News: Brabus C63 S – Der Business Express

Die Leistungdaten lesen sich wie die eines flachen Supersportwagen:  650 PS, 820 Nm und 320 km/h Topspeed – das klingt verdächtig nach Ferrari, Lamborghini und Co. Weit gefehlt, wir sprechen hier von einer viertürigen Mittelklasse-Limousine. Die Rede ist aber nicht von irgendeiner Limousine, sondern vom Brabus C63 S. Wer die Bottroper Edelschmiede kennt, weiß, dass die Mercedes, die Bodo Buschmanns heilige Hallen verlassen, alles andere als langsame Massenware sind. Wir sehen uns den Boliden mal genauer an.

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Genf 2014: Nano Flowcell Quant

Das Design? Ein moderner Supersportwagen, natürlich mit Flügeltüren. Die Leistung? Massive 925 PS aus vier E-Motoren. Die Technik? Laut Papier, revolutionär.

Nano Flowcell Quant e

In Genf habe ich das Konzeptfahrzeug nur mit wenig Aufmerksamkeit bedacht. Wie es sich aber nun herausstellt, hätte ich mir mehr Zeit nehmen sollen. Das Design des Quant e hat mich nicht besonders berührt, ein Supersportwagen-Design, lange Motorhaube, knackiges Heck und eine riesige Flügeltür. Und damit nichts, was man nicht auf jeder Automesse dutzendfach als die Zukunft der Sportwagen präsentiert bekommt.

Interessant ist allerdings die Technik. Nicht weil der Quant e mit e-Motoren angetrieben wird, deren Leistung beeindruckende 925 PS betragen soll. Nein. Auch nicht wegen der angestrebten Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h oder der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 2.8 Sekunden. Fabelwerte und Höchstleistungen gehören zu Konzeptstudien, wie das Käsefondue zur Schweiz. Anders als der reichhaltige Nähwert des Schweizer-Nationalgerichts, sind Konzeptstudien oftmals nicht besonders erfolgreich beim Sprung in die Serie und so bleiben Fabelwerte eben Fabelwerte.

Interessant ist die Idee der Kraftgewinnung. Der Quant e wird von Elektromotoren mit massiven Stromhunger angetrieben. Da ist die reine Batterietechnik keine Alternative. Bleibt die Brennstoffzelle oder eben „Flowcell“.

Flowcell – die Technik

Und hier verlasse ich mein Themengebiet und helfe mir mit Wikipedia aus:

Die (Redox-)Flussbatterie oder Redox-Flow-Zelle (Red für Reduktion = Elektronenaufnahme, Ox für Oxidation = Elektronenabgabe) – allgemeiner auch Flüssigbatterie oder Nasszelle genannt – ist eine Ausführungsform einesAkkumulators. Sie speichert elektrische Energie in chemischen Verbindungen, wobei die Reaktionspartner in einem Lösungsmittel in gelöster Form vorliegen. Die zwei energiespeichernden Elektrolyte zirkulieren dabei in zwei getrennten Kreisläufen, zwischen denen in der Zelle mittels einer Membran der Ionenaustausch erfolgt.

Schema einer Redox-Flusszelle (Redox Flow Cell) mit den dazugehörigen Elektrolytbehältern. In der eigentlichen elektrochemischen Zelle werden gelöste Stoffe reduziert bzw. oxidiert; die chemische Umwandlung in der Zelle ist durch den Farbverlauf angedeutet. Die Lösungen werden in Tanks gespeichert, die deutlich größer sein können als die elektrochemischen Zelle.

Aufgrund der im Vergleich zu einer einfachen Batterie aufwendigen Konstruktion, die mindestens zwei Pumpen für die Umwälzung der Elektrolyte benötigt, eignen sich Flussbatterien nicht für die Stromspeicherung für kleine Verbraucher, d.h. nicht für mobile Elektronik und nicht für den Heimgebrauch. Für größere Speicheranlagen, z.B. in Verbindung mit einem Windpark, sind sie aber vermutlich besser geeignet als z.B. Lithium-Ionen-Batterien, die immer teure organische Elektrolyte enthalten, während Flusszellen mit preiswerten wässrigen Lösungen konstruiert werden können. Die Eignung der Redox-Flow-Batterie für die Elektromobilität wird noch erforscht; der Vorteil daran wäre, dass ein Auftanken der Batterie mit flüssigem Elektrolyten möglich wäre, ähnlich dem heutigen Tanken von Kraftstoffen. Allerdings ist die Energiedichte solcher Systeme für Elektroautos bisher noch nicht hoch genug, so dass sie allenfalls für Busflotten geeignet wären. Der bisher am häufigsten eingesetzte und daher wichtigste Typ der Flusszelle ist der Vanadium-Redox-Akkumulator.

Die Redox-Flow-Zelle ist grundsätzlich mit der Brennstoffzelle, aber auch mit den Akkumulatoren verwandt (elektrochemische Reversibilität). Die Zellenspannung ist durch die Nernst-Gleichunggegeben und liegt bei praktischen Systemen zwischen 1,0 und 2,2 V.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Zelle

 

Das klingt alles unfassbar spannend. Ein E-Mobil mit einer Reichweite von 600 km, im Falle des Quant e auch noch mit Kraft bis zum abwinken. Und aufladen lassen soll es sich an Zapfsäulen, die den Inhalt der Elektrolyt-Behälter austauschen.  Der größte Nachteil des Konzeptes bislang? Damit genug Kapazität vorhanden ist, trägt der Quant e zwei je 200 Liter große Tanks mit sich herum und kommt so – dank ebenso mächtig schweren e-Motoren, auf ein Leergewicht von 2.3 Tonnen.

 

Ist Flowcell die Zukunft der e-Mobilität?

Ich habe keine Ahnung. Die Technik wurde wohl damals von der NASA entwickelt, aber bislang gibt es nur stationäre Einsatzmöglichkeiten für diese Technik. Und auch wenn die Flowcell-Technik die Batterietechnik der Elektrofahrzeuge alt aussehen lässt, so muss auch hier erst einmal eine Infrastruktur aufgebaut werden. Und damit ist das ganze Konzept erst einmal nicht mehr als eine – zugegeben – sehr interessante Fingerübung des Schweizer Erfinders und Künstlers Nunzio La Vecchia. Doch der ist bislang eher durch weniger nachhaltige Projekte in Erinnerung geblieben.

So wird der Quant e wohl bleiben was er ist: Ein Konzeptfahrzeug.

 

 

Danke an Fabian, er hat mir vom Quant e erzählt!

Automobilsalon Genf 2014 – Ausblick

In Genf findet vom 6.3. bis zum 16.3. der 84. Internationale Auto-Salon statt. Die wichtigsten Informationen für den Besuch in Genf, die Premieren und alles was man zum Auto-Salon wissen muss – in diesem Artikel!

84. Auto Salon in Genf

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr
Samstag – Sonntag 09.00 bis 19.00 Uhr

EINTRITTSPREISE & ONLINE TICKETING

PREISE FÜR DEN BESUCH DES SALONS

Erwachsene: CHF 16.-
Kinder von 6 bis 16 Jahren und AHV-Bezüger: CHF 9.-
Gruppen (mehr als 20 Personen mit Begleitung ): CHF 11.- /Pers.

Ab 16.00 Uhr gibt es 50 % Rabatt auf alle Eintrittskarten des gleichen Tages. Hier geht es zum Vorverkauf [klick]

Wer seine Anreise nach Genf plant, der sollte die Webseite des Auto-Salon um Rat fragen. [klick]

Die Aussteller in Genf und wo man sie findet:

aussteller 84 auto salon genf

 

Die Top-Premieren in Genf 2014 im Überblick:

(Liste wird ständig aktualisiert)

 

 

 

 

 

Genf 2013: Audi RS Q3 Premiere!

Weltpremiere für den ersten RS in der Q-Baureihe: Der Audi RS Q3 ist ein 310 PS starker kompakter SUV – der mächtig beeindruckt. auf nur 4,41 Meter steht ein 1.730 Kilogramm schwerer Sport-SUV mit kompakten Maßen:

 

Paris 2012: Audi crosslane coupé Conceptcar

Der Automobil-Salon in Paris liegt nun schon einige Zeit zurück und ich komme endlich dazu, einen Artikel über ein Fahrzeug zu Ende zu schreiben, den ich doch schon längst vergessen haben wollte.

Kompakte SUV-Modelle sind die Umsatzbringer, die Garanten für die Steigerung der Stückzahlen – dass wissen auch die Ingolstädter und so wird wohl kommen, was wohl so kommen muss:

Audi crosslane conceptcar

Was aussieht wie eine Tupperdose unter Amphetamin-Schock, soll die Tranquilizer-Pille für die overhypden Bedürfnisse moderner Dinks sein. Eine Art iSuff für den Straßenverkehr. Aber natürlich unter der Ägide des populären „downsizing“. WTF? War mein Gedanke. 

Mit dem gezeigten Showcar will man bei Audi die Design-Ideen und auch ein wenig die Größe für den kommenden Q2 vorgreifen. Der Q2 wird sich vermutlich am modularen Baukastensystem des Volkswagen bedienen und kaum mehr Platz bieten als ein VW Polo, wenngleich er von außen aussieht, als würde er Kleinwagen zum Frühstück durch den Kühlergrill-Riesenschlund verspeisen.

Man war während der Messe sehr stolz von einem „den Weg weisenden“ Materialmix für diesen neuen „Radkasten mit Dach“ sprechen zu können. Aluminium und Kohlefaser, die Werkstoffe für die Zukunft – sollen das Gewicht auf unter 1.400 Kilogramm bringen. Womit dann auch die letzte Vorstellung eines „sinnvollen“ Automobils durch die verschnupfte Nase von Teilzeit-Automobil-Designer flöten geht.

1.400 Kilogramm für ein gut 4 Meter langes – vom Zweck befreites – Automobil, dessen einzige Daseinsberechtigung im Zwergen-Ego der avisierten Zielgruppe liegt? Na, Prost Mahlzeit.

Ich kann nur hoffen, dass dieses Concept-Fahrzeug eine inhouse Undercover-Satire-Nummer war …

 

Jaguar F-Type 003 Paris Neu

Jaguars F-Type

Als ich vor ein paar Wochen bei Jaguar im Testcenter am Nürburgring sein durfte, war der F-Type noch gut versteckt.

New F-Type

Jetzt wurde der neue F-Type auf dem Pariser Automobil-Salon vorgestellt und ja, die ersten Bilder scheinen zu halten was versprochen wurde. Zahlreiche Studien und nicht zuletzt ein glanzvoller Name – da muss ein neuer Jaguar doch einiges abliefern.

Die Original-Pressemeldung von Jaguar gibt es auf der autofahrer-zeitung.de – meine persönliche Meinung hier:

 „Rattenscharf und extrem leckerst“

Die Proportionen stimmen, der Wagen baut mit langem Radstand bei überschaubarer Gesamtlänge nicht auf eine Revival-Idee des Original E-Types auf, sondern spricht eine ganz neue – sportliche Formensprache. Die vier Auspuff-Endrohre hätte man weniger prominent platzieren können – das restliche Heck spricht ein wenig italienisch. Dafür fast schon „typisch neuer Jaguar“ die Front.

Keine Aston Martin Kopie mehr – das dürfte die wichtigste Information für echte Jaguar-Fans sein, zurück zu einer eigenen Formensprache.

Frustrierend das Leergewicht des neuen F-Type: Mit knapp unter 1.600 kg bringt der überschaubare Zweisitzer dann doch mehr Gewicht auf die Wage, als erhofft. Kompensation des Wohlstands- und Sicherheits-Speckgürtels liefern die Motoren.

Der Kompressor-V6 startet bei 340PS, bietet eine gepimpte Version mit 380PS und ordentlich noch eins oben drauf, setzt der V8 Kompressor mit 495PS.

Nicht nur beim Design und den Leistungs-Stufen hat man sich bei Jaguar ein Vorbild im schwäbischen Zuffenhausen gesucht – auch der Preis von 73.400€ will als „Alternative“ zu einem Roadster mit Mittelmotor verstanden werden.

Wobei man hier dann doch noch einmal deutlich über das avisierte Ziel von „unter 70k“ hinaus geschossen ist.

Wie groß am Ende die Ausstattungs bereinigte Differenz ausfällt, bleibt einer späteren Begutachtung vorbehalten.

Fakt:

Der neue F-Type sieht richtig gut aus und Jaguar verabschiedet sich endgültig vom „Alt-Jaguar-Gedächtnis-Look“ und dem vermeintlichen Versuch, die Modelle von Aston Martin zu kopieren.

Ob der neue F-Type ein Erfolg wird, hängt aber nicht nur vom Design ab, sondern auch von der Leistungsfähigkeit auf den Kurven-Passagen dieser Welt und hier bleiben für mich, nach der Information über das massive „Übergewicht“ (+200kg gegenüber Porsche Boxster S) – auch in Anbetracht des überschaubaren Leistungsplus –  echte Fragezeichen!

 

DER NEUE CITROËN C3 PICASSO AUF DEM AUTOMOBILSALON PARIS

Der Citroën C3 Picasso wurde bereits 320.000 Mal verkauft. Auf dem Internationalen Automobilsalon 2012 in Paris feiert nun die Neuauflage des Citroën C3 Picasso Weltpremiere. Der Citroën C3 Picasso hebt sich durch sein mutiges Design und seine innovative Fahrzeugarchitektur nun noch mehr aus der Masse hervor.

Der überarbeitete Citroën C3 Picasso erhält einen neuen vorderen Stoßfänger, den neuen Doppelwinkel und LED-Tagfahrleuchten, was dem Fahrzeug einen dynamischeren Look verleiht.

Zwei neue Farben – Perlmutt-Weiß und Encre-Blau – ergänzen das bisherige Angebot an Karosserie-farben.

Neue Sitzpolster (ein neuer Stoff im Ausstattungsniveau Tendance und optional das Clubleder Mistral) sowie neue 15-Zoll Radkappen und 16-Zoll Leichtmetallfelgen vervollständigen den aktuellen Look des Citroën C3 Picasso.

Der Citroën C3 Picasso kann darüber hinaus mit dem Navigationssystem eMyWay ausgestattet werden, mit dem der Fahrer zusätzlich über einen USB-Anschluss und Bluetooth-Freisprecheinrichtung verfügt. Die Navigation kann mit einer Rückfahrkamera verbunden werden, welche die Einparkmanöver deutlich erleichtert.

Weitere Neuheiten: Nebelscheinwerfer mit statischem Kurvenlicht, abblendbarer Innenspiegel und LED Ambiente-Beleuchtung im vorderen Bereich des Dachhimmels.

Der neue Citroën C3 Picasso wird Anfang 2013 in Deutschland auf den Markt kommen.

Foto & Text: Citroen Deutschland

[highlight color=blue]Meine Meinung:

Keine wirkliche Neuheit, aber ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Mehr Attraktivität für die Volumen-Modelle der französischen Marke.[/highlight]
Nissan Juke Nismo

Ernsthaft anders

Der Nissan Juke ist eine besondere Crossover-Version, bereits als Serienfahrzeug – auf dem Genfer Automobil-Salon jedoch, stellt Nissan eine weitere Juke Variante vor, die  auch sportlich ernst genommen werden möchte:

Nissan Juke Nismo Concept

Mit dem Juke Nismo gewährt Nissan einen Ausblick auf eine neue Generation von besonders sportlichen Serienfahrzeugen.  Aufgebaut wurde der Nismo Juke von der Nissan eigenen Motorsportabteilung, die dem kleinen Crossover sogleich ein umfangreiches Tuning-Angebot angedeihen lassen.

Mit den genauen technischen Daten hält sich Nissan derzeit noch zurück – klar ist bereits: Die Allrad-Variante des Juke wird auch wieder mit dem Torque-Vectoring System für die Hinterachse lieferbar sein.  In Verbindung mit neuen und betont sportlich abgestimmten Fahrwerken soll so der Fahrspaß garantiert sein.

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Automobil-Salon Genf 2012

Das was da an Hersteller-Material gerade über die Presse-Beteiligten hereinregnet kann ja kein Mensch verarbeiten. Da braucht es ja 8 Hände, 4 Köpfe und 3 Ärsche auf denen man sitzt. Himmel hilf.

Subaru Impreza

Subaru zeigt den neuen Impreza in Genf

Neben dem heißen „Subaru BRZ“ dem handlichen Sportcoupé das Subaru und Toyota gemeinsam entwickelt haben, wird Subaru auch ein Volumen-Modell in der vierten Generation zeigen: Den neuen Subaru Impreza.  Natürlich hat der neue Impreza auch wieder den Allradantrieb von Subaru

Subaru Impreza

an Board. Angetrieben wird er unter anderem von einem 1.6 Liter Boxermotor. So wie das bei Subaru eben üblich ist.

Wir werden in unseren Beiträgen auf Genf auch mit frischen Fotos zum BRZ und dem neuen Impreza aufwarten.