rege Teilnahme ———-

[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 14.05.2015 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]

Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 14.05.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 15.05.2017 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Gewinne 2 Karten zum 24h-Qualirennen Rennen am Nürburgring

Mit dem Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft an diesem Wochenende (25. März 2017) beginnt auch der Countdown für den Höhepunkt der Saison auf der Nürburgring-Nordschleife. Dem ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25.bis 28. Mai fiebern Fans und Fahrer gleichermaßen zu. Im vergangenen Jahr gab es das knappste Ergebnis der 24h-Historie und einen Mercedes-Vierfachsieg – alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die spannungsgeladene Motorsport-Show auch diesmal fortsetzt. Denn was Teams und Hersteller an Fahrzeugen und Piloten bislang schon angekündigt haben, verspricht einen Kampf an der Spitze mit faszinierenden Fahrzeugen, in denen Weltklassepiloten agieren. Dazu gesellt sich einmal mehr ein Heer von Nordschleifenspezialisten aus Privatfahrerkreisen.

Die VLN meldet für die Saison 2017 ein Rekordnennungsergebnis, und natürlich werden viele Piloten auch beim ADAC Zurich 24h-Rennen dabei sein. Bis es soweit ist, steht aber ein Vorspiel in drei Akten auf dem Programm: Neben zwei VLN-Läufen gehört auch das 24h-Qualifikationsrennen vom 22. bis 23. April wieder zum Vorbereitungsprogramm. Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

Auftakt zur längsten Nacht des Jahres 2017 mit dem:

24-Stunden-Qualifikationsrennen 2017

Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 22. – 23. April 2017:

Mehr als 110 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den Klassen der potentiellen Gesamtsieger sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Auch der Blick in unsere Galerie vom N24h-Quali-Rennen 2016 zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das Qualifikationsrennen!

Wir verlosen zusammen mit dem Veranstalter, 3 x 2 Wochenendtickets (Preis pro Karte 25€) zur Verfügung. Die Karten sind Samstag und Sonntag gültig und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager und der Startaufstellung

Und so geht es: Meldet Euch am „mein-auto-blog“ Newsletter an – wir ziehen unter allen Neu-Anmeldungen drei Gewinner. 

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### Die Gewinner wurden per eMail benachrichtigt ####

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[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 09.04.2017 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]
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Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 09.04.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.05.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

VLN 2016: Ein letzter Ritt durch die „Grüne Hölle“ in dieser Saison

Ein letztes Mal für diese Saison geben die Protagonisten der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der schönsten und längsten Rennstrecke der Welt ihr Stelldichein. Auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife wird am Samstag das Finale, der 41. DMV Münsterlandpokal, ausgetragen. Im zehnten Lauf des Jahres geht es nicht nur um prestigeträchtige Siege in Rennen und Klassen, sondern auch um den Schinken. Denn den gibt es vom Veranstalter traditionell für die Sieger oben drauf.

Noch einmal heißt es für die Teams und Piloten, sich über vier Stunden den tückischen Anforderungen von Adenauer Forst, Schwedenkreuz, Karussell, Brünnchen und Pflanzgarten zu stellen und auf der Döttinger Höhe ihren Boliden die Sporen zu geben. Eine Gelegenheit, die sich die arrivierten VLN-Mannschaften natürlich nicht entgehen lassen wollen. Nahezu alle Sieger der vorangegangenen Läufe sind am Start. Dazu kommen die designierten Titelträger in den einzelnen Wertungen, liebgewonnene Exoten und seltenere Gäste sowie eine Handvoll Neulinge mit klanghaften Namen, die ihr Können erstmals in der „Grünen Hölle“ auf die Probe stellen wollen.

Schaulaufen der Titelträger
In der kommenden Saison wird die Startnummer eins ihren BMW M235i Racing Cup zieren, beim Finale aber wird es ein letztes Mal die 691 sein. Eine Startnummer, die Michael Schrey und Alexander Mies viel Glück gebracht hat, denn ihnen ist der VLN-Titel 2016 nicht mehr zu nehmen. Beide wollen den kleinen Schönheitsfleck aus dem vorangegangenen Rennen – erstmals erreichten sie nicht das Ziel – vergessen machen und ihre nahezu makellose Cup5-Bilanz mit einem guten Resultat abrunden. Gleiches gilt für die bereits feststehenden Titelträger in der 2016 erstmals ausgetragenen Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing, Marc Hennerici und Moritz Oberheim (raceunion Teichmann Racing), und die neuen Meister des Opel Astra OPC Cup, David Griessner, Marcel Hartl und Glib Kutepov (Lubner Motorsport).

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Dritter Gesamtsieg im Visier
Auf spektakuläres Racing dürfen sich die Zuschauer im Kampf um den letzten Gesamtsieg des Jahres freuen. Die beiden Audi R8 LMS-Crews Christopher Mies und Connor De Phillippi (Land-Motorsport) sowie Anders Fjordbach und Frank Stippler (Phoenix Racing) wissen, wie es geht. Stippler und Fjordbach gewannen die beiden ersten Läufe der Saison, Mies und De Phillippi die Rennen vier und fünf.

Im Wettstreit um den dritten Gesamtsieg des Jahres mischt sich auch der Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing, der die Saisonrennen sechs und acht gewann und beim Finale wieder von Uwe Alzen und Lance David Arnold pilotiert wird.

Mögliche Wiederholungstäter
Mit den drei Doppelsiegern gleichziehen könnte mit einem weiteren Sieg die Startnummer 911 von Manthey-Racing. Patrick Pilet und Jörg Bergmeister steuerten den Porsche 911 GT3 R beim 6h-Rennen zum Sieg, diesmal jedoch werden Nick Tandy und Michael Christensen im GT3 Gas geben. Gespannt dürfen die Fans dem Auftritt der beiden Farnbacher-Brüder, Mario und Dominik, entgegenblicken, sie sorgten beim vorangegangenen Lauf im Lexus RC-F GT Prototype für den ersten Sieg eines asiatischen Herstellers in der VLN. Im letzten Rennen gehen die Farnbachers jedoch wieder mit dem Vorgängermodell, dem RC-F GT3, an.

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Mehr als nur Farbtupfer
Dass der SCG003C der Scuderia Cameron Glickenhaus, die Eigenkonstruktion aus den USA, mehr als nur ein Farbtupfer ist, stellte das Team mit dem vierten Platz beim achten Lauf des Jahres unter Beweis. Nun wollen Thomas Mutsch und Felipe Fernández Laser für den ersten Podiumsplatz des Jahres sorgen.

Diesen verpasste das Bentley Team Abt beim Saisonauftakt, Christer Jöns, Chris Brück und Steven Kane fuhren im Bentley Continental GT3 auf Rang sechs. Beim Finale teilt sich Jöns mit Maxime Soulet und Andy Soucek das Cockpit. Beide absolvierten im Vorjahr in einem Honda Civic Type-R ihre Pflichtrunden für den Erhalt der DMSB Permit A und kommen nun auf der Nordschleife zu ihrem GT3-Debüt.

Debütanten aus der DTM
Ein Schritt, der den DTM-Piloten Lucas Auer, Daniel Juncadella, António Félix da Costa, Felix Rosenqvist und Bruno Spengler noch bevorsteht. Juncadella, Félix da Costa und Spengler haben in dieser Saison bereits an einem VLN-Lauf teilgenommen und wollen beim Finale ihr Soll zum Erhalt der Permit A – 18 Runden in mindestens zwei Rennen – erfüllen.

Rosenqvist und Auer geben am Samstag ihre Premiere auf der Nordschleife. „Ich habe lange von einem Einsatz auf der Nordschleife geträumt – jetzt ist es endlich so weit“, sagt Auer. „Ich habe in der vergangenen Woche mit meinem Privatauto eine Probefahrt gemacht und bin von der Nordschleife mehr als beeindruckt. Es gibt Passagen, da habe ich großen Respekt – und da gehört bei mir schon einiges dazu. Jetzt muss ich die Strecke erst mal besser kennenlernen und abspeichern.“

Während die DTM-Kollegen in kleineren Autos „Nordschleifen-Fahrstunden“ nehmen, geht Tom Blomqvist im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Der Brite hat bereits zu Beginn der Saison seinen „Nordschleifen-Führerschein“ gemacht, feierte bei seinem zweiten GT3-Rennen im dritten Lauf einen dritten Platz und möchte diesen Erfolg mit Christian Krognes und Victor Bouveng gerne wiederholen.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Von der Serie auf die Piste: Seat Leon Cup Racer

Heute wollen wir einmal einen Blick auf den Seat Leon Cup Racer und die Renn-Serie als solche werfen. Bjoern und Jens Stratmann von Rad-Ab.com waren erst kürzlich am Nürburgring und haben sich das Spektakel beim sechsten Lauf höchst persönlich angesehen. Eigentlich wollten sie zu einem kleinen Duell antreten, doch einer von beiden kam nicht mit einem optimalen Sportgerät. So richtete sich der Fokus dann vollends auf den Seat Leon Cup Racer und sein Serien-Pendent den Seat Leon Cupra 290. Read more

Dunlop und Walkenhorst Motorsport beim 6h-Rennen erneut auf dem VLN-Podium

–  7. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
– Walkenhorst-BMW M6 GT3 mit #36 nach Platz drei nun Spitzenreiter in der VLN-Speed-Trophäe
– Alexander Mies / Michael Schrey sind weiter VLN-Tabellenführer

Dunlop und das Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop schafften beim siebten Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erneut den Sprung auf das Siegerpodium. Der BMW M6 GT3 mit der #36 von BMW-Werksfahrer Jörg Müller, BMW-Motorsport-Junior Jesse Krohn (Finnland), Victor Bouveng (Schweden) und Felipe Fernández Laser (Leipzig) wurde beim „6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ Dritter. Das Rennen über die Distanz von sechs Stunden ist das längte der VLN-Saison. Beim Saisonhöhepunkt markierte der M6 GT3 im schwarz-gelben Dunlop-Design mit 8:04.638 Minuten die schnellste Rennrunde in der „Grünen Hölle“ und übernahm mit der dritten Podestplatzierung in Folge die Führung in der VLN-Speed-Trophäe. In dem hart umkämpften Rennen, in dem die Führung zwischen fünf Teams insgesamt 16 Mal wechselte, lag die #36 acht Runden in Führung. Frank Stippler, Anders Fjordbach (Dänemark) und Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock belegten im Dunlop-bereiften Audi R8 LMS von Phoenix Racing in dem abwechslungsreichen Rennen den vierten Rang.

Rennbericht Fotos VLN 290 ROWE 6-Stunden VLN 7

Bonk-Motorsport-Piloten auf dem Weg zum VLN-Titel
Den Sieg in der Klasse der BMW M235i Racing Cup, die exklusiv von Dunlop ausgerüstet wird, sicherten sich Alexander Mies und Michael Schrey von Bonk Motorsport. Mit dem siebten Sieg im siebten Rennen stellten die VLN-Tabellenführer zugleich die Weichen im Kampf um die Meisterschaft: Mies / Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel in der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 zu sichern.

VLN: Dramatischer Sieg für Porsche beim 6-Stunden Rennen

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison. Dabei errangen der Franzose und der Deutsche einen neuen Distanzrekord für das 6h-Rennen: Sie legten in 43 Runden 1.047,394 Kilometer zurück.

Rennbericht Fotos VLN 123 ROWE 6-Stunden VLN 7

Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewunken, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Vierte. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock vom Team Phoenix-Racing auf Rang vier. So lautet die Bilanz: vier GT3-Sportwagen von vier deutschen Automobilherstellern auf den ersten vier Positionen.

Rennbericht Fotos VLN 047 ROWE 6-Stunden VLN 7

Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

„Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, erklärte Bergmeister im Ziel. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen. Hinzu kommt, dass das Team mit einer perfekten Strategie und sehr guten Boxenstopps die Grundlage für diesen Sieg gelegt hat.“

Rennbericht Fotos VLN 278 ROWE 6-Stunden VLN 7

Die dramatische Schlussphase wird auch Arnold lange in Erinnerung bleiben. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, kriege ich sicherlich graue Haare“, meinte er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance. Heute war das Glück auf unserer Seite, wir hatten unsererseits auch schon oft genug Pech.“

Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

Rennbericht Fotos VLN 008 ROWE 6-Stunden VLN 7

Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

Rennbericht Fotos VLN 094 ROWE 6-Stunden VLN 7

Ein Rekord für die Ewigkeit: Opel Manta geht ins Motorsport-Geschichtsbuch ein
Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten fuhren beim Saisonhighlight ein geschichtsträchtiges Rennen. Beim 111. VLN-Einsatz des betagten Opel Manta durchbrachen sie nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife – ein Rekord, der wohl nie einem anderen Rennauto gelingen wird. Nach 35 Runden überquerten sie zudem als Sieger der Klasse H2 die Ziellinie. Für Doppelstarter Strycek immer noch nicht genug: Zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, konstatierte er bei der Siegerehrung.

Die Tabellenführer siegen weiter: Mies/Schrey auch über sechs Stunden nicht zu bremsen
In Sachen Meisterschaft ist beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen eine Vorentscheidung gefallen. Was zu Beginn der Saison kaum jemand für möglich gehalten hat, ein Durchmarsch im stets sehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup, wird langsam aber sicher Realität. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren für Bonk-Motorsport den siebten Klassensieg im siebten Rennen ein. Indes mussten die direkten Verfolger in der Fahrerwertung weiter Federn lassen. Mies/Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel zu sichern.

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Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. September statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs zeigt der Sender SPORT1 am 10. September um 12:30 Uhr.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Die VLN feiert das Ende der Sommerpause

Mit dem 39. RCM DMV Grenzlandrennen findet die rund einmonatige Sommerpause in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ihr Ende; das sechste von zehn Rennen der Saison 2016 steht an. Wie in den vergangenen drei Läufen werden im BMW M235i Racing Cup wieder die meisten Autos um den Klassensieg kämpfen. Alexander Mies und Michael Schrey wollen ihre Serie mit dem sechsten Erfolg im sechsten Rennen ausbauen. Sie sind die Gejagten in der VLN-Wertung und können sich, trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison, auf dem Weg zum Titel eigentlich nur noch selber schlagen. Seit dem dritten Lauf führen die beiden die Meisterschaft an und haben sich inzwischen einen beachtlichen Vorsprung erarbeitet.

Jede Menge Respekt verdienten sich in den ersten beiden Rennen des Jahres Frank Stippler und Anders Fjordbach. Im Audi R8 LMS von Phoenix Racing sicherten sich der routinierte Deutsche und der junge Däne in beiden Läufen den Gesamtsieg. Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte kehren Stippler und Fjordbach auf die Nordschleife zurück und haben nichts anderes als den dritten Sieg bei ihrem dritten VLN-Start im Sinn.

In einigen Klassen zeichnet sich eine ungewöhnliche Dominanz ab. Der Kampf um die Gesamtsiege zum Beispiel wird nach fünf Läufen von einem Auto, dem Audi R8 LMS, und zwei Fahrerpaarungen beherrscht: Stippler und Fjordbach sowie Christopher Mies und Connor De Phillippi. Beide Fahrerteams gewannen bislang jeweils zwei Rennen. Während Stippler/Fjordbach ihre Siegesquote im sechsten VLN-Rennen bei 100 Prozent halten wollen, sind Mies und De Phillipi nicht am Start.

Dafür machen sich die Fahrer der konkurrierenden Marken Hoffnungen auf den ersten Sieg des Jahres. Dicht dran war im vergangenen Rennen schon der Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey-Racing mit Jörg Bergmeis-ter und Michael Ammermüller, die sich nur hauchdünn im Kampf um Platz eins geschlagen geben mussten. Beide sind diesmal nicht mit am Start. Dafür setzt Manthey-Racing die beiden bewährten Porsche 911 GT3 R für Otto Klohs und Jens Richter sowie für Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg ein. In einem weiteren Porsche 911 GT3 R setzen die Lokalmatadore Klaus Abbelen und Sabine Schmitz mit Norbert Siedler und Patrick Huismann vom Frikadelli Racing Team alles daran, ihr erstes Top-Resultat der Saison zu erzielen.

Aufs Podium, aber noch zu keinem Sieg hat es der Mercedes-AMG GT3 in diesem Jahr in der VLN geschafft. Die Teams von Black Falcon mit Abdulaziz Al Faisal, Adam Christodoulou und Yelmer Buurmann, Haribo Racing mit Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth sowie Car Collection Motorsport mit Peter Schmidt, Klaus Koch und Johannes Siegler starten am Samstag erneut einen Angriff auf die Spitze.

Die hat 2016 BMW zumindest schon einmal in der VLN erobert, und beim dritten Lauf fuhren gleich drei M6 GT3 auf die ersten drei Plätze. Beim sechsten Lauf wird Walkenhorst Motorsport die Fahne der Münchener hochhalten und bringt drei Autos an den Start: zwei M6 GT3 für Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller sowie für Matias Henkola, Michele Di Martino und Jordan Tresson und einen Z4 GT3 mit Teamchef Henry Walkenhorst, Peter Posavac und Daniela Schmid.

Mindestens einen Rang höher als im vergangenen Rennen wollen die Brüder Dominik und Mario Farnbacher klettern; sie belegten in ihrem Lexus RC-F GT3 (Klasse SPX) zuletzt den vierten Rang und sind am Samstag neben Lorenz Frey und Stéphane Ortelli eines von zwei Lexus-Duos.

Spannung steht den VLN-Fans in der Eifel auch in den zahlreichen Klassen bevor. Neben den Meisterschaftsführenden in der Cup5-Klasse Schrey/Mies sind erneut alle Klassen-Favoriten mit am Start: So werden sich in der SP7 Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi (drei Siege/Black Falcon) erneut ein Duell mit Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück im Frikadelli-Porsche 991 GT3 Cup (zwei Siege) liefern. Auch in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing ist die Gesamtwertung hart umkämpft. Marc Hennerici und Moritz Oberheim (race-union Teichmann Racing) werden alles geben, um ihre Führung gegen Hamza Owega und Moritz Kranz sowie „Max“ und „Jens“ (beide Team GetSpeed) zu verteidigen. Kai Riemer und Arnd Meier (Arkenau Motorsport) sind ebenfalls in der Cup3-Klasse noch aussichtsreich im Rennen.

Drei weitere Teams wollen in ihren Klassen ihre Chancen auf den Gewinn des VLN-Titels wahren. In der V6 visieren die Meisterschaftszweiten Ivan Jacoma und Claudius Karch im Porsche Cayman (Mathol Racing) ihren sechsten Klassensieg im sechsten Rennen an. In der V5 hoffen Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer im BMW E36 auf den fünften Saisonsieg. Und Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana – die dreifachen Sieger der V4 – wollen sich im BMW E90 325i (Pixum Team Adrenalin Motorsport) gegen ihre Dauerrivalen Rolf Derscheid, Michael Flehmer und Zoran Radulovic (zwei Siege/Hofor Racing) behaupten.

Klingmann: Der Werkspilot über den BMW M6 GT3

Jens Klingmann ist Werksfahrer und wird beim 44. 24h-Rennen am Nürburgring einen BMW M6 GT3 pilotieren. Vielversprechend sitzt dem Team der erreichte Dreifachsieg bei der VLN als Wohlstandspolster auf der Schulter, das hoffentlich nicht zu sicher macht. Im Interview mit dem Werkspiloten machte es aber nicht den Anschein. Jens Klingmann erzählt über die Entwicklung vom BMW Z4 GT3 zum Nachfolger, dem BMW M6 GT3.

So ist der aktuelle Rennbolide von Grund auf neu und teilt sich fast keinerlei Komponenten mit dem Vorgänger. Von Anbeginn eingebunden in die Entwicklung, erzählt Klingmann von ersten Testfahrten, Neuerungen und Schwierigkeiten. Für das kommende 24h-Rennen gibt der Rennfahrer zu bedenken, dass der M6 GT3 im Konkurrenzumfeld das jüngste Fahrzeug sei – und versucht den VLN-Dreifachsieg damit in seiner Wirkung etwas abzumildern.

Umso überraschter war er beim ersten Renneinsatz und noch mehr bei ersten Tests auf dem Nürburgring, die im Regen stattfanden. Doch das Auto zeigte sich in Bestform. Irritiert habe ihn anfänglich nur, dass der M6 größer sei als der Z4 und man sich deshalb nicht in jede kleine Lücke quetschen könne. Doch daran habe er sich gewöhnt. Wichtiger sei es, die immer noch bestehenden kleinen Baustellen am Auto zu beheben. So arbeite das Team aktuell beispielsweise noch an der Traktionskontrolle.

Ein Tribut, das der vollständigen Neuentwicklung gezollt wird, schließlich übernimmt der M6 nichts von seinem Vorgänger, dem BMW Z4 GT3. Er verfügt über einen besseren Motor, einen V8 Biturbo, der noch Potential nach oben habe und ein satteres Drehmoment böte. Außerdem sei das ABS vollkommen neu und besser. Hinzu komme, dass der BMW M6 GT3 nun viel mehr Einstellmöglichkeiten habe. Stellt sich nur die Frage, ob der Bolide auch fit für das anstehende Langstreckenrennen ist– trotz der vielen Verbesserungen.

Der Werkspilot weicht ein wenig aus, sagt aber, dass das Fahrzeug einen großen Schritt voran gemacht habe und vielleicht in einem Jahr in seiner Entwicklung weiter wäre – vielleicht aber auch nicht. Immerhin sieht er den Rennwagen als konkurrenzfähig an. Gefallen habe ihm, welche Entwicklung der M6 hingelegt hat. Anfangs war er nur ein Auto, ohne ABS oder sonst irgendetwas, das nur zum Daten-Sammeln genutzt wurde. So hätte das erste Platz nehmen auf einem Holz-Sitz stattgefunden, bei dem nur festgelegt wurde, auf welcher Höhe das Lenkrad installiert werden solle oder welche Knöpfe wo angebracht werden müssten. Zu der Zeit waren Rundenzeiten noch zweitrangig – ganz im Gegenteil zum 24h-Rennen.

Der Zeitplan zum 24-Stunden Rennen 2016

Donnerstag, 26. Mai 2016

  • 11:10 Nordschleife: Rundstrecken Challenge Leistungsprüfung (190 Min.)
  • 10:00 – 10:50 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Freies Training
  • 11:30 – 12:30 Gesamtkurs: WTCC / ETCC Test
  • 13:15 – 15:15 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Qualifying
  • 15:45 – 17:25 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Freies Training
  • 18:00 – 18:30 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Qualifying 1
  • 8:45 – 19:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCC  1. Freies Training
  • 20:00 – 23:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 1. Qualifying

Freitag, 27. Mai 2016

  • 08:15 – 09:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Freies Training
  • 09:30 – 11:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 2. Qualifying
  • 11:55 – 12:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 1. Rennen (30 Min.)
  • 12:45 – 13:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCCQualifying
  • 14:10 – 14:50 Gesamtkurs: WTCC Mannschaftszeitfahren
  • 16:20 – 19:20 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Rennen (180 Min.)
  • 19:50 – 20:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Top – 30 – Qualifying
  • 20:40 – 21:30 Pit – Walk 24h – Rennen
  • 20:40 – 21:45 Falken Drift Show in der Müllenbachschleife

Samstag, 28. Mai 2016

  • 09:15 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Warm – up
  • 09:55 – 10:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 2. Rennen (30 Min.)
  • 11:25 – 11 :50 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 1. Rennen (3 Runden)
  • 12:45 – 13:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Rennen (3 Runden)
  • 13:45 – 15:00 Event: Startaufstellung zum 24h-Rennen
  • 15:10 ADAC Zurich 24h – Rennen Einführungsrunde
  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen  Start zum Rennen

Sonntag, 29. Mai 2016

  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen Zieleinlauf Rennen

Gewinne 2 Karten zum 24h-Rennen am Nürburgring

Der Start zum legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist am Samstag den 28. Mai um 15:30h. Das ganze Motorsport-Volksfest startet jedoch bereits viel früher. Inoffizieller Startschuss für das 24h-Rennen ist der Adenauer Racing Day am Mittwoch vor dem Rennen im Zentrum von Adenau. Eine gute Chance für die Fans, den Boliden und den Rennfahrern nah zu kommen. Bevor es dann am Wochenende richtig rund geht!

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (26. bis 29. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT-Teams und -Hersteller an. Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. Ob Vorjahressieger Audi, Rekord-Sieger BMW, Mercedes-Benz oder Porsche: Sie alle wollen ihre Teams beim Fight um den prestigeträchtigen Sieg unterstützen. Selten war es dabei so schwer, einen Favoriten auszumachen.

Die längste Nacht des Jahres

24-Stunden 2016 am Nürburgring

Die 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird wieder ein riesen Fest des Motorsports.

Mehr als 150 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den Klassen der potentiellen Gesamtsieger sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Auch der Blick in unsere Galerie vom N24h-Quali-Rennen zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das gesamte N24h-Wochenende!

Wir verlosen 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte 24h-Rennen. (Wert pro Ticket 66€) gelten von Donnerstag bis Sonntag (26.-29.5.) und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen und dem Fahrerlager.

Und so geht es: Füllt einfach unser Gewinnspiel-Formular aus. Vergesst nicht, Name und Anschrift vollständig anzugeben! 

[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 15.05.2015 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]

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Jetzt am N24h-Gewinnspiel teilnehmen

UPDATE / 17.05.2016

Die Gewinner von jeweils 2 Karten sind:

  • Marc Schmitz aus Offenbach
  • Lars Kemmer aus Sankt Goar
  • Kerstin Wahlen aus Würselen

Herzlichen Glückwunsch!!

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Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 15.05.2016 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.05.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

News: Alfa will in die Formel 1

Der Fiat Chrysler Boss Sergio Marchionne möchte, dass Alfa Romeo sein eigenes Formel 1 Team bekommt. Das ist natürlich eine stramme Ansage, wenn man bedenkt, dass die Marke stark marode ist und nur noch ein Schattendasein fristet. Zwar steht es um die italienische Traditionsmarke nicht so schlimm, wie um Lancia, aber Massen an Alfas werden nicht gerade abgesetzt. Vielleicht ändert sich das ja mit der neuen Giulietta?

Das soll an dieser Stelle aber gar nicht der Diskussionspunkt sein. Der Fiat Chrysler CEO denkt, dass ein eigenständiges Formel 1 Team das Beste für Alfa Romeos Image wäre, so zumindest äußerte sich der Italiener den Kollegen von Motorsport.com gegenüber. Um den traditionellen Namen und das dazu passende „Cuore Sportivo“ wieder aufzubügeln, müsse man in Betracht ziehen, in die Formel 1 zurückzukehren. Dabei schiele Marchionne auch zu Ferrari herüber, mit denen er eine Zusammenarbeit anstreben würde.

Einst hatte er den Plan Red Bull mit Motoren und Antrieben auszustatten, was jedoch anders ablief. Die Österreicher haben ein Renault Energy Aggregat in ihrem Renner. Aber dem italienischen CEO des Großkonzerns reichen Alfa-Antriebe alleine in der F1 nicht aus, Marchionne will ein eigenes Rennteam mit dem Namen Alfa Romeo. Dennoch spielt Geld natürlich eine große und entscheidende Rolle. Alfa könne sein Chassis nicht selbst anfertigen und und gleichzeitig noch Motoren konzipieren. Trotzdem wolle man unbedingt in den größten Rennsport-Zirkus überhaupt zurück. Das wird wahrscheinlich nur klappen, wenn man auf Ferrari-Aggregate zurückgreift.

Ganz gleich, wie die Details ausgestaltet werden, wichtig ist, dass neue Hersteller in die F1 kommen – vor allem mehr konkurrenzfähige Hersteller, damit das Spektakel weiter belebt wird. Denn letztendlich ist die Spannung etwas verloren gegangen, weshalb sich die Veranstalter immer neue Challenges ausdenken müssen. Außerdem gibt es doch nur drei wirklich interessante Teams, wenn man ehrlich ist. Der Kampf um das Träppchen wird nur noch von Renault bzw. Red Bull, Mercedes-Benz oder Ferrari gekämpft.

Andere Rennsportserien gefallen dem CEO Marchionne nicht so, er wolle Alfa Romeo am liebsten in der Formel 1 haben. Das wäre toll, schließlich sind die Italiener seit den späten 80er Jahren nicht mehr in der Königsklasse vertreten gewesen. Ob wir also demnächst wieder ein weiteres italienisches Team in der obersten Rennliga sehen, steht noch etwas in den Sternen. Interessant wäre es. Dennoch wäre es vielleicht angebrachter, das Geld lieber in konkurrenzfähige Straßenfahrzeuge zu investieren, als in einem teuren Sport zu verpulvern.

 

VLN 2015: Die Groneck-Brüder sind Meister!

Es war ein typischer Herbsttag in der Eifel. Den Rahmen für diesen letzten, spannenden VLN-Lauf bildete vor allem Nebel und die nicht ganz unbedeutende Frage nach dem Meister. Die Groneck-Brüder oder der Belgier Campenhout? Nebel zum Training – Sichtweiten unterhalb einer GT3-Flügelbreite und die logische Konsequenz: Training verschoben.

Nebel war aber nicht nur für den verspäteten Start verantwortlich, Nebel war auch der Grund für das frühe Rennende. Das ohnehin verkürzte Rennen wurde nach 165 Minuten mit der roten Flagge abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt dominierten beide Teams in ihren Klassen das Rennen. Wie das Jahr über bereits zu beobachten.

18 Starter in der SP3, 13 Starter in der V4

Von Anfang an war klar, wenn der Clio der Gronecks im Feld mit dem Plus an Startern gewinnt, dann werden die Brüder VLN-Meister 2015. 2013 waren die beiden Brüder bereits VLN-Meister.

Der Vorsprung von Campenhout betrug 0.07 Punkte – mit dem Klassensieg der Groneck-Brüder drehte sich das nun auf einen Rückstand von 0.03 Punkte!

0.03 Punkte!

Die VLN-Saison 2015 hat einen neuen Meister: Herzlichen Glückwunsch Dirk und Tim Groneck!

 

 

 

 

Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN 2015 – 0.07 Punkte Unterschied vor dem letzten Lauf!

Die Spannung in der VLN rührt nicht nur von den Rennen auf der Strecke her. Auch das Punktesystem der VLN spielt eine große Rolle. Je mehr Teilnehmer eine Fahrzeugklasse hat, desto mehr Punkte gibt es für den Sieger. Und so spielen am Jahresende nicht die „Big Toys“ aus der SP9 (GT3) die Hauptrolle, sondern die „echten Tourenwagen“. In der Saison 2015 wird die Entscheidung um den Meistertitel der VLN wieder im letzten Rennen fallen.

VLN 2015 – Spannender wird es nicht mehr!

In der VLN-Saison 2015 werden 6 Titel ausgefahren. Die Produktionswagen-Trophäe, die Junior-Trophäe, die Speed-Trophäe und die beiden Cup-Wertungen für den Opel Astra Cup und den TMG GT86 Cup. Und on Top kommt die gesondert gewertete BMW M235i Cup-Klasse.

Im Gesamtergebnis sieht es vor dem letzten VLN-Lauf so aus:

vln 2015 letzter lauf tabelle

Der Belgier Van Campenhoudt (hat die Produktionswagen-Trophäe bereits sicher!) führt mit 0.07 Punkten vor den Groneck-Brüdern und den VLN-Gewinnern von 2013. Die beiden Brüder starten auf einem Renault Clio in der Klasse SP3. Der Belgier Van Campenhoudt fährt einen BMW 325i in der Klasse V4.

VLN 2015 285 Startnummer

Die stärker besetzte Klasse V4 sorgte hierbei für den Ausschlag. Denn, je mehr Teilnehmer, desto mehr Punkte gibt es für den Sieg in der Klasse. Beide Teams, sowohl der Belgier auf seinem BMW als auch die beiden Brüder auf dem Clio, sind überragende Rennen in diesem Jahr gefahren. Klassensiege in Serie führten zu dem engen Ergebnis. Jetzt wird es beim letzten VLN-Lauf richtig spannend. Denn nicht nur die Frage, wer in seiner Klasse gewinnt, ist wichtig, sondern auch die Frage, wer wie viele Mitbewerber in seiner Klasse besiegen konnte. Je größer die Anzahl der Mitbewerber, desto mehr Punkte gibt es für den Sieg. Das ist das Geheimnis der VLN.

VLN 2015 534 Startnummer

GT86-Cup = Sieger steht fest!

Auf Platz 3 in der Meisterschaft liegen Hoffmeister und Arne, beide starten auf einem Toyota GT86 und neben dem GT86 Cup, den die beiden bereits gewonnen haben – wollen sie mit dem Cup-Toyota um den Gesamtsieg mitreden. Allerdings ist die Frage, wie viele Fahrzeuge am Samstag in der GT86-Cupklasse an den Start gehen werden. Die V4 und SP3 sind üblicherweise besser – deutlich besser – besetzt.

VLN 2015 345 Startnummer

OPC-Cup = offen!

Ebenfalls noch offen ist der Opel Astra OPC-Cup! Hier spielt die Teilnehmer-Zahl keine Rolle, dafür gibt es Punkte für Pole-Position und schnellste Renn-Runden. An der Spitze des OPC-Cup stehen derzeit Bohr und Hannonen auf dem Lubner Opel Astra mit der Startnummer 345. Noch ist der Gewinn der Meisterschaft jedoch nicht in trockenen Tüchern.

VLN 2015 687 Startnummer

BMW M235i Cup = offen!

Im BMW M235i Racing Cup geht es ebenfalls eng zu. Nach ihrem vierten Saisonsieg sicherten sich Michele Di Martino und Moritz Oberheim im vergangen Lauf die VLN-Junior-Trophäe und zogen in der Cup-Wertung mit Ralf Schall und Mario Merten nach Punkten gleich.

Renn-Samstag = Es wird spannend!

Wer am Ende der VLN-Meister 2015 wird, wer den OPC-Cup für sich entscheiden kann und wer sich im BMW M235i Cup durchsetzen kann, das alles wird am Samstag in der Eifel ausgetragen! Ein spannender Renn-Samstag steht uns bevor!

 

 

VLN Lauf 911 – „Half a million Baby!“

Der neue Porsche 911 GT3R wird ab Dezember an Kundenteams ausgeliefert. Doch kein Auto der Stuttgarter verlässt die Werkstore in Richtung Kunden-Hand, bevor man nicht ausgiebig getestet hat. Frostige Temperaturen bei VLN-Lauf 9 waren am Wochenende das Umfeld für den Rennstrecken-Test des neuen Zuffenhausener Boliden.

Erfolgreicher Testeinsatz für neuen Porsche 911 GT3 R auf der Nordschleife

Mit der Startnummer 911 zum ersten Training innerhalb eines Renn-Einsatzes. 

Mit einer 8:13,340 war das Training des neuen Sportlers bereits als ganz erfolgreich zu bezeichnen. Frostige Temperaturen in der Eifel machen es Maschine und Reifen nicht ganz leicht, auf Temperaturen zu kommen. Am Steuer des 991 saßen Nick Tandy und Fred Mackowiecki. Das Fahrzeug wurde vom Team Manthey eingesetzt. War das Training noch ein erfolgreicher „Test“ – so ist das Rennen als „super erfolgreicher“ Test zu bewerten.

Von nichts auf das Treppchen

Reichte die erste Trainingszeit noch für einen Startplatz auf P10 – darf man das Ergebnis des Rennens als großen Erfolg bezeichnen. Ein reibungsloser erster Renn-Einsatz, eine 8:10.828 als schnellste Rennrunde und am Ende ein Platz 3 auf dem Treppchen! Damit dürfte der über 500 PS starke Bolide gezeigt haben, woraus in Zuffenhausen die Kundensportler geschnitzt werden. Dass er „Rennsiege“ in den Genen hat, war ja eh klar.

Allerdings hatte der GT3 R noch den Motor des Vorgänger-Modells installiert. Der neue Motor lief derweil noch Prüfstands-Tests in Weissach und in den USA. Und auch wenn Porsche Motorsportchef Dr. Walliser betonte, „heute stand nicht die Performance im Vordergrund“, darf der erste Renneinsatz als „erfolgreich“ bezeichnet werden.

Wer sich jetzt für einen Porsche 911 GT3 R im Renntrimm interessiert: Porsche verkauft die Fahrzeuge für 429.000 €. Netto. 

 

 

Alle Fotos: Stefan Baldauf, SB-Medien

VLN 8 – Wundervolles Wetter, wunderbares Rennen!

Eigentlich ist der Einsatz des neuen AMG GT nur ein “Test”. Aber dieser Test zeigte gleich einmal die Fähigkeiten des neuen AMG GT. Noch bevor der AMG GT im kommenden Jahr als Kundensport-Fahrzeug angeboten wird, hat er sich jetzt schon die ersten Sporen verdient. Die Pole-Position für das “Test-Team” zeigt, worauf wir uns im nächsten Jahr einstellen müssen. Falls die GT3 dann noch auf der Nordschleife antreten dürfen.

VLN 8 – Die Sonne lacht in der Eifel

1a Vorstellung von AMG und ..

Mit einem “offensichtlichen Frühstart” von Hubert Haupt im Black Falcon AMG SLS GT3 flog die erste Startgruppe über die Startlinie. Bereits beim “Grid-Zeichen” im Bereich der Hohenrain-Schikane war der dunkelgrüne SLS mit einer Schnauzenlänge in Führung. Nach der ersten Runde war das Thema dann aber wieder erledigt. Der neue AMG GT kam als Führender zurück zur Grand-Prix-Strecke. Jan Seyffarth sprach im Interview davon, dass er von Hubert Haupt “ausgetrickst” wurde.

VLN Saison 2015 - Lauf 8 - Mercedes-AMG GT - Foto: SB-Medien / Stefan Baldauf
VLN Saison 2015 – Lauf 8 – Mercedes-AMG GT – Foto: SB-Medien / Stefan Baldauf

Spektakulärer Start aber auch für den Farnbacher Lexus RC-F GT3 #55 – noch auf der Grand-Prix-Strecke, noch in der Einführungsrunde, ließ man die Herbst-Sonne einmal um das Auto kreisen. Aber es waren vermutlich nur die kalten Reifen – das Rennen konnte man dennoch in Angriff  nehmen!

In der zweiten Startgruppe war es wieder einmal ein Audi TT-RS, der sich die Pole-Position sichern konnte – jedoch nicht der Sieg gewohnte LMS- TTRS2 mit der Startnummer #303 (mit am Steuer Daniela Schmid), sondern der TT-RS 2.0 mit der Startnummer #334 und der norwegischen Truppe: Hakon, Atle, Kenneth.

Gar nicht erst bis zur Startlinie gekommen, der Ferrari F458, der im Training ein Getriebeproblem hatte, hier entzündete sich danach das Öl am Auspuff und sowohl Brand als auch Getriebe-Problem führten dazu, dass der Start unmöglich wurde.

Der schnellste BMW M235i war nach dem Training zum achten VLN-Lauf der Bonk-Motorsport M235i mit der Startnummer #692. Auf dem Fahrzeug teilen sich Alexander Mies, Kiki Sak Nana und Jens Moetefindt das Lenkrad.

VLN 8 - Der "powered by Dunlop" Z 4 GT3 vom Team Walkenhorst
VLN 8 – Der „powered by Dunlop“ Z 4 GT3 vom Team Walkenhorst

In den ersten Runden wurde das Rennen von einem knallharten Duell zwischen dem Hummel-Mercedes, dem Twinbusch-Audi, dem Haribo-Mercedes und dem powered by Dunlop Walkenhorst Z4 geprägt. Dennis Busch am Steuer des #44 Audi R8 konnte sich dabei excellent in Szene setzen. Den Druck vom stark pushenden Uwe Alzen konnte Dennis Busch lange standhalten, erst der frühe Boxenstopp des #44 Audi löste diesen starken Fight auf.

Im BMW M235i Cup gab es einen heftigen Abflug von der #669. Die Beschädigungen in der Hohenrain-Schikane waren so heftig, dass dort erst ein einmal eine Code 60 für längere Zeit eingerichtet werden musste.

Gar nicht so toll lief der achte Lauf für das Team von Falken Motorsports. Nach einem langen Reparatur-Stopp ging man mit drei Runden Rückstand gegen 14 Uhr wieder in das Rennen. Gestartet war man von 11, nach dem Tausch der linken Antriebswelle war es erst einmal nur noch Platz 122, im Ziel dann immerhin Platz 59. Am Ende aber ein enttäuschendes Ergebnis. Zumal dieser VLN-Lauf für den Falken-Porsche 997 der letzte Lauf in seiner Renn-Karriere war.

Knallharte fights auf der Rennstrecke an diesem Samstag!
Knallharte fights auf der Rennstrecke an diesem Samstag!

Dramatisch lief der dritte Boxenstopp des Frikadelli-Porsches. Auf der Döttinger Höhe ging Sabine Schmitz während ihres Stints der Sprit aus, im Bereich der Boxengasse rollte der Porsche nur noch. Hurtigst eilten die Mechaniker heran, um die schnellste Frikadelle der Welt noch zur Box zu schieben.

Der gesamte Renntag war geprägt von einem 1a Wetter am Ring. Eine Stunde vor Rennende passte der spannende Wettkampf auf der Strecke noch immer zum strahlenden Sonnenschein. In der letzten Rennstunde lagen der TwinBusch Audi und der Black Falcon SLS dicht hintereinander, mit leichtem Vorteil für den Flügeltürer. Dahinter das Team  rund um Klaus Abbelen. Die Top 3 trennte derweil nicht einmal eine Sekunde!

20 Minuten vor Rennende drehte sich an der Spitze die Führung, der AMG GT packte sich nicht nur den Black Falcon SLS, sondern auch den TwinBusch Audi R8 – eine fast zeitgleich ergangene Zeitstrafe von 80 Sekunden wegen „Überholens unter Gelb“ wartete jedoch noch! Davon unberührt bleibt der reine Speed des Mercedes-AMG GT. Mit einer 8:07.057 war der neue AMG GT3 der mit Abstand schnellste Rennwagen auf dem Eifeler Asphaltband. Der Zieleinlauf zeigte dann auch den AMG GT3 als Führenden – bereinigt auf dem Zeitenmonitor war das Bild jedoch ein anderes.

TwinBusch gewinnt den achten VLN-Lauf!

Am Ende siegt beim achten VLN-Lauf ein Team, das es schon lange verdient hat. Die Brüder Dennis und Marc Busch gewinnen den achten VLN-Lauf und sichern sich so den zweiten VLN-Sieg! Auf Platz 2 der Mercedes-AMG mit seiner Zeitstrafe, auf Platz 3 der „powered by Dunlop“ Walkenhorst BMW Z4 GT3.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien / Stefan Baldauf

VLN 2015: Lauf 8 – So startet die Top 10 in das Rennen

8:01.881 Minuten lautet die heutige Bestzeit im Zeittraining. Die schnellste Trainingszeit in diesem Jahr sicherten sich mit der Startnummer #16 die Piloten: Jäger, Seyffarth und Buurman auf einem Mercedes-AMG GT3!

top10 platzierung vln lauf 8 2015

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
Auf Startplatz 2 im achten VLN-Lauf: Der Black-Falcon SLS AMG GT mit der Startnummer #2. Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf
211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
Der TwinBusch Audi R8 mit der Startnummer #44 schafft es auf Platz 4 in der Startaufstellung zu VLN Lauf 8! Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN Lauf 5 Saison 201502 habby media

Die VLN-Berichterstattung wird unterstützt von DUNLOP!

 

 

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN 2015 – Sechs Stunden Spannung!

Der Saisonhöhepunkt der VLN-Meisterschaft, das 6-Stunden Rennen (Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen) war mal wieder das Beste Beispiel für guten Motorsport. Abwechslung an der Spitze, Dramen, Wetterkapriolen und ganz nebenbei, völlig unerwartete Sieger auf dem Podium!

Black Falcon siegt, Falken auf zwei und die Zwillinge auf drei!

Bereits das Training bot einen Ausblick auf das was da kommen sollte. Die Eifel bot das angemessene Wetter. Zum Ende des Trainings wurde es nass, die früh gesetzte Zeit des Team Farnbacher blieb bestehen und so kam es zur ersten Pole Position für den Lexus RC-F GT3 (SP-X).

Eine halbe Stunde vor dem Start zogen erneut Regenschauer über die Strecke, die richtige Reifenwahl wurde zum Lotteriespiel. Die geschnittenen Slick-Reifen mit denen das Team Farnbacher die Piloten Yoshimoto sowie Dirk und Mario in das Rennen schickten, waren die falsche Wahl. Ähnlich falsch auch die Wahl für den Haribo-SLS und den Falken-Porsche.

Völlig richtig hingegen die Taktik der Sternenkrieger von Black Falcon und ROWE-Racing. Beide Teams wechselten nach den ersten zwei Runden auf Slicks und duellierten sich fortan an der Spitze. Das Duell der beiden V8-Mercedes Flügeltürer sah teilweise ein wenig grob aus, der Ausfall mit Aufhängungsschaden am ROWE-SLS nach 23 Runden soll jedoch ein rein technisches Problem gewesen sein, kein Problem nach einem Rempler.

Der Dunlop bereifte Mercedes SLS GT3 vom Team MCG mit Nico Bastian und Maro Engel am Steuer kam auf Platz 3 in das Ziel, eine Strafe für Mißachtung einer „Speed-Zone“ führte jedoch zur Zurückversetzung. Nico Bastian entschuldigte sich bei seinen Fans für dieses Mißgeschick auf seiner Facebook-Seite.

Noch mehr Dramatik ereilte indes die „Frikadelle“.  Auf einem klaren Top 3 Platz liegend, übernahm Klaus Abbelen kurz vor Rennende bei einem Splash & Dash das Steuer des Porsche 911. Seine letzte Runde dauerte leider nicht allzu lange. Ein Leitplanken-Einschlag  vereitelte eine Podium – die Frikadelle fuhr fast zeitgleich mit dem Führenden – aber zwei Minuten zu früh, in die Box.

Einen Augenschmaus versprachen wieder einmal die beiden Scuderia Glickenhaus SCG003. Der in Dunlop-Color lackierte #702 qualifizierte sich im Training auf 47, ein Zeichen für das Potential des Sportlers – im Ziel waren Chris Ruud, Thomas Mutsch und Jeff Westphal auf Platz 29. Es geht also in die richtige Richtung!

211/ VLN Saison 2015, Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 05.09.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

211/ VLN Saison 2015, Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 05.09.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

111/ Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, EUROPA, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Adenau, Nuerburgring, Nordschleife, 05.09.2015 12:00:20: Copyright by Robert Kah / imagetrust

Top 10 Ergebnisse im Überblick:

1. No. #2 Black Falcon SLS / Haupt, Bin Turki Al Faisal, Christodoulou, Buurman
2. No. #4 Falken Porsche / Henzler, Imperatori
3. No. #44 Twin Busch Audi R8 / Busch, Busch, Basseng
4. No. #9 SLS / Bastian, Engel
5. No. #8 Haribo SLS / Alzen, Holzer, Stursberg
6. No. #36 Walkenhorst BMW / Cerruti, Laser, Jahn, Bouveng
7. No. #58 Black Falcon Porsche / Metzger, ‘Gerwin
8. No. #112 Teichmann Cup Porsche / Hennerici, Menzel
9. No. #701 Glickenhaus SCG0003C / Mailleux, Simonsen, Laser
10. No. #101 GetSpeed Cup / Osieka, Jans

 

 

Alle Fotos: SB-Medien Stefan Baldauf / Robert Kah.

VLN 2015 6-Stunden Rennen | Pole für den Farnbacher Lexus

Beim zweiten Renneinsatz des Lexus RC-F GT3 stand der von Farnbacher vorbereitete und eingesetzte Japaner auf dem Treppchen. Zwei Rennen später steht der V8-Bolide nun auf der Pole-Position zum 6-Stunden Rennen.

Lexus RC-F GT3 auf der Pole zum „Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“

Eine früh gesetzte Bestzeit von 8:19;068 und einsetzender Regen sorgten für die erste Pole-Position des noch in der SP-X startenden zukünftigen GT3-Renners. In der Klasse der SP9 sind Startzeiten unter 8:00 Minuten möglich. Die Pole Position daher ein großer Erfolg für das Einsatzteam, aber keine Rekordrunde.

Über den Lexus RC-F GT3:

Über zwei Jahre Entwicklungsarbeit stecken in dem 1.250 kg schweren Konzeptfahrzeug, dessen V8-Triebwerk rund 540 PS leistet.

Der Lexus RC F GT3 wird 2015 erst einmal in der Prototypen-Klasse SPX starten. Sowohl Lexus als auch Farnbacher Racing erhoffen sich dadurch die bestmöglichen Chancen zur Weiterentwicklung, da das Fahrzeug durch den Einsatz in der VLN unter Rennbedingungen getestet werden kann. Ziel ist es, in diesem Jahr so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln und den Lexus durch stetige Weiterentwicklung für 2016 bereit zu machen.

Pilotiert wird der Farnbacher Racing Lexus RC F GT3 von den beiden Brüdern Dominik und Mario Farnbacher. Dominik Farnbacher wird neben seiner Tätigkeit als Fahrer außerdem gemeinsam mit Vater Horst das Teammanagement übernehmen. Mario Farnbacher widmet sich zusätzlich zu seinen Einsätzen in der VLN weiterhin der TUDOR United Sportscar Championship, in der er für das Team Alex Job Racing / Team Seattle in einem Porsche 911 GT America an den Start geht.

Dominik Farnbacher: „Als langjähriger Toyota-Partner freuen wir uns über das Vertrauen seitens des Automobilherstellers und auf unseren ersten Einsatz mit dem Lexus RC F GT3 auf der Nürburgring Nordschleife am Wochenende.“

 

 

Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf

 

VLN 6: Sternenkrieger im Siegesrausch

VLN – Lauf 6: 38.RCM DMV Grenzlandrennen: Krieg der Sterne

Der Anfang des sechsten Saison-Laufes war klar dominiert vom Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Gleich drei Teams, gleich drei der V8-Boliden standen ganz vorne, nach dem Training am sonnigen Samstagfrüh nur durch Sekunden getrennt. Die schnellste Runde legte dabei der ROWE SLS hin, der jetzt „ROWE Marketing GmbH“ genannt werden möchte. Am Steuer Klaus Graf und Christian Hohenadel. Auch wenn sich die Zeit des wuchtigen SLS GT3 so langsam dem Ende zu neigt – dieser sechste Lauf war Mercedes-Land!

Motorsport ist eine heiße Sache

Fragen Sie mal Uwe Alzen nach diesem Rennen. Er dürfte auch jetzt, viele Stunden nach seinem Ausfall, noch kochen vor Wut. In der Startphase duellierte er sich, von zwei startenden, mit dem Startfahrer des von drei startenden SLS des Teams Black Falcon. Auch wenn Adam Christodoulou jede Verantwortung von sich wies – am Ende dürfte es die Berührung in der Startrunde gewesen sein, die zum Ausfall des Haribo-SLS führte. Nach dem die Alzen-Brüder vor kurzem noch für Start-Ziel-Sieg Fourore sorgten, kam Uwe dieses Mal nicht weiter als bis zum Abschnitt Hatzenbach. Sein Abflug und Einschlag dort dürfte die Folge der Berührung zwischen dem Haribo-SLS und dem Black Falcon SLS gewesen sein.

111/ 38. RCM DMV Grenzlandrennen, EUROPA, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Adenau, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 12:34:37: Copyright by Robert Kah / imagetrust
38. RCM DMV Grenzlandrennen | #8 Der Haribo-Porsche. Frühes aus!

Ein heißes Rennen von Anfang bis Ende. Fragen Sie mal das Manthey-Team. Deren Porsche mit der Startnummer #12 hatte hinten rechts einen Reifenschaden. Das zurückfahren zur Box führte zu einem Folgeschaden der sich dummerweise kurz vor der Grand Prix-Strecke zu einem veritablen Brand entwickelte. Rauchend kam der von 19 gestartete Porsche 911 GT3 R auf Start-und-Ziel zurück, bei der Einfahrt in die Boxengasse stand das Heck dann bereits mächtig in Flammen.  Ein beherzter Einsatz vom Frikadelli-Teamchef Lynn am Feuerlöscher sorgte für Abkühlung am Heck. Der restliche Brand wurde von der Marshal-Truppe umgehend gelöscht. Das Rennen für den SP9-Porsche damit natürlich beendet.

Oder fragen Sie mal die Zuschauer – denn an diesem Samstag zeigte sich die Eifel von ihrer Sonnenbrand-Gefahr!

Abflug für Tiefflieger

Wenig Glück auch für die Falken-Truppe. Von Platz 4 in das Rennen gestartet, gab es auch hier ein höchst spektakuläres Rennen für die Zuschauer zu sehen. Nachdem sich der Haribo-SLS mit Uwe Alzen in der Hatzenbach abgelegt hatte, war man zwischenzeitlich auf P2 und fightete in engen Positionskämpfen um die Spitzenplätze. Einen sicher geglaubten dritten Platz musste man dann allerdings eine halbe Stunde vor Rennende abschreiben. Ein Reifenschaden am Falken-Porsche sorgte für „langsame“ Fahrt und so konnte das Frikadelli-Team den dritten Rank einfahren. Dort war man von 5 gestartet, haderte aber mit dem Rennen an sich. Zwischenzeitlich drohte die „rasende Frikadelle“ aus den Top 10-Platzierungen zu rutschen, einen echten Fehler oder ein Problem konnte man jedoch nicht beobachten.  Einen sauberen Abflug demonstrierte auch das Team „Nedschroef / structure-bau“ mit der Startnummer #168. Auf dem Fahrzeug unterwegs: Peter Terting, Czyborra und Hüttenrauch – und Rauch dürfte in der Hütte nach dem Abflug im Bereich Bergwerk erst einmal gewesen sein!

Feinster Motorsport

Den gab es wie immer innerhalb der Cup-Klassen zu sehen. BMW M235i und Opel Astra Cup faszinieren mit knallharten, zu meist aber sehr fairen Duellen auf der Strecke.  Im Training war der schnellste M235i (Powered by Dunlop) wieder einmal mehr die #666 mit Weidinger, Ebertz und Schrey am Steuer. Und der schnellste M235i am Ende des Rennens? Auch wieder der #666? Nein. Dieses Mal hat es im BMW-Cup für den schnellen Scheid-BMW nicht gereicht. Ein Unfall sorgte für einen längeren Boxenstopp, doch alles Panzertape konnte nicht mehr helfen – nach 18 Runden war Schluss. Der Sieg in der Cup 5 ging im sechsten Lauf an den „racing one“ M235 mit der Startnummer 696.

Am Ende siegte der „gute Stern“ der Nordschleife

Vier Stunden nach dem Start, kreuzten zwei Mercedes-Benz SLS mit nicht ganz 1.5 Minuten Abstand die Ziellinie und demonstrierten damit wieder einmal: Der Mercedes-Benz AMG SLS GT3 gehört noch lange nicht zum „Alten Eisen“ – auch wenn der neue AMG GT bereits zum ersten Rennen an der Nordschleife auftauchte! Für eine Handvoll Porsche reicht es am Ring dann, dank exzellenter Fahrbarkeit und der Stabilität eines Panzers, dann noch immer! 😉 Bis zum nächsten Lauf, in einer Woche – und dann fahren wir „sechs Stunden“!

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf / Robert Kah

Startaufstellung VLN Lauf 6 – 22.08.2015

Motorsport-Wochenende vom feinsten! Rund um die Trier und die Panzerplatte startet der zweite Wertungstag der Rallye-Deutschland, in Spa-Franchorchamps fahren die F1-Piloten und am Nürburgring startet das 6. VLN-Rennen des Jahres 2015! 

Wunderbares Wetter in der Eifel und ein Starterfeld das es in sich hat. Die Startaufstellung für den38. RCM DMV-Lauf in der Eifel sieht wie folgt aus:

vln lauf 6

Wer nicht live vor Ort sein kann, der findet den VLN-Livestream hinter diesem Link!

VLN: Mercedes will in die Sieger-Riege

Neben faszinierenden Boliden und mitreißender Rennaktion auf der schönsten Rennstrecke der Welt ist vor allem die Vielfalt ein herausstechendes Prädikat der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Fahrer aus unterschiedlichsten Nationen steuern einen mannigfaltigen Fabrikat-Mix verschiedenster Hersteller durch die ‚Grüne Hölle’. Eine bunte Mischung, die sich auch auf dem Podium in der Saison 2015 widerspiegelt. In den bisher vier gewerteten Rennen standen dort Audi, Porsche, BMW und Ford jeweils einmal ganz oben. Beim sechsten VLN Lauf möchte sich nun auch der verbleibende große deutsche Hersteller einen Gesamtsieg sichern: Vier Fahrerteams rechnen sich im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 besonders gute Chancen aus. Doch die Konkurrenz ist auch am Samstag, dem 22. August, groß, wenn um 12 Uhr das 38. RCM DMV Grenzlandrennen gestartet wird. Dann wird sich in dem vierstündigen Wettkampf auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und legendärer Nordschleife zeigen, ob sich ein weiteres Siegerteam in den Annalen der VLN-Saison 2015 verewigt oder es einen Wiederholungstäter geben wird.

So werden vor allem Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huismann im Frikadelli-Porsche sowie Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn im Walkenhorst BMW versuchen, Mercedes-Benz in die Suppe zu spucken und den zweiten Saisonsieg zu ergattern. Der Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport gewann den vierten Lauf und untermauerte seine Ambitionen mit dem dritten Platz im fünften. Der 911 GT3 R von Frikadelli-Racing feierte beim dritten Lauf den 200. VLN-Sieg eines Zuffenhauseners und ist immer auf Angriff gepolt. Den von ‚H&R Spezialfedern’ beworbenen Ford GT muss die Konkurrenz spätestens seit dem vergangenen VLN-Rennen mit auf der Rechnung haben. Dominik Schwager und Uwe Alzen pilotierten die Eigenkonstruktion von Alzens Bruder Jürgen zum Sieg. Das Erfolgsduo geht im Grenzlandrennen jedoch getrennte Wege. Während Schwager mit Robert Renauer – der Porsche-Fahrer wird erstmals in einem Ford Platz nehmen – einen neuen Teamkollegen zur Seite hat, versucht sich Alzen diesmal im Mercedes-Benz SLS von Haribo Racing. Somit hat der 48-Jährige die Möglichkeit, sich in zwei aufeinanderfolgenden Rennen, in zwei unterschiedlichen Fabrikaten den zweiten Sieg zu holen. Das Cockpit Alzen, Marco Holzer und Mike Stursburg ist eines der heißen Eisen im Kampf um den ersten Mercedes-Benz-Gesamtsieg in dieser Saison.

Ein weiteres ist der SLS von Rowe Racing. Klaus Graf und Christian Hohenadel freuten sich bereits im zweiten VLN-Lauf über den dritten Platz und wollen nun ganz oben stehen. Zumal der Start bei der vierten Ausgabe aufgrund eines Unfalls im Qualifying nicht zustande kam. Rowe-Teamchef Hans Peter Naundorf: „Deshalb sind wir jetzt umso motivierter. Wir haben in dieser Saison immer wieder sehr gute Leistungen gezeigt, konnten uns aber nicht mit dem entsprechenden Ergebnis belohnen. Das wollen wir ändern und mit Klaus und Christian um den Gesamtsieg mitfahren.“ Chancen rechnen sich zudem der Ex-DTM-Pilot Renger van der Zande, Johannes Siegler und Peter Schmidt im Car Collection SLS aus. Das vierte Team im Bunde der hoffnungsvollen Mercedes-Benz-Starter kommt aus Meuspath: Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Andreas Simonsen wollen für Black Falcon ganz vorne mitmischen.

Dieses Ziel verfolgen die regelmäßigen VLN-Starter Martin Ragginger und Alexandre Imperatori im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports ebenfalls. Beide haben ein potentes Auto, landeten schon häufiger auf dem Podium, warten aber immer noch auf den ersten Sieg. Auf diesen schielen auch die beiden Crews der Audi R8 LMS ultra. Die Brüder Dennis und Marc Busch mit Marc Basseng sowie das Phoenix-Cockpit Christian Mamerow, Nikolaus Mayr-Melnhof und Frank Stippler gehören beim Grenzlandrennen zum engeren Favoritenkreis. Gute Karten hat mit Sicherheit auch der Lexus RC-F GT3 von Farnbacher-Racing. Bei der zweiten VLN-Teilnahme überhaupt startete das neue Kundenprojekt der Japaner gleich mal richtig durch: Dominik und Mario Farnbacher fuhren im vergangenen Rennen auf den unerwarteten zweiten Rang. Am 22. August muss Dominik jedoch ohne seinen Bruder auskommen. Für Mario wird der Japaner Akira Iida ins Volant greifen.

Das Kräftemessen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. So gingen in der Saison 2015 bereits 704 Starter aus 37 Nationen an den Start und stürzten sich unter anderem Motorsportler aus Tansania, Israel, Thailand, dem Tschad, Neuseeland, Ecuador, China und Malaysia in das Abenteuer der ‚Grünen Hölle’. Die Besucher erleben bei den Rennen zudem ein extrem breites Marken-Spektrum. Fahrzeuge von 20 Herstellern waren in diesem Jahr bereits auf dem anspruchsvollen Eifelkurs vertreten.

Die derzeit erfolgreichsten Teilnehmer der VLN-Saison 2015 kommen allesamt aus Deutschland und sind in einem französischen beziehungsweise japanischen Auto unterwegs. Nach vier gewerteten Läufen führen Dirk und Tim Gronek die VLN-Gesamtwertung an. Die beiden Piloten aus Melle starten in ihrem Renault Clio in der gut besetzten Klasse SP3 und sind dort das Maß aller Dinge. Nach jedem Lauf standen die Brüder ganz oben auf dem Podium und haben bereits 37,69 Punkte gesammelt. Ihnen auf den Fersen – mit 37,04 Zählern – sind Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz. Auch sie dominieren ihre Klasse bisher nach Belieben. Für Dörr Motorsport holten beide in ihrem Toyota GT 86 bei jedem VLN-Lauf den Sieg der TMG GT 86 Cup-Klasse. Das letzte Wort ist bei vier ausstehenden Rennen in dieser Beziehung aber noch lange nicht gesprochen. Es geht eng zu in der VLN – in den unterschiedlichen Klassen und dem Gesamttableau. So wird auch das 38. RCM DMV Grenzlandrennen am 22. August mit knallhart geführten Duellen, einigen Überraschungen, strahlenden Siegern und vor allem einer Vielfalt aufwarten, die den Besuchern der Langstrecken Meisterschaft Nürburgring erstklassige Motorsport-Unterhaltung bietet.

VLN 2015: Uwe Alzen und Dominik Schwager siegen im Ford GT

Den fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird so schnell niemand vergessen. Bei strahlendem Sonnenschein boten die Fahrerinnen und Fahrer in der ‚Grünen Hölle’ Motorsport vom Allerfeinsten: Drei Marken auf dem Podium und Fahrzeuge aus vier unterschiedlichen Klassen innerhalb der Top 6 – das war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Zudem brachte auch Lauf fünf neue Sieger hervor: Uwe Alzen (Betzdorf) und Dominik Schwager (München) entschieden den 47. ADAC Barbarossapreis im Ford GT für sich. Bei seinem ersten Einsatz in der laufenden Saison war der schwarze Supersportwagen von Jürgen Alzen Motorsport unter der Bewerbung H&R Spezialfedern das Maß der Dinge. Bereits bei seinem letzten Nordschleifen-Einsatz, dem Finale 2014, war der Ford GT nicht zu schlagen. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die zweitplatzierten Dominik (Ansbach) und Mario Farnbacher (Lichtenau) 14,592 Sekunden. Das Brüderpaar errang beim erst zweiten Einsatz des neuen Lexus RC-F GT3 den ersten Podestrang. Dass sie keine Eintagsfliege sind, stellten Michela Cerruti (Italien), Jesse Krohn (Finnland) und Felipe Fernándes Laser (Leipzig) unter Beweis. Das Trio im BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurde auf Platz drei abgewinkt. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens zeigt der Sender Sport1 am 8. August um 17:00 Uhr.

VLN Lauf 5 Saison 2015 33 SB-Medien
Der Sieger von VLN 2- 2015 | Foto: SB-Medien Stefan Baldauf

Von der Pole-Position aus gestartet setzte sich Nordschleifen-Spezialist Uwe Alzen an die Spitze des Feldes. Insgesamt führten er und Schwager 17 von 28 Runden das Klassement an. Die Führung wechselte über die Distanz von vier Stunden sechs Mal. Der Sieg geriet auf der Strecke zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Dass es am Ende doch noch einmal richtig eng wurde, dafür sorgten zwei Strafen, die die Rennleitung verhängte. Aufgrund der Unterschreitung der Mindeststandzeit beim ersten Boxenstopp erhielt Alzen eine Stop-and-Go-Strafe; wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in einer Slow Zone wurden am Ende 95 Sekunden auf die Fahrzeit addiert. Der komfortable Vorsprung des Ford-Duos war so gleich doppelt wichtig, denn Schwager ging mit einem Doppelstint an seine Grenzen. Im Ziel musste sich der Münchner einige Minuten setzen, um durchzuatmen. „Im Auto ging es noch“, sagte er. „Aber ich war schon glücklich, dass ich nicht in einen Zweikampf verwickelt war und das Rennen verhältnismäßig einfach nach Hause fahren konnte.“ Zufrieden über seinen elften Sieg war Uwe Alzen: „Damit hat sicherlich niemand gerechnet – wir sind absolut happy.“

Das Farnbacher-Team errang einen großartigen Erfolg – den ersten Podestplatz eines asiatischen Automobilherstellers seit dem Saisonfinale 1979. „Wir sind selber etwas überrascht, aber sehr glücklich“, sagte Mario Farnbacher. „Nach der Premiere beim vergangenen Rennen haben wir Lexus umfangreiches Feedback gegeben und die Techniker haben alle unsere Wünsche umgesetzt. Wir fahren auch die verbleibenden fünf VLN-Rennen – vielleicht geht da sogar noch ein bisschen mehr.“

Nach ihrem Premierensieg beim vierten Rennen war das Walkenhorst-Team glücklich über einen erneuten Podestrang. „Wir hatten gegen den Ford GT heute keine Chance“, räumte Laser ein. „Nach einem Unfall im Streckenabschnitt Kesselchen war ich in der Schlussphase mit einer beschädigten Frontpartie unterwegs und konnte den Lexus vor uns nicht voll attackieren. Trotzdem sind wir sehr zufrieden. Wir haben ein sehr gutes Setup erarbeitet und unsere Tendenz zeigt weiter nach oben.“

Hinter dem Führungstrio belegten Dominik Baumann (Österreich), Anders Burchardt (Norwegen) und Maximilian Sandritter (Raublingen) in einem weiteren BMW Z4 GT3, eingesetzt von dem BMW Sports Trophy Team Schubert, Rang vier. Fünfte wurden Christoph Breuer (Nettersheim) und Le-Mans-Sieger Nick Tandy (Großbritannien) in einem SP7-Porsche von Manthey-Racing, vor dem Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey mit den Fahrern Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Mayen) und Jochen Krumbach (Eschweiler). Die ersten sechs Positionen des Gesamtklassements gingen also an Fahrzeuge der Klassen SP-X, SP9, SP7 und SP-PRO.

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Das VLN-Feld in seiner Vielfalt, in nur einem Foto! | Foto: SB-Medien Stefan Baldauf

Der inoffizielle Titel des Halbzeitmeisters geht an Dirk und Tim Groneck (beide Melle), die Meister der Saison 2013. Mit ihrem Renault Clio feierten sie den vierten Klassensieg bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum (SP3). Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Arne Hoffmeister (Niederdorfelden) und Fabian Wrabetz (Bad Soden), die in der TMG-Cup-Klasse ebenfalls zum vierten Mal triumphierten, beträgt 0,65 Punkte. Trotz mehr Teilnehmern in der Klasse – in der Langstreckenmeisterschaft erhalten die Fahrer die meisten Punkte, die die meisten Fahrer unter Ihresgleichen hinter sich lassen – konnte das Toyota-Duo die Spitzenposition nicht einnehmen. Die VLN-Junior-Trophäe führt Timo Hilgert (Rheinböllen) an, der zusammen mit Christian Büllesbach (Königswinter) und Andreas Schettler (Baden-Baden) im BMW Z4 des Pixum Team Adrenalin Motorsport in der Klasse V5 auf Platz zwei fuhr. In der VLN-Produktionswagen-Trophäe liegt der Niederländer Stefan van Campenhoudt, der als Solist in der Klasse V4 seinen dritten Sieg feierte.

Der sechste Lauf des Jahres, das 38. RCM DMV Grenzlandrennen, findet am 22. August statt.

VLN Lauf 5 Saison 201501 habby media VLN Lauf 5 Saison 201502 habby media

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN 5 – Start-Ziel Sieg für die Alzen-Bande!

Manche Geschichte im Leben, die glaubt man einfach nicht. Da zieht sich Jürgen Alzen nach den Querelen rund um die Sicherheits-Diskussionen zum Thema Nordschleife von der VLN zurück, weil das ja alles ein „Kindergarten“ ist. Jetzt bei Lauf 5 bringt Jürgen Alzen den schwarzen Ford GT wieder in die Eifel, will selbst jedoch nicht fahren. Also engagiert er seinen Bruder Uwe, den Nordschleifen-Experten vor dem Herren. Zusammen mit Dominik Schwager sollten die beiden den Ford GT im fünften VLN-Lauf pilotieren. Vor allem für die Fans und natürlich für den Hauptsponsoren seines Teams: H&R.

Und was macht die Alzen-Truppe? Sie stellen den Ford GT mit einer 8:08.022 auf die Pole, knapp vor dem Walkenhorst BMW Z4 „powered by Dunlop“ (8:08.630) – den Siegern des VLN-Lauf 4. Die Top 4 vervollständigen der Wochenspiegel-Porsche mit Weiss, Kainz und Krumbach sowie dem einzigen SLs an diesem Wochenende mit Mattschull, Ehret und van der Zande. Und auf Top 5? Der noch in der SP-X fahrende Lexus RC-F GT3 von Farnbacher Racing mit den beiden Farnbacher-Brüdern am Steuer. Die Quali-Zeit des japanischen Boliden lag mit einer 8:14.314 bereits respektabel unter der Zeit des folgenden BMW Z4 des Schubert-Teams.

Nicht ganz so gut lief es im Training für das Frikadelli-Team, eine 8:20.490 dürfte dem Anspruch der Mannschaft rund um Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman nicht ganz gerecht geworden sein.

Lauf 5 – Die Halbzeit in der VLN-Saison 2015

Das Rennen wurde klar dominiert von der wieder am Start stehenden Truppe rund um Jürgen Alzen. Ein Start-Ziel Sieg dürfte nicht viel deutlicher zu gestalten sein. Dabei war das Rennen des Ford GT in der SP-X nicht gänzlich frei von Problemen. Ein Kontakt mit einem BMW in der Hohenrain-Schikane, nach nicht einmal einer Stunde im Rennen, führte zu einem Boxenstopp – die Unterschreitung der Mindeststandzeit dort kurz darauf auch noch zu einer Stop-and-Go Strafe. Zur Rennhälfte waren die Probleme für den schwarzen Renner mit der silbernen H&R-Beschriftung jedoch wieder vergessen – auf dem zu diesem Augenblick führenden BMW Z4 von Walkenhorst „powered by Dunlop“ machte der Alzen-Ford teilweise bis zu 7 Sekunden je Runde gut! Der Alzen-Ford hielt durch, die beiden Top-Piloten knallten unfassbar gute Zeiten in den Eifel-Asphalt und holten sich am Ende den verdienten Sieg!

VLN Lauf 5 Saison 2015 65 SB-Medien

Ein besonderes Rennen fuhr auch der Farnbacher Lexus RC-F GT3. Aus den Top5 gestartet, nach dem Boxenstopp der Alzen-Trupp nach nur 45 Minuten im Rennen als Spitzenreiter aus der „Grünen Hölle“ zurück auf Start-Ziel, im Rennen mit dem Phoenix-Audi bis auf die untere Lackschicht gekämpft – fährt der Japan-Brummer am Ende auf Platz 2 ins Ziel und das mit nur 14.5 Sekunden Rückstand nach 4 Stunden!

Und die schnellste Frikadelle der Welt? Ein Einschlag nach knapp 90 Minuten im Rennen im Bereich Galgenkopf beendete das Rennen für Abbelen, Schmitz und Huisman.

Das Podium vervollständigen die BMW-Piloten aus dem Team Walkenhorst. Die Sieger des VLN-Lauf Nummer 4, Cerruti, Krohn und Laser beenden VLN-Lauf 5 auf dem dritten Platz.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien | Stefan Baldauf