Test: Pirelli Sottozero 3

Zeit für die Winterreifen!

Pirelli Winterreifenspezial

Und wann wechseln Sie auf Winterreifen? Beim ersten Schnee?

Es gibt keinen Zeitpunkt an dem man auf Winterreifen gewechselt haben muss. Der Gesetzgeber lässt eine genaue Frist oder gar ein Datum aus. Doch wer dann im Schnee, auf Eis und Glätte zum Hindernis oder gar zur Gefahr wird, dem drohen Strafen, ebenso den Profil-Sündern die mit zu wenig Reifenprofil in die Wintersaison fahren.
Die Straßenverkehrsordnung ist eindeutig, uneindeutig: „Bei winterlichen Straßenverhältnissen“ braucht es die richtigen Reifen. Wer also bei Schneematsch, bei Schneeglätte oder überfrierender Nässe mit Sommerreifen erwischt wird, der zahlt 60€ und kassiert einen Punkt. Mindestens. Und im Falle eines Unfalles kann es auch zu Problemen mit der eigenen Versicherung kommen.

Von O bis O ist der Tipp!

Von Oktober bis Ostern ist es in unseren Breitengraden sinnvoll, die Winterreifen zu montieren. Natürlich kann ein goldener Oktober tagsüber durchaus noch einmal zum tragen eines T-Shirts animieren, aber bereits in den Morgenstunden kann es an Brücken und Lichtungen zu Frost kommen und bei diesen Bedingen ist der Winterreifen dem Sommerreifen dann eindeutig überlegen.

Wenn Sie jetzt noch keine Winterreifen haben, dann wird es Zeit! Denn wenn der erste Schnee fällt werden sie nicht der einzige sein, der zum Reifen-Händler düst. Aber dann kann es sein, dass die gewünschten Reifen oder die notwendige Größe nicht mehr vorrätig ist.

Und dann? Bußgeld kassieren? Daher, besser jetzt an Winterreifen denken!

Warum eigentlich Winterreifen?

Winterreifen-Pirelli-Winter-240-Sottozero-Serie-II-1200x800-7b28ea67eeaeb8ffDas spezielle Reifenprofil weist große Wasserverdrängungseigenschaften auf und reduziert das Aquaplaningrisiko effizient. Aquaplaningsituationen ergeben sich bei sehr nassen Fahrbahnen oder großen Wasserpfützen. Die Rillen des Profils können das Wasser unter dem Reifen nicht mehr verdrängen, was die Situation des „Aufschwimmens“ hervorruft.  Zudem ist die Gummi-Mischung der Winterreifen speziell für die kalte Jahreszeit optimiert. Der Bremsweg eines Winterreifens ist bereits bei weniger als 7° und Nässe deutlich kürzer als der eines Sommer-Reifens. Auf Eis und Schnee rutschen Sommerräder dann vollständig hilflos herum. Im übrigen sind auch 4×4-Fahrzeuge wie SUVs und andere Allradler nur mit Winterrädern im Vorteil. Beim bremsen hilft kein Allradantrieb. Da muss der Reifen den Kontakt zur Straße herstellen.

Fahrtipps bei Eis und Schnee:

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Sanft anfahren, sanft bremsen. Bei Eis und Schnee muss man sich am Steuer des eigenen Autos ein wenig umstellen. Sobald der Winter einzieht wird es nötig ein paar Tipps zu berücksichtigen.  Aber nicht erst wenn der erste Schnee fällt sollte man auf Winterreifen fahren, sondern bereits zu dem Zeitpunkt an dem das Thermometer unter die 7° Marke fällt. Denken Sie daran: Moderne Autos haben ABS, bei einer Vollbremsung fest auf dem Bremspedal bleiben und dann dorthin schauen, wohin man fahren will! Wer dann noch den richtigen Reifen montiert hat, hat die Chance die tückischen Unfallrisiken zu vermeiden.

Winterreifen sottozero 3

 

 

Der richtige Luftdruck:

Reifenluftdruck prüfen

Prüfen Sie den Luftdruck des Reifens am besten bei jedem Tankvorgang. Wer häufig auf der Autobahn unterwegs ist, kann den Luftdruck um bis zu 0.2 bar höher justieren, als vom Fahrzeug-Hersteller empfohlen.

Die richtige Lagerung der Sommerräder:

Reifen richtig lagern

Wie im Bild? Nein, so machen das nur Renn-Teams: 6 Tipps zum Thema: Reifen richtig lagern! [klick]

Räder selbst wechseln:

pirelli räderwechsel selbst erledigen

Zum Reifenwechsel in die Werkstatt fahren? Oder selbst erledigen? Zu den Tipps!

mein-auto-blog Winterreifen-Test 2017:

Pirelli Sottozero 3

Pirelli_Sottozero-Serie-3_01
Der Pirelli Sottozero 3 ist ein High-Performance Winterreifen für Premium-Fahrzeuge und Autofahrer die im Winter keine Kompromisse eingehen wollen. Seine vergrößerte Bodenaufstandsfläche und eine völlig neue Gummimischung sorgen für verkürzte Bremswege und bestes Handling bei den üblichen Temperaturen im Winter und in der Übergangsphase.

 

Premium-Reifen sparen Sprit

Mit dem EU-Label haben Reifenkunden in Europa zum ersten Mal die Möglichkeit, sparsame Fabrikate von solchen zu unterscheiden, die die Umwelt stärker beeinträchtigen. Das Informationssystem auf dem Etikett bewertet Pneus im Hinblick auf drei wichtige Kriterien: Treibstoffeffizienz (Spritverbrauch), Haftung bei Nässe (Sicherheit) und Geräuschemission (Abrollgeräusch). Reifen der Effizienzkategorie A haben einen um rund 40 Prozent geringeren Rollwiderstand als solche der Kategorie G. Hochleistungsreifen können in der Anschaffung zwar teurer sein, jedoch reduzieren sie den Kraftstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent. Auf lange Sicht profitieren die Verbraucher von diesen Kraftstoffeinsparungen.

Ein Beispiel: Bei einem Benzinpreis von 1,60 Euro pro Liter kann ein Wagen, der pro Jahr 15.000 Kilometer fährt und sieben Liter Treibstoff auf einer Strecke von 100 Kilometern verbraucht, mit Pneus der Effizienzkategorie B mehr als 130 Euro Treibstoffkosten sparen im Vergleich zu F-Reifen. Die zusätzliche Investition von 20 bis 50 Euro pro „grünem Reifen“ ist somit in weniger als zwei Jahren wieder eingefahren.

Mitsubishi Outlander PHEV: Einfach überall laden!

Seit über zwei Jahren fahren wir bei mein-auto-blog nun den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Test. Seit über zwei Jahren genießen wir die teil-elektrische Fahrt. In der Zwischenzeit haben wir viele andere Elektrofahrzeuge getestet und wenn es noch ein Problem mit der Elektromobilität gibt, dann betrifft es die Lade-Möglichkeiten. Unvergessen unser Fiasko im e-Golf mit dem Flughafen Frankfurt. Unvorstellbar, aber wahr: Der FRAport besitzt über 12.000 Parkplätze, aber nur eine Ladesäule (1x Typ2, 1x 230V Schuko). Sinnvoll also, wenn man sich mal Gedanken über die Alternativen macht.

Test: Mobile Ladesäule für den Mitsubishi Outlander PHEV

Mobiler „Multicharger“ 22kW

Es war an der Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Wenn Ladesäulen nicht so schnell aus dem Boden wachsen wie benötigt, dann muss man eben seine ganz eigene Ladesäule einpacken. Eine mobile Ladesäule vom Anbieter car-go-electric.de ist unser Testgerät: „Mobile EV-Ladestation Multicharger 22kW“ lautet der Namen der kleinen grauen Box.

Abwärtskompatibel

Der Mitsubishi Outlander PHEV zapft sich selbst maximal 3.7 kW durch die Leitungen, die mobile Ladebox von car-go-electric würde jedoch bis zu 22 kW anbieten. Der größte Vorteil ist aber, auch dort, wo kein Schukostecker oder ChaDeMo bereitsteht, lässt sich der Plug-in Hybrid Outlander damit laden. Denn die Box kommt mit einem bunten Kabelsalat!

stecker cee camping schuko emobilität

100%-Mobil!

Beim ersten Auspacken fällt die kompakte Bauform der Box auf. Handlich wirken sie und das Gehäuse gut verarbeitet. Damit wir die Box mit auf Reisen nehmen und wirklich überall frischen Ionen-Strom zapfen können, haben wir das gesamte Portfolio an Adapterkabeln geordert. Vom Schuko bis zum 32 Ampere CEE-Stecker ist alles dabei. Das Thema „Camping-Steckdosen“ ist für mich derweil ein völlig neues. Dass es hier eigene Stecker gibt, war mir bislang nicht bekannt.

Camping-Strom und von 16 bis 32 Ampere, alles machbar!

Eine Tiefgarage ohne Lademöglichkeit?

Wer sich eine mobile Wallbox anschafft, der wird nie wieder vor diesem Problem stehen. Denn im Prinzip gibt es keine Tiefgaragen ohne 16 oder 32 Ampere CEE-Stecker. Dank der locker im Kofferraum verstauten mobilen Wallbox lädt unser Plug-in Hybrid Outlander nun an jeder Steckdose.

Selbst die Lösung, auf Campingparkplätzen elektrisch laden zu können, lässt sich mit den passenden Adapterkabeln einrichten. Im Prinzip macht so eine mobile Wallbox genau das, was man von den etablierten Automobil-Herstellern erwarten sollte: Sie ermöglicht das „Laden überall“. Warum eigentlich wurde das nicht gleich so umgesetzt?

Wir wollen die mobile Wallbox im Kofferraum des Plug-in Hybrid Outlander nicht mehr missen, sobald wir auf Reisen sind. Wie lösen Sie das? Laden Sie unterwegs nicht? Suchen Sie öffentliche Ladesäulen, oder haben Sie eine ähnliche Lösung umgesetzt? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Smart „ready to share“ – Nimm’ doch meinen!

Erst kürzlich hat Smart seinen Paket-Service „ready to drop“ gestartet, jetzt zündet die Mercedes-Tochter die nächste Stufe. Mit „ready to share“ können Smart-Fahrer ihren Wagen, wenn sie ihn nicht selbst brauchen, ganz einfach Freunden, Bekannten oder Kollegen überlassen und müssen nicht mal mehr den Schlüssel persönlich übergeben. Möglich macht’s die Technik, die auch die Car-to-go-Flotte nutzt.

In ausgewählten Städten (unter anderem Stuttgart, Köln und Berlin) können Smart-Fahrer ihren City-Flitzer seit kurzem mit einer Connectivity-Box ausrüsten lassen. Über das kleine Kästchen hinter der Windschutzscheibe lässt sich der Smart dann per Smartphone-App öffnen – so kann der DHL-Bote ein Paket im Kofferraum platzieren. Nun erweitert Smart diesen Pilotversuch um eine weitere Funktion: Wer schon ”ready-to-drop“ nutzt, kann mit der gleichen Hardware auch sein eigenes, kleines Car-Sharing-System aufsetzen. Über die App können Smart-Besitzer festlegen, zu welchen Zeiten sie ihren Wagen vermieten möchten und dann Leute dazu einladen, auf den Kalender zuzugreifen. Noch muss jeder potentielle Mieter persönlich hinzugefügt werden, so dass sich der „Kundenkreis“ anfangs wohl auf Familie, Freunde oder die Kollegen in einem kleinen Unternehmen beschränken wird. Später könnte dieser Kalender auch öffentlich zugänglich sein – zum Beispiel über Daimlers zusätzlichen Car-Sharing-Service Croove oder per Facebook.

Neben den verfügbaren Zeiten kann man in der App auch einen Preis für die Vermietung festlegen: Entweder, man überlässt den Wagen kostenlos, zum Selbstkostenpreis – den der Wagen auf Basis der aktuellen Spritpreise automatisch errechnet – oder sogar mit einem kleinen Aufschlag, um Geld zu verdienen. So soll es über kurz oder lang möglich sein, mit wenigen Fahren im Monat zum Beispiel die komplette Leasing-Rate zu verdienen. Das System kann sogar so programmiert werden, dass es nur Geld verlangt, bis eine voreingestellte Summe erreicht ist. Denn: Wer mit der Vermietung mehr Geld einnimmt, als ihn der Wagen überhaupt kostet, rutscht schnell in den gewerblichen Bereich. Das sollte zumindest zuvor mit dem Finanzamt abgeklärt werden, um böse Überraschungen zu vermeiden. Zusätzlich zum Preis lässt sich auch eine Homezone festlegen, in der der Wagen nach der Fahrt wieder abgestellt werden muss; auch das wird wohl erst wirklich interessant, wenn man seinen Wagen im größeren Stil anderen überlässt. Anfangs dürften Formalitäten wie der Abstellort oder aber wer die Tankrechnung zahlt eher auf dem kurzen Dienstweg zwischen Eigentümer und Fahrer geregelt werden.

Hat man seinen Smart zum Verleih freigegeben und einer der eingeladenen Car-Sharing-Teilnehmer will den Wagen nutzen, kann er ihn über die App buchen – je nach Einstellung muss die Buchung eventuell vom Eigentümer noch bestätigt werden. Der kann sie auch jederzeit wieder stornieren, falls er den Smart doch selber braucht. Erst kurz vor der vereinbarten Mietzeit erfährt der Nutzer den exakten Standort des Wagens; dort angekommen kann er ihn dann über sein Smartphone entriegeln. Gestartet wird vorerst noch ganz konventionell per Schlüssel, der im Auto deponiert werden muss. Ohne die vorherige Entriegelung per App ist der Schlüssel allerdings nutzlos, sprich, wenn jemand den Wagen aufbricht, kann er trotzdem nicht den Motor starten. Ein Vorteil für den Eigentümer: Er kann in Zukunft den Auto-Schlüssel immer daheimlassen, denn als Eigner braucht er den Wagen natürlich nicht zu buchen, sondern kann ihn jederzeit per App öffnen und mit dem hinterlegten Schlüssel davonbrausen.

Zumindest so lange der Pilotbetrieb läuft – während dem die Nachrüstung der Connectivity-Box und die Bereitstellung der Services übrigens kostenlos ist – stellt Smart außerdem eine Vollkasko-Versicherung für alle Car-Sharing-Fahrer bereit. Wie das in Zukunft mit den Assekuranzen geregelt wird, ist noch offen – doch zeigen laut Smart die großen Versicherungsgesellschaften großes Interesse an der CarSharing-Thematik. Auch das finale Preismodell für die Connectivity-Box und die „ready-to“-Angebote ist noch nicht in trockenen Tüchern. Allerdings geht Smart von eher geringen Kosten für aus. (Michael Gebhardt/SP-X)

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Service Check

Service-Check beim Dauertest-Outlander

Bei einem Dauertest muss man natürlich nicht nur das Fahrgefühl abchecken, sondern auch alles, was zu einem Fahrzeug so dazu gehört. Zum Beispiel der Service in der Werkstatt. So ein Besuch läuft ja oftmals nach Schema F ab. Es riecht nach Benzin, überall gibt es Ölflecken und irgendwo schreit einer nach einem Schraubenschlüssel. Ganz im Gegensatz zur Werkstatt von Mitsubishi in Flörsheim. Wobei, so ein Plug-In Hybrid braucht doch eigentlich keinen Ölwechsel mehr, oder? Der erste Plug-In Hybrid SUV, der bis zu 51 Kilometer daher stromert und Öl? No way.

Doch es pochen immer noch zwei Herzen unter der Motorhaube des Outlander. Die E-Motoren, die mit ihren effizienten Batterien wartungsfrei sind und ein Benzinmotor, der eben doch ab und an eine Wartung benötigt. Alle 20.000 Kilometer oder einmal im Jahr wird dieser auf Herz und Nieren überprüft. Wie es sich eben gehört und das natürlich in der Mitsubishi-Werkstatt. Hier kennt man sich aus. Der 2.0 Liter MIVEC-Benziner benötigt 4 Liter Schmierstoff, ein 2.2 Liter Diesel-Outlander braucht ein bisschen mehr. Doch trotzdem: So ein Plug-In Hybrid spart nicht nur im Alltag – auch bei den Werkstattkosten wird die Geldbörse geschont.

mitsubishi outlander plug-in hybrid 05 phev werkstatt

Die Zündkerzen muss man frühestens nach 60.000 Kilometern wechseln und einen defekten Anlasser oder Keilriemen muss man erst gar nicht befürchten. Das Gute am Mitsubishi Plug-In Hybrid: Der Benzinmotor wird im Idealfall nur für die Langstrecke benutzt und die Aufgabe des Anlassers wird sogar vom „Strom-Generator“ übernommen. Hallöchen Zündkerze, du hast Pause. Und weil die Servo-Lenkung und die Klimaanlage auch funktionieren müssen, wenn der Motor aus ist, wurden sowohl Servopumpe als auch Klima-Kompressor auf elektrischen Antrieb umgestellt. Das erhöht die Effizienz des Antriebs um ein Vielfaches. So bleibt nur ein einzelner Riemen übrig und die Jungs in der Werkstatt haben etwas weniger zu tun.

Selbst beim Getriebe können sie aufatmen. Verschleiß an der Kupplung? Keineswegs. Wo man bei einem SUV gerade dann aufpassen muss, wenn man oft im Hängerbetrieb unterwegs ist, ist das beim Plug-In Hybrid kein Problem mehr. Mit nur einem Gang ist das Getriebe zudem nur ab einem Geschwindigkeitsbereich von mehr als 65 km/h im Betrieb. Die Kupplungssteuerung übernimmt der Computer – auch hier wurden die möglichen Fehlerquellen minimiert.

Im Alltagsbetrieb mit dem Plug-In Hybrid kann man sich auf eine in 5-Stufen verstellbare Rekuperationsleistung verlassen. In Stufe 5 ist der Outlander PHEV fast schon völlig ohne den Einsatz der Bremsen zu fahren. Ergo: Kein Benutzen – kein Verschleißen. Das heißt im Klartext: Obwohl der Outlander Plug-In Hybrid ein so geräumiger SUV ist, ist der Verschleiß der Bremsen geringer als bei vielen anderen Fahrzeugen.

Doch was kostet der ganze doch eher geringe Service nun? Das kann man wohl nur herausfinden, in dem man mit dem PHEV einfach mal in die Werkstatt fährt. Nur so viel: Dick braucht die Geldbörse da nicht mehr zu sein.

 

Tankstellen-Service für den Mitsubishi Outlander PHEV

Einen Nachteil hat diese PHEV-Technik ja schon. Dadurch, dass man deutlich seltener an die Tankstelle fährt, kontrolliert man auch viel seltener den Luftdruck. Oder das Motoröl. Dabei gehören beide Vorgänge zu den Grundlagen des Autofahrers.

Kleiner Check an der Tankstelle

Luftdruck, Ölstand und Wischwasser prüfen am Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid.

Mit dem Wechsel der Winterreifen auf Sommerreifen kam wieder einmal die Frage nach dem Luftdruck auf. Und es fiel auf: Den Luftdruck der Winterräder haben wir den ganzen Winter über nicht einmal geprüft. Und da fiel uns auf: Den Ölstand des Motors auch nicht. Dabei waren das Vorgänge, die man bei anderen Testfahrzeugen ganz automatisch macht. Beim Tanken wird das mitgemacht. Oftmals, während das Auto gerade an der Zapfanlage hängt. An unserem Outlander PHEV Dauertester haben wir das jedoch irgendwie vergessen. Vermutlich, weil er eben viel in der Garage steht, dort Strom tankt und dann seine täglichen Touren abarbeitet, ohne ständig an die Tankstelle denken zu müssen. Dabei wäre es gerade bei dem Outlander PHEV so einfach: Einmal im Monat tanken, einmal im Monat den Reifenluftdruck prüfen und das Motoröl prüfen.

Reifenluftdruck am Outlander PHEV prüfen

Die Empfehlung von Mitsubishi lautet 2.4 – 2.6 bar, je nachdem, was man täglich fährt. Für die Autobahn empfiehlt der Hersteller die 2.6 bar. Wir haben den Luftdruck zu Beginn des Tests geprüft, da waren 2.8 bar rundherum im Fahrzeug. Die haben wir gelassen und empfanden den Reifendruck als okay. Je höher der Druck im Reifen, desto härter wird er. Desto weniger Selbstdämpfung entwickelt der Reifen, er wird eher unkomfortabel. Bei höher Zuladung ist die Erhöhung des Drucks über die 2.6 bar durchaus empfehlenswert. Die von uns gefahrenen 2.8 sind jedoch eher die Obergrenze für den Alltag. Ein hoher Luftdruck hilft zudem Benzin zu sparen. Der Rollwiderstand der Reifen sinkt. Jedoch sollte man das nicht übertreiben. Je höher der Druck,  desto größer die Gefahr, auch die optimale Haftung zu verlieren.

Im Idealfall belastete das Fahrzeuggewicht den Reifen so, dass dieser sich flach und über seine gesamte Breite auf die Straße legt. Mehr Druck sorgt für eine Verkleinerung der Lauffläche. Als Ergebnis fahren sich die Reifen in der Mitte stärker ab. Zu wenig Luftdruck hat einen ähnlichen Effekt. Wer sein Auto mit zu wenig Luftdruck fuhr, sieht dies an Reifen, die sich nur an den Außenflächen abgefahren haben. Zudem kann sich zu wenig Luftdruck in einem „schwammigen“ und weniger gut kontrollierbaren Fahrverhalten auswirken.

Der richtige Luftdruck ist daher wichtig. Die Empfehlung von Mitsubishi für den Outlander PHEV: 2.4 – 2.6 bar rundherum. Wir empfehlen, nicht über 2.8 bar zu gehen.

Und prüfen Sie den Luftdruck bei jedem Tankvorgang! Wir werden das in der Zukunft tun.

Kleiner Tankstellen-Service mit Ölstandskontrolle und Wischwasser-Auffüllen

wo ist der ölmessstab am mitsubishi outlander phev

Rechts unter der silbernen Abdeckung verstecken sich Leistungselektronik und Generator für den E-Antrieb des PHEV. Im roten Rahmen: Der Ölpeilstab für den 2.0 Liter Benzinmotor. Eine monatliche Kontrolle des Ölstandes macht durchaus Sinn. Auch und gerade weil der Benzinmotor so oft Pause macht im Outlander PHEV.

Service am Mitsubishi Outlander PHEV 02 monatlich Tankstelle

Grundlage für den Ölcheck: Ein betriebswarmer Motor, der jedoch 2-3 Minuten aus sein sollte, und das Fahrzeug sollte in der Waagrechten stehen, damit ist gewährleistet, dass das Öl vollständig zurückläuft. Den Peilstab herausziehen, mit einem fusselfreien Papiertuch abwischen, erneut vollständig einstecken, herausziehen und den Ölstand ablesen. Es gibt eine Min- und eine Max-Markierung. Ein Ölstand „ÜBER“ Max ist im übrigen ebenso schlecht wie ein Ölstand, der bereits Minimum erreicht hat.

Service am Mitsubishi Outlander PHEV 04 monatlich Tankstelle

Ganz rechts vorne, wenn man davor steht, links – befindet sich der Einfüllstutzen für das Wisch-Wasser. Auch hier sollte man regelmäßig frisches Wischwasser-Gemisch nachfüllen. Nicht, dass man bei der nächsten Fahrt im Regen die Scheiben nicht mehr sauber bekommt.

4 Aufgaben für den Tankstopp

Es ist sinnvoll, bei jedem Tankstopp den Luftdruck der Reifen zu prüfen. Den Ölstand sollten Sie ebenso prüfen, das Wischwasser auffüllen und dann – wenn man schon dabei ist, macht ein Gang um das Fahrzeug ebenso Sinn. Schalten sie die Beleuchtung ein und kontrollieren Sie so die Funktion der Beleuchtungselemente wie Abblendlicht, Rücklicht und Blinker!

Diese 4 Aufgaben sind bei jedem Tankstopp schnell erledigt. Wir werden das bei unserem Dauertester jetzt jeden Monat ebenso tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

KFZ-Versicherung: Werkstattbindung, wann macht sie Sinn?

KFZ-Versicherung: Für wen ist eine Werkstattbindung sinnvoll – für wen nicht?

Bevor mit dem funkelnagelneuen Wagen die ersten Runden durch die Landschaft gedreht werden können, gilt es noch einiges zu beachten und zu erledigen: Allen voran muss der Wagen gut gegen mögliche Schäden versichert werden. Wenn es wirklich einmal zu einem Schaden am Fahrzeug kommt, hängen die nächsten Schritte maßgeblich von den vertraglichen Bestimmungen ab. Wurde eine KFZ-Versicherung mit Werkstattbindung vereinbart, gibt die Versicherung die Werkstatt vor. Das kann für manche Versicherte Vorteile haben – andere machen besser einen großen Bogen um solche Policen. Warum? Das klärt dieser Blogpost!

Was es mit der Werkstattbindung auf sich hat

Viele Versicherer bieten bei ihren Kaskoversicherungen Policen mit Werkstattbindung an: Wer sich für eine solche entscheidet, hat im Schadensfall nicht die freie Wahl, in welche Werkstatt er den Wagen bringt. Stattdessen gibt die Versicherung eine zuständige Partnerwerkstatt vor. Die meisten Versicherungen haben ein ganzes Partnernetzwerk: Laut Focus hat das für die Versicherungen den Vorteil, dass sie ihren Partnern einen geringeren Stundensatz für die Reparatur des Autos bezahlen können, was bei einer vom Versicherten frei gewählten Werkstatt nicht möglich wäre.

Vor- und Nachteile

Der große Vorteil einer Werkstattbindung liegt damit auf der Hand: Dadurch, dass die Versicherung bei der Reparatur spart, kann sie die Police meist auch günstiger anbieten als einen entsprechenden Vertrag mit freier Werkstattwahl. Der große Nachteil ist, dass die zuständige Partnerwerkstatt im schlimmsten Fall sehr weit entfernt sein kann – insbesondere, wenn man eine längere Fahrt hinter sich gebracht hat. Wer also gerade auf dem Weg in den Urlaub an die Ostsee ist und es bei kaputter Kühlung mit Ach und Krach noch von der A20 runter in die Einfahrt eines einsamen Feldwegs schafft, könnte das Pech haben, dass der Wagen nicht in die nächstgelegene Werkstatt gebracht wird. Stattdessen könnte das Auto zu einem Partner in Berlin, Stralsund oder Rostock geschleppt werden. In den meisten Fällen ist das Partnernetzwerk in Ballungsräumen dichter, ein solches Horrorszenario muss also auch bei einem Vertrag mit Werkstattbindung nicht unbedingt eintreten.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich trotzdem für eine andere Police. Beispielsweise besteht bei der KFZ Versicherung von CosmosDirekt die Werkstattbindung nur bei dem „Basis-Light-Schutz“ – die anderen Tarifoptionen erlauben Ihnen die freie Werkstattwahl. Auch andere Versicherungen bieten meist ein bis zwei weitere Optionen ohne Werkstattbindung. Besonders bei Neu- und Leasingfahrzeugen rät der ADAC von Werkstattbindungen ab. Falls der Hersteller nämliche eine Vertragswerkstatt verlangt, kann die Werkstattbindung sogar eine Vertragsverletzung zur Folge haben.

Wer hingegen einen älteren Gebrauchtwagen versichern möchte und ohnehin nur im Umkreis der heimischen Großstadt unterwegs ist, kann durch eine Werkstattbindung durchaus Geld sparen. Das kommt gerade Fahranfängern, Azubis oder Studierenden zu Gute, die nur kürzere Strecken zurücklegen wollen oder bei denen das Geld noch nicht allzu locker sitzt.

Ob günstigere Verträge mit Werkstattbindung Vorteile bringen, hängt als maßgeblich davon ab, wie und wo der Wagen eingesetzt wird. Auch, ob es sich um ein gebrauchtes, neues oder geleastes Fahrzeug handelt, spielt eine Rolle. Die Kaskoversicherung sollte also mit Bedacht ausgewählt werden und zu den jeweiligen Bedingungen passen.

Wann sollte man sein Auto verkaufen?

Ein gutes Timing und die richtigen Gründe sind beim Autoverkauf wichtige Punkte.
Wir nennen Ihnen die Fakten und noch ein wenig mehr.

Wann Sie Ihr Auto wirklich verkaufen sollten

Die dunkle Jahreszeit ist die beste Zeit für den Autoverkauf. Mehrere Umfragen belegen, dass im Winter die höchsten Verkaufspreise erzielt werden können. Der Grund ist einfach: Die meisten Autobesitzer glauben, dass der beste Verkaufszeitpunkt das Frühjahr oder der Sommer ist. Demnach befinden sich zu diesem Zeitpunkt viele Autos auf dem Markt und die Marktgesetze besagen, dass die Preise bei einem großen Angebot fallen. Im Winter dagegen trifft die Nachfrage auf ein kleineres Angebot, was steigende Preise zur Folge hat. Wenn für Sie also gilt: “Ich will mein Auto verkaufen“ – ist es eine gute Idee, den Verkauf für Herbst oder Winter zu planen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Autofirmen im Dezember häufig die größten Rabatte offerieren. Ein hoher Verkaufspreis in Verbindung mit günstigen Ankaufsbedingungen ist für den wechselwilligen Autobesitzer sicherlich doppelt interessant.

Ein weiterer Indikator für eine automobile Veränderung  ist, wenn die Reparaturkosten den Wert des Autos übersteigen würden. Hier spricht der Experte von einem wirtschaftlichen Totalschaden. Bei schweren Unfällen kommt es häufig zu einem solchen Schaden. Ältere Wagen mit einem eher geringen Wert sind dafür besonders anfällig.  Dass das Unfallrisiko mit zunehmender Technisierung abnimmt, ist leider ein Irrglaube. Aktuelle Zahlen belegen, dass die Unfälle und tödlichen Zusammenstöße wieder zunehmen.  Zuvor waren beide Zahlen jahrelang rückläufig.

Ebenfalls ein guter Grund für einen Wechsel ist die Senkung der laufenden Kosten. Viele neue Autos sind im Verbrauch wesentlicher sparsamer als ältere Modelle. Das kann sich bei einer hohen Laufleistung im Jahr durchaus lohnen. Ebenso sind neuere Modelle auch häufig in der KFZ-Steuer wesentlich günstiger als alte Fahrzeuge. Der Umweltaspekt ist ebenfalls ein guter Grund, über einen Wechsel nachzudenken: Neue Autos stoßen im Verhältnis zum Gewicht in der Regel weniger CO2 aus, was der Umwelt und den Mitmenschen zu Gute kommt. Übrigens kann einem Auto mit hohem CO2-Austoß der Zugang zu innerstädtischen Gebieten verweigert werden, das ist insbesondere in Großstädten oder Ballungsgebieten der Fall. Ein kleiner Tipp:  Elektroautos sind emissions- und steuerfrei.

Ein weiterer Grund für den Autoverkauf ist eine persönliche Veränderung. Kommt es in der Familie zu einem Zuwachs, ist das Zweisitzer Cabrio nicht mehr die beste Wahl. Andererseits brauchen Autobesitzer nach einem Umzug, der den Arbeitsweg von fünfzig auf fünf Kilometer reduziert, keinen Volvo-Kombi mehr. Hier ist ein Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr eventuell die bessere Wahl.

Die Gründe für einen Wechsel sind vielfältig, beachtet werden sollten sie ebenso wie der Zeitpunkt. Alles wesentliche zum rechtzeitigen Autoverkauf haben wir noch einmal zusammengestellt:

  • Besser im Herbst oder Winter verkaufen
  • Nach einem Unfall, speziell bei einem wirtschaftlichen Totalschaden
  • Senkung der laufenden Kosten
  • Weniger CO2 Ausstoß und Senkung der Umweltbelastung
  • Persönliche Veränderungen auf familiärer Basis
  • Kein Bedarf mehr für ein eigenes Auto

Reifengrößen – so findet man sich zurecht

Wer vor einem Reifenkauf steht, hat nicht nur das Problem den richtigen Reifen mit dem richtigen Verbrauch und dem richtigen Fahrverhalten bei Nässe zu finden, sondern es kommen auch noch zahlreiche Kennzahlen am Reifen hinzu. Natürlich kann man bei Premium-Reifen wie den Goodyear Ultra Grip 8 auf besondere Reserven bauen – aber man sollte wissen, was die „Zahlen“ auf den Reifen bedeuten!

Wer einen neuen Reifensatz benötigt, brauchst die richtige Größe des Reifens. Bei vielen Fahrzeugen kommen mehrere Reifensorten und Größen infrage. Um hier den Überblick zu behalten, sollten Autofahrer sich die Kennzahlen am Reifen genau ansehen.

Die richtigen Reifen finden – es gibt zwei Möglichkeiten

Wer einen neuen Reifensatz benötigt hat bei der Auswahl zwei Möglichkeiten. Sie haben die Möglichkeit sich an dem alten Reifensatz zu orientieren, also einfach denselben Reifensatz noch einmal zu kaufen oder Sie haben die Möglichkeit einen Reifensatz eines anderen Herstellers zu nutzen. Im letzten Fall sollten Sie daran denken sich an dem CoC zu halten.

Wer nun einen Reifen sucht, hat die Variante sich nach den Angaben in einem Reifenkatalog zu richten und dazu die Zulassung zur Hilfe zu nehmen. Jedoch sollte man hier dran denken, dass in den neuen Zulassungen, welche vor rund 10 Jahren im Jahr 2005 eingeführt wurden, nur eine empfohlene Reifengröße vorhanden ist und keine gebundene.

Das heißt Fahrzeughalter müssen sich nicht zwingend an diese Angaben halten, sondern sie können auch andere Reifengrößen für das Fahrzeug verwenden. Jedoch sollte hier eine Absprache mit dem Autohaus oder einer Fachwerkstatt geführt werden, denn nicht jeder Reifen passt auf jedes Fahrzeug.

Wer sich also für eine andere Reifengröße als die vorgegebene entscheidet, muss vorher den Reifenkatalog des Herstellers zu Rate ziehen, um so festzustellen welche Reifengrößen für das Fahrzeug noch  geeignet sind.

Die einzelnen Kennzahlen im Überblick und was sie bedeuten

Wer sich seine Zulassungsbescheinigung etwas genauer ansieht, wird unter den Punkten 15.1 und 15.2 die Reifenkennzahlen vorfinden. Um zu erklären was diese Zahlen bedeuten, führen wir an dieser Stelle ein Beispiel an.

Finden Sie in Ihrer Zulassung beispielsweise die Kennzeichnung 155/75 R13 81T vor, dann können Sie daraus folgende Merkmale ableiten. Die Kennzahl 155 steht für die Reifenbreite des unbelasteten Reifens. Die Zahl 75, ist eine Prozentzahl, die ein Verhältnis zwischen Breite und Höhe des Reifens angibt.

Das R in der Formel steht für die Bauweise des Reifens, in diesem Fall heißt das R radial. Reifen können auch in einer diagonalen Bauweise erscheinen, in dem Fall würde in der Kennzeichnung ein D stehen. In unserem Beispiel hat der Reifen zusätzlich eine Felgengröße von 13 Zoll. Die 81 in der Gleichung gibt den Tragfähigkeitsindex an. Dieser gibt wiederum die Tragkraft, die je Reifen aufgebracht werden kann. Der Buchstabe dahinter informiert wiederum über die Geschwindigkeit, die maximal für diesen Reifen zulässig ist. In diesem Fall 190 km/h. Die einzelnen Klassen haben wir Ihnen in der Tabelle aufgelistet, wobei diese erst bei 130 km/h startet, da Reifen unter dieser Klasse wenig sinnvoll sind:

M 130 km/h
N 140 km/h
P 150 km/h
Q 160 km/h
R 170 km/h
S 180 km/h
T 190 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
W 270 km/h
Y 300 km/h
ZR >240 km/h

Zusätzliche Zeichen für Winterreifen

Benötigt man neue Winterreifen, muss man auf zusätzliche Kennzeichnungen achten. Der Winterreifen benötigt ein Schneeflockensymbol auf dem Reifen. Zusätzlich gibt es zu dem Schneeflockensymbol noch ein M+S Symbol, dieses steht für Matsch und Schnee. Hier ist zu beachten, dass dieses Zeichen keine geschützte Marke ist, wodurch das M+S Zeichen nicht für wintertaugliche Reifen stehen muss.

Um eine andere Reifengröße zu finden, sollten Sie mit den oben genannten Zeichen in den Herstellerkatalog schauen.  Bei Fragen können Sie sich sicherlich auch an Ihr vertrautes Autohaus wenden.

Opel OnStar vorgestellt – So funktioniert der Opel Assistent

Luton, ein kleines Nest nördlich von London, ist vor allem bekannt durch den dortigen Flughafen, den „Budget-Airlines“ als „London-Ersatz“-Flughafen verwenden. Demnächst sitzen dort bis zu 60 Mitarbeiter und stellen den Europäischen Opel OnStar Dienst auf die Beine. OnStar ist ein GPS und Mobilfunk basiertes Assistenz-System. In den USA kennt man die Dienste von General Motors seit bald 20 Jahren – für Deutschland und die EU stellt das System in seiner jetzigen Form eine Neuheit dar.

Opel OnStar – Dein Freund und Helfer

Das Command-Center in Luton sieht ein wenig nach Sci-Fi aus, nach der Kommando-Brücke von Captain Kirk oder wahlweise nach einem Seuchenkontroll-Zentrum aus einem Stephen King Film. Auf einer großen Videowand sieht man eine Landkarte mit den aktiven Not- und Assistenzrufen. Man erkennt die eingehenden „Unfall-Meldungen“ des Systems, hat die aktuellen Anrufe im Blick und schaut zugleich auf einem TV-Monitor die aktuellen Nachrichten. Unwetter im Anflug? Wintereinbruch? Die Erfahrungen aus 20 Jahren OnStar in Nord-Amerika haben gezeigt, dass solche bevorstehenden Schlechtwetterlagen für erhöhte Unfallzahlen sorgen werden. Mehr Unfälle = Mehr OnStar-Meldungen. In der OnStar-Zentrale wird man sich auf solche Situationen präventiv einstellen. Das direkte Call-Center, in dem später bis zu 60 Mitarbeiter die OnStar-Calls aus ganz Europa annehmen werden, sieht dann wieder völlig normal aus – wie ein Call-Center eben.

Der Partner, wenn es gekracht hat

In Nordamerika verzeichnet OnStar alleine 380 Fahrzeug-Diebstähle, bei denen man bei der Wiederauffindung des Fahrzeuges hilft. Und alleine 140.000 „ausgesperrte“ Fahrer. Pro Monat!

Bei einem Unfall schnell und koordiniert für Hilfe zu sorgen, das war die Grund-Idee von OnStar. Dank GPS-Ortung und Übermittlung des Standortes können Rettungskräfte zeitnah und direkt zum Ort des Geschehen gebracht werden. Sinnvoll. Manchmal ist es aber auch lustig, wie dieses Video zeigt:

Doch es muss nicht einmal krachen, um den Nutzen von OnStar zu verstehen. Opel integriert 5 Dienstleistungen in den OnStar-Dienst:

  • Routen-Navigation – Remote
  • Fahrzeug-Service und Diagnose
  • Dienstahlschutz
  • Fernsteuerung
  • WLAN-Hotspot

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Per Knopfdruck zum Service

Neben der Notruf-Funktion ist die Remote-Navigation vermutlich die wichtigste. Unterwegs auf der Autobahn will man mal schnell die Navigationsadresse eingeben? Das ist oft mit Ablenkung verbunden. Opel OnStar bietet Abhilfe per Knopfdruck. Einmal auf den blauen „On“ Button gedrückt und das Call-Center wird gerufen. In Luton wird man den Anruf entgegen nehmen und sich gleich in der richtigen Sprache melden. Alle  OnStar-Mitarbeiter sind mehrsprachig und anhand der Bordcomputer-Einstellungen des anrufenden Fahrzeuges erkennt das Call-Center, welche Sprache der Anrufer bevorzugt.

Live-Test

Wir haben das System bei einer Testfahrt zwischen London und Luton getestet. Der Versand der Navigationsdaten auf das Navi im Fahrzeug gelang auf Anhieb problemlos. Später wollten wir die weiteren Funktionen des Call-Centers testen und fuhren auf einen Parkplatz. Dort haben wir den Stecker vom Luftmassenmesser des neuen 2.0 Liter Diesel im Insignia abgezogen, den Motor gestartet und wurden mit einer leuchtenden Motorkontrolllampe belohnt.

Erneut ein Anruf im OnStar-Callcenter und um eine Fahrzeug-Diagnose gebeten. Opel Onstar ist in der Lage, die Daten aus der OBDII-Schnittstelle auszulesen und zu analysieren. Der OnStar-Mitarbeiter konnte binnen Sekunden die richtige Fehlerursache auslesen. Beeindruckend. Anstatt einen Servicewagen kommen zu lassen, haben wir den Stecker wieder aufgesteckt und unsere Fahrt fortgesetzt.

In den USA nutzen mittlerweile 7 Millionen Kunden das OnStar-System. Und in den vergangenen 19 Jahren wurden über 900 Millionen OnStar-Kontakte aufgezeichnet. In jedem Monat verschickt das OnStar Rechenzentrum mittlerweile 4 Millionen Service-Email.

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Digitale Hotline

Mit Opel OnStar baut der Fahrzeughersteller eine ständige digitale Hotline zwischen dem Fahrzeug, dem Kunden und dem Hersteller auf. Das ist sinnvoll für den Fahrzeug-Service und im Falle von OnStar schafft es eine echte Dienstleistung. Darüberhinaus auch einen echten und sinnvollen Kontakt zwischen Hersteller und Kunden. Per monatlicher Diagnose lassen sich die notwendigen Service-Arbeiten avisieren und der Kunde erhält einen monatlichen Servicereport über sein Fahrzeug.

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OnStar auch ohne Auto – nur mit dem Smartphone

Bei der ersten Testfahrt noch nicht verfügbar – aber bald in den App-Stores. Die OnStar App. Damit lassen sich viele Funktionen des Services auch direkt vom Handy nutzen. Die Frage zum Beispiel, wo ich mein Auto geparkt habe. Oder habe ich etwa den Schlüssel im Fahrzeug eingesperrt? Kein Ding, via Handy-App lässt sich das Fahrzeug entsperren.

On Star hilft auch beim „geklauten Fahrzeug“ weiter. Wurde das Fahrzeug als gestohlen gemeldet, kann die OnStar-Zentrale nicht nur das Fahrzeug via GPS orten, sondern auch „still legen“ und dann die Polizei zum Geschehen schicken.

Opel OnStar45_A293003 WiFi Hotspot Presentation

OnStar – Online für 7

Im ersten Jahr ist ein Wi-Fi Hotspot mit 4G/LTE Geschwindigkeit inklusive. Hier lassen sich bis zu 7 Endgeräte koppeln. Opel wird die genauen Kostenstruktur für die Datentarife noch bekannt geben. Bislang sind diese Preis noch nicht festgelegt.

 

German Angst?

Völlig neu ist das Thema „Privacy“ im Opel OnStar-System. Basierend auf dem Wunsch nach Datenschutz, kann der EU-OnStar Kunde per Tastendruck die Übermittlung seiner GPS-Daten (Standortes) deaktivieren. Sinnvoll? Nein, denn es führt die vielen guten Ideen des OnStar-Systems ad absurdum.  Ohne „Location“ keine Routenführung und auch keine Hilfe im Pannenfall. Genau deswegen kann das OnStar-Callcenter die „Maskierung“ der Ortsdaten deaktivieren – allerdings erst, wenn das Auto einen Unfall an die Leitstelle gemeldet hat.

Opel OnStar02_A294197 So funktioniert OnStar Presentation

OnStar – Ein Service mit Nutzwert?

Eindeutig ja. Alleine für die ursprüngliche Idee, im Falle eines Falles genau zu wissen, wo man die Hilfe benötigt (GPS-Ortung) und die Möglichkeit, per Stimme mit dem Mitarbeiter an der OnStar-Hotline in Verbindung zu bleiben – ein klares Sicherheitsplus.

Dass Opel das OnStar-System nun (ab dem 3. August) in Deutschland ausrollt und es für alle Baureihen verfügbar sein wird, ist ein echtes „Plus“. Im Falle einer Panne schnell und einfach um Hilfe rufen? OnStar hilft. Wer OnStar nach dem ersten Jahr weiter nutzen will, wird mit 99 € zur Kasse gebeten – wobei sich diese Kosten relativieren, weil der Schutzbrief (ähnlich einer ADAC-Mitgliedschaft) bereits integriert ist.

 

OnStar – Die Zukunft?

Das System ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Für die Zukunft wird man über diese Schnittstelle auch Software-Updates einspielen können und wer weiß, ob Opel die Dienstleistungen des OnStar-Systems nicht schon bald um einen „Concierge-Service“ erweitert?  Wäre schließlich schön, wenn man nicht nur die nächste Adresse via OnStar in das Navi geschickt bekommt, sondern bei Restaurants auch gleich einen Hinweis über allgemeine Empfehlungen und lokale Besonderheiten.

OnStar startet bei uns am 3. August 2015.

 

 

Service: Die 30 Minuten Auto-Pflege

Automobil-Pflege in nur 30 Minuten

Die Sonne genießen statt lange schrubben: Armor All bietet ein umfassendes Sortiment für den schnellen Frühlingsputz am Auto

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings kommt die Lust, sich von der Last und dem Schmutz des Winters zu befreien. Doch keine Angst, der Frühjahrsputz fürs Auto kann in Windeseile von statten gehen. Denn mit dem umfangreichen Pflegetuch- und Spray-Sortiment von Armor All ist der Wagen in nur einer halben Stunde vom gröbsten Dreck des Winters befreit und strahlt mit dem Besitzer um die Wette. Der Zeitplan für die Turbo-Frühlings-Pflege:
Minute 1-10 / Autowäsche: Eine Waschanlage und eine Hochdruck-Vorwäsche säubern das Auto vom gröbsten Schmutz. Doch es werden Rückstände bleiben – nun muss man selbst ran.

Minute 11-16 / Außenreinigung: Besonders bei den Außenspiegeln leisten Waschanlagen selten saubere Dienste. Hier heißt es von Hand nachbessern. Mit den Scheibenreinigungstüchern von Armor All sind Spiegel und Scheiben fix gereinigt – ohne Spray, ohne Papier- oder Stofftuch. Die Waschanlage gelangt an die Griffmulden der Türen oder die Innenseiten der Kofferraumklappe natürlich nicht heran; hier hilft ein Universalreiniger, Schmutz schnell zu entfernen. Neuen Glanz zurück auf die unlackierten Stoßfänger bringen die Kunststoffpflege-Tücher in mattem oder glänzendem Finish.

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Minute 17-30 / Innenreinigung: Bleibt noch gut eine Viertelstunde für die Innenraumreinigung. Mal abgesehen vom Staubsaugen empfiehlt sich im Innenraum eine Scheiben- und Kunststoffpflege, um schnell für perfekte Optik zu sorgen. Armaturenbrett und Zierleisten lassen sich schnell und bequem mit den Armor All Kunststoffpflegetüchern behandeln. Sie eignen sich für alle Oberflächen aus Vinyl, Gummi und Plastik. Und zu guter Letzt lassen sich Flecken auf Ledersitzen oder Polstern und Teppichen mit Lederpflegetüchern oder Polsterreinigertüchern behandeln. Die Lederpflegetücher pflegen die Sitze mit Bienenwachs und sorgen für neuen Glanz und einen angenehmen Duft.

Nachspielzeit / Die Extra-Portion Glanz: Wer am Ende noch 15 Minuten Zeit hat, der greift zum Wachs-Spray. Sprühen und leicht nachpolieren – in nur einem Arbeitsgang lässt das Armor All Speed Wax Spray den Lack des Fahrzeugs wie neu erscheinen und trägt zugleich eine schützende Wachsschicht auf. Das gleiche gilt für die Reifen: Der Armor All Reifenpfleger oder der Extrem Reifenglanz für alle, die es richtig strahlend mögen, lässt sich einfach auf die Gummis sprühen – einwirken lassen, fertig.

Empfohlene Produkte:

 

[notification type=“notification_warning“ ]Hinweis: Alle Artikel-Verlinkungen in diesem Blogpost führen zu Amazon und sind Affiliate-Links, sollte also die Autopflege anstehen und ihr bestellt die Produkte über diesen Link, bekomme ich hierfür eine Provision.[/notification]

Service: Sauber durch die Ferien

Mit dem Auto in den Urlaub fahren, da ist gerade in der Kinderzone die Sauerei vorprogrammiert. Armor All schafft Abhilfe und erklärt, warum Autopflegetücher im Reisegepäck nicht fehlen dürfen.

Ferienzeit, Blechlawinen quälen sich über die Autobahn. Familien drängen sich zwischen unzähligen Gepäckstücken. Und im rollenden Wohnzimmer kann schnell das Fleckenchaos ausbrechen. Vor allem mit Kindern an Bord ist der rasant voranschreitende Wertverfall des Autos quasi garantiert. Das gewohnte Arsenal an Reinigungsmitteln hat keinen Platz im Reisegepäck. Also was tun? Platzsparende, effiziente und materialschonende Alternativen von ARMOR ALL können Schlimmeres verhindern.
Zur Essensschlacht freigegeben
Kaum ist das eigene Ortsschild passiert, geht der erste Kekskrümelregen über der Rückbank nieder. Schnell sind Kindersitz samt Kind und Sitzpolster mit Schokolade veredelt – Polsterreiniger Tücher im Flachpack passen in jedes Handschuhfach – Kurz über die verschmutzen Stellen wischen und die Bezüge können zur zweiten Essensschlacht freigegeben werden. Gleiches gilt für Ledersitze. Hier empfehlen sich die Lederpflege Tücher, die nicht nur das Material sauber halten, sondern auch schützen und pflegen. Einfach die Flecken großflächig einreiben und trocknen lassen. Dazu hinterlassen die Tücher noch einen angenehm dezenten Duft.
Katzenwäsche am Kind
Jetzt sind die Sitze zwar wieder in gewünschtem Zustand. Das Kind hingegen hat die Kriegsbemalung aus Schokolade noch nicht abgelegt – Reinigungs-Tücher in der handlichen Dose lassen sich in jedem Getränkehalter versenken und machen Schmutz auf Kunstoffen, Vinyl und Gewebe den Gar au – Dermatologisch getestet eignen sich die Tücher nun aber auch zur mobilen Katzenwäsche am Kind.

Fingerabdrücke haben keine Chance
Nach der ersten Provianteinnahme legen die Kleinen mit exzessiven Trommeleinlagen gegen die Scheiben los. Damit später aber noch die schöne Landschaft am Urlaubsort bestaunt
werden kann, erfüllen hier Display- & Scheiben-Tücher ihren Zweck. Fettfingerabdrücke auf beliebten Reiseutensilien wie Tablet, Smartphone oder Navigationssystem sind damit ebenso
schnell entfernt.
Der Härtefall
Am Urlaubsort angekommen zeigt sich nach dem Entladen noch ein ganz anderes Ausmaß an Sauerei. Die lautstarken Querelen der Rückbankhorde haben den Hund nervös gemacht, so dass der ungewollt seine Duftmarken im Kofferraum gesetzt hat. Hier müssen hartgesottene Autofahrer andere Geschütze auffahren und greifen zu Orangen Reinigungstüchern. Die sind mit natürlichem Orangenöl getränkt und entfernen selbst hartnäckigen Schmutz von allen Oberflächen am Fahrzeug.
Wahre Multitalente
Die Rasselbande hat sich auf Reisen besser benommen als erwartet, so dass der Vorrat an
Reinigungstüchern nicht aufgebraucht ist. Armor All Tücher beweisen auch beim Einsatz im
Eigenheim ihr Talent. Sitzgruppe, Notebook und Möbelstücke erstrahlen im Handumdrehen in neuem Glanz.

Volkswagen: Die Bremse verschleißt auch im Stand!

Es gibt Dinge, die gibt es eigentlich nicht. Zum Beispiel Verschleißteile, die auch dann verschleißen, wenn sie gar nicht im Betrieb sind. So wie die Bremse von mein-auto-blog Leser Jens Maurer. Was er uns schrieb, konnten wir zuerst nicht glauben, wir dachten an einen klaren Fall von „DAU*“ – aber nach zig Mails und Nachfragen bei Volkswagen scheint es jetzt so zu sein – die Bremse am Touran von Jens Maurer verschleißt auch dann über Gebühr, wenn man sie gar nicht benutzt. Oder wenig. Oder nur pfleglich. 

20 Mails sind es inzwischen geworden – und fest steht, so hat es uns VW bestätigt:

Korrosion an den Bremsscheiben und die Verschmutzung von Bremsbelägen wird durch lange Standzeiten, geringe Laufleistung und geringe Beanspruchung begünstigt. Aus diesem Grunde wird empfohlen, bei keiner oder geringer Beanspruchung der Bremsbeläge sowie bei vorhandener Korrosion durch mehrmaliges starkes Bremsen aus höherer Geschwindigkeit die Bremsscheiben und Bremsbeläge zu reinigen. Zur Durchführung der Bremsungen empfehlen wir, hierfür einen adäquaten Streckenabschnitt zu wählen, damit weder für Sie noch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefährdung besteht.

30.000 km in 3 Jahren – zu wenig für die Hinterachsbremsen bei Volkswagen?

Leser Maurer besitzt einen VW Touran aus dem Baujahr 2012. Nach 3 Jahren und 30.000 km wird beim Service in der VW-Werkstatt der Austausch der Bremsscheiben und Beläge an der Hinterachse fällig.  Die Begründung hierfür klingt wie Hohn: Sie fahren zu „vorausschauend“ – und damit wohl nicht hart genug für die Bremsen an seinem VW.

Wir haben uns mit Leser Maurer lange über seine Fahrgewohnheiten unterhalten. Er fährt „normal“, er pflegt sein Auto, er fährt – so würden wir es sagen – einfach ganz normal. Nun könnten lange Standpausen, wie man es bei abgemeldeten Fahrzeugen erlebt, zu dieser Form des Verschleißes passen. Bei 10.000 km im Jahr scheint dies jedoch auch nicht der Fall zu sein. Leser Maurer bestätigt, die längste Zeit, die der Touran parkte, waren 14 Tagen während des Urlaubs. Ansonsten werde der Van jeden Tag gefahren.

Muss ein Volkswagen hart gefahren, hart gebremst werden? Bestraft man bei Volkswagen die VW-Besitzer, die umsichtig mit ihren Fahrzeugen umgehen?

Wenn man die Antworten des VW-Autohauses und der Service-Abteilung von VW liest und sich die Antwort von der VW-Presseabteilung vornimmt, dann müssten zigtausend von VW-Fahrern mit den gleichen Problemen kämpfen:

…sowohl die Intensität des Verschleißes der Bremsanlage als auch die Art der Abnutzung ist von den Einsatzbedingungen abhängig. Auch Korrosion führt bedingt durch Schmutz, Flugsand, Standzeit, Streusalz und Ähnlichem zu einem Verschleiß an Bremsscheibe und -belägen – im Extremfall sogar zur Riefenbildung an den Bremsscheiben. Eine besonders schonende Fahrweise kann beispielsweise zu einem sog. Festsitzen von Flugrost oder von in der Luft mitgeführten Teilchen führen. Korrosion und Verschleiß sind unter den beschriebenen Fahrbedingungen unvermeidbar, wenn nicht gelegentlich durch sporadisch durchgeführte Bremsvorgänge mit mittleren bis starken Verzögerungen vorgebeugt wird. Dies gilt besonders nach längeren Standzeiten und im Winter mit Streusalzeinfluss…

Doch das ist nicht der Fall. Es ist vielmehr die „schonende“ Fahrweise.

Wie kann es also sein, dass ein Neuwagen-Besitzer, der mit seinem Fahrzeug pfleglich umgeht, von der Service-Abteilung von VW bestraft wird? Ein VW Touran ist kein kleines und leichtes Auto. Dass Herr Maurer den Wagen immer nur alleine fährt und ihn ohne die Bremse zu nutzen ausrollen lässt – das glauben wir nicht. Nein, die Probleme, die VW hier mit der Bremse des Kunden Maurer hatte, klingen zu ungewöhnlich, als dass diese normal wären. Wir bei mein-auto-blog fahren derzeit einen Plug-In Hybrid Outlander von Mitsubishi, der braucht dank starker Rekuperations-Leistung in der Tat kaum noch den Einsatz seiner Bremse. Aber trotz Winter, trotz geringer Fahrleistungen, solche Probleme sind uns völlig unbekannt.

Als gelernter KFZ-Mechaniker ist dem Autor auch die Benutzung einer Bremsanlage sowie Pflege und Wartung derselbigen nicht unbekannt – wir können uns daher wie Leser Maurer nur über das Verhalten von Volkswagen wundern.

Dass sich Leser Maurer zudem von der Hotline, seinem VW-Partner vor Ort und der Service-Abteilung von Volkswagen weder ernst genommen fühlt noch gut aufgehoben – passt in das Bild dieses Falles.

Da man bei VW den Fall bereits „abgeschlossen“ hat, scheint das Problem einfach im Geldbeutel von Leser Maurer liegen zu bleiben. Und dafür ging er schonend mit seinem Touran um.

 

 

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*DAU = Dümmster anzunehmender User

 

 

Die Top 3 Tipps für den Auto-Sommer!

3 Tipps für den Sommer im Auto!

So wird Ihr Auto fit für den Frühling
Mit den ersten Sonnenstrahlen und steigenden Temperaturen macht sich der Frühling bemerkbar. Schnee, Eis und Streusalz sind vergessen und das Pkw sollte einem gründlichen Frühjahrscheck unterzogen werden.

1.) Für Durchblick sorgen
Vor allem die Scheiben und Wischerblätter haben in den Wintermonaten unter Frost, Dreck und Streusalz gelitten. Dadurch können die empfindlichen Gummilippen der Scheibenwischer rissig und spröde werden. Dies wirkt sich extrem auf die Wischleistung aus, die entscheidend für einen guten Durchblick ist. Hier empfiehlt es sich frühzeitig die verhältnismäßig geringen Kosten für neue Wischerblätter einzusetzen, um auch bei Regen den vollen Durchblick zu behalten. Darüber hinaus ist es ratsam die Scheiben sowohl von innen als auch von außen mit einem Scheibenreiniger von Dreck- und Fettrückständen zu befreien. Anschließend bietet sich eine gründliche Untersuchung der sauberen Scheibe, wie auch der Fahrzeugleuchten, an. Im Winter ist das Steinschlagrisiko erhöht und erst nachdem der Winterschmutz porentief entfernt wurde, werden unliebsame Überraschungen offenbart.

2.) Pflege für die Karosserie
Auch die Türdichtungen und Gummis sind im Winter von eindringender Nässe und Eis betroffen. Um den Schaden möglichst gering zu halten, sollten Sie diese Teile mit einem feuchten Tuch von Schmutz und Rückständen befreien sowie anschließend mit einem speziellen Pflegestift aus dem Fachhandel gründlich einfetten.
Im Anschluss darf natürlich eine intensive Grundreinigung nicht fehlen. Ob per Hand in einer Waschbox bzw. einem Waschplatz einer Tankstelle oder der Autowaschanlage, der Winterdreck muss weg.

3.) Sommerreifen aufziehen
Jetzt im Frühling ist ein Wechsel auf Sommerreifen ratsam, da Sie besser an die wärmere Jahreszeit angepasst sind. Durch ihre Gummimischung werden sie auch bei höheren Temperaturen nicht zu weich und ihre Abnutzung bei hoher Geschwindigkeit ist weitaus geringer als bei Winterreifen. Nicht zu vernachlässigen ist auch der bis zu 5 Prozent höhere Verbrauch auf Winterreifen im Sommer. Schonen Sie also die Umwelt und ihren Geldbeutel.

Luftdruck-Warnsystem für Reifen schnell und einfach nachrüsten

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Auch bei Premiumreifen ist eine Luftdruck-Fernkontrolle sinnvoll!

Luftdruck im Autoreifen ist ein wichtiges Thema, welches leider immer noch viele Autofahrer als unwichtig abstempeln. Schon lange prüft nicht mehr jeder Fahrer regelmäßig den Luftdruck in seinem Reifen. Dabei kann ein zu niedriger oder gar ein zu hoher Reifendruck ernsthafte Probleme erzeugen. Ein zu niedriger Reifendruck kann dazu führen, dass sich das Fahrverhalten verschlechtert und dass sich ein höherer Kraftstoffverbrauch einstellt. Zusätzlich kann ein zu niedriger Reifendruck dazu führen, dass sich Beschädigungen am Reifen bilden.

Ein zu hoher Luftdruck hingegen kann dazu führen, dass sich ein Reifenplatzer ankündigt. Schon aus diesen Gründen ist es wichtig, den Luftdruck regelmäßig zu prüfen. Unter regelmäßig versteht sich in diesem Fall ein bis zwei Mal im Monat.

Mittlerweile gibt es jedoch unterstützende Systeme, die ein Fahrzeugführer im Auto verbauen lassen kann. Sogenannte Luftdruck-Warnsysteme, können bereits in neuen Fahrzeugen integriert sein. Es gibt aber auch für ältere Fahrzeuge die Möglichkeit ein solches System einbauen zu lassen.

Was macht das Luftdruck-Warnsystem?

Luftdruck-Warnsysteme ist der Oberbegriff für Warn- und Kontrollsysteme, die dazu dienen den Luftdruck in einem Autoreifen zu überwachen und bei zu niedrigem oder zu hohem Reifendruck entweder den Fahrer zu warnen oder den Reifendruck anzuzeigen. Man unterscheidet indirekte und direkte Systeme.

Direkte und indirekte Systeme im Vergleich

Indirekte Systeme gehen einem Verfahren nach, welches aus der Drehzahl der Räder auf den Reifendruck schließen kann. Die Drehzahl der Reifen wird dabei von den ABS-Systemen im Fahrzeug erfasst. Die Drucksysteme nutzen für die Erfassung zwei physikalische Eigenschaften den Abrollumfang und den Frequenzeffekt. Wer ein solches System nutzen möchte, muss beachten, dass bei einer neuen Luftdruckzuführung oder beim Wechsel der Räder der Reset Knopf gedrückt werden muss, um weiterhin eine genaue Anzeige zu erhalten.

Die direkten Systeme arbeiten mit einem anderen Verfahren. Sie messen den Luftdruck und die Reifentemperatur. Diese Daten werden dann an ein Steuergerät im Fahrzeug übertragen. Die direkten Systeme können beispielsweise sehr einfach nachgerüstet werden, in dem sie an der Felge befestigt werden oder auf das Ventil geschraubt werden.

Das Anbringen eines solchen Systems sollten Sie jedoch von einem Fachmann machen lassen, da eine genaue Anbringung und Einstellung nötig sind, um einen genauen Messwert zu erhalten.

Welche Vorteile bietet ein Reifendruck-Kontrollsystem?

Dass der Luftdruck wichtig ist, wurde nun bereits erwähnt. Die Kontrollsysteme bieten zahlreiche Vorteile, die jeder Autofahrer in Betracht ziehen sollte. Zum einem bieten diese Kontrollsysteme mehr Fahrsicherheit auf den Straßen, da sie sowohl den geringen als auch den zu hohen Reifendruck verhindern. Der richtige Reifendruck ermöglicht eine ausreichende Traktion auf der Straße, dadurch werden Unfälle reduziert.

Ist das Kontrollsystem nun in Deutschland Pflicht?

Das Kontrollsystem für den Reifendruck ist Pflicht, jedoch noch nicht in allen Fahrzeugen. Die EU hat beschlossen, dass Fahrzeuge, die nach dem 1. November 2012 produziert werden bzw. wurden, ein solches System benötigen. Jedoch gibt es auch hier eine Einschränkung, denn nur Fahrzeuge der Klasse M1/M1 G müssen ab 2012 ein Kontrollsystem ab Werk besitzen. Zu dieser Gruppe gehören generell Pkw, Geländewagen und Wohnmobile. Hierbei ist der Hersteller, das Herkunftsland oder das Fabrik vollkommen unerheblich, da es für alle Fahrzeuge gilt.

Erst seit 2014 ist es Pflicht, dass jedes neue Fahrzeug ein Reifendruckkontrollsystem ab Werk bekommt. Zusätzlich ist das Reifendruckkontrollsystem ein Bestandteil der Hauptuntersuchungsliste geworden. Eine Nachrüstung dieses Systems kostet rund 150 Euro und kann sich durchaus lohnen, wobei Sie bedenken sollten, dass auch die Reifen zukünftig durch das System teurer werden.

Ratgeber: Privater Autoverkauf: Was im Kaufvertrag stehen muss

Wer ein gebrauchtes Auto kauft oder verkauft braucht einen Kaufvertrag und muss ihn sorgfältig ausfüllen. Warum? Nur so können die Parteien sich rechtlich absichern, teure Folgen vermeiden und sich gegen betrügerische Absichten wehren.

Für Kaufverträge zwischen zwei privaten Parteien eignen sich am besten Vordrucke, die es einfach im Internet zu finden gibt. Wichtig ist, den Vertrag vollständig auszufüllen und jeder Vertragspartei ein unterschriebenes Exemplar auszuhändigen. In den Kaufvertrag gehören zunächst die persönlichen Daten von Käufer und Verkäufer: Name, Anschrift, Telefonnummer und die Personalausweisnummer. Idealerweise stammen diese Daten direkt vom Personalausweis. Ist der Verkäufer nicht gleichzeitig der Eigentümer des Wagens, sollte der Käufer sich eine Vollmacht des Eigentümers vorlegen lassen.

In den Vertrag gehören folgende Fahrzeugdaten:

  • Fahrzeugtyp (Hersteller und Modell)
  • Identifizierungsnummer des Fahrzeugs
  • Nummer der Zulassungsbescheinigung
  • Kilometerstand
  • Datum der Erstzulassung
  • bisheriges Kennzeichen
  • nächster TÜV-Termin
  • eventuell vorhandene Zusatzausstattung (z. B. Winterreifen, Stereoanlage)

Für Käufer gilt: Unbedingt die Fahrzeugidentifikationsnummer in den Papieren mit der Nummer am Wagen abgleichen. (Sie befindet sich meist im Armaturenbrett und ist durch die Frontscheibe ablesbar.)

Im nächsten Teil des Kaufvertrages werden alle bekannten Mängel und Unfallschäden eingetragen. Der Verkäufer kann zwar die Sachmängelhaftung ausschließen (und sollte dies auch tun). Für bewusst verschwiegene Mängel/Unfallschäden haftet er aber trotzdem. Das bewusste Verschweigen von Mängeln ist strafbar! Gut für den Käufer ist, wenn der Verkäufer zusätzlich vorgenommene Reparaturen (zum Beispiel Zahnriemenwechsel) im Kaufvertrag aufführt. Dadurch versichert der Verkäufer, dass diese auch tatsächlich durchgeführt wurden.

Im Kaufvertrag müssen auch der Kaufpreis und eventuell geleistete Anzahlungen vermerkt werden. Die Zulassungsbescheinigung Teil 2 (früher Fahrzeugbrief) erhält der Käufer erst, wenn er den gesamten Kaufpreis bezahlt hat. Wer als Verkäufer sicher gehen möchte, übergibt das Fahrzeug abgemeldet. Ansonsten muss im Kaufvertrag eine Frist von 3 bis 5 Tagen angegeben sein, innerhalb der der Käufer den Wagen ummelden muss. Der Verkäufer sollte unmittelbar nach dem Verkauf eine Kopie des Kaufvertrages an seine Versicherung und an das Straßenverkehrsamt schicken. Auch hierfür sind online Vordrucke erhältlich.

Das Portal für private Autoverkäufer

Für private Autoverkäufer gibt es eine Alternative zum Privatverkauf. Das Portal jetztautoverkaufen.de bietet die Möglichkeit, Fahrzeuge nach Eingabe der Fahrzeugdaten kostenlos bewerten zu lassen oder direkt von einem unabhängigen Gutachter vor Ort prüfen lassen. Entspricht der Preisvorschlag den Vorstellungen des Verkäufers, bietet das Portal den Ankauf zu dem ermittelten Wert.

Fazit: Mit einem sorgfältig ausgefüllten Kaufvertrag sind Käufer und Verkäufer auf der sicheren Seite. Wer sich als Verkäufer Zeit und Aufwand eines Privatverkaufs sparen möchte, kann auf das Onlineportal zurückgreifen.

 

Urteil: Auch private Autoverkäufer haften

„Gekauft unter Ausschluss jeder Gewährleistung wie besichtigt und probegefahren“ heißt es in vielen privaten Kaufverträgen. Diese Klausel schützt nach einem aktuellen Urteil nicht davor, trotzdem für bekannte Mängel gerade zu stehen. Auch ein privater Verkäufer eines Gebrauchtwagens darf seine Verantwortung für Mängel am Pkw im Kaufvertrag nicht vollständig ausschließen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Demnach ist es nicht erlaubt, in Vertragsklauseln die Haftung für grobes Verschulden und Körper-und Gesundheitsschäden einfach auszuschließen (Aktenzeichen: VIII ZR 26/14). Grobes Verschulden kann etwa das Verschweigen von verdeckten Mängeln sein.

Im verhandelten Fall hatte der Beklagte nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) einen getunten Geländewagen im Jahre 2007 für 33 000 Euro verkauft. Schon am Tag nach dem Kauf stellte der Käufer ein klackerndes Geräusch des Motors fest und wollte den Kaufvertrag deshalb rückgängig machen. Aber der Verkäufer lehnte ab, denn er habe das Auto schriftlich „unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung“ verkauft. Ein Sachverständiger stellte jedoch fest, dass das Klappern von verschlissenen Kolbenbolzen herrührte und der Schaden nur durch einen Austauschmotor behoben werden könne. Dennoch wiesen die Vorinstanzen die Klage wegen des Haftungsausschlusses ab.

Doch die Bundesrichter halten die Ausschluss-Klausel wegen „unangemessener Benachteiligung“ des Käufers für unwirksam, denn es sei unzulässig auch die Haftung für grobes Verschulden auszuschließen. Das Gericht hielt damit ausdrücklich an seiner bisherigen Rechtsprechung fest und wies den Fall zur neuen Überprüfung an das Oberlandesgericht Jena zurück.

In diesem Zusammenhang warnt der AvD vor dem Kauf von Autos, bei denen ein Händler lediglich als Mittelsmann des privaten Anbieters auftrete, weil auf diese Weise immer wieder versucht wird, die gesetzliche Gewährleistung eines Händlers für den von ihm angebotenen Wagen zu umgehen. Der Halterwechsel sollte immer zwischen Eigentümer oder Händler und Käufer direkt abgewickelt werden.

 

 

 

(ampnet/jri)

Ratgeber: Richtig Gespann fahren

Sicher unterwegs, auch mit Hänger

Vor allem auf der Fahrt in den Urlaub, wenn der Platz im Auto dann knapp wird, kommt gerne und häufig ein Auto-Anhänger ins Spiel. Dabei ist es ganz gleich, ob wir über einen Wohnwagen, einen Gepäckanhänger oder gar einen Bootstrailer sprechen. Die Fahrt mit dem Gespann muss geübt sein. Der ADAC rät deshalb, sich auf jeden Fall noch vor dem Urlaub die genauen Maße bewusst zu machen und bei der Routenplanung zu prüfen ob die Strecke wirklich anhängergeeignet ist. Damit man später sicher durch Unterführungen und / oder über Brücken kommt.

Gespann-Regelung in Deutschland:

In Deutschland dürfen Gespanne auch auf Autobahnen maximal 80 km/h schnell fahren, für bestimmte Fahrzeuge gibt es aber eine Ausnahmegenehmigung bis 100 km/h. In Frankreich jedoch dürfen Gespanne maximal 130 km/h schnell sein, allerdings nur, wenn die technischen Gegebenheiten dies ermöglichen. Ein Überholverbot gilt dagegen auf manchen Hauptreiserouten in den Süden. Wer dieses Verbot missachtet, riskiert ein hohes Bußgeld und unter Umständen sogar einen Führerscheinentzug. Gerade im Ausland sollte man sich der teilweise drakonischen Strafen bewusst sein.

Außerdem muss ein Wohn- und Gepäckanhänger haftpflichtversichert und versteuert sein. Nicht davon betroffen sind Sportanhänger, die über die Haftpflichtversicherung des Zugfahrzeuges laufen. Allerdings gilt diese Versicherung nur so lange, wie der Anhänger am entsprechenden Zugfahrzeug angekoppelt ist.

Der ADAC rät deshalb zu einer zusätzlichen Anhängerhaftpflichtversicherung.

Da die meisten Fahrer nicht täglich einen Hänger steuern, ist es ratsam, sich vor Urlaubsantritt auf einem unbefahrenen Gelände ein wenig an das Gespann zu gewöhnen. Dabei sollte vor allem das Fahren von Kurven und das rückwärts Fahren geübt werden. Zu beachten gilt es auch, dass sich neben dem Bremsweg auch die Beschleunigungsvorgänge deutlich verlängern. Bei Fahrspurwechseln auf der Autobahn sollten abrupte Lenkbewegungen vermieden werden. Zudem ist vor allem auf Brücken mit Seitenwind zu rechnen, der das Gespann ins Schlingern bringen kann. Hier hilft es, schnell aber kurz auf die Bremse zu treten und das Lenkrad ruhig zu halten.

Service: Ablenkung im Auto: Fahren darf nicht zur Nebensache werden

So hilfreich und bequem sie sein mögen – Smartphones, Navigationsgeräte, Bordcomputer und andere moderne Technologien im Auto können auch zu einer Gefahr werden. Dann nämlich, wenn sie den Fahrer zu sehr ablenken. Verkehrssicherheitsexperten sind deshalb von diesen elektronischen Begleitern und ihrem Fortschritt nicht uneingeschränkt begeistert. Inzwischen soll bei wenigstens jedem zehnten Unfall die Ablenkung durch ein solches Informationsgerät die wesentliche Ursache sein. Handy, Navi, Radio oder andere Dinge im Auto können so stark ablenken, dass das Verkehrsgeschehen leicht zur Nebensache wird und der Fahrer nicht mehr so reagieren kann, wie er sollte.

Wer beispielsweise mit 50 km/h unterwegs ist, legt in nur zwei Sekunden knapp 30 Meter zurück. Bei Tempo 130 sind es in dieser Zeitspanne bereits fast 75 Meter. Wie Untersuchungen ergaben, benötigen Autofahrer beispielsweise mindestens vier Sekunden zum Einstellen eines Tempomaten. Sechs Sekunden vergehen wenigstens für Eingaben in den Bordcomputer und die Suche nach dem gewünschten Radiosender kann schon einmal 15 Sekunden und länger dauern. In dieser Zeit hat der Fahrzeuglenker seinen Blick vom Verkehrsgeschehen abgewendet, er ist darauf nicht konzentriert, nicht reaktionsbereit. Da muss der Vorausfahrende nur unerwartet bremsen, schon ist es zu spät. Ein unachtsam die Straße betretendes Kind hat ebenso wenig Aussicht auf eine angemessene Reaktion des Autofahrers, warnt das Goslar Institut für verbrauchtergerechtes Versichern.

Diese Einschränkung der Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit eines Kraftfahrers durch die Informationstechnologie vergleichen Fachleute mit den Auswirkungen von Alkohol am Steuer. So rechnete Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger kürzlich vor, dass Telefonieren im Auto ohne Freisprechanlage genauso gefährlich sei wie Fahren mit 0,8 Promille Alkohol im Blut. Und wer eine SMS schreibt, reagiert demnach genauso langsam wie ein Fahrer mit 1,1 Promille Blutalkoholgehalt.

Auch die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat den aktuellen Forschungsstand zur Ablenkungswirkung von Informations- und Kommunikationssystemen (IKS) analysiert. Fazit: Zur deutlichsten Beeinträchtigung des Fahrverhaltens führt das Lesen und Schreiben von SMS während der Fahrt, gefolgt von der Bedienung des Navigationssystems und des Telefons.

 

 

 

 

 

(ampnet/jri)

https://www.flickr.com/photos/foto_db/15595596047/

Reifen einlagern, aber richtig!

So lagert man Reifen am besten ein

Alle sechs Monate ist es soweit: Die O-O-Regel empfiehlt, die Reifen wieder zu wechseln. Dabei ist das richtige Einlagern der Sommer- oder Winterreifen mindestens ebenso wichtig wie das Wechseln.

Hat man die Räder abmontiert, sollte man den Reifendruck überprüfen und gegebenenfalls um 0,5 Bar erhöhen. Ebenfalls vor dem Einlagern empfiehlt sich eine Reinigung mit Wasser und milder Seife. Dabei sollten alle Steine aus dem Profil entfernt werden. Bei diesem Arbeitsschritt kann man außerdem den Reifen auf Dellen oder Risse hin prüfen.

  • Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, der ADAC empfiehlt 4 Millimeter. Die Tiefe des Profils lässt sich leicht mit einer Ein-Euro-Münze überprüfen: Die Breite des goldenen Rands ist ungefähr 4 Millimeter dick, also Münze einfach in das Profil halten und ablesen.
  • Nach sechs Jahren ist man dazu verpflichtet, den Reifen zu erneuern, egal, wie gut der Zustand ist. Das Herstellungsdatum lässt sich anhand der DOT-Nummer ablesen, die an der Reifenflanke eingraviert ist. Sie besteht aus einer vierstelligen Zahl. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, in denen der Reifen produziert wurde, die letzten beiden Ziffern für das Jahr.

Was bedeutet richtige Lagerung?

Die Vorschrift DIN 7716 gibt eine grundsätzliche Orientierung, wie eine fachgerechte Lagerung aussieht. Das Rad sollte in einer trockenen und kühlen Umgebung gelagert werden, beispielsweise in einem Keller oder in einer Garage. Langfristig lohnt es sich, eine Garage anzumieten, da sie für das Auto und dessen Zubehör die ideale Umgebung darstellt. Ein Blick auf das Portal Immobilienscout24.de zeigt, dass sich die Kosten in einem vertretbaren Rahmen bewegen. Weitere wichtige Aspekte der korrekten Lagerung:

  • Schutz vor UV-Licht. Reifen sollten im Dunklen gelagert werden. Sonneneinstrahlung oder künstliches Licht mit zu hohem UV-Anteil können das Material beeinträchtigen.
  • Schutz vor chemischen Ausdünstungen. Öle, Fette, Lacke oder Kraftstoffe können Ausdünstungen absondern, die dem Material schaden können. Ozon gilt es besonders zu vermeiden – es wird von einigen Maschinen abgesondert.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Reifen zu lagern. Verfügen sie noch über Felgen, sollte man sie horizontal übereinanderstapeln, am besten auf einer Holzpalette und in einer Höhe, die 120 Zentimeter nicht übersteigt. Eine Alternative sind Wandhalterungen. Der Vorteil hierbei ist, dass kein Druck auf die Reifen ausgeübt wird. In beiden Fällen sollte man in regelmäßigen Abständen die Position der Reifen verändern, sodass sie sich nicht verformen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/foto_db/15595596047/ Tim Reckmann / 
(CC BY-NC-SA 2.0)

Service: Checkliste für die Urlaubsfahrt mit Kindern

Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern auf Reisen

Das Auto ist ein beliebtes Reisegefährt, wenn es innerhalb Deutschlands oder in die benachbarten Länder in den Urlaub gehen soll. Viele Familien mit Kindern nutzen das eigene Auto, da es Vorteile bietet, die man bei Zug oder Flugzeug nicht hat. Gerade wenn Kinder mit an Bord sind, muss besonders auf die Sicherheit geachtet werden.

Verkehrssicherheit ist bei allen Teilnehmern das wichtigste beim Autofahren. Noch wichtiger ist es, dass man als Erwachsener die Verantwortung für mitreisende Kinder übernimmt. Alleine in Deutschland starben fast 1.600 Menschen im ersten Halbjahr 2014 auf den Straßen. Zwar werden Autos immer sicherer, aber vor allem im Innenraum des Wagens können Sie bereits vor Antritt der Reise einige Sicherheitsmaßnahmen vornehmen.

Mit dem Auto in den Urlaub

Viele Familien bevorzugen das eigene Auto, wenn es in den Urlaub gehen soll. Man kann sich die Reisezeit flexibel und eigenständig einteilen und ist auch am Urlaubsort beweglicher und nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Außerdem kann man gerade bei kleinen Kindern alles im Auto transportieren, was im Urlaub benötigt wird.

Bevor die große Reise gestartet wird, sollte das Auto erst einmal auf Herz und Nieren überprüft werden. Dazu gehört zum einen die Funktion des Lichts, ausreichende Kühler- und Scheibenwischerflüssigkeiten sowie der richtige Luftdruck für die Reifen. Im Winter sind die richtigen Winterreifen ein absolutes Muss. Wenn die Route Richtung Süden geht, kann es schnell heiß im Auto werden, wenn die Sonne ins Auto scheint. Daher sollten die Fenster der Kinder auf jeden Fall mit Sonnenblenden versehen werden. Damit der Sonnenschutz nicht den ganzen Fahrraum abdunkelt und das Kind trotzdem gerne Richtung Fenster schaut, kann man sich zum Beispiel bei Posterjack individuelle Motive auf das Sonnenschutzgitter drucken lassen. Mit einem Foto von der Lieblingscomicfigur, vom Haustier oder auch vom letzten gemeinsamen Urlaub – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und die Kinder wird es freuen. Bevor das Auto dann bis oben hin vollgepackt wird und die Kinder im Reisefieber sind, steht an erster Stelle natürlich die Sicherheit.

Urlaubsfahrt mit Kindern Kindersitz

Die richtigen Kindersitze

Kinder, die größer als 150 cm und älter als zwölf Jahre sind, dürfen angeschnallt, aber ohne spezielle Kindersitze im Auto mitfahren. Gerade der Kauf von Kindersitzen ist eine wichtige Entscheidung, die die Sicherheit des Kindes bestimmt. Die europäische Sicherheitsnorm für Kindersitze bietet eine gute Orientierungshilfe. Es gibt je nach Körpergewichtsklassen verschiedene Kindersitzgruppen, die nach 0, 0+, I, II und III angeordnet sind. Entgegen der Annahmen richtet sich die Entscheidung beim Kauf nicht nach Alter und Körpergröße des Kindes, sondern nach Gewicht.

  • Sogenannte Babyschalen werden immer entgegen der Fahrtrichtung eingebaut und in der Gewichtsgruppe 0 bis 10 kg und in der Gruppe 0+ bis 13 kg Körpergewicht verwendet. Gerade Kleinkinder sind mit diesen Sitzen sehr sicher und sollen erst dann ausgetauscht werden, wenn die Kopfoberkante des Kindes nicht mehr fest in der Schale liegt.
  • Bei Kindern bis circa 4 Jahre und mit einem Gewicht von 9 bis 18 kg werden Systeme mit Hosenträgergurt oder Fangkörper empfohlen. Beim Fangkörpersystem wird das Kind durch einen Tisch vor dem Bauch gesichert. Beim Hosenträgergurt sollte man darauf achten, dass die Gurte straff am Körper des Kindes liegen, aber nicht einschnüren. Wie auch beim Fankörpersystem muss der Sitz fest im Fahrzeug fixiert werden.
  • Kindersitze mit der Klassifizierung I, II und III sollten ganz individuell auf das Kind zugeschnitten werden, da gerade in dem langen Altersbereich die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind. Die Kombinationssitze können zum Beispiel Sitzerhöher mit oder ohne Rückenlehne sein, oder auch Sitze mit spezieller Gurtführung für mehr Halt.

Der sicherste Platz im Auto

Grundsätzlich ist auf jeder Fahrt im Auto der sicherste Platz für Kinder auf den Rücksitzen. Besonders sinnvoll ist es auch, das Kind so zu platzieren, dass man am Straßenrand ungehindert zum Fußweg aus- und einsteigen kann. Das heißt, dass am besten der Platz hinten rechts oder hinten in der Mitte ausgewählt werden sollte. Bei Autos mit Airbags sollte auch darauf geachtet werden, wo sich diese befinden, und das Kind dementsprechend platzieren.

Wie werden Kinder in Wohnmobilen gesichert?

Auch für das Wohnmobil gilt, dass Kinder mit Sicherheitsgurten und geeigneten Kindersitzen gesichert werden müssen. Das heißt, Kinder dürfen nur auf den Plätzen sitzen, bei denen der jeweilige Gurt für die Befestigung des Kindersitzes zugelassen ist. Generell dürfen nicht mehr Personen im Wohnmobil befördert werden als Sicherheitsgurte vorhanden sind. Kinder dürfen zudem unter keinen Umständen während der Fahrt im Schlafbereich von Wohnmobilen liegen oder während der Fahrt spielen.

Familienurlaub Fahrt in den Urlaub

Checkliste: Was man bei einer langen Autofahrt unbedingt dabei haben muss

Damit die mehrstündige Reise im Auto nicht zur nervenaufreibenden Fahrt wird, kann man im Vorfeld einige Sachen einpacken, damit die Autoreise zum entspannten Vergnügen wird und Sie voller Freude am Urlaubsort ankommen können:

ausreichend Reiseproviant

  kleine Reiseapotheke, vor allem gegen Reiseübelkeit

Picknick für eine Pause zwischendurch

Sonnenschutz für die Fensterscheibe

Hörbücher und Bücher gegen die Langweile

Ratespiele für den Stau

gemütliche Kissen für ein Nickerchen

Decke, falls es kühler wird

Feuchttücher, Servietten und Abfalltüten
Zum ausdrucken und daran denken!
 

 

 

 

Bilder:
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 2. © istock.com/woraput
 3. © istock.com/Kontrec

Kfz-Versicherung: Die Wechselsaison ist eröffnet!

In diesem Jahr lohnt sich der genaue Blick auf die neue Beitragsrechnung zur Kfz-Versicherung, denn neben den versicherungseigenen Beitragsanpassungen können sich auch Veränderungen wegen neuer Regional- oder Typklasseneinstufungen bemerkbar machen.

Diverse Änderungen zum Jahreswechsel

Wie in jedem Herbst rücken die Kfz-Versicherungspolicen aktuell in den Fokus, die Wechselwelle rollt kräftig an. Bis zum 30. November müssen die Kündigungen beim Versicherer sein – natürlich schriftlich und am besten mit einem Versandnachweis. Allerdings kommen auf die Autofahrer in diesem Jahr zusätzliche Herausforderungen zu, denn nicht nur die Autoversicherer selbst können die Beiträge anpassen, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) ermittelten Typ- und Regionalklassenänderungen werden sich für einen Teil der Versicherungsnehmer bemerkbar machen: Rund 26 Prozent der Kfz-Haftpflichtversicherungen dürften betroffen sein, nur knapp die Hälfte wird profitieren. Bei der Vollkasko soll es für fast 36 Prozent Änderungen geben, bei der Teilkasko sogar für 47 Prozent.

Rechtzeitig Vergleichsangebot einholen

Die Regional- und Typklassen werden vom GDV auf der Grundlage der Schadenstatistiken in den verschiedenen Regionen, entsprechend der einzelnen Fahrzeugtypen und des -alters ermittelt: Je niedriger die Regional- und Typklassen eingestuft werden, desto günstiger der Beitrag. Zum 1.1.2015 können also deutliche Änderungen greifen, die neue Beitragsrechnung wird schlüssig darüber Auskunft geben. Für Neuverträge können die geänderten Kfz-Tarife bereits seit dem 1.10.2014 angewendet werden, sodass die Vergleichsrechnungen schon auf der für das nächste Jahr geltenden Berechnungsgrundlage ausgeführt werden. Eine Orientierung lohnt sich also in jedem Fall, zumal viele Kfz-Versicherer die neuen Beitragsrechnungen erst im Dezember oder auch nach dem Jahreswechsel versenden. Sollten diese dann eine echte Beitragserhöhung enthalten, die sich nämlich nicht auf eine Rückstufung nach einem Schadensfall zurückführen lässt, eröffnet sich ein außerordentliches Kündigungsrecht, das notfalls auch rückwirkend zum 1.1. ausgeübt werden kann. Natürlich ist ein solches Vorgehen immer mit einigen Aufregungen verbunden, denn vor einer Kündigung sollte der neue Versicherungsschutz sichergestellt werden. Dazu wird die sogenannte elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) benötigt, die bei der Antragstellung sofort an die zuständige Kfz-Zulassungsstelle übermittelt wird, wie detailliert unter https://www.allianz.de/auto/kfz-versicherung/evb-nummer/ nachzulesen ist.

Versicherungsumfang in Ruhe abwägen

Der Jahreswechsel auch ein geeigneter Zeitpunkt, um den bestehenden Versicherungsumfang zu hinterfragen: Wie lange lohnt sich beispielsweise eine Vollkaskoversicherung? Die Beantwortung dieser Frage kann nur individuell und unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse erfolgen, die Rücksprache mit einem Versicherungsfachmann ist also nicht in jedem Fall durch einen Online-Vergleich zu ersetzen. Erschwerend kommt hinzu, das die endgültigen Kfz-Versicherungsbeiträge von rund 40 unterschiedlichen Merkmalen abhängen, die alle erfasst und abgewogen werden müssen. Macht beispielsweise ein Rabattretter Sinn oder empfiehlt sich die Vereinbarung der Werkstattklausel? Diese würde zwar eine Beitragsersparnis, dafür im Schadensfall eine vorgeschriebene Kfz-Werkstatt mit sich bringen. Wer also vorausschauend und mit Übersicht an die Wechselsaison herangeht, wird von den neuen Kfz-Versicherungsbeiträgen zum 1.1.2015 nicht kalt erwischt werden – und kann unter dem Strich vielleicht noch Geld sparen.

Mit Lichtassistenten immer den Durchblick haben

Trotz „länger“ werdender Tage sind viele Autofahrer immer noch bei Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs. Viele von ihnen fühlen sich dabei unsicher, schließlich ist die Sicht eingeschränkt und teilweise blendet auch der Gegenverkehr. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seine Partner empfehlen daher Lichtassistenten. Diese können helfen, sich bei Dämmerung und Dunkelheit besser zurechtzufinden. Sie leuchten die Fahrwege perfekt aus, ohne andere zu blenden.

Autofahrer erleben täglich stressige Situationen im Straßenverkehr. So empfindet rund die Hälfte der Deutschen plötzliche Bremsmanöver als sehr stressig, gefolgt vom Durchfahren enger Autobahnbaustellen (42 Prozent) und von langsamem Stop-and-go-Verkehr (41 Prozent).[link] Auch die Wintermonate mit viel Dunkelheit oder die Jahreszeitenübergänge strengen aufgrund schlechterer Sicht- und anspruchsvollerer Witterungsverhältnisse an.

Lichtassistenten können helfen, diesen Stress zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Durch sie wird zwischen Abblend- und Fernlicht umgeschaltet, wann immer es die Verkehrssituation erlaubt und erfordert. Neue elektronische Helfer können auch vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge gezielt ausblenden, aber dennoch deren unmittelbare Umgebung mit Fernlicht beleuchten. Das bereits etablierte Kurvenlicht leuchtet die Kurve in Abhängigkeit vom Radius aus. Und das Abbiegelicht erhellt gezielt Fußgänger und Radfahrer, die beim Abbiegen oft übersehen oder zu spät gesehen werden.

Einen Überblick über weitere Fahrerassistenzsysteme bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Über die Verfügbarkeit der verschiedenen FAS in über 300 Fahrzeugmodellen informiert die dort integrierte Datenbank der Kampagne „bester beifahrer“. Die Kampagne »bester beifahrer« des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner setzt sich unter dem Motto: »Schlaue Autos kommen besser an« für mehr Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen ein. Seit 2006 liefert sie Informationen rund um das Thema und wurde 2009 von der EU-Kommission für vorbildliche Verkehrssicherheitsarbeit mit dem eSafety Award ausgezeichnet. Interessierte Autokäufer finden auf der Webseite www.bester-beifahrer.de neben umfangreichen Informationsmaterialien die erste bundesweite Abfragedatenbank zur typengenauen Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen. Sämtliche Informationen sind seit Kurzem für Autofahrer auch als App verfügbar: http://app.bester-beifahrer.de/

10 Tipps für das perfekte Auto-Foto

Jeder der mit Autos zu tun hat, will das „perfekte“ Autofoto knipsen. Auch ich, aber es ist ein langer Weg zum perfekten Foto!

In diesem Artikel soll es nur um ein paar Basics gehen. Ich selbst kenne einige der Basics, bin aber weit davon entfernt, ein Foto-Profi zu sein!

Foto Canon EOS 600D EFS10-22 - Peugeot RCZ
Foto Canon EOS 600D EFS10-22 – Peugeot RCZ
  • Foto-Objekt: Peugeot RZC
  • Kamera: Canon EOS 600D
  • Objektiv: Canon EF-S 10-22
  • Fotodaten: F/4.5, 1/250 Sek, 10mm, ISO100

Wenn um das fotografieren geht, dann spielen einige Punkte eine wichtige Rolle. Das Auto ist lustigerweise eher uninteressant. Wer sich hinter der Kamera prüfen will, der kann dies auch mit dem 10 Jahre alten Ford seiner Mutter tun.

Meine 10 Tipps sind nicht viel mehr als ein Basic-Werkzeugkasten, der einem hilfreich zu Seite stehen kann. Das Werkzeug richtig benutzen, dies muss man leider erst erlernen. Also gebt nicht mir die Schuld, wenn Eure Fotos trotz Top-Kamera scheiße sind. Denn auch das gibt es. Auch eine extrem gute Kamera garantiert keine guten Fotos, wenn hinter der Linse ein Vollhonk am werkeln ist.

Viel Erfolg 😉

10.) Recherche

mbshooutout - Foto by fuenfkommasechs.de
mbshooutout – Foto by fuenfkommasechs.de

Augen offen halten und fragen
Das Talent für gute Fotos ist vielen Menschen gegeben. Wer das Netz durchsucht, der findet immer wieder neue Talente. Das o.g. Foto stammt zum Beispiel vom Mercedes-Benz Instagram-Kanal und wurde während des mb!Shootout vom Nutzer fünfkommasechs aufgenommen.

Wer nun die Geschichte hinter dem Foto erfahren will, der kontaktiert den Fotografen. Normalerweise sind die Menschen immer bereit, die Geschichten hinter einem Foto zu erzählen. Also – klickt raus in die Welt und sucht Euch Eure Vorbilder. Ein paar Vorschläge habe ich bereits am Ende des Artikels zusammen gefasst.

9.) Vernünftiges Equipment

Fotorucksack
Lowepro Pro Roller X 200 SLR-Kamerakoffer

Eine der ersten Anschaffungen war dieser Foto-Trolley von Lowepro. Ein geniales Teil. Genug Platz für bis zu zwei DSLR und zusätzliche Objektive. Ich packe auch immer noch eine Menge andere Gadgets in diesen Trolley. Besonders clever: Der Fotorucksack steckt in einem Koffer-Trolley-Frame. Nimmt man diesen heraus, hat man im Prinzip zwei Taschen. Einen Rucksack und einen Trolley. Zudem ist die Verarbeitung des ganzen Koffers einfach nur perfekt. Hier der Amazon-Link. [Das sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den Koffer bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]

Und warum gehört ein Koffer zum Thema vernünftiges Equipment?

Weil ein guter Koffer wie ein guter Assistent ist. Er hebt die Dinge sicher für dich auf, er hilft Dir beim Transport des ganzen Geraffels und er schützt deine Ausrüstung vor Verschmutzung und Defekten. Also. Nicht sparen am Koffer.

Zu den Kameras

Samsung NX1100
Samsung NX1100

Für instagram mag es viele Situationen geben, bei denen ein iPhone oder ein anderes Smartphone völlig ausreicht. Und es gibt wirklich ein paar echte iPhone-Foto-Talente. Zum Beispiel Heike von koeln-format. Auf ihrem instagram-Kanal wimmelt es nur so von echt guten iPhone-Bildern.

Für die „geile Scheiße“ braucht es dann aber auch doch ein wenig mehr Technik. Und ich habe hier mal aufgeführt womit ich mich derzeit herumschlage.

  • EOS 1Dx
  • EOS 600D
  • Samsung NX1100

Samsung NX 100 Digitalkamera

Die kleine Samsung NX1100 ist meine „on the road again“ Knipse geworden. Ich war es einfach leid, immer einen großen Koffer mitzunehmen, nur um das ganze Equipment dabei zu haben. Wenn ich also heute auf eine Neu-Vorstellung eines Autos reise, dann ist die NX1100 mit dabei. Und die Fotos sind nicht so schlecht, wie dieses hier zeigt:

Ford Tourneo 18 Connect Van 2014

Foto: Fahrvorstellung Ford Tourneo | Ford Tourneo 05 Connect Van 2014

Aber auch dieses vom vom neuen Peugeot RCZ-R stammt aus der Welt der kleinen Systemkamera von Samsung:

Peugeot sport 02 RCZ R 2014

Foto: Fahrvorstellung Peugeot RCZ-R | Der Peugeot RCZ-R in den See-Alpen

Bei Amazon kostet diese Systemkamera derzeit um die 265 € – und wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, wird damit bestimmt glücklich. Für den Anfang.

Für die Systemkamera sprechen die Größe, das Gewicht, das leichte Handling und im Falle der Samsung NX auch die Möglichkeit, die Fotos per WiFi direkt auf das Handy zu schicken.

Die EOS 600D

Die 18 Megapixel-Kamera war meine zweite DSLR. Jetzt vor Weihnachten ist der Preis von 649 €auf 455 € gefallen (Amazon). Ich habe vor knapp zwei Jahren noch ein wenig mehr dafür bezahlt. Entschieden hatte ich mich für die 600D, wegen der Kombination aus handlicher Größe (für eine DSLR), den 19 Megapixel-Auflösung und vor allem auch, wegen dem schwenkbaren Display.

Canon Eos 600D

Wer sich als Videofilmer versuchen will, der kann die 600D auch zum filmen einsetzen. Im Gegensatz zu der noch folgenden Canon EOS 1Dx, ist die 600D für „Anfänger“ geeignet. Dank einem „Scene intelligent Auto Modus“ fertigt die 600D in der Mehrzahl der Aufnahmesituationen ein ansprechendes Ergebnis.

SAMSUNG CSC

Heute verwende ich die 600D vor allem zusammen mit dem 10-22 mm Superweitwinkel-Objektiv von Canon. Damit lassen sich die Innenräume von Autos in der vollständigen Breite ablichten, so wie in diesem Beispiel-Foto:

EOS 600D Superweitwinkel

Das Canon EF-S 10-22mm

Canon EF s10-22

ProTipp: Genau schauen auf welche Wartezeit der Selbstauslöser gestellt ist, dann bekommt ihr auch ein Foto ohne die eigene Visage hin!

Das dicke Ding – EOS 1Dx

Mit der EOS 1Dx bin ich erst seit kurzem im Geschäft. Die große Canon richtet sich an Profi-Fotografen die unterhalb der Preisklasse von Hasselblad und Co. arbeiten wollen. Als ich die Tage im Fotostudio von Mercedes-Benz diese Aufnahmen gemacht habe, stand dort bereits eine 1Dx vom Daimler’ischen Haus- und Hof-Fotografen auf einem Stativ. Das sollte eigentlich Aussage genug sein. Mein Foto von der neuen C-Klasse entstand auch mit der 1Dx.

Mercedes C-Klasse Eos 1DX
Mercedes C-Klasse Eos 1DX

Blende: F16 | Belichtung: 1/30 Sek | Iso: 100 | Brennweite: 24mm | Mehrfeldmessung

Welcome, Baby:

Canon EOS 1Dx Canon EOS 1Dx auf Stativ montiert

Canon 1Dx

Vor Ort war ich froh über den Profi-Fotografen, denn er wusste blind wie man die Camera korrekt einstellt. Ich selbst kämpfe derzeit noch mit der 1Dx und taste mich nur langsam an die Möglichkeiten heran. So richtig verstanden habe ich bislang nur: Dieses Biest ist noch weit oberhalb meiner eigenen Foto-Talente angesiedelt. Rohe Fakten? Iso bis 51.200. 14 Bilder die Sekunde im Highspeed-Modus. 61 Messfelder für den Autofokus. 2 CF-Card Slots. Magnesiumgehäuse. 1,34 Kilogramm Gewicht.

Wer sich als Anfänger nicht brutal frustrieren will, der sollte bei der Wahl der Kamera einige Klassen tiefer einsteigen.

Mein Tipp:

Die Canon EOS 6D

Foto: Amazon-Webseite
Foto: Amazon-Webseite

Die 6D ist eine DSLR mit 20.2 Megapixel und einem Vollformat-Sensor. (Vorteil eines Vollformat-Sensors bitte hier nachlesen.) Und im Gegensatz zur Canon EOS 1Dx besitzt die 6D noch „automatische Programme“ – sprich Hilfsmittel für den weniger geübten Fotografen. Die Möglichkeit für unterschiedliche Situationen ganz automatisch die richtigen Einstellungen für „beste Fotos“ nutzen zu können. Bei der 1Dx ist der Fotograf am Auslöser das Hilfsmittel. Und ich kann Euch sagen – wer nicht von Berufswegen fotografiert, der ist mit dem ganz dicken Ding erst einmal völlig überfordert.

Da wird aus Foto-Lust, schnell Foto-Frust. Also – „klein“ anfangen.

Zu den Objektiven komme ich in einem anderen Teil noch einmal gesondert. Zudem wird es schon bald ein „Das hat der Autoblogger im Koffer“-Spezial geben. Mal schauen ob ich nicht nur mir in den Equipment-Koffer schauen kann, sondern auch anderen Bloggern.

8.) Die „Drittel-Regel“

Eine der größten Hilfen für eine schöne Foto-Wirkung ist die „Drittel-Regel“. Hierbei teilt man das Foto in 9 Bereiche auf. Vertikal und Horizontal sollte dies immer einem Drittel der Gesamtlänge entsprechen.

Drittel-Regel-Foto-Beispiel-perfektes Bild

Die „Drittel-Regel“ besagt: Das fotografierte Objekt und damit das Thema des Fotos sollte mittig an einem der vier Schnittpunkte liegen. Wie man sieht, mein Foto der des CLA 45 AMG richtet sich mehr schlecht als recht nach dieser Regel. Der sportliche Schwabe befindet sich zu nah am Rand. Sowohl rechts, als auch am unteren Bildrand. Wie gesagt, üben, üben, üben.

7.) Bildsprache – „Welche Sprache?“

Welche Brennweite? Welcher Ausschnitt? Was soll scharf sein? Was unscharf? Was soll das Bild am Ende aussagen? Passt der Hintergrund? Verschwimmt das Auto vor dem Hintergrund? Oder machst Du das 100.000 Foto eines Autos in den Weinbergen? Was genau willst Du zeigen?

Fiat Panda 10 Tipps für das perfekte autofoto

In diesem Bild parkt ein Fiat Panda im Wald. Wäre es ein normaler Fiat Panda, es wäre gänzlich unpassend. Ist der Fiat Panda doch ein Stadt-Mobil. Aber, es geht hier um einen 4×4-Panda. Die Allradversion und die gehört in die Wälder.  Die „Drittel-Regel“ habe ich mal wieder völlig vergessen. Ich wollte in diesem Bild statt dessen, möglichst tief, über den belaubten und matschigen Waldboden fotografieren. So erscheint der Panda „größer“ und das Bild sollte aussagen: „Schau, hier im Wald – auf Matsch und Morast – gehöre ich zu den Großen„.

Du wirst nicht immer eine Bild-Idee finden, die Du so umsetzen kannst, dass sie jeder versteht 😉 – ich arbeite auch noch daran.

6.) Keine Autos in Parkplatz-Buchten fotografieren

Es gibt gute Schnappschüsse. Sicher. Aber hinter den richtig guten Fotos steckt oft eine Menge Arbeit. Ein gutes Autofoto entsteht nur selten im vorbeigehen, nachdem man das Auto in einer Parkbucht abgestellt hat. Suche bewusst nach Foto-Locations. Überlege Dir, wie das Licht dort sein muss. Wann der beste Zeitpunkt ist.

G-Klasse Foto Tipps

Und wähle den „Rahmen“ für Dein Foto! So wie in diesem Fall. Die unscharfe Steinmauer bildet den Rahmen und den Kontrast für die G-Klasse von Mercedes.

5.) Nutze ein Stativ

Stativ verwenden beim Fotografieren

Ein Stativ gehört zur Grundausrüstung beim Fotografieren. Nimm nicht das billigste, Du wirst dich nur ärgern, wenn Du es wirklich brauchst. Egal ob es sich um eine Langzeitbelichtung handelt, oder für die richtige Platzierung beim verwenden des Selbstauslösers. Ein vernünftiges Stativ ist wichtig.  Amazon-Tipp [klick]

4.) Probiere die Langzeitbelichtung

Sobald Du ein Stativ besitzt, solltest Du mit Langzeitbelichtungen herumspielen. Ohne zusätzliche Lichtquellen und Blitz-Anlagen, wirst Du bei schlechten Lichtverhältnissen die Belichtungszeiten hoch drehen müssen. Ob aus Zwang, oder aus „künstlerischer“ Freiheit.

3.) Spiele mit externen Lichtquellen

G63 externe Lichtquelle

Der Schriftzug der Mercedes G-Klasse stand bei diesem Foto im Mittelpunkt. Die Foto-Location war eine Tiefgarage und die Seitenlinie des G-Modells wird bereits mit externen Spots ausgeleuchtet. Damit der Schriftzug nicht völlig im Schatten untergeht, habe ich ihn mit einem LED-Spot angeleuchtet. Zusätzlich reflektiert die Chrom-Abdeckung des Ersatzrades die Lichtquelle und erzeugt einen zusätzlichen Reflex.  Das war mein erster Versuch mit „externen“ Lichtquellen. Einen LED-Akku-Spot bekommt man bei AMAZON für kleines Geld. Eine externe Blitz-Anlage mit genug Leistung ist dagegen deutlich teurer. Für den Anfänger und zum „spielen“ tut es so ein LED-Spot.

2.) Bring Bewegung in Deine Fotos

VLN 6 Std Manthey Porsche Nase oben

Das Foto vom „hüpfenden“ Manthey-Porsche während eines VLN-Rennens stammt aus der EOS600D. Die Blende stand auf F/8, die ISO bei 100 und die Belichtungszeit ist 1/125 Sekunde.

Häufig liest man, die Belichtungszeit soll das doppelte der Geschwindigkeit des bewegenden Objekts sein und die Blende irgendwo zwischen F/11 und F/16. Meine bisherige Erfahrung sagt nur: Nutze ein verdammt gutes Objektiv, stehe sicher, aber frei und drehe dich ruckfrei mit dem Objekt.

1.) Sei besonders erfinderisch und nicht faul!

Foto Top 10 Tipps

Für das perfekte Foto musst Du viel üben. Du musst neue Blickwinkel finden, neue Ideen entwickeln und Dir überlegen, was Dein Bild eigentlich aussagen soll? Das sind am Anfang alles sehr theoretische Fragen – aber mit jedem Tag und mit jedem Foto steigt Deine Erfahrung.
Zusammengefasst bedeutet das:

Üben, üben, üben und immer mal wieder bei Menschen über die Schultern schauen, die wirklich gute Fotos machen – meine Tipps sind:

[Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den jeweiligen Artikel bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]

Mobiler Service von Carglass kommt jetzt mit „Vanbrella“

Der mobile Service von Carglass kommt nicht nur überall hin, sondern trotzt jetzt auch den Wetterwidrigkeiten.

„Vanbrella“ macht es möglich

Dabei handelt es sich um einen Regenschirm (englisch: „umbrella“) für die mobilen Fahrzeuge von Carglass („vans“), woraus sich der Name für die neueste Innovation des Fahrzeugglasspezialisten ableitet.

Bisher konnte der mobile Service des Unternehmens bei Regen und Schnee nicht arbeiten, da der Klebebereich beim Scheibenaustausch bzw. der Arbeitsbereich bei der Steinschlagreparatur trocken sein muss. Unter dem Schirm des Vanbrellas können Mobileinsätze nun häufiger und flexibler durchgeführt werden, da er Schutz vor Wetterkapriolen bietet.

Pressebild_Aufbau Carglass Vanbrella

Praktisch, ein Blickfang und in Windeseile aufgebaut

Seine ungewöhnliche Optik ist ein wahrer Blickfang. „Wo er auch eingesetzt wird, weckt der Vanbrella sofort Aufmerksamkeit und Interesse“, berichtet Carglass-Monteur David Gohla aus dem Service Center  eubrandenburg von seinen ersten Einsätzen unter dem Vanbrella. „Die Konstruktion lässt sich innerhalb von einer Minute mithilfe eines Seils auf- und abbauen.“

Pressebild_Carglass Vanbrella_Online

Schirmt gut ab und ist gleichzeitig kompakt

Der im Jahr 2002 von deutschen Carglass-Technikern konstruierte Regenschutz für Service-Fahrzeuge wurde vom Carglass-Mutterkonzern Belron im unternehmenseigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum Belron Technical bis zur Serienreife weiterentwickelt. Nun ist das Segeltuch des Schirms nicht nur resistent gegen Regen, Schnee und Sonneneinstrahlung, sondern lässt sich durch den fächerartigen Aufbau bei Bedarf auch gut wieder verstauen. Der Vanbrella ist mit seinem Aluminiumgerüst nur 142 Kilo schwer und darf die mobilen Carglass-Flotten laut TÜV und Dekra offiziell als „Ladung“ auf ihren Einsätzen begleiten. Im Carglass-Service-Center Neubrandenburg ist der innovative Regenschutz bereits im Einsatz. Für 2013 ist die Einführung weiterer Mobilfahrzeuge mit Vanbrella geplant.

BMW 5er Serie 2006

BMW – Rückruf!

BMW ruft in Deutschland 290.000 Modelle der 5er und 6er Baureihe aus den Jahren 2003 bis 2010 in die Werkstätten zurück.

Eine Batteriekabelabdeckung im Kofferraum der Fahrzeuge kann in sehr seltenen Fällen nicht korrekt montiert sein.

Dies kann zu Bordnetzstörungen, Nichtstartern und in extrem vereinzelten Fällen zu einer Verschmorung oder einem Brand führen.

In diesem Zusammenhang werden die Fahrzeughalter direkt angeschrieben und natürlich entstehen für die Besitzer der Modelle keine Werkstattkosten. Der Service soll binnen 30 Minuten erledigt sein.

Weltweit sind es übrigens 1.3 Millionen Fahrzeuge. die von diesem Mangel betroffen sind.

Opel Profi Gratis Check

Gratis-Profi-Check bei den Opel-Servicepartnern

Der Winter ist vorbei, das Frühjahr zieht mit aller Macht über das Land und mit den sonnigen Tagen wird es auch mal wieder Zeit sich um das eigene Fahrzeug zu kümmern.  Die Opel-Partner bieten bis zum 30.April  einen Gratis-Profi-Check an. Dabei werden folgende Punkte überpüft:

  • Motorraum
  • Keilriemen
  • Leitungen und Schläuche der Hydraulik
  • Reifen-Profiltiefen
  • Stoßdämpfer Sichtprüfung
  • Auspuff
  • Servolenkung

Und als besonderes Angebot bieten die Opel-Partner in Verbindung zum Gratis-Profi-Check neue Scheibenwischer zu einem Sonderpreis von 7,99€ an!

Worauf warten? Auf zum Opel-Servicepartner.

Hyundai ix55. Foto: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

5 ist weniger als 7

Im Vergleich mit den Garantieversprechen der Deutschen Fahrzeughersteller sind die langen Garantie-Intervalle der Koreaner ein wichtiges Argument im Kampf um die Käufergunst. Anders als bei der Schwestermarke KIA hat Hyundai die Garantie aber nicht gleich auf 7 Jahre verlängert, doch 5 Jahre sind auch ein Wort.

Seit Beginn diesen Jahres gilt die 5 Jährige Garantie für alle Hyundai-Modelle und umfasst zu dem eine Mobilitätsgarantie und ist nicht an eine Kilometerbeschränkung gebunden.  Die Mobilitätsgarantie verlängert sich sogar über die 5 Jahre hinaus, nach jeder Inspektion bei einem Hyundai-Partnerbetrieb und kann so bis auf 15 Jahre und 200.000 km Gesamtfahrleistung ausgedehnt werden.

Für sorgenfreies Fahren sorgt auch der Sicherheits-Check, der das bisherige Hyundai-Wartungspaket ablöst. In den ersten fünf Jahren kann der Kunde fünf kostenlose Sicherheits-Checks  in Anspruch nehmen und so zum Beispiel vor der Fahrt in den Urlaub beim freundlichen Hyundai Händler den eigenen Wagen checken lassen.

Starke Argumente für Hyundai!

Platz eins im Dekra Gebrauchtwagenreport 2012

Musterschüler

Madza MX-5 ist der zuverlässigste Sportwagen in Deutschland.

Festgestellt hat dies die Prüforganisation „DEKRA“, in deren aktuellen Gebrauchtwagenreport ist der kleine japanische Roadster zum dritten Mal auf Platz 1 gelandet in der Sportwagen-Kategorie. 9 von 10 Mazda MX-5 absolvieren die Hauptuntersuchung ohne Mängel in der Klasse der 50.000km alten Fahrzeuge. Damit ist der handliche kleine Flitzer eine sichere Investition für Gebrauchwagenkäufer.