[Werbung] Motoröl hat es auch nicht leicht

Mein sehr geschätzter Kollege Jens Stratmann von „rad-ab.com“ hat manchmal sehr merkwürdige Ideen. Ernsthaft. Da setzt er sich in einen Porsche GT3 und anstatt den Motor zu starten und den Fuß auf das Pedal zu pressen, bleibt er einfach nur in einer Klimakammer stehen. Wer macht denn bitte sowas? Okay.

Zur Entschuldigung von Jens muss ich sagen, es war nicht seine Idee. Die Idee kam von ExxonMobil und zusammen mit zwei anderen Vloggern sollte er mal erleben, was Motoröl so aushalten muss. Eine Grenzerfahrung ganz ohne G-Kräfte für Jens, sozusagen.

Motor-Öl und Jens, beide am Limit?

Um Hautnah zu erleben was Temperaturen mit einem machen, und wie hart es für das Motoröl sein muss, hat ExxonMobil den Jens in eine Klimakammer von Porsche gesteckt. Von +40 bis -20 Grad Celsius hat Jens dort beide Extreme erlebt. Wer den Artikel von Jens [hier] nachliest, der merkt schnell, der Hitze-Typ ist Jens scheinbar nicht. Ganz anders als der Motor-Öl von Mobil1 mit Porsche zum Beispiel die Gesundheit des Motors im Porsche GT3 garantiert.

Allerdings war das, was Jens erleben durfte, für Motor-Öl nur ein lauwarmer Aufguss. Während sich auch der englische Vlogger Shmee150 und der russische Videoblogger Ilya darüber einig waren wie spannend der Test in der Kältekammer war – muss das Motor-Öl sich gelangweilt haben 😉

Von -40° bis +260° Celsius muss das Motoröl von Mobil1 aushalten und dabei die Anforderungen die an das Öl gestellt werden, erfüllen.

Erster Test des neuen Nissan Micra

Im Vergleich zum Vorgänger definitiv eine Perle!

In Dubrovnik, der Perle der Adria, konnte ich den neuen Nissan Micra etwas genauer unter die Lupe nehmen. Laut Hersteller ist dieser effizienter, sicherer und geräumiger geworden. Da auf Fahrveranstaltungen die Verbrauchsermittlung schwieriger ist und ich die Sicherheit auch nicht testen kann, konzentriere ich mich auf das Platzangebot, die Verarbeitung, die Technik und den ersten Fahreindruck.

Die nun fünfte Generation des japanischen Kleinwagens ist meiner Meinung nach ein echter Hingucker. Im Vergleich zum eigenen Vorgänger könnte er ein Verkaufsschlager werden. Nicht mehr ganz so rund und niedlich, sportlicher und flacher ist er.

Durch die schwarzen B- und C-Säulen scheint das Dach zu schweben. Insgesamt ist er einfach größer mit knapp 4 m Länge, 1,45 m Höhe, 1,93 m Breite inklusive Spiegeln und einem Radstand von 2,52 m, der absolut den Passagieren zu Gute kommt: Besonders auf den vorderen Plätzen hat man im neuen Micra ausreichend Platz, sitzt bequem und kann die Sitz- und Gurtposition in der Höhe, die Lenkradposition in der Höhe und der Tiefe optimal einstellen.

Durch die veränderte Optik, besonders bei der C-Säule, ist die Rundumsicht etwas schlechter geworden, was mich dazu bringt, die optionale 360° Kamera oder zumindest die Einparkhilfe zu empfehlen.

Besonders die neue Front hat es mir angetan, hier hat der Hersteller neben dem markentypischen „V-Motion“-Kühlergrill auch noch neue Scheinwerfer verbaut.

Hinten sorgt der Spoiler für möglichst optimalen Abtrieb und für ein sportliches Auftreten. Wo wir schon mal beim Heck sind: Ich mag die hohe Ladekante nicht, da man, wie bei fast allen Kleinwagen, die Gepäckstücke erst über eine Stufe heben muss. Das Gepäckraumvolumen liegt zwischen 300 und 1004 Litern und geht für mich absolut in Ordnung.

Der neue Nissan Micra lässt sich auf über 120 unterschiedliche Weisen individualisieren. Ein paar neue Lackfarben stehen dem kleinen Flitzer, der übrigens in Frankreich gebaut wird, sehr gut. Zu ihnen gehören zum Beispiel ein kräftiges Hellgrün, ein tolles Rot und ein knalliges Orange.

Beim neuen Nissan Micra kann man zwischen einem 73-PS-Benziner, einem 90-PS-Benziner und einem 90-PS-Diesel wählen. Alle sind an ein manuelles 5-Gang Getriebe gekoppelt. Die Verzögerung übernehmen vorne Scheibenbremsen und an der Hinterachse ausreichend groß dimensionierte Trommelbremsen. Von denen bin ich kein großer Freund, da man als Laie und Aussenstehender nicht sehen kann, ob die Beläge schon an der Verschleißgrenze sind, aber das ist bei einem Neuwagen ja erstmal kein Thema.

Schauen wir in die Zukunft, da sehe ich noch einen Motor mit mehr Leistung, ein 6-Gang Getriebe, LED Licht vorne und hinten und eventuell auch noch ein automatisiertes Schaltgetriebe. Aktuell deckt Nissan mit dem neuen Markt vermutlich 80% der Kundenwünsche ab, an den anderen 20% wird man noch feilen, da bin ich mir sicher und der Nissan Micra empfielt sich ja förmlich für einen Nissan Micra Nismo, oder?

Das Lenkrad würde dazu passen. Der Innenraum von Nissan Micra gefällt mir ausgesprochen gut. Sowohl die Anordnung der Instrumente als auch ihre intuitive Bedienung überzeugen. Optik und Haptik sagen mir auch zu, das unten abgeflachte Lenkrad beispielsweise liegt prima in der Hand und bietet verschiedene, ebenfalls gut zu erreichende Tasten

Zwischen den vorderen Sitzen findet man eine ganz normale Handbremse, so wie ich sie mag. Nix elektronisches, einfach ein Handbremshebel. Punkt. Möglichkeiten, Dinge abzulegen, gibt es genug. Neben zwei Getränkehaltern in der Mittelkonsole und Getränkefächern in den Türtaschen gibt es noch ein kleines Handschuhfach.

Lademöglichkeiten fürs Smartphone sind nicht so oft vorhanden, wie ich es mir wünschen würde, neben einer 12 Volt Steckdose und einem Aux-In Anschluss gibt es leider nur einen USB-Port. Ansonsten bietet der Kleinwagen so einiges, teils serienmäßig, an. Es gibt zum Beispiel eine Klimaautomatik, ein Bose Soundsystem, ein modernes Infotainmentsystem mit Apple Carplay und Co., eine 360° Kamera, den aktiven Spurhalte-Assistenten, den Fernlichtassistenten und eine Verkehrszeichenerkennung.
Achtung: Derzeitig gibt es Apple Car Play nur in der Acenta Ausstattung, das soll sich aber bald ändern.

Meine kleine Kritik zum Spurhalte-Assistenten: Er lenkt der Nissan Micra nicht, sondern er korrigiert durch einen Bremseingriff. Sowas geht mittlerweile besser. Übrigens hat der neue Micra auf den hinteren äußeren Sitzplätzen ISOFIX und manuelle Fensterheber. Damit umgeht man die Einklemmschutzproblematik, macht mich als Familienvater allerdings nicht gerade glücklicher.

Er bietet nur Personen unter 1,80 ausreichend Kopffreiheit auf den hinteren Sitzplätzen, mehr Platz hat man definitiv vorne und in der Regel werden Kleinfahrzeuge ja auch nur von einer Person bewegt. Damit begründet der Hersteller übrigens auch die Tatsache, dass nur der Fahrersitz in der Höhe verstellbar ist. Das Lenkrad lässt sich in der Höhe und in der Tiefe verstellen, auch eine Gurthöhenverstellung gibt es – somit dürfte jeder Fahrer eine bequeme Fahrposition finden.

Zum Fahrverhalten kann ich nur sagen, dass ich nichts Schlechtes zu sagen habe, im Hinblick darauf, dass dies ein Kleinwagen zum recht günstigen Einstiegspreis ist. Die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk gut abgestimmt und die Bremsen ausreichend groß dimensioniert. Dieser liegt bei 12.990 Euro, damit ist er im Vergleich zum eigenen Vorgänger etwas teurer geworden. Mit dem großen Benziner und ein paar Ausstattungsfeatures zahlt man eher 20.000 Euro und mehr, da empfehlen sich direkt die besseren Ausstattungslinien, da hier schon einige Features einkalkuliert sind, bis auf Apple Car Play – was mich persönlich sehr traurig macht.

Fazit: Was du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen. Etwas auf die lange Bank schieben, sollte man vermeiden. So finde ich es sehr schade, dass Nissan einige Features nicht direkt ab Marktstart anbietet. Wer diese allerdings gar nicht möchte, der hat hier einen sehr guten Kleinwagen, der sich nicht vor seinen Mitbewerbern verstecken muss. Mit dem 0,9 Liter 3-Zylinder ist er ausreichend stark motorisiert für sein Leergewicht von knapp 1,1 Tonnen.

Erster Test des neuen Skoda Kodiaq

Kuschelbär am Ballermann

Ist der Skoda Kodiaq „mein“ Auto und passt er zu mir? Zu wem passt der Skoda Kodiaq und was muss man beim Kauf beachten? Welche Stellen sollte man sich anschauen, vor allem auch auf der Optionalitäten-Liste? Fragen über Fragen! Die Antworten gibt es in diesem Skoda Kodiaq Fahrbericht.

[notification type=“notification_info“ ]Zunächst zu meiner Person: Baujahr 1979, glücklicher Familienvater, zwei Kinder, ein Hund – also ein 4-Personen Haushalt mit Anhang. Wir brauchen im Auto also viel Platz. Dazu kommt noch, dass unser einziges Hobby ebenfalls viel Platz in Anspruch nimmt, denn meine Frau und ich fahren – wenn es die Zeit zulässt – gerne mit dem Mountainbike durch den Wald. Den Kopf frei machen, auf neue Gedanken kommen, ausspannen und sich auspowern.[/notification]

Im Winter trainiert man dafür in der Regel in der Sonne und so habe ich mich während der ersten Ausfahrt mit dem Skoda Kodiaq auf der Sonneninsel Mallorca sehr über die zahlreichen Radfahrer, Rennradfahrer und Mountainbiker auf der Insel gefreut. Nein, die darf man nicht über einen Kamm scheren. Das geht bei den Autos ja auch nicht, nicht einmal alle SUVs sind gleich.

Mallorca ist „die größere Insel“, der Skoda Kodiaq der größere SUV! Länger als der aktuelle VW Tiguan. Zur Not Platz für 7 Personen. Nutzt man die hinteren beiden Sitzplätze nicht, bietet er einen richtig großen Kofferraum und vier Personen mehr als nur ausreichend Platz. Wer sich für die genauen Fakten und Abmessungen interessiert, der darf etwas weiter nach unten scrollen, dort gibt es die Tabelle mit den technischen Daten vom Skoda Kodiaq.

Jetzt im Test: Der Skoda Kodiaq

Mit dem großen SUV von Skoda ging es fast über die komplette Insel. An der Hauptstadt Palma vorbei bis zum nördlichsten Punkt, dem Cap Formentor. Immer wieder vorbei an wunderschönen Pflanzen, über tolle kurvige Straßen, deren Fahrbahnbelag ich allerdings als leicht kariös bezeichnen würde. Das bügelte das Fahrwerk vom Skoda Kodiaq locker weg. Doch kommen wir nun endlich zum Fahreindruck, den wir uns nach knapp 500 km gut verschaffen konnten.

Solider Bär

Der Skoda Kodiaq bietet solide Technik, gepaart mit einem meiner Meinung nach zeitlosem Design und wirklich viel Platz. Die Länge kommt vor allem den Passagieren, aber auch dem Gepäckabteil zu Gute. Doch was treibt den Kodiaq überhaupt an? Wir sind die 190 PS Version gefahren, den Selbstzünder. Einen Diesel und ja, die Leistung braucht der SUV schon, vor allem, wenn man das S noch einmal unterstreichen möchte, denn das steht ja für sportlich.

Der Innenraum präsentiert sich aufgeräumt und klar strukturiert. „Typisch Skoda!“, war mein erster Gedanke, mit zahlreichen Ablagen versehen und gut verarbeitet. Das Infotainmentsystem verfügt über die akuellsten Konnektivitätsmöglichkeiten. Ohne Probleme verbindet man die gängigen Smartphones dank Apple Carplay, Android Auto oder Mirror Link.

Die Sitze vorne lassen sich sehr gut verstellen, mit meiner Größe von 1,75 m hatte ich schnell eine ideale Sitzposition gefunden und die Passagiere in der zweiten Reihe hätten hinter meinem Sitz noch Tango tanzen können. Loungefeeling in der zweiten Reihe durch viel Beinfreiheit.

Ideal für Kinder? Nicht nur der Einklemmschutz der elektrischen Fensterheber, sondern nun auch die Türkanten-Schoner. Diese fahren jautomatisch an allen Türen aus. Das kennen wir bereits von Ford, aber warum sollte man gute Ideen nicht einfach auch mal übernehmen?

Auf den Plätzen 6 und 7 fühlen sich vermutlich nur Kinder wohl, die sind nichts für die lange Strecke. Aber kauft man sich sein Fahrzeug nicht sowieso nur für Eventualitäten: Wenn man vielleicht mal zwei weitere Personen mitnehmen muss, dann geht das im Kodiaq und man hat dahinter sogar noch mehr Platz als im VW Caddy.

Die Rücksitzlehnen lassen sich in der Neigung verstellen, die komplette Rücksitzbank sich um 18 cm in der Länge verschieben. Mehr Platz im Kofferraum oder mehr Beinfreiheit, die Besitzer haben die Wahlmöglichkeit.

Die Lenkung vom Skoda Kodiaq zeigt sich leichtgängig und sogar ansatzweise direkt. Das in unserem Testfahrzeug verbaute DSG (Doppelkupplungs-Getriebe) übernahm die Schaltaufgaben hervorragend und auch die Bremsanlage zeigte sich ausreichend groß dimensioniert. Die aufzuwendende Kraft beim Lenken und Bremsen ist minimal, man muss also nicht mit einem Braunbären ringen, um mit dem Skoda Kodiaq die Berge zu bezwingen.

Die 190 Pferdestärken reichen. Das maximale Drehmoment von 400 Nm lässt auch den ein oder anderen Überholvorgang zu. Gefreut habe ich mich über den adaptiven Tempomaten mit dem aktiven Spurhaltesystem. Ich persönlich hasse nichts mehr als das Autofahren im Stau. Da kann einem die moderne Technik ruhig mal die Arbeit abnehmen. Das kann der neue Skoda Kodiaq.
Er kommt zunächst übrigens in drei Ausstattungslinien. Da lohnt es sich nachzurechnen. Ich empfehle die LED Scheinwerfer, auch wenn diese über kein adaptives Fernlichtsystem verfügen. Für mich ist die LED Technologie in den Scheinwerfern State of the Art und ein Sicherheitsgewinn.

Baukasten-Brummer

Die anderen Assistenzsysteme stammen aus dem VW-Technologie-Baukasten. Auch wenn Skoda aus Konzern politischen Gründen noch nicht alle Bauteile benutzen darf, fährt der Kodiaq im Notfall automatisch seine Krallen aus, verfügt über einen Tot-Winkel-Warner und kommt auch mit einer 360° Kamera. Optional gibt es auch den Trailer-Assist. Wer das alles nicht mag, kann die Systeme auch passiv schalten, hier wird man nicht bevormundet.

Laut NEFZ laufen hier kombiniert 5,7 Liter durch die Brennkammern, auf 100 km versteht sich. Den Wert konnten wir auf Mallorca nicht erreichen, zu weit hatten wir uns vom Prüfstand-Fahrzyklus entfernt. Über den Verbrauch möchte ich nichts sagen, dafür muss man das Fahrzeug hier mal über mehrere Tage in Deutschland im Alltag bewegen.

Kommen wir zum Fazit: Äußerlich besticht der Kodiaq durch seine scharfen Linien, im Innenraum durch das sehr großzügige Platzangebot und die gute Verarbeitung. Der Skoda Kodiaq hält, was er verspricht. Viel Platz für Kind und Kegel und dann natürlich auch noch für das Gepäck. Je nach dem, wie man misst, hat man hier ein Volumen von 270 – ja, dann mit 7 Sitzplätzen – bis hin zu 2065 Liter zur Verfügung. Die Sitze 6 und 7 sind optional, wer diese nicht wählt, hat ein Fahrzeug mit einem richtig großen Kofferraum und viel Platz im Fond. Dachte ich bis dato,  der Skoda Superb wäre hier führend, wird dieser nun gefühlt vom Kodiaq abgelöst.

Dank dem optionalen Allradantrieb und dem Snow- bzw. Offroad-Modus dürfte es kaum Traktionsprobleme geben, aber immer dran denken: Wer zügig unterwegs ist, darf den Bremsweg nicht außer acht lassen. Wer mag, darf mit dem Skoda Kodiaq bis zu 2,5 Tonnen ziehen. Somit empfiehlt sich der Skoda Kodiaq auch als Zugfahrzeug. Preislich geht es ab 25.490 Euro los, dafür bekommt man dann allerdings nur einen kleinen 1.4 Liter TSI unter die Haube.

Das Revier des Bären

Für den derzeitig stärksten Kodiaq, sprich den 2.0 Liter TDI mit 190 PS, muss man mindestens 39.440 Euro auf den Verkaufstresen legen. Inkl. Allradantrieb, zzgl. Spesen. Denn natürlich findet sich auch in der höchsten Ausstattungslinie „Style“ noch etwas in der Aufpreisliste. Gegen Aufpreis gibt es den proaktiven Sicherheitsschutz für die Insassen, die Seitenairbags für die zweite Reihe, die technischen Assistenzsysteme, die Fahrprofilauswahl, und ,und, und schnell landet man bei 45.000 Euro.
Dennoch: Der Skoda Kodiaq wird sich verkaufen wie geschnitten Brot, eine Bereicherung für den SUV-Markt und das Skoda Portfolio und bis der VW Tiguan XL auf den Markt kommt, wird dieser Braunbär in dem Revier schon gewildert haben.

Kritikpunkte: Ein paar Bauteile aus dem VW-Konzern bleiben dann doch dem VW Tiguan vorbehalten, so das digitale Cockpit, die Progressiv-Lenkung, der 220 PS Benziner oder aber auch der 240 PS starke Diesel. Gerade die großen Motoren vermisse ich im Portfolio von Skoda, weil ein untermotorisiertes Fahrzeug mit einem Leergewicht von knapp zwei Tonnen halt einfach kein Sinn macht, schon gar nicht, wenn man es auch als Zugmaschine einsetzen möchte.

Ich hatte eingangs die Frage gestellt, ob der Skoda Kodiaq zu mir und meinem Anforderungsprofil passt. Ja, das tut er, der Skoda Kodiaq könnte zum Familienfreund werden und wie viele weitere SUVs auch demnächst die Einfahrten von Kindergärten und Schulen dominieren. Er ist, wie jeder Kuschelbär, ein Familienfreund. Ein Ballermann ist er leider nicht, dafür ist er zu groß, zu schwer und zu unsportlich

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Rückblick: Der Road Trip zum Mazda-Filmfest

„Toll, toll, toll, Kinder!“, oder: „Cut!, Cuuuuut! Gleich nochmal!”. So oder so ähnlich muss es gewesen sein, als Bjoern mit drei Kollegen zum Mazda RoadTrip nach Rom aufgebrochen ist. Bjoern, seines Zeichens Betreiber von Mein-Auto-Blog.de und wandelndes Lexikon, wenn es um Autos geht, hatte die Idee für diesen Road Trip. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, was aber auch an den Protagonisten liegt: Nicht nur der Mazda MX-5 spielte die Hauptrolle, sondern auch Jan Gleitsmann von ausfahrt.tv und Jens Stratmann von rad-ab.com. Wir blicken zurück auf dieses einmalige Event.

Der Weg, als nicht ganz einfaches Ziel

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Dicke Sachen waren nördlich der Alpen Pflicht

Gut, zugegeben: Ganz so klischeemäßige Regie-Anweisungen kann ich mir von Bjoern auch nicht vorstellen. Doch dieses Mal standen Jens und Jan im Mazda MX-5 Mittelpunkt, während Bjoern im Hintergrund agierte. Gestartet wurde in Bielefeld, dem Heimathafen der beiden Protagonisten. Vom Bilster Berg aus ging es zunächst nach Augsburg in ein privates Mazda-Museum. Nach Begutachtung der zahlreichen Exponate starteten sie schließlich weiter Richtung Österreich, wo der erste Tag nach weit über 1.000 Kilometern endete. Ein luftiges Vergnügen, schließlich fuhren die beiden Bielefelder immer mit offenem Verdeck. Weitaus komfortabler hatten es die Begleiter im Mazda CX-5. Darin saß, im übrigen, kein geringerer als Dean Malay, der dem ein oder anderen gut als Auto-Bild Redakteur und Moderator bekannt sein dürfte.

Offen nach Italien: Bei Wind und Wetter

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It´s never too dark to be cool – oder so

Tag zwei startete mitten in den österreichischen Alpen. Schnee, Kälte und Eis auf den Scheiben sowie auf dem Stoffdach konnten Jens und Jan nicht davon abhalten, offen zu fahren – schließlich galt es eine Mission zu erfüllen: Offen bis zum Ziel. Da es aber weder in Deutschland noch im Bergigen wirklich warm war, zählten mehrere Pullover, dicke Jacken, dicke Strickmützen und Handschuhe zur Pflicht.

Ob die beiden es wirklich geschafft haben, ihr ehrgeiziges Ziel, die gesamte Strecke mit geöffnetem Dach zu bestreiten, sieht man im Video. Hier sind alle Zwischenstopps, unter anderem bei einem Mazda-Sammler in Italien und auch im Augsburger Mazda-Museum, genauso festgehalten, wie die Ankunft in Rom. Hier gaben sich Hollywood-Größen wie Tom Hanks oder Oliver Stone die Klinke in die Hand – alles begleitet von Mazda, die bereits zum vierten Mal in Folge Sponsor des Filmfests in der italienischen Hauptstadt sind. So kam es auch, dass die Japaner viel Spannendes zu bieten hatten, wie etwa ein MX-5 Autokino. Doch jetzt würde Habbi sicherlich „Klappe und Action“ rufen. Also viel Spaß beim Anschauen des Videos.

Abenteuer 24h-Rennen am Nürburgring 2016

Es soll Menschen geben, die waren noch nie am Nürburgring. Und es gibt Menschen die waren schon einmal am Nürburgring, aber noch nie beim 24-Stunden. Ich verstehe beide Sorten von Menschen nicht. Das Motorsport-Mekka Nürburgring ist eine gänzlich eigene Kulturstätte. Für mich seit über 20 Jahren ein Pilgerpunkt. Nicht nur jährlich zum 24-Stundenrennen. Für mich ist der Nürburgring und vor allem seine Nordschleife ein Magnet der mich immer wieder anzieht. Ganz egal wie schlecht das Wetter auch sein mag. Sonnenbrand unter dem Regenmantel und am Tag drauf mit Sonnenstich und Erkältung im Bett. Der Nürburgring verwöhnt nicht immer mit „prima Klima“. Vor allem aber ist das Klima am Ring nicht mehr das Beste. Der Wahnsinn der Expansion, die Träume vom großen Geld, der Bankrott, der Verkauf. Wäre da nicht ganz nebenbei noch ein Autorennen, man müsste den Ring einfach ignorieren. So traurig ist vieles was dort passiert ist. Doch. Es ist eben die Nordschleife. Und mit dem 24h-Rennen ist dort zudem das größte Motorsport-Event das wir in Deutschland haben erwachsen.

N24h – Es gibt viel zu entdecken!

Jens Stratmann von rad-ab.com ist so einer. Er war schonmal am Ring. Aber das 24h-Rennen kennt er nicht. Dieses Jahr war es dann soweit – er konnte sich nicht mehr drücken. Jens und ich haben uns dann auch vor und hinter der Kamera abgewechselt um unsere Eindrücke in „bewegte Bilder“ zu packen.

Teil 1: Nissan Race Camp 24-Stunden Rennen

Jens nimmt Euch mit in das Nissan Racecamp. Er zeigt Euch sogar seine Schlafkabine. Mit dem Nissan Racecamp gehört der Japanische Hersteller mittlerweile zu den „festen Größen“ am Ring. Das Camp setzt sich aus Schlafmöglichkeiten und einem Event-Zelt zusammen. Hatte man die letzten Jahre noch auf Zelte gesetzt, hat das oftmals garstige Eifelwetter dafür gesorgt, dass man bei NISSAN jetzt die Container aufstellt.

Teil 2: Der schnelle Benny und sein TCR-Golf


Benjamin Leuchter ist der Rekordhalter für die schnellste Runde eines Serienfahrzeuges mit Frontantrieb auf der Nürburgring-Nordschleife. Benny hat uns vor kurzem am Bilster Berg den Golf GTI Clubsport erklärt, hier beim 24h-Rennen fährt er sein übliches Einsatzgerät. Einen Golf GTI nach TCR-Reglement. Benjamin nimmt Euch mit in das Servicezelt seines Teams „racing.one“ und erklärt sein Einsatzfahrzeug.

Teil 3: Der Walkenhorst BMW M6 GT3, powered by Dunlop


Das Design des WalkenhorstBMW M6 GT3 hat JP, also Jean-Pierre Kramer zu verantworten. Und als Entertainer, PS-Profi und Vollblut-Tuningfan ist JP bei seinen Fans bekannt. Was passiert, wenn man JP am Nürburgring zu einem Termin mit dem dem M6 von Walkenhorst bittet, seht ihr unter anderem in diesem Video. Dabei haben wir JP nicht einmal gesprochen, sondern waren nur für den Walkenhorst BMW M6 GT3 vor Ort. Aber die kreischenden Fans im Hintergrund, die wollten JP. Jens hat sich bei seinem „Hintergrundgespräch“ nicht einmal von den weiblichen Hostessen ablenken lassen. Ein ganzer Kerl, dieser Jens!

Teil 4: Rennabbruch und das Gespräch mit Bernd Schneider.


Nach nur 50 Minuten musste das Rennen aufgrund der üblen Wetterkapriolen abgebrochen werden. Zeit für mich, dem Jens das Mikro wegzunehmen und mich mit Bernd Schneider, Mister DTM, über das Rennen zu unterhalten. Zuvor war ich in der Box unterwegs und habe mit Thomas Jäger, dem Koordinator für den Kundensport bei Mercedes-AMG über die aktuelle Situation gesprochen.

Teil 5+6: Jens präsentiert Euch den Nissan NISMO GT-R (ich auch)


Für Nissan war das 24h-Rennen auch der richtige Anlass um den jüngsten NISMO vorzustellen. Godzilla 2017 – die NISMO-Variante des neuen Nissan GT-R. Jens fand ein paar Worte 😉 .. und ich auch:

Teil 7: Jens und sein erstes Mal 24h-Rennen

In diesem Teil blickt Jens auf „sein erstes Mal“ zurück. Sein erstes 24h-Rennen am Nürburgring. Ich denke, es hat ihm ganz gut gefallen. Und ich glaube auch, für 2017 sollten wir darüber nachdenken, was wir noch alles zeigen können. Oder?

 

Das 24h-Rennen 2016 – eine Angelegenheit die einen nicht unberührt lässt.

Video

Safety first: LED-Lampen sind einfach besser!

Teil IV der Serie über aktive und passive Sicherheit im Fahrzeugbau. Und auch in diesem Fall verlinken wir auf ein von Jens erstelltes Video! Teil 3Teil 2 und Teil 1 findet ihr nach den Links.

Sicherheit im Straßenverkehr fängt beim sehen und gesehen werden an!

Die Vorteile von LED-Technik im Überblick

Vor allem jetzt im Winter, wenn es früh dunkel wird, spielt das Licht am Auto wieder eine große Rolle. Zudem kommen die Sichtbehinderungen durch Nebel, Schnee und starken Regen. Es ist die Winterreifen-Zeit, in der man besonders oft dankbar ist, wenn man ein Auto mit richtig gutem Licht fährt. Xenonlicht war all die Jahre immer der Maßstab, seit ein paar Jahren führt nun aber die LED das Ranking der „besten Lichtquelle“ an.

Licht ist beim Auto gleich doppelt wichtig. Sehen und gesehen werden sind die Schlagwörter hierzu. Bei einer Fahrt durch den dunklen Wald kann es entscheidend sein, ob man Wildschweine, Rehe oder Elche eine Sekunde früher oder später sieht. Je weiter das Licht reicht, je besser die Ausleuchtung ist, desto früher erkennt man Gefahren. Desto eher kann man reagieren.

Moderne LED-Scheinwerfer sind hierzu in der Lage, das Leuchtbild, also die Art und Weise, wie die Straße ausgeleuchtet wird, zu verändern. In der Stadt benötigt man zum Beispiel ein anderes Licht als auf der Autobahn. Und bei Fahrten durch Waldstücke wäre es sinnvoll, immer Fernlicht eingeschaltet zu haben, auch bei Gegenverkehr.

Moderne Scheinwerfer spielen daher bei der Frage nach der „Sicherheit beim Automobil“ eine elementar wichtige Rolle. Jens hat in seinem Video hierzu einige Fragen aufgegriffen und beantwortet, zum Beispiel:

  • Warum LED-Bremslichter?
  • Blenden LED mehr als andere Rücklichter?
  • Was können LED-Frontscheinwerfer?
  • Wie weit können LED-Scheinwerfer leuchten?

Neben dem „Gefahren erkennen“ spielt das Licht aber auch noch eine zweite Rolle. Nur wer „gesehen“ wird, wird auch erkannt. Das kann bei Überholmanövern in der Dämmerung wichtig sein. Schert der Gegenverkehr aus oder hat er einen erkannt.

Und das vermutlich simpelste Beispiel für wichtiges „gesehen“ werden? Die Nebelschlussleuchte. Weil es zu viele Autofahrer gibt, die nicht wissen, wann man die Nebelschlussleuchte nutzt (Sie wissen es? Tippen Sie die Antwort doch in das Kommentar-Feld!) werden wir oft auch „ganz ohne Nebel“ von ihr geblendet. Jens ist in seinem Video aber auch auf die Frage der Blendung eingegangen und es gibt hierbei ganz interessante Lösungen.

Also – einfach mal das Video anschauen! 

Jens gewährt einen Einblick

Der Jens Stratmann ist Auto-Blogger. Und Corporate-Blogger. Und er fährt gerne Auto. Und er hat eine klare Meinung von unseren Print-Kollegen. Die ist im übrigen fast Deckungsgleich mit meiner Meinung. 🙂   Read more

Facebook Kommentare

Mein Blogger-Kollege Jens Stratmann hat sich ein neues Betätigungsfeld gesucht 😉  – er sammelt von nun an die „Besten Facebook-Kommentare“  auf den Facebook-Seiten der Automobil-Hersteller.

Den Anfang haben die Seiten von Mercedes-Benz, BMW, Audi, Opel und VW gemacht. Und auf seiner Tour durch die Facebook-Seiten hat er doch in der Tat ein paar echte „Sahnestücke“ gefunden. Die ausgesuchten Beispiele sind bereits echte Glanzlichter in der dunklen Welt der social Media Facebook-Arbeit.

Mir persönlich hat dieser Kommentar (ausgesucht von Jens) am Besten gefallen:

“Mercedes macht einfach die besten kombis aber ich mag eh keine kombis die im thema sport wagen ist mercedes mit ganz weit oben”

 

Wer mehr Facebook-Kommentar Perlen finden möchte, der möge mal schnell rüber hüpfen zu Jens 😉 [klick]

 

 

 

Photocredit: http://www.flickr.com/photos/spencereholtaway/3376955055/  Spencer E. Holtaway

 

 

Ascari Race Resort mit Dunlop

DUNLOP auf dem Ascari Race Resort

Eigentlich war der Termin klar. Eigentlich sollte ich dabei sein. Eigentlich. Was für ein dämliches Wort. Auf jeden Fall kam es anders als gedacht und mir etwas dazwischen und so war ich nicht bei der Vorstellung des neuen Dunlop Sport Maxx Race und Dunlop Sport Maxx RT.

Aber einige meiner hoch geschätzen Blogger-Kollegen waren mit an der spanischen Küste und haben nicht nur auf den Landstraßen von Andalusien Staub geschluckt, sondern auch ordentlich Gummi gegeben. Read more