Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Spagat, bis der fette Arzt kommt

1974  bis heute, 2014: 40 Jahre gibt es jetzt den Porsche 911 Turbo, und vom ersten bis zum letzten Modell spannte der Turbo den Spagat Alltag-Racing wie kein anderes Auto.

Leistung allein macht nicht glücklich. Das predige ich immer wieder. Ich fahre auf meiner KTM 690 Duke mit 68 PS in den Schwarzwald oder mit meinem Honda Zoomer zum Einkaufen. Der Zoomer ist eine Art motorisiertes Schuhregal, dessen Leistung ich in der Art dieser Omafahrräder mit Elektrounterstützung angebe, um ihrer erdrückenden Einstelligkeit zu entgehen: „DreiTAUSEND Watt!“

Aber ich bin ein metaphorischer Pharisäer, ein Heuchler also für die Nichtbibelfesten. Ich bin wie diese fetten Ärzte, die sagen „jaja, bewech dich mal mehr“. Ich predige Wasser und saufe heimlich V-Power, bis der fette Arzt kommt. Bei Autos kann es mir gar nicht genügend Leistung geben. Als deshalb unerwartet Bjoern anrief mit einem Auftrag „alte Porsche Turbos fahren, mit neuem Turbo S hinfahren“, so zur Feier von 40 Jahren 911 Turbo, da war die Antwort einfach.

Laaangweilig

Foto: Clemens Gleich @ 911 Turbo S

Das Erstaunlichste am 911 Turbo S ist, wie gänzlich langweilig er sein kann. Er brummt im Alltag leise durch die Stadt, seine Klappen dicht, seine Turbolader durch ständiges Schalten und Kuppeln des PDK auf Drehzahl gehalten für die angesichts der Leistung überraschende Effizienz, die so viele Turbo-911er auszeichnete. Der Testwagen ist rentnersilber, wie er wahrscheinlich am häufigsten bestellt wird. Das im Vergleich zum eh schon gewachsenen 911-Sauger längere und breitere Fahrwerk mit Porsches lamellengekuppeltem Allradantrieb lässt sich nur mit viel Gewalt aus der Ruhe bringen, niemals unabsichtlich. Man kann bis über 300 km/h im Radio den Intendant der Semperoper auf DLF hören.

Wenn ich noch 100 Jahre fleißig spare und vielleicht ein, zwei Hedgefonds gewinnbringend in den Boden ramme, dann bin ich an dem Punkt, an dem ich mir a) einen Turbo S vielleicht leisten könnte und an dem mir b) die genannten Eigenschaften sehr wichtig werden. Aber solange ich noch nennenswerten Blutdruck habe? Hm. Um das Problem zu ergründen, verlasse ich die Autobahnen, die Städte, begebe mich auf einen einsamen Alpenpass und drücke auf den Knopf, auf dem „Sport“ steht. Und plötzlich reißt der Turbo mich mit, physikalisch wie emotional. Mein lieber Herr Konkursverwalter, das ist gannnz schlecht für mein Herz und meinen Führerschein.

Dieses Auto ist das, was in der englischen Sprache so viel besser funktioniert: relentless. Es gibt im Alltag praktisch keinen Punkt, an dem der Motor nicht mit seinem unnachgiebigen Drang in Richtung c [1] am Ende wäre. Er bellt und brüllt und über allem liegt das Schlürfen der Turbolader. Manchmal fiept es auch. Wastegates? Egal was, es ist ein echtes Geräusch, in einem Porsche-typisch technonerdigen Auto. Und genau dieser Spagat zwischen „Laaangweilig bequem“ und „Oh mein Gott!“ war immer die Stärke des Turbos. Man konnte ihn in Egos vernichtender Weise auf der Rennstrecke einsetzen. Man konnte ihn allerdings auch danach mit Bleifuß auf Achse heimfahren, den Rants des Semperoperintendanten lauschend.

Porsche 911 See Jubiläum kleiner

Petition: Schweiz abschaffen

Porsche hat zur Feier des Turbo-Jubiläums eingeladen in die Schweiz. Die Schweiz! Warum? Die Schweiz hasst das Auto an sich. Dort mit Turbo-911ern aufzukreuzen ist wie im genital ausgeschnittenen Darkroom-Kostüm in Lack auf dem katholischen Kirchentag aufzumarschieren. Das MUSS doch Ärger geben. Nun sehe ich mich als eine Art Textsöldner. Solange mir jemand einen entsprechend dotierten Auftrag erteilt, fahre ich mit 560 PS in die Schweiz oder mit nacktem Pimmel auf den Kirchentag. Aber langfristig sollten wir die Schweiz schon abschaffen und die Straßen dort als Rennstrecken ausweisen.

Denn die Straßen sind toll. Und man ist schnell in Italien. Rückspultaste, Porsche 911 Turbo Generation 993, mit der Werksleistungssteigerung auf 450 PS. Der 993 zeigt den Turbo-Spagat von der anderen Seite: Zuerst zeigt sich eine sehr straffe Seite, die in mir den Wunsch erweckt, die Schweiz wäre schon eine Rennstrecke. Das wirkt alles noch heute sehr rennig, sehr arg. Als ich nach langen 30 Minuten endlich die Kupplung bedienen kann, offenbart der 993 jedoch seine Touri-Seite: Wie er schon 1998 auch für Drehmoment von unten heraus sorgte, wie untertourig brummend man ihn durch den dichten Verkehr der Küstenstraße am Lago Maggiore gen Italien fahren kann, die Trittsicherheit des Allradantriebs, das hat schon viel von einem GT-Wagen. Und trotzdem hat ein Ami mit der S-Version beim 1998er-Rennen am Pikes Peak den Sieg eingefahren. Glaubt man drin sitzend sofort.

Die zwei Kanonenrohre

Zum nächsten Skip in Richtung Vergangenheit ein Bekenntnis: Ich bin noch nie einen alten 911er gefahren. Der erste Eindruck im 964 ist daher der, den alle in alten 911ern haben: Die flache Fronthaube liegt unsichtbar unter der Fensterkante, das Lenkrad bewegt diese zwei Kanonenrohre im Sichtbereich, die als Anzeiger der Fahrzeugdimension dienen, und das Geschütz äh: Fahrzeug dreht über seinen Massenschwerpunkt, der da hinten Richtung Heckmotor liegt. Auf einmal verstehe ich diese alten Männer mit ihrem 911er-Fetisch! Genial. Wieso geht das heute nicht mehr? „Weil Fußgängerschutz“, sagt der Porschemann. Den Fußgängerschutz sollten wir gelegentlich auch abschaffen, zumindest auf der Rennstrecke „Schweiz“. Fußgänger haben auf der Strecke zum Rennbetrieb eh nichts verloren.

Wie die Sicht auf die beiden Rohre mit den Lampen drin war früher generell die Sicht im kleinen Glashaus hinter der steilen Windschutzscheibe sehr viel besser. Da kenne ich die Antwort selber: „Weil Insassenschutz.“ Ich möchte die Anmerkung machen, dass besser nach draußen sehen können, weil nicht überall armdicke Stahlstreben voller Airbags hängen, auch eine Art Sicherheit ist, und zwar eine aktive.

Vom Fahrverhalten gefällt mir der 964 am besten an diesem Tag, um mal den nächsten Skip vorwegzunehmen. Er stampft aus den Ecken, sein Motor hat außer mehr Leistung (320 PS) vor allem eine fleischigere Mitte als der Vorgänger und der Heckantrieb mit Sperrdifferenzial ist für mich als Motorradfahrer im Erlebnis einfach interessanter als der die Kurven schienende Allradantrieb. Selbst für heutige Verhältnisse kann es der 964 richtig krachen lassen, und (typisch 911 Turbo): Da ist dennoch diese elektrische Sitzverstellung, die Klimaanlage, das Radio, ein Airbag, ein ABS, ein leiser Drehzahlkeller. Nur kann ein Auto aus den schlimmen Neunzigerjahren des Automobilbaus nie das schönste in der Ahnenfolge sein.

 

Früher, als alles besser schien, weil wir noch besser waren …

Nein, der schönste 911 Turbo hier ist der älteste 911 Turbo hier: der von 1978 bis 1989 gebaute nämlich, der 930 mit dem 3,3-Liter-Motor. Da sind die Kanonenrohre mit der steilen Schiebe dahinter am ausgeprägtesten, da steht die barock geschwungene Karosserie im schönsten Kontrast mit dem schlichten Bauhaus-Balken, der die Rücklichter integriert. Schöner wurden die Rücklichter nicht mehr, trotz allem Fortschritt in der Leuchttechnik. Dieser Porsche zeigt am besten die Froschartigkeit, die Porsches 911-Gestaltung für mich als Froschfreund ausmacht: breite Schenkel hinten, große Glubschaugen vorne und dazwischen wie Sprungfedern gespannte Linien.

Der älteste Motor muss natürlich am klarsten auf einer Turbinendrehzahl gehalten werden, die Ladedruck schaufelt. Ab so etwa 3500 U/min geht es voran. Darunter hat der Motor zwar sehr gute Manieren, aber wenig Druck. Das bedeutet: Überholen im zweiten Gang auf der Landstraße, und überhaupt habe ich den Dritten nur zum Cruisen verwendet. „Das muss man halt noch FAHREN“, sagte ein Kollege aus der Schweiz, wobei ich schon von der fahrerischen Einfachheit des ersten Turbo verblüfft bin. Denn eigentlich MUSS man das überhaupt nicht fahren; der Wagen stellt sich perfekt auf gemütliches Cruisen ein. Man KANN das aber fahren. Und wie. Selbst ganz objektiv im Vergleich zu den modernsten Autos ist der 3,3-Turbo ein sehr schnelles Auto. Selbst im Vergleich zum neuesten Turbo: Ja, ich würde im 3,3 sehr bequem nach Hause kommen.

Jetzt klinge ich schon wie die ganzen anderen alten Männer, also die, die immer sagen, was alles „kein echter Porsche“ sei. Fun fact: Selbst der 911 war einmal „kein echter Porsche“ in den Augen solcher alten Männer. Das ist ja eh irrelevant, denn alte Nörgler kaufen keine Autos, sondern schreiben nur in Foren, was die Anderen nicht kaufen sollen. Es bleibt der Umstand, dass es heute, im Guten wie im Schlechten, keine neuen Autos wie den 3,3 mehr geben kann. Die Hersteller müssen ihre Baureihen den jeweils aktuellen Regeln anpassen. Porsche hat das nie geschadet, im Gegenteil. Abgasvorschriften? Da bauen wir was. Und plötzlich ist ein 911 Turbo das Serienauto mit der weltweit saubersten Verbrennung. Die Regeln haben neben dem technischen und gesellschaftlichen Fortschritt dazu geführt, dass jede Generation des Turbo ihren eigenen Charakter prägen musste. Nur der tiefe Spagat wird wohl immer erhalten bleiben.

Text: Clemens Gleich, Fotos: Porsche Presse, Clemens Gleich
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit

 

Livestream vom Automobil-Salon in Genf

In der kommenden Woche startet der Automobil-Salon in Genf. Zahlreiche Hersteller bieten für die, die nicht auf diese wichtige Automobile Frühjahrs-Messe kommen können, weltweite Livestreams an.

Eine Übersicht der Livestreams haben wir hier für Euch aufgelistet:

 

Bookmarken! 

autohub.de wird natürlich live vor Ort sein und mit den wichtigsten Neuheiten im Gepäck aus Genf zurück kommen. Wer sich für die Presse-Livestreams interessiert, der sollte diesen Artikel bookmarken! Die jeweiligen Artikel mit den integrierten Livestreams gehen dann immer 15 Minuten vor dem Start der Presse-Konferenzen los!

[notification type=“notification_error“ ]Update: Ja richtig, die Artikel gehen erst 15 Minuten vor Start des jeweiligen Livestreams online. Aktuell landet man also nicht bei den Livestream-Artikel! [/notification]

Rinspeed Budii: Der automobile Kumpel

Der Schweizer Fahrzeugentwickler Rinspeed zeigt auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) mit dem Budii seine Idee künftiger individueller Mobilität. Der Prototyp auf Basis des elektrisch angetriebenen BMW i3 will mit allerhand Technik zum guten Freund des Besitzers werden.

Bei lästigen oder anstrengenden Alltagsfahrten kann der Budii das Steuer übernehmen und den Fahrer entlasten. Will dieser das Kommando auf Landstraßen oder im Gelände zurück, wird das Lenkrad passend vor ihm platziert. Dank „drive by wire“-Technik kann das Steuer alternativ auch vom Beifahrerplatz aus bedient werden. Lenkt das Fahrzeug selbst, verschwindet die Lenksäule in der Mitte oder lässt sich beispielsweise auch als Ablagetisch nutzen.

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Bedient wird der Rinspeed Budii mit Hilfe eines Infotainment-Systems von Harman. Der Touchscreen verfügt über Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen und füllt mit seiner Größe fast die komplette Mittelkonsole aus. Der Budii ist lernfähig und passt sich in kurzer Zeit an die Gewohnheiten und Vorlieben seines Fahrgastes an. Dadurch werden die notwendigen Bedienschritte auf ein Minimum reduziert. Er kann sich auch mit anderen Fahrzeugen vernetzen, das Parkticket zahlen oder das Handy aufladen.

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„Künftig wird das Auto dasselbe tun wie wir: Es wird täglich dazulernen und dadurch die komplexen Anforderungen des modernen Individualverkehrs immer besser meistern“, so der Chef der Schweizer Automobil-Denkschmiede Rinspeed. Dazu wird Budii Informationen aus seiner Umwelt und die „eigenen“ Erfahrungen sowie die anderer Fahrzeuge entlang seiner Route berücksichtigen. Als Resultat soll ein kognitiver und intuitiver Autopilot entstehen.

Autor: Adele Moser/SP-X

#radical14: Der Ferrari F458 speciale

Superlative lauern an allen Ecken. Der Beste. Der Schnellste. Der Schärfste. Als Auto-Blogger läufst du schnell in die Falle und verpulverst alle Superlative, noch bevor Du ein Superlativ erfahren konntest. Und dann? Wie willst du jemandem erklären, dass der Ferrari-V8 schneller die Drehzahlleiter hochdreht als ein katholischer Priester bei der Lektüre des Playboy auf sündige Gedanken kommt? Wie willst du erklären, was das warme Messer in der Butter macht? Wie die Präzision eines Skalpells erklären, wenn du dein ganzes rhetorisches Schwergeschütz bereits beim letzten Golf GTI verpulvert hast?  Eben. Aufgepasst. Denn es kommen Tage an denen fährt man Pagani, Lamborghini, McLaren oder eben Ferrari. Und selbst dann gibt es noch eine Steigerungsform, nein, dann muss noch eine rhetorische Steigerungsform in deinem Arsenal liegen, denn sonst bist Du der Arsch. Der Depp der keine Worte findet. Zumindest keine ausgelutschten.

Ferrari 458 speciale  @ #radical14

Es ist einer dieser Tage an denen die Kindheitsträume platzen könnten. Neben McLaren 650s, Corvette C7, Porsche GT3 und weiteren Spielsachen steht ein Ferrari F458 speciale vor der Käserei. Die Käserei? Ex-Käserei und heute Büro von Peter Ruch und Markus Chalilow und Startpunkt für #radical14. Weil ich im September mehr im Flieger als zu Hause auf der Couch saß, erlebte ich nur einen Teil des #radical14-Trips, vermutlich aber den geilsten Teil. Nachdem ich am Vortag den neuen Ford Focus und den neuen Nissan Pulsar gefahren bin, stand für diesen Tag mehr Leistung, viel mehr Leistung, auf dem Programm. Oder aber viel mehr Leidenschaft. Sowie dieser neue kleine Sportwagen, die Re-Inkarnation einer Marke. Das ich den Alfa Romeo 4C fahren konnte, war mir klar, da passte ich hinein. Das wusste ich noch von der Präsentation des Alfa 4C im letzten Jahr. Gedanken machte ich mir mehr um seinen großen Bruder. Die beiden Schweizer Journalisten hatten für #radical14 einen Ferrari 458 speciale eingeladen und den wollte ich, den musste ich, fahren. 135 PS pro Liter Hubraum. Es gibt keinen Saugmotor mit Straßenzulassung der mehr Kraft aus seinen Zylindern pumpt. 4.5 Liter Hubraum ergeben 605 PS. 605 PS bei 9.000 Umdrehungen (sic!!)und geschaltet wird bei diesem 458 nicht mehr von Hand. Binnen 60 Millisekunden wechselt das Doppelkupplungsgetriebe in F1-Manier die Gänge. (Um diese Zeitspanne mal zu erklären: Das menschliche Auge benötigt 50-80 Millisekunden um einen visuellen Reiz zwischen Netzhaut und Sehrinde zu verarbeiten. )

#radical14 toby25 Ferrari F458 speciale

Und dann stehst Du vor diesem außergewöhnlichen Fahrzeug, spulst im Kopf die technischen Daten ab:  605 PS, 540 Nm, 9.000 Umdrehungen maximal Drehzahl, Trockengewicht von 1.290 Kilogramm, 2.13 Kilogramm je PS, 58 % des Gewichts auf der Hinterachse. 398 mm große Carbon-Keramik Bremsscheiben. Mindestens 325 km/h Top-Speed. Und Du siehst die dünnen Schalensitze und darauf liegend, Vierpunkt-Gurte. Allgemein als der etablierte Feind des Bierbauchs bekannt. Innerlich hast du bereits Deine Emotionen unter Kontrolle. Egal. Auch nur ein Fiat. Fahre ich eben 4C. Oder Porsche GT3. Denn in die Porsche habe ich schon immer gepasst und der GT3 hier vor der Käserei hat auch keine Vierpunktgurte. Aber einmal reinsetzen, dass muss erlaubt sein. Das muss gehen.  Die erste Überraschung: Die Halbschalen passen. Klar, sie kneifen dich in deine Speckfalten, aber es passt. Sollten die SABELT-Gurte am Ende auch? Gezerrt, gefummelt, gedrückt, was im Rennsport Sinn macht ist einem schnellen Fahrertausch in den Schweizer-Alpen weniger zuträglich. SABELT-Gurte. Grmpfl. Komplett aufgezogen, die Schnalle über den Bauch geführt und *klack. Da bleibt sogar Luft. Also schnell noch einmal kräftig an den Laschen gerupft, Sitzt. Passt. Wackelt nicht mehr und Luft? Bekomme ich auch kaum noch. Aber ich sitze. Im F458 speciale. Ab in die Berge!

#radical14 toby29 Ferrari F458 speciale

Tempo 80 in der Schweiz

Als es endlich losgeht, hat dich der Ferrari bereits vollständig in Besitz genommen. Der fehlende Teppich, die fehlende Dämmung, Carbon für die Füße und nicht einmal ein Radio. Alleine die Schmiederäder in 20 Zoll haben je Rad 3 Kilogramm einsparen müssen. Die Klimaanlage haben sie dir gelassen. Scheint auch in der Emiglia Romana im Sommer, bei 9.000 Touren, zu warm zu werden als das man darauf auch noch verzichten könnte. Das „speciale-Programm“ für den Ferrari hat nicht nur schnellere Schaltzeiten für das F1-Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gebracht, sondern auch die Verzichtserklärung an Komfort und Schnick-Schnack. Hier geht es nur noch darum die Sportreifen warm zu fahren, die Bremse in ihre Temperatur-Komfortzone zu bringen und dann zu schauen, wer eher zuckt, der Fahrer oder der Ferrari. 9.000 Umdrehungen sind laut. Wer den F458 speciale ausdreht, der erhält das volle Programm. Rotziger Halb-V8-Sound untenherum, gieriges saugen durch die Luftsammler im mittleren Bereich und das Trompeten-Konzert von Jericho sobald es unter Vollast über 5.500 Touren geht. Darüber hinaus radikalisiert sich der Schalldruck, wandert Dir ohne Umwege direkt ins Hirn. Zerebraler Schnellweg ins Stammhirn. Empfindungen von Gewalt. Kontrollierte Gewalt. Der Mensch zuckt, der speciale schlägt sich ums Eck.

Porsche wird oft und zu Recht für die Entwicklung und die Perfektion des Heckmotors gelobt. Jede neue Porsche-Generation wird leichter zu fahren. Schneller und sicherer, trotz wenig idealen Antriebskonzepts. Während man bei Porsche diese Schritte feiert, so wie auch ich das tat, hat Ferrari dem Mittelmotor das kontrollierte driften angewöhnt.

Side Slip Angle Control (SSC) nennt Ferrari diese Technik. Wie ein ESP für Rennfahrer lässt Kollege Computer den Sportfahrer an der verlängerten Leine die Haftgrenze überschreiten und genehmigt der 305er Hinterachs-Bereifung  eine kontrollierte Dosis Gleitreibung. Auf dem Weg zum Gipfel, links löst sich der Himmel mit dem Tal ab und rechts kontrolliert das Bergmassiv deinen Freiraum, lasse ich die Experimente. Konzentriere mich auf den Teil mit der Haftung. Der 458 speciale beeindruckt auch ohne Side Slip.

 Alles andere ist Kindergeburtstag.

Mehr hätte ich zum F458 speciale eigentlich nicht schreiben müssen. Fabian Mechtel fand diese treffliche Beschreibung für den Italiener. Was Fabian, Sebastian und Peter sonst noch zum F458 speciale zu erzählen hatten, kann man in diesem Clip anschauen!

#radical14 toby01 Ferrari F458 speciale

Für mich persönlich war der Ferrari alleine die Anreise in die Schweiz wert. 4 Stunden hin, vier Stunden zurück. Alleine der speciale hätte mich glücklich gemacht. Und ja, natürlich hatte ich dem Italiener die größte Portion Emotionen zugestanden. Ja, Leidenschaft in Blech, Karbon und Edelmetall. Auch martialischen Sound habe ich erwartet. Was ich nicht erwartet hatte war die Perfektion mit der dieser Ferrari sein Leistungsversprechen erfüllt. Die Zusammenarbeit der Sportreifen mit dem Fahrwerk. Diese pedantische Präzision am Lenkrad, die unfassbare Traktion.  Mit dem Ferrari F458 speciale gibt es endlich ein Auto dem man zu Recht das Prädikat: Rennwagen mit Straßenzulassung zusprechen kann. Jeder der das zuvor über ein Auto schrieb, dass kein „speciale“ war, hat sein Pulver zu früh verschossen und wird wie ein Depp aus der Wäsche schauen, wenn ihm später keine Superlative mehr einfallen …

 —-> Zur Ferrari F458 speciale Galerie!

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Alle Fotos: Tobias Heil

#radical14 – Der Alfa Romeo 4C

Damals – in Hockenheim, bei der Präsentation für die dt. Presse, durfte ich den Alfa Romeo 4C zum ersten Mal fahren. Tief beeindruckt hat er mich damals. Einfach geil war die Konzentration auf das Wesentliche. Sportlich Auto fahren? Dazu braucht es keinen Schnickschnack, dazu braucht es ein vernünftiges Setup, eine gute Konstruktion, wenig Gewicht, ein wenig Dampf und viel ehrliches Feedback von der Straße. Und dann habe ich die ersten Artikel zum Alfa Romeo 4C gelesen und bin fast vom Glauben abgefallen.

Wertgeschätzte Kollegen fanden das Plastik im Innenraum zu billig. Die Verarbeitung sei lausig. Der 4C so hart, so laut, so unbequem und ein- und aussteigen würde ja mal gar nicht gehen. Mein Kopf knallte da hart auf den Schreibtisch vor mir. Ja mein Gott. Es geht um das Auto fahren an sich, pur, radikal, herzlich, emotional, leidenschaftlich und vor allem: Irgendwie so geil, wie früher! Nur im heute. Nur im Jetzt. Und dann liest Du den Schmarrn von den, wirklich, wertgeschätzten Kollegen. Nun gut, die fahren dann eben auch den Audi TTS in Ascari und finden dessen Einlenkverhalten sportlich. Da ist argumentieren sinnlos. Da ist das Herz schon längst in Dämmmatten und virtuelle Differenzialsperren gepackt.

Umso geiler war das Wiedersehen mit dem Alfa Romeo 4C als ich „zum #radical14“ in der Schweiz eintraf.

#radical14 – Der Alfa Romeo 4C

Der innere Schmelzpunkt, bei Tempo 90.

Ausgerechnet die Schweiz musste den tragisch komischen Nebendarsteller für das #radical14 Event abgeben. Ein Land in dem man bei Tempo 95 auf der Landstraße bereits die finanzielle Altersabsicherung aufs Spiel setzt. Ein Land voller winkligen Alpen-Pässe, voller in Stein gewürfelter Panoramen-Straßen. Wie geschaffen um vor dem ersten Gockelschrei zu einer Tour in Richtung „Wolkendecke“ aufzubrechen. Sich hinauf zu schrauben, gedrückt vom Ladedruck, gehalten von den P Zero Reifen. Natürlich wird der Alfa Romeo 4C mit Pirellis Edel-Sportschluffen bereift. Passt mir gut in das Konzept, denn Pirelli ist Partner des Blogs. Zurück zum Alfa, zurück zu den Bergen, zurück zu den Speedlimits.

Wer einmal Slalom-Rennen gefahren ist, der kann bestätigen: Für Fahrspaß und einen sauberen Slide nah an den eigenen Adrenalin-Limits braucht es keine Vmax-Attacken, keine 1.000 Plus PS, es braucht einen sauber im Gestühl fixierten Arsch, ordentlich Schub aus dem Keller und eine Lenkung die mit dir Tacheles redet. Womit ich wieder beim 4C bin. Denn genau dafür steht der jüngste, der reinste, Alfa Sproß. Ja, er hat Spaltmaße die in Ingolstadt als Lufteinlass durchgehen würden, ja dieses Plastik ist nicht ganz so geil, wie die Straßenseitige Motorraum-Abschottung des Audi TTS. Aber dafür siehst Du im Innenraum, nein du spürst, worum es gleich geht. Die Karosse des Alfa Romeo 4C besteht aus Carbon.  Im Pre-Preg-Verfahren werden die Carbon-Fasern zu einem Monocoque gewoben und später gebacken. In der Formel 1 ist das nicht wirklich anders. Und es wird mir bewusst, als ich mein Bein über den mächtigen Schweller wuchte. Der 4C empfängt mich Großherzig, in seinem winzigen Innenraum. Die Lenkung kommt ohne künstliche Unterstützung aus, sie ist so ehrlich wie ein fester Händedruck. Ganz egal was Premium-Autotester sagen, der Alfa Romeo 4C ist der Herzschlag einer Fahrzeugklasse, die man lange für Tod hielt. Da mag es den englischen Patienten gegeben haben. Angeschlossen an eine Herz-Rythmus-Maschine hat man dort in homöopathischen Dosen die pure Essenz des Fahrspaßes abgefüllt und die schrumpfenden Lager der Anhänger einer puren Philosophie mit Grundnahrungsmitteln versorgt. Aber so richtig Puls hat man dort nicht gespürt.

Der Alfa Romeo 4C ist bereits jetzt erfolgreicher, als man dies in Italien selbst erwartet hat. Man kommt mit dem Backen der Carbon-Hütten kaum nach, der Turbo-Motor kommt aus dem Luftholen nicht mehr heraus. Einen Alfa Romeo 4C kauft man nicht einfach so beim Händler. Man muss Glück haben, wenn man einen zugeteilt bekommt. Umso schöner wenn die Presse-Abteilung einen 4C für das Event abstellen konnte.

Die Schweiz – Tempo 90 – Der Paß – Lebenslust im Alfa Romeo 4C

Disclaimer: Wenn in den folgenden Zeilen der Verdacht aufkommt, der Testwagen wäre im Rahmen des Events schneller als erlaubt unterwegs gewesen, so ist dies der blumigen und übertriebenen Beschreibung geschuldet.

Den 1.750 ccm kleinen Turbomotor zu zünden ist ein Akt der Provokation. Laut und ungehorsam meldet sich der 240 PS Vierzylinder zum Dienst. Gekoppelt wird er mit einem Doppelkupplungsgetriebe und das ganze Paket kann man auch in weniger leidenschaftlichen Autos fahren. Aber hier, wo der Vierzylinder-Turbo im Prinzip direkt aus der Ohrmuschel heraus einatmet, er mit seinem unrunden Leerlauf und den daraus entstehenden Vibrationen die dünne Polsterung der Arschbacken-Klemmen in Schwingung bringt. Da fühlt sich die Großserien-Technik ganz plötzlich Begeisterungswürdig an. Es gibt Menschen, die glauben in der Tat, die Doppelkupplung sei die Beste Lösung im 4C (wie dieser Mechtel) – ich glaube das nicht. Ich hätte ein manuelles Getriebe bevorzugt, hätte gerne selbst die Kupplung zupacken lassen, nicht per Flippertasten die Hälfte des Spaßes einem Automaten übertragen. Gerade weil der Vierzylinder so heftig durch die Auspuffrohre rotzt, weil man in den Bergen am Haftlimit der Hinterachse selbst entscheiden will, wann geschaltet wird. Ja – das DCT ist nicht völlig Mist. Aber viel geiler, viel passender zum Paket, wäre eine Handschaltung. Eben weil auch die Vorderachse ohne Unterstützung auskommt. Hier diskutiere ich am Einlenkpunkt in glasklaren Botschaften mit der Haftung der Vorderachse. Zuviel? Zu schnell? Im 4C ist die Vorderachse bewusst als die klügere Achse auserkoren wurden, drum gibt sie auch zuerst auf. Am Furka-Pass die Hinterachse verlieren? Will man vermutlich nicht. Drum fährt sich der 4C pur und ehrlich, trotz Mittelmotor und Heckantrieb ist es aber die Vorderachse die Dir sagt, wann es zuviel wird.

Auf dem Weg zu diesem Punkt, dem Punkt an dem sich auch der 4C mit der Neutralität der Schweiz überfordert fühlt und sich zackig flott beim aus der Haut fahren erwischen lässt, bist Du auf jeden Fall immer dem vollständigen Verlust Deiner finanziellen Altersabsicherung nah. Oder darüber hinaus.

Alfa Romeo 4C 06 radical14 tobyheil

Dein Herz schmilzt aber viel früher. 

Mit 240 PS war der 4C der schwächste Vertreter beim #radical14, er war aber auch der leichteste.  Da stören die paar Kilo zuviel (ja, ja, ja) die der Pilot mitbringt,  höchstens beim abheben. Beim einlenken, bei der Suche nach der geografisch korrekten Mitte des avisierten Scheitelpunkts, beim geräuschvoll durch Dein Mittelohr verlaufenden Aufbau des Ladedrucks, da ist die Gesamtbilanz des 4C trotz Wohlstandbauch des Piloten noch immer den ganz großen Granaten des Events ebenbürtig. Und wenn gar ein Eingeborener im 4C rudert und mit der Gnade der Streckenkenntniss gesegnet den Furka-Pass erstürmt, dann müssen sich die Altmeister vom Schlage eines Porsche 911 GT3, Ferrari 458 speciale, F-Type S und Corvette C7  schon ordentlich strecken.

Ich persönlich habe den 4C an diesem Tag nicht in die Limit-Regionen der Schweizer-Alpenpässe entführt. Wie alle anderen auch, fuhren wir nie schneller als Tempo 90. Nur die Kurven waren enger als sonst, die Straße schmäler als sonst und die Glückshormone, die waren auch mehr als sonst.

#radical14 – Intro

Die Schweizer haben es besser. So habe ich vor ein paar Wochen geschrieben und bezog mich damit auf eine „Sportwagen-Woche“ der ganz besonderen art. Und auf ein paar andere Kleinigkeiten.

Und auch wenn die Schweiz die vollkommene Befreiung vom Tempo-Spaß für sich beansprucht, kommen die Eidgenossen nicht darum herum zu bemerken: Wo viel verboten ist, da ist auch viel Lust. Zur fast boshaften Beschränkung von humanen Landstraßen-Tempi kommt die sündige Versuchung der wundervollen Alpen-Pässe. Ein Dilemma der besonderen Art. Ein echtes Luxusproblem. Wundervolle Straßen, Pässe, eine Kruve folgt der nächsten. Von Serpentine zu Serpentine. Das schreit geradezu nach einer Ausfahrt der besonderen Art. Und wenn dann ein Alfa Romeo 4C mit seinem 240 PS Turbomotor der schwächste Vertreter der ganzen Horde ist, dann hat man wirklich ein Luxusproblem.

#radical14 – Mein Intro

Pirelli Partner von #radical14Doch noch einmal zurück zum Anfang: Die beiden Schweizer Petrolheads Peter Ruch und Markus Chalilow haben mit dem Online-Magazin radical-mag.com vor ein paar Jahren eine, nicht immer leicht verdauliche, Antithese für Motor-Magazine im Netz etabliert.  Und weil die Schweiz eben keine eigene Automobil-Industrie beheimatet, nehmen die zwei auch keine Rücksicht. Anders als es bei uns völlig normal geworden ist. Da ist man bei Audi dann schon einmal ein wenig verschnupft, wenn Peter dem Audi TT seine sachliche Perfektion um die Tornadolinie faltet und den Alfa 4C zum Lustobjekt stilisiert.

#radical14 – Als es darum ging das Thema automobile Leidenschaft in eine komprimierte Form zu bringen, mal abseits von Zollstock-Trivialität und Messwert-Banalität über die Leidenschaft Automobil zu philosophieren, haben die beiden Schweizer ein „Who is who“ der aktuellen Vierrad-Legenden organisiert. Vierzylinder-Turbo, V8-Sauger, Sechszylinder, Boxermotoren, Reihenmotoren, und – tusch sogar einen Elektromotor haben sie organisiert. Dazu eine bunte Mischung aus Petrolheads. Tagsüber die Bergpässe der Schweiz erfahren, die Radarfallen vermeiden und Abends bei Bier und Bratwurst über die neuen Erkenntnisse philosophieren. Eine grandiose Idee. Da musste ich dabei sein. 

Und der Alfa Romeo 4C war wirklich der schwächste Vertreter. 240 PS reichen eben nicht um sich mit Porsche 911 GT3, Ferrari 458 speciale, McLaren 650S, Corvette C7, Jaguar F-Type und Kollegen zu messen. Oder doch? 

Neben den – eindeutigen – Helden der Gemischvernichtung hatten sich aber auch Underdogs zur #radical14 Woche eingefunden. Der Subaru WRX STi – von mir erst vor kurzem gefahren, der ewig lüsterne Sportbube aus München, jetzt mit neuen Namen (M4), ein Tesla Modell S und die angebliche Mörder-Überraschung der radikalen Woche: Der Volvo Polestar V60.

Mein Terminkalender im September war bis zum bersten gefüllt, radical14 für mich daher nur ein Tagestrip in die Schweiz. Dennoch sollte es ausreichen um alte Freunde zu treffen, neue Freunde kennen zu lernen, den eigenen Horizont zu erweitern und ganz nebenbei, ein paar alte Gesichter zu treffen. BMW M4, Volvo Polestar und Tesla Modell S bin ich eben so wenig gefahren, wie McLaren 650s und Subaru WRX STi.

#radical14 – mein persönliches Intro

Porsche 911 GT3 vs. Ferrari 458 speciale

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Die ultimative Kombination. Auf der einen Seite die Benchmark, der ultimative Sportwagen, die Perfektion auf Rädern. Der Zuffenhausener-Wahnsinn hat einen Namen: GT3. Da dreht sich der klassische Sechszylinder-Boxer die Seele aus dem Leib. Die Sportreifen vermitteln dir die Farbe des Asphalts in allen Grautönen und Schattierungen. Die Sitzposition integriert dich zwischen Doppelkupplungs-Getriebe und Doppelquerlenkern. Du bist ein Teil der Sportwagen-Benchmark. Zu schnell? Könntest Du theoretisch immer sein. Aber Deine eigene Unzulänglichkeit, deine eigene Imperfektion hindert dich daran die Grenzen des GT3 binnen Tagesfrist zu finden. Auf öffentlichen Straßen sowieso. So reich kannst Du einfach gar nicht sein, als das Du die drakonischen Strafen der Schweizer Polizei für „schnelles fahren“ nach Porsche GT3-Manier bezahlen könntest. So ergötzt Du dich einfach an der Präzision der Lenkung. An dieser chirurgischen Perfektion mit der die Gänge gewechselt werden und kontrollierst Deine Erregung beim lauschen des sägenden Boxersounds.

Und der 458 speciale? Der kann einfach alles noch einmal besser.

Doch – dieser Artikel ist nur ein Intro. Deswegen: Später mehr!

 

Corvette C7 vs. Jaguar F-Type R Coupe

Der feine Engländer und der derbe Amerikaner? Die zwei kann man doch überhaupt nicht vergleichen? Das ist wie Pepsi gegen Earl Grey? Weit gefehlt. Selten waren sich zwei Autos ähnlicher. Nicht nur weil beide mit einem fetten V8 aufwarten. Auch die Idee hinter den beiden ist ziemlich ähnlich. Nur der eine ist bereits so viel erwachsener. Viel souveräner. Die Macht aus dem Drehzahlkeller? Die haben beide. Das bollern aus den Endrohren? Man kann es jederzeit provozieren. Es ist ein sehr simples Rezept mit dem sich die beiden entweder völlig lächerlich oder tief in das Herz der Insassen fahren. Schütte vorne viel Superplus rein, lass es durch die Pötte gurgeln und am Ende trommelt es Zwerchfell massierend aus den Endtöpfen. Während der eine es mit Stil angeht, versucht es der andere mit dem Niveau des betrunkenen Proletariats.

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Ausgerechnet der US-Boy fährt sich mit V8-Klang-Dominanz und sauberen Manieren in das Herz des Piloten. Der Jaguar mit seinem Kompressor-V8, der elektronisch verursachten Proleten-Programmierung und der dumpfen Power ist in seinen Dynamik-Fahrprogrammen einfach nur anstrengend. Geradeaus? Dafür drückt der 680 Nm starke Kompressor-V8 einfach zu sehr. Quer? Ständig. Laut? Andauernd. Einmal die Kö auf und ab, den frotzelnden Sound der programmierten Fehlzündungen erleben und dann ist es auch gut. Durch die Alpen prügeln? Das kann ausgerechnet der US-Boy auf eine wesentlich angenehmere Art. Sicher. Ohne Kompressor – mit 460 PS aber nur 90 PS schwächer und mit 630 Nm auch nicht mit wesentlich weniger Druck am Werk, zieht ihr Saugmotor – in Verbindung mit dem manuellen 7-Gang Getriebe – doch ganz anders los. Linear, berechenbar und kontrolliert kann man den US-Boy fliegen lassen. Der Engländer – ausgerechnet der an sich so distinguierte Engländer – rüpelt dagegen wie ein betrunkener Fußball-Profi über das Feld.

Doch auch zu diesen beiden – später mehr. 

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BMW M4,  Subaru WRX STi, Tesla Modell S, Volvo Polestar, McLaren 650s

Bin ich während des #radical14-Event nicht gefahren. Den WRX STi kenne ich bereits gut und werde deswegen zu Peters Artikel über den WRX STi noch einmal eine Replik verfassen. Denn soviel Kritik wie Peter fand – hat der Subaru in meinen Augen nicht verdient.  Auch den McLaren 650s kenne ich bereits. Ein gnadenlos gutes Auto. Doch die Version die man zum Event geschickt hatte, kam mit Klemmzangen im Cockpit in der Schweiz an. Schalensitze die bestimmt tollen Seitenhalt bieten, wenn ich mit meinem Hintern rein gekommen wäre.  Also ist auch der Engländer aus dem Programmheft gefallen. Der Polestar Volvo soll die Offenbarung bei Nässe gewesen sein. Glaube ich. Aber an meinem persönlichen radical14-Event war es trocken. Und ein Kombi stand nicht auf der Wunschliste. Wer sich aber partout nicht abringen lassen will, der liest auf radical-mag weiter.

Und der Tesla? Ein Elektromobil? Radical auf ganz eigene Art. Ich bin ihn nicht gefahren, einfach weil die Zeit knapp war. Aber der Tesla wird noch eine Rolle spielen. Später, wenn ich mich dem Ferrari 458 speciale noch einmal ausführlicher widme. Ausgerechnet der Tesla wird da eine Rolle spielen. !Huch

BMW M4: Zugegeben: Ich wäre den Münchner gerne mal gefahren. Aber: Bislang hat es BMW nicht für nötig gehalten meinen Blog zu berücksichtigen. Und da kann ich dann auch einfach mal ganz simpel gestrickt sein. Dann ignoriere ich diese Marke eben. Tut mir nicht weh. Und BMW sicher auch nicht. Und wer wirklich etwas zum M4 lesen will, der findet bei Sebastian von passion:driving ein paar warme Worte.

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Das war mein Intro zu #radical14! – Fortsetzung folgt …

Pirelli

Mehr zu radical14 findet ihr auf:
  1. radical-mag
  2. asphaltfrage
  3. passiondriving
  4. v12 media
  5. motorkultur.com
  6. chromjuwelen

 

 

Alle Fotos: Tobias Heil

Autofaszination verpflichtet Peach Weber als Testimonial

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WERBUNG:  Autofaszination, der grösste Automobilzubehörhändler der Schweiz, setzt auf eine gute Portion Humor: Das Unternehmen hat den bekannten Komiker Peach Weber unter Vertrag genommen. Er wird als kostümierter «Fascination Man» in Videoclips auftreten und als Fürsprecher der Schweizer Automobilbranche fungieren.

14_01_21_Peach Weber setzt sich als Fascination Man für die Automobilbranche einKomiker Peach Weber ist das prominente Aushängeschild von Autofaszination, des grössten Autozubehör-Shops der Schweiz (www.autofaszination.ch). Als «Fascination Man» hat er den Auftrag, auf humorvolle Art seinen Teil zur Rettung der Automobilbranche beizutragen. So tritt er in dieser Rolle in mehreren Videoclips auf, stellt sich für Fotoshootings zur Verfügung und macht dabei auf die Vorzüge der rund 100 000 Produkte von Autofaszination aufmerksam. Zudem begutachtet und prüft er Autozubehör sowie Anhängerkupplungen und unterzieht sie speziellen Härtetests.

«Mein Auto ist wie eine zweite Wohnung für mich»

Carlos Kuk, Geschäftsführer von Autofaszination: «Wir haben Peach Weber für diese Aufgabe verpflichtet, da er mit seinen Spässchen und Liedern seit Jahrzehnten die Menschen in der Deutschschweiz zum Lachen bringt. Ihn kennen und mögen sowohl kleine Kinder als auch Renterinnen und Renter. Er ist sympathisch, erfrischend und ein Publikumsmagnet.» Auch Peach Weber ist angetan von seiner Funktion: «Die Idee, eine ironische Werbefigur zu kreieren, überzeugt mich, da ich mich aufgrund meines Berufes weniger für seriöse Werbeaufträge eigne. Auch das Tätigkeitsfeld des ‹Fascination Man› finde ich spannend. Denn zu Autos habe ich seit jeher eine innige Beziehung – ich lege damit rund 30 000 bis 40 000 Kilometer pro Jahr zurück. Mein Auto ist also wie eine zweite Wohnung für mich.»

Der «Fascination Man» trägt, in Anlehnung an den Comichelden Superman, ein spezielles Muskelkostüm, das aus einem roten Umhang, Stiefeln, Handschuhen und einem gepolsterten Six-Pack-Bauch besteht. Peach Weber ist jedoch nicht der einzige verkleidete Fürsprecher der Automobilbranche – ihm zur Seite steht stets seine ebenfalls kostümierte Assistentin «Fascination Woman».

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Grösster Autozubehörhändler der Schweiz

Autofaszination ist mit über 100 000 Produkten der grösste Autozubehörhändler der Schweiz. Die Angebotspalette umfasst zum Beispiel Werkzeuge, Reifen, Felgen sowie Zubehör zur Fahrwerkvermessung, Innenraum-Luftreinigung und Leistungssteigerung. Der Ablauf von der Bestellung der Produkte über die Montage bis zum Abholen des Fahrzeuges ist durchdacht: Zuerst bestellen die Kunden das gewünschte Zubehör online auf www.autofaszination.ch. Anschliessend können sie eine beliebige Autogarage für die Montage der Produkte auswählen. Mittels Online-Anmeldung buchen sie auch gleich den Wunschtermin, bringen das Auto am vereinbarten Datum in die Garage und holen es anschliessend wieder ab.  Mit diesem fortschrittlichen Geschäftskonzept beabsichtigt das Unternehmen, die Automobilbranche der Schweiz zu revolutionieren.

 

Automobilsalon Genf 2014 – Ausblick

In Genf findet vom 6.3. bis zum 16.3. der 84. Internationale Auto-Salon statt. Die wichtigsten Informationen für den Besuch in Genf, die Premieren und alles was man zum Auto-Salon wissen muss – in diesem Artikel!

84. Auto Salon in Genf

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr
Samstag – Sonntag 09.00 bis 19.00 Uhr

EINTRITTSPREISE & ONLINE TICKETING

PREISE FÜR DEN BESUCH DES SALONS

Erwachsene: CHF 16.-
Kinder von 6 bis 16 Jahren und AHV-Bezüger: CHF 9.-
Gruppen (mehr als 20 Personen mit Begleitung ): CHF 11.- /Pers.

Ab 16.00 Uhr gibt es 50 % Rabatt auf alle Eintrittskarten des gleichen Tages. Hier geht es zum Vorverkauf [klick]

Wer seine Anreise nach Genf plant, der sollte die Webseite des Auto-Salon um Rat fragen. [klick]

Die Aussteller in Genf und wo man sie findet:

aussteller 84 auto salon genf

 

Die Top-Premieren in Genf 2014 im Überblick:

(Liste wird ständig aktualisiert)

 

 

 

 

 

Blogger roadtrip Citroen

Citroën Blogger Roadtrip

Der zweite Blogger Roadtrip war noch keine 20 Minuten vorbei, da wollte ich bereits wieder zurück auf die Strecke. Nicht weil wir auf diesem Trip zu wenig gefahren wären – nein – mit über 3.200km haben wir die Distanz klar über erfüllt, nein, es waren diese wunderbaren Momente die mir spontan gefehlt haben.

3 Tage, 3 Fahrzeuge, 3.000 Kilometer

Der zweite Blogger Roadtrip

Der erste Roadtrip hatte einen klaren Fokus auf dynamische Strecken und extrem dynamische Fahrzeuge. Beim zweiten Roadtrip hatte ich den Fokus auf „Reisen statt rasen“ und mit Citroën hatten wir auch hier wieder einen extrem gut passenden Partner. (Der erste Roadtrip mit Porsche und den sehr fahraktiven Strecken quer durch die Alpen ist „hier“ nach zu lesen.)

Mit dem französischen Automobil-Hersteller Citroën musste die Streckenwahl natürlich auch über die Mautpflichtigen „Autoroute“ der „Grand Nation“ führen.  Und um zu verstehen wie groß unser Nachbarland ist, gab es nur eine Möglichkeit: Die Nord-Süd Durchquerung. 

Gestartet wurde wieder – wie beim ersten Road-Trip – an der Heimat-Adresse des beteiligten Automobil-Herstellers. Im Falle des Importeurs Citroën war das: KÖLN.

Von der Jecken-Hochburg im Westen Deutschlands führte die erste Etappe, am ersten Tag, quer durch Belgien zur traditionsreichen Rennstrecke: „Spa-Francorchamps“. Die über die Grenzen von Belgien bekannte Gastfreundschaft von Parkplatz-Einweisern sorgte dann zwar dafür, dass uns ein erstes Gruppen-Foto mit der Rennstrecke als Hintergrund verwehrt blieb – aaaaber – dank meiner (wiedermal /sic!) perfekten Teilnehmerwahl konnten wir auf das Fachwissen von Tom Schwede zurück greifen (ein alter Motorsport-Intimus) und uns noch eine ruhige Foto-Location mit Rennstrecken-Hintergrund sichern.

Citroen Roadtrip Spa

Da bereits am ersten Tag eine Etappe von knapp 900 km auf dem Programm stand, waren die Fotopausen extrem kurz gehalten. Und so gab es auch beim Citroën Roadtrip das gleiche Bild, wie beim Porsche Roadtrip: Wann immer wir hielten, sprangen 7 Blogger aus den Fahrzeugen und suchten spontan nach den besten Blickwinkeln.

Citroen Roadtrip Blogger

Das Tages-Ziel war ein kleiner Ort an der Französischen Kanal-Küste: Ouistreham. Der Abend klang bei einer landestypischen Speise aus. Für mich war es: „Broiler“ mit Chips. Oder wie der Franzose sagt: „Poulet et des Frites“.

Und ja – ich habe bereits besser gegessen und war still und heimlich mit dem Handy beschäftigt um heraus zu finden, wo die berühmte US-Burgerkette „McD“ wohl die nächste Niederlassung versteckt hielt. (Es müsste eigentlich entlang der Normandie gerade zu wimmeln von Burger-Bratern. Oder?)

Egal – die Laune am Tisch stieg mit meiner Ankündigung für den nächsten Tag:

1.200 km quer durch Frankreich – Vom Kanal bis hinab an die Coté

Hört sich erst einmal unspektakulär an – bedenkt man das Tempolimit auf den französischen Autobahnen, die ständigen Maut-Stationen und den Wunsch aller Beteiligten, immer mal wieder für Foto-Stops anzuhalten, wird einem aber schnell klar – weswegen der Start auf 7 Uhr gelegt wurde. Wir wollten doch am Ende immer noch im Sonnenlicht ankommen.

Was gibt es schöneres als den Sonnenuntergang im mondänen Küsten-Städtchen Nizza zu erleben? Eben – und so war Eile angesagt.

citroen roadtrip ds4

Dank der disziplinierten Truppe, extrem kurz gehaltenen Raucher- und Pinkel-Pausen, sowie dem ständigen Blick auf die „avisierte“ Ankunftszeit laut Navigationsgerät – kamen wir tatsächlich 15 Minuten vor dem Sonnenuntergang in Nizza an.

Unter der ignorierten Berücksichtigung aller Verbots-Schilder haben wir die 3 Haupt-Darsteller des Roadtrips kurzerhand vor dem Steinstrand und dem dahinter liegenden Mittelmeer drapiert und alle waren froh, mit digitalen Fotoapparaten zu arbeiten.  Man erinnere sich nur an den Zeitverlust beim auswechseln der alten Filmdosen 😉 – Dank der sehr interessierten Promenaden-Besucher war es eine wirkliche Herausforderung, mal eben ein paar „Fahrzeug-Fotos“ zu knipsen. Ohne Jogger, Radfahrer, Kinderwägen, 70 Jährigen Lebedamen und ignoranten Gehweg-Paparrazis mit auf das Foto zu bekommen.

Citroen Nizza Promenade

Nie zuvor habe ich in meinem Leben derart viele Citroën auf einer Autobahn gesehen, wie auf der Autoroute von Paris nach Lyon. Es ist mir direkt unheimlich geworden.

Zugleich hatte ich am ersten Abend – nach über 1.200 km Tempo limitierter französischer Autobahn, auch verstanden, was den Reiz eines Citroën ausmacht. Es ist diese Fähigkeit zum entspannten reisen. Am deutlichsten konnte man dieses Talent im häufig unterschätzten Citroën C5 erleben. Diese gnadenlose Ruhe im Fahrzeug, dieses wunderbare Hydropneumatik-Fahrwerk, die bequemen Sitze. Der C5 war für mich am Ende des gesamten Trips die absolute Überraschung.

Citroen c5 roadtrip

Bevor das Trip-Fazit gezogen werden konnte – lag jedoch noch ein Roadtrip-Tag und weitere 1.200 km Fahrstrecke vor den St0ßstangen. Und weil gegen Ende eines solchen Meilen-Marathons dann doch der ein oder andere die Lust verspürt einen fixen Endpunkt zu kennen – war auch die zweite Nacht auf dem Roadtrip eine eher kurze.

Kurz nachdem die Sonne über der Coté d’Azur begonnen hatte den Weg zum Höchststand am Firmament zu suchen, waren die 6 Blogger, die 3 Citroën und der ungnädige Organisator (*hust – ich*) wieder auf der Straße. Die Sonnenstrahlen über dem wundervollen blauen Meer, ein Himmel ohne jedwede Wolke und diese wunderbare Route zwischen Nizza und Monaco sorgten dann für den kurzfristigen Wunsch, nicht die Autoroute zu wählen, sondern möglichst nah am Meer zu bleiben.

Ich denke – wenn die anderen Blogger nur halb so viel Spaß und Lust an dieser kurzen Etappe zwischen kultiviertem Süd-Französischem Badeort und dem herrschaftlichen Stadtstaat Monaco hatten wie ich – dann hatten sich bereits alle gefahrene Kilometer bezahlt gemacht.

DS5 monaco

Monaco – Snobisten-Weltkultur-Erbe

Keine andere Stadt verkörpert für mich so wunderbar die Widersprüche in meiner eigenen Weltanschauung. Ich liebe diese exklusiv distinguierte Art des Lebens und verstehe zugleich in keinster Weise, wieso man sich so etwas überhaupt antun sollte.

Eventuell ist es einfach nur meine allererste Erinnerung an diese Stadt: Es ist schon viele Jahre her und es war im Sonnenaufgang – als ich zum ersten Mal über die Bucht von Monaco schaute – nach 12 Stunden Autobahnfahrt. Es muss Liebe auf den ersten Blick gewesen sein.

Roadtrip home

22:23 Uhr waren wir zurück in Köln – auf dem Parkplatz an der André-Citroën-Straße. Ursprünglich mal geplant war eine Ankunftszeit, so um 16 Uhr herum :). Die Schuld nun nur auf den Stau vor dem Gotthard zu schieben, die verfluchten Autobahn-Baustellen auf der A5 oder unsere Lust auf einen schnellen Burger kurz nach der Deutsch-Schweizer Grenze, wäre wohl unfair.

Am Ende war es für alle – trotz der enormen Kilometerleistung und den wirklich vielen Stunden im Auto – eine, mindestens „interessante“ Erfahrung der beteiligten Blogger gegenüber der Marke Citroën, mit vielen Chancen den französischen Automobil-Hersteller und seine Fahrzeuge völlig neu zu „er-fahren“.

Es waren tolle Routen dabei. Ein wunderbares Gefühl nach 12 Stunden Landquerung das Meer vor der Küste Nizzas zu erblicken. Gespräche mit mehr oder weniger viel Tiefgang und eine Gruppe die sich blendend verstand.

Bevor ich die Tage noch auf die 3 Fahrzeuge eingehe die uns von Citroën gestellt wurden, ein oder zwei Worte über ein wirkliche schlechtes Hotel in Köln,  2 mehr oder weniger schöne Hotels in Frankreich und „last but not least“ über die mit gefahrenen Blogger schreibe – will ich an dieser Stelle bereits den Partnern danken!

  • Danke an die „mutigen“ Blogger!
  • Danke an Citroën Deutschland!
  • Danke an Vodafone!

 

Eine Galerie meiner besten Fotos von diesem Trip befindet sich auf unserer „Facebook-Seite“

 

..schaut bald wieder rein, für mehr Infos über den Citroën DS4, den DS5 und den C5 – sowie über: Tom Schwede, Mario Lehmann, David Hoffmann, Peter Pölzlbauer, Daniel Bönninghausen und den Film- und Foto Experten Camillo Pfeil!

Blogger-Roadtrip 612 Citroen

 

Alle bis heute (28/09/) erschienen Beiträge zum RoadTrip:

  • http://www.rad-ab.com/2012/09/21/der-2-blogger-road-trip-ist-gestartet-mit-citroen-unterwegs/
  • http://passiondriving.de/2012/09/21/der-zweite-blogger-road-trip-ist-gestartet-vive-la-france/
  • http://www.trendlupe.de/archives/2442-Blogger-Road-Trip-Nummer-2-ist-gestartet!.html
  • http://www.autoaid.de/blog/es-geht-in-die-nachste-runde-blogger-road-trip-2-%E2%80%93-3-tage-3-neue-autos-6-neue-blogger-und-eine-unbekannte-3-000-kilometer-lange-strecke/
  • http://kickaffe.wordpress.com/2012/09/20/back-to-the-routes-blogger-road-trip-2-auf-dem-weg-nach-koln/
  • http://xyonline.de/2012/09/zweiter-blogger-road-trip-der-erste-tag/
  • http://xyonline.de/2012/09/zweiter-blogger-road-trip-der-zweite-tag/
  • http://xyonline.de/2012/09/zweiter-blogger-road-trip-der-letzte-tag/
  • http://www.smartpit.de/2-blogger-road-trip-erster-tag/
  • http://www.smartpit.de/2-blogger-road-trip-tag-2/
  • http://www.billigstautos.com/los-geht-es-mit-dem-zweiten-blogger-road-trip
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-es-geht-nach-frankreich
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-wir-sind-in-frankreich
  • http://www.billigstautos.com/zweiter-blogger-road-trip-der-erste-tag-geht-zu-ende
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-erstes-video
  • http://www.billigstautos.com/zweiter-blogger-road-trip-von-nord-nach-sud
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-tag-zwei
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-wir-nahern-uns-dem-ziel
  • http://www.billigstautos.com/zweiter-blogger-road-trip-wir-sind-in-nizza
  • http://www.billigstautos.com/zweiter-blogger-road-trip-dritter-tag
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-sind-gleich-in-basel
  • http://www.billigstautos.com/2-blogger-road-trip-die-ubersicht
  • http://www.billigstautos.com/2-blogger-road-trip-1-tag
Schneespaß in den Schweizer Alpen

„A kind of Perestroika“

Es gibt noch Automobil-Hersteller die nicht jedes Jahr ein neues Modell heraus bringen oder alle 3 Jahre die bestehenden Modelle mit einem Facelift beglücken und dem Zeitgeist anpassen. Lada ist so ein Hersteller. Und Lada hat ein Auto im Programm, das sich zu recht einen gewissen Kultstatus erarbeitet hat. Der Niva – oder wie man heute sagen muss: Der Lada 4×4.

Die Schweizer Eidgenossen haben den Lada gern und wo sonst kann man eine Automobile Bergziege so artgerecht halten? Doch in den harten Wintern in den Schweizer Alpen kommt auch der simple Allradantrieb des 4×4 Lada an seine Grenzen. Zum Glück gibt es eine Lösung für Autofahrer die im Offroad Gelände auch vor Schlamm und tiefem Schnee nicht zurück stecken wollen: Raupenantriebe.

Eine Erfindung aus den USA, importiert  und montiert an einem Russischen Import-Automobil, wird zur perfekten Winter-Schneemobil Symbiose.

Das nennen wir Perestroika der besonderen Form…den ganzen Bericht gibt es bei den Kollegen von radical-mag.com…

Schneespaß in den Schweizer Alpen