Erst gucken, dann staunen und schließlich einsteigen: Neue SUVs

Dass sich die Autolandschaft in den letzten Jahren verändert hat, dürfte selbst denjenigen nicht entgangen sein, die eigentlich mit Autos nicht viel anfangen können. Die Fahrzeugmodelle haben sich gewandelt, die Hersteller reagieren damit auf die Wünsche ihrer Kunden. Wurde bis vor einigen Jahren die Mercedes A-Klasse als komfortables und großzügig geschnittenes Familienauto angepriesen, so nimmt sich diese Silhouette inzwischen regelrecht klein neben den vielen neuen SUVs aus.

Die Zahl der SUVs wird in den nächsten Jahren ansteigen. Größer, bequemer - aber auch (un-)verwechselbar?
Die Zahl der SUVs wird in den nächsten Jahren ansteigen. Größer, bequemer – aber auch (un-)verwechselbar?

Der Trend zu den bullig wirkenden Fahrzeugen ist ungebrochen. Die Zahl der SUV Verkäufe steigt in Deutschland stetig an, wie bei statista zu entnehmen ist. Waren es im Jahr 2001 knapp über 100.000 Fahrzeuge, prognostizieren Experten im Jahr 2020 rund 900.000 Stück. Welche Modelle bis dahin zu haben sind, ist Gegenstand dieses Beitrags.

Das Besondere genießen: Hoch sitzen, weit blicken, sicher fahren

In einem SUV sitzen die Insassen höher, überblicken den Verkehr besser und strahlen ein gewisses Maß an Routine und Coolness aus. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Limousinen, Kleinwagen und Cabrios auf den Straßen, doch die Automobilbranche hat sich der Entwicklung neuer SUV-Modelle verschrieben. In den kommenden Jahren sollen 40 bis 50 neue Modelle auf den Markt kommen. Nicht jeder kann sich aus der Portokasse ein neues Fahrzeug leisten, auch wenn einige Modelle gar nicht so teuer sind. Oft ist es sogar sinnvoll, zu finanzieren, wenn die Konditionen passen. Für eine unkomplizierte und zügige Abwicklung empfiehlt es sich, über smava autokredit nach dem passenden Geldgeber zu suchen. Hier ist zunächst die gewünschte Kreditsumme nebst Laufzeit einzutragen und unter Angabe der persönlichen Kontaktdaten erhalten Interessenten kostenlose Kreditangebote. Dann steht der Anschaffung eines SUVs fast nichts mehr im Wege – bis auf die Qual der Wahl.

Markteinführungen 2016: Diese SUVs sind begehrt

Everybodys Darling Opel geht brandaktuell im September mit dem Opel Mokka X an den Start. Es handelt sich eigentlich nur um ein Facelift, bei dem die Front angepasst wurde. Der Kühlergrill ist neu, die Leuchten vorn und hinten sind zeitgemäß umgestaltet. Sein Erscheinungsbild wirkt insgesamt bullig und weniger verspielt.

Ebenfalls im Herbst 2016 präsentiert Audi den neuen Q2. Dieser SUV ist kompakt. Als Zielgruppe hat sich Audi junge Käufer ausgesucht und bietet den starken Klein-SUV als Vierzylinder-Benziner und 3 Zylinder-Diesel an.

Kaum ist der neue Dacia SUV auf dem Markt, laufen die Bestelllisten heiß. Wer im Sommer bestellt, muss mit Lieferzeiten bis Weihnachten rechnen. Der Grund ist sicherlich auch, dass der Einstiegspreis für einen Neuwagen unter 10.000 € liegt. Das Platzangebot ist großzügig und wer ein bisschen tiefer in die Tasche greift, kann das Modell mit Sitzheizung, Alufelgen und vielen weiteren Extras ausstatten.

Diese SUVs sind spätestens 2017 in den Automobilhäusern zu finden

Der Mini Countryman ist kein unbekanntes Fahrzeug. Er greift auf die Technik des BMW X1 (Oktober 2015) zurück. 4,50 m ist das gute Stück lang, allerdings hat sich die Optik verändert. Der Countryman ist erwachsen geworden. Falls die Zeitplanung für den Offroad-Mini aufgeht, soll er spätestens Anfang 2017 in den Autohäusern stehen.

Eigentlich nur ein Facelifting, aber dennoch ein optischer Leckerbissen ist der Ford Kuga, der ebenfalls im 1. Quartal 2017 zu haben sein soll. Der Grill ist breit und trapezförmig, die Form der Leuchten an Front und Heck hat sich verändert. 120 PS bringt dieser SUV mit und er blickt auf eine verbesserte technische Ausstattung. Nutzer des Ford Kuga sollen Befehle per Sprachsteuerung geben können, wobei das System auf Apple und Android ausgerichtet werden kann. Ebenfalls neu, aber nichts Ungewöhnliches, ist der Parkassistent. Die Kosten für den motorisierten Hingucker liegen bei knapp 24.000 € in der Grundausstattung.

Die Ottomotoren haben 1,4 und 2,0 Liter Hubraum sowie 92 kW/125 PS, 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS Leistung

Skoda Kodiaq heißt der im Frühling 2017 herauskommende SUV. Präsentiert wurde er bereits in Berlin,  auch im Autosalon Paris wird er im Oktober gezeigt. Er verfügt über stattliche Ausmaße und ordnet sich mit einer Länge von 4,70 m zwischen dem Tiguan und dem Tuareg ein. Übrigens fährt der Kodiaq mit derselben Plattform wie der Tiguan an, der Innenraum jedoch wirkt edler.

SUVs in den Jahren 2018 und später

BMW hat sich für den X1L als Termin grob das Jahr 2018 im Kalender notiert. Es handelt sich ebenfalls um ein Facelift und BMW-Fans dürfen sich über 100 Liter mehr Stauraum freuen. Das Fahrzeug ist geräumiger und reiht sich optisch in die Masse der angebotenen SUVs ein.

Erst 2019 können Porsche-Liebhaber mit dem Crossover Dakar liebäugeln. Ausgestattet mit Heckmotor und ganz im Zeichen der Wüstenralley Paris-Dakar erfüllen die Porsche-Verantwortlichen den Wunsch der Kunden nach einer „kleinen Lösung“. Die „große Lösung“ namens Porsche Sahara wird 2021 in den Läden stehen.

Porsche

Der neue Mercedes E-SUV soll 2020 in Produktion gehen. Die Autobauer aus Stuttgart wollen den elektrisch betriebenen SUV auf dem Autosalon in Paris im Oktober 2016 vorstellen und dann mit dem Audi Q6, Tesla Model X und dem Luxus SUV von VW in Konkurrenz treten.

Fazit: Die Auswahl von SUVs wird sich deutlich verbessern, es wird Modelle in jeder Preisklasse geben. Wenn sich die Kauflust der Deutschen so entwickelt, wie sich die Autobauer das vorstellen, dürfte sich das Straßenbild schon bald verändern.

 

Tschüss! Automobile Abschiede 2015

Auf Beerdigungen oder Trauerfeiern wird nicht immer die ganze Wahrheit über Verstorbene gesagt. Manche Redner verschweigen Unangenehmes höflich, manche lügen sogar einfach. Bei dieser Abschiedsrede zu Fahrzeugen, die ihr Produktionsende erreicht haben, darf hingegen nach Herzenslust gelästert, aber auch ehrlich getrauert werden.

Neue Fahrzeugmodelle kommen, andere nehmen Abschied vom deutschen Automarkt: Diesen Kreislauf gibt es jedes Jahr, natürlich auch 2015. So sagte uns die Marke Lancia Servus, allerdings so leise, dass es kaum jemanden aufgefallen sein dürfte. Falls man überhaupt wusste, dass die Italiener noch lebten. Den schönen und edlen Formen hatte man ja schon länger abgeschworen, das Recycling amerikanischer Blechkarossen wie Chrysler Voyager führte auch zu keiner Wiederbelebung, stattdessen zum beschleunigten Abgesang. Folgerichtig gab es zum Schluss nur noch den Kleinwagen Ypsilon zu kaufen. So oder so, zum Jahresende beenden die Italiener ihr Engagement in Deutschland und beschränken sich auf ihren Heimatmarkt – allerdings nur mit dem Ypsilon.

Apropos kleine Autos: Nachdem Subaru schon seit vergangenem Jahr den Trezia nicht mehr verkauft, kam dieses Jahr auch das Aus fürs Schwestermodell Toyota Verso-S. Zu teuer, formal nicht überzeugend: Es gibt eben deutlich schickere und günstigere Kleinwagen; die Interessenten wissen das. Vielleicht spricht es sich auch irgendwann bei den japanischen Verantwortlichen und Designern rum. Auch bei Mini wurde aufgeräumt und aussortiert. Die neue, seit Ende 2014 erhältliche Generation des trendigen Kultwagens ist zwar größer und geräumiger geworden, dafür schrumpft das Modellangebot. Mini Coupé und Mini Roadster flogen aus dem Programm. Zum Trost für alle Frischluftfans: Die Cabrio-Variante wird nicht eingestellt, vielmehr 2016 neu aufgelegt.

So viel Glück hatten die Oben-Ohne-Begeisterten nicht überall. In diesem Jahr traf es markenübergreifend Stahlklappdach-Varianten. Sei es, dass die Kosten für diese Konstruktionen zu hoch waren, sei es, dass die Heckansichten aufgrund des Platzbedarfs für die aufwendige Technik einfach zu pummelig wirkten. Auf jeden Fall ist der Hype um diese Art Cabrios längst vorbei. Und so stellte VW den Eos ein und Renault das Mégane Coupé-Cabrio. Peugeot nahm mit dem 308 CC sein letztes CC-Fahrzeug aus dem Programm. Dass auch Nissans Nobeltochter Infiniti nicht nur das Q60 Coupé, sondern auch das Cabrio eingestellt hat, dürfte allerdings nur wenigen aufgefallen sein.

Mangelndes Kundeninteresse bedeutete auch das Aus für einige Mittelklasse-Limousinen. Die nicht heimischen Anbieter tun sich in Deutschland bekanntlich schwer, die Kunden in dieser schon ziemlich prestigeträchtigen Liga von den Vorzügen ihrer Modelle zu überzeugen. Und nicht immer gelingt dies in zufriedenstellender Weise. Suzuki beendete daher den Versuch, mit dem Kizashi zu zeigen, dass man mehr als Kleinwagen und Allradler kann. Hyundai konzentriert sich jetzt nur noch auf die Kombiversion des i40, die Limousine wird nicht mehr angeboten. Honda geht noch einen Schritt weiter und bietet den Accord bei uns gar nicht mehr an. Genauso handhabt es Renault auch mit dem Laguna. Hier gibt es aber immerhin mit dem Talisman einen echten Nachfolger.

Noch ohne direkten Nachfolger ist das Kompakt-SUV Opel Antara
Noch ohne direkten Nachfolger ist das Kompakt-SUV Opel Antara

Trotz seines Nachfolgers, dem SX4 S-Cross, blieb der Suzuki SX4 als preisgünstiges Einstiegsmodell „SX Classic“ zunächst erhältlich. Mittlerweile ist jedoch die Produktion eingestellt. Noch ohne direkten Nachfolger ist das Kompakt-SUV Opel Antara, das als Chevrolet Captiva-Zwilling bis in diesem Sommer in Korea vom Band lief. Fans müssen sich bis nächstes Jahr gedulden, dann soll ein CUV (Crossover Utility Vehicle), das in Zusammenarbeit mit PSA (Peugeot/Citroen) entsteht, vom anhaltenden SUV-Boom profitieren.

Auf diese erfolgreiche Sparte setzen natürlich auch andere Marken, Seat und Skoda zum Beispiel, aber auch Mazda. Das Golf Plus-Derivat Seat Altea, der Hochdachkombi Skoda Roomster und der Van Mazda5 werden nicht mehr offeriert und bleiben ohne direkte Nachfolger. Stattdessen gibt es bei den VW-Konzernmarken jeweils ein SUV auf Basis des neuen Tiguan, mit selbstverständlich schickerem Design als bei den bislang angebotenen sehr alltagstauglichen, wenn auch nicht unbedingt trendigen Fahrzeugen. Mazda-Kunden mit Platzbedarf müssen, sofern sie sich nicht mit dem Mazda6 anfreunden können, schon zum CX-5 greifen.

So nimmt Toyota den Land Cruiser V8 aus dem europäischen Lieferprogramm
So nimmt Toyota den Land Cruiser V8 aus dem europäischen Lieferprogramm

Zum Schluss sei noch von echten Geländewagen in Rede: Solche, mit denen man durch die Wüsten der Welt fahren kann, für die kein Abhang zu rutschig oder Anstieg zu steil ist. Die aber an den modernen Abgas- und Sicherheitsvorschriften scheitern. So nimmt Toyota den Land Cruiser V8 aus dem europäischen Lieferprogramm. Das Dickschiff mit 4,5-Liter-Achtzylinder schafft die Abgasnorm Euro 6 nicht mehr – oder der Aufwand wäre zu groß. Ein ähnliches Problem hat auch der Land Rover Defender. Hinzu kommen unüberwindliche Hürden beim Fußgängerschutz. Das Urgestein muss sich also ebenfalls geschlagen geben. Nach 68 Jahren ist jetzt Schluss. Zumindest hat der Defender ein für ein Auto wahrlich biblisches Alter erreicht.

Cabrios 2016: Es wird luftig

Es gab eine Zeit, in der waren offene Autos echte Traumwagen für jedermann – in allen Klassen erhältlich und damit auch für fast jeden Geldbeutel zugänglich. Heute wecken vielleicht SUV ähnliche Begehrlichkeiten in der breiten Masse, offen zu fahren liegt nicht mehr im Trend. Schon seit Jahren gehen die Cabrio-Zulassungen zurück. Lag der Anteil der Neuzulassungen ohne festes Dach 2008 noch bei 4,25 Prozent, hat sich ihre Zahl bis heute fast halbiert: Von Januar bis November lag der Anteil nur noch bei 2,46 Prozent, 73.000 der 2,96 Millionen Neuwagen waren Cabriolets.

Die Autohersteller haben das Angebot längst an die sinkende Nachfrage angepasst. Allerdings hauptsächlich im unteren und mittleren Preissegment. Darf das Frischluft-Vergnügen teurer sein, stehen im kommenden Jahr eine ganze Fülle von neuen Cabrios zur Wahl.

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Range Rover Evoque Cabriolet

Den außergewöhnlichsten Anblick bietet dabei wohl die Cabrio-Version des Range Rover Evoque. Das offene SUV kommt als Viersitzer mit Stoffdach im April zu Preisen ab 51.200 Euro in den Handel. Ganz anders aber ähnlich auffällig fährt der Chevrolet Camaro am Mai vor: Das Muscle-Car ist mit mindestens 201 kW/279 PS aus vier Zylindern motorisiert, preislich dürfte es um die 45.000 Euro liegen. Vor allem etwas unter dem Blech hat sich beim Porsche 911 Targa 4 getan, der ab März zu Preisen von mindestens 117.073 Euro die mit dem 911-Facelift eingeführten stärkeren und sparsameren Turbo-Boxermotoren erhält. Zwei Monate später folgt das Facelift des Boxsters.

Das erste offizielle Fotos des neuen S-Klasse Cabrios: Emotional nimmt sich das Frischluft-Modell die offenen Varianten der Baureihen W 111 und W 112 zwischen 1961 und 1971 zum Vorbild
Das erste offizielle Fotos des neuen S-Klasse Cabrios: Emotional nimmt sich das Frischluft-Modell die offenen Varianten der Baureihen W 111 und W 112 zwischen 1961 und 1971 zum Vorbild

Mercedes bringt gleich vier Oben-ohne-Modelle neu oder in überarbeiteter Form auf den Markt: Die offene S-Klasse soll das komfortabelste Cabriolet der Welt sein, formuliert Mercedes den Anspruch des luxuriösen Viersitzers. Die Preise dürften deutlich über denen des (mit V8) mindestens 122.700 Euro teuren S-Klasse Coupé liegen. Ebenfalls im Frühjahr kommt die Modellpflege des SL auf den Markt, dessen Preise weiterhin unter 100.000 Euro starten sollen. Zwei Premieren stehen im kommenden Jahr erst noch an: Im Januar präsentieren die Stuttgarter den gelifteten Roadster SLC (ehemals SLK), im März gibt das Cabriolet der C-Klasse sein Debüt, Markteinführung ist im Sommer.

Für den nächsten Sommer! Der neue SL
Für den nächsten Sommer! Der neue SL

Wir das S-Klasse-Cabrio schon selten auf deutschen Straßen zu sehen sein, so wird es in Sachen Exklusivität im kommenden Jahr noch übertroffen vom neuen Rolls-Royce Dawn. Das Edel-Cabrio ist die offene Alternative zum Wraith und fährt mit einem 6,6-Liter-V12 mit 419 kW/570 PS vor, mindestens rund 330.000 Euro werden für den ab Frühjahr erhältlichen Luxusschlitten fällig.

Ebenfalls in der automobilen Oberliga spielen die drei neuen Supersportwagen-Cabrios: So öffnet Lamborghini das Dach des Huracan, der Sportler mit 5,2-Liter-V10 und 449 kW/610 PS ist als Sypder ab dem Frühjahr für gut 200.000 Euro erhältlich. McLaren legt im Sommer eine offene Variante seines Leichtbau-Supersportwagens 675 LT auf. Der Spider ist auf 500 Stück limitiert und kostet mindestens 340.700 Euro. Im Juni soll der R8 Spyder, die offene Version des kürzlich erneuerten Sportwagens, seinen luftigen Auftritt bekommen.

Wem bei derartig hohen Preisen schwindelig wird, für den hat das Jahr 2016 auch wenige preiswertere Neuheiten im Angebot: Das neu aufgelegte Mini Cabrio beispielsweise ist ab 23.950 Euro zu haben
Wem bei derartig hohen Preisen schwindelig wird, für den hat das Jahr 2016 auch wenige preiswertere Neuheiten im Angebot: Das neu aufgelegte Mini Cabrio beispielsweise ist ab 23.950 Euro zu haben

Wem bei derartig hohen Preisen schwindelig wird, für den hat das Jahr 2016 auch wenige preiswertere Neuheiten im Angebot: Das neu aufgelegte Mini Cabrio beispielsweise ist ab 23.950 Euro zu haben, dann mit dem 100 kW/136 PS starken Dreizylinder-Benziner. Im Juni geht der Fiat 124 Spider in den Handel, der zusammen mit Mazda auf MX-5-Basis entwickelt wurde und in Japan produziert wird. Zum Ende des Jahres soll zudem Mazda seinem bereits erhältlichen MX-5 eine Version mit elektrischem Hardtop zur Seite stellen. Beide Roadster dürften ab etwa 25.000 Euro starten. Die angekündigte Abarth-Version des Italieners liegt darüber.

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Fahrzeugklassen im Überblick

Der Mini Van

Als Mini Van werden Fahrzeuge verhältnismäßig kleine Fahrzeuge bezeichnet, die sich durch eine gute Raumausnutzung auszeichnen. Bei der Europäischen Kommission werden die Mini Vans in das Fahrzeugsegment M eingeteilt.

Ursprünglich wurde die Bezeichnung Mini Van für Fahrzeuge im Bereich Großraumlimousine genutzt und auch heute ist diese Bezeichnung noch häufig anzutreffen. Der Mini Van wird heute nicht nur von Unternehmen als Fahrzeug gerne genutzt, sondern Statistiken der Neuzulassungen haben gezeigt, dass diese Fahrzeuge auch bei größeren Familien gerne genutzt werden.

Preislich sind die Mini Van Fahrzeuge im unteren Sektor, was auch ihre hohe Beliebtheit bei den Nutzern erklärt.

Das zeichnet einen Mini Van aus

Das erste Merkmal eines Mini Van ist die große Raumausnutzung im Innenbereich, wenn man sie mit der vergleichsweise kleinen Fahrzeuggrundfläche vergleicht. Vergleicht man den Mini Van mit einem Kleinwagen oder einem Kompaktwagen, dann ist vor allem das Fahrzeugdach in der Höhe sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund ist der Mini Van vor allem bei Handwerksbetrieben oder bei kinderreichen Familien sehr beliebt.

Die Innenausstattung ist mit einem Kleinwagen zu vergleichen. Im Bereich der Sicherheitssysteme besitzt der Mini Van alle wichtigen Systeme.

Beliebte Fahrzeuge der Mini Van Klasse:

 

Der Großraum Van

Der Großraum Van ist ein Fahrzeug welches mit fünf, sieben und in seltenen Fällen mit neun Sitzen ausgestattet ist. Das Fahrzeug gehört in der Europäischen Kommission, wie auch alle anderen  Van-Fahrzeuge, in das Segment M. Der Großraum Van wird umgangssprachlich auch nur als Van bezeichnet.

Der Großraum Van ist bei kinderreichen Familien besonders gerne gesehen. Ebenso bei Firmen, die dem Personentransport angehören.  Die Anschaffungskosten sind im mittleren Bereich angesiedelt, was die Marktsituation deutlich steigert und zu relativ hohen Verkaufszahlen führt.

Die Merkmale eines Großraum Van

Großraum Van zeichnen sich, wie alle anderen Vans, durch eine erhöhte Innenraumhöhe aus, sowie mit einer erhöhten Sitzposition. Gerade bei Kindern und bei älteren Herrschaften eignet sich die erhöhte Sitzposition sehr gut. Des Weiteren zeichnet sich diese Art von Van durch die zahlreiche Sitze aus, die hinteren Sitze können einfach und leicht entfernt werden. Dadurch erreicht man mit wenigen Handgriffen einen wesentlich größeren Kofferraum. Hinzu kommt, dass  die Innenräume der Großraum Vans sehr variabel sind.

Mittlerweile hat sich der Begriff Van für zahlreiche Fahrzeugsorten eingebürgert und der Großraum Van wird in eine Schublade mit anderen Vans gesteckt.

Beliebte Fahrzeuge dieser Klasse sind:

  • VW Sharan,
  • Ford Galaxy
  • Lancia Voyager
  • Renault Espace
  • Mercedes-Benz R-Klasse

 

Der Geländewagen

Der Geländewagen ist ein Automobil, welches so konstruiert wurde, dass damit schwierige Bereiche und Geländewege befahren werden können. Laut der Europäischen Kommission gehören die Geländewagen in das J Segment. Dieses zeichnet sich vor allem durch hohe Robustheit aus.

In Deutschland werden laut den neusten Statistiken nur wenige Geländewagen verkauft. Das liegt vor allem an den hohen Anschaffungspreisen, die aber durch eine ausgereifte Technik gerechtfertigt sind. In Amerika sind die Fahrzeuge wesentlich beliebter, was dort für einen höheren Umsatz sorgt.

Die Merkmale der Geländewagen

Die Geländewagen zeichnen sich in  erster Linie durch die konstruierte Kastenform aus. Diese ist nicht nur schlicht, sondern auch noch nützlich. Des Weiteren besitzen einige Geländewagen einen Allradantrieb, der es ihnen ermöglicht auch durch schwierige Gelände zu fahren, ohne dabei stecken zu bleiben. Insgesamt sind  alle Geländewagen mit einem leistungsstarken Motor ausgestattet, der wie die Karosserie auch, im Regelfall sehr robust ist.

Beliebte Geländewagen sind unter anderem:

 

Der Kompakt Van

Der Kompakt Van gehört laut Europäischer Kommission mit zur Segment M, ähnlich wie der Mini Van auch. Das M-Segment beinhaltet alle Fahrzeuge, die im Mehrzweckbereich eingesetzt werden können. Der Kompakt Van ist ein Fahrzeug, welches mit zu den Großraumfahrzeugen gezählt werden kann, jedoch wesentlich kleinere Abmessungen besitzt und sich zwischen Mini Van und Großraum Van einreiht.

Der Kompakt Van wird gerne von Unternehmen und von Privatpersonen gleichermaßen genutzt, denn trotz seiner geringen Anschaffungskosten, die sich im Regelfall zwischen 10.000 Euro und 20.000 Euro einpegeln, besitzt das Fahrzeug ausreichend Platz.

Die Merkmale an denen man einen Kompakt Van erkennt

Der Kompakt Van besitzt als Hauptmerkmal die erhöhte Sitzposition der Insassen. Diese wird durch eine erhöhte Fahrzeughöhe gewährleistet und hat sich zwischen 1,50 Meter und 1,70 Meter eingepegelt. Die zweite Sitzreihe im Fahrzeug besteht häufig aus Einzelsitzen, die zusammengeschoben oder ganz entfernt werden können.

Daraus ergibt sich ein größeres Kofferraumvolumen, was sich wiederum als Vorteil und Merkmal auszeichnet. Die Fahrzeuge gibt es sowohl als Siebensitzer als auch als Fünfsitzer. Die Motorisierung befindet sich im mittleren Segment, wodurch der Spritverbrauch immer noch angenehm ist.

Beliebte Vertreter der Kompaktvans:

 

Der Pick-Up

Der Pick-Up ist eine besondere Form des Geländewagens und kommt in Deutschland nur in wenigen Fällen vor. Die Hauptmärkte dieser Fahrzeugtypen befinden sich in den USA. Der Pick-Up besitzt laut der Europäischen Kommission keine Bezeichnung.

Das Pick-Up Fahrzeug ist ein Geländewagen besitzt in Deutschland eine sehr Marktsituation, denn durch hohe Unterhaltskosten, ist das Fahrzeug für Familien und selbst für Unternehmen uninteressant. In Amerika ist diese Situation wesentlich entspannter und zahlreiche Familien besitzen ein solches Automobil.

Was zeichnet den Pick-Up aus?

Klassische Pick-Ups bestehen aus einem Leichtmetallrahmen, mit drauf aufgeschraubter Fahrerkabine. Der Pick-Up ist ein Geländewagen, der eine enorme Höhe besitzt und zusätzlich hinter dem Fahrerraum eine Ladefläche aufzuweisen hat. Damit handelt es sich bei diesem Fahrzeug um eine Spezialform des sogenannten Pritschenwagens.

Die Bedeutung in Europa

In Europa waren die Pick-Ups lange Zeit auf der Basis von PKW Modellen aufgebaut, wie beispielsweise der VW-Caddy. Mittlerweile gibt es einige Pick-Ups die auf der Basis von Kleinfahrzeugen beruhen. Die klassischen Modelle wie aus den USA gibt es in Deutschland so nicht.

Beliebte Pick-Ups, die auch in Deutschland erhältlich sind:

 

 

Und wo sind die anderen Fahrzeugklassen? Die Kleinst- und Kleinwagen, die Kompaktklasse und alle die anderen? Hier, im ersten Teil des Fahrzeugklassen-Überblicks

24h: Die Starterliste für das 24-Stunden Rennen am Nürburgring 2014

Die 42. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird ein Hammer: Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Teilnehmerliste durch den veranstaltenden ADAC Nordrhein ist nun öffentlich, wer als Herausforderer und wer als Gejagter auf die Piste gehen wird. 175 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den gesamtsiegfähigen Top-Klassen – sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Gleich acht Fabrikate treten in diesem Jahr in den potenziellen Siegerklassen an. Black Falcon darf auf einem seiner Mercedes-Benz SLS AMG GT3 die Startnummer 1 des Vorjahressiegers aufkleben und führt damit auch die Flügeltürer-Fraktion an, zu der zum Beispiel auch ROWE und HTP zählen. Zu den Platzhirschen gehören außerdem die werksseitig eingesetzten Audi R8 LMS ultra, die von den Teams Phoenix, Prosperia C. Abt und Audi Race experience eingesetzt werden. Mit Schubert und Marc VDS haben zwei extrem stark besetzte Werksteams von BMW genannt, die von weiteren BMW Z4 GT3 flankiert werden. Ebenfalls werksseitig am Start sind Aston Martin, Nissan, Toyota und Lexus. Porsche, McLaren und Ferrari sind durch starke Privatmannschaften vertreten.

Auch der Blick in die Cockpits zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Zu den prominentesten Piloten gehören Stratosphärenspringer Felix Baumgartner, der ehemalige Formel-1-Pilot Nick Heidfeld, Rapper „Smudo“ und Ex-Motorrad-Ass Alex Hofmann.

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