BMW X5 – G05 – Der SUV, der alles kann

Ein SUV mit Komfort und Dynamik. Diese Kombination gelang BMW schon vor fast 20 Jahren. Der X5 fährt seitdem weltweit auf Platz eins in seinem Segment. Das dürfte mit der neuen, nun 4. Generation so weitergehen.

Man kann eigentlich vor den Entwicklern des X5 nur den Hut ziehen, egal, ob es sich dabei um die erste, zweite oder dritte Generation dieses von BMW offiziell SAV (Sport Activity Vehicle) genannten Gefährts handelt. Der X5 war weltweit stets und unangefochten die Nummer eins in seinem Segment. Ein Grund, warum er intern „The Boss“ heißt. Kein anderes Luxus-SUV konnte dem dicken Bayern im Absatz je das Wasser reichen. Über 2,1 Millionen Einheiten sind seit seinem Debüt 1999 verkauft worden.

Erstmals wird für den BMW X5 ein Offroad-Paket angeboten. Das permanente Allradsystem wirft selbst dann nicht das Handtuch, falls es mal härter zur Sache geht.

Dass auch die am 24. November zu Preisen ab 70.000 Euro anlaufende vierte Generation (intern G05) auf dieser Erfolgsspur weiterfährt, dazu braucht es keinen Blick in die Glaskugel, sondern nur auf das Auto selbst. Denn seinen Charakter und sein Design – jedes Stück Blech ist übrigens neu – hat der X5 beibehalten und ist gleichzeitig in vielen Punkten verbessert worden. Am auffälligsten betrifft dies wohl den Innenraum. Qualitätsanmutung und Verarbeitung haben gegenüber dem Vorgänger nochmals zugelegt. Alles wirkt gediegen und luxuriös. Die Bedienung läuft zu großen Teilen intuitiv über den 10,2 Zoll großen Touchscreen (übersichtliche Kacheldarstellung) ab. Natürlich ist die jüngste Ausbaustufe der Konnektivität an Bord. Dazu zählen WLAN, Navigation, Echtzeit-Verkehrsinfos, Gestensteuerung, Spracheingabe, Email-Empfang, Smartphone-Anbindung, Apps und Concierge-Service, halt alles, was der moderne Autofahrer meint, heute haben zu müssen.

Als detailliert durchdacht erweist sich auch alles, was hinter den Vordersitzen passiert. Dazu zählen selbst Kleinigkeiten. Gewöhnlich weiß man zum Beispiel nicht wohin mit der ausziehbaren Gepäckabdeckung, wenn der ganze Laderaum benötigt wird. Im neuen X5 gibt es unter dem Kofferraumboden jetzt ein spezielles Fach. Dort passt das Teil hinein wie die Gabel in den Besteckkasten. Wer noch größere Variabilität benötigt, kann ein Cargo-Paket bestellen. Hier sind die Lehnen im Verhältnis 40:20:40 geteilt. Zudem lassen sie sich in der Neigung vielfach verstellen. Als Netto-Kofferraumvolumen nennt BMW 650 Liter, maximal sollen bis 1.860 Liter hineinpassen. Das ist mehr als in einem Oberklasse-Kombi. Schon eine gewissen Tradition hat beim X5 die horizontal geteilte Heckklappe. Sie bleibt auch der jüngsten Generation erhalten.

Qualitätsanmutung und Verarbeitung im neuen X5 haben gegenüber dem Vorgänger nochmals zugelegt. Alles wirkt gediegen und luxuriös.

Gleiches gilt für das Gefühl hinter dem Lenkrad. Der neue X5 muss fahren wie sein Vorgänger, nur besser. „Wir haben den Anspruch, Klassenbester bei der Fahrdynamik zu sein und die präziseste Lenkung zu haben“, sagt der Projektleiter Johann Kistler. Die Handlichkeit und das direkte Fahrverhalten sind in der Tat beeindruckend. Das hohe Gewicht von über zwei Tonnen ist nicht zu spüren, besonders dann nicht, wenn Extras wie Wankstabilisierung und mitlenkende Hinterräder an Bord sind.

Ihren Anteil an der Agilität haben gewiss auch die Motoren. Zur Markteinführung im Dezember startet der X5 bei uns mit zwei Diesel-Aggregaten und einem Benziner. Alle drei sind Reihen-Sechszylinder, alle sind gekoppelt mit einer Achtgangautomatik, alle haben Allradantrieb. Schon der Einstiegs-Selbstzünder xDrive 30d mit 195 kW/265 PS reicht für sämtliche täglichen Bedürfnisse locker aus. Das wundert wenig. Schließlich liegen bereits ab 2.000 Umdrehungen satte 620 Newtonmeter Drehmoment an und beschleunigen den X5 in nur 6,5 Sekunden von null auf Tempo 100. Viel schöner aber ist, den „Boss“ entspannt gleiten zu lassen und den hohen Komfort zu genießen. Dann dürfte sich auch der Verbrauch den Normwerten nähern. BMW verspricht sechs Liter je 100 Kilometer.

Seinen Charakter und sein Design – jedes Stück Blech ist übrigens neu – hat der X5 beibehalten und ist gleichzeitig in vielen Punkten verbessert worden.

Als sportliche Alternative ist der M50d gedacht. Der Dreiliter wird hier von vier Turboladern beatmet. Entsprechend steigt die Leistung auf 294 kW/400 PS, das maximale Drehmoment auf 760 Newtonmeter. Traditionellen Benzin-Befürwortern sei der xDrvie 40i empfohlen. Der seidenweich laufenden Dreiliter-Reichensechser entwickelt 250 kW/340 PS. Auf den bulligen Achtzylinder (xDrvie 50i), der zweifellos bestens zum Charakter des X5 passt und der zunächst nur in Amerika angeboten wird, müssen europäische Kunden wohl noch ein Weilchen warten. Er soll aber kommen, verspricht das Marketing von BMW. Nächstes Jahr will man erst einmal zwei weitere Diesel folgen lassen, den heckangetriebenen sDrive 25d und den xDrive 40d.

Auch beim Thema alternative Antriebe halten sich die Bayern zurück. Vermutlich erst Ende 2019 dürften unter der Haube des X5 wieder zwei Herzen schlagen, heißt, ein Plug-in-Hybrid-Antrieb arbeiten, dieses Mal allerdings in Verbindung mit einem Sechs- und nicht erneut mit einem Vierzylinder. Bis zu 100 Kilometer elektrische Reichweite und die Möglichkeit des induktiven Ladens werden versprochen.

Nicht untalentiert zeigt sich der neue X5 auch auf losem Terrain. Schotter und Sand mögen in Deutschland zwar weniger eine Rolle spielen, doch in anderen Ländern schon. Erstmals wird ein Off-road-Paket angeboten. Das permanente Allradsystem wirft selbst dann nicht das Handtuch, falls es mal härter zur Sache geht. Auch Wasserdurchfahrten von einem halben Meter Tiefe nimmt der X5 gelassen.

Seit 1999 hat sich der BMW über zwei Millionen Mal verkauft. Am 24. November schicken die Bayern die vierte Generation ins Rennen.

Quasi zur Pflichtübung in dieser Klasse gehören mittlerweile die Assistenzsysteme. Sie stammen aufgrund der gleichen Elektronik-Architektur vom Siebener und Fünfer. Es ist alles dabei, was Kunden im Luxus-Segment erwarten, das meiste jedoch muss extra bezahlt werden: das üblichen Halten der Spur und des Abstands zum Vordermann, das selbstständige Wiederanfahren im Stau, das Warnen bei Gefahr im toten  Winkel, das Lesen von Verkehrszeichen, das Notbremsen, das vorausschauende Sparfahren, die Rückfahrkamera, der „360-Grad-Surround-View“, das automatischen Ein- und Ausparken oder die Warnung bei Querverkehr hinter dem Auto.

Ganz neu und bislang einmalig auf der Welt ist jedoch der Rückfahrassistent. Dieser spult bis zu einer Distanz von 50 Metern die zuletzt vorwärts gefahrene Wegstrecke in umgekehrter Richtung ab. Der Fahrer muss sich nur auf Gas und Bremse konzentrieren, den Rest übernimmt Kollege Computer.

 

 

 

 

Quelle: SP-X / Michael Specht

HBK2015 – Die Route

HBK2015Es ist die 8.Auflage der Hamburg-Berlin-Klassik und wieder einmal ist autohub.de mit vor Ort und auf Achse. Die Hamburg-Berlin-Klassik, kurz auch HBK genannt. Wir freuen uns auf eine klasse Zeit, zusammen  mit Škoda Auto Deutschland starten wir auf einem Škoda Rallye 130 RS - unser Pilot? Niemand geringeres als der siebenfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle

Drei Tage – sechs Etappen – 750 Kilometer!

Wenn am 27. August die 8.Auflage der Hamburg-Berlin-Klassik startet, dann werden die maximal 180 Teilnehmer wieder die umgekehrte Route in Angriff nehmen. Es wird wieder, wie bei unserer Teilnahme 2013, von Berlin nach Hamburg gehen. Der Startpunkt ist das Olympiastadion in Berlin, der Zieleinlauf an den Fischmarkt-Hallen in Hamburg.

Dazwischen eine landschaftlich reizvolle Route, die unter anderem eine Tages-Etappe auch in Wolfsburg bringen wird. Von Berlin über Tangermünde nach Wolfsburg an Tag 1, an Tag 2 geht es von WOB bis runter in den Harz und zurück nach WOB und an Tag 3 startet das Feld in Wolfsburg und hat über Soltau und die Lüneburger Heide dann Hamburg im Blick!

Die Route der HBK2015 hier als .pdf vom Veranstalter herunterladen!

Alle 1000km – Motorshow – #tgif #wtf – Social und Media

Es lag nicht an mir. Ich habe wirklich mein bestes gegeben.

1000km

Doch Autobahn-Baustellen, Tempolimits aus „irgendwelchen Gründen“, Baufällige Brücken, Stop&Go Verkehr am Morgen in der Rush-Hour, Stop&Go auf dem Ruhr-Schnellweg. Egal wie oft ich den Panamera auf der Strecke Gemünden->Essen->Gemünden auch aus den Fängen der Vertreter-Kombis befreit habe – mehr als ein paar Sekunden 240 war nur selten möglich. Und als Dank?

Gemuenden-Essen

Unter 8l auf 100km. 7,8 auf dem Hinweg,  7,9 auf dem Rückweg. Erst wollte ich den Jan Kriebel von Evocars damit beeindrucken, aber der hat mich in Quartett-Manier mit höherer Durchschnittsgeschwindigkeit und noch weniger Verbrauch ausgestochen *damn* – wie dem auch sei – ich finde diesen Wert für die absolut nicht mit Rücksicht auf den Verbrauch gefahrene Strecke einfach grandios. 2 Tonnen Luxus-Auto und dann nur alle 1000km an die Tankstelle. Einfach genial. Einen ganz klaren Verbrauch-Minimierungsversuch werde ich aber zusätzlich fahren.

Motorshow

Jahrelang bin ich Ende November die Strecke über die Sauerlandlinie in das Ruhrgebiet in die heiligen Hallen der Tuning-Gläubigen gepilgert. Immer und immer wieder habe ich mir gewünscht, nicht an diesen verfluchten allgemeinen Besuchertagen mit Millionen anderen durch die Halle und vorbei an den Exponaten geschoben zu werden.

Dieses Jahr war es soweit. Presse-Ausweis. Presse-Tag 9.15h – fast leere Hallen und mein Puls? Auf Mediations-Niveau. Adrenalin? Ähnlich hoch wie bei einem im Tiefschlaf befindlichen Murmeltier. Kurz um, die Faszination Motorshow Essen ist für mich nicht mehr die gleiche.

Currywurst ohne Curry? Kein Wunder wenn die Motorshow beim Essen schon ohne Würze bleibt...
Currywurst ohne Curry? Kein Wunder wenn die Motorshow beim Essen schon ohne Würze bleibt...

Habe ich es damals noch genossen durch die Hallen der Zubehör- und Felgen-Profis zu wuseln, war ich dieses Jahr eher gelangweilt. Es fühlte sich ein wenig an wie ein Besuch in der Stammkneipe aus Jugendzeiten. Man fühlt sich nicht unwohl, man erkennt sofort alles wieder – aber man merkt, man ist nicht mehr die Zielgruppe.

Sicher – es gibt auf der Motorshow auch ganz viele Tuning-Exponante deren Zielgruppe deutlich über meinem Jahresgehalt gesucht wird – doch – weder ein Breitbau-Panamera noch ein Fatthauer Supersportwagen konnten mich dieses Jahr wirklich in ihren Bann ziehen.

Meine persönlichen Höhepunkte der Motorshow standen in der Halle 1 und waren merkwürdigerweise die Autos aus vergangenen Tagen. Und – es waren die Gespräche mit Jens Stratmann, Alex Kahl, Jan Kriebel und vor allem mit David Plättner von Dunlop.

Motorshow und man freut sich über Menschen aus der Szene? *huch* Ja, merkwürdig – aber wahr.  An dieser Stelle: Jens und Alex ihr Bielefeld-Automobilisten-Blogger-PodCARster: Ihr schuldet mir einen Kaffee! Jan – das mit dem Verbrauch das Testen wir noch aus – sehen uns bestimmt mal wieder und David? Lass uns die Reifen auf die Straße bringen – mit Profil und echter Bodenhaftung.    🙂

#tgif (Samstags-Variante) und #wtf

Was macht man an einem „Thanksgiving-Day“ in den Staaten?  Ganz klar, man nimmt seine Corvette C6 und C5 und macht einen feinen Schwanzvergleich bei einem Ampel-Duell. Mit vorhersehbarem Ende – aber mein Gott – es war Feiertag und lieber die Corvette verschrottet, als den Truthahn verspeist. Es müssen Vegetarier gewesen sein – doch seht selbst:

Das #wtf“ der Woche kommt von Mercedes-Benz. Dort hat man beschlossen nun die Türen bei Maybach zu schließen. Maybach? Ach ja richtig – eines der vielen Experimente des Daimler-Konzerns sich nicht mehr auf Kernkompetenzen zu konzentrieren. Sondern alte Traditions-Marken beleben und den Markt der „Super-super-super-Reichen“ mit Farbenvielfalt und tollen Lederdüften zu bereichern. Vermutlich war bereits während der IAA der Niedergang der Marke Maybach absehbar und deswegen durfte sich auch niemand in den ausgestellten Maybach setzen. Hätte den Gebrauchtwagen-Wert weiter gesenkt. Ich frage mich, wann die Aktionäre bei Benz die Schnauze voll haben von den ganzen Versuchen der Marke Mercedes – die eigene Identität zu verwässern. Als nächstes der Nissan-Deal … ob der so endet wie der Mitsubishi-Deal? Oder wie VW und Suzuki?  (Aber das alleine ist mehr als einen eigenen Blog wert…)

Social & Media

Dazu – ja – dazu schreibe ich ein andermal wieder etwas. Eines steht fest: Die „Blogger“ sind kein Ersatz für die aussterbenden Motorjournalisten der alten Garde.  Es ist Change-Time für das Dogma der Pressearbeit.

100.000 Twitter Follower in 2 Stunden?

Hey, Du willst reich, berühmt und sexy mit der Hilfe von Twitter werden?

Okay, davon habe ich keine Ahnung – aber wie man 100.000 neue Follower in nur 2 Stunden bekommt, das habe ich nun gelernt. Und es ist ziemlich simpel. Du musst nur ein Nascar-Rennfahrer sein, dein Handy im Auto dabei haben und nachdem dein Rennfahrer Kollege einen Truck mit 200 Gallonen Flugzeug-Benzin gerammt hat und die Strecke in einen Feuerball gehüllt hat, ein Foto aus dem Auto heraus tweeten. Simpel. Oder?

Lies die Story drüben bei mashable..