Very British: RaceChip auf der Essen Motor Show

RaceChip zeigte auf Deutschlands größter Tuning-Messe, was die Motoren-Experten in Petto haben und geizten nicht mit Showcars. Am Preview Day konnte man bereits ein paar besondere Highlights sehen. Auf der vergrößerten Standfläche zeigten die „Chip-Tuning-Experten“ ihr komplettes Produktportfolio. Darüber wurde dies jedoch von einem McLaren 570s überstrahlt. Neben ihm stand außerdem ein Porsche Panamera bereit. Beide Fahrzeuge zeigten die geballte Kompetenz der Göppinger im Bereich des Chip- und Gaspedal-Tunings. Wir haben uns angeschaut was die beiden Boliden unter der Haube haben und warum RaceChip Marktführer in diesen Bereichen der Motoroptimierung ist.

Britisches Understatement meets Leistung pur

Maßgeschneiderte Leistungssteigerungen per Zusatzsteuergerät, nicht nur für Großserien-Fahrzeuge ein interessanter Deal, den RaceChip da im Köcher hat. Das sieht man besonders an den beiden Neuheiten des Fuhrparks am Preview Day auf der Essen Motor Show. Der Supersportler McLaren 570s ist bekanntermaßen von Haus aus schon kein Kind von Traurigkeit und leistet bereits 570 PS und 600 Nm an maximalem Drehmoment. Doch hier haben die Profis von RaceChip noch ein paar Reserven gefunden und entlocken dem Boliden sagenhafte 650 PS und wahrlich diabolische 666 Nm Drehmoment. Damit dürfte der Brite nicht mehr nur eine der Einstiegsversionen sein, sondern schließt leistungstechnisch zum größeren Bruder, dem McLaren 650s auf. Und die Folierung im Design der hauseigenen Designabteilung „SchwabenFolia“ ergänzt den Eindruck, dass mit dem McLaren 570s von RaceChip nicht zu spaßen ist: Hier kommt ein brutaler Flachmann.

Anschließend an die Essener Motor Show bekommt der Brite superleichte Felgen vom Hersteller HRE spendiert. Die Leichtmetallräder im Design R 101 dienen den Michelin Pilot Sport Cup 2 als zu Hause und sollen mit dem neuen Fahrwerk von KW für eine überragende Performance sorgen. Für den nötigen Klang – den recht kleinvolumigen Achtzylindern entfleuchen sonst nur zahme Töne – soll eine Abgasanlage von Akrapovic sorgen. Und diese Jungs wissen, genau wie die Mannschaft von RaceChip, was sie tun. So ergibt sich also ein Triumvirat der Kompetenz, das für den McLaren 570s exklusiv umgesetzt wird.

Drehmoment, das einen umhaut im Porsche Panamera

Ein weiteres Highlight stellt der Porsche Panamera auf dem Messestand dar. Klar: Schwabe und Schwabe gesellen sich gern. Und obwohl der Panamera eine luxuriöse Limousine sein will, soll er auf Augenhöhe mit der britischen Flunder stehen. Dank RaceChip wird die beste Kombination aus Sportlichkeit und Komfort in ihm vereint. Mit der RaceChip Ultimate Connect Leistungssteigerung springt die Leistung von 422 auf 505 PS. Das allein wäre schon beeindruckend, ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Jetzt heißt es hinsetzen und durchatmen. Bereit? OK: Das Drehmoment von ohnehin schon mehr als nachdrücklichen 850 Nm steigern die Experten auf 1037 Nm. Welch Wucht!

Zusammen mit dem Gaspedaltuning „Response Control“ und den zusätzlich am Jahresende hinzukommenden Komponenten – einer Abgasanlage und einem Fahrwerk – zeigt sich der Porsche Panamera dann absolut vollendet. Außerdem wird der Zuffenhausener mit eigens für ihn maßgeschneiderten Leichtmetallfelgen von OZ ausgerüstet. Und wer OZ kennt, wird wissen, dass die Superturismo Dakar HLT nicht nur besonders ansehnlich, sondern auch superleicht sind. Dennoch soll das Gesamtpaket eher das Gefühl geben in einer Limousine zu sitzen und nicht in einem bockenden Sportwagen.

Chiptuning hautnah erleben

Auf der EMS wird die Fahrzeugoptimierung durch RaceChip also einmalig erlebbar gemacht. Neben den McLaren und dem Porsche steht auch der Audi RS3 mit 410 PS, 520 Nm und integrierter Response Control bereit, der so etwas wie das aktuelle Aushängeschild der Schwaben ist. Bewundern kann man ihn nicht nur als Hauptdarsteller des TV Spots von RaceChip, sondern natürlich auch das spannende „Plug and Drive“-Prinzip in Essen live erleben.

So bekommt man das Motortuning per Bits und Bytes direkt am Stand gezeigt und wird von den Experten vor Ort beraten. Gaspedal-Tuning? Chip-Tuning? Oder doch gleich beides? Das ist eine individuelle Entscheidung, bei der RaceChip direkt zur Seite steht. Und wer es nicht mehr abwarten konnte sein Schätzchen schnellstmöglich mit der entsprechenden Optimierung zu versehen, konnte direkt auf dem Messestand zuschlagen und eine spezifische Box kaufen.

Für alle Tuningfreunde:

Auf racechip.de kann man sich natürlich vorher informieren und konfigurieren, welches jeweilige Chip-Modul verfügbar ist. RaceChip verkauft die Geräte komplett mit einer anwenderfreundlichen Einbauanleitung, damit der Einbau selbst vorgenommen werden kann. Wer jedoch zu viel Respekt davor hat, kann den Einbauen natürlich auch von einem der zahlreichen Partner durchführen lassen. Wer das macht? RaceChip arbeitet mit Euromaster zusammen, einem Werkstattbetrieb, der weit verbreitet ist. Optimierung war wohl noch nie so einfach.

 

BMW auf der Essen Motor Show – Tuning in da House!

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Tunin…

Renault Zoe R400 – Rüsselsheim aufgepasst

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Die Bayern zeigen mal wieder etwas Neues: Diesmal – oh Wunder – ein Kompakt-SUV. Klar, schließlich boomt das Segment, wie kein zweites. Und da diese Nische scheinbar noch nicht gut genug besetzt ist, zeigt BMW auf dem Pariser Autosalon das BMW Concept X2. Es will mit eigenständigem Design gefallen und soll sich von den anderen X-Modellen differenzieren. Das Mittel: Anleihen an die Coupé Historie von BMW, womit  im Ergebnis ein sportliches, urbanes und kompaktes Konzept entstand. Hier kommen die Details. Read more

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Mercedes-Benz CLA – Die/Das „Kompakt-Limousinen-Coupé“ mit vier Türen!

Eigentlich bin ich mal davon ausgegangen, wir würden in Detroit auf der NAIAS die Weltprämiere der neuen „Baby-Benz“ Baureihe erleben – aber Mercedes-Benz hat sich entschieden, den Auftritt auf der North American International Automobil Show voll und ganz dem E-Klassen Facelift zu widmen.

Stattdessen wurde ich im Rahmen des Mercedes-Benz Neujahrsempfangs zum Gast einer kleinen *hüstel* Show rund um die Prämiere des CLA.

Seht selbst:

Cool?

Ja! – Aber noch viel cooler waren die Gespräche mit den Experten von Mercedes-Benz. Vor allem, mit Gordon Wagoner. Was für eine „coole Socke“….

Leute bleibt mir treu, es kommt noch so viel mehr und wer gerne mehr über den CLA in englisch lesen möchte, der sollte egmCARTECH besuchen….oder ihr bleibt bei deutsch und schaut Euch mal den Beitrag von Jens an!