Hinter Gittern im VW load up!

Ruhig Blut! Es geht hier weder um schwedische Gardinen noch um sonst eine Art von Gefängnis, Knast oder Bau. Nein, Volkswagen bietet nun den load up! an, einen Lieferwagen, der über zwei Sitze verfügt, hinter denen ein Trenngitter installiert ist. Und damit zeigt sich schon der Haupt-Einsatzzweck des Mini-Flitzers: Kuriere, Pizzaboten und Konsorten bekommen mit dem load up! eine neue Alternative für das tägliche Liefergeschäft. Dabei darf das Ladegut sogar etwas größer ausfallen, schließlich bietet der Wolfsburger 990 Liter Ladevolumen. So darf die Pizza-Bestellung auch mal größer ausfallen.

Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!
Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!

Der VW up! gilt gemeinhin als so etwas, wie das Premium-Produkt unter den Kleinstwagen. Meist in weiß, wirkt er wie ein iPod – ganz schlicht und chic. Das geht dem load up! nicht ab, sondern nur seine Rückbank. Dafür erweitert sich hingegen der Kofferraum von der Kofferraumklappe bis zum serienmäßigen Trenngitter auf 990 Liter Volumen. Gepaart mit der Wendigkeit und Effizienz des Kleinwagen-Konzepts ergibt sich damit ein veritabler Großstadt-Transporter.

Der load up!: Innen Lieferwagen, außen iPod

Effizienz ist überhaupt ein großes Thema beim kleinen Lieferwagen. Als e-load up! wurde er in der Energieeffizienz mit einem A+ eingestuft. Das freut den Besitzer, da Stromer aktuell von der KFZ-Steuer befreit sind. Rechnet man den niedrigen Strom-Konsum hinzu, der sich auf 11,7 kWh/100 Kilometer beläuft, fährt man unter dem Strich wirklich günstig – wenn da nur der hohe Einstiegspreis nicht wäre. Rund 23.000 Euro muss man berappen, möchte man sich den elektrisch angetriebenen load up! vor den Laden stellen. Rechnet man die üppige Ausstattung mit Klimaautomatik, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen und weiteren, vor allem optischen, Gimmick auf, fällt das Staunen über den hohen Basispreis geringer aus. Wenn man allerdings bedenkt, dass der e-load up! mit einer vollen Batterieladung nur maximal 160 km weit fährt, kommt man wiederum ins Grübeln.

vw-load-up-lieferwagen-2016-mein-auto-blog-1Doch es gibt noch andere Varianten, die weniger auf das Portemonnaie schlagen. So ist der City-Lieferwagen auch als 60 PS-Benziner mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern erhältlich und kostet nur noch rund 9.300 Euro. Dafür bietet er so gut wie keine Ausstattung. Doch die Preisdifferenz von rund 13.000 Euro gegenüber dem Stromer will erst herausgefahren werden. Als weitere Alternative bietet sich noch die Erdgas-Variante an, der eco-load up!. Er startet bei rund 11.800 Euro und begnügt sich mit 2,9 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer. Fragt sich nur, wo man das Erdgas tanken will, schließlich sind entsprechende Tankstellen rar gesät. Bei LPG sähe das schon ganz anders aus. Aber ein Pizza-Bote kommt ja gut rum und wird sicherlich den Weg zu einer Erdgas-Tankstelle finden.

ZF demonstriert: LKW werden sicherer!

Es war ein tragischer Unfall. Vor einigen Wochen ist auf der A6 ein LKW an einem Stau-Ende auf das Fahrzeug einer Familie aufgefahren. Drei Kinder und die junge Mutter sind sofort tot, der Vater wird hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Es ist – ich bin selbst Vater einer kleinen Tochter – ein Schicksalsschlag für den einem alle Worte fehlen. Diese Situationen nehmen zu. Der Verkehr nimmt zu und der Transport von Gütern über Autobahnen ist nicht anders zu lösen. Die Gefahr bleibt. Doch wie bei allen Gefahren gibt es Menschen die darüber nachdenken, wie man sich schützen kann. Lösungen suchen. Blickt man in den Automobilbau, dann sind es die Zulieferer die mit Erfindungen wie ABS, Airbags und ESP, den Alltag auf den Straßen sicherer und die Risiken von Unfällen minimiert haben.

Bereits heute ist es eine EU-Verordnung, das keine neuen LKW zugelassen werden können, die nicht über ABS und ESP verfügen. Für die Zukunft hat der Automobil-Zulieferer ZF eine weitere Lösung im Portfolio.

Premiere des „Evasive Maneuver Assist“ (EMA)

Vernetzung und Automatisierung als Schlüsselfunktionen

Es ist der richtige Schritt für mehr Sicherheit. Die Vernetzung von Assistenzsystemen und die Integration von Assistenzsystemen die man bereits aus dem PKW-Bereich kennt. Der Automobil-Zulieferer ZF TRW hat mit dem „EMA“ getauften System, „Ausweich-Assistenten“ ein System geschaffen, mit dem das Assistenzsystem die Kontrolle über den Truck übernehmen kann, wenn ein „abbremsen“ vor dem Hindernis, zum Beispiel einem Stau-Ende, nicht mehr möglich ist. Den Impuls für das ausweichen gibt der Fahrer, das Assistenzsystem übernimmt danach die Kontrolle über den Truck und seinen Anhänger. Die ebenso von ZF gelieferte elektrohydraulische Servolenkung ist Teil des Systems. Der Lenkimpuls des Fahrers, dieser wäre derzeit – noch ist das System in einer Erprobungsphase – auf jeden Fall notwendig, da die Gesetzgebung keine „autonome Fahrt“ erlaubt, kooperiert dann mit dem „Highway Driving Assist“ System und lenkt den LKW auf die freie Spur und leitet gleichzeitig eine Vollbremsung ein.

ZF Innovation Truck 2016

EMA und HDA wurden jetzt erstmalig der Fachpresse vorgeführt. Präsentiert wurden die Sicherheits-Bausteine in einem modernen LKW den ZF schlicht den „Innovation Truck 2016“ genannt hat.

Global Press Event ZF TRW 008 Truck LKW Sicherheit

Der „Evasive Maneuver Assist“ ist das Ergebnis aus der Kombination von Sicherheits-Innovationen made by ZF und WABCO. Das elektronische Bremssystem des Trucks stammt vom Belgischen Zulieferer für Brems- und Fahrwerkssystemen.

Ein plötzliches „Verreißen“ des Lenkrads wird vom „OnGoard-Bremsassistent“ des Zulieferes WABCO als Triggermoment verstanden, den „Ausweich-Assistenten“ zu starten. Während des automatischen Steuerns berechnet die Funktionssoftware die optimale Ausweichbahnkurve laufend neu voraus und justiert den Lenkwinkel entsprechend. Die integrierte Überrollschutz-Funktion des EMA wurde für derart extreme Fahrsituationen angepasst. Der ZF Innovation Truck setzt diese Vernetzung von Stabilitäts-, Bremssystemen und Lenksystemen erstmalig um.

Spurhalten für LKW

Was im PKW-Segment bereits völlig normal ist, ein aktiver Spurhalte-Assistent, verwirklicht ZF nun mit dem „Highway Driving Assist“ erstmalig auch im LKW.  Das System warnt den Fahrer nicht nur vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Bahn, sondern hält den Sattelzug auch selbständig und aktiv in der Spur. Zugleich überwacht es über alle Tempobereiche hinweg, automatisch den Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden, was in diesem Fall sogar Anhalten und Wiederanfahren miteinschließt.

ZF demonstriert mit dem „Innovation Truck 2016“ was möglich ist, wenn ein Konzern mit aller Macht am Fortschritt arbeitet. Mehr Sicherheit ist das Ergebnis. Auf das tragische Unfälle der Vergangenheit angehören!

Global Press Event ZF TRW 004 Truck LKW Sicherheit

Start zu unserer Reihe über Lastkraftwagen, Berufskraftfahrer, Vernetzung und Zukunft der Urbanen Mobilität im B2B-Segment.

ZF: Smart Urban Vehicle – Hier fährt die Zukunft!

Clevere Ideen für einen extrem wendigen Stadtflitzer

ZF präsentiert das „Stadt-Auto“ von morgen oder wenigstens die richtigen Komponenten hierfür!

ZF demonstriert mit dem „smart urban vehicle“ ein Stadtmobil von morgen, vollgepackt mit den Kompetenzen des ZF-Konzerns. Vom Elektro-Antrieb an der Verbundlenker-Hinterachse über eine modifizierte Doppellenker-Vorderachse, die mit bis zu 75° Lenkwinkel einen Wendekreis realisiert, der aussieht, als würde das Mobil auf der Stelle wenden.

Die handfesten technischen Lösungen kombiniert ZF mit einem neuen Touchmodul im Innenraum, dessen Alltagstauglichkeit bereits beim „Protoypen“ für einen „jetzt sofort haben wollen“ Effekt sorgt! Und weil man dann schon einmal mit offenem Mund vor dem Auto steht, während es von außen gesteuert in die engsten Parklücken lenkt, lernen wir gleich noch etwas über die „Cloud-Lösungen“ der Zukunft.

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Da ist nichts kaputt – 75° Lenkwinkel sehen so spektakulär aus.

75° Lenkwinkel

ZF hat aus einem Opel Agila das „smart urban vehicle“ gezaubert. Die öffentliche Messepremiere wird das „s u v“ auf der IAA im September in Frankfurt feiern. Bis dahin bleibt Zeit, sich die Technik des „s u v“ genauer anzuschauen. Um aus einem simplen Kleinwagen einen „smarten Stadtwagen“ zu bauen, hat ZF die Vorderachse vollständig entfernt und den Antrieb an die Hinterachse verlegt.

An der Vorderachse arbeitet eine spezielle Doppel-Querlenker-Achse mit einem möglichen Radwinkel von bis zu 75°. Damit kann der ursprünglich 3.75 Meter lange Opel Agila nun mit einem Wendekreis von weniger als 7 Metern überzeugen. Für ein Auto mit zwei Sitzreihen eine echte Sensation!

Die extrem stark einlenkende Vorderachse erinnert an die Hinterachslenkung eines Gabelstaplers und ermöglicht dem „s u v“ das Rangieren auf engsten Raum.

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Zweimal 40 kW reichen für hurtige Sprints.

Verbundlenkerachse-Elektroantrieb

Unterstützt wird die Agilität des „smart urban vehicle“ durch die ZF Verbundlenker-Hinterachse mit je einem Elektromotor in Radnaben-Nähe. Je ein 40 kW starker E-Motor sitzt am Ende der Verbundlenkerachse. ZF nennt das System eTB (electric Twist Beam) und präsentiert damit eine leicht adaptierbare Elektrisierung des Antriebsstrangs auch für Fahrzeuge, die im unteren Fahrzeug-Segment aus Kostengründen mit einer Verbundlenkerachse konstruiert wurden. Mit bis zu 1.400 Nm bringt das System derart viel Schub in den kleinen Stadtwagen, dass man durchaus von einem „zackigen“ und sportlichen Fahrverhalten sprechen kann. Zumal die Entkopplung von gelenkter Achse und angetriebener Achse auch im Segment von Kleinstwagen für Fahrspaß sorgt.

Mit der Hilfe von Torque-Vectoring, also dem gezielten Einbremsen oder Beschleunigen eines Rades sorgt das System für eine zusätzliche Steigerung der Agilität.

Die Power der eTB getauften Elektro-Hinterachse soll für Tempo 150 gut sein. Nach ein paar Runden auf abgesperrter Strecke glauben wir das den ZF-Technikern auf jeden Fall.

Cloud-Service & Tablet-Bedienung

ZF hat sich den Trend zum „Remote-Parking“ angenommen und präsentiert mit dem „smart urban vehicle“ eine funktionierende Lösung, um das eigene Fahrzeug entweder per Smartphone, Smartwatch oder Tablet einzuparken. Aber nicht nur einparken, im Prinzip lässt sich das Auto mit der Tablet-Steuerung wie ein Hündchen hinter dem Herrchen herfahren. ZF nennt es die „Paketboden-Funktion“. Oder Sie steigen vor dem eigenen Haus aus und sagen dem Auto, es könne nun die eigene Garage ansteuern. Alles per Smartwatch. Hallo Zukunft!

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Cloud – Cleverness aus der „Wolke“

An dieser Stelle endet die Zukunfts-Vision der ZF’ler noch lange nicht. 

PreVision Cloud Assist nennt ZF einen Cloud-basierten Service, der für eine Strecke die optimale Geschwindigkeit berechnet. Stellen Sie sich vor, Sie fahren eine Landstraße zum ersten Mal, haben das Gefühl – hier ginge alles noch ein wenig schneller als mit Tempo 100 und fahren einen zackigen Stiefel. Was ihnen dann fehlt, ist ein „Freund“ an Bord, der die Strecke kennt. ZF will so eine Funktion per „Online-Dienst“ realisieren. Aus den „Durchschnittsgeschwindigkeiten“ anderer Verkehrsteilnehmer errechnet „PreVision“ die „empfehlenswerte“ Geschwindigkeit für die Streckenverhältnisse und informiert Sie, bevor Sie von einer „Kurve“ oder einer Gefahrenstelle überrascht werden. Das Herunterbremsen könnte in einem elektrisierten Fahrzeug per Rekuperation erfolgen. Das dient der Sicherheit und spart Energie durch clevere Rückgewinnung.

Urban, emissionsfrei, clever, „Cloud-vernetzt“ und dann auch noch teilautonom, mit dem smart urban vehicle demonstriert ZF die volle Bandbreite der Kompetenzen im eigenen Haus. 

Peugeot 2008 passiert 100.000er-Grenze

Der Crossover Peugeot 2008 kommt bei den Kunden gut an: Weniger als ein Jahr nach der Markteinführung wurde am Produktionsstandort in Mulhouse bereits die 100.000ste Einheit des „Mini SUV“ ausgeliefert. Die Produktion des Peugeot 2008 ist schon dreimal angehoben worden – insgesamt hat sie sich auf aktuell 680 Fahrzeuge pro Tag verdoppelt. In Deutschland wurden seit dem Marktstart im Juni 2013 rund 14.000 Einheiten des Peugeot 2008 bestellt, davon über 3.000 Einheiten allein von Januar bis Mitte Februar 2014. Marcel de Rycker, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland:

„Wir freuen uns, dass der Peugeot 2008 den Geschmack der Kunden offenbar voll trifft und erwarten mit Spannung das erste volle Verkaufsjahr des neuen Erfolgsmodells.“

Beim Euro-NCAP Crashtest erreicht der Peugeot 2008 5 von 5 Sternen und gehört damit den sichersten Fahrzeugen in seinem Segment. .

Derzeit bietet Peugeot mit der 2.000 Euro Eintauschprämie und einem attraktiven Leasingangebot, besondere Anreize um in der Zukunft in den frechen Franzosen zu steigen.

Privatkunden und Kleingewerbetreibende, die sich für den Kauf eines Peugeot 2008 entscheiden, profitieren bei teilnehmenden Peugeot Partnern noch bis zum 31. März 2014 von einer attraktiven Eintauschprämie: Geben sie ihr altes Fahrzeug in Zahlung, erhalten sie einen Bonus in Höhe von 2.000 Euro über DAT/Schwacke (Mindestwert des Altfahrzeugs: 1.000 Euro; unverbindliche Aktionsempfehlung). Darüber hinaus gilt das 5 Jahre QualitätsPlus (2 Jahre Herstellergarantie + 3 Jahre Schutz gemäß den Bedingungen des optiway-GarantiePlus-Vertrages bis max. 80.000 km bzw. 5 Jahre). Der Peugeot 2008 kann bei teilnehmenden Händlern bis zum 31. März 2014 auch zu besonders günstigen Konditionen der Peugeot Bank geleast werden: Privatkunden zahlen etwa für einen Peugeot 2008 Access 82 VTi bei einer Anzahlung in Höhe von 3.000 Euro eine monatliche Leasingrate von nur 139 Euro (Fahrleistung: 10.000 km/Jahr, Laufzeit: 48 Monate).

Fahrbericht smart electric drive

I want to wake up in that city that doesn’t sleep and find I’m king of the hill top of the heap If I can make it there I’ll make it anywhere –  It’s up to you!
New York, New York

Im smart ED durch New York City

Frank Sinatra sang von der Stadt die niemals schläft, von diesem Schmelztiegel der Kulturen, gelegen am Hudson River und für Millionen Menschen über Jahrzehnte der erste Kontakt mit der neuen Welt.

New York City.  Seit der Tragödie um 9/11 und dem unfassbaren verschwinden der Twin Towers, prägen wieder das Empire State Building, die Brooklyn Bridge und Miss Liberty – die Freiheitsstatue auf Liberty Island – das oft fotografierte Bild dieser Millionenstadt. Ein eigener Kosmos der die unfassbaren Geldströme der Wall Street, das Leben der Künstler in SoHo, die Arbeiter-Viertel in Queens und das elitäre Downtown ganz simpel in einen Spitznamen vereint: The Big Apple. 

Und in eben diesem Big Apple fand meine ganz persönliche erste Kontaktaufnahme mit einem Produkt statt, dass für mich nicht viel weniger als die Re-Inkarnation der Marke smart darstellt: Dem smart electric drive – dem ersten Seriensmart der rein elektrisch fährt. Passenderweise in „Big Apple green“.

smart 42 ed liberty statue

Wenn es stimmt was uns der Buddhismus lehren kann, denn werden wir alle wieder geboren und je nachdem mit welchem Karma wir unser Leben zuvor erfüllt haben, verbessern wir uns, oder durchleben nach der Reinkarnation ein schlechteres Leben.  Die ersten smart Generationen scheint, trotz aller Kritik und der vielen Probleme beim Thema: Markt-Akzeptanz , doch alles richtig gemacht zu haben und mit einem positiven Karma belegt worden zu sein. Denn was die Mercedes-Benz Tochter nun – zuerst  für den US-Markt – anbietet, ist nicht weniger als die beste, die perfekteste und smarteste Lösung für den individuellen Stadtverkehr – die ich bislang fahren konnte:

smart fortwo electric drive

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Von außen wirkte der gefahrene smart nur aufgrund seiner Apfelgrünen Folierung und den großen „I love New York“ Schriftzügen auffällig, wobei ein so kompaktes und übersichtliches Auto im Straßenverkehr von New York – zwischen Central Park und Finance District alleine durch sein geringe Größe für Aufmerksamkeit sorgt.

Im Gewusel zwischen gelben Taxis und großen dunklen Limousinen, sowie SUVs mit der mittleren Größe von Übersee-Frachtcontainern wirkt der kurze smart wie ein Alien aus einer fernen Zivilisation, ein Vertreter der Zukunft. Ein Botschafter für neue urbane Mobilitätsmodelle. Antik und archaisch mutet der morgendliche Berufsverkehr der Millionen-Metropole dagegen an.

Mit seinem 75 PS starken Elektromotor gewinnt er jedoch jeden Ampel-Sprint an der Fifth Avenue und sorgt für offene Münder entlang unserer Route in Richtung Downtown Manhatten. Selbst die hart gesottenen Pendler, die in nicht enden wollenden Strömen aus den unterirdisch gelegenen Subway-Stationen ausgespuckt werden,  verlieren das Interesse an ihren Blackberrys, iPhones und ihren Halbliter-Kaffeebechern von Starbucks und wirken ernsthaft interessiert an diesem still dahin summenden, bei Bedarf flink wuselnden Kleinstwagen.

Frei von lokalen Emissionen. Für eine Metropole wie New York in der, trotz riesen Subway-Netz, noch immer Millionen von Menschen täglich mit dem eigenen Auto oder einem typisch gelben New York Cab von Termin zu Termin eilen, wirkt es fast wie ein Schlag in das Gesicht der menschlichen Anpassungsfähigkeit, dass ein so cleveres Fahrzeug nicht bereits seit Jahren zum Straßenbild gehört.

Mit einer Reichweite von bis zu 145 Kilometern und der Möglichkeit binnen 6 Stunden wieder vollständig aufgeladen zu werden, passt der smart zu den urbanen Mobilitätsbedürfnissen der Menschen, wie die etablierte Subway.

Ich nicke zustimmend. Und zum ersten Mal in einem smart tue ich das nicht, weil das automatisierte Schaltgetriebe für eine unangenehme Zugkraft-Unterbrechung sorgt, sondern einfach nur aus Zustimmung. Ein smart, der frei von Schaltvorgängen – wie am Gummiband gezogen – und in nur 4.8 Sekunden auf 60 km/h beschleunigt – darauf habe ich seit dem ersten, auch seit „meinem“ ersten Smart gewartet.

Als smart-Fahrer der ersten Stunde und auch als smart-Fahrer mit vielen Stunden auf eher ungewöhnlichen Strecken, habe ich im smart fortwo electric drive nun endlich genau das smarte Fahrerlebnis gefunden, auf das ich immer gewartet habe. In den USA wird der smart 25.000 $ kosten, aber dank starken Förderungen (unterschiedlich von Bundesstaat zu Bundesstaat) – sind die für 2013 geplanten Stückzahlen bereits verkauft!

smart 42 ed e broadway

Zum Abschied summe ich die Melodie von Frank Sinatras „New York, New York“ und denke mir:

„Hey smart ED – if you can make it there – you can make it everywhere. It is up to you!“

Toyota i-ROAD: Eine neue Form der Mobilität

Ein innovatives Konzeptfahrzeug präsentiert Toyota auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März): Der kompakte Toyota i-ROAD verspricht höchste Flexibilität in Städten und Ballungsgebieten. Das dreirädrige Elektroauto bietet den zwei hintereinander sitzenden Insassen ein sicheres, intuitives und völlig emissionsfreies Fahrerlebnis in einer komfortablen Fahrerkabine.

Der Toyota i-ROAD kombiniert die Vorzüge eines Autos mit der Wendigkeit eines Zweirads. So ist er komfortabler, sicherer und mit einem Dach über dem Kopf auch deutlich wetterfester als Roller und Motorräder. Dank seiner kompakten Abmessungen – der Zweisitzer ist nur 2,35 Meter lang und 85 Zentimeter breit – ist er jedoch genauso agil und auch die Parkplatzsuche bereitet keine Schwierigkeiten. Auf einen konventionellen Pkw-Abstellplatz passen bis zu vier Toyota i-ROAD. Der Wendekreis beträgt nur drei Meter.

Obwohl sich der Cityflitzer agil wie ein Zweirad fährt und durch den Stadtverkehr schlängelt, profitieren die Insassen von der geschlossenen Fahrerkabine, die einerseits sicherer ist, andererseits vor den äußeren Wetterbedingungen schützt. Die beiden Insassen müssen außerdem keinen Helm tragen und können auf Komfortdetails zurückgreifen, die aus Pkw bekannt sind: Innenraumbeleuchtung, Heizung, Audio-System und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sind an Bord.

Angetrieben wird die nur 1,45 Meter hohe Studie von Radnaben-Elektromotoren mit jeweils zwei kW an den beiden Vorderrädern. Sie sichern eine zügige und nahezu lautlose Beschleunigung. Ist die Lithium-Ionen-Batterie aufgeladen, fährt das dreirädrige Elektroauto völlig emissionsfrei bis zu 50 Kilometer weit. Der Akku lässt sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose in nur drei Stunden aufladen.

Die neue Toyota „Active Lean“-Technologie sorgt während der Fahrt für ein hohes Maß an Stabilität, Sicherheit und Komfort. Im Gegensatz zu klassischen Zweirädern muss der Fahrer das E-Dreirad bei geringen Geschwindigkeiten oder im Stand nicht selbstständig mit den Füßen stabilisieren. Um die Balance zu halten, nutzt das System einen Stellmotor und ein Getriebe an der Vorderradaufhängung, das mit dem rechten und linken Vorderrad verbunden ist. Ein elektronisches Steuergerät berechnet die erforderliche Neigung basierend auf Lenkwinkel, Gyro-Sensor und Fahrzeuggeschwindigkeit. Das System bewegt die Räder außerdem automatisch in entgegengesetzter Richtung nach oben und unten, um mit Kurvenneigetechnik der Zentrifugalkraft entgegenzuwirken. Die „Active Lean“-Technologie kompensiert Fahrbahnunebenheiten und ist auch aktiv, wenn das Fahrzeug geradeaus fährt.

Als Vorreiter bei umweltverträglichen Antrieben arbeitet Toyota kontinuierlich daran, den Verbrauch und die verkehrsbedingten Umweltauswirkungen zu minimieren. Seit nunmehr über 40 Jahren entwickelt der Autohersteller fortschrittliche Mobilitätslösungen. Um die persönlichen Bedürfnisse eines jeden Nutzers abzudecken, wird es nach Ansicht von Toyota künftig verschiedene Antriebsarten nebeneinander geben: Während sich Hybridautos, Plug-in-Hybridmodelle und Brennstoffzellenfahrzeuge für mittlere bis lange Strecken anbieten, werden sich Elektroautos auf kurzen Distanzen im Stadtverkehr durchsetzen. Seine kompakten Abmessungen, die hohe Wendigkeit, gute Parkmöglichkeiten und die kurzen Ladezeiten machen den Toyota i-ROAD zur idealen Lösung für die City, ohne die individuelle Freiheit der Mobilität aufzugeben.