15.000 Kilometer in 40 Tagen: Mazda 323 anno 1977

In 40 Tagen 15.000 Kilometer zurückzulegen, ist schon ganz ordentlich. Genau die gleiche Distanz hat unser Dauertester Mazda 3 nun in 6 Monaten hinter sich gebracht. Aber es geht nicht um den Dauertester Mazda 3, sondern um zwei Mazda 323, die 1977 die Tour von Hiroshima, dem Mazda Firmensitz, zur IAA nach Frankfurt übernahmen. 15.000 km zu einer Zeit, als GPS und Mobilfunk noch nicht erfunden waren und die Fahrer der asiatischen Kompaktklasse nicht durch Selfie-Pausen abgelenkt waren.

40 Jahre MAZDA 323 – der „Kompakte“ aus Japan

Während sich unser Dauertester vor allem auf gut asphaltierten Straßen in Deutschland bewähren muss, dürfte die Tour des Mazda 323 im Jahre 1977 eine gänzlich andere Nummer gewesen sein. Damals gab es noch einen Eisernen Vorhang und der ab 845 Kilogramm leichte Mazda 323 hatte heute sehr bescheiden wirkende 45 bis 70 PS. Für die Weltpremiere auf der IAA zählten jedoch vor allem die inneren Werte des ersten, rein für Europa konstruierten kompakten Japaner. Unter seiner großen Heckklappe war Platz für bis zu 1.100 Liter Gepäck – bei einer Tour über 40 Tage sicherlich keine schlechte Idee.

Schaut man sich den ’77er Mazda 323 an, dann fällt einem vor allem die optische Entwicklung in die Augen. Verglichen mit unserem 2017er Mazda 3 Testwagen in seinem sportlichen KODO-Design wirken die 40 Jahre alten Mazda 323 auf dem Foto arg klassisch und sogar fast ein wenig schüchtern. Schmale A-Säulen, klare Kanten und große Fensterflächen.

Während wir in unserem Testwagen auf moderne Skyactiv-Diesel Technologie vertrauen und mit G-Vectoringcontrol auch beim Fahrwerk nichts dem Zufall überlassen, war vor 40 Jahren der Frontantrieb mit Einzelradaufhängung gerade die aktuellste Technik-Nummer. Seit der Weltpremiere des Mazda 323 auf der IAA 1977 hat sich viel verändert – nicht nur Facebook und Selfie sind heute unser alltäglicher Begleiter, auch beim Auto verlassen wir uns lieber auf Navigationssysteme, Head-Up Displays und LED-Scheinwerfer.

Die Geschichte des Mazda 323, die letzten 40 Jahre in der Kompaktklasse bei Mazda und wie das damals 1977 so war, kann man im übrigen in einer Sonderausstellung im Mazda Museum in Augsburg erleben!

Lebendige Geschichte in Augsburg im Mazda Classic Museum.

Autorückblick 2016 – So modern war das Jahr

Vom größten, stärksten und schnellsten SUV über Neuheiten in der Business-Klasse, bei elektrifizierten Modelle bis zu den Kleinwagen: Das Jahr 2016 hatte in Sachen Modellneuheiten einiges zu bieten – Rückblick auf einige Highlights. Nicht, dass der SUV-Boom bis zu diesem Jahr noch nicht richtig in Fahrt gewesen wäre. Doch 2016 hat den Hochbeinern in allen Größen noch mal richtig Schwun…

Rückblick Autojahr 2016 – Die besten Studien

Auf den Automessen sind sie das Salz in der Suppe, versetzen die Besucher ins Staunen und lassen uns von einer besseren Zukunft der Mobilität träumen: Studien, die uns die Autoindustrie auch 2016 wieder in großer Zahl präsentierte. Die Thinktanks der Autoindustrie sind deutlich kreativer und visionärer als es das alltägliche Straßenbild vermuten lässt. Unter den vielen Konzepten des vergangenen Jahre…

Skoda Kodiaq – Gamechanger oder nur ein SUV?

Skoda Vorstand Bernhard Maier sprach von einem Gamechanger. Die Premiere des „großen“ Kompakt-SUV Kodiaq in Berlin war perfekt vorbereitet. Alles sollte einen Sinn ergeben. Hippe Videos, Live-Musik, Bären und die weite Welt auf der riesigen Leinwand im riesigen Event-Ort, dem Berliner Kraftwerk. Industrie-Habitat und Botschafter für die Faszination von „think big“. Dass man mit den Kodiak-Bären zudem die Natur einbinden konnte – ein genialer Marketing-Move. Überhaupt: „Kodiaq“, benannt nach dem Bären und der Insel vor der Küste Kanadas. Nur mit Q anstelle des zweiten K im Namen. Aber auch dafür gab es eine Erklärung und einen flotten Film. Selbst die Bürgermeisterin von Kodiak war vor Ort. Für den Schutz der Kodiak-Bären hat Skoda dann auch gleich einmal einen Spenden-Scheck ausgepackt. Ein Schauspiel der PR, fein abgestimmt und stimmig in sich. Doch was ist der „Gamechanger“, von dem der Vorstand sprach? Ein weiteres SUV? Oder das erste SUV der Tschechen?

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Kann 2017, wenn der Kodiaq zu den Händlern kommt, ein SUV noch etwas Besonderes sein? Wohl kaum. Dann ist der Kodiaq ein Elektro-SUV? Oder wenigstens ein Plug-in Hybrid? Nein. Nichts davon. Der Kodiaq ist einfach nur ein SUV. Drei Benziner, zwei Diesel und selbst fahren kann er auch nicht. Wenn der Vorstand vom „Gamechanger“ spricht, dann muss er wohl eher die Absatzzahlen im Blick haben.

Der Abend der Weltpremiere in Berlin stand unter der Headline: Discover new grounds. Auch das muss man eher metaphorisch verstehen. Damit sind nicht die Offroad-Talente gemeint, nicht die SUV-Gene, auch nicht der Besuch auf der kurzerhand in „KodiaQ“ umgetauften Insel Kodiak, es sind die neuen Absatzmärkte, die sich mit diesem SUV erschließen lassen sollen. Auf geht es in fremde Gefilde. Neue Märkte und eventuell auch der Eintritt auf den US-Markt? Dort wäre man mit Fabia & Co verloren, ein Superb und ein Kodiaq könnten in den USA jedoch einen starken Start hinlegen.

Was also macht den Kodiaq aus? – Die Weltpremiere im Rückblick

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Auch wenn der Kodiaq erst einmal vor allem ein typisches SUV ist, so bringt er doch einige Details mit, die für Skoda an sich neu sind. Wie es typisch ist für den tschechischen Automobilbauer, macht er aus den gebotenen Möglichkeiten das Maximale. Der Kodiaq basiert auf dem MQ-Baukasten des VW-Konzerns und ist somit ein enger Verwandter von Volkswagen Tiguan und Seat Ateca. Das zeigt die Marschrichtung. Denn auch wenn der Kodiaq größer ist als der Tiguan, er hält einen konstruktiven Respektabstand zum Touareg. Dass der Kodiaq ein „Kompakt-SUV“ ist, lässt sich bei gut 4.7 Meter Länge kaum noch einsortieren. Aber so läuft das bei den Tschechen. Dort gab es schon immer etwas mehr Auto für das Geld. Da sich der Kodiaq der „Kompakt-SUV-Klasse“ anheim fühlt, sind seine 720 bis 2.065 Liter Kofferraumvolumen von nun auch der Maßstab in der Klasse.

Auch die serienmässig weit verschiebbare Rückbank ergibt einen Sinn. Mehr Platz im Kofferraum, oder maximale Beinfreiheit für die Reihe zwei? Gegen Aufpreis lassen sich 2 weitere Sitzplätze im Kofferraum aus dem Boden falten.

Der Kodiaq erhält auch als erster Skoda überhaupt das neue verstärkte 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe. Jetzt sind Motoren bis 600 Nm mit dem 7-Gang DSG verwendbar. Bei den Motoren muss man sich erst einmal in Geduld üben. Wer den großen 240 PS TDI sucht, der sucht vergebens. Hier wird man einen zeitlichen Respektabstand zur Konzernmutter einhalten. Und so spannt sich die Palette bei den Benzinern von 125 über 150 bis 180 PS und bei den Dieseln kann man zwischen 150 und 190 PS wählen.

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Die Kombination aus „starkem“ Diesel, 4×4-Antrieb und DSG erlaubt dann auch den Einsatz als Zugfahrzeug mit bis zu 2.5 Tonnen Anhängelast. Doch ein nicht unerheblicher Anteil der Kodiaq-Käufer wird sich mit weniger zufrieden geben. Der 125 und der 150 PS Benziner sind als reine Frontantriebsvarianten erhältlich, ebenso der 150 PS Diesel. Der 4×4-Kodiaq wird über rund 20 Zentimeter Bodenfreiheit verfügen. Nicht spektakulär, aber ausreichend, um sich auch mal abseits der Trampelpfade zu bewegen.

Neu ist auch die Chance zum virtuellen Rundumblick. Areal View nennt Skoda die Kombination aus vier Außenkameras und einer virtuellen 360°-Umsicht im Monitor des 8-Zoll Multimediasystems. Überhaupt hat Skoda bei den Sicherheits- und Assistenzsystemen aufgerüstet. Der Tow-Assist lenkt den Kodiaq mit Anhänger rückwärts, die Einparkhilfe bremst nun auch bei der rückwärtigen Fahrt und der Sparhalte-Assistent ermöglicht einen „Traffic-Jam Assist“, der bis Tempo 65 die nervige Fahrt im Stau erleichtert. Allerdings nur in Kombination mit dem DSG und dem adaptiven Tempomaten. Driver Alert überwacht zudem den Fahrer auf Müdigkeitserscheinungen und mahnt wenn notwendig zur Pause. Neu auch die Option des Emergency Assist, der  im Falle eines Fahrer-Notfalls den Kodiaq selbstständig in der Spur hält und bis zum Stillstand abbremst. Insgesamt hat sich Skoda großzügig an den Sicherheits- und Assistenzsystemen der gehobenen Mittel- und Oberklasse bedient. Und natürlich befindet sich der Eiskratzer im Tankdeckel. Simply clever nennt es Skoda, einfach praktisch sagen wir. Mittlerweile hat Skoda rund 30 solcher „simply clever“ Lösungen. Der Kodiaq ist zum Beispiel der erste Skoda, der nun auch einen ausklappbaren Türkantenschutz besitzt. Eine schmale Plastikschiene, die beim Öffnen der Türen ausklappt und so vor Parkschäden schützt.

Dass man für die zweite Reihe kleine ausklappbare Tische bekommt, eine Möglichkeit, um Tablets an den Vordersitzen zu befestigen oder auch die kleine herausnehmbare Taschenlampe, die ansonsten als Kofferraumbeleuchtung dient. Dazu der Regenschirm in der Türverkleidung. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die man zu schätzen lernt.

Offizielle Preise hat Skoda noch nicht verkündet, aber wir rechnen mit 24.900 € für den Einstieg und gute 39.800 € für die Top-Varianten mit großen Diesel, DSG und Allrad. Nein, der Kodiaq erfindet das Thema SUV nicht neu. Er bietet auch keine Antworten auf Fragen die noch nicht gestellt wurden – er ist, einfach nur, mal wieder, ein wenig mehr SUV als dies andere Marken in seiner Klasse anbieten können. Ein Gamechanger? Nein, nur ein Garant für Verkaufserfolge und das war bei Skoda ja bereits bislang Teil des Spiels …

Ach ja, da war noch was: Die Plug-in Hybridtechnik und E-Mobilität sollen greifbar nah sein bei Skoda, immerhin eine Botschaft, die wirklich neu war.

Lesen Sie hier weitere Inhalte zum neuen Skoda Kodiaq

So fuhr man vor 30 Jahren

Sie sind weder in den Köpfen noch auf der Straße präsent: Diverse Autos der 80er Jahre, selbst die ganz Besonderen, sind in der Versenkung verschwunden. Wie schade! Eine kleine Erinnerung.

Schulterpolster und Neon-Leggins, MTV und Glücksrad, Nena und Whitney Houston – es gibt ganz unterschiedliche Erinnerungen an die 80er-Jahre. So sind auch von den Autos dieses Jahrzehnts wenn überhaupt nur ganz bestimmte in den Köpfen geblieben: An VW Golf GTI, Audi Quattro, Ferrari Testarossa oder DMC DeLorean erinnert sich der Auto-Fan durchaus hin und wieder mal. Doch es gibt auch Fahrzeuge, die aus der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend verschwunden aber eigentlich trotzdem erinnerungswürdig sind. Fünf Beispiele.

Mit seiner futuristischen Optik passt der Ford Sierra vielleicht nicht in die Denke konservativer Oldtimer-Liebhaber, frühe Exemplare sind aber bereits amtlich verbriefte Klassiker mit H-Kennzeichen. Die ab 1982 gebaute Mittelklasse hatte damals eine revolutionäre Optik, insbesondere im Vergleich zum kantig-konservativen Vorgänger Taunus. Dank Fließheck, bündig verklebter Scheiben, integrierter Scheinwerfer und versteckter Kühlluftöffnungen erreichte der Sierra einen seinerzeit beachtlichen cW-Wert von 0,32. Er war gewissermaßen seiner Zeit voraus, hatte sogar eine „Econo“-Leuchte, die dem Fahrer spritsparendes Fahren anzeigte – ganz wie bei heutigen Neuwagen.

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Der keilförmige Volvo 480 traf 1986 Zeitgeist und Geschmack der Markenfans, für die er heute noch legitimer Nachfolger des P1800 ES „Schneewittchensarg“ ist, letzterer auch wegen seiner großen, rahmenlosen Glas-Heckklappe. Für den schwedischen Hersteller war der 480 ein technischer Meilenstein, ging er doch als erster Volvo mit Vorderradantrieb und quer eingebautem Vierzylindermotor in Serie. Weitere Highlights des Shooting-Brake aus Schweden sind die Klappscheinwerfer, das futuristische Cockpitlayout und die Motorhaube aus leichtem Fiberglas.

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Ein Sportcoupé mit V12-Motor sollte BMW in die automobile Elite bringen: Seine Weltpremiere feierte der 220 kW/300 PS starke BMW 850i auf der Frankfurter IAA 1989. Zum Preis von mindestens 135.000 Mark (heute knapp 68.000 Euro) stand er wenig später beim Händler, damals das teuerste Modell im BMW-Programm. Mit Avantgarde und technischer Perfektion begeisterte der hochpreisige 8er das finanziell potente Publikum. Da spielte es auch keine Rolle, dass der 4,78 Meter lange Zweitürer beladen satte 2,2 Tonnen auf die Waage brachte und laut Norm im Stadtzyklus über 20 Liter konsumierte.

Hondas CRX erfüllte die Idee der kleinen Sport- und Spaßwagen 1983 wieder mit neuem Leben. Keilförmig gezeichnet auf Basis des bürgerlichen Civic und 825 Kilogramm leicht war das 74 kW/100 PS starke Sportcoupé ein Gegenentwurf zur konventionellen GTI-Fraktion der Kompaktklasse. Mit seinem hochdrehenden 1,5-Liter-Zwölfventilmotor brachte der CRX Sportwagen-Technik in die Klasse der Kleinen. Ein Konzept, das aufging.

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Ein Konkurrent aus Rüsselsheim für die großen Mercedes-Coupés? Das gab es in den 80ern tatsächlich: Der Opel Monza verkörperte ab den späten Siebzigern sportlichen Luxus und dank vier Plätzen eine gewisse Alltagstauglichkeit. Das Sportcoupé basierte auf dem damaligen Top-Modell, der Limousine Senator. Angetrieben wurde der Monza von Sechszylinder-Motoren. In der Top-Ausstattungslinie GSE gab es 1983 erstmals digitale Anzeigeinstrumente.

Fünf Jahre Elektroauto – Eine Bilanz

Wechselstromhafte Bilanz

Das Elektroauto der Neuzeit wird fünf Jahre alt. Aber ist das ein Grund zu feiern?

Als im Dezember 2010 mit wenigen Tagen Differenz der erste Nissan Leaf und der erste Chevrolet Volt verkauft wurden, sollte eigentlich eine Revolution beginnen. Die beiden Elektroautos waren die ersten speziell für den Strombetrieb entwickelten E-Mobile der Neuzeit, sie kamen von großen Herstellern und wurden weltweit vermarktet. Kein Wunder, dass viele sie als die Vorboten einer neuen Zeit sauberer Mobilität sahen. Fünf Jahre später ist jedoch Ernüchterung eingekehrt.

Der Nissan Leaf wird fünf Jahre alt
Der Nissan Leaf wird fünf Jahre alt.

Elektroautos gab es auch vor Leaf und Volt schon. Doch entweder handelte es sich um Nischenmodelle wie den Tesla Roadster oder um halbherzig auf E-Antrieb umgerüstete Serien-Kleinstwagen wie Mitsubishis i-MiEV (Anmerkung der Redaktion: Hier irrt der Redakteur von „Spotpress“ gewaltig! – Der i-MiEV war das erste Serien-Elektroauto der Welt und kein „halbherzig umgerüsteter“ Kleinwagen!). Mit Chevrolet und Nissan hatten erstmals zwei globale Hersteller die komplette Konstruktion eines Autos den Anforderungen von Strom-Motor und Batterietechnik untergeordnet. Allerdings mit leicht unterschiedlichen Ansätzen: Während der Nissan Leaf ein reines E-Auto ist, hat der Chevrolet Volt (wie auch sein zwischenzeitlich in Europa angebotener Modellbruder Opel Ampera) zusätzlich einen Verbrennungsmotor an Bord. Der dient in erster Linie, einen erschöpften Akku ohne Tankstopp aufladen zu können. Kurzzeitig kann er aber auch die Räder direkt mit antreiben. (Anmerkung der Redaktion: Auch hier irrt der Redakteur von Spotpress: Der VOLT und der Ampera waren zum größten Teil der Betriebsstrategie E-Mobile mit Range-Extender. Das VOLTEC-System mit drei Kupplungen und dem Planetenradgetriebe erlaubte jedoch auch eine direkte Übersetzung des Benziners auf die Antriebsachse. Bei höheren Geschwindigkeiten (ab 113 km/h) ist das effizienter als die Umwandlung von Benzin in Strom im Range-Extendermodus) 

Technische und wirtschaftsgeschichtliche Meilensteine sind beide Autos mit Sicherheit. Revolutionäre jedoch nicht. Das Problem: Die Straße in die E-Auto-Zukunft war in Realität viel steiniger als gedacht. Knapp eine Million elektrisch angetriebene Autos sind in den vergangenen fünf Jahren weltweit zugelassen worden. 200.000 davon entfallen allein auf den Nissan Leaf, das weltweit meistverkaufte Auto seiner Art, 104.000 weitere stellt Chevrolet mit dem Volt.

Der Nissan Leaf wird fünf Jahre alt
Der Nissan Leaf wird fünf Jahre alt.

Beeindruckende Zahlen für einen neuartigen Antrieb. Genug jedenfalls, um die Freak-Nische zu verlassen: Die Technik funktioniert – auch in großem Maßstab. Trotzdem ist eine Million bei weitem nicht genug, um bei einem gesamten Kfz-Ausstoß im gleichen Zeitraum von rund 300 Millionen Fahrzeugen auch nur als Revolutiönchen wahrgenommen zu werden. Auch in Deutschland ist von umwälzenden Entwicklungen nichts zu spüren. Gerade einmal knapp 40.000 E-Mobile gehen zwischen 44,4 Millionen Bestands-Pkw komplett unter. Wenn wenigstens die Neuzulassungszahlen Grund zu Hoffnung geben würden. Doch die stagnieren im laufenden Jahr bei rund 10.000 Einheiten. Die von der Bundesregierung als Ziel gesetzte eine Million Fahrzeuge wird es 2020 in Deutschland genau so wenig geben, wie die bereits für Ende diesen Jahre von Obama angekündigte in den USA.

Die Gründe für die mäßige Kundenakzeptanz der E-Mobile sind bekannt: Die Autos sind teurer als ein Verbrenner-Pedant, die Reichweite ist beschränkt und „Tankstellen“ sind selten. Schwer dürfte aber auch etwas anderes wirken: der Dauerniedrigpreis für Kraftstoff. Beim Entwicklungsstart von Leaf und Volt waren diese noch kaum vorauszusehen. Explodierten die Rohölpreise auf dem Weltmarkt von 2001 bis 2008 und zwischen 2009 und 2011 richtiggehend, fallen sie seitdem mit steigender Geschwindigkeit. Mittlerweile liegen sie wieder auf 2005er-Niveau. Um Tankkosten zu sparen. braucht Elektroautos gerade niemand.

Ein zweiter Faktor bei der schnell abflauenden Elektro-Begeisterung könnte in der gefühlten E-Mobil-Inflation Anfang des Jahrzehnts liegen. Jeder Hersteller, der etwas auf sich hielt, kündigte ein entsprechendes Fahrzeug für die nächste Zukunft an, zeigte Studien, versprach sinkende Preise und steigende Reichweite. Vielfach enttäuschten die Ergebnisse. Häufig gab es die Elektromobile nur in Mini-Stückzahl oder ausschließlich als Leasingfahrzeug für gewerbliche Kunden. Auch eine lokale Beschränkung des Angebots sorgte häufig für lange Gesichter bei potenziellen Käufern. Gerade der US-Bundesstaat Kalifornien kann ein Lied davon singen, gab es dort doch zwischenzeitlich eine weltweit einmalige E-Auto-Auswahl. Modelle wie den Toyota RAV4 EV etwa haben die Japaner ausschließlich wegen der dortigen strengen CO2-Regeln aufgelegt und anderswo gar nicht erst verkauft. Ähnliches gilt für den Chevrolet Spark EV oder den Fiat 500 E. Das Bild des Mauschel-Mobils, das diese Modellpolitik vermittelte, sorgte vor dem Hintergrund der üblichen Probleme mit neuer Technik nicht gerade für Vertrauen bei der Kundschaft.

Auch der Chevrolet Volt hat Geburtstag
Auch der Chevrolet Volt hat Geburtstag.

Und Kinderkrankheiten gab es noch dazu. So hatte der Nissan Leaf anfangs zumindest in den USA mit erhöhtem Batterie-Verschleiß zu kämpfen, der Volt litt unter einer Serie von Fahrzeugbränden. Die technischen Start-Probleme dürften sich mittlerweile bei allen Herstellern erledigt haben. Technische Fortschritte sind allerdings noch kaum zu bemerken, beim Leaf gibt es immerhin optional demnächst 50 Kilometer Reichweite (250 km insgesamt). E-Mobile sind zwar etwas preiswerter geworden, ob das aber an Produktivitätsverbesserungen und Skaleneffekten liegt, ist oft kaum zu sagen. Vielfach dürften höhere Subventionen durch die Hersteller der Grund sein. Auch die Reichweiten-Gewinne der letzten Zeit gehen kaum auf das Konto verbesserter Technik, sondern vor allem auf den Einsatz von größeren Akkus.

Trotzdem: Es geht weiter. Nissan plant für 2017 eine Neuauflage des Leaf, die deutschen Premiumhersteller Audi und Porsche wollen 2018 im großen Stil eigene E-Autos auf den Markt bringen. Und auch die Infrastruktur entwickelt sich. Nissan etwa hat kürzlich am Rande des Pariser Klimagipfels erklärt, die sogenannte Smart-Grid-Technik weiterentwickeln zu wollen. Dabei soll sich die E-Auto-Batterie als Speichermedium in das zunehmend dezentrale und erneuerbare Energienetz einfügen. Auch nach dem Autoleben können die Akkus dort als stationäre Speicher nützlich sein. Nicht zuletzt wollen die Japaner auch den Ladevorgang vereinfachen; eine entsprechende „Tankstelle der Zukunft“ wollen sie im kommenden Jahr präsentieren. Mit-Pionier Chevrolet will das E-Mobil 2017 dann wirklich zum Massenphänomen machen: Dann soll der elektrische Kompaktwagen Bolt mit einem Preis von unter 30.000 Euro die Mitte der Gesellschaft erobern. Ob das klappt, lässt sich vielleicht in weiteren fünf Jahren beurteilen.

 

 

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel stammt aus dem Redaktionspool von Spotpress. mein-auto-blog kauft dort Artikel ein. In diesem Artikel wurden Behauptungen aufgebaut, die nicht belegt werden. Wir haben uns dennoch entschlossen, diesen Artikel zu veröffentlichen. Der konstruktive Diskurs zum Thema E-Mobilität sollte gefördert werden. Der Artikel setzt sich teilweise kontrovers mit der E-Mobilität auseinander. Abgesehen von den falschen Fakten zum VOLT und i-MiEV ist dies auch in unseren Augen sinnvoll. E-Mobilität ist eine Technik der Zukunft, der Betrieb im heutigen Alltag setzt Kompromisse voraus. Diese zu diskutieren, ist im Sinne der E-Mobilität.

HONDA CR-Z

Rückspiegel: Honda CR-Z – Der Hybrid-Sportler

Rückspiegel? Ja, eine neue Kategorie für Autos, die ich vor langer Zeit mal gefahren bin und über die ich heute noch etwas zu erzählen habe. Den Anfang macht der Hybrid-Westentaschen-Sportler von Honda.

Honda CR-Z im Rückblick

Der erste MildHybrid mit 6-Gang Handschaltung

Als erster Mild-Hybrid überhaupt, kam der CR-Z als Handschalter zur Welt. Anders als bei seinen Brüdern aus dem Honda-Konzern, dem Honda Insight und dem Jazz Hybrid, kam der CR-Z mit den per se sportlichen Genen auf die Welt. Um diese zu unterstreichen, hat Honda dem CR-Z ein manuelles 6-Gang-Getriebe verpasst. Der Rest blieb leider den Öko-Brüdern nur allzu nah und allzu gleich.

Ehemaliger UVP: 29.270,–€.

Nein, geschenkt bekam man den kleinen Hybrid-Sportler nicht und das, obwohl er nicht wirklich in der Zwickmühle war, vor lauter Kraft nicht mehr laufen zu können. Anders als seine theoretischen Vorgänger mit dem legendären Kürzel CRX ist der CR-Z doch eher ein sanfter Sportler. Einer, den man laufen lassen muss, flüssig fahren und es nicht allzu sehr auf Sprint-Duelle ankommen lassen sollte.

Und auch, wenn man sich das Technik-Konzept aus kleinem Benzinmotor und E-Motor am Schwungrad mit Insight und Jazz teilte, der CR-Z war selbstbewusst eingepreist. Am Ende war das eventuell auch das größte Problem für den CR-Z. Denn schlecht war er nicht.

Als CR-Z war der kleine Dynamiker ein klassischer Zweisitzer, auch wenn im Fahrzeugschein von vier Sitzplätzen die Rede war. Aber im Alltag wollte man niemanden auf die Rücksitze des CR-Z zwingen. Was nicht weiter schlimm war. Dynamische Ausflüge genießt man doch lieber zu zweit, oder? Und so waren die 2 Sitzkuhlen in der zweiten Reihe eher geeignet, um darin kleines Handgepäck zu transportieren.

Gar nicht so japanisch, die Qualität im Innenraum. Sicherlich, das Cockpit-Design ist eher Avantgarde als klassisch elegant, dafür aber sind die Materialien alles andere als billig gewesen. Es fühlte sich vieles richtig gut. Material wie Verarbeitung, beeindruckend gut. Allerdings – bei knapp 30.000 € Kaufpreis durfte man das auch erwarten, oder? Heute findet man gute Exemplare für weniger als 10.000 €.

Das „3D-Cockpit“ und die irgendwie zufällig platzierten Schalter sorgen am Anfang für ein wenig Umgewöhnungsstress. Hat man sich jedoch einmal mit der Bedienung vertraut gemacht, stellt man fest, die Ergonomie im Cockpit ist dank der bequemen Stühle in der erste Reihe und des verstellbaren Lenkrades bestens geeignet für lange Strecken oder die sportliche Kurvenhatz.

Und hat man sich daran gewöhnt, dass man nur “sparsam” unterwegs ist, wenn die Cockpitbeleuchtung um den Tacho herum grün leuchtet, so empfindet man den Farbwechsel in das Blaue als leicht nutzbaren Hinweis auf den gerade angewandten Bleifuss.

Motor – Spagat zwischen Spaß und Sparen

Angenehm ist die harmonische Zusammenarbeit der beiden Triebwerke. Der 1.5 Liter große Vierzylinder-Benziner und der 14 PS starke Elektromotor sorgen für 174 Nm zwischen 1.000 und 1.500 Umdrehungen. Das macht das Fahrverhalten erst einmal elastisch. Über Land und in der Stadt ist die Motorleistung ausreichend, um zügig zu cruisen. Für die sportliche Hatz, dem feschen und dynamischen Außendesign angemessen, würde man sich jedoch mehr Leistung wünschen. So 60 bis 100 PS dürften ruhig hinzukommen. Und auch, wenn das „grüne Gewissen“ immer auf dem Beifahrersitz sitzt, so ein wenig vermisst man den echten sportlichen Motorsound doch. So richtig drehzahlgeil war der CR-V nicht. Viel zu sehr hat man die Unterstützung des E-Motors genutzt, um den Motor niedertourig zu fahren.

Was dem Verbrauch zu Gute kommt, lässt die Sportlichkeit ein wenig hinten über fallen.

Schade. Denn eigentlich war der CR-Z doch so ein richtiger fescher Sportler.  Ich bin gespannt ,wann es bei Honda wieder so richtig vorwärts geht. Die Honda Fan-Gemeinde vermisst einen echten CRX-Nachfolger und auch für den sportlichen Roadster S2000 fehlt ein Nachfolger.

Und was bietet die Zukunft?

Hybrid-Sportler in geiler Form

Auch wenn der CR-Z nun mit gemischten Gefühlen von uns gegangen ist, ich freue mich über die Grundidee des sportlichen Hybriden. Und dass man es bei Honda trotz des mager motorisierten CR-Z versteht, die sportliche Fahne hoch zu halten – das beweist hoffentlich im nächsten Jahr der neue Honda NSX! Mit einem V6-Benziner und gleich drei E-Motoren wird er für hybride Sportgelüste sorgen. Und wer es partout ohne Hybrid mag, für den wird Honda in 2015 endlich den neuen Civic Type-R anbieten.

Also – entweder auf dem Gebrauchtwagenmarkt nach dem kleinen Hybrid-Sportler schauen oder auf 2015 warten und dann, ja dann rockt Honda hoffentlich endlich wieder die Bude.

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Werbung: Le Mans und die Reifenfrage

In meinem Artikel direkt nach dem Rennen hatte ich es bereits geschrieben: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt. Doch der Weg an die Spitze, zum Triumph, zum erneuten Sieg in Le Mans war dieses Jahr extrem anspruchsvoll.

Le Mans, Porsche und Michelin – aber am Ende gewinnt Audi

Eine von Michelin gesponserte Zusammenfassung des 24-Stunden Rennens 2014

Die 82. Auflage des legendären 24h-Klassikers war kaum an Dramatik zu überbieten. Da waren die Audi am Start, wie immer in Mannschaftsstärke und vor allem mit drei Fahrzeugen. Die Toyota, die schneller waren als je zuvor, sahen extrem gut aussortiert aus und natürlich der Rückkehrer: Porsche. Nie zu unterschätzen. Wenn man in Zuffenhausen/Weissach etwas anlangt, dann macht man es richtig. Die Zutaten für das vermutlich spannendste Rennen der 82 Rennen waren gemixt.

Der Regen nach gut zweieinhalb Rennstunden brachte die ersten Opfer. 

michelin in le mansToyota ging als Favorit in dieses Rennen. In der LMP 1 sind die Renner aus Kölner derzeit die mit der überzeugendsten Performance. Doch bereits der erste Regenschauer, nur kurz nach dem Start sorgte für Probleme. Ein Unfall lies den Toyota mit der Startnummer 8 weit zurück fallen. Der ebenso beteiligte Audi mit der Startnummer 7 wurde dadurch auch weit nach hinten durchgereicht.

In die Abendstunden hinein demonstrierten die Toyota auf ihren Michelin-Rennreifen, welche Performance sie im Stande waren zu leisten. Schnellste Rennrunden am Band. Nur die Porsche 919, die Le Mans Rückkehrer und ebenso mit Michelin bereift, konnten den Rennspeed der Japaner mitgehen. Bei Audi fuhr man derweil schnelle Runden und lange Stints, aber die Performance stempelten andere in den Asphalt.

MICHELIN High Performance Webseite | MICHELIN bei YouTube

Das Grauen kam in der Tages-Dämmerung

In den frühen Morgenstunden verabschiedete sich der führende Toyota mit einem Elektrik-Defekt, das Schwester-Fahrzeug war aufgrund des frühen Unfalls mit viel Rückstand unterwegs. Das Starterfeld in Le Mans, die Werke und die hohe Performance-Dichte lassen selbst Top-Teams kaum Möglichkeiten, einen einmal eingefangenen Rückstand wieder einzuholen. So schwanden die Sieg-Chancen der Kölner LMP-Truppe auf ein Minimum. Trotz der bestmöglichen Bereifung, war man nicht schnell genug. Kein Wunder – denn alle Top-Teams vertrauten auf die Rennreifen von MICHELIN. In der LMP 1 gibt es keine Alternativen mit denen man Sieg-Chancen hat.Audi in Le mans

Audi übernahm in Folge des Toyota-Ausfalls die Spitze. Doch auch die vom Erfolg verwöhnte Truppe aus Ingolstadt konnte sich in diesem Rennen nicht entspannt zurücklehnen.  Gleich zwei Turboladerschäden führten zu massiven Zeitverlusten an der Box und so kam der Rückkehrer zu seinem spektakulären Debut. Der Porsche 919 mit der Startnummer 14 lag einige Zeit an der Spitze und führte das Feld an. Auch Porsche vertraute in Le Mans auf Michelin-Reifen.   Für einige Runden flogen die Konzern-Brüder im Windschatten über die Rennstrecke.

Die Porsche-Sensation blieb aus

Mit dem Ex-F1 Piloten Mark Webber am Steuer rollte der Porsche 919 zwei Stunden vor Ende des Rennens, in Führung liegend aus.  Damit war der Weg frei für die beiden Audi R18.

Der Audi R8 mit der Startnummer 2 gewann für Audi den 13. Gesamtsieg in Le Mans. Bei nur 16 Starts eine mehr als beeindruckende Bilanz. Die Sieger-Fahrer waren:  Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer. Auf Rang zwei folgte der Audi mit der Startnummer 1 und bereits 3 Runden Rückstand. Auf Platz drei – dem letzten Podiums-Platz und einem mageren Trost, der Toyota mit der Startnummer 8.

Am Ende bleiben zwei Überzeugungen übrig: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt – und drei Autos braucht man mindestens. Die beiden anderen Werke, Toyota und Porsche, sind nur mit je zwei Autos gestartet und frühe Unfälle und technische Defekte sorgten für die Selektion. Und klar ist auch, der Reifen für das Rennen muss von MICHELIN kommen. Alle Top-Fahrzeuge fuhren mit dem französischen Pneu! Also – drei Autos, Reifen von Michelin und 2015 kann es wieder los gehen!

 


 

 

>> Dieser Artikel wurde gesponsert von MICHELIN << - Das Bildmaterial stammt von Michelin. Der Artikel wurde über eine Blog-Marketing-Agentur vermittelt. Der Artikel ist frei von mir erstellt.

Autonews – Der Wochenrückblick KW 24

1. Cadillac on Tour

Cadillac reist quer durch Deutschland, Schweiz und Luxemburg. Auf der „On Tour“-Roadshow geht es über einen Zeitraum von fünf Wochen an 22 Veranstaltungsorte in zwölf Städten. Zu sehen: der brandneue CTS, der ATS, der Crossover SRX und, neu im Programm, die Corvette, die selbstverständlich auch für Probefahrten zur Verfügung stehen werden. Wetten, da gibt es bei den über 10.000 erwarteten Besuchern jede Menge Gedränge? Für ein abwechslungsreiches Programm ist ebenfalls gesorgt, das die Besucher zusätzlich zur umfassenden Testflotte unterhalten soll. ampnet_photo_20140607_082098 ampnet_photo_20140607_082097

2. Land Rover präsentiert sich abenteuerlustig

Auf der „Abenteuer & Allrad“ Messe, der größten Offroad-Show Europas in Bad Kissingen, zeigt sich Land Rover von seiner abenteuerlustigen Seite. Die Erwachsenen wollen spielen und das im großen Stil. Zu sehen sind die Modelle Defender Jahrgang 2015, das Sondermodell Discovery „XXV“ und ein Fahrzeug der neuen Rallye-Serie Defender Challenge. Zusätzlich zu der ganzen Menge PS auf vier Rädern fand auch ein Qualifikationscamp zur nächsten Land Rover Experience Tour statt. Diese führt 2015 ins Outback Australiens und sucht unternehmungslustige Abenteurer, die Teamgeist an den Tag legen können.ampnet_photo_20140204_075478ampnet_photo_20140305_077294

3. Tesla tankt ab 2015 Sonnenschein

Elektroautos sind leise und ohne produzieren keine Abgase. Doch ihre Akkus werden mit Strom gefüllt, der meistens auf nicht sehr umweltfreundliche Weise porudziert wurde. Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla setzt daher auf Ökostrom aus Wind- oder Wasserkraft und kooperiert nun auch mit dem deutschen Spezialisten Solarworld. Schon bald ermöglicht Sonnen-Strom das Fahren komplett ohne CO2. Die Caports mit Solarelementen auf dem Dach versorgen die Tesla Fahrzeuge mit Strom versorgt. Bei durchschnittlicher Sonnenscheindauer sind das etwas 2200 Kilowattstunden. Das ist genug um einen Tesla in etwa 12.000 Kilometer ohne weitere Kosten fahren zu lassen. Na denn, Waldmanns Strom!

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James Lipman / jameslipman.com UK 07803 885275


4. Mehr Wroom für MINI

Ab Juli 2014 erweitert MINI sein Motorenprogramm um zwei neue Triebwerke. Der Cooper SD bringt eine stärkere Dieselvariante und der One First kommt mit einem neuen Benziner Einsteigermodell. Ersterer ist ein 2,0-Liter-Motor der 170 PS und ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter liefert. Die null auf 100 km/h schafft er damit in netten 7,3 Sekunden bei einem Normverbrauch von ca. 4,1 Litern. Das neue Einstiegsmodell ist ein 1,2-Liter großer Dreizylinder der 75 PS und ein Drehmoment von 150 Nm auf die Reifen drückt. Der Kleine braucht 12,8 Sekunden um die 100 km/h bei einem Normverbrauch von ca. 5,2 Liter zu packen. Na, ein Anfänger kann auch mal länger brauchen gell?

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5. Topmodell VW Amarok Ultimate

Ein Pick-Up vermittelt immer etwas von grenzenloser Freiheit. Endlose Straßen und Unabhängigkeit. Mit dem neuen Amarok von Volkswagen läuten die Wolfsburger ein neues Modelljahr ein. Acht-Gang-Automatik, permanenter Allradantrieb, TDI-Motoren und eine veränderte Front-Optik machen den Amarok zu einem echten Hingucker. 19-Zöller, ein spezieller Schriftzug, ein silberner Design-Unterfahrschutz und seitliche Schwellenrohre in Chrom unterstützen das Äußere. Den Innenraum werten anthrazit-titanschwarze Sitzbezuge in feinstem Alcantara Leder und spezielle Velour-Fußmatten auf. Wenn man sich dazu noch eine der stylischen Farben mit den Namen Candy-Weiß, Natural Grey, Reflexsilber, Starlight Blue, Toffeebraun und Deep Black aussucht, gibt es kein Halten mehr.

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6. Ab in den Urlaub mit dem Citroen Jumpy by Westfalia

Bald beginnt die Ferienzeit und man möchte mit den lieben Kleinen auf große Tour gehen. Das geht gut mit dem Citroen Jumpy by Westfalia, das neueste Freizeitfahrzeug auf dem Markt. Das auf dem Jumpy Multispace Tendance basierende Fahrzeug bietet einigen Komfort für die lange Tour. Drehbare Sitze vorn, eine eigebaute Küchenzeile mit zweiflammigen Gasherd, Spüle und Kühlbox und jede Menge Platz zum Verstauen der ganzen Utensilien sind nur einige praktische Möglichkeiten, die der neue Citroen Jumpy by Westfalia zu bieten hat. Vier Schlafplätze, eine Standheizung und einen Anschluss für bieten den größtmöglichen Komfort. Da kann die Ferienzeit doch endlich starten, oder?

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Fotonachweis: Hersteller

24h-Rennen 2013 – Der Rückblick, die Zusammenfassung, die Details

Prosperia C.Abt

Prosperia C Abt 0224h-2013 Audi R8 lms ultra

C.Abt back on the Track! Audi R8 lms Ultra – lesen-

Peugeot 208 GTi

Peugeot 208 GTi 0724h-2013

Die Franzosen haben die Klasse der Sp2T klar dominiert.. – lesen –

Subaru Allradspaß

Subaru WRX 0124h-2013

In der SP3 T kämpften Audi und Subaru um den Klassensieg… – lesen – 

Godzilla in der Eifel

Nissan GT-R GT3 10 24h-2013

Der Supersportwagen von Nissan in der GT3-Version …  – lesen –

24h-Rennen 2013 – Das kurze Regenrennen!

Es war aufregend wie in jedem Jahr, aber es war in diesem Jahr vor allem eines: Kurz. Heftigster Regen hat in der Nacht um 23h zu einer 9 Stunden dauernden Unterbrechung gesorgt. Der Re-Start am Montagmorgen (sic!) fand um 8:20 auf der Strecke statt. Der Veranstalter sprach von insgesamt 210.000 Besucher, Mike hat hierzu eine interessante Anmerkung und wenn ich meinen persönlichen Senf dazugeben darf: Es war nach dieser abscheulichen Regennacht wirklicht leer rund um den Ring. Nein, verdenken kann man das indes niemanden. So ein ätzendes Eifel-Wetter vertreibt wirklich auch die heftigsten Fans. Weswegen man das Rennen von Sonntag auf Montag (Feiertag) stattfinden lassen musste und warum der Rennstart erst um 17:00h statt finden musste – ich kann es nicht verstehen. Eventuell wäre es einfach mal eine Sache, das Rennen erst im Juni zu veranstalten und es ebenso auch früher starten zu lassen. Wer am Montagabend um 17:00 den Zieleinlauf sah, war vermutlich erst spät in der Nacht zu Hause. Ein früheres Renn-Ende und ein Veranstaltungs-Termin später im Jahr, könnte auch für „mehr“ Fans sorgen!

Falken Motorsport

Falken Motorsport 911  0924h-2013

Beim 24h-Rennen dürfen die Jungs vom Team Falken-Motorsport nicht fehlen. Seit 3 Jahren wird dort ein 911er Porsche eingesetzt ..   – lesen –

Toyota GT86

Toyota GT86 06 24h-2013

Der sportliche Zweitürer von Toyota und Subaru eignet sich perfekt für die Rennstrecke. Das wissen auch die N24-Profis!  … – lesen –

Das Gewinner-Team

Black Falcon N9 02 24h-2013

Das Team von Black Falcon hat das 24h-Rennen in der Eifel in diesem Jahr gewonnen. Gesamt wurden 88 Runden gefahren … – lesen –

Das Team Manthey

Team Manthey 06 24h-2013

Manthey Motorsport und die Porsche Werksfahrer, fast ein Porsche Werkseinsatz beim 24-Stunden Rennen in der Eifel … – lesen –

Phoenix Racing

Phoenix Racing R8 lms 02 24h-2013

In der Startnummer 4 waren am Start, unter anderem die beiden Söhne von Hans-Joachim Stick: Ferdinand und Johannes… – lesen –

Noch mehr Fotos

Das 24h Rennen 2013 36 24h-2013

141 weitere Fotos zum wichtigsten deutschen Motorsport-Ereignis sind in meiner Galerie zu finden. Das war das „15-Stunden“ Rennen 2013 😉  – klick –

Das gesamte 24h-Rennen habe ich live vor Ort verfolgt und immer wieder frische Fotos in meinen Blog gebracht. Für mich persönlich hatte sich dieses Event mehr als rentiert. Nie zuvor hatte ich so viele Klicks in so kurzer Zeit auf meinem Blog. Die Frage ob ich im kommenden Jahr wieder vor Ort sein werde, ist damit dann auch beantwortet. Auch wenn der Schlaf einfach zu kurz kommt 😉

Noch mehr Fotos? Die Menschen, Gesichter und Helme hinter diesem Rennen, gibt es auf Facebook.