Tesla Model S und Model X – Rückruf-Aktion

Der amerikanische Elektro-Auto-Hersteller Tesla ruft rund 53.000 Fahrzeuge der Baureihen Model S und Model X zurück, die zwischen Februar und Oktober 2016 produziert worden. Es gibt ein Problem mit der Feststellbremse. Diese könnte sich unter Umständen nicht mehr lösen. Grund zur Sorge gäbe es allerdings keinen, Unfälle würden durch das Problem nicht verursacht. Der Rückruf ist freiwillig, Tesla geht davon aus, dass lediglich fünf Prozent der Autos tatsächlich von dem Problem betroffen sind. (Max Friedhoff/SP-X)

Großer Diesel-Rückruf startet – Porsche Macan macht den Anfang

Der Massenrückruf von 630.000 Pkw mit zu schlechten Abgaswerten kann beginnen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat nun laut Bundesverkehrsministerium zunächst die Freigabe zur Umrüstung des Porsche Macan erteilt. Insgesamt 10.000 Einheiten des Mittelklasse-SUV mit 3,0-Liter-Dieselmotor müssen in die Werkstatt.

Die Nachbesserung soll dafür sorgen, dass die Abgasreinigung bereits ab 5 Grad Celsius Außentemperatur voll arbeitet. Bislang tat sie das erst ab 17 Grad. Die unzulängliche Reinigung war im Frühjahr bei Untersuchungen des Bundesverkehrsministeriums aufgefallen, die im Zuge des Diesel-Skandals bei Volkswagen durchgeführt wurden. Außer beim Porsche-SUV wurden auch bei 25 weiteren Diesel-Pkw deutscher und ausländischer Marken zu hohe Stickoxidemissionen festgestellt.

Die Hersteller begründeten das Abschalten der Abgasreinigung bei Temperaturen außerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs – des sogenannten „Thermofensters“ – mit dem Schutz des Motors. Nach Ansicht der Behörden ist das in den beanstandeten Fällen aber zumindest zweifelhaft. Die Autohersteller erklärten sich daraufhin zu einem freiwilligen Rückruf bereit. Wohl auch, um weiteren Ärger zu vermeiden

VW-Diesel-Rückruf – Die ersten Gölfe müssen in die Werkstatt

Mit einigen Wochen Verspätung nimmt der Rückruf von VW-Dieselmodellen nun offenbar Fahrt auf: Für den VW Golf mit 2,0-Liter-Dieselmotor können Kunden nun kurzfristig einen Service-Termin vereinbaren. Weitere Modelle sollen in Kürze folgen.

Ursprünglich sollte der VW Passat schon im März dran sein, nun wird der Golf vorgezogen. Für ihn hat das Kraftfahrt-Bundesamt eine Freigabe für die neue Software-Lösung erteilt. VW betont, dass die Lösung keine Veränderungen der Verbrauchswerte, Leistungsdaten und Geräuschemissionen bei den betroffenen Fahrzeugen herbeiführt, dies habe das KBA für den genannten Golf nun bestätigt. Die Halter werden nun angeschrieben und gebeten, einen Werkstatt-Termin zu vereinbaren.

Begonnen hatte die Reparaturaktion mit dem Pick-up-Modell Amarok. Insgesamt muss der Konzern in Deutschland rund 2,4 Millionen Diesel-Pkw zurückrufen, bei denen die Stickoxid-Emissionen nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

News: VW-Rückruf gestartet – Jetzt kommt der Passat dran

Der nun gestartete Riesen-Rückruf bei Volkswagen nimmt im März volle Fahrt auf. Dann sollen die ersten Exemplare des Volumenmodells Passat in die Werkstatt gerufen werden. Begonnen hat die Reparaturaktion jetzt mit dem Pick-up-Modell Amarok. Insgesamt muss der Konzern in Deutschland rund 2,4 Millionen Diesel-Pkw zurückrufen, bei denen die Stickoxid-Emissionen nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Die beiden zuerst zurückgerufenen Modelle sind mit einem 2,0-Liter-Vierzylindermotor ausgestattet. Weitere Modelle mit dem gleichen Motor werden im Anschluss folgen. Die Umrüstmaßnahme besteht in einem Software-Update, das lediglich eine halbe Stunde Arbeitszeit in Anspruch nehmen soll. Analog wird bei den 1,2-Liter-Motoren verfahren, die zum Ende des zweiten Quartals in die Werkstatt gerufen werden sollen. Etwas aufwendiger werden die Arbeiten an den 1,6-Liter-Motoren, die ab dem dritten Quartal starten sollen. Dort ist neben neuer Software auch der Einbau eines sogenannten Strömungsgleichrichters im Ansaugrohr nötig. VW kalkuliert den Zeitaufwand mit 45 Minuten.

Rückruf beim VW Caddy

Volkswagen ruft alle seit 2004 gebauten VW Caddy zurück, die mit einer Heckklappe ausgerüstet sind. Die Modelle mit zweigeteilter Hecktüre sind nicht betroffen.

Das Problem betrift die Kugelbolzen, an denen die Gasdruckdämpfer der Klappe am Fahrzeug fixiert sind. Um ein unvorhergesehenes Zufallen der Heckklappe infolge eines Ablösens des Kugelbolzens zu vermeiden, wird im Rahmen einer weltweiten Rückrufaktion vorsorglich eine neue Halterung des Gasdruckstoßdämpfers montiert.

Von dieser Aktion sind weltweit rund 589.000 Caddy-Modelle (in Deutschland 284.000 Fahrzeuge) aus dem Bauzeitraum zwischen November 2003 und Januar 2013 mit Heckklappe
Die betroffenen Fahrzeughalter werden umgehend informiert.

bjoern-mein-auto-blog

Leser fragen – Kummerkasten – mein-auto-blog antwortet

Frage:

Ich habe einen  Golf Plus Diesel mit 105 PS mit 7 Gang DSG Getriebe. Baujahr 2012 Feb. 31000 KM. Soll ich wegen den Getriebeproblemen eine Garantieverlängerung  um 2 Jahre machen? Ich wäre für einen Guten Rat dankbar.

MfG aus Österreich

Antwort:

Hallo Hr. Helmberger,

wenn sie bereits Probleme haben, dann sollten Sie auf jeden Fall zügig den VW Service kontaktieren.
Es gibt einen Rückruf für das Getriebe DQ200. [klick]
Da die allgemeinen Garantie -Verlängerungen nicht nur für das Getriebe gelten, würde ich nach Ablauf der Werks-Garantie immer eine Anschluss-Garantie empfehlen.

 

 

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Riesige Service-Aktion beim DSG-Getriebe! VW gibt Fehler zu!

Es ist in meinem Blog noch immer einer der besonders häufig gelesenen Artikel:

Volkswagen und das DSG-Problem

Und vermutlich ist es wirklich einer deutschen Webseite zu verdanken, dass sich VW nun zu einem großen Rückruf durchgerungen hat.

Alarmstufe Rot bei Volkswagens DSG-Getriebe!

1.6 Millionen Fahrzeuge aus dem Konzern, quer durch alle Marken, werden nun zum Service in die Werkstätten gebeten. VW gibt als Grund für mögliche Defekte, die Füllung des Getriebes mit synthetischen Ölen an. Bei der Serviceaktion für alle Fahrzeuge mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DQ200) wird nun das verwendete synthetische Getriebe-Öl gegen ein Öl auf Mineral-Basis ausgetauscht.

In der Serienproduktion hat VW bereits auf eine Befüllung mit Mineral-Öl umgestellt.

Weswegen es ausgerechnet das hoch spezialisierte Synthetik-Öl ist, das zu Problemen führt – wird aus der aktuellen Mitteilung von VW nicht ersichtlich.  Den ganzen Prozess in Gang gesetzt, hat im übrigen die Redaktion der größten deutsche Motor-Community – zu erreichen unter:  motor-talk.de

 

Brandgefahr: Ford ruft 11.500 Modelle zurück

Na herzlichen Glückwunsch dann auch, das sind Meldungen die kein Automobil-Hersteller braucht:

Der amerikanische Autobauer Ford http://ford.com ruft 11.500 Fahrzeuge des Modells Escape umgehend zurück. Durch eine womöglich undichte Benzinleitung könnte Treibstoff in den Motorraum eindringen und den Wagen in Brand stecken. „Es ist extrem wichtig, dass die betroffenen Kunden diesen Aufruf nicht ignorieren und umgehend ihren Händler kontaktieren“, unterstreicht Ford-Sicherheitsbeauftragter Ray Nevis den Ernst der Lage. Das Modell ist vor allem auf dem US-Markt verkauft worden.

 

Der „Automobilexperte“ F.Dudenhöffer betont allerdings, dass es sich mit den 11.500 Fahrzeugen ja doch eher um einen kleinen Rückruf mit einer überschaubaren Anzahl an Fahrzeugen handelt.  Nun – die 11.500 Fahrzeug-Halter werden es weniger locker nehmen. Oder wenn ich daran denke, meine Frau wäre mit so einem kompakten Crossover SUV unterwegs und ich erfahre, dass aufgrund einer undichten Spritleitung die gesamte Kiste in Flammen aufgehen kann. Na Glückwunsch aber auch.

Immerhin hat der Ford Escape den richtigen Namen bekommen. „Ford Flucht“ – Damit ist dann auch geklärt was man macht, sobald der Wagen Feuer fängt…

BMW 5er Serie 2006

BMW – Rückruf!

BMW ruft in Deutschland 290.000 Modelle der 5er und 6er Baureihe aus den Jahren 2003 bis 2010 in die Werkstätten zurück.

Eine Batteriekabelabdeckung im Kofferraum der Fahrzeuge kann in sehr seltenen Fällen nicht korrekt montiert sein.

Dies kann zu Bordnetzstörungen, Nichtstartern und in extrem vereinzelten Fällen zu einer Verschmorung oder einem Brand führen.

In diesem Zusammenhang werden die Fahrzeughalter direkt angeschrieben und natürlich entstehen für die Besitzer der Modelle keine Werkstattkosten. Der Service soll binnen 30 Minuten erledigt sein.

Weltweit sind es übrigens 1.3 Millionen Fahrzeuge. die von diesem Mangel betroffen sind.