Wie kann ich bei der Autoversicherung als Fahranfänger das meiste Geld sparen?

Für viele Autofahrer ist die Autoversicherung ein leidiges Thema, denn die Kosten für die kommenden Jahre sind nur schwer planbar und bereits ein kleiner Unfall kann dazu führen, dass sich die sogenannte SF-Klasse deutlich erhöhen. Besonders stark wirkt sich das bei jungen Fahranfängern aus, denn auf Grund des Alters zahlen sie bereits sehr hohe Prämien und da noch keine Schadenfreiheitsklasse vorhanden ist können sie auch keine Ermäßigung erwarten. Doch zum Glück gibt es ein paar Möglichkeiten, mit denen auch junge Fahrer ein paar Euro sparen können.

Nutzen Sie einen Vergleich im Internet

Wie das Wirtschaftsmagazin Wirtschaft.com bereits in diesem Video berichtet hat, passt sich die Versicherungsbranche immer an die digitale Welt an. Denn nur die wenigsten jungen Menschen werden ihre Autoversicherung noch im Büro des Versicherungsmaklers vor Ort abschließen. Viel beliebter ist der Weg über das Internet, denn hier kann nicht nur innerhalb weniger Minuten eine Police abgeschlossen werden, sondern mit einem umfangreichen Versicherungsvergleich wie TopTarif.de richtig Geld beim Neuabschluss oder Wechsel gespart werden. Denn nicht nur Neukunden können bei der Versicherung ordentlich sparen. Auch Bestandskunden können sich jedes Jahr eine neue und günstigere Versicherung suchen. Die Voraussetzung dafür ist eine fristgerechte Kündigung. Bei den meisten Verträgen muss mit einer Frist von einem Monat zum Jahresende gekündigt werden, also zum 31. November des laufenden Jahres.

Versichern Sie das Auto auf einen Elternteil

Eine weitere Möglichkeit mit der sich bei der Versicherung ein paar Euro einsparen lassen ist es die Versicherung einfach auf einen Elternteil zu versichern. Denn auch wenn natürlich ein erheblicher Aufschlag dafür fällig wird, dass ein Fahranfänger auf dem Auto mitversichert ist, ist dies im Regelfall immer noch deutlich billiger als das Auto auf den jungen Fahrer zu versichern. Besonders vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn der Versicherungsnehmer bereits in der Vergangenheit einmal einen Zweitwagen hatte und deshalb bereits Schadenfreiheitsrabatte erworben hat. Doch auch so ist die Ersparnis auf jeden Fall einen Blick wert, denn gerade vor dem Hintergrund der immer weiter sinkenden Altersgrenze für das Fahren eines Autos wird diese Differenz sich in Zukunft noch einmal deutlich stärker auswirken.

Prüfen Sie die Versicherungseinstufung bereits vor dem Kauf

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Berechnung der Versicherungsprämie ist die sogenannte Typklasse des Autos. Diese gibt an wie oft ein Auto im vergangenen Jahr an Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkaskoschäden beteiligt war. Autos mit denen viele Unfälle ausgelöst wurden haben so eine deutlich höhere Einstufung und werden dementsprechend auch deutlich teurer in der Versicherung. Doch auch Fahrzeuge die sehr häufig geklaut werden, so zum Beispiel die aktuellen BMW X5 und X6 Modelle und allgemein neuere Fahrzeuge der oberen Mittelklasse, haben eine relativ hohe Einstufung die sich auch in der Versicherung bemerkbar macht. Deshalb sollten Fahranfänger bereits beim Kauf ihres ersten Autos auch die Versicherung im Auge behalten. Bereits mit der Schlüsselnummer kann beim Versicherer oder in einem Vergleichsportal ein Angebot erstellt werden. So kann mit nur wenig Zeitaufwand auch die Versicherung ein wichtiges Kriterium werden. Wer plant sein Auto längerfristig zu fahren, für den wird dieser Tipp der wichtigste sein, denn über die Jahre hinweg lässt sich oft eine enorme Ersparnis realisieren.

VHV-Telematik-Box – Fair fahren und sparen

Es klingt so einfach: Box rein, App herunterladen, fahren und sparen. Die VHV bietet seit April 2016 eine Telematik-Box, die einfach an den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs angeschlossen wird und das Fahrprofil des Versicherungsnehmers auswertet. Je sicherer und vorausschauender man also fährt, desto günstiger werden die Tarife. Wir haben uns das System genauer angesehen.

Zahle so, wie Du fährst

vhw-telematik-box-2016-mein-auto-blog-de-2
Klein und handlich: Die VHV-Telematik-Box passt in jedes Auto

Einstecken, losfahren und bereits zum nächsten Monatsende sparen – es klingt so einfach. Voraussetzung ist jedoch, dass man mindestens 25 Stunden Fahrt vorweisen kann, sonst hat die Box nicht genügend Daten zum Auswerten. Sind die Daten aber gesammelt, kann das Sparen direkt beginnen. Die Werte werden für einen Nachlass der Versicherung ausgewertet und zählen dementsprechend ab der 25. Stunde Fahrzeit. So berechnet sich der Nachlass für das Folgejahr  aus den durchschnittlichen Berechnungen des Vorjahres – denkbar einfach. Für die persönliche Auswertung nimmt man einfach die Smartphone-App, die sowohl für iPhone, Android oder Windows bereitsteht.

vhw-telematik-box-2016-mein-auto-blog-de-5Mit diesem Tarif will die VHV zu sicherem Autofahren anregen. Und wie könnte man das beim deutschen Autofahrer besser, als über seine Brieftasche? Bis zu 30 Prozent an Versicherungskosten kann man sparen, indem man die kleine Telematik-Box über den Zigarettenanzünder anschließt. Das können schnell mal 360€ sein (Rechenbeispiel). Was aber bedeutet Telematik überhaupt? Das etwas kryptische Wort setzt sich aus Telekommunikation und Informatik zusammen. Damit wird nichts anderes als die Übermittlung von relevanten Daten, die Computer- und Sensor-gestützt gewonnen werden, beschrieben.

Was wird gemessen?

Gemessen werden dabei verschiedene Parameter. Zum einen natürlich das Tempo: Die gefahrene Geschwindigkeit wird von einem GPS-Sensor der Box ermittelt, der über die zurückgelegte Zeit für eine bestimmte Strecke die Geschwindigkeit feststellt. Zudem wird über diese Positionsdaten festgestellt, wie genau man es mit Tempolimits nimmt – endlich ein guter Grund, nicht mehr in den nächsten Blitzer zu rasen.

Damit wird entschieden Einfluss auf die Fahrweise genommen – im positiven Sinne.  So muss der Beschleunigungssensor in der Telematik-Box nicht mehr viel arbeiten, zeichnet er schließlich keine hektischen Beschleunigungs- und Bremsmanöver mehr auf. Ziel ist es über dieses Feature einen fadenscheinig riskanten Fahrstil in entsprechende Versicherungsbeiträge umzumünzen – eigentlich ganz fair, oder?

vhw-telematik-box-2016-mein-auto-blog-de-1

Neben diesen Werten, werden zudem noch die Uhrzeiten der Fahrten registriert, gelten zu bestimmten Tageszeiten höhere Unfallrisiken als man denkt. Klar: Zur Rushhour ist das Verkehrsaufkommen einfach höher und ein Unfall damit wahrscheinlicher. Hinzu kommt, dass manche Fahrten statistisch einer größeren Unfallhäufigkeit ausgesetzt sind. Beispiel gefällig? Nachtfahrten am Samstag führen gerade bei jungen Fahrern oftmals in die Disko. Manchmal auch mit einem Bier zu viel. Hier gibt die Box vielleicht den entscheidenden Anstoß dazu, das Auto lieber stehen zu lassen.

Ein Beitrag zur Fahrsicherheit

Außerdem merkt sich die kleine Box, welche Art von Straße genutzt wird: Autobahn, Landstraße oder die 30er Zone innerorts. Warum? Ganz einfach: Das Unfallrisiko auf Autobahnen ist schlicht geringer, als etwa auf einer kleinen, verwinkelten Landstraße, die mit Bäumen gespickt ist.

Seit April steht das kleine Technik-Wunderwerk für drei Monate kostenlos zum Testen bereit. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird ein Mietpreis für die Box fällig, der sich aber in Grenzen hält – zumal der Nachlass für die Versicherungsbeiträge größer ausfällt. So wird der Fahrer in den Mittelpunkt gerückt und an seine Vernunft appelliert. Alles in allem ist das System also gerechter für alle. Schließlich wird man nach seiner eigenen Risikobereitschaft und Waghalsigkeit eingestuft. Oder sollen andere unter hohen Einstufungen leiden, nur weil man selbst gerne Rallye-Fahrer wäre?

Mit der Smartphone App alles im Blick

vhw-telematik-box-2016-mein-auto-blog-de-4Klar kann man sich mit der Box nun etwas gläsern fühlen. Doch die VHV versichert, dass eine Datenweitergabe an die Schadensabteilung oder sonstige Dritte ausgeschlossen ist. Auch werden über das Telematik-System keine Fahrleistungsermittlung durchgeführt. Lediglich das verantwortungsbewusste Fahren soll gefördert werden. Weitere Vorteil der Box: Im Fall einer Panne oder eines Unfalls kann schnell Hilfe geschickt werden. Außerdem bietet sie einen weiteren Sicherheitsaspekt: Wird das Fahrzeug unerlaubt bewegt, alarmiert sie den Fahrer und kann den Standort des Fahrzeugs über die App anzeigen. Hier sieht man auch jederzeit seinen eingefahrenen Rabatt. Mehr Transparenz geht also nicht. Gegner werden jetzt sagen, dass diese Aussage stimmt, schließlich wird man dank der Box etwas gläsern. Wem das Konzept also nicht gefällt, kann den kleinen Wunder-Würfel monatlich kündigen. Mehr Informationen gibt es unter https://www.vhv.de/telematik

 

Lebenslänglich – Updates für Hyundai-Navigationssysteme

„Bitte JETZT links abbiegen“, schallt es aus dem Navigationsgerät. Ungünstig nur, dass die Straße, die links weiterführt, eine Einbahnstraße ist, in die man nicht hineinfahren darf. Das weiß „Uschi“ – so nenne ich mein Navigationssystem – nur leider nicht. Grund dafür ist das veraltete Kartenmaterial. Man könnte es erneuern, aber dafür ist man irgendwie zu geizig. Damit Hyundai-Fahrer nicht vor abgerissenen Straßen stehen, gibt es nun das Hyundai Lifetime MapCare, das den neuesten Stand sichert. Read more

Toyota Prius Plug-in im Fahrbericht

[=" " ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 25. Juni 2013 

Heiligenschein:Irgendwann während des Testzeitraums hatte ich einmal getwittert: "Prius Plugin fahren, wird immer begleitet von einem Gefühl, ähnlich dem, wenn man gerade die Welt rettet". Oder so ähnlich. Un…

Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6dCI Xtronic

Erfolgreich ist er, der Nissan Qashqai. Das war bei seiner ersten Generation durchaus eine Überraschung. Aber Nissan hat damals alles richtig gemacht und früh die Nachfrage nach so genannten Crossover-Modellen bedienen können. Dem Qashqai in seiner zweiten Generation soll alles mit ein wenig mehr Lifestyle von der Hand gehen. Vorbei daher auch die Zeiten eines eher zurückhaltend gezeichneten SUV. De…

„Grüne Reifen“: mehr Sicherheit, weniger Sprit, geringere Kosten

Jeder Autofahrer hat sie, doch nur wenige wissen wirklich über sie Bescheid: die Reifen. Dabei lohnt es durchaus, bei der Wahl der Pneus genauer hinzuschauen. Denn: Reifen weisen signifikante Qualitätsunterschiede auf, die sich bei entscheidenden  Fahreigenschaften bemerkbar machen. So sind Standardfabrikate zwar günstiger in der Anschaffung, erreichen jedoch häufig deutlich schlechtere Werte in puncto Sicherheit oder Kraftstoffeffizienz. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die in ihnen verwendeten Gummimischungen. Der Spezialchemie-Konzern LANXESS ist führender Anbieter von synthetischen Hochleistungskautschuken, die die Herstellung von umweltschonenden „grünen Reifen erst möglich machen. Solche Qualitätsreifen können beim Kauf zwar unter Umständen etwas teurer sein – bieten dafür aber beim Fahren auf der Straße zahlreiche Vorteile. Hier ein Überblick über die Stärken, die „grüne Reifen“ auszeichnen:

1. Sparsamkeit und Umweltverträglichkeit

Ein Pkw benötigt durchschnittlich allein 20 bis 30 Prozent der Antriebsenergie, um den Rollwiderstand der Reifen zu überwinden. „Grüne Reifen“ haben einen deutlich geringeren Rollwiderstand als herkömmliche Pneus. Wie sehr sich diese Eigenschaft für einen Autofahrer rechnet, wird anhand eines einfachen Beispiels deutlich: Bei einem Benzinpreis von 1,60 Euro pro Liter kann ein Wagen, der pro Jahr 15.000 Kilometer fährt und sieben Liter Treibstoff auf einer Strecke von 100 Kilometern verbraucht, mit Pneus der Reifeneffizienzkategorie B mehr als 130 Euro Treibstoffkosten sparen im Vergleich zu F-Reifen. Die zusätzliche Investition von 20 bis 50 Euro pro „grünem Reifen“ ist somit in weniger als zwei Jahren wieder eingefahren. Und auch die Umwelt profitiert von „grünen Reifen“: Wären alle Autos weltweit mit ihnen ausgestattet, könnten jährlich bis zu 20 Milliarden Liter Kraftstoff und 50 Millionen Tonnen CO2-Emmission eingespart werden.

2. Gutes Bremsverhalten und optimale Sicherheit

Sparsamkeit geht bei „grünen Reifen“ nicht zu Lasten von Sicherheit. Im Gegenteil: Durch die Verarbeitung von Hochleistungs-Kautschuken, wie sie der Spezialchemie-Konzern LANXESS produziert, erzielen Qualitätsreifen auch ausgezeichnete Werte beim Bremsverhalten – auch auf nasser Straße. Im Vergleich zu einem Standardfabrikat kann ein „grüner Reifen“ auf nasser Fahrbahn den Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometer um bis zu 19 Meter reduzieren – eine Distanz, die unter Umständen Leben retten kann.

3. Längere Laufleistung und Lebensdauer

Ein „grüner Reifen“ steht für dauerhafte Höchstleistung. Nicht nur Sparsamkeit und Haftung sind besser, auch Laufleistung und Haltbarkeit liegen auf höchstem Niveau. Für Autofahrer ergibt sich daraus ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus schonen langlebige Reifen auch die Umwelt, da mit ihnen Ressourcen gespart werden können.

„Grüne Reifen“: weiterführende Informationen im Internet

Im Internet auf www.green-mobility.de finden Sie unter dem Menüpunkt „Mediathek/Studien“ wissenschaftliche Studien der Technischen Universität München zum Thema „grüne Reifen“.

Salon der Energieeffizienz – Genf 2014

84. Internationaler Automobil-Salon Genf

Entdecken Sie die emissionsarmen Fahrzeuge mit weniger als 95g CO2/km

Der Automobil-Salon Genf war der erste internationale Salon, der den alternativ- und mit erneuerbaren Treibstoffen angetriebenen Fahrzeugen bereits ab 2009 einen separaten Ausstellungsbereich einräumte. Heute führen praktisch alle grossen Fahrzeughersteller mindestens ein sparsames und entsprechend emissionsarmes Modell in ihrem Angebot. Seit letztem Jahr stehen diese Fahrzeuge deshalb auch nicht mehr in einer separaten Halle, sondern sind auf den Markenständen zu sehen. Ein Faltprospekt führt sämtliche Fahrzeuge auf, die nicht mehr als 95g CO2/km ausstossen. Er wurde vom Automobil-Salon zusammen mit EnergieSchweiz erarbeitet und ist an den Haupteingängen des Salons erhältlich.

Eine steigende Nachfrage nach sauberen Fahrzeugen, wachsendes Umweltbewusstsein seitens der Hersteller und die Einführung der CO2-Emissionsvorschriften hat die Automobilindustrie dazu bewogen, die Entwicklung alternativer, umweltfreundlicher und sparsamer Technologien in Riesenschritten voranzutreiben. In den vergangenen sechs Jahren hat die Automobilindustrie nicht nur einer Finanzkrise getrotzt, sondern auch ihre Produkte weiterentwickelt und den Wünschen der Konsumenten nach einer umweltbewussteren Individualmobilität angepasst.

EnergieSchweiz, das Programm des Bundesamtes für Energie BFE zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, unterstützt dieses Jahr die Initiative des Automobil-Salons. Ein Faltprospekt, der sämtliche emissionsarmen Fahrzeuge am Salon aufführt, wird gemeinsam herausgegeben. Darin sind unabhängig von der Antriebstechnologie alle Fahrzeuge zu finden, die nicht mehr als 95g CO2/km ausstossen. Dieser Wert wurde im Vergleich zum letzten Jahr um 5g reduziert und entspricht nun dem CO2-Emmissionszielwert, der voraussichtlich ab dem Jahr 2021 in der EU gelten wird.

Letztes Jahr wiesen 10% der rund 900 am Salon ausgestellten Fahrzeuge Emissionen unter 100g CO2/km aus. Dieses Jahr sind über 65 Modelle zu finden (7,2%), die heute schon einem Wert entsprechen, der erst in sechs Jahren im Durchschnitt für alle neuen Fahrzeuge verbindlich wird.

Die Liste der umweltfreundlichen Fahrzeuge ist auch auf der Salon-Homepage www.salon-auto.ch einsehbar. Vor Ort bewirbt EnergieSchweiz den Faltprospekt mit einem Wettbewerb, bei dem es drei Wellnesspakete in den Thermen Vals im Gesamtwert von CHF 8‘000.– zu gewinnen gibt.

Pressemeldung

Durchschnittlich 16 Prozent Rabatt bei Autokauf im Internet

ADAC testet zwölf Neuwagenvermittlungen und vergleicht die Preisnachlässe mit Händlerrabatten / Handel zwar etwas teurer, aber auch flexibler

Wer sein neues Auto über Neuwagenvermittlungen im Internet bestellt, zahlt durchschnittlich nur rund fünf Prozentpunkte weniger als beim Vertragshändler. Das hat ein aktueller ADAC Test von zwölf Internetportalen ergeben, bei dem Preisgestaltung, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit überprüft und die Rabatte mit denen der Händler verglichen wurden. Während die Online-Vermittlungen im Schnitt rund 16 Prozent Rabatt gewährten, belief sich der Preisnachlass der Händler auf etwas mehr als elf Prozent.

Testsieger mit dem Gesamturteil „sehr gut“ wurde der Neuwagenvermittler „autohaus24.de“. Punkten konnte das Portal in erster Linie mit einem ansprechenden und leicht zu bedienenden Internetauftritt, einem schnellen Service und dem Preisnachlass, der mit nur einer Ausnahme bei allen Fahrzeugen über dem Durchschnitt lag. Acht Portale schnitten „gut“ ab, eines mit „ausreichend“. Zwei Anbieter sind mit der Wertung „mangelhaft“ und „sehr mangelhaft“ durchgefallen. Testverlierer ist „airportcars24.de“: Hier waren die Rabatte für alle Fahrzeuge im Test weit unter dem Durchschnitt, die Webseite unübersichtlich und umständlich zu bedienen, der Service nicht kundenorientiert.

Auffallend: Einige Internetportale lockten mit hohen Rabatten, die bis zum Ende der Konfiguration kräftig schrumpften. Außerdem wurden bei den Neuwagenvermittlungen zusätzliche Kosten fällig, etwa für die Abholung des Fahrzeugs oder die Lieferung an einen vom Kunden gewünschten Ort. Beim Vertragshändler hingegen konnte man bis zum Abschluss des Kaufvertrags handeln. Mit dem höheren Online-Rabatt konfrontiert, waren viele Verkaufsberater im Test zu weiteren Zugeständnissen bereit – entweder in Form eines zusätzlichen Rabatts oder von kostenlosen Zugaben wie Fußmatten oder Verbandskasten.

2013_8_22 - Internetportale Neuwagenkauf Rabatte_184376

Entscheidend für den Kauf im Internet sollte allerdings nicht allein der günstigere Preis sein. Denn insgesamt waren im Test durchaus auch Mängel festzustellen. So enthielten zum Beispiel die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aller Portale juristisch unwirksame Klauseln oder sie waren unvollständig. Unabhängig davon gilt beim Internet-Kauf ein zweiwöchiges Widerrufsrecht.

Die Internetseiten der zwölf allgemein zugänglichen Neufahrzeugvermittlungen hat der ADAC Ende Mai 2013 untersucht. Die Test-Käufer interessierten sich jeweils für einen BMW 320d, Fiat MyPanda, Nissan Qashqai, Opel Corsa und VW Golf, deren Konfiguration vorab genau festgelegt war, und verglichen das Angebot mit dem von Vertragshändlern der fünf Marken in zehn deutschen Großstädten.

Audi A3 1.6 TDI ultra: Vielseitiger Sparkünstler

Audi stellt das verbrauchsgünstigste Serienmodell der Marke vor:

Der 110 PS  starke Audi A3 1.6 TDI ultra verbraucht nach NEFZ-Messung 3,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Dies entspricht einem CO2-Wert von lediglich 85 Gramm pro Kilometer.

Der Verkauf des neuen A3 1.6 TDI  startet sofort; die ersten Auslieferungen an Kunden erfolgen im September. Die Preise beginnen in Deutschland bei 25.200 Euro.

Der 110 PS starke Dieselmotor lässt den A3 auf 200 km/h spurten und der Sprint von 0 auf 100 km/h ist binnen 10.5 Sekunden erledigt.
Dank seines 50-Liter-Tanks sind Reichweiten von deutlich mehr als 1.200 Kilometer möglich.
Zur Serienausstattung des fünfsitzigen A3 1.6 TDI gehört unter anderem eine Klimaanlage, Audi-Radio und elektrische Fensterheber. Den A3 1.6 TDI ultra produziert Audi sowohl als Dreitürer wie auch als fünftürigen Sportback.

Das Leergewicht des A3 1.6 TDI ultra liegt bei 1.205 Kilogramm. Eine um 15 Millimeter tiefer gelegte Karosserie und S line-Seitenschweller sorgen für eine verbesserte Aerodynamik. Rollwiderstand optimierte Reifen im Format 205/55 R16 sowie eine verlängerte Achsübersetzung erhöhen die Effizienz des A3 1.6 TDI ultra weiter.

Als aktuell effizientester Audi ist die neue A3-Version zugleich das erste Modell der Marke mit dem Namenszusatz „ultra“. Die Bezeichnung „ultra“ steht bei Audi künftig beispielhaft für den Anspruch der Marke, konsequente Nachhaltigkeit bei Produkten und in der Produktion durchzusetzen.

In weiteren Baureihen wird Audi in den nächsten Monaten ultra-Modelle mit TDI- und TFSI-Motoren vorstellen.

Der Audi A3 1.6 TDI steht im Wettbewerb zum bereits vor einigen Monaten vorgestellten HONDA Civic 1.6i-DTEC der mit 125 PS an den Start geht, 7 km/h schneller ist, den Spurt auf 100 in 0.5 Sekunden schneller erledigt und trotz der Mehrleistung von 15 PS nur 0.4 Liter auf 100 Kilometer mehr konsumiert. Einen Fahrbericht über den Civic 1.6i-DTEC und einen Verbrauchstest gibt es hier im Blog.

Toyota Prius Plugin – Technische Daten

Toyota Prius Plugin 2013
Verkaufsstart: 2012
Motortyp: Vierzylinder-Reihenmotor, 16 Ventile (DOHC) Leichtmetall-Motorblock und -Zylinderkopf, variable Ventilsteuerung, Atkinson-Cycle
Hubraum in ccm³: 1.789
max. Leistung bei min-1: 73 kW / 199  PS -5.200 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 142 Nm – 2.800 / 4.400 U/min
Elektro-Motor kW 60
Elektro-Motor Nm 207
Antriebsart, serienmäßig: Vorderachsantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: Planetenradgetriebe – e-CVT
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.500- 1.525 kg
maximale Zuladung: 340 – 315 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 10.8 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 180 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 2,1 l / 100 km Super bleifrei E10 (95 ROZ) – Nach NEFZ
CO2-Emission, kombiniert: 49 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse:  A+
cW-Wert:  0,25
Stirnfläche:  –
Verbrauchsangaben  Euro-NEFZ Herstellerwerte
Städtisch   –
Außerstädtisch   –
 –
Gefahrene Testkilometer  ~ 850 km
Bereifung: Sommerräder 195/65-15 Michelin
Garantie: 3 Jahre – 100.000 KM
Basispreis: 36.550 € Life Ausstattung

…zur Galerie… >>>

Seite 1 |   Vorteile & Nachteile | Technische Daten Galerie



testwagen-highscore

Toyota Prius Plugin – Fazit

Seite 2 des Toyota Prius Plugin  Fahrbericht:

Das gute Gefühl

Der größte Vorteil des Prius Plugin ist das „gute Gefühl“ das man hat, wenn man damit fährt. Der Gedanke ganz bewusst einen reinen EV-Modus nutzen zu können, lokal ohne Emissionen zu fahren und ansonsten im Alltag und auch auf längeren Strecken mit maximaler Effizienz unterwegs zu sein. Das macht auch Spaß.

Sind die Akkus des Prius erst einmal geladen, kann man sich die elektrische Fahrfreude per Wähltaster einteilen.  Die Entwickler des Prius hatten sich zum Ziel gesetzt, besondere Kraftstoff-Effizienz im Alltag zu beweisen. Ziel erreicht?

EV-Tasten Prius Plugin

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode“:

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

6.2

Öko-Experte mit dem grünen Zeh

2.7

Außendienstler mit Vollgas-Lust

7.7

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer

Prius Plugin Verbrauch Blog artikel

Selbst auf der Autobahn sparsam
Die für mich größte Überraschung war der Kraftstoffkonsum auf der Autobahn. Dank seines guten cW-Wertes von 0,25 wird der sparsame Hybrid auch auf der Autobahn nicht zum Säufer. Zudem hilft ihm die weite Spreizung seines Planetenradgetriebes, die Drehzahlen des Benzinmotors niedrig zu halten. So sind flotte Autobahn-Etappen durch aus mit weniger als 8 Liter machbar. Das darf man auch als Erfolg feiern.

Kritikplätze
Die erste Frage gilt wie immer: Wann gibt es in japanischen Autos endlich Sitze, deren Aufflagefläche nicht auf der Hälfte des Oberschenkels und deren Rückenlehnen nicht unterhalb des Schulterblattes enden? Die Positionierung der Sitzheizungsschalter unter der Mittelkonsole deutet auch darauf hin, dass man davon ausging, die würde eh niemand nutzen.

Dem cW-Wert geschuldet, die stark eingezogene A-Säule und ein extrem flach verlaufendes Heck. Eine Tube Sonnencreme sollte an warmen Tagen zum Reisegepäck gehören.

Prius Plugin Schloss Aschaffenburg

Vorteile:

  • Effizienter Antrieb
  • 100 % positives Öko-Image
  • Zuverlässige Technik

Nachteile:

  • Bedien-Elemente im Cockpit verstreut
  • Wenig Gefühl für die Straße
  • Enormer Aufpreis für die Plugin-Version

Dafür liebt man den Prius Plugin:

  • Sein astreines Öko-Image und die zuverlässige Technik

 

Prius Plugin im Fahrbericht Album

Das vermisst man am Prius Plugin:

  • Die Freude am fahren, abseits der Spar-Erfolge

 

Bewertung:

Komfort – 19 von 25 Punkten

  • Federung leer:  4 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  4 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 5 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 4 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 2 von 5 Punkten

Fahrverhalten – 15 von 25 Punkten

  • Kurvenhandling: 2 von 6 Punkten
  • Stabilität V/Max:  6 von 6 Punkten
  • Fahrspaß subjektiv: 1 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 1 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 5 von 6 Punkten

Kosten – 18 von 25 Punkten

  • Grundpreis: 2 von 6 Punkten
  • Aufpreisliste:  3 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 6 von 6 Punkten
  • Wartung: 3 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 4 von 4 Punkten

Antrieb – 14 von 25 Punkten 

  • Laufkultur des Motors: 1 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 2 von 4 Punkten
  • Getriebe: 3 von 4 Punkten
  • Traktion: 6 von 6 Punkten

Toyota Prius Plugin im Blog als Fahrbericht Test

Punktzahl gesamt: 66 / 100 Punkten

Toyota Prius Plugin –  Das Fazit:

Wer Prius fährt, der will die Welt retten.  Dieses Gefühl des ökologisch korrekten Handelns. Diese geballte Kompetenz und technische Avantgarde rund um das Antriebssystem des Prius, das lässt die Schwächen des sparsamen Japaners in Vergessenheit geraten.  Ob der gewaltige Aufpreis von knapp 9.000 €, für den Zwischenschritt zwischen E-Auto und Hybrid , wirklich gerechtfertigt ist – das muss jeder für sich selbst entscheiden.  An den Qualitäten des Prius ändert auch der Aufpreis nichts.

Prius Plugin, ein Auto für Weltverbesser und solche, die wollen, dass die „anderen“ wissen, wie ökologisch hipp man unterwegs ist.

…zu den technischen Daten… >>>

Seite 1 |   Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

___________________________________ 

Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Toyota Auris - Die neue Generation Fahrbericht Blogfoto

Angefahren: Die neue Generation: Toyota Auris

Vom Spaß am sparen

Man unterstellt gerne, dass es eine zweite Generation viel leichter hat als die erste Generation, zum Beispiel wenn es um die Unternehmensgründung geht. Der Opa hat das Unternehmen gegründet, der Vater hat es groß gemacht und der Sohn wird es an der Börse verzocken – so oder ähnlich lassen sich die simplen Verallgemeinerung im Bezug auf „Generationen“ und deren Erfolg zusammen fassen.

Mit der ersten Toyota Auris Generation hat Toyota den großen Angriff auf den Segments-Hauptdarsteller von Volkswagen ausgerufen. Mit einer lautmalerischen Plakatwerbung wollte man von der neuen japanischen Alternative im angestammten Revier des Dauerläufers „Golf“ verkünden.  Und ruft man sich in Erinnerung welchen Stellenwert der von Kiichirō Toyoda gegründete Konzern in anderen Teilen der Welt genießt, dann durfte man davon ausgehen, dass der Erfolg nur eine Frage der Zeit ist.

Doch manchmal kommt es anders und so ist nun bei der Präsentation der zweiten Auris-Generation nichts mehr zu spüren, von der ehedem prägnant formulierten Attacke auf den primus inter pares aus Niedersachsen.

Ich persönlich finde das auch gut so – denn es passt doch deutlicher in die Japanische Kultur: Überzeugen durch Technik und Funktion – nicht durch Radau und Klamauk.

Toyota Auris - Die neue Generation Strand Cascais

Design-Stolperfallen, oder nicht alles was glänzt ist auch Gold.

Auris – ein Kunstname der sich vom lateinischen Begriff „aurum“ (steht für Gold) ableitet und doch ist genau hier wieder, in meinen Augen die geringste Übereinstimmung zwischen „Ziel“ und „Etappe“ zu finden. Toyota spricht von einem neuen Markengesicht, prägnant und dynamisch – gestaltet für den europäischen und speziell für den deutschen Markt. Trotz einer um 55 mm flacheren Fahrgastzelle, einer prägnanten C-Säule, 10 mm weniger Bodenfreiheit und einer relativ flachen Motorhaube – es fehlt der eindeutige „Toyota-Style“. Ich verstehe durchaus, wenn ein Weltkonzern wie Toyota viele Details und Anforderungen bei der Gestaltung zu berücksichtigen hat – ist Toyota doch weltweit mit mehr als 90 Fahrzeug-Silhouetten vertreten“. Doch in Deutschland angetreten – im Segment des Platzhirsches von Volkswagen, muss der japanische Nuntius des Kompaktwagen-Segments mit mehr Selbstbewusstsein und einer enorm präsenten Erscheinung glänzen.

Wenn gleich mir einige Details des neuen Auris sehr gut gefallen haben. So erscheint mir die Gestaltung der Scheinwerfer, die im übrigen mit Bi-Xenon und aktivem Kurvenlicht erhältlich sind, im besonderen durch die vom Kühlergrill ausgehende Chrom-Augenbraue sehr viel Attraktiver als beim ersten Auris.

Von hinten betrachtet wirkt mir, der nun in die Heckklappe integrierte Heckspoiler zusammen mit dem unteren Teil der Stoßstange als „Diffusor“ gezeichneten Stoßstangen-Abschluss deutlich stimmiger.  Wenig stimmig hingegen die Gestaltung der Rückleuchten, die zudem nicht in LED-Technik erhältlich sind.

Toyota Auris - Die neue Generation Strand Cascais2

Hybridisierter Erfolgswagen

87 Gramm-CO² je Kilometer. Eine kleine Zahl mit großer Wirkung in der wichtigsten deutschen Fahrzeugklasse. Mit 87 Gramm CO²/KM steht der neue Auris Hybrid an der Spitze der ökologischen Golf-Mitbewerber. Sparsamer und dynamischer sollte diese neue Auris Generation werden. Bei meiner ersten Ausfahrt mit der neuen Generation, konnte ich die zwei (für mich) wichtigsten Modelle bereits fahren: Den zwei Liter Diesel mit 120 PS und den Auris Hybrid, der mit einer Systemleistung von 136 PS aufwartet.  Im Fall des Diesel muss man jedoch davon ausgehen, dass vermutlich im Laufe eines möglichen Facelifts (2015?) bereits Diesel-Motoren aus dem Hause BMW verbaut werden. Der zwei Liter große Diesel ist zwar ein angenehmer Geselle, der von seiner Laufruhe und dem Drehmoment von 310 Nm zwischen 1.600 und 2.400 Umdrehungen lebt, aber mit 124 PS ein wenig „gealtert“ wirkt. Bei anderen Herstellern reicht hierfür ein in der Reibung optimierter 1.6 Liter Diesel-Motor.

Die 1.33 Liter „putzig kleine“ und zudem nicht aufgeladene Basis-Motorisierung (99 PS / 128 Nm) macht für mich keinen wirklichen Sinn. Auch wenn der Auris zwischen 50 und 70 Kilogramm leichter wurde und man somit bei einem Startgewicht des 1.33  von gerade einmal 1.150 kg angekommen ist – der „echte Auris“ ist für mich die Hybrid-Variante. Das sehen mittlerweile auch 30% der Käufer so – Toyota rechnet auch bei der neuen Generation mit einer fast paritätischen Verteilung des Käuferinteresses.  33% Hybrid-Käufer, 33% Benziner-Käufer und 34% Diesel-Fahrzeug Käufer. 

Toyota Auris - Die neue Generation Hybrid

Mit dem cW-Wert von 0,27(7) (ich schreibe üblicherweise nur zwei Nachkommastellen – aber dann wären wir ja bei 0,28) ist der Auris  kein Windei. Im Gegenteil, er entwickelt einen fast schon sportliches Habitus. Verantwortlich hierfür unter anderem: Eine 10 % verwindungssteifere Karosserie, eine 10 % direktere Lenkung und eine insgesamt dynamischere Auslegung des Fahrwerk. So konnte ich als  Fahrer im 4 Zentimeter tiefer montierten Sitz, die wiedergefundene Freude an der Fahrdynamik im Hause Toyota, schon förmlich am Horizont aufgehen sehen!

Wobei sich der Hybrid-Käufer jedoch entscheiden muss: Maximale CO²-Effizienz mit 15 Zoll Felgen, oder gesteigerte Fahrdynamik und optische Highlights, mit den im „Life Plus“ Paket enthaltenen 17 Zoll Aluminium-Felgen. Denn dann liegt die CO²-Emission bei 92 Gramm CO² je Kilometer.

Toyota Auris - Die neue Generation Strand Hintern

Neue Generationen

Mit Ausnahme des 1.4 Liter Dieselmotors, rüstet Toyota die neue Auris Generation nun immer mit einer Start/Stop-Automatik aus. Und anstelle von 4 Ausstattungsvarianten gibt es in der Zukunft deren 5. Wobei zur Markteinführung des neuen Auris auch noch eine sechste Variante hinzukommt.

Auris, Auris Cool, Auris Life, Auris Life Plus und Auris Executive sind die normalen Ausstattungslinien und eine „START Edition“ komplettiert die Möglichkeiten für den Anfang.

Mit 15.950 € für den Auris 1.33 sank der Preis für das neue Modell sogar um 700€. Der Auris Hybrid fängt mit der Life-Ausstattung an und wird 22.950 € kosten, was wiederum 350 € weniger ist als beim Vorgänger.

Schein und Sein

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

  • Er ist der Hybrid-Vorreiter, nicht nur in seiner Klasse.
  • Sitzposition und Raumgefühl auf den beiden Vordersitzen ist extrem gut geworden!
  • In der Hybrid-Version ist die Batterie nun unter den Rücksitzen, der Kofferraum wuchs dadurch um 30% !

Worin sind die Mitbewerber aktuell besser?

  • Trotz eines beledertem Armaturenbretts in der Executive-Variante, fehlt der letzte Feinschliff im Innenraum. Auch hier: „Bitte mehr Liebe in den Details!
  • Ein Power-Diesel und ein Doppelkupplungstriebe fehlen vollständig.
  • Es fehlen aktuelle Assistenzsysteme wie „City-Notbremsfunktion“, Spurhalte-Assistent u.ä.

Toyota Auris - Die neue Generation Cascais Diesel

Fazit

Toyota spielt geschickt auf dem schmalen Grat zwischen emotionalem Automobil und ökologisch sinnvoller Fortbewegung – um dem Champion der Golfklasse gefährlich zu werden, benötigt es jedoch mehr als pure Ökologie und überdurchschnittliche Zuverlässigkeit. Es braucht mehr Spaß und zwar mehr als nur den am sparen!  Und hier bietet auch die neue Auris Generation noch Platz für Verbesserungen!