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Erste Fahrt: Škoda Octavia Facelift

Škoda Octavia Facelift im Fahrbericht

Digitaler Allrounder

Der bereits seit 1996 in seiner zweiten Phase produzierte Kompakte aus Tschechien fährt seit 2012 in die dritte Generation. Mehr als fünf Millionen verkaufter Einheiten zeigen auf, welchen wichtigen Patz der Octavia in der Produktpalette der Autobauer aus Mladá Boleslav inne hat. Kurz vor seinem Wechsel in die nächste Generation erfährt der Octavia nicht nur sein turnusgemäßes Facelift. Mit kleinen kosmetischen Veränderungen, aber in erster Linie einem umfangreichen Umstieg in die digitale Welt sollte sich der zukünftige Škoda Kunde vertraut machen. Damit steuern die Tschechen auf Kurs des momentanen Trends: Digitalisierung des Cockpits und das Einbinden von Fahrerassistenzsystemen, die man sonst nur aus der Oberklasse kennt. Ein weiterer Schritt zum automatisierten Fahren. Vier Benzin-, vier Dieselmotorisierungen und einmal Erdgasbetrieb im Motorraum umfasst das Angebot, das Škoda Deutschland ab sofort in seinen Autohäusern zur Verfügung stellt. Die Octavia 3.2 Limousine ist ab 17.450  und die Combi Version ab 18.150 Euro erhältlich.

Leicht verlängerter Octavia

Der Wagen steht wie schon zu Beginn seines Zyklus 2012 betont kräftig auf der Straße. Zusätzlich spendierten die Designer aus unserem Nachbarland ihrem Kompakten zwei weitere Scheinwerfer und Lufteintrittsöffnungen mit einer Wabenstruktur. Die neu angeordneten äußeren Scheinwerfer zeigen sich für das Abblendlicht verantwortlich. Die inneren, spitz zum Kühlergrill zulaufenden für das Fernlicht. Die Optik der breit wirkenden Heckpartie wird von einem neuen Stoßfänger und LED-Leuchten unterstützt. Resultat der zwar nur geringfügigen Veränderungen sind veränderte  Außenmaße. In der Folge wuchsen die Limousine in der Länge um 11 mm und der Combi um 8 mm auf jeweils 4.67 Meter.

Der Combi zeigt sich um 8 mm verlängert.

Digitalisierung mit großem Innenraum

Beide Karosserievarianten – Limousine und Combi – standen im Schnelldurchlauf vor einigen Tagen vor den Toren Portos (Portugal) zum Test parat. Beim Einsteigen treffen wir außer auf eine solide Verarbeitung auf hochwertiges Material. Das Armaturenbrett zeigt sich aufgeräumt und bietet alle wichtigen Informationen für den Fahrer. Das bereits zur neueren Generation gehörende Infotainmentsystem lässt sich auch für nicht geübte Skoda-Fahrer intuitiv bedienen. Je nach Ausstattung (zwischen 6,5 und 9,2 Zoll) sitzt das im Glas-Design erscheinende Display äußerst prominent in der Mitte der Konsole. Über die integrierte WLAN Anbindung lassen sich Apps des Skoda Media Command per Tablett oder Smartphone steuern. Das großzügige Raumgefühl bleibt dem Octavia im Update seiner dritten Generation weiterhin erhalten. Passagiere genießen sowohl auf den Frontsitzen als auch im Fond Sitzkomfort mit ordentlicher Beinfreiheit. Selbst Reisen mit üppigem Gepäck wäre in der Limousine gewährleistet. Dies unterstreicht  das Kofferraumvolumen des Viertürers mit 590 Liter bei voller Bestuhlung. Sind die Rücksitze umgeklappt, wächst das Volumen auf ordentliche 1.580 Liter an. Ist man mit dem Combi unterwegs, steht ein Kofferraumvolumen von 610 – 1.740 Litern zur Verfügung. Großeinkauf in der Kompaktklasse leicht gemacht.

Digital moderne Anmutung.

Bewährte Motorisierung

Beide Karosserievarianten bietet Škoda strukturiert mit jeweils vier TSI Benzinern, vier TDI Diesel und einem 1,4 Liter TSI G-TEC für Erdgasbetrieb an. Zu den bekannten Benzin Aggregaten 1.2 TSI (63 kW / 86 PS), 1.4 TSI (110 kW/150 PS) und 1.8 TSI (132 kW/180 PS) reiht sich das seit letztem Jahr präsentierte Einstiegs-Highlight, der 1.0 TSI (85 kW/115 PS). Der neue Turbo-aufgeladene Dreizylinder kann sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe als auch mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Beide Antriebe sind Škoda Eigenproduktionen aus Tschechien. Die 1.8 Liter Motorisierung ist außerdem mit einem Allradantrieb (kombiniert mit Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe) bestellbar. Im Dieselbereich setzt Škoda auf Kontinuität und liefert den Octavia ohne Veränderung der Motorenpalette aus. Der 1.6 TDI (66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS) und 2.0 TDI (110 kW/150 PS und 135 kW/186 PS) können mit einem Fünf-Gang- und Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie einem Sechs-Stufen- und Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet werden. Beim 2.0 Liter Aggregat steht auch hier ein Allradantrieb zur Verfügung.

Starke Benzin- und Dieselmotorisierung.

Niedriger Einstieg

Auf unseren Testfahrten zwischen Porto und dem ca. 100 Kilometer entfernten Ílhavo fuhren wir ausschließlich den meistbestellten 1.4 Liter TSI Benziner, der seine ohnehin gute Performance um das ein und andere mal durch seinen guten und souveränen Anzug mit leisem Sound bestätigte. Dank seiner direkten ansprechenden Lenkung führte uns der Combi sehr agil durch den urbanen Verkehr. Er meisterte dabei sowohl die schlechten Straßenverhältnisse als auch schnelle Lastwechsel und vermittelt ein sicheres Gefühl. Die präsentierten Tiefstverbrauchswerte von kombinierten 5,0 Liter (entsprechen 116 Gramm CO2 Ausstoß) sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen. Im Punkto Ausstattung gestalten Škodas Verantwortliche sowohl Limousine als auch Combi gleichermaßen: Die vier üppig bestückten Ausstattungslinien heißen: „Active“, „Ambition“, „Style“ und „L&K“. Startet die Limousine noch mit dem „Active“ bei einem Preise von 17.450 Euro, ist das Combi-Chassis bereits ab 18.150 Euro zu haben. Durch eine moderate Aufpreispolitik enden die Limousine mit der Ausstattung „L&K“ bei einem Preis von 36.160 Euro und der Combi bei 36.860 Euro.

Lifestyle Charakter ist geboten.

Moderne Fahrerassistenzsysteme

Das Thema Fahrerassistenzsysteme geht Škoda mit zwei unterschiedlichen Verkaufsstrategien an. Alle Systeme sind sowohl in Ausstattungspaketen als auch einzeln zu ordern. Hierzu gehören Systeme wie der adaptive Abstandsassistent (unterschieden wird das System im Regelbereich bis 160 km/h oder 210 km/h), Spurwechselassistent, Spurhalteassistent, Anhängerrangierassistent, Parksensoren vorn und hinten und ein Ausparkassistent. Generell serienmäßig ausgeliefert wird der Octavia mit „Green tec“, einer Start-Stopp-Automatik inklusive Bremsenergie-Rückgewinnung, LED-Tagfahrlicht und dem Škoda Care Connect. Das „Care Connect“ beinhaltet eine SOS-Notruffunktion (automatische Aktivierung bei einem Unfall mit Airbagauslösung), Mobilitätsservice (Verbindungsmöglichkeit zur Hilfe im Pannenfall), Informationsservice (Verbindungsmöglichkeit zur Hotline für Fragen zu Fahrzeugfunktionen), kostenloser Fahrzeugfernzugriff für 1 Jahr mit Zugriffsmöglichkeit auf Fahrzeugdaten und -funktionen per Smartphone (z. B. Parkposition, Warnblinkanlage einschalten, aktueller Status der Tankfüllung.

Starker Auftritt, nicht nur von vorn.

Fazit: Mit dem Octavia bietet Škoda eine bestechend gute Alternative im viel umkämpften C-Segment. Dabei trumpft der tschechische Kompakte nicht nur mit Effizienz und Fahrspaß auf. Das Preis-/Leistungsverhältnis des Octavia (Limousine und Combi) wird es seinen Kunden leicht machen, eine positive Kaufentscheidung zu treffen.

Alternative im C-Segment.

Der Škoda Octavia startet digital durch und bereitet sich auf das nächste „Fahrlevel“ vor. Grundsolide bietet er dabei Fahrspaß mit viel Innenraumkapazität und Flexibilität an. Als Alternative nicht nur im Mutterkonzern nicht mehr wegzudenken.

Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Skoda Octavia Facelift – Einfach mehr Auto

„Der Vorstand war schon nicht begeistert, als die ersten Reaktionen kamen,“ erzählt František Drábek, „aber wir konnten ihn beruhigen: Wenn der Jozef sagt, dass das gut ist, dann passt das auch!“. Drábek ist als Produktmanager für das Facelift des Skoda Octavia verantwortlich, und besagter Jozef ist der Chef-Designer: Jozef Kabaň. Der hatte sich das neue Vier-Augen-Gesicht in den Kopf gesetz…

Skoda Octavia-Facelift – Augen auf und durch

Licht aus, Scheinwerfer an: Da rollt doch ein bekanntes Auto aus dem Dunkeln auf den Betrachter zu - die Vorgänger-Generation von Mercedes´ E-Klasse. Unverkennbar am eckigen Vieraugengesicht. Nur … LED-Scheinwerfer hatte der Benz doch gar nicht? Licht an, Scheinwerfer aus: Hier steht der frisch geliftete Skoda Octavia. Und der zeigt nun den markanten Augenaufschlag, den die Stuttgarter nach nur eine…

Erste Fahrt: Der neue Škoda Octavia 1.0 TSI – 3 Zylinder

Beim Werben um mehr verkaufte Stückzahlen wird das Angebot an attraktiven Einstiegsmodellen immer größer. Škoda rüstet in diesem Fall seinen Bestseller Octavia, der sich seit 2013 bereits in der dritten Generation auf dem europäischen Markt präsentiert, mit dem im Volkswagen Konzern bekannten 1.0 Liter TSI Aggregat auf und setzt ein deutliches Ausrufezeichen. Aus Sicht der Autobauer aus Tschechien möchte man hier einem Trend entsprechen, der sich seit einiger Zeit abzeichnet. „Der Kunde entscheidet sich eher für ein gut ausgestattetes Modell im nächst niedrigeren Segment, als für das Basismodell eines höheren Modells“, so die Verantwortlichen aus der Nähe von Prag. Die ab sofort bestellbare technische Konstellation des Octavia ist für € 19.090 bei der Limousine und € 19.750 beim Kombi erhältlich.

Der neue Škoda Octavia 1.0 TSI im Fahrbericht

Großes Auto, großer Motor, Schnee von gestern

Der Wagen steht wie schon von Beginn seines Zyklus` 2013 betont kräftig auf der Straße, denn am Design wurde auch im Hinblick auf das Modelljahr 2017 nichts geändert. Schmale Scheinwerfer enden in einer feinen Sicke, die sich über das gesamte Fahrzeug hinwegzieht. Beide Karosserievarianten – Limousine und Kombi – standen im Schnelldurchlauf zu Beginn dieser Woche vor den Toren Prags zum Test parat. Beim Einsteigen treffen wir außer eine solide Verarbeitung auf hochwertig wirkende Materialien. Das Armaturenbrett zeigt sich stets aufgeräumt und bietet alle wichtigen Informationen für den Fahrer. Das bereits zur zweiten Generation gehörende Infotainmentsystem lässt sich auch für nicht geübte Škoda-Fahrer intuitiv bedienen. Über die integrierte WLAN Anbindung lassen sich Apps des Škoda Media Command per Tablett oder Smartphone steuern. Die diversen Services dienen gemäß interner Marktforschung nachhaltig der Kundenbindung. Das großzügige Raumgefühl bleibt dem Octavia in der dritten Generation weiterhin erhalten. Passagiere auf den Frontsitzen wie auch im Fond genießen Sitzkomfort mit ordentlicher Beinfreiheit. Selbst ein Reisen mit ausreichend Gepäck wäre in der Limousine gewährleistet. Dies unterstreicht  das Kofferraumvolumen des Viertürers mit 590 Liter bei voller Bestuhlung.

Auch mit nur einem Liter ein starker Auftritt
Auch mit nur einem Liter ein starker Auftritt

Der 1.2 Liter 110 PS fällt weg

Die bisherige Einstiegsmotorisierung mit dem 1.2 Liter TSI und der Leistungsstufe 81 kW  (110 PS) wird mit sofortiger Wirkung ersetzt. Die zweite Leistungsstufe des 1.2 TSI mit 63 kW (86 PS) bleibt dem Kunden als absolutes Basismodell noch erhalten. Nach Auslastung des Werkes in der Nähe von Prag wird auch für dieses Aggregat das „Aus“ kommen. Dann soll für die neue Motorisierung des immerhin 50.000 Einheiten mal im Jahr verkauften Octavias ein Anteil von 15 Prozent erzielt werden. Demnach präsentiert sich der Octavia mit vier Benzin- und zwei Diesel Motorisierungen. Zu den bereits erhältlichen Benzin Aggregaten 1.2 TSI (63 kW / 86 PS), 1.4 TSI (81 kW/110 PS und 110 kW/150 PS) und 1.8 TSI (132 kW/180 PS) reiht sich das Einstiegs-Highlight, der 1.0 TSI (85 kW/115 PS). Der neue Turbo-aufgeladene Dreizylinder kann sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe als auch mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Beide Antriebe sind Škoda Eigenproduktionen aus Tschechien. Die Dieselvarianten blieben von jeglichen Veränderungen verschont. Der 1.6 TDI (66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS) und 2.0 TDI (110 kW/150 PS) können mit einem Fünf-Gang- und Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie einem Sechs-Stufen- und Sieben-Stufen-Doppelkupplungstetriebe  ausgerüstet werden.

Škoda Museum in Mladá Boleslav
Škoda Museum in Mladá Boleslav

Auf unseren Testfahrten zwischen Prag und dem in Mladá Boleslav gelegenen Škoda Museum fuhren wir ausschließlich den neuen 1 Liter Dreizylinder, der uns ein um das andere mal durch seinen sehr guten Anzug mit knorrigem Sound überrascht. Dabei führt er dank seiner direkt ansprechenden Lenkung sehr agil durch den urbanen Verkehr. Er meistert sowohl die schlechten Straßenverhältnisse als auch schnelle Lastwechsel und vermittelt ein souveränes Gefühl. Die präsentierten Tiefst-Verbrauchswerte von 4,5 Liter (entsprechen 105 Gramm CO2 Ausstoss) sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

1 Liter Motor in allen Ausstattungsvarianten

Die neue 1.0 TSI Motorisierung findet sich in den drei angebotenen Ausstattungslinien „Active“, „Ambition“ und „Style“ wieder.  Serienmäßig wird der Hubraum kleinste Motor mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Wer mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe entspannt cruisen möchte, muss einen Aufpreis von  € 1.800 in Kauf nehmen. Der Preisunterschied zwischen 4-Türer und Kombivariante liegt bei ca. € 660.

Eine Limousine mit viel Platz im Kofferraum
Eine Limousine mit viel Platz im Kofferraum

Fazit: Einsteiger mit höherem Niveau !

Mit dem 1.0 Liter Dreizylinder bietet Škoda einen bestechend guten Einstieg ins viel umkämpfte C-Segment. Dabei trumpft der Octavia nicht nur mit Effizienz und Fahrspaß auf. Das Preis-/Leistungsverhältnis des Tschechen wird es seinen Kunden leicht machen, eine positive Kaufentscheidung zu treffen.

Gutes Einstiegsniveau - der 1.0 Liter Octavia mit drei Zylinder
Gutes Einstiegsniveau – der 1.0 Liter Octavia mit drei Zylinder

Wer beim Motor, aber nicht bei der Ausstattung sparen will, ist mit dem Škoda 1.0 Liter Dreizylinder – TSI gut beraten.  

Text und Bild: Stefan Beckmann

News: Skoda Octavia RS erstmals mit Allradantrieb lieferbar

Mit dem 2,0 TDI DSG 4×4 135 kW (184 PS) steht der Octavia RS erstmals mit Allradantrieb und Direktschaltgetriebe zur Wahl  – Der Preis für den ŠKODA Octavia RS DSG 4×4 startet ab 34.890 Euro, für die Combi-Version RS DSG 4×4 ab 35.550 Euro

Powerdiesel, Allrad und DSG – jetzt im Familien-Liebling aus Tschechien!

Mit 184 PS ist der Octavia in der RS TDI Variante mehr als ordentlich motorisiert und nun erstmalig auch mit Allradantrieb erhältlich. In Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe harmoniert der auf einer Haldex der fünften Generation basierende Allradantrieb bestens mit dem kraftvollen EU6-Dieselmotor der Tschechen.

Die 4×4-Variante kann darüber hinaus mit den „klassischen“ Tugenden des Octavia RS überzeugen. Zu den technischen Highlights zählen unter anderem das Sportfahrwerk mit Mehrlenkerachse und elektronischer Differenzialsperre XDS+ für dynamisches Kurvenverhalten, die innovative Progressivlenkung sowie zahlreiche Assistenzsysteme für höchste Sicherheit und besten Komfort.

Den Standard-Sprint erledigt der ŠKODA Octavia RS 2,0 TDI DSG 4×4 in 7,6 Sekunden (0-100 km/h), der Vortrieb endet erst bei 228 km/h (Die Werte für den Combi: 7,7 Sekunden; 224 km/h).

Die Preise für die Limousine starten bei 34.890 Euro, der Combi ist ab 35.550 Euro erhältlich.

Combi oder Limousine? Egal. Der Octavia vRS ist jetzt als TDI auch mit einem Allradantrieb erhältlich!
Combi oder Limousine? Egal. Der Octavia vRS ist jetzt als TDI auch mit einem Allradantrieb erhältlich!

Skoda Octavia Kombi

Der packt was weg!

Der neue Kombi im Fahrbericht – Škoda Octavia 1.8 TSI & 1.6 TDI

Zunächst fällt auf, der Octavia Kombi fällt nicht auf. Vor allem von schräg hinten ist der vollständig neue Octavia kaum als neues Auto zu erkennen. Bei Škoda wird die Designsprache nur mit leichter Hand weiter entwickelt, so wie es auch im Rest des Konzerns gerne gemacht wird. Evolution anstelle von Revolution. Hier eine kleine Bügelfalte, dort eine neue Lichtkante – der Octavia veränderte sich nur vorsichtig.

Octavia Kombi von der Seite

Evolutions-Kombination

Den alten Octavia Kombi zu verbessern ist eine denkbar schwere Aufgabe gewesen. War der Tscheche auf der Golf-Plattform doch bereits ein Musterknabe in Sachen Verarbeitung, Platz und vor allem Verkaufszahlen. Der Fortschritt gegenüber dem Vorgänger fällt dennoch enorm aus. Zu verdanken hat man dies unter anderem der neuen Plattform-Technik im Konzern. Der neue Octavia Kombi basiert, wie der normale Octavia, auf dem neuen „Modularen Querbaukasten (MQB)“ des VW-Konzerns und teilt sich viele Gleichteile mit der siebten Golf-Generation. Nur alles eine Nummer „geräumiger“.

Škoda bleibt dabei: Autos müssen clever sein.

Im Falle des Octavia Kombi bedeutet diese cleverness, dem Kunden ein Maximum an Stauraum und Platz für  die Erfüllung seiner Wünsche zur Verfügung zu stellen und das eine oder andere Gadget umzusetzen. Mit einem Radstand der im Gegensatz zum Vorgänger um 11(!) Zentimeter gewachsen ist, bietet der Octavia Kombi mehr Platz im Innenraum, als alle anderen Kompaktwagen-Mitbewerber.  So könnte der Knieraum für die zweite Reihe auch als Ballsaal durchgehen. Ein fürstlicheres Platzangebot bietet in diesem Segment niemand. War der Kofferraum bislang bereits groß, so bietet der neue auch hier noch einmal mehr! Praktisch ist die große Laderaumöffnung (1×1 Meter), durch die man den großen Laderaum bequem unter hoch aufklappenden Heckluke stehend, beladen kann.

simply clever Gadgets: (Beispiele)

  1. Eis-Schaber im Tankdeckel
  2. Wendematte
  3. Beweglicher Zwischenboden im Laderraum
  4. Kofferraum mit vier Einkaufstüten Klapphaken und einer 12V-Buchse
  5. Warnwestenfach unter dem Fahrersitz

Octavia die Kofferraumluke

Fahreindrücke

Souverän im 1.8 TSI DSG

Der 1.8 Liter Benziner mit Turboaufladung und Direkteinspritzung leistet knackige 180 PS und ist ab der Ambition-Ausstattungslinie zusammen mit dem 7-Gang DSG-Getriebe ab 26.640 € erhältlich. Und wieder einmal überzeugt die sämige Kombination aus gefühlvoll und dennoch zackig agierendem Doppelkupplungsgetriebe und einem betont laufruhigen aber kraftvollen Turbo-Benziner. Mit den 250 Nm ist dieser 1.8 TSI nicht der Kraftmeier im Motorenprogramm, dank eines breit nutzbaren Drehzahlbandes (die 250 NM liegen von 1.250 bis 5.000 Umdrehungen an) jedoch ein Triebwerk mit guten Manieren. Es macht Spaß den TSI durch die Lande zu bewegen – kultiviert erinnert der 1.8 Turbo vielmehr an einen kraftvollen Saugmotor mit deutlich mehr Hubraum.

Das Fahrwerk des Combi ist ebenso gekonnt abgestimmt wie in der Limousine, nur die Hinterachse scheint ein wenig steif über Frostaufbrüche und ähnliches zu poltern. Vermutlich ändert sich dies jedoch mit jedem Kilogramm Zuladung. Und dafür ist der Octavia Combi einfach gebaut. Mit vier Erwachsenen und Gepäck in den Urlaub. Bereits die erste Ausfahrt rund um den Chiemsee konnte dieses souveräne Reisegefühl des neuen Tschechen-Kombis vermitteln.

Sparsam im  1.6 TDI DSG

Der 1.6 TDI mit 105 PS ist der Einstieg in die Dieselwelt des Tschechen. Die 250 Nm des kleinen Diesel stehen über ein breit nutzbares Drehzahlband zur Verfügung und im Prinzip reicht der kleine Diesel für alle Aufgaben im Alltag. Zudem lässt er sich bereits auch mit dem 4×4-System kombinieren und ist sowohl als Handschalter, als auch als DSG verfügbar. Die sparsamste Dieselvariante ist jedoch der 110 PS starke 1.6 GreenLine TDI – mit einem NEFZ-Verbrauch von nur 3.3 Liter auf 100 Kilometer! In der Ambition Ausstattung kostet der Basis-Diesel zusammen mit dem empfehlenswerten DSG-Getriebe 24.940 €

Lademeister aus Tschechien

Traktion jederzeit mit dem 4×4

Der Octavia 4×4 profitiert vom Konzernbaukasten und darf sich mit dem aktuellen Haldex-System der fünften Generation schmücken. Leichter und noch flinker in seinen Reaktionen sorgt es für einen wartungsfreien und selbst regelnden Allradantrieb. Die Differential-Sperren bei durchdrehenden Rädern werden über einen Bremseneingriff am jeweiligen Rad simuliert – hier stehe ich persönlich auf andere Lösungen, für den Einsatzzweck des Octavia dürfte diese Variante jedoch völlig ausreichend sein. Die Bodenfreihheit lässt noch Platz für eine kommende „Scout-Variante“.

Den Allradantrieb gibt es derzeit in Verbindung mit drei Motorisierungen. Für den 1.8 TSI mit 180 PS und 6-Gang DSG-Doppelkupplungsgetriebe, für den 1.6 TDI mit 105 PS und den 2.0 TDI mit 150. Die beiden Diesel kommen dann jeweils mit dem manuellen Sechsganggetriebe. Škoda setzt beim Octavia 4×4 auf die variable Allradtechnik mit einer Haldex-Kupplung der fünften Generation. Im Alltag geht die Kraft üblicherweise über die Vorderachse auf die Straße, erst bei Schlupf wandern bis zu 100% der Kraft auf die Hinterachse. In der fünften Generation des Allradantriebssystemes passiert dies binnen Millisekunden. Zudem wurde der Allradantrieb 1.4 kg leichter.

Skoda Octavia zweite sitzreihe - platz ohne ende

Was muss noch erwähnt werden?

Nicht nur der Allradantrieb wurde leichter. Der ganze Octavia Kombi hat bis zu 105 Kilogramm abgespeckt und das, obwohl er in allen Belangen deutlich mehr bietet als sein Vorgänger.

 

Darin ist der neue Octavia Kombi besonders gut:

„Platz in seiner schönsten Form“ – so beschreibt der Chef von Skoda Deutschland, Winfried Vahland, den neuen Octavia Kombi und ich kann ihm in diesem Punkt schon einmal beipflichten. Die Formensprache der Tschechen wird derzeit mit jedem aktuellen Modell noch ein Ticken besser. Fast kann man in diesem zeitlosen Design, die Klassiker von morgen erkennen. Doch besonders erfreulich ist für mich: Der Octavia bietet viel praktisches Auto, zu einem fairen Preis. Platz, Verarbeitung und Materialwahl sind für dieses Segment erfreulich gut gelungen.

Das können andere besser:

Noch fehlen alternative Antriebe. Ich vermisse vor allem einen cleveren Hybriden, noch besser; einen Plugin-Hybriden. Mit ein wenig mehr „green Technologie“ würden die Tschechen in diesem Segment  vom Favoriten-Schreck zum Favoriten erwachsen.

Zudem fehlt mir in der durchaus umfangreichen Aufpreisliste, eine elektrisch bedienbare Heckklappe, im besten Fall auch gleich mit der möglichen Bedienung per „Fußtritt“ unter die hintere Stoßstange, so wie das beim Passat Kombi und Audi A4 erhältlich ist.

 

Mein Fazit:

Ein Auto für Pragmatiker mit dem Sinn für gutes Design – Handwerker – oder einfach nur, für die ganze Familie. Die letzten neuen Modelle der Tschechen waren in meinen Augen bereits Volltreffer. Der neue Octavia Kombi macht hier keine Ausnahme und mir ist bereits heute klar: Dieser Familien-Kombi wird besonders erfolgreich werden. Ich kenne in diesem Segment kein anderes Fahrzeug mit einem derart überzeugenden Gesamtpackage. Vom Handwerkerkombi zum Streber-Vielzweckfahrzeug. Dazu eine Prise „Cleverness“ …

Und wer den neuen Octavia auch mal von vorne sehen will – der klickt in meinen Artikel über die Vorstellung der Limousine! 

Verfügbare Motoren und Getriebe zum Start:

Motoren Benzin (EU 5): 
› 1,2 TSI 63 kW (86 PS) (5-Gang manuell)
› 1,2 TSI 77 kW (105 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG**)
› 1,4 TSI 103 kW (140 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG***)
› 1,8 TSI 132 kW (180 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-DSG

Motoren Diesel (EU 5): 
› 1,6 TDI 66 kW (90 PS) (5-Gang manuell) (ab Mai 2013)
› 1,6 TDI 77 kW (105 PS) Green tec (5-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell
› 1,6 TDI 81 kW (110 PS) GreenLine (6-Gang manuell) (ab Ende 2013)
› 2,0 TDI 110 kW (150 PS) Green tec (6-Gang manuell und 6-Gang DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell r 4×4

 

Im zweiten Teil lesen Sie mehr über die Gadgets und die Preisliste des neuen Octavia – dran bleiben .. Verkaufsstart ist am 25. Mai!