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Passo dello Stelvio – Stilfserjoch

Sich dem Joch zu unterwerfen fällt nicht schwer. Das liegt nicht nur daran, dass es anspruchsvoll zu fahren ist, sondern vielmehr an seiner Attraktivität. Es ist einfach sehr viel los auf dem Stelvio. Radfahrer, Motorradausflügler, Wohnmobile, ja sogar Wanderer.

Seine technischen Daten lesen sich eindrucksvoll, so ist das Stilfserjoch mit einer Passhöhe von 2757m der höchste befahrbare Gebirgspass der Ostalpen und der zweithöchste in den Alpen. Wer es genau wissen will: 1937 verlor das Stilfserjoch seinen Status als höchster Alpenpass an den Col de l’Iseran, dessen Scheitel sieben Meter Höher liegt.

Nur 200 Meter von der Schweizer Grenze entfernt, führt die Strasse von der Schweiz zum Stilfserjoch über den Umbrailpass, dem höchsten Pass der Schweiz (2501 m).

Geschichte des Stilfser Jochs

Die ursprüngliche Straße wurde 1820-25 unter Franz I., Kaiser von Österreich, erbaut. Als das Habsburgerreich die Kontrolle über die Lombardei erlangte (nach der Niederlage Napoleons und dem Wiener Kongress 1815), verband das Stilfserjoch Südtirol mit dem Veltlin in der Lombardei in Italien. Der Ingenieur Carlo Donegani baute sich mit der heutigen Passstraße sein persönliches Meisterwerk.

Fahren auf dem Stilfserjoch

Die Serpentinen im Nordosten des Stilfserjochs machen ihn zu einem der berüchtigsten und berühmtesten Anstiege in den Alpen. Die 48 Haarnadelkurven decken einen Höhenunterschied von mehr als 1800 Metern ab. Die durchschnittliche Steigung liegt bei ca. 8%, aber die zweite Hälfte des Anstiegs ist steiler als die erste. Der Aufstieg von Bormio im Südwesten hat immer noch mehr als 1500 Höhenmeter. Der steilste Anstieg ist dabei fast 15%, im Schnitt sind es immer noch fordernde 8%.

Dazu kommt das Wetter. Im Mai, wenn der Stelvio geöffnet, liegt oft Schnee auf dem Pass. Die eisigen Temperaturen machen besonders die Abfahrt interessant – und stellen die Reifen nicht selten vor große Aufgaben. Überhaupt ist das Stilfserjoch ein technisch sehr anspruchsvoller Pass. Eng, nur sehr kurze Wege auf den Rampen zwischen den Haarnadelkurven – um hier in den Fluss zu kommen, bedarf es eines wirklich agilen Fahrzeuges mit passender Getriebeabstufung.

Doch auch wenn das Auto vielleicht nicht für den Sieg in der Bergwertung taugt, oder der Verkehr den Spaß verhagelt: allein die Kulisse und der Ausblick auf der Passhöhe sind die Fahrt jederzeit wert.

Der neue Range Rover Velar – Frisch aufgeschifft

Normalerweise trifft man Fahrzeuge im Allgemeinen ja auf Straßen oder Parkplätzen an. Ok, vielleicht manchmal noch auf Fähren aber im Schiffsbauch als Installation auf einem Frachtschiff doch eher selten. Land Rover dachte sich beim Range Rover Velar „Pfeif drauf, was alle sonst so machen. Wir nehmen ein Schiff und basta“. Gesagt, getan. Es stand nämlich außer Frage, dass ein simpler Messeauftritt für die Deutschlandpremiere des Range Rover Velar keine adäquate Bühne darstellt. In einem Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Agenturen makerelations, Voss+Fischer und Spark44 entstand das Projekt #PUREVELAR zur Aktivierung des deutschen Marktes vor der Verkaufspremiere.

Dafür fanden sich recht spannende Locations. Zum Beispiel die Technische Universität München mit ihrem reflexionsarmen Raum. Normalerweise nutzt man diesen akustischen Raum für technische Tests und wissenschaftliche Untersuchungen. Für den neuen Range Rover Velar eine ungewöhnliche, aber bestens passende, weil absolut reduzierte Umgebung. Auch die Premierenfeier war etwas Besonderes und wurde im kleinen Kreis gefeiert. Das Konzept der folgenden Deutschlandreise ist ebenso spektakulär wie der Auftakt. Denn mehr als zwei Monate lang dauert die #PUREVELAR-Tour mit einer eindrucksvollen statischen Präsentation – an Bord eben dieses Frachtschiffes.

Frisch aufgetischt – Pardon – aufgeschifft

In 18 Städten macht das Land Rover-Schiff in citynahen Lagen fest. Start war am 10. Mai in Potsdam. Über Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Mainz, Frankfurt am Main, Nürnberg, Mannheim und weitere Ziele geht es bis zum 16. Juli nach Esslingen. Dabei wurde für den Bauch des Schiffs eine besondere Installation entwickelt. Im Mittelpunkt hier natürlich ebenfalls das modern, minimalistische Design des Velar. Gedämpfte Akustik und ein wandelbarer Innenraum sorgen für eine spezielle Atmosphäre, Sound leitet die Besucher zum Auto, das Spiel mit Licht und Dunkelheit lenkt die volle Aufmerksamkeit auf das besondere Design. Die Installation verzichtet auf unnötige Showeffekte und schafft einen echten Spannungsbogen: ganz im Stil des von Reduktion geprägten Velar-Charakters.

Der Name „Velar“ (lat. „Enthüllen“) geht zurück auf den Prototypen von 1969. Damals konstruierten die Land Rover-Entwickler den ersten geheimen Prototypen, dem sie den Codenamen Velar gaben. Heute, nicht mehr ganz so geheim, feiert Land Rover mit seinen Fahrzeugen große Erfolge. Mit dem Velar wollen die Briten nun einen neuen hochkarätigen Vertreter ihrer Zunft auf die Straße schicken. „Mit seinem modernen Design verschafft sich der neue Velar eine herausragende Stellung in seiner Klasse. Er zeigt perfekt austarierte Proportionen, kraftvoll straffe Flächen und eine unverwechselbare Silhouette.“ sagt Gerry McGovern, Land Rover Chief Design Officer. Avantgardistisch und doch unverwechselbar Range Rover, so präsentiert er sich uns nach seiner Enthüllung im Schiffsbauch.

Eingelassene Türgriffe, reduziertes puristisches Design, kantisch und kraftvoll. In Zusammenarbeit mit Designer Sebastian Scherer konnte auch im Interieur mit reduziertem Design für Emotionalität gesorgt werden. Die Herausforderung dabei war, die Einfachheit mit Luxus zu kombinieren und ihn so zu einer Einzigartigkeit zu machen. Ein großes Thema dabei war: Nachhaltigkeit. Die Produktion fand sowohl unter Nutzung von Solar- und Wasserenergie als auch mit bis zu 60% recycelbaren Materialien statt. Als erstes Modell seiner Klasse bietet der neue Velar für die Sitzbezüge ein betont nachhaltiges Angebot in Gestalt von besonders umweltverträglichen Premium-Textilien als Alternative zu Leder. Der Premium-Stoff in Dapple Grey wurde in Kooperation mit Kvadrat entwickelt, dem europäischen Spezialisten für hochwertige Textilien in anspruchsvollem Design.

Puristisch Futuristisch

Ein großzügiges Platzangebot ergänzt durch hochwertige Materialien zeigt die hohe Verarbeitungsqualität, für die Land Rover bekannt ist. Besonders ins Auge fällt auch die Tatsache, dass die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten im Velar auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde. Gleich zwei hochauflösende 10,2-Zoll-HD-Touchscreens sind gekonnt in die Innenraumarchitektur integriert und gewährleisten beste Unterhaltung sowie volle Kontrolle über das Wohlbefinden. Dabei arbeiten die intuitiv bedienbaren Bildschirme perfekt zusammen und fügen sich harmonisch in die puristische Innenraumgestaltung ein. Ein mit 673 Liter Volumen angelegter Kofferraum sorgt für weitere Staumöglichkeiten.

Ab dem 3. Quartal diesen Jahres wird der Range Rover Velar ab 56.400 Euro zu haben sein. Wer ihn sich vorher noch mal live ansehen will: Interessenten können sich bei Land Rover unter www.velar-circle.de anmelden und ihren Platz gratis auf der #PUREVELAR-Tour. An den jeweiligen Veranstaltungstagen ist das Schiff in der Regel zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Und auch wer nicht teilnehmen kann, darf sich dem Velar nähern: Mitglieder des Velar-Circle können von zu Hause eine Kamera steuern und sich dem Velar damit aus jedem Blickwinkel nähern.

 

Bericht: Simone Amores

Fotos: Simone Amores / Land Rover

Fahrbericht: Oben ohne mit dem neuen Fiat 124 Spider

Also als erstes muss ich mal eine Warnung aussprechen. Cabrio fahren ist nicht ungefährlich. Ohne den nötigen Sonnenschutz sieht man schnell aus wie ein gekochter Hummer und unschuldige Kollegen werden einfach mal origamiartig zusammengefaltet. Doch natürlich tut das dem Spaß keinen Abbruch. Die Tour mit dem neuen Fiat 124 Spider sollte in der Stadt der Liebe beginnen. Und auch wen…

VW will es jetzt auch in Island wissen – Der neue Crafter im 42 000 km-Test

Nutzfahrzeuge müssen über allen Breiten- und Längengrade hinweg ackern. Ob es schneit, regnet oder der Asphalt glüht. Auf unwegsamen Landstraßen, im alltäglichen Stau auf der Autobahn oder auf der lästigen Suche nach Haltemöglichkeiten in der Stadt. Immer auf Zeit gepolt, sind ihre Spezialitäten gewagte Überholmanöver, penetrantes Drängeln und das Parken in der zweiten Reihe. Das führt oft zu einem Fahrstil, der wenig Freunde macht. Die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen will mit dem neuen Crafter vieles besser machen. Ihre erste Eigenentwicklung in diesem Segment nach Ende der Crafter/Sprinter-Kooperation mit Mercedes haben die Wolfsburger genau so konzipiert, wie die Kunden sie haben wollen. Ergebnis der Befragungen: Moderne Assistenten an Bord, bedarfsgerechte Lösungen im Packaging, Sparsamkeit und gerne auch eine markante Optik.  

Der Crafter findet auch an einem der nördlichsten Punkte seiner Tour kreative und innovative Designer 

Mit dem neuen Crafter hat VW diese Wunschliste akribisch abgearbeitet. Nun steht die Bewährung in der realen Welt an. Noch vor seiner Markteinführung im Frühjahr 2017 muss der Crafter lange Wege gehen. Vier Monate lang. 42.000 km, durch 30 Länder. Das ist so viel, wie einmal den Äquator lang gefahren. Ständig wechselnde Straßenbedingungen und Klimazonen, wie sie gegensätzlicher nicht sein können. Im Lastenheft für die gesamte Reise steht der Besuch von ausgesuchten Handwerkern, der Personengruppe, die den Crafter am häufigsten nutzt und die wie Autoentwickler stets ein Hang zur Perfektion antreibt. Island, mit der nördlichste Punkt der „Crafter2Craftsmen“ Tour, zeigt dem neuen Transporter mit minus 8 Grad und dichtem Schneetreiben die kalte Schulter. Ganz im Gegensatz zu Oli Karlsdóttir und seiner Ehefrau Anna María, den Gastgebern auf der Insel, die die neue Optik des Crafters gleich als „well done“ , moderner und besser zur VW-Familie passend kommentieren. Oli und Anna Maria haben vor zwei Jahren in einem ehemaligen Eishaus eine Community gegründet, in der nach der Finanzkrise von 2008 Handwerker und Designer Platz für ihre Werkstätten und Aktivitäten gegen einen vergleichsweise geringen Obulus anmieten können. „Den Kopf voller Ideen, haben wir damals mit zehn Handwerkern begonnen, Innovationen im isländischen Design zu kreieren“ erinnert sich Ole und streicht sich über seinen Rauschebart, über dem graublaue Augen unternehmungslustig funkeln. „Da, wo früher im „Íshús Hafnarfjarðar“ Fisch verarbeitet und eingefroren wurde und die Bewohner der Stadt Eisblöcke lagern konnten, bevor es Kühlschränke gab, arbeiten jetzt 43 craftmen and -women “, erzählt er stolz. Freelancer und kleineren Unternehmen bietet sich die Chance, Räume und Ausrüstung gemeinsam zu nutzen, von Netzwerken zu profitieren und über die verschiedensten Disziplinen hinweg miteinander zu arbeiten.

Gudrun Borhildur ist Spezialistin in der Kreation von nützlichen Dingen aus recycelten Materialien 

Eine im Team ist Gudrun Borhildur, die jetzt behutsam über einen Notizbucheinschlag streicht, den sie aus hellem unregelmäßig genarbter Fischhaut herstellt. Stapel von Leder- und Pelzjacken, gegerbten Tierhäuten und Fellkragen geben den Blick auf die zierliche Isländerin nur zögerlich frei. Wie eine ganze Reihe der Künstler im Eishaus hat sie sich der Idee verschrieben, nicht mehr gebrauchten oder nicht mehr gefälligen Dingen neues Leben einzuhauchen. So entstehen feine, akkurat verarbeitete Handschuhe aus einer gebrauchten Nappalederjacke mit einem Innenleben aus einem alten Kaschmirpullover und einem Fuchsfellbesatz. Die Zutaten hat sie, wie viele andere Kleidungsstücke auch, dem isländischen Roten Kreuz abgekauft. Jedes Paar Handschuhe ist ein Unikat, geschaffen aus Kleidung, zu deren ehemaligen Besitzern Gudrun manches Mal auch eine Geschichte erzählen kann. Wie auch zu den von der Decke herunter hängenden Taschen, deren Gewebe von einem Zelt geschnitten wurde, das sich als solches lange überlebt hat. Gleichermaßen praktisch wie nett anzusehen sind die kleinen Binder aus Leder mit Druckknopf, die helfen, Ordnung in das Gewirr von Auflade- oder Ohrhörerkabeln zu bringen. Clevere Lösungen für den Alltag, geschmackvoll designt.

Ordnung halten fällt auch im Crafter mit seinen praktischen Schrankbauten leicht 

Wie das Schranksystem im neuen Crafter. Das Geschenk der heutigen Gastgeber, ein kleines Amulett, was Glück verspricht, verschwindet neben den vielen anderen nützlichen oder wohlschmeckenden Mitbringseln dieser Tour in einer der zahlreichen Schubladen im großzügig zugeschnittenen Inneren des neuen Transportfahrzeugs. Auch bereits konfektionierte Schranksysteme von Anbietern wie Würth, Aluca oder Bott lassen sich problemlos in das neue Fahrzeug einbauen. Wie praktisch in einem Land wie Island, in dem fast kaum ein Tag ohne wenigstens ein bisschen Niederschlag vergeht: Auf einem Innenraum-Gepäckträger können lange Gegenstände wie Leitern oder Holzlatten witterungsunabhängig und fixiert transportiert werden. Auch die übrige Ladung sollte im Falle eines Falles nicht verrutschen. Auf Wunsch gibt es den für den Crafter Verzurrschienen an den Seitenwänden, an der Trennwand, im Dach und im Boden mit den dazu passenden Spanngurten.  Auch der Fahrer-Schwingsitz mit dem Siegel der „Aktion Gesunder Rücken“ und einstellbarer Lordosenstütze und Massagefunktion erfüllt einen der vielfach geäußerten Wünsche an den neuen Crafter. Im moderner gestalteten Cockpit herrscht Ordnung. Zahlreiche Ablagemöglichkeiten im Cockpit selber, in den Türverkleidungen und zwischen Sonnenblende und Fahrerhaus nehmen das zweite Handwerkszeug auf, das im Arbeitsalltag inzwischen anfällt. Keine Sorgen muss man sich um das Aufladen von Smartphone und Laptop machen, die bei der Kälte ständig nach Energiezufuhr lechzen. Dafür stehen drei Zwölf-Volt-Steckdosen je ein USB parat – einen Audioanschluss gibt es zusätzlich.

Für den Antrieb des Crafters stehen drei Leistungsstufen mit 102, 140 und 177 PS zur Verfügung 

Für den Antrieb des neuen Crafter lässt VW die Wahl zwischen drei Leistungsstufen des weiter entwickelten Zwei-Liter-Turbodiesels mit 102, 140 PS oder bei dem Biturbolader mit 177 PS. Die Leistung überträgt wahlweise ein manuelles Sechsgang-Getrieb oder die neue aufpreispflichtige Achtgang-Automatik. Es gibt den, je nach Lastprofil, entweder mit Vorder- oder Hinterradantrieb Auch Allrad wird das Angebot rasch nach der Markteinführung ergänzen. Fahren lässt sich der Crafter mit seiner elektromechanischen Lenkung ausgesprochen leicht durch die Serpentinen der isländischen Hochebenen. Steigungen sind kein Problem für die 177-PS-Version, abgesehen von den Windgeräuschen, die die steife Brise hierzulande nun mal mit sich bringt, bleibt die Akustik angenehm leise. Geschuldet sicher auch dem optimierten CW-Wert des neuen Crafter, dessen Verbrauch sich mit gut acht Litern sehr verträglich erwies.  Endet die Fahrt für heute in einer Stadt wie Reykjavik mit ihren 150 0000 Einwohnern, wird es künftig einfacher, den in drei Längen von 5,80 bis 7,80 Metern, drei Dachhöhen und zahlreichen Aufbauvarianten angebotenen Transporter mit einer Ladekapazität von bis zu 18,3 Kubikmetern normkonform abzustellen. Mit Hilfe einer optionalen Einparkautomatik bugsiert sich der Kasten- oder Pritschenwagen in Parklücken, die lediglich einen Meter länger sind als das Fahrzeug selbst. Auch das Finden erledigt der Crafter selber. In bisher nicht gekanntem Umfang packt VW Nutzfahrzeuge Technik aus dem PKW-Segment in seinen rundum selbstentwickelten Tansportallrounder. Gebaut wird der im polnischen Wrzenia. Auch das Werk ist ein kompletter Neubau. Aus der Volkswagen-Wundertüte der Pkw-Abteilung stemmen neben dem Prinzip der elektromechanischen Lenkung, die für das automatische Parken und das Joystick-Rangieren mit Hängerbetrieb unerlässlich ist, auch ACC, die Radar basierte automatische Abstands- und Geschwindigkeitsregelung, tote Winkel-Überwachung und ein Sortiment von Sensoren, das das Fahren sicherer und einfacher macht.

 

Das Ende der Tour ist für den 10.März in Hannover geplant, dem Tag der offiziellen Markteinführung in Deutschland. Der Einstiegspreis für den Basis-Crafter mit dem 102 PS-Motor, Frontantrieb und dem Sechs-Gang-Handschaltgetriebe liegt bei 33 677 Euro.

Text und Fotos: Solveig Grewe

Peugeot Adventure Nights Tour 2016 – Zwei Stargäste touren durch Deutschland

Anzeige // Am 8.11. fiel in Köln der Startschuss für die Peugeot Adventure Nights Tour 2016: Neben bildstarken Filmen werden auf der Roadshow der neue Peugeot 3008 und der Peugeot Traveller gezeigt. Das SUV und der Family-Van sind so etwas wie die Hauptdarsteller der Tour.

Gestern startete die Peugeot Adventure Nights Tour 2016 – eine atemberaubende Multi-Media-Welt, die die beiden Stargäste – den Peugeot 3008 und den Peugeot Traveller – optimal in Szene setzt. Die Gäste erwarten packende Adventure-Movies und eine faszinierende virtuelle Welt, wie sie Peugeot gerade im eigenen Spot zeigt. Hier trägt ein junger Herr eine Virtual-Reality-Brille, ist letztendlich aber mehr von der Realität mit dem neuen SUV angetan.

Der Peugeot 3008 begeistert mit seinem virtuellen Cockpit

Kein Wunder, steht der neue Peugeot 3008 breitschuldig und selbstbewusst auf seinen vier Rädern. Das erste Kompakt-SUV der Franzosen treibt aber nur die Vorderräder an. Warum? Ganz einfach: Der Allradantrieb führt zu hohem Gewicht und damit zu einem gesteigerten Konsum. Dafür kann die Traktionskontrolle über einen Dreh-Regler an verschiedene Untergründe angepasst werden. Dass das gut funktioniert und man in den allermeisten Situationen gar keinen 4×4-Antrieb benötigt, zeigt der kleine Bruder, der Peugeot 2008, eindrucksvoll. Warum aber „erstes Kompakt-SUV“? Schließlich gab es doch einen Vorgänger.

Das stimmt, doch dieser war ein Crossover reinsten Wassers und ließ sich nicht so recht in die SUV-Kategorie einstufen. Der neue Peugeot 3008 passt aber hervorragend in das beliebte Segment und hat das Potential, es den arrivierten Mitbewerbern schwer zu machen. Wie er das machen will? Mit seinem markanten Design, neuen Technologien und Konnektivität auf dem neusten Stand. So fällt das SUV etwa mit seinem virtuellen Cockpit auf, über das alle 3008 serienmäßig verfügen. Agilitäts- und Sicht-steigernd fiel das Lenkrad Peugeot-typisch eine Nummer kleiner aus, sodass die virtuellen Instrumente optimal abgelesen werden können. Ergänzend kommt ein neues Infotainment hinzu, das nun über sechs feste Stationstasten verfügt, die seine Bedienung kinderleicht machen.

Mit ihm haben die Franzosen also nun ein weiteres Ass im Ärmel, das dem Bestseller 308 SW zur Seite stehen wird. Beiden gemein sind viele Technik-Komponenten sowie ein großer Kofferraum. Der 3008 bietet 520 Liter und damit genug für das Urlaubsgepäck einer Durchschnittsfamilie. Oder für das große Sport-Equipment, schließlich sprechen wir hier von einem Sports Utility Vehicle.

Der Peugeot Traveller macht auch sperrige Abenteuer mit 

Raum in Hülle und Fülle bietet auch der zweite Stargast der Peugeot Adventure Nights Tour – der Traveller. Der Maxi-Van ist in zwei Radständen, drei Längen und mit bis zu neun Sitzplätzen erhältlich. Wer aber lieber mit großem Gepäck reist, kann bis zu 4.900 Liter Ladevolumen genießen. Damit sollte auch das sperrigste Freizeit-Gerät kein Problem darstellen. Doch der Peugeot Traveller eignet sich nicht nur für den Güter-Transport, sondern auch als nobles VIP-Shuttle. Verschiedene Ausstattungslinien lassen jeden Gedanken an ein reines Nutztier in Windeseile verschwinden, während seine noblen Optionen ihn für den roten Teppich prädestinieren. Ein großes Panorama-Glasdach, elektrische Schiebetüren oder ein Head-Up Display machen den Van zur veritablen Großraum-Limousine. Das unterstreicht auch die optionale Lederausstattung für die unterschiedlichsten Sitzkonstellationen.

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Hautnah dabei sein!

Beide Autos lernt man am besten auf der Peugeot Adventure Nights Tour kennen. In München (10.11.), Berlin (22.11.) oder Hamburg (24.11.) macht die Roadshow in verschiedenen deutschen Metropolen Halt und verspricht nicht nur die Filme eines großen Outdoor-Filmfestivals. Alle weiteren Informationen lassen sich unter  http://peugeot-adventure-tour.de/ herausfinden. Die Teilnahme ist dabei denkbar einfach: Unter dem Link registrieren und schon hat man die Chance mit einer Begleitperson an der Roadshow teilzunehmen. Unter allen Teilnehmern wird außerdem noch ein brandaktueller Gewinn verlost: Eine GoPro Hero5 Kamera, mit der man sein eigenes Abenteuer jederzeit festhalten kann. Vielleicht in einem Peugeot 3008 oder Traveller?

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Kleiner Jeep Renegade, ganz tapfer!

Go anywhere, do anything!

Tapfer kämpft sich der kleine Renegade durch das Unterholz. Immer wieder setzt Staub die Frontscheibe des kleinsten der Jeep Famile zu. Kein Wunder, vor ihm zeigt der stämmige Bruder Wrangler gerade, was es heißt, mal richtig im Gelände unterwegs zu sein. Immerhin stammt er in direkter Linie von dem legendären Willis MB ab. „Go anywhere, do anything“, lautet die Devise von Jeep, die seit fast 75 Jahren ausschließlich Geländewagen und SUV bauen. Nun sind wir nicht am Rubicon in Montana, jenem mörderischen TestTrail, den jeder Jeep, der etwas auf sich hält, gemeistert haben muss. Doch auch das Testgelände hier im Maintal ist mit seinen Geröllstrecken und unübersichtlichen Schlammlöchern durchaus anspruchsvoll.

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In der Offroad-Variante Trailhawk mit Allradantrieb und diversen Fahrprogrammen hat der Renegade, der als erster Jeep nach der Liason von Chrysler mit Fiat nicht in Amerika, sondern in Italien gebaut wird, nicht viel Mühe mit der Strecke. Wie es sich für einen Jeep gehört. Auch für einen, der sich zwar jetzt mit einem Fiat 500 X eine Plattform teilt, dessen kantiges Äußeres aber mehr von seinen amerikanischen Genen zeugt. Im Innenraum sorgen trotz viel Jeep typischem Plastik farblich abgesetzte Umrandungen, das große Farbdisplay in der Mitte und die geschäumte Oberfläche der Armaturentafel für eine eher italienisch anmutende erfreulich freundliche  Atmosphäre. Vorne wie hinten gibt es für ein Auto dieser Klasse ordentlich Platz.

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Auf der Strecke fordern spitze Steinkanten jetzt einen äußerst gefühlvollen Umgang mit Lenkung, Gas und Bremse. Doch vor dem Schlimmsten bewahren spezielle Unterfahrschutz-Planken, die Jeep dem jüngsten Sprössling mit auf den Weg gegeben hat. Zwar unterstützt den Renegade Trailhawk mit dem 170 PS starken Vierzylinder Diesel keine Geländeuntersetzung, dafür eine im Vergleich zu den anderen Modellen kürzere Achsübersetzung, was gemeinsam mit dem kurzen ersten Gang der Neunstufen-Automatik zu überraschenden Offroadtalenten führt. Jetzt eröffnet sich vor uns ein Bild, das den Atem stocken lässt. Der Wrangler streckt ein Hinterrad in die Höhe und droht, den Hang hinunterzupurzeln. Unbeirrbar senkt sich das Urgestein von Jeep langsam ab und setzt seinen Weg fort. Die Sorge, dass der kleine Renegade hier nun doch noch scheitern könnte, lässt uns an Umkehr denken. Doch leider schiebt sich gerade der für alle Jeep typische siebenstrebige Kühlergrill eines uns folgenden Cherokee in den Rückspiegel. Wir lassen es langsam angehen. Die Traktionskontrolle kümmert sich um den Vortrieb und in Zentimeterarbeit kippen wir ab. Am Ende zeigt sich, dass die Technik eines Jeep Renegade Trailhawk mehr kann als jeder noch so geübte Offroad-Artist.

 

Besondere Ausfahrt: Im Audi TTS zum Audi Sport TT Cup!

Der Norisring in Nürnberg ist traditionell das Heimspiel, bzw. das Heimrennen von Audi im Motorsport. Die DTM gastiert dort zum dritten Halt in der laufenden Saison und Audi feiert den „1. Sieg des Audi V8 DTM“ der exakt dort vor 25 Jahren stattgefunden hat.

Im Rahmenprogramm finden die Läufe drei und vier des neuen Audi Sport TT Cup statt. Ein Markenpokal mit 24 identischen Audi TT Fahrzeugen. 18 davon sind an Nachwuchsrennfahrer aus 13 Nationen vergeben, die aus 165 Bewerbern ausgewählt wurden. Sechs Fahrzeuge werden direkt von Audi Sport eingesetzt und sind wechselnden Gastfahrern vorbehalten. Internationale Journalisten, Prominente mit Rennsport-Affinität und Rennfahrer-Legenden aus anderen Rennserien erhalten die Chance, den Audi Sport TT Cup aus der Cockpitperspektive zu erleben und Rennen im Rahmen der DTM zu bestreiten.

Wir gehören keiner der aufgeführten Kategorien an, aber um ein wenig „Audi – Norisring-Feeling“ zu erleben, reisen wir im neuen Audi TTS Coupe an. Es hat einen guten Grund, dass wir nicht die neue 1.8 l TFSI Version mit 180 PS nehmen, mit der die Motorenpalette ab Juli erweitert und das TT Coupe zu Preisen ab 32.100 Euro angeboten wird. Wir wollen mehr „Druck“. Eben wie im Audi TT Cup zu sehen.

Die TT Cup Version baut auf dem TTS auf, der 310 PS starke Zweiliter-Vierzylinder-TFSI stammt nahezu unverändert aus der Serie, so wie er auch in unserem expressiven „Sepangblau“ lackierten Testwagen pocht. Lediglich die Entlüftung des Kurbelgehäuses wurde für die im Rennsport typischen höheren Fliehkräfte angepasst. Auch die Sechsgang S-tronic wurde nahezu unverändert aus der Serie übernommen. Ein vom Cockpit aus elektronisch verstellbares aktives Differenzial sorgt für optimale Traktion an der Vorderachse.

Anfahrt zum Norisring

Auf unserem Weg nach Nürnberg sind wir zuerst im Komfort-Modus unterwegs. Mit einem in der Mittelkonsole platzierten Schalter kann der Fahrer den Charakter des TTS eindeutig verändern. Ob in „Efficiency“ Sprit gespart werden soll und der TTS zum Segler avanciert, bis hin zum Sportmodus, den wir auf den letzten Kilometern vor dem Norisring aktivieren, als immer mehr „Race-Feeling“ aufkommt und wir die Rennluft schon fast riechen können.

Unterstützt wird das durch einen nun sonoren Auspuffsound, sportlich, aggressiv, dazu schaltet die 6-Gang S-Tronic in Stellung „S“ nun früher runter und gibt, ebenso beim automatisierten Raufschalten, Zwischengas.

„Die exzellent direkt übersetzte Lenkung und das ergonomisch sehr gut in der Hand liegende „S-Line“-Lenkrad zwingen uns förmlich dazu, die Autobahn zu verlassen und über die kurvige Landstraße zu fahren“.

Asphalt-Jongleur

Das Fahrwerk ist so perfekt austariert, dass sich das Leichtgewicht –  der neue TT wiegt 50 Kilogramm weniger als sein Vorgänger – gefühlt noch leichter über den Asphalt jonglieren lässt. Links, rechts, über fränkische Landstraßen, ein Schild, Nürnberg noch 25 Kilometer, wieso nur noch so kurz? Wir haben uns eben erst warm gefahren.

Auf der Landstraße kann der TTS seine Dynamik voll ausspielen. Der neu entwickelte quattro-Antrieb bringt sicheren, sportiven Fahrspaß auch für Nicht-TT Cup Piloten auf die Straße. Je nach Stil des Fahrers und Stellung der Regelsysteme steuert die Allradsoftware die hydraulische Lamellenkupplung ganz unterschiedlich – vom stabilen bis zum hochemotionalen Handling.

Die Kupplung kann die Antriebsmomente schon dann teilweise von der vorderen an die hintere Achse umleiten, wenn der Fahrer bei sportlicher Fahrweise einlenkt. Sobald er Gas gibt, drücken die Kräfte das Auto förmlich in die Kurve hinein – spontan, ohne jedes anfängliche Untersteuern. Beim Lastwechsel dreht sich das Coupé gezielt in die Kurve ein. Unter Last erlaubt die Kupplung im Zusammenspiel mit der radselektiven Momentensteuerung auf einer Fahrbahn mit geringem Grip kontrollierte, sichere Drifts im Heckantrieb-Stil, am Ende der Kurve zieht die Vorderachse das Auto wieder gerade.

Ein Vorteil für die Fahrer des Straßen Audi TTS wie uns: Wir können uns auf den quattro-Antrieb verlassen, während die Profis im TT Cup mit Frontantrieb und einem Vorderachsdifferenzial auskommen müssen.

Auch wenn der Renn TT nahe an der Serie ist, natürlich ist es innen nicht so angenehm wie in unserem TTS. Während die ambitionierten Rennfahrer auf dem harten Audi PS1 Sicherheitssitz aus dem Audi R8 LMS ultra sitzen, werden wir von den im TTS serienmäßigen S- Sportsitzen mit stärker konturierten Wangen empfangen.

Gut verzurrt fällt unser Blick geradeaus auf das neue „Audi virtual cockpit“. Sein TFT-Display mit 12,3 Zoll Diagonale hat eine hohe Auflösung von 1.440 x 540 Pixel, es ist gestochen scharf, brillant und kontrastreich. Trotz starkem Sonnenschein am Rennsonntag sind keine Spiegelungen auf den Anzeigen und es ist jederzeit exzellent ablesbar. Die Bedienung fällt am Anfang etwas schwer und ist ohne Einlesen in die Bedienungsanleitung kaum möglich. Das von Knöpfen und Schaltern stark reduzierte Interieur ist erstklassig, wenn man es verstanden hat. Vorher ist es eher wie der Titel eines Edgar Wallace Films: „Das Geheimnis der Tür mit den sieben Schlössern“.

Renn-Tag an der Noris

Vor Ort am Norisring wird schnell klar, warum es sich hier um das Audi „Heimspiel“ handelt. Überall Renn-Fans mit Fahnen, auf denen die vier Ringe zu sehen sind. Ein extra Audi Mitarbeiter-Pavillon steht im Fahrerlager und natürlich auch eine TT Cup Team Hospitality. Dort dürfen wir vollends in das Audi Universum eintauchen. Begleiten ein Wochenende die beiden Rennen – zum Bericht geht es hier – und sprechen mit den prominenten Gaststartern  wie Fürst Albert von Thurn und Taxis. Das Interview ist hier nachzulesen.

Ähnlich schnell wie die je 30-minütig andauernden Rennen der TT Cup Serie geht auch das Wochenende vorbei. Am Ende fragen wir uns: Ist der neue Audi TTS der bessere Porsche Cayman? So direkt kann man die Frage gar nicht beantworten. Fahrdynamisch ist der TTS. Er spurtet in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und liegt hier sogar im Bereich eines 911 Carrera S  direkt am Porsche dran. Der Porsche hat natürlich den Mythos seines Namens und im Falle des Cayman eine leichte Einschränkung im Alltag, besonders bei den Platzverhältnissen. Der TTS bietet innen ausreichend Platz und sein Kofferraumvolumen mit 305 Liter ist für diese Fahrzeugklasse auch ausreichend und praktisch. So punktet er nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch im Alltagseinsatz.

Audi TTS Norisring testfahrt (12)

Und als am Ende des Wochenendes die Rennfahrer verschwitzt aus ihrem TT Cup Fahrzeug steigen, hat sich auch unsere Frage geklärt, ob wir gerne die Rolle tauschen würden. Als wir uns gemütlich in unsere Leder-Sportsitze zurückfallen lassen, per Drive Select dem TTS wieder seinen gemütlichen Charakter verpassen und leise dem souveränen Klicken des Drehknopfes auf der Mittelkonsole lauschen.

Obwohl der TT in seinen Grundzügen nun schon 20 Jahre alt ist, ist diese dritte Generation so am Puls der Zeit, als sei er heute erfunden worden.

Einfach ein „Toller Touren Sportler“ oder kurz, TTS!

 

 

Text: Bernd Schweickard  |  © Foto: Bernd Schweickard

Kia holt den Sommer in die Städte – Kia on Tour

Auch wenn der Sommer auf sich warten lässt, so trotz Kia den frischen Temperaturen und nutz die Zeit, um seine aktuelle Modellpalette dort zu präsentieren, wo das Leben pulsiert – mitten in der Stadt. Die bundesweite Roadshow „Kia on Tour“ tourt vom 19. Juni bis zum 22. August durch ganz Deutschland und gastiert in elf Städten bei Marathonveranstaltungen, Open-Air-Festivals, Stadtfesten oder dort, wo sich viele Menschen aufhalten, wie bei der Shoppingtour.

Dabei stellt Kia nicht einfach nur Fahrzeuge hin. Von den zehn Autos am Kia-Stand dienen nur zwei als Ausstellungsstücke. Mit dem Rest darf der wohlgesonnene Interessent auch gern mal eine Runde drehen. Besonders Interessant dürften dabei die drei Neulinge dieses Jahres sein: die dritte Generation des SUV Kia Sorento sowie die überarbeiteten Versionen des B-Segment-Modells Kia Rio und des Kompakt-MPV Kia Venga. Der kompakte Kia-Bestseller cee’d und dessen 150 kW (204 PS) starke Sportversion cee’d GT, das kultig-kantige Crossover-Modell Kia Soul, der dynamische Kompakt-Van Kia Carens und der äußerst beliebte Kompakt-SUV Kia Sportage dienen als weitere Testfahrzeuge vor Ort.

„Diese Roadshow bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich quasi im Vorbeigehen einen Eindruck unserer aktuellen Modelle zu verschaffen“, so Axel Blazejak, Leiter Marketing von Kia Motors Deutschland. „Ein eindrucksvolles Beispiel für den klaren Qualitätskurs unserer Marke ist die dritte Modellgeneration des Kia Sorento, die in vieler Hinsicht Premium-Ansprüche erfüllt. Aber auch zwischen den Generationswechseln entwickeln wir unsere Modelle ständig weiter, beste Beispiele dafür sind der Kia Venga und der Kia Rio, die durch die Überarbeitung Anfang dieses Jahres erneut an Attraktivität gewonnen haben. Und zum Modelljahr 2016 gab es auch bei fast allen anderen Modellen wichtige Neuerungen, darunter die weitere Optimierung der Motoren und deren Umstellung auf die Abgasnorm Euro 6. Manche Vorzüge unserer Modelle – wie das herausragende, vielfach preisgekrönte Design – sieht man zwar schon auf den ersten Blick. Aber deren volle Qualität spürt man erst, wenn man am Steuer sitzt – und diese Chance möchten wir mit dieser Tour vielen Menschen geben.“

Gegen Vorlage des Führerscheins direkt am Roadshow-Stand darf man auf Probefahrt gehen. Wohin, ist jedem selbst überlassen. Maximal 30 Minuten dauert die Testfahrt, die von Kia-kompetenten Beifahrern begleitet werden, die während der Fahrt ausgefragt werden dürfen. Natürlich wird auch hier das branchenweit einzigartige 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen nahe gebracht. Das beinhaltet standardmäßig die 7-Jahre-Kia-Herstel-lergarantie, die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie und das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update (bei werksseitig fest installierter Kartennavigation). Optional ist zudem bei teilnehmenden Händlern die 7-Jahre-Kia-Wartung erhältlich.

Wer keine Lust hat eine große Runde zu drehen, darf sich auch auf kleiner Spur beweisen. Auf einem RC Auto-Parcours ist Geschicklichkeit bei der Fernsteuerung von Modellautos gefragt. Wer daran teilnimmt, nimmt auch gleichzeitig an einem Gewinnspiel teil, bei dem neben Tagespreisen am Ende der Roadshow ein Hauptgewinn verlost wird: ein Wochenende mit dem neuen Kia Sorento inklusive 1.000 Freikilometern und einer Übernachtung für zwei Personen in einem Vier-Sterne-Hotel.

Die Stationen von „Kia on Tour“
Der Kia-Stand ist jeweils ab 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

Fr-So 19.-21.06. Hamburg – hella Halbmarathon, am Tennisstadion (Hallerstraße)
Sa-So 27.-28.06. Düsseldorf T3 – Triathlon, am Rheinturm
Mi-Sa 01.-04.07. Oberhausen – Luise-Albertz-Platz (CentrO)
Fr-So 10.-12.07. Fürth – Fürth Festival, Kleine Freiheit
Do-Sa 16.-18.07. Osnabrück – Schlossgarten Open Air, Schlossgarten
Do-Sa 23.-25.07. Potsdam – Potsdamer Erlebnisnacht, Vorplatz Brandenburger Tor
Do-Sa 30.07.-01.08. Augsburg – Willy-Brandt-Platz
So 02.08. Regensburg – Regensburg Triathlon, Dultplatz
Do-Fr 06.-07.08. Magdeburg – Willy-Brandt-Platz
Do-Sa 13.-15.08. Mannheim – Kapuzinerplanken O6
Do-Sa 20.-22.08. Leipzig – Burgplatz

Eine letzte Reise im Smart fortwo

Sag zum Abschied leise Servus

Diese Woche wird die dritte Generation des Smart der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Grund genug für autohub.de ein letztes Mal mit dem Smart der zweiten Generation auf Reisen zu gehen. Doch wir haben uns dafür nicht in den Großstadtdschungel gestürzt, sondern das ureigene Revier des Zweisitzers hinter uns gelassen, um hohe Berge zu erklimmen. Und als ob das nicht schon Herausforderung genug gewesen wäre, haben wir auch noch auf das heisere Bellen des Dreizylinder Turbomotörchen verzichtet und uns lieber einen Elektroantrieb geben lassen. Und Flügel.

Geflügelte Berg-Tour – Die Abschiedstour vom smart der zweiten Generation

Das Montafon, ein 39 km langes Tal in Vorarlberg und wunderbarer Startpunkt, um Furkajoch, Faschinajoch, Zeinisjoch oder die Silvretta Hochalpenstraße zu erklimmen. Das wissen nicht nur wir, sondern auch die Veranstalter der Silvretta Classic. Seit 1998 starten daher in diesem Tal Oldtimer zur oben genannten Rallye. Doch die Organisatoren blicken nicht nur in die automobile Vergangenheit, sondern schmuggeln seit 2010 auch vermehrt Elektroautos in das über 150 Teilnehmer starke Feld von Klassikern und Youngtimern. „Pioniere der Zukunft“ nennt der Veranstalter diese eigene Klasse der alternativen Antriebskonzepte, in der sich in diesem Jahr 23 Teams eingeschrieben haben. Es ist ein Schaulaufen der Industrie, denn Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen schicken ihre aktuelle Produktpalette an den Start. Mittendrin auch wir mit unserem etwas anderen Smart.

„forjeremy“

Als 2012 die Studie Smart forjeremy das Licht der Welt auf der Autoshow in Los Angeles erblickte, fragten viele Besucher verschreckt: Ist das Kunst oder kann das weg? Die Antwort lautete zweimal nein. Denn erstens macht der US Amerikaner Jeremy Scott Mode und nicht Kunst und zweitens ging der beflügelte Smart Anfang des Jahres limitiert in Serie und nicht in den Abfall. Doch man muss schon starke Nerven haben, um mit diesem urbanen Hipstermobil ausgerechnet bei einer eher erdigen Veranstaltung in der Alpenregion an den Start zu gehen. Die haben wir natürlich, doch wir geben trotzdem gerne zu: 40.600 Euro investiert man in dieser Gegend eher in einen robusten Allradler, als in unseren smart fortwo edition by Jeremy Scott BRABUS electric drive. So verwundert es kaum, dass wir auf unsere dreitägigen Reise von den zahlreichen Zuschauern am Straßenrand eher belächelt, als beklatscht wurden. Mit Ausnahme von Kindern und jungen Frauen. Die fanden unser weißes Flügelmonster einfach nur „süß“ und zeigten freudig erregt auf uns, wenn wir leise surrend an ihnen vorbeischwebten. Dabei hat es der 270cm Zwerg eigentlich faustdick zwischen der Hinterachse: 60 kW und 135Nm Drehmoment stehen mit dem Dreh am Zündschlüssel in der Mittelkonsole sofort zur Verfügung. So elektrifiziert kommt man durchaus kernig aus den Spitzkehren und bringt manch einen Vorkriegsklassiker bei der Akzeleration ins Schwitzen.

Doch warm wurde auch uns beim Anblick der fein gesteppten Ledersitzen, die so weiß strahlten, dass man allein aus diesem Grund beim Einstieg eine Sonnenbrille aufsetzen musste. Dass Fahrer und Beifahrer dies nur taten, um nicht erkannt zu werden, ist ein unhaltbares Gerücht, denn wir hatten durchaus Spaß mit der Elektromobilität. Hätten wir das ganze Thema mit Wettbewerb, Wertungsprüfung und Reichweite nicht auch noch so fürchterlich ernst genommen, wir wären durchaus in der Lage gewesen, uns wieder in einen normalen Temperaturbereich zu bringen. Doch die Klimaanlage blieb aus, die Fenster geschlossen – alles wegen der Energieersparnis. Geholfen hat es aber letztendlich nichts, denn über einen 10. Gesamtrang sind wir in unserer Klasse nicht hinausgekommen. Doch wozu auch? Schließlich waren wir mit dem Smart fortwo auf Abschiedstour und nicht auf der Siegerstraße. Knapp 360 Kilometer dauerte unser Tripp und trotz seines extrovertierten Erscheinungsbildes erklomm unser elektrifizierter Kleinstwagen klaglos die höchsten Pässe und stürzte sich anschließend wieder eifrig rekuperierend hinab ins Tal. Nur manchmal äußerte der beflügelte Smart seinen Unmut bezüglich unseres Fahrstils mit einem zarten Wimmern von den Vorderreifen. Das war für uns der Beweis: Ein Smart – egal ob mit oder ohne Flügel – gehört nicht in die Alpen. Aber wir wollten es ja nicht anders, denn diese Generation Smart sollte sich zum Abschied noch einmal richtig in unser Gedächtnis brennen.

Das hat sie als beflügelte Elektrovariante auch nachhaltig geschafft. Aus diesem Grund haben wir uns auch mit Herrn Jochen Eck, dem Leiter der Gesamtfahrzeugerprobung Elektrofahrzeuge in der Daimler AG und Herrn Klaus Ege, Vorstand der TMM AG zum Thema Elektromobilität und Smart unterhalten.

Fiat Panda 4×4 bereit für die Island-Tour

Expeditionsspezialist Volker Lapp durchquert Hochland im August 2014
Zwei Fahrzeuge besonders auf tiefe Wasserdurchfahrten vorbereitet

Der Fiat Panda 4×4 ist das kleinste serienmäßig mit Allradantrieb gebaute Auto in Europa. Sich großen Herausforderungen zu stellen, liegt trotzdem in seiner Natur. Nach einer spektakulären Winter-Tour ans tief verschneite Nordkapp am oberen Ende von Norwegen und einer Langstreckenfahrt von Turin in Italien zu den Olympischen Spielen im russischen Sotschi geht der italienische Alleskönner im August 2014 eine neue spannende Aufgabe an: die Durchquerung von Island.

Expeditionsspezialist Volker Lapp hat für den Härtetest in einem der anspruchsvollsten Allrad-Reviere Europas zwei Fiat Panda 4×4 erhalten, die gemeinsam mit Offroad-Ausrüster Taubenreuther für diesen speziellen Einsatzzweck modifiziert wurden. Eines der beiden Fahrzeuge wird auf der Messe Allrad&Abenteuer in Bad Kissingen (19. bis 22. Juni 2014) zum ersten Mal vor Publikum gezeigt – als symbolischer Startschuss für Fiat Panda 4×4 Island-Tour 2014.

Zwar ist der Fiat Panda 4×4 dank serienmäßigem Vierradantrieb bereits von Haus aus auf Geländefahrten bestens vorbereitet. Das System baut auf zwei Differenzialen und elektronisch gesteuerter Kraftverteilung mittels Visco-Kupplung auf. Vorteile sind vollautomatische Funktionsweise und Wartungsfreiheit. In besonders kniffligen Situationen kann außerdem per Knopfdruck das elektronische Sperrdifferenzial aktiviert werden. Ein stabiler Motorschutz, das höher gelegte Fahrwerk und die griffigen Firestone Reifen erhöhen die Geländegängigkeit noch weiter.

Doch auf Island müssen eine ganze Reihe für herkömmliche Allradfahrzeuge außergewöhnlicher Hindernisse bewältigt werden. Vor allem in die Vorbereitung auf die zahlreichen Wasserdurchfahrten im Hochland der Insel im Nordatlantik steckten Lapp und sein Team deswegen viel Detailarbeit. Schließlich werden Furten mit einem Meter und mehr Wassertiefe erwartet.

Nach dem Umbau erhält der 55 kW (75 PS) starke 1,3-Liter-Turbodiesel-Motor des Fiat Panda 4×4 nun sämtliche Ansaugluft durch einen bis auf Dachhöhe verlängerten Schnorchel, der in einem speziellen Luftfilter endet. Außerdem hat Lapp den Innenraum darauf vorbereitet, gelegentlich geflutet zu werden – sämtliche Teppiche sowie das Dämmmaterial wurden entfernt.

Zwei Fiat Panda 4×4 nimmt Lapps Drei-Mann-Team aus Sicherheitsgründen mit auf die Island-Durchquerung. „Bei Wasserdurchfahrten dient immer einer als Sicherung“, erklärt er. Beide Fahrzeuge werden dabei mit bis zu 140 Meter langen Seilen miteinander verbunden. „Auf diese Weise kann das Auto am Ufer helfen, falls das zweite im Fluss in Schwierigkeiten gerät.“

Auch vor den ausgedehnten Schwemmsandgebieten hat Lapp Respekt. „Hier kommt ein weiterer Vorteil des Fiat Panda 4×4 zum Zuge – das geringe Gewicht“, sagt der Expeditionsfachmann. „Ein schweres Fahrzeug kann schnell einsinken. Bei einem leichten Auto merkt man dagegen manchmal gar nicht, dass man gerade über Schwemmsand fährt.“

Für die beiden Fiat Panda 4×4 ist bereits die Anreise nach Island ein kleines Abenteuer. Von Lapps Wohnort Wächtersbach (Nähe Frankfurt/Main) geht es zunächst auf eigener Achse nach Dänemark. Die nächsten zwei Tage verbringt die kleine Expedition dann auf See. Eine Fähre bringt Fahrzeuge und Besatzung von Hirtshals mit einem Zwischenstopp auf den Faröer Inseln nach Island.

Pressemeldung

Audi – Land of quattro – Der Jaufenpass

Der Jaufenpass liegt im Herzen Südtirols und ist der nördlichste Alpenpass Italiens. Die kürzeste Strecke zwischen Innsbruck und Meran führt via Sterzing/Vipiteno über den herrlich gelegenen Pass.

Die knapp 40 Kilometer lange Fahrt von Sterzing nach San Leonardo ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und bietet bei vergleichsweise wenig Verkehr zwanzig geschwungene Kehren. Die Straße windet sich durch bewaldetes Gebiet und Almen und belohnt jeden Besucher mit beeindruckenden Panoramablicken auf die umliegenden Berggipfel.

Die Südrampe zum Passeier Jaufenhaus dient als Zufahrt in die hier eingerichteten Skigebiete und wird auch im
Winter offen gehalten. Von der Nordrampe blickt man auf die Tuxer Voralpen, Richtung Süden zeigen sich die Gipfel der Texelgruppe.

jaufenpass land of quattro alpen tour

Der zwischen Meran und dem Scheitelpunkt des Passes zu meisternde Höhenunterschied von 1.774 Metern ist weitaus größer als in den Alpen üblich, da die Basisorte sonst Höhenlagen zwischen 1.000 und 1.500 Metern aufweisen.

Diesen Pass bin ich mit dem Audi RS5 Cabriolet gefahren, eine einzigartige Erfahrung.

Audi RS5 Cabriolet auf dem Jaufenpass

Audi – Land of quattro – Der Sustenpass

Von Osten kommend startet man in der Ortschaft Wassen und fährt in Richtung Innertkirchen. Der Sustepass verbindet mit seinem Asphaltgeschlängel die Kantone Uri und Bern.

Seit dem Mittelalter wurde der Sustenpass (Sust steht für Warenhaus oder Lager) als Handelsroute benutzt. Heute ist der Pass jedoch ein touristisch genutzter, weil wunderschöner, Weg auf der West-Ost-Achse durch die Schweiz.

Auf einer Strecke von 46 Kilometern fährt bis auf eine Höhe von 2.224 Metern hinauf. Während der Audi Land of quattro Alpen Tour bin ich diesen Paß von Innertkirchen kommend in Richtung Osten gefahren. Unser Wegbegleiter war der Audi RS7. Und auch wenn der ideale Sportler für diesen Pass eher der, mit kurzem Radstand gesegnete Audi Sport quattro gewesen wäre, der RS7 schlug sich tapfer und katapultierte seine Mitfahrer mit Leichtigkeit in Geschwindigkeitsregionen, über die ich hier nichts schreiben darf. Sicherheit gaben die fetten 19″ Kreamik-Bremsen des Ingolstädter Schönlings. Bremsenfading? Auch bei zwei Tonnen im hektischen Galopp durch die Berge – Fehlanzeige!

audi land of quattro 40 sustenpass

Während der 46 Kilometer langen Strecke gibt es mehrere unbeleuchtete Tunnel. Doch egal ob mit Licht oder ohne –  im Tunnel zählt immer nur der Sound des brüllenden Bi-Turbo V8 im Audi RS7.

sustenpass

 

 

 

 

Toyota Hybrid Roadshow geht in die nächste Runde


Start frei für die Toyota Hybrid Roadshow 2013: Auf Festivals und Messen sowie in Einkaufszentren und Fußgängerzonen können sich Besucher über die Hybridmodelle von Toyota und Lexus informieren. Eine Flotte von 16 Fahrzeugen steht für Testfahrten bereit. Die bundesweite Tour läuft für jeweils mindestens zwei Tage durch zehn Städte. Auf bis zu 600 Quadratmeter großen Aktionsflächen wird eine interaktive „Faszination Hybrid“-Welt aufgebaut, die mit ihren vier Meter hohen HYBRID-Buchstaben weithin sichtbar ist und mit spielerischem Infotainment, entspannenden Wohlfühl-Lounges und Hybrid-Testfahrten die Besucher begeistern soll.

Aufgrund der großen Nachfrage aus dem vergangenen Jahr mit über 60.000 Besuchern und rund 5.000 Testfahrern stehen auch 2013 alle Toyota Hybridmodelle zu Probefahrten bereit. Der neue Toyota Auris Touring Sports, der am 15. Juli auf den Markt kommt, wird da natürlich nicht fehlen: Das jüngste Mitglied der beliebten Auris Familie ist der erste Kombi in der Kompaktklasse, der auch mit einem Vollhybrid-Antrieb angeboten wird. Die 100 kW/136 PS starke Kombination aus Otto- und Elektromotor reduziert den Kraftstoffverbrauch auf 3,7 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen ab 85 g/km. Und das bei uneingeschränktem Platzangebot im Innenraum und bis zu 1.685 Liter Kofferraumvolumen.

Neben der Testflotte finden sich an jedem Veranstaltungsort weitere Ausstellungsfahrzeuge, an denen Experten die innovative Hybridtechnik und deren Funktionsweise erklären sowie alle Fragen zum Toyota Modellprogramm beantworten. Der japanische Pionier hat die weltweit größte Hybridpalette: vom kleinen Yaris Hybrid über den Auris und der Prius Familie bis hin zu den Lexus Modellen im Premiumsegment.

Die Toyota Hybrid Roadshow 2013 wird erneut in sozialen Medien wie Facebook und Youtube sowie auf der Internetseite www.faszination-hybrid.de/ begleitet. Den Tour-Auftakt markiert der Bootshafensommer am 26. und 27. Juli 2013 in Kiel. Das Finale findet auf der eCarTec, der Münchner Messe für alternative Antriebstechnik, statt.

Quelle: Toyota Presse / 2013

The Pluses on Tour

Roadtrips sind für mich ja die Vollendung des automobilen Lebenstraums. Egal wohin. Hauptsache unterwegs, freie Fahrt – die Landschaft genießen, Motorenkraft fühlen, Traktion spüren, Querbeschleunigung erfahren. Roadtrips sind nicht einfach eine feine Beschäftigung für die Freizeit, Roadtrips sind die Erfüllung des Alltags.

Nachdem ich im letzten Jahr zwei Roadtrips organisiert hatte, dieses Jahr für mich mit einem Wahnsinns-Trip von Los Angeles nach Detroit startet und ich vor ein paar Tagen erst vom PS-Trip des Jahres (#iThunder) zurück kam – waren am letzten Wochenende zwei andere Auto-Blogger „on the road“.

Sebastian von passiondriving.de war im letzten Jahr auch beim Porsche Roadtrip mit dabei, zusammen mit Can Struck von bycan.de ging es wiederum in die Alpine Landschaft Österreichs. Doch dieses mal sollte die Kraft der beteiligten Fahrzeuge über alle vier Räder auf den Boden gebracht werden und der Kühlergrill mit vier Ringen geschmückt sein.

The Pluses on Tour

Mit einem Audi R8 V10 plus und dem kleinen Bruder davon, dem Audi TT RS plus haben sich die zwei auf den Weg gemacht.  Über den Roadtrip der beiden könnt ihr bereits einiges erfahren, wenn ihr auf Twitter und instagram nach dem Hashtag sucht: #thepluses

Weiteres – da bin ich mir sicher, werdet ihr bald auf den Blogs der zwei finden.

Für mich persönlich startet am Freitag früh auch so etwas wie „mein persönlicher Plus-Roadtrip“. Dieses mal nicht von mir organisiert, nur als Teilnehmer 😉 – Aber 3 Audis und ein Volkswagen spielen die Hauptrolle und ein Land, in dem man auf der falschen Straßenseite fährt.

Mehr über die Fahrzeuge und den Trip am Wochenende, dann morgen im Blog 😉

Blogger-Rundschau: Suzuki Swift Sport

Sebastian Bauer, mein Blogger-Kollege und einer der Senkrechtstarter in der deutschen Auto-Blogger-Szene durfte einen kleinen Sportler fahren, den man mir bislang nicht geben wollte. Natürlich bin ich neidisch um seine Erfahrung – aber Suzuki ist eben auch ein kleiner Importeur mit sehr begrenzten Mitteln. Und weil ich in diesem Jahr vor allem 2 Dinge bisher gefahren bin: Sportwagen oder Geländewagen – hat man mir anstelle des Swift den Grand Vitara angegeboten. Demnächst also: Der Suzuki Grand Vitara bei mir im Fahrbericht.

Zurück zu Sebastian und seinem „Härtetest“:

Suzuki Swift Sport

Man merkt beim lesen von Sebastians Fahrbericht, wie viel Spaß im der Floh auf der anspruchsvollen Strecke rund um die Öztaler Gletscherstraße gemacht hat. Eventuell hat er ja bald wieder die Möglichkeit die unterhaltsamen Straßen in den Alpen zu befahren – wer kann das schon so genau sagen 😉

Jetzt aber erst einmal rüber gehuscht zu Sebastian und den Fahrbericht über den „Swift Sport“ gelesen – eine kleine sportliche Kiste, wie mir scheint…

 

Habeggers Düne der Demut

Demut in der Wüste. Gefunden.

Es war ein atemberaubender Tag. Nach einem wunderbaren Frühstück gab es eine kurze Fahrt von 60km mitten in das Herz des Sossusvlei-Park. Zu den Dünen. Bis zu 300m ragen diese in den befreiend blauen Himmel.  Die Fahrt dorthin führte auch durch eine kurze Strecke mit tiefem Sand und der Yeti durfte sich mal richtig austoben.

Natürlich wird es hierzu ein nettes Video geben.  Daz und zu allem anderen gibt es natürlich später mehr.

Jetzt soll es nur um meine persönliche Lektion im Fach Demut geben.  Manchmal gibt es diese Tage, da lernt man oder anders, man darf sich glücklich schätzen, Erfahrungen zu sammeln, die zu einem Lernprozess führen.

Zum Fuße der Dünen hatten wir einen kleinen Brunch und genossen die exzellente Planung des Veranstalters. Wer kann schon sagen, er hat Rühreier in der Wüste gegessen? Ernsthaft. Der Aufstieg zu den Dünen stand bevor und ich wollte – wie alle anderen auch, diese Düne hoch. Diesen Ausblick genießen.

Das erste Drittel ging. Im zweiten Drittel ging dann immer weniger. Die Puste reichte schlicht nicht aus. Die Turnschuhe (dummerweise ohne die notwendigen Einlagen) füllten sich mit Sand – und mit jedem Schritt in diesem weichen Sand wuchsen die Schmerzen im linken Knie. Keine Puste.
Vor allem aber keine Puste.  Und die Erkenntnis:

Habeggers Düne der Demut
Habeggers Düne der Demut

Da vor mir laufen ebenso untrainierte Schreibtisch-Täter, kleine Mädchen und alte Männer – aber ich, der Habegger der auf jeden Gipfel will – der hat keine Puste mehr.

Ich hab mir einen Schwur abgenommen, während ich auf halber Strecke liegen
blieb. Ich komme wieder. 30kg leichter. Und ich werde diese Düne hinauf laufen. In diesem Leben. Mit oder ohne Skoda – ich laufe diese Düne noch hoch!

Den auf Video gebannten Schwur werde ich nach der Rückkehr noch hoch laden. So als Motivationshilfe. Für mich. Und für andere Menschen die nicht verstehen, weshalb es wichtig ist, nicht mit zu viel Übergewicht durch das Leben zu rollen! Leute steht auf, bewegt Euch. Verliert nicht die Ziele, verliert Gewicht.

Ich habe mich mit diesem Automobil-Blog in einem extremen Metier probiert und bin stolz auf meine bisher erreichten Zwischenziele. Und ich werde diese Düne erklettern! In diesem Leben.

..stay tuned. (Wenn es morgen noch wlan gibt, gibt es natürlich wieder einen Bericht aus Namibia)

Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti

Tag 3 – Mit Škoda in Namibia

Tag 3? Hab ich was verpasst? Nein. 

Auch wenn gestern eigentlich der erste Tag in Afrika war, zählen wir heute bei 3 weiter. Das liegt daran, das der geplante Reiseverlauf mit dem Tag 1 begann und es sich hierbei im Prinzip um die Anreise an den Flughafen handelte. Ich für meinen Teil werde mit einem Mietwagen aus Köln zum Flughafen Frankfurt fahren. Wenn alles gut ging, kam ich von der Abgabe des Toyota Landcruiser zurück.

Toyota Landcruiser? Das wäre doch der richtige Wagen für diese Wüsten-Tour gewesen!

Ob man auch mit einem „Kompakt-SUV“ wie dem Yeti durch die Namib-Wüste kommt, das werde ich ja erleben 😉

Der dritte Tag in Afrika soll laut Plan besonders früh beginnen und startet in der Sossusvlei Lodge und endet auch dort. Das Ziel des Ausfluges wird das „Namib Naukluft Reservat sein. Man spricht hier von den „berühmten Dünen“ und einer der ältesten Wüsten der Welt.

Es dürfte eine beeindruckende Tour werden, quer über Sand und Schotterpisten, hinaus in das Wüsten-Reservat am Meer.

Die gesamte Tour wäre ideal für den Landcruiser, aber wir werden alle Fahrten mit dem Škoda Yeti zurück legen, wobei ich ja persönlich ein wenig skeptisch bin. Der Yeti gehört ja vom Namen alleine bereits nicht in die Wüste – oder?

Na warten wir es mal ab, wenn es einen Yeti in der Wüste gibt, dann treffen wir eventuell auch den Reinhold Meßner in den Naukluft-Bergen. Der Reinhold hatte den Yeti doch bereits gesehen, oder? Ich meine schon 😉

 

Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti
Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti

Ab in die Wüste!

Nach einem leckeren Frühstück, mit Anschluss an die heimische Tierwelt (wenn die wüssten, was ich gerade frühstücke..) geht es heute in die Namib-Wüste. Die älteste Wüste der Welt. Verflucht – nach nur einer Nacht steht bereits fest, diese Reise-Erfahrung lässt sich nur schwer toppen. Ich bin Nami-fiziert 😉