Mercedes-Benz

Mercedes-Benz, ein Name bei dem jeder das gleiche Bild vor Augen hat: Einen großen glänzenden Stern. Dank einer extrem aktiven Socialmedia-Abteilung bei Mercedes-Benz in Stuttgart und deren Vorreiterrolle im Umgang mit Bloggern, gehört die Marke Mercedes-Benz in meinem Blog zu den Automobil-Herstellern mit den meisten Nennungen und Artikeln.

Mercedes-Benz

Alle Artikel zu Fahrberichten und Events, rund um die Marke Mercedes-Benz liste ich in diesem Artikel auf. Von der A-Klasse bis zu Beiträgen meines Gast-Autors Pitt rund um die Entstehungsgeschichte der G-Klasse ist viel unterhaltsames und informatives zur schwäbischen Marke zusammen gekommen.

 

Mercedes-Benz 15 CLS 63 AMG Shooting Brake

Traumwagen

Der CLS Shooting Brake ist seit seinem erscheinen mein aktueller Traumwagen. Ein außergewöhnliches Fahrzeug mit ebenso außergewöhnlich gutem Design. Als CLS 63 AMG SB dann auch mit mehr Motorleistung gesegnet als es meinem Führerschein wirklich gut tut. Das Fazit zum Fahrbericht ist hier und der Fahrbericht zum CLS 63 AMG Shooting Brake ist hier zu finden. Die Vorstellung des Shooting Brake erfolgte übrigens in Florenz – ein schöner Platz für ein noch schöneres Auto. Da auch bei dieser Veranstaltung viele Blogger vor Ort waren, gab es auch hier eine Blogger-Rundschau.  Aber natürlich auch einen eigenen Fahrbericht zum Shooting Brake .

 

 

A-Klasse - Fahrbericht

Mercedes A-Klasse

Ein besonderer Vertreter der A-Klasse ist der A45 von AMG mit dem derzeit leistungsstärksten Zweiliter Vierzylindermotor. Zum Fahrbericht: . Präsentiert wurde der A45 zum ersten Mal auf dem Automobilsalon in Genf . Mächtig unter Druck – A45 AMG.  Natürlich gibt es auch einen Fahrbericht über die „normale A-Klasse“. Im übrigen war das auch mein erster Mercedes-Fahrbericht! Und vom GTI-Schreck, dem A250 gab es auch einen eigenen Artikel.

 

 

Mercedes-Benz 33 CLA Präsentation

Mercedes CLA

Das neue viertürige Coupé in der Kompaktwagenklasse? Oder einfach nur eine besonders elegant gezeichnete Limousine? Der CLA verkörpert vieles. Als CLA 45 AMG vor allem Power.  Den „normalen“ CLA konnte ich auf der internationalen Fahrvorstellung testen.

 

 

Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 16 NewYork 2013

Mercedes B-Klasse

In diesem Jahr in New York präsentiert, die B-Klasse „Electric Drive“. Bislang kann ich hierzu nur einen Messebericht präsentieren.

 

 

Mercedes Benz C-Klasse Kombi Fahrbericht

Mercedes C-Klasse

Dieser Mercedes ist perfekt für den Alltag. Der C250 cdi 4matic ist in der Version als T-Modell ein echter Alleskönner. Mein Fahrbericht fiel dementsprechend positiv aus . 

 

 

E500 coupe blogbeitrag

Mercedes E-Klasse Coupé/Cabrio

Auf dem Weg nach Sylt konnte ich das neue Coupé der E-Klasse kennen lernen, der Fahrbericht behandelt den potenten 408 PS starken E500 mit V8-Motor.  Da es vom E-Coupé auch eine Cabrio-Variante gibt und Sylt ideal geeignet ist um auch dieses zu erfahren, gleich noch der Fahrbericht zum E400 Cabrio hinterher.

Um ein ganz anderes Cabrio ging es in diesem Artikel bei Can – der SLK 250 war bei ihm zu Besuch und ich habe wie gewohnt darüber berichtet.

 

 

mercedes-benz 018 neue e-klasse

Mercedes E-Klasse

In diesem Jahr hat Mercedes der E-Klasse ein extrem umfangreiches Make-Up verpasst. Zudem gab es viele neue Assistenzsysteme. Und um das alles ordentlich zu präsentieren, gab es eine Menge PR-Aktivitäten. Von der Fahrveranstaltung im März habe ich auch wieder eine Blogger-Rundschau  zusammen gestellt. Besonderes Highlight war natürlich die Testfahrt mit dem E63 AMG S 4matic . Zudem gab es Eindrücke zum E400 als T-Modell .  Die Premiere für die E-Klasse fand in Detroit statt.

 

 

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Mercedes S-Klasse

W222 ist die interne Bezeichnung der neuen S-Klasse. Die Fahrveranstaltung fand in Toronto statt und unter anderem habe ich einen Artikel über die vielen „Elektronischen Helferlein“ in der neuen S-Klasse geschrieben. Aber auch über die Fortschritte im Bereich Verbrauch und Kraftstoff-Effizienz, wie zum Beispiel bei dem S 300 Bluetec Hybrid .  Bereits die Premiere der S-Klasse in den Hangars von Airbus in Hamburg war beeindruckend.  Und wie viel Theater wurde um „ein einziges Foto“ der S-Klasse gemacht, als diese noch getarnt unterwegs war.  Doch auch beim vermeintlich besten Auto der Welt geht es nicht ohne Kritik. In diesem Fall kritisiere ich das Comand-System der neuen S-Klasse.  Der Kritik gegenüber steht jedoch ein ganz besonderer Komfort. Und vor allem ein neuer Maßstab im Bereich Sicherheit! Dazu gibt es gleich zwei Artikel . Und auch in der S-Klasse eingeführt: Der Belt-Bag .

 

 

Mercedes-Benz 008 M-Klasse ML250

Mercedes ML

Der große SUV im Test mit dem kleinen Dieselmotor. Wie gut passen der 250 CDI und der ML zusammen? Mein Fahrbericht hat die Lösung gebracht. 

 

 

Mercedes-Benz G-Modell Entwicklung Geschichten

Mercedes G-Modell

Bei den Artikeln zum G-Modell von Mercedes (keine Klasse?) handelt es sich, wie bei der Geschichte zur Größe des Tank, um Artikel meines Gast-Autors Pitt Moos.  Doch Pitt hat nicht nur über das G-Modell geschrieben, auch ein Rückblick über die „kleinen Mercedes-Coupés“ ist bereits erschienen. Das Leben der Gelände-Legende beleuchtet Pitt auch in diesem Artikel .

 

 

Der Diesel Roadster SLK250

Mercedes Roadster

Den Mercedes SLK habe ich mit dem gleichen Motor gefahren, wie den deutlich größeren ML. Doch wie passt der Dieselmotor zum Roadster mit Stern? Der Fahrbericht dazu macht schlauer. 

Den SL bin ich noch immer nicht gefahren. Die Bilder die ich vom SL gesehen habe, machten auch keine große Lust auf den großen Mercedes-Roadster. 

 

 

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Mercedes Nutzfahrzeuge

Von Anfang an war ich skeptisch ob dieser Kooperation. Das Beste oder nichts? Schwer zu verwirklichen wenn man für den eigenen Stadtlieferwagen auf einen fast 10 Jahre alten Franzosen zurück greift. Mercedes hat es dennoch getan und der erste Crash-Test war eine PR-Katastrophe.

 

 

Roadtrip MBRT13 - Ende

Mercedes Roadtrip

Bereits zum Start des Jahres gab es ein echtes Highlight.  Der Mercedes-Benz Roadtrip von Los Angeles nach Detroit. Binnen 5 Tagen fuhren wir quer durch die USA – Codename #mbrt13. Unterwegs besucht: Das Mercedes-Benz Advanced Design Center in Carlsbad.

 

 

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Mercedes Museum

Eine ganz besondere Attraktion hatte sich das Mercedes-Benz Museum ausgedacht. Eine Nacht im Museum. Was nach einem Filmtitel klingt, war auch der Auftakt zu einer Nacht zwischen ganz besonderen Modellen.

 

Sternbild: Luxus. Die Helferlein in der neuen S-Klasse

Wer sein Auto nur benötigt um von A nach B zu kommen, der wird die Faszination nicht verstehen, die von einem so komplexen und intelligenten Fahrzeug wie der neue S-Klasse ausgeht. Als „Automobil-Nerd“ versuche ich immer mal wieder eine Brücke zu schlagen, zwischen den Produkten die mich so faszinieren und dem, was andere einfach nur als „Auto“ bezeichnen. Die neue S-Klasse zum Beispiel. Ein Automobil das man als unnötigen Luxus abtun kann. Oder man sieht es mit meinen Augen und lässt sich faszinieren von den besonderen Lösungen die in der Technik des Fahrzeuges umgesetzt wurden.  Frei nach Oskar Wilde will ich nur ein paar Details heraus picken:

„Man versehe mich mit Luxus. Auf alles Notwendige kann ich verzichten.“

Oskar Wilde

21 Stellmotoren für das perfekte Klima

Wir haben uns lange schon daran gewöhnt. Klimaanlagen versorgen uns mit kalter Luft an heißen Tagen und wenn es draußen kalt wird, dann machen wir die Heizung an. Ein dreh am Regler und die Temperatur stimmt. Moderne Klimaanlagen sind wahre Wunderwerke und haben nichts mehr mit den Heizbirnen eines VW-Käfers gemeinsam.  Um in der neuen S-Klasse für Fahrer und Beifahrer die Temperatur getrennt zu regeln und zusätzlich einen Unterschied für den jeweiligen Fußraum machen zu können, arbeiten mehrere Motoren zusammen um die Luftströmung durch vier Luftmischräume zu steuern. Die Füße wärmer, den Kopf kühler, beim Beifahrer andersherum und für die Rücksitzbank noch mehr Wärme als für die Passagiere vorne? Alles machbar in der neuen S-Klasse. Dank 21 unterschiedlicher Stellmotoren bekommt jeder Sitzplatz genau das Klima, dass er sich wünscht.

54 Stellmotoren in den Sitzen

Für den perfekten Sitzkomfort sind sogar noch mehr elektrische Helferlein notwendig. Alleine für die elektrische Verstellung der Sitz in der ersten Reihe werden 18 elektrische Antriebe benötigt. Dazu kommen die Motoren für die Ventilation der Sitze und bei Sitzen mit Massagefunktion sind 14 über Magnetventile gesteuerte pneumatische Druckkammern vorhanden. Und natürlich wird auch das Lenkrad per Elektromotor in die richtige Position gebracht.  In Summe arbeiten also alleine 54 elektrische Helferchen in der ersten Reihe.

Alle elektrisch

Der erste Wagen mit elektrischen Fensterhebern war 1941 ein Lincoln in den USA. Seitdem haben wir uns daran gewöhnt, die Scheiben nicht mehr Hand herunter zu kurbeln. Der Luxus einer S-Klasse umfasst daher viel mehr als nur elektrische Fensterheber. Die Türen werden per Elektromotor nahezu lautlos in das Schloss gezogen und verriegelt. Die Heckklappe öffnet und schließt elektrisch und ebenso leise. Die Außenspiegel klappen elektrisch an und selbst der Gurt wird per Elektromotor an die Insassen (Rücksitzbank) heran geführt. Elektrische Sonnenrollos in den Seitenscheiben und der Rückscheibe bewegen sich auf Knopfdruck. Und selbst das 24 Lautsprecher umfassende Burmester-High-End Soundsystem besitzt Elektromotoren um die Hochtöner in den Spiegeldreiecken zu bewegen.

Insgesamt sind es über 100 elektrische Helferlein, die den Insassen der neuen S-Klasse das Leben besonders angenehm machen wollen.

Notwendig ist das nicht, aber frei nach Oscar Wilde: Auf das notwendige kann ich verzichten, auf den Luxus aber nicht.

 

 

 

Neue S-Klasse S 300 Bluetec Hybrid

500 Nm schon bei 1.600 Umdrehungen, 240 km/h Höchstgeschwindigkeit und dennoch Effizienzklasse A+. Mercedes-Benz zeigt mit der neuen S-Klasse was machbar ist, wenn man einen sparsamen kleinen Dieselmotor und einen Elektromotor zusammen in die luxuriöse neue S-Klasse setzt.

Geiziger Schwabe – der S 300 Bluetec Hybrid im Fahrbericht

Mercedes gibt einen kombinierten Verbrauch von 4.4 Liter Diesel auf 100 Kilometer an, was allerdings  noch wesentlich beeindruckender ist, zumal es anders als der Verbrauch sofort zu erleben ist, ist die Stille beim los fahren. Nun ist die neue S-Klasse auch als 500 nicht laut, aber ganz egal wie gut ein Motor gedämmt ist – es sind immer Geräusche und minimale Vibrationen vorhanden. Anders beim anfahren mit einem Elektromotor.

Es dauert allerdings nicht lange und dann eilt der 2.1 Liter große Vierzylinder-Diesel dem 20 kW starken E-Motor zur Hilfe. Auch wenn der E-Motor vom Fleck weg mit 250 Nm Kraft glänzen kann, sobald der Fahrer den Wunsch nach Beschleunigung verstärkt, es bergauf oder der Energiespeicher zu Ende geht – kommt der bekannte 204 PS Dieselmotor zu seinem Einsatz.

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Faszinierend am gesamten Paket ist in erster Linie nicht die Laufruhe mit der nun auch ein Vierzylinder-Diesel in der S-Klasse glänzt, es ist diese nahtlose Zusammenarbeit von beiden Prinzipien. Diesel an, Diesel aus, segeln, mächtig schieben, rekuperieren, gleiten per E-Motor  – alle diese einzelnen Funktionen gehen für den Fahrer fast unbemerkt Hand in Hand. Und alles was man tun muss, ist wie bisher per Gaspedal und Bremse die Befehle an das Auto zu geben, die man für notwendig erachtet.

S 300 bluetec Hybrid energy flow

Von der ganzen technischen Raffinesse unter dem Blech bekommt man als Fahrer kaum etwas mit, sicher – wenn sich die S-Klasse im Elektromodus in Bewegung setzt, oder wenn man auf einem Parkplatz rein elektrisch rangiert, dann kommt man nicht umhin sich immer mal wieder zu wundern, wie leise das alles von statten geht. Aber sobald man in Fahrt ist, die Geräusche von der Straße die Oberhand gewonnen haben, hört man auch in der V8-Variante der S-Klasse nichts vom Motor. Der Hybrid unterscheidet sich hier nicht von seinem großen Bruder. Ob der 500 Nm starke Diesel gerade läuft oder nicht, das erkennt man im Reisetempo nur noch an der Anzeige im Display.

S 300 bluetec travelling reise

In 7.4 Sekunden auf 100 km/h ist möglich – doch der große Reiz des S 300 Bluetec Hybrid ist der Balanceakt am Gaspedal. Sobald man einen Hybrid fährt, erwacht der innere Ehrgeiz den Verbrauch durch möglichst viel elektrische Fahrt zu minimieren.

Auf meiner Testrunde in Kanada waren es 4.4 Liter (Schnitt)  auf einer 25 Kilometer langen Testrunde über Landstraßen, Highway und einer kleinen Stadtdurchfahrt. Da der Tag extrem sonnig und heiß war, hielt sich der Ehrgeiz in Grenzen und anders als der Journalist der am Vortag bei Regen und bewölktem Himmel ohne Klimaanlage fuhr – war bei meiner Runde die Klimaanlage mächtig am arbeiten. Dazu die Sitzlüftung (excellente Kühlung!). Das Radio und die Massage-Funktion der Sitze – ohne diese zusätzlichen Verbraucher hatte der Kollege am Vortag sogar 3.5 Liter als Schnitt heraus gefahren.

Im Alltag dürften die Verbrauchswerte um die 6 Liter liegen, auch wenn das 1.6 Liter über dem Normverbrauchswert von 4.4 Liter liegt, ein mehr als beeindruckender Wert.

Und doch – es gibt auch einen Mangel am S 300 Bluetec Hybrid: Derzeit gibt es das neue „Magic Body Control“ Fahrwerk nicht für diese Motorisierung. Selbst wenn die Airmatic perfekt arbeitet, dieses neue „sehende Fahrwerk“ ist einfach genial.

Derzeit ist der S 300 Bluetec Hybrid, der mit seinen 4.4 Liter im Normverbrauch glänzt und eine A+ Einstufung in der Effizienzklasse bietet, noch nicht im Konfigurator für Neuwagen gelistet. Sein größerer Bruder, der S 400 Hybrid, der den E-Motor mit einem 306 PS V6-Benziner kombiniert steht für 85.204 € in der Preisliste.

S 500 Plugin Hybrid unter 3 liter

Mit besonderer Spannung erwarte ich den S 500 Plug In Hybrid, der auf der IAA 2013 seine Premiere feiern wird. Anders als sein S 500 Namensvetter wird der S 500 Plugin Hybrid jedoch keinen V8-Benzinmotor erhalten, sondern einen V6-Benziner der mit einem kräftigen Elektromotor (~72PS) kombiniert wird und dank größeren Batterien deutlich länger rein elektrisch (~30 Kilometer).  Im NEFZ-Verbrauchsmodus wird das die erste Luxuslimousine mit einem 3 vor dem Komma sein. Schöne neue Welt!

S 500 plugin Hybrid Ladestation

 

 

 

Mercedes-Benz S63 AMG

Wenn genug noch nicht ausreichend ist. Wenn ein mehr an Platz, Leistung und Fahrspaß noch nicht reichlich ist – dann hat man auch nicht auf die neue S-Klasse als S500 gewartet (das Modell, welches ich in Kanada bereits fahren konnte). Dann hat man auf den neuen S63 AMG gewartet.

Der neue Mercedes-Benz S 63 AMG

Aus dem bekannten 5.5 Liter großen V8-Motor mit Bi-Turbo-Aufladung strömen 585 PS. Mit 900 Nm Drehmoment wird der Motor des neuen S63 AMG der stärkste Vertreter der aktuellen Mercedes-Motorenfamilie.

Kraft ist nicht alles. Auch wenn die neue S-Klasse in sich ein großes Auto mit unfassbarer Raumfülle ist, der S 63 AMG wurde bis zu 100 Kilogramm leichter als sein direkter Vorgänger. Abgespeckt rennt es sich eben leichter.

Völlig neu – wird es erstmalig auch eine AMG S-Klasse mit Allradantrieb geben. Der S 63 AMG 4matic bietet ein mehr an Traktion und ebenso mehr Fahrdynamik in allen Bereichen.  Nicht nur auf feuchtem Geläuf wird die neue S-Klasse damit eine maximale Ausbeute an Dynamik anbieten.

Diät-Assistenten

Dank spezieller Leichtmetallräder (geschmiedet), einer Batterie in Lithium-Ionen Technik (-20 kg) und einer Ersatzradmulde aus Carbon, sank das Gewicht des neuen S63 um bis zu 100 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger.  Das Leistungsgewicht der neuen sportlichen Spitze innerhalb der S-Klasse beträgt gerade einmal: 3.49 kg je PS!

Mit dem Mercedes-Allradantrieb 4MATIC sprintet die neue S(port)-Klasse in 4.0 Sekunden von Null auf 100 km/h.

Markteinführung der neuen sportlichen Speerspitze im Hause Mercedes-Benz ist im September 2013. Die Preise für die beiden Modelle liegen bei 149.880,50 € für den S 63 AMG mit kurzem Radstand und 152.617,50 € für den S 63 AMG mit langem Radstand und 4MATIC.

 

Neue S-Klasse – Fahrbericht

Der Gedanke, sich bei 30° Außentemperatur eine Hot-Stone-Massage auf dem Fahrersitz der neuen S-Klasse zu gönnen, ist in der Tat ausgefallen.  Dabei spielen die 30° Außentemperatur in der Welt der wohl umsorgten Passagiere der neuen S-Klasse sowieso keine Rolle mehr. Also rein in das Menü, Sitzkomfort, Massage, Hotstone — während ich mich eigentlich um meinen Rücken kümmern wollte, fällt mir im Augenwinkel das besorgniserregende schaukeln das vorausfahrenden Fahrzeugs auf. Ein Kleinwagen rumpelt gerade über die bedrohlich wirkenden Verwerfungen eines Bahnüberganges, nur wenige Meter vor uns. Kurzer Blick auf den Tacho: Bremsen? Nein – denn wer bei dieser Geschwindigkeit nun bremst, der lässt den Wagen vorne eintauchen und der Federweg für diese fiese Stolperfalle wäre nochmals verkürzt. Also innerlich auf den heftigen Rumpler einstellen – Kopf zwischen die Schultern packen – Augen zugekniffen.

Aber   – nichts passiert.  Die neue S-Klasse bügelt diese fiese Form der Asphalt-Verwerfungen einfach weg.  Was uns die Ingenieure später auf einer speziell präparierten Teststrecke zeigen wollten, konnte ich ungewollt, selbst erfahren.

Vorstellung Mercedes-Benz S500

Arbeitsplatz oder Wellness-Oase?

S-Klasse Testfahrt Hofeinfahrt

Magic Body Control haben die Schwaben dieses Wunderwerk der Fahrwerkstechnik genannt. Vermutlich ist die exzessive Nutzung der Anglizismen („Magic Body Control“ ist nur eine von vielen feschen englischen Wortschöpfungen in der Aufpreisliste) das kleinere Übel, ich mag mir nicht vorstellen, wie das „magische Karosserie-Steuerungssystem“ wohl auf schwäbisch klingen würde. Magic Body Control sorgt also dafür, dass man von den übelsten Straßen dieser Welt, kaum mehr mitbekommt, als die heftigen Karosseriebewegungen der Fahrzeuge um einen herum.

S-Klasse neu in fahrt von schräg hinten

Die Straße mit anderen Augen sehen

Mercedes-Benz hat dem Fahrwerk Augen mit auf den Weg gegeben. Nun  können die Dämpfer-Elemente etwas, was bislang einzigartig ist. Nicht nur in der Luxusklasse. Sondern im Fahrzeugbau ganz generell. Oberhalb des Innenspiegels sitzt eine Stereokamera die ständig die nächsten 15 Meter vor dem Fahrzeug im Blick hat und ganz genau erkennt, was an Schlaglöchern und Bodenwellen auf das Fahrzeug zukommt. Und aus dem was diese Kamera sieht, den aktuellen Daten über Fahrzustand, Beladung, ect., errechnet das System die optimale Taktik für die Feder-Dämpfer-Elemente. So kann es bewusst ein Rad belasten oder entlasten oder für den Bruchteil einer Sekunde die Dämpfung extrem weich einstellen, so dass die folgenden Asphaltverwerfungen einfach geschluckt werden. Das Ergebnis dieser Technik ist schlicht sensationell.

S-Klasse am See

Hot-Stone – Massage für die Prinzessin auf der Erbse

Nachdem sich meine erste Faszination für das Fahrwerk gelegt hatte, war klar – jetzt muss ich diese Hot-Stone Massage ausprobieren. Meine Erfahrung mit Massage-Systemen im Auto war bisher eher durchwachsen. Frei nach dem Motto: „Da bewegt sich etwas am Rücken, aber eine Massage ist etwas anderes“.  Insgesamt vierzehn (14!) einzeln gesteuerte Luftkissen und eine speziell ausgelegte Sitzheizung sorgen für eine Massage, wie ich diese nie zuvor in einem Auto erleben durfte. Und überhaupt diese Sitze. Während man gutes Sitzgestühl in vielen Autos findet, ist das, was Mercedes-Benz in der neuen S-Klasse anbietet, einfach nur die Krönung im Automobilbau. Zusammen mit dem gegen Aufpreis (und diese Aufpreisliste ist lang!) erhältlichen Sitzkomfort-Paket für Fahrer und Beifahrer wird aus der S-Klasse eine rollende Oase die selbst verwöhnten Zeitgenossen ein fürstliches Angebot zuteil werden lässt.

S-Klasse Chaffeurssitze

Der Testwagen:

Modellbezeichnung: Mercedes-Benz S500
Fahrzeugklasse: Luxus-Limousine
Verkaufsstart: Ab 20.Juli
Leistung: 455 PS

Basispreis:

107k € 

 

S-Klasse Rücksitze Chaffeurssitze

Auf dem Weg zum autonomen fahren

Schmerzlich aber fakt: Der deutsche Markt ist für die neue S-Klasse nicht der wichtigste. Auch wenn das Flaggschiff der Stuttgarter mit dem Herzen deutscher Ingenieurskunst gezeichnet wird, gekauft wird die neue S-Klasse vor allem in Nord-Amerika und Asien.

S-Klasse Rückansicht

Selbst fahren – oder fahren lassen? 

Die S-Klasse kann nicht nur diese zwei, sondern drei (!) Disziplinen. Aktives selbst fahren, gerne auch über lange Strecken – dabei ermüdungsfrei durch die Unterstützung von vielen Helferlein. Entspanntes „fahren lassen“ auf dem optionalen Chaffeurs-Sitz hinten rechts mit einer fast waagrechten Sitzposition und ausgestreckten Beinen. Oder das teil autonome fahren im Umfeld urbaner Ballungsräume.

Neu in der S-Klasse ist zum Beispiel die „Distronic Plus mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot„. Im Stau orientiert sich dieses System am Vordermann und ermöglicht ein Teil-Autonomes fahren. So dass man auch als Freund des selbst fahren in diesen nervigen Situationen von einem Assistenten entlastet wird. Was sich erst einmal geisterhaft anhört und nach Entmündigung riecht, stellt sich schnell als echter Gewinn im Bereich Komfort und Sicherheit heraus.

S-Klasse Rücksitzbank beide Plätze

Assistenzsysteme und passive Sicherheit

Überhaupt ist diese neue S-Klasse vollgestopft mit elektronischen Helfern und Insassen-Schutzsystemen. Einige der Assistenz-Systeme hatte ich vor einiger Zeit bereits vorgestellt.

Besonders gespannt war ich auf den Gurt-Airbag für die zweite Reihe. Ein Gurt der sich aufbläst und so mit mehr Kraft auf den Oberkörper einwirken kann, oder – andersherum gesagt: Je breiter der Gurt, desto geringer sind die Kräfte die auf die Stellen des Körpers einwirken, sobald es zu einem Unfall kommt. Also zum Beispiel die Rippen und der Thorax. Der „Beltbag“ bläst sich auf die bis zu dreifache Breite des herkömmlichen Gurts auf und vermindert dadurch die Risiken von schweren Verletzungen. Damit der Gurt perfekt sitzt und man das anschnallen auch in der zweiten Reihe nicht „vergisst“ – fahren zudem die Gurtschlösser ein paar Zentimeter heraus und sobald der Gurt darin steckt, wieder zurück.

S-Klasse S500 V8 Motor

Man sitzt perfekt – man wird perfekt umhütet und im Falle eines Knalles, sorgen clevere Lösungen für den maximalen Schutz.

Was fehlt? Ganz klar – der Sound.  Der gefahrene S500 mit seinem 455 PS starken V8-Motor ist akustisch nicht als Verbrennungsmotor wahr zu nehmen. So lange man nicht brachial die gesamte Leistung vom Start weg abruft, säuselt der 4.7 Liter große Achtender einfach nur dezent und für die Passagieren unhörbar vor sich hin.

S-Klasse Fahrer dürften aus dem gröbsten heraus sein und üblicherweise wird die große Limousine sowie so geleast, so spielt die Anschaffung der teuersten Option in der Aufpreisliste auch nur eine untergeordnete Rolle:

S-Klasse burmester Lautsprecher Türe vorn

7.497 € extra,  für den reisenden Konzertsaal

Vergleicht man zudem die Anschaffungskosten der Burmester High-End 3D-Soundanlage mit dem Portfolio des Herstellers für den Einsatz zu Hause, so entspricht das aus 24 Lautsprechern, 24-Verstärkerkanälen und einer gesamt Leistung von 1.540 Watt antretende System eh einem Super-Schnapper. Und auch wenn ich kein audiophiler Freund mit besonderen Talenten bin, was da an Klang heraus kommt, wenn Alicia Keys schreit: „This Girl is on Fire“. Das ist pures Gänsehaut-Feeling.  Oder wenn Satchmo sein „I’m in Heaven“ kehlig durch die 24 Lautsprecher jagt, dann ist Konzert-Feeling pur angesagt.

„Man, if you still have to ask, what #sclass means, shame on you!“

Konzertfeeling, Sitzkomfort weit oberhalb jeder Business-Class die man sonst so findet. Ein säuselnder Motor der sich, gestützt durch die Kraft die er in jeder Lebenslage bietet, charmant zurück hält.  Und ein Fahrkomfort der seines gleichen sucht.

Die Ingenieure bei Mercedes-Benz hatten es nicht leicht. Der Markel-Claim vom „Besten oder nichts“ dürfte die Verantwortlichen noch einmal unter mehr Druck gesetzt haben, als dies bei der Entwicklung einer neuen S-Klasse von Anfang an üblich ist. Doch, nur unter Einsatz von Druck und Hitze entstehen Diamanten.

 

Technische Daten & Detailfotos

Mehr zu den effizienten S-Klasse-Modellen, in Form der S-Klasse Hybrid, dann in den kommenden Tagen!

S 500 Plugin Hybrid Zukunftsmusik

 

 

 

 

* = folgt in kürze  -  Text & Foto: Bjoern Habegger 2013

 

 

 

S-Klassig. Die Premiere der neuen Mercedes-Benz S-Klasse

Es war vermutlich die größte und aufwendigste Präsentation eines neuen Automobils in den letzten Jahren. Die Premiere der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz in Hamburg.

Die Location war gut gewählt. Die Übergabe-Halle der Airbus-Werft in Hamburg ist es doch gewohnt, die ganz großen „Kisten“ an die neuen Eigentümer zu übergeben. In diesem Fall wurden jedoch nicht die Eigentümer mit ihrem neuen Flugzeug zusammen gebracht, sondern die Medien und die neue S-Klasse miteinander bekannt gemacht.

Mercedes-Benz die neue S-Klasse

S-Klassige Show!

Eine Abordnung der Hamburger Philharmoniker sorgte für den melodisch akustischen Rahmen und eine blonde TV-Moderatorin führte durch das Vorgeplänkel der Präsentation. Der Vorstand sprach stolz über die neue Benchmark und vergleichte den Luxusvogel der Lüfte, die A380 gerne und mehrfach mit dem neuen Sternen-Baby in 3XL. Nicht vergessen sollte man dabei: Airbus ist ein Unternehmen der EADS und an dieser wiederum, ist auch der Daimlerkonzern beteiligt. Es war demnach schon fast eine Cross-Promotion 😉

Mich faszinieren Flugzeuge fast noch mehr als Autos und würde ich Testflugzeuge fliegen können, ich würde vermutlich ein „Flight-Blog“ eröffnen. Doch zurück zur Show. Der Höhepunkt war noch nicht erreicht, als die Rückwand der Halle verschwand, den Blick auf einen A380 freigab der sogleich zur Kulisse für eine Art Mercedes-Benz Ballett wurde. Ein dramatisch dunkler Himmel verlieh der gesamten Show-Dramaturgie diese Extra-Portion Hollywood und eigentlich hätte Hans Zimmer für den Auftritt der neuen S-Klasse ein musikalisches Epos komponieren müssen.

Mercedes Benz die S-Klasse Hamburg

Der Höhepunkt der Show – Alicia Keys

Anstelle der Hamburger Philharmoniker und dem vermutlichen „Best Practice“ an Audiophiler Untermalung wanderte die US-Pop-Queen an den Flügel und lies zwei wundervolle Songs vom Stapel. Sorry – Mercedes, aber alleine für dieses  „Girl on Fire“ hatte sich die Reise nach Hamburg bereits gelohnt. Die S-Klasse rückte da für mich fast in den Hintergrund.

Die Show also war „S-Klassig“.

S-Klassiges Automobil?

Ob der W222 in die – es sind einfach enorm große – Fußstapfen seiner Vorgänger treten kann? Ich bin mir noch nicht sicher – mein endgültiges Urteil werde ich erst fällen können, wenn ich die neue S-Klasse gefahren bin.

Es gibt Bereiche, da stellt diese neue S-Klasse die Benchmarks. In anderen Punkten wie zum Beispiel der systemischen Abneigung gegen Touch-Screens im Konzern, habe ich meine Kritik bereits formuliert.  Dafür gibt es wieder andere Themen, die mich zutiefst beeindrucken.

  • Ein cW-Wert von 0,23 für den kommenden S300 BlueTEC Hybrid und 0,24 für aktuelle Modelle
  • Der vollständige Verzicht auf Glühbirnchen. LED only
  • Das enorme Paket an Sicherheits- und Assistenzsystemen
  • Der Konzertsaal auf Rädern, sobald die Burmester-Anlage an Board ist

Das Design mögen einige als zu präsent an der Front und zu dünn im Bereich des Heck empfinden- mir jedoch gefüllt dieser breite Kühlergrill und die flach verlaufende Schulterlinie. Vor allem von schräg hinten hat die neue S-Klasse eine präsente Eleganz zu bieten.

S-Klasse der neuer Stern aus Stuttgart

S-Klassige Zukunft?

Noch fehlt der Plugin-Hybrid und vor allem eine Ablösung für das altertümlich wirkende Siebengang-Automatikgetriebe. Hier muss der Konzern dringend nachlegen.

Bevor ich aber meine Meinung festlege – will ich die neue S-Klasse erst einmal fahren, zu viel Kritik zu diesem Zeitpunkt wäre kurzsichtig, zu viel Lob aber auch heuchlerisch!

Stimmen von Kollegen zur neuen S-Klasse von Mercedes-Benz: Euphorisch, kritisch, distanziert und auch mal nüchtern.

Die neue S-Klasse – die Galerie:

 

 

 

 

 

 

Kritik am Comand-System der neuen S-Klasse

Man wird meine Kritik am Multimedia-System der kommenden S-Klasse nicht gerne lesen – schon gar nicht in Stuttgart, aber es gibt für mich derzeit ein paar Punkte, die ich noch nicht als „Best of Class“ akzeptieren kann.

Diese Eindrücke und meine Sichtweise beruhen auf den Präsentationen die ich bislang miterleben durfte und entstammen natürlich meinem Verständnis für „Das Beste oder Nichts“ – und sind eventuell für die kommenden Käufer der neuen S-Klasse überhaupt nicht relevant. Sicher, was Sitzkomfort und den Wellness-Faktor der Stuttgarter Luxus-Limousine angeht, da besteht für mich – Stand heute – kein Zweifel. Da wird man eine Benchmark setzen können. Vermutlich auch bei der Beschallung, vorausgesetzt – die Burmester-Anlage mit 24 Lautsprechern und 3 Soundprozessoren ist optional bestellt worden.

ABER – was Multimedia und Internet im Auto angeht, wurden entweder noch nicht alle Geheimnisse gelüftet, oder man steuert in Stuttgart auf eine Blamage zu.

Meine Kritik im Detail:

Touch-Screen

Die Abneigung der Mercedes-Konstrukteure gegenüber Touchscreens hat sich auch bis zu mir durchgesprochen und ich verstehe den Gedanken dahinter. Nicht verstehen kann ich jedoch die „und/oder-“ Abneigung. Wer auf den Comand-Controller und Drehdrück-Steller in Verbindung mit haptisch bestens ausgearbeiteten Knöpfen steht, kann dies ja tun – doch sollte man den Kunden entscheiden lassen, welches Bedienkonzept er favorisiert.  Die zukünftig 8 Zoll großen Monitore im Cockpit der S-Klasse sind nicht wirklich so montiert, dass man in der ersten Reihe als Fahrer darauf herum drücken möchte. Aber eventuell als Beifahrer.

Besonders eklatant ist jedoch die Verweigerung, der zweiten Sitzreihe eine Touchscreen-Nutzung zu ermöglichen. Die (optional)  hinter den Kopfstützen der ersten Reihe montierten 8 Zoll Displays laden, auch aufgrund der Optik des Comand-Systeme, geradezu dazu ein mit der Hand per Wisch und Touch bedient zu werden.

Statt dessen setzt man auf eine nachgeschoben wirkende App-Lösung für Smartphones und eine umprogrammierte TV-Fernbedienung mit Batterien.  Nein. Ich will weder mein Smartphone zücken, noch nach einer Fernbedienung suchen müssen.

Fernbedienung und Batterien

Wäre die Fernbedienung doppelt verfügbar und würde sie ihren Platz unterhalb der Monitore finden und dort einen Ladekontakt bekommen, so dass man nie in die Verlegenheit von leeren Batterien kommt – ich könnte es eventuell verstehen. Aber diese Lösung mit Fernbedienung und Batterien, die war im W140 vor zwanzig Jahren schick. Heute erwarte ich andere Lösungen

GSM-Box

Das Navigationssystem der S-Klasse besitzt ein GSM-Modul, damit man nicht nur die aktuellsten Verkehrsinformationen für die eigene Routenführung erhält, sondern damit man auch selbst Teil des intelligenten Verkehrsfluss wird und eigene Reiseinformationen für die clevere Wegführung an einen Server im Dienste von TomTom senden kann.

Soweit so gut und für 3 Jahre auch im Preis der neuen S-Klasse enthalten. Nach drei Jahren wird dieser Datendienst für das Navigations-System kostenpflichtig.  Eine – pardon – saudumme Variante.

Und weil dieses GSM-Modul nichts mit dem Internet für das Comand-System zu tun hat, braucht man hierfür wiederum ein eigenes Smartphone, das dann den Zugang zum Netz ermöglicht. Wieso man hier nicht beides kombiniert? Warum man nicht einen LTE-Hotspot im Fahrzeug mit der Möglichkeit einer Kunden-Multi-Simcard ermöglicht?

Wie der Kunde die modernen Datendienste nutzt wenn er sein Smartphone im Büro hat liegen lassen? Weshalb er die Verkehrsdienste nicht über die Datenverbindung seines Smartphones nutzen kann?

Diese Fragen bleiben offen. 

Auch die Integration von Apps direkt in das Multimedia-System des Fahrzeuges wirkt derzeit noch ein wenig  (mindestens): halbgar. Als eine mittlere Katastrophe würde ich es sogar bezeichnen, wenn es einer „Drive-Kit Plus“ Nachrüstlösung bedarf, um wie in der A-Klasse die Dienste von Facebook, Twitter und Glympse zu nutzen.

Nein – hier wurde ganz sicher nicht zu Ende gedacht.  Und wieder die Frage, weshalb man nicht dem Kunden die Wahl lässt, ob er Datenverbindungen über sein Smartphone nutzt, oder ob er lieber eine SIM-Karte (seiner Wahl!) in einen LTE-Hotspot steckt.

Besonders putzig finde ich jedoch die analogen AV-Eingänge.

Manch einer wird sich noch erinnern. Früher – da hatte man diese runden Cinch-Kabel um zum Beispiel eine Playstation 2 an den TV an zu schließen, dafür nutzte man solche Audio/Video Cinch-Kabel.  Das war früher. Ein HDMI oder Micro-HDMI Eingang für externe Quellen fehlt in der neuen S-Klasse. Ernsthaft?

Dafür gibt es in der Mittelarmlehne, vorne wie hinten, zwei USB-Buchsen. Immerhin. 

Bleibt am Ende die Forderung: Nachbessern!