Volvo Polestar – Ausgewogenheit als Trumpf

Volvo ist in der Premium-Riege angekommen – und das nicht erst seit es die neuen Modelle der oberen Mittelklasse, den Volvo S90 und Volvo V90 gibt. Sie bilden die Nachfolger der beliebten, aber mittlerweile etwas angestaubten S80 und V70. Doch mit ihren Vierzylinder-Dieseln fehlt ihnen etwas Power und vor allem Prestige zum Establishment. Ob die moderate Leistungssteigerung von Volvo Polestar daran etwas ändert? Read more

Weltrekordfahrt im Cabrio – Offen mit 427 km/h

Mit 427,4 km/h ist das Supersportwagen-Cabrio Venom GT Spyder des US-Tuners Hennessey über ein Flugfeld in Kalifornien gerast – so schnell wie zuvor kein anderes Cabrio. Angetrieben wurde das Geschoss von einem 7,0-Liter-V8 mit 1.082 kW/1.471 PS.

Die Weltrekordfahrt hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler: Der bisherige Rekord des Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse (408,8 km/h) ist offiziell von der Jury des Guinness Buchs der Rekorde dokumentiert. Der US-Rekord wurde von Racelogic gemessen, Hersteller von Geschwindigkeits-Messsystemen, die auch im Motorsport eingesetzt werden.

Hennessey will nun eine auf drei Stück limitierte „Weltrekord-Edition“ des Venom GT Spyder auflegen, Kostenpunkt pro Auto: 1,3 Millionen Dollar plus Steuern.

AC Schnitzer ACL2 – Der BMW 2er wird zum Hulk

Wenn man ihn ärgert, dann wird er riesig, böse und ungestüm, sogar richtig unangenehm: Die Rede ist vom Hulk. Doch nicht nur das Film- und Fernsehmonster ist richtig ausufernd, sondern auch der AC Schnitzer ACL2. Die Ausgangsbasis bildet der BMW 235i, der den Aachenern aber anscheinend etwas zu fad daherkam. 320 PS können in einem Kompakten aber auch wirklich langweilig sein… Gut, dafür hat BMW den M2 im Köcher, aber auch darüber scheinen die Ideengeber für den ACL2 zur müde zu Gähnen, wie es scheint. Also verpflanzten sie das Aggregat des aktuelle BMW M4 in das Kompakt-Coupé und schraubten zudem an der Leistung. Ausbeute: 570 PS. Heck angetrieben. Böse!

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Genf 2014: ABT RS-6R mit 730 PS

Wer nur die Zahlen 730 PS/537 kW vernimmt, denkt  vielleicht an italienische Supersportwagen oder eine Schwerlast-Zugmaschine, aber an einen voll alltagstauglichen Familien- oder Business-Kombi denken wohl die wenigsten? ABT Sportsline schafft es immer wieder, das Publikum zu überraschen und präsentiert zum Autosalon Genf 2014 seine jüngste Ausbaustufe des Audi RS6, der im Allgäu zum 320 km/h schnellen ABT RS6-R reift.

„Das R steht für Fahrspaß wie im Rennsport, aber keineswegs für raue Manieren und ein ruppiges Fahrverhalten“, erläutert CEO Hans-Jürgen Abt: „Wie im zivilen Audi RS6 erhält der Kunde bei uns ein Maximum an Komfort, Luxus und Praxisnutzen, limitiert auf 25 Fahrzeuge weltweit.“

Um aus dem bereits sportlichen Audi RS6 Avant einen derartigen Berserker im Hugo Boss Dreiteiler zu formen, kommt „ABT Power S“ zum Einsatz. Dieses anspruchsvolle Kit beinhaltet neben einem ABT Steuergerät (ABT Engine Control) mit eigenes entwickelter Software auch eine speziell adaptierte Edelstahl-Abgasanlage – inklusive Hosenrohr und Sportkatalysatoren, die wiederum ihren Teil zur Steigerung der Leistung beiträgt und mit den beiden Doppelendrohren für überragenden Klang und eine noch attraktivere Optik sorgt.

Power ist aber natürlich nicht alles: Um den Avant noch ein wenig mehr in Richtung Sportwagen zu trimmen, setzen die Ingenieure auf ABT Gewindefahrwerksfedern, speziell für den RS6-R ausgewählte High-Performance-Reifen von Kooperationspartner Dunlop machen das dynamische Setup komplett. Angesichts dieser einladenden Tatsachen wurmt es den einen oder anderen sicherlich, dass er den rasanten ABT in Genf nur im Stillstand begutachten kann. Vielleicht ist das aber ganz gut so, denn nur so lassen sich das umfangreiche Body-Kit und die üppigen 22 Zoll großen Leichtmetallräder vom Typ ABT DR ausgiebig würdigen. Ausgewählte Partien aus rotem Sichtcarbon sind ein gemeinsames Stilmerkmal der Karosserieanbauteile: Sie finden sich sowohl bei der Frontlippe mit ihren Blades als auch an den Lufteinlassblenden mitsamt Flics, den Seitenschwelleraufsätzen mit Sideblades und der Heckschürze. Spiegelkappen, Kotflügeleinsätze und ein Heckspoiler vervollständigen die imposante Erscheinung.

Und da die Passagiere ihr Fahrzeug ja schlecht im eigenen Rückspiegel sehen können, setzt ABT auch im Innenraum noch einige dekorative Akzente und platziert ebenso dezente wie geschmackvolle Schriftzüge und Stickereien. Die Gangwechsel erfolgen über Schaltwippen aus Carbon, eine LED-Schaltanzeige im Lenkrad informiert über die Drehzahl.