Steinschlag – Wann darf repariert werden?

Na? Haben Sie auch sofort diese eine Melodie im Kopf? Steinschlag? Autoglas? Mir zumindest geht es so, ich habe sofort „Carglass repariert, Carglass tauscht aus“ als summende Melodie im Kopf. Und das nicht nur, weil CARGLASS ein zuverlässiger und langjähriger Werbepartner von mein-auto-blog ist. Nein. Es ist einfach deren Werbung. Seit Jahren kennen wir die Melodie! Aber es soll nicht um die nervende (sorry, so ist es) Werbung von CARGLASS gehen, sondern um die Frage, wann man einen Steinschlag in der Windschutzscheibe reparieren darf – und wann die ganze Scheibe heraus muss.

Steinschlag: Wann ist der Austausch der Scheibe notwendig?

Laut einer ADAC-Studie sind Glasschäden die absolut häufigsten Schadensfälle für die Kasko-Versicherer. 2.3 Millionen Schadensfälle und über 1.1 Milliarden Euro an Kosten. Da darf man ruhig einmal die Frage stellen, ob eine Reparatur der Scheibe nicht sinnvoller und vor allem auch günstiger ist. Und günstiger betrifft am Ende uns alle. Denn Versicherungen verschenken nichts! Die holen sich das Geld von uns, den Versicherten, wieder zurück.

Lieber reparieren als ersetzen? Wann darf repariert werden?

Grundsätzlich: Der Schaden darf nicht im direkten Sichtfeld des Fahrers liegen, der Steinschlag muss kleiner als fünf mm im Durchmesser sein und der Abstand zum Rand der Scheibe muss mindestens 10 Zentimeter betragen. Das Sichtfeld des Fahrers ist ein ca. Din A4-Blatt großer Bereich, direkt vor dem Fahrer.

Steinschläge, die repariert werden können, sollten auch schnellstmöglich repariert werden. Je länger die Scheibe geschädigt ist, desto größer ist die Gefahr eines Risses. Die Möglichkeit, dass die Scheibe reißt, ist auch der Grund, weswegen der Steinschlag die 10 cm vom Rand entfernt sein muss.

Geld sparen durch Scheiben-Reparatur

Es gibt kaum noch Autos auf den Straßen, deren Windschutzscheibe nicht eingeklebt ist. Hier ist der Austausch immer ein erheblicher und die Kosten sind entsprechend hoch. Doch genau das muss eben nicht sein. Die Kasko-Versicherung deckt Glasschäden, jedoch bleibt in vielen Fällen eine Selbstbeteiligung für den Besitzer übrig. Die Reparatur des Steinschlages kann daher wesentlich sinnvoller und kostengünstiger sein.

Gratis Scheibenwischer beim CARGLASS-Experten

Noch während ich diesen Artikel schreibe, trudelt eine Pressemeldung herein: Bei CARGLASS bekommen Kunden die Scheibenwischer der Marke BOSCH geschenkt – sobald man dort die Scheibe austauschen oder reparieren lässt. (Mehr Informationen)

 

 

Bildrechte: Die Grafik zur Scheiben-Reparatur kommt vom ADAC e.V.

 

 

Erlkönig im Pech – Feuerunfall für einen Honda NSX

Das ist das traurige Ende einer Testfahrt auf dem Nürburgring. Der Schaden dürfte bei einem solchen Testträger in den Hunderttausenden liegen. Völlig überhitzt stellten zwei Testfahrer den Prototypen des neuen Honda NSX bei Testfahrten auf der Nordschleife gegen 12:10 Uhr im Streckenabschnitt Pflanzgarten direkt nach der zweiten Sprungkuppe ab. Schnell müssen erste Flammen aus dem Heck zu sehen gewesen sein. Beide Fahrer retteten sich selbst aus dem brennenden Prototypen und blieben unverletzt. Das Auto selbst war nicht mehr zu retten und blieb in Asche zurück. Die Nordschleife war im Rahmen der Testfahrten für über eine Stunde gesperrt. Wir zeigen aktuelle Bilder vom Wrack nach dem Brand.

 

Weitere Bilder vom Feuer folgen im Laufe des Abends.

Von der Parkplatz-Schramme zur Fahrerflucht

Wer das Eigentum anderer beschädigt, der haftet dafür. Ein ganz simpler Sachverhalt, oder? Leider gibt es gerade im Automobil-Bereich immer wieder Situationen, in denen sich die Verursacher eines Schadens aus dem Staub machen.

Am vergangenen Sonntag passierte mir genau das. Zurück bleibt ein beschädigtes Auto, lange Gesichter und ein Verursacher der sich einfach mal verpisst hat. Toll. Nicht. 

Vom Parkplatz-Kratzer zur Fahrerflucht

Der SUBARU Forester XT ist ein Testwagen von SUBARU Deutschland und mit dem Parkplatz-Kratzer trifft es nun zum zweiten Mal in Folge, einen Testwagen des japanischen Allrad-Spezialisten.  Was war passiert?

Am vergangenen Wochenende (18.6.-22.6.) ging sonntags um 16 Uhr das aufregende 24h-Rennen am Nürburgring zu Ende.  Weit nach Rennende verließ ich das Presse-Zentrum und stapfte in Richtung Presse-Parkplatz (A6) davon. Der Forester stand bereits seit Freitagabend auf diesem Parkplatz und hatte einiges an Staub abbekommen. Der A6 ist nicht geteert, der Schotter-Untergrund sorgt für dicke Staubfahnen hinter den fahrenden Fahrzeugen und feisten Staubschichten auf den Fahrzeugen.  Geparkt hatte ich relativ weit hinten, rechts in den Parkbuchten. Schräg vor mir standen ein paar 7.49 Tonner, andere Presse-Fahrzeuge und ein Teambus.  Weil der Forester mit der Front in Richtung „weg vom Ring“ zeigte und ich mich ihm von hinten näherte, fiel mir der Schaden nicht sofort auf. Erst später, beim Einladen des Gepäcks, vor dem Hotel, sah ich die tolle Überraschung.

Irgendein Arschloch ist beim rangieren, beim rein- oder ausfahren aus den Nachbar-Parklücken (zweireihig) am Testwagen hängen geblieben. Und? Hat er eine Nachricht hinterlassen? War ein Zettel am Auto? Oder wurde eventuell die Polizei informiert? Nein. Diese dumme Sau hat sich einfach aus dem Staub gemacht.

Verdammte Kacke! Ich hasse es, wenn so etwas passiert. Ich stehe für den Testwagen ein. Und nachdem man bereits in Nizza in den Test-WRX STi einbrach um Ausrüstung zu klauen, trifft es nun wieder einen SUBARU.

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall eine Strafe vor, die von Punkten in Flensburg, Bußgeldern bis hin zu einer Haftstrafe führen kann. Diese Form der Unfallflucht ist keine Bagatelle. Es ist eine Straftat.  Dabei ist jedes Auto mit einer Haftpflicht-Versicherung ausgerüstet, diese ist die Grundlage für die Anmeldung. Ohne Versicherung für Haftpflichtschäden, darf kein Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen. Der Verursacher hätte sich melden können, die Polizei informieren oder auch über die Halterauskunft der Versicherer direkt bei SUBARU eine Meldung machen können. Aber nichts. Das schaffen echt nur Arschlöcher!

Parkplatz-Schaden mit Fahrerflucht am Nürburgring

Daher nun auch hier mein öffentlicher Aufruf: Zwischen Freitag dem 20.06.2014 und Sonntag den 22.06.2014 ~18h, wurde auf dem Parkplatz A6 am Nürburgring ein blauer SUBARU Forester angefahren. Ich glaube nicht, dass man diesen Schaden nicht gemerkt hat. Wem ist etwas aufgefallen? Für Hinweise bin ich dankbar!

 

 

 

 

Skoda Yeti - Nambia - 5 Yetis in der Wüste

Sorglos im Ausland Auto fahren

Der Sommer kommt, die Ferien stehen vor der Tür, für viele die Zeit, den Urlaub in Angriff zu nehmen. Fahrten mit dem eigenen PKW ins europäische Ausland sind besonders beliebt, bergen aber auch gewisse Risiken. Wer im Ausland einen Unfall hat, für den wird der Urlaub oft zur Qual. Mit einer guten Schadenschutz-Versicherung für das Ausland sowie einigen weiteren Tricks sind Sie jedoch bestens für dieses Szenario gewappnet – für einen sorglosen Urlaub.

Alptraum: Unfall im Ausland

Vielen Urlauber hat ein Unfall im Ausland schon den Urlaub vermiest und langfristige Scherereien mit sich gezogen. Die Gründe sind einfach: Die im Ausland üblichen Versicherungen erfüllen bei weitem nicht deutsche Standards. Verschuldet ein anderer Verkehrsteilnehmer einen Unfall, ist jedoch seine Versicherung zuständig. Dann kommt es zu langen Verzögerungen, zahlreichen Ausnahmen bei den Leistungen sowie niedrigen Versicherungssummen. Beispielsweise sind Besuche beim Arzt oder aber Gepäckschäden in vielen ausländischen Versicherungen nicht inbegriffen. Manchmal kommt es noch schlimmer und der Unfallverursacher ist überhaupt nicht versichert. Den Urlaub können Sie dann vergessen, das Budget ist ebenfalls gesprengt.

Sorglos fahren wie im Inland

Da dieses Szenario keine Seltenheit ist, gibt es einen dafür speziell konzipierten Versicherungsschutz. Die Ausland Schadenschutz-Versicherung springt ein, wenn die Leistungen des Unfallverursachers nicht ausreichen – und passt das Versicherungsniveau an deutsche Verhältnisse an. Einige spezialisierte Anbieter, wie der Direktversicherer AllSecur, halten zudem noch weitere Zusatzleistungen für den Unfallgeschädigten bereit. Sollte eine Weiterfahrt mit dem Auto nicht möglich sein, so stellt die Versicherung einen Mietwagen als Ersatz und organisiert eine Sofortreparatur – der Urlaub kann ohne Unterbrechungen und stressige Abläufe weitergehen. Da eine Ausland Schadenschutz-Versicherung lediglich eine ergänzende Leistung ist, sind die Mehrkosten für den Autofahrer überschaubar. Wer sich nicht länger als zwölf Wochen am Stück im Ausland aufhält, erhält den Schutz bereits für einige Euro mehr als Ergänzung zum bestehenden Versicherungsschutz. Der Ausland Schadenschutz ist daher in den meisten Fällen eine lohnende Ergänzung.

Weitere Tipps zur sicheren Fahrt

Wer eine Ausland Schadenschutz-Versicherung abschließt, muss einige Dinge beachten. Wichtig ist, dass die Versicherung in jedem Fall alle Zielländer abdeckt. Hierzu sind die Versicherungsbedingungen genau zu lesen. Außerdem sollte die Deckungssumme ausreichend hoch sein, bei schwerwiegenden Unfällen stößt eine Versicherung sonst schnell an ihre Grenzen. Bevor Sie in den Urlaub starten, vergewissern Sie sich zudem, dass Sie die notwendigen Papiere bei sich führen. Neben dem Reisepass sollten Sie in jedem Fall die grüne Versicherungskarte mit sich führen. Sie gilt als Nachweis Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung. In einigen Staaten besteht sogar Vorzeigepflicht. Darüber hinaus ist es immer empfehlenswert einen europäischen Unfallbericht mit sich zu führen. Er kann im Falle eines Unfalls über Sprachbarrieren hinweghelfen und ermöglicht eine schnelle Klärung der Umstände. Der europäische Unfallbericht genießt eine hohe Akzeptanz und kann einfach heruntergeladen und ausgedruckt werden. Wenn Sie all diese Unterlagen haben, genießen Sie im nächsten Urlaub eine garantiert sorglose Fahrt!

Hochwasserschaden am Auto?

Wer in überfluteten Gebieten nach dem Rückgang des Wassers das Auto wieder starten möchte, sollte folgende ADAC Tipps beachten:

Auf gar keinen Fall die Zündung einschalten und das Fahrzeug bewegen! Denn, wenn das Wasser bis zum Luftansaugkanal gelangen konnte, droht ein kapitaler Motorschaden (Wasserschlag). Am besten setzen sich Betroffene zuerst mit ihrer Versicherung in Verbindung. Diese muss eine Einschätzung geben, wie mit dem Fahrzeug weiter zu verfahren ist. Nur so geht man auf Nummer sicher!

Wichtig: Das beschädigte Fahrzeug fotografieren.

Wer sein Auto aus dem Wasser abtransportieren muss, sollte es mit einem Abschleppseil herausziehen und an einer trockenen Stelle abstellen. Wichtig dabei: die Batterie abklemmen, damit möglichst keine Kurzschlüsse entstehen. Dann sollte das Auto mit einem Transporter zum Fachmann gebracht werden, da nicht sicher ist, ob die Bremsen funktionieren.

Stand das Auto vollkommen unter Wasser, sind die Schäden oftmals so hoch, dass eine Instandsetzung des Fahrzeugs zu aufwendig ist. Ist das Wasser allerdings nur bis zum Stoßfänger gestiegen und der Innenraum trocken geblieben, ist das Risiko eines großen Schadens eher gering. Wichtig: Wer für sein Auto eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen hat, kann Schäden über die Versicherung abwickeln. Dies ist aber nur dann möglich, wenn das Wasser zum Auto gekommen ist – und nicht umgekehrt.

Quelle: ADAC Presse Bildquelle: Rich Moffitt