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Toyota GT86 Shooting Brake – Ein kleiner Spaß

Ein Sportler mit praktischen Tugenden: Toyota hat in Australien die Studie einer Shooting-Brake-Variante des Coupés GT86 vorgestellt. Der von der australischen Filiale gemeinsam mit der japanischen Prototypen-Abteilung gebaute Sport-Kombi macht das knapp geschnittene Original erstmals wirklich erstwagentauglich. Neben dem größeren Kofferraum sorgt auch die neue Möglichkeit der Dachträgermontage für erhöhtes Transportpotenzial.

Eine Serienfertigung ist nicht geplant. In erster Linie handele es sich um ein Konzeptfahrzeug, das die Begeisterung von Toyota für Autos, die einfach Spaß machen, zum Ausdruck bringe, lässt sich Chefingenieur Tetsuya Tada zitieren. Damit bleibt es für den GT86 wohl vorerst bei einer einzigen Karosserieversion. Toyota hatte das viersitzige Coupé mit dem rund 200 PS starken Boxerbenziner 2013 auch schon als Roadster präsentiert, ein Serienmodell gibt es bis heute nicht.

News: Skoda Vision S – Eine Klasse höher

Mit der Studie Vision S gibt Skoda auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der frisch erneuerten Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Mit der Studie bekräftigt Skoda den geplanten Ausbau seiner SUV-Palette. Neben einer Neuauflage des aktuell einzigen Modells Yeti, ist ein Mittelklasse-SUV nach Vorbild des Konzeptfahrzeugs geplant. Als möglicher Name gilt „Kodiak“. Komplettiert wird das Programm von einem Mini-SUV unterhalb des Yeti. Die SUV-Offensive dürfte 2017 starten und zwei Jahre später vollendet sein. Ähnliche Pläne verfolgen die Schwestermarken VW und Seat, die künftig ebenfalls ein kleines, ein kompaktes und ein mittelgroßes SUV im Programm haben wollen.

News: Honda Civic als Studie – Früher Vorgeschmack

Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) an. Auf der Frühjahrsmesse debütiert der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers, das Serienmodell dürfte ein weiteres Jahr auf sich warten lassen.

Die zehnte Auflage wird optisch wohl weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling. Generell wollen sich die Japaner nun stärker an der europäischen Konkurrenz ausrichten. Nicht zuletzt, da das aktuelle Modell die Absatzerwartungen auf dem Kontinent nie erfüllen konnte. Gebaut wird der Fünftürer weiterhin im britischen Swindon.

Die viertürige Civic-Limousine der zehnten Generation wird bereits seit Ende November in den USA verkauft. Auch eine Coupé-Variante soll dort in Kürze auf den Markt kommen. In Europa wird es beide Versionen wohl aber nicht geben.

CES 2016-News: VW-Studie für Elektronik-Messe Vergangenheit plus Zukunft

Je mehr Elektronik ins Auto kommt, desto wichtiger wird die Elektronikmesse CES für die Fahrzeughersteller. VW stellt in Las Vegas nun eine Fahrzeugstudie vor – die eines Elektroautos.

VW präsentiert auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (6. bis 9. Januar) eine neue Elektroauto-Studie. Das Fahrzeug soll dem Hersteller zufolge für den Aufbruch in eine neue Ära der erschwinglichen Langstrecken-Elektromobilität stehen. Nähere Angaben machen die Niedersachsen nicht. Denkbar wäre jedoch eine Art E-Bulli, eine elektrifizierte Hommage an den in den USA besonders populären Camper-Bus der Hippie-Ära. Eine Serienversion des Retro-Vans könnte gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.

News: Mercedes Concept IAA – Über kurz oder lang

Soll das Design im Vordergrund stehen? Oder soll es doch lieber aerodynamisch und damit schnell gehen? Das Mercedes Concept Intelligent Aerodynamic Automobile – passenderweise kurz Concept IAA – zeigt auf der gleichnamigen Messe in Frankfurt, dass dies kein Widerspruch sein muss. „Im Grunde haben wir innerhalb von zehn Monaten gleich zwei Autos entwickelt“, bringt es Mercedes-Chef Dieter Zetsche auf den Punkt – und übertreibt dabei (k)ein bisschen.

Aber tatsächlich zeigt das Concept Car zumindest zwei recht unterschiedliche Gesichter, obwohl „Gesichter“ nicht ganz passt, eher zeigt das Fahrzeug zwei unterschiedliche Hecks. Denn genau dort, wächst das viertürige Coupé durch eine ausfahrbare Verlängerung ab Tempo 80 von 5,04 auf 5,39 Meter. Länge läuft, hieß es schon vor Jahrzehnten im Automobilbau, und offensichtlich gilt dieser Grundsatz auch heute noch. Wobei das Concept IAA noch Anderes auffährt, um den cW-Wert von schon ansehnlichen 0,25 auf 0,19 zu verbessern. Zum Beispiel durch die sogenannten Frontlaps, seitliche Kotflügelteile, die sich automatisch nach außen schieben, eine Lamelle im vorderen Stoßfänger versetzt sich nach hinten und die Felgen werden zu einer ununterbrochenen Fläche. Um solche cW-Werte zu erreichen, gibt es natürlich auch keine herkömmlichen Türöffner und erst recht keine Außenspiegel – die werden durch Kameras ersetzt.

Natürlich hat der IAA-Mercedes auch jede Menge Technologie an Bord, um zum Beispiel mit anderen Fahrzeugen zu kommunizieren.
Natürlich hat der IAA-Mercedes auch jede Menge Technologie an Bord, um zum Beispiel mit anderen Fahrzeugen zu kommunizieren.

Das alles ist natürlich nicht nur der Show geschuldet, sondern soll bei Gestaltung und Technologie schon viele Hinweise auf Fahrzeuge von morgen geben. So zum Beispiel das Interieur, das zwar deutlich dem der S-Klasse ähnelt, aber in Einzelheiten auch schon die kommende E-Klasse (2016) vorwegnimmt.

Von morgen ist auch die Motorisierung des Coupés. Es handelt sich – fast ist man geneigt „natürlich“ zu schreiben – um ein Plug-in-Hybrid-Konzept mit 205 kW/279 PS Leistung und einer rein elektrischen Reichweite von 66 Kilometern im sogenannten Aerodynamik-Modus, ohne die aktivierten Aero-Hilfen – also im Design-Modus – sind es immerhin noch 62 Kilometer.

Dank seiner Technologien aber auch seines spektakulär-eleganten Designs wird das Concept IAA neben dem neuen Serienfahrzeug S-Klasse Cabrio wohl das am stärksten umlagerte Auto in Halle 2 der Frankfurter Messe sein.
Dank seiner Technologien aber auch seines spektakulär-eleganten Designs wird das Concept IAA neben dem neuen Serienfahrzeug S-Klasse Cabrio wohl das am stärksten umlagerte Auto in Halle 2 der Frankfurter Messe sein.

Und natürlich hat der IAA-Mercedes auch jede Menge Technologie an Bord, um zum Beispiel mit anderen Fahrzeugen zu kommunizieren. Aber das wird man am Messestand der Schwaben kaum verifizieren können. Trotzdem: Dank seiner Technologien aber auch seines spektakulär-eleganten Designs wird das Concept IAA neben dem neuen Serienfahrzeug S-Klasse Cabrio wohl das am stärksten umlagerte Auto in Halle 2 der Frankfurter Messe sein.

Autor: Peter Eck/SP-X

News: Audi E-Tron Quattro-Concept – Mit der Kraft der drei Herzen

Die auf der IAA präsentierte Audi-Studie E-tron Quattro Concept gibt einen konkreten Ausblick auf das Anfang 2018 präsentierte rein elektrisch angetriebene SUV. Angetrieben wird die Studie von drei Elektromotoren, die gemeinsam 370 kW/505 PS Leistung und mehr als 800 Newtonmetern Drehmoment bieten.

Eine E-Maschine treibt die Vorderachse an, die beiden anderen wirken auf die Hinterachse. Wird das Gaspedal voll durchgetreten, sprintet das Audi E-Tron Quattro Concept in 4,6 Sekunden auf Tempo 100, bei 210 km/h wird abgeregelt. Der Fahrer entscheidet mit Hilfe verschiedener Fahrmodi über den Grad der Rekuperation.

Angetrieben wird die Studie von drei Elektromotoren, die gemeinsam 370 kW/505 PS Leistung und mehr als 800 Newtonmetern Drehmoment bieten.
Angetrieben wird die Studie von drei Elektromotoren, die gemeinsam 370 kW/505 PS Leistung und mehr als 800 Newtonmetern Drehmoment bieten.

Die Lithium-Ionen-Batterie ist in den Boden der Fahrgastzelle integriert und sorgt damit für einen tiefen Schwerpunkt. Mit einer Vollladung soll die 95 kWh-Batterie mehr als 500 Kilometer Reichweite ermöglichen. Das Laden erfolgt entweder mit Gleich- oder mit Wechselstrom. Mit Gleichstrom dauert es an einer Ladesäule mit 150 kW-Leistung rund 50 Minuten bis das Konzeptfahrzeug komplett aufgeladen ist. Alternativ kann der fünftürige E-Tron Quattro auch per Induktion geladen werden.

Um den Luftwiderstand zu verringert wurde die Studie besonders flach gehalten. Auf der Frontklappe, an den Flanken und am Heck steuern bewegliche Aerodynamik-Elemente ab einer Geschwindigkeit von Tempo 80 den Luftstrom. Kameras ersetzen die herkömmlichen Außenspiegel. Trotz des abfallenden Dachs finden vier Passagiere viel Platz im 4,88 Meter langen E-Tron. Der Gepäckraum der Studie fasst 615 Liter.

Die auf der IAA präsentierte Audi-Studie E-tron Quattro Concept gibt einen konkreten Ausblick auf das Anfang 2018 präsentierte rein elektrisch angetriebene SUV.
Die auf der IAA präsentierte Audi-Studie E-tron Quattro Concept gibt einen konkreten Ausblick auf das Anfang 2018 präsentierte rein elektrisch angetriebene SUV.

An der Front wird Matrix-Laser-Technologie eingesetzt. Die Signaturbeleuchtung im unteren Bereich besteht aus fünf Leuchten-Elementen. Jedes von ihnen kombiniert einen LED-Leuchtkörper mit besonders flachen sogenannten OLED-Elementen. Diese „Organic Light Emitting Diode“ hat der Ingolstädter Autobauer für künftige Serienfahrzeuge entwickelt und zeigt sie nun erstmals in dieser Konzeptstudie.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Seat-Studie Leon Cross Sport – Hochgebockter Dreitürer

Ein SUV hat Seat für das kommende Jahr bereits angekündigt. Auf der IAA (17. bis 27. September) zeigen die Spanier nun die Studie eines Crossover-Modells. Das als Leon Cross Sport bezeichnete Showcar hat drei Türen wie der Leon SC und zeigt sich in Offroad-Optik wie der Leon ST X-Perience.

Das als Leon Cross Sport bezeichnete Showcar hat drei Türen wie der Leon SC und zeigt sich in Offroad-Optik wie der Leon ST X-Perience
Das als Leon Cross Sport bezeichnete Showcar hat drei Türen wie der Leon SC und zeigt sich in Offroad-Optik wie der Leon ST X-Perience

Bisher gibt die Matsch-Variante X-Perience nur für deb Kompakt-Kombi Leon ST und nur mit Allradantrieb. Für den kleineren Dreitürer SC könnte eine Frontantriebs-Variante mit Geländeoptik in Frage kommen. Damit läge der „Softroader“ im Trend der SUV-artig gestalteten Fahrzeuge.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Honda Civic Tourer Active Life Concept – Vier Räder plus zwei Räder

Eine Studie, die besonders Radfahrer ansprechen soll zeigt Honda auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt (17. bis 27. September). Das Active Life Concept basiert auf dem Civic Tourer und kann nicht nur zwei Fahrräder im Innenraum des Kombis transportieren, sondern verfügt auch über einen speziellen Gelenkarm, der die Wartung und Reparatur der Bikes erleichtert.

Problemlos Platz finden die Räder im Laderaum, weil der Kraftstofftank des Civic zentral angeordnet wurde.
Problemlos Platz finden die Räder im Laderaum, weil der Kraftstofftank des Civic zentral angeordnet wurde.

Problemlos Platz finden die Räder im Laderaum, weil der Kraftstofftank des Civic zentral angeordnet wurde. Dadurch passen bis zu 1.668 Liter in den Kompaktwagen. In der aerodynamisch gestalteten Dachbox findet alles Platz, was für Radler notwendig ist. So wie beispielsweise Schuhe oder Helme.

In der aerodynamisch gestalteten Dachbox findet alles Platz, was für Radler notwendig ist.
In der aerodynamisch gestalteten Dachbox findet alles Platz, was für Radler notwendig ist.

An Bord des Civic Tourer Active Life Concept findet sich zudem eine eingebaute Luftpumpe, eine große Leuchte sowie ein ausziehbarer Sonnenschutz an der Heckklappe. An der Kofferraumseite sind zudem noch ein Werkzeugkasten, eine Flaschenhalterung, ein Wassertank sowie eine Vorderradhalterung angebracht.

Angetrieben wird die Studie von dem 1,6 Liter großen Diesel mit 88 kW/120 PS.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Citroen Cactus M Concept – Der Méhari der Moderne

Ohne Dach, dafür mit wasserfesten Polstern im Innenraum präsentiert sich auf der IAA die Citroen-Studie Cactus M. Basis des Strandfahrzeugs bildet der Crossover C4 Cactus, der für den forcierten Freizeiteinsatz noch einige Zentimeter höher gelegt und an Front und Heck leicht verändert wurde.

Aufs Dach passt ein Surfbrett
Aufs Dach passt ein Surfbrett

Ein Dach ist zwar nicht nötig, da die Sitze mit wasserdichtem Neopren bezogen sind und sich im Boden Abflüsse befinden, kann aber trotzdem aufgezogen werden. Alternativ lässt es sich als Zelt nutzen. Das Konzept lehnt sich an das legendäre Strandauto Citroen Méhari an, das die Studie auch mit den geriffelten Türen und dem „M“ im Namen zitiert.

Die Sitze sollen wasserfest sein
Die Sitze sollen wasserfest sein

Die Wahl des C4 Cactus als Basis ist nicht ganz zufällig. Der robust beplankte Kleinwagen ist so etwas wie der moderne Wiedergänger des 2 CV („Ente“). Dieser wiederum diente Mitte der 60er-Jahre als Grundlage für den Méhari. Seit kurzem denkt Citroen offenbar über eine Wiederbelebung des kultigen Strandautos nach. Die IAA-Studie könnte ein erster, noch serienferner Vorgeschmack sein.

Ohne Dach, dafür mit wasserfesten Polstern im Innenraum präsentiert sich das Konzeptauto
Ohne Dach, dafür mit wasserfesten Polstern im Innenraum präsentiert sich das Konzeptauto

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Renault Pick-up-Studie – Keine Eiszeit für den Alaskan

Renault gibt mit der Pick-up-Studie Alaskan Concept auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September) einen ersten Ausblick auf das künftige Serienmodell. Das Nutzfahrzeug der Ein-Tonnen-Klasse soll Mitte 2017 in Deutschland erhältlich sein.

Praktisch soll das Arbeitstier unter anderem auch durch geschlossene Staufächer rechts und links der Ladefläche sein, in denen sich Ausrüstung und Werkzeug unterbringen lassen.
Praktisch soll das Arbeitstier unter anderem auch durch geschlossene Staufächer rechts und links der Ladefläche sein, in denen sich Ausrüstung und Werkzeug unterbringen lassen.

Bereits auf den ersten Blick ist die Familienzugehörigkeit des Alaskan Concept durch das markentypische Renault-Gesicht erkennbar, das Logo prangt zudem deutlich auf dem Kühlergrill. Auffällig sind die großen Radkästen sowie die 21-Zoll große Räder. Bremssättel, Radnaben und Außenspiegelgehäuse sind blau, am Heck befindet sich ein goldgelber Abschlepphaken. An den Scheinwerfern sowie den Rücklichtern kommt Voll-LED-Technik zum Einsatz.

Praktisch soll das Arbeitstier unter anderem auch durch geschlossene Staufächer rechts und links der Ladefläche sein, in denen sich Ausrüstung und Werkzeug unterbringen lassen. Die Pritsche ist mit drei Schienen zur Befestigung von Transportgut ausgestattet. Außerdem werden Verkleidungen und Abdeckungen für die Ladefläche angeboten. In der Doppelkabine finden bis zu fünf Personen Platz.

Die Abmessungen des Alaskan Concept sollen laut Hersteller identisch sein mit dem späteren Serienmodell.
Die Abmessungen des Alaskan Concept sollen laut Hersteller identisch sein mit dem späteren Serienmodell.

Angetrieben wird die Studie von einem 2,3-Liter-Dieselmotor mit Twin-Turbo-Technik. Die Abmessungen des Alaskan Concept sollen laut Hersteller identisch sein mit dem späteren Serienmodell. Angeboten wird das Fahrzeug dann in verschiedenen Karosserieausführungen und Motorisierungen. Die Studie verfügt über Kameras in den Außenspiegelklappen – in die Serienversion schafft es dieses Extra jedoch nicht.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Neues SUV von Kia – Der Sportage zeigt erstmals sein Gesicht

Kia präsentiert auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September) das Kompakt-SUV Sportage. Während der Hyundai Tucson zu Messebeginn bereits auf dem Markt ist, zeigt sein Schwesternmodell in Frankfurt erstmals sein Gesicht.

Die Proportionen der Dach- und Fensterlinie orientieren sich am Vorgänger. Auch das Heck zeigt sich nur leicht modifiziert.
Die Proportionen der Dach- und Fensterlinie orientieren sich am Vorgänger. Auch das Heck zeigt sich nur leicht modifiziert.

Bei der im europäischen Design-Studio der Marke entstandenen vierten Generation des Sportage liegen die Scheinwerfer weiter oben. Das Markenlogo prangt nun separat auf der Motorhaube und nicht mehr im Kühlergrill. Die Proportionen der Dach- und Fensterlinie orientieren sich am Vorgänger. Auch das Heck zeigt sich nur leicht modifiziert. Technisch ist der Kia Sportage identisch mit dem Hyundai Tucson. Zu den Neuerungen zählen ein Doppelkupplungsgetriebe und ein neuer Turbobenziner. Allradantrieb ist gegen Aufpreis erhältlich.

Im Innenraum orientiert sich der Sportage am größeren Sorento, der im vergangenen Jahr debütierte. Die Mittelkonsole mit dem großen Multimedia-System ist neu, genauso wie das Dreispeichen-Lenkrad.

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News: Hyundai Vision G – Blick in die Zukunft

Mit der Studie Vision G gibt Hyundai im Rahmenprogramm des Concours d’Elegance in Pebble Beach jetzt einen Ausblick auf das Design seiner künftigen Oberklasse-Fahrzeuge. Das Coupé mit der langen Motorhaube und den weit nach oben gezogenen Scheinwerfern, dem großen und auffälligen Kühlergrill und dem knackigen Heck ist auf den ersten Blick nicht als Modell des koreanischen Autobauers erkennbar.

Das Coupé mit der langen Motorhaube und dem knackigen Heck ist auf den ersten Blick nicht als Modell des koreanischen Autobauers erkennbar.
Das Coupé mit der langen Motorhaube und dem knackigen Heck ist auf den ersten Blick nicht als Modell des koreanischen Autobauers erkennbar.

Der Zweitürer trägt nicht das gewöhnlich stilisierte „Hyundai-H“, sondern das geflügelte Logo des Hyundai Genesis. Das Wappenschild mit zwei seitlichen Schwingen erinnert an das Markenzeichen von Aston Martin oder Bentley. Unter der Motorhaube arbeitet ein 5,0-Liter-Achtzylinder mit 313 kW/426 PS. Konzipiert wurde die Studie vom amerikanischen Designstudio der Koreaner.

Der Zweitürer trägt nicht das gewöhnlich stilisierte „Hyundai-H“, sondern das geflügelte Logo des Hyundai Genesis.
Der Zweitürer trägt nicht das gewöhnlich stilisierte „Hyundai-H“, sondern das geflügelte Logo des Hyundai Genesis.

Europapremiere feiert der Hyundai Vision G auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September).

Autor: Adele Moser/SP-X

News: SUV-Studie von Mazda auf der IAA – Dynamischer Lückenfüller

Auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) testet Mazda mit einer SUV-Studie die Kundenresonanz: Das Koeru genannte Konzeptauto hat die typische Front mit dem aufrecht stehenden Kühlergrill. Die Dachlinie fällt zum Heck coupéartig hin ab, was dem Hochbeiner Dynamik verleiht.

Mazda hat seine SUV-Modellpalette zuletzt mit dem ebenfalls sportiv gezeichneten Mini-SUV CX-3 erweitert, daneben haben die Japaner noch den kompakten Hochbeiner CX-5 im Programm. Das Showcar könnte die Nische sportlich wirkender SUV bedienen und Testballon für eine coupéartiges Crossover-SUV sein, das sich zwischen den beiden bestehenden Modellen einordnet.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Renault Alpine Celebration – Bonjour Vitesse

Mit einer Sportwagenstudie hat Renault nun einen Ausblick auf das Comeback der Marke Alpine gegeben. Das kompakte Mittelmotor-Coupé namens Celebration Concept feierte am Rande des 24-Stunden-Rennens in Le Mans Premiere. Anlass war nicht allein der 60. Geburtstag der Marke: Die Studie will auch einen Ausblick auf das für 2016 erwartete Serienmodell geben – das erste seit 20 Jahren.

Optisches Vorbild des blau-orangen Zweisitzers ist der Klassiker Alpine A110 aus den 60er-Jahren. Von ihm stammt vor allem die flache, mittig gefalzte Fronthaube mit den typischen Doppelscheinwerfern (bei der Studie allerdings im Renn-Stil überklebt). Insgesamt wirkt die Studie deutlich seriennäher als das von Renault 2012 präsentierte Konzeptfahrzeug Alpine A110-50 Prototyp.

Wie das Original hat das Concept einen Mittelmotor
Wie das Original hat das Concept einen Mittelmotor

Angaben zur Motorisierung macht der Hersteller nicht. Denkbar wäre ein Einsatz des 1,6-Liter-Turbobenziners von Kooperationspartner Nissan. Der aktuell mit Leistungswerten bis 140 kW/190 PS eingesetzte Vierzylinder soll künftig auch in einer Variante mit deutlich über 200 PS im Golf-GTI-Konkurrenten Nissan Pulsar Nismo Dienst tun.

Der Preis für einen Alpine könnte je nach Konzeption und Aufwand zwischen 30.000 und knapp 70.000 Euro liegen. Je nachdem, ob sich die Franzosen eher an noch alltagstauglichen Spaßautos wie dem Toyota GT86 oder an kompromisslosen Leichtbau-Fahrmaschinen wie dem Alfa Romeo 4C orientieren.

Wie das Original hat das Concept einen Mittelmotor
Wie das Original hat das Concept einen Mittelmotor

Konkrete Renault-Pläne für die Renaissance von Alpine sind seit ungefähr 2012 bekannt. Zunächst war eine Kooperation mit dem britischen Sportwagenbauer Caterham im Gespräch, schließlich entschloss man sich aber, das Projekt alleine zu stemmen. Sportwagen mit Alpine-Signet genießen in Frankreich noch immer Ikonenstatus – vergleichbar mit dem Nimbus von Porsche in Deutschland oder Maserati in Italien. Die erste der flachen Flundern mit Polyesterhaut und Renault-Motoren gingen im Jahr 1955 in Serie – als Fortsetzung französischen Sportwagenbaus, wie ihn einst Bugatti zelebrierte. 1995 kam dann das vorläufige Aus für die zwischenzeitlich von Renault übernommene Sportwagenschmiede.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Mercedes Concept GLC Coupé – Zweiter Anschnitt

Mercedes baut sein Angebot an SUV-Coupés aus. Noch bevor im Sommer die entsprechende Variante des M-Klasse-Nachfolgers GLE auf den Markt kommt, zeigen die Stuttgarter auf der Shanghai Auto Show mit dem Concept GLC Coupé, wie solch ein Mix aus Gelände- und Sportwagen eine Klasse tiefer aussehen könnte. Noch handelt es sich um eine Studie, das Serienauto wird 2016 folgen.

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Zunächst debütiert auf der IAA im Herbst dieses Jahres der Standard-GLC. Gegenüber dem Vorgänger GLK ändert sich nicht nur der Name, sondern auch der Auftritt. Statt des an die kantigen Geländewagen der G-Klasse angelehnten Designs gibt es sportliche Linien im Stil von GLA und GLE. Besonders ausgeprägt sollen diese dann beim GLC Coupé sein, das mit angeschnittenem Heck, rahmenlosen Seitenfenstern und muskulösen Anbauteilen aufwartet. Die Studie trägt unter anderem Powerdomes auf der Motorhaube, zwei vertikal angeordnete Doppel-Endrohre und einen Unterfahrschutz mit Kühlschlitzen.

Passend zum sportlichen Auftritt wurde der Antrieb gewählt. Unter der Haube arbeitet der aus der Limousine C450 AMG bekannte V6-Biturbo-Benziner mit 270 kW/367 PS, der seine Kraft über eine Neunstufenautomatik an alle vier Räder verteilt. Für das Serienmodell wären aber auch die Vierzylinder-Turbobenziner und -Diesel aus der C-Klasse denkbar. Ebenso die beiden Hybridantriebe – mit und ohne Plug-in-Technik. Die Preisliste für den GLC dürfte bei etwas unter 50.000 Euro starten.

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Antreten muss das GLC Coupé vor allem gegen den X4 von BMW. Die Münchner hatten die Klasse der SUV-Coupés 2008 mit dem großen X6 erfolgreich begründet, seit Frühjahr 2014 wirbt der kleinere X4 als schnittige Alternative zum X3 um Kunden. Auch Audi plant mittlerweile entsprechende Ausführungen seiner Q-Modelle.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Honda Civic Concept Coupé – Zukunftsvisionen

Honda hat auf der Automesse in New York einen ersten Ausblick auf den neuen Civic gegeben, der in den USA im Herbst auf den Markt kommen soll. Mit längerem Radstand, geduckter Haltung und aggressiver modellierter Front setzt sich die seriennahe Civic-Studie deutlich von der Konkurrenz in der Kompaktklasse ab.

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Die zehnte Generation des Civic soll laut Honda unter anderem dank neuer Plattform und Motoren, darunter ein 1,5-Liter-Turbo-Vierzylinder, eines der effizientesten und sportlichsten Autos der Kompaktklasse werden. Während er in den USA im Herbst debütiert, dauert es wohl noch etwas, bis der Kompakte auch nach Deutschland kommt. Zunächst steht der Marktstart des derzeit noch aktuellen Civic in der Sportversion an: Der Civic Type R kommt im Sommer zum Preis von 34.000 Euro zu den Händlern.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Mercedes-Benz GLE – Zweiter Streich im Jahr der SUV

Bei Mercedes-Benz wird Druck gemacht. Man investiert in einen Wachstumsmarkt und verkündet die jüngsten Nachrichten dort, wo die Spezies die immer noch größte Fan-Gemeinde hat. Als zweites SUV debütiert nach der Studie GLE Coupé (in Detroit) der Mercedes GLE als (gründlich überarbeiteter) Nachfolger der M-Klasse auf der New York International Auto Show (noch bis 12. April). Einen allzu weiten Weg musste die geliftete Version nicht bewältigen, sie wird in den Vereinigten Staaten in Tuscaloosa gefertigt und gilt als Urgestein in der SUV-Palette der Marke, das vor rund 20 Jahren zum ersten Mal auf die Straßen rollte.

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Die Dimensionen der neu benannten SUV-Mittelklasse sind nahezu identisch mit denen des Vorgängers. Die charakteristischen Fensterradien der hinteren Seitenscheiben blieben unverändert, allein Front- und Heckpartie haben mit schärferen Formen gewonnen und wirken sportlicher, sollen deutlich mehr Agilität vermitteln. Das gilt besonders für die zeitgleich vorgestellten AMG-Versionen, die auf bis zu 21 Zoll großen Leichtmetallrädern stehen. Dazu gibt es eine ganze Reihe neuer Hilfssysteme, neu sind der Kreuzungs- und der Seitenwindassistent, eine 360-Grad-Kamera ermöglicht besseren Überblick. Im Innenraum werden frische Farben geboten, gefragt erscheinen Erdtöne wie Ingwerbeige oder Espressobraun, auch Holz in milden Tönen steht als Option in der Ausstattungsliste. Auffälligste Änderung im Interieur ist jedoch die neue Position des Media-Displays, das seinen Platz jetzt in der Mitte der Schalttafel hat.

Höheren Nachrichtenwert hat unterdessen die Antriebspalette. Zum ersten Mal tritt die SUV-Mittelklasse von Mercedes-Benz wahlweise als hinterradgetriebene Version an. Das soll vor allem für geringeren Verbrauch sorgen, der 150 kW/204 PS starke Vierzylinderdiesel im GLE 250d schafft nach Norm mit 5,4 Liter Treibstoff die 100-Kilometer-Strecke. Der Vierzylinder tritt aber ebenso wie sein stärkerer Kollege auch mit permanentem Allradantrieb an, der Dreiliter-V6 liefert 190 kW/258 PS. Alle Diesel werden künftig mit dem automatischen Neunganggetriebe kombiniert, dessen weite Spreizung der Übersetzungen soll Verbrauchsvorteile bringen. Bei den Benzinern gibt es einen V6-Motor im GLE 400 mit 245 kW/333 PS sowie das Topmodell GLE 500 mit einem V8, der 320 kW/435 PS liefert. Für das gute Gewissen bietet sich die Plug-in-Hybrid-Variante GLE 500e an, dessen Kopplung von V6 und E-Maschine für 325 kW/442 PS gut ist. 30 Kilometer weit kommt der Hybrid mit voller Batterie, der Normverbrauch sinkt dadurch auf 3,3 Liter für (die ersten) 100 Kilometer.

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Noch muskelbepackter gehen die beiden AMG-Versionen an den Start. Als GLE 63 wirft der Mercedes-AMG 410 kW/557 PS in die Waage, die S-Variante bringt es gar auf 430 kW/585 PS. In 4,3 und 4,2 Sekunden beschleunigen die Boliden bei Bedarf von 0 auf 100 km/h, wer diese Übung häufiger bestehen will, muss mit wesentlich mehr als dem angegebenen Normverbrauch von 11,8 Liter auf 100 Kilometer rechnen.

Die neue Nomenklatur im Mercedes-Angebot folgt im Fall des GLE nicht der Verwandtschaft zur Limousine. GLE und E haben allein durch ihre Positionierung in der gehobenen Mittelklasse des Premiummarktes eine Gemeinsamkeit. Das wird sich beim für den Herbst avisierten, kleineren GLC ändern. Der greift als Neuling ohne Vorgänger auf eine ganze Reihe der bei der C-Klasse verwendeten Bauteile zurück.

Autor: Michael Kirchberger/SP-X

Nissan 370Z Nismo Roadster Concept: Offen für Mehrleistung

Eine offene Version seines zum Nismo-Modell verschärften Sportwagens 370Z hat Nissan nun auf der Chicago Auto Show als Konzeptfahrzeug gezeigt. Die seriennah wirkende Studie wird vom gleichen 3,7-Liter-V6-Benziner wie das bereits erhältliche Nismo-Coupé angetrieben und verfügt in der US-Ausführung über 260 kW/350 PS Leistung. Vom Standard-Roadster mit 241 kW/328 PS unterscheidet sich das Top-Modell unter anderem durch einen Karbon-Spoiler am Heck, die klassische rote Spoilerlippe und spezielle 19-Zoll-Räder.

Die Produktion eines Serienmodells ist noch nicht offiziell bestätig. Sollte der Roadster nach Deutschland kommen, würde er wohl rund 50.000 Euro kosten. Die Japaner hatten 2013 angekündigt, jedes Jahr mindestens ein neues Nismo-Modell auf den Markt bringen zu wollen. Aktuell sind das 370Z Nismo Coupé, der Juke Nismo und der GT-R Nismo zu haben. Ergänzt wird das Programm zudem in Kürze durch den Golf-GTI-Konkurrenten Pulsar Nismo.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Citroen Berlingo Mountain Vibe Concept: Der will in die weite Welt

Kurz vor der Premiere des neuen Citroen Berlingo auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März), zeigen die Franzosen ein Konzeptfahrzeug des Hochdachkombis. Der Berlingo Mountain Vibe soll auf den ersten Blick klarmachen, wo und wozu man ihn nutzen kann.

Neue Wege will er erklimmen: Auf seiner hellgrünen Außenhaut befinden sich Schriftzüge mit topographischen Linien. Die Umrandungen der Nebelscheinwerfer sind Pink. Diese Farbe wird außerdem noch an der Dachreling aufgenommen. Im Innenraum sind die Vordersitze sowie die drei Einzelsitze in der zweiten Reihe mit grauem Stoff überzogen, die Nähte in Pink gehalten.

Basierend auf dem höher gelegten Berlingo XTR, erhält das Conceptfahrzeug zusätzlich noch Verstärkung an Radkästen und dem Unterboden. Ausgestattet mit einer Grip-Control, die den Schlupf der Antriebsräder in unterschiedlichen Geländen aktiv steuern kann, soll er auch abseits der befestigten Straßen mobil sein.

Die zweite Generation des Berlingo ist seit 2008 auf dem Markt. In Genf zeigen die Franzosen jetzt das neue Modell.

Autor: Adele Moser/SP-X

Mitsubishi-Studie in Genf: Ausblick auf den nächsten ASX

Mitsubishi stellt auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) die noch namenlose Studie eines neuen SUV vor. Details nennt der japanische Hersteller nicht, es dürfte sich aber um eine Weiterentwicklung des 2013 in Tokio präsentierten Konzeptautos XR handeln. Die Genf-Studie würde damit erneut auf den Nachfolger des Kompakt-SUV Mitsubishi ASX hindeuten, der für 2016 erwartet wird.

Wie voraussichtlich auch das spätere Serienmodell verfügt die Studie über einen nicht näher spezifizierten Plug-in-Hybridantrieb. Die Technik hatte der Hersteller 2014 beim allradgetriebenen Mittelklasse-SUV Outlander PHEV eingeführt, für den ASX-Nachfolger ist eine Variante mit reinem Frontantrieb vorgesehen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Peking: Land Rover stellt Discovery Vision Konzeptfahrzeug vor

An dieser Stelle hätte nun das neue Land Rover Konzeptfahrzeug „Vision Discovery“ stehen sollen. Leider gab es Presse-Mappen und mehr Infos über das Fahrzeug nur für „invited media“. Und damit war der Messestand von Land Rover für mich dann auch erledigt. Macht aber nichts. Gegenüber stellt Mercedes den MLC vor, ein Fahrzeug, dass Coupe-Style und Offroad-Talent unter nur eine Blechhülle packen soll. Mehr zum Mercedes-Benz MLC dann im nächsten Artikel.

Mercedes-Benz MLC Studie – Bildergalerie hier

Mercedes MLC Studie Peking

 

 

 

mercedes mlc studie peking 2014 von hinten

 

Detroit 2014 – KIA GT4 Stinger

KIA ist nicht bekannt für sportliche Automobile. Für richtige scharfe, sportliche Automobile erst recht. Doch das könnte sich nun ändern. Auf der NAIAS in Detroit wurde der KIA GT4 Stinger enthüllt. Ein 2+2 Sitzer mit massiven 315 PS und Heckantrieb könnte der koreanischen Marke zu Sportwagenruhm verhelfen.

KIA GT4 Stinger

Sechs Gänge, 20 Zoll große Leichtmetallräder, 275 Millimeter breite Reifen. Der KIA GT4 Stinger wirkt auf den ersten Blick wie eine Dosis Automobil-Amphetamin. So dürfte ein KIA-Sportwagen kommen. Das noch als Konzeptfahrzeug bezeichnete Sportmobil ist derzeit 4.21 Meter lang, 1.89 Meter breit und nur 1.25 Meter hoch.  Zahlenwerte die von dem Konzerbruder Hyundai Genesis gar nicht so weit weg sind. Und auf dessen Basis – denn hier wird es ein neues Modell in absehbarer Zeit geben – könnte auch der KIA-Sportwagen entstehen. Bis darüber entschieden ist, empfehle ich: Erst die Galerie anschauen, dann das Wallpaper darunter downloaden!

Addon: KIA GT4 Stinger Wallpaper-Download

Detroit 2014 – Audi Allroad Shooting Brake

Etwa 12 Sekunden nachdem ich das Audi Konzeptfahrzeug für die NAIAS 2014 zum ersten Mal live sah, war mir klar – hier steht der „Gewinner des Langweilig-Pokals„. Und 12 Sekunden hat es auch nur gedauert, weil ich müde war. Jetlag. Schlafmangel. Ich hatte kurz ein Dejavu – ich kniff mich in den Arm, denn ich dachte, es wäre 2004 und ich wäre auf der IAA in Frankfurt.  Doch als mich der Schmerz meines Kniffs durchzog war mir klar: Es ist 2014 -ich bin in Detroit und Audi offenbart den schmerzlichen Beweis der eigenen Ideenlosigkeit.

Allroad Shooting Brake – NAIAS 2014 – Der Langeweiler

Unterhalb der Foto-Galerie, die vollständige Presse-Meldung der Audi-Presseabteilung. Ich verliere hierzu keine weiteren Worte mehr. Die 180° Kehrtwende in der Entscheidung zum Thema e-Tron lasse ich an dieser Stelle auch unkommentiert – empfehle zu diesem Konzeptmodell aber auf jeden Fall den Artikel des Schweizer Magazins „radical-mag„.

Die vollständige Pressemeldung im Wortlaut.

Sportlich, kompakt und vielseitig: Mit diesen Attributen debütiert der Audi allroad shooting brake auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit. Der Zweitürer ist ein Crossover und damit nicht auf asphaltierte Straßen angewiesen. Mit seiner hohen Funktionalität ist er bestens geeignet für die sportliche Freizeit. Sein ebenso starker wie effizienter Hybridantrieb macht eine neue Form des quattro-Antriebs möglich – den e-tron quattro.

„Das Showcar vereint Sexappeal, hocheffiziente e-tron-quattro-Technologie mit 300 kW bei nur 1,9 l/100 km Verbrauch und wegweisende Elektronikanwendungen“ sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Technische Entwicklung „Damit geben wir einen sehr konkreten Ausblick in die nahe Zukunft“.

Mit dem Audi allroad shooting brake erweitert die Marke mit den Vier Ringen ihre Designsprache. Das kompakte zweitürige Showcar bringt optische Elemente aus künftigen Sportwagenmodellen mit dem Audi-typischen allroad-Konzept und der Karosserieform eines Shooting Brake zusammen. Auch sein Bedienkonzept gewährt Ausblicke auf künftige Serienlösungen.

Skulptural: Das Exterieurdesign
Der Audi allroad shooting brake steht kraftvoll auf der Straße. Das Zusammenspiel der klar gezeichneten Linien mit den muskulös gespannten Flächen ergibt ein skulpturales, emotionales Design. Die Außenhaut wirkt wie aus einem vollen Volumen modelliert, vom Singleframe-Grill über die markante Tornadolinie bis hin zum knackigen Heck, in dem die Charakteristika von allroad und shooting brake zusammenfinden. Bei 2,51 Meter Radstand ist das Eisblau lackierte Showcar 4,20 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,41 Meter hoch

Zum ersten Mal verbindet Audi mit dem Audi allroad shooting brake die Formensprache von allroad und e-tron. An der plastisch-markant gezeichneten Front dominiert wie bei jedem Audi der große, sechseckige Singleframe-Grill, er steht leicht nach hinten versetzt in der Karosserie. Typisch für ein e-tron-Modell trägt er einen Einsatz aus schmalen Lamellen, was an die Kühlrippen eines elektronischen Bauteils erinnert. Im unteren Teil des Singleframe liegt ein quattro-Schriftzug. Der flache zentrale Lufteinlass ist in den Unterfahrschutz, der aus Aluminium besteht, hineingefräst.

Die flachen Doppelscheinwerfer des Audi allroad shooting brake sind ein klassisches Zitat aus der Formensprache der Audi quattro-Modelle. Zugleich stehen sie für die Weiterentwicklung des quattro-Designs, die Audi bereits mit dem Showcar Sport quattro concept im September 2013 auf der IAA in Frankfurt am Main angedeutet hat. Spangen gliedern die Scheinwerfer in vier Segmente; die Matrix LED-Technologie mit ihren einzeln ansteuerbaren Leuchtdioden gewährt in jeder Situation exzellente Sicht ohne Blendung des Gegenverkehrs. Unter den Scheinwerfern strukturieren schmale Querlamellen die großen Lufteinlässe.

Auch in der Seitenansicht unterstreicht die charakteristische Linienführung des Showcars den Eindruck geballter Energie. Die Überhänge sind kurz; die Dachlinie spannt sich niedrig über den Fahrzeugkörper. Sie sinkt shooting brake-typisch früh wieder ab und läuft in markanten C-Säulen aus; in der linken Säule befindet sich der Ladeanschluss und in der rechten die Tankklappe.

Bei der Außenhaut des Audi allroad shooting brake handelt es sich um einen Materialmix aus Aluminium und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Die dunkelgrauen Schutzleisten sind typische allroad-Elemente und reduzieren das Volumen der Karosserie optisch; sie steigen dynamisch von vorn nach hinten an. Zusammen mit den kräftig herausgezogenen Radläufen unterstreichen sie den Offroad-Charakter.

Feine Details dokumentieren die Präzision, mit der das Showcar gezeichnet wurde. In den kantigen Schwelleraufsätzen finden sich Aluminium-Einleger. Die großen Leichtbauräder haben ein Felgenbett aus CFK. Ihr filigranes Design mit den sieben Armen lehnt sich an den Look der e-tron-Modelle an, der Zentralverschluss setzt dem sportlichen Charakter des kompakten Crossover ein weiteres Highlight auf.

Auch am Heck betont ein Aluminium-Unterfahrschutz die Breite; seine ange­deuteten Rillen variieren das e-tron-Motiv. Horizontale, logisch aufeinander bezogene Linien begrenzen klare Flächen und gespannte Volumina, das Design der Rückleuchten greift das Motiv der Scheinwerfer auf. Ein Diffusor schließt die beiden großen Endrohre der Abgasanlage ein. Der offene Dachkantenspoiler setzt einen weiteren Akzent. Die dritte Bremsleuchte, als flacher Lichtleiter ausgeführt, fügt sich elegant in das Heck-Design ein.

Joy of use: Interieur und Bedienung
Mit seiner Vielseitigkeit und Funktionalität ist der Audi allroad shooting brake besonders für junge, sportlich aktive Menschen geeignet. Im kalifornischen Winter beispielsweise können sie mit ihm am Morgen von Los Angeles aus zum Snowboarden in die San Gabriel Mountains fahren und am Nachmittag mit dem Kite an den Strand von Venice Beach aufbrechen.

Der Innenraum bietet vier Personen Platz. Vorne bieten schlanke Sportsitze mit stark konturierten Wangen und integrierten Kopfstützen dem Fahrer und dem Beifahrer besten Halt, gepolsterte Pads stützen ihre Unterschenkel bei schneller Kurvenfahrt ab. Eine Easy-Entry-Funktion erleichtert den Einstieg in den Fond. Wenn man die Lehne der Hintersitzgarnitur umklappt, entsteht ein Gepäckraum mit ebener Ladefläche, in dem auch größere Sportgeräte Platz finden.

Klar und straff gezeichnet, ist das Interieur des Showcars in anthrazit und felsgrau gehalten. Die Materialien beweisen die sichere Hand der Audi-Designer – das gilt für den Dachhimmel aus Alcantara ebenso wie für die unterschiedlichen Lederqualitäten und für die Bedien- und Dekorelemente aus hellem und dunklem Aluminium, die sich beispielsweise an den Luftdüsen oder den Speichen des Multifunktionslenkrads finden.

Auch in seinem Design vertritt der Innenraum des Audi allroad shooting brake die Audi-Philosophie von Leichtbau, sportlicher Eleganz und einfacher Bedienung. Die Instrumententafel erinnert von oben gesehen an die Tragfläche eines Flugzeugs, die runden Luftdüsen wecken Assoziationen an die Triebwerke. In ihnen befindet sich die Bedienung der Klimaanlage. In ihren Achsen liegen die Regler für Sitzheizung, Temperatur, Ausrichtung und Stärke des Luftstroms; bei Annäherung der Hand fahren sie selbsttätig aus. Das Licht wird über eine Taste eingeschaltet und die Tür über eine Griffplatte geöffnet.

Die Mittelkonsole verschiebt sich analog zum Verfahrweg des Sitzes, sodass die Bedienelemente in optimaler Reichweite zum Fahrer liegen. Zudem ist eine individuelle Feinjustierung möglich. Dadurch liegen die Bedienelemente – der elektronische Wählhebel der e-S tronic (shift-by-wire) und das Terminal des Bediensystems MMI – stets ideal zur Hand und erlauben eine optimale Einstellung auf Größe und Vorlieben des Fahrers.

Mit dem neu gezeichneten MMI-Terminal und dem sportlich gestalteten Multifunktionslenkrad kann der Fahrer fast alle Funktionen des Audi allroad shooting brake intuitiv steuern. Die Bedienung vermittelt einen neuartigen „joy of use“ – die Menüstruktur orientiert sich an einem Smartphone, eine Freitextsuche eingeschlossen. Alle wichtigen Funktionen lassen sich leicht erreichen, Multitouch-Gesten auf dem Touchpad des MMI-Terminals erlauben rasches Scrollen und Zoomen in Listen und Karten.

Das Cockpit ist stark auf den Fahrer fokussiert. Lenkrad und digitales Kombiinstrument liegen im direkten Sichtfeld auf einer Achse. Das TFT-Display mit dem 12,3 Zoll großem Bildschirm präsentiert alle wichtigen Informationen in 3D-Grafiken von höchster Qualität und hält dabei unterschiedliche Modi bereit. In der klassischen Ansicht stehen das Powermeter für den Plug-in-Hybridantrieb und der Tacho im Vordergrund, im Infotainment-Modus dominieren Themen wie die große Navigationskarte, und im Sportmodus wird der Drehzahlmesser besonders hervorgehoben.

Ein weiteres Zukunfts-Feature im Showcar ist die Audi phone box, die das Fahrer-Handy an die Bordelektronik anbindet und bei Bedarf per Induktion lädt.

Drei Motoren: Der Plug-in-Hybridantrieb
300 kW (408 PS) Systemleistung und ein Systemdrehmoment von 650 Nm – der Plug-in-Hybridantrieb liefert imposante Eckdaten. Das Showcar, das ohne Fahrer etwa 1.600 Kilogramm wiegt, katapultiert sich aus dem Stand in 4,6 Sekunden auf Landstraßentempo, erst bei 250 km/h endet sein Vortrieb im Begrenzer. Auf 100 Kilometern verbraucht der kompakte Crossover nach der entsprechenden ECE-Norm lediglich 1,9 Liter Kraftstoff (45 Gramm CO2 pro km). Seine Gesamtreichweite beträgt bis zu 820 km.

Der 2.0 TFSI im Audi allroad shooting brake leistet 215 kW (292 PS) und mobilisiert 380 Nm Drehmoment. Der quer eingebaute Zweiliter-Vierzylinder mit dem großen Turbolader ist ein Highend-Aggregat: Im Teillastbereich verringert eine zusätzliche indirekte Einspritzung, die die Benzindirekteinspritzung ergänzt, den Verbrauch; der im Zylinderkopf gelegene Abgaskrümmer bildet die Basis für das hochleistungs-
fähige Thermomanagement.

Über eine Trennkupplung arbeitet der 2.0 TFSI mit einem kompakten, scheiben­förmigen Elektromotor zusammen, der 40 kW und 270 Nm abgibt. Er ist in die Sechsgang e-S tronic integriert; das blitzschnell schaltende Doppelkupplungs­getriebe leitet die Momente auf die Vorderräder.

Separat von dieser Antriebseinheit ist an der Hinterachse eine zweite E-Maschine montiert; mit maximal 85 kW Leistung und 270 Nm Drehmoment übernimmt sie den Antrieb bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten. Darüber hinaus arbeitet sie mit den Motoren an der Vorderachse zusammen, wenn das Hybridmanagement entscheidet, dass Allradantrieb sinnvoll ist. In solchen Situationen, etwa auf rutschiger Straße oder im leichten Gelände, wird der Audi allroad shooting brake zum e-tron quattro.

Vor der Hinterachse liegt eine aus acht Modulen aufgebaute Lithium-Ionen-Batterie. Sie trägt zur ausgeglichenen Gewichtsverteilung bei und beeinträchtigt das Gepäckraumvolumen kaum. Der flüssigkeitsgekühlte Akku speichert 8,8 kWh Energie, genug für 50 km elektrische Reichweite. Zum stationären Laden dient eine Audi-Wallbox, die mit unterschiedlichen Spannungen und Steckdosen zurechtkommt und die Energiezufuhr komfortabel und intelligent regelt.

Das Drive Select Management hält drei Fahrmodi bereit. Der EV-Modus, über eine Taste am Multifunktionslenkrad anwählbar, priorisiert das elektrische Fahren. Hier ist die vordere Antriebseinheit inaktiv, die drehmomentstarke E-Maschine an der Hinterachse beschleunigt den Zweitürer zügig bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 130 km/h.

Im Hybridmodus arbeiten die Antriebe hocheffizient und je nach Bedarf auf unterschiedliche Art und Weise zusammen. Die vordere E-Maschine fungiert in vielen Situationen als Generator – vom Motor angetrieben, lädt sie die Batterie nach und erweitert damit den Einsatzbereich des elektrischen Fahrens.

Im Sportmodus, den der Fahrer über das Fahrdynamiksystem Audi drive select anwählen kann, steht die volle Systemleistung zur Verfügung. Bei hoher Leistungsanforderung durch den Fahrer arbeitet die elektrische Hinterachse mit dem 2.0 TFSI zusammen – beide Aggregate sorgen für Vortrieb im Boost-Modus.

Eine Freigabe des Fahrpedals bewirkt je nach Fahrsituation die Abkopplung aller Antriebseinheiten oder die Energierückgewinnung durch Rekuperation. Im ersten Fall segelt das Showcar mit abgeschaltetem Verbrennungsmotor emissionsfrei, in letzterem wird Bremsenergie in die Hochvoltbatterie zurückgespeist.

Mit den Funktionen „Hold“ und „Charge“ im Bediensystem MMI kann er den Ladezustand der Batterie zielgerichtet beeinflussen, um etwa elektrische Energie für die letzten Kilometer am Zielort zu sammeln.

Das Fahrwerk
Im Fahrwerk des Audi allroad shooting brake arbeiten eine elektromechanische Lenkung, eine McPherson-Vorderradaufhängung und eine Vierlenker-Hinterachse zusammen. Dank der großen Bodenfreiheit, des kompakten Radstands, der kurzen Überhänge und elektrischen quattro-Antriebs bewegt sich der sportliche Crossover im Gelände sehr talentiert. Auf der Straße liegt er sportlich-straff, das Fahrdynamiksystem Audi drive select bietet dem Fahrer unterschiedliche Modi an. Auf den 19 Zoll-Rädern sind Reifen im Format 255/40 aufgezogen.

 

Detroit 2014 – Toyota FT-1 Studie

Vermutlich die schärfste Studie in Detroit:

TOYOTA FT-1

Auch wenn man es bereits fast vergessen hat, Toyota hat eine aufregende Historie im Bereich der Sportwagen. Schnittige Coupes, klassisches Standard-Layout im Antrieb, mit dem Motor vor den Füßen des Fahrers und der Kraft auf der Hinterachse. Nach Prius-Generationen der Langeweile und Korrektheit, zeigen die Japaner in Detroit, was möglich ist!

Als Designstudie vorgestellt, dürfte eine Serienfertigung dennoch nicht unmöglich sein. Toyota wird wieder einen Sportwagen bringen. Klassisch im Konzept, emotional im Design und mit einer Leistung deutlich oberhalb dessen, was derzeit der Toyota GT86 bietet.

Die Bilder laden zum träumen unter einer geräuschvollen Glocke von Benzindunst ein:

 

 

Detroit 2014: Sportwagenstudie von KIA

Auf der NAIAS ( North American International Auto Show 18. bis 25. Januar) in Detroit findet der Auftakt des Automobil-Jahres 2014 statt. Und es scheint wieder eine Messe der „Studien“ und Konzeptfahrzeuge zu werden. Auch KIA reiht sich in die lange Reihe der Hersteller ein, die dem NAIAS-Besucher den Kopf verdrehen wollen.

KIA GT 4 Stinger

Ein Turbomotor mit zwei Litern Hubraum wird seine Kraft von 315 PS Leistung an die Hinterräder des 2+2-sitzigen Coupés abgeben. An der Front erstrahlt dabei eine weitere Variante des KIA-Kühlergrills. Dieses Mal mit einem weißen Lichtband umrahmt, flankiert von LED-Scheinwerfern. Die Neuheit steht auf 20 Zoll großen Rädern.

Mehr Details? Erst in Detroit!

KIA GT4 Stinger Detroit NAIAS 2014

C-Klasse Kompakt-Version

Was wäre wenn? Als Auto-Fan kann man viel träumen, es gibt viele tolle Ideen. Doch nur selten werden die schönsten Ideen Wirklichkeit. Man stelle sich vor, Mercedes hätte die neue A-Klasse nicht schon vor zwei Jahren vorgestellt. Und sie wäre nicht mit Frontantrieb zur Welt gekommen. Man stelle sich vor; Mercedes wäre den Weg gegangen, den BMW vor 20 Jahre (1994) mit dem ersten BMW Compact gegangen ist.

Eine A-Klasse mit Heckantrieb, oder eben eine C-Klasse in „Kompakt-Bauweise“ a la Golf

Theophiluschin hat eine C-Klasse mit „Kurzheck“ geschaffen. Eine C-Klasse die gegen den VW Golf antreten könnte. Allerdings geht er von einer Gesamtlänge von 4.50 m aus. Das wären gute zwanzig Zentimeter mehr als beim Golf.  Ich habe im unteren Foto mal die beiden Fahrzeuge mit dem jeweils im Maßstab korrekten Radstand übereinander gesetzt.

golf mercedes kompaktwagen

Der Längenwachstum würde jedoch nicht bei den Passagieren ankommen. Denn bereits die neue C-Klasse ist in der zweiten Reihe, eher übersichtlich. Zudem benötigt das Heckantriebs-Layout natürlich mehr Platz, als die Frontantriebs-Lösung. Zudem sind die Motoren in der C-Klasse in Längsrichtung eingebaut. Alles potentielle Nachteile für die Kompaktwagenklasse. Das sieht mittlerweile auch BMW so und kopiert die Mercedes-Lösung. Die „B-Klasse aus Bayern“ ist auf den Erlkönigfotos gut zu erkennen.

Aber es wäre ein richtig geiler „Hot-Hatch“ – denn es wird ja auch noch einen C63 AMG geben. Und mit V8 wäre dieses Modell so richtig einzigartig! Aber – neben dem T-Modell, dem Shooting-Brake und einem Coupé, wird es keinen Platz für einen „Kompakten“ geben. Und natürlich macht es keinen Sinn, da man die A-Klasse ja bereits hat.

So bleibt nur „träumen“. Eine C-Klasse mit Kompaktheck. Mir würde das gefallen.

 

Männer fahren Premium, Frauen mögen es praktisch

Männerautos sind Autos für echte Kerle, sie sind PS-stark, teuer und vom deutschen Premiumhersteller: Manche Klischees stimmen einfach. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals transparo. Sie verdeutlicht interessante Geschlechterunterschiede bei Kauf und Nutzung von Autos. Männer mögen es demnach kräftig: Im Schnitt hat ein „Männerauto“ 118 PS, Frauen begnügen sich mit 94.

Auch bei noch stärker motorisierten Fahrzeugen sind Männer in der Mehrzahl: Sie fahren zu über einem Viertel einen Wagen mit mehr 140 PS – Frauen nur zu 10 Prozent. Frauen erweisen sich dafür einmal mehr als die pragmatischen Autokäufer. So steuern sie erheblich häufiger die eher praktischen Autos von Fiat, Peugeot oder Hyundai. Hier liegt ihr Anteil um 83, 80 und 57 Prozent über dem der männlichen Käufer.

Für Männer scheinen dagegen weiter Markenimage und Status eine wichtige Rolle zu spielen. So entscheiden sie sich doppelt so oft für einen Audi wie Frauen. Bei BMW liegt ihr Käuferanteil um 91 Prozent, bei Mercedes um fast zwei Drittel über dem der Frauen. Die Autofahrerinnen steuern zwar nicht so oft Premiumwagen, dafür gönnen sie sich öfter ein neueres Gefährt. Der Anteil der Autos, die beim Kauf maximal zwei Jahre alt waren, ist bei weiblichen Haltern mit 32 Prozent höher als bei männlichen (rund 28 Prozent). Interessant: Bei alten Fahrzeugen liegen Männer und Frauen gleichauf. Knapp 16 Prozent der Nutzer von transparo, die auf der Suche nach einer neuen Kfz-Versicherung waren, fuhren ein Auto, das beim Kauf über 15 Jahre alt war.

Kaum nennenswerte Unterschiede gibt es auch bei der Frage, wo das Fahrzeug abgestellt wird. So parken Männer und Frauen ihr Auto zu gut einem Drittel schlicht auf der Straße, über eine eigene Garage verfügen rund 30 Prozent.

Die Vergleichszahlen von transparo beruhen auf einer Auswertung von Prof. Dr. Wolfgang Bischof von der Hochschule Rosenheim. Er analysierte Stichproben von bis zu 46.000
Kfz-Versicherungsverträgen. Die Versicherten schlossen die Verträge auf dem Vergleichsportal transparo.de ab und sind die alleinigen Fahrer des Fahrzeugs.

Pressemeldung

Winterreifen werden über den Preis verkauft!

87 Prozent der deutschen Autofahrer rüsten ihr Fahrzeug im Winter mit Winterreifen aus. Das ist ein sehr guter Wert, denn Winterreifen sind in der kalten Jahreszeit den Sommerreifen in jeder Hinsicht überlegen.

Doch eine Studie der Reifenmarke Fulda hat ergeben, dass das wichtigste Kriterium beim Kauf von Winterreifen der Preis ist: 62 Prozent der Befragten entscheiden sich in erster Linie auf Grund des Anschaffungspreises für ihre Winterbereifung.

Fulda_Studie_Kaufgrund_Winterreifen


Zweidrittel der deutschen Autofahrer achten laut der Umfrage vor allem auf den Preis der Winterreifen, erst dann folgt auf Platz zwei mit 38 Prozent die Empfehlung des Fachhandels. Dieses Ergebnis ist erstaunlich, denn im Winter kommt es auch auf die Leistungseigenschaften der Reifen an. Und darüber kann der Reifenfachhandel am besten informieren und gleichzeitig eine kompetente Empfehlung für das jeweilige Fahrzeug geben. Ähnlich wichtig, wie die Beratung durch den Reifenfachhandel ist das Vertrauen der Verbraucher in die Marke:

Für 37 Prozent ist dies entscheidend bei der Winterreifenwahlint. Reifentests liegen nur auf dem vierten Rang und mit 27 Prozent beachten nur rund ein Viertel der Deutschen diese bei der Kaufentscheidung. Dabei bieten die unabhängigen Reifentests der Automobilclubs und der Fachmagazine einen guten Anhaltspunkt für die Leistungseigenschaften von Winterreifen.

Die hohe Umrüstquote in Deutschland zeigt zwar, dass fast alle Deutschen auf Winterreifen umrüsten, dabei aber vor allem auf den Preis achten. Dabei müssen gute Winterreifen nicht teuer sein. Der Fulda Kristall Control HP zum Beispiel bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und erhielt im aktuellen Winterreifentest der auto motor und sport sowie der AutoStraßenverkehr in der Größe 225/50 R 17 H/V das Prädikat „empfehlenswert“.