Zurück zu neuer Stärke: Die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Ja, man kann auf den ersten Blick sagen, dass auch das neue Modell eine Mercedes-Benz A-Klasse ist. Das gänzlich neue Kompaktmodell der Stuttgarter gibt sich auch weiterhin jung und dynamisch – genau wie die Vorgänger-Generation. Doch etwas ist anders: Der jüngste Spross der Mercedes-Familie wirkt im Gegensatz zu seinem Vorgänger erwachsener und weniger pummelig. Hinzu kommt, dass die Schwaben zu ihrer alten Stärke gefunden haben wollen und die A-Klasse so „komfortabel, wie noch nie zuvor“ gemacht haben, hallt es aus Stuttgart. Ein Augenmerk wurde auch auf den grundlegend neuen Innenraum sowie MBUX gelegt – neudeutsch für Mercedes-Benz User Experience. Was sich unter anderem hinter diesem Feature verbirgt, sollen die folgenden Zeilen klären.

Design – Etwas Botox gefällig?

Grimmig wie eh und je. Dabei wirkt die neue Mercedes-Benz A-Klasse aber angenehm frisch und klar

Gorden Wagener, seines Zeichens Chief Design Officer der Daimler AG, sieht die Gestaltung der neuen Mercedes-Ben A-Klasse als nächsten Schritt der Design-Philosophie „Sinnliche Klarheit“. Das passt: Klare Formen, treffen auf „sinnliche“ Flächen und nehmen fast schon den technoiden Charme der Fahrzeugschmiede aus Ingolstadt auf. Dennoch schafft es der Stuttgarter dabei emotional zu wirken – und das, obwohl Sicken und Linien stark reduziert wurden.

Prägnant ist darüber hinaus, dass der Neuling sofort als A-Klasse auszumachen ist, nur irgendwie anders. Aber was ist es, das ihn vom Vorgänger differenziert? Es wirkt fast so, als wäre eben jener mit reichlich Botox beglückt worden und zeigt sich damit glattflächig, wie nie. Anders als bei den allermeisten Menschen schadet das dem Design aber nicht – ganz im Gegenteil. Hier kommen auch die leicht optimierten Abmessungen und Proportionen ins Spiel, wie etwa der um 30 mm gewachsene Radstand. Das streckt natürlich und gibt der Formensprache eine gewisse Sportlichkeit bereits im Stand. Die tiefgezogene Motorhaube und die flachen Multibeam LED-Scheinwerfer verschärfen diesen Charakter. Neu ist außerdem der Sternengrill, der eine Neuinterpretation des bisher bekannten Markengrills, der sich nach unten hin öffnet, darbietet.

Für eine sattere Optik des Profils sorgen neben der gestreckten Konturlinie vor allem die größeren Räder von 16 bis 19 Zoll. Zudem ist die Seitenlinie entscheidend für das optisch breit wirkende Heck: Ein starker Einzug des Greenhouses und die daraus entstehende Schulterpartie machen die neue Mercedes-Benz A-Klasse muskulös. Frisch wirkt darüber hinaus die Gestaltung der nun zweigeteilten, schmalen Rückleuchten.

Interieur – Die A-Klasse will nach ganz oben aufschließen

Bei „Zoll“ hat man früher an Felgen gedacht. Heute bieten zwei (optionale) 10,25-Zoll-Displays maximales Innenraum-Vergnügen

Als Vorbild soll die Mercedes-Benz S-Klasse gegolten haben – das zumindest möchte man mit dem modernen Luxus ausdrücken, den das Einstiegsmodell optional bietet. Luxus beginnt natürlich bereits bei den Platzverhältnissen, die bislang nicht gerade ein Steckenpferd des kleinen Schwaben waren. Doch das neue Modell soll ein deutliches Plus an Schulter-, Ellenbogen- und Kopffreiheit sowie einen leichteren Einstieg in den Fond bieten. Hinzu kommt ein auf 370 Liter gewachsener Kofferraum mit einer breiteren Laderaumöffnung. Außerdem gibt es ein paar Tricks und Kniffe, um das Ladevolumen besser nutzbar zu machen. Aber machen wir uns nichts vor: Die A-Klasse ist auch in dieser Generation kein Speditionsfahrzeug. Dafür gefällt das neue Modell mit einer Vielzahl an neuen, größeren Ablagen und einer verbesserten Rundumsicht, da die Säulenverkleidungen um rund 10 Prozent verkleinert wurden.

Und der Luxus der S-Klasse? Den möchte das Kompaktmodell mit seinen optionalen Features, wie der Sitzheizung und -klimatisierung sowie dem Multikontursitz mit Massagefunktion bieten. Überhaupt besteht bei diesem Thema die Qual der Wahl, da drei verschiedene Sitzarten bereitstehen: Neben den Basissitzen kann man sich für das Komfortgestühl oder die sportlichen Integralsitze entscheiden.

Gestreckte Proportionen und reduzierte Linien: Die neue A-Klasse gibt sich schnörkellos

Luxus zeigt sich aber nicht nur in den Optionen – hier sind längst noch nicht alle erwähnt – sondern in der Gestaltung des Interieurs. Jenes wirkt avantgardistisch, indem es ohne Hutze über den Anzeigen vorfährt und ein glattflächiges, vollkommen freistehendes Widescreen-Display bietet. Zumindest dann, wenn man ein paar Euro in die Hand nimmt, da die Mercedes-Benz A-Klasse ab Werk mit zwei 7-Zoll-Displays vorfährt. Netter wirkt da schon die Mischung aus einem 7- und 10,25-Zoll-Display, wobei erst die Wahl von zwei 10,25-Zoll-Displays das Cockpit zum echten Highlight werden lässt. Dazu zählen auch die Lüftungsdüsen in Turbinenoptik, die von der Ambiente-Beleuchtung eingefasst werden. Ansonsten schafft es jene einen schwebenden Eindruck des Armaturenbretts zu bieten. Wählen kann man übrigens aus 64 Farben, die in zehn Farbwelten inszeniert werden und stimmungsvolle Farbwechsel bieten sollen. Wann wohl die Lichtorgel-App für die neue A-Klasse kommt?

MBUX – Der Zungenbrecher gibt sein Stelldichein

Besondere Bedeutung findet bei Mercedes der Begriff MBUX. Das ist nicht etwa ein neuer norddeutscher Begriff für ein stoffgewordenes Beinkleid. Nein, hier geht es um ein neues Multimedia-System, das den Menschen im Mittelpunkt der Betrachtung sieht und sein Leben einfacher machen möchte. Es kombiniert eine intuitive und natürliche Bedienung mit einer lernenden Software, die zudem über eine künstliche Intelligenz verfügt. Sie ist an jeden Fahrer anpassbar und stellt sich auf jenen ein. So soll eine emotionale Bindung zwischen Fahrzeug und Passagieren entstehen. Mehr zu all dem zeigt der detaillierte Blick auf das Cockpit.

Motoren – Wenn nur das halbe Team antritt…

Das Profil der neuen Mercedes-Benz A-Klasse zeigt sich geprägt von der „Sinnlichen Klarheit“

…auch dann ist immer noch ordentlich Musik im Zelt. Um die Formulierung aufzudröseln: Es geht um den neuen A 200 mit 120 kW/163 PS und 250 Nm maximalem Drehmoment. Das Aggregat holt seine Leistung aus 1.4 Litern Hubraum und verfügt über eine kraftstoffsparende Zylinderabschaltung – jedoch nur in Verbindung mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Dann soll sich ein kombinierter Verbrauch von 5,1 Litern einstellen, während es mit dem Sechsgangschaltgetriebe rund ein halber Liter mehr sein soll. Bei den Fahrleistungen braucht sich das geschrumpfte Aggregat ebenfalls nicht zu verstecken: Mit Doppelkupplungsgetriebe vergehen exakt 8,0 Sekunden bis 100 km/h, der Handschalter benötigt zwei Zehntel mehr. Einigkeit herrscht bei der Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

Als nächststärkerer Antrieb steht der A 250 auf dem Programm, der ausschließlich als Doppelkuppler erhältlich ist. Er bietet mit 165 kW/224 PS ein Leistungsniveau, das vor nicht allzu langer Zeit noch großen Sechszylinder-Dieseln vorbehalten war. Der A250 braucht jedoch nur 2,0 Liter Hubraum und generiert hieraus – Turboaufladung sei Dank – nachdrückliche 350 Nm Drehmoment. Damit ist man – lässt man den rechten Fuß baumstammartig gen Bodenblech fallen – binnen 6,2 Sekunden auf 100 km/h und maximal 250 km/h schnell. Den kombinierten Normverbrauch von exakt sechs Litern erreicht man so jedoch nicht.

Als aktuell einzigen Diesel stellen die Stuttgarter die neue Merdes-Benz A-Klasse als A 180d vor. Der Hubraum beschränkt sich auf 1.5 Liter – Renault lässt grüßen – und lässt eine Leistung von 85 kW/116 PS und 260 Nm zu. Wer nun Böses hinsichtlich der Fahrleistungen befürchtet, gerade in Anbetracht dessen, dass dieser Antrieb ebenfalls nur mit Doppelkupplungsgetriebe erhältlich ist, wird sich über die kräftige Papierform freuen. 10,5 Sekunden vergehen bis 100 km/h und das maximale Tempo ist mit 202 km/h angegeben – nicht schlecht für diese Basis. Das lässt sich ebenfalls vom Verbrauch sagen, den die Schwaben mit 4,1 Liter im Durchschnitt ermittelt haben wollen. Und damit die Abgase auch schön sauber sind, verfügt der A 180d über eine AdBlue-Reinigung.

Zwei-Fahrwerks-Gesellschaft

Federn und federn lassen: Im Heck stecken – je nach Antrieb – zwei verschiedene Achsen

Beim Fahrwerk gehen die Stuttgarter nun einen Weg, den wir bereits vom Golf oder den aktuellen Opel Astra kennen. So verfügen der A 250 sowie die 4Matic-Varianten über eine Multilenker-Hinterachse, die weniger Vibrationen und Geräusche an die Passagiere übertragen soll. Die Einstiegsmodelle werden hingegen mit einer Verbundlenker-Hinterachse ausgeliefert. Selbst bestimmen – unabhängig von der Motorisierung – kann man bei der Wahl des Komfortfahrwerks mit Stahlfederung oder der aktiven Dämpferverstellung, die ein frei wählbares Dämpferverhalten zulässt. Dynamik Select ist hingegen serienmäßig und ermöglicht ein individuelles Fahrerlebnis per Knopfdruck.

Assistenten – Auch in der A-Klasse gilt „Safety first“

Eines der Kernthemen bei Mercedes-Benz ist seit jeher die Sicherheit. Im Fall der neuen A-Klasse sollen Funktionsumfänge der Oberklasse, wie eben das teilautomatisierte Fahren, auch im Kompaktmodell erhältlich sein. So überwachen Kamera- und Radarsysteme das Umfeld und können bis zu 500 m vorausschauen. Genutzt werden dafür auch die Karten- und Navi-Daten, sodass die Distronic in einer Vielzahl von Situationen streckenbasierend unterstützt wird und die Geschwindigkeit anpasst. Darüber hinaus stehen ein aktiver Nothalt- und Spurwechsel-Assistent parat – natürlich alles optional. Serienmäßig gibt es einen aktiven Bremsassistenten, während das Pre-Safe Plus, das selbst eine drohende Heckkollision erkennen können soll, auf der Optionsliste zu finden ist. Aber in diesem Fall gilt wohl die alte Weisheit: „Haben ist besser als brauchen“.

Die flachen Rückleuchten nehmen die Form der Frontscheinwerfer auf

Der neue Mercedes-Benz CLS – Der Vorreiter

2003 rollte er zum ersten Mal auf unsere Straßen und verband die Eleganz und Dynamik eines Coupés mit der Funktionalität einer Limousine. Die Rede kann nur von einem Fahrzeug sein, dem Mercedes-Benz CLS! Nun kommt das neue Modell, also die dritte Generation, und will als Vorreiter gelten. Alles neu macht also nicht der Mai, sondern Mercedes mit dem CLS, da der hübsche Stuttgarter eine komplett neue Design-Sprache implizieren möchte. Geprägt ist sie von klaren Formen und reduzierten Linien – sinnliche Klarheit at it´s best also. Hinzu kommen eine nach unten öffnende Grillkontur, die nach vorn ansteigende Front sowie breite, niedrige Scheinwerfer. Vorhang auf für das neue Modell!

Design – Der Mercedes CLS ist nicht nur sinnlich…

… sondern auch klar, womit man von einem Design sprechen kann, das dem Stuttgarter eine zeitlose Ausstrahlung verpasst. Das war bereits beim Ur-Modell, dem Mercedes-Benz CLS der ersten Generation so. Das viertürige Coupé war einst der Begründer eines neuen Segments. Und obwohl andere Hersteller bis heute längst nachgezogen haben ist die echte Design-Ikone dennoch allein der CLS.

Der neue Mercedes-Benz CLS erinnert mit seiner Linienführung an die erste Generation

Wirkte die zweite Generation limousinenhafter als das Ur-Modell, knüpft der neue Mercedes-Benz CLS an die Anfänge an und offeriert einen adretten Coupé-Charme. Das unterstützen die flache Seitenscheiben, das geduckte Greenhouse sowie die gestreckten Proportionen. Sieht man sich die Gestaltung genau an, wird man eine Reduzierung der Sicken und Kanten feststellen, worin sich die gekonnte Weiterentwicklung der sinnlichen Klarheit widerspiegelt. Hinzu kommen markante Details an der Front, wie der Diamantgrill mit einer Lamelle oder die Grill-Silhouette selbst, die sich nach unten hin öffnet und den Panamericana-Grill des Mercedes-AMG GT erinnert. Doch nicht nur das Design per se gewann, sondern auch die Aerodynamik: Der neue Mercedes-Benz CLS bietet einen Cw-Wert von gerade einmal 0,26

Interieur – Vom Exterieur abgeleitet

Im Inneren des Beaus erwartet die Passagiere natürlich Luxus pur. Dieser spiegelt sich nicht in überbordenden Schnörkeln wider, sondern in seiner klaren Grundform, die vom Exterieur abgeleitet wurde und sich sinnlich-fließend darbietet. Dabei fanden natürlich nur hochwertige Materialien Verwendung und wurden penibel verarbeitet.

Fließende Linien: Innen wie außen. Die Ambiente-Beleuchtung kennt 64 Farbtöne

Um ein großzügiges Raumgefühl zu erzeugen spendierte man dem Mercedes-Benz CLS ein bereitenbetontes Cockpit. Eine Extra Portion an Charme bringt darüber hinaus die Ambiente-Beleuchtung, die in 64 Farben Club-Atmosphäre schafft. Sie erstreckt sich bis in die illuminierten, an Flugzeugturbinen angelehnten Luftausströmer, die wir bereits im neuen A-Klasse Cockpit gesehen haben. Je nach Einstellung der Temperatur wechselt die Lichtfarbe der Ambiente-Beleuchtung zu einem warmen oder kalten Farbton.

Natürlich kommt kein modernes Automobil heutzutage ohne hochauflösendes Displays aus. Entsprechend bietet der Mercedes-Benz CLS ein Widescreen-Cockpit mit zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen, die ein gemeinsames, durchgängiges Deckglas verbindet. Dabei ist das volldigitale Cockpit frei konfigurierbar – je nach persönlichen Gusto.

Der Kreis zur ersten Generation schließt sich auch bei der Wahl des Holzes: Man kann eine hochglänzende oder eine offenporige Mittelkonsolenverkleidung wählen – sehr edel. Neben dem gesteigerten Nutzwert – der Mercedes-Benz CLS ist erstmals als Fünftürer konzipiert und lässt seien Lehnen im Verhältnis 20/40/20 fallen – will das viertürige Coupé vor allem den Komfort steigern. Dazu steht die ENERGIZING Komfortsteuerung bereit. Sie vernetzt verschiedene Komfortsysteme miteinander, wie etwa die Klimaanlage inklusive der Beduftung, die Sitze mit ihrer Heizung, Belüftung und Massage, sowie die Flächen- und Lenkradheizung mit der Licht- und Musikstimmung. Je nach Bedürfnis der Passagiere lässt sich in verschiedenen Programmen ein echtes Wellness-Setup für den Mercedes-Benz CLS kreieren.

Motoren – In Reih und Glied!

Im neuen Mercedes-Benz CLS bieten die Schwaben eine komplett neue Motorenpalette an, die zum Marktstart drei Sechszylinder bereithält. Los geht es mit dem CLS 350 d 4MATIC, der bereits sehr dynamische 286 PS und stämmige 600 Nm generiert. Mit ihm soll es binnen 5,7 Sekunden auf 100 km/h gehen, während der Verbrauch mit 5,6 Litern der schwäbischen Tradition des Sparens mehr als gerecht wird. Darüber rangiert der CLS 400 d 4MATIC, der ebenfalls mit Allradantrieb und gleichem Spatzendrust vorfährt. Sein Output sind aber nochmals kräftigere 340 PS und äußerst nachdrückliche 700 Nm an maximalem Drehmoment. Die 100 km/h-Marke lässt dieser Mercedes-Benz CLS in 5,0 Sekunden hinter sich.

Der Stuttgarter ist nicht nur elegant, sondern bei Bedarf auch richtig sportlich

Der neue Reihensechszylinder ist der Mercedes-Benz CLS 450 4MATIC. Das Aggregat erfährt seine Unterstützung durch einen EQ Boost – also einen integrierten E-Motor – woraus bärenstarke Leistungsdaten entstehen. Auf dem Papier bedeutet dies 367 PS aus dem Ottomotor, die von 22 Zusatz-PS des EQ Boost ergänzt werden. Auf der Straße spürt man dies anhand einer Beschleunigung auf 100 km/h in 4,8 Sekunden. Dass der EQ Boost aber nicht nur das sportliche Potential, sondern auch das Sparen fördert, zeigt der Verbrauch von 7,5 Litern im Mix.

Fahren – Sicher, komfortabel, assistiert

Sicherheit wird beim Mercedes-Benz CLS großgeschrieben. Das zeigt sich bereits darin, dass die jüngste Fahrassistenzsystem-Generation teilweise serienmäßig an Bord ist. Auf einen aktiven Bremsassistenten, einen Spurhalte- und Aufmerksamkeitsassistenten sowie auf den Speedlimit-Assistenten muss man ebenso wenig verzichten, wie auf das Insassenschutzsystem PRE-SAFE. Optional steht das Fahrassistenz-Paket bereit, das einen aktiven Abstandsassistenten, einen Bremsassistenten mit Kreuzungsfunktion und einen Ausweich-Lenkassistenten mitbringt. Jener passt die Geschwindigkeit vor Kurven an, sodass man wie auf Schienen fährt. Zudem bietet das System einen aktiven Totwinkel-Warner, einen aktiven Spurhalte-Assistenten und PRE-SAFE Plus. Erhältlich ist auch ein neuer Stau-Assistent für Autobahnen und ähnlichen Straßen, der Stopps bis zu 30 Sekunden erlaubt. Da Sicherheit – besonders in der dunkeln Jahreszeit – auch mit Sicht zu tun hat, kann man den Mercedes-Benz CLS mit einem Ultrarange-Fernlicht für die Multibeam LED-Scheinwerfer aufrüsten, die eine maximal zulässige Lichtstärke bieten.

Die neuen Multibeam LED-Scheinwerfer erhöhen die Sicherheit bei Dunkelheit enorm

Der CLS ist grundsätzlich ein Komfort-orientiertes Fahrzeug. Dennoch lässt er dem Fahrer die Wahl zwischen drei Fahrwerken. Grundsätzlich baut das viertürige Coupé auf einer Vierlenker-Vorderachse und Fünflenker-Hinterachse auf und verbindet im Serien-Trimm eine Stahlfederung mit diesen Komponenten. Optional kann man die Dynamik Body Control wählen, die eine sportliche Abstimmung darstellt und auf eine kontinuierliche Verstelldämpfung vertraut. Es stehen die Fahrprogramme Sport und Sport+ sowie Comfort bereit. Daneben kann man in der Aufpreisliste noch ein Kreuz beim Luftfahrwerk, der Air Body Control, setzen, das besonders fein regelbare und adaptive Dämpfer mitbringt.

Da man in der heutigen Zeit „always on“ ist und ständig und überall arbeitet, lässt sich aus dem Mercedes-Benz CLS sogar ein In-Car-Office – also ein mobiles Büro – machen. Das ermöglich der Mercedes me Dienst, der die Ortsangabe von Kalendereinträgen in das Navigationssystem übernimmt und eine lästige Eingabe überflüssig macht. Auch in Telefonkonferenzen kann man sich über einen entsprechenden Kalendereintrag automatisch einwählen lassen – sogar mit der eventuell notwendigen PIN, die automatisch erkannt wird.

Für „Early Adopters“ – Die Edition 1

Das AMG-Paket trägt am CLS etwas dick auf

Rund ein Jahr lang steht ab Marktstart der Mercedes-Benz CLS als Edition 1 bereit. Entscheidet man sich für diese Version, steht ein spezielles Interieurkonzept mit „Leder Nappa“ und kupferfarbene Akzenten bereit. Eine Analoguhr im ICW-Design steigert den Luxus-Touch des Stuttgarters. Von außen erkennt man das limitierte Modell am einzigartigen Diamantgrill, sowie an der AMG Line und den Multibeam LED-Scheinwerfern. Als Räderwerk dienen 20-Zoll-AMG-Felgen. Damit wäre sicherlich auch Hollywood-Raubein Ray Donovan gern bei seinen anspruchsvollen Klienten vorgefahren.

NAIAS 2017: Erweiterung des Mercedes-AMG GT Programms

„Let´s go to Detroit“, heißt es in einem meiner Lieblingsfilme – „Out of Sight“. Man mag über den Streifen sagen was man will, aber der Satz stimmt in diesem Jahr, wie selten. Neben der Modellpflege des Kompakt-SUV Mercedes-Benz GLA zeigen die Stuttgarter auf der NAIAS 2017 in Detroit die Auffrischung des Mercedes-AMG GT. Und sich diesen Boliden aus der Nähe anzusehen lohnt sich wirklich, schließlich sprechen wir hier von mehr als ein reines Facelift: Der Parade-Sportler wird um den Mercedes-AMG GT C ergänzt, der zwischen AMG GT S und AMG GT R positioniert wird. Zu viel Buchstaben-Wirrwarr? Wir bringen Licht ins Dunkel! Read more

Der Mercedes-AMG GLA 45 AMG 4Matic im Jungbrunnen

Neu? Wirklich? Ja, tatsächlich, der Mercedes-AMG GLA 45 AMG 4Matic erhielt ein Facelift – oder MoPf, wie es in Stuttgart genannt wird. Die unscheinbare Modellpflege bringt dem Komakt-SUV eine optische wie auch technische Aufwertung. Die vorsichtigen Optimierungen führen zu einer intelligenten Aerodynamik, die unter anderem durch eine neue Frontschürze und einen entsprechenden Dachkantenspoiler zu einer verbesserten Fahrstabilität führen soll. Zeitgleich verbessert sich der Luftwiderstand auf einen cW-Wert von 0,33. Hier kommen die Details.

Die Modellpflege am Mercedes-AMG GLA 45 AMG fiel „vorsichtig“ aus

Es ist ein typisches Facelift: Eine neue Frontgestaltung, neue Lufteinlassgitter, etwas Lack hier und da und fertig. Beim GLA 45 Facelift hat das alles aber auch einen Sinn und Zweck. So bewirkten die optisch kaum wahrnehmbaren Änderungen eine verbesserte Leitung der Kühlluftströme.

Ein Facelift, das man erst auf den zweiten Blick erkennt

Neben der Aerodynamik wurde auch die Serienausstattung des Mercedes-AMG GLA 45 aufgewertet. So finden sich nun LED-Scheinwerfer auf der Seite der Ausstattungsdetails, die frei Haus kommen. Optional sind hingegen die attraktiven 20-Zoll-Felgen im Vielspeichen-Design, die dem Kompaktsportler ausgezeichnet stehen.

Dezente Verfeinerungen auch im Interieur des Kompakt-SUV.

Auch innen legten die Affalterbacher – hier hat AMG seinen Hauptsitz – Hand an. So ist die Instrumententafel nun serienmäßig mit Kunstleder bezogen. Ergänzt wird die Interieur-Aufwertung durch rote Kontrastnähte, Zierteile in matt bedruckter Grundstruktur und durch AMG-Schriftzüge. Zudem erhielt das Kombi-Instrument ein neues Zifferndesign und überrascht mit einer Tachoeinteilung in 30er Schritten.

Wie es bei einer Modellpflege üblich ist, kommen natürlich auch neue Ausstattungen hinzu. So kann man den GLA 45 AMG nun mit einer 360 Grad-Kamera ausrüsten, die auf vier vernetzte Kameras zurückgreift. Damit erhält man beim Parken und Rangieren einen realistischen Rundumblick aus der Vogelperspektive. Interessanter, vor allem für diejenigen, die den Kompaktsportler gerne artgerecht bewegen, ist da sicherlich das mechanische Vorderachs-Sperrdifferential. Es hält zusammen mit optionalem AMG Dynamic Plus Paket unter dem Blech Einzug. So sollte in Kurven jederzeit genügend Grip zur Verfügung stehen. Und für das letzte Quäntchen Sportsgeist sorgt das AMG Ride Control Sportfahrwerk, das um das Fahrprogramm „Race“ ergänzt wurde.

Fitness-Studio: Der GLA 45 AMG leistet 381 Turbo-aufgeladene PS.

GLA 45 AMG mit einer Literleistung von 191 PS

Geblieben ist der agile 2.0 Liter Turbomotor. Er leistet beeindruckende 381 PS. Damit hält er eine beeindruckende Literleistung von 191 PS parat – Rekordniveau bei Vierzylindern. Die Ausbeute sind kräftig drückende 475 Nm. So gerüstet, sprintet der Mercedes-AMG GLA 45 AMG in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und lässt es erst bei abgeriegelten 250 km/h gut sein.

Geblieben ist aber nicht nur das Aggregat, das man aus dem Bruder A 45 AMG kennt, sondern auch seine Attribute. So gefällt der Turbo-Vierzylinder mit einem spontanen Ansprechverhalten und hoher Durchzugskraft. Gleichzeitig ist er aber auch drehfreudig und rotzt aus seinem Auspuff, dass es nur so kracht – eine wahre Freude. Wem das zu viel des Guten ist, darf beruhigt sein: Serienmäßig kommt das Kompakt-SUV von AMG mit einer Klappen-Abgasanlage, die je nach Fahrprogramm schaltet. Reißt man sich hingegen zusammen, soll sich der GLA 45 AMG genügsam geben und im Drittelmix nur 7,4 Litern konsumieren. Dieser Wert dürfte aber dennoch eher theoretischer Natur sein, schließlich ist ein AMG für die zügige Gangart gebaut. Und genau darauf wurde auch das 7-Gang-DCT ausgelegt. Die Fahrstufen drei bis sieben wurden kürzer übersetzt, sodass die Beschleunigung nun noch emotionaler wirkt und sich das Ansprechverhalten verbessert.

Die Dortmund-Edition

Zum Marktstart wird der Mercedes-AMG GLA 45 AMG – genauso, wie seine Brüder, die auf der A-Klasse-Basis aufbauen – als Yellow Night Edition erhältlich sein. Mit den ausschließlich in Nacht- oder Cosmosschwarz erhältlichen Modellen feiert AMG sich und seine Erfolge. Warum auch nicht, schließlich kann man den Affalterbachern nicht gerade vorwerfen, sich auf ihren Loorberen auszuruhen.

Beflügelt: Durch den gelben Anstrich sticht das Leitwerk richtig heraus.

So kommt die Yellow Night Edition mit graphitgrau-matten und gelbe Flächen daher, die sich am gesamten Fahrzeug wiederfinden. Neben den Leichtmetallfelgen trägt natürlich auch das Interieur den schwarz-gelben Anstrich. Ob das Sondermodell damit zum Dienstwagen für die Spieler von Borussia Dortmund wird?

Stichtag: RaceChip blickt auf die Essen Motor Show zurück

Wir kennen ihm mittlerweile, den kleinen Tuner aus Göppingen, der eigentlich gar nicht so klein ist. Chiptuning für jeden Geldbeutel und eine Vielzahl von Fabrikaten und Modellen, das sind die Maxime des Leistungsoptimierers. Von welchem Tuner die Rede ist? Ganz klar: RaceChip. Die Göppinger ziehen Bilanz nach der Essener Motorshow – und die fällt sehr positiv aus.

200 Einheiten konnte RaceChip von seinem Chiptuning und Gaspedaltuning auf der diesjährigen Essen Motor Show absetzen – ein neuer Rekord. Ein Grund für den Messe-Erfolg: Das breite Angebot der Göppinger. RaceChip verzichtet darauf, nur eine Marke oder nur spezifische Modelle zu optimieren, sondern legt Hand an viele Marken und Modelle.

Publikumsmagnete: Die beiden Showcars

Das sieht man allein schon an den diesjährigen Showcars, die RaceChip mit nach Nordrheinwestfalen gebracht hat. Mit Kleinkalibern gibt sich der Tuner zwar gerne in der Werkstatt ab, aber für die Messe durften es zwei ganz besondere Exponate sein: Ein McLaren 570S und ein Porsche Panamera. Aus dem Briten machten die Göppinger im Endeffekt einen McLaren 650S, schließlich pushten sie die Leistung des Showcarsvon 570 auf 650 PS und diabolische 666 Nm Drehmoment. Auch dem Zuffenhausener halfen sie auf die Sprünge: Seine Power stieg von 420 auf 505 Pferde an. Viel eindrucksvoller ist aber sein Drehmoment: Satte 1.037 Nm entlässt der Panamera von RaceChip auf alle Viere. Sehr eindrucksvoll.

Der Schlüssel zum Erfolg: Die Nähe zum Kunden

Diese beiden Fahrzeuge waren natürlich Publikumsmagnete. Viele Messebesucher drückten sich an den Exponaten die Nasen platt, in dem Irrglauben, dass es für ihr eigenes Fahrzeug sicherlich keine Möglichkeit zur Leistungssteigerung gebe. Doch weit gefehlt: RaceChip greift vielen Fabrikaten unter die Arme. Und so kommt es auch, dass die Göppinger die Essener Motor Show vor allem unter dem Gesichtspunkt der Kommunikation mit den Kunden sehen. Hier konnte man sich mit den Interessenten austauschen, auf deren Wünsche und Inspiration eingehen und vielleicht das ein oder andere Vorurteil gegen Chiptuning beiseite räumen.

Was ist das für 1 Cabrio? Mercedes-Maybach S650 Cabriolet

Bitte! Etwas mehr Contenance! Aber die Frage in der Überschrift scheint berechtigt: Was ist das für ein Cabriolet? Ein S-Klasse Cabriolet? Mit etwas mehr Pomp? Das könnte man so unterschreiben, doch die Realität sieht etwas anders aus. Wie auch bei der Limousine, haben die Macher hinter den Stuttgarter Kulissen Potential für die ausgestorbene Marke Maybach auch beim offenen Luxus-Gleiter gesehen und machen daraus das Mercedes-Maybach S650 Cabriolet. Natürlich gibt es hier nur die feinsten Zutaten in Hülle und Fülle. Das kann man über die zukünftigen Besitzer wohl kaum sagen: Nur 300 Exemplare werden vom Luxus-Cabrio gebaut. Wir schauen einmal auf die Details.

Von außen sehr nah am S-Klasse Cabrio

Exklusive Premiere des Mercedes-Maybach S 650 Cabriolets am Vorabend der LAAS 2016: Exclusive Premiere of the Mercedes-Maybach S 650 Cabriolets at the eve of the LAAS 2016
Sinnliche Klarheit auch beim Mercedes-Maybach S650 Cabriolet

Was darf es sein? Das Beste! Eine Einstellung, die zu kaum einer anderen Marke so gut passt, wie zu Maybach. Entsprechend luxuriös und gediegen geht es in den Fahrzeugen zu. Doch das kann auch schon die Basis, das S-Klasse Cabriolet sehr gut. Beim Mercedes-Maybach S650 Cabriolet wird die „Sinnliche Klarheit“ aufgegriffen und mit fadenscheinig dekadenten Zutaten nochmals gepusht. So findet sich am Maybach ein neuer Stoßfänger, der von reichlich Chrom am gesamten Fahrzeug, Maybach-Emblemen an den Kotflügeln und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen ergänzt wird. Den krönenden Abschluss bildet die Abdeckung des Verdeckkastens, die ein entsprechendes Marken-Signet trägt. Wohl eine Frage der Zeit, bis Tuner diese Ideen nachahmen.

Innen ist alles im Fluss

Im Interieur setzen die Schwaben beim Mercedes-Maybach S650 Cabriolet auf maritimes Flair – genauer: auf Yacht-Look. Hier ist nahezu jeder Quadrat-Zentimeter mit feinstem Leder ausgeschlagen und soll den Fluss der Linien in den Fokus setzen. Das zeigt sich besonders an den Sitzen, in die ein perforierter Wasserfall eingesteppt ist. Eingerahmt wird dies von einem Keder im Stil eines Budapester-Schuhs. Seine Abrundung findet das mehr als nur noble Ambiente in entsprechenden Zierteilen, die in ihrer Farbgebung und Maserung an die gewählte Leder-Ausstattung angepasst werden. Und hier zeigt sich, dass man Stil nicht kaufen kann, schließlich ist bei den Farbkombinationen von Pastellgelb/Schwarz bis Porzellan/Sattelbraun Vieles erhältlich.

Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet, Interior, Fluss der Linien, Rautensteppung ;Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 272 g/km Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet, interior , flowing lines, outer diamond quilting; Fuel consumption combined: 12,0 l/100 km; Combined CO2 emissions: 272 g/km
Wasserfall-artige Steppungen sollen alles im Fluss halten

Im Grundpreis von 300.000 Euro Netto sind aber noch ein paar nette Gimmicks enthalten. Dazu zählt etwa das exklusive Reisetaschen-Set, das in derselben Leder-Farbkombination gestaltet wird, wie die Innenausstattung. Zudem gibt es ein Car-Cover, das nicht nur eine hübsche Rautensteppung aufweist, sondern dieselbe Farbe trägt, wie das Stoffverdeck des Mercedes-Maybach S650 Cabriolet. Nicht auszudenken, wenn dieses Zubehör-Produkt beispielsweise schlicht schwarz wäre…

Auf 300 Exemplare limitiert: Neues Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet: Ultimative Open-Air-Exklusivität
Leder soweit das Auge reicht

Die Freude am Überfluss

Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet Studioaufnahme Exterior, exklusives Reisetaschen-Set "THE AFFINITY" ;Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 272 g/km Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet studio shot, exclusive travel luggage set "THE AFFINITY"; Fuel consumption combined: 12,0 l/100 km; Combined CO2 emissions: 272 g/km
Das Reisetaschen-Set ist inklusive

Kommen wird zum Highlight des Maybach – dem Aggregat. Der V12 leistet 630 PS und ist damit kein Kind von Traurigkeit. Das zeigen allein schon die Fahrleistungen. Auf 100 km/h geht es in 4,1 Sekunden, Schluss mit lustig ist es bei politisch korrekten 250 km/h. Hier wird der Gang zum Haus- und Hof-Veredler sicherlich mehr versprechen. Aber das zeichnet das Mercedes-Maybach S650 Cabriolet gar nicht aus, sondern viel mehr sein Drehmoment. 1.000 ist nicht etwa die Kubik-Zentimeter-Angabe für zwei Brennräume des 6.0 Liter V12. Nein! Der V12 liefert 1.000 Nm direkt an die Hinterräder! Gedrosselt, versteht sich. Mehr würde die 7G-Tronic nicht verkraften. Und so kann man locker-flockig über die Flaniermeilen dieser Welt cruisen, mit dem Wissen, dass jeden Moment Kraft im Überfluss bereitsteht. Ein Attribut, das gut zu einem Maybach passt.

Drei Milliarden für neue Motoren bei Mercedes-Benz

Die wichtigste Botschaft? Der Verbrenner und der Selbstzünder, sie sind noch nicht tot. Noch nicht. Mercedes-Benz hat jetzt eine völlig neue Motoren-Familie präsentiert. Drei Milliarden Euro hat man in die Entwicklung dieser Triebwerke gesteckt. Drei Milliarden, die man vor fünf Jahren (geschätzt) für die neue Motoren-Generation als notwendig erachtet hat. Heute – mit der Aussicht auf ein Verbot von Triebwerken mit fossiler Nutzung – wirkt das unangebracht. Ist es aber nicht. Denn auch wenn wir mit Vollstrom auf eine elektrische Zukunft steuern, noch sind der Benziner und sein öliger Bruder, der Diesel, nicht tot. Noch nicht. Willkommen zur „Next Generation Motorenfamilie“ bei Mercedes-Benz, eventuell „the last Generation?“

Neue Motoren bei Mercedes-Benz

Die neue Motorenfamilie brennt eigentlich schon seit der Premiere des Mercedes-AMG GT ein Feuerwerk ab. Dessen Hot-V Achtzylinder Turbo war der erste Vertreter der neuen Familie. Jetzt hat Mercedes-Benz auch das Tuch vom Reihensechszylinder und dem neuen Vierzylinder-Benziner gezogen. Reihensechszylinder? JA! Endlich haben die Gerüchte ein Ende, endlich kommen die Fakten auf den Tisch. Und die haben es in sich!

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48 Volt, E-Turbo und Partikelfilter für den Benziner

Wenn 2017 das Facelift, der Schwabe mit Stern sagt Mopf, für die S-Klasse erfolgt, dann feiert der neue Reihensechszylinder-Benziner endlich Premiere. Sechs Zylinder, 3 Liter Hubraum, 500 Kubik pro Zylinder, wie bei allen in der neuen Motorenfamilie. Dazu das neue 48 Volt-Bordnetz für die Aggregate und zwei Turbolader. Ein Twinscroll-Lader im Abgasstrang und ein elektrischer Turbolader, der binnen 300 Millisekunden mit bis zu 70.000 Umdrehungen Druck aufbaut. Adieu, du schnödes Turboloch!

Getrost können wir hier auf 400+ PS hoffen und dank Effizienzsprung mit dennoch weniger Verbrauch als die bisherigen V6-Benziner, die mit rund 333 PS auskamen. Der neue Motor (intern M256) erhält zudem einen integrierten Startergenerator in der Getriebeglocke. Damit entfällt nicht nur der Anlasser, es lässt sich so zudem Leistung in das 48 Volt Bordnetz zurückspeisen – die zusätzliche 48 Volt Lithium-Ionen Batterie gesellt sich zum normalen 12-Volt Bordnetz hinzu. Der Startergenerator dient auch als elektrischer Booster mit bis zu 220 Nm zusätzlicher Kraft. Und noch einmal: Adieu, du schnödes Turboloch! Dass der Direkteinspritzer-Benziner zudem einen Partikelfilter bekommt, zeigt die Ernsthaftigkeit in der Entwicklung. Das 48-Volt Bordnetz des Aggregates versorgt die leistungshungrigen Nebenaggregate des Motors. Von den Wasserpumpen über Servopumpen zum Klimakompressor bis hin zum E-Turbolader. Der so eingesparte Riementrieb des neuen Sechsers sorgt zudem für einen kompakten Aufbau des Motors. So steigt die Leistung des Reihensechszylinders auf Werte, die ehemals den Achtzylindern vorbehalten waren – die Bauraumgröße ähnelt jedoch eher einem Vierzylinder-Triebwerk.

Anders als ein Vierzylinder genießt der Reihensechser jedoch die Balance der sich selbst eliminierenden Massenkräfte. Wie ein V12, so surrt auch ein Reihensechser in eleganter Ruhe und frei von störenden Massenmomenten. Seidenweicher Lauf, gleich einer Turbine. BMW-Fans wissen das. Und auch beim Daimler hatte man Reihensechser. Bis man eine V-Motorenfamilie benötigte, weil – ja warum eigentlich. Doch das ist Geschichte. 500 Kubik und 90 Millimeter Zylinderabstand – die neue Motorenfamilie beim Daimler.

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Vierzylinder mit 48-Volt (M264)

Der neue Turbo-Vierzylinder M264 muss erst einmal auf einen elektrischen Turbolader verzichten. Erst einmal. Die 100 kW Leistung je Liter Hubraum lassen auch so aufhorchen. 136 PS pro Liter. Bei 4 Zylindern mit je 500 Kubik entspricht das einer Leistung von rund 272 PS. Premiere wird der neue Vierzylinder mit Twinscroll-Lader in 2017 feiern. Auch der Vierzylinder erhält ein 48-Volt Bordnetz und einen Starter-Generator, allerdings nicht auf der Kurbelwelle wie beim Sechsender, sondern Riemen getrieben. Auch der Vierzylinder wird damit in die Lage versetzt, Leistung zu rekuperieren, bis zu 12.5 kW, und auch elektrisch zu boosten. Bis zu einer Drehzahl von rund 2.500 Umdrehungen wird der Riemenstartergenerator mit elektrischer Kraft den Benziner aus dem Turboloch treiben. Also auch hier: Adieu, du schnödes Turboloch!

Damit es mit den Partikel-Emissionen hinhaut, bekommt auch der Vierzylinder-Turbobenziner einen Partikelfilter. Direkteinspritzer mit hoher Effizienz haben ein Partikel-Problemchen. Der Partikelfilter für Benziner hebt das neue Aggregat auf ein Emissionslevel, weit vor der aktuellen Gesetzgebung. Das ist wichtig – denn nur so lässt sich der Einsatz von Verbrennern überhaupt noch argumentieren. Der elektrische Antriebsstrang, er zieht dennoch langsam und sicher in unser Automobil. Noch versteckt er sich unter 48-Volt Bordnetzen und Starter-Generatoren, aber auch hier – alles nur ein weiterer Schritt zur Elektrifizierung. Die Grenzen der Hybridisierung verschwinden zunehmend. Mit dem 48-Volt Bordnetz und den Riemen-Startergeneratoren oder den integrierten Starter-Generatoren bei den Sechszylindern erwächst der Verbrenner zum Hybriden.

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Diesel-Reihensechser OM 656

Zwei Turbolader in Reihe, eine so genannte Twin-Turbo-Konfiguration, ein Aluminium-Motorblock mit Stahlkolben und der NANOSLIDE-Beschichtung und mehr als 310 PS Leistung. Der neue Dieselmotor mit sechs Zylindern in Reihe gehört zu den besonderen Leckerbissen. Für Menschen mit Diesel in der Blutbahn. Noch ein letzter satter Aufschlag, bevor wir alle rein elektrisch fahren. Noch einmal Drehmoment-Orgien erleben. Satter Schub aus dem Keller, Effizienz, wie man sie zuvor nicht kannte.

Der neue Reihensechser ist eng verwandt mit dem in der E-Klasse vorgestellten neuen OM 654 Vierzylinder-Dieselmotor.  Bis 2019 will Mercedes-Benz alle Dieseltriebwerke in allen Baureihen auf diese neue Generation umgestellt haben. Damit werden dann auch die neuen Abgasvorschriften nach RDE-Anforderung erfüllt.

 

Porsche 911 Targa 4S Exclusive Design Edition

Am vergangenen Wochenende wurde am Nürburgring die Sonderedition des Porsche 911 Targa 4S, die Exclusive Design Edition gezeigt. Damit will der „halboffne“ Targa ein moderner Klassiker unter den Elfern sein und avanciert zum echten Sammlerstück. Lackiert ist er ausschließlich in Aetnablau uni, so wie einst sein Urahn und Vorbild, der Porsche 356 B, der zwischen 1960 und 1961 entstand. Zusätzlich zieren das Sondermodell Elemente in Weißgold Metallic seidenglanz, was ihm ein noch exklusiveres Äußeres gibt. Read more

Mercedes-Benz: Autokauf per Homeshopping

Homeshopping: Das waren bzw. sind diese furchtbaren TV-Dauerwerbesendungen, die auf einschlägigen Sendern laufen. Oftmals bekommt man Krempel angedreht, den abgehalfterte Z-Prominente erfunden haben und nun an den Mann bzw. die Frau bringen wollen. Natürlich bekommt man das Aufgebot auch online hinterher geworfen. Was das mit Autos zu tun hat? Nicht sehr viel. Doch das Onlineshopping macht auch vor der Autobranche keinen Halt und so ist Mercedes-Benz auf diesen Zug aufgesprungen. Im Dezember letzten Jahres mit Smart in Italien gestartet, bieten die Stuttgarter nun die Marke mit dem Stern zum Online-Kauf an. Read more

Daimler zeigt den autonom fahrenden Stadtbus

Ein Hoch auf unsern Busfahrer, Busfahrer… Ein Hoch… so hat es wohl schon jede Schulklasse auf einer Klassenfahrt gesungen. Diese Zeiten könnten vorbei sein, zumindest was Stadtbusse anbelangt. Daimler zeigt mit dem Mercedes-Benz Future Bus, wie es gehen soll. Auf einer rund 20 km langen Strecke in Amsterdam absolvierte der große Mercedes-Zweitürer seine erste autonome Fahrt. Dabei aktiv: der City Pilot. Read more

Vorschau auf den neuen SMART ED

Teil 5 der fünfteiligen Serie zur Elektrifizierung der Mobilität bei Mercedes-Benz

Ausblick auf den smart ED

Annette Winkler, die Chefin bei smart, wird nicht müde zu betonen, dass der smart von Anfang an für den rein elektrischen Betrieb erdacht, konstruiert und verplant war. Nur mit dem Massenmarkt war man noch nicht ganz soweit. So kam der smart zwar bereits erstmals 2007 in einer Testflotte in London als „ED“- electric drive – zum Einsatz. Bis es die ersten smart ED jedoch bei den smart-Händlern zu kaufen gab, dauerte es noch. Auf dem Pariser Automobilsalon wird smart die jüngste Generation des „elektrischen Stadtflitzers“ präsentieren. Wir liefern einen ersten Ausblick.

Die smarte Alternative?

Als Cabriolet, als Coupé und als Viersitzer im smart forfour – wenn der neue smart ED auf den Markt kommt, wird er keine Variante auslassen. Damit wird der Stadtflitzer dann für jeden Bedarf eine elektrische Alternative anbieten.

Oben ohne elektrisch

Frischluft-Fans werden sich den smart ED als Cabriolet anschauen müssen. Lautlos den Wind durch die Haare streichen lassen, während man durch die Big City cruist. Annette Winkler verspricht ein besonders intensives Erleben des neuen „Oben ohne-“ und „Ohne Emissionen-“ smart.

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6.95 Meter Wendekreis, die elektrische Tischkreissäge?

Mit seinem perfekten Wendekreis von 6.95 Metern ist der smart fortwo die ideale Stadtauto-Lösung. Die elektrische Variante wird zudem lokal vollständig auf Emissionen verzichten und dafür den Drehmoment-Spaß des potenten E-Motors ins Spiel bringen. Den elektrischen smart ED konnten wir 2013 in New York bereits fahren und das Urteil damals war klar: Elektrisch ist der smart der beste smart, den man kaufen kann. Für ein Stadtmobil ist der E-Antrieb die einzig logische Lösung.

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Damals. 2013 – Testfahrt des „smart ED“ in New York.

US-First

Die von einem aus Frankreich stammenden E-Motor angetriebenen smart ED werden in Paris ihre Weltpremiere feiern und dann noch in diesem Jahr in den USA ausgeliefert werden. Dass man sich dafür entschied, die neuen SMART ED zuerst in den USA einzuführen, dürfte am Erfolg der elektrischen Varianten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gelegen haben. Deutsche Kunden erhalten den neuen smart ED dann Anfang 2017. Wobei es die Zwei- und Viersitzer zum gleichen Startzeitpunkt geben wird.

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Bekommt der neue smart den CCS-Stecker?

Kürzere Ladezeiten

Der Erfolg und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen hängt, auch bei den Stadtmobilen, ganz erheblich von deren Ladezeiten ab. Je kürzer, desto besser. Da Mercedes-Benz selbst den CCS-Standard unterstützen will, könnte der neue smart ED das erste Konzernfahrzeug mit Ladesteckern nach CCS-Norm sein.

Lesen Sie noch mehr zum Thema E-Strategie bei Mercedes-Benz:

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Brötchen und Post, rein elektrisch verteilt!

Teil 4 der fünfteiligen Serie zur Elektrifizierung der Mobilität bei Mercedes-Benz

Transporter unter Strom

Vom Paketboden bis zum Supermarkt-Lastwagen. Der große Teil unserer Konsumgesellschaft und Industriewelt hängt von Transportern und Lastkraftwagen ab. Diese Fahrzeuge fahren am Tag überschaubare Strecken, diese aber mit vielen Haltepunkten. Gerade in diesem Einsatzszenario kann ein rein elektrischer Antrieb seine Vorteile ausspielen.

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Unterwegs im Elektro-LKW von FUSO
Summer-Brummer

Mitsubishi Fuso, die Nutzfahrzeug-Sparte der Diamanten-Marke, gehört heute zu großen Teilen zum Daimler-Konzern und so darf sich auch ein FUSO als Vorreiter der Stuttgarter Elektrifizierungs-Strategien bezeichnen lassen. Bereits seit 2015 laufen mehrere der elektrischen Fuso Canter E-Cell in einem Flottenversuch in Portugal. Seit April 2016 fahren auch 5 Fahrzeuge im Feldversuch in Stuttgart und werden von der Stadt Stuttgart und dem Paketdienstleister HERMES getestet.

90 km/h Limit

Wie fährt sich so ein Leicht-LKW? Die Antwort kann nur lauten: Die größte Hürde ist der Aufstieg in die Fahrerkabine. Wie gewohnt, sitzt diese leicht erhöht – und man selbst direkt über der Vorderachse. Wer schon einmal den Umzug mit einem LKW selbst durchgeführt hat, der findet sich auch im Fuso Canter E-Cell ruck zuck zurecht. Bremse treten, Schlüssel auf „Zündung“, den Automatikwählhebel auf D und die Handbremse lösen. Kinderleicht.

Kuppeln war früher

Ein Eingang-Getriebe lässt Schaltvorgänge überflüssig werden, gerade für Stadtlieferwagen eine mehr als willkommene Veränderung. Der E-Motor im Fuso Canter leistet 110 kW (150 PS) und liefert 650 Nm an die Hinterachse. Und das ab der ersten Umdrehung. Geschmeidig rollt der Elektro-Laster an, beschleunigt kräftig und erst bei Tempo 90 km/h ist Ende. Aber das betrifft alle Lastkraftwagen. Ein völlig normales Limit und für den Einsatzzweck in der Stadt schon zu hoch gegriffen. Der klassische Antrieb des Canter besitzt auch 150 PS, aber nur 370 Nm und der Fahrer muss über ein manuelles Fünfgang-Getriebe die Gänge sortieren. Bei einer Testfahrt zeigt sich der E-Cell Canter als logischer Stadt- und Verteiler-Transporter.

Fuso Canter E-Cell 016 zukunft elektrisch

Dass man mit 650 Nm unterwegs ist, lässt den E-Cell Canter erstaunlich leichtfüßig wirken. Summend wie eine Straßenbahn beschleunigend, überzeugt der elektrische Laster sofort. Warum man im Alltag noch mit Diesel-LKW in der Stadt fahren darf? Die Antwort kann kein Partikelfilter und kein Literpreis liefern.

Die zwei Rekuperationsstufen lassen den Fuso entweder sanft abbremsen oder, in der stärkeren Stufe, ordentlich Leistung zurückziehen. Vor Ampel und Kreuzungen ist die Bremse damit kaum noch in Betrieb. Das wiederum senkt die Betriebskosten. Ein Elektro-LKW braucht keine neue Kupplung, weniger Bremsbeläge und die Anzahl an Schmiermitteln sinkt ebenso ab.

Ladung per CheDeMo

Noch haben die Versuchslaster die Antriebs- und Ladetechnik aus dem Mitsubishi-Konzern. Wie es bei japanischen Elektrofahrzeugen üblich ist, wird der E-Cell Canter über einen ChaDeMo-Gleichstrom-Anschluss geladen. Alternativ über den Typ1-Stecker. Bis der Fuso E-Cell Canter in Serie geht, könnte sich das noch in Richtung CCS-Standard ändern.

Lesen Sie noch mehr zum Thema E-Strategie bei Mercedes-Benz:

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Neue E-Auto Plattform bei Mercedes-Benz

Teil 3 der fünfteiligen Serie zur Elektrifizierung der Mobilität bei Mercedes-Benz

Eigene Plattform für E-Fahrzeuge bei Mercedes-Benz

Bislang hat der Stuttgarter Automobilhersteller die E-Fahrzeuge als Derivate der bestehenden Modellbaureihen umgesetzt. Egal ob Brennstoffzelle oder elektrische B-Klasse, ob smart oder Experimental-Fahrzeuge. Anstelle des Verbrenners rückte der Elektromotor. Das hat Vorteile bei der Umsetzung von kleinen Serien, so wie dem Brennstoffzellen-PHEV Mercedes GLC, der 2017 kommen wird – ist aber auch eine Innovationshürde. Auf dem Pariser Automobil-Salon wird Mercedes-Benz im Herbst einen neuen – für die Stuttgarter neuen – Ansatz präsentieren: Die erste Daimler-Plattform für reine Elektromobilität.

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Das erste rein elektrische Auto auf einer neuen Plattform, ein SUV?
Die TESLA-Alternative aus Stuttgart

Bis zu 500 km rein elektrisch soll die kommenden Elektro-Klasse der Stuttgarter erreichen. Ein Wert den man bei TESLA bereits heute umsetzt. Für die Stuttgarter bedeutet diese neue Plattform dennoch etwas großes und kündigt einen Paradigmenwechsel an. Eben noch Milliarden in neue Selbstzünder investiert, wird man jetzt viel Geld in die Hand nehmen und die Elektromobilität nach vorne bringen.

F015 und F125 waren die Vorboten

Wie immer zeichnen die Konzeptfahrzeuge der vergangenen Automessen den Weg in die Zukunft ein wenig vor. Mit den Konzeptfahrzeugen F015 und noch viel früher, mit dem damals F125 getauften Konzeptfahrzeug haben die Stuttgarter gezeigt, eine Limousine mit Null Emissionen im lokalen Betrieb, kann man sich auch mit Stern und aus dem Schwabenland vorstellen.

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Bald nur noch mit Stecker?

Konsequent elektrisch

Eine Plattform die als Modell durchaus auch aus einem TESLA-Store stammen könnte, dient als erste Darstellung der kommenden Serienfahrzeuge. Die Batterien bilden zusammen mit einem Frame aus Verbundwerkstoffen die Bodenplatte der kommenden Fahrzeuggeneration. Die Batterien will Mercedes-Benz wiederum selbst fertigen und hat hierfür ein Tochter-Unternehmen gegründet. Die Deutsche ACCUMOTIVE wird aus zugelieferten Lithium-Ionen Batterie-Stacks (Zelltechnik) die Energiespeicher für die kommenden Generationen an Elektrofahrzeugen fertigen.  Die von der Deutschen ACCUMOTIVE produzierten Batterien wird es auch für die Plug-In Hybrid-Modelle mit Stern geben.

Vor dem Batteriepaket und dahinter befinden sich die Achsen mit den E-Motoren. Das System sieht im Rohstadium dem Tesla-Produkt sehr ähnlich, die USPs, die Daimler-Alleinstellungsmerkmale wird man als geneigter Kunde am Endprodukt suchen müssen. Das Layout für eine 100% Batterie-Elektrische Limousine scheint jedoch nur so wirklich einen Sinn zu ergeben.

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Autos an einer Ladesäule. Die Zukunft!

Plattform für zukünftige Elektroautos

Während bei Mercedes-Benz die Elektrifizierung derzeit vor allem „Plug-in Hybrid“ für das Serienfahrzeug bedeutet, wird die in Paris zu enthüllende Plattform der Startschuss für eine neue Generation und Modellfamilie von E-Autos bedeuten. Während man die Plattform auf dem Pariser Automobilsalon präsentieren will, soll das erste Fahrzeug noch vor 2020 auf den Markt kommen. Gut. Bis dahin hat TESLA bereits die dritte Generation der eigenen E-Fahrzeug in den Läden – aber – endlich scheint auch Mercedes-Benz mit Volldampf in die elektrische Zukunft zu steuern.

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Mercedes-Benz unterstützt CCS

500 Kilometer Reichweite? Das geht nur mit einem mindestens 85 kWh-Batteriepaket. Dieses wiederum muss in einer Minimalzeit geladen werden. Nur wenn die Ladepausen verkürzt werden, wird der Endkunde zu überzeugen sein. Mercedes-Benz wird deswegen auf das CCS-Ladesystem setzen und damit eine Schnellladung unterstützen. Die kurz- und langfristigen Aussichten für das CCS-System stellen Ladeleistungen von 150 kW und mehr da.

Lesen Sie noch mehr zum Thema E-Strategie bei Mercedes-Benz:

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  • Teil 1 – Der Brennstoffzellen SUV
  • Teil 2 – Die 48-Volt-Technologie für klassische Antriebe
  • Teil 3 – Die Elektroauto-Plattform von Mercedes-Benz
  • Teil 4 – Elektromobilität B2B in der Stadt
  • Teil 5 – Der neue smart Electric Drive

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Mild-Hybride und 48-Volt bei Mercedes-Benz

Teil 2 der fünfteiligen Serie zur Elektrifizierung der Mobilität bei Mercedes-Benz

Das 48-Volt-Bordnetz: Der Weg zum „milden“ Hybriden bei Mercedes-Benz

Neben dem ersten Partikelfilter auch für Benzinmotoren (ab 2017) stehen weitere Entwicklungen auf der Road-Map für die „klassischen Antriebe“ bei Mercedes-Benz. Denn auch bei aller Euphorie über die Zukunft, der Verbrennungsmotor und der Selbstzünder sind noch am Leben. Noch sind es diese Triebwerke, die uns täglich bewegen. Für manche Anwendungszwecke und Kundenwünsche gibt es noch keine Alternativen und so lange das so ist, steht die Weiterentwicklung dieser Aggregate auf dem Programm.

Das kann das 48-Volt Bordnetz

Das Anheben der Bordspannung von 12 auf 48 Volt bedeutet ein Absenken der Ströme, die fließen, um die gleiche Leistung zu erhalten. Damit lassen sich zum Beispiel Leitungen im Querschnitt verkleinern, was wiederum zu einer Kraftstoffersparnis durch weniger Gewicht führt. Aber – das ist nicht der größte Vorteil des Systems.

Rekuperation, boosten und Start & Stop mit 48-Volt

Die vierfache Spannung ermöglicht effiziente Start-Stopp Systeme, die im Falle der Sechszylinder-Reihenmotoren und in Verbindung mit einem Automatikgetriebe bei Mercedes-Benz zum Einsatz eines integrierten Starter-Generators führen wird. Dieser Elektromotor arbeitet ähnlich dem E-Motor der Plug-in Hybridvarianten, jedoch ohne das Hochvolt-System zu benötigen, da seine Leistungsaufnahme beschränkt ist. Der integrierte oder auch der riemengetriebene Startergenerator ist zudem eine sehr haltbare Lösung für Start-Stopp-Systeme.

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Integrierter Startergenerator

Ein integrierter Startergenerator kann sowohl bei der Beschleunigung unterstützend wirken als auch beim Rekuperieren mit mehr Effizienz agieren. In Kombination mit dem 48-Volt Bordnetz und einer 48-Volt Batterie steigen die Effizienz und auch der Fahrkomfort. Ein integrierter Startergenerator dient zugleich als Anlasser und agiert dennoch deutlich feinfühliger als dieser. Start-Stopp Systeme wird man dann nicht mehr als Störenfrieden wahrnehmen, sondern für die Effizienz-Steigerung bei gleich bleibendem Komfort loben. Der integrierte Startergenerator wird jedoch nur für hochpreisige Varianten in Frage kommen. Für die Fahrzeuge in den kleineren Klassen – zum Beispiel der A-Klasse mit Vierzylindertriebwerk – hat man den riemengetriebenen Startergenerator in der Planung.

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Riemengetriebener Startergenerator

Die günstigere Lösung ist ein Ersatz für die heutige Lichtmaschine. Agiert gleichfalls sowohl als „Dynamo“ als auch als E-Motor. Durch den Einsatz der 48-Volt Technik wird dieses System effizienter, als man es bislang umsetzen konnte. Der Einbau anstelle einer klassischen Lichtmaschine, die nicht zum Start-Stopp-System beiträgt und keine Boost-Funktion besitzt, ist nicht wesentlich aufwendiger. Die Umrüstung bestehender Systeme auf einen 48-Volt RSG daher eine überschaubare Aufgabe auf der Kostenseite.

48-Volt wird auch die „Klassiker“ elektrifizieren

Dass an der E-Mobilität kein Weg mehr vorbei führt, das hat man überall verstanden. Und auch wenn wir noch eine gewisse Zeit mit Brückentechnologien (PHEV) oder klassischen Antrieben leben und fahren werden – der Entwicklungssprung zum 48-Volt Bordnetz wird immerhin zu einer Elektrifizierung der klassischen Antriebssysteme führen. Andernorts nannte man solche Hybride: „Mild-Hybrids“ – bei Mercedes-Benz spricht man von der Elektrifizierung des Antriebsstranges. Beide haben recht .. und das ist gut so!

Lesen Sie noch mehr zum Thema E-Strategie bei Mercedes-Benz:

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  • Teil 1 – Der Brennstoffzellen SUV
  • Teil 2 – Die 48-Volt-Technologie für klassische Antriebe (ab 17.6.)
  • Teil 3 – Die Elektroauto-Plattform von Mercedes-Benz (ab 24.6.)
  • Teil 4 – Elektromobilität B2B in der Stadt (ab 1.7.)
  • Teil 5- Der neue smart Electric Drive (ab 8.7.)

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E-Auto: Neue Strategien bei Mercedes-Benz

Eben noch die jüngste Dieselmotoren-Generation vorgestellt, zieht Mercedes-Benz das Tempo nun weiter an. Eine Elektroauto-Plattform für Mercedes-Benz, ein Brennstoffzellen-SUV und eine umfangreiche Strategie für die Hybridisierung der klassischen Antriebsformen. In den kommenden zwei Jahren wird Mercedes-Benz 14.5 Milliarden in Forschung und Entwicklung stecken, die Hälfte davon soll für den Bereich E-Mobilität verwendet werden. 14.5 Milliarden in die technologische Zukunft! Mercedes-Benz ist auf dem Weg, alle Baureihen zu elektrifizieren und das ist eine echte Aufgabe – denn nie gab es mehr Modellbaureihen beim Stuttgarter Automobil-Hersteller.

Mercedes-Benz elektrifiziert die Mobilität

Neu: 5-teilige Serie zur Elektromobiltäts-Strategie bei Mercedes-Benz

mein-auto-blog präsentiert eine 5-teilige Serie zur Elektrifizierungs-Strategie bei Mercedes-Benz, den Anfang macht der Mercedes-Benz GLC F-CELL, ein PHEV mit Brennstoffzellen-Technik.

GLC F-CELL – Brennstoffzelle + Stecker, verpackt im SUV

Mercedes-Benz sieht die Brennstoffzelle derzeit noch als integralen Bestandteil der eigenen Elektrifizierungs-Strategie. Zeitgleich wird man jedoch eine reine Elektrofahrzeug-Plattform aufbauen, die der TESLA-Architektur sehr ähnelt. Im Prinzip geht Mercedes-Benz damit eine Wette auf die Möglichkeiten der Zukunft ein. Und füllt gleich zwei Lottoscheine aus. Für den Fall der Fälle – einer wird gewinnen. Wenn die Batterie-Technik nicht die notwendigen Entwicklungssprünge macht, damit die Ladezeiten drastisch verkürzt werden – gewinnt man mit der Brennstoffzelle. Wenn sich die Lade-Infrastruktur massiv verbessert und die Ladezeiten sich verkürzen, gewinnt man mit der Elektroauto-Plattform (mehr zu dieser Plattform in Teil 3 der Serie).

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Schwarz: Die Brennstoffzelle, grün der Wasserstoff-Tank, gelb die PHEV-Batterie und rot der Elektroantrieb der Hinterachse.

Der SUV mit dem Stecker

Bereits 2017 wird Mercedes-Benz einen GLC anbieten, der weder einen Diesel- noch einen Benzinmotor unter der Motorhaube trägt. An genau diese Stelle wird man jedoch eine Brennstoffzelle platzieren, deren Layout und der Aufbau der Neben-Aggregate einem „Motorblock“ ähnelt. Über diese Hardware packt man das vorhandene Gerüst der Plug-in Hybridtechnik, die man bei Mercedes-Benz bereits besitzt. Ein Update der Zelltechnik wird im übrigen für alle PHEV-Modelle von Mercedes-Benz eine Reichweiten-Steigerung bieten, ohne dass man deswegen das gesamte Layout neu konstruieren muss. Mercedes-Benz partizipiert hierbei von den ständigen Entwicklungssprüngen in der Batterie-Technik.

Die Unterbringung der Brennstoffzelle im Motorraum wird möglich, nachdem man eine neue Generation an Brennstoffzellen entwickelt hat. 30% kleiner als bisher, ist die Verbringung des Systems im klassischen Motorraum damit erstmalig möglich. Eine Reduktion des Platinanteils um 90% senkt zudem die reinen Fertigungskosten der Brennstoffzelle.

Die Brennstoffzelle wird von einem 6-Kilogramm fassenden Wasserstofftank gespeist. Dieser sitzt an der Stelle des klassischen Getriebes, im Bereich des Kardantunnels und unter der Sitzbank. Dort, wo sich sonst der Benzin/Diesel-Tank verstecken würde. Der Wegfall von Getriebe und Antriebskomponenten macht jedoch auch eine Neu-Konstruktion der Hinterachse notwendig. Während die Plug-In Hybridtechnik mit ihren Komponenten, Steuergeräten und 9 kWh-Batterie aus den aktuellen PHEV-Modellen grundsätzlich bekannt ist, entfällt der Antriebsstrang mit Elektromotor im Automatikgetriebe. An diese Stelle rückt ein E-Motor, der an der Hinterachse sitzt und den GLC per Heckantrieb auf Fahrt bringt. Leistungsdaten rückt Mercedes-Benz an dieser Stelle noch nicht heraus.

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GLC, E-Klasse und C-Klasse sind enge Verwandte. Eine Brennstoffzellen-Limousine? Nicht undenkbar!

Brennstoffzellen E-Klasse und C-Klasse?

Das besondere an dieser Umsetzung ist die Möglichkeit, den GLC im Werk in Bremen auf dem gleichen Band zu produzieren wie die Verbrenner und Selbstzünder. Theoretisch ist der Aufwand, den GLC zum PHEV-Brennstoffzellen-Fahrzeug umzurüsten, in überschaubaren Grenzen geblieben und die Technik wäre ebenso für C- und E-Klasse adaptierbar. Weshalb man sich für den GLC entschied? Vermutlich, weil SUV derzeit einfach „angesagt“ sind.

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Kombination von PHEV und Brennstoffzelle

Den ersten in Serie gefertigten Brennstoffzellen-SUV gleich als PHEV anzubieten, ermöglicht einen größeren Spielraum bei der Leistungsauslegung. Die knapp 9kWh große Batterie der PHEV-Modelle dient als zusätzlicher Leistungsspeicher und erhöht damit die Leistungsfähigkeit des gesamten Antriebsstranges. Damit lässt sich, so lange diese Batterie geladen ist, ein deutlich dynamischeres Fahrverhalten erzielen. Zudem dient die große Batterie als effizienter Speicher für die rekuperierte Energie.

Gleichzeitig hat Mercedes-Benz angekündigt, für zukünftige Modelle (ab 2018) auf den CCS-Ladestecker Standard zu setzen. Damit lassen sich in der Zukunft gesteigerte Schnellladeleistungen umsetzen und eine Bi-Direktionale Abgabe von Strom wird ebenso möglich. Gerade wenn wir über die Zukunft sprechen, über Smart-Grid Stromnetze, ist diese Bi-Direktionale Ladefähigkeit enorm wichtig.

Für die ganz nahe Zukunft freuen wir uns jetzt aber erst einmal auf den ersten Wasserstoff-PHEV-SUV von Mercedes-Benz. 

 

Mehr zum Thema Elektro-Strategie bei Mercedes-Benz, lesen Sie in der kommenden Woche! 

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  • Teil 1 – Der Brennstoffzellen SUV
  • Teil 2 – Die 48-Volt-Technologie für klassische Antriebe
  • Teil 3 – Die Elektroauto-Plattform von Mercedes-Benz
  • Teil 4 – Elektromobilität B2B in der Stadt
  • Teil 5- Der neue smart Electric Drive

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News: Mercedes-AMG E 43 4Matic – Mit 401 PS die vorläufige Spitze

Erst zeigten uns die Stuttgarter den Innenraum des neuen Business-Modells, dann wurden Exterieur-Fotos präsentiert, kürzlich folgte die Premiere der neuen E-Klasse: Sukzessive gab man mehr bekannt. Umso mehr verwundert es, dass das Topmodell der Baureihe nicht allzu lange auf sich warten ließ und nun in Form des Mercedes-AMG E 43 4Matic vorgestellt wird. Zumindest vorerst, denn wir alles wissen, dass sich die Stuttgarter nicht mit 401 PS zufrieden geben – vor allem angesichts der erfolgreichen Konkurrenz vom Schlage eines BMW M5 oder Audi RS6. Jetzt aber beleuchten wir das vorläufige Topmodell. Read more

News: Porsche Macan Einstiegsmodell – Mit der Kraft der vier Kerzen

Die Zuffenhausener zeigen ihr neues Einstiegsmodell in die Welt der SUV. Der Porsche Macan bekommt einen Reihenvierzylinder-Motor mit Turboaufladung, der speziell für den sportlichen Anspruch der Marke zugeschnitten sein soll. Der Verbrauch soll sich laut Herstellerangabe in Grenzen halten, während die Fahrdynamik auf gewohnt hohem Niveau liegen soll. Aber sind vier Zylinder genug für ein knapp 1,8 Tonnen schweres SUV? Gerade, wenn dieses SUV mit dem Porsche-Label etikettiert ist?

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News: Volkswagen Amarok und Crafter als mobiler Arbeitsplatz für Handwerker

Volkswagen Nutzfahrzeuge ist auch in diesem Jahr wieder auf der Leitmesse der Dach- und Holzbaubranche in Stuttgart vertreten. Zwischen dem 02. und 05. Februar können sich Messebesucher auf dem 220m² großen Stand in Halle 9 drei vielseitige Umbaumöglichkeiten auf Basis des Volkswagen Amarok oder Crafter anschauen.

Die beiden Nutzfahrzeuge sind dabei für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht. Unterstützt wird Volkswagen von den Partner-Aufbauherstellern Sortimo und Bott. So lassen sich, je nach Modell, verschiedene Holzbau-Materialien und -Werkzeuge in den Volkswagen aus Hannover unterbringen. Dank variabler Module soll das Handwerkszeug mühelos, flexibel und sicher transportiert werden können.

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Der Volkswagen Amarok Atacama zeigt in Stuttgart einen Heckausbau von Sortimo mit drei Schwerlastauszügen, den sogenannten „Jumbo Units“. Sie bieten ein Ladvolumen von je 100 kg auf dem Heck des Pic-Ups. So hat man viel Stauraum für großes Ladegut und kann jederzeit gut darauf zugreifen. Zum einen bieten die Jumbo Units große Griffmulden und robuste Teleskopschienen, zum anderen sind sie variabel und entsprechend den Bedürfnissen zu montieren, was dem modularen Baukasten zu verdanken ist. Zudem bietet der Amarok einen wasserdichten Ladungssicherungsboden, an dem man allerlei schwere Arbeitsgeräte befestigen kann.

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Der Volkswagen Crafter 35 4Motion wird in zwei Varianten gezeigt. Zum einen mit einem integrierten Arbeitsplatz, womit der Transporter als ideales Werkstatt- und Servicefahrzeug durchgeht. Der Partner Bott bietet hier ein umfangreiches, modulares Regalsystem sowie einen kompletten Arbeitsplatz an. Ergänzt wird das Fahrzeug von einem Unterflurgenerator, der eine autarke Energieversorgung ermöglicht. So können Maschinen und elektrische Geräte auch unterwegs problemlos eingesetzt werden. Zum anderen wird ein Volkswagen Crafter 35 mit Hochdach gezeigt. Dieser ist speziell für Tischler und Schreiner gedacht und bietet mit seiner Fahrzeugeinrichtung von Sortimo ein multifunktionales Transport, Ordnungs- und Arbeitssystem. Dazu zählen robuste Schubladengehäuse und Wannen aus pulverbeschichtetem Stahlblech. Die Einzelteile sind frei kombinierbar, damit man sich von seinem Ladegut nicht einschränken lassen muss. Zudem ist eine serienmäßige Ladungssicherung integriert, die das gefährliche Verrutschen der Arbeitsmaterialien verhindern soll. Safety first also – im Arbeits-, wie auch im Privatleben.

Video-Interview mit smartpit

Die ganz klar erste und wichtigste Adresse für echte smart-Fans im Internet ist? Genau das smarte Blog auf smartpit.de

Smart-Pit? Klingt als wäre der kluge Kopf hinter der wichtigsten smart-Fanseite ein gewisser Pit. Stimmt aber nicht. Seit kurzem wird smartpit (Pit = die Boxengasse für smartfans) von Martin Baitinger geführt. Der Stuttgarter Smart-Fan hat im Oktober das smarte Blog vom Gründer David übernommen und führt die „Leidenschaft“ smart im Web nun weiter. Dazu von meiner Seite erst einmal: Glückwunsch und viel Erfolg!

Interview mit smartpit – Das Video

Weil das Web heute total auf „bewegtes Bild“ steht, wird Martin nach der Übernahme von „smartpit.de“ auch den Bereich Videos ausbauen. Aus mir jedoch völlig unerfindlichen Gründen hat er sein erstes Interview mit mir gemacht. Habby, der auch von der Smart-Presseabteilung gerne einmal liebevoll „H4begger“ genannt wird – denn meine Kritik am H4-Licht ist deutlich. Und ich wiederhole sie jedes Mal wieder. Gebetsmühlenartig. Und das werde ich so lange tun, bis man bei smart den Mangel an der Beleuchtungseinrichtung abgestellt hat.

Martin hat als Interview-Ort einen smart forfour mit Doppekupplungsgetriebe ausgesucht. Der in einem „saustarken“ (keine Ahnung wie sich der Farbton nennt) lackierte smart 44 war der erste Presse-Testwagen für Martin und seinen Fahrbericht findet ihr auf smartpit.de.

Die kurzweilige Fahrt durch die Stuttgarter-Innenstadt hat Martin auf 35 Minuten zusammengeschnitten, aber es bleiben dennoch genug hupende Stuttgarter-Autofahrer im Video. Das Video war völlig ohne Script, am Ende hat sich Martin, nachdem ich ihm vom Start weg das Ohr blutig geredet habe, auf ein paar Fragen besinnt. Zum Glück, denn sonst wäre wohl meine Abneigung gegen die aktuelle Entwicklung bei smart zu deutlich im Vordergrund des Videos gewesen. Wobei am Ende das Fazit zum smart forfour DCT doch versönlich ist – oder?

Kurzer Hinweis zum Inhalt: Ab der Minute 22:10  geht es dann noch einmal direkt um „mich“ und meinen beruflichen Background. Martin wollte einfach noch wissen „woher“ ich komme, warum ich blogge und was meine Meinung zum Thema „socialmedia“, Blogs und Journalismus ist. Bei 27 Minuten gehen wir noch einmal im Detail auf die „Bedeutung“ von Auto-Journalismus ein.

Wer sich für zwei „Auto-Blogger“ in einem smart forfour interessiert, der sollte jetzt das Video anklicken 😉

Fußnote: Das Interview mit Fr. Dr. Winkler findet ihr hier.

Mercedes-Benz Museum: Trickfilme schauen und kinderleicht selbst gestalten

Für Kinder, die Trickfilme nicht nur auf der Leinwand schauen wollen, bietet das Mercedes-Benz Museum in der zweiten Osterferienwoche an, bei den „Tricks for Kids“-Workshops selbst Filmemacher zu werden. Vom 23. bis 27. April finden Filmvorführungen und Workshops des Kinderfilm-Festivals des ITFS (Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart) statt.

Das Mercedes-Benz Museum ist in diesem Jahr erneut Spielort des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart, eines der wichtigsten Festivals des Animationsfilms weltweit. Im Campus 1 des Mercedes-Benz Museums läuft ein „Best of Tricks for Kids“ der vergangenen drei Jahre: Gezeigt wird eine Auswahl der schönsten Animationsfilme für Kinder ab 6 Jahren. Von Donnerstag, 24. April bis Sonntag, 27. April, spielen auf der Leinwand unter anderem eine Prinzessin mit ihrem Drachen, Trolle und tierische Darsteller wie der Biber, eine kleine Krake und quietschfidele Affen die Hauptrolle.

Alles im Kasten? Bei den „Tricks for Kids“-Workshops spielen die Kinder und ihre Heldengeschichten die Hauptrolle. Egal ob eine Comic-Figur mit Superkräften oder ein von Sieg zu Sieg rasender Rennfahrer: Unter Anleitung von Trickfilmexperten entsteht mit einem eigenen Drehbuch, der passenden Kulisse und verschiedenen Filmtechniken ein eigener kurzer Animationsfilm. Von Mittwoch, 23. April bis Sonntag, 27. April sind die jungen Kinofans selbst kreativ.

„Tricks for Kids“-Osterferienprogramm im Mercedes-Benz Museum

Best-of-Filmprogramm & Mitmach-Angebot mit Profis

  • Mittwoch, 23. April 2014,
  • 09.30 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 6 Jahren)
  • 16.00 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 8 Jahren)
  • Donnerstag, 24. April 2014,
  • 09.30 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 6 Jahren)
  • 15.00 Uhr: Filmprogramm Best of Tricks for Kids 1
  • 16.00 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 8 Jahren)
  • Freitag, 25. April 2014,
  • 09.30 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 6 Jahren)
  • 15.00 Uhr: Filmprogramm Best of Tricks for Kids 2
  • 16.00 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 8 Jahren)
  • Samstag, 26. April 2014,
  • 09.30 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 6 Jahren)
  • 13.00 Uhr: Filmprogramm Best of Tricks for Kids 1
  • 15.00 Uhr: Filmprogramm Best of Tricks for Kids 2
  • 16.00 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 8 Jahren)
  • Sonntag, 27. April 2014,
  • 09.30 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 6 Jahren)
  • 13.00 Uhr: Filmprogramm Best of Tricks for Kids 1
  • 15.00 Uhr: Filmprogramm Best of Tricks for Kids 2
  • 16.00 Uhr: Trickfilm-Workshop „Heldengeschichten“ (ab 8 Jahren)

 

Die Anmeldung zu den „Tricks for Kids“-Workshops sowie die Kartenreservierung zum Filmprogramm erfolgt über kartenreservierung@festival-gmbh.de oder unter: 0711- 9 25 46 123. Das Mitmach-Angebot kostet 6 Euro und findet in Kooperation mit der vhs stuttgart – Treffpunkt Kinder statt. Der Preis für die Filmvorführungen beträgt für Kinder bis 14 Jahre 4,50 Euro und Jugendliche und Erwachsene 7 Euro. Familien mit Kindern (ab 3 Personen) erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Im Rahmen des „ANIMATED COM AWARD 2014“, einem Wettbewerb für angewandte Animation in den Bereichen Werbung, Kommunikation im Raum und Technologie, hat die Daimler AG den Sonderpreis „Zukunft braucht Herkunft – Individuelle Mobilität“ ausgeschrieben. Die Preisverleihung findet am 25. April im Mercedes-Benz Museum statt.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist immer 17 Uhr.

Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 0711-17 30 000, per E-Mail classic@daimler.com oder online unterwww.mercedes-benz-classic.com/museum

Fahrbericht Mercedes GL 350

Eine Ausfahrt in der Ferien-Villa.

Wer anstelle eines Golfbags lieber ganze Golf-Karts einlädt, der sollte sich den Mercedes GL einmal näher anschauen.  Der Schwabe ist eine fahrende Luxus-Immobilie. An der Stelle, an der man mit Leichtigkeit ganze Golf-Turniere austragen könnte, befinden sich zwei „Not-Sitze“ – gefaltet unter dem Ladeboden. „Not-Sitze?“ Was sich elektrisch aus dem Boden klappen lässt, bietet kaum weniger Platz und Komfort als die normale Rückbank anderer Fahrzeugklassen.

Der GL-Testwagen kam in "Diamant weiß Bright metallic".
Der GL-Testwagen kam in „Diamant weiß Bright metallic“.

Während man darüber nachdenkt, ob man wirklich so viele Freunde hat, um alle Sitzplätze des GL zu besetzen, schweifen die Gedanken ab und bleiben faul und träge auf dem offenporigen Holz des Armaturenträgers liegen. Hier liegen sie gut. Von außen wirkt der weiße Testwagen wie eine moderne Villa im Bauhaus-Stil, nur die riesigen 20″  Winterräder verwirren beim Anblick ein wenig. „Wo soll ich mein Klingelschild befestigen?“ – Gehört es links neben den „Außenspiegel“? Richtig. Außenspiegel. Was man allzu leichtfertig als Ferien-Domizil anerkennt, soll gar nicht still stehen – nein. Dank einer guten Handvoll Zylinder, genug Hubraum und einem Turbolader mit variabler Schaufel-Geometrie lässt sich der weiße Riese mit der Hilfe von fossilem Brennstoff auf eindrucksvolle Reisegeschwindigkeiten beschleunigen.

240 Kilometer die Stunde? Kein Problem. Der Diesel fließt dann nicht mehr  ganz flottenverbrauchskonform, aber die Haltung bleibt gewahrt. Dank Airmatic-Luftfahrwerk bügelt der GL auch unwirsche Frostaufbrüche in den Tiefen seiner Radaufhängung glatt. Hier verliert niemand seine Fassung. Der GL schiebt seinen mächtigen Bug durch den Fahrtwind. Und das macht er vorzüglich.

Mit 258 PS ist der „kleine“ Diesel die bescheidene Wahl unter den Motorisierungsmöglichkeiten. Als GL 500 wummert ein feiner Achtzylinder im Bug und als GL 63 wären sogar beeindruckende 557 PS in dieser Einraum-Wohnung möglich.

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Leistungsdaten:

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PS

258

GL 350
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Beschleunigung

7,9

Sekunden 0 auf 100 km/h

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Topspeed

220

km/h
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On-Roader

Mercedes bezeichnet den GL als Off-Roader. Ich habe mich nicht ins Gelände getraut. Nicht aus Angst vor einer Anzeige des Bauamts. Bei jedem Abstellen des Motors könnte man das Parkieren eines 7-Sitzers mit 10 m² Grundfläche als Siedlungsversuch falsch verstehen. Nein – mir war der GL zu schade für das Gelände. Im Innenraum wurde eine ganze Kuh-Herde zu Tobacco-braunem Leder verarbeitet. Der Himmel war in dezentes Schwarz gehüllt und der bereits angesprochene Armaturenträger durfte sich in braune, offenporige Esche hüllen.  Zudem fehlte das On&Offroad Paket (Wert 2.261 €). Hier würde man mit dem Drehschalter die unterschiedlichen Fahrprogramme für das Gelände wählen können. Mehr Bodenfreiheit, sperrbare Differentiale und ein entkoppelbarer Stabi wären zudem Teil des Paketes gewesen. Ich nutzte nur die „On-Road-Qualität“ des GL.

Mercedes-Benz GL 350 03 Fahrbericht

Absurd ist es schon. Verkauft wird er unter der Bezeichnung „Off-Roader“ – aber so ganz unter uns: Der GL gehört zu den besten Reisemobilen (on the Road, Baby!) die ich in diesem Jahr fahren durfte.

Mercedes-Benz GL 350 04 Fahrbericht

Anstelle des On&Offroad Paketes war der Testwagen mit dem aufpreisflichtigen Active Curve System ausgerüstet. Neben der Luftfederung gehören hier aktive Stabilisatoren zur Fahrwerksausstattung. Dieses System minimiert die Wankneigung des GL und das tut es unglaublich gut. Der GL lässt sich im „Sport-Modus“ behände durch Kurven zirkeln. Ich bin so frei und behaupte; „Nie war eine Eigentumswohnung in Kurven stabiler zu fahren!“

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Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

11.8

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Öko-Experte mit dem grünen Zeh

9.9

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Außendienstler mit Vollgas-Lust

14.7

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Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer

5.12 Meter lang. 1.85 Meter hoch.  Und mit einer – dem GL zu Ehre reichenden Ausstattung – 102.000 € teuer.  Das sind 30.000 € an Extras. Alternativ kann man natürlich auch einen Kleinwagen im Laderaum parken. Als Beiboot. Oder den bereits angesprochenen Golf-Caddy. Doch dann verpasst man die souveränen Multikontur-Sitze mit Memoryfunktion. Man würde auf die Sitzklimatisierung verzichten und auch auf beheizte  (oder gekühlte) Cup-Holder.  Und auf das klangstarke Harman-Kardon-Soundsystem.

Mercedes-Benz GL 350 05 Fahrbericht

Nein – da erscheint es deutlich sinnvoller, den GL-Laderaum leer zu lassen und die Ausstattungsliste dafür voll zu machen. Denn am Ende erhält man die S-Klasse unter den Geländewagen.

Und so bleibt nur eine Frage offen:

Das Klingelschild – wo bitte wird es denn nun montiert?

 

Punkte Wertung

zu den technischen daten

AMG – Hinter die Türen der Power-Manufaktur geschaut

Üblicherweise kostet die Eintrittskarten für einen Rundgang in den heiligen Hallen von AMG wenigstens 49.900 €. Und das auch erst, seit dem es bei der Performance-Manufaktur von Mercedes-Benz einen „Einsteiger“ in eben dieser Preisklasse gibt. Die A-Klasse als A 45 AMG ist seit der Präsentation in diesem Jahr, die Einstiegsdroge für den Leistungshungrigen Mercedes-Fan.

Willkommen bei AMG

Tuner wollen sie hier in Affalterbach, ein 20 Minuten östlich von Stuttgart, nicht genannt werden. Tuner verfeinern, Tuner schrauben an fertigen Produkten. Doch AMG ist seit 8 Jahren und damit 45 Jahre nach der Gründung durch Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher ein Teil der Mercedes-Benz Familie. Oder weniger poetisch, AMG gehört seit 2005 zum Daimler-Konzern.

Und so sehen sich den Power-Profis aus dem ländlichen Affalterbach selbst als „die Performance-Experten“ im Unternehmen. Und um den Unterschied zu einem Tuner zu verdeutlichen: Die Experten von AMG werden frühzeitig in die Entwicklung von neuen Modellen und Aggregaten eingebunden. Das Ergebnis dieser integrierten Entwicklung ist auch am neuen A45 AMG bestens abzulesen. 360 PS aus einen zwei Liter großen Vierzylinder-Turbomotor? Wo andere „Tuner“ nur Kennfelder manipulieren und dabei kurzzeitig mehr Leistung aus einem Triebwerk herausholen,  ist der Ansatz der AMG-Techniker ein anderer.  Man kann es als eine ganzheitliche Lösung verstehen. Ganzheitliches Leistungstraining für Automobile. Und eben weil man nicht erst am Ende eingreift, versteht sich AMG nicht als Tuner, sondern als Manufaktur.  Eine schwäbische Performance-Manufaktur, als Teil des Stuttgarter-Weltkonzerns.

Und die günstigste Eintrittskarte in die heiligen Hallen bekommt man, wenn man sich für einen der jungen Wilden von AMG entscheidet. Neben dem A45 AMG ist auch der CLA 45 AMG derzeit ein echter Verkaufsschlager.  Denn wer sich dafür entscheidet, seinen AMG in Affalterbach in Empfang zu nehmen, der darf auch hinter die Kulissen der Manufaktur schauen. Besonders beeindruckend, die Motorenfertigung.

One Man – one Engine

Ein Slogan mit Historie, doch längst arbeiten auch Frauen bei der Motorenfertigung in Affalterbach. Der Grundsatz der Verantwortung, einer einzelnen Person, für die Qualität des Endproduktes bleibt dennoch erhalten.  Jeder AMG trägt auf seinem, mit Öl durchfluteten Herzen, eine Plakette mit dem Namen des Mannes, oder eben der Frau, die für dieses Triebwerk einsteht. Dabei überlässt AMG nichts dem Zufall. Und das Gefühl, genau zu wissen, wer meinen Motor gebaut hat. So etwas bekommt man bei keinem anderen Hersteller der Welt. Es ist ein Versprechen das für Qualität steht.

Im zweiten Stock der Motorenfertigung in Affalterbach werden die Zwölfzylinder-Motoren gefertigt. Es ist relativ ruhig. Man spürt die Leidenschaft, aber auch die Konzentration mit der die Spezialisten an ihre Arbeit gehen. Auch wenn Menschen die Verantwortung für das Produkt tragen, AMG überlässt die Qualität nicht dem Zufall. Ein ausgeklügeltes Fertigungs-System mit EDV gestützter Kontrolle sorgt dafür, dass kein Motor mit halb angezogenen Schrauben aus der Halle geschoben wird.

Im Erdgeschoss ist das Treiben durchaus emsiger. Hier werden die V8 Triebwerke gefertigt. Neben den Saugmotoren die zuletzt in der C-Klasse (C63 AMG) zum Einsatz kamen und nun nur noch im SLK 55 AMG erhältlich sind, sind es vor allem die Bi-Turbo-Triebwerke der 63er Modelle. Vom E63, über den G63, dem GL63, dem ML63 bis hin zum S63. Das Achtzylinder-Triebwerk mit den zwei Turbos ist derzeit die AMG-Allzweckwaffe. Dank spielerisch mehr als 500 PS und Drehmomentwerten die Schiffsdiesel einschüchtern, ist dieser Motor in vielen Modellen im Einsatz. Und egal wo man ihn fährt – beim ersten Mal hinterlässt er den Fahrer gerne mit einem offenen Mund. Das Ergebnis von ungläubigen staunen.

AMG – Leistung aus Leidenschaft und Geschichte

Dabei begann alles viel früher – 1971 beim 24h-Rennen in Spa stand eine S-Klasse der Baureihe W108 in der Startaufstellung. In rot. Mit einer paar Sponsoren-Aufklebern, aber viel wichtiger, mit einem 6.3 Liter V8 Motor der damals von den AMG-Gründern aufgebaut wurde.

Die S-Klasse war damals bereits der Inbegriff des luxuriösen Automobils – nach den 24h in Spa, war man auch noch sensationeller Zweiter. Und das bei einem Langstrecken-Klassiker.  Heute sieht man dieses Jahr und vor allem, dieses Rennen, als Geburtsstunde von AMG.

Neben dem motorsportlichen Engagement ist man in Affalterbach für die Wünsche zuständig, die das Werk beim Kauf eines neuen Mercedes nicht umsetzen kann. Mintgrünes Leder im Innenraum? Kein Problem. AMG versteht sich nicht als Richter des „guten Geschmackes“ seiner Kunden, sondern erfüllt Kundenwünsche auf dem Niveau der gewohnten Mercedes-Qualität.

Und das nun seit über 40 Jahren!

 

 Fotos aus Affalterbach:

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Alle Fotos: Dirk Weyhenmeyer / im Auftrag von Mercedes-Benz

Der Besuch bei AMG war Teil einer Mercedes-Benz Socialmedia Aktion und ich war nicht alleine vor Ort. Weitere Berichte hierüber auf der HuffPo (von Johannes Lenz) und von Don in seinem Blog. Mario von Autoaid war auch vor Ort. (tbc..)

Und wie fährt sich denn nun, so ein AMG?

Das kannst du hier nachlesen:

Mercedes-Benz 07 CLS 63 AMG Shooting Brake

 

Mercedes bringt die neue C-Klasse – W205

Wird es in Genf 2014 soweit sein, oder bereits in Detroit?  Klar ist nur, Mercedes wird früh im Jahr 2014 die neue C-Klasse (Baureihe W205) präsentieren. Eine S-Klasse in klein, soviel ist auch sicher.

Update: Alles zur neuen C-Klasse W205 – [hier klicken!]

Ich konnte die neue C-Klasse bereits mit meinen eigenen Augen sehen und ich kann sagen, dass was die AutoBild vor ein paar Wochen im Heft hat, ist nur die halbe Wahrheit. Auch wenn die AutoBild den Eindruck erwecken wollte, die Computer-Retuschen wären bereits die Wahrheit, so liegen die Zeitungsjungs aus Hamburg in einigen Details mächtig daneben.  Unter anderem ist die gesamte Wirkung der Front, eine andere, wenn man erst einmal vor dem echten Fahrzeug steht.

Fotografieren verboten – W205 fährt im Schutze der Geheimhaltung

Mercedes-Benz001 W205 C-Klasse 2014

Die Retuschen die ich vor ein paar Monaten von theophiluschin übernahm sind leider noch wesentlich weiter weg vom Original als die Foto realistischen Computerpics der AutoBild.

Auch die Erlkönigfotos von den gewöhnlich perfekt unterrichteten „mb-passion Jungs! sind nicht besonders hilfreich.

Am einfachsten dürfte sein, man stellt sich eine eingedampfte S-Klasse vor. Die neue S-Klasse hat der neuen C-Klasse unheimlich viel vermacht, wenn auch vor allem die Seitenlinie ein wenig nüchterner und „weniger avantgardistischer“ wirkt. Man darf dabei aber auch nicht vergessen, die neue C-Klasse wird deutlich kleiner sein als die S-Klasse, auch wenn sie in der Länge geschätzte 10 Zentimeter zugelegt hat.

Größe aber leichter

Auch wenn der W205 wegen dem neuen CLA ganz klar wachsen wird, schwerer darf die C-Klasse auf keinen Fall werden. Die MB-Passion-Experten gehen sogar von einem Gewichtsverlust auf. Minus 75 Kilogramm wäre meine Vermutung, denn ein leichteres Auto macht sich in der Presse-Meldung immer gut. Und 75 Kilogramm dürften innerhalb des Entwicklungssprunges darstellbar sein.

Dreizylinder, Turbo und V8

Erstmals wird Mercedes-Benz einen Dreizylinder in einer Limousine verbauen. CO²-Emissions-Druck aus Brüssel sei Dank. Was man auf der einen Seite einsparen wird, dürfte auf der anderen Seite mit der neuen AMG C-Klasse jedoch wieder aufgebraucht werden. Auch in der kommenden C-Klasse wird es einen V8 für die AMG-Version geben (schreiben die MB-Passion Jungs). Ich wäre mir da nicht so sicher, denn der V6-Bi-Turbo dürfte nach einer Kraftkur in Affalterbach auch ein Kandidat für eine C-Klasse im AMG-Kleid sein.

Abwarten. Es bleibt uns derzeit nicht viel mehr übrig, als uns in Geduld zu üben.

In der kommenden Woche wird Mercedes-Benz bei einem Technik-Workshop eventuell ein wenig über kommende Details des W205 sprechen. Sobald ich etwas erfahre, landet es hier im Blog!

 

 

Fotos aus dem neuen Windkanal der Stuttgarter mit dem Stern

Eigentlich eine profane Pressemeldung:

Mit dem neuen Aeroakustik-Windkanal im Entwicklungszentrum Sindelfingen will Mercedes-Benz seine Spitzenposition in punkto Aerodynamik weiter ausbauen. Im modernsten und leisesten Windkanal der Welt können Messungen bis zu einer Windgeschwindigkeit von 265 km/h realisiert werden. Insgesamt wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren mehr als 230 Mio. € in den Ausbau des Mercedes-Benz Technology Center mit den Klimawindkanälen sowie dem Fahrsimulator und jetzt dem neuen Aeroakustik-Windkanal investiert.

Quelle Mercedes-Benz Presse-Meldung

Und eigentlich wäre mir das erstmal keine Meldung wert. Denn ich gehe einfach davon aus, dass ein Automobil-Hersteller viel Geld in die Forschung und den Test seiner neuen Modelle steckt. Was mir dann aber besonders gut gefiel, sind die Fotos die dazu geliefert wurden.

So ein Windtunnel ist anscheinend ein genialer Ort für Fotos – vor allem dieses Foto finde ich brilliant:

mercedes-benz windkanal 11 aerodynamik stuttgart daimler

 

Das sich die Aerodynamik-Arbeit der Stuttgarter bisher ausgezahlt hat, davon wissen die aktuellen Modelle CLA und auch die neue S-Klasse bereits zu berichten.

Der CLA kommt in der „BlueEFFICIENCY Edition“ auf einen cW-Wert von 0.22 und die S-Klasse als S 300 Bluetec Hybrid auf beeindruckende 0.24!  Mit der neuen Windkanal-Generation dürfte Mercedes-Benz auch in der Zukunft „hart am Wind“ bleiben und neue Modelle mit guten Aerodynamik-Werten präsentieren. Warten wir es ab und schauen uns so lange die feschen Windkanalfotos an.

Der neue Mercedes-Benz GLA – Offroad in der A-Klasse

Auf der IAA in 3 Wochen wird er zum ersten Mal live zu sehen sein, heute bereits die ersten Fotos und die wichtigsten Daten zum neuen kompakten SUV der Stuttgarter.

MERCEDES-BENZ GLA

Die A-Klasse für die Flucht aus dem Alltag

Der neue GLA basiert auf der kompakten A-Klasse, ist mit 4.41 Meter jedoch gut 10 Zentimeter länger geworden.  Trotz des höheren Aufbaus ist der cW-Wert mit 0.29 noch überraschend gut. Immerhin will der neue GLA die Brücke schlagen zwischen dem klassischen Kompaktwagen und einem praktischen kompakten Offroader.

Mit den vier bekannten Modellreihen im SUV-Segment (G, GL, ML und GLK) ist der neue GLA nun die Vervollständigung des Angebotes hinunter in den boomenden Markt der „Kompakt-SUV“.

Mercedes Benz 12 GLA 250 designo mountaingrau amg line

Fortschrittlich im Design und handlich im Fahrverhalten

Die Zielsetzung für den neuen GLA war klar umrissen. Er muss im Design eine neue Käuferschicht ansprechen und auf jeden Fall einen dynamischen Charakter erhalten. Zudem muss ein Kompakt-SUV mit einem für den Fahrer simpel zu nutzenden Allradantrieb ausgerüstet sein und auch auf befestigten Straßen viel Fahrspaß vermitteln.

Mercedes will dieses Spagat im neuen GLA gemeistert haben, dank moderner Motoren und einer neuen Entwicklungsstufe des Hauseigenen 4matic Allradantriebs.

Der GLA verkörpert durch seine markanten Merkmale unser progressives  Denken und besticht durch seine Off-Road Proportionen.  Die klar definierten Oberflächen verkörpern Kraft und Souveränität, und es ist uns gelungen, so viel Emotionalität wie möglich mit so viel Klarheit wie nötig zu vereinen.“

Gordon Wagoner – Vice President Design Daimler AG

Die Räder des kompakten SUV werden optional bis zu einer Größe von 19 Zoll erhältlich sein.  Um den besten cW-Wert zu erreichen, bekam der GLA eine voll variable „Kühler-Jalousie“. So lässt sich der Luftwiderstand und der Kühlungsbedarf der Aggregate optimal anpassen.

Mercedes Benz 14 GLA Orientbraun metallic

Innenraum

Mit 421 Liter bietet der Kofferraum in der Grundkonfiguration bereits 80 Liter mehr Platz als in der Basis A-Klasse. Die gestiegene gesamt Länge kommt damit nicht nur den Passagieren sondern auch dem Gepäck zu gute.  Optional wird es ein Cargo-Paket geben, mit dem es u.a. möglich sein wird, die Rücksitzbank-Lehne in eine steilere Position zu stellen, so dass mehr Platz (+60 Liter) im Gepäckraum zur Verfügung steht.

Mercedes Benz 06 GLA Orientbraun metallic

Motor und Antrieb

Zum Start wird Mercedes-Benz vier Motoren anbieten, darunter je zwei Benziner und zwei Diesel. Die Benzinvarianten im GLA 200 wird aus 1.6 Liter Hubraum 156 PS holen und aus 2.0 Liter Hubraum 211 PS im GLA 250. Die Diesel sind in beiden Fällen mit 2.2 Liter Hubraum gesegnet und leisten im GLA 200 CDI 136 PS und im GLA 220 CDI 170 PS.

Alle Motoren verfügen über Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung sowie Start/Stopp in Serie.

Der GLA 250 4matic mit 211 PS erledigt den Spurt von 0 auf 100 km/h in 6.5 Sekunden und ist bis zu 235 km/h schnell. Im EU-Normverbrauch gibt Mercedes-Benz dennoch einen Verbrauch von nur 7.1 Liter auf 100 Kilometer an!

Der 300 Nm starke GLA 200 CDI (136 PS) erreicht, dank aufwendiger Entwicklungsarbeit am Motor einen Normverbrauch von nur 4.3 Liter auf 100 Kilometer und damit eine CO²-Emission von 114g/km.   Der GLA 220 CDI erreicht 350 Nm.

Alle Motoren sind kombinierbar mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe oder optional mit dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe.

Mercedes Benz 07 GLA 250 designo mountaingrau amg line

Weiterentwickelte Assistenzsysteme

Zahlreiche Fahrassistenzsysteme unterstützen und entlasten im GLA den Fahrer. Serienmäßig besitzt das neue komapkte SUV unter anderem die Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST und den radargestützten COLLISION PREVENTION ASSIST mit adaptivem Bremsassistenten, der bereits ab 7 km/h Schutz vor
Kollisionen bietet.

In Kombination mit DISTRONIC PLUS (Sonderausstattung) wird daraus der  COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS. Er verfügt über eine zusätzliche Funktion: Bei anhaltender Kollisionsgefahr und ausbleibender Fahrerreaktion kann das System bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h auch eine autonome  Bremsung durchführen und so die Unfallschwere mit langsamer fahrenden  oder anhaltenden Fahrzeugen verringern. Bis zu einer Geschwindigkeit von  30 km/h bremst das System auch auf stehende Fahrzeuge und kann bis
20 km/h Auffahrunfälle vermeiden.

Darüber hinaus gibt es im GLA bewährte Assistenzsysteme wie das Spurpaket  mit Totwinkel- und Spurhalte-Assistent oder den Adaptiven Fernlicht-Assistenten als Sonderausstattung. Automatisches Einparken in Längs- und  Querparklücken ermöglicht der Aktive Park-Assistent (Sonderausstattung).

Fahrzeug-Galerien:

 

Präsentation und Preise

Die Weltpremiere feiert der GLA auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) im September in Frankfurt.  Die ersten Kunden erhalten den neuen GLA 2014. Die Preise werden spätestens zur IAA vorgestellt.

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz, ein Name bei dem jeder das gleiche Bild vor Augen hat: Einen großen glänzenden Stern. Dank einer extrem aktiven Socialmedia-Abteilung bei Mercedes-Benz in Stuttgart und deren Vorreiterrolle im Umgang mit Bloggern, gehört die Marke Mercedes-Benz in meinem Blog zu den Automobil-Herstellern mit den meisten Nennungen und Artikeln.

Mercedes-Benz

Alle Artikel zu Fahrberichten und Events, rund um die Marke Mercedes-Benz liste ich in diesem Artikel auf. Von der A-Klasse bis zu Beiträgen meines Gast-Autors Pitt rund um die Entstehungsgeschichte der G-Klasse ist viel unterhaltsames und informatives zur schwäbischen Marke zusammen gekommen.

 

Mercedes-Benz 15 CLS 63 AMG Shooting Brake

Traumwagen

Der CLS Shooting Brake ist seit seinem erscheinen mein aktueller Traumwagen. Ein außergewöhnliches Fahrzeug mit ebenso außergewöhnlich gutem Design. Als CLS 63 AMG SB dann auch mit mehr Motorleistung gesegnet als es meinem Führerschein wirklich gut tut. Das Fazit zum Fahrbericht ist hier und der Fahrbericht zum CLS 63 AMG Shooting Brake ist hier [klick] zu finden. Die Vorstellung des Shooting Brake erfolgte übrigens in Florenz – ein schöner Platz für ein noch schöneres Auto. Da auch bei dieser Veranstaltung viele Blogger vor Ort waren, gab es auch hier eine Blogger-Rundschau.  Aber natürlich auch einen eigenen Fahrbericht zum Shooting Brake [klick].

 

 

A-Klasse - Fahrbericht

Mercedes A-Klasse

Ein besonderer Vertreter der A-Klasse ist der A45 von AMG mit dem derzeit leistungsstärksten Zweiliter Vierzylindermotor. Zum Fahrbericht: [klick]. Präsentiert wurde der A45 zum ersten Mal auf dem Automobilsalon in Genf [klick]. Mächtig unter Druck – A45 AMG.  Natürlich gibt es auch einen Fahrbericht über die „normale A-Klasse“. Im übrigen war das auch mein erster Mercedes-Fahrbericht! Und vom GTI-Schreck, dem A250 gab es auch einen eigenen Artikel.

 

 

Mercedes-Benz 33 CLA Präsentation

Mercedes CLA

Das neue viertürige Coupé in der Kompaktwagenklasse? Oder einfach nur eine besonders elegant gezeichnete Limousine? Der CLA verkörpert vieles. Als CLA 45 AMG vor allem Power.  Den „normalen“ CLA konnte ich auf der internationalen Fahrvorstellung testen.

 

 

Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 16 NewYork 2013

Mercedes B-Klasse

In diesem Jahr in New York präsentiert, die B-Klasse „Electric Drive“. Bislang kann ich hierzu nur einen Messebericht präsentieren.

 

 

Mercedes Benz C-Klasse Kombi Fahrbericht

Mercedes C-Klasse

Dieser Mercedes ist perfekt für den Alltag. Der C250 cdi 4matic ist in der Version als T-Modell ein echter Alleskönner. Mein Fahrbericht fiel dementsprechend positiv aus [klick]. 

 

 

E500 coupe blogbeitrag

Mercedes E-Klasse Coupé/Cabrio

Auf dem Weg nach Sylt konnte ich das neue Coupé der E-Klasse kennen lernen, der Fahrbericht behandelt den potenten 408 PS starken E500 mit V8-Motor.  Da es vom E-Coupé auch eine Cabrio-Variante gibt und Sylt ideal geeignet ist um auch dieses zu erfahren, gleich noch der Fahrbericht zum E400 Cabrio hinterher.

Um ein ganz anderes Cabrio ging es in diesem Artikel bei Can – der SLK 250 war bei ihm zu Besuch und ich habe wie gewohnt darüber berichtet.

 

 

mercedes-benz 018 neue e-klasse

Mercedes E-Klasse

In diesem Jahr hat Mercedes der E-Klasse ein extrem umfangreiches Make-Up verpasst. Zudem gab es viele neue Assistenzsysteme. Und um das alles ordentlich zu präsentieren, gab es eine Menge PR-Aktivitäten. Von der Fahrveranstaltung im März habe ich auch wieder eine Blogger-Rundschau  zusammen gestellt. Besonderes Highlight war natürlich die Testfahrt mit dem E63 AMG S 4matic [klick]. Zudem gab es Eindrücke zum E400 als T-Modell [klick].  Die Premiere für die E-Klasse fand in Detroit statt.

 

 

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Mercedes S-Klasse

W222 ist die interne Bezeichnung der neuen S-Klasse. Die Fahrveranstaltung fand in Toronto statt und unter anderem habe ich einen Artikel über die vielen „Elektronischen Helferlein“ in der neuen S-Klasse geschrieben. Aber auch über die Fortschritte im Bereich Verbrauch und Kraftstoff-Effizienz, wie zum Beispiel bei dem S 300 Bluetec Hybrid [klick].  Bereits die Premiere der S-Klasse in den Hangars von Airbus in Hamburg war beeindruckend.  Und wie viel Theater wurde um „ein einziges Foto“ der S-Klasse gemacht, als diese noch getarnt unterwegs war.  Doch auch beim vermeintlich besten Auto der Welt geht es nicht ohne Kritik. In diesem Fall kritisiere ich das Comand-System der neuen S-Klasse.  Der Kritik gegenüber steht jedoch ein ganz besonderer Komfort. Und vor allem ein neuer Maßstab im Bereich Sicherheit! Dazu gibt es gleich zwei Artikel [klick]. Und auch in der S-Klasse eingeführt: Der Belt-Bag [klick].

 

 

Mercedes-Benz 008 M-Klasse ML250

Mercedes ML

Der große SUV im Test mit dem kleinen Dieselmotor. Wie gut passen der 250 CDI und der ML zusammen? Mein Fahrbericht hat die Lösung gebracht. 

 

 

Mercedes-Benz G-Modell Entwicklung Geschichten

Mercedes G-Modell

Bei den Artikeln zum G-Modell von Mercedes (keine Klasse?) handelt es sich, wie bei der Geschichte zur Größe des Tank, um Artikel meines Gast-Autors Pitt Moos.  Doch Pitt hat nicht nur über das G-Modell geschrieben, auch ein Rückblick über die „kleinen Mercedes-Coupés“ ist bereits erschienen. Das Leben der Gelände-Legende beleuchtet Pitt auch in diesem Artikel [klick].

 

 

Der Diesel Roadster SLK250

Mercedes Roadster

Den Mercedes SLK habe ich mit dem gleichen Motor gefahren, wie den deutlich größeren ML. Doch wie passt der Dieselmotor zum Roadster mit Stern? Der Fahrbericht dazu macht schlauer. 

Den SL bin ich noch immer nicht gefahren. Die Bilder die ich vom SL gesehen habe, machten auch keine große Lust auf den großen Mercedes-Roadster. 

 

 

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Mercedes Nutzfahrzeuge

Von Anfang an war ich skeptisch ob dieser Kooperation. Das Beste oder nichts? Schwer zu verwirklichen wenn man für den eigenen Stadtlieferwagen auf einen fast 10 Jahre alten Franzosen zurück greift. Mercedes hat es dennoch getan und der erste Crash-Test war eine PR-Katastrophe.

 

 

Roadtrip MBRT13 - Ende

Mercedes Roadtrip

Bereits zum Start des Jahres gab es ein echtes Highlight.  Der Mercedes-Benz Roadtrip von Los Angeles nach Detroit. Binnen 5 Tagen fuhren wir quer durch die USA – Codename #mbrt13. Unterwegs besucht: Das Mercedes-Benz Advanced Design Center in Carlsbad.

 

 

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Mercedes Museum

Eine ganz besondere Attraktion hatte sich das Mercedes-Benz Museum ausgedacht. Eine Nacht im Museum. Was nach einem Filmtitel klingt, war auch der Auftakt zu einer Nacht zwischen ganz besonderen Modellen.

 

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Faszination Automobil für 5 Millionen Besucher

Am heutigen Freitag feierte das Mercedes-Benz Museum ein eindrucksvolles Jubiläum. Geschäftsführer Michael Bock begrüßte die fünfmillionste Besucherin persönlich: Angelika Hummel mit Ehemann Wolfgang Hummel aus Winnenden.

Für die 55-Jährige, die das Museum mit ihrem Ehemann besuchte, war die Überraschung groß, als Michael Bock, Geschäftsführer des Mercedes-Benz Museums und Leiter Mercedes-Benz Classic, das Paar persönlich begrüßte und zum Museumsbesuch einlud. Als besondere Wertschätzung überreichte er beiden außerdem einen Gutschein für die Mercedes-Benz Sternennächte sowie den neuen Comic über das Leben von Carl Benz. Für das Ehepaar war es der krönende Abschluss ihrer Urlaubswoche zu Hause.

 

„Wir freuen uns sehr, nach dem positiven Jahresabschluss 2012 schon heute die nächste erfolgreiche Meldung zu unseren Besucherzahlen geben zu können“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Dass wir in kaum acht Jahren fünf Millionen Besucher im Mercedes-Benz Museum empfangen konnten, übertrifft unsere Erwartungen bei weitem. Dieser Zuspruch zeigt, dass unser Ausstellungskonzept in Verbindung mit Sonderschauen und Veranstaltungen aufgeht. Als nächstes stehen die kulinarische Veranstaltungsreihe Sternennächte und die Lange Nacht der Museen auf dem Programm.“

 

Die Besucherstatistik der vergangenen Jahre zeigt die positive Entwicklung: Fünf Monate nach Eröffnung waren 500.000 Besucher, im Juni 2007 eine Million, im September 2008 zwei Millionen und im April 2010 drei Millionen Gäste im Mercedes-Benz Museum. Die viermillionste Besucherin wurde im Oktober 2011 empfangen und bis zum Jahresende 2012 hatte das Museum rund 4,9 Millionen Gäste.

 

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 07 11/17 30 000, per E-Mail unter classic@daimler.com oder online www.mercedes-benz-classic.com/museum.