Mercedes Sondermodelle für SL und SLC – Fesch in den Frühling

Seine Roadster-Modelle bietet Mercedes ab sofort auch in den Ausstattungen Red Art (SLC) und Designo Edition (SL) an. Die in Hinblick auf Optik und Ausstattung aufgewerteten Varianten starten bei rund 39.000 respektive 117.000 Euro.

Als Sondermodell Designo Edition bietet der Mercedes SL im Innenraum einige Akzente in Weiß

Für den kleineren Roadster SLC hat Mercedes das Ausstattungspaket Red Art Edition aufgelegt, dass unter anderem einen Hauch mehr Dynamik in die Außenoptik bringt. Es stehen acht Außenfarben zur Wahl. Exklusiv ist eine Dsigno-Lackierung in Mattsilber bestellbar. Speziell für den SLC 43 AMG ist zusätzlich ein grauer Designo-Mattlack erhältlich. Alle Red-Art-Edition-Modelle zeichnen sich durch Rotakzente in der Außenhaut aus. Die Kontrastfarbe findet sich unter anderem bei Frontsplitter, Kühlergrill oder einer Zierleiste im Heckdiffusor wieder.

Außerdem gibt es den Mercedes SLC als Sondermodell Red Art Edition

Hinzu kommen 18-Zoll-Räder im Doppelspeichendesign sowie größere und gelochte Bremsscheiben vorne. Im Innenraum gibt es eine exklusive Lederausstattung in Schwarz mit roten Ziernähten, zudem sind Sitz- sowie die Kopfraumheizung Airscarf an Bord. Grundsätzlich ist die Red Art Edition auch mit dem Ausstattungspaket AMG-Line kombinierbar, was einen noch sportlicheren Auftritt erlaubt. In der Basismotorisierung SLC 180 kostet die Red Art Edition rund 39.000 Euro, für die Topversion SLC 43 AMG werden rund 62.000 Euro aufgerufen.

Neben dem Außendesign hat Mercedes auch den Innenraum des SLC Red Art Edition mit Rotakzenten aufwertet

Gut 55.000 beziehungsweise 75.000 Euro mehr muss man für die Modelle SL 400 respektive SL 500 in der Designo Edition bezahlen. Das Sondermodell bietet eine Außenlackierung in Metallicblau, AMG-Schmiederäder (19 oder 20 Zoll) sowie einige farbliche Sonderakzente im Innenraum, wie etwa Sicherheitsgurte und Zierelemente in Weiß. Zudem gehören zum Designo-Paket Komfortdetails wie etwa der Multikontursitz mit Klimatisierung und Massagefunktion, Airscarf sowie das Fahrassistenz-Paket, das unter anderem Abstandstempomat sowie Spurhalte- und Totwinkel-Assistent bietet. (Mario Hommen/SP-X)

Der neue Mercedes SL – Sportlich in jeder Version

Schon lange hat Mercedes mit dem jetzigen SLC ein Angebot im Sortiment, das selbst für Normalverdiener erschwinglich ist. Im Bereich der Luxus-Roadster setzt das Unternehmen aus Stuttgart nun allerdings einen neuen Maßstab. Denn mit dem Facelift des SL, der ebenfalls seit Jahrzehnten eine feste Größe markiert, wird eine Zeitenwende eingeleitet.

24-stunden in LA  009 Mercedes-AMG SL 63

Luxus in der Grundausstattung
Bereits in der Grundausstattung macht der SL deutlich, was in ihm steckt. Das große Cabrio verfügt selbst in der Basisversion über einen Sechszylinder-Motor mit 367 PS. Modernisiert wurde in erster Linie die Front des Roadsters. Mit dem Diamantgrill, der sich schon jetzt über die komplette Produktpalette spannt, passt sich der Klassiker der neuen Ära an. Insgesamt verbindet Mercedes damit die klassische Eleganz dieser Fahrzeuge mit einer ordentlichen Portion Sportlichkeit, wodurch selbst der Bogen zum AMG GT nicht allzu weit gespannt werden muss.
Natürlich wird das Auto auf diese Art zu einem Vertreter der Oberklasse. Der Einstiegspreis liegt knapp unter 100.000 Euro. Diese Ansprüche machen sich auch bei der Einstufung deutlich, weshalb die Zulassung schnell etwas teurer werden kann. Der Kfz-Versicherungsvergleich bietet einen Weg, um ganz gezielt die günstigste Option beim neuen SL und anderen Fahrzeugen zu finden.
Neue technische Raffinessen
Diese optischen Neuerungen wurden von Mercedes-Benz natürlich auch ins Fahrverhalten übertragen. Mit dem neuen Modus „Sport Plus“, bei der sich sogar die Federung auf pure Dynamik einstellt. Eine weitere Besonderheit ist die Kurvenneigefunktion, die der Fahrer nach Belieben und über einen einzigen Knopfdruck im erneuerten Cockpit aktivieren kann. Verbessert wurde auch das Verdeck des SL, welches auch im SLC für seine hohe Zuverlässigkeit bekannt ist. Dank einer verbesserten Technologie kann es nun selbst während der Fahrt mit bis zu 40 km/h geklappt werden.

Welche Varianten sind vorhanden?
Noch höher hinaus geht es mit dem SL 500, der mit einem V8-Biturbo ausgestattet wurde. Folglich sorgen bis zu 455 PS für sportliches Fahrvergnügen, mit dem Mercedes selbst neue Wege geht. Die Arbeit des Schaltens wird dabei durch die serienmäßige Neungang-Automatik übernommen. Gleichwohl gibt es für den Fahrer kleine Pedals, mit denen er das Schalten selbst übernehmen kann. Der SL 500 wird schließlich mit einem Preis von mindestens 122.897,25 Euro im Buche stehen. Wer dann noch die Derivation des AMGs nutzen möchte, kann noch tiefer in die Tasche greifen. Mit Abstand am teuersten ist der zwölfzylindrige SL 65, für den etwa 240.000 Euro bezahlt werden müssen.

Gewinnspiel: Mit Zero Touch zum Traumcabrio

Der Mercedes-Benz SL: Der Inbegriff von Luxus und Eleganz. Egal ob der SL 190 von 1955 oder die aktuelle Generation – was sie eint sind klassische Roadster-Proportionen, bei gleichzeitigem Verzicht auf die Abstriche eines knorrigen Sportwagens. Es ist immer etwas Besonderes gewesen, den komfortablen Stuttgarter sein Eigen zu nennen. Schließlich stellt er ein wichtiges Stück automobiler Zeitgeschichte dar. So wie das Mercedes-Benz SL vom Typ R107.

Einmal wie Bobby Ewing in der Kultserie der 1980er Jahre mit einem SL durch die Lande ziehen: Dallas. Ein dicker V8 unter der filigran-langen Motorhaube, das Geblubber des V8 im Rücken und die Freiheit, die einem in Form des Fahrtwinds durch die Mähne weht. Herrlich! Und unbezahlbar. Gute Exemplare kosten heute gerne 40.000 Euro – wenn nicht sogar mehr. Und wenn man dann bedenkt, dass man einen solchen Schatz nicht unbedingt als Daily Driver halten kann – das kann schon zu Magenverstimmungen führen.

zero-touch-infos
Hier geht es zum Gewinnspiel
Mercedes-Benz Typ 380 SL (1980 bis 1985), Baureihe 107. Insgesamt wurde die Baureihe von 1971 bis 1989 gebaut. ; Mercedes-Benz type 380 SL (1980 – 1985) of the 107 series. Overall, the series was built from 1971 to 1989.;
Der Mercedes-Benz SL vom Typ R107 – Dank seiner zeitlosen Linienführung ein begehrter Klassiker

Das muss gar nicht sein: Logitech verlost bei seinem Gewinnspiel zum Zero Touch System einen der 80er-Jahre-Klassiker – und der braucht sich nicht zu verstecken. Der Mercedes-Benz SL vom Typ R107 kommt in einem Top Zustand und zieht sofort die Blicke auf sich. Die kultige Farbkombination Rauchsilber in Verbindung mit der braunen Volllederausstattung zeugt ebenso von Stil, wie der sahnige Lauf des 3,8 Liter Achtzylinders unter der Haube. Für souveränes Vorankommen sorgen dabei die 218 Pferdchen unter der Haube des Luxus-Cabriolets. Wie es sich gehört, wird so ein Prachtstück mit einem filigranen Holzlenkrad gesteuert.

Zugelassen wurde der Klassiker um Juli 1986 und ist damit bereit für das begehrte Histoy-Kennzeichen. Das belegt auch das Oldtimer Wertgutachten, das natürlich inklusive ist. Hier ist auch der unglaublich niedrige Original-Kilometerstand vermerkt: Lediglich 50.000 Kilometer hat das Traum-Cabrio während seines 30 jährigen Lebens gesammelt. Wenn man sich einmal vorstellt, dass das nicht mal 1.700 Kilometer pro Jahr sind, darf man sich auf ein besonders gut erhaltenes Exemplar freuen.

Mercedes-Benz SL der Baureihe 107 (1971 bis 1989). ; Mercedes-Benz SL of the 107 series (1971 – 1989).;
Ein Hard Top ist beim Gewinn-SL natürlich mit dabei – aber für echte Schneefahrten ist er doch viel zu schade, oder?

Nicht gegeizt hat Logitech auch bei der zusätzlichen Ausstattung: Mit dabei ist unter anderem auch ein Hard Top. Das braucht man zwar für den Winter, aber solch einen Schatz bewegt man doch nicht mehr auf stark gestreuten Straßen, oder? Wie dem auch sei: Das bleibt einem glücklichen Gewinner überlassen. Bis zum 30. September kann man noch teilnehmen und sich die Chance auf den SL vom Typ R107 sichern.

Für den nötigen Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen hat Logitech natürlich sein Zero Touch System ebenfalls im Gewinn-SL 380 installiert. So kann man das Beste aus zwei Welten kombinieren: Die klassische Formgebung und den unvergleichlichen Stil des Klassikers mit der modernen Technik des Smartphones. Einfach auf die Lüftungsdüsen stecken, die App installieren und das Handy wie Bluetooth auf dem Zero Touch ablegen. Hier hält es via Magnet und bietet zahlreiche Möglichkeiten: Musik-Streaming, Navigation, Telefonieren oder eine WhatsApp-Nachricht verschicken – alles ganz einfach per Spracheingabe. Wenn das Bobby Ewing damals gewusst hätte – er hätte sicherlich vom Öl abgelassen! Howdy Cowboys!

zero-touch-information

 

24-Stunden in der Stadt der Engel

Los Angeles, die Stadt der Engel, die Stadt der Träume. Eine Stadt, die alleine für sich gesprochen, bereits die Synapsen anregt und Menschen zum Fantasieren bringt. Hollywood, Universal Studios, Santa Monica, Venice, Beverly Hills. Kaum eine Stadt in den USA vereint soviel Glitzer und Glamour. Und Tragödien. Los Angeles zählt noch immer zu den Städten der USA mit der höchsten Bandenkriminalität. Wiki kennt über 400 aktive Gangs. South L.A., Compton und Lynwood. Bezirke, die man bei Anbruch der Dunkelheit besser meidet. Und dennoch, mich persönlich reizt diese Stadt immer wieder. Zeit für einen Intensiv-Trip nach Los Angeles.

24-Stunden in der Stadt der Engel

In einer Stadt, in der stündlich 2,85 Autos gestohlen werden, ist die richtige Wahl des persönlichen Begleiters alles. Mondän muss er sein. Eine Tradition besitzen. Power sollte er haben. Ein wenig sündig und verrucht sein. Dennoch Stil und natürlich einen Achtzylinder haben. Da passt es gut, dass Mercedes zu Beginn des Jahres der eigenen Roadster-Ikone SL ein Facelift verpasst hat. Als Mercedes-AMG SL63 parkt mein L.A.-Shuttle vor dem Hotel. In Hyacinth-Rot. Es gibt eh zu wenige rote Autos. Eine vortreffliche Wahl.

24-stunden in LA 006 Mercedes-AMG SL 63

Dieses Auto gehört zu Los Angeles

Auch wenn man auf 8-spurigen Autobahnen innerhalb des Stadtgebietes im Stau steht. Der Moloch Los Angeles lässt eigentlich nur eine Wahl bei der Frage nach dem Transportmittel zu. Das Auto. In unserem Fall ein 577 hp starker V8-Bi-Turbo. Und ja, liebe Nerds, in den USA sind es 577 hp – bei uns stampft der 5.5 Liter V8  ja mit 585 PS auf. Was aber keinen Unterschied macht. Aber – im Land der 65 mph-Beschränkung wären 10 PS mehr oder weniger eh egal. Viel wichtiger ist der Tiefbass. Das wohlige Grummeln, mit dem sich die Reisebegleitung in Gang setzt. Vom Hotel in Downtown L.A. geht es zum ersten Sightseeingpoint. Dem Hollywood-Sign. Das große Schild mit den Buchstaben der Glitzer- und Traumstadt. Hollywood. Die Anfahrt zum vermutlich wichtigsten Wahrzeichen der Stadt wird einem erschwert. Der schönste Weg führt über den N Beachwood Drive in Richtung Lake Hollywood-Sign. Große Warntafeln verkünden: Keine Zufahrt zum Hollywood-Schild. Die kurvige Fahrt den Hügel hinauf, sie führt einen direkt durch eines der Herzen Hollywoods.

24-stunden in LA 002 Mercedes-AMG SL 63

24-Stunden in L.A. – die Zeit will genutzt sein

577 PS zerren an der Hinterachse, reckless driving nennen es wohl die US-Cops, wenn man sich dem Leistungsüberschuss des AMG-SL unterwirft. Für mich ist es das „zügige“ Einfädeln in den Rush Hour-Verkehr. Der im übrigen so gut wie nie erlahmt. Offen durch die Nacht. Die Emotionen dieser Stadt einatmen. Umsorgt vom SL. Hätte es nicht plunderwarme 28° nach Sonnenuntergang, der August ist der Monat, in dem der Teufel seinen Sommerurlaub an der Westküste verbringt, würde der SL mit einem Warmluft-Föhn schmeicheln wollen. So pustet die Sitzlüftung und die Fenster bleiben unten. Ein wenig soll die Luft durch den SL flirten. Offen streckt sich die Seitenlinie des neuen SL in die Länge. Die Hakennase wurde bei der Modellpflege ein wenig abgeändert, der Kühlergrill steht nun Kopf. Stimmiger das Bild. Aber noch immer vor allem eines: Auffällig.

24-stunden in LA 003 Mercedes-AMG SL 63

Burger & Fries

Natürlich nutzt man das Drive-Thru in den USA. Nur nicht aussteigen. Für den Zwischenstopp bei In-n-Out Burger wähle ich den Parkplatz. Kurz um das Auto gehen. Und fettige Burgersoße im SL? Ein No-Go. Die frischen, aber dennoch fettigen Burger von In-n-Out? Immer besser als bei McDonalds. Ein Gruppe von Teenagern umlagert den SL. OH, an AMG!  In einer Stadt, in der Filmstars zum daily business gehören, muss das Transportmittel gut gewählt sein.

Der Burger wird zur Nebenrolle. Wieviel PS hat der Merc? Das wichtigste Thema.

24-stunden in LA 066 Mercedes-AMG SL 63

Nächster Stopp? Das Griffith Observatory. Guter Zeitpunkt? Während der Öffnungszeiten – oder am Abend, wenn die Sonne über L.A. versinkt, die Stadt zu einem Lichtermeer wird. Die Anfahrt zum Griffith Observatory eignet sich auch für den ersten Soundcheck. Ein kleiner – recht schmaler – Tunnel wird zum Akustik-Raum des SL. Leerlauf. Die Fahrdynamik-Schalter auf Sport+, die Klappen in der Auspuffanlage sind auf Durchzug gestellt und die aggressive Gaspedalkennlinie lässt den 5.5 Liter zackig in Richtung 6.000 drehen. Wheelspin? Jederzeit möglich. Sieht am elitären SL ein wenig gewöhnungsbedürftig aus – aber hier – in Los Angeles, in Rufweite Hollywoods, gehört die Show zum Programm.

Der Griffith Park trennt, als kleiner grüner Hügel, die Stadt im Norden ab. Dahinter und auch einen Besuch wert: Die Walt Disney Studios, die Warner Bros. Studios und natürlich Universal Pictures. Alle größeren Studios bieten geführte Touren an. Die Tour durch die Universal Studios ist eine Sache für einen ganzen Tag. Mir bleiben nur 24-Stunden für L.A. Die Studio-Touren müssen warten.

Die Nacht fällt über Los Angeles und die Traumstadt verwandelt sich. Es gibt Bezirke, die man meiden sollte. Die man meiden will. Im Minimum 151.000 $ teuren SL geht man nachts nicht durch Lynwood oder Compton flanieren. Venice ist bereits fragwürdig, sobald die Nacht hereinbricht, Santa Monica Pier bietet sich an und natürlich der Rodeo Drive.

Beeindruckend die Zahl der „alten Benz“, die man verteilt über ganz Los Angeles so findet. Darunter auch der direkte Vorgänger meines „L.A.-Shuttles“. Der Zustand vieler „Mercs“ ist ein wenig traurig. Die unbarmherzige Sonne Kaliforniens und der Unverstand des Amerikaners für die Pflege eines Kulturgutes, sie nagen an den Importmodellen.

24-stunden in LA 008 Mercedes-AMG SL 63

Breakfast all day long

Frühstück. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Eine Empfehlung aus den unzähligen Guides für den Trip nach Los Angeles war „The original pantry cafe“ – kurz nach 8 Uhr in der Früh empfängt uns Kaffee-Duft und der überwältigende Geruch von Bratfett. Einmal alles, die Order an den Kellner. Einmal alles auf dem Tisch. Darunter eine Schinkenscheibe, alleine für sich genommen ausreichend, um den Hunger in Afrika zu beenden. Die unvermeidbaren Hashbrowns und Eiswasser. Jeder Bissen in die Hashbrowns wird direkt im Haben-Konto des eigenen Cholesterinspiegels vermerkt. Die fluffigen Pancakes sind ein Muss. Ebenso der zähsüße Sirup. Bestraft wird jeder Biss mit einem Eintrag auf der Homepage des Diabetes-Clubs. Ernsthaft. Liebe Kalifornier, wir müssen reden. Übersättigt geht es zurück zum SL. Das Dach aufmachen, bis die Sonne durch die paar Hochhäuser von Los Angeles dringt. Das bessere Frühstück findet man vermutlich per Zufall. Wie so oft, man muss sich einfach auf so eine Stadt einlassen.

Für Los Angeles hatte ich eine eigene Google Map angelegt. Sehenswürdigkeiten hinterlegt. Eine klare Route vorher ausgetüftelt. Binnen 24-Stunden das Maximum an Eindrücken mitnehmen. Den Rodeo Drive abfahren, durch Beverly Hills cruisen. Runter nach St. Anaheim und Mickey Mouse im Disneyland einen Besuch abstatten. Natürlich auch Bel Air besuchen und am Abend am Venice Beach Boardwalk abhängen.

24-stunden in LA 007 Mercedes-AMG SL 63

24-Stunden L.A. – 24-Stunden neuer Mercedes-AMG SL

Los Angeles dehnt sich über 498 Quadratmeilen. Geht nahtlos über von Downtown zu den Villen-Gegenden im Norden und den etwas durchwachsenen Gebieten im Süden. Über 300 Sonnentage im Jahr, dazu die atemberaubende Westküste der USA. Los Angeles lebt von diesem ganz besonderen Licht. Es mag Einbildung sein, aber unter der Sonne Kaliforniens sticht der Hyazinth- Rote Lack des SL mitten in das eigene Herz. So. Und nur so muss der SL auf der Straße stehen. Dazu das Sichtcarbon rund um den Auspuff und den Flaps an der Front. Die kleine Carbon-Abrisskante am Bürzel trägt zur Sportlichkeit des Fahrers bei. Entschuldigt mich bitte – die letzten Minuten in L.A. muss ich am Santa Monica Pier verbringen. Zusehen, wie die Sonne hyazinthrot im Pazifik versinkt. War es glutrot? Egal – Hauptsache wir – der SL und ich – wir wiederholen diese 24-Stunden noch einmal …

24-stunden in LA 012 Mercedes-AMG SL 63

 

 

 

 

Fotos: Teilweise Johannes "fuenfkommasechs" Schlörb
Meine Liste der "L.A. 24h-Sehenswürdigkeiten" findet ihr hier!

Erste Fahrt im neuen Mercedes-Benz SL

Von einer frischen Brise kann man bei offenen Autos momentan nicht wirklich sprechen. Das Segment der Cabrios, Roadster und Spider dümpelt. Das bekommt auch Mercedes zu spüren. Besonders hart trifft es den SL, von dem nur noch jährlich rund 10.000 Einheiten in Bremen produziert werden. Die meisten für Amerika. Dort hat der SL die längste Tradition aller Mercedes. In Deutschland waren es voriges Jahr lediglich 829 Stück. So viele SL hat Mercedes hierzulande einmal monatlich abgesetzt. Der Schwaben-Roadster war Anfang der 90er-Jahre sogar mal das Lieblingscabrio der Deutschen.
Diesen Titel jemals wieder zu erlangen, dürfte schwierig werden. Schuld daran hat jedoch nicht der SL. Die Kaufzurückhaltung ist eher dem Zeitgeist geschuldet. Ein Cabrio oder Roadster taugt nicht mehr wie früher als Statussymbol. „Die Menschen zeigen das heute lieber mit einem luxuriösen SUV“, sagt Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management CAM in Bergisch Gladbach.

Mercedes-Benz SL – Den Traum vom Roadster wagen?

Mercedes wird dennoch am SL festhalten. Und sogar das Cabrio-Portfolio kräftig erweitern. „Nach dem Jahr der SUV kommt nun das Jahr der Traumwagen“, sagt Designchef Gorden Wagener, „während andere Hersteller Cabrios einstellen, legen wir nach.“ In den nächsten zwei Jahren rollt förmlich eine ganze Palette an Mercedes-Cabrios auf uns zu: S-Klasse, C-Klasse, E-Klasse und AMG-GT. Mit SLC und SL wären das sechs, so viele wie nie zuvor in Stuttgart.

SLspecht

Feines Facelifting
So gesehen passt die jüngste Modellauffrischung des SL zeitig recht gut ins Programm. Dazu ging man – ungewöhnlich bei sogenannten Facelifts – dem Wagen sogar ans Blech. Das ist teuer, aber wohl notwendig, um dem SL einen deutlich sportlicheren Anstrich zu verpassen als er derzeit hat. Am Stammtisch gilt er als „Rentner-Roadster“. Die größte Änderung erfuhr der Vorderwagen. Sollte die Front zuvor an den bulligen Flügeltürer SLS erinnern, so kramte Gorden Wagner diesmal sehr viel tiefer in der Ahnengalerie. Pate stand der berühmte Rennwagen 300 SL Panamericana mit seinem nach unten breiter werdenden Grill. Zudem erhielt die Motorhaube zwei sogenannte Powerdomes, wie sie der erste SL bereits trug. Und weil die neuen LED-Scheinwerfer andere Kotflügel erforderten, hat man auch gleich deren seitlichen Luftauslässe vergrößert. Hinten leuchtet der SL nun komplett in Rot und eine AMG-Heckschürze mit Diffusor und integrierten Endrohrblenden soll dem Hintermann symbolisieren, dass vorne genügend Power unter der Haube steckt.

Vom V6 bis zum V12
Die Motorenpalette beginnt mit dem Dreiliter-V6 als Einstiegsbenziner (SL 400, ab 99.097 Euro). Er leistet 367 statt zuvor 333 PS. Im SL 500 schlägt weiterhin das 4,7-Liter-V8-Herz, aber jetzt mit 455 PS, ein Plus von 20 PS. Auf 585 PS kommt die AMG-Variante SL 63, ebenfalls ein Achtzylinder, aber mit 5,5 Liter Hubraum. Topmodell der Baureihe bleibt der AMG-SL 65 mit seinem Sechsliter-V12 und 630 PS. SL 400 und SL 500 sind jetzt mit der neuen 9G-Tronic-Automatik ausgestattet, die derart geschmeidig arbeitet, dass man sie nicht spürt. In den AMG-Versionen arbeitet weiterhin die Siebengang-Automatik. Der Grund sind die hohen Drehmomente der getunten Motoren.
Fahrdynamisch zählte der SL auch zuvor schon zu den Autos mit einem guten Kompromiss aus Komfort und Kurvenhatz. Er kann beides, perfekt gleiten und spielerisch zügig ums Eck fegen – schneller als es jedes Temposchild erlaubt. Besonders, wenn man die serienmäßig verfügbaren fünf Fahrwerkseinstellungen nutzt.

Der neue Mercedes SL, San Diego 2016, Pressefahrveranstaltung, Mercedes-AMG SL 65 Active Body Control, designo selenitgrau magno, Leder designo titangrau pearl/schwarz. The new SL San Diego 2016; Mercedes-AMG SL 65, Active Body Control, designo selenite grey magno, designo leather titanium grey pearl/black
Der neue Mercedes SL als Mercedes-AMG SL 65 mit Active Body Control.

Der Kurve zugeneigt
Erstmals gibt es optional in Verbindung mit dem ABC-Fahrwerk (Active Body Control) eine Kurvenneigefunktion. Die Radaufhängungen bewegen sich dabei in eine definierte Schräglage, ähnlich wie es ein Skifahrer beim Carven oder ein Motorrad in der Kurve macht. Wirklich spüren tut man das allerdings nicht. Höchstens, dass der SL seinen Fahrer nie anstrengt, auch die Basisvariante nicht, von der man denken könnte, sie würde bisweilen mit dem Wagen überfordert sein. Der Sechszylinder ist laufruhig, klingt kernig und zeigt sich eigentlich in jeder Situation als eine absolut ausreichende Motorisierung. Dass es auch bei normaler Fahrweise nicht bei den versprochenen 7,7 Liter Normverbrauch bleibt, dürfte jedem klar sein, zeigt aber, wie sparsame große Benziner theoretisch heute schon sein können.

Am besten gefällt nach wie vor der SL 500 (ab 122.897 Euro). Dessen Achtzylinder wirkt dem Luxus-Roadster förmlich auf den Leib geschnitten, extrem geschmeidig, immer präsent und kernig im Klang. Ob es darüber wirklich noch mehr sein muss, die Frage stellt sich nicht. Manche Männer brauchen es als gesellschaftlichen Status oder um andere Defizite im Leben zu kompensieren. AMG zumindest würde seine beiden Boliden 63 und 65 sonst nicht anbieten. Besonders in Amerika ist die Nachfrage hoch. Die beiden AMG-Varianten kosten bei uns 161.691 beziehungsweise 239.934 Euro.

SLhotel1
Der Auto-Experte Michael Specht fuhr den neuen Mercedes-Benz SL.

Schneller und offen
Auch um praktikable Details haben sich die Ingenieure bei der Modellpflege gekümmert. Das Dach lässt sich nun bis Tempo 40 öffnen und schließen. Ungewöhnlich allerdings: Die Prozedur muss im Stand beginnen. Und jeder Cabriofahrer kennt das: Man sitzt im Auto, möchte das Verdeck öffnen, hat aber vergessen, im Kofferraum die Gepäckabtrennung einzuhängen. Dies geschieht beim neuen SL nun vollautomatisch.

Weiterhin ein Klassiker
Geblieben ist im Interieur das Layout. Es bleibt klassisch. Die Instrumente bekamen aber ein neues Schriftbild. Kein Wort muss man bei Mercedes über die Qualität verlieren. Der SL empfängt seine Passagiere mit feinster Verarbeitung, sehr guten Materialien und bequemen Sitzen. Und so fügt sich letztlich alles geschmeidig zusammen, zur nach wie vor schönsten Art, automobil unterwegs zu sein. Eigentlich müsste das Cabrio-Segment boomen.

Mercedes-Benz SL Design: Demontage einer Legende

Früher war nicht alles besser. Aber das Mercedes-Design. Meiner Meinung nach. Daher ist dies ein streng subjektiver Artikel, auf einen möglichen Shitstorm bin ich mental vorbereitet. Aber ich muss es loswerden.

Mercedes-Benz. Der Erfinder des Automobils. Und die Erschaffer automobiler Legenden. Alleine der lange Jahre typische Kühlergrill ist ein Lehrstück für Produktgestaltung. Wer damals die Idee hatte, den Stern oben auf die Motorhaube zu setzen, sollte in Stuttgart vor dem Haupteingang ein kleines Denkmal gesetzt bekommen. Kann es eine bessere und dauerhaftere Kundenbindung geben? Immer, wenn ein Mercedes-Fahrer mit seinem Auto fährt, sieht der das Emblem vor sich. Das perfekte Head Up-Display ganz analoger Art. Das mit dem Stern ist der Marke in den letzten Jahren ja leider abhandengekommen. Erst war es die C-Klasse, die als Avantgarde den Sportwagengrill mit dem Stern im Kühler haben durfte. Bei der ersten A-Klasse war dies auch so, aber hier wurde das vom Karosseriedesign diktiert. Ein Stern auf der steilen Haube wäre für den Fahrer unsichtbar gewesen.

So kam es dann, dass der Stern, der heilige Gral der Markenhüter, bei den Limousinen der C- und E-Klasse das Basismodell (und den Elegance) zierte, die teure Avantgarde  aber den Stern im Grill. Es ist nur folgerichtig, dass diese Misere bei der aktuellen C-Klasse erkannt wurde, hier kostet der dominante Stern jetzt Aufpreis – als Teil des Paketes „Exclusive Exterieur“ für mal eben 1.249,50 Euro. Zumindest bei den krummen Bruttopreisen hält Mercedes-Benz an alten Traditionen fest.

Das Paket wäre mir jeden Cent wert, denn ein Symbol wie der Mercedes-Stern hat es nicht verdient, zwischen zwei spröden Kunststoffspangen eingeklemmt zu werden.

Ein Bruch mit alten Werten ist aus meiner Sicht leider auch bei diversen Modellreihen zu sehen. Dass ein CLA mit seinen zu langen Überhängen so aussehen muss, wie er aussieht, lasse ich an mich heran – das Auto ist international sehr erfolgreich und ich selbst bin oft überrascht, wie viele Menschen im Bekanntenkreis den „schick“ oder „edel“ finden. Würden sie das auch sagen, wenn ein Opel- oder VW-Zeichen auf dem Auto wäre? Im Grill natürlich, nicht oben drauf. Dort wo eigentlich der Stern… aber lassen wir das.

Weltpremiere 012 mercedes-benz sl roadster beverly hills

Ein Mercedes trug das Emblem stets zwischen den Scheinwerfern: Es war die SL-Klasse, oder „der SL“ wie man auch heute noch sagen darf. Mit Flügeltürer 300 SL  kam die Bezeichnung damals auf dem Olymp der Autogötter auf die Erde gefahren und mit den Nachfolgebaureihen W121 und W113 („Pagode“) wurde die Legende weiter aufgebaut. Unvergessen sind die Modelle R107 (1971 – 1989) und R129 (1989 – 2001). Sinnbilder von klarem Automobildesign „made in Germany“. Und vor allem auch „made for Germany“.

Mercedes-Benz SL - Baureihe R129 - Foto: Mercedes-Benz
Mercedes-Benz SL – Baureihe R129 – Foto: Mercedes-Benz
Mercedes-Benz SL - Baureihe R129 - Foto: Mercedes-Benz
Mercedes-Benz SL – Baureihe R129 – Foto: Mercedes-Benz

2001 wurde es schlimmer, SL Nummer sechs, Modelle R230, erblickte die Welt. Und schaute durch… ja was eigentlich? Zum Vieraugengesicht wollten sie sich nicht durchringen, aber ein bisschen zitiert werden sollte es schon. Warum wurde immer nur auf den Spiegeleier-Scheinwerfern des Porsche 911 (996) herumgeritten? Auch sonst war im R230 zu viel E-Klasse zu sehen, zu viel Mainstream, zu wenig leiser Glamour, der die Vorgänger auszeichnete. 2012 dann R231.

Weltpremiere 010 mercedes-benz sl roadster beverly hills

Der SL karikierte sich selbst. Die viel zu lange Frontpartie musste asiatischen und amerikanischen Geschmacksmustern entsprechen, baut sich viel zu dominant vor dem Betrachter auf. Das kompakte Heck versucht den Brückenschlag zu klassischen SL-Linien, passt halt nur so gar nicht zum Rest des Autos.

Dieses Jahr dann das Facelift, im Jahr drei nach der Premiere. Dieser kurze Modellzyklus zeigt schon, dass ein SL heute keine fahrende Legende mehr ist. Dass sie in Stuttgart auch unter Gorden Wagener noch Autos zeichnen können, haben kürzlich Coupé und Cabrio der S-Klasse gezeigt. Auch die C-Klasse als Coupé geht als „ok“ durch, obwohl die Ähnlichkeit zum verblichenen Renault Laguna Coupé unübersehbar ist. Wobei der Franzose ranker, schlanker und zeitloser wirkte. Der monströse SLS und der Nachfolger im Geiste, der AMT GT sind auch Autos, die in die Designgeschichte eingehen werden. Hut ab für diese Leistung.

Los Angeles, November 2015 – Mercedes zaubert das SL-Facelift aus dem Ärmel. Ich halte den Atem an…und verschlucke mich fast. Modellpolitisch zwischen dem S-Klasse Cabrio und dem GT AMG eingeklemmt versuchen die SL-Planer leider nicht den erhofften Befreiungsschlag.

Ein neuer Grill, ein geänderter Stoßfänger und weitere kleine Veränderungen ändern leider nichts daran, dass der SL der aktuellen Baureihe eine überzeichnete Fratze ist, dem jegliche Eleganz fehlt. Auch die nun flacheren Scheinwerfer retten das nicht. Wenn, dann sieht das Auto nur als hochgezüchtete AMG-Version mit großen schwarzen Felgen gut aus, leicht prollig und laut brüllend. Das mag der Marge dienen, aber entspricht das dem Geist der Ikone SL?

Der Vergleich mit dem Süßwarenregal drängt sich auf. Ferrero bewarb die „Yogurette“ lange Zeit mit Joggerinnen und dem Slogan „schmeckt so himmlisch Joghurt-leicht“. Die abnehmfreudige Naschkatze lutschte also genüsslich die Schokoladenhülle von der Erdbeer-Zuckermasse bis sie einmal die Nährwerttabelle entdeckte. Das himmlisch leichte Produkt hat nämlich mehr Kalorien als andere Tafelschokoladen, egal ob „voll nussig“ oder sonst wie betitelt. Der Süßwarenkonzern hat den Claim mittlerweile in „die passt zu mir“ geändert. Was ich persönlich vom SL leider nicht behaupten kann.

Für den nächsten Sommer! Der neue SL
Für den nächsten Sommer! Der neue SL

Im Profil sieht R231 jetzt noch immer aus wie ein Schneepflug, das Heck wirkt uninspriert und die schrägen Rückleuchten passen nicht zum Rest des Autos. Der Wagen wirkt wie ein für die Show aufgepumpter Wrestler. Daneben steht der Functional-Training-Athlet GT AMG auf dem Fitnessstudio-Parkplatz.

Im Januar wird neben der neuen E-Klasse auch das SLK-Facelift gezeigt. Der kleine Roadster haut einen aktuell auch nicht vom Hocker. Ich gebe hiermit die Hoffnung auf, dass er es 2016 unter SLC-Flagge noch schaffen wird. Dem SL gebe ich aber noch eine Chance. Nach nur drei Jahren ein Facelift, in der SL-Welt ist das ein Wimpernschlag. Liebe Mercedes-Planer, bitte setzt Euch nicht unter Druck. Ihr habt jetzt die AMG-Sportwagen, also muss der SL kein Pseudoracer werden, Black Series und Co. müssen nicht mehr sein. Ihr habt jetzt das S-Klasse Cabrio. Ein schwerer Dampfer muss er also auch nicht werden. Macht einen tollen Roadster aus dem Nachfolger. Rank und schlank. Und Leicht. Vielleicht gar „Super Leicht“?

Mercedes-Benz SL – First Class Lifting

Der Ort war extrem gut gewählt. Eine kleine Lagerhalle, unscheinbarer Eingang in einer Seitenstraße, aber ganz nah zum Rodeo Drive in Beverly Hills. Ein dunkle Straße. Hinterhöfe der Glanz-Boutiquen, auf der anderen Seite Versace und Co. Hier in Beverly Hills muss sich niemand mit Armutsproblemen beschäftigen. Die Luft riecht nicht nach dem Salz des Meeres wie in anderen Westküsten-Städten der USA, dafür liegt Beverly Hills bereits zu abseits, die Luft riecht nach Kreditkarten ohne Limit und dem Gold von Geldscheinspangen. Wer hier eine Lagerhalle besitzt, um seine automobilen Schätze zu parken, der wird vor dem Tanken nicht nach der günstigsten Zapfsäule suchen müssen. Es ist eine andere Welt. Aber es ist die Heimat von Luxus-Roadstern wie dem Mercedes SL.

Facelifting für eine Roadster-Ikone

Weltpremiere des neuen Mercedes-Benz SL

Beverly Hills als mondänen Ort für die Premiere eines „Facelifts“ zu wählen, entbehrt nicht einer gewissen Komik. In Rufweite von Hollywood und dem Glanz der Film-Industrie ist der Griff zu Botox und dem Skalpell ein alltäglicher, hört man. Mercedes-Benz hatte mit dem SL in seiner Baureihe R231 bislang ein kleines hausgemachtes Nasen-Problem. Die prägnante Gesichtsform fand nicht überall Anerkennung. Mit dem jüngsten Facelift wird das jetzt anders. Schönheits-OP gelungen?

Weltpremiere 012 mercedes-benz sl roadster beverly hills
Mitten in Beverly Hills – eine Automobil-Kultur Oase…

Bevor das Tuch vom neuen SL gezogen werden konnte, lief man jedoch in dieser angesprochenen Halle, mitten in Beverly Hills, kurz Gefahr, den Anlass des Besuches an der Westküste der USA zu vergessen. Bruce Meyer war als Gastgeber gefunden und seine Sammlung, von der sich nur ein Teil in dieser unscheinbaren Halle befindet, raubt einem kurz den Atem. Le Mans Siegerfahrzeuge. Klassiker mit Historie. Darunter eine Shelby Cobra mit der Seriennummer 1, Ferrari 250 GTO und Rekordfahrzeuge. Darauf einzugehen, bedarf eines eigenen Artikels. Dieser hier soll sich jedoch dem „frisch gelifteten“ SL widmen.

Weltpremiere 010 mercedes-benz sl roadster beverly hills
Vermutlich der richtige Ort für den SL Roadster: Hollywood!

Die Nase zurecht gerückt

Das Facelift des SL hat vor allem an der Nase gesiegt. Jetzt wirkt der Kühlergrill nicht mehr so wuchtig, dazu strahlt er mit den kleinen silbernen Diamanten, wie man das von anderen Modellen gewohnt ist. Die Scheinwerfer haben an Eleganz gewonnen und die Motorhaube zieren nun die AMG typischen Powerdomes, oder wie Freunde sagen: Zornesfalten. Die Stoßstange sieht nach AMG-Line aus, bildet aber die Basis aller Sternen-Roadster. Nach oben offen auf der Power-Skala die AMG-Modelle SL63 und 65. Und wer in Beverly Hills nicht in den Verdacht der Altersarmut gebracht werden möchte, der ordert seinen SL sowieso nicht mit den Basis-Triebwerken.

Die sicher nicht ärmliche Basis bildet der SL 400 mit einem nun 367 PS starken V6 Bi-Turbo. Darüber rangiert der bekannte V8 mit 4.6 Litern und 455 PS. Die AMG Varianten SL 63 und 65 bilden dann die Krönung im Luxus-Segment. Dem AMG-Achtzylinder hat man 585 PS gegönnt, der V12 kommt mit 630 PS und unfassbaren 1.000 Nm.

Die beiden „Basis“ Triebwerke, also die Nicht-AMG Varianten, kommen in Serie nun mit dem Neungang Automatikgetriebe. Bei den AMG-Varianten muss man noch auf die Powershift-Getriebe von AMG mit sieben Gängen zurückgreifen. Wobei gerade dem V12 Turbo mit 1.000 Nm auch ein Viergang-Getriebe reichen würde – vermutlich.

Allen SL gemein: Das Dach lässt sich bis Tempo 40 öffnen und schließen, damit muss man nicht mehr nur auf die Ampelphasen warten.

Verneigt sich vor Kurven

Alle SL kommen in Serie mit einem adaptiven Fahrwerk und entsprechend arbeitenden Dämpfern. Wer sich für das Active Body Control Fahrwerk entscheidet, kann zudem auf die zuerst im S-Coupé präsentierte „Kurvenneigefunktion“ zurückgreifen. Im Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 180 km/h neigt sich hierbei das Fahrwerk des SL um bis zu 2.65° in die Kurve und egalisiert so das Gefühl der Querbeschleunigung. Fahrkomfort auf einem neuen Level und extrem gut passend zum „cruise-Faktor“ des großen Roadsters.

Die Preise für das „Facelift“ des SL sind noch nicht bekannt. Aber vermutlich wird man sich einen neuen SL eher leisten können als eine „Garage“ im Hinterhof der wohl teuersten Einkaufsmeile der Welt.

Mercedes-Benz SL – Fotos vom SL 65 AMG aufgetaucht!

Wieder einmal feiert ein Auto seine Premiere nicht auf der Messe, sondern bei einem „Leak“ im Internet. Der jüngste Kandidat ist der frische Mercedes-AMG SL 65 Roadster. Eigentlich hätte er erst in der nächsten Woche in Los Angeles auf der Autoshow in das Licht der Öffentlichkeit rollen sollen. 

Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (2)

Premiere: Mercedes-AMG SL65

Die V12-Version des Roadsters stellt die Spitze des SL-Programms dar. Sein V12 Bi-Turbo wird vermutlich, es ist nicht bekannt bislang, um die 650 PS haben und auch hier wird die Obergrenze des Drehmoments durch das Getriebe bestimmt, es wird also bei 1.000 Nm bleiben.

Unterhalb des Mercedes-AMG SL65 tummeln sich die V8 und V6-Versionen des Mercedes-Roadsters. Technisch und optisch deutlich optimiert, werden auch 9-Stufen Automatik und Dynamic-Select-Fahrprogramme Einzug halten in den Roadster.

Der SL übernimmt zudem die Active-Body Control Funktionen des S-Coupé und wird damit der erste große Sports-Roadster sein, der mit einer aktiven Kurvenneigefunktion erhältlich ist. Das Verdeckt des Roadsters wird man bis Tempo 40 öffnen und schließen können.

Neu gestaltete Front- und Heckansichten verjüngen die Optik des SL und passen ihn an die aktuelle Designsprache der restlichen Mercedes-Modelle an.

Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (4) Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (1) Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (2)

Auslieferung  ab April 2016

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz, ein Name bei dem jeder das gleiche Bild vor Augen hat: Einen großen glänzenden Stern. Dank einer extrem aktiven Socialmedia-Abteilung bei Mercedes-Benz in Stuttgart und deren Vorreiterrolle im Umgang mit Bloggern, gehört die Marke Mercedes-Benz in meinem Blog zu den Automobil-Herstellern mit den meisten Nennungen und Artikeln.

Mercedes-Benz

Alle Artikel zu Fahrberichten und Events, rund um die Marke Mercedes-Benz liste ich in diesem Artikel auf. Von der A-Klasse bis zu Beiträgen meines Gast-Autors Pitt rund um die Entstehungsgeschichte der G-Klasse ist viel unterhaltsames und informatives zur schwäbischen Marke zusammen gekommen.

 

Mercedes-Benz 15 CLS 63 AMG Shooting Brake

Traumwagen

Der CLS Shooting Brake ist seit seinem erscheinen mein aktueller Traumwagen. Ein außergewöhnliches Fahrzeug mit ebenso außergewöhnlich gutem Design. Als CLS 63 AMG SB dann auch mit mehr Motorleistung gesegnet als es meinem Führerschein wirklich gut tut. Das Fazit zum Fahrbericht ist hier und der Fahrbericht zum CLS 63 AMG Shooting Brake ist hier [klick] zu finden. Die Vorstellung des Shooting Brake erfolgte übrigens in Florenz – ein schöner Platz für ein noch schöneres Auto. Da auch bei dieser Veranstaltung viele Blogger vor Ort waren, gab es auch hier eine Blogger-Rundschau.  Aber natürlich auch einen eigenen Fahrbericht zum Shooting Brake [klick].

 

 

A-Klasse - Fahrbericht

Mercedes A-Klasse

Ein besonderer Vertreter der A-Klasse ist der A45 von AMG mit dem derzeit leistungsstärksten Zweiliter Vierzylindermotor. Zum Fahrbericht: [klick]. Präsentiert wurde der A45 zum ersten Mal auf dem Automobilsalon in Genf [klick]. Mächtig unter Druck – A45 AMG.  Natürlich gibt es auch einen Fahrbericht über die „normale A-Klasse“. Im übrigen war das auch mein erster Mercedes-Fahrbericht! Und vom GTI-Schreck, dem A250 gab es auch einen eigenen Artikel.

 

 

Mercedes-Benz 33 CLA Präsentation

Mercedes CLA

Das neue viertürige Coupé in der Kompaktwagenklasse? Oder einfach nur eine besonders elegant gezeichnete Limousine? Der CLA verkörpert vieles. Als CLA 45 AMG vor allem Power.  Den „normalen“ CLA konnte ich auf der internationalen Fahrvorstellung testen.

 

 

Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 16 NewYork 2013

Mercedes B-Klasse

In diesem Jahr in New York präsentiert, die B-Klasse „Electric Drive“. Bislang kann ich hierzu nur einen Messebericht präsentieren.

 

 

Mercedes Benz C-Klasse Kombi Fahrbericht

Mercedes C-Klasse

Dieser Mercedes ist perfekt für den Alltag. Der C250 cdi 4matic ist in der Version als T-Modell ein echter Alleskönner. Mein Fahrbericht fiel dementsprechend positiv aus [klick]. 

 

 

E500 coupe blogbeitrag

Mercedes E-Klasse Coupé/Cabrio

Auf dem Weg nach Sylt konnte ich das neue Coupé der E-Klasse kennen lernen, der Fahrbericht behandelt den potenten 408 PS starken E500 mit V8-Motor.  Da es vom E-Coupé auch eine Cabrio-Variante gibt und Sylt ideal geeignet ist um auch dieses zu erfahren, gleich noch der Fahrbericht zum E400 Cabrio hinterher.

Um ein ganz anderes Cabrio ging es in diesem Artikel bei Can – der SLK 250 war bei ihm zu Besuch und ich habe wie gewohnt darüber berichtet.

 

 

mercedes-benz 018 neue e-klasse

Mercedes E-Klasse

In diesem Jahr hat Mercedes der E-Klasse ein extrem umfangreiches Make-Up verpasst. Zudem gab es viele neue Assistenzsysteme. Und um das alles ordentlich zu präsentieren, gab es eine Menge PR-Aktivitäten. Von der Fahrveranstaltung im März habe ich auch wieder eine Blogger-Rundschau  zusammen gestellt. Besonderes Highlight war natürlich die Testfahrt mit dem E63 AMG S 4matic [klick]. Zudem gab es Eindrücke zum E400 als T-Modell [klick].  Die Premiere für die E-Klasse fand in Detroit statt.

 

 

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Mercedes S-Klasse

W222 ist die interne Bezeichnung der neuen S-Klasse. Die Fahrveranstaltung fand in Toronto statt und unter anderem habe ich einen Artikel über die vielen „Elektronischen Helferlein“ in der neuen S-Klasse geschrieben. Aber auch über die Fortschritte im Bereich Verbrauch und Kraftstoff-Effizienz, wie zum Beispiel bei dem S 300 Bluetec Hybrid [klick].  Bereits die Premiere der S-Klasse in den Hangars von Airbus in Hamburg war beeindruckend.  Und wie viel Theater wurde um „ein einziges Foto“ der S-Klasse gemacht, als diese noch getarnt unterwegs war.  Doch auch beim vermeintlich besten Auto der Welt geht es nicht ohne Kritik. In diesem Fall kritisiere ich das Comand-System der neuen S-Klasse.  Der Kritik gegenüber steht jedoch ein ganz besonderer Komfort. Und vor allem ein neuer Maßstab im Bereich Sicherheit! Dazu gibt es gleich zwei Artikel [klick]. Und auch in der S-Klasse eingeführt: Der Belt-Bag [klick].

 

 

Mercedes-Benz 008 M-Klasse ML250

Mercedes ML

Der große SUV im Test mit dem kleinen Dieselmotor. Wie gut passen der 250 CDI und der ML zusammen? Mein Fahrbericht hat die Lösung gebracht. 

 

 

Mercedes-Benz G-Modell Entwicklung Geschichten

Mercedes G-Modell

Bei den Artikeln zum G-Modell von Mercedes (keine Klasse?) handelt es sich, wie bei der Geschichte zur Größe des Tank, um Artikel meines Gast-Autors Pitt Moos.  Doch Pitt hat nicht nur über das G-Modell geschrieben, auch ein Rückblick über die „kleinen Mercedes-Coupés“ ist bereits erschienen. Das Leben der Gelände-Legende beleuchtet Pitt auch in diesem Artikel [klick].

 

 

Der Diesel Roadster SLK250

Mercedes Roadster

Den Mercedes SLK habe ich mit dem gleichen Motor gefahren, wie den deutlich größeren ML. Doch wie passt der Dieselmotor zum Roadster mit Stern? Der Fahrbericht dazu macht schlauer. 

Den SL bin ich noch immer nicht gefahren. Die Bilder die ich vom SL gesehen habe, machten auch keine große Lust auf den großen Mercedes-Roadster. 

 

 

mercedes-citan-faellt-beim-euroncap-crashtest-durch-gallerypicture-1

Mercedes Nutzfahrzeuge

Von Anfang an war ich skeptisch ob dieser Kooperation. Das Beste oder nichts? Schwer zu verwirklichen wenn man für den eigenen Stadtlieferwagen auf einen fast 10 Jahre alten Franzosen zurück greift. Mercedes hat es dennoch getan und der erste Crash-Test war eine PR-Katastrophe.

 

 

Roadtrip MBRT13 - Ende

Mercedes Roadtrip

Bereits zum Start des Jahres gab es ein echtes Highlight.  Der Mercedes-Benz Roadtrip von Los Angeles nach Detroit. Binnen 5 Tagen fuhren wir quer durch die USA – Codename #mbrt13. Unterwegs besucht: Das Mercedes-Benz Advanced Design Center in Carlsbad.

 

 

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Mercedes Museum

Eine ganz besondere Attraktion hatte sich das Mercedes-Benz Museum ausgedacht. Eine Nacht im Museum. Was nach einem Filmtitel klingt, war auch der Auftakt zu einer Nacht zwischen ganz besonderen Modellen.

 

Brabus 800 Roadster

Wenn zuviel noch nicht genug ist, dann hilft einem der Bottroper Tuner Brabus gerne weiter. Für Menschen denen die 629 PS des Mercedes SL 65 AMG nicht ausreichen, bietet man nun den „BRABUS 800“ an.

Mehr geht immer!

Der V12 Bi-Turbo unter der Haube des SL 65 erlebt bei BRABUS die revitalisierende Kur des Ruhrgebiets-Tuner und verlässt die Schrauberhallen am Ende mit 800 PS und aberwitzigen 1.420 Nm Drehmoment.

1.420 Nm Drehmoment

Das Tuning mit dem Namen: „BRABUS T65 RS“ weckt die im Sechsliter-V12 schlummernden Leistungsreserven. Die Motoreningenieure entwickelten hierfür ein Doppelturbosystem mit je zwei Spezialkrümmern mit integrierten Turbinengehäusen und angepassten Ladern. Damit der Temperaturhaushalt stimmt, wurden vier wassergekühlte Ladeluftkühler verbaut. Damit diese wiederum genug Luft bekommen, wurde die BRABUS Carbon-Lufthutze auf der Motorhaube platziert. Eigens für das SL 65 Power-Upgrade wurde eine spezielle BRABUS Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit durchsatzfreudigen Metallkatalysatoren und keramikbeschichteten Endrohren im charakteristischen BRABUS Design konstruiert. Die integrierte Abgasklappensteuerung erlaubt ein aktives Soundmanagement vom Lenkrad aus: Der Fahrer kann auf Knopfdruck zwischen dezentem „Coming Home“ Modus und betont sportlichem Motorsound wählen.

Das BRABUS T65 RS Triebwerk produziert 588 kW / 800 PS bei 5.500 U/min und ein noch imposanteres maximales Drehmoment von 1.420 Nm, das bereits ab 2.100 Touren verfügbar ist. Im Auto wird dieser Wert elektronisch auf 1.100 Nm limitiert.

Und dieser letzte Satz sollte dann auch dem letzten Leser die Absurdität des Tunings vor Augen führen! Der Motor leister 1.420 Nm Drehmoment, aber im Auto werden nur 1.100 nm verwendet. Denn andernfalls fliegt einem das Getriebe um die Ohren. Wer also auf der Suche nach einem potenten Heizkraftwerk für die eigene Gemeinde ist, der sollte vor der Anschaffung beim Hausmeister nachfragen, wie viel Kraft das angeschlossene Getriebe verträgt.

Der Basis-Roadster kostet im übrigen 237.643 €  …

Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger Foto: Chromjuwelen

Sternenkunden, von Ralf Becker.

Es gibt Fahrberichte. Es gibt Testfahrten. Es gibt Photo-Touren. Bilderserien und manchmal, ja manch ein Mal gibt es wirklich lesenswertes. Oft wird dann als Thema der „Blick hinter die Kulissen“ gewählt.

Ralf Becker von den chromjuwelen hat genau so etwas nun getan, der Blick hinter die Kulissen der Mercedes-Benz SL-Entwicklung. Lesenswerter als 10 Fahrberichte auf Papier, erfährt man hier was die Menschen hinter den Autos bewegt.

Wunderbar und eine absolute „must read“ Empfehlung:

Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger

Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger Foto: Chromjuwelen
Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger Foto: Chromjuwelen

Der neue Mercedes SL feiert am 31.März seine Händler-Premiere

Sie haben den neuen SL bislang nur auf Fotos gesehen und wollen sich endlich einen Eindruck vom neuesten Modell in der Historie besonderer Mercedes-Modelle machen?

Am 31. März feiert der SL seine Premiere bei den Mercedes-Händlern.

Am kommenden Samstag dem 31. März kann man den neuen SL bei seinem örtlichen Mercedes-Benz Händler bewundern.  Stolz blickt man bei Mercedes-Benz auf die 60-Jährige Geschichte der SL Baureihe zurück und sicherlich mit viel Spannung auf den Erfolg des neuen Modells in der Zukunft.

SL war bei Mercedes-Benz die Abkürzung für „Super Leicht“ und im neuen Modell soll dies wieder einmal erfolgreich umgesetzt worden sein.  Als ersten Beweis liefern die Stuttgarter zum ersten Mal eine Vollaluminium-Rohkarosse in der Großserie. Gegenüber dem Vorgänger wurden 140kg Gewicht eingespart.

Auch leichtere Karossen benötigen für die Vollendung des Fahrspaß einen Motor und hier kann man zum Start des neuen Roadsters aus einer 6 und einer 8 Zylinder-Motorisierung wählen. Der SL350 mit dem V6 Motor kostet hierbei 93.534 € und der SL500 mit dem V8 schlägt mit Mindestens 117.096€ zu Buche.

Dafür erhält der Kunde neben dem fast 30% sparsameren Roadster auch das erste Auto mit „Magic-Vision-Control“. Dieses innovative Wisch-Wasch-System für die Scheibenwischer beweist endgültig, der SL Roadster ist ein Cabrio auch für die „schlechten Tage“ im Jahr.

 

Wuchtbrummer

Bei Mercedes Benz haben Sportwagen ohne Dach eine lange Tradition, in diesem Sinne kommt die neueste Wuchtbrumme aus Affalterbach genau richtig:

Mercedes-Benz SL65 AMG

Gerade eben erst vorgestellt bekommt die neue SL Klasse auch gleich eine „Over-the-Top“ Version. Die Fahrdynamik-Experten aus Affalterbach haben sich dem SL angenommen und nach dem SL63 mit dem sicher nicht schwächlichen Achtzylindermodell nun noch gleich eine 630PS starke V12 Bi-Turbo Version nachgeschoben.

630PS und 1.000Nm und das alles für 2 Personen in einem Blechdach-Roadster. Mercedes vereint mit diesem Modell alle Superlative in nur einem Fahrzeug.

Weil 0 auf 100 km/h bereits in 4 Sekunden erledigt sind, sollte man sich gleich noch die Werte für 0 auf 200 merken: 11,8 Sekunden. Eine Zeit in der die Mittelklasselimousinen von Normalsterblichen gerade Landstraßentempo erreicht haben.

Die Höchstgeschwindigkeit regelt man bei Tempo 250 elektronisch ab.

Sollten Sie jetzt Ihren Kontostand prüfen, so sollten mindestens 236.334€ zur Verfügung vorhanden sein.

Genießen Sie die Fotos:

[good-old-gallery id=“1666″]

 

Alter SL, neuer SL? Hauptsache!

Noch vor ein paar Jahren ein Ding der absoluten Unmöglichkeit. Da lädt Mercedes-Benz Blogger ein und lässt diese merkwürdige Spezies der Internet-Schreiberlinge auch noch alleine, also ich rede von „Narrenfreiheit“, in einer 800.000 € teuren Pretiose auf spanische Landstraßen los. Read more

Ein Nasenbär nach einer Botox-Behandlung?

Die Nase der Königin

Gestern die ersten Fotos in schlechter Qualität zum neuen Mercedes-Benz SL.

Danach veröffentlich die Autozeitung.de vor Ablauf der Sperrfrist die ersten Presse-Fotos zum neuen SL. Jetzt konnte ich die Fotos im Auto-und-Motorsport.de Magazin updaten und – ganz ehrlich – aus der eleganten Königin der Straßen ist eine Facelift-Opfer geworden. Ich schwanke zwischen „Botox-Opfer“ und „Nasenbär“ als Spitzname für den neuen Mercedes SL.

Was hat man da nur getan? Diese Nase. Eine Katastrophe.

Ein Nasenbär nach einer Botox-Behandlung?
Ein Nasenbär nach einer Botox-Behandlung?

Seht selbst.

Die Königin ist Tod, lang lebe die Königin.

Die Mercedes-Benz Modelle der R-Baureihe werden nicht älter, sie werden nur reifer.

In diesem Sinne, heute die ersten Bilder des ganz frischen neuen Mercedes-Benz SL:

Mehr im Auto-und-Motorsport Magazin…