SAVE THE RING – Der Protest geht weiter!

Der Nürburgring darf nicht verkauft werden!

Unter diesem Slogan steht auch die fünfte Demonstration – doch dieses Mal wird nicht am Ring demonstriert, sondern vor der Haustür der verantwortlichen Politiker.

Am 26. März startet die Demo vor dem Neujahrsempfang der SPD in Neuwied-Feldkirch und im Anschluss an die Veranstaltung in Neuwied, ziehen die Teilnehmer im Korso nach Mendig.

Der Zeitplan:

  • 10:00h Demo in Neuwied Feldkirchen bis ca 11:30h
  • 12:30h Abfahrt des Corso in Neuwied Feldkirchen nach Mendig
  • 14:00h Ankunft und Begrüßung der Teilnehmer am Corso
  • 14:30h Biwak mit Speis und Trank etc.
  • ca. 15:30h Abschlusskundgebung von der Bühne
  • 17:00h Ende

Auch diese Demo haben die Veranstalter Christian Menzel und Sabine Schmitz bei den Behörden angemeldet.

Jetzt heißt es: Flagge zeigen! Vor Ort sein!

Mehr Informationen auf der Facebook-Seite der Veranstalter [klick]

 

SAVE THE RING – Der Widerstand hat ein Gesicht bekommen!

Zugegeben: Ich habe mich lange Zeit nicht besonders damit beschäftigt. Es wird schon alles gut gehen. Es ging noch immer alles gut. Ja, die Landesregierung von „was auch immer“ (ich komme aus Bayern, gibt es andere Bundesländer? – Wenn ja, wie viele?) hat sich da oben ein Mausoleum geschaffen. Aber mich interessiert doch nur der Ring. Die Rennen dort. Die Rennfahrzeuge, die Akteure und meine Freizeit die ich dort verbringe.

Mittlerweile auch mehr als nur die Freizeit. 2013 war ich zum ersten Mal für ein ganzes Jahr bei der VLN akkreditiert und mit Mike habe ich einen „alten Bekannten“, der mir immer mal wieder „Geschichten“ von diesem „Nürburgring-Skandal“ erzählt hat. Gut, dachte ich mir. Es wird schon alles gut gehen! Sollen die den Ring halt verkaufen. Dachte ich mir. Was soll schon passieren? Man wird mir schon nicht den Spaß verderben. Oder?  Wenn das alles so dramatisch wäre, dann würde sich doch ein zünftiger Widerstand formieren. Menschen würden protestieren, Stimmen laut erheben, es gäbe einen – der würde das dann schon in die Hand nehmen.

Nun – ich hatte mich böse getäuscht. So richtig hilfreich bei der Aufarbeitung des gesamten Skandals waren mir die Aufzeichnungen von Wilhelm Hahne auf motor-kritik.de. Wilhelm Hahne entstammt einer Rennfahrer-Familie und ist ein echter Motor-Journalist. So echt, dass ich Menschen kenne, die ihn als „Nest-Beschmutzer“ bezeichnen. Das macht mich natürlich richtig neugierig. Die Motor-Industrie ist oftmals ein echter Sumpf, sollte es einen geben der sich davon nicht unterkriegen lässt? Einen der die Wahrheit sagt, auch wenn PR-Abteilungen und Öffentlichkeitsarbeit darauf hin beleidigt die Türen schließen? Sowas imponiert mir.  Und so habe ich mir, nach und nach, denn der Hahne hat schon extrem viel zum Nürburgring-Skandal geschrieben, die Artikel von ihm durchgelesen. Und ich war schockiert.

Nicht über das was passiert ist. Das ist nur übliches Politiker-Geklüngel. Befriedigte Profil-Neurosen von Ministerpräsidenten und das übliche – völlig realitätsferne Verhalten von Nicht-Motorsport-Freaks. Ganzjahres-Destination hin oder her – was da an Geld in Beton verwandelt wurde, wunderte mich nicht. Das Stahl zu einer Achterbahn gebogen wurde, darauf aber nie viel mehr als ein RTL-F1 Kommentator los war, auch nicht.

Nein – ich war schockiert darüber, dass es wirklich keinen organisierten Widerstand gibt.

Es gibt viele kleine Gruppen. Es gibt Meinungen, viele Deckungsgleiche. Aber wann immer sich der „Mob“ zum Widerstand formiert, bedarf es einem, der die Führung übernimmt. Es bedarf einer Orga. Es bedarf aber vor allem „einem Namen“ der dem Widerstand ein Gesicht verleiht. Und obwohl bei jedem VLN-Lauf von vielen „Profis“ der Kopf geschüttelt wurde, über das, was hier geschah und derzeit geschieht – hatte keiner der Betroffenen den Mut aufzustehen.

save the ring gegen den verkauf

Das hat jetzt ein Ende. Der  Widerstand bekam ein Gesicht, endlich wird ein organisierter Widerstand gegen den Verkauf des Nürburgrings sichtbar!

Sabine Schmitz und Christian Menzel riefen zur Demonstration!

Und nachdem auf Facebook über 2.000 Zusagen vorlagen, war ich gespannt, wie voll das Brünnchen werden würde. An einem Samstag drei Tage vor Weihnachten. Fröstelnde Temperaturen kurz über und unter Null, wie immer in der Eifel. Und ich war überrascht. Am Ende waren es vermutlich über 2.000 Menschen die dem Aufruf in die Eifel gefolgt sind. Es scheint als hätten Sabine Schmitz und Christian Menzel die Schleusen geöffnet.

Christian Menzel lud insgesamt 102 Vertreter aus der Politik ein. Darunter auch die aktuelle Minister-Präsidentin. Und Bürgermeister der betroffenen Gemeinden. Im Prinzip lud er alle Beteiligten ein, zum Gespräch in die Eifel. Doch wirklich Mut hatten nur vier Vertreter der Politik. Die Namen habe ich mir nicht gemerkt, denn ich habe keine Hoffnung, dass einer der Politiker die sich vor Ort getraut haben, wirklich etwas bewirken kann. Die großen Entscheidungen werden woanders getroffen.

Wichtig war etwas ganz anderes:

Der Widerstand gegen den Verkauf des Kölner Doms Nürburgringes muss endlich organisiert werden und benötigt ein Gesicht. Oder zwei. Oder drei Gesichter. Und das müssen Menschen aus der Szene sein. Menschen die mit ihren Fans eine ganze Region retten können! 

Mein Dank gilt daher ganz herzlich den Organisatoren der Demo – voran Christian Menzel und Sabine Schmitz, aber auch dem nimmermüden Otto Flimm und dem Wortkämpfer Hahne. Aber endlich sind auch andere Aktive aus der Szene tätig geworden: Dirk Adorf, Tim Schrick, Harald Grohs, Olaf Manthey, Jürgen Krumbach und Klaus Abbelen.  Es wurde verdammt noch einmal Zeit! 

Die Demo heute vor Ort hat gezeigt: Es ist egal wie spät es ist – ob 5 vor 12, oder 15 nach 12 – die Politik kann mit dem Thema „Nürburgring“ nicht so weiter machen wie bisher und ich hoffe, die Initiative von Christian Menzel wird jetzt Fahrt aufnehmen und weitere Aktive des Motorsports erinnern sich an das kleine Säckle zwischen den großen Zehen und zeigen endlich EIER und mobilisieren ihre Fans, ihre Region und GANZ WICHTIG: die von ihnen gewählten Volkes-Vertreter!

SAVE THE RING!

Derzeit schneide ich den Film von der Demo, der kommt auf Youtube. Die Artikel von Mike und was sonst noch so kommen mag, werde ich hier verlinken..
https://www.facebook.com/SaveTheRing

Save the Ring – Demo!

Endlich tut sich etwas, was ich mir schon lange erhofft habe. Die Aktiven erheben sich und rufen zu einer Demo. Wobei es bislang vor allem Christian Menzel und Sabine Schmitz sind, die sich wagen, Stellung zu beziehen!

Gegen den Verkauf des Nürburgrings!

https://www.facebook.com/groups/JazumNuerburgring/
https://www.facebook.com/groups/JazumNuerburgring/ – Das ist ein „Flyer“ – hier im digitalen gibt es keine „Rückseite“ – aber die Anfahrt habe ich weiter unten in einer Google-Map eingebunden.

Der Nürburgring ist seit guten 20 Jahren ein Teil meines Hobbys. Der Nürburgring erlebte glanzvolle Tage und wärmte unzählige Herzen mit toller Renn-Action. Doch vor einigen Jahren kam es zu einer Entwicklung die von vielen – von Anfang an – kritisiert wurde. Und das Ergebnis von Größenwahn und Raffgier ist eine verzwickte Lage. Politiker sehen den Ausweg aus den von ihnen verursachten Fehlern in einem Verkauf des Nürburgrings.

SAVE THE RING #str

Ich persönlich werde am kommenden Samstag auf jeden Fall vor Ort sein! Der Nürburgring darf nicht verkauft werden!

Kommst Du auch?

Zur Anfahrt: http://goo.gl/RJIPQj

 

24h 2013 – Restart um 8:00 – Galerie

Das 24-Stunden Rennen wurde am Sonntagabend um 23:00 wegen der starken Regenfälle und Sichtbehinderungen unterbrochen. Die ganze Nacht über hatte starker Regen die Rennstrecke und damit auch das 41. ADAC Zurich 24-Stunden Rennen im Griff.

Restart 8:00 Uhr

Mittlerweile hat sich das Wetter soweit gebessert, dass die Rennleitung den Restart für 8 Uhr angesetzt hat. Zu diesem Zeitpunkt werden die Fahrzeuge in eine neue Einführungsrunde starten. Die Freigabe des Rennens ist für 8:20h geplant. Die Start-Reihenfolge ist entsprechend dem Stand in der 34. Runde zum Zeitpunkt des Rennabbruchs.

Wie beim ersten Start, so werden die Fahrzeuge auch bei diesem Restart in drei Startgruppen auf die erneute Hatz gehen! Die Zeit lief weiter – das Rennen endet wie geplant um 17:00h.

Dann kommt der Nürburgring zur Regierung

Eine beeindruckende Demonstration mit mehr als 300 beteiligten Fahrzeugen fand gestern in Mainz statt. Mike Frison hat es auf Twitter so ausgedrückt:

 Wenn die Regierung nicht zum Nürburgring kommt, dann der Nürburgring zur Regierung! 

Mike Frison – @20832com – Twitter

Organisiert wurde die Demo vom ehemaligen ADAC-Präsidenten Otto Flimm.

Die Nürburgring-Renngemeinde ist aufgebracht und protestiert gegen einen möglichen Verkauf der Rennstrecke an Investoren. Unter dem Motto: „Save the Ring“ rufen die Renn-Fans zur Rettung des Nürburgrings auf.

Vor dem Landtag in Mainz gab es nach dem beeindruckenden Korso aus über 300 Fahrzeugen eine Kundgebung mit mehr als 400 Teilnehmern. Vertretern der Landesregierung wurde zudem eine Unterschriftenliste gegen den Verkauf des Rings übergeben.

Weitere Informationen und Hintergründe findet man natürlich bei Mike und auf der Facebook-Seite von „Save the Ring“.

save the ring mainz

Die Fotos stammen, mit freundlicher Erlaubnis, von Michael Frison!

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