Suzuki-Pläne für Europa – Zwei Kompaktmodelle auf Toyota-Basis

Oberhalb des aktuellen Suzuki-Flaggschiffs SX4 S-Cross ist noch viel Platz. Unter anderem für ein klassisches Kompakt-SUV.

Suzuki erweitert sein Neuwagen-Angebot in Europa künftig mit Toyota-Modellen. Eine nun zwischen den beiden Unternehmen vereinbarte Partnerschaft sieht vor, dass Suzuki ein Kompakt-SUV auf Basis des Toyota RAV4 auf den Markt bringt. Geplant ist zudem ein Kompakt-Kombi mit Technik des Toyota Corolla Kombi. Beide werden über Hybridantrieb verfügen.

Suzuki würde mit den beiden Modellen sein Produktportfolio nach oben ausbauen; aktuell bieten die Japaner hierzulande nur Kleinwagen und kleine SUV an. Einen konkreten Zeitplan für die Einführung der Neuen nennen die Autohersteller nicht, beide Modelle könnten aber schon Ende 2020 starten.

Im Gegenzug wird Toyota in Europa neue Suzuki-Motoren für kleine und kompakte Autos übernehmen und selbst produzieren. Darüber hinaus umfasst die nun getroffene Vereinbarung zahlreiche Regelungen für andere Weltmärkte. Unter anderem wird Toyota Suzuki mit Hybridtechnik beliefern.

Erste Fahrt: Der neue Suzuki Swift

Suzuki Swift im Fahrbericht

Stadtflitzer mit der Kraft der zwei Herzen

Der kleinste Suzuki, der Swift, ist bereits seit 1980 auf dem europäischen und deutschen Markt erhältlich. Über 310.000 Einheiten konnten die Suzuki-Verantwortlichen in Deutschland auf dem für sie größten europäischen Markt  absetzen. Generell hält sich der Autobauer aus Japan mit einem leichten Aufwärtstrend auch in 2016. Mehr als 31.000 Einheiten wurden vermarktet und das mit einem Allradanteil von 47,3 %. Zugpferde sind dabei der Vitara mit 9.700 Einheiten und eben jener Swift in der 5. Generation mit 7.500 Einheiten. Mit seinen gerade für den Stadtverkehr perfekten Maßen von aktuell 3,84 Metern Länge präsentiert sich der Swift in Bestform. Ab Mai diesen Jahres nun möchte Suzuki seine Erfolgsgeschichte rund um den Kleinen weiter ausbauen und stellt ein komplett neues Auto auf die Straße. Für den Marktstart bieten die Japaner zwei Benziner an, unter anderem mit Unterstützung eines Mild Hybrid. Den Einstieg findet der kleine Suzuki bei 13.790 Euro.

Peppiges Chassis

Nicht nur peppig und klein kommt der Stadtflitzer daher, er hat auch noch jede Menge Platz für ein Fahrzeug seiner Kategorie. Obwohl Suzukis Ingenieure den Swift um 10 mm kürzer und 30 mm flacher gegenüber dem Vorgänger bauen, wird er um 40 mm breiter und man kann 54 Liter mehr in den Kofferraum laden. Das Konzept ist klar: Stadtfahrzeug mit hohem Nutz- und Spaßfaktor. Das Außenkleid des Vorgängers nahmen die Designer als Vorbild und brachten die markanten Stellen hervor. Der niedrige Fahrzeugschwerpunkt wird zusätzlich von der B-Säule betont. Frontscheinwerfer und Kühlergrill geben dem Wagen einen breiten und selbstbewußten Auftritt. Die hinteren Türgriffe sind in die C-Säule eingelassen. Seine Motorisierung bleibt, wie schon beim Vorgänger, übersichtlich mit zwei Benzinern. Von seinen Fahreigenschaften sowie seinem frischen Design konnten wir uns bereits vor Marktstart zwischen Nizza und dem Stadtstaat Monaco einen ersten Eindruck verschaffen.

Peppiges Design im Kraftpaket.

Mit Elektrounterstützung

Beim Antrieb konzentriert sich der japanische Autobauer nicht nur auf bestehende Vier-Zylinder-Motoren. Zusätzlich zum Einsatz bringen die Japaner ein Drei-Zylinder Boosterjet Aggregat, das außerdem mit einem Mild Hybrid bestückt werden kann. Eine Dieselvariante ist wie bei anderen Herstellern seiner Kleinwagenklasse kein Thema. Suzuki präsentierte für den dynamischen Test in Südfrankreich den neuen turboaufgeladenen Boosterjet Motor mit einem Liter Hubraum, 82 kW, 111 PS und dem optionalen Mild Hybrid SHVS-System. Es umfasst einen integrierten Startergenerator, der sowohl als Generator als auch als Elektromotor fungiert. Anders als bei den üblichen Mild Hybrid Systemen, die zusätzliche Pferdestärken zur Verfügung stellen, soll dieses System den Boosterjet Motor nur entlasten.

Hybridantrieb im Gepäck.

Später mit GTI-Variante

Die 170 Newtonmeter des „kleinen“ Benziners, die bei 2.000 – 3.500 Umdrehungen anliegen, sind für den reinen Stadtverkehr, für Landstraßen und Stadtautobahnen völlig ausreichend. In Verbindung mit seiner direkten Lenkung und seinem kleinen Wendekreis von 9,60 Metern lässt sich das Fahrzeug sehr leicht dirigieren und komfortabel fahren. Der „stärkere“ 1.2 Liter Dualjet Benziner mit einem Drehmomentmaximum von 120 Newtonmetern bei 4.400 Umdrehungen macht auf kürzeren Autobahnstrecken und urbanem Verkehr eine souveräne Figur. Dennoch kommen beide Motorisierungen naturgemäß knurrig daher. Eine sportliche GTI-Variante ist mit Markteinführung noch nicht vorgesehen, aber zu einem späteren Zeitpunkt vorstellbar, so die Verantwortlichen von Suzuki Deutschland.

Kleinwagen mit Hybridantrieb.

Geschmeidig im Verbrauch

Die für die neue Generation überarbeitete Fahrwerksabstimmung überzeugt mit strafferen Federn und einer Neupositionierung von Stoßdämpfern und Zahnradlenkung, was den Swift äußerst agil wirken lässt. Serienmäßig kombiniert werden beide Aggregate mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe, das präzise und mit kurzen Schaltwegen arbeitet. Bestellbar zum 1.0-Liter-Motor ist eine Sechs-Stufen-Automatik. Eine Abwechslung bietet das mit dem 1,2 Liter Motor kombinierte Allrad-Allgrip 4WD-System. In Verbindung mit dem serienmäßig erhältlichen Start-Stopp-System erreichen die Motoren im Normtest recht gute Verbrauchswerte von kombinierten 4,6 (1.0 Liter Motor ohne SHVS-System), 4,3 (1.0 Liter Motor mit SHVS System) und 4,9 (1.2 Liter Motor mit Allgrip) Litern je 100 Kilometer. Die damit verbundenen Kohlendioxidemissionen (97 und 110 Gramm pro Kilometer) sprechen für sich. Beide Aggregate erfüllen die Abgasnorm 6. Gerade den Bedürfnissen seiner zunehmend jüngeren Kunden möchte Suzuki mit Ausstattungsmerkmalen wie einer Berganfahrhilfe, Licht- und Regensensor, Sitzheizung und einem 4,2-Zoll-Farb-TFT-LCD-Multi-informations-Display mit Smartphone-Anbindung „Apple Car Play“ und „Android-Auto“ gerecht werden. Hinzu kommt ein zusätzlich überarbeitetes und ansprechendes Interieur mit Chrom- und Klavierlack-Applikationen und einem nach unten abgeflachtem Multifunktion-Lederlenkrad.

Cockpit und Interieur wie im nächsten Segment.

Fahrerassistenzsysteme im Gepäck

Fahrerassistenzsysteme dürfen auch im Kleinwagen Swift nicht fehlen und so packt Suzuki auch einige Systeme on top. Den Anfang bildet dabei die Dual-Sensor gestützte aktive Bremsunterstützung (DSBS – Dual Sensor Brake Support). Das System warnt den Fahrer sowohl optisch, als auch akustisch vor einem bevorstehenden Risiko des Zusammenpralls. Nimmt das Risiko einer Kollision zu, wird das Fahrzeug automatisch abgebremst. Weiter im Paket erhältlich sind ein Spurhaltewarnsystem, eine Müdigkeitserkennung sowie ein Fernlichtassistent und eine millimeterwellenradar gesteuerte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, die im Regelbereich zwischen 40 und 160 km/h arbeitet. Preise sind zum Zeitpunkt der europäischen Vorstellung diese Woche leider noch nicht verfügbar. Diese werden wir aber zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen. Der generell als Fünftürer vorgestellte Swift startet seine Verkaufstour mit der Ausstattung „Basic“ und dem 1.2 Liter DualJet Benziner bei einem Einstiegspreis von 13.790 Euro. Leider ist der effiziente Hybrid erst mit der dritten Ausstattungslinie „Comfort“ bestellbar. Dieser startet bei 16.940 Euro. Voll ausgestattet ist der kleine Japaner mit dem Hybrid Aggregat in der Ausstattung „Comfort +“ gemäß Hersteller bei 19.440 Euro. Dabei würde das optional auswählbare Automatikgetriebe nur noch 700 Euro Aufpreis kosten.

Sonnenverwöhnter kleiner Japaner.

Fazit: Suzuki wird auch mit der neuen Generation des Stadtflitzers SWIFT keine Wünsche für Einsteiger und Zweitwagenbesitzer offen lassen. Sowohl Fahrzeugleistung als auch Verarbeitung aller Materialien überzeugen in jeder Hinsicht.

Macht auch in elitärer Runde eine gute Figur.

Der neue Swift lässt als Kleinwagen keine Fragen offen. Als Allrounder für die Familie bestens geeignet. Nicht zu lange Passagen auf der Autobahn sind für ihn kein Problem. Als Alternative im Kleinwagenbereich schon im Preis-/Leistungssektor ein Muss.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Hersteller 

Erste Fahrt: Suzuki Ignis

Dass Suzuki Erfahrung darin hat, Segmente neu festzulegen, bewies der Autobauer aus Japan schon einige Male mit Modellen wie dem LJ10, LJ80, Jimmy oder Vitara. Nun tun sie es wieder. Mit dem neuen Ignis öffnet Suzuki die Türen für das Segment der Micro SUV. In den Maßen doch ein wenig größer als die in Japan verkauften K-Cars, bietet der Ignis außer der peppigen Karosserie effizient genutzten Stauraum. Mit den typischen Genen eines ausgewachsenen SUV präsentiert sich der Ignis darüber hinaus mit sportlichem Fahren im Gelände und in der Stadt. Besonders die Generation  „Y“, Geburtenjahrgänge von 1980 – 1999, möchte Suzuki damit gewinnen und an die Mobilität heranführen. Von der erste Tendenz der Verkaufszahlen nach Markteinführung in Japan wurde der Autobauer bereits überrascht. Nach vorsichtig geschätzten 20.000 Einheiten der ersten Monate ist die Produktion bereits um das 3-fache ausverkauft. Ob der Micro SUV den gleichen Anklang in Deutschland findet, stellt sich ab dem 14. Januar nächsten Jahres heraus. Mit einem Einstiegspreis von 11.900 Euro steht der Ignis dem deutschen Markt zur Verfügung.

Der neue Suzuki Ignis im Fahrbericht

Micro SUV mit Pepp?

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Kein „klassischer“ SUV – der Suzuki Ignis.

Der Ignis verfehlt eindeutig die „klassischen“ Maße eines SUV. Dies war soweit bereits auf dem diesjährigen Genfer Autosalon zu sehen. Seine Abmessungen mit 3,70 m Länge, 1,66 m Breite und 1,59 m Höhe bestätigen zwar den Begriff „Micro SUV“, aber seine statische Performance lässt ihn sehr breit und selbstbewusst, nahezu maskulin auf der Strasse stehen. Die Scheinwerfer im über die ganze Fahrzeugfront laufenden Kühlergrill integriert, sitzt das Markenlogo prominent in der Mitte, von zwei Chromleisten flankiert. Weit nach vorn gezogen und direkt an den Scheinwerfern endet die markant aufsitzende Motorhaube. Auffällig in der Seitenansicht: Die Fenster sind eingerahmt von Dachlinie, Heck und Türen, sodass ein lang gezogenes „C“ hervortritt. In Leichtbauweise gefertigt, wiegt die Basisvariante mit dem 1.2 DualJet Benzinmotor gerade mal 885 Kilogramm, was sich ganz klar auf die Verbrauchswerte auswirken soll. Seine Überhänge vorn und hinten sind kurz gehalten. Die 18 Zentimeter Bodenfreiheit lassen den Micro SUV gerade im Gelände problemlos Auf- und Abfahrten nehmen. Für die ersten Testfahrten stand uns ein Ignis 1.2 DualJet Comfort+ im Umland von Rom zwischen Fiumicino und Fiuggi zur Verfügung.

Klar strukturiert und im Trend - Innenraum des Suzuki Ignis
Klar strukturiert und im Trend. Der Innenraum des Suzuki Ignis.

Innenraum mit Farbklecks

Beim ersten Einsteigen sticht uns nicht nur das im Verhältnis zum Fahrzeuginnenraum große Display ins Auge, es sind auch die farblichen Akzente von Bodenkonsole und Türgriffen, die sich hervorheben. Klar strukturiert sitzen alle Bedienelemente gefühlt an ihrem „richtigen“ Platz. Gut ablesbar werden wir über alle wichtigen Details informiert. Das Touchpanel-Display kann per Bluetooth® oder USB-Kabel mit einem Smartphone verbunden werden. MirrorLink im speziellen lässt verschiedene Applikationen eines Smartphones auf dem Display replizieren. Deshalb können Apple User per Apple CarPlay und Siri die Möglichkeit nutzen, Anrufe zu tätigen, Nachrichten zu versenden oder Musik zu hören. Passagiere, die per Android Smartphone unterwegs sind, werden von Google-Services (Google MapsTM oder Google SearchTM) unterstützt. Weitere Funktionen des Systems sind Digitalradio, Rückfahrkamera und Navigationssystem. Passagiere genießen sowohl auf den Frontsitzen als auch im Fond bequemen Sitzkomfort. Bei größeren Personen ist die Beinfreiheit dann aber doch limitiert. Die hohe Sitzposition, die im kleinen Japaner vorherrscht, bietet eine ausgeprägte Rundumsicht. Bei voller Bestuhlung fasst der Kofferraum immer noch 260 Liter (Ausstattung Comfort+). Für einen Einkauf im Baumarkt um die Ecke reichen die 1.100 Liter bei umgeklappten Rücksitzen auf jeden Fall.

1.2 Liter DualJet Benziner im Suzuki Ignis
1.2 Liter DualJet Benziner im Suzuki Ignis.

Benziner und Mild Hybrid

Der Ignis präsentiert sich mit einer überschaubarer Motoren- und Antriebspalette. Dabei hält es Suzuki wie in anderen japanischen Lebensweisheiten mit einem „keep it simple“! Für Deutschland geht ausschließlich der 1.2 Liter DualJet Benziner an den Start. Das Aggregat leistet bei 1.242 Kubik Hubraum 66 kW (90 PS) und 120 Newtonmeter Drehmoment. Kombinationsmöglichkeit besteht einzig mit einem Antrieb und einer alternativen Motorentechnik. Bei dieser Motorentechnik setzt der japanische Autobauer auf den „Mild-Hybrid“. Als Fronttriebler vertraut der Micro SUV auf den integrierten Startgenerator und einem Lithium-Ionen-Akku, um noch mehr Kraftstoffeffizienz zu erreichen. Eine weitere Verknüpfung bieten Suzukis Ingenieure mit dem System „ALLGRIP AUTO“. Hier arbeitet das Fahrzeug völlig autonom und verteilt das Antriebsmoment automatisch auf Vorder- und Hinterräder, sobald der nötige Schlupf fehlt. Eine Traktionskontrolle „Grip Control“ ist bei Bedarf aktivierbar und gibt bei schwierigen Fahrsituationen einen souveränen Vortrieb. Für alle Varianten nutzt Suzuki ein Fünf-Gang-Schaltgetriebe, das die Kraft ansprechend und sportlich agil auf die Straße bringt. Die Gesamtleistung von Fahrwerk und Lenkung gibt ein positives Feedback, auch bei schnelleren Kurvenfahrten in den Bergen nahe Roms. Der uns präsentierte kombinierte Verbrauchswert von 4,6 Litern ist beim Ignis mit seiner Motorisierung und Ausstattung an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

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Als Lifestyle gleichermaßen unterwegs.

Micro mit Fahrerassistenzsystemen

Beim Thema Sicherheit- und Fahrerassistenzsysteme muss ein Ignis Kunde nicht auf  Annehmlichkeiten verzichten. Suzukis Ingenieure setzen auf Systeme, die sonst ausschließlich in Fahrzeugen höherer Segmente zu finden sind. Doch in erster Linie ist es die besonders steife Karosserie, die beim Zusammenstoß die Aufprallenergie absorbieren soll. Die Fahrerassistenzsysteme selbst sind mit den Stereokameras verbunden, die für einen Optionspreis von 1.000 Euro erhältlich sind. Integriert sind dabei die Dual-Camera gestützte aktive Bremsunterstützung (arbeitet ab einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h und erfasst Fahrzeuge und Fußgänger), das passive Spurhaltesystem (arbeitet ab einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h – Warnung über Instrumententafel und Vibration am Lenkrad) und eine Müdigkeitserkennung. Auch hier arbeitet das System ab einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h und warnt den Fahrer über einen Summer und die Anzeige in der Instrumententafel.

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Der Kofferraum ist variabel anzupassen.

Marktstart im Januar 2017

Der neue Micro SUV Ignis wird ab dem 14.Januar 2017 in Deutschland mit allen Ausstattungen und Kombinationen erhältlich sein. Die dementsprechenden Auslieferungen beginnen dann schnellstmöglich über Japan, wo der kleine SUV produziert wird. Der Basispreis für den 1.2 DualJet beträgt € 11.900. Die vier Ausstattungsvarianten „Basic“, „Club“, „Comfort“ und „Comfort+“ werden in den ersten Monaten von den Zusätzen „Intro Edition“ und „Intro Edition+“ unterstützt. Der Allradantrieb steigt ab der Variante „Comfort“ in das Line up ein.  Hybrid Kunden bedient Suzuki ausschließlich mit der Ausstattung „Comfort+“ und dem damit verbunden Preis von 17.040 Euro.

Fazit: Der Ignis ist „Gründer“ des Micro SUV Segments und gleichzeitig Maßstab !

Der Ignis wird gerade für die von Suzuki angesprochene Zielgruppe, den Einsteigern der Geburtenjahrgänge 1980 – 1999, eine erste Wahl beim Autokauf bilden können. Das präsentierte Preis- / Leistungsverhältnis legt der japanische Autobauer auf eine moderate Basis. Fahrspaß und Nutzwert sind wichtige Komponenten, die der Ignis in jedem Fall erfüllt.

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Einsteiger-Fahrzeug.

Einsteiger und jung Gebliebene finden im Micro S.U.V.  die erste Kaufoption.

Text und Bild: Stefan Beckmann – Beitragsbild: Hersteller (Suzuki Deutschland GmbH)

Connectivity-Sondermodell Vitara „PARSHIP“ – Suzuki und PARSHIP bringen Liebe auf die Straße

Passend zum Frühlingsanfang präsentieren der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist Suzuki und PARSHIP, Deutschlands führende Online-Partnervermittlung, ein ganz besonderes Projekt: Die erste Zusammenarbeit der beiden Unternehmen dreht sich, wie könnte es anders sein, um Autos und die Liebe.

Suzuki und PARSHIP stellen am 1. April offiziell den ersten Suzuki Vitara mit interaktiver Matchingfunktion vor. Das beliebte Kompakt-SUV wird ab dem kommenden Frühjahr als Sondermodell Vitara „PARSHIP“ mit einer ausgeklügelten Software ausgestattet sein, die eine mobile und teilautonome Nutzung der PARSHIP-App möglich macht. Suzuki-Fahrern soll so zu einem noch schnelleren Erfolg bei der Partnersuche sowie zu einer einzigartigen User-Experience verholfen werden – denn der Vitara „PARSHIP“ unterstützt gleichzeitig die Online- und die Offline-Partnersuche. Das ist bisher einmalig. Das Auto greift dabei über GPS und mobiles Internet automatisch auf PARSHIP-Profile im Umkreis von bis zu fünf Kilometern zu, um so passende Partnervorschläge zu ermitteln – unabhängig davon, ob das Auto in Bewegung oder geparkt ist. Findet der Vitara „PARSHIP“ eine Übereinstimmung, sendet er automatisch eine Kontaktanfrage an das Smartphone des Nutzers. Wem das nicht genug ist, der kann zusätzlich die Pfeiffunktion des Vitara „PARSHIP“ nutzen: Passenden Fußgängern und Fahrradfahrern in direkter Nähe pfeift das Auto dann vollautomatisch hinterher.

Hintergrund der Zusammenarbeit ist die wachsende Beliebtheit der Online-Partnersuche in ganz Deutschland. Oftmals bleibt den Usern im Alltag aber nur wenig Zeit, sich aktiv mit der Partnersuche auseinanderzusetzen. Das weiß auch Christian Andersen, Manager Press and Marketing Communication von Suzuki Deutschland: „Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und die Partnersuche wird immer schwieriger. Besonders für Berufstätige ist die Partnersuche oft kompliziert und stressig. Was liegt also näher, als die tägliche Autofahrt von und zur Arbeit mit der Suche nach dem Traumpartner bzw. der Traumpartnerin zu verbinden? So nutzen wir die Zeit im Auto, um erste Kontakte zu knüpfen, ohne den Fahrer durch Smartphones oder Freisprechanlagen abzulenken. Der Vitara „PARSHIP“ übernimmt die Kommunikation ganz von alleine.“ Voraussetzung für die Nutzung der Funktion ist eine bestehende PARSHIP-Mitgliedschaft.

Entscheidet sich ein Kunde für den Vitara mit Matchingfunktion, so kann er sich über eine spezielle Herztaste auf dem Touchscreen des Multimediasystems mit seinem PARSHIP-Profil anmelden. Nach Übertragung des Persönlichkeitsprofils wertet PARSHIP aus, welche Mitgliederprofile besonders gut zum Fahrer passen, und kennzeichnet diese mit Matchingpunkten. Dabei gilt: Je höher die Matchingpunktzahl, desto besser harmonieren die Mitglieder in einer Beziehung miteinander. Ab jetzt sucht der Suzuki Vitara „PARSHIP“ automatisch und in Echtzeit nach passenden Profilen – also der potenziellen großen Liebe. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Fahrer im Auto oder zu Hause befindet; das Lifestyle-SUV ist kontinuierlich auf der Suche, ohne Schlaf und ohne Mittagspausen.

Als besonderes Highlight beinhaltet das Sondermodell Vitara „PARSHIP“ neben der neuentwickelten Software inklusive Pfeiffunktion auch ein Jahr PARSHIP-Mitgliedschaft für einen Aufpreis von nur 500 € ab der mittleren Ausstattungslinie Comfort.

News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.

Historische Fahrt: 35 Jahre Suzuki in Deutschland – eine Erfolgsgeschichte

Seit nunmehr 35 Jahren vermarktet Suzuki auch in Deutschland

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35 Jahre Suzuki in Deutschland

Bereits 1980, 25 Jahre nach dem Suzuki den ersten PKW in Japan auf den Markt brachte, expandierte der japanische Autobauer und wurde im bayrischen Oberschleißheim ansässig. Die Marke entschloss sich, im anspruchsvollsten Markt der Welt einen Vertrieb aufzubauen, um sich gegen die stärksten Mitbewerber zu behaupten. Aufsehen erregte der Hersteller mit dem LJ80 auf der IAA im Herbst 1979 als japanischer Kleinwagen- und Allradspezialist. Bis heute wurden ca. 980.000 Fahrzeuge in Deutschland verkauft und die Zukunft lässt weiter auf die 1 Million- Marke hoffen. Bis zum Ende dieses Jahres wird Suzuki das 35 jährige Jubiläum in Deutschland mit einer ganzen Reihe von Aktionen feiern. Zahlreiche Modelle, die als Ausstellungsstücke eine Rundreise von Händler zu Händler starten werden, sollen die 35 Jahre dokumentieren.

Nach der Einführung des „Eljot“ LJ80 (1980) auf dem deutschen Markt startete der Aufbau des Händlernetzes. Suzuki liess den damaligen Vertriebspartnern viel Spielraum, um aktiv daran mitzuwirken, diesen Wagen zum Kultauto werden zu lassen. Das damals ursprünglich für militärische Zwecke konzipierte Fahrzeug wurde sehr schnell als cooles Freizeitauto gesehen und holte den klassischen Geländewagen aus seiner so typischen Nische. Voll geländetauglich, sehr spartanisch ausgestattet, mit 39 PS und einem extrem leichten Gewicht von 820 Kilogramm fand der LJ80 gerade junge Käufer in Deutschland. Mit einem Reserverad am Heck und mit gerade einmal 3,20 Meter Länge wurde der LJ80 angeboten. Der zuschaltbare Allradantrieb sowie das Zwischengetriebe mit Geländegang und Differenzialsperre hinten lassen den kleinen Offroader heute wie auch schon vor über 30 Jahren souverän über Schotter und Schlamm fahren. Zwei Karosserievarianten wurden in Deutschland angeboten: den Van mit einer geschlossenen Karosserie aus Stahlblech und das Cabrio. Für damalige Verhältnisse kein Sonderangebot, denn Suzuki rief für den Eliot DM 12.500 auf.

Auf den LJ 80 folgte die SJ-Serie. Mit verbesserter Technik und neuem Design löste 1982 der SJ 410 „Samurai“ den LJ 80 als best verkauftes Allradauto ab. Mit dem SJ 410 konnte Suzuki einige Schwächen seines Vorgängers korrigieren und bewies durch mehr Platz und Komfort, dass das Fahrzeug erwachsener werden kann. Der SJ erinnert mit seinem Längsrippen-Kühlergrill und den Rundscheinwerfern zwar an seine Vorgänger, aber er war ein komplett neu konzipiertes Auto. Eine umklappbare Rücksitzbank ermöglicht erstmals auch größere Transporte. Der 1989 auf dem deutschen Markt erschienene SJ410 ist das letzte Fahrzeug der SJ-Baureihe. Eine neue Instrumentenfront besticht mit mehr Funktionalität beim „Samurai“. Mit seinem Benzinmotor mit 47 kW (64 PS) und Dieselaggregat mit 46 kW (46 PS) war er nicht nur ein Auto für`s Gelände und so reihte sich auch dieses Fahrzeug zu den Bestsellern ein.

Das heutige Endprodukt - der Vitara
Das heutige Endprodukt – der Vitara

Knapp 30 Jahre nach dem Start der Geländewagenfertigung konnte man den Jimny bestaunen. Weil der 1988 erstmals erschienene Vitara deutlich als Allradfahrzeug mit gutem Komfort für normale Straßenfahrten ausgelegt war und der Samurai inzwischen als Nutzfahrzeug arbeitete, war Platz für einen neuen kleinen Allradler, der all die Tugenden der bisherigen LJ- und SJ-Modelle in sich vereinte. Der 3,67 Meter lange Jimny, der im Herbst 1998 zu Preisen ab DM 21.900 angeboten wurde, bestach mit dem Charme seiner Vorgänger. Leiterrahmen-Konstruktion, Starrachsen vorn und hinten – jetzt aber mit Schraubenfedern – und ein zuschaltbarer Allradantrieb mit Geländereduktion waren damals wie heute ein gutes Erfolgsrezept. Altbekannt war der Motor, der in ähnlicher Form schon im SJ 413 arbeitete. Im Jimny war er überarbeitet und mit Vierventiltechnik ausgerüstet worden. Gleichzeitig überzeugte der Jimny mit 59 kW (80 PS) bei nur 1,3 Litern Hubraum. Das synchronisierte Verteilergetriebe erlaubte ein Zuschalten des Allradantriebs bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h. Nach dem Debüt der geschlossenen Version reichte Suzuki 1999 das Jimny Cabrio mit Softtop nach, 2004 folgt erstmals ein Dieselmotor mit 1,5 Litern Hubraum und 48 kW (65 PS), der später auf 63 kW (86 PS) gesteigert wurde und den Jimny mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern zu einem der sparsamsten Geländewagen Deutschlands machte. Die gleichen PS-Werte erreichte nach einer Leistungsspritze der 1,3-Liter-Benziner, der inzwischen über eine variable Ventilsteuerung verfügte und später auch in Kombination mit einer Vierstufenautomatik lieferbar war. Der offene Jimny wurde nach einigen Jahren aus dem Programm genommen und der Selbstzünder bis 2009 angeboten. Insgesamt verkaufte sich der Jimny seit der Markteinführung bis Ende 2014 72.088-mal.

Dass Suzuki nicht nur Spaßfahrzeuge für`s Gelände bauen konnte, bewies der im Jahre 1994 erschienene „Cappuccino“. Leider kam es nur zu einem kurzen Intermezzo von genau einem Jahr. Nur wer sehr schnell mit seiner Kaufentscheidung war, konnte eines der 120 Exemplare für Deutschland des 3,30 Meter kurzen, zweisitzigen Micro-Cabriolets bekommen. Dieses ultraleichte Fahrzeug war ausschließlich als Rechtslenker zu haben. Die Sensation am japanischen Frisch-Luft-Flitzer war sein spezielles Vier-Wege-Dachkonzept: Je nachdem, welche Elemente des dreiteiligen Hardtops man entfernte, wurde aus dem Cappuccino ein sehr agiles und 725 kg leichtes Coupé oder Voll-Cabrio. Alternativ dazu trat der Micro-Roadster als Targa oder mit T-Bar auf. Für einen knackigen Sound sorgte ein Dreizylinder-Turbomotor mit Ladeluftkühlung. Aus nur 657 ccm Hubraum schöpfte der extrem leichte Vollaluminium-Antrieb 46 kW (64 PS), was bei einer Nennleistung von 85 Newtonmetern bei 4.000 Umdrehungen für ca. 137 km/h Spitzengeschwindigkeit reichte. Seine Sportlichkeit demonstrierte der Cappuccino unter anderem auch mit einer bis 12.000 U/min reichenden Skala am Drehzahlmesser. So fuhr dieser besondere Roadster, den es wahlweise in Rot oder Silber in Deutschland gab, bevor die limitierte Stückzahl auf dem deutschen Markt vergriffen war. Die Serienausstattung wurde zuvor noch um ABS und ein Sperrdifferenzial erweitert.

Modelle wie der Vitara, Jimny oder Swift, die Ende der 80er oder 90er Jahren auf den Markt kamen, sind auch heute noch Bestseller für Suzuki in Deutschland. Mit kundenorientierter Modellpflege und gezielter Erneuerung der Produktpalette baute sich der Autobauer einen Kundenstamm auf, der im Jahre 2015 bereits die 1 Million- Grenze der verkauften Einheiten mit Suzuki in Deutschland überschreiten wird.

Aktuelle Modellpalette Suzuki in Deutschland: 

Modell:  Einstiegspreis:
Suzuki Celerio:  €   9.690
Suzuki Swift:  € 13.490
Suzuki Swift Sport 3-Türer:  € 18.990
Suzuki Swift Sport 5-Türer:  € 19.790
Suzuki SX4 S-Cross:  € 19.490
Suzuki Vitara:  € 17.990
Suzuki Jimny  € 15.590

 

Der Suzuki Cappuccino - Fahrspaßmaschine
Der Suzuki Cappuccino – Fahrspaßmaschine

Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild:Stefan Beckmann

Fahrbericht: Suzuki SX4 S-Cross 1.6 DDIS 4×4 Comfort+

Suzuki SX4 S-Cross - ein Crossover für die ganze Familie

Die Kombination eines allradtauglichen Kleinwagens mit einem großzügigem Raumangebot ließ Suzuki einen Crossover konzipieren, den der japanische Hersteller als SX4 S-Cross vorstellt. Weitere Ansprüche der Ingenieure aus Nippon waren ein für die ganze Familie nutzbares und dennoch bezahlbares Fahrzeug zu produzieren. Das markante Crossover-Design des SX4 S-Cross strahlt sehr gu…

Paris 2014: Weltpremiere des neuen Suzuki Vitara

Neuer Lifestyle für den neuen Suzuki Vitara

Der neue Vitara zeigt sich in einem frischen, authentischen Lifestyle. Mit ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlichen Sicherheitssystemen, Individualisierungsmöglichkeiten am Exterieur sowie im Innenraum und vorbildlich geringen Emissionszielwerten von lediglich 106 g/km präsentiert der Allradspezialist Suzuki seinen Debütanten. Zur aktiven Sicherheitsausstattung des neuen Vitara zählt das Radar-Brake-Support-System (RBS, radargestützte aktive Bremsunterstützung), welches permanent den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeugen überwacht und im Notfall selbständig eine Notbremsung einleitet. Zur Markteinführung des Vitara stehen ein 1,6-Liter-Benziner und ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit jeweils 120 PS zur Verfügung. Für den Vitara stehen drei neue Farben zur Auswahl: Atlantis Turquoise Pearl Metallic, Horizon Orange Metallic und Savannah Ivory Metallic so kann man insgesamt aus verschiedenen Wagenfarben inklusive mehrerer zweifarbiger Kombinationen wählen. Produktionsstart des im ungarischen Werk in Esztergom produzierten Vitara wird Anfang 2015 sein, anschließend wird er auf dem europäischen Markt eingeführt.

Automobil-Salon Paris 2014: Der neue Suzuki Vitara

Suzuki enthüllt auf der Mondial de l’Automobile 2014 in Paris den neuen Vitara. Vom 2. bis 19. Oktober 2014* steht der Suzuki Messestand 511 in Halle 1 ganz im Zeichen der Weltpremiere. Das Serienfahrzeug basiert auf der in Frankfurt auf der IAA 2013 vorgestellten Studie Concept iV-4.

Mit einem authentischen Suzuki SUV-Design, ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlicher Technologie, Individualisierungsmöglichkeiten bei Karosserie und Innenausstattung sowie geringen Verbrauchswerten präsentiert der Allradspezialist Suzuki ein völlig neu entwickeltes SUV.

Pressemeldung

Genf 2014: Suzuki Celerio

Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Vermutlich der Leitsatz für die Entwicklung und Gestaltung des neuen SUZUKI Celerio. In Genf – auf dem 84. Automobil-Salon wird er seine Europapremiere feiern.

Der als Weltmodell angekündigte Celerio feierte seine Weltpremiere auf der 12. Auto Expo in Neu Delhi. Auf dem Autosalon in Genf zeigt der japanische Kleinwagenspezialist die europäische Version des Kleinstwagens. Der Suzuki Celerio soll viel Platz auf kleinstem Raum bieten und will mit besten CO2-Werten glänzen.

Mehr Informationen gibt es erst in Genf.

IAA 2013 Weltpremiere: Suzuki enthüllt das neue Concept Car iV-4 als Vorbote eines Kompakt-SUV

Pressemeldung

Der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist Suzuki enthüllt auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main das neue Concept Car iV-4 und zeigt einen Ausblick auf ein Kompakt-SUV der Zukunft.

Concept Car iV-4: Ausblick auf ein Kompakt-SUV der Zukunft 
Seit dem Start der LJ-Serie im Jahr 1970 hat Suzuki sein SUV-Lineup um den Vitara (1988), den Jimny (1998) und den Grand Vitara (2005) konsequent erweitert. Als ein Pionier in Sachen Kompakt-SUV stellt Suzuki nun das Concept Car iV-4 vor.

Der Name iV-4 steht für „Individual Vehicle 4 Wheel Drive“ und gibt die Richtung für zukünftige SUV-Modelle von Suzuki vor. Entwickelt unter der Maxime „Grab your field“ fließt in den iV-4 die DNA der Suzuki SUVs ein. Neben typischen Suzuki SUV-Designmerkmalen wie der leicht geschwungenen Motorhaube und dem fünfgeteilten Frontgrill verkörpert Suzukis Concept Car iV-4 gekonnt die Robustheit und Bodenständigkeit eines SUV. Gleichzeitig besticht es durch sein kraftvolles Exterieurdesign, das auf Suzukis Tradition verweist und sich nahtlos in die weltbekannte SUV-Familie einfügt.

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Mehrere Individualisierungsmöglichkeiten 
Durch Individualisierungsmöglichkeiten am Fahrzeug kann der Kunde ein Auto schaffen, das genau auf ihn und seinen Lebensstil abgestimmt ist. Das „i“ steht nicht umsonst für „Individualität“. So ermöglichen individuelle Anbauteile, Farben und Texturen eine Personalisierung des Fahrzeugs.

Weitere Designmerkmale 
Neben der Nebelleuchte mit eingebautem Lasersensor auf dem Dach sowie dem beleuchteten Kühlergrill, der dem Concept Car eine futuristische Anmutung verleiht, besticht der iV-4 durch großzollige Reifen, ein markantes Raddesign und die neue Metallic-Lackierung „Brilliant Turquoise“, die durch ihren intensiven Schimmer und Glanz einen bestechenden Eindruck hinterlässt.

Serienproduktion 
Suzuki wird das auf dem Concept Car iV-4 basierende Serienmodell 2015 zuerst in Europa auf den Markt bringen und im ungarischen Werk in Esztergom produzieren. Zu erwarten ist ein neues Kompakt-SUV mit neuestem ALLGRIP Allradantrieb, den niedrigsten CO2-Emissionen seiner Klasse, geringem Gewicht, einer extremen Leichtbauweise und einem Design, das dem Besitzer zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten bei Farbe, Interieur und Exterieur bietet. Es wird eine Mischung aus Design und Offroad-Leistung bieten, die über ein typisches Stadt-SUV hinausgeht.

Technische Daten des iV-4 
• Gesamtlänge 4.215 mm 
• Gesamtbreite 1.850 mm 
• Gesamthöhe 1.665 mm
• Radstand 2.500 mm 
• Bereifung 235/55 R20

IAA: Deutschlandpremiere des Suzuki SX4 S-Cross

Pressemeldung

Der Suzuki SX4 S-Cross feiert Deutschlandpremiere auf der IAA 2013 in Frankfurt. Mit dem neuen SX4 S-Cross erfüllt Suzuki den Wunsch nach einem sicheren, sparsamen und komfortablen Familienfahrzeug mit großzügigem Raumangebot, das gleichzeitig bezahlbar ist. Dabei wurde die Formel für den außergewöhnlichen Familien-Crossover neu definiert. Sportlich-elegantes Design, kompakte Außenmaße, hochwertiges Interieur, praxisgerechte Variabilität und sparsame Motoren zeichnen das in Esztergom (Ungarn) produzierte und ab September in den Handel kommende Fahrzeug aus.

Fahrspaß in drei üppigen Ausstattungsvarianten zu einem Preis ab 19.490 Euro 
Große Ausstattung zum fairen Preis heißt das Motto bei allen drei Ausstattungsvarianten Club, Comfort und Comfort+. Den frontgetriebenen Suzuki SX4 S-Cross in der Club-Ausstattung gibt es mit Benzinmotor bereits ab 19.490 Euro. Mit Dieselmotor erhöht sich der Preis um 2.200 Euro. In der Ausstattungslinie Comfort gibt es den Suzuki ab 21.290 Euro, hier ist dann auch der neue optionale ALLGRIP Allradantrieb für 1.700 Euro zu haben. Die Top-Linie Comfort+ beginnt mit dem 1,6-Liter-Benziner 4×2 bei einem Preis von 25.090 Euro.

Bereits in der Einstiegsversion Club verwöhnt der Crossover mit einer üppigen Serienausstattung. Mit an Bord sind unter anderem: Klimaanlage mit Pollenfilter, Start-Stopp-System (nicht in Verbindung mit CVT-Automatikgetriebe), Berganfahrhilfe, Sitzheizung vorn (nur für Dieselmotorisierung), elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhenverstellbarer Fahrer- und Beifahrersitz, ein MP3-fähiges CD-Radio mit Lenkradbedienung und USB-Anschluss sowie vier Lautsprecher und eine praktische Ablagetasche an der vorderen Rückenlehne des Beifahrersitzes. Dieses hohe Ausstattungsniveau erfährt eine weitere Steigerung durch die Variante Comfort unter anderem mit: Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorn (für alle Motorisierungen), 16″-Alufelgen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Keyless Start und Nebelscheinwerfern. Die Top-Ausstattungsvariante Comfort+ lässt zum Beispiel mit Parksensoren vorn und hinten, Ledersitzen, Bi-Xenon-Scheinwerfern, Navigationssystem mit Rückfahrkamera sowie 17″-Alufelgen keine Wünsche mehr offen. Die Krönung: Ein neuartiges, zweiteiliges Panorama-Glasschiebehubdach gewährt freien Blick nach oben und erhöht nochmals den SX4 S-Cross typischen Fahrspaß für die ganze Familie. Geschlossen bietet es auf 1,0 Meter Länge freien Blick nach oben, geöffnet sorgt es auf 56 cm Länge für Frischluft-Feeling.

Fahrdynamik für den Fahrer, vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und maximale Sicherheit für Familien 
Ein im Vergleich zum SX4 Classic auf 2,60 Meter gewachsener Radstand bringt Wohlfühl-Atmosphäre auf allen fünf Plätzen. 430 Liter (VDA) Kofferraumvolumen auf 4,30 Meter Außenlänge sind in dieser Klasse überdurchschnittlich und erhöhen zusammen mit einer großen Ladeöffnung und einer niedrigen Ladekante den Alltagsnutzen. Ebenso wie die clevere Raumausnutzung hat ein hoher Sicherheitsstandard bei Suzuki Tradition. Der Suzuki SX4 S-Cross verfügt über sieben Airbags (inklusive Knieairbag für Fahrer), ESP sowie ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den Rücksitzen. Außerdem Serie: optimierter Fußgängerschutz und die neue „Total Effective Control Technology“ (TECT), die bei einem Aufprall Kräfte optimal aufnimmt und verteilt.

Effiziente Motoren und optionaler ALLGRIP Allradantrieb 
Hocheffiziente Motoren ermöglichen in perfekter Ergänzung mit der vorbildlichen Aerodynamik des Allrounders das Spritsparen. Zur Wahl steht ein sparsamer und durchzugsstarker 1,6-Liter-Turbodiesel mit 88 kW (120 PS) Leistung, der bei 1.750 U/min 320 Nm Drehmoment entwickelt. In Kombination mit einer Sechsgang-Handschaltung benötigt der Common-Rail-Vierzylinder 4,2 Liter auf 100 Kilometer (110 g/km CO2) im kombinierten Testzyklus. Der Benziner entwickelt aus ebenfalls 1,6 Liter Hubraum 88 kW (120 PS) Leistung und 156 Nm Drehmoment bei 4.400 U/min. Sein Normverbrauch in Kombination mit Frontantrieb und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe liegt bei 5,4 Liter (125 g/km CO2). Der Benziner ist wahlweise auch mit stufenlosem CVT-Automatikgetriebe inklusive Lenkrad-Schaltwippen erhältlich. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist Suzuki bekannt als innovativer 4×4-Spezialist. Mit dem neu entwickelten ALLGRIP Allradantrieb kommt dies auf Wunsch auch im SX4 S-Cross zum Tragen. Mit der Auswahl zwischen den vier verschiedenen Fahr-Modi „Auto“, „Snow“, „Sport“ und „Lock“ genießt man bei jedem Wetter und Untergrund Dynamik, Sicherheit und spritsparendes Fahren.

Suzuki Swift mit Modellpflege

Suzuki spendiert seinem Erfolgsmodell Swift eine Modellpflege.

Die neue Struktur des Kühlergrills sowie die leichte Änderung am Frontstoßfänger betonen bei dem Erfolgsmodell der Japaner, in Kombination mit dem neuen LED-Tagfahrlicht* an der Nebelscheinwerfer-Einfassung, die ausdrucksstarke Front des Fahrzeugs. Die Außenspiegel, jetzt mit integrierten Seitenblinkern*, sorgen für einen weiteren optischen Akzent und erhöhte Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Im Innenraum hält der überarbeitete Swift ein neues Design des Sitzbezuges bereit. Weiterhin überzeugt der Cityflitzer nun mit einem neuen Design der 16″-Alufelgen in der Comfort-Ausstattung und einem neuen Design der Radzierblende in der Basic- und Club-Ausstattung. Der überarbeitete Swift ist zudem in den drei neuen Trendfarben „Sunburst Yellow Metallic“, „Bison Brown Pearl Metallic“ und „Boost Blue Pearl Metallic“ erhältlich.

*Nur bei Comfort-Ausstattung.

Reduzierter Verbrauch 
Der Verbrauch und die CO2-Emissionen des Dieselmotors konnten durch eine optimierte Abstufung der Gänge 3, 4 und 5 erfolgreich von 4,2 auf 3,9 Liter pro 100 Kilometer im kombinierten Testzyklus reduziert werden. Der CO2-Ausstoß liegt nach der Modellpflege bei 101 g/km und ist somit um 8 g/km gesunken. Auch beim Swift 4×4 mit 1.2 Liter Benzinmotor ist es den Ingenieuren gelungen, den Verbrauch innerorts weiter herabzusetzen. Das Allradmodell verbraucht innerorts nun 6,5 anstatt 6,7 Liter Super-Kraftstoff pro 100 Kilometer.

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Motorisierung und weitere Verbrauchssenkungen durch das Start-Stopp-System 
Weiterhin ist der Swift mit einem drehfreudigen 1,2-Liter-Benzinmotor und einem sparsamen 1,3-Liter-Dieselmotor erhältlich. Für beide Motoren steht in der Comfort-Ausstattung serienmäßig ein Start-Stopp-System zur Verfügung. Der effiziente 1,3-Liter-Dieselmotor liefert 55 kW (75 PS) und konsumiert dank der Modifikationen inklusive Start-Stopp-System nur noch 3,8 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer im kombinierten Testzyklus. Der CO2-Ausstoß liegt nach der Modellpflege inklusive Start-Stopp-System bei 98 g/km.

Der Vierzylinder-Benziner leistet bekannte 69 kW (94 PS) und kommt bei einem frontgetriebenen 5-Gang-Schaltgetriebe auf einen CO2-Ausstoß von 116 g/km sowie einen Verbrauch von 5,0 Litern pro 100 Kilometer im kombinierten Testzyklus. In Kombination mit einem Start-Stopp-System reduziert sich der Verbrauch im „Innerorts-Zyklus“ um weitere 0,3 Liter pro 100 Kilometer. Zugleich wird auch der CO2-Wert auf 113 g/km gesenkt. Wahlweise ist der 5-türige Benziner zudem mit einer 4-Stufen-Automatik erhältlich. Für mehr Vortrieb, Fahrspaß und Sicherheit auf rutschigem und glattem Untergrund kann der 5-türige Benziner in der Club-Ausstattung optional auch mit einem Allradsystem bestellt werden.

Sicherheit 
Im Bereich Sicherheit überzeugt der Suzuki Swift weiterhin serienmäßig unter anderem mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP und Isofix-Kindersitzbefestigungen für die Rücksitzbank. Zudem gehören zu der Serienausstattung für alle Swift-Versionen sieben Airbags (inkl. Knieairbag für den Fahrer).

suzuki swift 02 2014

Ausstattung 
Serienmäßig verfügt der Suzuki Swift weiterhin über Annehmlichkeiten wie eine elektrische Servolenkung, elektrische Fensterheber vorn (beim 5-Türer auch hinten), eine umlegbare Rücksitzlehne sowie ein Multifunktionsdisplay mit Digitaluhr und Verbrauchsanzeige. Die Club-Version glänzt mit Ausstattungs-Highlights wie einer Klimaanlage mit Pollenfilter, einem höhenverstellbaren Fahrersitz, einem höhenverstellbaren Lederlenkrad und mit einem MP3-fähigen CD-Radio mit Lenkradbedienung. Darauf aufbauend lässt die Comfort-Ausstattung so gut wie keine Wünsche mehr offen. Sie unterscheidet sich äußerlich durch Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, integrierte Blinker in den Außenspiegeln und 16″-Leichtmetallfelgen. Innen verfügt die Topversion Comfort des Swift über folgende Komfort-Extras: Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Privacy Glass, Lichtsensor, Keyless Start (schlüsselloses Einsteigen und Starten mit Starterknopf), Sitzheizung, Start-Stopp-System und Tempomat.

Preis 
Auch preislich kann sich der Suzuki Bestseller sehen lassen. In der Grundausstattung ist der 3-türige 1,2-Liter-Benziner ab 10.990 Euro erhältlich. Der 1,3-Liter-Diesel überzeugt als 5-Türer in der Club-Ausstattung ab 15.990 Euro.

Quelle: Suzuki Presse Deutschland

German Offroad Masters 2013: Will-GORM-en im Dreck!

Frauen und ein 24-Stunden Offroad Rennen gehören in etwa so zusammen wie High Heels und die Sahara Wüste. Denkt man(n). Ich wollte das Gegenteil beweisen und begab mich am Wochenende mit der lieben Autodiva Nicole zu den German Offroad Masters, kurz GORM, nach Jänschwalde. Da sind sogar die Schilder bereits ins polnische übersetzt und ein Stück weiter spricht das eigene Handy auch nur noch polnisch mit einem. Kurz: Wir waren im tiefsten Osten. Bei unserer Ankunft piff unsere geliehene A-Klasse sprichwörtlich aus dem letzten Loch und wir auch. Bei über 35 Grad Hitze und defekter Klimaanlage auch kein Wunder. Da waren wir für das GORM Abenteuer bestens gerüstet, denn dort gab es nur Hitze, Staub, Schweiß und Dreck.

Willkommen in der Offroad-Szene.

GROM 24h Rennen

Wir wurden bereits von Michael R. Podlogar, TV-Motorjournalist der schon für n-tv Motor und n24 Motormotion gearbeitet hat und als Einziger selbst 2x in der Rallye Raid Weltmeisterschaft gefahren ist, seinem Suzuki Jimny in Knallgrün und dem restlichen Team erwartet. Direkt an einem stillgelegten Flughafen sollte das 24-Stunden-Rennen über eine 8 Kilometer lange Rallyepiste stattfinden. 45 Teams, darunter auch Offroad-Größen wie Ellen Lohr, einzige weibliche Siegerin im DTM Rennen 1992, gingen an den Start und versuchten Offroad-King oder Queen zu werden. Schwere Geländewagen, Buggys, ATVs, Side-by-Sides oder Quads mit bis zu 500 PS sind dieses Mal an den Start gegangen und quälten sich mit hoher Geschwindigkeit durch den Wald und tiefen Sand. Unter dieser Belastung wurde die Strecke immer schwieriger, die Löcher immer tiefer und die Baumwurzeln zu gefährlichen Hindernissen. Hier war höchste Konzentration und präzises Fahren angesagt. Ein wahres Martyrium für Reifen, Felgen und Stoßdämpfer. Erstmals wurden sogar aus Sicherheitsgründen alle Fahrer und Co-Piloten im Vorfeld durch einen Arzt gecheckt.

Wir gingen mit unserem kleinen giftgrünen Suzuki Jimny 1,5 DDIS an den Start, der bei dem Rennen noch für ein wahres Wunder sorgen sollte. Seine serienmäßigen 86 PS wurden auf flotte 130 PS hochgepimpt, die nun satte 320 Newtonmeter Drehmoment auf die Räder, die mit speziellen Geländereifen von Maxxis aufgezogen worden waren, pressen. Das spezielle Fahrwerk von FOX Racingshocks ist perfekt für unebenes Gelände geeignet. Zusatzscheinwerfer von Hella Xenon sorgten auch bei völliger Dunkelheit für die nötige Sicherheit. Seit 2007 wird der kleine Flitzer bei Offroad-Rallyes eingesetzt und gewann sogar 2009 zusammen mit Schauspieler Ralf Bauer die begehrte GORM-Trophäe in Schwerin.

GROM 24h Rennen

Ich durfte kurz vor der Dämmerung hinters Steuer, denn die entscheidenden Stunden des spektakulären Offroad-Abenteuers würden sich in der Nacht abspielen. Ich als nachtblindes Huhn konnte da nur Beifahrer spielen. Zum Glück hatte ich bei meiner Fahrt den Marcus an meiner Seite. Seines Zeichens Instruktor bei Mercedes-Benz Offroad wusste er, wovon er sprach und gab mir während unserer Fahrt wertvolle Tipps, wie ich das Auto und Mensch auf dem unwegsamen Gelände am sichersten und in einem Stück durchbrachte. Meine bisherige Offroad-Erfahrung kam mir da schon zugute, auch wenn ich bislang noch kein Rennen gefahren bin. Trotzdem nahm ich die tiefen Sandabschnitte recht souverän, und wir kamen gut voran. „Anfangs hast du zuviel gelenkt und dadurch kamst du etwas ins Straucheln, was uns beinahe gegen einen Baum gehauen hätte. Aber nach und nach hast du meine Tipps gut umgesetzt. Zudem hattest du einen guten Blick für die Bodenbeschaffenheit. Ich würde auf jeden Fall wieder mit dir mitfahren“, verriet mir Marcus. Na, das ist doch mal ein Wort. Ich verzichtete auf halsbrecherische Geschwindigkeiten, denn bei solchen Begebenheiten wäre es töricht gewesen, seine eigenen Fähigkeiten zu überschätzen. Da hat es schon so manchen ATW oder Quad in der Kurve umgeworfen.

GROM 24h Rennen

Leider musste ich bei Einbrechen der Dunkelheit meine Tour vorzeitig abbrechen, immerhin wollte ich unseren ‚Jimboy’ in einem Stück zurückbringen. Nach mir durfte Nicole ran. Doch leider spielte das Material nicht mehr mit. Aufgrund der immer mühsamer werdenden Piste brach plötzlich die Vorderachse auf der Beifahrerseite. Das Rennen war für uns scheinbar vorbei, und der kleine grüne Flitzer wurde unter den mitfühlenden Blicken aller Teams auf unseren Platz geschleppt. Die Trauer war allen ins Gesicht geschrieben, war der Suzuki Jimny doch noch nie so in Mitleidenschaft gezogen worden.

Achsenbruch beim Suzuki Jimny beim GORM 24h Rennen

Michael über diesen Moment: „Bei unserer fünften Teilnahme an den 24h wurde von mir die Devise ausgegeben: ‚Vorsichtig Fahren und nichts riskieren’. Denn wie jeder weiß: ‚If you want to finish first – first you have to finish’. Aber mal ganz ehrlich, bei diesem hochkarätigen und leistungsstarken Starterfeld hatten wir mit dem kleinen Jimny nur Aussenseiter Chancen. Die Strecke in Jänschwalde kommt besonders Fahrzeugen mit großen Rädern entgegen. Nach gut 3 Stunden war der gut 8 Kilometer lange Rundkurs dann auch schon extrem ausgefahren. Tiefe Löcher und Spurrillen sind für den kleinen Suzuki schwer zu ertragen. Da die Achse gebrochen war, war für mich das Rennen eigentlich schon zu Ende. Kann halt mal passieren. Wer Offroad-Rennen fährt weiß, dass am Fahrzeug auch mal was kaputt gehen kann.“

Urplötzlich tauchte aus dem Nachbarcamp ein tschechischer Kollege auf und begutachtete den Schaden. „Ich repariere dir“ kam es dann im gebrochenen Deutsch aus seinem Munde. „Ich liebe Suzuki Jimny, ich machen heil.“ Mit einem Male befanden sich ca. 10 Tschechen mitsamt Arbeitswerkzeug und Schweißgerät in unserem Camp und machten sich mit vereinten Kräften ans Werk. Binnen einer Stunde hatten sie alles repariert, und wir konnten unsere Jagd wieder aufnehmen. Da sie selbst aufgrund eines Motorschadens wegen Überhitzung ausscheiden mussten, feuerten sie nun unseren grünen Flitzer mit lautstarkem Gebrüll in jeder Runde an. Das ist mal wahre Kameradschaft und Nachbarschaftshilfe.

Reparaturarbeit und wahre Hilfsbereitschaft Suzuki Jimny GORM

Wir waren alle sprachlos vor Dankbarkeit und Freude. Selbst Michael, der als Österreicher wahre Wasserfälle von sich gibt, konnte nur staunen: „ So eine Reparaturaktion habe ich noch nie erlebt. Es war der absolute Wahnsinn.“

„Es war faszinierend zu beobachten, wie die unterschiedlichen Teams einfach zusammengehalten und einander geholfen haben. Das ist bei solchen Rennen nicht unbedingt üblich, dass man sich gegenseitig unterstützt und beim vermeintlichen Rivalen mal eben Reparaturarbeiten leistet. Natürlich hätte unser Fahrwerk ein wenig besser abgestimmt sein können, allerdings war die Achse schon immer unser kleines Problemkind“, sagte auch Marcus, von Michael immer McGyver genannt, der bei einem anderen Team mal eben den Kühler mit Knetmetall reparierte. Wir waren also wieder im Rennen und hatten sogar neue Fans und Freunde dazu gewonnen. Besser konnte es für uns nicht laufen. Nun hieß es aber Zeit wieder gut machen.

Die Hitze des Tages hatte sich mittlerweile gelegt und so auch der Staub, der die Sicht ständig erschwerte. Trotz der besseren Sichtverhältnisse wurde die Strecke immer unwegsamer und bei uns fuhr die Angst vor weiteren Schäden mit. Nach 9 Runden mit Drill-Instruktor Marcus überließen wir die nächsten Runden Nico und seiner Frau, ebenfalls Mitglieder in unserem Team. Ich legte mich gerädert (Achtung, Wortspiel ;)) in eines der Zelte, um wenigstens ein wenig zu schlafen. Dies wurde leider von röhrenden Motoren und Generatoren etwas erschwert, trotzdem war ich einigermaßen fit, als es in der Morgendämmerung weitergehen sollte. Es blieb vorerst bei ‚Sollte’, denn mit einem Mal war der Panhardstab ausgerissen, ein Längslenker gebrochen genauso wie ein Rahmenausleger der die Karrosse hält. Ein anderer Teilnehmer war unvorsichtigerweise, während der Suzuki Jimny in einer Kurve im tiefen Sand stecken geblieben war, hinein gekracht. Dumm gelaufen. So hatten wir keine Chance mehr, das Rennen noch aufzuholen, geschweige die 60%-Fahrzeit, die man bei einem 24-Stunden-Rennen haben muss, einzuhalten.

Lenkachsenbruch beim Suzuki Jimny GORM 24h Rennen

Der Dauerstress, der Kampf mit der Strecke und der Angst vor weiteren Schäden und natürlich das Wissen, die Zeit nie mehr aufholen zu können, hatte die Stimmung im Camp entsprechend getrübt. Die Tschechen hatten aus Wut vor dem vorzeitigen Ausscheiden bereits die Scheiben ihres Fahrzeuges eingeschlagen. Zum Glück waren sie im Reparieren genau so gut, denn so konnten wir nach dem Richten der Lenkachse wenigstens noch einige schöne Runden drehen und tolle Fotos schießen.

Ehrenrunde Suzuki Jimny GORM 24h Rennen

In unserer Klasse bei den Seriennahen Autos (T2) gewannen Hartmut Möbus und Oliver Schwanke mit Mitsubishi Pajero DiD. In der T1 Klasse holte Ellen Lohr zusammen mit Ihren Teamkollegen Ingo Kaldarasch, Stefan Schneider und Markus Paas in ihrem Polaris XP ASS den Gesamtsieg. Auf den zweiten Platz der Prototypen kamen Michael Hinz, Michael Dziambor, Eike Hennies und Mario Giebel in ihrem Mercedes 290GD Turbo. In der Rookie Klasse, die nur 12 Stunden fährt, siegte das MBC Racing Team mit Christopher Thaler und Maik Schlacht mit einem Mercedes G36. Von 43 gestarteten Fahrzeugen schafften es nur 24 bis zum Ende und damit ins Ziel.

Auch wenn wir es nicht geschafft haben, das 24-Stunden-Rennen durchzufahren, so hatten wir doch eine tolle gemeinsame Zeit in der bewiesen wurde, dass Wunder geschehen und auch zwei Mädels in einer vermeintlichen Männer-Domäne noch einiges dazu lernen und noch viel mehr Spaß haben können. Ob mit oder ohne High Heels.

Hier noch ein paar Eindrücke:

Fotos: Simone Amores / Robert W. Kranz

Auch Nicole hat über ihre Eindrücke berichtet: Ich glaub ich hab nen Rad ab!

Suzuki Swift im Dauertest der AUTO ZEITUNG: 100.000 Kilometer ohne Fehl und Tadel

Es ist ein rundum positiver Eindruck, den der Swift im 100.000-Kilometer-Dauertest des Automagazins AUTO ZEITUNG hinterlassen hat. Mit Bravour bestand der kleine Japaner den harten Praxistest vor allem, weil in gut zweieinhalb Jahren keinerlei Pannen oder außerplanmäßige Reparaturen auftraten. Das außergewöhnliche Fazit der Autotester zum Thema Qualität:

„Die Strapazen des Testalltags hat der kleine Suzuki bestens verkraftet.“

Seit 1. Dezember 2010 waren ständig Fachredakteure mit dem schnittigen City-Flitzer unterwegs. Der Suzuki Swift in Ablaze Red Pearl Metallic war in der höchsten Ausstattungslinie „Comfort“ im Dauertest-Einsatz. Mit an Bord: Klimaautomatik, Keyless Start, Sitzheizung vorn, Alu-Räder und Tempomat. Agiler Antrieb: der drehfreudige 1,2-Liter-Benzinmotor mit 69 kW/94 PS und 165 km/h Höchstgeschwindigkeit. Trotz hoher Vollgasanteile erwies sich der kleine Japaner als sparsam und dennoch leistungsstark – so wie es nur 4,9 l/100 km EU-Normverbrauch und ein vorbildliches Leistungsgewicht auch erwarten lassen.

Die leistungsverwöhnten Motor-Journalisten überzeugte der nur 3,85 Meter kurze Swift mit überraschenden Stärken auf Langstrecken, wo er sich laut Testurteil der Fachredakteure als besonders komfortabel und sparsam erwies und darüber hinaus mit perfekter Zuverlässigkeit glänzte. Bei den Kilometerkosten ermittelten die Fachredakteure für den Suzuki Swift 1.2 Comfort äußerst günstige 16 Cent ohne und 26 Cent mit Wertverlust.

Besonders souverän gab sich der Suzuki Swift in seinem Stammrevier: Im Stadtverkehr beeindruckte er die Tester durch seinen kleinen Wendekreis und die übersichtliche Karosserie – beides außerordentlich hilfreich bei der Parkplatzsuche. Das Fazit der Autozeitung nach 100.000 Kilometern und gut zweieinhalb Jahren Dauertest: „Wenn in diesen Tagen der Suzuki Swift 1.2 Comfort seine Reise zurück zu Suzuki Deutschland antritt, wird es wohl einige lange Gesichter in der Redaktion geben.“

Vorstellung: Der neue Suzuki SX4

Suzuki ist auf dem deutschen Markt eine reine Nischenmarke, aber es gibt Fahrzeugklassen in denen die sympathische Marke aus Japan besondere Angebote bereit hält.  In Deutschland ist Suzuki vor allem durch den Swift bekannt (Klick für: Fahrbericht des Swift Sport Dreitürer und Vorstellung des Swift Sport Fünftürer) und die Allrad-Legende Jimney.   Gerade der Jimney wird bei uns in Deutschland von Förstern und Jägern für seine Wendigkeit und seine kompakten Abmessungen in Verbindung mit der robusten Konstruktion und dem effektiven Allradantrieb geliebt.  (So wird der Jimney zum Ranger) | 

Doch Suzuki hat auch im Segment der aktuell so geliebten kompakten SUV etwas im Angebot:

Der neue SX4 – Ein erster Blick

Erstmalig das Licht der Öffentlichkeit erblickt, hatte der neue SX4 auf dem Automobil-Salon in Genf. Mit diesem Modell will Suzuki ab Herbst im Marktsegment der kompakten SUV-Modelle auf Kundenfang gehen.

Mit einem Einstandspreis von 19.490 € stehen die Chancen auch gar nicht so schlecht, bietet der neue SX4 doch deutlich mehr Platz als der Vorgänger. Den Suzuki im übrigen weiterhin anbieten wird.  Bei der Motorisierung wird der Käufer zwischen zwei 1.6 Liter Vierzylindermotoren wählen können. Zur Auswahl steht ein 120 PS starkes Benzin-Aggregat und ein ebenso 120 PS starker Diesel. Bauart bedingt, der Benziner ist ein Saugmotor, bietet der Dieselmotor mit 320 Nm bei 1.750 Umdrehungen, den kräftigeren Antritt. Der 16-Ventiler-Benzinmotor kommt auf 156 Nm. Beide Motoren wird es sowohl in einer Variante mit Allradantrieb, als auch mit reinem Frontantrieb geben.

Für die Benzinmotoren hält Suzuki zudem eine stufenlose (CVT) Automatik als Alternative zum manuellen Getriebe bereit. Auch hier unterscheiden sich Benziner und Diesel. Während der Diesel mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe kombiniert wird, bekommt der Benziner nur fünf Fahrstufen.

Platz da

Suzuki sieht den SX4 ganz klar als Familienwagen. Dank dem Plus an Gesamtlänge (4.30 Meter lang) und Radstand, wuchs der Innenraum und der Kofferraum im Gegensatz zum Vorgänger, zum Teil sogar deutlich. Mit 430 Liter Kofferraumvolumen und einer variablen Rückenlehne, bietet der kompakte SUV Platz für das Gepäck einer Urlaubsfahrt.

Club, Comfort, Comfort+

Drei Ausstattungslinien wird Suzuki anbieten. Die Basisvariante „Club“ ist hierbei den Modellen mit Frontantrieb vorbehalten und sind zugleich die günstigste Varianten. Besonders attraktiv wird der SX4 in der Comofrt+ Version. Dann sind nicht nur pflegeleichte Ledersitze in Serie vorhanden, sondern auch das neue große Glasschiebedach. Mit einer Länge von einem Meter bringt das große Glasdach ordentlich Licht in den Familien-SUV. Geöffnet entsteht eine 56 Zentimeter große Frischluft- und Sonnenluke.

7 Lautsprecher, ein Navigationssystem mit Bluetooth und Lenkradfernbedienung ist beim Comfort+ ebenso in Serie vorhanden!

Die Preise für den neuen Suzuki SX4 in der Einstiegsversion Club beginnen bei  19.490 Euro für den 1.6-Liter-Benziner. Der 1.6 Diesel ist ab 21.690 € erhältlich.  Wer die Top-Ausstattung comfort+ mit dem Allradantrieb und dem kräftigen Diesel kombiniert, liegt bei 28.990 €.

 

Vorgestellt: Suzuki Swift Sport – 5-Türer

Der Suzuki Swift ist das Erfolgsmodell des japanischen Importeurs in Deutschland und in der 136 PS  Sport-Version, ein dynamisches dazu.  Bislang hatte Suzuki die sportlichste Swift-Variante nur als Dreitürer im Programm, das ändert sich nun. Ab September wird der knuffige Kompakte auch in einer Fünftürigen-Variante angeboten.

Suzuki Swift Sport – Der Fünftürer

Eine kurze Runde durch den Taunus hat mir bestätigt, der Swift bleibt auch mit zwei zusätzlichen Türen seinem Charakter treu. Handlich und mit einem drehfreudigen Motor ausgerüstet, zieht es den Swift locker die von Motorrad-Fahrern geliebte Strecke von Oberursel in Richtung Feldberg hinauf. Der Swift überzeugt auf den kurvigen Landstraßen durch ein knackiges Einlenkverhalten und eine Federung die sportlich abgestimmt wurde, aber genug Raum für Fahrkomfort auf den zum Teil aus wildem Asphalt-Flickwerk bestehenden Landstraßen Süd-Hessens bietet.

Suzuki Swift Sport Fünf türen

Was ist neu am Swift Sport?

In der Tat – es sind wirklich nur die zwei zusätzlichen Türen. Damit wird aus dem quirligen Stadt- und Landstraßenräuber nun ein Kompaktsportler mit doppelten Talenten. Der Einstieg für die Passagiere der zweiten Reihe gestaltet sich mühelos und auch das Design hat unter den zusätzlichen Türen nicht gelitten.

Und wie fährt sich der Dreitürer? Fahrbericht Suzuki Swift Dreitürer

Das Gewicht des Fünftürers liegt um 15 Kilogramm über dem Leergewicht des bekannten Modells, ist mit 1.130 Kilogramm aber noch absolut im grünen Bereich. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bleibt ebenso wie die Höchstgeschwindigkeit gleich.

Suzuki Swift sport

Motorleistung:

136 PS

Beschleunigung 0 bis 100:

8,7 Sek.

Vmax:

195 km/h

Der Praxisnutzen steigt, das sportliche Talent bleibt

Wie beim Dreitürer so ist auch der Fünftürer in der „Sport-Variante“ bereits vollständig ausgestattet. Mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, exklusiven 17″-Leichtmetallfelgen und 195er Breitreifen, ESP, Bluetooth-MP3 Radio, Keyless-Go und Sensoren für die Scheinwerfer und Scheibenwischer ist die umfangreiche Ausstattung auf einem gehobenen Niveau.

Wie im Dreitürer, so hat natürlich auch der um 800 € im Preis gestiegene Fünftürer die sportlichen Sitze mit mehr Seitenhalt, rote Ziernähte und ein 3-Speichen Lederlenkrad. Elektrische Fensterheber für die zweite Sitzreihe sind übrigens ebenso mit an Board.

Der Suzuki Swift Sport wird  in den Farben Galactic Gray  Metallic, Cosmic Black Pearl Metallic, Boost Blue Pearl Metallic und Cool White Pearl  Metallic angeboten.

Suzuki Swift Sport Fünftürer Farben

Verkaufsstart und Preise:
Geplanter Verkaufsstart in Deutschland ist Anfang September. Der Fünftürer kostet 19.790 Euro inkl. Metallic-Lackierung und damit genau 800 Euro mehr als der Dreitürer.

 

GORM Open: Offroad Abenteuer mit weiblicher Note

Als ich das Wort ‚GORM‚ hörte dachte ich erst an einen Klingonen aus Star Trek. Erst nach einer Recherche fand ich heraus, dass das die Abkürzung für ‚German Off Road Masters‘ sind. Die Rallyeserie findet bereits seit 2007 jedes Jahr statt und bietet eine perfekte Gelegenheit, Mensch und Maschine auf Herz und Nieren zu testen. Hier wird nämlich einiges abverlangt dank Wasser, Schlamm, Staub, Schotter, Steinschläge, Schlaglöcher und den einen oder anderen Rempeleien.

Offorad Abenteuer Suzuki Jimny

Als mich die liebe Nicole zum 24. Stunden Rennen auf eben so einer Piste unbedingt dabei haben wollte, konnte ich natürlich nicht ablehnen. Ich bin ja für (fast) jeden Spaß zu haben. Zum Glück soll es diese Woche schön bleiben, sonst hätten wir auch noch mit Regen zu kämpfen, der die Piste zu einer undurchdringlichen Schlammpampe gemacht hätte. Unser Geländewagen wird ein Suzuki Jimny werden, der dann zwischen allen anderen Fahrzeugen sein Bestes gibt. Gemeinsam mit zwei anderen Mitstreitern, werden wir 24. Stunden lang eine 10 Kilometer lange Piste abfahren und natürlich versuchen, unter die Erstbesten zu kommen.

Suzuki Jimny beim GORM

Unter den wenigen Frauen, die vor Ort sein werden, halten Nicole und ich die Fahne für alle Mädels hoch und geben unser Bestes. Wir werden von einem Filmteam begleitet werden und unser Abenteuer dann selbstverständlich auch hier veröffentlichen. Ich bin sehr gespannt, wie es wird und ob wir den Belastungen gewachsen sind. Für alle die wissen wollen, wie so ein Offroad-Rennen aussieht, hier ein kleiner Einblick:

Wer sich Nicoles erste Einblicke noch ansehen will, findet hier ihren Beitrag:
GORM: Auf den sandigen Spuren von Jutta Kleinschmidt

Fotos / Video: Michael R. Podlogar

So läuft’s: Europas größtes Autoterminal

Autos soweit das Auge sehen kann. Der Horizont wird gebildet aus bunt zusammen gewürfelten Silhouetten bekannter Automodelle. Kommt man den Fahrzeugen näher dann wirken viele Modelle merkwürdig maskiert. Folien, Hauben, Puffer und Radkappen aus durchsichtigem Kunststoff rund um die Autos. Das haben beide Varianten gemeinsam, egal ob für den Import oder den Export – wenn Automobile auf die weite Schiffsreise geht, dann schützen die Hersteller ihre Neufahrzeuge zum Teil sehr aufwendig vor möglichen Transportschäden.

Bremerhaven – Nabel der Automobil-Exporte

Es ist das größte Europäische Autoterminal. In Bremerhaven kümmern sich jeden Tag tausende von Mitarbeitern um dem reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen des Neuwagen-Geschäfts.  Organisiert und betrieben wird das emsige Treiben vom Unternehmen BLG Logistics. Mit weltweit fast 16.000 Mitarbeitern gehört BLG zu den Großen im Logistik-Geschäft. Alleine auf der 2.4 Millionen m² großen Fläche rund um den See-Hafen von Bremerhaven arbeiten jeden Tag hunderte von Menschen an nur einer Aufgabe:

Neuwagen von den Schiffen fahren, Neuwagen auf die Schiffe fahren

Die gelben Zafiras sind die "BLG-Taxen" mit denen die mehrere hunder Mann starke Truppe der BLG-Fahrer die Schiffe mit Neuwagen be- und entlädt.
Die gelben Zafiras sind die „BLG-Taxen“ mit denen die mehrere hundert Mann starke Truppe der BLG-Fahrer die Schiffe mit Neuwagen be- und entlädt.

Der günstigste Transportweg in die USA oder nach Asien ist das Schiff. Die Neu-Fahrzeuge der deutschen Premium-Hersteller verschlägt es von Bremerhaven in die ganze Welt. Und aus der ganzen Welt kommen die Import-Modelle von Herstellern wie Hyundai, Kia oder Suzuki nach Bremerhaven und von dort gelangen Sie zu den Automobil-Händlern in Deutschland und Europa.

BLG Logistics wurde 1877 – einer Zeit in der es noch keine Autos gab, von Bremer Kaufleuten gegründet und bewegt heute die stolze Summe von 6.8 Millionen Fahrzeugen. War es am Anfang das Kerngeschäft die Fahrzeuge auf die teilweise bis zu 6.000 Fahrzeuge fassenden Autotransport-Schiffe zu verladen und zu löschen (entladen), umfasst die Arbeit am Standort in Bremerhaven heute viel mehr Aufgaben.

Am Ende des Waschbandes wartet die erste Qualitätskontrolle.
Am Ende des Waschbandes wartet die erste Qualitätskontrolle.

Die Qualitätskontrolle

Während die Export-Modelle aus deutscher Automobil-Fertigung binnen weniger Tage den Weg von der Bahnschiene (z.Bsp.: Mercedes-Benz liefert täglich frische A- und B-Klassen aus dem Werk in Rastatt und Bremen, per Zug nach Bremerhaven), über den Hof der BLG und in den Bauch der oftmals locker 240 Meter langen Frachtschiffe finden, bleibt zum Beispiel bei den aus Japan importierten Fahrzeugen oft mehr Zeit, aber auch Arbeit über.

Entladen, parken, putzen, kontrollieren, ausliefern. So der eigentliche und noch übersichtliche Verlauf von Fahrzeugen aus japanischer oder koreanischer Produktion. BLG bietet jedoch mittlerweile mehr an, als nur die Aufbereitung der importieren Modelle und der Lagerung bis zur Auslieferung an die Händler.

Bremerhaven

Längst ist der Logistik-Experte zum Automobil-Experten geworden. 

Der japanische Automobil-Hersteller Suzuki vertraut zum Beispiel auf die umfangreichen Dienstleistungen der BLG.  Das abziehen der Transport-Schutzfolien und anschließende säubern der Fahrzeuge in einer der 5 Waschstraßen am Standort Bremerhaven ist, nach der langen Reise, für viele Modelle des japanischen Kleinwagen-Experten nur der erste Schritt.

Bremerhaven

Die erste Fahrzeugwäsche

Exemplarisch ein Blick auf das 4×4-Erfolgsmodell aus dem Hause Suzuki, den kleinen Jimny. Nachdem die neu angelieferten Jimnys im Gänsemarsch von den großen Transportschiffen entladen wurden, wartet im ersten Schritt eine „Entfolierung“ auf sie. Hauben und andere große Flächen müssen von den Kunststoffschutz-Folie befreit werden die zum Schutz des Lacks aufgeklebt wurden. Danach geht es zur ersten Wäsche des Autoleben in die Waschanlage.

Kontrolliert wird der Prozess des entladens, parken und der Aufbereitung bis hin zur Verladung auf Sattelzüge, sobald die neuen Jimnys zu den Händlern gehen, per Barcode-Aufkleber an den Fahrzeugen und einem EDV-System. So wissen immer alle – die BLG, der Händler und der Hersteller, wo, welcher Jimny, zu welcher Zeit steht.

Noch auf dem Band nach der Waschanlage bekommen die Modelle die richtigen Handbücher und Service-Sticker verpasst. Strenge Blicke prüfen den dann im Neuwagen-Glanz erstrahlenden Jimny (gilt für alle Fahrzeuge in Bremerhaven) auf Macken und Mängel.

Bremerhaven Bremerhaven

Wachs drunter

Suzuki-Modelle für den deutschen Markt bereitet die BLG-Werkstatt noch einmal besonders auf. Hier gehört eine umfangreiche Behandlung mit Schutzwachsen für den Unterboden, die Hohlräume und auch den Motorraum dazu.  Am Standort in Bremerhaven betreibt die BLG fast 300 Mitarbeiter in vier Technikzentren. Dort wurden 2012 233.000 Fahrzeuge bearbeitet. Von der Beule im Blech, über Kratzer im Lack, bis hin zu Sondermodelle ist auf der 28.000m² Technikfläche vieles möglich. Zum Beispiel Sondermodelle:

Jimny Ranger BLG Bremerhaven

Der Jimny wird zum Förster

Auf der deutschen Seite von Suzuki ist der „souveräne Begleiter für Jäger“ zu finden, er trägt dort den Namen „Ranger“. Der Jimny Ranger ist jedoch eine Erfindung des deutschen Suzuki-Importeurs. Einen speziell für „Jäger“ vorbereiteten Jimny, das hatte man in Japan nicht vorgesehen. Damit dennoch niemand vom Jägerglück verlassen wird, baut BLG (auf Wunsch von Suzuki) in einer ihrer Technik-Hallen den Jimny zum „Jimny Ranger“ um. Dazu gehört die Montage der Anhängerkupplung, ein Trenngitter im Innenraum, eine Schweißwanne und andere Details.

Bremerhaven

Der Weg zum Kunden

Vom Schiff, zur Aufbereitung, durch die Qualitätskontrolle und mit angepasster Ausstattung auf den Parkplatz. Sobald die in Bremerhaven eingereisten Import-Modelle, der größte Importeur ist im übrigen BMW mit seinen Modellen aus den US-Fertigung, ihren Weg gefunden haben, geht es schon wieder auf einen der großen Parkplätze.

Von dort führt dann die letzte Etappe auf dem Weg zum Kunden üblicherweise auf die Ladefläche einer der 510 BLG-Autotransporter.

Wenn der Wagen diesen Transport verlässt, irgendwo in Deutschland, dann ist das im Falle des Jimny das Ende einer mehr als 7.000 Kilometer langen Reise – der Tacho des Neuwagen ist dank Schiff und LKW aber noch immer jungfräulich.

 

 

 

 

 

Hinweis: Neu im Blog die Kategorie: "So läuft's".  Eine Art "Sendung mit der Maus für Erwachsene und natürlich nur rund um die Themen, die direkt oder indirekt mit dem Automobil zusammen hängen.Wenn Sie ein Thema haben für diese Kategorie, oder eine Frage - schreiben Sie mir! Kontakt: info@autohub.de

Suzuki Swift Sport -Technische Daten

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Suzuki Swift Sport
Erhältlich seit: 2010
Motortyp: Saugmotor, Vierzylinder in Reihe, 16 Ventiltechnik, DOHC, Multipoint-Einspritzung, Variable Ventilsteuerung
Hubraum in ccm³: 1.586
max. Leistung bei min-1: 100 kW / 136  PS bei 6.900 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 160 Nm bei 4.400 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Frontantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: Manuelles 6-Gang Getriebe
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.115 kg
maximale Zuladung: 365 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8.7 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 195 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 197 km/h
Tankvolumen 42 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 147 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: E
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  8.4 l / 100km
Normverbrauch außerorts  5.2 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  6.4 l / 100km
km-Stand Testbeginn:  20.200
km-Stand Testende:  21.500
Bereifung: Sommerräder VA: 195/45-17 HA: 195/45-17 – Continental Sport Contact 3
Garantie: 3 Jahre – 100.000 KM
Basispreis: 18.990 €

Suzuki Swift Sport hinten

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Suzuki Swift Sport -Fazit des Fahrbericht

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 des Suzkui Swift Fahrbericht:
Unter seines gleichen ist der Sport Swift nicht nur der mit dem größten Fahrspaß und der höchsten Motorleistung, er ist auch der mit der umfangreichsten Ausstattung.

Klimaautomatik mit Pollenfilter? An Board. Radio mit Bluetooth-Bedienung für das Handy? Dabei! Keyless-Go? Jawohl. So führt sich die Liste weiter bis hin zu den den Xenon-Scheinwerfern mit Lichtsensor und bis eben hin zu den Swift Sport typischen Details wie den 17 Zoll Aluminium-Felgen mit 195/45-17 Bereifung oder den Pedalen mit Aluminium-Auflage.

Swift in der Wiese

Vorteile:

  • Sehr handlich
  • Sehr guter Überblick
  • Fairer Preis

Nachteile:

  • Leistung hat man nie genug

Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  7.4 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  5.9 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  9.8 Liter auf 100 KM

Was mich am Suzuki Swift Sport fasziniert hat:

  • Der kleine Japaner ist eine fahrende Zeitmaschine. Ein ehrlicher Kumpel für aktive Landstraßen-Etappen, einer der die guten Erinnerungen zurück bringt. Das dazu gar nicht soviel notwendig ist, beweist der Swift in seinem Gesamt-Paket. 

Suzuki Swift Wiesenbild

Das wünsche ich mir vom Suzuki Swift Sport Nachfolger:

  • Leistung hat man nie genug. In meinen Augen darf der Nachfolger des Swift Sport noch kompromissloser zur Sache gehen. Und im Innenraum wäre mehr Sound, nicht lauter, sondern purer Motorensound willkommen.

 

Bewertung:

Komfort – 12 von 25 Punkten

  • Federung leer:  2 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  3 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 2 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 4 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 1 von 5 Punkten

Fahrverhalten – 21 von 25 Punkten

  • Kurvenhandling: 5 von 6 Punkten
  • Stabilität V/Max:  6 von 6 Punkten
  • Fahrspaß subjektiv: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 5 von 6 Punkten

Kosten – 23 von 25 Punkten

  • Grundpreis: 6 von 6 Punkten
  • Aufpreisliste:  5 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 6 von 6 Punkten
  • Wartung: 3 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 3 von 4 Punkten

Antrieb – 18 von 25 Punkten 

  • Laufkultur des Motors: 4 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 4 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 3 von 4 Punkten
  • Getriebe: 3 von 4 Punkten
  • Traktion: 4 von 6 Punkten

Fakten:

  • Modellbezeichnung: Swift Sport
  • Ausstattung:  Sport
  • Testwagenpreis: 18.990 €
  • Kilometerstand:  22.500 km
  • Hubraum: 1.586 ccm³
  • Bauart: 4-Zylinder Reihen-Saugmotor
  • Leistung:  100 kW – 6.900 Umdrehungen
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Front

Suzuki Swift sport von hinten

Punktzahl gesamt: 74 / 100 Punkten

Suzuki Swift Sport –  Das Fazit:

Warum kann Sport nicht immer so sein? Niedrige Einstiegshürde und bis zu dem Dachkantenspoiler voller Fun! 

Der Suzuki Swift macht richtig Laune und er bringt dieses pure, diese reine Gefühl des sportlichen Autofahrens zurück. Er beweist zugleich, dass man für Landstraßen-Lustfahrten keine übersteigerten PS-Werte benötigt. Ein handliches Auto, ein gut abgestimmtes Fahrwerk und ein Motor der den Zeiger des Drehzahlmessers zum schwitzen bringt.

Sport kann so viel Spaß machen.

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Suzuki Swift Sport im Fahrbericht auf bycan

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd



Suzuki Swift Sport – Fahrbericht

Ich sollte mehr Sport machen. Das hat mir nicht nur mein Arzt gesagt.  Weil ich mich aber weder für Ballsportarten, Radfahren noch Leichtathletik begeistern konnte, musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.  Da kam mir Niki Schelle (dt. Rallyfahrer) in den Sinn, wenn der Sport sagt, dann meint er nicht selten den Suzuki Swift Sport.

Also nachfragen bei Suzuki ob man mir dort nicht ein wenig Nachhilfe in Sachen Sport geben kann. Und kurz darauf stand er vor der Tür, in Kashmir Blue Pearl metallic. Auf geht es zur ersten Sportstunde im kleinen Suzuki Swift.

Suzuki Swift Logo

Im Fahrbericht:

Suzuki Swift Sport

„Spiel, Sport und Spaß“

Oder: Zurück in die Zukunft des Fahrspaß

Unschuldig? Nein, der kleine Kubus mit dem Namen Swift Sport sieht nicht unschuldig aus. Man sieht ihm durchaus an, dass hier einer kommt, der Spaß haben will und das ganze dann auch sportlich nimmt. Der Maschendraht-Kühlergrill in schwarz, die ausgeformte Spoilerlippe an der Front und dazu Xenon-Scheinwerfer. Die Front des kleinen Suzuki macht richtig was her, vor allem wenn im Kontrast zu den schwarzen Kühler-Elementen dieses kräftige Kashmir-Blau lackiert wurde.

In der Seitenansicht  fällt auf wie kurz die Überhänge vorne und hinten sind. Eine schwarz lackierte A-Säule, eine schwarze B-Säule und die getönten Seitenscheiben wirken als deutliches Signal. Am Heck dominieren zwei Auspuffrohre und ein großer Dachkantenspoiler. Die Sprache des ansonsten frei von unnötigen Sicken und Kanten gezeichneten Swift ist verständlich und dank der feist im Radhaus sitzenden 17 Zoll Felgen erzählt der kleine Japaner bereits im Stand völlig unvernuschelt von seinen sportlichen Fähigkeiten.

Suzuki Swift Sport

suzuki swift album ansicht fotoseite

Irgendwie so GTI – Erinnerst Du dich?

Mit seiner Gesamtlänge von 3.90 m, einer Breite von knapp 1.70 m und dem Radstand von 2.43 m ist der Suzuki Swift in seinen Proportionen extrem nah an der zweiten Golf Generation. Golf – auch so ein Sport und als Golf GTI 16 V eine echte Ikone unter den sportlichen Kompaktmodelle. Auch hier, ein Zufall: Mit 136 PS liegt der Swift Sport 3 PS unter dem ehemaligen Golf GTI 16 (ohne KAT), aber 7 PS über dem späteren Modell mit Kat. Ich hatte beide GTI-Versionen und ich kann mich gut an die Touren mit dem sportlichen Wolfsburger erinnern.

Zufall oder Schicksal?

Als ich die ersten Meter mit dem sportlichsten Suzuki fahre, fühle ich mich sofort in der Zeit zurück versetzt. Da ist es wieder, dieses pure Auto fahren. Diese direkte und unverfälschte Auto fahren. Eine Lenkung die spüren lässt wie sich der Belag unter den Reifen ändert, eine straffe aber immer faire Federung und ein echter Kerl von Motor. Kein Großkotz, aber ein 1.6 Liter 16V-Sauger der frei von Wehklagen und wimmern, lustvoll die Drehzahlleiter erklimmt. 6.900 Umdrehungen als Grenze. Das ist alles wie früher und ich überlege krampfhaft, an welcher Stelle die Automobil-Industrie wohl falsch abgebogen ist.

Ein Beinchen in die Luft, das macht nichts – die 195er Reifen auf der Vorderachse bieten genug Grip um das hintere, Kurven innere Rad von Zeit zu Zeit zu entlasten. Der Swift wedelt so ehrlich um die Kurven, wie es heute nur noch wenige Autos können. Ein Toyota GT 86 dürfte ein Bruder im Geiste sein, aber eben auch dank dem Antriebskonzept mit dem flachen Schwerpunkt und dem Hinterachsantrieb eine andere Liga.

Natürlich hat der Swift das „Elch-Schutz-Programm“ ESP mit an Board, wirklich gebraucht haben wir es damals nicht und der Swift fährt auch ohne elektronische Fahrhilfen sicher um die Pylonen.

Suzuki Swoft sport Innenraum

Cockpit und Workout-Area  Ja, man sitzt ein wenig zu hoch und das Lenkrad lässt sich leider nicht weit genug verstellen. Das Gefühl in einem kompakten Dreitürer zu sitzen bleibt immer als Beifahrer dabei. Die Sitze geben sich redlich Mühe den arbeitenden Körper des Piloten in Form und Spannung zu behalten, am Ende könnte hier noch ein wenig nachgearbeitet werden.

Das war es dann aber auch schon mit der Kritik am Innenraum des Swift. Schmale Säulen, relativ steile Scheiben – eine perfekte Rundumsicht. Wer damit die nächste Kurve um ihren Apex beraubt, der hat zuvor alles im Blick gehabt. Das Cockpit ist sauber und übersichtlich – ja schon fast pedantisch aufgeräumt. Auch hier freut sich der aktive Autofahrer über möglichst wenig Ablenkung. Und wieder kommt mir der Gedanke, an welchem Punkt der Automobilen Entwicklungsgeschichte sind wir eigentlich falsch abgebogen, als wir aufgehört haben, simple aber dem Fahrer zu orientierte und dem aktiven Sportler zugewandte Innenräume zu verbauen?

Suzuki Swift motor 136PS

Klassischer Sauger

Jeder Kleinwagen mit einem Turbodiesel-Aggregat hat mehr Drehmoment. Egal. Die 160 Nm des 1.6 Liter großen Vierzylinder Saugers entsprechen im übrigen auch dem, was der Golf GTI 16V damals an Kraft aufbot.  Und dieser Motor war damals mein Jugendtraum und später das Auto mit dem ich Slalom-Rennen fuhr.  Ein sportlicher Saugmotor kann einfach niemals alt werden, er wird nur zum Klassiker.

Klassische Arbeit auf der Leiter

Bis 2.000 Touren geht nicht viel, der Swift dreht sauber, aber mit wenig Druck aus dem Drehzahl-Keller ziehend seine Bahnen. Unaufgeregt –  wer den Alltag unter 2.500 Umdrehungen meistert, bleibt dabei auch sparsam und leise. Typisch für diese Motorenart, erwacht mit jeder Umdrehung mehr Leben unter der kurzen Haube des Swift Sport und analog dazu, die Lust am Spiel mit dem sportlichen Swift. Rein in die Kehre, die Drehzahl nicht unter 3.600 fallen lassen und fröhlich brüllend raus gezogen – wer bei 6.000 den nächsten Gang ansetzt, der erlebt den Fahrspaß der alten GTI-Tage. Und das war eine famose Zeit.

Motordaten:

Leistung:

136 PS

Kraft:

160 Nm

0-100 km/h:

8,7 Sek

Heckanischt Suzuki Sport Swift

Vorteile – Nachteile – Fazit .. auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

passion:driving über den Swift Sport

Alle Fotos wie immer von mir, bis auf das Titelbild. Der „rasende Kubus“, der stammt von Peter Wagner

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Neu im Test: Suzuki Swift Sport

Echte Rallye DNA.  Es gibt sie noch, diese kleinen sportlichen Automobile, die uns nicht den ganzen Tag nur eine langweilige Geschichte von Umweltschutz, CO²-Emissionen und ökonomischen Fahren erzählen wollen. Der kleine Suzuki Swift ist so ein Auto. In der Sport-Variante mit 136 PS gebaut, um die Erinnerungen an die frühen „GTI-Zeiten“ aufrecht zu erhalten.

What a Suzuki..

Mit dem Suzuki Swift Sport fährt man gerne auch einmal einen Umweg über kleine Landstraßen, über verwinkelte Gassen und bleibt fernab des effizientesten Weges.

Suzuki Swift sport Blog

Natürlich sind 136 PS nichts was einen vor Ehrfurcht erzittern lässt. Doch im Umfeld eines 1.100 Kilogramm schweren und mit 3.89 Metern sehr übersichtlichen Kompakten, wird aus dem Stadtfloh ein Landstraßen-Räuber.

Meiner erster Suzuki-Testwagen war ein Grand Vitara mit dem 2.4 Liter Benzinmotor und mein Urteil über dieses Förstermobil wurde in Bensheim vermutlich nicht gerne gelesen. Bis heute gehört der Vitara in meiner Testwagen-Top-Liste zum schlechtesten was ich gefahren bin.

Aber dieser Swift Sport – der wird das Blatt wenden, da bin ich mir sicher, noch bevor ich die ersten Meter gefahren bin. Klein, sportlich, handlich  so stelle ich mir den perfekten Suzuki mit vier Rädern vor.

Der Testwagen:

  • Modellbezeichnung: Suzuki Swift Sport
  • Ausstattung:  Sport
  • Testwagenpreis: 18.990€
  • Kilometerstand:  21.010 km
  • Hubraum: 1.586 ccm³
  • Bauart: 4-Zylinder Saugmotor in Reihe
  • Drehmoment:  160 Nm – 4.400 Umdrehungen
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Vorderradantrieb

Suzuki Swift sport von hinten

V/max:

195 km/h

0-100 km/h:

8,7 Sek.

Leistung:

136 PS 

Suzuki Swift motor 136PS

In den nächsten zwei Wochen wird der Swift zeigen, ob er mein Weltbild von der Marke Suzuki wieder zurechtrücken kann. Ich bin gespannt.

Fahrspaß in kompakter Form?

Förster-Traum? Wir werden sehen!

Suzuki Grand Vitara 2.4

Seit gestern als Testwagen zu Besuch, der große Bruder vom legendären Suzuki Jimmy – der Grand Vitara mit 5-Türen und dem 2.4 Liter Vierzylinder Benzinmotor. Von außen ein fescher Offroader mit klaren Formen und einer überschaubaren Größe.

Positiv bis jetzt: Die steilen Fensterflächen sorgen bei starkem Sonnenschein dafür, dass sich der Innenraum nur wenig aufheizt und die Übersicht über den kleinen Allradler ist aufgrund der überschaubaren Dimensionen noch mit gut zu bezeichnen. Da habe ich schon schlimmeres ohne Park-Distance Control in die Parkbuchten zirkeln müssen.

Negativ bis jetzt: Schwach im Durchzug, stark im Durst – der Vierzylinder-Benziner unter der Haube. Den Innenraum mit „nüchtern“ zu umschreiben, wäre eine lobende Übertreibung.

Nun denn – auf ein paar unterhaltsame Tage mit dem 4×4.

Blogger-Rundschau: Suzuki Swift Sport

Sebastian Bauer, mein Blogger-Kollege und einer der Senkrechtstarter in der deutschen Auto-Blogger-Szene durfte einen kleinen Sportler fahren, den man mir bislang nicht geben wollte. Natürlich bin ich neidisch um seine Erfahrung – aber Suzuki ist eben auch ein kleiner Importeur mit sehr begrenzten Mitteln. Und weil ich in diesem Jahr vor allem 2 Dinge bisher gefahren bin: Sportwagen oder Geländewagen – hat man mir anstelle des Swift den Grand Vitara angegeboten. Demnächst also: Der Suzuki Grand Vitara bei mir im Fahrbericht.

Zurück zu Sebastian und seinem „Härtetest“:

Suzuki Swift Sport

Man merkt beim lesen von Sebastians Fahrbericht, wie viel Spaß im der Floh auf der anspruchsvollen Strecke rund um die Öztaler Gletscherstraße gemacht hat. Eventuell hat er ja bald wieder die Möglichkeit die unterhaltsamen Straßen in den Alpen zu befahren – wer kann das schon so genau sagen 😉

Jetzt aber erst einmal rüber gehuscht zu Sebastian und den Fahrbericht über den „Swift Sport“ gelesen – eine kleine sportliche Kiste, wie mir scheint…