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VLN: Dramatischer Sieg für Porsche beim 6-Stunden Rennen

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison. Dabei errangen der Franzose und der Deutsche einen neuen Distanzrekord für das 6h-Rennen: Sie legten in 43 Runden 1.047,394 Kilometer zurück.

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Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewunken, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Vierte. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock vom Team Phoenix-Racing auf Rang vier. So lautet die Bilanz: vier GT3-Sportwagen von vier deutschen Automobilherstellern auf den ersten vier Positionen.

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Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

„Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, erklärte Bergmeister im Ziel. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen. Hinzu kommt, dass das Team mit einer perfekten Strategie und sehr guten Boxenstopps die Grundlage für diesen Sieg gelegt hat.“

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Die dramatische Schlussphase wird auch Arnold lange in Erinnerung bleiben. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, kriege ich sicherlich graue Haare“, meinte er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance. Heute war das Glück auf unserer Seite, wir hatten unsererseits auch schon oft genug Pech.“

Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

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Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

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Ein Rekord für die Ewigkeit: Opel Manta geht ins Motorsport-Geschichtsbuch ein
Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten fuhren beim Saisonhighlight ein geschichtsträchtiges Rennen. Beim 111. VLN-Einsatz des betagten Opel Manta durchbrachen sie nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife – ein Rekord, der wohl nie einem anderen Rennauto gelingen wird. Nach 35 Runden überquerten sie zudem als Sieger der Klasse H2 die Ziellinie. Für Doppelstarter Strycek immer noch nicht genug: Zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, konstatierte er bei der Siegerehrung.

Die Tabellenführer siegen weiter: Mies/Schrey auch über sechs Stunden nicht zu bremsen
In Sachen Meisterschaft ist beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen eine Vorentscheidung gefallen. Was zu Beginn der Saison kaum jemand für möglich gehalten hat, ein Durchmarsch im stets sehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup, wird langsam aber sicher Realität. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren für Bonk-Motorsport den siebten Klassensieg im siebten Rennen ein. Indes mussten die direkten Verfolger in der Fahrerwertung weiter Federn lassen. Mies/Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel zu sichern.

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Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. September statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs zeigt der Sender SPORT1 am 10. September um 12:30 Uhr.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

VLN 2014 – Lauf 9: ROWE Racing siegt beim ‚Heimrennen’

Besser hätte der neunte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring nicht enden können – zumindest aus Sicht von VLN-Partner ROWE, die das Titelpatronat für die Veranstaltung des AC Monheim übernahmen. Nach 4:03:49,73 Stunden wurden Christian Hohenadel (Illingen) und Maro Engel (Monaco) im Mercedes-Benz SLS MG GT3 von ROWE Racing als Sieger abgewinkt. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Marco Werner (Schweiz), Christopher Haase (Kulmbach) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) im Audi R8 LMS ultra der Audi race experience betrug im Ziel 50,317 Sekunden. Für den dreifachen Le-Mans-Sieger Werner, der in der Langstreckenmeisterschaft vor 30 Jahren sein erstes Rennen fuhr, schloss sich mit seinem ersten Podiumserfolg der Kreis. Auch Platz drei ging an Audi. Marc Basseng (Rosenbach) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) pilotierten den Audi R8 LMS ultra von Phoenix Racing und büßte über die Distanz von vier Stunden 3:52,920 Minuten ein. In der Fahrerwertung der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring liegen Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) mit ihrem BMW 325i nach neun Rennen uneinholbar in Führung. Unter normalen Umständen ist dem Duo der Titel nicht mehr zu nehmen, so dass ihnen beim Saisonfinale am 25. Oktober die Meisterehren zuteil werden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des neunten Laufs zeigt der Sender Sport 1 am 18. Oktober um 16:25 Uhr.

„Ein toller Erfolg – vor allem für das Team ROWE Racing“, sagte Hohenadel. „Beim Heimspiel den zweiten Saisonsieg zu feiern – besser kann die Saison 2014 nicht zu Ende gehen. Wir sind heute sehr taktisch gefahren und das Rennen sehr überlegt angegangen. Das war heute das Geheimnis unseres Erfolges.“ Der ROWE-SLS war im Zeittraining am Morgen eines von drei Fahrzeugen, die bei besten Witterungsbedingungen die 8-Minuten-Marke unterboten. Hohenadel / Engel mussten sich nur Basseng / Stippler sowie Jürgen Alzen (Kausen) und Dominik Schwager (München) geschlagen geben. Stippler markierte in 7:57,474 Minuten einen neuen, inoffiziellen Rundenrekord. Im Rennen konnte der offizielle Bestwert nicht unterboten werden. Werner/Haase/Winkelhock fuhren den Bestwert in 8:07.662 Minuten.
„Meine nächsten Ziele? Ganz einfach – auch die nächsten Jahre noch eine Menge Spaß am Rennfahren haben“, lachte Werner im Ziel, nachdem er zum ersten Mal eine VLN-Siegerehrung miterlebt hatte. „Es war nicht mein ausgesprochenes Ziel, hier einen Podestplatz zu erringen. Umso schöner, dass es geklappt hat. Mit dem Audi R8 LMS ultra auf der Nordschleife zu fahren, das ist einfach super. Da genieße ich jede Runde. Ich habe in meiner Karriere sehr viel erreicht. Das Rennfahren nehme ich natürlich in gewisser Weise noch ernst, aber ich gehe das ganze viel entspannter an.“

Hinter dem Spitzentrio fuhren Marc und Dennis Busch (beide Bensheim) im privat eingesetzten Audi R8 LMS ultra auf Platz vier. Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) belegten im Porsche 911 GT3 RSR Platz fünf. Den Markenmix an der Spitze komplettierten Stuart Leonard und Paul Wilson (beide Großbritannien) im Aston Martin Vantage GT3 und Stefan Aust (Münster), Felipe Laser (Hamburg) und Ralf Oeverhaus (Osnabrück) im BMW Z4 GT3 des Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop.

Eine durchwachsene Nordschleifen-Premiere erlebte das Bentley-Werksteam. Der Continental GT3 wurde in Runde zwei in einen Auffahrunfall in der Fuchsröhre verwickelt. Das Team setzte den Schaden im Verlauf des Rennens instand und die drei Briten Guy Smith, Steven Kane und Andy Meyrick nutzten die verbleibende Zeit, um Nordschleifen-Erfahrungen zu sammeln. Im Zeittraining hatte das Trio mit Rang sieben die Leistungsfähigkeit des Bentley bereits unter Beweis gestellt.

Meisterschaft: Derscheid/Flehmer liegen uneinholbar an der Tabellenspitze
Die Fahrerwertung der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist de facto entschieden. Unter normalen Umständen ist den BMW-Fahrern Derscheid / Flehmer der Titel nicht mehr zu nehmen. Mit ihrem BMW 325i errang das Duo den siebten Klassensieg im achten gewerteten Rennen der Saison 2014 und liegen vor der Anwendung des einzigen Streichergebnisses uneinholbar in Führung. Die beiden Privatiers werden nach dem Saisonfinale am 25. Oktober symbolisch die Startnummer 1 in Empfang nehmen.

Entschieden ist auch der BMW M235i Racing Cup. Daniel Zils (Bendorf), Norbert Fischer (Köln) und Uwe Ebertz (Sinn-Fleisbach) des Teams Adrenalin Motorsport reichte ein vierter Platz um den Titel in der Fahrerwertung und der Teamwertung klar zu machen. Teamchef Matthias Unger: „Wir haben unsere Mission erfüllt. Ich bin mit der Saison sehr zufrieden. Wir haben starke Rennen gezeigt und hatten auch das nötige Glück, das man für so einen Erfolg braucht.” Offen ist die Entscheidung im Opel Astra OPC Cup. Den Tagessiegern Thorsten Wolter (Berlin) und den Brüdern Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (beide Hückeswagen) fehlen zwei Zähler zum Titel. Mit Platz zwei hielten Jari Nuoramo, Juha Hannonen (beide Finnland) und Peter Bonk (Senden) den Titelkampf offen. Vantage Motorsport mit den Geschwistern Sarah und Nigel Moore (beide Großbritannien) sowie Arne Hoffmeister (Lutter) und Fabian Wrabetz (Bad Soden) von Dörr Motorsport lieferten sich einen tollen Zweikampf um den Sieg im TMG GT86 Cup. Nach mehreren Führungswechseln im Verlauf des Vier-Stunden-Rennens sicherte sich das Vantage-Duo den vierten Sieg in dieser Saison. Allerdings kann das Team Dörr Motorsport auch mit Platz zwei gut leben, weil ihre direkten Verfolger Alexander und Wolfgang Kudrass (beide Lohmar) nach einem Ausrutscher in der ersten Runde diesmal ohne Punkte blieben.

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 25. Oktober statt. Der 39. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden und beschließt das 38. Jahr der populärsten Breitensportserie Europas. Der nächste Termin im VLN-Kalender ist die Essen Motor Show. Vom 29. November bis 7. Dezember präsentiert sich die einzigartige Nordschleifen-Serie mit einem großzügigen Stand in Halle 6 und ist mit ausgesuchten Rennfahrzeugen fester Programmpunkt des Action-Showprogramms in Halle 7.

VLN 2014: ROWE Racing holt das Triple beim 6h-Rennen

Dieser Sieg war kein Geschenk, sondern harte Arbeit: ROWE Racing feierte nach 2012 und 2013 den dritten Sieg beim OPEL 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen in Folge. Jan Seyffarth (Querfurt-Leimbach) und Thomas Jäger (München) überquerten im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 nach 6:08:03,684 Stunden und einer zurückgelegten Distanz von 36 Runden als Sieger die Ziellinie. Der Vorsprung auf das zweitplatzierte Haribo Racing Team betrug 3:09,079 Minuten. Norbert Siedler (Österreich), Uwe Alzen (Betzdorf) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) holten im Porsche 911 GT3 R mit dem berühmten Goldbären das beste Saisonergebnis für das Haribo Racing Team. Das schönste Geburtstagsgeschenk hat sich Oliver Kainz (Kottenheim) selber gemacht. Zusammen mit Georg Weiss (Monschau), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) pilotierte der erfahrene Langstreckenpilot den Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey auf Rang drei. Der Saisonhöhepunkt war von wechselnden Witterungsbedingungen in der ‚Grünen Hölle’ geprägt und eine Reihe von Favoriten blieben nach Unfällen auf der Strecke. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zeigt der Sender Sport1 am 30. August um 17 Uhr.

ROWE Racing hielt sich in der teils hektischen Anfangsphase zurück. Bei schwierigen Witterungsbedingungen übernahm das Duo erst in Runde 20 die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. „Das war der wertvollste Sieg, denn das Wetter war heute ein enormer Faktor im Rennen“, sagte Seyffarth, der an allen drei aufeinanderfolgenden Siegen für ROWE Racing beteiligt war. „Unsere Mannschaft hat heute alles richtig gemacht und hat immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen aufgezogen. Besonders wichtig ist der Sieg für die Jungs in der Boxengasse, die nach vielen Rückschlägen nun endlich einen richtigen Grund zum Feiern haben.“

Auch wenn sie den 200. Porsche-Sieg in der VLN-Geschichte verpasst haben, waren die Fahrer des Haribo Racing Team zufrieden. „Wir haben an diesem Wochenende sehr hart gearbeitet, um die Performance des Porsche zu verbessern“, sagte Alzen. „Am Ende haben wir ein gutes Setup erarbeitet – trotzdem ist der Frikadelli-Porsche bei den 911ern im Moment das Maß der Dinge. Wir hatten eine gute Strategie – Patrick Huisman konnte ich in der Startphase trotzdem nicht halten.“ Alzen wird auch beim achten VLN-Lauf für das Haribo Racing Team an den Start gehen, nachdem sein BMW Z4 GT3 beim letzten Rennen nachhaltig beschädigt wurde. Im Oktober kommt dann voraussichtlich wieder das GT3-Coupé aus Bayern zum Einsatz.

„Toll endlich wieder auf dem Podium zu stehen“, freute sich Krumbach. „Wir haben uns in den letzten Rennen konstant gesteigert – Platz fünf beim sechsten Lauf war schon in Ordnung und Platz drei war heute das Maximum, das wir herausholen konnten. Trotzdem freuen wir uns, weil wir diesen tollen Erfolg im wahrsten Sinn erfahren haben.“

Zum Teil starke Regenfälle im mittleren Renndrittel führten zu einem Favoritensterben. Von Beginn an dominierte Frikadelli-Racing das Geschehen an der Spitze. Die dreifachen Saisonsieger schieden nach einem Unfall auf nasser Strecke in Runde 18 in der Eiskurve aus. Dieses Pech ereilte auch das Team Falken Motorsports – ebenfalls mit einem GT3-Porsche am Start. Peter Dumbreck (Großbritannien) und Alexandre Imperatori (China) fuhren im Zeittraining die schnellste Runde mit einer Zeit 8:15,379 Minuten und sicherten sich die Pole-Position. Im Rennen übernahm das Duo die Führung, nachdem sich das Frikadelli-Team bei einsetzendem Regen verpokerte und eine Runde zu spät die Box zum Reifenwechsel ansteuerte. Sieben Runde währte die Führung – das Aus nach einem Unfall im Streckenabschnitt Kallenhard ereignete sich im 19. Umlauf. Nach starker Performance endete auch das Rennen von Stefan Mücke (Berlin) und Pedro Lamy (Portugal) im Aston Martin Vantage GT3 vorzeitig. Grund dafür war ebenfalls ein Unfall auf regennasser Fahrbahn in Runde zwölf. Während die drei vorgenannten Teams ohne Feindkontakt auf der Strecke blieben, wurde Sascha Bert (Ober-Ramstadt) mit dem McLaren MP4 12C in einen Unfall verwickelt. Der britische Supersportler traf eingangs der 22. Runde in Kurve eins ein zu überrundendes Fahrzeug. Starke Beschädigungen am McLaren verhinderten die Weiterfahrt der bis zum Unfall Sechstplatzierten Dörr-Mannschaft.

Hinter dem Spitzentrio brachten Harald Hennes (Eschweiler), Thomas Gerling (Uchte), Thomas Kappler (Bad Saulgau) und Peter Scharmach (Neuseeland) den schnellsten Cup-Porsche auf Position vier ins Ziel. Die Seriensieger in dieser Klasse, Adam Osieka (Meuspath), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Steve Jans (Luxemburg), mussten sich in dieser Saison erstmalig geschlagen geben und wurden Fünfte. Platz sechs ging an Niclas Kentenich (Neuss), Henry Walkenhorst (Melle), Peter Posavac (Essen) und Anders Buchardt (Norwegen) im BW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop. Auf den Positionen sieben und acht kamen die beiden Audi TTRS2 von LMS Engineering ins Ziel – die bestplatzierten Fronttriebler.

WTCC-Stars Tarquini und Monteiro sammeln Nordschleifen-Erfahrung
Bei ihrem ersten Nordschleifen-Test mit Ausblick auf das Gastspiel der Tourenwagen-Weltmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife in der Saison 2015 fuhren die beiden WTCC-Stars Gabriele Tarquini (Italien) und Tiago Monteiro (Portugal) 27 Runden im Honda Civic Type R. „Ich kannte die Nordschleife nur aus Videos und von Computerspielen“, sagte Tarquini. „Es war so für uns nicht einfach, uns gleichzeitig an die Strecke und den Verkehr zu gewöhnen – vor allem bei diesen erschwerten Bedingungen wie heute. Trotzdem hatten wir eine Menge Spaß und haben viel gelernt. Ich bin sicher, wir werden bald wiederkommen.“

Fantastisches Jubiläum für den Opel Manta: Klassensieg beim 100. Einsatz
„Es ist einfach unglaublich, was dieses Auto zu leisten imstande ist“, sagte Olaf Beckmann (Oststeinbeck) mit sichtlicher Rührung. „Der Opel Manta auf der Nordschleife – das ist eine ganz, ganz große Liebe.“ Das immer-junge Sportcoupé aus Rüsselsheim absolvierte beim Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen seinen 100. Renneinsatz seit seinem Debüt im Jahr 1994. Zusammen mit seinen langjährigen Mitstreitern Peter Hass (Lorsbach) und Volker Strycek (Dehrn) fuhr Beckmann zum 39. Klassensieg. „Der Manta hat 71.302 Rennkilometer auf der anspruchsvollen Nordschleife auf dem Buckel“, sagte Strycek. „Das ist eine unglaubliche Leistung. Dem Team rund um Olaf gebührt großes Lob und Anerkennung.“

Nach dem Highlight biegt die Saison 2014 der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Am 13. September steht mit dem 46. ADAC Barbarossapreis der achte Lauf des Jahres auf dem Programm. Das Rennen des MSC Sinzig führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

VLN: Pech für ROWE RACING beim ersten Lauf

Die starke Vorstellung von ROWE RACING beim ersten VLN-Lauf der Saison 2014 blieb unbelohnt: Auf Podiumskurs liegend fing sich der SLS AMG GT3 von Michael Zehe, Thomas Jäger und Maro Engel zwei Reifenschäden in Folge ein. Nach dem zweiten unplanmäßigen Stopp entschied Teamchef Hans-Peter Naundorf, das Rennen aufgrund des aussichtslosen Rückstands vorzeitig zu beenden.

Dabei hatte es lange nach einem perfekten VLN-Auftakt für ROWE RACING ausgesehen: Thomas Jäger fuhr im Qualifying die siebtbeste Zeit der 170 teilnehmenden Fahrzeuge. Eine Vorlage, die Startfahrer Maro Engel auch im Rennen umsetzen konnte. Mit schnellen Runden etablierte er den Flügeltürer in der Spitzengruppe. In Runde 13 übernahm Thomas Jäger das Steuer und führte den ROWE SLS weiter bis auf den dritten Rang nach vorne.

In Runde 17 bremste schließlich ein defekter Reifen vorne rechts die bis dato souveräne Podiumsfahrt. Der ehemalige DTM-Pilot konnte den Flügeltürer noch in die Box lenken. Mit Rückstand auf die Spitze kehrte Jäger wieder auf die Strecke zurück, seine Aufholjagd währte jedoch nicht einmal zwei Runden. Ein erneuter Reifenschaden – wieder vorne rechts – bedeutete dann das endgültige Aus.

Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Das ist wirklich extrem schade, wir waren bis zum letzten Renndrittel sehr gut unterwegs und es „roch“ schon ein wenig nach Podium. Wir werden jetzt noch einmal genau die Ursachen für diesen doppelten Defekt untersuchen und uns dann aber auch wieder auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“

 

 

  • Quelle: ROWE Motorsport
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

VLN – ROWE 250 Meilen, der Schlussspurt in der Saison 2013 beginnt

Twin-Busch vor der rasenden Frikadelle und dem H&R-BMW von Alzen, so lautet das Podest des achten Saislonlaufs in der VLN 2013. Doch der Reihe nach.

Am Anfang sah es aus, als würde das ROWE-250 Meilenrennen ausfallen, zu dicht war der Nebel der über die Eifeltäler waberte. Das Training wurde mehrfach verschoben und als es um 10:30 raus auf die Strecke ging, waren die Verhältnisse noch immer schwierig. Feuchte Stellen, eine kalte Strecke, trübe Sicht. Wer die Pole Position in der VLN erfahren will, der muss nicht nur auf ein schnelles Auto vertrauen und die Strecke blind fahren können – er braucht auch Glück, denn bei der Streckenlänge von 23.8 Kilometern spielt der Renngott auch immer eine Rolle.  Von allem die richtige Portion hat ausgerechnet der Dörr McLaren abbekommen. Nachdem beim vorhergehenden Lauf die Pechsträhne bereits beendet und das Rennen sogar mit Platz 3 gefeiert werden konnte – stand dieses Mal zum Beweis der neuen Stärke des MP4/12 GT3 die Pole Position auf dem Programm.

VLN 2013 Lauf 8 02 Rowe 250 Meilen

ROWE 250 Meilen

Der Schlussspurt der Saison 2013 beginnt

Nachdem das Training verspätet und verkürzt auf 60 Minuten startete, war auch der Rennstart um 12:00 nicht zu halten. So ging die erste Startgruppe erst kurz nach 13h auf ihre Runde und es war ab dem Start ein spannender Fight zwischen dem Dörr McLaren und dem TwinBusch Audi R8 der noch im Bereich der GP-Strecke Platz 2 vom Falcon-SLS übernahm.

Rund um die Strecke konnten die Zuscher in der Folge ein spannendes Rennen sehen, in dem einige VLN-Titelkandidaten mit dem Renngott haderten.

Das Wochenspiegel Team Manthey büßte aufgrund einer gebrochenen Antriebswelle am Porsche 911 GT3 RSR (Weiss , Kainz, Jacobs #59) wertvolle Punkte ein. Das Trio wurde bei den VLN-Specials bis vier Liter Hubraum nur auf Position neun gewertet – der Rückstand in der Meisterschaft beträgt nun 4,65 Punkte. Der Audi TT RS (#331)von Deegener und Breuer schied nach 13 Runden ebenfalls mit einer gebrochenen Antriebswelle aus. Auf die Spitze fehlen dem Raeder-Duo jetzt 8,98 Zähler.

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Von Startplatz 10 in das Rennen gegangen, der Walkenhorst BMW Z4 GT3. Der mit Dunlop reifen und der Jubliäums-Nummer „125“ startende BMW Z4 kam auf Platz 8 in das Ziel.

Beim siebten Lauf der VLN hatten die beiden Brüder Dennis und Marc Busch noch das extreme Pech, kurz vor Rennende mit einem Problem in der Kraftstoff-Versorgung auszufallen – umso größer die Freude über den ersten Rennsieg für das Team Twinbusch in der VLN!

VLN 2013 Lauf 8 21 Rowe 250 Meilen

Kein Glück im Qualifying hatte der „Dicke“ von Manthey mit dem neuen 4.4 Liter Renn-Motor, Doppel-Gelb im letzten Stint versaute ihm ebenso eine bessere Start-Position wie dem Falken-Porsche. Während des der 911 GT3 R im Quali auf noch auf Rang 14 schaffte, war der „Dicke“ mit Krumbach, Bergmeister und Luhr nur auf P35 wieder zu finden. Ungewöhnlich weit hinten – aber nach nur neun Rennrunden hatte sich der „Dicke“ an die Spitze der Zeitenmonitore gearbeitet. Und auch zur Rennhälfte stand der Manthey-Porsche in den Eregbnislisten ganz oben. Doch das Rennglück verließ den grün-gelben RSR nach drei Rennstunden. Ein Antriebswellenschaden. Erneut mag man sagen, denn auch beim letzten Rennen gab es ein Problem mit der Antriebswelle. Allerdings war bei Lauf 7 ein Feindkontakt die Ursache für einen folgenden Schaden an der Antriebswelle. Was dieses Mal zum Ausfall führte, ist mir noch nicht bekannt.

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Schulze Motorsport Nissan GT-R GT3

Godzillas Dienstwagen ging im Auftrag der Schulze-Brüder von einem respektablen 16 Rang in das Rennen. Der von JRM in England aufgebaute Kundensport GT3 aus dem Hause von Nissan stürmte am Anfang des Rennens ordentlich voran. Nach 4 Runden lag man auf einem erfreulichen siebten Gesamtrang.  Ein defekter Frontsplitter und ein herzhafter Ausritt noch auf der GrandPrix-Strecke kosteten bis zum Ende des Rennens jedoch vier wertvolle Rennrunden und so schaffte man am Ende nur ein Platz im Bereich „unter fernen liefen“. Schade für Godzilla.

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Alzen, Wlazik und Kentenich

Mit so richtig viel Erfolg wurde das Fahrertrio auf dem H&R BMW Z4 GT3 in diesem Jahr noch nicht verwöhnt. Granaten schnelle Rundenzeiten vom Alzen, aber im Rennen war der Renngott nur selten gnädig. Auch beim Team H&R Spezialfedern war das Trainung eher „suboptimal“ – versönlich dafür das Ergebnis: Ein dritter Platz hinter der  rasenden Frikadelle (#30, Abbelen, Schmitz, Huismann, Moser) versöhnte mit dem Renn-Samstag. Uwe Alzen nach dem Rennen:

„Endlich ein kleines Erfolgserlebnis. Unser BMW war von Beginn der Saison an perfekt – leider haben wir es aus unterschiedlichen Gründen bislang nie geschafft, ein Rennen auf einer vorderen Position zu beenden. Der Sieg wäre heute vielleicht drin gewesen, aber wir sind auch so sehr zufrieden.“  (Quelle: VLN-Media)

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VLN 2013 Lauf 8 16 Rowe 250 Meilen
Der Meister des Vorjahres, der LMS Audi TT RS2.0 mit der Startnummer 1. In der SP3T ganz klar das schnellste Auto! Gesamtrang 14 im achten Lauf.
VLN 2013 Lauf 8 04 Rowe 250 Meilen
Wieder einmal ohne Rennglück, der #7 Mercedes SLS von ROWE Motorsport. Ausfall nach knapp 2 Stunden.
VLN 2013 Lauf 8 10 Rowe 250 Meilen
Die erfolgreichste Reifenmarke in der VLN.
Von der 8 gestartet, bis auf die vier vorgekämpft und am Ende doch nicht ins Ziel gekommen :(
Von der 8 gestartet, bis auf die vier vorgekämpft und am Ende doch nicht ins Ziel gekommen 🙁

 

VLN 2013 Lauf 8 09 Rowe 250 Meilen

in zusammenarbeit mit

Dunlop Reifen

 

Eine 30-minütige Zusammenfassung des ROWE DMV 250-Meilen-Rennens zeigt der Sender Sport 1 am 19. Oktober um 17:30 Uhr.

VLN 2013 – Manthey holt heißen Rennsieg im Regen-Chaos

Bereits am frühen Samstagmorgen war das Wetter so richtig „Eifeltypisch“. Nebel sorgte für eine Verschiebung des Trainings. Als sich der Nebel verzogen hatte und die VLN-Renner auf ihre Trainingsrunden gehen konnten, war es am Schluss der BMW Z4 GT3 (#2) mit Uwe Alzen am Steuer, der die Bestzeit markierte.

VLN lauf 7 hr federn gt3 bmw z4

Eine 9:32,913 sorgte für die Pole-Position des Duo Philipp Wlazik und Uwe Alzen. Die erfolgreiche ROWE-Mannschaft mit den Mercedes SLS war wie gewohnt mit der Startnummer #6 und der #7 an den Start. Das gewohnt stärkere Fahrerduo auf dem SLS mit der Nummer #7 setzte den SLS mit einer 9:39,811 auf Startplatz 2. Die Top 3 wurden komplettiert von der „rasenden Frikadelle“(#30) an deren Steuer Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huismann gemeldet waren. Ihre Trainingszeit war eine 9:48.682.

VLN Lauf 7 Porsche Frikadelle Abbelen schmitz

 

Der Start zum 36. RCM DMV Grenzlandrennen war für viele Teams eine Poker-Session, sollte man mit Intermediates, mit Regenreifen oder doch lieber mit Slicks an den Start gehen? Das Wetter zeigte sich Eifeltypisch und an einigen Stellen der Nordschleife waren, obwohl das Training vor allem unter feuchten Bedingungen stattfand, bereits trockene Flecken zu sehen.

„Der Dicke“ hatte im Training zu hoch gepokert und war – er wollte eigentlich erst ganz knapp vor Trainings-Ende auf seine letzte Zeitrunde gehen – zu spät auf Start/Ziel. Der Manthey-Porsche mit Krumbach, Bergmeister und Luhr ging deshalb mit einer 10:08,204 nur von  Startplatz 20 in das Rennen. Allerdings hatte sich das Team um Nordschleifen-Legende Manthey für „Slick-Reifen“ entschieden.

VLN lauf 7 manthey porsche 145

Das man auch von Startplatz 20 siegen kann, dass ist eine Nordschleifen-Eigenheit. Das Team um Olaf Manthey und dem „Dicken“ schaffte dies. Regenreifen-Poker, Nordschleifen-Wetter, erfahrene Fahrer und ein mit allen Regenwassern gewaschener Teamchef – am Ende stand der 500.ste Sieg für einen Porsche in der Langstrecken-Meisterschaft fest.  Auch Platz 2 wurde von Manthey errungen – am Steuer des Cup-Porsche mit der Startnummer #96 drehten Christian Menzel und Wolfgang Kohler ihre Runden durch die Wetter-Kapriolen der Eifel.

VLN lauf 7 getspeed 112 porsche cup

Und auch Platz 3 ging an einen Porsche, der Cup-Porsche von GetSpeed Performance mit der Startnummer 112 sicherte sich den letzten Platz auf dem Podium.

 

VLN lauf 7 ROWE SLS nummer 7

Vom Rennglück verlassen wurden die beiden ROWE-Mercedes. Nachdem Nico Bastian in den ersten Runden nach dem Start mit überragenden Rundenzeiten auftrumpfte, verließ ihn das Rennfahrer-Glück um 13:33 und er schlug Heck voran im Abschnitt Breidscheid ein.  Und nur zwanzig Minuten später war das Rennen auch für den ROWE SLS mit der Startnummer 6 beendet: Unfall im Bereich Kesselchen.

VLN lauf 7 rowe sls nummer 6

 

Die größte Überraschung am Rennsamstag in der Eifel war das zurückgekehrte Meister-Team von LMS-Engineering.  Der von Teamchef Andreas Lautner initiierte Einsatz eines AUDI TTRS2.0 beeindruckte im Training mit einer 10:07,547 und der klaren Bestzeit in der Klasse SP3T.  Die bis zu diesem Rennen in der Meisterschaft führende Truppe von Raeder-Motorsport schaffte im Training nur eine 10:23,697 und ging von Platz 28 in das Rennen. Der neue LMS AUDI TTRS2.0 mit der Startnummer 1 stand im Trainings-Ergebnis ganze 10 Plätze davor. Mit dem neuen LMS AUDI TTRS2.0 dürfte der nahezu Durchmarsch gleiche Erfolg der Raeder-Truppe erst einmal gestoppt sein.

VLN lauf 7 lms audi ttrs20

Währe es auf der Nordschleife länger nass gewesen, hätte die Truppe um Teamchef Andreas Lautner für eine handfeste Überraschung gesorgt. Während der Phasen in denen der Ring durch wechselhafte bis extrem nasse Bedingungen für anhaltende Unterhaltung sorgte, gehörte der SP3T Audi TT der LMS-Mannen zum schnellsten auf der Strecke. Zeitweise führte der Audi mit der Startnummer 1 das gesamte Feld an. Natürlich profitierte man vom Ausfall der ROWE-Mannen, dem Ausfall von Pole-Setter GT3 BMW von H&R Motorsport und dem eher dünnen Spitzenfeld beim siebten VLN-Lauf der Saison – aber der LMS-AUDI TTRS2.0 hat eine klare Duftmarke gesetzt.

VLN lauf 7 LMS TTRS

 

Mit dem Gesamtrang 6 war der erste Einsatz des neuen AUDI von einem echten Erfolg gekrönt. Vergleicht man die „schnellsten Rennrunden“, dann war die Entwicklung von Lautner Engineering 3 Sekunden schneller als der SP3T-Werks-Audi.

VLN lauf 7 Raeder motorsport 331

Das Raeder-Team mit der #331 und den Piloten Elmar Deegener, Jürgen Wolfarth und Christoph Breuer kam auf Platz 14 an und musste die Meisterschaftsführung an die Brüder Groneck im CUP3 Renault Clio mit der #655 abgeben.

VLN lauf 7 Regen Boxengasse

Selbst wenn die Eifel am gestrigen Samstag bereits den Herbst eingeläutet hat, die heiße Phase der VLN-Saison hat jetzt erst begonnen!!

 

TV-Hinweis:

Eine 30-minütige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport 1 am 25. September 2013 um 22 Uhr.

VLN Galerie Rennen 3 – Saison 2013

Der dritte Lauf der Saison 2013 – war praktisch erst Lauf zwei. 🙂 Ich vermute, hier werde ich noch des öfteren über die Zählweise der Rennen stolpern – bin aber bestimmt nicht alleine dabei 😉

Fotos – Lauf 3- VLN 2013