Die Überprüfung der Profiltiefe alleine reicht nicht aus

Bevor Sie auf Winterreifen umsteigen, denken Sie daran, die Profiltiefe und den Zustand der Lamellen zu überprüfen. Jeder kann sich selbst beibringen, Reifen zu wechseln, aber die Arbeit erfordert Konzentration. Wenn Sie zu ungeduldig herangehen, können Ihr Auto oder Ihre Reifen am Ende sogar beschädigt werden. Nokian Tyres gibt im Folgenden Tipps, wie Sie Ihre Reifen richtig und problemlos wechseln.

Wenn es an der Zeit ist, auf Winterreifen umzusteigen, stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre Reifen überhaupt noch verwendbar sind. Ein gängiger Trick ist der Einsatz einer Zwei-Euro-Münze zur Überprüfung der Profiltiefe. Die Überprüfung der Abnutzungsanzeige DSI (Driving Safety Indicator) ist jedoch viel einfacher: Die Abnutzungsanzeige, die auf allen Produkten von Nokian Tyres zu finden ist, ist eine Zahlenreihe, die sich direkt auf dem Reifenprofil befindet. Lässt das Reifenprofil nach, verschwinden die Zahlen nach und nach. Die höchste, noch sichtbare Zahl gibt die verbleibende Profiltiefe an.

Die Profiltiefe ist besonders wichtig bei Fahrten auf Schneematsch. Auf rutschigen Straßen kommt es vor allem auf einwandfreie Lamellen an.

Überwachen Sie Ihre Reifen

Bei Winterreifen ohne Spikes gründet der Griff auf dem Reifenprofil und den Profilmaterialien, daher müssen die Fahrer die Lamellen und Rillen der Reifen immer im Auge haben. Der Griff wird durch die scharfen Lamellenkanten und eine weichere Gummimischung ermöglicht. Wenn die Lamellen heruntergefahren, an den Kanten rund und steif statt flexibel sind, hat der Reifen seinen Halt verloren.

Darüber hinaus haben die meisten Pkw einen Vorderradantrieb, sie werden tendenziell immer schwerer und die durchschnittliche Motorleistung ist gestiegen. Eine aggressive Fahrweise beschleunigt den Verschleiß der Reifen zusätzlich. Wechseln Sie die Positionen Ihrer Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse nach jeweils 6.000 bis 8.000 Kilometern, da die Reifen an verschiedenen Positionen unterschiedlich verschleißen. Denken Sie daran, den Reifendruck beim Reifenwechsel stets zu überprüfen.

Stellen Sie den richtigen Druck im Voraus ein

Die ersten Nachtfröste sind ein guter Zeitpunkt für die Umstellung auf Winterreifen. Zu dieser Zeit können schattige, besonders kühle Stellen auf der Straße morgens bereits gefroren sein. Beim Reifenwechsel ist allerdings Vorsicht geboten: Fehler beim Wechseln können Ihre Reifen ruinieren oder sogar dazu führen, dass sie sich während der Fahrt lösen.

Martin Dražík, Produktmanager bei Nokian Tyres Central Europe, erinnert daran, dass beispielsweise richtungsgebundene Reifen eine bestimmte Drehrichtung haben. Der Reifen hat ein Pfeilmuster, das immer vorwärts rollen muss. Werden die Reifen falschherum montiert, greifen sie bei anspruchsvollem Winterwetter nicht wie geplant.

Sie sollten Ihre Winterreifen unbedingt bereits vor dem Reifenwechsel auf den richtigen Reifendruck einstellen. Manchmal fahren Menschen mit frisch aufgezogenen Reifen direkt zur Tankstelle, um den Druck erst dort zu überprüfen. Wenn beispielsweise zwei Reifen einen sehr niedrigen Druck haben, können diese beiden schon auf dem Weg zur Tankstelle beschädigt werden“, so Dražík.

Wenn Ihre Felgen mit Konusmuttern befestigt sind, sollte der Kegel nach innen gerichtet sein. Sie sollten auch sicherstellen, dass die Zentrierringe passend zur Position der Winterreifen angebracht sind. Andernfalls kommt es zu Vibrationen.

Auch wenn es einige Details zu beachten gibt, lernt man den richtigen Umgang mit Reifen immer am besten, wenn man es ausprobiert.

Beginnen Sie, indem Sie jemandem zuschauen, der im Reifenwechseln geschult ist. Es ist keine Raketenwissenschaft“, erinnert Dražík.

Wenn Sie sich jedoch noch unsicher fühlen, sollten Sie den Job lieber einem Profi überlassen.

Bei neueren Fahrzeugen ist der Reifenwechsel anspruchsvoller – die Reifen sind meist größer, was bedeutet, dass sie mehr Platz einnehmen und man dementsprechend mehr Kraft bei der Montage benötigt“, sagt Dražík.

Die Kunden der Reifenhotels von Vianor erhalten rechtzeitig vor jeder Saison einen individuellen Terminvorschlag. Ein Fachmann prüft dann während des Wechselns direkt auch den Zustand der Reifen. Auf diese Weise kann der Fahrer sicher sein, dass seine neu aufgezogenen Reifen auch in einem angemessenen Zustand sind.

Tipps zum Reifenwechsel

  • Machen Sie den Münz-Test: Drücken Sie eine Zwei-Euro-Münze in die Profilrille. Wenn die silberne Außenkante der Münze über dem Profilblock zu mehr als der Hälfte sichtbar bleibt, sollten Sie Ihre Reifen austauschen. Der Silberanteil ist vier Millimeter breit. Die gesetzliche Mindestanforderung an die Profiltiefe in Deutschland beträgt 1,6 Millimeter.
  • Alle Produkte von Nokian Tyres verfügen über die Abnutzungsanzeige (DSI), mit der der Fahrer den Zustand und die Sicherheit seiner Reifen überprüfen kann. Die Sicherheitsanzeige zeigt die Tiefe der Hauptrillen des Reifens an, d. h., wie viel Profil noch vorhanden ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie einen Kreuzschlüssel, einen Drehmomentschlüssel und einen guten Wagenheber haben. Der fahrzeugeigene Wagenheber ist nicht für wiederholte Reifenwechsel vorgesehen.
  • Schauen Sie in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs nach den richtigen Hebepunkten und dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck. Winterreifen sollten um 0,2 bar höher aufgepumpt werden als Sommerreifen.
  • Sie benötigen eine feste, ebene Plattform für den Reifenwechsel.
  • Wenn Ihr Auto über Leichtmetallräder verfügt, ziehen Sie die Radmuttern nach 100-200 Kilometern Fahrt wieder an.
  • Alle 6.000 bis 8.000 Kilometer sollten Sie die Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse rotierend wechseln. Deshalb sollten Sie die Platzierung auf eingelagerten Rädern immer markieren.

Tipps für die Autopflege im Herbst

Normalerweise gilt die Regel von O bis O, also von Oktober bis Ostern. Wer sich in diesem Jahr an diese Faustregel gehalten hat, der ist im Oktober bei Temperaturen um die 30°C mit Winterreifen gefahren. Das sollte man nicht tun, denn die Gummimischung ist nicht für diese Temperaturen gedacht. Sollte der Wetterbericht über kühlere Temperaturen berichten, die so um die 7-10°C betragen, dann sollte man von Sommer- auf Winterreifen umwechseln.
In diesem Beitrag geben wir Tipps und Tricks wie man das Auto im Herbst richtig pflegt und auf die kommende Wintersaison vorbereitet, wenn ihr unsere Check-Liste abarbeitet, dann dürfte im Winter nicht mehr ganz so viel schief gehen.
Winterreifen sind Pflicht
Ab wann genau man Winterreifen verwenden soll, hängt von den situativen Wetterverhältnissen ab. Wenn man mit Frost, Reif, Schnee oder kälteren Temperaturen rechnen kann, dann sollte man auf Winterreifen wechseln. Beim Radwechsel unbedingt auf die ggf. vorhandene Laufrichtung der Räder, auf den Luftdruck und auf das richtige Anzugdrehmoment achten. Passen die Radbolzen von der Sommerbereifung zu den Winterfelgen? Bei Zweifel oder Fragen lieber den Fachmann fragen, denn ein Rad möchte sicherlich keiner verlieren.
Der Blick unter die Motorhaube
Oft sind es böhmische Dörfer, der Blick unter die Motorhaube, doch wir helfen gerne. Wichtig im Winter sind die Batterie, der Frostschutz für den Kühler, der richtige Ölstand und die Reinigungsflüssigkeit für die Scheibenreinigungsanlage. Auch diese sollte über Frostschutz verfügen. Wer selbst nicht den Frostschutz von der Kühlflüssigkeit (Motor) bestimmen kann, der sollte dieses in einer Werkstatt machen lassen. Dort kann man auch gleichzeitig die Batterie überprüfen lassen. Waschmaschinen gehen immer am Wochenende kaputt, Batterien immer im Winter. Murphys Law! Achtet auf den richtigen Öl-Stand, denn der Motor ist im Winter frostigen Anforderungen ausgesetzt, da muss das Öl Höchstleistung bringen bei der Schmierung, Abdichtung und Kühlung der Bauteile. Gerade beim Kaltstart muss das Öl schnell an alle Stellen im Aggregat gelangen, aus dem Grund muss der Ölstand stimmen und der letzte Ölwechsel sollte auch nicht zu lange her sein. Finger weg von der Bremsflüssigkeit. Fehlt Bremsflüssigkeit gibt es nur eins: Ab zur Werkstatt! Der Bremskreislauf ist ein geschlossenes System, fehlt Bremsflüssigkeit weißt das entweder auf einen großen Verschleiss von Scheiben und Belägen oder aber auf einen anderen (schlimmeren) defekt hin. Es macht übrigens Sinn auch im Winter durchaus mal fester zu bremsen um die Bremssättel gangbar zu machen bzw. ein festsetzen zu vermeiden.
Funktioniert auch alles?
Scheinwerfer, Blinker, Fernlicht, Bremslicht, Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, Kennzeichenbeleuchtung? Wischer, Scheibenreinigungsanlage, Heckwischer, Heizung? Alles sollte man schon vor dem Wintereinbruch testen und defekte Leuchtmittel instandsetzen / austauschen.
Auto aufräumen und sauber machen
Es klingt komisch, aber es ist für den Winter gut das Fahrzeug noch einmal richtig sauber zu machen. Einmal von außen, aber vor allem auch von innen. Dazu gerne auch die Fensterscheiben richtig reinigen. Das reduziert auch das Beschlagen im Winter. Wir empfehlen auch mit einer geeignetem Bürste Hundehaare zu entfernen, die könnten im Winter sonst anfangen zu müffeln und wer will schon ein schlecht riechenden Innenraum? KUNGS hat dafür eine Silikon Bürste im Sortiment. Mit dieser kann man Sand, Schmutz oder Tierhaare entfernen und die Bürste anschließend mit Wasser reinigen.
Den Eiskratzer kann man auch schon mal im Kofferraum platzieren, wo es vernünftige Eiskratzer gibt, hatten wir ja schon in unserem ersten Beitrag ausführlich beantwortet.
Nach der Reinigung sollte man mit Silikon oder Vaseline die Türgummis bearbeiten und so gegen ein festfrieren oder ein reißen schützen. Das macht man an allen Türen, aber auch am Kofferraum.
Bei Fahrzeugen mit Schiebetüren sollte man unbedingt vor dem Winter die Laufschienen reinigen und die Laufrollen mit Öl gangbar machen, bei Fahrzeugen mit Fenster die zum Öffnen einen Spalt nach unten gehen sollte man die Fenster immer sauber halten von innen und außen, das verhindert das einfrieren.
Kurzform – unsere Tipps um das Auto im Herbst winterfest zu machen:
Geeignete Reifen mit ausreichend viel Profil und Luft, alle Flüssigkeiten gecheckt, Auto gewaschen und Innenraum gesäubert, Eiskratzer im Kofferraum platziert und die Lichteinrichtung sowie die Scheibenwischer geprüft? Dann kann der Winter doch kommen, oder?
Wir haben noch einen Tipp: 
Macht einen Fahrsicherheitskurs! Wir machen die auch! Jährlich und gerne! Die machen a) Spaß und b) bringt man sich und sein Fahrzeug mal in Grenzsituationen und lernt wie man das Fahrzeug beherrscht wenn es entweder über die Vorderachse schiebt oder über die Hinterachse ausbricht. Man lernt wie man richtig bremst und lenkt, denn gerade das kann einem im Winter schon mal sprichwörtlich „den Hintern retten“.

Damit die Reifen länger halten: Nokian Tyres gibt Tipps für richtiges Reifenlagern

Der Ort, an dem man Sommerreifen lagert, ist nicht zu vernachlässigen. Laut Experten ist dabei die Lagertemperatur das wichtigste Kriterium. Die Lebensdauer der Reifen lässt sich ebenfalls verlängern, wenn man sie vor Feuchtigkeit, Chemikalien und UV-Strahlen schützt. Die einfachste Lösung hierfür sind Einlagerungsservices. Nokian Tyres zeigt, wie Sie Ihre Reifen bestmöglich einlagern.

 Sollen Sommerreifen in der Garage, im Keller, auf dem Balkon oder draußen gelagert werden? Laut Martin Dražik, Produktmanager bei Nokian Tyres CE, muss vor allem auf die Lagertemperatur geachtet werden.

Früher lagerten manche Autofahrer ihre Reifen in der Nähe ihrer Zentralheizungsboiler. Dieser Ort ist für die Einlagerung von Reifen viel zu warm, die abgehende Hitze hat eine negative Auswirkung auf die Gummimischung. Der Reifen trocknet langsam aus, verhärtet und entwickelt Risse“, erklärt Dražik. „Der ideale Lagerungsort für Reifen ist ein kühler Ort mit einer Raumtemperatur unterhalb 15 Grad Celsius – hierbei bleiben die Reifen trocken. Zusätzlich sollte der optimale Lagerungsort dunkel bzw. vor Sonneneinstrahlung geschützt sein, da UV-Strahlung die Lebensdauer eines Reifens ebenso verkürzt“, fügt Dražik hinzu.

Einlagerungsservices sind die Lösung für das Lagerungsproblem

Eine immer häufiger genutzte Option ist die Lagerung von Reifen bei sogenannten Einlagerungsservices – dadurch schaffen Autofahrer zuhause mehr Platz für andere Dinge. Ein Einlagerungsservice kann für Autobesitzer eine bequeme und platzsparende Lösung sein. Bei einem Einlagerungsservice werden die Reifen von Fachleuten inspiziert, gewaschen und montiert.

Werden die Reifen unter den richtigen Bedingungen eingelagert, verlängert das ihre Lebensdauer“, betont Dražík.

Sorgsam gewartete, hochwertige Reifen halten in der Regel bis zu sechs Jahre ab Nutzung – abhängig von der Fahrleistung. Wurden die Reifen vor mehr als zehn Jahren produziert, sollten sie gar nicht mehr benutzt werden. Das Produktionsdatum erkennen Sie an der vierstelligen Nummer auf dem Reifen: Die zwei ersten Ziffern stehen für die Woche, die zwei letzten Ziffern für das Jahr der Herstellung. Ein ungeeigneter Lagerort kann Reifen bereits innerhalb einer Saison irreparabel beschädigen.

Kraftvolle Hochdruckreiniger können Reifen schaden

Die Empfehlungen zur Einlagerung von Winter- und Sommerreifen gleichen sich im Prinzip. Bevor man Reifen einlagert, sollten diese sorgfältig gereinigt und abgespült werden. Entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Profilrillen und überprüfen Sie das Laufflächenprofil sowie die Seitenwände auf Risse und ungewöhnlich vorstehende Wölbungen.

Achten Sie darauf, den Wasserstrahl des Hochdruckreinigers von den Reifen fern zu halten, denn das könnte das Gummi vom darunterliegenden Gewebe trennen. Das kann wiederum dazu führen, dass die Reifen dann nicht mehr voll funktionsfähig sind“, sagtDražík.

Vor dem Einlagern der Reifen sollten Sie sicherstellen, dass die Reifen trocken sind und am Lagerplatz nicht mit Öl, Lösemittel oder anderen Chemikalien in Berührung kommen. Falls notwendig, können Sie zum Schutz Reifentüten verwenden. Außerdem sollten die Reifen nicht unter hohem Druck und Spannung stehen. Stellen Sie keine anderen Gegenstände auf den Reifenstapel.

Beim Stapeln der Reifen sollte man den Reifendruck leicht erhöhen, da der unterste Reifen unter hoher Belastung steht“, erwähnt Dražík.

Reifenlagerungstipps von Martin Dražik auf einen Blick: 

  • Überprüfen Sie das Alter der Reifen und kaufen Sie alle sechs bis zehn Jahre ein neues Set.
  • Überprüfen Sie das Reifenprofil und entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Rillen.
  • Reinigen Sie die Reifen und lassen Sie diese komplett trocknen, bevor Sie sie einlagern.
  • Lagern Sie die Reifen an einem kühlen, trockenen Ort.
  • Schützen Sie die Reifen vor Sonnenlicht und Chemikalien.
  • Überlassen Sie die Arbeit den Fachleuten vom Einlagerungsservice.

Wie kann ich bei der Autoversicherung als Fahranfänger das meiste Geld sparen?

Für viele Autofahrer ist die Autoversicherung ein leidiges Thema, denn die Kosten für die kommenden Jahre sind nur schwer planbar und bereits ein kleiner Unfall kann dazu führen, dass sich die sogenannte SF-Klasse deutlich erhöhen. Besonders stark wirkt sich das bei jungen Fahranfängern aus, denn auf Grund des Alters zahlen sie bereits sehr hohe Prämien und da noch keine Schadenfreiheitsklasse vorhanden ist können sie auch keine Ermäßigung erwarten. Doch zum Glück gibt es ein paar Möglichkeiten, mit denen auch junge Fahrer ein paar Euro sparen können.

Nutzen Sie einen Vergleich im Internet

Wie das Wirtschaftsmagazin Wirtschaft.com bereits in diesem Video berichtet hat, passt sich die Versicherungsbranche immer an die digitale Welt an. Denn nur die wenigsten jungen Menschen werden ihre Autoversicherung noch im Büro des Versicherungsmaklers vor Ort abschließen. Viel beliebter ist der Weg über das Internet, denn hier kann nicht nur innerhalb weniger Minuten eine Police abgeschlossen werden, sondern mit einem umfangreichen Versicherungsvergleich wie TopTarif.de richtig Geld beim Neuabschluss oder Wechsel gespart werden. Denn nicht nur Neukunden können bei der Versicherung ordentlich sparen. Auch Bestandskunden können sich jedes Jahr eine neue und günstigere Versicherung suchen. Die Voraussetzung dafür ist eine fristgerechte Kündigung. Bei den meisten Verträgen muss mit einer Frist von einem Monat zum Jahresende gekündigt werden, also zum 31. November des laufenden Jahres.

Versichern Sie das Auto auf einen Elternteil

Eine weitere Möglichkeit mit der sich bei der Versicherung ein paar Euro einsparen lassen ist es die Versicherung einfach auf einen Elternteil zu versichern. Denn auch wenn natürlich ein erheblicher Aufschlag dafür fällig wird, dass ein Fahranfänger auf dem Auto mitversichert ist, ist dies im Regelfall immer noch deutlich billiger als das Auto auf den jungen Fahrer zu versichern. Besonders vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn der Versicherungsnehmer bereits in der Vergangenheit einmal einen Zweitwagen hatte und deshalb bereits Schadenfreiheitsrabatte erworben hat. Doch auch so ist die Ersparnis auf jeden Fall einen Blick wert, denn gerade vor dem Hintergrund der immer weiter sinkenden Altersgrenze für das Fahren eines Autos wird diese Differenz sich in Zukunft noch einmal deutlich stärker auswirken.

Prüfen Sie die Versicherungseinstufung bereits vor dem Kauf

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Berechnung der Versicherungsprämie ist die sogenannte Typklasse des Autos. Diese gibt an wie oft ein Auto im vergangenen Jahr an Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkaskoschäden beteiligt war. Autos mit denen viele Unfälle ausgelöst wurden haben so eine deutlich höhere Einstufung und werden dementsprechend auch deutlich teurer in der Versicherung. Doch auch Fahrzeuge die sehr häufig geklaut werden, so zum Beispiel die aktuellen BMW X5 und X6 Modelle und allgemein neuere Fahrzeuge der oberen Mittelklasse, haben eine relativ hohe Einstufung die sich auch in der Versicherung bemerkbar macht. Deshalb sollten Fahranfänger bereits beim Kauf ihres ersten Autos auch die Versicherung im Auge behalten. Bereits mit der Schlüsselnummer kann beim Versicherer oder in einem Vergleichsportal ein Angebot erstellt werden. So kann mit nur wenig Zeitaufwand auch die Versicherung ein wichtiges Kriterium werden. Wer plant sein Auto längerfristig zu fahren, für den wird dieser Tipp der wichtigste sein, denn über die Jahre hinweg lässt sich oft eine enorme Ersparnis realisieren.

Richtig parken im Winter – Vor dem Abstellen nach oben blicken

Bei Eis und Schnee ist nicht nur das Autofahren schwierig, sondern auch das Parken. Bei der Suche nach einem geeigneten Platz sollte man einige jahreszeitliche Besonderheiten beachten. Zum Parken empfiehlt sich bei Frost eine ebene Fläche. Da sich über Nacht Eis bilden kann, wird das morgendliche Losfahren möglicherweise zur Rutschpartie. Und die ist am Hang deutlich gefährlicher. Zudem sollte möglichs…

10 Tipps zum Autofahren im Winter – Vom richtigen Heizen bis zum passenden Reifen

Wie befreit man sein Auto aus einer Schneewehe? Wie kommt man den vereisten Hang hoch? Und wie kratze ich eigentlich richtig Eis von der Scheibe? Zehn Antworten auf die wichtigsten Autofahrerfragen im Winter. Brauche ich unbedingt Winterreifen? In Deutschland gilt eine „situative Winterreifenpflicht“. Einsatzkriterium für die Saisonpneus ist also nicht die Zeit, sondern der Straßenzustand. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Reif…

Wann sollte man sein Auto verkaufen?

Ein gutes Timing und die richtigen Gründe sind beim Autoverkauf wichtige Punkte.
Wir nennen Ihnen die Fakten und noch ein wenig mehr.

Wann Sie Ihr Auto wirklich verkaufen sollten

Die dunkle Jahreszeit ist die beste Zeit für den Autoverkauf. Mehrere Umfragen belegen, dass im Winter die höchsten Verkaufspreise erzielt werden können. Der Grund ist einfach: Die meisten Autobesitzer glauben, dass der beste Verkaufszeitpunkt das Frühjahr oder der Sommer ist. Demnach befinden sich zu diesem Zeitpunkt viele Autos auf dem Markt und die Marktgesetze besagen, dass die Preise bei einem großen Angebot fallen. Im Winter dagegen trifft die Nachfrage auf ein kleineres Angebot, was steigende Preise zur Folge hat. Wenn für Sie also gilt: “Ich will mein Auto verkaufen“ – ist es eine gute Idee, den Verkauf für Herbst oder Winter zu planen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Autofirmen im Dezember häufig die größten Rabatte offerieren. Ein hoher Verkaufspreis in Verbindung mit günstigen Ankaufsbedingungen ist für den wechselwilligen Autobesitzer sicherlich doppelt interessant.

Ein weiterer Indikator für eine automobile Veränderung  ist, wenn die Reparaturkosten den Wert des Autos übersteigen würden. Hier spricht der Experte von einem wirtschaftlichen Totalschaden. Bei schweren Unfällen kommt es häufig zu einem solchen Schaden. Ältere Wagen mit einem eher geringen Wert sind dafür besonders anfällig.  Dass das Unfallrisiko mit zunehmender Technisierung abnimmt, ist leider ein Irrglaube. Aktuelle Zahlen belegen, dass die Unfälle und tödlichen Zusammenstöße wieder zunehmen.  Zuvor waren beide Zahlen jahrelang rückläufig.

Ebenfalls ein guter Grund für einen Wechsel ist die Senkung der laufenden Kosten. Viele neue Autos sind im Verbrauch wesentlicher sparsamer als ältere Modelle. Das kann sich bei einer hohen Laufleistung im Jahr durchaus lohnen. Ebenso sind neuere Modelle auch häufig in der KFZ-Steuer wesentlich günstiger als alte Fahrzeuge. Der Umweltaspekt ist ebenfalls ein guter Grund, über einen Wechsel nachzudenken: Neue Autos stoßen im Verhältnis zum Gewicht in der Regel weniger CO2 aus, was der Umwelt und den Mitmenschen zu Gute kommt. Übrigens kann einem Auto mit hohem CO2-Austoß der Zugang zu innerstädtischen Gebieten verweigert werden, das ist insbesondere in Großstädten oder Ballungsgebieten der Fall. Ein kleiner Tipp:  Elektroautos sind emissions- und steuerfrei.

Ein weiterer Grund für den Autoverkauf ist eine persönliche Veränderung. Kommt es in der Familie zu einem Zuwachs, ist das Zweisitzer Cabrio nicht mehr die beste Wahl. Andererseits brauchen Autobesitzer nach einem Umzug, der den Arbeitsweg von fünfzig auf fünf Kilometer reduziert, keinen Volvo-Kombi mehr. Hier ist ein Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr eventuell die bessere Wahl.

Die Gründe für einen Wechsel sind vielfältig, beachtet werden sollten sie ebenso wie der Zeitpunkt. Alles wesentliche zum rechtzeitigen Autoverkauf haben wir noch einmal zusammengestellt:

  • Besser im Herbst oder Winter verkaufen
  • Nach einem Unfall, speziell bei einem wirtschaftlichen Totalschaden
  • Senkung der laufenden Kosten
  • Weniger CO2 Ausstoß und Senkung der Umweltbelastung
  • Persönliche Veränderungen auf familiärer Basis
  • Kein Bedarf mehr für ein eigenes Auto

Test: Renault Twingo – Smarter Stadttyp

Twingo, die clevere Kiste? Clever & smart? Die jüngste Generation des Kleinwagens von Renault hat einen deutschen Zwillingsbruder. Die Kooperation von Mercedes-Benz und Renault bringt zwei Geschwister heraus, deren Gleichteile-Strategie dennoch in jedem Konzern einen ganz eigenen Geschmack bekommen soll. W0rin unterscheiden sich also nun smart forfour und Renault Twingo? Im ersten Teil des Doppeltests versuchen wir, den Renault Twingo zu…

7 Tipps für den nächsten Reifenwechsel

Für alle Autofahrer die keinen Gebrauch von Ganzjahresreifen machen, steht zwei Mal jährlich das Wechseln der Autoreifen auf dem Plan. Beim Wechseln der Reifen gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Geschieht der Reifenwechsel unsachgemäß riskiert der Fahrer zum einen seine Sicherheit und zum anderen seinen Versicherungsschutz der im Extremfall erlöschen kann wenn ein Reifenwechsel nicht korrekt vollzogen wurde. Im Folgenden werden Punkte erläutert, die beim Wechseln der Autoreifen zu beachten sind.

1. Das Alter des Reifens

Das Alter des Reifens hat keinen direkten Einfluss auf den Prozess des Wechselns selbst. Darüber hinaus gibt es keine festen Vorgaben oder gar Gesetze nach welcher Zeit ein alter Reifen gegen einen neuen ausgetauscht werden sollte. Diverse Händler und auch Automobilclubs raten aber in der Regel zu folgenden Wechselintervallen:

Sommerreifen: Bei durchschnittlicher Nutzung (15.000-20.000 km/Jahr) ist es sinnvoll die Sommerreifen nach etwa acht Jahren zu wechseln.

Winterreifen: Ebenfalls bei durchschnittlicher Nutzung ist es bei Winterreifen sinnvoll diese bereits nach sechs Jahren zu wechseln, da die Gegebenheiten denen ein Winterreifen standhalten muss gravierender und einschneidender sind als die eines Sommerreifens.

Pauschal lässt sich dies allerdings nie genau bestimmen. Ausschlaggebend ist letzten Endes die Profiltiefe des Reifens, welche bei jeder Inspektion genauestens überprüft wird. Sommerreifen sollten bei 2-2,5 mm Profiltiefe ausgetauscht werden und Winterreifen sogar schon bei etwa 4 mm. Orientiert an den empfohlenen Profiltiefen kann ein Reifenwechsel daher auch schon früher oder gar später vollzogen werden.

 2. Vorgaben des Autohersteller/Reifenherstellers beachten

Sicherheit ist ausschlaggebend für jedes Fahrzeug und vor allen Dingen für dessen Fahrer. Aus diesem Grund sollte man beim Reifenwechsel auch unbedingt auf die Vorgaben und Empfehlungen des Reifenherstellers achten und niemals nach dem eigenen Gefühl vorgehen. Nur wenn man sich strikt an die Anweisungen hält, ist eine generelle Sicherheit für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer gewährleistet.

3. Noträder haben andere Anzugsdrehmomente

Sollte der Fahrer in die unangenehme Situation kommen während seiner Reise Gebrauch von seinem im Fahrzeug enthaltenden Not Rad machen zu müssen, muss unbedingt darauf geachtet werden welchen Anzugsdrehmoment selbiger hat. Nähere Informationen bietet dazu die Gebrauchsanweisung des Fahrzeuges. Sollte das Not Rad nicht sachgemäß angebracht werden, besteht ein gravierender Sicherheitsmangel der dem Fahrer und übrigen Verkehrsteilnehmern gegebenenfalls zum Verhängnis werden könnte.

4. Ausschließliche Verwendung von unbeschädigtem Zubehör

Ebenfalls relevant für die Sicherheit ist der Gebrauch von qualitativ hochwertigem und einwandfreiem Reifenzubehör. Hierzu zählen unter anderem Radschrauben und Radmuttern. Sollte man defektes Material wählen kann eine umfangreiche Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden.

5. Gewinde der Schraubverbindungen müssen rostfrei und sauber sein

Um einen einwandfreien Halt der Räder zu gewährleisten, dürfen die Verbindungen der Schrauben weder dreckig noch rostig sein. Sollte dem Fahrzeughalter dies beim Wechseln der Reifen auffallen, hat er die Möglichkeit die Verbindungen mit Hilfe einer Drahtbürste zu reinigen. Dies geht in der Regel recht problemlos und bedarf keiner großen Arbeit.

6. Kein Öl oder Fett an Schraubgewinde

Unter keinen Umständen darf das Schraubgewinde der Reifenschrauben mit Öl oder anderen fettigen Substanzen in Kontakt kommen. Dies könnte im extremen Fall dazu führen, dass die Schrauben nicht richtig festzuziehen sind bzw. sich während der Fahrt unbemerkt lösen.

7. Erneutes Festziehen der Reifen

Nach dem Reifenwechsel wird dem Fahrer empfohlen, 50 bis 100 km zu fahren. Nach Ablauf dieser Strecke sollte der Anzugsmoment erneut überprüft werden, da sich Reifen gerade kurz nach einem Wechsel noch einmal lösen können. Durch das erneute Festziehen ist das Ablösen der Reifen dann allerdings so gut wie ausgeschlossen.

N24h – Die wichtigsten Tipps für die Fans

Was ist wann los auf der Nordschleife – unsere Geheimtipps für die Fans

An vier Tagen steht der Nürburgring bekanntlich durch das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Kopf. Die Teams machen die Nacht zum Tag und die Fans feiern eine riesige Party. Schon bereits am Montag vor dem Rennen ist hier einiges los. Die ersten Teams treffen ein und errichten mit ihren Wohnwagen regelrechte Camps. Für Besucher wird damit der Weg zur Strecke schon ein echtes Erlebnis und ist häufig nur schlecht zu toppen.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen möchte die Fans aber nicht nur mit den eigenen Partys beeindrucken, sondern sie haben sich mehr einfallen lassen und veranstalten jedes Jahr ein neues Programm. Wir haben in dieses Programm einmal genauer reingeschaut und euch die besten Tipps für das 24-Stunden-Rennen zusammengestellt.

Am Mittwoch beginnt das Programm so richtig

Bereits am Mittwoch erwartet die Fans ein traditionelles Aufgebot und eine Veranstaltung, die man unter keinen Umständen verpassen sollte. Hier treffen sich die Fans und die aktiven Teilnehmer auf dem Adenauer Racing Day. Auf der Kirchstraße der Eifelstadt, welche direkt am Ring zu finden ist, geht es 15 Uhr los. Die teilnehmenden Fahrzeuge des 24-Stunden-Rennens fahren in zwei Korsos zum Ring, wo dann anschließend um 16 Uhr die öffentlichen Autogrammstunden stattfinden. Am Abend erwarten Fans dann die Showprogramme.

Donnerstag und Freitag übertrumpfen sich mit richtig starken Ereignissen

Am Donnerstag beginnen dann für echte Rennfans endlich die ersten Trainings und das Nachttraining der 24h-Teams. Die Nachttrainings enden hier eine halbe Stunde vor Mitternacht. Auch an diesem Tag haben die Fans die Möglichkeit, den Teams und vor allem den Fahrern zu begegnen, denn um 14 Uhr am Donnerstag finden auf der ADAC-Bühne im ring°boulevard die Autogrammstunden statt. Um 18 Uhr  finden dann in der Fan-Arena die Fahrerpräsentationen statt.

Am Freitag kommen dann endlich die sportlichen Höhepunkte zum Vorschein, denn um 17:10 Uhr beginnt das Top-30-Qualifying, aber bereits am Morgen um 9:30 Uhr sind die ersten Rennen angesetzt, denn hier bekommen die letzten Teilnehmer im zweiten Qualifying noch einmal eine letzte Chance.

Zusätzlich gibt es am Freitag noch folgende Events:

  • 20:40 Uhr: Öffnung der Boxengasse
  • 20:30 Uhr: Falken Drift Show Begleitung durch die Red Bull FMX-Piloten Show an der Müllenbachschleife

Der Samstag ist ganz im Zeichen des Rennsports

Der Samstag ist natürlich ganz im Zeichen des Rennsports organisiert. Um 14 Uhr nehmen die Teilnehmer ihre Aufstellungen auf der Start-Ziel-Geraden ein und um 16 Uhr fällt dann endlich der Startschuss für das große Rennen.

Es gibt am Samstag natürlich noch mehr zu sehen, Fans können sich beispielsweise auf folgende Auftritte und Bühnenshows freuen:

  • 10:00 – 11:45 Uhr Fan-Arena: Falken Drift-Taxi
  • 12:00 – 12:45 Uhr Fan-Arena: Red Bull Trial-Show mit Julien Dupont
  • 17:00 – 18:00 Uhr ring°boulevard: Autogrammstunde mit Klaus Ludwig bei Zurich
  • 18:00 – 19:45 Uhr Fan-Arena: Falken Drift-Taxi
  • 20:00 Uhr AMG Erlebniswelt: (an der Auffahrt zwischen historischem und GP-Fahrerlager)

Am Sonntag 16 Uhr ist dann der Zieleinlauf. Was noch so auf der Nordschleife zu erleben ist, kann man auch dem offiziellen Kalender der Rennveranstaltung entnehmen. Insgesamt ist es ein wirklich starkes Programm, das viel Spaß verspricht.

 

Reifentipp: Sägezahn erkennen

Was ist der Sägezahn, wo kommt er her und was kann man dagegen tun?

Damit moderne Reifen ein Höchstmaß an Sicherheit bieten sind sie auf gute Nass- und Aquaplaning-Eigenschaften ausgelegt. Vor allem sportliche und daher auch breitere Hochgeschwindigkeitsreifen besitzen eine relativ offenes Profil mit einem hohen Profil-Negativanteil (wenige hochstehende Profilblöcke) im Bereich der äußeren Reifenflanke. Der Sinn dahinter: Möglichst viel Wasser aufnehmen und ableiten – wenn der Reifen darin gut ist, gerät man erst spät in Aquaplaning-Situationen.

Beim Fahren – ganz egal ob besonders sportlich oder nicht – kommt es an den Gummiblöcken des Profils jedoch zu einem Schlupf, der ist immer vorhanden. Mal ist der Schlupf höher, mal geringer. Dieser Reifenschlupf kann nun dazu führen, dass  es zu einem sägezahnförmigen (stufenförmigen) Verschleißbild am Reifen kommt. Hauptsächlich passiert dies an den Reifen der nicht angetriebenen Achse.

Das Ergebnis: Verminderte Laufruhe und ein schlechteres Geräuschverhalten.

Der Sägezahn: Was kann man dagegen tun?

Vorbeugen kann man dem Sägezahnverschleiß durch korrekte Einstellung und Überwachung des Luftdrucks sowie durch wiederholendes und seitengleiches Wechseln der Räder von vorn nach hinten. Ein Tipp könnte lauten: Alle 8.000 km die Reifen von der Antriebsachse auf die nicht angetriebene Achse zu wechseln. Empfehlungen der Fahrzeughersteller findet man dazu meist in der Fahrzeug-Bedienungsanleitung. Hat sich der Sägezahn jedoch schon zu stark ausgebildet, hilft gegen dieses Problem – wenigstens bei Reifen ohne so genannte Laufrichtungsbindung – allenfalls noch ein diagonaler Tausch der Räder. Bei modernen Hochleistungsreifen ist dies jedoch in vielen Fällen nicht mehr möglich, da diese Reifen an eine Laufrichtung gebunden sind. Dann hilft nur noch vorbeugen! Und der richtige Luftdruck!

10 Regeln für den Autokauf!

Es ist nicht so, dass sich der Vorgang des Autokaufs in den letzten 10 Jahren allzu sehr verändert hätte. Aber für Kaufwillige ist eine Auffrischung der 10 wichtigsten Regeln für den Kauf eines Neuwagens durchaus sinnvoll.

10 Regeln für den Autokauf!

  • Suchen und finden
  • Vergleichen
  • NEFZ ignorieren
  • Auswahl eingrenzen
  • Probefahren
  • Mit der Hausbank reden
  • Sitzkomfort prüfen
  • Multimedia checken
  • Verhandlungstaktik
  • Fahrgestellnummer prüfen

10 Regeln für den Autokauf

1.) Suchen und finden

T räumen ist schön und wichtig. Aber der Beginn des ganzen Kaufprozess ist ein anderer. Nimm Dir die wichtigsten Auto-Magazine zur Hand. Suche im Internet nach guten Automobil-Blogs und lies. Lies viele Fahrberichte. Einen Ford Mustang wollen viele, aber passt der wirklich zu Deinen Automobilen Bedürfnissen? Vermutlich nicht. Also – erst einmal lesen, lesen, lesen und dann – noch einen weiteren Fahrbericht lesen. Früher oder später werden sich in Deinem Kopf ein paar Dinge sortieren.

Das ist der Zeitpunkt ab dem Du die Suche nach dem „richtigen“ Neuwagen startest!

2.) Vergleichen

I st der Kombi der richtige? Oder bietet ein Kompakter SUV nicht das gleiche und gefällt der Frau sogar besser? Oder reicht ein Cabrio? Manchmal sind Autos aus den unterschiedlichen Fahrzeugklassen gar nicht so speziell wie man meint. Es kann passieren, dass ein Kompakter SUV mit effizientem Motor weniger verbraucht als ein Kombi. Oder ein Cabriolet mit vier Sitzen mehr Platz bietet, als der zuerst angedachte Kompaktwagen. Fange an zu vergleichen.

Nutze alle Daten die du bekommst und vergleiche die verschiedenen Autos. Der ADAC bietet eine große Datenbank. Aber auch Automobil-Blogs haben zum Teil enorme Detailtiefe in ihren Artikeln. 

3.) Ignoriere die NEFZ-Angaben

D ie Herstellerangaben für den Verbrauch der Neuwagen sind Bullshit. Und es wird Zeit für eine Überarbeitung der NEFZ-Normen. Bis dann hoffentlich neue – sinnvolle Kriterien zur Messung des Kraftstoffkonsum in Kraft treten, macht es Sinn, die Daten aus Auto-Magazinen zu verwenden. Oder die Angaben die ich hier im Blog für „Drei Autofahrer-Typen“ herausfahre. Noch wichtiger aber – wird der Punkt 5 in diesem Zusammenhang.

Orientiere Dich an den Verbrauchswerten aus dem Alltag! 

cabrio oder limousine

4.) Grenze die Suche ein

N ach der ersten Orientierungsphase solltest Du Deine Suche auf fünf Modelle eingrenzen. Auf den bekannten Automobil-Onlinebörsen kannst Du dann, basierend auf den wichtigsten Kriterien zu Deinen fünf Modellen (zählt auch für Gebrauchtwagen), eine Liste erstellen.

Konzentration auf eine klare Auswahl.

5.) Testfahrten

F ahre nicht irgendeine Variante Deines Wunschwagens, sondern fahre genau die Version, die Du dir ausgesucht. Den Motor. Das Getriebe. Die Ausstattung. Achte genau darauf ob es eine Sport-Version ist, oder eine Variante mit Komfort-Fahrwerk. Nur weil beide den gleichen Namen tragen, kann eine nicht gewünschte Ausstattung für große Unterschiede sorgen.  Und fahre alle Autos auf der gleichen Strecke.

Schaffe die ultimative Vergleichbarkeit, genau das Modell und immer die gleiche Strecke!

6.) Sprich mit Deiner Hausbank

D hast eine Vorstellung von dem, was Du dir kaufen willst? Wie willst Du es bezahlen? Alles bar? Anzahlen und den Rest finanzieren? Eine Ballon-Finanzierung mit kleinen Raten während der Laufzeit und einer großen Ablösesumme? Verschaffe Dir einen genauen Überblick über die wirklichen finanziellen Möglichkeiten. Dein Bänker wird Dir sagen, ob der Nissan GT-R oder doch eher der Nissan Micra zu Deinen finanziellen Möglichkeiten passen. Denke an die Folgekosten! 

Bevor Du beim Händler über die Bezahlung verhandelst, verschaffe Dir Klarheit über die Barzahlungs-möglichkeiten und Deinen eigenen finanziellen Spielraum! 

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7.) Prüfen den Sitzkomfort noch einmal

S ei Dir sich, dass Du in dein neues Auto passt. Ist der Fahrersitz vernünftig einzustellen? Sind Lenkrad und Pedale im richtigen Abstand? Ist der Einstieg mühsam? Nach ein paar Monaten fängt man an, den neuen Wagen mit anderen Augen zu sehen. Sei Dir sicher, dass er genug Platz bietet und Du auch auf langen Strecken bequem und ermüdungsfrei sitzt.

Prüfe noch einmal den Komfort. Passen die Einstellungsmöglichkeiten zu Deinen Bedürfnissen?

8.) Checke die Multimedia-Ausstattung

H eute tauscht man nicht mehr einfach so das Radio gegen ein anderes. Die Autos haben fast alle eigene und gut in das Fahrzeug integrierte Multimediasysteme. Prüfe ob Du damit zurecht kommst. Hat Das Auto eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung? Prüfe ob sie mit Deinem Handy auch wirklich funktioniert! Es wäre frustrierend wenn du diese Probleme erst nach dem Kauf bemerkst!

Sei Dir sicher, dass Handy, iPod oder MP3-Player mit dem System im Auto zusammenarbeiten. Nachträgliche Änderungen können ordentlich ins Geld gehen. 

9.) Verhandlungstaktik

A utoverkäufer sind Profis. Bist du schwach oder schwer verliebt in Dein neues Auto, dann merken Sie es und sind knallhart mit Dir. Spare Dir jede Form von Emotionen während der Verhandlung. Und lasse nicht allzu früh die Hosen herunter, was die Bezahlung angeht.  Bevor Du mit dem Verkäufer einig wirst über den Preis, solltest Du nicht sagen, wie Du bezahlen willst.  Überlasse es dem Verkäufer, auf Dich zu zugehen.

Sei sicher in der Verhandlungstaktik. Gib dem Verkäufer das Gefühl, dass der Preis wichtig ist und nicht das Du bereits Oma und Opa für den neuen Wagen in Zahlung geben würdest! 

10.) Prüfe die Fahrgestellnummer

W enn es an die Unterschrift geht, prüfe noch einmal, dass es sich wirklich um das Auto dreht, welches Du dir ausgesucht hast. Vor allem bei Gebrauchtfahrzeugen und Vorführern solltest Du auf Nummer sicher gehen.

Unterschreibst Du den Kaufvertrag für das richtige Auto?

Am ende bleibt nur: Herzlichen Glückwunsch – Du bist stolzer Besitzer eines neuen Autos 😉

glückwunsch zum neuen automobil

Skoda Yeti - Nambia - 5 Yetis in der Wüste

Sorglos im Ausland Auto fahren

Der Sommer kommt, die Ferien stehen vor der Tür, für viele die Zeit, den Urlaub in Angriff zu nehmen. Fahrten mit dem eigenen PKW ins europäische Ausland sind besonders beliebt, bergen aber auch gewisse Risiken. Wer im Ausland einen Unfall hat, für den wird der Urlaub oft zur Qual. Mit einer guten Schadenschutz-Versicherung für das Ausland sowie einigen weiteren Tricks sind Sie jedoch bestens für dieses Szenario gewappnet – für einen sorglosen Urlaub.

Alptraum: Unfall im Ausland

Vielen Urlauber hat ein Unfall im Ausland schon den Urlaub vermiest und langfristige Scherereien mit sich gezogen. Die Gründe sind einfach: Die im Ausland üblichen Versicherungen erfüllen bei weitem nicht deutsche Standards. Verschuldet ein anderer Verkehrsteilnehmer einen Unfall, ist jedoch seine Versicherung zuständig. Dann kommt es zu langen Verzögerungen, zahlreichen Ausnahmen bei den Leistungen sowie niedrigen Versicherungssummen. Beispielsweise sind Besuche beim Arzt oder aber Gepäckschäden in vielen ausländischen Versicherungen nicht inbegriffen. Manchmal kommt es noch schlimmer und der Unfallverursacher ist überhaupt nicht versichert. Den Urlaub können Sie dann vergessen, das Budget ist ebenfalls gesprengt.

Sorglos fahren wie im Inland

Da dieses Szenario keine Seltenheit ist, gibt es einen dafür speziell konzipierten Versicherungsschutz. Die Ausland Schadenschutz-Versicherung springt ein, wenn die Leistungen des Unfallverursachers nicht ausreichen – und passt das Versicherungsniveau an deutsche Verhältnisse an. Einige spezialisierte Anbieter, wie der Direktversicherer AllSecur, halten zudem noch weitere Zusatzleistungen für den Unfallgeschädigten bereit. Sollte eine Weiterfahrt mit dem Auto nicht möglich sein, so stellt die Versicherung einen Mietwagen als Ersatz und organisiert eine Sofortreparatur – der Urlaub kann ohne Unterbrechungen und stressige Abläufe weitergehen. Da eine Ausland Schadenschutz-Versicherung lediglich eine ergänzende Leistung ist, sind die Mehrkosten für den Autofahrer überschaubar. Wer sich nicht länger als zwölf Wochen am Stück im Ausland aufhält, erhält den Schutz bereits für einige Euro mehr als Ergänzung zum bestehenden Versicherungsschutz. Der Ausland Schadenschutz ist daher in den meisten Fällen eine lohnende Ergänzung.

Weitere Tipps zur sicheren Fahrt

Wer eine Ausland Schadenschutz-Versicherung abschließt, muss einige Dinge beachten. Wichtig ist, dass die Versicherung in jedem Fall alle Zielländer abdeckt. Hierzu sind die Versicherungsbedingungen genau zu lesen. Außerdem sollte die Deckungssumme ausreichend hoch sein, bei schwerwiegenden Unfällen stößt eine Versicherung sonst schnell an ihre Grenzen. Bevor Sie in den Urlaub starten, vergewissern Sie sich zudem, dass Sie die notwendigen Papiere bei sich führen. Neben dem Reisepass sollten Sie in jedem Fall die grüne Versicherungskarte mit sich führen. Sie gilt als Nachweis Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung. In einigen Staaten besteht sogar Vorzeigepflicht. Darüber hinaus ist es immer empfehlenswert einen europäischen Unfallbericht mit sich zu führen. Er kann im Falle eines Unfalls über Sprachbarrieren hinweghelfen und ermöglicht eine schnelle Klärung der Umstände. Der europäische Unfallbericht genießt eine hohe Akzeptanz und kann einfach heruntergeladen und ausgedruckt werden. Wenn Sie all diese Unterlagen haben, genießen Sie im nächsten Urlaub eine garantiert sorglose Fahrt!