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Erste Ausfahrt – Das neue S-Klasse Coupé

Magic Body Control, Active Body Control und dazu die eleganteste Version des Verzichtes, das neue Coupé der S-Klasse konnte man eigentlich nur in der Region rund um Florenz vorstellen. Florenz, die kulturelle Hauptstadt der Toskana, Heimat und Wirkungsstätte von Michelangelo. Wie kaum ein zweiter besaß eben dieser Michelangelo die Gabe, bereits in dem Rohling eines Kunstwerkes, die endgültige Dramatik der Schönheit seiner späteren Schöpfung zu entdecken. Und der von ihm geformte “Body”, die Statue des David, wurde weltberühmt. Als Mercedes die neue S-Klasse vorstellte war schnell klar: Die ästhetische Krönung würde der Verzicht von zwei Türen darstellen. Maximaler Luxus entsteht eben durch den Verzicht. Während die Kunst vom weglassen des Unnötigen, einen Akt der Befreiung darstellt, ist der zweite gute Grund für die Präsentation in Florenz die Ansammlung von Vermögen. Florenz war die Heimat der Medici, die im 15. und 16. Jahrhundert die finanzielle und politische Macht in der Toskana zentrierten. Und die Medici gründeten das, was wir heute als modernes Bankwesen kennen. Bei einem Basispreis von 125.961,50 € ist eine eigene Bank ganz hilfreich. Wo also sonst, hätte man die Krönung des des Mercedes-Fahrzeugprogrammes vorstellen können?

Kunst, Kultur und Moneten

Erste Ausfahrt mit dem S-Klasse Coupé

Das die Coupé-Version der S-Klasse nun nicht mehr mit dem schnöden “CL” des Vorgängers bezeichnet wird und zudem auch noch fast 18 Zentimeter kürzer wurde, tut ihm gut. Mit der Bezeichnung S-Klasse Coupé sind die Fronten gleich geklärt. Was hier mit gut 2.1 Tonnen Leergewicht vorfährt ist nicht einfach nur ein Zweitürer, es ist die S-Klasse-Variante der mondänen Oberklasse.  Wie bereits bei der S-Klasse und der kürzlich präsentierten neuen C-Klasse, spricht das Design des großen Coupés die Formensprache von “sinnlicher Klarheit”(sic!) – so sagt es Designchef Gorden Wagener.

Ein imposanter Kühlergrill, ordentliche Kühlluft-Öffnungen in der Stoßstange, eine flache A-Säule dick wie die Oberschenkel von Michelangelos David. Das Dach spannt sich stramm über die Köpfe der oberen Zehntausend (wer sonst außer Motor-Journalisten und den oberen Zehntausend wird sich darin sehen lassen dürfen?) und läuft aus, in einen kurzen knackigen Hintern der frei von jeglicher Faltenbildung, nur gekrönt von einer scharfen Abrisskante, die Schokoladenseite des Coupes bildet. (Wobei auch das Renault Laguna Coupé von hinten gut ausschaut und an eben dieses erinnern mich die Rückleuchten.)

mercedes s-klasse coupe s63 rückleuchten

Kunstbanause auf Tour

Mit Kunst und Kultur kann ich nicht viel anfangen. Motoren und Fahrdynamik sind meine Welt. Also die Scheunentor große Tür der Fahrerseite geöffnet und hineingeschlüpft in die wohlige Welt des Luxus. Sitze bauen, das können die Schwaben. Das Interieur ist eine Komposition für Aristokraten. Aluminium, Holz und Leder – dazu die moderne Welt der großen, doppelten TFT-Displays. Der Innenraum spannt den Bogen von spielerischem Luxus hinüber zu kühler Technologie. Gelungen. Ein Ort zum aushalten. Ein Platz zum entspannen. Bis zum starten des Triebwerkes.

Die Auswahl für die erste Ausfahrt ist übersichtlich. Es gibt Achtzylinder mit zwei Turbolader. Als S500 warten 455 PS auf die solvente Kundschaft, der ebenso präsentierte und ebenso gefahrene AMG S63 presst 585 PS in die Skulptur.

455 PS und 700 Nm reichen für den Ausflug in die Toskana. Gutterales brabbeln entweicht den beiden Endrohren, die bekannte 7-Gang Automatik zupft die Gänge durch das Drehzahlband. Leichter Druck im Nacken verkündet von den möglichen 4.6 Sekunden. Doch nicht immer muss man das Machbare nutzen. Das S63 Coupé würde gar in 4.2 Sekunden auf Tempo 100 springen. Doch wer schneller fährt, hat weniger Zeit für die schönen Dinge. Nicht die Ankunft ist das Ziel, die Reise dorthin. Eine leise Reise. Fasziniert erlebt man die Diskrepanz zwischen aktueller Reisegeschwindigkeit und gefühlter Geschwindigkeit. Es ist verflixt still im inneren des großen Coupé. Windgeräusche lassen auf sich warten, deren eintreffen führt in vielen Ländern dieser Welt bereits zu einem Tempo im Bereich der verbotenen Zone. Abrollgeräusche sind nur entfernt zu hören und wer einmal in Fahrt ist, der hört auch vom feinen Achtzylinder-Timbre des Triebwerks kaum noch etwas. Völlige Entkopplung. Ein großes Reise-Coupé will die S-Klasse in dieser Version sein. Ein GT mit dem Anspruch auf höchste Komfortweihe. Um dorthin zu kommen wurde viel technischer Aufwand betrieben. Doppelte Verglasungen, ein neues Konzept für die Türdichtungen und eine perfektionierte Aerodynamik sind die Rohlinge aus denen dieses Kunstwerk geschaffen wurde.

erste ausfahrt s-klasse coupe

Augen für die Straße

Die S-Klasse beeindruckte mich bei ihrer Weltpremiere bereits durch ein System mit dem Namen: Magic Body Control. Dahinter steckt eine Verbindung aus Stereo-Kamerasystem und einer aktiven Fahrwerksregelung. Das neue S-Coupé darf neben dieser Funktion des vorrausschauenden Dämpfer-Gehorsams noch eine weitere Weltneuheit präsentieren: Die Kurvenneigefunktion. Bis zu 2.5° legt sich das S-Coupé mit dieser Technik in die Kurve. Anders als beim bewegen eines Motorrads, laufen die Knie des Fahrers jedoch nicht Gefahr die Straße zu berühren. Der Fahrer sitzt auf den schnellsten Komfortsesseln der Republik und wird entkoppelt von der Querbeschleunigung – nur dies hat er mit dem Prinzip Motorrad gemein. Und es funktioniert.

Hydraulik-Kolben am oberen Ende der Federbeine sorgen für eine Anhebung oder Absenkung des Fahrzeuges. Bei einer Linkskurve wird die Vorspannung der Federn links gesenkt, das Fahrzeug taucht links ein, die rechte Seite erhöht per ausfahrenden Hydraulikkolben die Vorspannung der Feder und hebt das Fahrzeug rechts an. Eine Kurvenneigung von bis zu 2.5° und maximal 4 cm je Richtung sind das mechanische Ergebnis.  Das gefühlte Ergebnis beeindruckt. Den schiefen Turm von Pisa konnte man damit allerdings nicht beeindrucken, dessen Neigung beträgt 4°…

Da das Fahrwerk diese Einstellungen nicht als Reaktion auf eine bereits eingeleitete Kurve einleitet, sondern über die Stereo-Kamera in der Windschutzscheibe etwa 15 Meter vor das Fahrzeug schauen kann, fühlt man sich als Insasse bereits vor dem einlenken in die Kurve entkoppelt von den Gesetzen der Physik. Den angenehmsten Effekt hat Magic Body Control mit aktivierter Kurvenneigefunktion für die Mitfahrer. Hier verschwinden die unangenehmen Folgen von ständig wechselnder Kurvenfahrt. Für den Fahrer mag der Verlust des bekannten Gefühls der Querbeschleunigung erst einmal verwirrend sein.

btw: Mercedes versteht dieses Feature als Komfortmerkmal und aktiviert die Fahrwerksverstellung nur im Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 180 km/h.

Neben dem Magic Body Control Fahrwerk, basierend auf hochmodernen Öldruck-Dämpfern, bietet man zusätzlich noch das Active Body Control Fahrwerk (Luftfederung) an. Käufer werden also in der Zukunft noch besser abwägen müssen, welches Fahrwerkssystem die größten Vorteile für die eigene Reise bietet. Eine Entscheidung die man ohne Probefahrt nicht treffen kann.

Wer sich für diese neue Technik interessiert, muss sich jedoch gedulden. Das System wird vorerst nur bei den Modellen mit Heckantrieb angeboten und die stehen zum Start der Luxusklasse noch nicht im Angebot.  Den Start machen die 4matic-Modelle und die „Wuchtbrumme“ S63 AMG Coupé.

mercedes s-coupe schnauze

Offene Fragen

Das große Coupé bietet immenses Begeisterungs-Potential, hinterlässt aber auch offene Fragen. So wurde im Facelift-CLS vor kurzem das neue Multibeam-LED Licht präsentiert, die Königsklasse wird jedoch mit der bereits bekannten LED-Lichttechnik vorgestellt. Eine ungewöhnliche Entscheidung, da helfen auch die 47 funktionslosen Swarovski-Kristalle im Scheinwerfer nicht.  Auch die Fragen weshalb die Luxusklasse mit Stern noch immer ohne LTE-Hotspot auskommen muss, oder wer auf die Idee kam, den schlichten Knopf zum öffnen der Heckklappe weg zu lassen – bleiben ohne Antwort.

Ebenso drängend wie die Frage nach der Lichtquelle sind die, nach dem neuen 9-Gang Automatikgetriebe. Denn auch dies steht vorerst nicht in den Preislisten. Es drängt sich das Gefühl auf, als wäre Mercedes von der kulturellen Faszination, vom eigenen David, vom Luxus des Seins im neuen Zweitürer, so überzeugt, dass man sich die aktuellsten Technik-Feature für einen späteren Zeitpunkt aufheben will – ohne deswegen einen Mangel an Interessenten zu vermuten.

mercedes s-klasse coupe neu

Fazit:

Ob Michelangelo die Swarovski-Steinchen in den Scheinwerfern gemocht hätte? Ich bezweifel es. Es widerspricht dem Grundsatz der Askese und des Minimalismus, aber hey, wer auffallen will, der muss eben mit besonderen Gimmicks um die Ecke kommen. Aber unter uns, das neue MultibeamLED Licht wäre sinnvoller gewesen als dieser optische Modefurz.

Der Rest ist eine Wucht – es lässt sich nicht anders zusammenfassen. Das S-Coupe besinnt sich als natürliche Krönung des Modellprogramms auf die Kombination aus dem Besten.

 

S-Klasse Coupé – Die Galerie:

Artikel der Kollegen:

Mercedes-Benz S63: Fortsetzung in schnell

Mit Björn habe ich den S 500 in Toronto erlebt. Meist auf dem Rücksitz, häufig fast flach auf dem Rücken. Ich wurde massiert, mit einem heissen Stein gewärmt und lauschte den zarten Klängen einer R&B-Sängerin, die in den Lautsprecher-Boxen der Marke Burmester ein Konzert gab. Ich habe aus der Loge meinen Chauffeur beobachtet, er hob die Hände als wäre er ein Dirigent. Der Mercedes fuhr ohne Eingriffe des Herrn Habegger und der hatte seine Freude daran.

Mercedes-Benz S63 AMG im Fahrbericht

Die Fortsetzung der S-Story, in schnell

mercedes-benz S63 AMG 04 S-Klasse 2014

Nun sitze ich im S 63 und zwar vorn links. Das Steuer in der Hand und anstelle eines R&B-Sounds lausche ich den Tönen eines sehr kräftigen V8-Motors, der mir das Lied von 585-PS singt. Im Geiste sitzt Björn schräg hinter mir, er platziert seine vier Buchstaben auf exklusivem Leder, er schaut zu, wie die Landschaft rund um Salzburg an den Seitenscheiben vorbei fliegt, er bemerkt den sportlichen Antritt des AMG und er würde gern vorn sitzen. Aber das geht jetzt nicht. Ich sitze vorn.

Natürlich wird eine Frage gestellt und später auch beantwortet. Weshalb S 63 und nicht S 500? In Kanada fuhren wir den S 500. Mit allen Feinheiten, mit allen Annehmlichkeiten und natürlich auch mit reichlich Kraft. 455 PS, ein V8 Biturbo sorgt für reichlich Dampf. Und nun 130 PS mehr, 200 Newtometer mehr Drehmoment. Der Preis für diese Unterscheide liegt bei mehr als 40.000,00 Euro. Die Antwort klingt einfach und folgt doch einem klaren Schema: Image.

mercedes-benz S63 AMG 01 S-Klasse 2014

In 4.4 Sekunden auf 100 km/h

Dass der S 63 um eine halbe Sekunde eher die Marke 100 km/h schafft ist spürbar aber nicht immer relevant. Auf der Autobahn, der S 63 auf der linken Spur, dahinter der S 500. Der Schnellere kann in den Rückspiegel lächeln. Umgekehrte Situation. Der Blinker blinkt rechts. Meist sind es Gedankenspiele. „Mein neuer Dienstwagen ist der S 500. Und Deiner? Der S 63. Whow.“ Die Antwort auf die Frage nach dem Unterschied kann aus einer Silbe bestehen: Whow.

Auf Österreichs Autobahnen werden AMGs eingebremst. Vielleicht will man den Passagieren des S 63 die Ruhe und Unaufgeregtheit der Landschaft schmackhaft machen, vielleicht will man auch die Talente der S-Klasse von AMG in entspannter Atmosphäre präsentieren. Das gefällt mir nur in kleinen Dosen. Zu gerne hätte ich den V8 beim Wort genommen. Ihm bei seinem Antritt zugehört, die Newtonmeter bei fast 4.000 Touren gespürt und hätte dabei zugesehen, wie die Berge links und rechts mit 250 km/h an mir vorbei fliegen. Ich hätte das Seitenfenster geöffnet und mir angehört, was der Motor da vorn zu sagen hat. Aber leider geht das nicht, zu teuer, zu nervig, zu unprofessionell. Journalisten halten sich an Regeln, sind Vorbilder, haben immer eine Hand voll Hirn am Gasfuß.

mercedes-benz S63 AMG 07 S-Klasse 2014

Volle Kraft voraus

Nach dem kurzen Intermezzo auf dem Alpen-Highway nun die einspurige Tour. Landstrasse, Dorfstrasse und so viele wunderbare LKW vor der Nase. Ich habe keinen Schimmer ob das Bodenwellen-Radar den 40-Tonner als Mutation einer Unebenheit betrachtet, Fakt ist, hier kann der S 63 gleich mal zur Sache gehen oder besser fahren. Man spricht jetzt von Durchzug, von Elastizität oder von der Beschleunigung aus dem laufenden Betrieb, zum Beispiel wenn ein LKW mit 70 km/h die Sicht versperrt und weiter vorn die Straße so lang und gerade läuft wie ein Band ohne jede Falte. Dann schlägt der Moment des S63. Man nimmt Maß, hält ein wenig Abstand, damit man am Hindernis vorbei schauen kann, wenn nichts außer Mücken und Luft auf der Gegenseite zu sehen ist, werden Gasfuß und Pedal in einer Sekunde eins. Der V8 nimmt das Kommando, „volle Kraft voraus“ entgegen und arbeitet mit Hochdruck. Das Ergebnis mündet mit sehr vielen Umdrehungen, einer sehr eindringlichen Geräuschkulisse und dem immer kleiner werdenden LKW im Rückspiegel. Dass dabei die Insassen des S 63 zunächst hoch konzentriert der Leistungsentfaltung zusehen, dann schnell merken, dass da gerade Physik in konzentrierter Form verabreicht wird und zudem die Sicht da vorn wieder frei ist, macht die S-Klasse von AMG zu einem Auto, das man mit einer Silbe beschreiben kann: Whow.

mercedes-benz S63 AMG 09 S-Klasse 2014

Eine ganz andere Geschichte. Allradantrieb im S 63. Das ist neu und muss getestet werden. Jetzt wissen wir alle, dass es  schon seit Jahren Allrad und AMG als Gemeinschaft gibt. Der G zum Beispiel kann das. Nun also das S. Der schwarze Allradler muss von der Straße, auf weniger festen Boden, aber nicht zu doll mit dem Gelände treiben. Bei der S-Klasse sollte man grundsätzlich nicht über Wattiefe, Böschungswinkel und Rampen sprechen. Wenn AMG die Finger im Spiel hatte, werden schon hohe Bordsteine zum Thema. Allrad und AMG sind eher als Optimierung zur Straßenlage gedacht, mehr Haltung in schnellen Kurven. Trotzdem haben wir den Ernstfall geprobt. Ab in den Wald, rauf auf´s Unterholz. Mit Standardantrieb wäre hier schon Schluss, der S müsste ohne fremde Hilfe Überwintern. Auf allen Vieren jedoch befreit sich der 2-Tonner recht locker und lässig. Ein wenig schütteln, ein wenig lenken und der Viertürer strahlt wieder. Auf der Landstraße haben wir später ein paar Kurven mit Schmackes durchfahren. Der 4Matic gab sich auch keine Blöse. Er lief satt, sauber und sehr stabil über den Asphalt.

Unser Kommentar: „Whow.“

mercedes-benz S63 AMG 08 S-Klasse 2014

Technische Daten:

Hersteller: Mercedes-Benz
Modellname: S63 AMG
Karosserievariante: Limousine Viertürig
Motor: v8 Biturbo-Direkteinspritzer
Getriebe: Siebengang-Speedshift-Wandlerautomatik
Antrieb: 4matic Allradantrieb
Hubraum: 5.461 ccm
Leistung: 585 PS bei 5.500 U/min
Drehmoment: 900Nm von 2.250 bis 3.750 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 4.4 Sekunden
Höchstgeschw.: 250 km/h / geg. Aufpreis: 300 km/h
Verbrauch nach Norm: 10.1 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 237 g/km
Testverbrauch:
Räder: VA: 255/45-19  HA: 285/40-19
Leergewicht: 1.970 kg
Länge, Breite, Höhe: 5.157 / 1915 / 1.501 mm
Lustfaktor / max 10 Punkte:  9 von 10
Preis: ab 149.880,50 EUR

Mercedes-Benz S63 AMG

Wenn genug noch nicht ausreichend ist. Wenn ein mehr an Platz, Leistung und Fahrspaß noch nicht reichlich ist – dann hat man auch nicht auf die neue S-Klasse als S500 gewartet (das Modell, welches ich in Kanada bereits fahren konnte). Dann hat man auf den neuen S63 AMG gewartet.

Der neue Mercedes-Benz S 63 AMG

Aus dem bekannten 5.5 Liter großen V8-Motor mit Bi-Turbo-Aufladung strömen 585 PS. Mit 900 Nm Drehmoment wird der Motor des neuen S63 AMG der stärkste Vertreter der aktuellen Mercedes-Motorenfamilie.

Kraft ist nicht alles. Auch wenn die neue S-Klasse in sich ein großes Auto mit unfassbarer Raumfülle ist, der S 63 AMG wurde bis zu 100 Kilogramm leichter als sein direkter Vorgänger. Abgespeckt rennt es sich eben leichter.

Völlig neu – wird es erstmalig auch eine AMG S-Klasse mit Allradantrieb geben. Der S 63 AMG 4matic bietet ein mehr an Traktion und ebenso mehr Fahrdynamik in allen Bereichen.  Nicht nur auf feuchtem Geläuf wird die neue S-Klasse damit eine maximale Ausbeute an Dynamik anbieten.

Diät-Assistenten

Dank spezieller Leichtmetallräder (geschmiedet), einer Batterie in Lithium-Ionen Technik (-20 kg) und einer Ersatzradmulde aus Carbon, sank das Gewicht des neuen S63 um bis zu 100 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger.  Das Leistungsgewicht der neuen sportlichen Spitze innerhalb der S-Klasse beträgt gerade einmal: 3.49 kg je PS!

Mit dem Mercedes-Allradantrieb 4MATIC sprintet die neue S(port)-Klasse in 4.0 Sekunden von Null auf 100 km/h.

Markteinführung der neuen sportlichen Speerspitze im Hause Mercedes-Benz ist im September 2013. Die Preise für die beiden Modelle liegen bei 149.880,50 € für den S 63 AMG mit kurzem Radstand und 152.617,50 € für den S 63 AMG mit langem Radstand und 4MATIC.